Islam: Benedikt XVI. hatte mit Regensburger Rede recht — Aber weite Teile der Kirche haben Rede vergessen

Benedikt XVI. im Festssal der Universität Regensburg
Bene­dikt XVI. im Fest­saal der Uni­ver­si­tät Regens­burg

(New York) Heu­te kön­ne man sagen, ohne befürch­ten zu müs­sen, wider­legt zu wer­den, daß Papst Bene­dikt XVI. 2006 in Regens­burg recht hat­te. Die­se The­se ver­öf­fent­lich­te der ame­ri­ka­ni­sche Publi­zist und Vor­sit­zen­de der James Madi­son Foun­da­ti­on, Geor­ge Weigel in First Thing und wie­der­hol­te sie nun in einem Inter­view mit der Wochen­zeit­schrift Tem­pi. Die anhal­ten­de Gewalt brin­ge auf unmiß­ver­ständ­li­che Wei­se die wah­re Natur des dschi­ha­di­sti­schen Islams ans Licht und bie­tet uns die Gele­gen­heit, „die Regens­bur­ger Rede ohne poli­tisch kor­rek­te Scheu­klap­pen neu zu lesen.“ Der katho­li­sche Intel­lek­tu­el­le ist inter­na­tio­nal vor allem wegen sei­ner Bio­gra­phie von Papst Johan­nes Paul II. bekannt.

Pro­fes­sor Weigel, Sie schrei­ben, daß „inner­halb des Islams der Bür­ger­krieg tobt“. Was mei­nen Sie damit?

Weigel: Sowohl im sun­ni­ti­schen als auch im schii­ti­schen Bereich ist ein Krieg um die Zukunft des Islams im Gan­ge. Auf einer Sei­te sind jene, die einen Islam wol­len, der sich so wei­ter­ent­wickelt, daß er mit den ande­ren Reli­gio­nen in moder­nen Staa­ten koexi­stie­ren kann, auf der ande­ren Sei­te sind jene, die auf einer isla­mi­sti­schen oder dschi­ha­di­sti­schen Form des Islams behar­ren.

Was hat die Regens­bur­ger Rede mit die­sem Krieg zu tun?

Weigel: Papst Bene­dikt XVI. hat in sei­ner Vor­le­sung die bei­den Pro­ble­me auf­ge­zeigt, die die Grund­la­ge des Kon­flikts inner­halb des Islams und zwi­schen dem Islam und den „ande­ren“ bil­den: das Pro­blem der Reli­gi­ons­frei­heit und der Bezie­hung zwi­schen poli­ti­scher und reli­giö­ser Auto­ri­tät in einem gerech­ten Staat.

Ver­steht der Westen Bene­dikt XVI. nicht, damals wie heu­te, oder will er ihn nicht ver­ste­hen?

Weigel: Kri­tik am Islam scheint heu­te ver­bo­ten zu sein und das ist eine der gefähr­lich­sten Erschei­nungs­for­men der poli­ti­schen Kor­rekt­heit.

Was mein­te Bene­dikt XVI., wenn er von „Dia­log mit dem Islam“ sprach?

Weigel: Eine ern­ste Dis­kus­si­on füh­ren über die bei­den oben genann­ten Pro­ble­me: die Reli­gi­ons­frei­heit und das Ver­hält­nis zwi­schen poli­ti­scher und reli­giö­ser Auto­ri­tät.

War­um fällt es dem Westen so schwer, die­sen Weg zu gehen?

Weigel: Weil die Regie­run­gen es nicht tun kön­nen. Die Kir­che hin­ge­gen soll­te es ver­su­chen.

Sie gebrau­chen den Kon­jun­tiv?

Weigel: Weil auch die Kir­che in wei­ten Tei­len die Regens­bur­ger Rede ver­ges­sen hat.

War­um soll­te das man­geln­de Ver­ständ­nis für die Regens­bur­ger Rede und die Grau­sam­kei­ten des Isla­mi­schen Staa­tes (IS) in einem Zusam­men­hang ste­hen?

Weigel: Weil die­se Gewalt­ta­ten die Natur des Dschi­had-Islam auf unmiß­ver­ständ­li­che Wei­se ans Licht brin­gen und uns folg­lich die Gele­gen­heit bie­ten, die Regens­bur­ger Rede ohne poli­tisch kor­rek­te Scheu­klap­pen neu zu lesen.

