„Frauenkulturen“ des Päpstlichen Kulturrats — Frauenpriestertum, Abschaffung des Zölibats?

Kardinal Gianfranco Ravasi, Leiter des Päpstlichen Kulturrats
Kar­di­nal Gian­fran­co Rava­si, Lei­ter des Päpst­li­chen Kulturrats

(Vati­kan) Anfang Febru­ar tagt die Voll­ver­samm­lung des Päpst­li­chen Kul­tur­rats. Es kün­di­gen sich eini­ge Neu­ig­kei­ten an. Vor allem meh­ren sich irri­tie­ren­de Stim­men rund um die­se Veranstaltung.

Papst Franziskus gegen Frauenfeindlichkeit und Machismo

Bekannt­lich ist es schwer, es allen recht zu machen. Noch etwas schwe­rer ist es, wenn man Erwar­tun­gen weckt. Gestern, Sonn­tag, sprach Papst Fran­zis­kus vor Tau­sen­den jun­gen phil­ip­pi­ni­schen Stu­den­ten an der Päpst­li­chen und König­li­chen Uni­ver­si­tät des hei­li­gen Tho­mas von Aquin in Mani­la. Das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt sprach, wie es ihm am besten zusagt, näm­lich frei. In sei­ner Anspra­che brach er eine Lan­ze für die Frau­en. Unter den Zuhö­rern befan­den sich min­de­stens eben­so­viel Mäd­chen wie Jun­gen. Aller­dings war nur ein Mäd­chen unter den Aus­ge­wähl­ten, die dem Papst eine Fra­ge vor­tra­gen durf­ten: „Es sind nur weni­ge Frau­en unter euch. Zu weni­ge. Die Frau­en haben uns viel zu sagen in der Gesell­schaft von heu­te. Manch­mal sind wir zu frau­en­feind­lich und geben den Frau­en kei­nen Raum.“

Die Uni­ver­sidad San­to Toma­so von Mani­la wur­de 1611 gegrün­det und ist die älte­ste Uni­ver­si­tät Asi­ens. Seit 1927 steht die Imma­tri­ku­la­ti­on auch Frau­en offen. Der­zeit stu­die­ren mehr als 42.000 Stu­den­ten an der Universität.

Feministische Theologinnen werfen Papst „antiquierte Denkkategorien“ vor

Trotz der Kri­tik gegen einen „Männ­lich­keits­wahn“ schei­nen nicht alle Femi­ni­stin­nen und Theo­lo­gin­nen mit Papst Fran­zis­kus in die­sem Punkt zufrie­den zu sein. Im Gegen­teil. In der jüng­sten Aus­ga­be der Zeit­schrift der Città  dell’uomo (Stadt des Men­schen) ver­öf­fent­lich­te die pro­gres­si­ve Theo­lo­gin Maria Cri­sti­na Bar­to­lo­m­ei eine bei­ßen­de Kri­tik an Papst Fran­zis­kus, dem sie ein Fest­hal­ten an einem „anti­quier­ten, erstarr­ten und in alten und über­hol­ten Kate­go­rien“ ver­haf­te­ten Den­ken vorwirft.

Wenn man Theo­lo­gin­nen à  la Bar­to­lo­m­ei höre, ver­ste­he man den Apo­stel Pau­lus, „wenn er anord­net, daß Frau­en in der Ver­samm­lung schwei­gen sol­len“, schrieb die katho­li­sche Lebens­schüt­ze­rin Clau­dia Cira­mi in Papale­Pa­pa­le. Bar­to­lom­eis „Ana­ly­se“ vati­ka­ni­scher Doku­men­te reicht kaum über die Fun­da­men­tal­kri­tik hin­aus, daß es sich um „Doku­men­te von Män­nern für Män­ner“ hand­le. Dabei ist Bar­to­lo­m­ei anson­sten mit Papst Fran­zis­kus „super­glück­lich“.

Progressiver Kreislauf

Die „Stadt des Men­schen“ ist eine von Giu­sep­pe Laz­za­ti gegrün­de­te kul­tur­po­li­ti­sche Ver­ei­ni­gung. Laz­za­ti (1909–1986) stammt aus dem Umfeld von Giu­sep­pe Dos­set­ti, dem ver­fah­ren­tech­ni­schen „Orga­ni­sa­tor“ der Abstim­mungs­er­fol­ge der „Rhei­ni­schen Alli­anz“ beim Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil. Dos­set­ti, der Kopf des lin­ken Flü­gels der Christ­de­mo­kra­ten, hol­te Laz­za­ti nach dem Krieg in die Demo­cra­zia Cri­stia­na (DC), für die er Mit­glied der ver­fas­sungs­ge­ben­den Ver­samm­lung (1946–1948) und dann bis 1953 Par­la­ments­ab­ge­ord­ne­ter war. Laz­za­ti steht mit Dos­set­ti für jenen Teil des poli­ti­schen Katho­li­zis­mus, der von einer gemein­sa­men „sozia­len“ Zukunft mit der poli­ti­schen Lin­ken, ein­schließ­lich der Kom­mu­ni­sten träum­te oder zumin­dest für lin­ke Alli­an­zen offen war. Unter­stüt­zung fan­den sie, mit gewis­sen Vor­be­hal­ten, in einem Teil der kirch­li­chen Hier­ar­chie, die Paul VI. auf dem Papst­thron repräsentierte.

