Anmerkungen zum Kommentarbereich

Die Welt ist unru­hig. Unru­hig durch inne­re und äuße­re Span­nung, durch Krie­ge und poten­ti­el­le Krie­ge. Die schwe­re Chri­sten­ver­fol­gung hat in man­chen Welt­ge­gen­den unge­ahn­te Aus­ma­ße ange­nom­men. Die gei­sti­ge Schwä­che Euro­pas und ver­stär­kend lau­fen­de Irri­ta­tio­nen über Rom, das nicht nur heils­ge­schicht­lich zeit­los, son­dern auch in den Nie­de­run­gen des kon­kre­ten All­tags ein fester Fels in der Bran­dung sein soll­te, beru­hi­gen nicht, son­dern ver­schär­fen die Lage und auch die Stimmung.

Eine Ver­schär­fung, die wir auch im Kom­men­tar­be­reich die­ses katho­li­schen Medi­en­pro­jekt fest­stel­len müs­sen. Eine „Radi­ka­li­sie­rung“, die auch ande­re Medi­en bereits fest­ge­stellt haben. Eine Ent­wick­lung, die mensch­lich ver­ständ­lich und den­noch bedau­er­lich ist. Wo ande­re zum Mit­tel der Löschung grei­fen oder den Kom­men­tar­be­reich zur Gän­ze schlie­ßen, möch­ten wir an alle Kom­men­ta­to­ren und Dis­ku­tan­ten den Appell rich­ten, sich selbst zu mäßigen.

Der Kom­men­tar­be­reich soll nach Mög­lich­keit eine ergän­zen­de Funk­ti­on zu den Bei­trä­gen haben, ein Platz sein, um zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen zu ver­öf­fent­li­chen, auf Feh­ler auf­merk­sam zu machen, zu kor­ri­gie­ren und posi­tiv wie nega­tiv zu kri­ti­sie­ren. Er soll nicht zuletzt eine Mög­lich­keit zur frei­en, selbst­ver­ant­wor­te­ten und ver­nünf­ti­gen Mei­nungs­äu­ße­rung bieten.

Redak­ti­on und Her­aus­ge­ber­schaft äußern sich nur in den sel­ten­sten Fäl­len im Kom­men­tar­be­reich, da die­ser den Lesern vor­be­hal­ten sein soll. Wir sind bemüht, Trol­le zu sie­ben, eben­so nichts­sa­gen­de, aus dem Rah­men fal­len­de Pöbel­kom­men­ta­re von Zufallsbesuchern.

Wir ersu­chen die Wort­wahl eben­so sorg­fäl­tig zu über­le­gen wie Ver­lin­kun­gen zu prü­fen, unnö­ti­ge Pole­mi­ken zu ver­mei­den und vor allem grund­sätz­lich auf per­sön­li­che Angrif­fe auf Mit­dis­ku­tan­ten, Her­ab­set­zun­gen, reflex­ar­ti­ge Unter­stel­lun­gen oder unzu­läs­si­ge oder unan­ge­mes­se­ne Ver­all­ge­mei­ne­run­gen zu ver­zich­ten. Das soll­te gene­rell gel­ten, aber nicht zuletzt auch gegen­über dem regie­ren­den Papst. Even­tu­el­le Kri­tik soll­te prä­zi­se, begrün­det und sach­lich vor­ge­bracht werden.

Bei aller Hit­ze und Emo­tio­na­li­tät des Gefechts soll­te nicht ver­ges­sen wer­den, daß in einem öffent­li­chen Bereich auch Nicht-Chri­sten gezeigt wer­den soll, wie Chri­sten mit­ein­an­der dis­ku­tie­ren. Vor allem gewin­nen die Kom­men­ta­re durch Weg­las­sung unnö­ti­ger Sei­ten­hie­be und per­sön­li­cher Angrif­fe meist an Gewicht und Wert.

Es gilt die Mei­nung der ande­ren zu respek­tie­ren. Wenn die­se tat­säch­lich oder ver­meint­lich objek­tiv falsch ist, kann dar­auf auf­merk­sam gemacht wer­den. Man­che Fra­gen klä­ren sich auf die­se Wei­se durch eine offe­ne Dis­kus­si­on, die auch für ande­re Leser ein Gewinn ist. Nie­mand kann ver­lan­gen, daß ande­re Leser unbe­dingt mit der selbst geäu­ßer­ten Mei­nung übereinstimmen.

Es soll­te auch unter­schied­lich gewich­tet wer­den, ob zu theo­lo­gi­schen und kirch­li­chen oder zu poli­ti­schen, histo­ri­schen oder kul­tu­rel­len Fra­gen dis­ku­tiert wird und eine Bedeu­tungs­hier­ar­chie mit­be­dacht werden.

Das schließt poin­tier­te und zuge­spitz­te For­mu­lie­run­gen kei­nes­wegs aus. Durch Selbst­kon­trol­le soll­te jedoch dem Mit­tel der Zen­sur vor­ge­beugt wer­den, das Katholisches.info auch mit Blick auf abschrecken­de Bei­spie­le ande­rer, auch katho­li­scher Inter­net­sei­ten nicht ein­set­zen möchte.

Wir sind über­zeugt, daß durch das Beher­zi­gen der genann­ten Regeln der Kom­men­tar­be­reich ein tat­säch­li­cher Gewinn für alle sein kann.

Text: Giu­sep­pe Nardi

34 Kommentare

  1. Ist es nicht so, dass man ande­re nur noch durch hef­ti­ge Pole­mik und ätzen­de Kri­tik auf­rüt­teln kann?

    Man schaue sich doch nur die mei­sten Mit­men­schen an, die jedes Wort der NWO-Medi­en glauben! 

    Die glau­ben, der Him­merl sei grün gefärbt, auch wenn ihre Augen etwas ande­res sehen.

    Und ja, ihr habt recht, da Rom sagt — oder zumin­dest den Anschein erweckt — alles sei egal, gibt es auch kei­nen Ansatz­punkt zu einer ver­nünf­ti­gen Dis­kus­si­on mehr.

