„VIVA la Sotana!“ — Eine Hommage an die Priesterkleidung

Soutane des Priesters
Sou­ta­ne des Priesters

Nach dem Doku­men­tar­film „Myste­ri­um fidei: Das Hei­li­ge Opfer des Alta­res“ wur­de in der Rei­he Fides et Tra­di­tio der neue Doku­men­tar­film „VIVA la Sota­na!“ vor­ge­legt. Eine Hom­mage an das All­tags­kleid katho­li­scher Prie­ster und ange­hen­der Priester.

„Ein Hoch auf die Sou­ta­ne!“ erzählt die Geschich­te und die Bedeu­tung der prie­ster­li­chen All­tags­klei­dung außer­halb lit­ur­gi­scher Hand­lun­gen. Der Doku­men­tar­film wur­de von Agnus Dei Pro­duc­tions srl her­ge­stellt und ist in spa­ni­scher Spra­che erschie­nen. Er ent­stand unter ande­rem durch die Mit­ar­beit von Pater Juan Manu­el Rodrà­guez de la Rosa von Adel­an­te la fe (sie­he Bericht „Adel­an­te la fe“ – Neue katho­li­sche Inter­net­sei­te mit Bischof Livie­res und Rober­to de Mattei).

Hommage an die Soutane (und das Priestertum)

Der Doku­men­tar­film ist eine bein­drucken­de Hom­mage an die Sou­ta­ne, die für jeden Prie­ster und ange­hen­den Prie­ster vor­ge­schrie­ben ist, vor allem den Weltk­le­rus, sofern nicht die Ordens­zu­ge­hö­rig­keit das Tra­gen eines eige­nen Orden­s­klei­des vor­schreibt. In ver­schie­de­nen Diö­ze­sen, dar­un­ter auch im deut­schen Sprach­raum wur­de zum Teil zwar bereits im  19. Jahr­hun­dert davon dis­pen­siert. Die Vor­schrift gilt den­noch heu­te noch. Die auch anzu­tref­fen­de Unkennt­lich­keit des Prie­sters durch aus­schließ­li­che Zivil­klei­dung ist durch kei­ne kirch­li­che Dis­pens gedeckt.

Pater Juan Manu­el Rodrà­guez de la Rosa berich­tet im Film auch über die gro­ße emo­tio­na­le Bedeu­tung der Sou­ta­ne, wenn er dank­bar aus sei­nem eige­nen Leben dar­an erin­nert, wel­che gro­ße Unter­stüt­zung er durch Män­ner erfah­ren durf­te, die die­ses prie­ster­li­che Gewand mit Wür­de tru­gen, „gera­de in den schwie­ri­gen und oft unge­rech­ten Momen­ten der Nach­kon­zils­zeit“, so Adel­an­te la fe.

Anregung zur Wiederentdeckung der Priesterkleidung

Die Doku­men­tar­rei­he Fides et Tra­di­tio bie­tet anschau­li­ches Film­ma­te­ri­al zur Auf­klä­rung und Unter­wei­sung der Gläu­bi­gen. Der Film will eine Anre­gung und eine Auf­for­de­rung an Prie­ster sein, die Sou­ta­ne wie­der zu tra­gen und sich ihrer viel­schich­ti­gen Bedeu­tung bewußt zu wer­den. Er will eben­so das gläu­bi­ge Volk infor­mie­ren und die respekt­vol­le Hoch­ach­tung vor den Prie­stern als Die­ner Got­tes und des Vol­kes för­dern. Es gel­te, so Pater Juan Manu­el Rodrà­guez de la Rosa, das „rich­ti­ge Gleich­ge­wicht wie­der­her­zu­stel­len, das bei Prie­stern, aber auch bei den Gläu­bi­gen viel­fach ver­lo­ren­ge­gan­gen ist“.

Teil der Doku­men­ta­ti­on ist ein Gespräch mit Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke, dem Prä­fek­ten der Apo­sto­li­schen Signa­tur zum Thema.

Der erste Doku­men­tar­film der Rei­he: „Myste­ri­um fidei: Das Hei­li­ge Opfer des Alta­res“ ist der Ein­füh­rung und Hin­füh­rung zum hei­li­gen Meß­op­fer in der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus gewidmet.

Bestel­lun­gen sind unter agnudeiprod[a]gmail.com möglich.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Wikicommons

30 Kommentare

  1. Die Bischö­fe beklei­den sich ja auch schon immer mehr mit dem schwar­zen Anzug. Dar­über hän­gen sie dann ein Brust­kreuz. Die­sen Brauch haben sie von Angli­ka­nern und Pro­te­stan­ten abgeschaut.