Was ist die erste Sache, die heu­te getan wer­den müß­te, um dem Islam und dem Nahen Osten zu hel­fen, die­sen Weg ein­zu­schla­gen?

Weigel: Den Isla­mi­schen Staat stop­pen, ohne Zwei­fel.

Einleitung/Übersetzung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Dialogo/Getty

14 Kommentare

  1. Die­se Rede sehe ich im engen Zusam­men­hang mit den Mas­sen­mor­den an ori­en­ta­li­schen Chri­sten im Ori­ent. Wie immer er auch Recht gehabt haben mag, er hielt die­se Rede in engem zei­ti­chem Zusam­men­hang mit sei­ner Anbie­de­rung an den Ira­k­a­g­gres­sor Geor­ge Bush II, der 2001 zu einem “ Kreuz­zug gegen den Ter­ror“ auf­rief, und an die israe­li­sche Regie­rung. Der zu Lie­be hat er ja auch Pius XII. nie selig gespro­chen!

      • Es hat gera­de einen Appell gege­ben von sol­chen Ent­glei­sun­gen Abstand zu neh­men! Mich als blind­wü­tig und anti­se­mi­tisch zu beschimp­fen ist wohl letzt­klas­sig!

  2. Nun ist das Pro­blem der Reli­gi­ons­frei­heit ja nicht nur im Islam mög­li­cher­wei­se umstrit­ten, son­dern auch in der Kir­che.
    Die Kir­che hat ja sol­che Reli­gi­ons­frei­heit, wie sie nach und mit dem Vat. II dekla­riert wur­de, ent­ge­gen der bis­he­ri­gen Tra­di­ti­on erklärt.
    Wir stel­len seit­her fest, dass die Kir­che und der katho­li­sche Glau­be nie­der­ge­hen.

    Im Nahen Osten ist das­sel­be zu ver­zeich­nen — mit dem pan­ara­bi­sti­schen Kon­strukt löste das ohne­hin schon gespal­te­ne und unter­drück­te Chri­sten­tum spi­ri­tu­ell teil­wei­se auf und pfleg­te einen regio­na­len Öku­me­nis­mus.
    Für den Isalm war es jedoch weni­ger schlimm.
    Das liegt dar­an, dass er kei­ne vor­ran­gig spi­ri­tu­el­le Reli­gi­on, son­dern ein poli­ti­sches Kon­zept mit reli­giö­sen Anklän­gen ist.
    Wäh­rend die Chri­sten in allen isla­mi­schen Staa­ten, solan­ge sie reli­gi­ös inte­ger blie­ben, ihren Sta­tus halb­wegs in der Waa­ge hal­ten konn­ten und v.a. durch Über­läu­fer und Oppor­tu­ni­sten, die eben Kar­rie­re im isla­mi­schen Staat machen woll­ten (was nur mit Kon­ver­si­on ging) an Zahl ver­lo­ren — auch wenn es ein Sta­tus der Bür­ger 2. Ran­ges war, der immer wie­der mit Ver­fol­gung, Pogro­men und Gewalt­ak­ten ein­her­ging, eska­lier­te der Nie­der­gang des ori­en­ta­li­schen Chri­sten­tums selt­sa­mer­wei­se gera­de end­gül­tig mit dem pan­ara­bi­schen und tür­ki­schen Lai­zis­mus: die Pro­zent­zah­len san­ken rapi­de sofort nach dem 1. Welt­krieg in den Kel­ler.

    Das hier schon mehr­fach erwähn­te Buch Bat Yeors hat das ganz gut nach­ge­zeich­net. Man fin­det Infor­ma­tio­nen dar­über aber auch in den gän­gi­gen geschicht­li­chen For­schun­gen , die mit har­ten Fak­ten ver­se­hen sind und nach­prüf­ba­re Sta­ti­sti­ken auf­wei­sen.

    Es ist also ein Phä­no­men, dass das ori­en­ta­li­sche Chri­sten­tum mit der Lai­sie­rung der panarabischen/des ata­tür­ki­schen Staa­tes nach 1918 rasant unter­ging — also mit der rela­ti­ven Reli­gi­ons­frei­heit im Ori­ent!

