Die Zettelchen von Papst Franziskus für Kardinal Baldisseri

Papst Franziskus mit Synodalen
Papst Fran­zis­kus mit Syn­oda­len

(Rom) Was steht auf den Zet­tel­chen geschrie­ben, die Papst Fran­zis­kus in der Syn­ode­nau­la dem Sekre­tär der Syn­ode, Kar­di­nal Bal­dis­se­ri zukom­men läßt?

Der Papst, der an den Gene­ral­kon­gre­ga­tio­nen teil­nimmt, aber nicht das Wort ergreift, greift dafür immer wie­der zur Füll­fe­der und schreibt etwas auf Zet­tel­chen, die er dann Kar­di­nal Loren­zo Bal­dis­se­ri über­brin­gen läßt. „Es ist lei­der ein nicht ver­wirk­lich­ba­rer Wunsch, aber ich wür­de nicht wenig zah­len, um zu wis­sen, was auf den Zet­tel­chen geschrie­ben steht, die Papst Fran­zis­kus geschrie­ben und dem Gene­ral­se­kre­tär der Syn­ode zuge­schickt hat“, so der Vati­ka­nist Mar­co Tosat­ti.

Erteilt Papst Franziskus Anweisungen, wie die Synode ablaufen soll?

Der Kar­di­nal las die ihm zuge­steck­ten Zet­tel­chen, schrieb etwas dar­un­ter und schick­te sie dem Papst zurück, der sie sich in die Tasche steck­te. So schil­dert Tosat­ti den Ablauf der Zet­tel­bot­schaf­ten, die sich seit Syn­oden­be­ginn mehr­fach jeden Tag wie­der­hol­ten. Der Vor­gang konn­te auf­merk­sa­men Syn­oda­len nicht ver­bor­gen blei­ben. Vor allem nicht jenem von Kar­di­nal Mül­ler und Kar­di­nal Bur­ke ange­führ­ten Teil, für den ein Angriff auf die Ehe­leh­re der Kir­che in der Luft liegt.

Die Zet­tel­bot­schaf­ten ver­mit­teln den Ein­druck, als wür­de der Papst dem Syn­oden­se­kre­tär Anwei­sun­gen ertei­len. Anwei­sun­gen wer wann das Wort ergrei­fen darf oder soll? Bekannt ist, daß Papst Fran­zis­kus an allen stra­te­gisch wich­ti­gen Posi­tio­nen der Bischofs­syo­de ihm treu erge­be­ne Leu­te platz­iert hat. Dazu gehört Kar­di­nal Bal­dis­se­ri eben­so wie Erz­bi­schof For­te um nur zwei zu nen­nen.

Unter Synodalen macht sich Unmut breit — Zwischenbericht „inakzeptabel“

Seit Anfang die­ser Woche tagt die Syn­ode nicht mehr in Voll­ver­samm­lung, son­dern nach Sprach­grup­pen getrennt. Unter den Syn­oden­vä­tern macht sich ein immer grö­ße­rer Unmut breit. Zuerst muß­ten sie jeden Tag deut­li­cher fest­stel­len, daß das, was die Medi­en berich­ten, nicht dem ent­spricht, was tat­säch­lich in der Syn­ode geschieht und eine Rich­tung, jene von Kar­di­nal Kas­per, begün­stigt wird. Dann kam noch der Zwi­schen­be­richt von Kar­di­nal Peter Erdö hin­zu, in dem sich vie­le Syn­oda­len nicht wie­der­erken­nen.