1958 bekommt Laz­za­ti einen Lehr­stuhl für christ­li­che Lite­ra­tur der Anti­ke an der Katho­li­schen Uni­ver­si­tät in Mai­land. 1961 mach­te ihn Mai­lands Erz­bi­schof Mon­ti­ni zum Chef­re­dak­teur der katho­li­schen Tages­zei­tung „L’Italia“. Nach des­sen Wahl zum Papst Paul VI. über­nimmt Laz­za­ti wei­te­re Ämter. 1968 über­läßt er den Lehr­stuhl sei­nem Assi­sten­ten Rani­e­ro Can­tala­mes­sa und wird Rek­tor der Katho­li­schen Uni­ver­si­tät. Ein Amt, das er bis 1983 beklei­det. 1986 gestor­ben, begann 1991 mit Hil­fe des Mai­län­der Erz­bi­schofs Car­lo Maria Mar­ti­ni das Selig­spre­chungs­ver­fah­ren. Am 5. Juli 2014 erkann­te Papst Fran­zis­kus Giu­sep­pe Laz­za­ti als Die­ner Got­tes an.

„Rückstand“ zu 1789 aufholen

Theologinnen
Theo­lo­gin­nen

Aus die­sem Umfeld kamen nun die bis­si­gen Wor­te, dabei bemüht sich Kar­di­nal Gian­fran­co Rava­si, der Vor­sit­zen­de des Päpst­li­chen Kul­tur­rats nach Kräf­ten, den behaup­te­ten „Rück­stand“ der Kir­che in Sachen Frau­en auf­zu­ho­len. Mit „Rück­stand“ mein­te der frü­he­re Erz­bi­schof Car­lo Maria Kar­di­nal Mar­ti­ni von Mai­land die 200 Jah­re seit der Fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on, die die Kir­che auf­zu­ho­len habe.

Für den 4.–7. Febru­ar setz­te er eine Voll­ver­samm­lung sei­nes Dikaste­ri­ums zum The­ma „Frau­en­kul­tu­ren: Gleich­heit und Unter­schied“ an. Sie soll über ein Doku­ment bera­ten, das von „einer Grup­pe von Frau­en im Licht der pasto­ra­len Über­le­gun­gen von Mit­glie­dern und Con­sul­to­ren aus­ge­ar­bei­tet“ wur­de. Die­se Grup­pe sei dabei, zu einer Art „Frau­en­rat“ zu wer­den, wie es auf der Inter­net­sei­te des Päpst­li­chen Kul­tur­rats mit gro­ßer Genug­tu­ung heißt. Das wäre in der Tat eine „noch nicht dage­we­se­ne Neu­heit“ im Vati­kan. Einer der neu­en Con­sul­to­ren des Dikaste­ri­ums, die an dem Doku­ment arbei­ten, ist der „ero­ti­sche Bud­dhist“ Pablo d’Ors (sie­he den Bericht Päpst­li­cher Kul­tur­rat für Frau­en­prie­ster­tum? – Der „ero­ti­sche Bud­dhist“, den Fran­zis­kus zum Con­sul­tor mach­te). D’Ors gab bekannt, daß bei der Voll­ver­samm­lung im Febru­ar auch über die Zulas­sung des „Frau­en­prie­ster­tums“ und die Auf­he­bung des Prie­ster­z­ö­li­bats gespro­chen wer­de. Für bei­des sei, so der spa­ni­sche Prie­ster, „die Zeit reif“.

Teatro Argentina, „Sexy-Video“ und feministischer Bannstrahl

Priesterinnen tummeln sich um Mahltisch
Exkommun­zier­te „Prie­ste­rin­nen“ der Ver­ei­ni­gung  „Roman Catho­lic Women Prie­sts“ drän­geln sich um einen „Mahl­tisch“

Daß Kar­di­nal Rava­si einen Hang für öffent­li­che Sicht­bar­keit hat, ist nicht nur inner­halb der vati­ka­ni­schen Mau­ern bekannt. So ist auch für die Eröff­nung der Voll­ver­samm­lung des Päpst­li­chen Kul­tur­rats eine Neu­heit geplant. Sie wird nicht im Vati­kan statt­fin­den, son­dern im bekann­te­sten römi­schen Thea­ter, dem Teatro Argen­ti­na. Der Ver­weis auf das Hei­mat­land von Papst Fran­zis­kus ist dabei ein gern gese­he­nes Neben­pro­dukt. Die Ver­an­stal­tung ist frei zugäng­lich. Zur Bewer­bung wur­de von dem vati­ka­ni­schen Dikaste­ri­um mit der ita­lie­ni­schen Thea­ter- und Film­schau­spie­le­rin Nan­cy Bril­li ein eige­nes Video pro­du­ziert, das vor Weih­nach­ten im Inter­net ver­öf­fent­licht wurde.

