Der ISlam führt zu einem Zivilisationsbruch

Islam und Gewalt: Kreuzigung - schariagerechte Hinrichtungsform
Islam und Gewalt: Kreu­zi­gung — scha­ria­ge­rech­te Hinrichtungsform

Ange­sichts der aktu­el­len Gewalt-Pro­pa­gan­da von Sala­fi­sten und IS-Dschi­ha­di­sten in Moscheen, Medi­en und sozia­len Netz­wer­ken ist es dring­li­cher denn je, das Gewalt­po­ten­ti­al der isla­mi­schen Leh­re aus­zu­lo­ten. Mus­lim-Füh­rer und Poli­ti­ker reden den gewalt­hal­ti­gen Islam zu einer Frie­dens­re­li­gi­on schön.

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker

Der Islam schleppt seit sei­ner krie­ge­ri­schen Grün­dungs­zeit durch den Pro­phe­ten, Staats- und Kriegs­herrn Moham­med ein erheb­li­ches Gewalt­po­ten­ti­al durch die Geschich­te. Meh­re­re Jahr­hun­der­te Erobe­rungs­krie­ge an den ver­schie­de­nen Fron­ten von Gali­zi­en bis zum Indus hin­ter­lie­ßen ihre Spu­ren in Selbst­ver­ständ­nis und Über­le­gen­heits­ge­fühl der Muslime.

Aber auch nach innen übt der klas­si­sche isla­mi­sche Staat erheb­li­che Gewalt aus im öko­no­mi­schen, poli­ti­schen und reli­giö­sen Sin­ne, und zwar über die mus­li­mi­schen und mehr noch die nicht-isla­mi­schen Unter­ta­nen. Die Kurz­for­mel heißt: „Der Islam herrscht und wird nicht beherrscht.“ Die Scha­ria-Zwangs­maß­nah­men der IS-Mili­zen in den erober­ten Orten im Nord­irak zei­gen das rigi­de reli­gi­ös-poli­ti­sche Gewalt­po­ten­ti­al des Islam.

Im Status der Minderheit geben sich Muslime stets friedlich

Wenn die Mus­li­me in einem Land in der Min­der­zahl sind, dann pro­pa­gie­ren die Ima­me zunächst fried­li­ches Ver­hal­ten – bis die Zeit ihrer Herr­schaft gekom­men ist. Das ist die Situa­ti­on der Mus­li­me in Deutschland.

So beto­nen auch die deut­schen Mos­lem-Füh­rer stets, wie fried­lich und ein­ge­passt das Ver­hal­ten der über­wäl­ti­gen­den Mas­se der Mus­li­me sei. Von dem isla­mi­schen Gewalt-Ansatz, der bei einem Groß­teil der deut­schen Mus­li­me schlum­mert, spre­chen sie lie­ber nicht. Doch in kri­ti­schen Zei­ten wird die inku­bier­te isla­mi­sche Gewalt­be­reit­schaft hervorbrechen.

Die­se Erfah­rung mach­ten kur­di­sche Chri­sten kürz­lich im Nord-Irak: Seit Jahr­hun­der­ten leb­ten sie gut­nach­bar­lich mit sun­ni­ti­schen Mos­lems zusam­men. Als dann aber der Anmarsch der IS-Mili­zen ange­kün­digt war, da plün­der­ten vie­le die Häu­ser ihrer christ­li­chen Nach­barn sowie ein Non­nen­klo­ster, noch bevor die IS-Ter­ro­ri­sten vor Ort waren. Erz­bi­schof Sharaf von Mos­sul, des­sen Kathe­dra­le die IS-Mili­zen in eine Moschee ver­wan­delt haben, nennt es eine „gro­ße Lüge, wenn der Islam als eine Reli­gi­on des Frie­dens bezeich­net wird“.

In den Medien säuselt man islamische Friedens-Schalmaien

Die mei­sten Poli­ti­ker und Medi­en dage­gen schmie­ren den Mos­lem-Funk­tio­nä­ren Frie­dens-Honig um den Bart. Für ihre Pflicht­übung, dass sie sich kürz­lich bei ihrem „Akti­ons­tag“ gegen die bar­ba­ri­schen Gräu­el­ta­ten der IS-Mili­zen aus­spra­chen, wer­den sie gar zu Frie­dens-Apo­steln hochstilisiert.

Vol­ker Bouf­fier, der hes­si­sche Mini­ster­prä­si­dent, behaup­tet in einem Bei­trag für die FAZ vom 24.9. sogar, die Mus­li­me sei­en „Ver­fas­sungs­pa­trio­ten“, wenn sie die grund­ge­setz­lich garan­tier­te Reli­gi­ons­frei­heit aus­nutz­ten sowie Ver­samm­lungs- und Demon­stra­ti­ons­frei­heit praktizierten.

Doch das Aus­nut­zen von Grund­rechts­frei­hei­ten macht noch kei­ne Demo­kra­ten. Denn das glei­che wie die gemä­ßig­ten Mus­li­me machen auch die Sala­fi­sten-Pre­di­ger oder die Dschi­ha­di­sten in zahl­rei­chen Isla­mi­sten-Moscheen. Sie nut­zen unse­re libe­ra­le Ver­fas­sung aus mit dem Ziel, unse­ren Staat und die Ver­fas­sung zu unter­gra­ben sowie lang­fri­stig umzu­stür­zen in einen isla­mi­schen Staat.

Bouf­fier und ande­re Poli­ti­ker kon­stru­ie­ren sich einen „moder­nen Islam“ in Deutsch­land, der völ­lig frei von Gewalt­be­reit­schaft und Abwer­tung der „Ungläu­bi­gen“ sei. Sie ent­wer­fen ihn als tota­les Gegen­bild zu dem Islam der neu­en Radikal-Milizen.

Islam führt zu einem Zivilisationsbruch

Der hes­si­sche Mini­ster­prä­si­dent ver­strickt sich bei die­sem Kon­strukt in ent­lar­ven­de Wider­sprü­che. Er behaup­tet, dass der „unge­heu­re Zivi­li­sa­ti­ons­bruch“ durch die Isla­mi­sten „im Irak und andern­orts nicht im Namen des Islams“ gesche­he“. Aber schon im näch­sten Satz stellt er fest, dass sich die „isla­mi­sti­schen Ter­ro­ri­sten von IS, Boko Haran und Al Shabab bei ihren Gräu­el­ta­ten auf die Scha­ria, den Koran und den Pro­phe­ten beru­fen“. Doch genau mit die­sen drei Kom­po­nen­ten – Moham­med, Koran und Scha­ria – ist der authen­ti­sche Islam ange­mes­sen umschrie­ben. Wor­auf beru­fen sich denn „die Mus­li­me in Deutschland“?

Wenn man die Aus­sa­gen der bei­den Bouf­fier-Sät­ze dem Sinn nach kom­bi­niert, dann kommt man zu fol­gen­der Schluss­fol­ge­rung: Die strik­te Anwen­dung von Moham­meds Reden und Regeln in Koran und Scha­ria durch die streng-isla­mi­schen Kräf­te führt zu unge­heu­ren Gewalt­tä­tig­kei­ten und Gräu­el­ta­ten, einem Zivi­li­sa­ti­ons­bruch. Oder anders gesagt: Das laten­te Gewalt­po­ten­ti­al, das Moham­med in die Welt setz­te, im Koran kodi­fi­ziert und im Früh­is­lam prak­ti­ziert wur­de, wird bei den Mus­li­men des ‚Isla­mi­schen Staats’ wie­der manifest.

Nach die­ser Fest­stel­lung bleibt es aber völ­lig uner­klär­lich, wie­so der Islam in Deutsch­land eine Muster­re­li­gi­on von Fried­lich­keit und Ver­fas­sungs­treue sein soll.

Haben die deut­schen Mus­li­me den zahl­rei­chen Gewalt-Auf­ru­fen des Korans öffent­lich abge­schwo­ren? Ver­ur­tei­len sie die Erobe­rungs­krie­ge und Über­fäl­le der Kriegs­her­ren Moham­med und sei­ner Nach­fol­ger im Frühislam?

Solan­ge das nicht der Fall ist, soll­ten die Poli­ti­ker und Medi­en ein wach­sa­mes Auge auf das Gewalt­po­ten­ti­al des Islam hal­ten. Der Kanz­lei von Mini­ster­prä­si­dent Bouf­fier sei emp­foh­len, ein­mal gründ­lich die ein­schlä­gi­gen Stel­len im Koran zu stu­die­ren – und anschlie­ßend die ent­spre­chen­den Aus­wir­kun­gen bei jun­gen Mus­li­men in Deutschland.

Wie sieht es mit dem islamischen Gewaltpotential bei deutschen Muslimen aus?

Der Sozi­al­wis­sen­schaft­ler Wil­helm Heit­mey­er stell­te schon vor knapp 20 Jah­ren bei tür­kisch-mus­li­mi­schen Jugend­li­chen „ein erheb­li­ches Aus­maß an islam­zen­trier­tem Über­le­gen­heits­ge­fühl und reli­gi­ös fun­dier­ter Gewalt­be­reit­schaft“ fest. Die Ergeb­nis­se sei­ner Stu­die publi­zier­te er in der Schrift: „Ver­locken­der Fun­da­men­ta­lis­mus. Tür­ki­sche Jugend­li­che in Deutsch­land, Frank­furt 1997“. Die 1220 schrift­lich befrag­ten Jugend­li­che zwi­schen 15 und 21 Jah­ren waren in Deutsch­land gebo­ren und sozia­li­siert. Den Befrag­ten wur­den The­sen vor­ge­legt, zu denen sie in je zwei Kate­go­rien Zustim­mung oder Ableh­nung ankreu­zen konnten.