41 Syn­oda­len mel­de­ten sich nach Bekannt­ga­be des Zwi­schen­be­richts in der Syn­ode­nau­la zu Wort, dar­un­ter die Kar­di­nä­le Pell, Ouel­let, Mül­ler, Caf­farra, Sco­la, Dolan, Filo­ni, Vingt-Trois, Bur­ke, Ryl­ko und alle spra­chen sich gegen Kas­pers Vor­schlag aus, der auch das Wort ergriff. Kri­ti­siert wur­den die Zwei­deu­tig­kei­ten des gesam­ten Berichts und die homo­phi­len Aus­sa­gen, gefor­dert wur­den eine kla­re Dar­le­gung der Wahr­heit über die Ehe und die Fami­lie, ein kla­res Wort gegen die Abtrei­bung und gegen die künst­li­che Befruch­tung.

Kardinal Erdö, selbst erstaunt, zeigt wegen „Homo“-Passage auf Erzbischof Forte

Der Zwi­schen­be­richt ist zwar von Erdö, dem Erz­bi­schof von Esz­ter­gom-Buda­pest unter­zeich­net, wur­de aber von ande­ren geschrie­ben. Bei die­sen „Ande­ren“, han­delt es sich um von Papst Fran­zis­kus hand­ver­le­se­ne Beauf­trag­te. Erdö, offen­bar selbst erstaunt, erklär­te auf der Pres­se­kon­fe­renz, daß der Text zum Teil nicht von ihm stam­me und zeig­te auf Erz­bi­schof Bru­no For­te als Autor der umstrit­te­nen Pas­sa­ge über die Homo­se­xua­li­tät.

In den Gesprä­chen der Syn­oden­vä­ter ist die Rede von zwei ver­schie­de­nen Syn­oden: Ein­mal der wirk­li­chen Syn­ode und dann einer gewünsch­te, mani­pu­lier­ten Syn­ode. Kar­di­nal Mül­ler deu­te­te bereits ver­gan­ge­ne Woche an, daß Mani­pu­la­ti­on im Spiel ist. Kar­di­nal Bur­ke sprach es inzwi­schen ganz offen aus. Erz­bi­schof Gadecki, der Vor­sit­zen­de der Pol­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz brach­te den Unmut unmiß­ver­ständ­lich zum Aus­druck. Dazu nütz­te er die Pol­ni­sche Sek­ti­on von Radio Vati­kan, die ein­zi­ge, die sich ihm, dem Vor­sit­zen­den der pol­ni­schen Bischö­fe, nicht ver­schlie­ßen konn­te, wie es hin­ge­gen die ande­ren Sek­tio­nen nach wie vor tun. Der Zwi­schen­be­richt sei „für vie­le Bischö­fe inak­zep­ta­bel“ brach­te er die Mei­nung auf den Punkt.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Info­Va­ti­ca­na

35 Kommentare

  1. Die Geg­ner des Zwi­schen­be­rich­tes haben noch nicht rea­li­siert, dass Ber­go­glio eigent­lich gar kei­ne Dis­kus­si­on will, son­dern nur die unbarm­her­zi­ge und bru­ta­le Durch­set­zung sei­nes Wil­lens. Wer kann ange­sichts eines sol­chen Ver­hal­tens auch nur noch den gering­sten Zwei­fel haben, mit wem oder bes­ser mit was wir es hier zu tun haben. Der fal­sche Pro­phet- buch­sta­ben­ge­treu in sei­nen Hand­lun­gen wie es pro­phe­zeit wur­de. Und auch alles ande­re wird ein­tref­fen. Papst Bene­dikt wird flie­hen müs­sen.

    • Papst Bene­dikt wird nicht flie­hen müs­sen, wenn er nur genug Katho­li­ken hin­ter sich ver­sam­meln kann. Wenn es so wei­ter geht, ist Papst Bene­dikt XVI gezwun­gen, sei­nen Amts­aus­übungs­ver­zicht zurück­zu­neh­men und sich Ber­go­glio in den Weg zu stel­len. Eine Auf­ga­be, die mit 87 Jah­ren und schwa­chem Her­zen nahe­zu unmög­lich erscheint. Aller­dings haben vie­le gro­ße Gestal­ten der Bibel im hohen Alter noch Gro­ßes voll­bracht. Beten wir für Papst Bene­dikt, falls er gezwun­ge­ner­ma­ße noch ein­mal den akti­ven Petrus­dienst über­neh­men muss, sei es auch nur vor­rüber­ge­hend, um in der Kir­che wie­der eini­ger­ma­ßen Ord­nung zu schaf­fen und um danach einen wür­di­gen Nach­fol­ger zu bestim­men.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