Doch wer gehofft hät­te, damit alle zufrie­den zu stel­len, irr­te sich. Noch in der Weih­nachts­zeit eröff­ne­te die femi­ni­sti­sche US-Theo­lo­gin Phyl­lis Zaga­no aus den Spal­ten des Natio­nal Catho­lic Repor­ter (NCR) das Feu­er. Das Flagg­schiff der pro­gres­si­ven US-Katho­li­ken druck­te die Breit­sei­te gegen den Vati­kan, Kar­di­nal Rava­si und Nan­cy Bril­li. Zaga­no schäum­te wegen der „Sexy“-Art, mit der im Stil kom­mer­zi­el­ler Fern­seh­sen­der gewor­ben wer­de. Ein Stil, der „in den fort­schritt­lich­sten Staa­ten über­holt ist und in mehr­heit­lich mos­le­mi­schen Staa­ten völ­lig inak­zep­ta­bel ist“, so die Feministin.

Statt eines „pro­vo­kan­ten“ Wer­be­films mit einer hüb­schen Schau­spie­le­rin hät­te der Vati­kan, laut Zaga­no, eine Samm­lung von Geschich­ten von miß­han­del­ten, ver­ge­wal­tig­ten, gefan­ge­nen und ermor­de­ten Frau­en ver­öf­fent­li­chen sol­len. Um gleich kon­kret zu wer­den, liste­te die femi­ni­sti­sche Theo­lo­gin gleich sie­ben sol­cher mög­li­cher The­men auf.

Karinal Ravasi in „Sack und Asche“

Das war erst der erste Streich, doch der zwei­te folg­te sogleich. John L. Allen, jah­re­lang Vati­ka­nist des Natio­nal Catho­lic Repor­ter mit bestem Draht dort­hin, wenn auch seit 2014 beim Bos­ton Glo­be unter Ver­trag, such­te Kar­di­nal Rava­si auf für eine Stel­lung­nah­me zu Zaga­nos Angriff.

Der Kar­di­nal „sank in Sack und Asche“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. „Jetzt ver­ste­he ich, daß wir mit der Schau­spie­le­rin wahr­schein­lich einen Feh­ler gemacht haben“, konn­te Allen den Dikaste­ri­en­lei­ter zitie­ren. Und prompt ver­schwand die eng­li­sche Fas­sung des Wer­be­vi­de­os von der Inter­net­sei­te des Päpst­li­chen Kul­tur­rats. Dort läuft nun auch auf der eng­lisch­spra­chi­gen Sei­te die ita­lie­ni­sche Fas­sung des Vide­os nach dem Mot­to: das wird in den USA schon nie­mand verstehen.

Im Inter­net ist es aller­dings noch in Umlauf, wenn auch nicht mehr vom Her­aus­ge­ber gewollt. Das Video CALL#LIFEOFWOMEN.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Catho­lic Herald/PapalePapale

24 Kommentare

  1. Die Sache ist eigent­lich ganz einfach:

    Die Frau ist mit Maria Köni­gin oder sie ist nicht!
    Die Frau ist mit Maria Köni­gin oder sie ist nicht!
    Die Frau ist mit Maria Köni­gin oder sie ist nicht!

    Wenn sie aber nicht ist, ist auch der Mann nicht. Denn sei­ner Natur ist die Hil­fe der Frau regel­recht geschul­det — so steht es in der Genesis.
    Wenn er das aber abwer­fen will, wie es der heid­ni­sche Mann immer getan hat und bis heu­te tut, auch in der Kir­che, und die Frau dies in Bit­ter­keit ver­stärkt, geht alles den Bach herunter.

    Das ist unse­re Situation.

    Die Kon­tem­pla­ti­on auf das unbe­fleck­te Herz Mari­ens ist die ein­zi­ge wirk­lich tie­fe und geist­li­che Perspektive.
    Aber die will außer ein paar Leut­chen nie­mand mehr, auch nicht die Alte-Messe-Liebhaber.
    Auch sie haben Maria weit­hin ver­ges­sen oder gegen eine Kitsch­fi­gur ausgetauscht.
    Aus­nah­men bestä­ti­gen die Regel.
    Wie vie­le Män­ner haben frü­her Maria ihr bren­nen­des Herz geweiht und die Frau damit aner­kannt, geliebt und geehrt? Es waren vie­le, vie­le! Frau­en lie­ben sol­che Män­ner, wenn sie selbst wie Maria sein wol­len und im Mann Jesus erken­nen wol­len. Ein sol­cher Ehe­mann oder ein sol­cher Prie­ster wur­de so all­seits geach­tet und geliebt, den Män­nern ein Vor­bild, den Frau­en war er ein Abglanz des Herrn und konn­te sich ihrer Erge­ben­heit und Lie­be sicher sein (bei aller mensch­li­chen schwä­che, die immer wal­tet — natürlich).

