Die schwarze Fahne auf dem Obelisken? Das Sterben der Christen und die Lügen um den Islamischen Staat (IS)

Dabiq, das Hochglanzmagazin des Islamischen Staates
Dabiq, das Hoch­glanz­ma­ga­zin des Isla­mi­schen Staa­tes

(Rom) Die schwar­ze Fah­ne des Isla­mi­schen Staa­tes (IS) weht auf dem Obe­lisk des Peters­plat­zes. Mit die­ser Foto­mon­ta­ge auf der Titel­sei­te fei­ert das Hoch­glanz­ma­ga­zin des Isla­mi­schen Staa­tes (IS) – ja, auch so etwas gibt es – den „geschei­ter­ten Kreuz­zug“. Unter­des­sen geht der Kampf um Koba­ne wei­ter. Die Front­stel­lun­gen sind unklar. Klar ist ledig­lich, daß im Nahen Osten kei­ne Par­tei die Inter­es­sen der Chri­sten ver­tritt. Wer Bil­der von den von Isla­mi­sten ermor­de­ten christ­li­chen Kin­dern sieht und dabei ohn­mäch­ti­gen Zorn über die Gräu­el des Isla­mi­schen Staa­tes (IS) emp­fin­det, der soll­te sich zumin­dest eben­so­sehr über jene Hin­ter­män­ner auf­re­gen, die den Auf­stieg des Isla­mi­schen Staa­tes mög­lich mach­ten und ihn noch immer unter­stüt­zen. Denn zu den Chri­sten­mör­dern gehö­ren auch sie.

Der „gescheiterte Kreuzzug“

Es han­delt sich um die vier­te Aus­ga­be des IS-Maga­zins Dabiq, deren Titel­sei­te die pro­vo­kan­te Foto­mon­ta­ge zeigt. Dabiq ist eine Stadt im Nor­den Syri­ens. Daß ein blut­gie­ri­ger Kampf­ver­band von angeb­li­chen Stein­zeit-Tali­ban Zeit und Mit­tel hat, ein Hoch­glanz­ma­ga­zin her­aus­zu­ge­ben, erstaunt besten­falls den, der den Nah­ost-Kon­flikt in einer Schwarz-weiß-Ver­ein­fa­chung sieht.

Mit dem „geschei­ter­ten Kreuz­zug“ mei­nen die Isla­mi­sten die Initia­ti­ve, „den Isla­mi­schen Staat zu zer­stö­ren“ und der Aus­druck scheint auf die Luft­an­grif­fe der von den USA geführ­ten Alli­anz gemünzt zu sein. Vor­sicht ist den­noch gebo­ten: Des­in­for­ma­ti­on bestimmt auf bei­den Sei­ten das Bild. Die USA waren es, die zusam­men mit Sau­di-Ara­bi­en und Katar den Isla­mi­schen Staat auf­ge­baut und auf­ge­rü­stet haben. Die Beweg­grün­de waren unter­schied­lich, aller­dings mit dem gemein­sa­men Ziel, die Assad-Regie­rung in Syri­en zu stür­zen.

Was über die west­li­chen Medi­en lan­ge Zeit als demo­kra­ti­scher Auf­stand frei­heits­lie­ben­der syri­scher Bür­ger gegen eine abscheu­li­che Assad-Dik­ta­tur prä­sen­tiert wur­de, deren bewaff­ne­ter Arm die demo­kra­ti­schen Frei­heits­kämp­fer der Frei­en Syri­schen Armee war, ent­pupp­te sich bei nähe­rem Hin­se­hen immer mehr als isla­mi­sti­sche Armee, die Syri­en neben­bei auf bru­ta­ler Wei­se chri­sten­frei bomb­te. Es brauch­te eini­ge Zeit bis auch der letz­te west­li­che Jour­na­list das Mär­chen von der Frei­en Syri­schen Armee fal­len­ließ. Allein die Tat­sa­che, daß nie­mand je zuvor von einer sol­chen Grup­pe gehört hat­te, hät­te stut­zig machen müs­sen. „Hät­te“, doch wer fragt so genau nach.

