Bergoglios Entzauberung in einem „mensis horribilis“? — Papsttirade gegen Kritiker

Papst Franziskus "salutiert" wie US-Präsidenten
Papst Fran­zis­kus „salu­tiert“ wie US-Prä­si­den­ten

(Rom) Für Papst Fran­zis­kus wur­de der Monat Okto­ber 2014 zum men­sis hor­ri­bi­lis (Mes­sa in Lati­no). Die Bischofs­syn­ode über die Fami­lie ver­lief zwar nach Plan, was die Unter­stüt­zung durch die Mas­sen­me­di­en anbe­langt, nicht aber was die Kar­di­nä­le und Bischö­fe betrifft, die das Hir­ten­amt aus­üben und Ver­ant­wor­tung in der Kir­che tra­gen. Ihr Wider­stand wur­de von den inno­va­ti­ons­be­gei­ster­ten Neue­rern unter­schätzt. Der päpst­li­che Hin­weis in der Pre­digt zur Selig­spre­chung von Paul VI., Gott „hat kei­ne Angst vor Neu­em“ hat­te im Rück­blick auf die Syn­ode den fah­len Bei­geschmack einer jener zahl­rei­chen Sprech­bla­sen mit gro­ßen Wor­ten, aber theo­lo­gisch beschei­de­nem oder depla­zier­tem Inhalt. Wel­che „Angst“ soll­te Gott haben und vor wel­chen „Neu­hei­ten“? Was für eine unpas­sen­de Spra­che, die inner­kirch­lich sogar als Dro­hung auf­ge­faßt wer­den könn­te. Der Ver­such einer pro­vi­so­ri­schen Bilanz der Bischofs­syn­ode.

Großerzbischof fordert Papst auf, den Katechismus zu lesen

Der Papst muß­te sich von Groß­erz­bi­schof Swja­to­slaw Schewt­schuk der Ukrai­ni­schen Grie­chisch-Katho­li­schen Kir­che in der Gene­ral­kon­gre­ga­ti­on den Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che vor­hal­ten las­sen. Eine zumin­dest für die jün­ge­re Kir­chen­ge­schich­te erschüt­tern­de Situa­ti­on von uner­hör­ter Pein­lich­keit. Ein Metro­po­lit und Syn­oden­va­ter, der nicht die Gläu­bi­gen im Kate­chis­mus unter­weist, son­dern den Papst. Wört­lich sprach Schewt­schuk von der Not­wen­dig­keit, „den Gläu­bi­gen und dem Papst eine kla­re Bot­schaft zu sen­den“, daß „die Fami­lie die feste und sakra­men­ta­le Bin­dung zwi­schen einem Mann und einer Frau ist“, wie Il Foglio berich­te­te.

Der von der inter­na­tio­na­len Medi­en­welt umju­bel­te Papst Fran­zis­kus sieht sich zuneh­men­der und unge­wohn­ter Kri­tik aus­ge­setzt. Der Jour­na­list Anto­nio Soc­ci ist durch den argen­ti­ni­schen Kon­tra­punkt zu Bene­dikt XVI. der­ma­ßen ver­stört, daß er in eine bis­her unbe­kann­te Form des kon­ser­va­ti­ven Anti-Papis­mus ver­fal­len ist. Die Ver­öf­fent­li­chung sei­nes jüng­sten Buches Anfang des Monats „Non ਠFran­ces­co“ (Er ist nicht Fran­zis­kus) wird den regie­ren­den Papst nicht ver­schrecken „noch wird der erste Teil, in dem Soc­ci die Nich­tig­keit der Wahl von Fran­zis­kus zu bewei­sen ver­sucht, die mit gesun­dem Men­schen­ver­stand aus­ge­stat­te­te Leser­schaft über­zeu­gen kön­nen“, so Mes­sa in Lati­no.

Antonio Soccis J’accuse

Der zwei­te Teil des Buches ist jedoch eine bri­san­te Doku­men­ta­ti­on der zahl­rei­chen Brü­che, die Fran­zis­kus gegen­über dem Vor­gän­ger­pon­ti­fi­kat voll­zo­gen hat. Soc­ci leg­te damit ein hef­ti­ges J’accuse vor, vor dem nur jene die Augen ver­schlie­ßen kön­nen, die sich ihrer Ver­ant­wor­tung in der Kir­che und vor Gott ent­zie­hen wol­len. Anto­nio Soc­ci, ein nicht uner­heb­li­ches Detail, war nie ein Ver­tre­ter der Tra­di­ti­on, son­dern jener „kon­ser­va­ti­ven“ Rich­tung, mit der Johan­nes Paul II. ein Gegen­ge­wicht zur Ver­wü­stung der Nach­kon­zils­zeit bil­den woll­te. Das Buch des Rek­tors der ita­lie­ni­schen Jour­na­li­sten­hoch­schu­le in Perugia wird in Ita­li­en bereits in den Best­sel­ler-Listen geführt, obwohl eini­ge katho­li­sche Buch­hand­lun­gen, wie die Ket­te der Pao­li­ne den Ver­kauf ver­wei­gern. Der Ver­kaufs­er­folg von Soc­cis Buch zeigt jeden­falls, daß nicht alle Katho­li­ken und Nicht-Katho­li­ken bereit sind, ihre Mei­nung über das aktu­el­le Pon­ti­fi­kat nur auf der wohl­wol­len­den Grund­la­ge der päpst­li­chen Umar­mun­gen vor lau­fen­den Kame­ras im Men­schen­bad zu bil­den.

Gera­de­zu zum Deba­kel für Papst Fran­zis­kus ist die Syn­ode gewor­den. Aller­dings hat auch die Kir­che erheb­li­chen Scha­den genom­men, da mit der Ver­öf­fent­li­chung des inzwi­schen zer­ris­se­nen Zwi­schen­be­richts fal­sche Signa­le aus­ge­sandt und von den Mas­sen­me­di­en unter das Volk getra­gen wur­den. Dazu gehört etwa die Tat­sa­che, daß auf der Syn­ode über die Fami­lie das The­ma Homo­se­xua­li­tät behan­delt wur­de. Signa­le, die zur wei­te­ren Ver­wir­rung bei­tra­gen, denn die offen­sicht­lich vom Papst gewünsch­te Bot­schaft an das Volk wur­de im Zuge der Syn­ode deut­li­cher denn je: Jeder kann tun und las­sen, was er will und das mit dem Segen der Kir­che.

Mißtrauensvotum der Synode gegen Franziskus

Kar­di­nal Napier sprach in sei­ner empör­ten, aber klar­sich­ti­gen ersten Wort­mel­dung sogar von einem „nicht wie­der gut­zu­ma­chen­den Scha­den“ für die Syn­ode. Die Och­sen wur­den los­ge­las­sen und kein noch so gutes Doku­ment der Syn­ode, wer­de das ein­fach so wie­der zurecht­bie­gen kön­nen. Letzt­lich erreich­te der Papst, wenn auch nicht in der gewünsch­ten Form, sein inzwi­schen offen­kun­dig erklär­tes Ziel, zwei­tau­send Jah­re Glau­bens­leh­re in die Müll­ton­ne zu kip­pen und dies nicht mit umfang­rei­chen Enzy­kli­ken, son­dern durch eini­ge in Inter­views hin­ge­wor­fe­ne Sät­ze.

Aller­dings hat die­se Stra­te­gie Ber­go­gli­os inzwi­schen einen hohen Preis auch für ihn. Dem Papst wur­de 17 Mona­te nach sei­ner Wahl von sei­nem „Par­la­ment“, Fran­zis­kus möch­te die Syn­ode ja zu einem stän­di­gen kol­le­gia­len Mit­ent­schei­dungs­gre­mi­um in der Kir­che machen, das Ver­trau­en ent­zo­gen. In der Welt der Poli­tik bedeu­tet dies, je nach poli­ti­schem System, das sofor­ti­ge Ende einer Regie­rung oder der Beginn ihres bevor­ste­hen­den Endes. In der Tat gab es noch unter kei­nem Papst eine so offe­ne und teils sogar vehe­men­te öffent­li­che Oppo­si­ti­on gegen das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt.

Wo Franziskus Kollegialität draufschreibt, ist Manipulation drinnen?

Es scheint auch dem letz­ten Kir­chen­ver­tre­ter klar­ge­wor­den zu sein, daß Fran­zis­kus trotz sei­nes demon­stra­tiv zur Schau gestell­ten Redens über Kol­le­gia­li­tät und Rede­frei­heit nicht vor Mani­pu­la­ti­on und Mei­nungs­un­ter­drückung zurück­schreckt, um sei­ne Zie­le durch­zu­set­zen. Der unsäg­li­che Zwi­schen­be­richt war, soweit steht inzwi­schen fest, von den Erz­bi­schö­fen For­te und Fer­nan­dez geschrie­ben und vom Papst abge­seg­net wor­den. Die Syn­oda­len waren so empört, daß sie selbst den seit lan­gem in der Kir­che gepfleg­ten Usus ver­war­fen und nicht nur aus Respekt und Höf­lich­keit die mate­ri­el­len Exe­ku­to­ren angrif­fen, wenn sie den Papst mein­ten, son­dern direkt den dahin­ter­ste­hen­den Papst.

Bei ihrem Auf­stand in der Syn­ode­nau­la mach­ten die Kar­di­nä­le unum­wun­den Fran­zis­kus, dem Auf­trag­ge­ber Vor­hal­tun­gen und nicht sei­nen Hand­la­gern. Und die Vor­hal­tun­gen hat­ten es in sich: Die Syn­oda­len war­fen dem Papst vor, der Kir­che „gro­ßen Scha­den“ zuge­fügt zu haben, wie Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke for­mu­lier­te. Groß­erz­bi­schof Schewt­schuk for­de­te den Papst unum­wun­den auf, den Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che zu stu­die­ren. Füh­ren­de Kar­di­nä­le wie Glau­bens­prä­fekt Ger­hard Mül­ler, Camil­lo Rui­ni oder Ray­mond Bur­ke ver­wei­ger­ten dem Papst sogar den Gruß.