  2. Also ich fin­de schon gut, dass zur Mäßi­gung gemahnt wird, denn ich ken­ne genü­gend Foren (auch wel­che, die sich „christ­lich“ nen­nen), wo sinn­los hin- und her­ge­strit­ten wird, wo „Trol­le“ sich aus­to­ben und Sinn­los-Dis­kus­sio­nen regel­recht geför­dert wer­den oder gegen­tei­li­ge Mei­nun­gen erst gar nicht geschal­tet werden.
    Hier ist das ein­zi­ge Forum, wo noch fun­dier­te und teil­wei­se über­zeu­gen­de Argu­men­te aus­ge­tauscht wer­den, ich hof­fe wirk­lich, es bleibt so.

  3. In der Tat habe ich es auf kath.net schon erlebt, mit mei­nem Kom­men­tar gelöscht bzw. gar nicht erst auf­ge­nom­men wor­den zu sein, obwohl die­ser sach­lich war, aller­dings eine Kri­tik an Papst Fran­zis­kus ent­hielt. Ich hat­te dar­auf hin­ge­wie­sen, dass Papst Bene­dikt der XVI. nicht für das Vor­ge­hen der Ordens­kon­ge­gra­ti­on unter Papst Fran­zis­kus gegen die Fran­zis­ka­ner der Immku­la­ta mit in Haf­tung genom­men wer­den kann, mag die erste Visi­ta­ti­on auch unter Bene­dikt ange­ord­net wor­den sein. Schon das war zuviel für Kath,net. Katholisches.info ist da wesent­lich groß­zü­gi­ger und soll­te es blei­ben. Des­halb unter­stüt­ze ich voll und ganz die­sen Auf­ruf an die Kom­men­ta­to­ren zur Mäßigung.

    • Man muss es aber ein­mal klar sagen, auch die Redak­ti­on die­ser Web­site [kath.net] hat prin­zi­pi­ell das Recht, Kom­men­ta­re zu löschen. Wenn mir das als user nicht passt, rufe ich die Sei­te eben nicht mehr auf, denn das ist mein Recht 🙂 Was ich aller­dings sehr kri­tisch sehe, ist das Mit­kom­men­tie­ren und das teil­wei­se hoch­nä­si­ge Abkan­zeln ande­rer Kom­men­ta­to­ren durch die Redak­ti­on die­ser Sei­te. Das ist sehr schlech­ter Stil und geht gar nicht! Schon aus die­sem Grund hat sich für mich der Besuch auf die­ser Nach­rich­ten­sei­te längst erledigt.

    • Mir ging es dort genau­so, wes­halb ich kath.net seit­her mei­de. Ich habe eben­falls sach­li­che Kri­tik geäu­ßert und Papst Bene­dikt XVI bezüg­lich Pri­va­tof­fen­ba­run­gen (…„prü­fen, das Gute behal­ten“) zitie­ren wol­len. Trotz mehr­ma­li­ger Ver­su­che wur­den mei­ne Kom­men­ta­re nicht zuge­las­sen, was mir mei­ne Mei­nungs­fin­dung bezüg­lich kath.net sehr erleich­tert hat. Seit­her schaue ich regel­mä­ßig auf katholisches.info und hof­fe dass die Sei­te hier noch lan­ge Bestand haben wird.

  4. Ein hei­ßes Eisen…ich fin­de es gut, dass Katho­li­sches vie­le Postings durch­lässt. Aber wohl nicht alle.
    Denn lei­der erle­be ich es immer wie­der, dass sich Poster, die offen­bar nicht frei­ge­schal­tet wur­den, weil sie etwas gegen mei­ne Kom­men­ta­re vor­brach­ten, mich pri­vat ange­gan­gen haben und in einem Fall wur­de ich sogar beschul­digt, ich hät­te die Redak­ti­on dazu bewegt, deren Kom­men­ta­re zu unter­drücken. Lei­der posten mich sol­che Leu­te teil­wei­se mit den unver­schäm­te­sten per­sön­li­chen Belei­di­gun­gen an, die man nicht ohne Scham erzäh­len könnte.

    Ich neh­me aus die­sem Grund mit der Redak­ti­on von Katho­li­sches über­haupt kei­nen direk­ten Kon­takt mehr auf — um über jeden Ver­dacht der vie­len Ver­schwö­rungs­ex­per­ten hier erha­ben zu sein. 

    Mir per­sön­lich geht es so, dass ich um Sach­lich­keit wenig­stens bemüht bin. Wenn man dann aber wegen einer ande­ren Ein­stel­lung zu einem The­ma als Under­co­ver, als Ver­schwö­rer, als Moss­a­da­gent oder sonst was noch Absur­des, als psy­chisch defek­tes Wesen, das irgend­et­was abar­bei­ten muss, als „gei­stig ver­wirrt“ (weil man die Leh­re der Kir­che aus­spricht) etc. ange­macht wird, kann es durch­aus sein, dass man selbst ein­mal ein per­sön­li­ches Mahn­wort loswird.

    Any­way — die Got­tes­mut­ter hat mir so gezeigt, wel­che Ungei­ster sich gera­de unter Tra­di­tio­na­li­sten auf­hal­ten, dass ich hier äußerst vor­sich­tig sein muss und dass hier der Böse eben­so, viel­leicht noch mehr wütet wie anderswo.
    Mein ursprüng­lich nai­ves und gut­mein­den­des Ver­trau­en in die „Tra­dis“ ist voll­kom­men zer­stört — gera­de durch die Kom­men­ta­to­ren, die sich beson­ders „katho­lisch“ auf­man­deln und zu denen es auch leib­haf­ti­ge Gestal­ten gibt, die mir dann begeg­net sind. Mit zuneh­men­dem und hel­lem Ent­set­zen nahm und neh­me ich wahr, dass sie alles mög­li­che tra­die­ren, das ein­deu­tig nicht zu Chri­stus gehört, son­dern zum Reich des Bösen. Die­ses Gewöl­le aus Tra­di­ti­ons­ver­satz­stücken und Sata­ni­schem ist das Schlimm­ste, was denk­bar ist. 