Wo Freie Syrische Armee draufstand, war der Islamische Staat drinnen

So plötz­lich wie sie auf­ge­taucht war, ver­schwand die Freie Syri­sche Armee auch wie­der in der Ver­sen­kung. Eine Erklä­rung gab es kei­ne. Sonst müß­te zuge­ge­ben wer­den, daß die Freie Syri­sche Armee immer der Isla­mi­sche Staat war, daß man nur die Men­schen im Westen für dumm ver­kauft hat. Wer aber hät­te die Mög­lich­kei­ten, die Pres­se­agen­tu­ren der­ma­ßen zu mani­pu­lie­ren?

Dafür steht heu­te die­se „Armee“ als das vor uns, was sie in der Tat immer war. Al-Qai­da in einem ande­ren Kleid. Was war gesche­hen? Die hoch­ge­rü­ste­ten Kämp­fer haben sich selb­stän­dig gemacht und erobern sich ihr eige­nes Gebiet. Auf ihrem Weg mor­den sie so unge­niert, daß die Lüge von pro-west­li­chen Frei­heits­kämp­fern ein­fach nicht mehr auf­recht­erhal­ten wer­den konn­te. Die Assad-Regie­rung sitzt zwar noch im Sat­tel, doch immer­hin konn­te die zuletzt wenig US-höri­ge ira­ki­sche Regie­rung ersetzt wer­den. Die US-Bom­ber kön­nen nun immer­hin, offi­zi­ell im Kampf gegen den Isla­mi­schen Staat, Zie­le in Syri­en bom­bar­die­ren und neben­bei die Regie­rung Assad schwä­chen.
Die Chri­sten sind die Opfer da wie dort. Wäh­rend zwi­schen Mit­tel­meer und Tigris alles in Bewe­gung ist, herrscht in den ara­bi­schen Emi­ra­ten Gelas­sen­heit. Noch erstaun­li­cher ist die Gelas­sen­heit Isra­els. Die schwar­ze Fah­ne weht am Golan, doch Tel Aviv zuckt nicht mit der Wim­per. Solan­ge Assad dort oben das Sagen hat­te, stand Isra­el Gewehr bei Fuß und klag­te über eine unmit­tel­ba­re Bedro­hung. Über­setzt in die Spra­che der US-Regie­rung avan­cier­te Syri­en zu einem Teil einer „Ach­se des Bösen“. Und der kin­der­mor­den­de Isla­mi­sche Staat (IS)?

Die Tür­kei arbei­te­te bereits in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren des Anti-Assad-Krie­ges tat­kräf­tig mit den Isla­mi­sten zusam­men. So darf es auch nicht ver­wun­dern, wenn die gro­ßen Medi­en berich­ten, daß Koba­ne nach wie vor vom Isla­mi­schen Staat (IS) bela­gert wird, obwohl die US-Luft­streit­kräf­te, offen­sicht­lich mit wenig Ein­satz, seit Tagen deren Stel­lun­gen bom­bar­die­ren. Die­sel­ben Streit­kräf­te, die in Liby­en in vier­zehn Tagen aus der Luft die gan­ze Armee Muammar al-Gad­da­fis ver­nich­te­ten.

Allein der Namens­wech­sel in Isla­mi­scher Staat (IS) mag den isla­mi­sti­schen Kämp­fern schmei­cheln, dis­kre­di­tiert jedoch auf radi­ka­le Wei­se den gesam­ten Islam und berei­tet poten­ti­ell das Ter­rain zur Bekämp­fung einer gan­zen Reli­gi­on und nicht nur einer Ter­rror­or­ga­ni­sa­ti­on. Im Nahen Osten meint der außen­ste­hen­de Betrach­ter etwas ver­stan­den zu haben, um kurz dar­auf fest­stel­len zu müs­sen, durch Des­in­for­ma­ti­on sich vor einen bedenk­li­chen Kar­ren gespannt haben zu las­sen. Im Nahen Osten wird scharf geschos­sen. In jeder Hin­sicht.