    • Wäh­rend im 19. Jahr­hun­dert eigent­lich alle euro­päi­schen Kle­ri­ker an ihrer Klei­dung zu erken­nen gewe­sen sind, fing es bereits bei den US-Ame­ri­ka­nern die­ses Stan­des an zu bröckeln. Auch zeich­net sich der nord­ame­ri­ka­ni­sche Katho­li­zis­mus durch eine grö­ße­re Rom-Fer­ne aus als der des hie­si­gen Kon­ti­nents. Zum Glück ist schon ein Ende der Pro­te­stan­ti­sie­run­gen und Glau­bens­ver­wäs­se­run­gen absehbar.

      • Das „Tab-shirt“ und sei­ne Vor­gän­ger sind typi­sche Amerikanismen.
        Ich habe das in den 1960ern so beobachtet:
        1. Sou­ta­ne (besten­falls noch bei lit­urg. Funk­tio­nen unter der Albe bzw. dem Rochet)
        2. weit ver­brei­tet noch immer das schwar­ze Che­mi­set­te oder Prie­ster­we­ste (über wei­ßem Talar­hemd mit oben auf­ge­setz­tem Kragen)
        3. dann der „Ora­to­ria­ner­kra­gen“
        4. zeit­gleich bei den Jün­ge­ren: schwar­zes Hemd mit schwar­zer Kra­wat­te (Schweiz: bes. Grau­bün­den und Zürich), wei­ßes Hemd mit schwar­zer Kra­wat­te (Deutsch­land u Österreich)
        5. Dann aus Ame­ri­ka kom­mend das „Tab-Shirt“ bis heu­te, wäh­rend das Gros aber nur noch in zivil herumläuft.
        In Ost­eu­ro­pa bes. Polen aber auch Ungern u.a hat sich das z. T. anders ent­wickelt. Die Sou­ta­ne ist noch nicht ganz in der Mot­ten­ki­ste depo­niert worden.

    • Über­haupt gehö­ren Anzü­ge in den poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Bereich und die­nen als Sta­tus­sym­bol einer geho­be­nen Klas­se. Es wür­de mich nicht wun­dern, wenn Herr Ber­go­glio einen wei­ßen Anzug für den Papst ein­füh­ren würde.
      An alle Bischö­fe und Prie­ster der katho­li­schen Kirche:
      Schmeißt eure welt­li­che Klei­dung ab und kehrt zur Sou­ta­ne zurück!
      Per Mari­am ad Christum.

  2. So sehr ich die Sou­ta­ne befür­wor­te — aber das sind doch Fik­tio­nen. „Wie­der respekt­vol­le Hoch­ach­tung vor dem Prie­ster“, „viel­fäl­ti­ge Bedeu­tung“ …das ist doch alles Traum­ge­spinst. Auch im 19. Jh ver­spot­te­te man den Sou­ta­nen­mann als „Schwarz­rock“. Und wel­che viel­fäl­ti­ge Bedeu­tung die Sou­ta­ne hat, wäre erst mal noch zu klä­ren — es ist erst mal eine stän­di­sche Klei­dung, die aber in einer voll­kom­men unstän­di­schen Welt natür­lich auch nicht durchs blo­ße Tra­gen ihre alte Bedeu­tung und Aura zurück­er­hält. Die­se gan­ze Argu­men­ta­ti­on ist mir also zu ober­fläch­lich. Ohne­hin wirkt das alles eher wie Lauf­steg und „der­nier cri“. Irgend­wie pein­lich und manieriert.

    Die Sou­ta­ne ist ja nicht pri­mär eine Wür­den­klei­dung, die einem Prie­ster die „schul­di­ge Ach­tung ver­schaf­fen soll“, son­dern ein Aus­druck der Ent­sa­gung (das schwar­ze Kleid als Grab Chri­sti) und des Kreu­zes. Die Sou­ta­ne ist ein Aus­druck dafür, dass man nichts mehr fragt danach, ob einen nun die Men­schen respek­tie­ren oder nicht. Wie beim Orden­s­kleid hat man all die­sen Kate­go­rien abge­sagt. Die Sou­ta­ne ist kein Acces­soire des Prie­ster­tums, son­dern die Brüs­kie­rung aller Welt­lich­keit — und zu der gehört nun mal auch das gan­ze alber­ne „wer-vor-wem-wes­halb-Hoch­ach­tung-haben-soll“. Wer zu Chri­stus gehört, ja, sogar „in per­so­na Chri­sti“ han­delt, wird mit ihm ver­ach­tet sein.
    Nein?

    Das gan­ze Pro­jekt ist also ziem­lich dane­ben. Die Kir­che braucht nun wirk­lich nicht auch noch stol­ze, mode­be­wuss­te und auf­ge­bla­se­ne Prie­ster mit einer „Kleider-machen-Leute“-Philosophie.