      • Träu­me dür­fen erlaubt sein, lie­be Rapun­zel… Ich kann die­sem Traum schon was abge­win­nen… wenn es ein Schis­ma gibt und das ist wahr­schein­lich…

      • Ich träu­me davon und bete dafür, lie­be Rapun­zel. Ich habe frü­her auch für Fran­zis­kus gebe­tet, als er noch neu im Papst­amt war, aber irgend­wann habe ich gemerkt, was für eine zwie­lich­ti­ge, gespal­te­ne und schein­hei­li­ge Per­son Herr Ber­go­glio ist. Ich bete dafür, dass Papst Bene­dikt XVI Herrn Ber­go­glio vom Papst­thron stößt. Viel­leicht träu­me ich ja heu­te Nacht auch davon. Ich wün­sche Ihnen eben­falls einen der­ar­ti­gen Traum, Rapun­zel.
        Per Mari­am ad Chri­stum.

      • Papst Bene­dikt wird sich nie für ein Schis­ma her­ge­ben. Außer­dem ist er doch ziem­lich gebrech­lich gewor­den.

      • Ich den­ke, die Wöl­fe im Schafs­pelz sowie die brei­te Mas­se´, wer­den sich hin­ter Tan­go-Char­lie (= Ber­go­glio) stel­len.
        Die getreue Schar hin­ter Bene­dikt…
        Mir fällt wie­der Emme­rick ein:
        .…Ich sah eine dunk­le Kir­che unter dem fal­schen Papst ent­ste­hen.…

  2. Bea­tus vir, qui non abi­it in CONSILIO IMPIORUM
    et in VIA PECCATORUM non ste­tit
    et in CONVENTU DERISORUM non sedit,
    sed in LEGE DOMINI volun­tas eius,
    et in LEGE EIUS medi­ta­tur die ac noc­te.
    Psal­mus 1,1–2.

  3. „Was steht auf den Zet­tel­chen geschrie­ben, die Papst Fran­zis­kus in der Syn­ode­nau­la dem Sekre­tär der Syn­ode, Kar­di­nal Bal­dis­se­ri zukom­men läßt?“
    Er wird mög­li­cher­wei­se wie ein Rohr­spatz über Kar­di­nal Bur­ke geschimpft haben. Ich könn­te mir das gut vor­stel­len, oder etwa nicht?
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  4. Die­ses Ver­hal­ten lässt an Hero­des den­ken. Mal neigt er sei­ne Gunst hier­hin, mal neigt er sei­ne Gunst dort­hin.…. Mal sehen, wer dabei mehr sei­nem Auge und wer mehr sei­nem Ohr schmei­chelt und wer dabei obsiegt…

    • @Zachar: Dar­über hin­aus lässt die­ses Ver­hal­ten an den Stoi­ker — Kai­ser Faustus Cor­ne­li­us Sul­la Felix erin­nern. Papst Fran­zis­kus ist auch ein Stoi­ker. Mit sei­nem Aktio­nis­mus und sei­nem gan­zen unge­stü­men Getue enspricht und han­delt er wie ein Stoi­ker. Wie und wann wird die­ses unse­li­ge Pon­ti­fi­kat enden?

      • @Leone:
        Faustus Cor­ne­li­us Sul­la Felix war nie­mals Kai­ser.
        Er gehör­te zur Julia­ni­sche Sip­pe, eng ver­wandt mit Princeps Augu­stus (Octa­via­nus), fami­li­al eng ver­bun­den mit Kai­ser Clau­di­us;
        Unter Kai­ser Nero des­halb als poten­zi­el­ler Kon­kur­rent um den Thron ange­se­hen, wur­de er ver­däch­tigt; des­halb frei­wil­lig ins Exil nach Mas­si­lia.
        Schließ­lich dort umge­bracht wor­den auf Befehl v. Kai­ser Nero.