Eine abge­frag­te The­se lau­te­te so: „Jeder Gläu­bi­ge muss wis­sen, dass die Reli­gi­on ande­rer Natio­nen nich­tig und falsch sind und ihre Ange­hö­ri­gen Ungläu­bi­ge sind. Der Islam ist die ein­zig recht­gläu­bi­ge Religion.“

Wie unschwer zu erken­nen ist, ent­hält das State­ment die isla­mi­schen Posi­tio­nen, die seit Moham­med durch den Koran den Mus­li­men in Moscheen und Koran-Schu­len tra­diert wer­den: das Über­le­gen­heits­ge­fühl der eige­nen Reli­gi­on („ein­zig recht­gläu­bi­ge Reli­gi­on“), kom­bi­niert mit der Abwer­tung aller ande­ren Reli­gi­on ohne Unter­schied als „nich­tig und falsch“. Die Ange­hö­ri­ge ande­rer Reli­gio­nen wer­den dabei stig­ma­ti­siert als „Ungläu­bi­ge“. Sie sei­en alle ver­fluch­te Kan­di­da­ten der Höl­le, wie der Sala­fi­sten-Pre­di­ger Pierre Vogel stän­dig herableiert.

Mehr als die Hälf­te der befrag­ten mus­li­mi­schen Jugend­li­chen, in einer erschreckend hohen Zahl von 55,9 Pro­zent, stimm­ten die­ser The­se zu, über 30 Pro­zent davon sogar mit dem Votum „stimmt völlig“.

Woher haben die mus­li­mi­schen Jugend­li­chen die­se isla­mi­stisch-nahe Auf­fas­sung? Zum einen sicher­lich aus den Leh­ren der Ima­me und Koran­schu­len, die laut Mos­lem-Füh­rern ca. 20 bis 25 Pro­zent der eige­nen Jugend­li­chen errei­chen. Mit die­ser Zahl darf man den Kreis der streng-reli­giö­sen Mus­li­me in Deutsch­land anneh­men. Dem ver­blei­ben­den von 30 Pro­zent wird wahr­schein­lich durch Fami­li­en- und Gemein­schafts­tra­di­tio­nen der isla­mi­sche Über­le­gen­heits­an­spruch und die Abwer­tung aller Nicht-Mus­li­me vermittelt.

Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass sich der Pro­zent­satz der streng-reli­giö­sen Mus­li­me in den letz­ten 20 Jah­ren eher noch ver­grö­ßert hat. Daher sind die Befra­gungs­er­geb­nis­se auch für heu­te relevant.

Bereitschaft zu physischer Gewalt bei einem Drittel junger Muslime in Deutschland

Bri­san­ter noch sind die vier Fra­gen und Ant­wor­ten zu reli­gi­ös fun­dier­ter Gewalt­be­reit­schaft bei mus­li­mi­schen Jugend­li­chen. Die Ant­wor­ten tref­fen den Kern unse­rer Ver­fas­sungs­ord­nung, inso­fern sie das staat­li­che Gewalt­mo­no­pol in Fra­ge stellen.

Die erste Fra­ge bezieht sich all­ge­mein auf die Recht­fer­ti­gung von „Gewalt, wenn es um die Durch­set­zung des isla­mi­schen Glau­bens geht“. 28, 5 Pro­zent hal­ten die­se Gewalt im Namen Allahs für „gerecht­fer­tigt“. In Glau­bens­din­gen soll es zwar „kei­nen Zwang“ geben (Sure 2,256), aber Gewalt für den Islam schon. In der Ant­wort spie­gelt sich auch die histo­ri­sche Pra­xis der Mus­li­me wie­der. Die hat­ten über fast zehn Jahr­hun­der­te mit krie­ge­ri­scher Gewalt den isla­mi­schen Glau­ben in der hal­ben Welt der mitt­le­ren Brei­ten­gra­de ‚durch­ge­setzt’.

Die Zustim­mung zu einem all­ge­mei­nen Satz ist leicht gege­ben. Des­halb scho­ben die Sozi­al­wis­sen­schaft­ler eine wei­te­re (Kon­troll-) Fra­ge bzw. The­se nach zu der per­sön­li­chen Bereit­schaft zum Kampf — wie die­se: „Ich bin bereit, mich mit kör­per­li­cher Gewalt gegen Ungläu­bi­ge durch­zu­set­zen, wenn es der isla­mi­schen Gemein­schaft dient“.

Nor­ma­ler­wei­se ist die Zustim­mung bei einer per­sön­li­chen Bereit­schafts­fra­ge gerin­ger als bei all­ge­mei­ner Mei­nungs­ab­fra­ge. In die­sem Fall ergab sich aber eine gegen­tei­li­ge Tendenz:

Knapp 36 Pro­zent, also mehr als ein Drit­tel, war bereit, per­sön­lich und mit phy­si­scher Gewalt gegen „Ungläu­bi­ge“ die Inter­es­sen der isla­mi­schen Gemein­schaft durch­zu­set­zen. Wohl­ge­merkt — die­se Gewalt­phan­ta­sie und Gewalt­be­reit­schaft wur­den von jun­gen, in Deutsch­land sozia­li­sier­ten Mus­li­men im Hori­zont des Grund­ge­set­zes geäußert.

Die „Ungläu­bi­gen“ als Adres­sa­ten mus­li­mi­scher Gewalt­tä­tig­kei­ten wären in Deutsch­land vor allem Chri­sten und Juden.

Gewalt und Kampf gegen „Ungläubige“ gehen auf Mohammed und den Koran zurück

Letzt­lich geht die Auf­for­de­rung, gegen die „Ungläu­bi­gen“ mit allen Mit­teln zu kämp­fen, auf Moham­med und den Koran zurück. In vie­len Suren-Ver­sen wird der krie­ge­ri­sche Kampf pro­pa­giert gegen die­je­ni­gen, „die nicht der wah­ren Reli­gi­on ange­hö­ren“ – etwa in Sure 9.123: Ihr Gläu­bi­gen, kämpft gegen die Ungläu­bi­gen in eurer Nähe und lasst sie von eurer Sei­te Här­te spüren.“

Die­se ur-isla­mi­sche Gewalt­be­reit­schaft jun­ger Mus­li­me in Deutsch­land wird immer gefähr­li­cher. Denn in die­sen Krei­sen fin­den die Dschi­had-Pre­dig­ten von radi­kal-isla­mi­sti­schen Ima­men und Sala­fi­sten vor­be­rei­te­ten Boden. Die dort gewon­ne­nen Kämp­fer gegen die „Ungläu­bi­gen“ in Syri­en, dem Irak oder in Alge­ri­en wer­den als geschul­te Ter­ro­ri­sten nach Deutsch­land zurück­keh­ren und dort eine Bom­ben-Stim­mung verbreiten.

Töten im Namen Allahs – ein Viertel der jungen deutschen Muslime ist dazu bereit

Bei der drit­ten Fra­ge äußer­te ein Vier­tel der Jugend­li­che Zustim­mung zu dem State­ment, dass sie per­sön­lich bereit sei­en, „ande­re zu ernied­ri­gen, wenn es der isla­mi­schen Gemein­schaft dient“. Die­se Bereit­schaft von jun­gen Mus­li­men, Anders­den­ken­de zu ernied­ri­gen oder zu demü­ti­gen, kor­re­spon­diert mit der eige­nen isla­mi­schen Über­heb­lich­keit sowie der Ver­ach­tung aller „Ungläu­bi­gen“, wie oben zum ersten Fra­gen-Kom­plex dargelegt.

Bei der letz­ten Fra­ge ging es um die äußer­ste Form von Gewalt­be­reit­schaft – den Tod­schlag im Namen Allahs. 23 Pro­zent der jun­gen Mus­li­me in Deutsch­land woll­ten davor dann nicht zurück­schrecken, „wenn jemand gegen den Islam kämpft“. Dabei war die vor­ge­ge­be­ne The­se noch beson­ders scharf for­mu­liert: „… muss man ihn töten!?“ „Stimmt völ­lig“, mein­te 9,2 Pro­zent der deutsch-tür­ki­schen Jugend­li­chen, 14 Pro­zent sag­te „stimmt“.

Der Ansatz, die Zahl der poten­ti­el­len Dschi­ha­di­sten in Deutsch­land mit 36 Pro­zent der gewalt­be­rei­ten Mus­li­me (sie­he oben) anzu­neh­men, mag zu hoch gegrif­fen zu sein. Die 23 Pro­zent der deut­schen Mus­li­me, die nicht nur zu töten bereit ist, son­dern von einem „Muss“ des Tötens beim Kampf für den Islam aus­geht, gehört sicher­lich zu dem enge­ren Kreis der Dschi­had-Anfäl­li­gen. Dabei lässt sich eine Recht­fer­ti­gung durch einen vor­geb­li­cher ‚Kampf gegen den Islam’ leicht kon­stru­ie­ren – etwa die ame­ri­ka­ni­schen Luft­schlä­ge gegen IS-Stellungen.

Auch zum Töten der Ungläu­bi­gen for­der­te Moham­med an ver­schie­de­nen Koran­stel­len auf. Die Hei­den sol­len ohne Umschwei­fe getö­tet wer­den, so in Sure 9,5: „Wo immer ihr sie fin­det, greift sie an, bela­gert sie und lau­ert ihnen auf.“ So han­deln die IS-Ter­ro­ri­sten der­zeit gegen­über den Jesi­den. Vom Töten der ande­ren Ungläu­bi­gen spricht Moham­med in den Suren 2, 4, 8, 9 und eini­gen anderen.