    Die Macht­ko­or­di­na­ten haben sich ver­scho­ben — es gab nun nach 1918 kein ein­zi­ges isla­mi­sches Groß­reich mehr auf der Welt. Für eine Reli­gi­on mit Herr­schafts­an­spruch, deren Selbst­bild sogar genu­in mit einem poli­ti­schen Erfolg ver­bun­den ist, ist das der Aus­gangs­punkt zur Radi­ka­li­sie­rung. Und genau­so ist es ja nun auch gekom­men. Der lai­zi­sti­sche Pan­ara­bis­mus geht über­all unter und der Isla­mis­mus ist vor­herr­schend gewor­den.

    Auf der ande­ren Sei­te ist das The­ma Reli­gi­ons­frei­heit im katho­li­schen Den­ken ein abso­lu­ter Streit­punkt, weil die Kir­che sich nach dem Vat. II in Kon­trast zu ihrer bis­he­ri­gen Posi­ton gesetzt hat.

    Wir haben aber nun zwei hand­fe­ste Anhalts­punk­te, dass Reli­gi­ons­frei­heit den Nie­der­gang des Chri­sten­tums nach sich zieht: das ori­en­ta­li­sche Chri­sten­tum und die katho­li­sche, nach­kon­zi­lia­re Kir­che.

    So oder so kann also das Chri­sten­tum allei­ne auf­grund die­ser histo­ri­schen Erfah­run­gen immer nur ver­lie­ren unter die­sen Vor­zei­chen und der Islam immer nur gewin­nen.

  3. Was hat Bene­dikt nun genau gesagt?

    Er ver­weist zuerst auf die grund­sätz­li­che Pro­ble­ma­tik der isla­mi­schen Gewalt­tä­tig­keit — sie ist gewis­ser­ma­ßen system­im­ma­nent, mal stär­ker nach außen wirk­sam, mal schwä­cher. Fest steht aber auch, dass im Panar­bis­mus die Chri­sten sich irgend­wie mit dem Ara­bis­mus iden­ti­fi­zie­ren muss­ten, um sich dar­in zu fin­den. Eine umge­kehr­te Iden­ti­fi­ka­ti­on der Mus­li­me mit dem Ara­mä­er­tum war nicht inten­diert, auch wenn eini­ge gute Men­schen sich den­noch auch damit iden­ti­fi­zier­ten (wie Selim Matar z.B.), was an sich eine Ara­bi­sie­rung und wei­te­re kul­tu­rel­le Unter­wer­fung der Chri­sten bedeu­tet hat und kei­nes­wegs eine Befrei­ung.

    Bene­dikts Haupt­ar­gu­ment war aber der gra­vie­ren­de Unter­schied in den Got­tes­bil­dern: Wäh­rend das Chri­sten­tum mit einem Gott rech­nen darf, der sich selbst treu ist und nie­mals eine Zusa­ge oder einen Bund von sei­ner Sei­te aus wider­ruft (was aller­dings lei­der vie­le Chri­sten nicht begrif­fen haben), ist der isla­mi­sche Gott volun­ta­ri­stisch gezeich­net.
    das heißt: Allah muss sich nicht an sei­ne eige­nen Zusa­gen oder Vor­ga­ben hal­ten, wenn er anders will.
    Der Gläu­bi­ge ist also men­tal stän­di­ger gött­li­cher Will­kür und Unbe­re­chen­bar­keit aus­ge­setzt.

    Sol­cher Volun­ta­ris­mus des Got­tes­bil­des zieht auto­ma­tisch eine ent­spre­chen­de Men­ta­li­tät nach sich: auch die Gläu­bi­gen wer­den will­kür­lich und her­risch, hal­ten sich je nach Gusto mal an dies, mal an das — mal sind sie nett, mal sind sie grau­sam, ihre Reli­gi­on erlaubt ihnen sogar die stra­te­gi­sche Lüge (Taqi­ya). Das erschwert es jedem Nicht­mus­lim, mit ihnen auch nur ent­fernt ver­trau­ens­voll umzu­ge­hen — man weiß nicht, ob sie nicht gleich nach­her ihre Zusa­gen bre­chen. Denn sie haben dazu die Legi­ti­ma­ti­on durch ihren Glau­ben. Aber wie gesagt: genau­so ist auch ihr Gott gezeich­net.
    Isla­mi­sche Gott­er­ge­ben­heit ist daher etwas ande­res als christ­li­che Gott­er­ge­ben­heit. Erste­res ist Inschal­lah — Unter­wer­fung unter Got­tes Will­kür, letz­te­res ist Hin­ga­be an einen Bräu­ti­gam, der auch dann noch liebt, wenn man ihn belei­digt hat und sei­ne Ver­ge­bung ver­läss­lich schon im vor­aus zuge­sagt hat, sofern man in Lie­be bereut.