        Sehr sto­isch war das gan­ze nicht; Sene­ca, frü­he­rer Leh­rer v. Nero und mit gro­ßem Eigen­dün­kel, schrieb wohl viel über der Stoa- war prak­tisch in der Erzie­hung v. Nero ein gro­ßer Ver­sa­ger und pro­fi­lier­te sich dann nur durch sei­nen Frei­tod.
        Daß Ber­go­glio ein Stoi­ker ist, glau­ben Sie selbst nicht.
        Selbst­be­herr­schung, sorg­fäl­ti­ges Abwe­gen der Taten, Zurück­hal­tung, Imzaun­hal­ten der eige­nen Gefüh­len, Anstre­ben der Weis­heit, Unver­schil­lig­keit ggb. Schmerz, hohe Wert­schät­zung der Bil­dung und beson­ders der Phi­lo­so­phen:
        Davon läßt sich bei Ber­go­glio beim besten Wil­len nichts fin­den.

        Sum­ma sum­ma­rum: Sie sind ein Troll!
        Sel­te­ne Kennt­nis­se der Anti­ke in einem kur­zen Posting ver­wen­dend, die Sachen bunt durch­ein­an­der und kom­plett ver­kehrt dar­bie­tend.
        Nero, ursprüng­lich vom Volk ver­ab­göt­tert (es fand ihn am mei­sten von allen frü­hen Kai­sern sym­pa­thisch), starb bei einer fol­ge von Rebel­lio­nen von Gene­rä­len in der Pro­vinz: Gal­ba, Otho, Vitel­li­us und dann — nicht unin­ter­es­sant- Ves­pa­si­an: letz­ter, tüch­ti­ger Mili­tär, berühmt durch den Feld­zug in Isra­el mit der Erobe­rung v. Jeru­sa­lem in 70 n.C., grün­de­te die Dyna­stie der Fla­vi­schen Kai­sern.
        Unter ihm fan­den sich am kai­ser­li­chen Hof schon christ­li­che Frau­en (Fla­via) und begann der Sie­ges­zug des Chri­sten­tums.
        Ein biss­chen Latein und etwas Kennt­nis der frü­hen Chri­sten­heit und der Anti­ke scha­den nie.

  5. So geht man also mit der Wahr­heit um: Tak­tie­ren, pfu­schen, ver­tu­schen.
    Nach der Syn­ode wer­den wohl eini­ge „„Geg­ner“ des Franz I. mit Ver­än­de­run­gen rech­nen dür­fen…

  6. Gera­de die neue­sten Ergüs­se von Ber­go­glio gefun­den:
    Der Glau­be an die Hei­lig­ste Drei­fal­tig­keit ist dem­zu­fol­ge ein nicht wirk­sa­mer Glau­be. Das sagt jemand, der die Kir­che direkt in die Gruft füh­ren will. Jetzt rüt­telt er schon am Fun­da­ment. Wie üblich in einer nur noch pein­li­chen und völ­lig ein­sei­ti­gen Dik­ti­on.

