Frankreich: Gefängnis für Beleidigung des Islam — Freispruch für Schändung der Kathedrale von Paris

Schändung der Kathedrale Notre Dame von Paris durch Femen-Weiber
Schän­dung der Kathe­dra­le Not­re Dame von Paris durch Femen-Wei­ber

(Paris) Zwei­er­lei Maß anti­christ­li­cher poli­ti­scher Kor­rekt­heit haben fran­zö­si­sche Rich­ter bewie­sen. Sie ver­ur­teil­ten zwei Frau­en, weil sie vor einer Moschee einen Schweins­kopf depo­nier­ten, spra­chen aber neun Femen-Söld­ne­rin­nen frei, obwohl sie die Kathe­dra­le von Paris geschän­det hat­ten.

Die Kathe­dra­le von Paris und damit bedeu­tend­ste Kir­che Frank­reichs zu schän­den, ist weni­ger schwer­wie­gend als irgend­ei­ne Moschee zu stür­men? Ja, sagen fran­zö­si­sche Rich­ter und fäll­ten Frei­spruch und Schuld­spruch.

Zwei Frau­en wur­den in Frank­reich zu neun Mona­ten Gefäng­nis ver­ur­teilt, weil sie vor der Moschee von Mayot­te einen Schwei­ne­kopf depo­nier­ten. Sechs Mona­te wur­den auf Bewäh­rung aus­ge­setzt, für drei Mona­te müs­sen die Ver­ur­teil­ten jedoch ins Gefäng­nis.

Veruteilt wegen „Aufwiegelung zum Haß“

Das Urteil wur­de am 18. Sep­tem­ber vom Straf­se­nat von Mamoudzou gefällt. Der Vor­fall ereig­ne­te sich in der ver­gan­ge­nen Sil­ve­ster­nacht. Nach einer durch­zech­ten Nacht mit viel Alko­hol leg­te eine Frau, um eine ver­lo­re­ne Wet­te ein­zu­lö­sen, vor der Moschee einen Schwei­ne­kopf ab. Die zwei­te Frau wur­de ver­ur­teilt, weil sie den Schwei­ne­kopf zur Ver­fü­gung gestellt hat­te. Der Ehe­mann der ersten Frau wur­de eben­falls ver­ur­teilt, weil er sie mit dem Auto vor die Moschee gebracht hat­te. Die Ver­ur­tei­lung erfolg­te wegen „Auf­wie­ge­lung zu Haß, Gewalt und Dis­kri­mi­nie­rung auf­grund der Zuge­hö­rig­keit zu einer Reli­gi­on“.

Politsöldnerinnen von Femen freigesprochen

Das Urteil von Mamoudzou erfolg­te auf­grund gel­ten­der Straf­be­stim­mun­gen. Den­noch irri­tiert es vie­le Fran­zo­sen. Vie­le fra­gen sich, war­um drei Men­schen ins Gefäng­nis müs­sen, weil sie vor einer Moschee – die Moschee wur­de von ihnen nie betre­ten – einen Schwei­ne­kopf ableg­ten, wäh­rend neun Femen-Akti­vi­stin­nen, die mehr­fach die Kathe­dra­le Not­re Dame von Paris schän­de­ten, von einem Straf­se­nat in Paris frei­ge­spro­chen wer­den. Die Politsöld­ne­rin­nen von Femen dran­gen mit ent­blöß­tem Ober­kör­per und auf­ge­mal­ten anti­kirch­li­chen und got­tes­lä­ster­li­chen Paro­len in die Kathe­dra­le ein, brüll­ten blas­phe­misch-sexi­sti­sche Paro­len, voll­zo­gen sakri­le­gi­sche Hand­lun­gen, spran­gen auf den Altar und beschä­dig­ten eine Glocke. Die geschän­de­te Kathe­dra­le muß­te jeweils durch einen eige­nen Ritus neu geweiht wer­den, ehe dar­in wie­der kul­ti­sche Hand­lun­gen vor­ge­nom­men wer­den konn­ten. Zu Femen sie­he den Bei­trag Wer steckt hin­ter Femen und ihrem anti­christ­li­chen Pro­test? Bezahl­te Akti­vi­stin­nen aus dem Rot­licht­mi­lieu.

Zum Schaden auch noch Hohn: Kirche muß Femen Schadenersatz zahlen

Die Pari­ser Rich­ter ord­ne­ten zudem an, daß die „Sex-tre­mi­stin­nen“, wie sich die anti­christ­li­chen Politsöld­ne­rin­nen selbst bezeich­nen, auch noch Scha­den­er­satz erhal­ten. Die Erz­diö­ze­se Paris muß jeder Femen-Kir­chen­schän­de­rin 1.500 Euro Scha­den­er­satz zah­len, weil der Ord­nungs­dienst der Kathe­dra­le es gewagt hat­te, die „Damen“ gegen ihren Wil­len aus der Kathe­dra­le zu beför­dern.

Wäre das Urteil auch so aus­ge­fal­len, wenn Femen eine Moschee gestürmt hät­te? In Frank­reich wer­den star­ke Zwei­fel laut. Abge­se­hen davon, haben die Femen-Wei­ber nie einen Fuß in eine Moschee gesetzt und es eben­so wenig gewagt, in irgend­ei­ner Wei­se Mos­lem­ver­tre­ter anzu­grei­fen, wäh­rend die Liste der von ihnen ver­ur­sach­ten Kir­chen­schän­dun­gen, dar­un­ter auch des Köl­ner Doms, und Angrif­fe auf katho­li­sche Bischö­fe und Kar­di­nä­le, dar­un­ter die Kar­di­nä­le Leo­nard (Brüs­sel) und Rou­co (Madrid) immer län­ger wird.

Für Frank­reichs Rich­ter ist die Schän­dung der bedeu­tend­sten katho­li­schen Kathe­dra­le des Lan­des weni­ger schwer­wie­gend als ein belei­di­gen­der Akt vor irgend­ei­ner Moschee. Das unter­schied­li­che Maß der poli­tisch kor­rek­ten Chri­sten­feind­lich­keit.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Tem­pi

36 Kommentare

  1. In Frank­reich ist längst eine „human sozia­li­sti­sche“ Katho­li­ken­ver­fol­gung im Gan­ge. Die „huma­ne“ Justiz als Hand­lan­ger der Wahr­heits­feind­lich­keit. Der bis März die­sen Jah­res amtie­ren­de fran­zö­si­sche Bil­dungs­mi­ni­ster (!) Vin­cent Peil­lon hat im Jah­re 2008 in einem Inter­view Fürch­ter­li­ches von sich gegeben….ja, es hört sich an, wie ein Kohor­ten-Wort­füh­rer des Für­sten die­ser Welt; schreck­li­che Ver­höh­nun­gen der Hei­lig­keit der Kir­che als mysti­scher Leib Chri­sti:
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    „Man wird nie ein frei­es Land auf­bau­en kön­nen mit der katho­li­schen Kir­che. Eine Revo­lu­ti­on kann nicht nur in mate­ri­el­ler Hin­sicht statt­fin­den. Man muß sie auch im Geist voll­zie­hen. Nun haben wir die Revo­lu­ti­on vor allem poli­tisch gemacht, aber noch nicht die mora­li­sche und spi­ri­tu­el­le. Damit haben wir die Moral und die Spi­ri­tua­li­tät der katho­li­schen Kir­che über­las­sen. Wir müs­sen sie erset­zen.
    Da man nicht ein­mal mehr den Pro­te­stan­tis­mus in Frank­reich anpas­sen könn­te, wie sie das in den ande­ren Demo­kra­tien getan haben, muß man eine repu­bli­ka­ni­sche Reli­gi­on erfin­den. Die­se neue Reli­gi­on ist die Lai­zi­tät, die die mate­ri­el­le Revo­lu­ti­on beglei­ten muß, die aber in Wirk­lich­keit die gei­sti­ge Revo­lu­ti­on ist.
    Die Revo­lu­ti­on impli­ziert, daß alles ver­ges­sen wer­den muß, was der Revo­lu­ti­on vor­aus­geht. Daher spielt die Schu­le eine zen­tra­le Rol­le, weil die Schu­le das Kind aus all ihren vor-repu­bli­ka­ni­schen Bin­dun­gen rei­ßen muß, um es dazu zu erzie­hen, ein Bür­ger zu wer­den. Es ist wie eine Neu­ge­burt, eine Trans­sub­stan­tia­ti­on die durch die Schu­le und für die Schu­le wirkt, die neue Kir­che mit ihren neu­en Prie­stern, die neue Lit­ur­gie und die neu­en zu lesen­den Geset­zes­ta­feln.“
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    Aus sol­cher „Bil­dungs­vor­ga­be“ rekru­tie­ren sich denn auch die skan­da­lös ver-bil­de­ten Juri­sten-Mario­net­ten in schwar­zen Roben, die sich „Rich­ter“ schimp­fen.