Synode gegen Papst: „Wir suchen nicht billigen Populismus“

Und wie anders, denn als spit­ze Kri­tik am Papst wäre der Satz der Syn­oden­ar­beits­grup­pe Ita­li­cus B zu lesen: „wir suchen nicht den bil­li­gen Popu­lis­mus der alles ein­lullt und in Wat­te packt“.
Der ame­ri­ka­ni­sche Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke wur­de durch die Syn­ode zum öffent­li­chen Gegen­spie­ler des Pap­stes. Ein Mann von beson­de­rer Inte­gri­tät, gro­ßer Fröm­mig­keit und Lie­be zum über­lie­fer­ten Ritus sowie aus­ge­präg­ter intel­lek­tu­el­ler Fähig­keit. Man wird sehen, ob der Papst nach die­ser Syn­ode noch wagen wird, den Kar­di­nal als Prä­fek­ten der Apo­sto­li­schen Signa­tur abzu­set­zen. Selbst wenn dies der Fall sein soll­te und Bur­kes Hand­lungs­spiel­raum und Infor­ma­ti­ons­zu­gang ein­ge­schränkt wür­de, hat der Papst sei­nen Her­aus­for­de­rer gefun­den, der den Mut hat, ange­sichts der kirch­li­chen Gepflo­gen­hei­ten und Erzie­hung kei­ne Klei­nig­keit, sich dem Papst öffent­lich zu wider­set­zen.

Kardinäle bitten Benedikt XVI., Franziskus zu bremsen

„Papst Fran­zis­kus ist ein schwe­rer Feh­ler unter­lau­fen“, so Mes­sa in Lati­no, indem er die Fami­lie angriff, das zen­tra­le The­ma des Pon­ti­fi­kats von Johan­nes Paul II., der maß­geb­lich die heu­te leben­den Katho­li­ken geprägt hat, und des Pon­ti­fi­kats von Bene­dikt XVI. mit den „nicht ver­han­del­ba­ren Wer­ten“. „Den Lau­en mag eine mora­li­sche Lax­heit zusa­gen“, nicht aber den wirk­lich Gläu­bi­gen, die bewußt oder unbe­wußt ver­ste­hen, daß hier Hand an die Sub­stanz gelegt wer­den soll. Es hät­te wahr­schein­lich weni­ger Wider­stand gege­ben, wenn der Papst sei­nen Angriff im Bereich Öku­me­ne gestar­tet hät­te, die den mei­sten per­sön­lich fer­ner liegt.

Laut La Repub­bli­ca such­ten meh­re­re Kar­di­nä­le im Zuge der Bischofs­syn­ode den Kon­takt zum eme­ri­tier­ten Papst Bene­dikt XVI. und baten ihn, Papst Fran­zis­kus zu  brem­sen. Bene­dikt XVI. habe ihnen jedoch geant­wor­tet: „Ich bin nicht der Papst, wen­det euch nicht an mich“. Den­noch schick­te er eine freund­schaft­li­che Bot­schaft an Papst Fran­zis­kus, in der er die­sem erneut sei­ne theo­lo­gi­sche Hil­fe anbot. Eine Hil­fe, die bis­her nicht in Anspruch genom­men wur­de.

Deutsche Kirche lehnte sich gemeinsam mit dem Papst zu weit aus dem Fenster

Wer lehn­te sich mit Papst Fran­zis­kus zu weit aus dem Fen­ster? Ein altern­der 68er Kle­rus und die „deut­sche Kir­che“, wie man von Rom aus mit Blick nach Nor­den sagt und den gan­zen deut­schen Sprach­raum meint. Jene rei­che, aber inner­lich fau­le Kir­che, die auf die Kir­chen­steu­er gestützt, zwar ein rie­si­ger Appa­rat ist, der vor allem sich selbst ver­wal­tet und den Glau­ben deut­lich mehr unter­gräbt als för­dert. Eine Kir­che, die auch nicht davor zurück­schreckt, dank ihres Gel­des ärme­re Kir­chen nega­tiv zu beein­flus­sen und deren Kle­rus durch Stu­di­en­sti­pen­di­en an ihren Fakul­tä­ten und Hoch­schu­len zu ver­der­ben. Die „deut­sche Kir­che“ steht mit dem „Homo-Ver­ständ­nis“ und der „Gra­dua­li­tät der Bezie­hun­gen“ der Kar­di­nä­le Rein­hard Marx und Chri­stoph Schön­born inner­kirch­lich nack­ter da, als je zuvor.

Kar­di­nal Wal­ter Kas­per, der Ide­ator und Wort­füh­rer des Umbruchs mit päpst­li­chem Segen, demon­tier­te sich durch die Ent­glei­sung gegen die afri­ka­ni­schen Mit­brü­der und sei­ne Über­füh­rung als Lüg­ner selbst. Wer im zwei­ten Teil der Bischofs­syn­ode 2015 an sei­ne Stel­le tre­ten könn­te, scheint der­zeit noch völ­lig unklar. Kar­di­nal Marx ist zwar laut­stark und macht­be­wußt, gilt aber im Ver­gleich zu Kas­per als theo­lo­gi­sches Leicht­ge­wicht, Kar­di­nal Schön­born wie­der­um als zu zau­dernd. Über­haupt dürf­te sich nach dem soeben erleb­ten Deba­kel kein Kar­di­nal um die­se Rol­le rei­ßen.

Die Rhei­ni­sche Alli­anz ist zu einem bun­des­deutsch-öster­rei­chisch-schwei­ze­ri­schen Allein­gang zusam­men­ge­schmol­zen. Nicht ein­mal die Fran­zo­sen woll­ten mehr mit­ma­chen. Die Latein­ame­ri­ka­ner, durch die Ent­wick­lungs­hil­fe der „deut­schen Kir­che“ ange­krän­kelt und durch Jahr­zehn­te des befrei­ungs­theo­lo­gi­schen Unwe­sens unter­mi­niert, stan­den in Rom zu Ber­go­glio, aber die Nord­ame­ri­ka­ner, die den Kampf zur Fami­lie mit der Poli­tik gewohnt sind, und die Afri­ka­ner und der Groß­teil der Asia­ten, die eine gesun­de Hal­tung zum The­ma haben, wider­setz­ten sich ener­gisch dem Papst.

Eine Son­der­rol­le in Euro­pa kommt noch der pol­ni­schen Kir­che zu, das hat vor allem inhalt­li­che Grün­de. Es geht aber auch dar­um, daß die Polen mit Empö­rung in Ber­go­glio einen Anti-Woj­ty­la sehen, des­sen Ver­hält­nis zur Mar­xis­mus ziem­lich unge­klärt sei. In die­sen Tagen jährt sich der 30. Todes­tag des von den Kom­mu­ni­sten ent­führ­ten und ermor­de­ten pol­ni­schen Prie­sters Jer­zy Popie­luszko. In Polen regi­strie­ren die Katho­li­ken sen­si­bel, daß ihnen heu­te die ehe­ma­li­gen Kom­mu­ni­sten Sät­ze von Papst Fran­zis­kus ent­ge­gen­hal­ten, um ihre Gen­der-Agen­da, Abtrei­bung, „Homo-Ehe“ bis zur Lega­li­sie­rung des Inzests zu ver­tre­ten.

Unbehagen schwelte schon seit Monaten unter der Oberfläche

Die Explo­si­on des Wider­stan­des wäh­rend der Bischofs­syn­ode signa­li­siert, daß bereits in den Mona­ten zuvor unter­schwel­lig in hohen Kir­chen­krei­sen ein star­kes Unbe­ha­gen über die­ses Pon­ti­fi­kat geherrscht haben muß. Ein Grund dafür ist die schwer erträg­li­che Span­nung zwi­schen einer vor den Kame­ras zur Schau gestell­ten Kol­le­gia­li­tät und Demut, wäh­rend sein tat­säch­li­ches Kir­chen­re­gi­ment tyran­ni­sche Züge trägt. Das betrifft aber nicht nur die Römi­sche Kurie. Die Demü­ti­gun­gen etwa des Vor­sit­zen­den der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz, Kar­di­nal Ange­lo Bag­nas­co, indem Fran­zis­kus ohne jede Rück­spra­che einen neu­en Stell­ver­tre­ter und einen neu­en Gene­ral­se­kre­tär ernann­te, oder des US-Epi­sko­pats durch die jüngst erfolg­te Ernen­nung eines pro­gres­si­ven Außen­sei­ters auf einen der wich­tig­sten Bischofs­stüh­le der USA in Chi­ca­go, wer­den in den Län­dern auf­merk­sam regi­striert. Hin­zu kom­men noch will­kür­li­che Abset­zun­gen ohne regu­lä­re Ver­fah­ren, die den Gede­mü­tig­ten nicht die gering­ste Chan­ce las­sen, sich zu recht­fer­ti­gen. Jüng­stes Bei­spiel ist der abge­setz­te Bischof Rogelio Livie­res von Ciu­dad del Este, der vom Papst ohne jede Begrün­dung in die Wüste geschickt wur­de. Obwohl nach Rom zitiert und um eine Audi­enz bit­tend, ver­wei­ger­te der Papst jedes Gespräch.

Bergoglio „ein gerissener Jesuit, der nicht einfach das Feld räumt“ — Papsttirade nach Synodendebakel

„Papst Ber­go­glio ist ein kämp­fen­der und geris­se­ner Jesu­it, der im Gegen­satz zu Bene­dikt XVI. nicht ein­fach das Feld räu­men wird“, so Mes­sa in Lati­no. Das zeig­te bereits sei­ne Abschluß­an­spra­che zur Syn­ode, in der er von „Momen­ten der Trost­lo­sig­keit, der Span­nung und der Ver­su­chun­gen“ sprach. Wann je wur­de in den ver­gan­ge­nen Jahr­hun­der­ten der jün­ge­ren Kir­chen­ge­schich­te sol­che Töne im Zusam­men­hang mit einer Kir­chen­ver­samm­lung gebraucht?