    „Was zählt, ist der Glau­be“, so der Papst: „Wel­cher Glau­be? Der Glau­be, ‚der in der Lie­be wirk­sam ist’ (vgl. Gal 5,6). Die­sel­be Rede, wie sie Jesus an den Pha­ri­sä­er rich­tet. Ein Glau­be, der nicht allein dar­in besteht, das Cre­do auf­zu­sa­gen: wir alle glau­ben an den Vater, den Sohn und den Hei­li­gen Geist, an das ewi­ge Leben… Wir alle glau­ben! Doch das ist ein unbe­weg­li­cher, nicht wirk­sa­mer Glau­be. Was in Chri­stus Jesus von Wert ist, ist die Wirk­sam­keit, die aus dem Glau­ben kommt, oder bes­ser: der Glau­be, der in der Lie­be wirk­sam ist, das heißt der zum Almo­sen zurück­kehrt. ‚Almo­sen’ im wei­te­sten Sinn des Wor­tes: sich von der Dik­ta­tur des Gel­des zu befrei­en, vom Göt­zen­dienst des Gel­des. Jede Form von Hab­sucht ent­fernt uns von Jesus Chri­stus“.

    • Was soll‚s und wer ver­steht das noch.
      Vor fünf Tagen führ­te er in S.Marta noch aus: Gott exi­stie­re nicht, es gäbe den Vater, den Sohn und den Hei­li­gen Geist. Ein „spray“ Gott exi­stie­re nicht.

      http://www.news.va/en/news/pope-at-santa-marta-what-we-dare-not-hope-for
      The friend is Jesus“: „He accom­pa­nies us and tea­ches us to pray. And our pray­er should be Tri­ni­ta­ri­an. So often [peop­le ask]: ‚But do you belie­ve?‘: ‚Yes! Yes! ‚; ‚What do you belie­ve in?‘; ‚In God!‘; ‚But what is God for you?‘; ‚God, God‘. But God does not exist: Do not be shocked! So God does not exist! The­re is the Father, the Son and the Holy Spi­rit, they are per­sons, they are not some vague idea in the clouds … This God spray does not exist! The three per­sons exist! Jesus is our com­pa­n­ion on the jour­ney who gives us what we ask; the Father who cares for us and loves us; and the Holy Spi­rit is the gift, the extra gift from the Father, that our con­scious­ness does not dare to hope for“.

      • //Gott exi­stie­re nicht, es gäbe den Vater, den Sohn und den Hei­li­gen Geist. Ein „spray“ Gott exi­stie­re nicht.//

        Viel­leicht exi­stiert ja auch Fran­zis­kus nicht und alles ist nur ein schlech­ter Traum?
        Vide­bi­mus…

      • Auf kath.net war das auf Deutsch (weil man­che Forums­teil­neh­mer gele­gent­lich drum bit­ten, wir soll­ten mög­lichst auf Deutsch zitie­ren oder schrei­ben):

        „„Er ist es“, so Fran­zis­kus abschlie­ßend, „der uns beglei­tet und uns das Beten lehrt. Und so muss unser Gebet sein: es muss drei­fal­tig sein. „Aber: glau­ben Sie?’ – ‚Ja! Ja!’ – ‚An was glau­ben Sie?’ – ‚An Gott!’ – ‚Aber was ist Gott für Sie?’ – ‚Ein­fach Gott halt, Gott!’. Doch Gott gibt es nicht. Jetzt wer­det nicht ärger­lich: so einen Gott gibt es nicht! Es gibt den Vater, den Sohn und den Hei­li­gen Geist: sie sind Per­so­nen, kei­ne Idee, die irgend­wie in der Luft ist… Die­ser Spray-Gott – den gibt es nicht! Es gibt Per­so­nen! Jesus ist der Weg­ge­fähr­te, der uns das schenkt, wor­um wir bit­ten. Der Vater, der sich um uns küm­mert und uns liebt. Und der Hei­li­ge Geist, der die Gabe ist, er ist jenes ‚Mehr’, das der Vater schenkt, das, wor­um unser Bewusst­sein nicht zu bit­ten wagt“.

        Das ist doch abstru­ste­ste Theo­lo­gie!
        Ber­go­glio will den Gott zum Anfas­sen. Und das tut er über die drei per­so­nen der Tri­ni­tät.

        Dabei geht er aber über die Ein­heit Got­tes in drei Hypo­sta­sen ein­fach so hin­weg, ja er leug­net die­se Ein­heit sogar!