    • das sehe ich etwas anders.
      Ich kann mir vor­stel­len, daß die Klei­dung auch nach innen wirkt, auf den Prie­ster selbst. Er läuft dann eben nicht, wie ein Prie­ster in unse­rer Nähe, als sport­li­cher jun­ger Mann in Jeans und Turn­schu­hen her­um, son­dern sicht­bar und jeder­zeit ansprech­bar als Geist­li­cher. Auch die Ach­tung, die ihm erwie­sen wird ( ich habe das selbst erlebt), wirkt auf ihn zurück, und zwar nicht hega­tiv. Da er immer die Sou­ta­ne trägt, ist ihm auch bewußt, und die Umwelt sieht es, daß er auch jeder­zeit „im Amt“ ist. Außer­dem ent­fällt jede Abhän­gig­keit von irgend­ei­ner Mode. Manch einer wird dann den­ken „aha, es gibt sie noch, und gar nicht mal so selten“.
      Ich sehe das stän­di­ge Tra­gen der Sou­ta­ne in jeder Bezie­hung als wert­voll und wich­tig an. Es lie­ßen sich noch vie­le Grün­de dazu aufführen.

      • Ja, ken­nen Sie das Mär­chen vom Prin­zen und vom Bet­tel­kna­ben? Lasst uns das Äuße­re ändern, dann ändert sich auch das Innere…sind Frei­mau­rer­ge­dan­ken, die Sie hier ein­flech­ten. Da wäre ich vorsichtig.

        Immer­hin macht das NT kon­se­quent die Tür zu vor klei­dungs­mä­ßi­gen Sta­tus­sym­bo­len. Und ein Prie­ster ist, wenn Sie so argu­men­tie­ren, auch dann erkenn­bar, wenn er die­sen Prie­ster­kra­gen hat und in Hosen her­um­läuft. Ich bit­te doch um etwas Nüchternheit!

        Ich sehe in der Sou­ta­ne nur dann Sinn, wenn sie das aus­drücken soll, als was sie ursprüng­lich gedacht war:

        „Das gewöhn­li­che Gewand des katho­li­schen Prie­sters ist — auch nach den neue­ren kirch­li­chen Bestim­mun­gen — die schwar­ze Sou­ta­ne [vgl. ‚Direk­to­ri­um für Dienst und Leben der Prie­ster‘ der Kon­gre­ga­ti­on für den Kle­rus vom 31. Janu­ar 1994, Nr. 66].

        Wäh­rend er sie anlegt, betet er: „Der Herr ist der Anteil mei­nes Erbes und mei­nes Kel­ches. Du bist es, der mir zurück­stel­len wird mein Erbe.“ Damit wird der Prie­ster aus­drück­lich in die Nach­fol­ge des alt­te­sta­ment­li­chen Prie­ster­stam­mes der Levi­ten gestellt, der einst bei der Ver­tei­lung des gelob­ten Lan­des kein Erb­teil erhal­ten soll­te, denn: „Der Herr selbst ist sein Erb­teil“ (Dt 10, 9). Aus dem grie­chi­schen Wort ‚kle­ros‘ [= Los/Erbteil] wur­de das deut­sche Wort ‚Kle­rus‘. Der Kle­ri­ker ist einer, der den Herrn zum Erb­teil erwählt hat.

        Die schwar­ze Far­be ist Sym­bol der Trau­er und des Ver­zich­tes. Der Prie­ster soll sie tra­gen im Bewusst­sein, hier auf Erden in der Frem­de zu wei­len: „Wir haben hier kei­ne blei­ben­de Stät­te, son­dern nach der künf­ti­gen suchen wir.“ (Hebr 13, 14) Sie will auch erin­nern an die Mah­nung des hl. Apo­stels Pau­lus im Brief an die Römer: „Macht euch nicht die Art die­ser Welt zu eigen, son­dern wan­delt euch um durch Erneue­rung eures Den­kens, um zu prü­fen, was der Wil­le Got­tes ist, was gut, wohl­ge­fäl­lig und voll­kom­men.“ (Röm 12, 2)“ http://www.alte-messe.de/04_gewand.html

        Von all die­sen rein äußer­li­chen Argu­men­ten, die Sie nen­nen, udn die man auch als äußer­li­che leicht wider­le­gen kann, ist da jeden­falls kei­ner­lei Rede…im Gegen­teil. Gera­de der Prie­ster (gemein­sam mit Mön­chen und Non­nen) macht sich in der Klei­dung „arm“ und „ohne Erb­teil“ — eben gera­de nicht, um sich Ach­tung zu erhei­schen, son­dern um jedem Anspruch auf irdi­sche Ach­tung zu entsagen.
        Unser Herr jeden­falls hat­te zwar ein schö­nes Über­kleid, um das man wür­fel­te, aber erst bei sei­nem Tod erfährt man davon. Ob ihm des­halb die Leu­te folg­ten, die ihm folgten?