Der Papst beklag­te in sei­ner Abschluß­re­de der Bischofs­syn­ode am ver­gan­ge­nen 18. Okto­ber eine „ableh­nen­de Ver­här­tung“ und daß man sich „nicht von Gott über­ra­schen las­sen“ wol­le, „vom Gott der Über­ra­schun­gen“. Dann beschimpf­te er die Syn­oden­vä­ter, die sich den Ber­go­glia­ni­schen „Über­ra­schun­gen“ ver­wei­ger­ten, als „Eife­rer, Skru­pu­lan­ten, Betu­li­che und soge­nann­te Tra­di­tio­na­li­sten und Intel­lek­tua­li­sten“.

„Bischof von Rom“ entdeckt plötzlich Papst zu sein und erinnert, wer das Kommando hat

In der­sel­ben Rede ent­deck­te Fran­zis­kus plötz­lich, nicht nur der Bischof von Rom zu sein, als den er sich anson­sten demon­stra­tiv bezeich­net, son­dern der Papst. Er mach­te plötz­lich auf sei­ne Vor­rech­te als „ober­ster Hir­te und Leh­rer aller Gläu­bi­gen“ auf­merk­sam, der mit der „ober­sten ordent­li­chen Voll­macht in der Welt­kir­che“ aus­ge­stat­tet sei. Eine deut­li­che Bot­schaft, um dar­an zu erin­nern, wer das Kom­man­do hat.

In sei­ner Pre­digt zur kei­nes­wegs unum­strit­te­nen Selig­spre­chung von Papst Paul VI. sag­te er dann nicht zufäl­lig: „An die­sem Tag der Selig­spre­chung von Papst Paul VI. kom­men mir sei­ne Wor­te in den Sinn, mit denen er die Bischofs­syn­ode errich­te­te: ‚Die Zei­chen der Zeit auf­merk­sam durch­for­schend, [suchen wir,] die Wege und Metho­den […] den wach­sen­den Not­wen­dig­kei­ten unse­rer Tage sowie den ver­än­der­ten Ver­hält­nis­sen der Gesell­schaft anzu­pas­sen‘ (Apost. Schrei­ben Motu pro­prio Apo­sto­li­ca solli­ci­tu­do).“

Der „vorzeitige Herbst“ eines Pontifikats, das seine „Oktoberrevolution“ nicht voranbringt

Nichts­de­sto­trotz ist auch in ihm wohl­ge­son­ne­nen Kom­men­ta­ren wie der Huf­fing­ton Post die Rede von „einem vor­zei­ti­gen Herbst einer Lea­dership, der es nicht gelingt, ihre Okto­ber­re­vo­lu­ti­on vor­an­zu­brin­gen“. Hat der Abge­sang die­ses Pon­ti­fi­kats bereits begon­nen?

Soviel steht fest: Papst Fran­zis­kus hat sei­nen Nim­bus des Strah­le­manns ver­lo­ren. Auch sei­ne Bäu­me wach­sen nicht in den sprich­wört­li­chen Him­mel. Die kir­chen­fer­ne Pres­se wird ihn wei­ter zu stüt­zen ver­su­chen und über Kon­ser­va­ti­ve schimp­fen, die gegen den Papst intri­gie­ren. Es wird wei­ter­hin Mil­lio­nen Men­schen geben, die in Exta­se gera­ten, weil ihnen der Papst ein flap­si­ges „Mahl­zeit“ sagt. In der Kir­che schei­nen sich jedoch immer mehr Gläu­bi­ge und auch Ent­schei­dungs­trä­ger bewußt zu wer­den, daß die Kir­che mit die­sem Papst kei­nen Staat machen kann.

Impeachment oder „Lahme Ente“?

„Papst Fran­zis­kus hat nun auch sei­nen Fall Wil­liam­son, der für Bene­dikt XVI. die offe­ne Rebel­li­on wei­ter Kir­chen­tei­le zur Fol­ge hat­te“, so Mes­sa in Lati­no. Bei Fran­zis­kus geht es nicht um eine Per­son, son­dern eine Ver­samm­lung, die zum Stol­per­stein wird und die­ses Pon­ti­fi­kat auf den Boden der Rea­li­tät zurück­holt, wie immer Papst Ber­go­glio nun auch dar­auf reagie­ren wird, even­tu­ell sogar mit einem noch fre­ne­ti­sche­ren Akti­vis­mus.

Viel­leicht noch ein­mal zur Beschrei­bung der Situa­ti­on eine Anlei­he aus der gro­ßen Poli­tik: Wäre Papst Fran­zis­kus US-Prä­si­dent wür­de ihm im schlim­me­ren Fall ein Impeach­ment, ein Amts­ent­he­bungs­ver­fah­ren dro­hen, im bes­se­ren Fall wäre er den Rest sei­ner ver­blei­ben­den Amts­zeit ein Lame Duck, eine „Lah­me Ente“.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Info­Va­ti­ca­na

72 Kommentare

  1. Stimmt es, daß Bene­dikt XVI. Bischö­fe, die uner­schrocken zum Lehr­amt ste­hen und sich hil­fe­su­chend an ihn wand­ten, abge­wie­sen und Ber­go­glio davon infor­miert hat? Ich will doch sehr sta­kr hof­fen, daß das ein Gespinst der links­ra­di­ka­len Main­stream-Meu­te ist. Stimmt es jedoch, wäre das Abwei­sen Hil­fe­su­chen­der ein bei­spiel­lo­ser Ver­rat!

    • Ich bit­te Sie zu beach­ten, dass das von der ita­lie­ni­schen Zei­tung „La Repub­bli­ca“ kommt. Der Frei­mau­rer Euge­nio Scal­fa­ri wird Ihnen doch sicher ein Begriff sein!!! „Das Blatt stützt sich auf nicht näher genann­te Insi­der.“ Was sind denn das für Bewei­se? Das kann jeder behaup­ten. Spä­te­stens seit dem Buch „Gekauf­te Jour­na­li­sten“ wis­sen wir doch, was wir von die­sen Schmier­fin­ken zu hal­ten haben. Fast alle unter­stüt­zen die NWO und wol­len die Ein­heits­re­li­gi­on her­bei­füh­ren. Ich hat­te es letz­tens ver­säumt zu sagen: wenn wir aktu­ell einen hei­lig­mä­ßi­gen Papst haben, dann ist das ohne Zwei­fel unser Papst Bene­dikt XVI. Der ande­re wird uns nicht mehr all­zu lan­ge drang­sa­lie­ren. Aus­har­ren im Gebet ist die Devi­se!

      • So ist es… Und Papst Bene­dikt XVI. geht wei­ter sei­nen Kreuz­weg, solan­ge es Gott will…, „mein König­reich ist nicht von die­ser Welt“… er gab Glau­be, Hoff­nung und Lie­be, er war kein Staats­mann, kein Poli­ti­ker, er gab, was er von Gott bekom­men hat­te.

    • Wollt Ihr nicht ver­ste­hen, daß Bene­dikt XVI. sich zurück­ge­zo­gen hat, um als Gefan­ge­ner des Vati­kans den Rest sei­nes Lebens im Klo­ster zu ver­brin­gen.

      ER IST KEIN GEGENPAPST. ER WIRD IN DIESEN FRAGEN NUR MIT DEM PAPST SPRECHEN, WENN DIESER ES WILL. MIT KEINEM ANDEREN SONST.

      • Bene­dikt XVI. zu respek­tie­ren heißt für mich auch sei­nen Wunsch auf Ruhe­stand zu akzep­tie­ren. Ich sah gestern noch­mal sei­ne letz­te Gene­ral­au­di­enz, nach sei­ner Rück­tritts­er­klä­rung, wenn sowohl die Rück­tritts­er­klä­rung wie auch die Gene­ral­s­audi­enz Thea­ter war, müss­te er einer der größ­ten Lüg­ner der Geschich­te sein und dies wäre wirk­lich weit her­ge­holt. Auch wenn ich nicht immer sei­ne Mei­nung tei­le bzw. teil­te mag ich ihn sehr. Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps, wie der Volks­mund sagt. Wir brau­chen jetzt einen Hir­ten das einer wie Hans Küng im Drei­eck springt, die­ser Hir­te muss nicht mal unbe­dingt Papst sein, war­um auch.

  2. Ber­go­glio wird wei­ter die Mas­sen begei­stern — weil die Mas­sen den unver­än­der­li­chen Wahr­heits­an­spruch der Kir­che has­sen ‑den Anspruch des­sen, der „gesetzt ist zu einem Zei­chen, dem wider­spro­chen wird, zum Fal­le und zur Auf­er­ste­hung vie­ler in Isra­el“.

    Ber­go­glio hat es aber nicht nur mit den säku­la­ri­sier­ten Mas­sen, son­dern auch mit Katho­li­ken zu tun. Sol­che fin­den sich noch in einer beacht­li­chen Zahl unter den Bischö­fen, wie die Snyn­oden­plei­te gezeigt hat.

    „Das Glas ist halb­voll“, ver­lau­te­te am Sonn­tag aus Mün­chen. Rich­tig hät­te es gehei­ßen: Das Glas ist zer­bro­chen.

    Ob wir es der­zeit mit einem Abge­sang Ber­go­gli­os oder mit der Ouver­tü­re zu einem Schis­ma zu tun haben, hängt ganz von Ber­go­glio ab. Die Zukunft wird es zei­gen. Die Kir­che geht jeden­falls nicht unter, auch wenn Ber­go­glio sein Papst­amt durch Häre­sie oder Schis­ma ver­liert.