    • Ver­fol­gung ist nicht Aus­rot­tung und meint kei­nes­wegs, was Sie vor­tra­gen.* Auch stimmt es ein­fach nicht, daß die Kir­che die Frau­en­rol­le der­art ein­ge­engt hat. Es gab Ordens­leu­te, Köni­gin­nen und Unter­neh­me­rin­nen im Mit­tel­al­ter. Sie ver­wech­seln da etwas. Die von Ihnen beschrie­be­ne Ein­engung erfolg­te erst mit der bür­ger­li­chen Gesell­k­schaft nach (!) der soge­nann­ten Auf­klä­rung.

      *http://de.wikipedia.org/wiki/Verfolgung

    • Ach, hören Sie alter 68-er doch end­lich auf, Ihre Dau­er­plat­te abzu­spie­len. Was Ihre Genera­ti­on ange­rich­tet hat, ist wahr­lich genug, um wenig­stens durch Schwei­gen etwas Buße zu tun!

    • Ach, der Feh­ler in der Recht­schrei­bung ist das wirk­lich Unwich­ti­ge, für das man sich ent­schul­di­gen müss­te!

    • @ Mister X

      Gut, dass Sie drauf hin­wei­sen: die katho­li­sche Frau hat­te wesent­lich wei­te­re Spiel­räu­me — wie Sie es sagen. Es stimmt, dass erst mit der Ent­wick­lung fder bür­ger­li­chen Gesell­schaft die­se Ein­engung der weib­li­chen Tätig­keit geschah.

      Aller­dings hat Ram­pol­la inso­fern nicht ganz unrecht, als vie­le Män­ner und in ihrem ewi­gen Gefol­ge noch mehr Frau­en gera­de heu­te im Tra­di­tio­na­lis­mus die­se ehe­ma­li­ge katho­li­sche Wei­te für die Frau ableh­nen und dämo­ni­sie­ren. Ich habe neu­lich im Pfarr­blatt des Prio­ra­tes Rhein­hau­sen der FSSPX so ein unsäg­li­ches State­ment des dor­ti­gen Prie­sters gele­sen, der doch tat­säch­lich „den“ Femi­nis­mus, die Gen­de­rei und weib­li­che Unter­neh­mer in einen Topf wirft und der Unter­neh­me­rin Eva mit dem Apfel zuord­net. Sol­ches Gefa­sel treibt einem die Scham­rö­te ins Gesicht, wo doch bereits das alte Testa­ment die klu­ge Unter­neh­me­rin lobt…

      Es ist wirk­lich eine Tra­gö­die: der Tra­di­tio­na­lis­mus engt sich auf die bür­ger­li­chen Ver­en­gun­gen des 19. Jh ein, ver­kennt aber des­sen theo­lo­gi­sche Wei­te und spi­ri­tu­el­le gro­ße Linie zugun­sten einer pro­te­stan­ti­sier­ten Amish-Theo­lo­gie, der nicht nur kein ech­ter Katho­lik, son­dern auch kein ver­nünf­ti­ger Mensch fol­gen kann.

      Aber das ist hier nicht das The­ma: das The­ma des Arti­kels ist die total unge­rech­te Art, wie mit zwei­er­lei Maß gemes­sen wird. Denn wenn Sie so wol­len, ist die Rol­le der Frau nicht nur im post­mo­der­nen Islam, son­dern von Anfang an mies gewe­sen.
      Nicht zuletzt offen­bart stets der Umgang mit der Frau, wel­cher Qua­li­tät eine Reli­gi­on oder Kul­tur ist.
      Je sata­ni­scher, desto mehr wird die Frau in ihrer Grö­ße und Wür­de gehasst oder dämo­ni­siert. Auch man­cher Kir­chen­va­ter hat sich hier total ver­ga­lop­piert, wenn­gleich die Kir­che die­sen Blöd­sinn nie­mals bestä­tigt hat.

      Es trifft also auf den Islam eben­so zu wie auf die post­mo­der­ne athe­isti­sche Gesell­schaft. Aber auch ver­schie­de­ne Häre­si­en inner­halb des Chri­sten­tums, die v.a. Maria in ihrer Heils­rol­le ableh­nen, geste­hen der Frau kei­nen spi­ri­tu­el­len Raum zu — ent­we­der sie hat sich unter­zu­ord­nen oder eben genau wie ein Mann zu agie­ren.
      Ich sehe jedoch, dass vie­le Frau­en wert­vol­le Bei­trä­ge zur Theo­lo­gie und Fröm­mig­keit bei­ger­ta­gen haben — in dem Aus­maß nur in der katho­li­schen Kir­che und dies schon seit Jahr­hun­der­ten, v.a. im hohen und spä­ten Mit­tel­al­ter.
      Sei­en Sie doch Frau heu­te — nor­ma­le Frau. Es fängt damit an, dass eine gute Frau kaum einen ver­nünf­ti­gen und dis­zi­pli­nier­ten Mann fin­det.

    • @rampolla,
      Sie sind offen­sicht­lich sehr schlecht infor­miert.
      — Bei den Aktio­nen der fran­zö­si­schen Poli­zei gegen die Teil­neh­mer der Manif pour Tous wur­de natür­lich rohe Gewalt ange­wandt, mit erheb­li­cher Gefäng­nis­stra­fe für u.A. einen jun­gen Stu­den­ten S.;
      extre­me Ner­vo­si­tät bei der Bekämp­fung, Arre­stie­rung und Mole­stie­rung der Veil­leurs, die total ruhig das Stun­den­buch beten;
      und mas­si­ves Auf­tre­ten von Poli­zi­sten in Süd­west­frank­reich gegen in Stil­le pro­te­stie­ren­de älte­re Damen und Senio­rin­nen — die gan­ze Affä­re wur­de dann echt vau­de­villesk und reif für einen Lou­is de Funès‑film.
      Die fran­zö­si­sche Bevöl­ke­rung ist sich der anti­christ­li­chen (und beson­ders anti­ka­tho­li­schen) Ten­denz der Regie­rung sehr gut bewußt.
      — Ihre Aus­sa­gen über die Stel­lung der Frau gehen auf den Code Napoléon zurück.
      In der Kir­chen­ge­schich­te haben Frau­en stets eine her­vor­ra­gen­de Rol­le gespielt- an der wich­tig­sten Stel­le die Hl. Maria, Got­tes­mut­ter.
      Der 68er Unsinn wird mit zuneh­men­der Zeit noch viel düm­mer.

    • Ver­ehr­te Ram­pol­la, nun reden Sie doch wirk­lich Unsinn! Wenn eine Justiz mit zwei­er­lei Maß misst und dis­kri­mi­nie­ren­de Urtei­le spricht, ist das sehr wohl Ver­fol­gung. Wenn ein Bäcker sich wei­gert, für ein homo­se­xu­el­les Paar eine Hoch­zeits­tor­te zu backen, ver­liert er sei­ne Lizenz. Wenn die Kir­che ran­da­lie­ren­de Wei­ber, die sich wie Huren auf­füh­ren, hin­aus­kom­pli­men­tiert, um die Hei­lig­keit ihres Ortes zu schüt­zen, bekommt sie eine Geld­stra­fe. Und die Femen-Söld­ne­rin­nen als Frei­heits­kämp­fe­rin­nen oder Frau­en­recht­le­rin­nen dar­stel­len zu wol­len, ist doch wirk­lich absurd! Sind das die erkämpf­ten Rech­te einer Frau, sich wie Tie­re zu beneh­men? Damit belei­di­gen Sie jede eman­zi­pier­te und gei­stig auf­ge­klär­te Frau!