    • Sou­ta­ne: „…eher wie Lauf­steg und „der­nier cri.“
      Ich glau­be nicht, dass dies die ein­zig mög­li­che Sicht­wei­se ist, Zeitschnur.
      Vom Prie­ster wür­de es eine Men­ge Mut ver­lan­gen, sie zu tra­gen, es käme einem Glau­bens­zeug­nis gleich.
      Denn Spöt­ter wür­den natür­lich nicht lan­ge auf sich war­ten lassen.
      Den Gläu­bi­gen wür­de es Ermu­ti­gung geben.
      Eine Ermu­ti­gung, die wir doch alle so nötig haben.
      Jedes Mal, wenn ich durch Frei­burg gehe und z.B. eine Ordens­frau erblicke, freue ich mich, läch­le sie an, grü­ße sie. 

      Vor ein paar Mona­ten fuhr ich mit der Bahn. Schon auf dem Bahn­steig drau­ßen sah drin­nen ich vier alte Ordensfrauen/Franziskanrinnen sit­zen und ich nahm mir vor, mich zu ihnen zu set­zen, wenn sie das auch möchten.
      Und wie sehr haben sie sich gefreut!
      Wir kamen in ein leb­haf­tes Gespräch und es stell­te sich sogar her­aus, dass wir gemein­sa­me Bekann­te haben, auch Franziskanerinnen.
      Klei­dung kann auch etwas aus­sa­gen, sie kann ver­bin­den, sie kann Brücken bauen.
      Ich tra­ge z.B. täg­lich das höl­zer­ne Tau­zei­chen, unab­hän­gig davon, wel­che Klei­dung ich gera­de am Leib habe.
      Es zu tra­gen ist mir ein Bedürf­nis, es ist defi­ni­tiv kein Zur­schau­stel­len mei­ner Frömmigkeit.
      Es ist ein Zei­chen für das, wofür ich ste­he, ähn­lich wie das Tra­gen eines Eherings.
      Ihn ver­stecke ich ja auch nicht.

      • Wenn Sie auf­merk­sam gele­sen haben, müs­sen Sie aber ver­stan­den haben, dass ich die Sou­ta­ne befür­wor­te, nur nicht aus den mate­ria­li­sti­schen Grün­den, die hier ein­zig eine Rol­le spie­len. (s.o.) Sie aller­dings sind als eine der weni­gen nah dran einem ech­ten Glau­bens­zeug­nis-Gedan­ken. Danke!

        Aber any­way — beim The­ma Kla­mot­ten hakt es bei vie­len wirk­lich total aus, um es mal zynisch zu sagen, und genau das soll­te nicht sein. „Euer Schmuck soll nicht äußer­lich sein!“ ermahnt uns das NT x‑mal. Das heißt, dass man in die Klei­dung nie­mals zuviel hin­ein­ge­heim­nis­sen soll­te! Der inne­re Mensch ist das, was allei­ne zählt. Die Erneue­rung kann auch nur von innen und nicht von außen kom­men. oder glau­ben wir an „Klei­der machen Leu­te“? Lei­der offen­bar schon…(aber nicht Sie, das hab ich verstanden)…

        Also, wenn es um Ent­sa­gung geht — war­um muss man Sou­ta­nen dann so tail­lie­ren, also so figur­be­tont machen, dass das eher sinn­li­che Rei­ze aus­übt, wie eben jede tail­lier­te Herrenkleidung? 

        Wenn sie Don Camil­lo anschau­en http://en.wikipedia.org/wiki/Don_Camillo, dann erken­nen Sie, dass sei­ne Sou­ta­ne ein ech­ter Sack dage­gen war. Und der Curé bei Bernanos trägt eine flecki­ge, drecki­ge Sou­ta­ne, ganz arm­se­lig, ja so war das frü­her, eben­so das ech­te Vor­bild, der Pfar­rer von Ars.
        Das da oben aber — das ist Hol­ly­wood, das kann’s nicht sein.
        So mein ich das.…

    • Es ist ja nicht nur das Tra­gen der Sou­ta­ne. Das Prie­ster­bild als sol­ches hat sich seit dem
      2.Vatikanum total ver­än­dert. Es ist nicht nur das Auf­tre­ten mit Anzug und Freizeithemd,
      es geht ja noch wei­ter. Der Prie­ster wur­de zum Gemein­de­lei­ter, der kameradschaftlich
      die Gemein­de begrüßt und beim Frie­dens­gruß den Altar ver­lässt und min­de­stens den Mess­die­nern die Hand reicht und das vor der Kom­mu­ni­ons­pen­dung. Des wei­te­ren kann man bei diver­sen Mess­ge­wän­dern fest­stel­len, dass christ­li­che Sym­bo­le wie Kreuz und
      Schmuck feh­len. Die Rich­tung geht auf Regen­bo­gen­far­ben und Dar­stel­lun­gen, seit ei-
      niger Zeit sogar hin zu Karos auf Mess­ge­wän­dern und Sto­la. Das alles geht Hand in
      Hand mit sich lee­ren­den Kir­chen. Ob das Tra­gen einer Sou­ta­ne doch mit Glau­ben zu
      hat.Wir wer­den es wohl nie erfahren.