  3. Vor­hin kam auf SWR 2 ein Kom­men­tar zu die­ser Syn­ode:

    Wie es zu erwar­ten gewe­sen sei, hät­te man mit die­sen Kar­di­nä­len und Bischö­fen die längst fäl­li­gen Refor­men nicht anpacken kön­nen bla­bla, wenn die­se Her­ren selbst bei gering­sten Erleich­te­run­gen wie z.B. beim The­ma Homo­se­xua­li­tät schon so mau­ern wür­den bla­bla­bla.
    Aber dann kam es: F. rede viel, am lieb­sten von „Barm­her­zig­keit“, wenn es aber dran gehe, eine Posi­ti­on zu ergrei­fen, wür­de er abtau­chen. Von ihm sei also in kei­ner Rich­tung eine Stel­lungs­nah­me zu erwar­ten. Die Auf­bruch­stim­mung unter den Gläu­bi­gen, die aller­dings kei­ne Zeit mehr hät­ten, so lan­ge zu war­ten, sei jeden­falls ver­pufft. Es sei nun klar: mit die­sem Papst kön­ne in die­ser Kir­che auch wei­ter­hin nichts bewegt wer­den.

    Es gibt jedoch die Bewe­gung des Sich-Ein­schlei­chens — und die wird den­noch mun­ter und noch mun­te­rer wei­ter­ge­hen als zuvor.

    • Dan­ke, Zeit­schnur,

      wirk­lich sehr inte­ree­s­ant. Wer­den Ein­zel­ne schon mun­ter unter den ver­schnarch­ten Jour­na­li­sten?

      Neu­ka­tho­lisch ist halt alt­mo­disch.

  4. Dürf­te ich fra­gen, wie­so Bischof Wil­liam­son erwähnt wird? Ich ver­ste­he nicht den Zusam­men­hang. Wird Ber­go­glio mit Wil­liam­son ver­gli­chen? Oder Papst Bene­dikt? Ich ver­ste­he es nicht. Tut mir Leid, ich bin nicht so intel­li­gent oder brauch ein­fach etwas län­ger etwas zu begrei­fen. Freue mich über Hil­fe.

    • Ich habe das jeden­falls so ver­stan­den: Wil­liam­son war Punkt im Pon­ti­fi­kat von BXVI wo sei­ne Geg­ner ihren Wid­per­spruch öffent­lich sicht­bar mach­ten. Der Arti­kel meint, dass die Bischofs­syn­ode die­ser Wen­de­punkt im Pon­ti­fi­kat von Fran­zis­kus sei könn­te.

      Die Fra­ge ist, im Arti­kel auch ange­deu­tet, wie der Papst nun reagie­ren wird. Ich den­ke, das kann man Spe­ku­la­ti­on nen­ne, dass er noch radi­ka­ler sein Umsturz­pro­gramm durch­zu­set­zen ver­su­chen wird.

      Impeach­ment? Ja, wie ist das eigent­lich in der Kir­che? Gibt es so etwas über­haupt? Was ist, wenn ein Papst eine Häre­sie ver­tritt? Kann er abge­setzt wer­den? Von wem, wenn er der höch­ste Gesetz­ge­ber ist? Wür­de da Kar­di­nal Bur­ke als Prä­fekt der Ober­sten Signa­tur eine Rol­le spie­len? Wer kennt sich aus?

      • Ver­gelts Gott für die Ant­wort. Hof­fen wir nur, dass die­ser jet­zi­ge Fall in Rom nicht in Ver­ges­sen­heit gerät und man wie­der und wie­der ein­mal alles schön­re­det. Kath.net sucht immer noch nach Per­len die­ses Pap­stes und beschö­nigt alles mit einem: Roma locu­ta — Die Syn­ode sagt Nein! http://kath.net/news/47981

      • Man befas­se sich mit der Geschich­te des Mit­tel­al­ters.
        In frü­he­ren Zei­ten waren es die Kai­ser, die abun­dan Päp­ste absetz­ten, teil­wei­se auch Gegen­päp­ste ein­setz­ten.
        Rich­tig war es wohl nicht, aber im Grun­de den­ke ich mal geht es nicht, dass man das Papst­amt abgibt oder man als Papst abge­setzt wird.

      • Ein sehr belieb­tes The­ma bei den Sedis­va­kan­ti­sten! 😉

        Wenn ich es rich­tig ver­stan­den habe: Theo­re­tisch gibt es die Mög­lich­keit, daß ein Papst sein Amt z. B. wegen Häre­sie ver­liert. Das Pro­blem hier­bei ist jedoch, daß die­ser Amts­ver­lust ‚amt­lich‘ fest­ge­stellt wer­den müss­te und es in der Kir­che schlicht kei­ne Insti­tu­ti­on gibt, die die recht­li­che Hand­ha­be hier­zu hät­te (da der Papst halt der ober­ste Rich­ter ist, kann nie­mand ‚über‘ ihn/ihm urtei­len).

  5. Dass der Papst die­se außer­or­dent­li­che Bischofs­syn­ode ein Jahr vor der ordent­li­chen Bischofs­syn­ode ein­be­ru­fen hat war ein genia­ler Schach­zug des raf­fi­nier­ten Bischofs von Rom. Jetzt weiß er genau, wel­che lehr­amts­treu­en Kar­di­nä­le und Bischö­fe sei­nen Reform­plä­nen im Weg ste­hen. Die­se wird er nun nach und nach von ihren Posten ent­fer­nen. Ein paar kon­ser­va­ti­ve Geist­li­che wird er für die Tra­di­tio­na­li­sten übrig­las­sen, um ihnen das Gefühl zu geben, dass alles gut ist. Dann kann er unge­stört an sei­ner neu­en Kir­che basteln, mit der er den Men­schen und der irdi­schen Welt gefal­len will. Bei der Bischofs­syn­ode 2015 wird dann schon das raus­kom­men, was er sich vor­stellt.

    • Klingt logisch, aber dafür sind der Geg­ner zu vie­le. Das kann sich selbst ein Ber­go­glio so nicht lei­sten.

    • Von den 26 Syn­oden­vä­tern die der Papst per­sön­lich benannt hat waren allein bereits 20 Kas­pe­ria­ner.
      Die Mani­pu­la­ti­on auf höch­ster Ebe­ne wird in den kom­men­den 12 Mona­ten mun­ter wei­ter gehen, denn
      nach der Syn­ode ist vor der Syn­ode.

  6. Hof­fent­lich wird die­ses Abschluss­do­ku­ment nicht ein Kräu­seln auf einer sich durch Ber­go­glio ein­lul­len­den ruhi­gen See blei­ben, son­dern zu einem weit­ver­brei­te­ten Mani­fest zum Stur­ze des Kas­pe­ris­mus wer­den.

  7. Herz­li­ches Vergelt‚s Gott für die­sen genia­len Arti­kel. Bin ja echt gespannt wie der 2 Teil der Bischofs­syn­ode über die Fami­lie im Jahr 2015 ablau­fen wird. Denn schon jetzt haben sich ja schon mehr als 50% der Syn­oden­teil­neh­mer dafür end­schie­den die Glau­bens­leh­re für „Ehe­bre­cher und Sodo­mi­ten“ ändern zu wol­len, nur fehl­te eben die 2/3 Mehr­heit um dies in den Offi­zi­el­len Abschluss Tex­tes anzu­füh­ren. Aber die Fein­de Got­tes unse­res Herrn und sei­ner Kir­che wis­sen nun wie die Namen der­je­ni­gen lau­ten, die sich ihnen ent­ge­gen stell­ten, so wird ja als erstes Kar­di­nal Bur­ke eli­mi­niert wer­den und vie­le der­je­ni­gen, die sich Gott den Herrn sei es gedankt, „Fran­zis­kus I“ und den Moder­ni­sten in den Weg stell­ten, wer­den ein­fach näch­stes Jahr nicht mehr zur Bischofs­syn­ode ein­ge­la­den wer­den und so wird der Ver­nich­tung des Hei­li­gen Wil­len Got­tes unse­res Herrn und der Glau­bens­leh­re im näch­sten Jahr nichts mehr im Wege ste­hen.

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

    • Genau so sehe ich das auch. Wenn die ordent­li­che Bischofs­syn­ode 2015 die­se Ergeb­nis­se gebracht hät­te, wür­de der Bischof von Rom ein Pro­blem haben. Dar­um wur­de ja auf die schnel­le die­se außer­or­dent­li­che Bischofs­syn­ode ein­be­ru­fen um mal abzu­checken, wie es bei den Abstim­mun­gen so läuft. Nun ist bekannt, dass es noch ein biss­chen Arbeit hin­ter den Kulis­sen braucht, um dann wirk­lich das von Franz gewünsch­te Resul­tat zu erzie­len. Es müs­sen halt lei­der dafür ein paar Leu­te weg geräumt wer­den.

      • Es ist zu befürch­ten, dass Sie und Armin recht haben.
        Erschwe­rend kommt hin­zu, dass die sich dem Zeit­geist öff­nen­den Bischö­fe den Papst, die Medi­en und ver­mut­lich die Mehr­heit der Katho­li­ken im deutsch­spra­chi­gen Raum hin­ter sich wis­sen.
        Wer steht hin­ter den Gläu­bi­gen, die sich der Leh­re Jesu ver­pflich­tet füh­len?
        Asia­ti­schen und afri­ka­ni­schen Bischö­fen wird in der Dar­stel­lung ihrer Argu­men­te pro Jesu sicher nicht die Bedeu­tung ein­ge­räumt, die sie ver­die­nen.
        Von den Medi­en wer­den sie links lie­gen­ge­las­sen wer­den, oder ihre Argu­men­te als rück­stän­dig und welt­fern abge­tan.

  8. Sehr geehr­ter Herr Nar­di,
    mit gro­ßer Freu­de und gro­ßem Respekt lese ich immer Wie­der Ihre scharf­sin­ni­gen Ana­ly­sen.
    Lei­der !!! kann ich Ihnen in die­sem Arti­kel nicht fol­gen. Fran­zis­kus hat viel­leicht in einer Schlacht kei­nen sicht­ba­ren Erfolg gehabt, aber den Krieg um die Rich­tung der Kir­che hat er noch nicht ver­lo­ren, so kal­ku­liert und tak­tiert er. Er ver­folgt die Ent­schei­dungs­tak­tik, die auch Jun­kers in der EG ver­folgt. Er lässt sich jetzt bis zum zwei­ten Teil der Syn­ode das The­ma tot­re­den, schwächt selek­tiv sei­ne Geg­ner und bringt die Befür­wor­ter in stra­te­gisch her­aus­ge­ho­ben Posi­tio­nen. Dann erfolgt in einem Jahr die end­gül­ti­ge Ent­schei­dung über die The­men „Kom­mu­ni­on­zu­las­sung für Wie­der­ver­hei­ra­te­te Geschie­de­ne und Homo­se­xu­el­le etc“ mit einer neu­en Mehr­heit.