    Das ist alles passé…
    So wird es immer schlim­mer werden.

    • Hier stim­me ich Ihnen voll­ends zu — bis auf den sehr pes­si­mi­sti­schen Schluss… das unbe­fleck­te Herz Mari­ens wird triumphieren! 

      Auf Mut­ter Tere­sa geht wohl zurück, dass Maria die ein­zi­ge Frau war die mit Recht hät­ten sagen kön­nen „das ist mein Leib“ — und was hat Sie gesagt: „ich bin die Magd des Herrn“! Wäre das Ange­lus-Gebet nicht (abseits der sonn­täg­li­chen Show-Ver­an­stal­tun­gen in Rom) fast voll­ends in Ver­ges­sen­heit gera­ten — vie­le der möch­te­gern „Prie­ste­rin­nen“ wür­den sich viel­leicht besinnen…

      • Das ist natür­lich die Per­spek­ti­ve auf das „Danach“ — nach der Zuspit­zung und dem düste­ren Höhepunkt.

        Das mit Mut­ter The­re­sa hal­te ich für theo­lo­gisch ehr­lich gesagt bedenklich:
        Die Ein­set­zungs­wor­te Jesu spricht der Prie­ster ja nicht aus Eige­nem, son­dern er ver­schenkt sich selbst voll­kom­men an Jesus, der als Mann ins Fleisch kam, leiht Ihm sei­ne schwa­che Stim­me, sei­nen schwa­chen Leib und sei­ne schwa­chen Hän­de — aber dies allein des­we­gen, weil Jesus es so woll­te und nicht weil auch nur ein Mann in der Lage wäre, für Ihn zu spre­chen aus sich heraus.

        Da Jesus ande­rer­seits durch eine Frau und mit der Frau inkar­nie­ren woll­te — auch hier ohne dass auch nur eine Frau das aus sich selbst je könn­te, sie auch mit ihm „das Schwert in der See­le“ emp­fand, aber gewis­ser­ma­ßen Sei­nen Wider­part, Sei­ne Hil­fe, Sei­ne Braut und Lie­be ist (dafür steht die Frau), ist es für die Frau so unmög­lich Prie­ster zu sein wie es für den Mann unmög­lich ist, Got­tes­mut­ter oder über­haupt Mut­ter zu sein mit allem, was das aus­macht. Maria ver­schmolz auf eine ande­re Wei­se mit Ihm — auf die weib­li­che eben und das gäl­te es her­aus­zu­he­ben neben der wie­der­um ver­schie­de­nen Wei­se des Mannes.

      • Lie­be Zeit­schnur! In der theo­lo­gi­schen Tie­fe wie Sie argu­men­tie­ren ist Ihnen selbst­ver­ständ­lich zuzu­stim­men (bezüg­lich des ersten Teils Ihrer Aus­füh­run­gen gibt es einen her­vor­ra­gen­den und lesens­wer­ten zwei­tei­li­gen Auf­satz von Dr. Barth in UVK Q4 bzw. Q4 2014).

        Wenn man mit weni­ger theo­lo­gisch ver­sier­ten Men­schen dis­ku­tiert, vor allem mit Pro­gres­si­ven (die die übli­chen For­de­run­gen stel­len — ich füh­re sol­che Dis­kus­sio­nen sehr oft) habe ich aber schon sehr gute Erfah­run­gen mit dem Mut­ter-The­re­sa-Zitat gemacht — in der Regel hin­ter­lässt das beim pro­gres­si­ven Gegen­über erst­mal eine her­un­ter­ge­fal­le­ne Kinnlade 🙂

        Aber wie gesagt, theo­lo­gisch haben Sie natür­lich recht

  2. Auch die­ser Arti­kel belegt die Rich­tig­keit der Aus­sa­gen von Kar­di­nal Burke:
    -
    „Lei­der beein­flusst die radi­kal-femi­ni­sti­sche Bewe­gung stark die Kir­che, was dazu führt, 
    dass die Kir­che sich 
    stän­dig mit Frau­en­fra­gen beschäf­tigt und dies auf Kosten der Bewäl­ti­gung kri­ti­scher Fragen
    [.…]
    Die Kir­che hat sich so „ver­weib­licht“, 
    dass Män­ner oft nur sehr ungern in der Kir­che aktiv werden.
    Die femi­ni­sier­te Umwelt
    und der Man­gel an Bemü­hun­gen der Kir­che, Män­ner zu engagieren, 
    hat vie­le Män­ner dazu geführt, ein­fach auszusteigen.“
    [.…]
    -

    • Wenn einer von uns — ob Mann ob Frau — sich nicht auf­macht und den schma­len Grat wan­dern will, wird er oder sie nicht selig!