    • Die vie­len gefal­le­nen Prie­ster, alles Soutaneträger???

      Kaum vor­stell­bar!

      Es spielt noch etwas ande­res her­ein: Bereits 1970 war eine gro­ße Bischofs­ver­samm­lung ent­schlos­sen, den Zöli­bat zu beer­di­gen. Nicht gelun­gen, wie die Ver­hin­de­rung von Huma­nae vitae 1968 auch.

      Die Kir­che braucht selbst­be­wuß­te (!) Prie­ster, die wis­sen, was sie ver­tre­ten müs­sen und das in aller Demut. Nach dem leben­den Hei­li­gen Bene­dikt XVI.!

    • Zeit­schnur, ganz so wür­de ich es nicht sehen, denn schließ­lich ist es kein Zufall, dass vie­le Prie­ster die­se Klei­dung heu­te nicht mehr tra­gen, und sich schlim­mer noch über die, die die­se Klei­dung tra­gen, aufs übel­ste lustig machen!
      Heu­te gehört zum Tra­gen die­ser Klei­dung Mut, sie wür­de es den pro­test­un­ti­schen Prie­stern zumin­dest schwe­rer machen, auch desh­lab, weil sie jeder über­all erken­nen kann!

  3. Die Sou­ta­ne war der Iden­ti­tät des Prie­sters und schaff­te den Prie­ster Respekt bei den Bevöl­ke­rung, Sogar nicht Katho­li­ken hat­ten Respekt davor. Und wenn ein Prie­ster Sou­tan trägt ist sicher dass, er über­all erkennt­lich ist, dar­um hat sich auch ent­spre­chend benom­men. Got­tes­fürch­ti­ge Men­schen sehen Jesus in einem Prie­ster, wenn er eine Sou­ta­ne trägt. Die Sou­ta­ne ist ein respekt­vol­les Kleid.
    Der Moder­nen Prie­ster will nicht erkannt wer­den in sei­ne Machen­schaf­ten. Jesus sag­te: „Denen die böses tun scheu­en das Licht, weil ihr Tun ist Böse.“
    Die Sou­ta­ne sind See­len Ret­ter, denn wenn ein Unfall pas­siert , ist ein Prie­ster im Sou­tan schnell erkenn­bar und wird her­bei geholt. Die Sou­ta­ne sol­len wie­der ein­ge­führt werden.

  4. Eine sehr gute Initia­ti­ve. War­um „Fik­ti­on“ und „Traum­ge­spinst“? Es geht um das, was ange­mes­sen und nach mensch­li­cher Erkennt­nis­fä­hig­keit rich­tig ist. Die Fra­ge ist daher nie an eine bestimm­te Zeit­si­tua­ti­on gekop­pelt. Das Wah­re, Gute und Schö­ne ist immer anzu­stre­ben. Des­halb sage ich, es ist eine wun­der­schö­ne, gute Initia­ti­ve. Ich hof­fe, dass auch in Deutsch­land und rings­um (Polen ist das eine löb­li­che Aus­nah­me) eine Rück­be­sin­nung stattfindet.
    Da hat man ja mit aller­lei Aus­re­den die Sou­ta­ne abge­legt (im Gebir­ge nicht so geeig­net, und sol­cher „prak­tisch“ klin­gen­der Unsinn, um sich „modi­scher“ klei­den zu kön­nen) und dann nach 68 viel­fach ganz in die Brennes­seln geworfen.
    Ich bewun­de­re jeden Prie­ster, der als Prie­ster erkenn­bar ist, erst recht jene, die den Mut zur Sou­ta­ne haben.
    Und ich unter­stel­le jedem Prie­ster in Räu­ber­zi­vil, dass er latent Ver­rat an sei­ner Wei­he übt, denn wer sich ver­steckt (die Aus­re­den dafür ken­nen wir alle), da stimmt doch etwas nicht. Und vor allem, wer traut sich einen Zivil-Prie­ster bloss auf Ver­dacht hin anzu­spre­chen und um die Beich­te zu bit­ten? Das sagt alles aus.

    • Ich sag­te ja, dass ich die Sou­ta­ne befür­wor­te — aber unter den ver­wan­del­ten Rah­men­be­din­gun­gen IN DER KIRCHE!?

      Ich sage es mal anders­her­um: natür­lich ist die Beklei­dung eines mit­tel­al­ter­li­chen Kai­ser­paars wesent­lich schö­ner und wür­de­vol­ler als der Auf­zug eines heu­ti­gen Prä­si­den­ten samt Lebens­ge­fähr­tin. Wür­den die bei­den heu­te aber in dem alten Gewand auf­tre­ten, wäre das nichts als Kar­ne­val, im besten Fall Thea­ter — oder lächerlich.