    Ich bit­te um Ent­schul­di­gung, falls sich jemand tat­säch­lich mit sach­li­chen Recht und am ech­ten Wort­laut gemes­sen per­sön­lich und sach­fern ange­grif­fen gefühlt haben soll­te. Ich weiß aber auch, dass vie­le Leu­te sich gera­de des­we­gen ange­grif­fen füh­len, weil man etwas ganz klar, fest und sach­lich sagt. Ein­fach nur deswegen.

    Es spricht Bän­de, dass ein an sich nor­ma­ler theo­lo­gi­scher Dis­kurs der­ma­ßen hef­ti­ge Aggres­sio­nen her­vor­ruft. Es sind fol­gen­de The­men, bei denen sich vie­le über­haupt nicht im Griff haben:
    Israel/Juden
    Ehelosigkeit/Keuschheit als erha­ben­ster Stand
    Maria
    Papsttum

    Es ist mir klar, dass ich ein­fach nicht in die gän­gen Lager­ra­ster hin­ein­pas­se. Aber es ist mir nun mal nicht anders gege­ben. Ich kann nicht um irgend­wel­cher Lager wil­len das ver­leug­nen, was sich mir nach dem Stu­di­um der Schrift und Leh­re als wahr zu erken­nen gibt. Man­che haben viel­leicht schon gedacht: „O — die passt zu uns“ wegen einem Detail und waren ent­täuscht, wenn ich in ande­rer Hin­sicht ihre Sicht nicht teil­te und auch noch star­ke Grun­de dafür hatte.

    • Lie­be @zeitschnur, ich glau­be nicht, dass Sie sich von der alle­mal begrü­ßens­wer­ten Ermah­nung sei­tens der geschätz­ten Redak­ti­on ange­spro­chen füh­len müs­sen. Ich bin Ihnen sehr dank­bar, dass Sie Ihre sehr lesens­wer­ten, inter­es­san­ten Ansich­ten hier in Kom­men­ta­ren und Arti­keln kund­tun, sie waren/sind mir oft Anre­gung und manch­mal sogar Trost, wenn­gleich ich auch hie und da ein­mal Din­ge anders sehe als Sie. Und dann sind Sie so freund­lich und ant­wor­ten mir auch ganz sach­lich und dann kann man das auch so ste­hen las­sen, weil ver­schie­de­ne Mei­nun­gen im Grun­de schön und berei­chernd sind, wenn man weiß, dass der ande­re grund­sätz­lich das Gute will und sich um Erkennt­nis bemüht.

      Wir irren zur Zeit alle ein wenig umher, wie Scha­fe die kei­nen Hir­ten haben. Dass der Zorn einen da manch­mal über­mannt und man scharf, manch­mal viel­leicht auch zu dünn­häu­tig reagiert, ist mensch­lich. Die Redak­ti­on hat das Recht und viel­leicht sogar die Pflicht, Kom­men­ta­re dann zu löschen oder zu kür­zen, wenn in Ihnen Din­ge gesagt wer­den, die dem katho­li­schen Cha­rak­ter die­ser Sei­te abträg­lich sind. Wir dür­fen uns bei allem Ärger und aller Ent­täu­schung nicht angreif­bar machen. Ich hof­fe von mir selbst, dass mir das in Zukunft noch bes­ser gelingt.

      • Das glau­be ich nicht, er war es ja immer, der ande­re als Anti­se­mi­ten und so wei­ter beschimpf­te, er hat sich ent­schul­digt, man könn­te zur Tages­ord­nung über­ge­hen, aber Ihren Per­sil­schein fin­de ich sehr unpassend!

    • Soweit es einen Grund gibt, schlie­ße ich mich Ihrer Ent­schul­di­gung ger­ne an. Ich kann nur für mei­ne Bei­trä­ge spre­chen: Es han­delt sich immer nur um die eige­ne Mei­nung und ich darf nicht erwar­ten, daß sie geteilt wird. Nie­mals ist etwas per­sön­lich zu neh­men (Zio­nis­mus) gera­de zum The­ma Israel/Juden, wie Sie schrei­ben. Die Wert­schät­zung ande­rer, ein­schließ­lich Ihrer Bei­trä­ge, ist für mich selbst­ver­ständ­lich. Somit wür­de ich per­sön­lich weni­ger den Bösen bemü­hen, son­dern mehr das — bei aller unter­schied­li­chen Mei­nung- Eini­gen­de sehen, das treugläu­bi­ge oder tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Katho­li­ken durch Got­tes Gna­de verbindet.

    • Seit ein­ein­halb Jah­ren lese ich hier über­wie­gend mit, manch­mal kom­men­tie­re ich auch und dabei ist mir schon auf­ge­fal­len, dass Sie, lie­be Zeit­schnur, zuneh­mend auf kri­ti­sche Distanz zu den „Tra­dis“ gehen und eine dif­fe­ren­zier­te Mei­nung ver­tre­ten was mich per­sön­lich freut.

      Die klas­si­schen kirch­li­chen Lager / Schub­la­den funk­tio­nie­ren sowie­so nicht mehr, dafür sind die Streit­the­men inzwi­schen zu komplex.

  5. Auf die­ser Sei­te fin­de ich Infor­ma­tio­nen und Hin­ter­grund­be­rich­te, die sonst kaum Raum ein­neh­men oder erst gar nicht ver­öf­fent­licht werden.
    Durch ehr­li­che, in der Sache ent­schie­de­ne, aber immer so gut wie mög­lich sach­li­che Dis­kus­si­on gewin­nen alle.
    Auch wenn die Mei­nun­gen aus­ein­an­der­ge­hen, eine posi­ti­ve Grund­stim­mung dem ande­ren gegen­über soll­te uns auszeichnen.
    Auch die vie­len Fra­gen und Irri­ta­tio­nen bezüg­lich Papst Fran­zis­kus dürf­te uns nicht ver­an­las­sen, eine rote Linie zu überschreiten.
    Falls uns auch Nicht­chri­sten lesen, wäre es doch wün­schens­wert, fän­den sie unse­ren Umgang mit den ein­zel­nen The­men imponierend.
    Dass hier kaum zen­siert wird, fin­de ich sehr positiv.
    Sei­en wir dank­bar dafür und set­zen die­se Frei­heit nicht aufs Spiel.