      Das Prie­ster­tum ist nach wie vor nicht „ver­weib­licht“ und eine rei­ne Män­ner­do­mä­ne. Der Kar­di­nal redet zu pau­schal und zu ober­fläch­lich, wie ich meine.

      Das Pro­blem des Man­nes ist nicht die star­ke Prä­senz der Frau, son­dern sein Unwil­le zum Glau­ben und zur Absa­ge an den „Wil­len des Man­nes“ (der so klug und aus­drück­lich im Johan­nes-Pro­log als ech­tes Hin­der­nis zum wah­ren Glau­ben doch genannt wird — nach jeder Hl. Mes­se hören wir das…). 

      Wenn Gott ruft, ruft er nicht die andern, die mir alle Platz machen müs­sen, son­dern er ruft mich, mich und nur ich bin dann auf­ge­ru­fen, für ihn alles ste­hen- und lie­gen­zu­las­sen, egal wie die Ver­hält­nis­se sind.

      Das ist auch in der Schrift so, und auch dort ler­nen wir den Mann ken­nen, der zwar mora­li­stisch ist und selbst­ge­recht, aber für Ihn eben nicht alles hin­ge­ben will und trau­rig von dan­nen geht. Auch damals blie­ben bei Jesus bis zum Schluss vor allem Frau­en. Das Phä­no­men ist also viel­schich­tig und soll­te dif­fe­ren­ziert betrach­tet werden. 

      Ich war vie­le Jah­re in der kon­zi­lia­ren Kir­che — als Frau. Ich fasst dort nicht Fuß — als Frau. Die­se Gre­mi­en­ty­pen, die da alle unter­wegs waren — ich kann nur sagen: mit die­ser Sor­te Frau­en woll­te ich (in der Mehr­zahl jeden­falls) nichts zu tun haben! Aber nun kommt der ent­schei­den­de Punkt: mit der männ­li­chen Ent­spre­chung dazu aber auch nicht (bis auf weni­ge Aus­nah­men)! Und auch die hän­gen dort her­um und machen viel Wind, domi­nie­ren die Stif­tungs­rä­te, erge­hen sich in end­lo­sen Orga­ni­sa­tio­nen von was auch immer und machen aus jeder geist­li­chen Fra­ge eine Stra­te­gie anstatt ein­fach mal hin­zu­knien und Chri­stus anzu­be­ten. Bei den Aus­set­zun­gen waren bei uns — nur Frau­en. Der katho­li­sche Män­ner­ver­ein mach­te Aus­flü­ge ins Was­ser­werk und in land­wirt­schaft­li­che Ver­suchs­an­stal­ten. Der Frau­en­bund dage­gen lud den Prie­ster ein, einen Besin­nungs­nach­mit­tag zu machen vor Ostern… So ein­sei­tig, wie der Kar­di­nal tönt, ist es nun mal nicht.

      Mit dem Vati­ca­num II hat sich der von Gott doch audrück­lich ver­wor­fe­ne „Wil­le des Man­nes“ mas­siv Bahn gebro­chen. Und seit­her rudern die Frau­en nun dar­um, dass unter den Umstän­den natür­lich auch ihr Wil­le berück­sich­tigt wird. Klar — was sonst, was hat man denn erwartet!

      Es stün­de hier erst mal — ich sage es öfters — für uns alle ein Buß­akt an: Nein, nicht der Wil­le des Flei­sches wird befrie­digt, wenn einer glaubt, son­dern Gott will aus uns eine neue Schöp­fung machen! Der alte „Mann“, die alte „Frau“ sind doch ohne­hin passé.

      Es war nie ide­al, ist nicht ide­al und wird nie ide­al sein, wo Men­schen wirken.
      Als Geru­fe­ne® kann ich mich aber nicht dar­auf herausreden!

      • Im Johan­ne­spro­log wird weder das Geblüt noch der Wil­le des Man­nes ver­dammt, es wird nur gesagt, dass man Kind Got­tes nicht durch leib­li­che Abstam­mung wird, son­dern nur durch Wie­der­ge­burt aus dem Geist, vgl. die Unter­re­dung des Herrn mit Niko­de­mus, 3. Kap., bes. V. 5–6, und Wie­der­ge­burt aus dem Geist geschieht durch den Glau­ben an Jesus Christus.

