Zwischenbericht der Synode „eines der schlimmsten offiziellen Dokumente“ der Kirchengeschichte

Erzbischof Forte, maßgeblicher Autor des Zwischenberichts, und Kardinal Tagle
Erz­bi­schof For­te, maß­geb­li­cher Autor des Zwi­schen­be­richts, und Kar­di­nal Tagle

(New York) Neben Tei­len der kirch­li­chen Hier­ar­chie hat sich auch die Initia­ti­ve „Voice of the Fami­ly“ äußerst kri­tisch zum Zwi­schen­be­richt der gegen­wär­tig statt­fin­den­den Bischofs­syn­ode geäu­ßert. Bei „Voice of the Fami­ly“ han­delt es sich um einen Zusam­men­schluss von katho­li­schen Lai­en und ent­spre­chen­den Orga­ni­sa­tio­nen, die in Sachen Lebens­schutz und Fami­lie Rang und Namen haben. Gegrün­det wur­de „Voice of the Fami­ly“ um der Kir­che, den Medi­en, Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen und Regie­run­gen gera­de mit Blick auf die Bischofs­syn­ode Res­sour­cen und Fach­kent­nis­se bereit­zu­stel­len. Mit­glie­der von „Voice of the Fami­ly“ sind etwa „Human Life Inter­na­tio­nal“, die „Socie­ty for the Pro­tec­tion of Unborn Child­ren“ (SPUC), und „Life­Si­te“.

In einer am Mon­tag unmit­tel­bar nach Bekannt­wer­den des Zwi­schen­be­richts der Bischofs­syn­ode ver­öf­fent­lich­ten Stel­lung­nah­me sag­te John Sme­aton von SPUC: „Die­je­ni­gen, wel­che die Syn­ode kon­trol­lie­ren, haben katho­li­sche Eltern auf der gan­zen Welt ver­ra­ten. Wir glau­ben, dass der Zwi­schen­be­richt der Syn­ode eines der schlimm­sten offi­zi­el­len Doku­men­te ist, die je in der Geschich­te der Kir­che for­mu­liert wur­den. Gott sei Dank ist der Bericht ein vor­läu­fi­ger Bericht zur Dis­kus­si­on, und kein end­gül­ti­ger Vor­schlag. Es ist uner­läss­lich, dass die Stim­men der Lai­en, die auf­rich­tig die katho­li­sche Leh­re leben, eben­falls berück­sich­tigt wird. Katho­li­sche Fami­li­en klam­mern sich mit ihren Fin­ger­spit­zen an der Leh­re Chri­sti zu Ehe und Keusch­heit fest.“

Laut Patric Buck­ley, dem iri­schen Ver­tre­ter von „Voice of the Fami­ly“, ist der Zwi­schen­be­richt „ein Angriff auf Ehe und Fami­lie“. So gebe es etwa eine „still­schwei­gen­de Aner­ken­nung“ von ehe­wid­ri­gen Bezie­hun­gen. „Der Bericht unter­mi­niert die end­gül­ti­ge Leh­re der Kir­che gegen Ver­hü­tung, indem sie die ver­schlüs­sel­te Spra­che benutzt und ‚die Not­wen­dig­keit unter­streicht, die Wür­de der Per­son zu respek­tie­ren hin­sicht­lich der mora­li­schen Bewer­tung von Metho­den der Emp­fäng­nis­ver­hü­tung‘. Die­se Spra­che ist der Code für jene, wel­che die Leh­re der Kir­che zu einem simp­len Weg­wei­ser redu­zie­ren wol­len und es so den Paa­ren frei über­las­sen, Ver­hü­tungs­mit­tel gemäß ihrem soge­nann­ten ‚Gewis­sen‘ zu wäh­len.“ Auch wer­de fälsch­li­cher­wei­se ein Wert in homo­se­xu­el­ler Aus­rich­tung akzep­tiert, was direkt einem Schrei­ben des Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on von 1986 widerspreche.