  6. Ich fin­de es sehr wohl gut, dass hier die Kom­men­ta­re, bevor sie ein­ge­stellt wer­den, über­prüft wer­den und so Trol­le so schnell als mög­lich aus­ge­siebt werden. 

    Aber beson­ders in Zei­ten wie der jet­zi­gen, in der sogar die Wör­ter aus den Hei­li­gen Wil­len für eine inner­kirch­li­che Chri­sten­ver­fol­gung, ja sogar einer regel­rech­ten Katho­pho­bie sor­gen, ist es eben nicht immer leicht, wenn nicht sogar unmög­lich, die Wör­ter zu fin­den, an denen auch die Inner­kirch­li­chen Sün­den för­dern­den Fein­de Got­tes unse­res Herrn und sei­ner Kir­che nicht gegen den Strich gehen. 

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  7. Sehr geehr­te Frau Zeitschnur,
    jeder von uns denkt etwas anders und kei­ner passt in irgend­ein Lager­ra­ster. Das müs­sen wir respek­tie­ren. Das ist Tole­ranz im christ­li­chen Sin­ne, die es zu pfle­gen gilt. Papst Bene­dikt wur­de ein­mal gefragt, wie vie­le Wege es zu Gott gibt und er ant­wor­te­te, soviel es Men­schen gibt. Die­se Aus­sa­ge trifft den Kern..
    Ein ande­res Pro­blem besteht in der Fra­ge nach der Wahr­heit. Es gibt nur eine Wahr­heit und kei­ne Viel­falt oder „Plu­ra­li­tät“ der Wahr­hei­ten. Die­ses her­aus zu arbei­ten, ist m.E. die Auf­ga­be und das Ziel eines sol­chen Forums.
    Bezie­hen wir die­se Anfor­de­rung jedoch auf die heu­ti­ge Ver­kün­di­gung durch den der­zei­ti­gen Inha­ber des Lehr­am­tes, so haben wir mehr­heit­lich unse­re Pro­ble­me die Wahr­heit zu erken­nen, weil die über­lie­fer­te Leh­re ver­än­dert wird und sich von der Tra­di­ti­on löst und die­ses unter dem Anspruch erfolgt, dass es lehr­amt­lich erfolgt. Im Grun­de genom­men haben wir heu­te ein Lehr­amt, das die Logik als lehr­amt­li­che Metho­de ver­las­sen hat und statt des­sen dik­ta­to­ri­sche Ansprü­che hat. Aus die­sem Grun­de wei­ne ich Papst Bene­dikt XVI nach.

    • Ihr Bei­trag erscheint mir schlüs­sig, wenn Sie aber Bene­dikt nach­wei­nen kann ich nicht mit­zie­hen, Johan­nes Paul , Bene­dikt und Fran­zis­kus zogen an einem Strang, das Gan­ze ist mei­nes Erach­tens ein durch­dach­tes System wie man das gläu­bi­ge Volk, lang­sam und sub­til von der Tra­di­ti­on ent­frem­det und ent­fernt. Auch die Frei­ga­be der Alten Mes­se ist für mich nur ein vor­über­ge­hen­des Tarn­ma­nö­ver mit dem man womög­lich die Pius­bru­der­schaft an die Angel brin­gen will. Wie es läuft wenn man davon Gebrauch macht sieht man ja bei den Fran­zis­ka­nern der Imma­ku­la. Der Papst­rück­tritt hat mei­nes Erach­tens vor allem ein Ziel, durch das Her­um­lau­fen eines oder meh­re­rer “ Alt­päp­ste“ wird das Papst­amt ver­welt­licht und abge­wer­tet, und damit das Kon­zils­do­ku­ment über die Öku­me­ne vor­an­ge­bracht. Bene­dikt war ein Mann der ein Leben lang rechts blink­te und links abbog, bis zuletzt.

      • Sie haben sowas von Recht. Ich bin immer wie­der erschüt­tert, in was für einem Weih­rauchton hier Bene­dikt die Gir­lan­den gefloch­ten wer­den und die mei­sten Tra­dis tat­säch­lich glau­ben, er sei einer von uns (gewe­sen). Was für ein Irr­witz. Ratz­in­ger war IMMER ein Moder­nist ganz kla­ren Was­sers als Theo­lo­ge, mit rela­tiv ephe­me­ren Ent­wick­lun­gen hin zu einer leicht „neo­kon­ser­va­ti­ve­ren“ Linie im vor­ge­rück­ten Alter, als er die Uni ver­las­sen und bischöf­li­che Ämter über­nom­men hat­te. Also ein gewis­ses „Nach­dunk­len“ durchs insti­tu­tio­nel­le Amt. Mehr aber auch nicht. Sein gan­zer lupen­rei­ner Moder­nis­mus ver­dich­tet sich in der fata­len „Her­me­neu­tik der Kon­ti­nui­tät“, das Unglücks­kon­zil betreffend. 

        Und all den „Summorum pontificum“-Jublern sei gesagt: Der ent­schei­den­de Skan­dal wur­de auch dadurch mit­nich­ten besei­tigt und wie­der gut gemacht. Die Mes­se Aller Zei­ten bleibt wei­ter­hin der „außer­or­dent­li­che“ Ritus (also die Aus­nah­me, damit viel weni­ger wert), der in wei­ten Tei­len häre­ti­sche „NOM“ bleibt der „ordent­li­che“ Regel­fall. Kein Zufall, dass der angeb­lich so Tra­di-freund­li­che Bene­dikt nie­mals die Mes­se Aller Zei­ten zelebrierte! 