      • Vom „Geblüt“ war auch nicht die Rede…

        „..dedit eis pote­statem fili­os Dei fie­ri, his, qui cred­unt in nomi­ne eius,
        qui non ex san­gui­ni­bus neque ex volun­ta­te car­nis neque ex volun­ta­te viri, sed ex Deo nati sunt…“ (Joh. 1, 12f)

        („… er gab denen die macht Kin­der Got­tes zu wer­den, die an Sei­nen namen glau­ben, die nicht aus dem Blut (kann soar „Gewalt­tat“ hei­ßen), auch nicht aus dem Wil­len des Flei­sches und auch nicht aus dem Wil­len des Man­nes, son­dern aus Gott gebo­ren sind…“)

        Der „Wil­le des Man­nes“ wird, obwohl er im „Wil­len des Flei­sches“ ja an sich schon ein­ge­schlos­sen ist, noch ein­mal extra benannt.
        Jeder Her­me­neut, der ver­steht, Wor­te zu wägen, erkennt in die­ser zuspit­zen­den Ver­stär­kung, dass gera­de dem sünd­haf­ten, beim Mann so über­stei­ger­ten (Herr­scher- und Macher-)willen eine Absa­ge erteilt wird. Das hängt mit dem sünd­haf­ten Domi­nie­ren­wol­len zusam­men, das ihm in der Gene­sis zuge­spro­chen wird. Auch mit dem sünd­haf­ten und bewuss­ten Nicht­wol­len beim Sün­den­fall — er war wil­lent­lich und voll­be­wusst unge­hor­sam und hat, obwohl Gott ihm gesagt hat­te, was er zu tun habe, der durch den Satan ver­wirr­ten Stim­me sei­ner Frau „gehorcht“, und dies — nach den Wor­ten des Hl. Pau­lus — ohne selbst (von ihr oder dem Satan) ver­führt wor­den zu sein. Er war kla­ren Ver­stan­des nach der Schrift und im Ggs. zur Frau unbe­hel­ligt von einem Angriff.
        Das erfin­de ich nicht, son­dern das steht in der Schrift, und Gott wirft in der Erzäh­lung Adam genau dies ja auch vor…

        Die desa­strö­sen Ent­schei­dun­gen, die die gesam­te Kir­chen­ge­schich­te zeich­nen, gehen aus­schließ­lich auf Män­ner zurück.

        Hät­te eine Frau auch nur einen Bruch­teil die­ser Fehl­ent­schei­dun­gen, Anma­ßun­gen und Gewalt­ta­ten voll­bracht, wür­de sich ein empör­ter from­mer Mob auf „die Frau“ und die „radi­ka­len Femi­ni­stin­nen“ stürzen.
        Ist es selbst­ver­ständ­lich, dass der Mann die­se Ver­häng­nis­se tun darf?
        Auch dies, die Frau nun zu instru­ie­ren, dass sie um das Prie­ster­tum kämp­fen soll, um auch end­lich „Macht“ zu haben?
        Der Mann hat also aus dem Prie­ster­tum ein Macht­in­stru­ment gemacht?

        Da sind wir wie­der am Anfang: der „Wil­le des Mannes“ …

        Habe gestern — es war der 21. Janu­ar, der St.-Agnes-Tag — die ergrei­fen­de Geschich­te der Hei­li­gen gele­sen. Der Hl. Ambro­si­us schreibt über die „Grenz­über­schrei­tung“ (nach dem dama­li­gen Recht, das ihr ja die Mün­dig­keit nicht gewäh­ren woll­te), die die tap­fe­re Frau voll­zog — zum Erstau­nen der Män­ner, wie er aus­drück­lich hinzufügt:

        „Alles staunt, daß sie bereits als Zeu­gin für Gott ein­tritt, nach­dem sie ob ihres Alters noch nicht ihre eige­ne Sache ver­tre­ten konn­te. So bewirk­te sie denn, daß sie von Gott zur Beglau­bi­gung zuge­las­sen ward, wäh­rend sie mensch­li­cher­seits noch nicht zuge­las­sen wur­de. Denn was die Gren­ze der Natur über­schrei­tet, lei­tet sich vom Schöp­fer der Natur her. “ (in „De virginibus“)

        Dar­um geht es — und die Lage des Man­nes hängt ursäch­lich an sei­nem Unwil­len, lei­der beson­ders unter den Kle­ri­kern, sich ganz in Got­tes Hand zu legen.

      • Was heißt denn hier „Domä­ne“ ? Das hat einen gewis­sen Bei­geschmack. Mit­un­ter doch recht zum Nach­den­ken geben­de Ausführungen…

  3. Die­se „ver­wei­bisch­te“ Kir­che ist nicht mehr die Kir­che Jesu Christi,sondern die „Dun­kel-oder After­kir­che“ der sel.A.K.Emmerick!
    Die wah­re Kir­che hat sich „ans ande­re Ufer“ geflüch­tet d.h. besteht nur noch rein gei­stig weiter,so sehe ich das.
    Und sobald es nur noch die gei­sti­ge Kir­che gibt,gehen hier auf Erden die Lich­ter aus und von mir aus kann dann der Islam herrschen.
    Die herr­schen viel­leicht dann tat­säch­lich über die „Ungläu­bi­gen“ und das wird sicher eine wahr­haf­te „Drang­sal“ sein!