Maria Madi­se sag­te in der­sel­ben Stel­lung­nah­me, dass der Ansatz der Zwi­schen­be­richts die Gna­de in den See­len zer­stö­re: „Was wer­den katho­li­sche Eltern ihren Kin­dern jetzt über Ver­hü­tung, Koha­bi­ta­ti­on mit Part­ner oder homo­se­xu­el­len Lebens­for­men sagen müs­sen? Wer­den die­se Eltern jetzt ihren Kin­dern sagen müs­sen, dass der Vati­kan lehrt, es gebe posi­ti­ve und kon­struk­ti­ve Aspek­te in die­sen Tod­sün­den?“ Es sei falsch, die hei­li­ge Kom­mu­ni­on den­je­ni­gen zu spen­den, wel­che ihre schwe­ren Sün­den nicht bereu­en. Wah­re Barm­her­zig­keit bestehe dar­in, Sün­der mit­tels Beich­te zu einem rei­nes Gewis­sen zu füh­ren. „Vie­le, die behaup­ten, im Namen der uni­ver­sa­len Kir­chen zu spre­chen, haben ver­sagt, die Gläu­bi­gen zu leh­ren. Die­ses Ver­sa­gen hat bei­spiel­lo­se Schwie­rig­kei­ten für Fami­li­en geschaf­fen. Für die­ses Ver­sa­gen wur­de in dem dis­aströ­sen Zwi­schen­be­richt kei­ne Ver­ant­wor­tung übernommen.“

Abschlie­ßend rief erneut John Sme­aton die treu­en katho­li­schen Gläu­bi­gen dazu auf, nicht einem fal­schen Ver­ständ­nis von Gehor­sam nach­zu­ge­ben, gehe es doch um Angrif­fe auf die grund­le­gen­den Prin­zi­pi­en des Natur­rechts. „Katho­li­ken sind mora­lisch ver­pflich­tet, den Kurs zu bekämp­fen, der im Rah­men der Syn­ode ein­ge­schla­gen wurde.“

Text: M. Bene­dikt Buerger
Bild: InfoVaticana

20 Kommentare

  1. Wie spitz­fin­dig wird es doch im Vor­feld due­ser „rela­tio“ auf­ge­tischt wor­den ist.
    Kar­di­nal Kasper:
    -
    „doch wir befin­den uns heu­te in einer männ­li­chen Situa­ti­on wie beim letz­ten Konzil,
    als es um die Fra­ge der Öku­me­ne oder der Reli­gi­ons­frei­heit ging.
    Auch damals gab es Enzy­kli­ken und Ent­schei­dun­gen des Hei­li­gen Offizium,
    die wei­te­re Wege zu ver­sper­ren schienen.
    Das Kon­zil hat jedoch, ohne die ver­bind­li­che dog­ma­ti­sche Tra­di­ti­on anzutasten,
    Türen geöffnet“

    Ein haar­sträu­ben­des Bei­spiel die­ser beab­sich­tig­ten „Tür­öff­nung“
    -
    „Wenn ein geschie­de­ner Wie­der­ver­hei­ra­te­ter bereut,
    dass er in erster Ehe ver­sagt hat,wenn er sich nach Kräf­ten mühte,
    die zwei­te zivi­le Ehe aus dem Glau­ben zu leben,
    kön­nen wir ihm dann das Sakra­ment der Buße und die Kom­mu­ni­on verweigern?“
    Doch vie­le ver­las­se­ne Part­ner sind um der Kin­der wil­len auf eine neue Partnerschaft
    und auf eine neue zivi­le Ehe­schlie­ßung ange­wie­sen, die sie ohne Schuld nicht wieder
    auf­ge­ben können.
    Oft erfah­ren sie in sol­chen Ver­bin­dun­gen nach vor­her­ge­hen­der bit­te­rer Erfahrungen
    mensch­li­ches Glück, ja gera­de­zu ein Geschenk des Himmels“