        Wir haben uns an das täg­li­che unbe­darft-flap­si­ge Gequat­sche gewöhnt.

        Aber viel­leicht fällt es uns bei kla­rem Ver­stand noch auf, dass allei­ne die­ser Satz eine Häre­sie ist. Den einen Gott als „Spray-Gott“ zu bezeich­nen ist wirk­lich blas­phe­misch.

        http://www.kath.net/news/47860

    • Fidel Ber­go­glio — Befrei­ungs­theo­lo­gie pur… wenn er das selbst noch unter JP2 gesagt hät­te, wäre er exkom­mu­ni­ziert wor­den…

    • Ich habe gera­de auch die­se Aus­sa­gen des Pap­stes gele­sen.
      Es ist tota­ler Unsinn.
      Wir soll­ten nach Orige­nes. dem größ­ten Theo­lo­gen der Anti­ke, Got­tes Wor­te nicht nur anhö­ren son­dern in Taten ver­wirk­li­chen.
      Gera­de bei Orige­nes, bei den Chri­sten der Anti­ke, mit Ver­fol­gung und Tötung kon­fron­tiert, wie so vie­le Chri­sten in Asi­en und Afri­ka, ist immer wie­der merk­bar wie eli­tär das Chri­sten­tum sei­nes Ursprungs nach ist: „…Vie­len sind geru­fen, aber weni­ge auserkoren…“(Evangelium v. vor­ge­stern)
      Es ist tota­ler Unsinn daß „wir alle glau­ben…“- was Dan­neels und Kon­sor­ten glau­ben, ist mir sehr unklar; daß sie glau­ben wol­len, eben­falls (da gibt es sehr vie­le ein­deu­ti­ge Pas­sa­ges in ihren Büchern (die zum Glück kein Mensch liest)).
      Gera­de Orige­nes hat in „Peri euches“(Über das Gebet) in dem 2. Teil über das Vater Unser (bei der Bespre­chung dr Bit­te um Brot) extra her­vor­ge­ho­ben daß, wie König Salo­mon schon fest­stell­te, die Armen beson­ders emp­find­lich für Kau­fung sind.
      Reich ist man näm­lich nicht durch das was man hat, son­dern durch das, wor­auf man mit Wür­de ver­zich­ten kann.
      Das Abscheu­li­che der Armut ist daß sie knech­tet.
      Die Gerech­tig­keit ist die gro­ße Gna­de für die Armen, nicht eine bil­li­ge Geld­kos­me­tik resp. Almo­sen.
      Was jetzt das Geld ‑und die in unse­ren Zei­ten mit Geld intens ver­bun­de­ne Ölge­sell­schaf­ten- betrifft: hier muß ich den­ken an den angli­ka­ni­schen Erz­bi­schof v Can­ter­bu­ry Justin Wel­by, der selbst erst sehr lan­ge bei 2 Ölge­sell­schaf­ten arbei­te­te (mit gro­ßen Zer­stö­run­gen für die Natur und dito für die indi­ge­ne Bevöl­ke­rung) und jetzt einen Flü­gel sei­nes Pala­stes für ein Klo­ster für Finanz­ma­na­ger zur Ver­fü­gung stellt.
      Man kann sich wirk­lich abfra­gen ob die­se Her­ren rich­tig ticken.