Das generelle Tötungsverbot des Christentums gibt es im Islam nicht

In der jüdisch-christ­li­chen Tra­di­ti­on gibt es ein grund­sätz­li­ches Tötungs­ver­bot; „Du sollst nicht töten“ heißt es kate­go­risch im 5. Gebot des Deka­logs. In der christ­li­chen Bibel erscheint Gott allein als Herr über Leben und Tod. Kein Mensch hat das Recht zu töten, auch nicht im Namen Gottes.

„Im Chri­sten­tum führ­te die Erfah­rung des Unglau­bens nicht zum Auf­ruf, die Ungläu­bi­gen zu töten, son­dern zum Mis­si­ons­ei­fer“ – so Prof. Mar­tin Rhon­hei­mer in einem Arti­kel der NZZ. Sol­che Mis­sio­na­re wie Fran­ces­co Vito­ria und Bar­to­lomé de las Casas mach­ten bei ihrer Mis­si­on in Mit­tel­ame­ri­ka gel­tend, dass Ungläu­bi­ge als Men­schen die glei­chen grund­le­gen­den Rech­te besit­zen wür­den wie Chri­sten. Dabei wur­den sie von päpst­li­chen Ver­laut­ba­run­gen unter­stützt. Die­se christ­li­che Tra­di­ti­on steht im dia­me­tra­len Gegen­satz zur isla­mi­schen Leh­re und Pra­xis gegen­über den Ungläubigen.

Das gene­rel­le Tötungs­ver­bot der jüdisch-christ­li­chen Tra­di­ti­on ist Grund­la­ge unse­rer Ver­fas­sung und Gesetz­ge­bung. Ent­schei­dend ist dabei, dass das gesetz­li­che Tötungs­ver­bot in Para­graf 211 ff. im „Recht auf Leben“ (Art. 2,2) begrün­det ist.

Die­ses Grund­recht im Ver­fas­sungs­rang gilt für jeden Men­schen gleich wel­cher Kon­fes­si­on, Her­kunft etc. Ein sol­ches posi­ti­ves Lebens­recht kennt der Islam nicht, denn alles Leben und die Lebens­ele­men­te sei­en Gna­de und Gabe Allahs.

Im Islam gilt eine geteilte oder gestufte Tötungs-Ethik

Der Islam kennt daher kein gene­rel­les Tötungs­ver­bot gegen­über ande­ren Men­schen. Zwar wird die Tötung der eige­nen Glau­bens­ge­nos­sen streng geahn­det, aber für den Tot­schlag von „Ungläu­bi­gen“ gibt es groß­zü­gi­ge Aus­nah­men. Unter bestimm­ten Bedin­gun­gen ist vom Koran sogar ein „Muss“ ange­sagt, Ungläu­bi­ge zu töten. Ein bekann­tes Bei­spiel für die Tötungs-Pflicht der Mus­li­me gegen­über einem bezeich­ne­ten „Ungläu­bi­gen“ war das Scha­ria-Urteil gegen den indisch-bri­ti­schen Schrift­stel­ler Sal­man Rushdie.

Was ist der isla­misch-kora­ni­sche Hin­ter­grund für die­se geteil­ten Tötungs-Regelungen?

Nach dem Koran ist die Mensch­heit zwei­ge­teilt zwi­schen den gott­ge­woll­ten Mus­li­men als voll­wer­ti­ge Men­schen und den Ungläu­bi­gen als ver­fluch­te Men­schen min­de­rer Qua­li­tä­ten und Rech­te, deren Schick­sal sowie­so die Höl­le ist. Für die zwei Klas­sen von Men­schen gibt der Koran unter­schied­li­che Wei­sun­gen vor – exem­pla­risch aus­ge­drückt in der Sure 48,29: ‚Ihr Gläu­bi­gen, seid gegen­ein­an­der barm­her­zig, gegen die Ungläu­bi­gen aber hart und heftig.’

Trennung von Staat und Religion in der christlich-europäischen Tradition

In die­sem Zusam­men­hang ist ein wei­te­rer Unter­schied zwi­schen der christ­li­chen und isla­mi­schen Tra­di­ti­on wich­tig: Mit dem Jesus-Wort, Gott und dem Kai­ser ihre unter­schied­li­chen Refe­ren­zen (und Steu­ern) zu erwei­sen, ist dem Chri­sten­tum die Tren­nung zwi­schen Staat und Reli­gi­on in die Wie­ge gelegt.

In der euro­päi­schen Tra­di­ti­on von römi­schem Recht und christ­li­cher Staats­fer­ne bil­de­te sich ein Staats­typ her­aus, der kon­fes­si­ons- und reli­gi­ons­neu­tral ist: Der Staat gewähr­lei­stet allen Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten die glei­chen Bedin­gun­gen der frei­en Reli­gi­ons­pra­xis. Im Gegen­zug erwar­te­te er eine ent­spre­chen­de Tole­ranz unter­ein­an­der sowie die unbe­ding­te Respek­tie­rung des staat­li­chen Gewalt­mo­no­pols. Dem­nach ist den Bür­gern gene­rell Gewalt, Kampf oder gar Tot­schlag gegen­über Men­schen ande­rer Reli­gi­on ver­bo­ten. Ein Wider­stands­recht gegen­über Staat und Regie­rung ist allen­falls bei Bedro­hung der ver­fass­ten Ganz­heit erlaubt.

Islamische Gewaltbereitschaft bedroht Menschenrechte und staatliches Gewaltmonopol

Im Islam dage­gen sind in den Gestal­ten Moham­meds und sei­ner Nach­fol­ger-Kali­fen von Anfang an Staat und Reli­gi­on ver­mischt. Nach dem Modell des Früh-Islam bestand und besteht immer wie­der die Ten­denz zu einer poli­tisch-reli­giö­sen Gewal­ten-Ein­heit – aktu­ell in dem Kon­strukt des „Isla­mi­schen Staa­tes“. Oder der (isla­mi­sche) Staat steht unter der Fuch­tel von Mos­lem-Füh­rern bzw. einem Wächterrat.

Selbst in der mus­li­mi­schen Min­der­hei­ten­si­tua­ti­on in Deutsch­land unter­mi­niert ein beacht­li­cher Teil streng reli­giö­ser Mus­li­me das staat­li­che Gewalt- und Tötungs­ver­bot. Mit der oben auf­ge­zeig­ten isla­mi­schen Bereit­schaft zu Tod­schlag und Gewalt­tä­tig­kei­ten gegen­über ande­ren „ungläu­bi­gen“ Men­schen stel­len Mus­li­me sowohl das Men­schen­recht ande­rer Bür­ger in Fra­ge als auch das Gewalt­mo­no­pol des Staates.

Ange­sichts der aktu­el­len Gewalt-Pro­pa­gan­da von Sala­fi­sten und IS-Dschi­ha­di­sten ist es dring­li­cher denn je, dass Poli­ti­ker und Medi­en die hier leben­den Mus­li­men in aller Deut­lich­keit auf­klä­ren: Die isla­misch-kora­ni­sche Leh­re von den zwei Men­schen­klas­sen an Gläu­bi­gen und Ungläu­bi­gen gehört defi­ni­tiv nicht zu Deutsch­land. Pro­pa­gan­da und Bereit­schaft zu Gewalt und Kampf gegen „Ungläu­bi­ge“ ist mit der deut­schen Ver­fas­sungs­ord­nung gänz­lich unvereinbar.

Wei­ter­füh­ren­der Text:
Mar­tin Rhon­hei­mer: Töten im Namen Allahs, Neue Zür­cher Zei­tung vom 6. 9. 2014

Bild: MRCTv (Screen­shot)

30 Kommentare

  1. Die Ableh­nung des Islams soll­te kon­se­quent erfol­gen. Dia­lo­ge mit den Füh­rern sind grund­falsch. In Rom wird man aller­dings unter die­sem Papst nichts lernen.

  2. Lei­der kann ich den isla­mi­schen Domi­nan­z­an­spruch auch aus mei­ner Erfah­rung bestä­ti­gen. Neu­lich war ich regel­recht erstaunt, wie ein klei­ner Bub, des­sen Mut­ter als Geschie­de­ne, in knal­len­gen Jeans, mit Lovern, gefärb­ten offe­nen Haa­ren, ket­ten­rau­chend (also kei­nes­wegs eine Kopf­tuch­frau) sehr „inte­griert“ wirkt, mir treu­her­zig erklär­te, der Islam sei über­haupt nicht gewalt­tä­tig, aber wenn jemand den Koran bre­che, dann müs­se hart bets­raft wer­den, weil der Koran schließ­lich die „Wahr­heit“ sei.