    Und Kar­di­nal Marx
    warn­te (!?) vor einer zu apo­dik­ti­schen Beto­nung der Tat­sa­che, dass die katho­li­sche Leh­re auf kei­nen Fall ver­än­dern würde:
    -
    „Die Leh­re wird nicht ver­än­dert, aber die ent­wickelt sich.“ 
    [….]
    -

    Dazu gleich von ihm ein Bei­spiel die­ser „Ent­wick­lung“:
    -
    „Homo­se­xu­el­le dür­fen nicht aus­ge­grenzt werden. 
    Und ich kann ja nicht sagen, 
    dass in einer homo­se­xu­el­len Bezie­hung viel­leicht die über Jahr­zehn­te geht 
    und treu gelebt wird, ich habe ja sol­che Leu­te erlebt – 
    ich kann nicht sagen, das ist alles nichts. 
    Nur weil es eine homo­se­xu­el­le Bezie­hung ist. 
    Das ist ein biss­chen zu stark. 
    Das sind Din­ge, die wir genau­er anschau­en müssen. 
    Ein­fach alles über einen Kamm sche­ren, das kann man nicht.“
    -

    • Die Aus­sa­gen von Marx und Kas­per fin­de ich nicht unbe­dingt desa­strös, eher mensch­lich und rea­li­stisch. Trotz­dem sind sie unhalt­bar, da sie nicht von irgend­wem kom­men, son­dern eben von den höch­sten Reprä­sen­tan­ten der katho­li­schen Welt.
      Am Stamm­tisch kann man sol­che ‚Mei­nun­gen ver­tre­ten‘, aber öffent­lich nach­zu­den­ken, ist unklug.
      Da lei­der alle öffent­lich den­ken und hin­ter­her erst nach­den­ken, kommt genau das her­aus, was alle gesagt haben, aber jedem unge­sagt irgend­wie übel auf­sto­ßen muss. Eben ein sol­cher Zwi­schen­be­richt einer Syn­ode, die die Welt hofiert.
      Jubeln wir auch den Her­ren Marx und Kas­per zu. Nur zu.
      Mensch, habe Mut, dich dei­nes Jubels zu bedie­nen. Oder so ähnlich.

    • Wie sag­te ein­stens Johan­nes Paul II., der heu­te vor 36 Jah­ren gewählt wurde: 

      Man kann nicht nur auf Pro­be leben,
      man kann nicht nur auf Pro­be sterben,
      man kann nicht nur auf Pro­be lieben,
      nur auf Pro­be und Zeit einen Men­schen annehmen.

      Quel­le: Bei sei­nem Deutsch­land­be­such in Köln, am 15. Novem­ber 1980

  2. Sturm­ge­bet in höch­ster Drangsal

    Ewi­ger Vater! Schau voll Erbar­men auf die Not und Bedräng­nis Dei­ner Kin­der! Wenn Du uns nicht hilfst, Gott aller Erbar­mun­gen und allen Trostes,werden wir alle zugrun­de gehen!

    Laß daher in Dei­ner gro­ßen Barm­her­zig­keit die neun Chö­re der seli­gen Gei­ster, alle Hei­li­gen und Seli­gen des Him­mels und alle Armen See­len des Fege­feu­ers unter der Füh­rung des hei­li­gen Erz­engels Micha­el und des hei­li­gen Joseph, des Schutz­herrn der hei­li­gen Kir­che, aus­zie­hen in alle Welt, damit sie im Namen und in der Auto­ri­tät des Unbe­fleck­ten Her­zens Mari­ens, der Köni­gin des Welt­alls, der Sie­ge­rin in allen Schlach­ten Got­tes, durch die Kraft des Kost­ba­ren Blu­tes Jesu, Dei­nes gelieb­ten Soh­nes, alle bösen Gei­ster in die Höl­le hinabstoßen!

    Laß sie aus­zie­hen in alle Welt, damit sie alle bösen Men­schen, alle Fein­de Got­tes der hei­li­gen Kir­che, der Men­schen­see­len, der Mensch­lich­keit, der Taber­na­kel und der Hei­lig­tü­mer hilf­los und ohn­mäch­tig und alle ihre bösen Plä­ne und Wer­ke zunich­te machen!