        Also, Schluss mit die­sem dau­ern­den Benedikt-Gejubele.

  8. Ich kann den Auf­ruf zur Mäßi­gung verstehen.
    Verm.. wer­den die Betrei­ber sehr vie­le Unver­schämt­hei­ten lesen.
    Ich muss geste­hen, dass ich hier auch schon Radi­ka­les gut ver­tre­ten habe. Ich wer­de dies aber in Zukunft unter­las­sen. Ich bin aber der Mei­nung, dass unse­re Zeit einen radi­ka­len Weg ver­langt, kann, soll­te aber nur mit radi­ka­len Mit­teln der Näch­sten­lie­be geschehen.
    Wir soll­ten uns auch alle ein Bei­spiel an dem Radi­kal­sten aller Wege neh­men, an dem von Jesus!
    Alles, alles Gute.

  9. Es stimmt schon, dass oder der Böse treibt über­all sein Unwe­sen, denn Men­schen, egal wie gut sie es mei­nen, sind letz­ten­en­des beein­fluß­bar oder haben Schwä­chen, bei denen der Böse sie dann packt.
    Nicht umsonst mahnt die Bibel zu Wach­sam­keit aber auch zur Nüchternheit.
    Ich habe es mir tat­säch­lich zur Gewohn­heit gemacht,nichts von vorn her­ein zu ver­dam­men oder zu verurteilen,ich las­se Mei­nun­gen und Gegen­mei­nun­gen auf mich wir­ken und gehe dann nach dem Mot­to vor: prüft alles,behaltet das Gute.
    Inter­es­sant ist,das eigent­lich über­all ein Körn­chen Wahr­heit ver­steckt ist,man muß nur wie beim Puz­zlen vor­ge­hen und die pas­sen­den Tei­le zusammensuchen.
    Klingt leicht,ist es aber natür­lich nicht.
    Und wenn es gar nicht pas­sen will,um Erkennt­nis beten und/oder sich auf sein „Bauch­ge­fühl“ verlassen.
    Hier sind Frau­en tat­säch­lich (viel­leicht) im Vorteil.

  10. Auch ich bin oft so betrof­fen wie unsach­lich, grob und sogar gera­de­zu vul­gär Kom­men­ta­re zu den ver­schie­den­sten Ver­öf­fent­li­chun­gen in diver­sen Inter­net­sei­ten sind. Eigent­lich bin ich es schon leid gewor­den Kom­men­ta­re über­haupt zu lesen. Um so mehr ste­chen die „zivi­lier­ten“ wirk­lich wie klei­ne Wun­der heraus.
    Was die­se Inter­net­sei­te aber bei mir per­sön­lich aus­löst ist lei­der eine zuneh­men­de Beun­ru­hi­gung und immer grö­ßer wer­den­de Irri­ta­ti­on — und ich kann noch nicht wirk­lich erken­nen ob die­se Beun­ru­hi­gung dem ver­brei­te­ten Inhalt oder der Tat­sa­che gilt, daß er ver­brei­tet wird. Ich habe mich schon fast dar­an gewöhnt alles aber auch wirk­lich alles was in den Medi­en publi­ziert wire­rd in Fra­ge zu stel­len. War ich irgen­wo selbst anwe­send hat­te ich bei den Bericht­erstat­tun­gen öfters den Ein­druck der Bericht­erstat­ter und ich waren n i c h t zur glei­chen Zeit am glei­chen Ort.
    Ich weiß auch nicht ob es immer gut ist wenn alles immer ver­brei­tet wird. Was unse­ren Glau­ben betrifft scheint es mir manch­mal für mich bes­ser zu sein ihn so gut als nur immer mög­lich ken­nen zu ler­nen, nicht jeg­li­cher moder­nen Strö­mung nach­zu­lau­fen, alte Kathe­chis­men mit neu­en Ver­sio­nen zu ver­glei­chen und die Hei­li­ge Schrift auch in alten Über­set­zun­gen zu stu­die­ren. Die lau­fen­den „Ent­schär­fun­gen“ in der jewei­li­gen neue­ren Wort­wahl in den Tex­ten ist wirk­lich mehr als selt­sam. Ich den­ke d a r a u f soll­ten die zu Unter­rich­ten­den hin­ge­wie­sen wer­den und nicht so sehr w e r w a n n w a s w o gesagt hat. Also mehr Blick auf das was Gott durch Chri­stus im Hei­li­gen Geist von uns möch­te und was er uns drin­dend nahe legt zu mei­den. So wer­den wir weni­ger durch Beri­cher­stat­tun­gen hin und her gewor­fen, von denen wir ja doch n i e ganz genau wis­sen kön­nen ob sie zu 100% der Wahr­heit ent­spre­chen oder nur teil­wei­se oder gar nicht.
    Um kei­ne Miß­ver­ständ­nis­se auf­kom­men zu las­sen : was die Dis­kre­panz zwi­schen Erleb­tem und nach­her Kom­men­tier­tem betrifft bezieht sich das nicht auf die­se Inter­net­sei­te. Denn nichts vom Publi­zier­ten kann ich nach­prü­fen. Ich muß auf die Inte­gri­tät und Objek­ti­vi­tät v e r t r a u e n. Oder ich lese sie, wie auch ande­re, gleich über­haupt nicht. Und d a s wäre auch nicht richtig.
    In Jesus und Maria CMM

  11. Was oft ver­ges­sen wird: Wir sol­len ein­an­der lie­ben. Dar­an soll­te man uns erken­nen. Es ist eine Schan­de, dass wir uns selbst über anders Den­ken­de erhe­ben und gleich­zei­tig behaup­ten zu Chri­stus zu gehö­ren, ich neh­me mich selbst nicht aus. Feh­ler anzu­spre­chen und Miss­stän­de auf­zu­zei­gen ist Pflicht eines Chri­sten, aber nie darf dabei der Sün­der denun­ziert wer­den. Nur Jesus Chri­stus ist der Rich­ter. Jesus hat sich oft über genau die­ses Ver­hal­ten der Pha­ri­sä­er geäu­ßert, ihm gefällt das gar nicht.