    Medi­al wird aller­dings alles getan, die­ses Bild zu mil­dern. Neu­lich stand im SZ-Maga­zin ein inter­view mit dem palä­sti­nen­si­chen Islam­ge­lehr­ten Mouha­nad Kor­chi­de (Uni Mün­ster), der den barm­her­zi­gen Gott her­aus­stel­len möch­te und dem Islam so einen Weg zum inne­ren Frie­den berei­ten will. Sicher kann man des­sen wohl­mein­den­de Inten­tio­nen nicht bezwei­feln, lei­den doch die Mus­li­me selbst am mei­sten unter der Rigi­di­tät und Käl­te ihrer Reli­gi­on, aber ver­schwie­gen wird, dass die mus­li­mi­sche Com­mu­ni­ty Kor­chi­de für einen Här­tei­ker hält: http://www.zeit.de/studium/hochschule/2014–01/khorchide-muenster-islamische-theologie-kritik

    • Zeit­schnur:

      In der nach­fol­gen­den Sen­dung gelingt es dem aus Ägyp­ten stam­men­den Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Hamed Abdel-Samad (er muss­te schon vor eini­ger Zeit unter Poli­zei­schutz gestellt wer­den) wirk­sam und erhel­lend, das Gesäu­sel des von Ihnen erwähn­ten Dr. Kor­chi­dé (…teil­wei­se unter­stützt von dem etwas poma­di­gen Mode­ra­tor) zu ent­blät­tern und ins rech­te (nüch­ter­ne, bru­ta­le) Bild der isla­mi­schen Rea­li­tät zu rücken:

      http://tvprogramm.srf.ch/details/310141bc-e2ef-4920-a112-dff775a2b974

      • @ Car­lo

        Vie­len Dank für den Link! Ich habe mir den gan­zen Film angesehen.
        Khor­chi­de neh­me ich schon ernst — er sucht fie­ber­haft nach einer Alter­na­ti­ve zu die­ser Rea­li­tät, die er ja sehr wohl im Islam kennt. Er ist — phi­lo­so­phisch gese­hen — ein Post­mo­der­ner, spricht ja auch immer von „Nar­ra­ti­ven“, von kon­tex­tu­el­len Aus­le­gun­gen, die man gewis­ser­ma­ßen immer neu in neue histo­ri­sche Rea­li­tä­ten über­setzt. Die Mei­nung, Allah sei v.a. andern „barm­her­zig“ sieht er in der Bis­mil­lah-For­mel vor den Suren begrün­det: das ste­he davor, um den Leser dar­an zu erin­nern, dass das Fol­gen­de unter dem Aspekt der Barm­her­zig­keit Got­tes ver­stan­den wer­den müsse.
        Hamed Abdel-Samad dage­gen fragt sich, was das für ein Gott ist, der es nötig hat, so aus­ufernd im Koran Gewalt zu pre­di­gen, um sich dann drauf zu ver­las­sen, dass 1500 Jah­re spä­ter ein net­ter Mann aus dem Liba­non kommt und sagt, das müs­se man aber alles unter dem Label „Barm­her­zig­keit“ ver­ste­hen, wenn doch die isla­mi­sche Tra­di­ti­on das stets anders ver­stan­den und umge­setzt hat.

        In den Stand­punk­ten bei­der Män­ner offen­bart sich das Dilem­ma des modernen/postmodernen, gut­wil­li­gen Muslim.
        Man muss den bei­den mus­li­mi­schen Gesprächs­part­nern Intel­li­genz und höch­stes Refle­xi­ons­ni­veau beschei­ni­gen, was beim Mode­ra­tor und sei­ner typisch deutsch-ideo­lo­gi­schen Kon­di­tio­nie­rung (auch wenn er Schwei­zer ist — das ist alles eine gei­sti­ge Sup­pe), sofort in den Kel­ler abrutscht. Ins­be­son­de­re Abdel-Samad denkt fast erfri­schend klar (für den Mode­ra­tor ein Beweis dafür, dass er „Fun­da­men­ta­list“ ist), aber auch Khor­chi­de denkt — wenn auch inner­halb einer post­mo­der­nen Theo­rie — sehr differenziert.
        Auch wenn ich Khor­chi­de nicht zustim­me, han­delt es sich eben doch um einen durch­dach­ten, wenn auch unrea­li­sti­schen Ansatz.
        Das Dis­kus­si­ons­ni­veau ist vor­bild­lich, auch der Umgang miteinander…

        Ich dach­te spon­tan beim Zuhö­ren, dass die­ses Auf­wa­chen und Rin­gen der Mus­li­me viel­leicht der Anfang einer Annä­he­rung an den Herrn und König des Alls sein kann und dank­te Gott dafür, dass sie sich so inten­si­ve Gedan­ken machen und auch dar­über äußern. Möge Gott bei­de Män­ner auf Sei­nen gelieb­ten Sohn auf­merk­sam machen: Herr Khor­chi­de wird dann das Ziel sei­ner Sehn­sucht in Chri­stus erken­nen und Herr Abdel-Samad wird die Ala­din-Wun­der­höh­le der katho­li­schen Tra­di­ton ent­decken und sie gewin­nen wie den bibli­schen Schatz im Acker. Wie­der ist mir ein wenig das Herz der Mus­li­me begeg­net, und sie haben es ver­dient, end­lich den zu erken­nen, der sie schon immer geliebt hat.
        Denn eines ist klar ver­steh­bar: sie seh­nen sich nach einem wah­ren Gott.

      • Zeit­schnur: bis !

        Tat­säch­lich schien mir Hamed Abdel-Samads im Ver­lau­fe der Dis­kus­si­on eine Spur Trau­rig­keit zu offen­ba­ren, die weder spon­tan wirk­te noch pri­mär in sei­ner — für Außen­ste­hen­de ja unvor­stell­ba­ren — Sicher­heits­la­ge per­ma­nen­ten Poli­zei­schut­zes zusam­men­hän­gen könnte.

        „… I only know that not­hing will hap­pen that was not fore­se­en by You, and direc­ted to my grea­ter good from all eternity.“

        Trotz sei­nes kul­ti­vier­ten Stils inkl. char­man­tem Wie­ner Ein­schlag hal­te ich hin­ge­gen Herrn Kor­chi­dé für ein U‑Boot. Selbst­ver­ständ­lich soll aber oben­ste­hen­der Morning Offe­ring-Aus­zug auch für ihn gelten.

      • @ Car­lo

        Khor­chi­de will sich durch den post­mo­der­nen, mit idea­li­sti­schen Ele­men­ten durch­setz­ten Denk­an­satz den Islam „aneig­nen“. Ob er ein U‑Boot ist? Haben Sie da hand­fe­ste Hin­wei­se? Träumt er nicht den Traum, den schon Schlei­er­ma­cher u.a. geträumt haben: 

        „Jede hei­li­ge Schrift ist nur ein Mau­so­le­um der Reli­gi­on, ein Denk­mal, daß ein gro­ßer Geist da war, der nicht mehr ist; denn wenn er noch leb­te und wirk­te, wie wür­de er einen so gro­ßen Wert auf den toten Buch­sta­ben legen, der nur ein schwa­cher Abdruck von ihm sein kann? Nicht der hat Reli­gi­on, der an eine hei­li­ge Schrift glaubt, son­dern. wel­cher kei­ner bedarf und wohl selbst eine machen könn­te.“ (Schlei­er­ma­cher: Über die Reli­gi­on, S. 82 (Reclam-Aus­ga­be 1980))

        Er pickt sich gewis­ser­ma­ßen raus, was ihm gefällt, histo­ri­siert das Unan­ge­neh­me und idea­li­siert das Angenehme.
        Abdel-Samad sagt da — und das liegt mei­nem Den­ken viel näher — ganz logisch: Wie­so? Wenn ich das Unan­ge­neh­me histo­ri­sie­re, dann muss ich logisch auch das Unan­ge­neh­me historisiere.
        Dann bleibt aber vom Islam nichts mehr übrig, das geglaubt wer­den könn­te, ohne dass man isla­mi­stisch wird.
        Und das ist genau das Dilem­ma jedes sen­si­blen Mus­lims. Mit einem enor­men gei­sti­gen Auf­wand hat man sich in die Sack­gas­se eines Irr­gar­tens verloren.
        Nur ein Weg ist gege­ben, da hin­aus­zu­fin­den. Ich bit­te täg­lich für die Mus­li­me und dafür, dass sie die­sen Weg erken­nen, dass der Him­mel ihnen ent­ge­gen­kommt in ihrem Dilemma.

  3. Ich möch­te den Ver­fas­ser dar­an erin­nern, dass für die Gewal­ten­tei­lung immer wie­der die Bibel­stel­le, „gib dem Kai­ser, was der Kai­sers ist“ ange­führt wird. Lesen Sie die Bibel, dann wer­den Sie mer­ken, dass auch das Chri­sten­tum die­se Gewal­ten­tren­nung so nicht kennt. Denn als Chri­stus die Ant­wort ver­wei­ger­te und Pila­tus sich an ihn wand­te, „weisst du nicht, dass ich die Macht habe, dich zu ver­ur­tei­len““, dann ant­wor­te­te Chri­stus, „du hät­test kei­ne Macht, wenn sie dir nicht von oben gege­ben wäre.“ Das Macht­mo­no­pol liegt nicht beim Staat. Das scheint man mit dem Auf­be­geh­ren gegen Gott seit der Fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on ver­ges­sen zu haben. Vie­le Poli­ti­ker spre­chen immer vom Volks­sou­ve­rän. In der Schwei­zer Ver­fas­sung steht aber sehr schön am Anfang, wer der Sou­ve­rän ist. „Im Namen Got­tes des All­mäch­ti­gen, amen.“ Lesen Sie bit­te auch die Petrus­brie­fe. Da steht ehret die Statt­hal­ter, den sie sind von Gott gesandt. Das Tötungs­mo­no­pol, auch der Mas­sen­mord am unge­bo­re­nen Leben, das statt­hal­tern, wie es heu­te gehand­habt wird, das müs­sen sich die Veant­wort­li­chen in Staat und Gesell­schaft unse­res christ­li­chen Abend­lan­des schon mal zu Gemü­te füh­ren und sich fra­gen, ob sie wirk­lich von Gott gesandt sind, wenn sie gegen Got­tes 10 Gebo­te ver­sto­ssen, oder ob sie nicht zurecht als Ungläu­bi­ge bezeich­net wer­den, auch wenn sie sich noch so christ­lich und als west­li­che Wer­te­ge­mein­schaft geben?