    Dar­um bit­ten wir Dich durch Jesus Chri­stus, unse­ren Herrn, und durch das Unbe­fleck­te Herz Mari­ens, Dei­ner hei­lig­sten Toch­ter. Amen.

    Ihr Engel am Thro­ne Gottes

    Helft uns Gott erken­nen und anbe­ten, lie­ben und Ihm die­nen. Helft uns im Kampf mit den Mäch­ten der Fin­ster­nis, die uns heim­lich umschlei­chen und bedrän­gen. Helft uns, daß nie­mand von uns ver­lo­ren gehe und wir ein­mal jubelnd in ewi­ger Selig­keit ver­eint sei­en. Amen.

    • @senfkorn:„Ewiger Vater! Schau voll Erbar­men auf die Not und Bedräng­nis Dei­ner Kin­der! Wenn Du uns nicht hilfst, Gott aller Erbar­mun­gen und allen Trostes,werden wir alle zugrun­de gehen!“
      Aber nein, die Chi­ne­sen haben noch Reserven.

  3. Ad: „Die­se Spra­che ist der Code für jene, wel­che die Leh­re der Kir­che zu einem simp­len Weg­wei­ser redu­zie­ren wol­len und es so den Paa­ren frei über­las­sen, Ver­hü­tungs­mit­tel gemäß ihrem soge­nann­ten ‚Gewis­sen‘ zu wählen.“
    Anmer­kung: Es gibt das ver­dun­kel­te und irren­de Gewis­sen. Des­halb kann man sich nicht auf das ‚eige­ne‘ Gewis­sen her­aus­re­den. Das rei­ne Gewis­sen bedarf einer Schu­lung des Hörens auf die inne­re Stim­me, die zwar lei­se, aber per­ma­nent zum Guten hin­füh­ren will.
    Ad: „Katho­li­ken sind mora­lisch ver­pflich­tet, den Kurs zu bekämp­fen, der im Rah­men der Syn­ode ein­ge­schla­gen wurde.“
    Anmer­kung: Die beste Waf­fe ist das Gebet. Aber auch die öffent­li­che Stellungnahme.
    Schluss­fol­ge­rung: Wenn nun­mehr die Ansicht ver­tre­ten wird, alles sei erlaubt, brau­chen wir auch kein Lehr­amt mehr. Denn es liegt ja alles im ‚Gewis­sen‘ des Men­schen, was er an mora­li­schem Rüst­zeug braucht. Dann kön­nen wir auf die Leh­re von der Erb­sün­de ver­zich­ten. Wofür dann über­haupt noch mora­li­sche Erzie­hung? (Rom schafft sich ab!)
    Wenn jedes Han­deln nach Gefal­len beur­teilt wird, gibt es kei­ne ver­bind­li­chen Wer­te mehr für ein Zusammenleben.
    Fra­gen sie ein­mal einen Heiß­sporn, der gera­de dabei ist, gegen das 6. Gebot zu ver­sto­ßen. Er wird immer sagen, sein Gewis­sen sei rein. Hier liegt der gan­ze Mensch offen­sicht­lich in Ketten.
    Das Böse besteht ja gera­de dar­in, das Gute zu wol­len, es aber sofort und kom­pro­miss­los und zudem ohne Rück­sicht auf Ver­lu­ste zu wollen.
    Wenn das ’sub­jek­tiv-unge­schul­te‘ Gewis­sen abso­lu­te Ent­schei­dungs­frei­heit erhält, fällt die gol­de­ne Regel des ‚Was du nicht willst, das man dir tu, das füg‘ auch kei­nem ander’n zu‘. Dann fällt auch das Lie­bes­ge­bot „Lie­be dei­nen Näch­sten wie dich selbst.“
    Dann gibt es nur noch Miss­bräu­che, Lüge, Hass, Intri­gen, Raub, Mein­eid, Kor­rup­ti­on, Mord und Totschlag.“
    DIE LIEBE IST LANGMÜTIG. Sie ist in ihrer Aus­rich­tung all­um­fas­send, d.h. abwä­gend und des­halb im eigent­li­chen Sin­ne ‚katho­lisch‘.
    Rom kann sich bald nicht mehr katho­lisch nennen!!!