    Beden­ken wir: „Erst am Ende wird die Wahr­heit sie­gen“.

    • @ Hans
      Abso­lut auf den Punkt gebracht!

      Und ver­ges­sen wir nicht, seit der Syn­ode wird das The­ma „Homo­se­xua­li­tät“ unter „Fami­lie“ abge­han­delt. Ein sehr gro­ßer Sieg der „Pro­gres­si­ven“,

  9. Sehr geehr­ter Herr Nar­di, nur um Ihre Begei­ste­rung ein wenig zu dämp­fen, wie Sie wis­sen gab es in den strit­ti­gen Punk­ten kla­re Mehr­hei­ten, wenn auch kei­ne 2/3. Von 183 Mit­glie­dern der Syn­ode stimm­ten 118 dafür, Homo­se­xu­el­len mit mehr Respekt zu begeg­nen, 62 stimm­ten dage­gen. Für die Zulas­sung wie­der­ver­hei­ra­te­ter Geschie­de­ner zur Eucha­ri­stie stimm­ten 104 der Syn­oden-Mit­glie­der aus aller Welt, 74 stimm­ten dage­gen. Jeder Poli­ti­ker kann von sol­chen Mehr­hei­ten nur träu­men, auch Oba­ma.

    • Die Fra­ge die sich mir bei der Abstim­mung stellt ist: war sie geheim oder öffent­lich. Wenn sie öffent­lich war, könn­te ich mir sehr wohl vor­stel­len, dass auch vie­le der Ja sager ein­fach aus Angst mit ja gestimmt haben. Denn was soll ein aus dem Amt gejag­ter Geist­li­cher denn machen und wovon soll er leben???

    • Wer­te Leo­nie, was machen Sie als Pro­te­stan­tin eigent­lich in einem katho­li­schen Inter­net-Forum?

    • Kann Herr Oba­ma ein kon­sti­tu­ier­tes Gre­mi­um wäh­rend der Debat­ten solan­ge belie­big mit Par­tei­gän­gern erwei­tern bis die erwünsch­te Mehr­heit gesi­chert ist?

  10. Die­ser Papst hat von der Theo­lo­gie der kath. Kir­che soviel Ahnung wie die Kuh vom Sonn­tag.
    Sei­ne gan­zen geschwa­fel­ten Dia­log- und Syn­oden-Ein­be­ru­fun­gen, die Redu­zie­rung sei­nes Amtes auf „den Bischof von Rom“ das Aus­wei­chen vor Erklä­run­gen mit einem lapi­da­ren „Das steht in dem Kate­chis­mus, das brau­che ich nicht zu erklä­ren“, die Aus­wahl von Aposta­ten und Schis­ma­ti­kern um sich her­um, das reflex­haf­te „Drauf­hau­en und Ent­las­sen“ bei Miss­lie­bi­gen, hat alles in sich nur einen wahr­haf­ten Grund, ER KANN ES NICHT ! !
    Man hat ihm bei der Wahl anschei­nend ver­spro­chen (Leh­mann, Kas­per und Kon­sor­ten) das Franz nur den flos­kel­wer­fen­den Gru­es­sau­gust spie­len muss (ganz wie bei den Rea­li­ty Shows heu­te) um die ande­ren Sachen kuem­mern sich die Her­ren Moder­ni­sten.
    Aber der hl. Geist weht wo er will und hat den afri­ka­ni­schen Bischoe­fen ein­ge­ge­ben das hier etwas ganz Abstru­ses statt­fin­det.
    Das Ver­hal­ten Kas­pers ist so unsae­g­lich das er eigent­lich sofort vom Hof gejagt wer­den muess­te (aller­dings soll­te Franz schnell mit­ge­hen).
    Im Prin­zip hat Kas­per auf die Kri­tik an sei­nem „neu­en 6. Gebot“ (Du brichst die Ehe, na und) so böse reagiert, wie ein knall­har­ter Ras­sist frei nach dem Mot­to „was ver­ste­hen schon ein paar Neger aus dem Busch von Mei­nem Kate­chis­mus“
    Was muss Chri­sti Kir­che eigent­lich noch alles aus­hal­ten.
    Wer immer noch glaubt das die Kir­che Men­schen­werk ist, muss sei­nen Irr­tum ein­se­hen, denn jede ande­re Orga­ni­sa­ti­on als die Stif­tung Got­tes, sei­nes Soh­nes und des hl. Gei­stes, wae­re an soviel Dumm­heit, Unglau­ben, Arro­ganz laengst zer­bro­chen.
    Dan­ke Bischof Leb­fe­v­re fuer Ihren Mut die Kir­che zu ret­ten !
    Ein ganz gro­sser Hei­li­ger!!!

    • Man fin­det wohl kaum einen Pon­ti­fex, zumin­dest in den letz­ten 500 Jah­ren nicht, der der­art unge­bil­det ist. Er ver­fügt weder über eine fun­dier­te huma­ni­sti­sche noch theo­lo­gi­sche Aus­bil­dung. Die­se „Fran­zis­kus-Per­len“, wes­we­gen die „Kon­ser­va­ti­ven“ ihre Glücks-Kopf­stän­de machen sind bana­le Kari­ka­tur nicht exi­sten­ter Bil­dung sowohl theo­lo­gi­scher als auch kul­tu­rel­ler.
      Ver­mut­lich ist er auch des­we­gen so „beliebt“ bei eini­gen Mas­sen. Er ist ein cha­ris­ma­ti­scher popu­li­sti­scher Des­pot im Sin­ne Perons und zyni­scher Macht­po­li­ti­ker.

      • @J.G. Rat­kaj
        Das haben Sie treff­lich for­mu­liert
        Auf eine Art ist es traurig,dass es offen­bar so kom­men muß­te. Gehört offen­bar zu der Rei­ni­gung der Kir­che dazu, so viel habe ich begrif­fen.
        Ver­trau­en wir ein­zig auf unse­ren Herrn, nur Er kann es rich­ten.

      • Das ist schon seit lan­gem ziem­lich auf­fäl­lig, find‘ ich: er macht alles irgend­wie Intel­lek­tu­el­le (nur nicht das ‚Links-Intel­lek­tu­el­le‘, natür­lich), alles Intel­li­gen­te, Gebil­de­te, Infor­mier­te und Logisch-Fun­dier­te, jedes kla­re Den­ken und Reden, jede strin­gen­te Argu­men­ta­ti­on syste­ma­tisch schlecht (auch in der Schluß­an­spra­che zur Syn­ode, wo er ‚Tra­di­tio­na­li­sten und Intel­lek­tua­li­sten‘ in einem Atem­zug nennt). Neid? Metho­de?? Stra­te­gie??? – ‚Kon­fu­sio­nis­mus‘ … wenn die eige­ne Kon­fu­si­on zur all­ge­mei­nen Metho­de erho­ben wird; wenn alles zu seich­ter Gefühls­du­se­lei zer­fließt, ja zer­flie­ßen soll …

  11. Der Papst und sein Rota­ry Club Bue­nos Aires muss­ten mit Erschrecken fest­stel­len, dass es noch katho­li­sche Bischö­fe gibt.

    Hier ein Zitat aus dem Rota­ry Maga­zin für D und Ö:

    „Der RC Bue­nos Aires bat in sei­ner Für­bit­te den Schöp­fer um Unter­stüt­zung und Hil­fe für Papst Fran­zis­kus und bekräf­tig­te sei­ne Freu­de dar­über, dass der dama­li­ge Erz­bi­schof von Bue­nos Aires in 2005 mit dem Sil­ber­nen Lor­beer für die Per­sön­lich­keit des Jah­res aus­ge­zeich­net wur­de, einen Preis, den der Club an her­aus­ra­gen­de Per­sön­lich­kei­ten des Gemein­we­sens ver­leiht.“

    http://rotary.de/gesellschaft/der-neue-papst-und-rotary-a-3154.html

    • Bei den Rota­ri­ern habe ich den Ein­druck, daß sie mit Vor­lie­be von der Frei­mau­re­rei vor­ge­schickt wer­den, um die Kir­che zum Schlech­ten zu ver­än­dern. Wür­den die Logen den direk­ten Kon­takt zur Kir­che suchen, gäbe es ins­be­son­de­re sei­tens der Tra­di­ti­on star­ke Abwehr­re­fle­xe. Doch die Rota­ri­er gel­ten als noch cha­ri­ty-lasti­ger als die Frei­mau­rer und zugleich als weni­ger eso­te­risch ver­strickt. Die Ser­vice Clubs sind für die „König­li­che Kunst“ das idea­le Mit­tel, um als Wolf im Schafs­pelz in Erschei­nung tre­ten zu kön­nen.

  12. Zur der­zei­ti­gen Syn­ode ist nur jeweils ein Ver­tre­ter der 120 Bischofs­kon­fe­ren­zen in aller Welt ein­ge­la­den wor­den. 2015 soll der Teil­neh­mer­kreis bei der Ordent­li­chen Bischofs­ver­samm­lung grö­ßer sein. Die Abstim­mungs­er­geb­nis­se kön­nen so ganz anders aus­se­hen als die­ses Mal. Viel­leicht mehr zu Gun­sten von Fran­zis­kus!