    • Dan­ke für die­ses sehr wich­ti­ge Zitat, das einem die Augen für die moder­ne — nicht nur in Frank­reich prak­ti­zier­te — Bil­dungs- und Fami­li­en­po­li­tik öff­net.

    • @ defen­dor

      Das ist in der Tat ein schlim­mes Zitat.
      Mir stel­len sich dabei ein­gie Fra­gen:

      Von wel­cher „katho­li­schen Kir­che“ spricht der Mann?
      Von der vor­kon­zi­lia­ren oder nach­kon­zi­lia­ren, oder ist bei ihm die „katho­li­sche Kir­che“ mit dem Wahn etwa vom „Welt­ju­den­tum“ ver­gleich­bar, bei dem ja auch kei­ner wuss­te, was das ist und wo das sein soll, aber gewis­ser­ma­ßen als Schreck­ge­spenst neu erfun­den wur­de, mäch­tig auf­ge­putzt und so real vor Augen gezeich­net, dass es wie eine Dämo­nen­frat­ze für bare Mün­ze gehal­ten wur­de, vie­le, lei­der bis heu­te Katho­li­ken, glaub­ten an die Exi­stenz die­ser Frat­ze.
      Nun also die Frat­ze einer „Welt­kir­che“ mit Eigen­schaf­ten, die die Kir­che gar nicht hat? Eine Vogel­scheu­che, der man die Lum­pen aller „ent­ge­gen­ste­hen­den“ Eigen­schaf­ten über­zie­hen kann? Was immer also die­ser „gei­sti­gen Revo­lu­ti­on“ ent­ge­gen­ste­hen könn­te, wird auto­ma­tisch der Kir­che zuge­ord­net?

      Die näch­ste Fra­ge ist dann: Ob sich Ber­go­glio mit sei­nen krampf­haf­ten Anbie­de­rungs­ver­su­chen an die Welt, sei­ner merk­wür­di­gen Gewun­den­heit bei den ent­spre­chen­den The­men auch (nicht nur!) aus stra­te­gi­schen Grün­den so wachs­weich nach außen und knall­hart nach innen posi­tio­niert?
      Geht es um das, was schon Pius X. in Frank­reich aus­focht — die tota­le Lai­sie­rung des Staa­tes, die die Kir­che natür­lich enor­me mate­ri­el­le Opfer koste­te? Ich ste­he aller­dings dazu, dass mir die Hal­tung Pius X. immer noch impo­niert in die­ser Fra­ge, dass sie mir recht­gläu­big erscheint, die der „Päp­ste“ seit Johan­nes XXIII. aber nicht…und Ber­go­glio nun den Vogel abschießt.

      Die Absicht, die Kin­der in der Schu­le ent­spre­chend zu for­men, wird aller­dings nie­mals gelin­gen — das gelang weder den Nazis noch den Kom­mu­ni­sten. es sei denn, man macht es wie es die Faschi­sten getan haben und nimmt den Eltern die Kin­der voll­kom­men weg, ent­zieht ihnen also das Erzie­hungs­recht.

      Ich emp­feh­le die Lek­tü­re von Tho­mas von Aquin „De reg­no“ (Über die Herr­schaft der Köni­ge), oft auch als „De regi­mi­ne princi­pi­um“, gibt es auch als Reclam­heft auf Deutsch. Er legt Herr­schafts­for­men dif­fe­ren­ziert aus­ein­an­der, geht auf histo­ri­sche Bei­spie­le, und es ist tröst­lich, dass auch er tota­len Gewalt­herr­schaf­ten nur eine kur­ze Zeit ver­heißt — weil das immer so war und nie­mals anders sein wird.

      Die­se Mini­ster wird sei­ne Zie­le nicht errei­chen, auch wenn er sie vor­der­grün­dig für kur­ze Zeit ein­mal durch­set­zen kön­nen soll­te.

    • Die Kir­che hat kein fal­sches Frau­en­bild gezeich­net, das waren und sind die jewei­li­gen nicht-katho­li­schen Gesell­schaf­ten oder nicht-katho­li­schen Katho­li­ken.
      Erst im Chri­sten­tum wur­de die Wür­de der Frau (und des Kin­des) gelebt. Mit Ver­schwin­den des Chri­sten­tums wird die Wür­de der Frau (und der Kin­der) wie­der mit Füßen getre­ten — heu­te in der „west­li­chen Welt“ z. B. in der moder­nen Form von Femi­nis­mus, Gen­de­ris­mus, Frei­mau­rer­tum, Sexua­lis­mus etc.
      Ehe­frau und Mut­ter ist über­haupt kei­ne „Rol­le“, bei­des ist eine Beru­fung Got­tes, eine Aus­zeich­nung Got­tes als Mit­wir­kung an Sei­ner Schöp­fung und am hei­lig wer­den, heil wer­den Sei­ner Schöpfung.Und der Aus­schluss von den Rech­ten der Män­ner ist auch unsin­nig. Die Frau hat die glei­che Wür­de, was viel mehr und auf einer höhe­ren Ebe­ne ange­sie­delt ist. Was soll ein Wahl­recht, wenn 51% der Mani­pu­lier­ten ent­schei­den, da ist es viel bes­ser als Frau den Mann zu unter­stüt­zen, dass er immer mehr Mann wird und als Wäh­ler, Poli­ti­ker die rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen trifft. Wenn ich in mei­nem beruf­li­chen Umfeld die vie­len „Grü­nIn­nen“ mit ihren men­schen­zer­stö­ren­den Ideen und ihren Kin­der ver­nach­läs­si­gen­den Hand­lun­gen sehe, bin ich heu­te als Frau eher dafür, dass Frau­en nicht wäh­len soll­ten. Wel­che abtrei­ben­de Frau erkennt z.B., dass die Abtrei­bung ein Euge­nik-Pro­gramm ist („Min­der­wer­ti­ge, „Lebens­un­wer­te“ , z.B. Arme, Allein­er­zie­hen­de, Hartz IV-Emp­fän­ger, Far­bi­ge etc. sol­len sich sich nicht ver­meh­ren dür­fen, sol­len kei­ne Zukunft haben dür­fen, sie sol­len dem Wei­ßen, Eli­tä­ren nicht die welt­li­chen Res­sour­cen weges­sen, weg­le­ben), es wird den Frau­en von den Mani­pu­lier­ten ver­kauft als „Recht auf sexu­el­le Selbst­be­stim­mung, als Recht jeder­zeit sexu­el­les Befrie­di­gungs­ob­jekt zu sein, zum Preis des Todes des eige­nen Kin­des. Das pau­li­ni­sche „Die Frau sei dem Man­ne unter­tan“ ist völ­lig anders. Hier ist von der Ehe die Rede. Ent­schei­dun­gen müs­sen von einem getrof­fen wer­den, wenn bei zwei­en ver­schie­de­ne Ansich­ten vor­lie­gen. Die Frau aller­dings darf sich nur dem Mann unter­ord­nen, der sich voll­stän­dig Chri­stus unter­ord­net. Hier könn­ten Sie hel­fen auf­zu­klä­ren, als die irri­ge Mei­nung zu ver­tre­ten als soll­te sich die Frau jedem Macho und Mach­bes­se­nen unter­ord­nen.
      Aus­ein­an­der­set­zun­gen sind ver­lo­re­ne Zeit, Reue und Umkehr von Män­nern und Frau­en und leben nach dem Wil­len Got­tes ist das ein­zig lebens­not­wen­di­ge.

    • @ bel­lis

      In vie­lem gebe ich Ihnen zwar recht, aber die­se gan­zen lächer­li­chen Debat­ten um Wahl­recht und wer oben und wer unten ist, wer der „Bestim­mer“ sein darf, — wie schon die Kin­der sagen — das ist eines Katho­li­ken nicht wür­dig.