    Bene­dikt hat letzt­end­lich bezwei­felt, dass mit einem sol­chen Got­tes­bild tat­säch­lich eine ver­nünf­ti­ge Aus­gangs­ba­sis gege­ben ist — die­se eli­gi­on wird immer unter ihrer eige­nen gei­sti­gen Inkon­sti­stenz zusam­men­bre­chen, sich auf­bäu­men, wie­der zusam­men­bre­chen, sich umso mehr auf­bäu­men etc.

    Die Bezie­hung des Glau­bens zur Ver­nunft kann unter die­sen Vor­zei­chen nicht ver­läss­lich und nicht dau­er­haft her­ge­stellt wer­den.
    Selbst wenn es in der isla­mi­schen geschich­te mal ein paar ruh­ge­re Pha­sen gab mit etwas net­te­ren herr­schern — es brach in abseh­ba­rer Zeit wie­der zusam­men und wich dem alten Dämon der Will­kür und Grau­sam­keit.

    Ich stim­me Bene­dikt in die­sem Punkt zu — er hat das im Grun­de sehr klug beob­ach­tet.

    Hoff­nung auf den „ande­ren“ Islam habe ich daher kei­ne, weil er ein Wunsch­bild der Chri­sten ist, die uns im Ori­ent ja vor­füh­ren, dass es nicht klappt.

  4. Im ver­gan­ge­nen Jahr; deut­li­che Wor­te des im Jah­re 2008 von Papst Bene­dikt XVI. getauf­ten ehe­ma­li­gen Mos­lem Mag­di Chri­sti­an über den sog. „inter­re­li­giö­sen Dia­log“ mit der Irr­leh­re Islam:
    -
    “ Auch wenn Papst Bene­dikt XVI. die „Dik­ta­tur des Rela­ti­vis­mus“ anpran­gert, was mir gefiel und mich fas­zi­niert hat, die Wahr­heit ist, dass die Kir­che selbst phy­sio­lo­gisch rela­ti­vi­stisch ist. [.…] deren eige­ner reli­giö­ser Rela­ti­vis­mus, spe­zi­ell deren Legi­ti­mie­rung des Islam als wah­re Reli­gi­on, von Allah als dem wah­ren Gott, von Moham­med als wah­ren Pro­phe­ten, dem Koran als hei­li­ger Schrift und von Moscheen als Gebets­stät­ten.
    Es ist authen­ti­scher, selbst­mör­de­ri­scher Wahn­sinn, dass Johan­nes Paul II. sich dazu ver­an­lasst sah, am 14. Mai 1999 den Koran zu küs­sen, fer­ner, dass Bene­dikt XVI. am 30. Novem­ber 2006 in der Blau­en Moschee in Istan­bul die Hän­de auf den Koran gelegt, Rich­tung Mek­ka bete­te, wäh­rend Fran­zis­kus damit beginnt, die Mus­li­me als die­je­ni­gen zu prei­sen, „die den ein­zi­gen, wahr­haf­ti­gen und barm­her­zi­gen Gott anbe­ten“.
    Ich bin statt des­sen [.…] über­zeugt davon, dass alle Men­schen das unver­äu­ßer­li­che Recht auf Leben, Wür­de und Frei­heit haben und dass der Islam eine von Natur aus gewalt­tä­ti­ge Ideo­lo­gie ist, was die histo­ri­schen Kon­flik­te inner­halb und die vie­len Krie­ge hin­läng­lich bewie­sen haben.

    Wei­ter­hin bin ich immer mehr davon über­zeugt, dass Euro­pa vom Islam unter­wor­fen wird, so wie es seit Beginn des sieb­ten Jahr­hun­derts bei ande­ren Mit­tel­meer-Anrai­nern der Fall war, wenn es nicht die Klar­heit und den Mut auf­bringt, die Unver­ein­bar­keit des Islam mit unse­rer Zivi­li­sa­ti­on und den fun­da­men­ta­len Men­schen­rech­ten anzu­pran­gern, den Koran wegen der Dul­dung von Hass, Gewalt und Tod an Nicht­mus­li­men zu ver­bie­ten, die Scha­ria als Ver­bre­chen gegen die Mensch­heit zu ver­ur­tei­len, weil die­se die Ver­let­zung der Hei­lig­keit des Lebens aller, die Ver­let­zung der gleich­be­rech­tig­ten Wür­de von Mann und Frau und der Reli­gi­ons­frei­heit sowohl for­dert als auch prak­ti­ziert, sowie letzt­end­lich die Aus­brei­tung von Moscheen ver­hin­dert.“