      Das Prie­ster­tum 2014 hat mit dem von sagen wir 1914 kaum noch zu tun!

      Und ich bestehe trotz allem dar­auf: bei einem Nach­fol­ger Chri­sti kann es nie drum gehen, dass er sich so aus­stat­tet, dass man ihn „aner­kennt“, auch noch rein äußer­lich (!), son­dern dar­um, dass er dem Herrn folgt. Die hier vor­ge­tra­ge­nen Argu­men­te sind rein bür­ger­lich und ent­be­he­ren einer geist­li­chen Dimension.

      Es ist falsch, sich über Klei­dung zu defi­nie­ren! Es ist falsch, der Klei­dung mehr Bedeu­tung ein­zu­räu­men, als ihr zusteht. Eine Sou­ta­ne ist — wenn über­haupt — eine Sakra­men­ta­lie. Mehr nicht. Wer den Prie­ster im Anzug nicht ach­tet, was ist wohl des­sen ober­fläch­li­che Ach­tung vor einem „Schwarz­rock“ wert?

    • Schau­en Sie, die Iden­ti­täts­kri­se des post­kon­zi­lia­ren Prie­ster­tums mit dem „zeit­na­hen, offe­nen Gemein­de­lei­ter, der von den Men­schen ange­nom­men wird“ ist äußer­lich an der Klei­dung sehr ein­deu­tig ablesbar.
      Das theo­lo­gi­sche Defi­zit im Amts­ver­ständ­nis äußert sich auch sicht­bar nach außen.

  5. Man kann nur jede Initia­ti­ve zugun­sten der Sou­ta­ne loben und unter­stüt­zen. Es wäre an der Kle­rus­kon­gre­ga­ti­on hie­zu ver­bind­li­che Nor­men fest­zu­le­gen bzw. bereits vor­han­de­ne ver­bind­lich in Erin­ne­rung zu rufen. Frei­lich undenk­bar im Schreckens­re­gime des Vul­ga­ris­mus und des Abbruchs.
    Die Mei­nung „es käme auf die inne­re Ein­stel­lung an“ ist abson­der­lich, da sich die­se auch stets äußer­lich zu mani­fe­stie­ren hat.
    Die Ent­wick­lung weg von der Sou­ta­ne bzw. Sou­ta­nel­le, über Ver­feh­lun­gen von „Ora­to­ria­ner­kra­gen“ spä­ter „Tab-shirt“ und Ansteck­kreuz und schließ­lich ganz zivil hat äußer­lich die nach­kon­zi­lia­re Demon­ta­ge des Amtsprie­ster­tums hin zum „offe­nen Gemeindeleiter„sehr gut illu­striert. Was die Theo­lo­gen ver­un­stal­te­ten hat sich in der Klei­dung mitgespiegelt.

    • Ver­zei­hen Sie, wenn ich da wider­spre­che — aber durch ein rein äuße­res Zei­chen kön­nen Sie die inne­re Ver­hee­rung, unter der jeder Prie­ster nicht nur lei­det, son­dern an der er, ob er will oder nicht, Anteil hat, nicht verändern.
      Es ist ein äuße­res Zei­chen, das weder zur prie­ster­li­chen Lebens­rea­li­tät noch zum Inne­ren vie­ler Prie­ster passt.
      Durch eine Sou­ta­nen­re­nais­sance kann man die­ses rie­si­ge Defi­zit nicht heilen.
      Im Gegen­teil — man gibt damit die Sou­ta­ne gleich noch mit dem Ver­fall preis.
      Glau­ben Sie mir, dass ich schon weiß, wovon ich rede. Seit­dem ich zig sou­ta­nen­be­wehr­te Prie­ster auf einer meg­a­lau­ten cha­ris­ma­ti­schen „Party-Lobpreis“-Veranstaltung haben her­um­zucken sehen (natür­lich wol­len sie völ­lig unzeit­ge­mäß als Hoch­wür­den ange­spro­chen wer­den, aber jeden zeit­gei­sti­gen Dreck mit­ma­chen…), wur­de mir schlag­ar­tig klar, dass auf die­se Wei­se die Sou­ta­ne ihrer Ein­deu­tig­keit beraubt wird.
      Immer­hin haben die, die sich mit dem alten Prie­ster­bild nicht iden­ti­fi­zie­ren konn­ten, wenig­stens ehr­li­cher­wei­se die Sou­ta­ne abgelegt…
      Und wer ent­spricht heu­te noch im Ernst die­sem alten Bild? Der eine oder ande­re meint das viel­leicht in sei­ner unbe­darft­heit, aber jeder etwas Gereif­te­re weiß, dass er sich nie­mals — sofern nicht der Stolz sein Den­ken zer­frisst — außer­halb eines glo­ba­len Pro­blems ste­hend wäh­nen darf.