      Ich den­ke, wer nicht beach­tet, dass Gott mit Maria völ­lig sou­ve­rän ver­fah­ren ist, nicht ihren Mann erst mal kon­sul­tiert hat, son­dern sie allei­ne her­an­ge­zo­gen hat — der ver­fehlt trotz allem die rech­te Kon­stel­la­ti­on.
      In einer nor­ma­len Ehe steht man eh nicht gegen­ein­an­der, son­dern bil­det eine Ein­heit. Kein nor­ma­ler, klu­ger Mann spielt sich als „Bestim­mer“ auf — das wäre näm­lich für ihn, von dem es aus­drück­lich in der guten Schöp­fung noch hieß, er bedür­fe der Frau als Hil­fe (adiuto­ri­um) und es sei an ihm, ihr zu fol­gen (nicht umge­kehrt), sein Ende. es ist Fluch­ord­nung nach dem Sün­den­fall, dass der Mann so ver­bis­sen um sei­ne Macht kämpft — über­all und allent­hal­ben, nicht nur gegen die Frau, son­dern auch von Mann zu Mann. Man sehe sich die Geschich­te an. Das ist Sün­den­fol­ge eben­so, wie die Frau sich stets ins Schlepp­tau des Man­nes geschleimt hat, um ihn dann von hin­ten durch die Brust ins Auge zu „beset­zen“. Furcht­bar — das soll bei uns doch nicht mehr so sein!!
      Der klu­ge Mann hört auf sei­ne Frau, und die klu­ge Frau ver­sucht, ihm die beste Stüt­ze nach Gott zu sein, der sich schließ­lich auch als „Hil­fe“ (adiuto­ri­um) anspre­chen lässt. dazu muss sie aller­dings gei­stig sou­ve­rän sein.
      Das heißt aber nicht zwin­gend, dass einer das Abzieh­bild vom ande­ren ist, und ein unter­schied­li­ches Votum bei den Wah­len ist auch nichts Ver­werf­li­ches. Blei­ben wir nüch­tern und auf dem Tep­pich!
      Und ande­rer­seits ist der Hl. Josef auch der „neue Mann in Chri­stus“: er sucht nicht das Sei­ne, herrscht nicht über die Frau, son­dern ord­net sich sogar ihrer Mis­si­on unter, weil er so auf sei­ne Wei­se das Gro­ße mit­ver­mit­telt! Dass all das natür­lich sowie­so umge­kehrt auch gilt, soll­te klar sein, denn in Chri­stus ist nicht mehr Mann oder Frau.

      So haben es alle wah­ren Katho­li­ken gehal­ten, und ich sag­te es schon: nir­gends konn­ten sich Frau­en so extrem ent­fal­ten wie in der Kir­che. Vie­le schei­ter­ten aber auch an Wider­stand.

      Allen Tra­dis sei mah­nend gesagt, dass Pius X. es war, der Jean­ne d’Arc selig­sprach, die Frau, die die dama­li­gen Geschlech­ter­be­ton­köp­fe (aus macht­po­li­ti­schen Grün­den) auf den Schei­ter­hau­fen brach­ten, weil sie als Frau im Auf­trga Got­tes Gro­ßes voll­brach­te, bes­ser als der Mann, in einer Män­ner­do­mä­ne, und sie ver­brann­te u.a. weil sie „Män­ner­klei­dung“ getra­gen habe u.ä.

      Allei­ne die Tat­sa­che, dass Gott nach dem Sün­den­fall der Frau die Über­win­dung des Satans ver­hei­ßen hat und nicht dem Mann ist schon mal eine Aus­zeich­nung — aber auch das ist in Chri­stus auf­ge­ho­ben und die Frau, va.a Maria teilt dies an alle aus, egal ob Mann oder Frau.

    • @ bel­lis Sie haben Recht.
      Was die gan­zen super­tol­len rech­te der Frau­en angeht, so fällt mir da immer nur das Wort einer radi­ka­len ame­ri­ka­ni­schen Femi­ni­stin an, die resi­gniert fest­stellt:
      „Alles was du vom Platz im Füh­rungs­kol­lek­tiv hast, ist Gonor­rhoe“

      Man tut immer so, und das ärgert mich ziem­lich, als sei es irgend­wie was gutes, durch die Bet­ten zu hüp­fen und sich von jeder Ver­ant­wor­tung zu drücken, als bestün­de das Glück gera­de für Frau­en dar­in so zu wer­den wie Män­ner und auf die Frucht­bar­keit und das Kin­der­krie­gen her­ab­zu­schau­en. Natür­lich war es frü­her auch so, dass der Mensch erb­sünd­lich geschwächt war, ich ich fin­de das was man so land­läu­fig als frau­en­feind­lich bezeich­net, kann man auch so sehen, dass man die Frau­en von den Anfor­de­run­gen der äußern Welt fern­hal­ten woll­te, damit sie in Ruh‘ und Frie­den ihre Kin­der krie­gen und groß zie­hen konn­ten.
      Was das Wahl­recht angeht, als im letz­ten Schwei­zer Kan­ton das Frau­en­wahl­recht ein­ge­führt wur­de, sag­te eine alte, gestan­de­ne Bäue­rin „Mir ist das egal ob ich wäh­len darf oder nicht, solan­ge die bei mir auf dem Hof machen, was sie sol­len“
      Steckt viel Wahr­heit dahin­ter, oder Albi­no Lucia­ni
      „Ich kann mir nicht hel­fen, ich fin­de ein mit­tel­al­ter­li­ches Frau­en­bild, strahlt mehr von der Wür­de der Frau aus, als die eman­zi­pier­te Frau aus der Zahn­pa­sta­wer­bung!“

  2. „18 Wenn die Welt euch haßt, so wis­set, daß sie mich vor euch gehaßt hat. 19 Wenn ihr von der Welt wäret, wür­de die Welt das Ihri­ge lie­ben; weil ihr aber nicht von der Welt seid, son­dern ich euch aus der Welt aus­er­wählt habe, dar­um haßt euch die Welt. 20 Geden­ket des Wor­tes, das ich euch gesagt habe: Ein Knecht ist nicht grö­ßer als sein Herr. Wenn sie mich ver­folgt haben, wer­den sie auch euch ver­fol­gen; wenn sie mein Wort gehal­ten haben, wer­den sie auch das eure hal­ten. 21 Aber dies alles wer­den sie euch tun um mei­nes Namens wil­len, weil sie den nicht ken­nen, der mich gesandt hat.“ Johan­nes 15, 18–21
    Mich wun­dert das Ver­hal­ten der frei­mau­re­ri­schen Rich­ter nicht. Immer­hin ist das Chri­sten­tum ihr größ­ter Feind, den es zu bekämp­fen gilt. Da der Islam ihnen dabei behilf­lich ist, lieb­ko­stet man natür­lich mit ihm zusam­men. Jeden­falls nur solan­ge, bis in den euro­päi­schen Län­dern die Scha­ria ein­ge­führt wird und dann viel­leicht auch ihre Köp­fe rol­len wer­den.
    Die Kir­che ist aber auch mit­schul­dig an die­sem Vor­ge­hen, denn auch vie­le katho­li­sche Wür­den­trä­ger lieb­ko­sten mit ihren Fein­den. Das hat auch nichts mit Fein­des­lie­be zu tun. Als Christ hat man sich um das Wohl aller Men­schen zu sor­gen und ein guter Christ betet auch für die Bekeh­rung und Erlö­sung der Frei­mau­rer und Mos­lems. Anstatt man sie aber zu bekeh­ren ver­sucht, macht man ihnen klar, dass auch ihr Weg rich­tig sei und zum Heil führt.
    Es ist ähn­lich wie im Alten Bund. Das von Gott erwähl­te Volk Isra­el sün­dig­te, hol­te frem­den Kult in sein Land und wur­de von Gott bestraft. Heu­te sün­di­gen vie­le Mit­glie­der der Kir­che, auch rang­ho­he kirch­li­che Wür­den­trä­ger, und hoh­len zum Teil auch frem­den Kult in die Kir­chen. Die­ses Ver­hal­ten wird von Gott eben­so bestraft, wie das Ver­hal­ten Isra­els.
    Man bemerkt hier aber sehr leicht, dass das Chri­sten­tum die ein­zig wah­re Reli­gi­on und der ein­zi­ge Weg zur völ­li­gen Erlö­sung ist. Um die Erlö­sung der Men­schen jedoch zu ver­hin­dern, arbei­ten der Teu­fel und sei­ne Die­ner gegen die hei­li­ge katho­li­sche und apo­sto­li­sche Kir­che und ver­su­chen sie zu zer­stö­ren. Der Teu­fel hat sei­ne Die­ner außer­halb und, was beson­ders gefähr­lich ist, auch inner­halb der Kir­che.
    Sei­en wir wach­sam und beten…
    Hei­li­ge Maria, bit­te für uns.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

    • Jeder, der das Heil durch Jesus Chri­stus leug­net, kann kei­ne Form von Gleich­be­rech­ti­gung sei­tens der Kir­che erwar­ten, son­dern nur Dul­dung im Irr­glau­ben. Dabei ist es ziem­lich egal, ob es sich um Juden han­delt, die sich mit Isra­el gegen den gött­li­chen Wil­len stel­len, Frei­mau­rer, die eine Moral neben der Reli­gi­on behaup­ten, aber mit reli­gi­ös hoch­gra­dig auf­ge­la­de­ner Sym­bo­lik arbei­ten, oder Moham­me­da­ner, die in das christ­li­che Vaku­um Euro­pas nach­rücken sol­len.