    • Die Dis­kus­si­on ist aller­dings etwas kom­pli­zier­ter. Und die Schrift weist eher in die Rich­tung, dass „jeg­li­che (legi­tim) staat­li­che Gewalt“ von Gott gege­ben ist, wie der hl. Pau­lus es schreibt — auch die heid­ni­sche, als sol­che aber dazu da ist „die Guten zu schüt­zen und die Bösen zu bestrafen“.
      Der Hl. Pau­lus bestrei­tet das auch prin­zi­pi­ell nicht dem heid­ni­schen Staat.
      Auch wenn ein Regie­ren­der es nicht weiß, hat er sei­ne Auto­ri­tät von Gott (wie z.B. Pila­tus) und muss sich vor IHM ver­ant­wor­ten. Das Gesetz, so schreibt es eben­falls der hl. Pau­lus, ist auch den Hei­den ins Herz geschrieben.
      Um legi­ti­me staat­li­che Auto­ri­tät ent­spre­chend der Auf­ga­be, die sie hat, aus­zu­üben, bedarf es tat­säch­lich grund­le­gend nur die­ser Ein­schrei­bung des Geset­zes ins Herz.
      Ich habe es neu­lich schon emp­foh­len: Tho­mas von Aquin: De regi­mi­ne principium.
      Daher kann man mit der Tra­di­ti­on eben gera­de nicht eine Art „Umma“, bloß christ­lich, begründen.

      • Ist ja klar. Pila­tus war Hei­de und das Römi­sche Reich heid­nisch. Und Jesus sagt, mit andern Wor­ten auch dir Hei­de ist die Macht nur von oben gege­ben. Ins Herz geschrie­ben, Das Tran­szen­den­ta­le kommt nicht vom Ver­stand. Umso schlim­mer als christ­li­che Poli­ti­ker dies eigent­lich wis­sen sollten.

  4. Der Irr­leh­re Islam ist Gna­de und Erlö­sung unbekannt.
    Sie zielt unver­min­dert auf die Weltherrschaft !
    Der vor ca. 3 Jah­ren zum Chri­sten­tum kon­ver­tier­te und von Papst Bene­dikt XVI. getaufte
    ehe­ma­li­ge Mohammedaner
    Mag­di Chri­sti­an Allam,
    ein bekann­ter Jour­na­list der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung „Cor­rie­re del­la Sera“.
    berich­te­te, dass sich sei­ne Bekehrung
    über eini­ge Jah­re voll­zog, in denen er die unheil­vol­len Ein­flüs­se des poli­ti­schen Islam als offen­kun­di­ge Irr­leh­re erkannt hatte.
    Er umschreibt die Irrlehre
    Islam als Religion,
    -
    „die von Hass und Into­le­ranz cha­rak­te­ri­siert ist“
    -

    Der sog. „tole­ran­te und fried­fer­ti­ge“ Islam ist eine „Fata mor­ga­na“, schlicht inexi­stent auf­grund des krie­ge­ri­schen und gewalt­ver­herr­li­chen­den – die isla­mi­sche Welt­herr­schaft for­dern­den – Irr­leh­ren­buch „Koran“ und des­sen „Erfin­der“, dem fal­schen Feld­herrn „Pro­phe­ten“ ( und sel­ber gewalt­tä­ti­gen) Moham­med . Die über 1400 jäh­ri­ge krie­ge­ri­sche Expan­si­on der Irr­leh­re Islam spricht für sich. Hw Mar­tin Rhon­hei­mer über die ver­ge­be­ne Mühe jener Mos­lems, die nach einem angeb­lich „fried­fer­ti­gen“ Islam Aus­schau halten:
    -
    „Gehen sie zu ihren Ursprün­gen zurück,
    sto­ssen sie auf den krie­ge­ri­schen, expan­si­ven Islam von Medi­na, die Legi­ti­mie­rung des Tötens zur Ehre Allahs und einen gewalt­tä­ti­gen Mohammed.“
    -

    Der „fried­lie­ben­de Islam“ ?!; die­se Irr­leh­re kennt Gewalt­auf­ru­fe noch und noch; O‑Ton aus dem „Koran“:
    -
    2:191
    „Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und ver­treibt sie, von wo sie euch ver­trie­ben haben; denn die Ver­füh­rung zum Unglau­ben ist schlim­mer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der hei­li­gen Moschee, bis sie dort gegen euch kämp­fen. Wenn sie aber gegen euch kämp­fen, dann tötet sie. Sol­cher­art ist der Lohn der Ungläubigen.“
    4:74
    „Lasst also für Allahs Sache die­je­ni­gen kämp­fen, die das irdi­sche Leben um den Preis des jen­sei­ti­gen Lebens ver­kau­fen. Und wer für Allahs Sache kämpft, als­dann getö­tet wird oder siegt, dem wer­den Wir einen gewal­ti­gen Lohn geben.“
    8:39
    „Und kämpft gegen sie, damit kei­ne Ver­füh­rung mehr statt­fin­den kann und kämpft, bis sämt­li­che Ver­eh­rung auf Allah allein gerich­tet ist. Ste­hen sie jedoch vom Unglau­ben ab, dann, wahr­lich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.“
    3:157
    „Und wahr­lich, wenn ihr auf dem Wege Allahs erschla­gen wer­det oder sterbt, wahr­lich, Allahs Ver­ge­bung und Barm­her­zig­keit ist bes­ser als das, was ihr zusam­men­scharrt. Und wenn ihr sterbt oder erschla­gen wer­det, wer­det ihr vor Allah versammelt.“
    47:34
    „Wahr­lich jene, die ungläu­big sind und die sich von Allahs Weg abwen­den und dann als Ungläu­bi­ge ster­ben – ihnen wird Allah gewiss nicht ver­zei­hen So las­set im Kampf nicht nach und ruft nicht zum Waf­fen­still­stand auf, wo ihr doch die Ober­hand habt. Und Allah ist mit euch, und Er wird euch eure Taten nicht schmälern.“

    Die ange­streb­te Weltherrschaft:
    -
    9:29
    „Kämpft gegen die­je­ni­gen, die nicht an Allah und an den Jüng­sten Tag glau­ben, und die das nicht für ver­bo­ten erklä­ren, was Allah und Sein Gesand­ter für ver­bo­ten erklärt haben, und die nicht dem wah­ren Glau­ben fol­gen – von denen, die die Schrift erhal­ten haben, bis sie eigen­hän­dig den Tri­but in vol­ler Unter­wer­fung entrichten.“
    -

    Die Metho­den: (Aus­wahl)
    -
    4:56
    „Die­je­ni­gen, die nicht an Unse­re Zei­chen glau­ben, die wer­den Wir im Feu­er bren­nen las­sen: Sooft ihre Haut ver­brannt ist, geben Wir ihnen eine ande­re Haut, damit sie die Stra­fe kosten. Wahr­lich, Allah ist All­mäch­tig, Allweise.“

    5:33
    „Der Lohn derer, die gegen Allah und Sei­nen Gesand­ten Krieg füh­ren und Ver­der­ben im Lan­de zu erre­gen trach­ten, soll sein, dass sie getö­tet oder gekreu­zigt wer­den oder dass ihnen Hän­de und Füße wech­sel­wei­se abge­schla­gen wer­den oder dass sie aus dem Lan­de ver­trie­ben wer­den. Das wird für sie eine Schmach in die­ser Welt sein, und im Jen­seits wird ihnen eine schwe­re Stra­fe zuteil.“

    Die Leug­nung der Ewi­gen Wahr­heit Jesus Chri­stus inkl. Straf­an­dro­hung bei Zuwiderhandlung:
    -
    4:171
    „O Leu­te der Schrift, über­treibt nicht in eurem Glau­ben und sagt von Allah nichts als die Wahr­heit. Wahr­lich, der Mes­si­as, Jesus, Sohn der Maria, ist nur der Gesand­te Allahs und Sein Wort, das Er Maria ent­bo­ten hat, und von Sei­nem Geist. Dar­um glaubt an Allah und Sei­ne Gesand­ten, und sagt nicht: „Drei.“ Las­set davon ab – das ist bes­ser für euch. Allah ist nur ein ein­zi­ger Gott. Es liegt Sei­ner Herr­lich­keit fern, Ihm ein Kind zuzu­schrei­ben. Sein ist, was in den Him­meln und was auf Erden ist; und Allah genügt als Anwalt.“
    5:17
    „Wahr­lich, ungläu­big sind die­je­ni­gen, die sagen: „Allah ist der Mes­si­as, der Sohn der Maria.“ Sprich: „Wer ver­moch­te wohl etwas gegen Allah, wenn Er den Mes­si­as, den Sohn der Maria, sei­ne Mut­ter und jene, die alle­samt auf der Erde sind, ver­nich­ten will?“ Allahs ist das König­reich der Him­mel und der Erde und des­sen, was zwi­schen bei­den ist. Er erschafft, was Er will; und Allah hat Macht über alle Dinge.“
    5:73
    „Wahr­lich, ungläu­big sind die­je­ni­gen, die sagen: „Allah ist der Drit­te von drei­en“; und es ist kein Gott da außer einem Ein­zi­gen Gott. Und wenn sie nicht von dem, was sie sagen, Abstand neh­men, wahr­lich, so wird die­je­ni­gen unter ihnen, die ungläu­big blei­ben, eine schmerz­li­che Stra­fe ereilen.
    4:47
    „O ihr, denen die Schrift gege­ben wur­de, glaubt an das, was Wir her­ab­ge­sandt haben und wel­ches das bestä­tigt, was euch schon vor­liegt, bevor Wir man­che Gesich­ter ver­nich­ten und sie auf ihre Rücken wer­fen oder sie ver­flu­chen, wie Wir die Sab­bat­leu­te ver­fluch­ten. Und Allahs Befehl wird mit Sicher­heit ausgeführt.“

    Schliess­lich der tür­ki­sche Mini­ster­prä­si­dent Erdogan: Deut­li­cher geht es wohl nicht mehr:
    -
    „Die Demo­kra­tie ist nur der Zug, auf den wir auf­stei­gen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unse­re Kaser­nen, die Mina­ret­te unse­re Bajo­net­te, die Kup­peln unse­re Hel­me und die Gläu­bi­gen unse­re Soldaten.“

  5. Dank an die Redak­ti­on, dass sie sol­che Bei­trä­ge bringt. Das ist die eigent­li­che Auf­klä­rung, und nicht das jako­bi­ni­sche Gutmenschentum.