Krieg um Kobane

Die mehr­heit­lich kur­di­sche Stadt an der Gren­ze zur Tür­kei ist für die Isla­mi­sten von stra­te­gi­scher Bedeu­tung. Sie wür­de ihre Herr­schaft über Nord-Syri­en sichern. Mehr als 200.000 Kur­den haben sich zu Ver­wand­ten in die Tür­kei geflüch­tet. Von Koba­ne aus wäre es den Isla­mi­sten mög­lich, die von ihnen gehal­te­ne Stadt Raq­qa zu ver­sor­gen und über eine direk­te Land­brücke mit Alep­po zu ver­bin­den. Die Errei­chung eines geschlos­se­nen Isla­mi­sten­ter­ri­to­ri­ums wür­de damit einen guten Schritt wei­ter­kom­men.
Die Tür­kei ver­hält sich sehr zurück­hal­tend. Die Aus­deh­nung des Isla­mi­schen Staa­tes (IS) schien zunächst den kur­di­schen Traum vom eige­nen Staat näher zu brin­gen. Eine Aus­sicht, die Anka­ra kei­nes­wegs gefiel. Die Tür­kei hat­te bereits in Syri­en mit den sun­ni­ti­schen Isla­mi­sten zusam­men­ge­ar­bei­tet und die­sen auf tür­ki­schem Boden ein siche­res Rück­zugs­ge­biet ermög­licht. Der Angriff des Isla­mi­schen Staa­tes (IS) gegen die ira­ki­schen und syri­schen Kur­den lag damit bereits in der Luft. Die Isla­mi­sten­ar­mee ver­rich­tet schließ­lich die Arbeit der Tür­kei. Anka­ra wird sich daher hüten, die Isla­mi­sten dar­an zu hin­dern, ihr Werk zu voll­enden.

Türkische Hilfe für Islamischen Staat (IS)

Im Gegen­teil. Die Tür­kei ver­hin­der­te bis­her mit Waf­fen­ge­walt nur eines: daß ira­ki­sche Kur­den den ein­ge­schlos­se­nen syri­schen Kur­den in Koba­ne zu Hil­fe kom­men kön­nen. Die Tür­kei erklärt kur­zer­hand alle Kur­den zu Unter­stüt­zern der anti-tür­ki­schen Kur­den­par­tei PKK. Euphe­mi­stisch erklär­te der tür­ki­sche Staats­prä­si­dent Erdogan: „Für uns ist die PKK wie der Isla­mi­sche Staat“. Er ver­gaß aller­dings einen klei­nen Unter­schied zu benen­nen: die PKK kämpft für ein von der Tür­kei unab­hän­gi­ges Kur­di­stan, wäh­rend der Isla­mi­sche Staat im Inter­es­se der Tür­kei die Kur­den bekämpft.

Die syri­schen Chri­sten in Syri­en und im Irak, die zu den älte­sten christ­li­chen Gemein­schaf­ten der Welt gehö­ren, zäh­len ihre Toten. Ihre Gemein­schaf­ten sind ermor­det, zer­streut, leben unter erbärm­lich­sten Ver­hält­nis­sen in Flücht­lings­la­gern oder befin­den sich in der Dia­spo­ra. Was nach dem IS-Sturm zurück­bleibt, ist ein küm­mer­li­cher Rest.

Dar­um die Fra­gen: Wem scha­den Krieg und Cha­os im Nahen Osten? Allen, gewiß. Allen vor­an jedoch den Chri­sten, die kei­ne wirk­li­che Stim­me im Kapi­tel habe. Und wem nüt­zen Krieg und Cha­os im Nahen Osten? Dem kri­ti­schen Leser die Ant­wort.

Text: Andre­as Becker
Bild: Tem­pi

16 Kommentare

  1. Das rus­si­sche Mili­tär belie­fert den Irak der­zeit mit Flug­ab­wehr­sy­ste­men, sehr inter­es­sant da weder die ISIS noch ande­re para­mi­li­tä­ri­sche Ver­bän­de vor Ort über eine Luft­waf­fe ver­fü­gen. Die Domi­no­stei­ne fal­len also…

    • Es dürf­te klar sein, wel­che Macht da abge­wehrt wer­den soll.
      Ich sags mal so, es gibt ein gro­ßes Land wel­ches sei­ne Fin­ger auch in der Ukrai­ne im Spiel hat, sel­ber aber von der Hoch­fi­nanz als Macht­ba­sis und Welt.….… miss­braucht wird.
      Es sind unter ande­rem die Eigen­tü­mer einer gewis­sen Zen­tral­bank, auf deren Grün­dung 1913 (ein Jahr vor Beginn des Ersten Welt­krie­ges !!) ein neu­es ver­lo­ge­nes Geld­sy­stem folg­te. Die­ses sieht lang­sam sei­nem Ende ent­ge­gen (ich hab mich dar­aus schon vor eini­gen Jah­ren voll­kom­men ver­ab­schie­det, denn ich will mich schüt­zen und gleich­zei­tig die­se nicht wei­ter unter­stüt­zen).
      Tei­le die­ser Hoch­fi­nanz beten den Teu­fel direkt an, der Mos­lem tut es nur unbe­wusst.
      Inter­es­sant (und tröst­lich) ist aber (laut Ihrem Kom­men­tar), dass die ira­ki­sche Regie­rung noch im Amt ist. Sonst wür­de sie nicht von Russ­land mit mili­tä­ri­schem Gerät belie­fert.