    • „Feh­ler anzu­spre­chen und Miss­stän­de auf­zu­zei­gen ist Pflicht eines Chri­sten, aber nie darf dabei der Sün­der denun­ziert werden.“

      Was mei­nen Sie damit?

      Wenn jemand aus­drück­lich Dog­men und Schrift­tex­ten wider­spricht, sie ver­dreht und dabei über Lei­chen geht, muss man den­je­ni­gen wirk­lich war­nen dür­fen, weil er sich um sein Heil redet und schwä­che­re Leu­te zum Bösen verführt! 

      Hier im Forum sind all­zu vie­le, die sich sehr leicht­fer­tig über das hin­weg­set­zen, was in der Schrift steht und was die Kir­che dazu gelehrt hat. Es geht hier meist nicht um „ande­re Mei­nun­gen“, son­dern dar­um, dass die Kir­che stets den, der sol­ches tut als „aus­ge­schlos­sen“ betrach­tet hat.

      Wenn Poster — nur weil ihnen etwas pri­vat nicht passt — , ohne Not z.B. Leo XIII. als einen beschul­di­gen, der schuld sei an der Kir­chen­mi­se­re, weil er wie auch sei­ne Vor­gän­ger die Mari­en­ver­eh­rung und das Rosen­kranz­ge­bet geför­dert hat, dann ist das bereits im häre­ti­schen Grenz­be­reich — es kann nicht sein, dass ein anony­mer Poster der Ein­bil­dung erliegt, er habe das damals durch­aus noch recht­gläu­bi­ge Lehr­amt zu kor­ri­gie­ren und zu denunzieren.

      Oder die jüng­ste Debat­te hin­sicht­lich der Juden — es ist ein Stück Wahn­sinn, die Nach­fah­ren der damals Unge­hor­sa­men kol­lek­tiv gei­stig zu ver­nich­ten und zu behaup­ten, Gott habe sie für immer ver­wor­fen, wenn aus­drück­lich sowohl im Römer‑, als auch im Hebrä­er­brief das Gegen­teil steht und die Kir­che dies auch so vertrat.

      Oder hin­sicht­lich der Unauf­lös­lich­keit der Ehe und der Nach­ran­gig­keit der Ehe vor dem zöli­ba­tä­ren Leben — das hat das Kon­zil von Tri­ent als Dog­ma formuliert!

      Sie wer­den nun aber fest­stel­len, dass die­je­ni­gen, die nicht dem defi­nier­ten Glau­ben fol­gen wol­len, son­dern ihre eige­ne Weis­heit ein­set­zen, mit allen rhe­to­ri­schen und pro­pa­gan­di­sti­schen Ban­da­gen kämpfen.
      Sie unter­stel­len einem Din­ge, die man nie gesagt hat, bezwei­feln die sach­li­che Moti­va­ti­on des­sen, der auf die Leh­re der Kir­che ver­weist und sie auch klar nach­wei­sen kann, erge­hen sich in Andeu­tun­gen und unter­stel­len, man gehö­re einem gehei­men Ver­schwö­r­er­netz­werk an. 

      Giu­sep­pe Nar­di hat gewiss damit recht, dass wir in chao­ti­schen Zei­ten Leben und vie­le den Boden unter den Füßen ver­lie­ren und — das sage ich — sich an irr­wit­zi­ge Leh­ren fal­scher Pro­phe­ten hän­gen. Der Fana­tis­mus, mit dem die­se Irr­leh­ren — gera­de auch im Tra­di­la­ger!!! — dann ver­brei­tet und ver­tei­digt wer­den, hat sich sicher seit dem Pon­ti­fi­kat Ber­go­gli­os verstärkt.

      Was am mei­sten fehlt, ist eine Schu­lung im kla­ren, phi­lo­so­phi­schen und nüch­ter­nen Denken.
      Wir sind inzwi­schen so dege­ne­riert, dass einer, der stark argu­men­tiert und klar for­mu­liert, auf­grund die­ser Stär­ke als „hoch­mü­tig“ bezeich­net wird. Die Sach­fra­ge bleibt im zwei­ten Rang, statt­des­sen über­all nur noch Psycho.

      Wir sind aber nach der Schrift auf­ge­ru­fen, nicht in einem selbst­mit­lei­di­gen Geist zu han­deln, son­dern „männ­lich“ zu wer­den, d.h. klar, uner­schüt­ter­lich, aber wahr­haf­tig und der Sün­de — ja der Sün­de! — uner­schrocken entgegenzutreten.

      • Ich mei­ne damit, den Sün­der zu lie­ben, aber die Sün­de zu has­sen; die Sün­de ver­ur­tei­len (und kei­nes­wegs zu ver­schwei­gen!!), aber nicht den Sün­der zu beschimp­fen oder etwa mei­nen, wir sind bes­ser dran. Wir sol­len hel­fen, dass See­len geret­tet wer­den und daher sol­len wir auch die Miss­stän­de auf­zei­gen, die Irr­we­ge anpran­gern, selbst wenn es dem Papst betrifft. Aber auch dar­an den­ken, dass der Herr alle in sei­nem Reich haben möch­te, daher für die Sün­der beten, rich­ten wird der Herr allei­ne. Hoch­mü­tig ist kei­nes­wegs der, der klar for­mu­liert, son­dern der­je­ni­ge, der glaubt, wei­ser zu sein als alle anderen. 

        „Wir sind aber nach der Schrift auf­ge­ru­fen, nicht in einem selbst­mit­lei­di­gen Geist zu han­deln, son­dern „männ­lich“ zu wer­den, d.h. klar, uner­schüt­ter­lich, aber wahr­haf­tig und der Sün­de – ja der Sün­de! – uner­schrocken ent­ge­gen­zu­tre­ten.“ — Dem kann ich nur beipflichten.

      • Okay — genau, das sehe ich auch so! 