  6. Zunächst soll­te es selbst­ver­ständ­lich sein: Jede Reli­gi­on, deren Ver­tre­ter sich und ihre Reli­gi­on ernst neh­men, ist über­zeugt davon, die ein­zig wah­re Reli­gi­on zu sein. Dass der Islam den west­li­chen Rela­ti­vis­mus nicht über­nimmt, darf man ihm kei­nes­falls vorwerfen.

    Bis ca. 1962 gehör­te es zum unan­fecht­ba­ren Glau­bens­gut der katho­li­schen Kir­che, dass sie die ein­zig wah­re Kir­che, die allein­se­lig­ma­chen­de Kir­che ist. Und sie hat­te nach dem Wil­len ihres Stif­ters, des Gott­men­schen Jesus Chri­stus, die­sen Glau­ben der gan­zen Welt zu ver­kün­den, aber aus­schließ­lich mit fried­li­chen Mit­teln. Alle Völ­ker soll­ten mis­sio­niert wer­den. Wer sich der christ­li­chen Bot­schaft bewusst ver­wei­ger­te, kann, nach der Leh­re der Kir­che bis ca. 1962, nicht die ewi­ge Selig­keit erlangen. 

    Die­sen Glau­ben haben selbst die Päp­ste auf­ge­ge­ben. Nicht nur Herr Ber­go­glio, sor­ry, Papst Franz, son­dern beson­ders Johan­nes Paul II. hat sich hier her­vor­ge­tan. Er stütz­te sich auf Konzilsdokumente.
    „Halt“, wer­den Ratz­in­ge­ria­ner und Eccle­sia-Dei-Prie­ster rufen, wenn es dazu gekom­men sein soll­te, dann wur­den die Kon­zils­do­ku­men­te falsch inter­pre­tiert. Dass die katho­li­sche Kir­che ihre lehr­amt­li­chen Aus­sa­gen vor dem 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil nicht in zwei­deu­ti­ger, wider­sprüch­li­cher Spra­che for­mu­lier­te, blen­den sie aus.

    Zurück zum Islam: Die Bedro­hung, die von ihm aus­geht, liegt in der Gewalt­ver­herr­li­chung sei­ner Wur­zeln. Sei­nes Got­tes­bil­des. Sei­nes Pro­phe­ten. Islam und Gewalt gehö­ren grund­sätz­lich zusam­men. Auch wenn es vie­le Mus­li­me gibt, die auf Grund ihres Cha­rak­ters, ihrer fried­li­chen Per­son, mit Gewalt nichts zu tun haben wollen. 

    Wenn Katho­li­ken im Lau­fe der Zeit Gewalt ange­wen­det haben gegen Anders­gläu­bi­ge, dann haben sie schwer gesün­digt. Und das macht den Unter­schied. In fast allen Men­schen schlum­mert Gewalt­po­ten­ti­al. Das sich gern gegen Anders­gläu­bi­ge, Anders­den­ken­de ent­lädt. Wenn Katho­li­ken — oder Chri­sten über­haupt — die­sem Drang nach­ge­ben, dann ver­sün­di­gen sie sich schwer.
    Anders im Islam. Hier ist die Gewalt das legi­ti­me Mit­tel, die eige­ne Reli­gi­on welt­weit durchzusetzen.
    Der Wahr­heits­an­spruch allein macht den Islam nicht gefähr­lich. An ihm soll­te sich Herr Ber­go­glio, sor­ry, Papst Franz, ein Bei­spiel neh­men. Die Mit­tel, die der Islam anwen­det, machen ihn seit sei­nem Bestehen zu einer Gefahr. Von sei­ner Leh­re abgesehen.

  7. Die Radi­ka­li­sie­rung des ISLAM in den letz­ten 50 Jah­ren beruht mei­nes Erach­tens wei­test­ge­hend auf den Nie­der­la­gen der Ara­ber gegen Isra­el und der völ­lig ein­sei­ti­gen Poli­tik der USA und Euro­pas gegen­über Isra­el, des­sen Dau­er­be­sat­zung und Dau­er­ent­rech­tung der Zivil­be­völ­ke­rung hin­rei­chendst Anlass zur Ent­ste­hung eines enor­men Has­ses die­sem Staat und sei­nen Ver­bün­de­ten gegn­über lie­fert. Man bekä­me das Pro­blem , wenn über­haupt noch, nur duch einen Nah­ost­frie­den in den Griff den man Isra­el abnö­ti­gen müss­te durch mas­si­ve Druckausübung.

    • Ja, war­um nur hat sich Isra­el nicht gefäl­ligst mas­sa­krie­ren und von der Land­kar­te fegen las­sen? Was haben die Juden über­haupt im Hl. Land ver­lo­ren? Sol­len sie die­se knapp 22k km2, von denen aus sie das gan­ze ara­bi­sche Unheil samt des­sen welt­wei­ten Fol­gen aus­ge­löst haben, end­lich räumen!

      Aber „dan­ke“: Aus Ihren — und ande­ren öster­rei­chisch klin­gen­den — Wort­mel­dun­gen zu die­sem The­ma lässt sich ansatz­wei­se, aber genug um zu erschau­ern nach­voll­zie­hen, wie es in einer ein­sti­gen Resi­denz­stadt vor noch nicht so lan­ger Zeit so weit kom­men konn­te, dass man Men­schen einer bestimm­ten Volks­grup­pe zum Spek­ta­kel der Öffent­lich­keit mit Zahn­bür­sten die Stra­ßen fegen ließ. 

      [Update 22:20: @Redaktion: Wol­len Sie bit­te den letz­ten Satz ent­fer­nen ? Den neh­me ich hier­mit zurück, besten Dank !- Der Satz wur­de wunsch­ge­mäß gestrichen]

      • Geht’s noch? Ich fin­de es uner­hört, wie Sie auf die Öster­rei­cher ein­hau­en, um Ihren bun­des­deut­schen Anti­fa­kopmplex abzu­re­agie­ren. Ver­glei­che mit der Kri­tik am Staa­te Isra­el und anti­se­mi­ti­schen Aktio­nen im Drit­ten Reich ver­bie­ten sich m. E. von allei­ne. Abge­se­hen davon, daß es die­se Din­ge auch bei Ihnen im Reich drau­ßen gab! Sie soll­ten sich ein­mal besin­nen, wie der von Ihnen so geschätz­te Nah­ost­staat mit sei­nen Bür­gern umgeht: Nicht­ju­den sind dort per se Bür­ger zwei­ter Klas­se, gel­ten als wehr­un­wür­dig, haben eige­ne Auto­num­mern, es gibt eige­ne Ämter, die die jüdi­sche Ras­ser­ein­heit erkun­den, bevor man die Staats­an­ge­hö­rig­keit erhält etc. Erin­nert uns das viel­leicht an etwas? Ergo: Wer im Glas­haus sitzt, soll­te nicht mit Stei­nen werfen!

      • @ Car­lo

        Ich bin ja froh, dass wenig­stens außer mir noch einer hier im Forum die Chuz­pe hat, die­ses gebets­müh­len­ar­ti­ge, zu jeder pas­sen­den und unpas­sen­den Gele­gen­heit auf­tau­chen­de dum­me Geschwätz abzuweisen.
        Danke!

      • Hören Sie doch auf her­um­zupö­beln und in Ihrer Ein­falt alles und jeden, der eini­ger­ma­ßen Deutsch zu schrei­ben ver­steht, auto­ma­tisch als „Bun­des­deut­schen“ zu bezeich­nen. Set­zen, sechs !

        Was Ihre hane­bü­che­ne Pro­pa­gan­da gegen den Rechts­staat Isra­el betrifft — ver­mö­gen Sie einen wei­te­ren in Nah­ost zu nen­nen ? — könn­te die­se tat­säch­li­che von der Anti­fa stam­men. So tref­fen sich die Extre­me — ob mit oder ohne Prae­fix: Soz bleibt Soz !

      • Den letz­ten Satz in mei­nem Post von 21:04 neh­me ich mit Bedau­ern, ihn geäu­ßert zu haben, hier­mit zurück.

      • @Carlo Ihre voll­kom­men unsach­li­chen Pole­mi­ken kom­men­tie­ren sich selbst. Glau­ben Sie ja nicht, daß Sie damit ihren poli­ti­schen Auf­trag­ge­bern etwas Gutes tun. Im übri­gen: „Set­zen sechs“ sagt genug über Ihre Her­kunft, bei uns in Öster­reich gibt es näm­lich kei­ne Sech­ser, und wir kön­nen Ihrer bes­ser­wis­se­ri­schen Beleh­run­gen getrost entraten!

  8. Der sog. Islam ist üblen Ursprungs. Die Mos­lems, falls sie das nicht durch­schaut haben und wil­lent­lich dem ent­kom­men wol­len, befin­den sich in den Klau­en des Teufels. 

    Die Erschei­nun­gen der Mut­ter­got­tes in Fati­ma-Por­tu­gal sind doch wohl eine ein­deu­ti­ge War­nung an die Chri­sten vor dem Islam. Über Jahr­hun­der­te hat­te Maria die Chri­sten gegen die Mos­lems immer wie­der geschützt und zu Sie­gen auf dem „Schlacht­feld“ ver­hol­fen: ob in der See­schlacht von Lepan­to oder am Kah­len­berg bei Wien usw.