  3. Ich hät­te nie­mals gedacht, daß eine Zeit kom­men wer­de, in der halb nack­te Wei­ber durch ein sexua­li­sier­tes und ordi­nä­res Geba­ren in Kir­chen ein­drin­gen und dort unflä­ti­ge, obszö­ne Rufe von sich geben und durch die Kir­chen schrei­en wie die Teu­fel, die die See­len zu ver­dam­men suchen. Ver­zei­hung, aber damit ist die Gren­ze über­schrit­ten. Die Schän­dung des Aller­hei­lig­sten durch Sata­ni­sten wäre viel­leicht die näch­ste Stu­fe. Wir müs­sen uns dar­über im Kla­ren sein, daß die Bema­lung der ent­blöß­ten Ober­kör­per und die sexua­li­sier­te „Klei­dung“ ein­deu­tig aus der Por­no­gra­phie und dem Rot­licht­mi­lieu ent­lehnt sind. Des­sen gei­sti­ge Kin­der sind die­se Wei­ber. Damit beschmut­zen und ver­let­zen sie die Wür­de beson­ders jeder Frau. Jede Sün­de muß gesühnt wer­den, damit ihre Fol­gen abge­mil­dert wer­den. Sonst ent­ste­hen die Struk­tu­ren der Sün­de, die eine gan­ze Gesell­schaft wei­ter in den Ruin trei­ben. Auch das ist das Ver­derb­li­che, das mit ein­ge­plant ist. Denn umso grö­ßer ihr Zur­schau­stel­len der Got­tes­lä­ster­li­chen Hand­lun­gen sich in unse­ren Gesell­schaf­ten ver­brei­tet, umso mehr wer­den Gen­de­ris­mus, Homo-Akti­vi­sten und Abtrei­bungs-Befür­wor­ter sich als Resul­tat die­ser Struk­tu­ren der Sün­de ver­brei­ten kön­nen. Auch der Sexis­mus, Voye­ris­mus, Pädo­phi­lie und alle ande­ren Gewalt­ver­bre­chen vor allem gegen Frau­en, wie Ver­ge­wal­ti­gun­gen, Zwangs­ehen, Beschnei­dun­gen, Zurück­set­zun­gen und Benach­tei­li­gun­gen Frau­en gegen­über wer­den eine Gleich­be­rech­ti­gung, wie sie von Gott gewollt ist, wei­ter ver­schlech­tern. Ich möch­te hier nicht Russ­land das Wort reden, aber man beob­ach­te, wie sel­ten es dort zu Kir­chen-Schän­dun­gen durch Femen-Wei­ber kommt. Nun ist Russ­land nach west­li­chen Maß­stä­ben bekannt­lich kein „Rechts­staat“ und die Femen-Wei­ber über­le­gen sich genau, ob sie jah­re­lang in rus­si­schen Gefäng­nis­sen zubrin­gen möch­ten ! Denn dumm sind sie schließ­lich nicht. Ganz anders in Euro­pa. Dort ist mit dra­ko­ni­schen und wirk­li­chen Stra­fen nicht zu rech­nen. Die Poli­tik und die Rich­ter betrei­ben den Knie­fall vor den Mus­li­men. Der Islam ist sowie­so viel bes­ser dazu geeig­net, das spe­zi­fisch Christ­li­che , das gehasst wird, zu ver­wi­schen bis es auf­ge­löst ist in einer Gesell­schaft vol­ler „Inte­gra­ti­ons­wil­li­ger“. Mei­ner Mei­nung nach ist es berech­tigt, die­se Wei­ber gewalt­sam aus jeder Kir­che zu ent­fer­nen. Man bete aber auch für sie und „beson­ders für jene, die Sei­ner Barm­her­zig­keit am mei­sten bedür­fen“.

    • Nun wird aller­dings immer wie­der berich­tet, der „Draht­zie­her“ hin­ter dem Femen-Pro­jekt sei ein gewis­ser Vik­tor Swjatz­ki, hier zum Bei­spiel ein bericht http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013–09/femen-mann-chef-schewtschenko

      Sie sagen es: eine nor­ma­le Frau, die ihre Wür­de nach dem Vor­bild Mari­as gestal­tet wis­sen will (und Maria ist sogar die Köni­gin der Apo­stel udn Engel), wür­de sich nie­mals zu so etwas her­ge­ben oder gemein machen.
      Es ist tat­säch­lich eine unsäg­li­che Ernied­ri­gung der Frau.

      Dass sol­cher­art ernied­rig­te Frau­en — im Bild gespro­chen — in die rei­ne Braut Chri­sti geschickt wer­den, um deren Bild zu ver­schmut­zen, ist wirk­lich ein sata­ni­scher Angriff auf die Kir­che, auf Maria und auf die Frau.

      Da aber hin­ter die­ser Ernied­ri­gung höchst­wahr­schein­lich doch eben wie­der ein Mann steht, soll­te man die­se Frau­en ein­fach ein­sam­meln und erst mal waschen und anzie­hen, anschlie­ßend medi­zi­nisch behan­deln und dann auf einen Pro­zess vor­be­rei­ten wegen der Delik­te, die nach gel­ten­dem Recht im Raum ste­hen.
      Es kann sein, dass in die­ser gan­zen Femen­ge­schich­te ein kri­mi­nel­ler Sumpf steckt, der aber nicht ursäch­lich von Frau­en aus­geht, son­dern von Män­nern, die sich Frau­en wie Tie­re hal­ten und abrich­ten für alles mög­li­che.

      • Lie­be Zeit­schnur,
        tau­send mal haben Sie Recht!!!
        A.K.Emmerick sah in ihren Visionen,offenbar in unse­rer Zeit „Frau­ens­per­so­nen“, die weis­sag­ten oder in Tran­ce waren, aber — und jetzt kommts — von MÄNNERN „magne­ti­siert“ wur­den (ich den­ke, sie mein­te „hyp­no­ti­siert“)!
        Die Femen-Wei­ber stam­men samt ihren Zuhäl­tern zum gro­ßen Teil aus dem russisch/ukrainischen Rot­licht und wur­den wahr­schein­lich mit Dro­gen „abge­rich­tet“.
        Wenn es mich nicht so ärgern wür­de, müss­ten die einem eigent­lich leid tun.
        Das eigent­li­che Übel (und da wird mir übel) sind die Hin­ter­män­ner, die Dun­kel­män­ner, die die Strip­pen für die­ses erbärm­li­che Spiel zie­hen, da wird mir nicht nur übel,da kann einem rich­tig Angst wer­den.
        Hof­fen (und beten) wir, das der Spuk irgend wann vor­bei­geht.

    • @ Tho­mas
      hat­ten wir alles schon mal und zwar eben­falls in Frank­reich, eben­falls in Not­re Dame, als man eine nack­te Hure als „Göt­tin der Ver­nunft“ auf den Altar setz­te.
      Im Grun­de genau­so blöd wie die­se Feman­zen als Kämp­fer für die Frei­heit, wel­che Frei­heit denn? zu betrach­ten.