        Das größ­te Pro­blem: die Zeit ist so fin­ster, dass unser Herr uns sagen ließ, dass auch die Hei­li­gen ver­führt wür­den, wenn die Zeit nicht ver­kürzt wür­de. Das ist doch beäng­sti­gend! Es ist eine mas­si­ve gei­sti­ge Ver­wir­rung, und ich bin über­zeugt, dass nur abso­lu­te Hin­ga­be an IHN durch Maria über­haupt noch schüt­zen kann. Aber auch das ist längst für vie­le zu ver­äu­ßer­lich­ten, dün­kel­haf­ten Pose verkommen…

        Selbst die tief­sten Wege sind inzwi­schen aus­ge­latscht und zum Feld von Schwät­zern und Groß­mäu­lern gewor­den, die damit der Kir­che den aller­letz­ten Rest geben — auf der Tra­di-Schie­ne. Man hat den Ein­druck, auch der Satan liest inzwi­schen die alte Mes­se und betet den Rosen­kranz, aber irgend­wo fin­det man doch das Minus­zei­chen davor, wenn man wach­sam ist. Und wenn man es ent­larvt, bricht die wah­re Höl­le los. Nick­na­mes schie­ßen wie Pil­ze aus dem Boden und rhe­to­ren dage­gen an…

        Ein jeder zit­te­re dar­um, dass das, was er zum besten gibt, gute Früch­te brin­ge, und wir alle soll­ten uns hüten davor, Gott bera­ten zu wol­len, wo uns kei­ne ein­deu­ti­ge Wei­sung vor­liegt oder nichts wei­ter offen­bart wor­den ist.
        Gott lebt in sei­nem hei­li­gen Geheim­nis, und es heißt, er lacht derer, die mei­nen, ihm auf die Sprün­ge hel­fen zu sollen.

        Welch ein Cha­os! Welch eine Gott­ver­ges­sen­heit auch unter vie­len „From­men“! Welch eine Dunkelheit!

        Wenn das alles geschieht, sag­te Jesus, sol­len wir unse­re Köp­fe heben und IHm ent­ge­gen­se­hen — Er ist nicht mehr weit, egal wie lan­ge es mensch­lich noch geht, Er ist ganz nah. Aber Sei­ne Annä­he­rung wird die­se chao­ti­sche Welt und „Kir­che“ erschüt­tern wie noch nie, so sehr ste­hen wir IHm ent­ge­gen, es wird furcht­bar sein, wenn Er in Sei­ner Herr­lich­keit wie­der­kom­men wird. Sei­en Erscheinugn wird allei­ne schon ein furcht­ba­res Gericht sein und mit einem Schlag all das ent­lar­ven, was Falsch­mün­ze­rei war.
        Set­zen wir alles dran, dass wir IHM den­noch ent­ge­gen­tre­ten kön­nen! Fle­hen wir um unse­re Rei­ni­gung und um Schutz unt er dem Man­tel der Got­tes­mut­ter, damit Er uns erken­nen kann, wenn Er kommt.
        Dar­um — nur dar­um geht es.
        Zit­tern wir!

      • Lie­be Zeit­schnur, die Kir­che wird trotz allem nicht unter­ge­hen, das ist uns ver­spro­chen wor­den. Ein klei­ner Rest wird sich sam­meln und die Leh­re auf­recht­erhal­ten. Die gro­ße Glau­bens­prü­fung könn­te dar­aus bestehen, dass Rom in die Irre geht… Hier wer­den viel­leicht auch Hei­lig­mä­ßi­ge ver­führt einer fal­schen Kir­che zu fol­gen. Da heißt es wach­sam sein und trotz aller noch kom­men­den Ver­fol­gun­gen stand­haft blei­ben. Die Zei­chen sehen wir jetzt. Aber Gott ist immer mit sei­nen Kin­dern — gera­de in der Bedräng­nis . Der Sturm wird auch wie­der vor­über­ge­hen und der Herr wird kom­men in Herr­lich­keit und wir wer­den Ihn mit Sehn­sucht und Freu­de erwar­ten, sofern wir Ihn nicht vor­her ver­las­sen haben. Beten wir, dass wir Ihn mit wei­ßen Klei­dern erwar­ten. Rich­ten wir unse­re Augen nur auf Jesus. Ich sehe es so wie Sie. Beten wir füreinander.

  12. Freie Mei­nungs­äu­ße­rung, hier ?
    Wohl kaum … was nicht der gepfleg­ten Selbst­be­weih­räu­che­rung (oder dem Selbst­mit­leid) ent­spricht und mög­li­cher­wei­se der Wahr­heit zu nahe kommt, wird doch gna­den­los zensiert …

    Also seid doch wenig­stens so ehr­lich (8. Gebot) und schreibt das auch …

  13. Es war und ist ja wirk­lich teil­wei­se dif­fa­mie­rend und her­ab­wür­di­gend wie bspw. Papst Fran­zis­kus und Papst em. Bene­dikt XVI. am lau­fen­den Band von ver­schie­de­nen Kom­men­ta­to­ren bedacht wur­den und wer­den. Das kann nur böse Absicht sein. Da gibts in der Tat Per­so­nen, die sich ger­ne als „Tra­dis“ oder so bezeich­nen und nichts als schmut­zi­ge Wäsche waschen. Eini­ge Per­so­nen, die mir dazu ein­fal­len, haben sich dazu hier aber noch nicht geäußert!

    Gut, daß Katholisches.info die­se Din­ge nun­mehr anspricht.

  14. Ich habe ein­mal einen Prie­ster gefragt wie denn das mit dem „den Näch­sten l i e b e n“ unter schreck­li­chen Umstän­den funk­tio­nie­ren soll !!??. Er ant­wor­te­te mir:
    1. töte ihn nicht. Weder gei­stig noch körperlich
    2. Wün­sche ihm nicht den Tod. Weder gei­stig noch körperlich
    3. Tue ihm nichts Böses
    4. Wün­sche ihm nichts Böses
    5. Wün­sche ihm Gutes
    6. Tue ihm Gutes
    7. Bete und bit­te für ihn mit all Dei­ner Kraft
    Wenn Du so weit gelangt bist wird Dir Gott die ange­ta­nen Wun­den bereits geheilt haben .….