    • Vor­aus­ge­setzt, Herr Ber­go­glio amtiert dann noch. Viel­leicht wird in einem Jahr ja Kar­di­nal Bur­ke auf dem Stuh­le Petri sit­zen.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

      • Genau wie ich träu­men Sie davon Mar­kus — aber wer weiß, wenn Sie recht haben soll­ten wäre das natür­lich ein Knal­ler… Kar­di­nal Bur­ke hat sich ja abso­lut sen­sa­tio­nell ver­hal­ten in den letz­ten Wochen und Mona­ten — er wäre in jedem Fall einer, der das Ruder wie­der in die rich­ti­ge Rich­tung dre­hen wür­de

      • @ lie­ber Mar­kus. Begrü­ßens­wer­tes Wunsch­den­ken.
        Dafür müss­te aber noch viel pas­sie­ren.
        Ich wünsch­te mir sehr, daß das Haupt der Kir­che, unser Herr Jesus Chri­stus wie­der­kä­me. Die Zeit scheint reif.

  13. Der Bischof von Rom hat jetzt ein Jahr Zeit. Er wird sein Ziel schon errei­chen. Und wer weiss, wer oder was ihm da noch zu Hil­fe kommt. Beten wir flei­ssig, damit wir uns nicht in die Irre füh­ren las­sen.

    • War­ten wir ab. Solan­ge Petrus auf Chri­stus geschaut hat konn­te er über Was­ser lau­fen.
      Danach ging er unter.

  14. Ich fin­de die in die­sem Arti­kel ver­brei­te­te posi­ti­ve Stim­mung etwas ver­früht, Es ist viel­leicht der Sieg in einer Schlacht errun­gen wor­den, aber ich befürch­te der Krieg ist noch lan­ge nicht vor­bei und auch nicht ent­schie­den — ganz zu schwei­gen von dem uner­träg­li­chen Scha­den, der der Kir­che ent­stan­den ist und noch ent­ste­hen wird. Etwas aus­führ­li­cher dazu:
    Die Büch­se der Pan­do­ra ist geöff­net
    http://ceteratolle.blogspot.de

    • Da haben Sie senk­recht und waag­recht — klei­nes Wort­spiel, aber ich sehe das genau­so; die Katho­li­ken und den Bischö­fen und Kar­di­nä­len müs­sen sehr wach­sam und gut orga­ni­siert sein

    • Zudem erfolg­te die Ver­öf­fent­li­chung der „Rela­tio post dis­cept­atio­nem“ durch Kar­di­nal Péter ErdÅ‘ am 13.10.2014, nach­dem die­se bereits den Medi­en zuge­spielt wor­den war. Bis auf die Insi­der­cli­que um den Papst war der Inhalt bis dahin kei­nem der Syn­oden­bi­schö­fe zugäng­lich.
      Nicht über­se­hen wer­den darf, daß der Papst als Reak­ti­on, auf die von der Syn­ode gewähl­ten, über­wie­gend als kon­ser­va­tiv gel­ten­den Mode­ra­to­ren (wie K. Bur­ke) K. Erdö sechs wei­te­re Sekre­tä­re zur Sei­te gestellt hat. Alle­samt aus­ge­wie­se­ne Ber­go­glia­ner!
      Das nennt man Neu­tra­li­sie­rung.

      Ein geüb­ter Tür­ste­her weiß wie er sei­nen Laden ‚sau­ber‚ hält.

    • Das den­ke ich auch, aber bevor alles den Bach her­un­ter­geht wird Rom zer­sto­ert wer­den.
      Oder glau­ben Sie wirk­lich, das man den hl. Geist unge­hemmt zum Nar­ren hal­ten kann ?
      Nein, ein „Rom“ wird blei­ben, fragt sich nur wo, evtl. in Chi­na, oder Afri­ka, kurz­um wo das Maer­tyrer­blut fliesst und nicht Miet­lin­ge aus Lan­ge­wei­le und Ueber­druss und unsae­g­li­cher Faul­heit die Leh­re Chri­sti abs­schaf­fen wol­len.

      Das wird ER nie­mals zulas­sen.

      • Ita­lie­ni­sche Zei­tun­gen nach, darf sich Kar­di­nal Mül­ler dar­auf gefasst machen nach Sibi­ri­en (sprich Kir­chen­steu­er­land) ver­bannt zu wer­den.
        Offen­bar mit­samt der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on. Die ist eh über­flüs­sig.
        Auch die getreu­en Polen, die sich noch in der Kurie befin­den sol­len für über­flüs­sig erklärt wer­den und wei­chen.

        Rache ist süß, oder.…

  15. Ich habe die Anspra­che des Pap­stes gele­sen und kann da von einer „Tira­de gegen die Kri­ti­ker“ nichts ent­decken, zumal es im Anschluss ste­hen­den Applaus gab.
    Mich macht nach­denk­lich, wie vie­le Bischö­fe doch bei den strit­ti­gen The­men Homo­se­xua­li­tät und wie­der­ver­hei­ra­te­te Geschie­de­ne NICHT auf der Gegen­sei­te waren und sich dem­nach offen­bar Ver­än­de­run­gen vor­stel­len kön­nen. Das sind — wie oben schon fest­ge­stellt wur­de — beein­drucken­de Zah­len: beim The­ma Homo­se­xua­li­tät von 183 immer­hin 118 — da feh­len bei die­sem The­ma zum 2/3 nur vier Stim­men — , und beim The­ma wie­der­ver­hei­ra­te­te Geschie­de­ne waren es von 183 Bischö­fen 104. Das sind kei­ne Min­der­hei­ten, das sind Mehr­hei­ten.

    • Na was glau­ben Sie wohl war­um ?
      Hier in Deutsch­land ist doch (fast) Grund­vor­aus­set­zung dafu­er Prie­ster zu wer­den in vie­len Bis­tue­mern in die­sem Sin­ne zu den­ken.
      Ich den­ke nur an die Kata­stro­phen­bis­tue­mer aller­orts, das da Homo und Schei­dungs­bi­schoe­fe die Mehr­heit haben ist fast logisch.
      Ande­rer­seits, ganz ehr­lich wel­che Rol­le spie­len die­se Kas­per­le denn heu­te noch ?
      Von Fein­den der Kir­che hoch­ge­ju­belt, das Kir­chen­volk ist fast nicht mehr da, wir haben gemes­sen an den Glae­u­bi­gen laengst viel zuvie­le Prie­ster.
      Nein die Herr­schaf­ten sit­zen auf weiss­ge­tu­ench­ten Gra­ebern die innen vor Moder und Fae­ul­nis stin­ken, aber sie quat­schen von den Auf­brue­chen.
      Wohin eigent­lich, weg von dem Glau­ben genau, dan­ke deut­scher Kle­rus.

    • Stimmt. Nur wenn laut K. Bal­dis­se­ri es angeb­lich nur eine Hand­voll Oppo­nen­ten gegen eine ‚Öff­nung‚ gege­ben haben soll, dann muss sich etwas in den Köp­fen der Syn­oden­vä­ter gedreht haben.

    • Soweit ich das kapiert haben ging es bei der Abstim­mung dar­um, ob man die­se The­men wei­ter dis­ku­tie­ren soll.
      Es muss auch dem neue­rungs­süch­tig­sten Prä­la­ten klar sein, dass da dog­ma­tisch nix zu machen ist.

    • Natür­lich sind es kei­ne Mehr­hei­ten. Neben den Teil­neh­mern die qua Amt als sol­che vor­ge­se­hen sind (wie z.B. die Kar­di­nä­le Bell und Bur­ke) wur­de ein groß­teil der Teil­neh­mer ja von Franz benannt. Hier wur­de doch mas­siv dar­auf geach­tet nur pro­gres­si­ve zu benen­nen, hier ging doch die Mani­pu­la­ti­on schon los. Das die­se Pro­gres­si­ven den­noch nicht mit ihren abstru­sen und glau­bens­zer­stö­re­ri­schen The­sen durch­ka­men zeigt doch wie sehr sie glo­bal gese­hen (also unter allen Bischö­fen, auch denen die nicht teil­ge­nom­men haben) dann doch Gott sei Dank in der Min­der­heit sind…

  16. Die­se Äuße­run­gen des demü­tig­sten und barm­her­zig­sten aller Trä­ger einer wei­ßen Sou­ta­ne gel­ten sicher sei­nen Dienst­her­ren in der Schat­ten­eli­te. Er soll­te lie­fern und hat nicht gelie­fert. Man fragt sich jetzt, wofür man die vie­len Anstren­gun­gen unter­nahm, ihn auf Petri Stuhl zu hie­ven. Jetzt muss er ihnen irgend­wie zei­gen, dass er noch ihr Mann ist.

  17. Ber­go­glio ist an Pein­lich­kei­ten schwer zu über­tref­fen. Es ist ein­fach schlimm, wie er fun­giert. Es spricht der Papst, hören wir weg !

  18. Man ver­nimmt, dass der deut­sche Ober­bi­schof Marx unzu­frie­den mit Ver­lauf und Ergeb­nis der Syn­ode sei. Dabei war doch alles so schön geplant und vor­be­rei­tet. Schön ärger­lich, dass die angeb­li­che Barm­her­zig­keits­re­vo­lu­ti­on nicht rich­tig hin­ge­hau­en hat. Aber wer hät­te schon damit gerech­net, dass es etli­che Syn­oda­len wagen wür­den, für die mora­li­schen Wer­te der Kir­che ein­zu­tre­ten und beim Umsturz­spiel nicht mit­zu­ma­chen. Beson­ders regt sich dem Ver­neh­men nach der drei­ste Lüg­ner Kas­par auf, der neben sei­ner Ent­täu­schung über das Ergeb­nis auch dar­über empört ist, dass nicht jeder von sei­nen Lügen- und Leug­nungs­or­gi­en begei­stert ist. Aber 2015 wird es wohl anders lau­fen: Ein zwei­tes Mal wird Ber­go­glio nicht mehr zulas­sen, dass es Quer­schüs­se gegen sei­ne Inspi­ra­tio­nen gibt. Für die muti­gen Ver­tei­di­ger des Glau­bens auf der Syn­ode bedeu­tet dies: Ver­lust von Amt und Wür­den inner­halb der näch­sten Mona­te. Denn sie­he da: Wenn es um die Durch­set­zung sei­ner Hirn­ge­spin­ste geht, schwingt Ber­go­glio jetzt sogar die Papst­keu­le. Wie sehr sich die Umsturz­herr­schaf­ten auf die Füsse getre­ten füh­len, zeigt sich deut­lich an ihrem Gejau­le und ihrem Kat­zen­jam­mer. Und wie immer: An allem sind die bösen Kon­ser­va­ti­ven schuld, wobei bis­lang nie­mand defi­niert, wer oder was dar­un­ter zu ver­ste­hen ist. Viel­leicht aber ist das Ergeb­nis gar nicht so sehr auf mensch­li­che Ein­flüs­se zurück­zu­füh­ren, son­dern der Hei­li­ge Geist woll­te nicht mehr zulas­sen, dass das gan­ze Cha­os auf sein angeb­li­ches Wir­ken zurück­zu­füh­ren sei.