      Die­se Debat­te ist mir zu mate­ria­li­stisch, ein biss­chen wie bei den Lin­ken: gebt den Leu­ten was Anstän­di­ges zum Essen und schon wer­den sie bes­se­re Menschen…

      • Ich sehe da eigent­lich kei­nen klaf­fen­den Gra­ben zwi­schen unser bei­der Meinung.
        Denn ich mein­te ja nur die ste­te Demon­ta­ge des Amtsprie­ster­tums zum „Gemein­de­lei­ter“ im „Pasto­ral­team“ hät­te sich äußer­lich sehr wohl an der Klei­dung sicht­bar gemacht. Natür­lich haben sie recht, wenn Sie schrei­ben „Es ist ein äuße­res Zei­chen, das weder zur prie­ster­li­chen Lebens­rea­li­tät noch zum Inne­ren vie­ler Prie­ster passt.“.
        Das ist ja der Kern des Problems.

  6. Ein hw Prie­ster ohne erkenn­ba­re Prie­ster­klei­dung ist wie ein Ehe­mann, der kei­nen Ring trägt ! Die Kon­ver­ti­tin und Schrift­stel­le­rin Gabrie­le Kuby:
    -
    „Einen zum Prie­ster Geweihten 
    nennt man auch „Geist­li­cher“. 
    Sein Han­deln geschieht in der unsicht­ba­ren, geist­li­chen Welt. 
    Wenn er Brot und Wein in den Leib und das Blut Chri­sti wandelt, 
    ist das ein geist­li­cher Vollzug: 
    Wenn er tut, 
    wozu Jesus ihn bevoll­mäch­tigt hat, 
    näm­lich Sün­den zu ver­ge­ben, zu hei­len und Dämo­nen auszutreiben, 
    dann wirkt er in der geist­li­chen Wirk­lich­keit enes Men­schen mit geist­li­chen Mitteln.

    Wir emp­fin­den einen 
    Missklang, 
    wenn der Prie­ster nicht auch als Per­son ein geist­li­cher Mensch ist. 
    Unter einem geist­li­chen Men­schen ver­ste­he ich jeman­den, der sei­ne Schät­ze im Him­mel anhäuft und nicht auf der Erde; einer, der in der Welt ist, aber nicht von ihr:
    (.…)
    Ich fin­de es wich­tig, dass Geist­li­che an ihrer Klei­dung erkenn­bar sind. 
    Wenn ich mit einem Mann ins Gespräch kom­me und 
    erst nach einer Wei­le ent­decke, dass er 
    Prie­ster ist, 
    füh­le ich mich getäuscht.
    Er kommt mir vor wie ein Ehe­mann, der kei­nen Ring trägt.
    Und wor­in besteht das ande­re Leben des Geistlichen ?
    Drei Räte sind es, nur drei, deren Befol­gung die Ver­strickung mit der Welt radi­kal löst:
    Gehor­sam, Keusch­heit und Armut.
    Die­se christ­li­chen Tugen­den stecken wie Stöcke im Rad der Welt, das sich um Macht, Sex und Reich­tum dreht“
    -

  7. es ist sehr scha­de, daß es dazu kei­nen deut­schen Text gibt. Dann könn­te ich es an vie­le Inter­es­sen­ten weiterschicken.