      • Das wird doch wohl so stim­men, wenn es Zeit­schnur sagt. Habe bei Pro­te­stan­ten dies aller­dings noch nicht selbst gelesen.

    • … und die After­kir­che Emme­ricks wird in der Tat von Män­nern abge­baut. Sie beschreibt ledig­lich eine Hand­voll Frau­en, die unter der Sug­ge­sti­on von Män­nern das unse­li­ge Werk mitmachen.
      Ich zitie­re mal ein paar Textausschnitte:

      „Ich sah auch die Män­ner mit dem Män­tel­chen (Prie­ster) Holz vor die Stu­fen brin­gen…, Feu­er anzu­ma­chen, bla­sen, wehen und sich abar­bei­ten; aber es gab einen ent­setz­li­chen Rauch und Qualm…Andere blie­sen auf Hörn­chen und lärm­ten, dass ihnen die Augen über­gin­gen. Trotz­dem blieb alles an der Erde und ging in die Erde: Alles war tot und gemach­tes Men­schen­werk. Es ist die­se eine recht neu­mo­di­sche Men­schen­mach­werks­kir­che, wie die neue, nicht katho­li­sche Kir­che in Rom, die auch von die­ser Art ist“ (…)

      “ (…) wie sich in Deutsch­land unter den welt­klu­gen Geist­li­chen und auf­ge­klär­ten Pro­te­stan­ten ein Wunsch, ein Plan gebil­det hat, zur Ver­schmel­zung aller Reli­gio­nen, zur Auf­he­bung der päpst­li­chen Gewalt, zur Ein­set­zung meh­re­rer Ober­häup­ter, zur Erspa­rung vie­ler Kosten und Ver­min­de­rung der Geist­li­chen. Die­ser Plan hat­te Gön­ner sogar in Rom unter den Prälaten“ (…)

      „Auch sah ich wohl hun­dert Wei­ber in Ent­zückung, und bei ihnen saßen Män­ner, die sie magne­ti­sier­ten, dass sie pro­phe­zei­ten. Ich hat­te einen Greu­el an ihnen…“ (…)

      Und das ent­spricht ja auch der Rea­li­tät: die Frau­en mögen zwar nun die Gre­mi­en (mit-)besetzen, aber sie haben nicht eine ein­zi­ge Ent­schei­dung für die­se Zustän­de getrof­fen — das ist und bleibt Werk des ver­sa­gen­den Kle­rus. Die Frau­en, über die wir uns ärgern, sind die Tanz­mäu­se, die das Vati­ca­num II instal­liert hat.

      • Genau das ist es,„Menschenmachwerkskirche“ der Begriff fehl­te mir noch!!
        Und was die Ver­ant­wort­lich­keit von Män­nern und Frau­en betrifft,siehe mein Bei­trag zu
        „katho­li­sche Män­ner­kri­se“ Teil 2 !

      • Was soll denn der Unsinn mit dem „dop­pel­ten Kom­men­tar“ ? Will man mich los­wer­den ? Ver­äp­peln braucht man mich nicht.

    • Unse­re Lie­be Frau hat in La Salet­te pro­phe­zeit, dass Rom den Glau­ben ver­lie­ren und zum Sitz des Anti­chri­sten wer­den wird («Rome per­dra la foi et devi­en­dra le siège de l’antéchrist.»). Wei­ter sag­te sie: Die (wah­re) Kir­che der End­zeit wird in Eklip­se sein, wie in einer Son­nen­fin­ster­nis («L’Église sera éclipsée“). Wir müs­sen gut über die­ses Bild nach­den­ken, um die gegen­wär­ti­ge Lage zu ver­ste­hen. Die wah­re katho­li­sche Kir­che hat nicht auf­ge­hört zu exi­stie­ren, sie ist aber unsicht­bar gewor­den, weil eine ande­re, eine fal­sche „Kir­che“ sich vor sie gescho­ben hat und die Sicht auf die wah­re Kir­che Chri­sti versperrt.
      Die­se fal­sche Kir­che kann kei­ne ande­re sein als die öku­me­ni­sti­sche, inter­re­li­giö­se Pseu­do­kir­che, die im 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil sich an die Stel­le der wah­ren Kir­che setzte.

      • Genau das trifft es,danke!!
        Ist das etwa auch gemeint mit der „Ver­fin­ste­rung der Son­ne“ in der Offenbarung!?
        Kam mir gera­de so ein.
        War die ech­te tota­le Son­nen­fin­ster­nis im August 1999 der Anfang?
        Die wird sogar bei Nos­tradamus erwähnt,da kommt „der König des Schreckens“ im Ori­gi­nal : le roy de ter­ror (!!) herab!