  2. Wär doch nicht so schlecht, wenn ein­mal über dem Kon­zils­va­ti­kan die schwar­ze Fah­ne weh­te, dann könn­ten uns Ber­go­glio und Con­sor­ten ein­mal zei­gen, wie die gerech­te­re Gesell­schafts­ord­nung in Con­creto aus­schaut, von der DAS KONZIL in nostra aeta­te schwa­felt. Bis dato sind uns unse­re Kon­zil­seu­pho­ri­ker die­ses Vor­bild ja schul­dig geblie­ben, eben­so wie den Anblick isla­mi­scher Flücht­lings­la­ger in den vati­ka­ni­schen Gär­ten oder in Castell­lo Gan­dol­fo, wo der Papst der Armen ein­mal mit kon­kre­ten Taten der Welt zei­gen könn­te, wie sei­ne Wor­te in Lam­pe­du­sa gemeint waren.
    Sel­ber im Luxus­ho­tel woh­nen, und den ande­ren die Moham­me­da­ner ins Land holen ist wenig über­zeu­gend!

  3. Viel­leicht soll­te — die von Satan aus­ge­sand­te IS — auf der näch­sten Titel­sei­te die Flag­ge gegen den Hl. Erz­engel Micha­el aus­tau­schen.
    Noch ist der „soge­nann­te“ Kreuz­zug der Chri­sten lan­ge nicht ver­lo­ren.
    Der Schutz­pa­tron ist der Hl. Erz­engel Micha­el. Ihm ver­traue ich!

  4. „Die USA waren es, die zusam­men mit Sau­di-Ara­bi­en und Katar den Isla­mi­schen Staat auf­ge­baut und auf­ge­rü­stet haben.“

    Das wird von den mei­sten Men­schen als eine Ver­schwö­rungs­theo­rie ange­se­hen. Dem­entspre­chend unfrucht­bar sind die mei­sten Dis­kus­sio­nen. Man wird als Spin­ner abge­tan.

    • Vor 40 Jah­ren habe ich bei mei­ner Ruck­sack­tour durch Asi­en erlebt wie schnell die Radi­ka­li­sie­rung des Islam geschieht. Bin 2 Mal die Ost­kü­ste von Malay­sia gefah­ren.
      Beim ersten Mal war ich sogar Gast von Ima­men. Ich habe Gast­ge­schen­ke gemacht und mich wirk­lich höf­lich ver­hal­ten. Wir schie­den dann in Freund­schaft. 6 Mona­te spä­ter hat­te alle Schul­mäd­chen einen Schlei­er an und der Imam woll­ten nicht mehr mit mir spre­chen.
      Ähn­li­ches geschah im Süden der Phil­ip­pi­nen. Dort begann danach auch der Bür­ger­krieg.
      Über­all im Süd­ost­asia­ti­schen Raum geschah ähn­li­ches.
      Das Pro­blem aber sind unse­re ame­ri­ka­ni­schen Ver­bün­de­ten, denen kul­tu­rel­le Unter­schie­de völ­lig Wurscht sind. Wenn man dann die Per­so­nen unter die Lupe nimmt, die dafür im Hin­ter­grund agie­ren, stößt man auf sehr auf­schluss­rei­che Vita. Bei­spiel Made­lei­ne All­b­right. Die auf den Hin­weis auf Mil­lio­nen Tote bei dem Medi­zin­boy­kott im Irak, men­schen­ver­ach­tend kom­men­tier­te: “ Opfer müs­sen gebracht wer­den!“

  5. Die „frei­gei­stig human“ und „inter­re­li­gi­ös“ geru­fe­nen Gei­ster zei­gen sich „dank­bar“ ob der „huma­nen“ Ent­christ­li­chung gro­sser Tei­le der Welt. Die krie­ge­risch dik­ta­to­ri­sche Irr­leh­re Islam auf „Frie­dens­mis­si­on“, bis „alle Mos­lems sind“ und somit das ang.“ Haus des Frie­dens“ herr­sche.
    Die Liqui­die­rung jener, die die­sem (teuf­li­schen) „Frie­dens­haus“ nicht ange­hö­ren wol­len, gehört mit zur „Frie­dens­mis­si­on“. Aktu­ell auf­ge­zeigt durch die IS-SS Kohor­ten der Höl­le.