    Die heu­te in mör­de­ri­scher Rase­rei wüten­den isla­mi­sti­schen Todes­ro­bo­ter sind Früch­te der wahr­heits­feind­li­chen „isla­mi­schen Schu­le“ ohne Gna­de und Erlö­sung; Mag­di Chri­sti­an Allam:
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    „Dabei ist die wah­re Waf­fe des isla­mi­sti­schen Ter­rors nicht der Spreng­stoff, son­dern die Gehirn­wä­sche, die Men­schen zu Robo­tern des Todes macht“.
    -

  5. Ich habe mir bei die­ser Rede damals an den Kopf gegrif­fen und die Haa­re gerauft, weil ich an jene Chri­sten dach­te, die unter den Mos­lems leben müs­sen und es ohne­hin schon schwer genug haben!

  6. Wer hat damals ver­stan­den, was unser Papst Bene­dikt damals schon für zukunfts­wei­send er/geahnt hat.
    Alles mög­li­che hat man die­sem wei­sen Mann ange­la­stet — ange­fan­gen von: ‚gefühl­los, unpas­send, Wich­tig­tue­rei .……‘ Wie Recht hat­te er doch. — Und hät­ten damals die Chri­sten auf IHREN ober­sten Hir­ten gehört und sich in „mehr Gebet“ zurück­ge­zo­gen, ver­mut­lich wären vie­le die­ser Schreckens­sze­na­ri­en weni­ger hef­tig an die­sen armen Syrern vor­bei­ge­gan­gen.
    Aber Satan weiß, daß sei­ne Zeit nur mehr kurz ist!

    • Was soll da wei­se und zukunfts­wei­send gewe­sen sein, schon vor Jahr­hun­der­ten hat ein Papst den Engel des Herrn für 12 Uhr ange­ord­net , zur Bekeh­rung der Mos­lems. Und das Trau­ri­ge ist ja dass die­se unse­re inter­re­li­giö­se, öku­me­ni­sche, reli­gi­ons­frei­heit­li­che Kir­che unse­rer Tage des­halb so mos­lem­feind­lich ist, nicht weil man das Evan­ge­li­um ver­kün­den, son­dern weil man Isra­el und des­sen Exkla­ve USA eine Freu­de machen will.

  7. Der Begriff Reli­gi­ons­frei­heit scheint mehr irre­füh­rend zu sein als zur Auf­klä­rung und Unter­schei­dung der Gei­ster bei­zu­tra­gen. Der Begriff ist unscharf und führt ob so oder so oder anders letzt­lich nur auf Abwe­ge. Er kann für Chri­sten in ver­schie­de­nen Staa­ten eine Hil­fe sein, dann aber auch für ande­re in ande­ren Staa­ten- und so pro­kla­miert die Kir­che + die christ­li­chen Gemein­schaf­ten bei uns „Reli­gi­ons­frei­heit“ für den Islam. Man sagt auch von kirchlicher/bischöflicher Sei­te den Mos­lems hier­zu­lan­de, daß sie sich für die „Reli­gi­ons­frei­heit“ der Chri­sten in ihren Her­kunfts­län­dern ein­set­zen sol­len. Man zeigt, daß man vom „Islam“ nichts begrif­fen hat.
    Ich fra­ge mich, ob auch die Hin­dus nicht bei uns Tem­pel bau­en soll­ten mit einem ihrer Heils­zei­chen ver­se­hen, dem Haken­kreuz.

    „Reli­gi­ons­frei­heit“ ist ein athe­isti­sches staat­li­ches Modell, das absicht­lich von der Wahr­heit, von Jesus Chri­stus selbst, weg­füh­ren soll. Der Herr selbst hat nie „Reli­gi­ons­frei­heit“ postu­liert, son­dern Kreu­zes­nach­fol­ge- unab­hän­gig von poli­ti­schen oder gesell­schaft­lich-reli­giö­sen Mehr­hei­ten.