  4. Was das Frau­en­bild betrifft: Das Lehr­amt hat das so nie gesagt. Im Gegen­teil — es hat die Heils­rol­le der Frau in der Mut­ter­got­tes mas­siv aus­ge­fal­tet bis ins 20. Jh hin­ein — aber genau das leh­nen, wie man ja auch hier im Forum sieht — vie­le Tra­di­tio­na­li­sten vehe­ment ab.
    Dabei kann es gar nicht anders sein: wenn Gott sich zuerst eine Frau in voll­kom­me­nenr Wei­se ange­traut hat, dann muss man dar­in erken­nen, wie Gott die Frau sieht. Dass der Mann unter Sün­de das nicht ger­ne hört, ist klar. Dass man­che Män­ner, die noch nicht erkannt haben, dass sie es waren, die IHM Leid zufüg­ten, in Eva bzw. „der“ Frau die Haupt­schul­di­ge sahen und den bibli­schen Bericht zu die­sem Zweck anrei­cher­ten um Details, die er gar nicht ent­hält, ist auch ein Phä­no­men. Ich befas­se mich z.Zt. gera­de mit dem The­ma und könn­te dazu sehr viel Detail­lier­tes sagen. Das NT nennt durch­weg Adam als den Haupt­schul­di­gen, was ein­sich­ti­ge Grün­de hat, wenn man den Gene­sis­be­richt ohne spe­ku­la­ti­ve Bei­mi­schung liest. Es ändert aber nichts dar­an, dass wir alle Adams­kin­der sind…Mann wie Frau…

    Den­noch ist die Kir­che der Ort, an dem auch — ange­fan­gen bei Hl. Josef — vie­le, sehr vie­le Män­ner wirk­lich durch­drun­gen sind von der Gna­de und immer bereit waren und sind, die Frau höher zu ach­ten als sich selbst, genau­so wie dies auch der Frau ver­ord­net ist im NT gegen­über dem Mann. Das ist der Geist, der von Gott kommt. Sie kön­nen daher bei den ech­ten begna­de­ten Män­nern und Frau­en wah­re Wud­ner der gegen­sei­ti­gen Ach­tung erken­nen, schon früh — Ich war erstaunt, wie lie­be­voll und hoch­ach­tungs­voll der hl. Boni­faz an Frau­en schrieb (Äbtis­sin­nen, Ordens­frau­en). Da ist nichts, aber auch gar nichts zu ent­decken von der Hal­tung Adams, die Gott schon nach dem Sün­den­fall sofort zurück­wies („Die Frau, die DU mir gege­ben hast, die hat mir gege­ben…“) mit Wor­ten die dam auf­zei­gen, dass er selbst der Mann war, der gesün­digt hat, der im übri­gen bei sei­ner Frau war, wie die gene­sis berich­tet und ihr nicht hel­fend zur Sei­te sprang und dafür gra­de­ste­hen muss. Ein Mann, der also die­se alte Hal­tung Adams auf­weist, ist tat­säch­lich nicht im rech­ten Geist — das kann man wohl kaum anders beur­tei­len.

    Und damit kom­me ich zu Ihrem letz­ten Gedan­ken: Doch — es gibt wah­ren Ungeist, und man muss ihn auch benen­nen. Ungeist ist all das, was in irgend­ei­ner Wei­se der Offen­ba­rung wider­spricht oder sie unter­läuft. Sie sehen es doch hier im Forum: man kann man­chen Postern atus­den­mal nach­wei­sen, dass Schrift und Tra­di­ti­on eine bestimm­te Sicht­wei­se, noch dazu wenn sie hass­erfüllt vor­ge­tra­gen wird, nicht erlaubt für einen Katho­li­ken. Anstel­le von ruhi­gen Argu­men­ten kom­men Ver­me­um­dun­gen, Häme und Ablen­kungs­ma­nö­ver zurück und am schlimm­sten Psy­cho­lo­gi­sie­rer, die ihre eige­ne Erre­gung auf dich pro­ji­zie­ren — eine alte pro­pa­gan­di­sti­sche Masche udn Sta­ßen­gang­ni­veau.
    Inso­fern ist der Hin­weis auf den Ungeist nicht immer ein „Aus­ge­hen der Argu­men­te“.
    Es geht dabei um die Gefähr­lich­keit sol­cher Ver­mi­schun­gen im Glau­ben, nicht dar­um, ande­re zu ver­teu­feln

  5. @rampolla Sie frag­ten Car­los was hin­ter der Pro­vo­ka­ti­on der Femen Wei­ber steht. Ich wills Ihnen sagen. Es sind kräf­ti­ge Finanz­eli­ten wie Geor­ge Soros. War­um tut Herr Soros das? Damit ein Rab­bi in Isra­el behaup­ten kann, daß die Chri­sten in Isra­el sicher sei­en und Ihre Reli­gi­on in Frei­heit aus­üben kön­nen. Das das eine Lüge ist wis­sen wir, sonst wären nicht sovie­le bereits in die USA aus­ge­wan­dert, weil sie in Isra­el kei­ne Arbeit bekom­men und in vie­ler­lei Hin­sicht benach­tei­ligt wer­den. Die­se Wei­ber wur­den rekru­tiert in Russ­land von meh­re­ren rus­si­schen Stroh­män­nern, damit die­ser Herr fein raus ist. Geld spielt kei­ne Rol­le mehr für die­se Figu­ren sie wol­len den Pla­ne­ten vom Men­schen „säu­bern.“ Und dazu ist denen jedes Mit­tel recht.

    • Es ist erstaun­lich wie die anti­jü­di­sche und anti­zio­ni­sti­sche Liga hier die immer alten Lügen ver­bei­tet. Ihr seid gut auf­ge­stellt — aber des­halb wird eure Het­ze nicht wah­rer.

      Kei­ner von euch hat seit Tagen geschafft, auch nur ein sach­li­ches Link oder eine sach­li­che, glaub­wür­di­ge Quel­le zu zitie­ren oder anzu­ge­ben!

  6. „Reli­giö­se Indif­fe­renz“?? Das ist anhand der nach­weis­li­chen Fak­ten­la­ge eine bewuß­te, fre­che Lüge. „Gleich­be­rech­ti­gung“?? Selbst­ver­ständ­lich läßt eine Gen­de­ri­sten-Feman­ze – par­don: Gen­de­ri­stin­nen-Feman­ze — den ande­ren Teil der Sache en pas­sant unter den Tisch fal­len: Gleich­ver­pflich­tung. Abseits aller weib­li­chen Rosi­nen­picke­rei möch­te ich end­lich auch ein­mal etwas sehen, hören und lesen von Frau­en-Quo­ten und Quo­ten-Frau­en in Berufs­be­rei­chen, wo frau sich die lackier­ten Vor­der­hu­fe tüch­tig bekleckert: Stra­ßen­bau­ar­bei­te­rin­nen, Hoch­ofen­ar­bei­te­rin­nen, Kanal­ar­bei­te­rin­nen, Müll­fah­re­rin­nen, Mau­re­rin­nen – oder Metz­ge­rin­nen, die das süße Bam­bi vor des­sen Ver­zehr erst mal ordent­lich tot machen müs­sen. Nein, Schluß mit dem Kok­lo­res: das rest­li­che Gequen­gel ist zwar unge­mein lästig, erle­digt sich aber von selbst. Q.e.d.

    • @rampolla:
      was Grü­nIn­nen, radi­ka­le Femi­ni­stIn­nen bzw.Femanzen (ein schö­nes Wort,muß ich mir mer­ken (:-) ) angeht, gebe ich und sicher jede ver­nünf­ti­ge Frau hier Car­los­mi­guel schon Recht.
      Viel­leicht braucht es manch­mal einer bru­ta­le­ren Aus­drucks­wei­se, denn mit weich­ge­spül­tem Schön­ge­fär­be kommt man heut­zu­ta­ge auch nicht mehr wei­ter.
      Zumal die „Gegen­sei­te“ auch nicht gera­de zim­per­lich ist, was nicht nur gewis­se Paro­len, son­dern auch die wie oben beklag­ten Hand­lun­gen ein­schließt.

    • @ ram­pol­la

      Sie müs­sen schon ver­zei­hen, aber sol­che Postings sind so tief ange­sie­delt, dass es sich nicht lohnt, dar­auf zu ant­wor­ten.
      Ich ver­ste­he auch nicht, war­um die Redak­ti­on sol­che het­ze­ri­schen, inhalts­lee­ren Sachen über­haupt frei­schal­tet — vor allem nach dem Arti­kel zum Kom­men­ar­be­reich vor ein paar Tagen.