  7. Erz­bi­schof Gadecki konn­te sich ein­zig in der pol­ni­schen Sek­ti­on von Radio Vati­kan Gehör ver­schaf­fen:
    Er fragt nach dem Zweck der Syn­ode. Ob statt Fami­li­en in Schwie­rig­kei­ten pasto­ral zu unter­stüt­zen viel­mehr das Ziel einer Stu­die von spe­zi­el­len Fäl­len sei.
    Er rügt gewis­se auf Ehe und Fami­lie ange­wen­de­te Kri­te­ri­en, die zu Zwei­fel Anlass geben.
    z.B. Das Kri­te­ri­um des Gra­dua­lis­mus Er stellt in Fra­ge wie Coha­bi­ta­ti­on als gra­du­ell behan­delt wer­den kön­ne auf dem Weg zur Hei­lig­keit.
    Die Dis­kus­si­on am Mon­tag habe gezeigt, dass die Leh­re die im Doku­ment prä­sen­tiert wer­de durch die Sün­de der Unter­las­sung gekenn­zeich­net sei.
    Es wür­de so getan als ob die Welt­sicht vor­herr­sche und alles wäre Unvoll­kom­men­heit und dies wür­de zur Per­fek­ti­on füh­ren
    Die Auf­merk­sam­keit sei weni­ger auf das gerich­tet wor­den was das Doku­ment aus­sa­ge, son­dern was es nicht sage.
    Man kön­ne über prak­ti­sche Aus­nah­men spre­chen, aber man müs­se auch die Wahr­heit prä­sen­tie­ren.
    Auch die Punk­te die von Kin­dern han­del­ten, die gleich­ge­schlecht­li­chen Paa­ren sei­en der­art for­mu­liert, als ob die­se Situa­ti­on ange­prie­sen wer­de.
    Auch das sei ein Man­gel die­ses Tex­tes, wel­cher eine Anre­gung für Treue, Fami­li­en­wer­te sein soll­te aber statt­des­sen alles zu akzep­tie­ren scheint wie es ist.
    Der Ein­druck wur­de erweckt dass die Leh­re der Kir­che bis jetzt unbarm­her­zig gewe­sen sei und als ob die Leh­re der Barm­her­zig­keit erst jetzt begin­nen wür­de.

    Hof­fent­lich füh­len sich noch mehr Bischö­fe ermu­tigt sich in der Öffent­lich­keit zu Wort zu mel­den.

    Die­ser Zet­tel­wirt­schaft in der Syn­ode muss der Boden ent­zo­gen wer­den!

  8. Weist die­ser offen­bar mani­pu­liert codier­te „Zwi­schen­be­richt“ etwa in die­se Rich­tung, die der hl. Cypri­an von Kar­tha­go (gest. 258) ange­mahnt hat ?!
    Aus­zug aus 
    „Über die Ein­heit der katho­li­schen Kir­che (De catho­li­cae eccle­siae uni­ta­te)“:
    -
    „Auf der Hut zu sein aber, [gelieb­te­ste Brü­der,] gilt es nicht nur vor dem, 
    was offen und klar zuta­ge liegt, 
    son­dern auch vor allem, was durch die Schlau­heit arg­li­sti­gen Tru­ges täuscht. 
    Was gibt es aber Arg­li­sti­ge­res oder Schlaue­res, als daß der 
    durch Chri­sti Ankunft ent­larv­te und nie­der­ge­wor­fe­ne Feind, 
    nach­dem das Licht zu den Völ­kern gekom­men 
    und die Leuch­te des Heils zur Erret­tung der Men­schen auf­ge­gan­gen war, 
    so daß die Tau­ben die Ver­kün­di­gung der Gei­stes­gna­de ver­nah­men, 
    die Blin­den ihre geöff­ne­ten Augen zum Herrn erho­ben, die Kran­ken zu ewi­ger Gesund­heit gena­sen, 
    die Lah­men zur Kir­che eil­ten, die Stum­men in lau­ten Wor­ten und Gebe­ten fleh­ten, — 
    als daß er gera­de jetzt, 
    wo er die Göt­zen­bil­der ver­las­sen und wegen der über­gro­ßen Men­ge der Gläu­bi­gen 
    sei­ne Stät­ten und Tem­pel ver­ödet sah, 
    einen neu­en Betrug ersann, um gera­de 
    unter dem Deck­man­tel des christ­li­chen Namens die Unvor­sich­ti­gen zu täu­schen? 
    Irr­leh­ren und Spal­tun­gen erfand er da, 
    um durch sie den 
    Glau­ben zu unter­gra­ben, 
    die Wahr­heit zu fäl­schen, die Ein­heit zu zer­rei­ßen. 