    Der Islam ist eine Ideo­lo­gie des Bösen. Ob das Bild, das der Islam der­zei­tig abgibt mit der Rede Papst Bene­dikts zu tun hat, ist m.Er. schwer zu sagen.
    Man soll­te auch die Wir­kun­gen des west­li­chen Säku­la­ris­mus nicht unter­schät­zen wie auch all die vie­len tech­ni­schen und wirt­schaft­li­chen und wis­sen­schaft­li­chen Errun­gen­schaf­ten auf den „gemei­nen Mos­lem“ nicht. Bestes Bei­spiel: Osa­ma bin Laden.
    Da sieht er näm­lich, daß sein Kul­tur­kreis zu all­dem nichts bei­gesteu­ert hat. Also bleibt ihm nur, wie schon dem fal­schen Pro­phe­ten Moham­med, sein fal­scher Glau­ben als Opi­um. Und wie Gedop­te beneh­men sie sich dann. Gei­sti­ges Opi­um: das ist Islam.

  8. Ergänzung/Verbesserung des dritt­letz­ten Sat­zes: „Also bleibt ihm nur.…“
    Es bleibt ihm die allen Men­schen geschenk­te Ver­nunft anhand derer er wis­sen kann, daß es Gut und Böse gibt und jeder sich nach dem Guten ori­en­tie­ren kann oder soll.

    • Gut, dass Sie da noch einen Zusatz gemacht haben! Mei­ne Erfah­rung mit Mus­li­men ist, dass sie als Men­schen oft ganz inte­ger, um gro­ße mora­li­sche „Rein­heit“ bemüht sind. Eines der Lieb­lings­wör­ter derer, die ich ken­ne ist „Her­zen­rei­ni­gung“.
      Aber sie wol­len das allei­ne hin­krie­gen und den­ken, Allah habe ihnen die Ver­nunft gege­ben, die die Moral ein­sich­tig mache und es sei dem Men­schen ein Leich­tes, sich ent­spre­chend selbst zu for­men. Daher auch die dra­ko­ni­schen Stra­fen: man unter­schätzt die Sünd­haf­tig­keit bzw. man leug­net sie ganz. Der Mus­lim sieht im Men­schen nicht einen gefal­le­nen Sün­der, der erst lang­sam gerei­nigt wird, der fal­len und wie­der auf­ste­hen darf, son­dern einen, der gehorcht oder eben nicht. Und das Gehor­chen nimmt er als leicht zu bewerk­stel­li­gen an.
      Die­se star­ke Hin­ga­be im Chri­sten­tum z.B. an Maria, die „Guss­form“ (wie Augu­sti­nus sie nann­te), nach der wir von Gott her umge­stal­tet wer­den, all die­se Meta­pho­rik, die das Erbar­men Got­tes zu einer bere­chen­ba­ren und lie­be­vol­len Umge­stal­tung des Ein­zel­nen zur Chri­stus­för­mig­keit bedeu­tet, ist den Mus­li­men, die ich ken­ne und die sehr reli­gi­ös sind, fremd. Lei­der kann ich ihre Lite­ra­tur, die sie ara­bisch oder perisch lesen, nicht rezi­pie­ren, aber das sind die Gesprächs­in­hal­te.
      Sie wen­den eine enor­me Mühe auf, sich irgend­wie „recht“ zu ver­hal­ten, wobei der Begriff von Recht uner­bitt­lich und irgend­wie immer herz­los ist. Sie ken­nen die Lie­be Got­tes über­haupt nicht!
      Man muss also die­sen Men­schen als Men­schen in aller Lie­be gerecht wer­den.
      Aber ande­rer­seits ist der Islam allein von sei­ner Grund­la­ge her m.E. inso­fern nicht revi­dier­bar — ist es doch sei­ne urei­ge­ne Sen­dung, der Leh­re vom drei­fal­ti­gen Gott gewal­tig und gewalt­sam zu wider­spre­chen.

      Wie soll man also in ein Gemein­we­sen, in dem man doch an einem Strang zie­hen soll­te, zwei Pfer­de, die in ent­ge­gen­ge­setz­te Rich­tun­gen zie­hen, ein­span­nen?

      Theo­re­tisch gibt es nur zwei Lösun­gen:
      1. Man ver­bie­tet die kom­pri­miss­lo­se Reli­gi­ons­aus­übung für alle.
      2. Man muss eine Reli­gi­on der ande­ren unter­ord­nen.
      Ich fürch­te, dazwi­schen gibt es nichts.

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