    Die Bit­ten der Mut­ter­got­tes an uns für Ruß­land zu beten, sei­ne Bekeh­rung, kön­nen eigent­lich nicht nur dem kom­mu­ni­sti­schen Ruß­land geschul­det sein. Das ist inzwi­schen Ver­gan­gen­heit, aber die „Bot­schaft von Fati­ma“ ist alles ande­re als Vergangenheit.
    Es muß also noch einen zwei­ten Grund geben: Ruß­land ist zwar über­wie­gend ortho­dox, aber hat auch beträcht­li­che isla­mi­sche Bevöl­ke­rungs­tei­le. Die Bekeh­rung des ortho­do­xen wie isla­mi­schen Ruß­land hin zur katho­li­schen Welt­kir­che als Vor­aus­set­zung für einen all­ge­mei­nen und umfas­sen­den Frie­den ist offen­kun­dig das Ziel der Auf­ru­fe Mari­as aus­ge­rech­net in/bei einem Ort namens Fatima. 

    Und über Ruß­land hin­aus gilt das für die gesam­te Ortho­do­xie wie die isla­mi­sche Welt. Fati­ma in Por­tu­gal ist offen­bar ein himm­li­scher Auf­ruf zum Gebet und Opfer für die Bekehrung/Hinwendung aller ortho­do­xen Chri­sten wie aller Mos­lems welt­weit zur katho­li­schen Kirche.

  9. Ich möch­te noch etwas hin­zu­fü­gen – nicht nur der Koran ist für den Islam wich­tig, es gibt auch die Hadi­then. Nun gibt es vie­le Suren bzw. Tex­te in den Hadi­then, die sich gegen­sei­tig wie­der­spre­chen oder gänz­lich aus­schlie­ßen. So ist es leicht, sich den Islam so hin­zu­bie­gen, wie man es gera­de braucht.
    Nicht­gläu­bi­ge haben so gut wie kei­ne Rech­te und Lügen ist erlaubt, wenn zweck­dien­lich – „Islam ist Friede“…“das ist nicht der wah­re Islam“. Das ist der Grund, war­um ein Frie­dens­ver­trag nie­mals ver­bind­lich sein kann.
    Ver­ge­wal­ti­gung und Ver­skla­vung von Frau­en und Mäd­chen, sowie Ent­füh­rung und Raub ist ein Recht gegen­über Ungläu­bi­gen, die recht­los sind. Ein Ungläu­bi­ger darf gar nicht gegen einen Mos­lem vor Gericht aussagen.
    Moham­med hat zwar kei­ne noch so per­ver­se Sün­de aus­ge­las­sen, aber Kri­tik ist nicht erlaubt, weder an ihm, noch am Islam. Die Blas­phe­mie-Geset­ze sind des­halb eine belieb­tes Mit­tel, um Kri­ti­ker oder Chri­sten los­zu­wer­den, sie­he Indi­en und Paki­stan. Nicht mal das Töten ist eine Sün­de, schon eher eine Pflicht. Die aller­schlimm­ste Sün­de im Islam ist aller­dings die Kon­ver­si­on zum Chri­sten­tum, die einen grau­sa­men Tod als Stra­fe nach sich zieht. Da der Islam nicht nur Reli­gi­on, son­dern auch Poli­tik und Sozi­al­sy­stem ist und Kri­tik töd­lich ist, ist es schwer, sich abzuwenden.
    Die hohe Zahl an Kon­ver­sio­nen ist des­halb ein Wun­der, das nur der Herr bewir­ken kann. Wenn unser Gott die Lie­be ist, dann heißt das im Umkehr­schluss – bei so viel Hass – dass Allah Satan ist.
    Auch der Islam erwar­tet sei­nen eige­nen Mes­si­as, den Mah­di, der sehr viel Ähn­lich­keit mit dem Anti­chri­sten aus der Offen­ba­rung hat.
    Wir müs­sen sehr viel für unse­re isla­mi­schen Brü­der und Schwe­stern beten, denn sie wur­den um ihr Heil und die Lie­be betrogen.

  10. @Franzel
    Alle ortho­do­xen Chri­sten wer­den katho­lisch und bekom­men dann den wun­der­ba­ren Papst Fran­zis­kus und moder­ni­sti­sche Mahl­fei­ern bis in die ent­le­gen­sten Win­kel Sibi­ri­ens hin­ein. Die Mes­sen dau­ern kei­ne Stun­den mehr son­dern höch­stens 60 Minu­ten. In ihnen wird von der neu­en Barm­her­zig­keit gepre­digt wer­den nach dem Vor­bild des glor­rei­chen Westens, des Horts aller Zivi­li­sa­ti­on. Und viel­leicht bekommt Mos­kau ja als Part­ner­bis­tum Trier und der fan­ta­sti­sche Bischof Acker­mann pre­digt dann den Rus­sen als Ehren­gast, was sie bis­lang noch nicht wuss­ten und bis dahin noch nie gehört haben, wie sie ihren neu­en Glau­ben noch wei­ter ver­wäs­sern kön­nen. Wird das ein Fest geben, dar­auf war­ten die Rus­sen sehnsüchtig.
    Also bit­te kei­ne Bekeh­rung der Ortho­do­xie zum katho­li­schen Glau­ben, weil das Unsinn ist und unrea­li­stisch! Viel eher soll­ten Mis­si­ons­be­stre­bun­gen der katho­li­schen Tra­di­ti­on unter­stützt wer­den, was sicher immer nur auf­grund der schwie­ri­gen Ver­hält­nis­se par­ti­el­le Erfol­ge zei­ti­gen wird. Aber von der Men­ta­li­tät und der Glau­bens­dis­zi­plin her hät­te die Tra­di­ti­on noch die besten Chan­cen. Bekeh­rung der Ortho­do­xie hin zu unse­rem ver­weich­lich­ten Katho­li­zis­mus nein, eine mit Rom unier­te Ortho­do­xie ja. Und bit­te nie­mals Ortho­do­xie und Islam in einen Topf wer­fen. Sowas geht gar nicht. Zu sol­cher Über­heb­lich­keit haben wir seit dem VKII (lei­der) kei­nen Grund mehr.

    • Es gilt das Wort Chri­sti, daß alle eins sind. Das bedeu­tet nicht, daß es nicht unter­schied­li­che Kir­chen­spra­chen und auch lit­ur­gi­sche Tra­di­tio­nen geben kann und soll. Es bedeu­tet aber, daß es Eine Kir­che mit dem Petrus an der Spit­ze der Hier­ar­chie geben muß. Die­ser Petrus hat nach dem Wil­len des Erlö­sers über die gan­ze Her­de zu wachen und auch Recht zu sprechen.
      Die Zer­tren­nung in Kir­chen und kirch­li­che Gemein­schaf­ten ist nicht der Wil­le Christi. 

      Es ist neben­bei gesagt nicht aus­ge­schlos­sen, daß irgend­wann nicht mehr Rom, son­dern Mos­kau das Zen­trum der katho­li­schen, gesam­ten Chri­sten­heit ist.

    • @ thomas2612

      „Also bit­te kei­ne Bekeh­rung der Ortho­do­xie zum katho­li­schen Glau­ben, weil das Unsinn ist und unrealistisch! “

      Ver­zei­hen Sie — aber Unsinn ist viel­mehr F. mit dem katho­li­schen Glau­ben gleich­zu­set­zen. Die Rück­kehr der Ortho­do­xie zum wah­ren katho­li­schen Glau­ben ist den­noch das Ziel — aber nicht unter die­sen Umständen!
      Was die end­lo­sen Aus­deh­nun­gen der Hl. Mes­se usw. betrifft gilt auch hier, dass Quan­ti­tät nicht immer im Zusam­men­hang mit Qua­li­tät spricht, und dass es ein Vor­zug der römi­schen Tra­di­ti­on ist, die Din­ge maxi­mal prä­zi­se gesagt zu haben — des­halb kom­men wohl kaum Miss­ver­ständ­nis­se auf und Seichtigkeiten.
      Und genau das soll­te zer­stört werden!
      Tra­di­ti­ons­strän­ge, die es in der Ortho­do­xie und im Islam gemein­sam gibt, müss­te man erst mal sach­lich erfor­schen, bevor man sie bestrei­tet. Durch die Ableh­nung Filio­que ist die Ortho­do­xie tat­säch­lich in ihrem Got­tes­bild näher am Islam oder Juden­tum! und ein fal­sches Got­tes­bild zieht auto­ma­tisch ein fal­sches Men­schen­bild nach sich.
      Gibt es zu der spe­zi­el­len Fra­ge Lite­ra­tur? Weiß das jemand?

      • Sehr ver­ehr­te zeitschnur,

        Lite­ra­tur kann ich Ihnen kei­ne benen­nen, dazu bin ich jetzt auch nicht kompetent.
        Im Inter­net las ich u.a. dazu: „Aller­dings bezeu­gen die katho­li­schen Ost­kir­chen, die in Gemein­schaft mit dem Papst leben und die das Glau­bens­be­kennt­nis so beten wie ihre Glau­bens­ge­schwi­ster in den ortho­do­xen Kir­chen (näm­lich ohne das „filio­que“), dass es zwar im Westen all­ge­mei­ner Usus ist, aber doch nicht zum Kern­be­reich des Glau­bens­be­kennt­nis­ses gehört.“ Unter­schied­li­che Ent­wick­lun­gen der Theo­lo­gie in die­ser Fra­ge führ­ten zwei­fels­frei auch zu unter­schied­li­chen Ekkle­sio­lo­gien. Die­se Ent­wick­lun­gen wur­den durch die geschicht­li­chen Umstän­de mit begün­stigt und sind sehr ver­wo­ben auch durch unter­schied­li­che Auf­fas­sun­gen von Men­ta­li­tät und Kul­tur. Ihren Satz „Durch die Ableh­nung Filio­que ist die Ortho­do­xie tat­säch­lich in ihrem Got­tes­bild näher am Islam oder Juden­tum“ hal­te ich doch für sehr kon­stru­iert. Ich wür­de auch nicht von einem „fal­schen“, son­dern von einem unter­schied­li­chen Got­tes­bild spre­chen. Die Fra­ge stellt sich kon­kret für mich als heu­ti­gen Katho­li­ken, wel­che theo­lo­gi­sche Rele­vanz hat das für mei­ne per­sön­li­che Got­tes­be­zie­hung ? Und da muß ich doch sagen, die Gemein­sam­kei­ten über­wie­gen und son­dern ab von den ande­ren Reli­gio­nen. Der Cal­vi­nis­mus kann auch in eine Nähe gebracht wer­den zum Juden­tum auf­grund des Bil­der­ver­bots. Aber den­noch glau­ben die Cal­vi­ni­sten an den Erlö­ser und wah­ren Gott und wah­ren Men­schen Jesus Chri­stus, frei­lich in einer mit vie­len Män­geln und Defi­zi­ten behaf­te­ten Wei­se. Ortho­do­xen und Katho­li­ken ist gemein­sam die Anbe­tung und Ver­eh­rung der Hei­li­gen Drei­fal­tig­keit. Mei­nes Wis­sens ist das bei den Juden und Islam-Anhän­gern nicht der Fall.