    • Täuscht euch nicht: Gott läßt kei­nen Spott mit sich trei­ben; was der Mensch sät, wird er ern­ten.
      Der Hl. Pau­lus an die Gala­ter und die Bischö­fe

  19. Soll­te Bur­ke ver­setzt wer­den, lasst uns doch Mal­te­ser wer­den mit dem höch­sten kari­ta­ti­ven Ziel der Ret­tung der See­len vor der ewi­gen Ver­damm­nis. Dann haben wir schon einen neu­en Papst.

  20. Sehr geehr­te Damen und Her­ren!

    Ich bin echt glück­lich, so ein Forum gefun­den zu haben!

    Ist ja sen­sa­tio­nell! Die Leu­te hier ken­nen exakt die Stra­te­gien der Bischofs­syn­ode (fast die Stra­te­gie jedes ein­zel­nen Bischofs, könn­te man ruhig sagen)! So viel und gute Infor­ma­ti­on habe ich längst nicht gele­sen. Wie könn­te man sagen… So, auf voll­ende­ten Tat­sa­chen und wah­ren Bege­ben­hei­ten beru­hend, halt. Kei­ne Theo­rien, umso weni­ger Ver­schwö­rungs­theo­rien — gar nicht. Alles Infor­ma­ti­on von erster Hand!

    Schau­en Sie! Es gibt man­che sogar, die die Absich­ten des Pap­stes — sogar des Her­zens und Gewis­sens des Pap­stes — so gut ken­nen! Sie müs­sen ja tag­täg­lich mit dem Hei­li­gen Vater Kaf­fee trin­ken, um eine so inti­me Infor­ma­ti­on zu ken­nen! Wahn­sinn!

    Echt ein Schatz, die­se Sei­te!

    Jetzt gehe ich aber beten für die Kir­che. Wei­ter zu lesen — jetzt ganz im Ernst — stimmt mich viel zu trau­rig. Aber: Neh­men Sie sich doch Zeit und lesen Sie den Abschluss­be­richt von vor­ne bis hin­ten. Neh­men Sie das doch in Ihrem per­sön­li­chen Gebet, Fra­gen Sie doch dem Herrn. Viel­leicht wer­den ja Sie über­rascht.

    • @ Dax: Das berei­tet mir eine gro­ße Freu­de, dass Sie so glück­lich sind, die­ses Forum gefun­den zu haben. Sie haben gut gewählt: Hier sind Sie dem Him­mel ein gutes Stück näher, als bei Ber­go­gli­os Hof­kas­par. Denn im Gegen­satz zu die­sem Lügen­ba­ron wird hier ehr­lich Klar­text gespro­chen und ana­ly­siert. Sie wer­den hier kei­ne Unbarm­her­zig­keit wie gegen die Fran­zis­ka­ner der Imma­cu­la­ta fin­den, kei­ne Ehr­furchts­lo­sig­keit gegen­über dem Aller­hei­lig­sten, wie bei Per­len­ber­go­glio, kei­ne Into­le­ranz wie gegen Bischö­fe und Kar­di­nal Bur­ke und kei­nen Weg­wei­ser zur Höl­le. Des­halb ver­ste­he ich Sie und Ihre Dank­bar­keit und Ihr Glück über die­se her­vor­ra­gen­de Sei­te. Ich kann die­ses Glück voll und ganz tei­len. Und schein­bar wol­len auch immer mehr User an die­sem Glück teil­ha­ben. Denn die Zahl derer, die im echt katho­li­schen Geist mit­dis­ku­tie­ren, wächst bestän­dig. Ich den­ke, dass ganz ganz vie­le hier eben­so glück­lich sind wie Sie.

    • Sehr geehr­ter Dax!
      Wie bewer­ten Sie z.B. die Ent­schei­dung des Pap­stes Fran­zis­kus, einer so erlauch­ten Rei­se­grup­pe der Auto­fir­ma Por­sche die Six­ti­nus-Kapel­le zur Ver­fü­gung zu stel­len, um dar­in den der­ma­ßen Bevor­zug­ten den Genuss eines Kon­zer­tes zu ermög­li­chen?
      Das fest­li­che Tafeln in den vati­ka­ni­schen Muse­en wird bestimmt auch nicht jedem zuteil wer­den in sei­nem Leben.
      Bei­des darf man sicher zu den exclu­si­ven Höhe­punk­ten die­ser beson­de­ren Rei­se einer eli­tä­ren Grup­pe von Por­sche-Leu­ten rech­nen.
      Abso­lut ehr­lich ver­si­che­re ich Ihnen, dass nicht Neid aus mir spricht, son­dern tota­les Unver­ständ­nis und auch eine gewis­se Trau­rig­keit.
      Ja, auch der viel­ge­schol­te­ne Kapi­ta­lis­mus sei­tens Papst Fran­zis­kus bie­tet Mög­lich­kei­ten, deren sich der Vati­kan und er, der Papst, zu bedie­nen weiss.

      Gerd Hengs­ber­ger ver­link­te bereits, ich tue es noch­mal:

      http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/sixtinische-kapelle-im-vatikan-fuer-porsche-reisegruppe-reserviert-a-997876.html

  21. Papst Fran­zis­kus hat hier sein Lan­ge­marck erlit­ten.
    Die­se Syn­ode wur­de von ihm zusam­men­ge­ru­fe, er stellt den Moder­ni­sten Bal­dis­se­ri als Mode­ra­tor auf, Bru­no For­te als Ver­fas­ser der Rela­tio in der Mit­te der Syn­ode; er ließ Kas­per beim letz­ten Kon­si­sto­ri­um sei­ne berüch­te Rede hal­ten, pries dies hin­ter­her als „Theo­lo­gie auf den Knien“, lud Dan­neels zu der Syn­ode ein.
    Das Papier von Bon­ny, schon län­ger vor­be­rei­tet, in 5 Spra­chen und sehr schnell über­all her­um­ge­schickt, stammt übri­gens aus der Dan­neels-Kas­per-Ach­se.

    Die Bestür­zung dere Syn­ode­vä­ter war enorm groß nach­dem in der von Bru­no For­te redi­gier­te (und v. Kard. Erdö unterschriebene)Relatio post dis­cept­atio­nem sehr viel über Homo­se­xua­li­tät in der Kir­che stand (es jedoch nur 1 von 258 abge­ge­be­ne Aus­sa­gen dazu gege­ben hat­te).
    Hier­über von Jour­na­lisz­ten befragt, hat Kard. Erdö wütend jede Ver­ant­wort­lich­keit dafür abge­lehnt, ist weg­ge­gan­gen und hat die Erklä­rung der betref­fen­den Pas­sa­gen für EB Bru­no For­te zurück­ge­las­sen.
    Nach­dem in den cir­cu­li mino­res die Treue zur Tra­di­ti­on viel kräf­ti­ger war als von den Moder­ni­sten ange­nom­men, ging alles Knall auf Fall:
    Am 15.10 abends stand Kard. Dolan zu Kard. Bur­ke.
    Am 16.10 ver­such­te Bal­dis­se­ri durch Tricks die Sache noch zu ret­ten: die Rela­tio­nes der cir­cu­li mino­res soll­ten nicht ver­öf­fent­licht wer­den.
    Um 09.00 pro­te­stier­te Kard. Pell hier­ge­gen vehe­ment; EB Léonard mel­de­te sich sofort und frag­te die Ent­schei­dung zur Ver­öf­fent­li­chung zur Stim­mung zu brin­gen, gefolgt von einer lan­gen Rei­he von Prä­la­ten, dazu auch Kard. Napier.
    Die Syn­ode brach aus in don­nern­dem Applaus, dazu auch Buh­ru­fe.
    Von den Moder­ni­sten war Kas­per abwe­send, Mara­dia­ga eben­falls (mit einem cari­ta­ti­ven Zweck);
    es blie­ben also nur Schön­born (nun wirk­lich nicht der größ­te Kämp­fer), Fabe­ne und For­te als Lei­ter der Syn­ode übrig.
    Zum ersten Mal seit 4 1/2 Jahr­hun­der­ten wur­de öffent­lich sehr lau­te Kri­tik nicht nur in Höf­lich­keits­mo­dus an die Syn­ode­lei­tung, sond­ren auch direkt an den Papst selbst geübt- der die­se gro­ßen Fron­de „impassive“(ohne Rüh­rung) anschau­te.
    Der Ori­gi­nal­text der rela­tio­nes der cir­cu­li mino­res (auf http://www.rorate-caeli.blog) zeigt übri­gens sehr schön den Spi­rit der Gesprä­chen (beson­ders auf­fal­lend bei Gal­li­cus B, unter Schön­born ver­sus Léonard).
    Die Hl. Kir­che war nie so nah an schwer­ster Kata­stro­phe;
    daß jetzt Köp­fe rol­len wer­den ist sicher: Kard. Bur­ke, Mül­ler, Pell und Bag­nas­co sind hoch­ge­fähr­det; der Usus anti­qui­or wird sicher lei­den müs­sen, die Fran­zis­ka­ner und Fran­zis­ka­ne­rin­nen der Imma­cu­la­ta wer­den nicht die ein­zi­ge blei­ben.