    Der tür­ki­sche „Kalif“ — Mini­ster­prä­si­dent Erdogan — wird kaum gegen sei­ne eige­ne Wahn­sinns­idee han­deln.
    Ob Demo­kra­tie oder blut­rün­sti­ges „Kali­fat“; einer­lei; das Ziel ist vor­ge­ge­ben mit gleich pas­sen­der krie­ge­ri­schem Voka­bu­lar:
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    „Die Demo­kra­tie ist nur der Zug, auf den wir auf­stei­gen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unse­re Kaser­nen, die Mina­ret­te unse­re Bajo­net­te, die Kup­peln unse­re Hel­me und die Gläu­bi­gen unse­re Sol­da­ten.“
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  6. Es gib jetzt ein kur­zes Video auf- You­Tube zu sehen. Titel: Vati­can Crash. Da Bil­den sich plötz­lich Sprün­ge in der KUPPEL der Peesrkie­che, und alles sürzt zusam­men… Das war (wird nicht das Werk der IS oder Fre­ai­mau­rer sein, som­dern die dire­ke ANTWORT des HIMMELS AUF DIE FREVEL des Ber­go­glio Pap­stes und sei­ne Kum­pel. So wie beim Erd­be­ben in Assisi,wo die Kir­che ein­stürz­te…

  7. Nach­trag und BERICHTIGUNG: … Da bil­den sich plötz­lich Sprün­ge in der Kup­pel der Peters­kir­che, und alles stürzt zusam­men, alles wird zu Staub ver­fal­len, Trüm­mer fal­len her­un­ter…

  8. Eil-Berich­ti­gung: Der Film au Yutube heisst rich­tig: Vati­can col­lap­se: Nicht Vati­can Crash. Sor­ry!

  9. Natür­lich ist der Kol­laps des Chri­sten­tums im Grun­de genom­men haus­ge­macht, das Chri­sten­tum hat sich selbst kampf­un­fä­hig gemacht, indem es sich sei­ner wir­kungs­voll­sten Sakra­men­te und Gebe­te hat berau­ben las­sen.
    Wenn ich lese, dass man in Öster­reich gegen einen pol­ni­schen Pfar­rer rebel­liert (und sowas pas­siert ja heut­zu­ta­ge fast über­all), nur weil er dar­auf hin­weist, dass eigent­lich vor Emp­fang der Kom­mu­ni­on gebeich­tet wer­den müss­te, dann wun­dert mich das Erstar­ken des Islam nicht im Gering­sten.
    A.K.Emmerick sah zwar auch den Abbruch der Peters­kir­che, aber auch danach die Ret­tung durch die Got­tes­mut­ter.
    Beten wir täg­lich den Rosen­kranz, kann ich da nur emp­feh­len.

    • Ja: beten wir täg­lich, wenn es nur irgend geht, den Rosen­kranz, oder wenn’s gera­de bei den jün­ge­ren mit Beruf und Fami­lie oft nicht hin­haut mit der Zeit wenig­stens ein Gesätz, und wenn das nicht auch nicht klappt, wenig­stens den Rosen­kranz bei sich tra­gen, damit ein­schla­fen, wenn man zu erschöpft ist. Es ist das letz­te Heil­mit­tel neben der Süh­ne­an­dacht und dem per­sön­li­chen Opfer.

      Die vie­le Häme hier im Forum ist jäm­mer­lich, teil­wei­se sogar fast dämo­nisch ange­sichts der kata­stro­pha­len Lage! (Ich mei­ne nicht Iro­nie und Sar­kas­mus, die legi­ti­me Mit­tel der Ver­ar­bei­tung sind, son­dern den Zynis­mus und die Häme!!!)
      Dan­ke @stella, dass wenig­tens einer dar­an erin­nert, dass unse­re Hil­fe ganz allei­ne dar­in liegt, umzu­keh­ren und in uns zu gehen. Solan­ge wir das Pro­belm aus­schließ­lich bei die­sen tat­säch­lich los­ge­las­se­ne­nen Wöl­fen sehen, wird all unser hämisch-gelehr­tes Getrat­sche, das selbst längst abdrif­tet ins Irr­gläu­bi­ge, gar nichts bewir­ken als nur die Ver­schlim­me­rung des Cha­os‘.