      • Hier­mit sage ich zum ersten Mal, dass die­ser Bei­trag offen­bar rich­tig ist. Man soll­te es bedenken.

      • @ Stel­la
        Ich kann Ihre Fra­ge nicht beant­wor­ten. Ich weiß nur, dass wir nicht auf­hö­ren dür­fen, Katho­li­ken zu sein, und eisern am wah­ren Glau­ben und an den Gebo­ten fest­hal­ten müs­sen, koste es was es wol­le. Bis 1958 stand der Glau­be fest, obwohl damals schon eini­ges im Unter­grund und Hin­ter­grund in Bewe­gung gera­ten war. Seit 1965 aber ist nichts mehr sicher und vie­les gera­de­zu auf den Kopf gestellt. Ich weiß nur, dass wir das nicht anneh­men dür­fen, soviel es uns auch ein­ge­re­det wird.

  4. Da es ja im Moment sehr um Mann, Frau und Fami­lie zu gehen scheint, hal­te ich es für ange­bracht, fol­gen­den Bericht über Papst Fran­zis­kus neue­ste, pro­vo­kan­te Aus­sa­ge in den Raum zu stel­len. Man sol­le sich nicht „wie die Kar­nickel ver­meh­ren“ und 3 Kin­der sei­en ide­al meint der Papst. Was mich gleich an die bibli­sche Aus­sa­ge erin­ner­te „seid frucht­bar und ver­meh­ret euch“. Dem wider­spricht der Papst mit sei­ner an die moder­ne Welt ange­pass­te Aus­sa­ge. Was das wohl wie­der für Dis­kus­sio­nen her­auf­be­schwö­ren wird?

    http://religion.orf.at/stories/2690302/

    Mich wun­dert es, dass Katho­li­sches noch nicht dar­über berich­tet hat.

    • Nun, Ber­go­glio ist pero­ni­fi­zier­te Anti-Kul­tur. Sein Jar­gon ist pri­mi­ti­ves Gos­sen­jar­gon ver­brämt mit Machis­mo und mil­le­nia­ri­sti­schen Absonderlichkeiten.
      Daß, so jemand in die höch­sten Ämter pro­mo­viert wur­de zeugt aber auch vie­les über die bei­den letz­ten Pontifikate.

      • Ber­go­gli­os Art zu Reden ent­spricht nicht der eines typi­schen Pap­stes. Was die letz­ten bei­den Pon­ti­fi­ka­te JP’s II und Benedikt’s XVI betrifft, bin ich per­sön­lich der Mei­nung dass bei­de vom Hei­li­gen Geist gelei­tet waren, auch wenn bei­de Feh­ler gemacht haben mögen. Bei­de hat­ten es aber nicht leicht, da es nach dem 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil einen immer stär­ker wer­den­den pro­gres­si­ven Gegen­wind in der katho­li­schen Kir­che gab. Bei­de hat­ten das Pro­blem, dass ihre Wor­te und Gesten von bestimm­ten Theo­lo­gen und Kir­chen­me­di­en falsch gewich­tet und inter­pre­tiert wur­den und so ein pro­gres­si­ves Mei­nungs­dik­tat und eine Art mani­pu­lier­te Gegen­öf­fent­lich­keit ent­ste­hen konnte.

      • Mu8ss man (lei­der) bestä­ti­gen. Das habe ich zwar andern­orts schon ein­mal gesagt, aber hier im Kon­text noch nicht. Die­ses Pon­ti­fi­kat ist nur schlimm und sonst kaum etwas Anderes.

  5. dhgm@ Sie haben wirk­lich Ner­ven! JP II. vom Hei­li­gen Geist gelei­tet. Belei­di­gen Sie den Hei­li­gen Geist nicht! Assi­si für sich allein hät­te genügt, die­sen Papst unter die schlimm­sten Ver­tre­ter der Nach­fol­ger Petri zu rech­nen. Zur Erin­ne­rung: ASSISI — ein Papst ver­sam­melt Hei­den und Göt­zen­die­ner in Kir­chen der Fran­zis­kus­stadt und for­dert sie auf, in radi­ka­ler Treue zu ihren Numi­no­sa um Frie­den zu beten. — In Damas­kus küßt er den KORAN.- In Indi­en läßt er sich von einer Göt­zen­prie­ste­rin in vol­lem Ornat das KALIZEICHEN auf die Stir­ne zeich­nen.- In sei­nen ersten Enzy­kli­ken offen­bart er sich als kon­se­quen­ter Ver­tre­ter der ALLERLÖSUNGSLEHRE.- In die­sen Enzy­kli­ken ver­tritt er auch die fal­sche Leh­re von dem allei­ni­gen AUSGANG des Hei­li­gen Gei­stes vom Vater. Von wel­chem Geist JP II. gelei­tet war, ver­mag ich nicht zu sagen, eines aber weiß ich sicher, der Hei­li­ge Geist hat ihn nicht geleitet.

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