    • Das Gewis­sen, dem nicht die Wahr­heit vor­an­leuch­tet, ist wie ein Ziel­fern­rohr, dass man im Nebel benutzt. Obwohl es theo­re­tisch hilft, den Weg zum Ziel bes­ser zu erken­nen, ist es in der wahr­heits­be­frei­ten Fin­ster­nis unse­rer gott­lo­sen Welt prak­tisch untauglich.

  4. Bra­vo, Bra­vo, lie­ber Franzl,
    rich­tig gut war dein Gestazl,
    wie man sagt im Bayernland!
    Dei­ne Frag ist mir bekannt.
    Lies nur , ich habe es gewagt,
    und zu dem The­ma was gesagt!
    Dahier, schau etwas wei­ter unten,
    dann hast die Stel­le du gefunden.
    Und auch bei Glo­ria TV,
    am heut‘ gen Tag, geh und schau
    Der Segen Got­tes sei mit dir!
    Ver­gesst auch nicht zu spen­den hier
    und euer Scherf­lein beizutragen,
    damit all­hier in Zukunft man,
    ein frei­es Wort noch sagen kann.
    Es feh­len 1209
    Euro, drum kein Opfer scheun,
    Den freud‘ gen Spen­der liebt Gott sehr.
    (Gebt ruhig noch ein biss­chen mehr)
    Denn jede M0nat, jeder Tag
    hat wirk­lich sei­ne eig­ne Plag.
    und Rech­nun­gen sind stets vorhanden.
    Wir sind ja kei­ne Protestanten,
    die fest­hal­ten an Luthers Lehr,
    da gibt‘ s kein‘ gute Wer­ke mehr!
    Die sit­zen auf dem Beu­tel fest
    wie eine Hen­ne auf dem Nest.
    Ich muss jetzt mein Bre­vier noch beten
    und höre des­halb auf zu reden.
    Lob sei dem Her­ren, alle zeit
    von nun an bis in Ewigkeit.

    Euer P. Mar­tin von Cochem

  5. Bischof Sheen hat­te uns bereits gewarnt, dass es zu der Grün­dung einer neu­en und fal­schen Kir­che kom­men wür­de. Er sagte:

    Satan wird eine Gegen-Kir­che vorbereiten, 

    die­se wird der Nach­äf­fer der Kir­che sein, 

    wie der Teu­fel der Nach­äf­fer Got­tes ist!

    Es wird alle Merk­ma­le der Kir­che haben, 

    aber ver­kehrt her­um und sei­nes gött­li­chen Inhalts entleert.

    Es wird ein „Mysti­scher Leib“ des Anti­chri­sten sein, der mit sei­ner Äußer­lich­keit in all sei­nem Aus­se­hen, dem mysti­schen Leib Chri­sti ähneln wird… Dann wird es para­dox: die vie­len Ein­wän­de mit denen die Per­so­nen im letz­ten Jahr­hun­dert die Kir­che abge­lehnt haben, wer­den Grün­de sein, wie­so sie jetzt die „Gegen-Kir­che“ akzep­tie­ren werden.

    Bischof Ful­ton Sheen

    • BIshop Sheen in Ehren. Er ist ein sehr kla­rer Den­ker. Ob sich aber bei­de so ein­fach tren­nen lassen?
      Das spielt viel­leicht auf die sicht­ba­re und die unsicht­ba­re Kir­che an.
      Immer­hin schei­nen „Jung­frau“ und „Hure Baby­lon“ in der Schrift den­sel­ben Adres­sa­ten zu haben.