    Die­je­ni­gen, 
    die er in der Fin­ster­nis des alten Weges nicht­fest­zu­hal­ten ver­mag, 
    die umgarnt und ver­lei­tet er auf einem neu­en Irr­pfad.
    Aus der Kir­che selbst reißt er die Men­schen los
    und wäh­rend sie sich ein­bil­den, bereits dem Lich­te nahe gekom­men 
    und dem Dun­kel der Welt ent­ron­nen zu sein, 
    hüllt er sie, ohne daß sie es mer­ken, wie­der in eine ande­re Fin­ster­nis.

    So nen­nen sie sich Chri­sten, obwohl sie sich an das Evan­ge­li­um Chri­sti, 
    an sei­ne Beob­ach­tung und an das Gesetz gar nicht hal­ten, 
    und sie glau­ben das Licht zu haben, 
    obgleich sie in der Fin­ster­nis wan­deln, 
    indem der Wider­sa­cher sie berückt und irre­führt,
    der nach dem Aus­spruch des Apo­stels sich als einen 
    Engel des Lich­tes hin­stellt und sei­ne Die­ner als Die­ner der Gerech­tig­keit erschei­nen läßt. 
    Und doch bie­ten sie 
    nur die Nacht statt des Tages, 
    das Ver­der­ben statt des Heils, 
    hoff­nungs­lo­se Ver­zweif­lung unter dem Schei­ne der Hoff­nung], 
    Abfall und Unglau­ben unter dem Vor­wan­de des Glau­bens, 
    den Anti­christ unter dem Namen Chri­sti, 
    um so durch schlau­en Trug die Wahr­heit zu ent­stel­len, 
    indem sie mit ihren Lügen den Schein der Wahr­heit erwecken.“
    -

  9. Die Zet­tel­chen ent­hal­ten mög­li­cher­wei­se Lese­tipps. Zum Bei­spiel Hans W. Dep­pe (2005) „Wie wird es in der Höl­le sein?“, Taschen­buch, 5. Aufl.

  10. Es zeich­net sich immer mehr ab, mit Papst Fran­zis­kus ist der bis­he­ri­ge abso­lu­te Tief­stand des Papst­tums erreicht. Die schlech­ten Päp­ste der Geschich­te waren in der Regel mora­li­sche Nul­len, aber nie­mand von ihnen wäre auf die Idee gekom­men, den Glau­ben zu ver­än­dern.

  11. Bei Bene­dikt wären die Zet­tel gele­akt wor­den, der Kam­mer­die­ner hät­te sie aus dem päpst­li­chen Papier­korb gefischt und meist­bie­tend an die Pres­se ver­kauft.

  12. Das Fun­da­ment für die sata­ni­sche EineWelt­re­li­gi­on ist gelegt. Das Schis­ma ist voll­zo­gen. Die Ver­fol­gung beginnt.

    • Und, was tun Sie dage­gen? Sind Sie wenig­stens aus dem V II-Ver­ein aus­ge­tre­ten und hal­ten sich an das wah­re, ewi­ge Rom, auch wenn es im heu­ti­gen Rom nicht mehr ist? Oder sind Sie auch nur ein Maul­held?

  13. Der Papst ver­sucht unver­hoh­len mit Zet­tel­chen die Syn­ode zu mani­pu­lie­ren. Das ist erstens ein gigan­ti­scher SKANDAL und zwei­tens unsäg­lich pein­lich, stil- und wür­de­los!!! Was ist das für ein Papst??

  14. Gera­de der Bor­gia­papst Alex­an­der VI hat auch so ger­ne mit Zet­tel­chen gespielt.
    Für­wahr inter­es­san­te Zei­ten!

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