    • Es wäre inter­es­sant , zu erfah­ren , was Frau­en in die­sem Forum zu die­ser hem­mungs­lo­sen Ent­la­dung von Res­sen­ti­ments mei­nen .

      Nein, Kind­chen, das wäre über­haupt nicht inter­es­sant, son­dern nur ster­bens­lang­wei­lig und lästig. Abge­se­hen davon spre­chen aus mir kei­ne Res­sen­ti­ments, son­dern Wis­sen und pure Lebens­er­fah­rung, die du mei­ner­seits qua­si gra­tis repli­ziert kriegst auf dein Gesab­ber hin.

      Hier wer­den künst­li­che Feind­bil­der auf­ge­baut, sowie wird, wis­sent­lich oder unwis­sent­lich, das Prin­zip der Gleich­be­rech­ti­gung in Gleich­ma­che­rei umge­deu­tet.

      Nein, das wird es nicht, aber du bist auch zu fast allem ande­ren zu dumm, zum Blei­stift zur akku­ra­ten Rezep­ti­on deutsch-mut­ter­sprach­li­cher Tex­te all­ge­mei­nen Inhalts, allei­ne mal hin­sicht­lich kor­rek­ter Ortho­gra­phie und Inter­punk­ti­on. Mein brand­hei­ßer Tip an dich, gleich­falls gra­tis: Zehn Jah­re Unter­gren­ze Nach­sit­zen auf der loka­len Baum­schu­le beim Leh­rer Ast und Rek­tor Hack­stock; hof­fent­lich hilft’s ja was… Als hart­ge­sot­te­ner Tra­di-Katho­le bin ich auch der per­so­ni­fi­zier­te Men­schen­freund – par­don: der Men­schin­nen­freund… Men­schin­nen­freun­din kann ich, als gestan­de­nes Manns­bild, ja nun weiß Gott nicht schrei­ben, gell…

      Hier offen­bart sich die Angst vor der Frau (hier als Zerr­bild dar­ge­stellt ) , sowie die Angst vor dem Ver­lust männ­li­cher Pri­vi­le­gi­en .

      Wie nennt Mann die­ses Syn­drom? Nar­zi­stisch gestör­te Bor­der­li­ne­rin. Süßes, „Angst“ habe ich kei­ne vor dir; dazu bist du mir viel zu wurscht. Hät­te ich tat­säch­lich „Angst“ vor dei­nes­glei­chen, dann könn­te ich ja nicht mal mehr geord­net auf’n Lokus. Nein, ich model‘ dich halt grad ein bis­serl um zu mei­nem intel­lek­tu­el­len Crash­test-Dum­my; glaub‘ mir das macht Supi-Lau­ne; doch, doch… Und die­se mei­ne Lau­ne steigt immer dann expo­nen­ti­ell an, wenn ich der Ehre teil­haf­tig wer­de, mei­ne Hei­li­ge Kir­che gegen dritt­klas­si­ge Feman­zen… äh… Femanz­in­nen… äh… oder Feman­zö­sen… Feman­zö­sin­nen… wurscht… zu ver­tei­di­gen…

      Wenn das Gan­ze sati­risch gemeint ist , was bestimm­te For­mu­lie­run­gen an-deu­ten könn­ten , so ist die SACHE dabei völ­lig aus dem Blick gera­ten , und die eige­nen Anti­pa­thien domi­nie­ren alles .

      Ein bis­serl sati­risch war’s schon, aber im Kern jeder Sati­re liegt gleich­wohl absicht­lich der Zerr­spie­gel der Wahr­heit. Kind­chen, ich weiß ja nicht ein­mal, ob du nur eine dritt­klas­si­ge Nör­gel-Weib­se bist oder ein klei­nes Män­ne­ken. Kar­di­nal Ram­pol­la jeden­falls war der Gegen­spie­ler unse­res hoch­ver­ehr­ten Pap­stes Sankt Pius X. Vor allem war die­ser Ram­pol­la-Kerl ein übler Frei­mau­rer, der sich kir­chen­hi­sto­risch und theo­lo­gisch selbst erle­digt hat. Deo gra­ti­as.

      Stu­de, stultíssima, et noli umquam distur­ba­re círculos meos!

      car­los­mi­guel

    • An die­se „zeit­schnur“: Ich befürch­te ernst­haft, daß es vie­les gibt, was Sie nicht ver­ste­hen… Kopf hoch: Davon geht die Welt gewiß nicht unter…

  7. Bei sol­cher rich­ter­li­chen Ent­schei­dung, ver­liert man das Ver­trau­en in Recht und Gesetz!
    Die Sache ist trau­rig und beäng­sti­gend!

  8. @ Zeit­schnur, Sie sind (hof­fent­lich) kein so hoff­nungs­lo­ser Fall wie es scheint (post­kon­zi­lia­re phi­lo­se­mi­ti­sche Schein­welt). So scharf Sie sonst den­ken, so sehr erlie­gen Sie (vor wel­chem per­sön­li­chen Hin­ter­grund eigent­lich?) in die­ser Fra­ge dem Zeit­geist. Ihre Sache. Reagie­ren Sie aber nicht so arro­gant belei­digt, wenn ande­re kla­rer sehen.
    Ihr Niveau sinkt: „Pau­lus gegen Pau­lus aus­spie­len“, düm­mer geht es nicht mehr. Ich habe gesagt, dass die GANZE Hl. Schrift zu beden­ken ist. Das strei­ten Sie offen ab (exklu­siv Römer­brief). Ihr Ver­such der Histo­ri­sie­rung der „Unge­hor­sa­men“ in vor­christ­li­che Zeit, steht so nicht in der Heil­gen Schrift. Hilf­reich dazu die NT-Über­set­zung von Klaus Ber­ger.
    Man­che hier haben wenig­stens „sub­jek­ti­ve“ Erfah­run­gen mit paläst. Chri­sten des Hei­li­gen Lan­des. Sie haben sie nicht, waren nie dort und wer­fen arro­gant a prio­ri Shlo­mo Sand in die „umstrit­te­ne“ Ecke, ohne ihn gele­sen zu haben. Ein Lehr­bei­spiel für Hoch­mut! Ein­schließ­lich des her­ab­las­sen­den Urteils, „ande­re“ — im Gegen­satz zu Ihnen natür­lich — sei­en nur zu „sub­jek­ti­ver“ Erfah­rung, aber nicht zu objek­ti­ver Ana­ly­se samt Schluss­fol­ge­run­gen fähig. Wer „Unsinn“ von sich gibt, dürf­te damit auch gesagt sein.
    Zudem, was für eine bös­wil­li­ge Unter­stel­lung, ich hät­te etwas gegen Isra­el. Ich kann gar nichts gegen Isra­el haben: als Getauf­ter gehö­re ich zu Isra­el, aller­dings dem wah­ren (neu­en) Isra­el Chri­sti. Heils­ge­schicht­lich ist der Staat Isra­el damit eigent­lich eine Usur­pa­ti­on. Die Crux unse­res Dis­puts: der zio­ni­sti­sche Staat Isra­el hat heils­ge­schicht­lich nicht die gering­ste Rele­vanz. Er ist besten­falls eine wei­te­re, zusätz­li­che Anma­ßung des ver­stock­ten Teils des Alten Bun­des gegen Gott. Die ortho­do­xen Juden sehen es ähn­lich.
    Auch die Juden wer­den nur durch Chri­stus geret­tet Dabei müs­sen wir ihnen hel­fen. Jede Kon­ser­vie­rung ihres Ver­stockt­heit ver­stößt gegen das Gebot der Got­tes- und der Näch­sten­lie­be.
    Die Juden sehen das natür­lich anders und ver­su­chen ihre Inter­es­se durch­zu­set­zen. Ver­ständ­lich. Ver­ständ­lich aus ihrer Sicht auch, daß sie einen eige­nen Staat wol­len. Das hat aber mit uns Chri­sten nicht das Gering­ste zu tun. Daß sie es aus­ge­rech­net in Palä­sti­na getan haben, hat alles schreck­lich „reli­gi­ös“ über­la­den. Juden­staa­ten gab es meh­re­re in der Geschich­te. Der Staat Isra­el geht nur sekun­där auf den Zwei­ten Welt­krieg zurück, son­dern auf die Bal­four-Dekla­ra­ti­on. Sie soll­ten eben doch Sand lesen!
    Und was rei­ten Sie dau­ernd auf einem UNO-Beschluss her­um, bezüg­lich Grün­dung des Staa­tes? Als wür­de sich Isra­el um UNO-Beschlüs­se sche­ren. Isra­el ist ein Pro­dukt des euro­päi­schen Kolo­nia­lis­mus (wer sonst hät­te so rück­sichts­los sein kön­nen gegen die ein­hei­mi­sche Bevöl­ke­rung und sich anma­ßen, über das Land ande­rer zu bestim­men); und es ist von der Idee her ein Relikt des euro­päi­schen Natio­na­lis­mus, ich wie­der­ho­le mich, die Juden haben die­sen kopiert (es genügt an das israe­li­sche Ein­bür­ge­rungs­ge­setz zu den­ken). Den genau gibt die UNO vor, zu bekämp­fen, hegt ihn aber in Tel Aviv. Kuri­os nicht wahr. In ihrem Argu­men­ta­ti­ons­mu­ster (reli­gi­ös, ja heils­ge­schicht­lich auf­ge­la­de­ne Poli­tik) wir­ken Sie ziem­lich zio­ni­stisch. War­um nur? Ihnen fal­len bestimmt aus­rei­chend neue Rund­um­schlä­ge und Ver­harm­lo­sun­gen ein. Viel Spaß. Ich been­de die­se frucht­lo­se Dis­kus­si­on defi­ni­tiv.