      Noch ist die eine hei­li­ge kath. Kir­che den Hän­den von Amok­läu­fern aus­ge­lie­fert, die Kir­che des Herrn ist sie trotz­dem. Es ist ein dunk­les Zeit­al­ter, ein sae­cu­lum obscurum, der Verkündigung.
      Die Fra­ge ist: Was genau ist beim Rück­tritt Bene­dikts pas­siert, ent­schei­det ob Papst F. gül­tig gewählt ist. Nach außen hin kein Zwang. Form erfüllt. Also ist der Wis­sens­stand: gül­tig gewählt.
      Mehr ist nicht einsehbar.

  6. Der Hei­li­ge Pau­lus an die Bischofsynode:
    18 Der Zorn Got­tes wird vom Him­mel her­ab offen­bart wider alle Gott­lo­sig­keit und Unge­rech­tig­keit der Men­schen, die die Wahr­heit durch Unge­rech­tig­keit niederhalten.
    19 Denn was man von Gott erken­nen kann, ist ihnen offen­bar; Gott hat es ihnen offenbart.20 Seit Erschaf­fung der Welt wird sei­ne unsicht­ba­re Wirk­lich­keit an den Wer­ken der Schöp­fung mit der Ver­nunft wahr­ge­nom­men, sei­ne ewi­ge Macht und Gott­heit. Daher sind sie unentschuldbar.21 Denn sie haben Gott erkannt, ihn aber nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt. Sie ver­fie­len in ihrem Den­ken der Nich­tig­keit, und ihr unver­stän­di­ges Herz wur­de verfinstert.22 Sie behaup­te­ten, wei­se zu sein, und wur­den zu Toren.23 Sie ver­tausch­ten die Herr­lich­keit des unver­gäng­li­chen Got­tes mit Bil­dern, die einen ver­gäng­li­chen Men­schen und flie­gen­de, vier­fü­ßi­ge und krie­chen­de Tie­re darstellen.24 Dar­um lie­fer­te Gott sie durch die Begier­den ihres Her­zens der Unrein­heit aus, so daß sie ihren Leib durch ihr eige­nes Tun entehrten.25 Sie ver­tausch­ten die Wahr­heit Got­tes mit der Lüge, sie bete­ten das Geschöpf an und ver­ehr­ten es anstel­le des Schöp­fers — geprie­sen ist er in Ewig­keit. Amen.26 Dar­um lie­fer­te Gott sie ent­eh­ren­den Lei­den­schaf­ten aus: Ihre Frau­en ver­tausch­ten den natür­li­chen Ver­kehr mit dem widernatürlichen;27 eben­so gaben die Män­ner den natür­li­chen Ver­kehr mit der Frau auf und ent­brann­ten in Begier­de zuein­an­der; Män­ner trie­ben mit Män­nern Unzucht und erhiel­ten den ihnen gebüh­ren­den Lohn für ihre Verirrung.28 Und da sie sich wei­ger­ten, Gott anzu­er­ken­nen, lie­fer­te Gott sie einem ver­wor­fe­nen Den­ken aus, so daß sie tun, was sich nicht gehört:29 Sie sind voll Unge­rech­tig­keit, Schlech­tig­keit, Hab­gier und Bos­heit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden30 und trei­ben üble Nach­re­de, sie has­sen Gott, sind über­heb­lich, hoch­mü­tig und prah­le­risch, erfin­de­risch im Bösen und unge­hor­sam gegen die Eltern,31 sie sind unver­stän­dig und halt­los, ohne Lie­be und Erbarmen.32 Sie erken­nen, daß Got­tes Rechts­ord­nung bestimmt: Wer so han­delt, ver­dient den Tod. 

    Trotz­dem tun sie es nicht nur sel­ber, son­dern stim­men bereit­wil­lig auch denen zu, die so handeln.

    (Römer 1)

  7. Wenn wir für jeman­den beten sol­len, dann ist es in erster Linie dar­um, dass wir selbst bei all dem Unheil nicht die Lie­be ver­lie­ren und dass wir die Gna­de des Hl. Gei­stes erlan­gen, in der Wahr­heit fest­zu­ste­hen. Das ist heu­te die gro­ße Ver­su­chung für alle treu­en Chri­sten, und der Herr mahnt aus­drück­lich: Wachet und betet, dass ihr nicht in Ver­su­chung fallt!