      „Durch Umkehr und Rück­zug wer­det ihr geret­tet; in der Ruhe und in der Hoff­nung wird eure Kraft sein. Aber ihr habt nicht gewollt und gesagt: „So nicht, son­dern auf Ros­sen wer­den wir dahin­flie­gen“, des­halb wer­det ihr flie­hen, und: „Auf Renn­pfer­den wer­den wir hin­auf­stür­men“, des­halb sind es nun Renn­pfer­de, die euch ver­fol­gen.“ (Jes. 30, 15 f)

      • Dan­ke zeit­schnur für Ihren Auf­ruf zum Rosen­kranz­ge­bet.

        Es ist wirk­lich die stärk­ste „Waf­fe“ gegen die Mäch­te der Fin­ster­nis
        und ihre Hel­fer und Hel­fers­hel­fer.

        Zeit­man­gel ist kei­ne Aus­re­de !
        Für das Sit­zen vor der Glot­ze oder für Hob­bys fin­den alle Zeit.

        Jeder glau­bens­treue Katho­lik muss sich dem Unbe­fleck­ten Her­zen
        unse­rer aller­se­lig­sten Mut­ter MARIA wei­hen und täg­lich den klas­si­schen Psal­ter betrach­tend beten:
        (freu­den­rei­cher, schmerz­haf­ter und glor­rei­cher Rosen­kranz)
        Wer die aller­se­lig­ste Jung­frau nicht liebt, der liebt auch JESUS nicht.

        Durch MARIA zu JESUS.

    • Es ist ein Trau­er­spiel, die Kir­che schafft sich in der Tat selbst ab. Es wird auch gele­gent­lich ange­spro­chen von Bischö­fen, nur das WARUM da redet man nicht ger­ne wirk­lich drü­ber. In der Gemein­de wo ich auf­wuchs war immer ein Prie­ster, dann war einer für 3 Gemein­den zustän­dig und jetzt schickt man jeman­den vor­bei, so wie gera­de einer gebraucht wird, rich­ti­ge Seel­sor­ge ist da nicht mehr vor­han­den wo der Hir­te noch sei­ne Scha­fe kennt. Ach ja Rock­mu­sik gibt’s da jetzt auch noch, ich den­ke irgend­wann gibt’s sogar Frei­bier, so als Cha­ris­ma Offen­si­ve um wie­der von den Gei­stern der Zeit getra­gen zu wer­den. Es bleibt nur ein Schis­ma als Aus­weg frü­her oder spä­ter, wir wur­den ver­ra­ten und die wenig­sten Hir­ten haben das Rück­grat sich dazu offen und laut zu Beken­nen, wir wer­den schon noch sehen wer am Ende noch Katho­lik ist und wer nicht.

  10. Rom wird zer­stört wer­den.
    Erst von innen und dann haben es die äusse­ren Fein­de nicht mehr schwer.
    Ist alles vor­aus­ge­sagt wor­den.
    In Papst Joh.Paul II Haut möch­te ich nicht stecken, der Koran­kuss war eines der schlimm­sten Zei­chen in der Geschich­te der Kir­che, denn der Mos­lem­mob sieht dar­in die end­gül­ti­ge Unter­wer­fung unter den Halb­mond des islam.
    Auch gehoe­ren die Ver­fas­ser von „Nostra Aeta­te“ alle­samt exkom­mu­ni­ziert, denn offen­kun­di­ger hat man von offi­zi­el­ler Sei­te Jesus Chri­stus als Stif­ter der Kir­che noch nie ver­ra­ten.
    Inso­fern hat der Satan alles durch sei­ne nuetz­li­chen Idio­ten im Vati­kan gründ­lich vor­be­rei­tet, der Wirt mit der Rech­nung fuer den Vati­kan II Fre­vel kommt in Gestalt der IS.
    Nur Chri­stus koen­nen die­se Adep­ten der Hoel­le nicht besie­gen.
    Das haben nicht ein­mal Bischoe­fe und Kar­di­nae­le und auch die Paep­ste des Vat II Schis­mas nicht erreicht.
    Es dau­ert nicht mehr lan­ge, das der Herr dem Spott ein Ende macht.

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