    • Haben Sie gro­ssen Dank für Ihre kla­re Ana­ly­se. Mir als ein­fa­che wis­sens­dur­sti­ge See­le ist mir so vie­les dadurch ver­ständ­li­cher gewor­den — ist doch Isra­el und die gan­ze The­ma­tik in der Heils­ge­schich­te — auch im jetzt und heu­te so bedeut­sam und muss rich­tig gedeu­tet wer­den wie Sie es hier tun — man kriegt so vie­le ver­schwur­bel­te und unprä­zi­se The­sen um die Ohren — da ist Ihre glas­kla­re Dastel­lung mir sehr wert­voll. et ipse redi­met Isra­el ex omni­bus ini­qui­ta­ti­bus ejus!
      NB: ich brau­che sol­che weg­wei­sen­de Komen­ta­re — bit­te mel­den Sie sich wie­der.

  9. Die DREI GLAUBENSARTIKEL des säku­la­ren Zeit­ge­nos­sen:

    Art. 1: Alles Übel in der Welt hängt irgend­wie mit dem Chri­sten­tum zusam­men.
    Art. 2. Begeg­net Dir ein Übel in der Welt, hat es sicher „nichts mit dem Islam zu tun“
    Art. 3: Wer Art. 1 und 2 wider­spricht, ist ein Gesin­nungs­lump und ver­dient die Äch­tung.

    • Die „Erkennt­nis“, dass der Islam nichts mit dem Islam zu tun habe, bekom­men heu­te die Kin­der schon mit der Mut­ter­milch ver­ab­reicht.
      Wer dem wider­spricht, bekommt die Keu­le der poli­ti­schen Kor­rekt­heit
      über­ge­bra­ten.
      Kei­ne Ver­beu­gung vor dem Islam? — Viel­leicht haben Sie recht, eini­ge
      begin­nen schon, den Mus­li­men den Aller­wer­te­sten zu lecken .… Wohl bekomm’s, ram­pol­la!

  10. Hl. Pau­lus:
    Ich sehe ein ganz ande­res Pro­blem — näm­lich dies, dass man in den ver­gan­ge­nen Jahr­hun­der­ten eben­so wie heu­te rab­bi­ni­sche Leh­ren oder heid­ni­sche Vor­ur­tei­le in sei­ne Wor­te hin­ein­liest, bzw hin­ter ihnen sieht und damit das, was er tat­säch­lich gesagt hat, ver­fehlt.

    Es ist zukunfts­wei­send, sei­ne Wor­te her­me­neu­tisch ein­mal völ­lig los­zu­kop­peln von die­ser unse­li­gen Ver­quickung und den­noch nicht ein­fach zu leug­nen, wie das moder­ni­sti­sche Ansät­ze tun. Denn dar­in gebe ich Ihnen dann recht: dabei ist nichts als Heu­che­lei und Unge­rech­tig­keit gegen­über der Frau heru­as­ge­kom­men — also genau das, was Jesus eigent­lich auf­ge­ho­ben hat­te.

  11. Erstaun­lich vie­le Leu­te mit Pro­fi-Kame­ras in der Kathe­dra­le.….

    War­um hat denn nicht ein Mann wenig­stens einer die­ser Damen den Hin­tern ver­sohlt?

    In sol­chen Fäl­len geben die Chri­sten in der Kathe­dra­le ein ganz erbärm­li­ches Bild ab. Von unan­stän­di­gen Wei­bern (das Wort Weib ist für mich kein Schimpf­wort) sich auf der Nase her­um­tan­zen las­sen und auf Hol­lan­des Poli­zei­trup­pe war­ten.….

    Eine Jean­ne d´Arc hät­te sich so was wohl nicht bie­ten las­sen.…

    • Na ja, Hin­tern ver­soh­len wäre nicht gegan­gen. Sonst hät­te man dem­je­ni­gen ver­mut­lich noch einen Pro­zess wegen „unsitt­li­cher Berüh­rung“ ange­hängt. Aber zwei Per­so­nen einer links und rechts ans Hand­ge­lenk und ganz flott raus mit dem ver­kom­me­nen Teu­fels­ge­sin­del aus der Kir­che. Ich hät­te da nicht lan­ge gefackelt, in null Kom­ma nichts wäre das für mich erle­digt gewe­sen! Aber die Leu­te haben mei­stens kei­ne Zivil­cou­ra­ge und sind zu fei­ge, und das geht mir gewal­tig gegen den Strich. Ich sehe das wir Sie — abso­lut erbärm­lich.

  12. @ ram­pol­la

    …ach ver­ges­sen Sie doch die­ses unter­be­lich­te­te Geschwätz…was ich Ihnen aber noch sagen woll­te — zur Sache:

    Die Punk­te, die @ dil­e­xi decorem domus tuae oben auf­zählt, sind nicht falsch. Ich erle­be das stän­dig, dass man ziem­lich tumb und 100% argu­ment­frei zusam­men­ge­brüllt wird, wenn man den Islam kri­tisch betrach­tet. Man lan­det sofort in den ent­spre­chen­den Ver­schwö­rungs­schub­la­den. Lei­der debat­tiert der Durch­schnitts­bür­ger scheint’s alles nur noch auf ideo­lo­gi­schem Niveau — ein ech­tes Kreuz! Man kann daher auf dem­sel­ben Niveau soge­nann­te „Islam­kri­tik“ hören, die ein­fach nur dumm und pein­lich ist — den­noch sehe auch ich mit gra­vie­ren­den Grün­den die­se Polit­re­li­gi­on sehr kri­tisch. Und ich habe gute Grün­de. Ich weiß aber auch, dass Gott die­se Mne­schen den­noch lieb­hat.

    @ dil­e­xi etc. hat des­halb schon recht, müss­te aber zuge­ste­hen, dass es bei den Tra­dis ganz genau­so zugeht — bloß mit umge­kehr­ten Vor­zei­chen. Ich muss auch hnen da aus­drück­lich recht geben.

    Viel­leicht trö­stet es Sie, dass wir ja nicht um irgend­wel­cher Lager wil­len IHM nach­fol­gen, son­dern allein aus Lie­be zu IHM. Und das Ange­spuck­t­wer­den im eige­nen Haus, weil man Miss­lie­bi­ges gesagt hat, gehört zum Kreuz­weg. Und es spucken hier eini­ge auf die­sem Forum.

    Die ech­te katho­li­sche Tra­di­ti­on (nicht die post­mo­der­ne, neu­er­fun­de­ne „Tra­di­ti­on“) ist es alle­mal wert — ein uner­mess­li­cher Reich­tum.
    Las­sen Sie sich nicht abschrecken — es gibt hier auch ein paar ganz wun­der­ba­re Kom­men­ta­to­ren.

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