      • Uff, seufz

        dass die Pro­te­stan­ten natür­lich ihre Ver­si­on vom Filio­que haben, und dass nach dem Kon­zil auch die Katho­li­ken alles kon­ter­ka­rie­ren, was sie zuvor ein­mal aus­ge­foch­ten haben…

        Ja, war­um extra ein Filio­que-Dog­ma for­mu­lie­ren, wenn das eigent­lich bloß ein unter­schied­li­ches, aber nicht gegen­sätz­li­ches Got­tes­bild meint…tiefer Seufzer…wir mei­nen also wohl doch irgend­wie alle das­sel­be. Wozu also all die Strei­te­rei­en? Auch Sie, ver­ehr­te Ant­wor­ten­de, reden so letz­ten Endes der „Eine-Welt-Reli­gi­on“ das Wort, ohne sich des­sen bewusst zu sein.

        Lie­be bei­de Poster — da erüb­rigt sich jede Debat­te! Das Cha­os ist per­fekt, weil die katho­li­sche Kir­che ihre eige­ne Leh­re nicht mehr ernstnimmt.

        Dass es aber Affi­ni­tä­ten zwi­schen Islam und Pro­te­stan­tis­mus gibt, eben­so zwi­schen der Ortho­do­xie und dem Islam, haben schon ande­re bemerkt — das ist nicht auf mei­nem Mist gewachsen.
        Das führt aber hier offen­bar zu weit, weil man kei­ne siche­re katho­li­sche Grund­la­ge für die Debat­te aner­ken­nen will. Also lasst uns hilf­los her­um­pad­deln und alles immer wei­ter run­ter­ni­vel­lie­ren, was die Kir­che mal mit gro­ßen Ernst aus­ge­foch­ten hat…

        Ich mach das jeden­falls so nicht mit. Ich glau­be das, was uns die Kir­che bis 1962 zu glau­ben vor­ge­legt hat. Die Wider­sprü­che danach oder gar der Pro­te­stan­tis­mus dür­fen mir nicht das Hirn weich­ma­chen. Jesus Maria und Josef!

        Einer, der den Weg vom Pro­te­stan­tis­mus aller Cou­leur über die Ortho­do­xie zum Katho­li­schen zurück­ge­fun­den hat, ist der früh ver­stor­be­ne Vol­ker Jor­dan. Von ihm gibt es ein sehr per­sön­li­ches und auf­rschluss­rei­ches Inter­view­buch mit Feli­zi­tas Küble.
        Viel­leicht hilft das auch man­chem weiter.

  11. Nie­mand hat die Absicht, katho­li­sche Glau­bens­leh­re zu rela­ti­vie­ren oder die Beja­hung von Dog­men in Zwei­fel zu zie­hen. Gott bewah­re ! Sie haben selbst um Lek­tü­re gebe­ten, die die unter­schied­li­chen Tra­di­tio­nen beleuch­tet. Die Pro­te­stan­ten haben ein­fach das Filio­que der katho­li­schen Glau­bens­leh­re über­nom­men, weil sie die 18 vor­re­for­ma­to­ri­schen Kon­zi­le, unter dem Vor­be­halt der Auto­ri­tät der Bibel, aner­ken­nen. Für die latei­ni­sche Kir­che hat Augu­sti­nus von Hip­po das Filio­que mit fol­gen­dem Bild ver­gli­chen: Vater und Sohn sei­en in gegen­sei­ti­ger Lie­be mit­ein­an­der ver­bun­den, der Hei­li­ge Geist sei nun als die­ses „Band der Lie­be“ (vin­cu­lum amo­ris) zu den­ken. Inso­fern sei der Sohn eben­falls am Her­vor­gang des Gei­stes betei­ligt, jedoch nur mit­wir­kend, nicht haupt­ran­gig. Nach der Leh­re der ortho­do­xen Kir­chen hin­ge­gen ist der Vater der ein­zi­ge Ursprung inner­halb der Drei­heit. Sohn und Hei­li­ger Geist müss­ten gewis­ser­ma­ßen als rech­ter und lin­ker Arm des Vaters gedacht wer­den. Mir erscheint die­ses Bild irgend­wie „patri­ar­cha­li­scher“. Als Katho­li­ken glau­ben wir an die unver­rück­ba­ren Wahr­hei­ten, die aus der Offen­ba­rung abge­lei­tet, uns als Glau­bens­sät­ze vor­ge­stellt wer­den. Das ist unse­re Grund­la­ge. Es gilt aber auch hin­sicht­lich des Filio­que: „Wer­den die­se berech­tig­ten, ein­an­der ergän­zen­den Seh­wei­sen nicht ein­sei­tig über­be­tont, so wird die Iden­ti­tät des Glau­bens an die Wirk­lich­keit des einen im Glau­ben bekann­ten Myste­ri­ums nicht beein­träch­tigt.“ (KKK248) Denn die Gemein­schaft mit den ortho­do­xen Kir­chen ist so tief, tie­fer als mit allen ande­ren Kir­chen und kirch­li­chen Gemein­schaf­ten. Auf die­se Beson­der­heit woll­te ich hin­wei­sen. Sie soll­te jedem Katho­li­ken ein Her­zens­an­lie­gen sein.

    • Einem Katho­li­ken soll­te die Wahr­heit ein Anlie­gen sein. Die Wahrheit.
      Für die Pro­te­stan­ten spielt das Filio­que kei­ne beson­de­re Rol­le. Nach der Leh­re der Kir­che geht der Hl. Geist aus Vater und Sohn als ein un dem­sel­ben Prin­zip glei­cher­ma­ßen durch Hau­chung hervor.

      Die­ses Dog­ma (1215) vesteht aber nur, wer streng scho­la­stisch denkt. Und da liegt der Hase auch im Pfeffer:
      Dem Vater einen „Haupt­rang“ zuzu­spre­chen ist bereits der Fall in die aria­ni­sche Häresie.
      Warum?
      In Gott (Tri­ni­tät) fal­len Akt und Potenz in eins. Es ist von daher unsin­nig, dem Vater einen „Haupt­rang“ zuzu­spre­chen, weil Vater und Sohn doch das sel­be Prin­zip verkörpern.
      Ein eben sol­cher „Patri­ar­cha­lis­mus“ ist eben nicht katholisch!
      Auch wenn der Vater das Prin­zip ist, aus dem der Sohn gezeugt/geboren ist, darf man das ja nicht im akzi­den­ti­el­len Sinn (miss-)verstehen!
      Es ist auch in der natür­li­chen Vater­schaft erkenn­bar, die als Prin­zip gedacht den Nach­kom­men grund­sätz­lich nicht vom Vor­fah­ren unter­schei­det — nur akzi­den­ti­ell. Letz­te­res aber gibt es bei Gott ja nicht isoliert!
      Die­se Tri­ni­täts­vor­stel­lung ist sehr gut abge­bil­det im „Eben­bild Got­tes“, dem Men­schen als Mann und Frau. Auch wenn Adam zuerst geschaf­fen und die Frau aus dem „Prin­zip des Man­nes“ her­aus­ge­nom­men wur­de, wäre es voll­kom­men absurd zu mei­nen, das Kind aus bei­den sei haupt­säch­lich vom Vater gezeugt. ja, Gott hat, wie um Sei­ne eige­nen Rela­tio­nen mit­tels Eben­bild ein für alle­mal zu klä­ren, gera­de der Frau die viel viel grö­ße­re und gewich­ti­ge­re Rol­le beim Zeu­gen und Gebä­ren (also dem „Her­vor­ge­hen der Kin­der aus Vater und Mut­ter) zuge­spro­chen. So als wol­le Er damit sagen, dass es abwe­gig ist, zwi­schen Vater und Sohn auch nur im Ansatz und in irgend­ei­ner Hin­sicht eine sub­stan­zi­el­le „Rang­fol­ge“ zu kon­stru­ie­ren. Denn wie gesagt: das ist die aria­ni­sche Häresie.

      Es ist bezeich­nend, das man heu­te dar­an völ­lig ver­ges­sen hat und mun­ter „Gemein­sam­keit“ und „Nähe“ zur Ortho­do­xie behaup­tet, obwohl gera­de die­ser Punkt tau­send­mal wich­ti­ger ist als alles fei­er­li­che Geprän­ge oder sonstige.…Akzidentien, dies­mal wirk­lich, ech­te Akzidentien…die lei­der nicht auto­ma­tisch auf eine glei­che Sub­stanz ver­wei­sen — es könn­te auch eine Täu­schung sein, wenn man erst genau­er hinsähe.

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