    Beson­ders posi­tiv ist daß die Bericht­erstat­tung trotz vie­len Ein­schrän­kun­gen, Zen­sur­maß­nah­men und Tricks mit der Tages­ord­nung sehr schnell und glo­bal war; daß die Qua­li­tät der theo­lo­gi­schen Argu­men­ten, ihre Auf­ar­bei­tung, ihre Ein­bet­tung in der Tra­di­ti­on und ihre brei­te Unter­stüt­zung durch treue Katho­li­ken her­vor­ra­gend war.
    Beson­de­ren Dank an katholisches.info, an rora­te-cae­li, an kav­la­an­de­ren, an lapor­tela­ti­ne und piusx!

  22. Die Moder­ni­sten haben hier ein gewal­ti­ges Deba­kel erlit­ten:
    Total unsin­nig war es Dan­neels mit sei­ner uni­ver­sal bekann­ten Ver­strickung in Homo- und Pädo­skan­da­len extra auf die­se Syn­ode ein­zu­la­den, Bon­ny sei­nen gewal­ti­gen Unsinn (Ant­wer­pen lei­det sehr unter ihm) pro­du­zie­ren zu las­se, Kas­per sein für Afri­ka­ner schwerst belei­di­gen­de Inter­view geben­zu­las­sen, und dann in der ent­schei­den­de Pha­se Kas­per und Mara­dia­ga nicht an der Front zu haben son­dern bei den Syn­ode­füh­rern den zutiefst uncom­bat­tan­ten Schön­born.
    Mili­tä­ri­scher Murks van a bis z.
    Quos deus per­de vult, pri­us demen­tat.

    @Antifebronius hat recht: die­se Schlacht wur­de gewon­nen.
    Deo iuvan­te vici­mus (Para­dig­ma A. Gee­reba­ert)
    De ore leo­nis libe­ra nos.

  23. Die Main­streamm­edi­en der welt­li­chen Macht­ha­bern sehen gan­ze nicht als Nie­der­la­ge von Ber­go­glio, sie kom­men­tie­ren das eine Mehr­heit für sei­nen Weg ist. Und die Les­art ist ja: habt Aus­dau­er und es um die Basis für die wei­te­re Dis­kus­si­on, der wei­te­re Weg, hier ein Bei­spiel aus dem Spie­gel:
    Vati­kan-Spre­cher Fede­r­i­co Lom­bar­di beton­te, das Doku­ment die­ne nur als Grund­la­ge für wei­te­re Dis­kus­sio­nen und sei kein lehr­amt­li­ches Doku­ment. Die Ver­öf­fent­li­chung der ein­zel­nen Abstim­mungs­er­geb­nis­se sei Papst Fran­zis­kus aber wich­tig gewe­sen.
    Ande­rer­seits zei­gen die Ergeb­nis­se auch, dass eine gro­ße Mehr­heit der Bischö­fe Ände­rungs­be­darf sieht.
    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/synode-im-vatikan-reformer-duerfen-hoffen-a-998038.html
    Jetzt wird die lan­ge ange­kün­dig­te ja pro­phe­zei­te Auf­räu­mung begin­nen (bes­ser ver­stärkt fort­ge­setzt), denn die­je­ni­gen die zur Leh­re Chri­sti stan­den und ste­hen haben sich jetzt geoutet und wer­den weg­ge­räumt. Zu die­sem Zweck hat Ber­go­glio sich ja sogar zum Papst ernannt.
    Aber der Drei­fal­ti­ge wird nicht nur zuse­hen son­dern ein­grei­fen, wie er es bereits in der Syn­ode tat und den treu­en Wah­ren Die­nern zur Sei­te stand.
    Was noch so alles geplant ist und wie weltlich/kapitalistisch der Weg von Ber­go­glio ist zeigt der fol­gen­de Arti­kel:

    Der bri­ti­sche „Tele­graph“ berich­te­te, es sei das erste Mal über­haupt, dass ein Papst die Six­ti­ni­sche Kapel­le für eine kom­mer­zi­el­le Ver­an­stal­tung eines Unter­neh­mens frei­ge­be. Doch wie passt das zu Fran­zis­kus‘ Ver­spre­chen, er wol­le vor allem eine Kir­che, die für die Armen da sei? Sehr gut pas­se das, erklär­te der Ver­wal­tungs­di­rek­tor der Vati­ka­ni­schen Muse­en, Mon­si­gno­re Pao­lo Nico­li­ni. Denn Fir­men wie Por­sche wür­den im Gegen­zug zur Nut­zung der Six­ti­ni­schen Kapel­le um eine Spen­de gebe­ten. „Es han­delt sich um eine Initia­ti­ve zur Unter­stüt­zung der päpst­li­chen Wohl­tä­tig­keits­pro­jek­te“, sag­te Nico­li­ni dem „Tele­graph“. „Das Ange­bot rich­tet sich an gro­ße Fir­men, die damit einen Bei­trag zur Näch­sten­lie­be lei­sten kön­nen.“
    Die PR-Stra­te­gie des Vati­kans lau­tet also: Der kapi­ta­lis­mus­kri­ti­sche Fran­zis­kus nutzt die Schät­ze sei­ner Kir­che und die Sehn­süch­te der Mate­ria­li­sten, um die Armen zu unter­stüt­zen
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/sixtinische-kapelle-im-vatikan-fuer-porsche-reisegruppe-reserviert-a-997876.html

    • Stich­wort Six­ti­ni­sche Kapel­le und Por­sche:
      Gott sei Dank hängt mein Katho­lisch-Sein und mei­ne Freu­de am katho­li­schen Glau­ben nicht von den Ent­schei­dun­gen die­ses Pap­stes ab.
      Ein Ande­rer ist es, dem ich mich ver­bun­den füh­le und dem ich zu fol­gen geden­ke, so treu wie es mir schwa­cher Natur nur irgend mög­lich ist : Jesus Chri­stus!
      ER ist der Weg!
      Und das Licht!
      Nicht das Irr­licht, das von Rom aus in die Welt flackert.

  24. Papst em. Bene­dikt XVI. = Papst Petrus II., der Römer

    Wenn man bedenkt, was die Mut­ter­got­tes der spa­ni­schen Sehe­rin Con­chi­ta einst mit­teil­te und was in den Pro­phe­zei­un­gen des Mala­chi­as gesagt ist, scheint sich nun­mehr eine gewis­se Sach­la­ge doch her­aus­zu­kri­stal­li­sie­ren.
    Gemäß Con­chi­ta sol­len noch 3 Päp­ste kom­men, von denen einer aber soz. nicht zählt oder mit­zählt. Die 3 Päp­ste sind Paul VI., Johan­nes Paul II. und Bene­dikt XVI.; Papst Jop­han­nes Paul I. wird wohl der ande­re sein.
    Gemäß Mala­chi­as (oder dem hl. Phil­ipp Neri) aber wird nach Bene­dikt XVI. (de Glo­ria Oli­vae) ein Petrus II. kom­men als letz­ter Papst „unse­rer“ Zeit­epo­che.
    Soll das der Papst, der sich Fran­zis­kus nennt, sein? Wahr­schein­lich nicht, wenn man die Umstän­de der Wahl wie Anto­nio Soc­ci sie dar­legt und Papst Ber­go­gli­os Äuße­run­gen und Ansich­ten zugrun­de legt. Und wenn man in die­sem Zusam­men­hang mit­be­denkt, daß der Rück­tritt von Bene­dikt doch myste­ri­ös ist, so kann man dar­aus schlie­ßen, daß der wirk­li­che Nach­fol­ger von Joseph Ratz­in­ger im Petrus­amt Joseph Ratz­in­ger ist.

    Joseph Ratz­in­ger als Papst em. Bene­dic­tus ist Petrus II, der Römer. Er hat schließ­lich seit mehr als 30 Jah­ren in Rom an der Schalt­stel­le geses­sen und ist wahr­haft Römer- nur „neben­bei“ gesagt.
    Wenn man das denkt oder berück­sich­tigt, klärt sich vie­les auf. Er ist im beten­den Dienst und der wah­re Papst, der mit der Kir­che lei­det, mit­lei­det. Denn wer sonst soll­te das sein, Petrus II., der Römer, wenn es „Fran­zis­kus“ nicht sein kann wovon doch hier die mei­sten über­zeugt sind?

    • Ber­go­glio hat sich nach Fran­ces­co PIETRO Ber­na­do­ne benannt! Es wäre auch ganz schön dumm und unlo­gisch, eine der­art bekann­te (in die­sen Krei­sen ist sie das wohl, oder?) Pro­phe­zei­ung so offen­sicht­lich zu erfül­len!

    • Lusti­ge Idee!
      Nur wur­de Franz auf den Namen Johann Bap­tist getauft, nicht Peter.
      Pie­tro Ber­nar­do­ne war doch sein Vater.

  25. Freut Euch nicht zu früh, die­ser Ber­go­glio ist nicht der US-Prä­si­dent, er hat lei­der mehr im Hin­ter­grund als eine Schar jubeln­der Men­schen, doch eines hat er ganz gewiss nicht: Eine Schar Men­schen, die auf­rich­tig, im Sin­ne Chri­sti für ihn und sei­ne Stär­kung beten! So lasst uns die­se Men­ge für den tap­fe­ren Kar­di­nal Bur­ke und die ande­ren tap­fe­ren Kar­di­nä­le Ger­hard Lud­wig Mül­ler, Caf­farra, De Pao­lis, und Col­lins, fer­ner Camil­lio Rui­ni, Kar­di­nal Oul­let, und Sco­la und für Groß­erz­bi­schof Schewt­schuk sein!

  26. Dem Groß­erz­bi­schof Swja­to­slaw Schewt­schuk ein drei­fa­ches AXIOS und EIS POLLA ETI DESPOTA
    ( AUF VIELE JAHRE, HERR! ). Gott sei Dank konn­te die Ost­kir­che ihre Stim­me erhe­ben. Nach­dem der neue „Seli­ge“ zu sei­ner Zeit der Ukrai­nisch — Unier­ten Kir­che übelst mit­ge­spielt hat­te ( er gab erst Ruhe als mit dem Schis­ma gedroht wur­de! ) sieht man Rom tüch­tig auf die Fin­ger.

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