  8. Ich woh­ne in Sach­sen-Anhalt, und hier gibt es nur sehr weni­ge Katho­li­ken und prak­tisch gark­ei­ne „Tra­di­tio­na­li­sten“. Wenn man die Situa­ti­on bei uns so betrach­tet, ist es eigent­lich ver­wun­der­lich, dass über­haupt so vie­le Katho­li­ken bei uns noch Sonn­tags in die Kir­che gehen — natür­lich über­wie­gend alte Leu­te. Wie dem auch sei, ich bin noch ziem­lich jung, und bevor ich ein­mal eine Rei­se nach Rom gemacht habe, wuss­te ich gar­nicht, dass es heut­zu­ta­ge noch Sou­ta­nen gibt! Unser Herr Pfar­rer ist näm­lich immer „welt­lich“ geklei­det. Ich habe ihn, weil ich es als neu­gie­ri­ges Kind wirk­lich wis­sen woll­te, gefragt, war­um denn in Deutsch­land nie­mand Sou­ta­ne trägt!? In Rom wären ein Hau­fen „Schwarz­röcke“ her­um­ge­lau­fen! Aber er hat mei­ne Fra­ge über­hört und nicht geant­wor­tet. Ich habe über das The­ma nach­ge­dacht, und bin zu dem Schluss gekom­men, dass es tat­säch­lich ziem­lich selt­sam wäre, wenn unser Prie­ster in einer rich­ti­gen Sou­ta­ne her­um­lau­fen wür­de — da wür­de in unse­rer Gegend wirk­lich Mut dazu­ge­hö­ren. Aber es ist ein­fach nicht pas­send. Er als Pfar­rer wür­de sich damit nur lächer­lich machen. Was ich jedoch für schlecht hal­te, ist, dass man den Prie­ster über­haupt nicht erkennt. Ein nor­ma­ler schwar­zer Anzug, mit den typi­schen Prie­ster­kra­gen wür­de genau in unse­re Gegend pas­sen. Es gebe da kein Gefühl von „auf­ge­setz­ter Fröm­mig­keit“. Und selbst wir Gläu­bi­gen freu­en uns dar­über. In unse­rer Schu­le haben wir zmB. end­lich einen Pfar­rer für den Reli­gi­ons­un­ter­richt bekom­men (für etwa 10 Schü­ler aus der 5–10. Klas­se), wel­cher extra aus Erfurt kommt (2 Stun­den Auto­fahrt!). Und wie war ich erstaunt — er trug einen schwar­zen Anzug mit Prie­ster­kra­gen! Allei­ne das ist schon ein sel­te­ner Anblick — es wür­de mich nicht wun­dern, wenn seit 400 Jah­ren kein erkenn­ba­rer Prie­ster mehr in unse­rer Schu­le unter­wegs war (ja, die Schu­le ist über 400 Jah­re alt…) Und sofort fühlt man sich in sei­nem Glau­ben gestärkt und ermu­tigt. Der Pfar­rer signa­li­siert uns so näm­lich, dass er für uns da ist und selbst in der Dia­spo­ra an sei­nem Glau­ben hängt. 

    Natür­lich wird in ande­ren Gebie­ten Deutsch­lands das Sou­ta­ne­tra­gen völ­lig anders sein — aber man muss die Situa­tio­nen von vie­len Sei­ten betrachten.

    • Die Situa­ti­on im Bis­tum Mag­de­burg mit 88.000 Katho­li­ken auf 2,7 Mil­lio­nen Ein­woh­ner ist in der Tat nicht schön. Da hat selbst das Erz­bis­tum Ber­lin mit gut 401.000 Katho­li­ken auf rund 5,8 Mil­lio­nen Ein­woh­ner einen über dop­pelt so hohen Anteil in der Bevöl­ke­rung. Die Berei­che Deutsch­lands, in denen der Katho­li­zis­mus am wei­te­sten zurück­ge­drängt wor­den ist, sind zugleich die gei­stig ärm­sten Land­stri­che. In so einer Lage kann nur gera­ten wer­den: Durch­hal­ten! Nicht den Kopf hän­gen lassen!

  9. Zeig mir dei­ne Prie­ster­klei­dung (dei­nen Prie­ster­kra­gen) und ich weiß wes Gei­stes Kind du bist !!!

  10. Mit „viva la sota­na!“ kommt man tat­säch­lich nicht weit.

    Emp­feh­lens­wert: Homi­lie vom 2.2.2011 von Mgr. Tis­sier zur Ein­klei­dung in Paris:
    http://laportelatine.fr/mediatheque/videotheque/flavigny2011/StNicolas110202.php

    „La sou­ta­ne est premièrement un témoignage une prédication. Ensui­te, la sou­ta­ne éloigne les esprits mauvais.“ 

    „Gar­dez la sou­ta­ne [et] la sou­ta­ne vous gardera !“

    „Le mon­de va vous détester. Le mon­de n’ai­me pas la soutane.“

  11. Genau­ge­nom­me­ne ergibt das eigent­li­che Sym­bol, das die Sou­ta­ne dar­stellt, näm­lich die voll­kom­me­ne Ent­sa­gung für alles Irdi­sche, nur dann Sinn, wenn man aus­schließ­lich das über­lie­fer­te Mess­op­fer zelebriert.

    • Ich weiß, dass Sie sich nicht gegen die Sou­ta­ne als sol­che aus­ge­spro­chen haben, im Gegenteil.
      Es war mir nur wich­tig zu sagen, dass die Amts­klei­dung, das Gewand, die Ordens­tracht ‑in beschei­de­ner, auf­rich­ti­ger, lie­ben­der Gesin­nung getra­gen- durch­aus Signal­wir­kung haben kann.

      Wie schön wäre es, wenn sich mög­lichst vie­le Men­schen durch den Mut des Prie­sters, sich durch sei­ne Klei­dung als sol­cher erken­nen zu geben, selbst ermu­tigt und bestärkt füh­len könnten.
      Nicht Hoch­mut, sich abhe­ben wol­len von ande­ren, son­dern Zeug­nis geben — das mein­te ich damit.
      Ich glau­be, Sie auch, Zeitschnur!

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