  8. Der Zwi­schen­be­richt setzt dort an, wo die Kon­zils­tex­te des 2. Vati­ka­nums auf­ge­hört haben. Da außer­halb des Gefü­ges der Kir­che „viel­fäl­ti­ge Ele­men­te der Hei­li­gung und der Wahr­heit zu fin­den sind, die als der Kir­che Chri­sti eige­ne Gaben auf die katho­li­sche Ein­heit hin­drän­gen“ (Lumen gen­ti­um, 8), ist das Fun­da­ment des Zwi­schen­be­richts die neue fal­sche Leh­re des 2. Vati­ka­nums. Wer das 2. Vati­ka­num bejaht, wie zum Bei­spiel die Mit­glie­der der Petrus­bru­der­schaft, unter­stützt indi­rekt die­sen Zwi­schen­be­richt und soll­te sich nicht über den Zwi­schen­be­richt auf­re­gen. Das wäre näm­lich inkonsequent.

    Revi­diert das 2. Vati­ka­num, dann gibt es auch kei­nen Nähr­bo­den für einen der­ar­ti­gen Zwischenbericht.

  9. Inzwi­schen weiß man also, daß die häre­ti­schen Bemer­kun­gen über Homo­se­xu­el­le in der Rela­tio post dis­cept­atio­nem von Bischof Bru­no For­te stam­men. Wer sich näher dar­über infor­mie­ren will, sehe beim ame­ri­ka­ni­schen Blog „Rora­te cae­li“ nach. Was dort berich­tet wird, ist auf­schluß­reich genug — ver­se­hen mit einer viel­sa­gen­den Foto­auf­nah­me des For­te, der man ohne wei­te­res den Unter­ti­tel „Der war­me Bru­no“ hät­te geben kön­nen. — In der Syn­ode­nau­la selbst hat sich nur ein ein­zi­ger (!) Teil­neh­mer zur Fra­ge der homo­se­xu­el­len Psy­cho­pa­thie geäußert! 

    Die Spat­zen pfei­fen es inzwi­schen von den Dächern, daß die Syn­ode von Kri­mi­nel­len diri­giert wird und die her­aus­ge­ge­ben vor­läu­fi­gen Berich­te plum­pe Mani­pu­la­tio­nen sind! 

    Wal­ter der Kas­per, der natür­lich noch immer nicht sei­nen imper­ti­nen­ten Mund hal­ten kann, ist übri­gens mitt­ler­wei­le auch noch Ras­sist. Die afri­ka­ni­schen Bischö­fe sind für ihn Hin­ter­wäld­ler, die man auf der Syn­ode nicht ernst­neh­men soll. In die­sem Sin­ne äußer­te er sich in einem Inter­view. Wie weit geht der lächer­li­che Dün­kel die­ses Herrn eigent­lich noch?

    • Wal­ter der Kas­per hat jetzt demen­tiert, das erwähn­te Inter­view gege­ben zu haben. Es soll eine kom­plet­te Fäl­schung sein.

      Pech für ihn. Aber: Was er selbst tut, ist unend­lich schlim­mer. Er fälscht das Wort Got­tes, und zwar schon seit Jahr­zehn­ten. Ohne jedes Beden­ken, mag es auch jetzt zum Schis­ma kommen.

      • UNFASSBAR:

        Das Demen­ti von Kas­per ist inzwi­schen wie­der­legt wor­den! Die Ton­band­auf­nah­me mit dem Inter­view wur­de von „Zenit“ veröffentlicht!

        Kas­per ist ein infa­mer LÜGNER, RASSIST und KIRCHENHASSER! „Theo­lo­gie auf den Knie­en“…? Fragt sich nur, vor wem der kniet.

      • Kom­pli­ment, dass Sie das mit „Zenit“ (in einem ande­ren Thread) schon vor Ver­öf­fent­li­chung der Ton­auf­nah­me rich­tig taxiert hatten !

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