    • Das ist alles rich­tig gesagt, aber im Leben gibts zwi­schen Gut und Böse noch vie­les ande­re. Bspw. bei Kauf und Ver­kauf einer Sache. Wer da betro­gen wird, der wird sich nicht so ein­fach klein­ma­chen um des lieben/falschen Frie­dens wil­len. Das heißt: in aller Regel ist da Streit schon vor­pro­gram­miert, weil es letzt­lich auch dem „Täter“ nichts nützt, wenn er mit sei­nem Unrecht­han­deln durchkommt.
      Näch­sten­lie­be heißt oft genug, die Ange­le­gen­hei­ten immer wie­der mal klar anzu­spre­chen wie es der Herr Jesus selbst auch getan hat- mit­un­ter mit dra­sti­schen Worten.

  15. Sehr wich­ti­ger Auf­ruf durch die Redak­ti­on, ist zu unter­stüt­zen — und zu befolgen.

    Denn die Alter­na­ti­ven wäre das Forum einer mitt­ler­wei­le geschlos­se­nen Sei­te, das unter aller Kri­tik war, oder aber die schon von ande­ren Postern genann­te katho­li­sche und kom­mer­zi­ell ein­ge­färb­te Zen­sur­sei­te (die auch — wie schon ein­mal gesagt — mei­ne regu­lä­ren und zum Teil von dort selbst ange­for­der­ten Gast­kom­men­ta­re gelöscht hat).

    Inso­fern müs­sen wir froh sein, daß hier ein gut mode­rier­tes Forum für einen Gedan­ken­aus­tausch auf hohem Niveau exi­stiert. Es liegt an der Leser­schaft, ob das erhal­ten wer­den kann oder nicht. Ich wür­de eine Schlie­ßung des Forums sehr bedauern.

  16. @ Mag­da­le­na schrieb gestern folgendes:

    „Hoch­mü­tig ist kei­nes­wegs der, der klar for­mu­liert, son­dern der­je­ni­ge, der glaubt, wei­ser zu sein als alle anderen.“ 

    Ich muss das noch mal auf­grei­fen, denn hier liegt ein logi­scher Feh­ler. Wenn man meint, etwas klar for­mu­lie­ren und aus­spre­chen zu sol­len, muss dem die Über­zeu­gung zugrun­de lie­gen, dass man da etwas zu sagen hat und viel­leicht tat­säch­lich etwas kla­rer sieht, als ein ande­rer es tut. War­um soll­te man es sonst enga­giert in die Run­de tragen?

    Nun regt aber allei­ne die­se sach­li­che Moti­va­ti­on in einer Debat­te schon vie­le auf — sie ertra­gen nur Bei­trä­ge, die das vor­tra­gen, was ihren Ohren schmei­chelt — in der Schrift heißt es, am Ende wer­den sie sich Leh­rer suchen, die ihren Ohren wohltun. 

    Man fragt nicht mehr danach, ob eine Aus­sa­ge wahr ist, son­dern ob sie einem passt. Sol­che Poster, deren es hier lei­der eini­ge gibt, set­zen voll dar­auf, dass es genü­gend nega­tiv grund­ge­stimm­te Leser gibt, die bei ent­spre­chen­der Rhe­to­rik sofort ansprin­gen und in einem über­zeu­gen­den Red­ner — was sonst — „Hoch­mut“ oder „Über­heb­lich­keit“ wahr­neh­men, denn es gehört sich schließ­lich nicht, das einer was sagt, was einem nicht passt. Willst du nicht mein Bru­der sein, dann schlag ich dir den Schä­del ein, sagt schon das Sprichwort.

    Sie wer­den also doch immer, weil ja jeder ernst­haf­ten Äuße­rung eine star­ke Über­zeu­gung von der Rich­tig­keit des Vor­ge­tra­ge­nen inne­wohnt, bei dem, der Ihnen nicht zustimmt, Gefahr lau­fen, dass er Ihnen unter­stellt, „wei­ser zu sein zu wol­len als andere“.

    Das ist also ein unsin­ni­ges Kri­te­ri­um: Von Belang kann nur sein, ob etwas wahr ist oder falsch.
    Es ist in dem Zusam­men­hang auch bezeich­nend, dass vie­le nur das für wahr hal­ten, was bestimm­te Per­so­nen sagen. Sie tref­fen hin­sicht­lich der Wahr­heit also eine Vor­ent­schei­dung, und wahr ist nur das, was sie für wahr hal­ten wol­len — egal, was man bewei­sen kann.
    Mit Ver­nunft und Nach­denk­lich­keit hat das nichts zu tun, son­dern mit Ressentiments.

    Nicht zuletzt ist die­ses Muster bereits das Niveau, auf dem auch Jesus vie­les aus­fech­ten muss­te — wenn alle Stricke ris­sen, warf man IHM vor, Er rede „zu hart“, er sei über­heb­lich oder er rede im fal­schen Ton (vor dem hohen Rat — eine Schlüs­sel­sze­ne) etc.

    Das Pro­blem der poli­ti­cal­ly cor­rect­ness rührt daher, dass man jeden eigen­stän­di­gen und intel­li­gen­ten Rede­bei­trag sofort dif­fa­miert — es könn­te ja sein, dass dadurch eini­ge nach­den­ken und aus dem Denk­kä­fig absprin­gen, in dem man sie hält.

    Auf die­se Wei­se hat man vie­le der besten Köp­fe in der Geschich­te in die Pfan­ne gehau­en. Und nicht jeder hat das ver­kraf­tet. Ignaz Sem­mel­weis, der bahn­bre­chen­de Medi­zi­ner, der dazu ver­half, dass die Frau­en- und Kin­der­sterb­lich­keit im Kind­bett rapi­de­ment sank, wur­de am Schluss krank an der Meu­te, die ihn förm­lich zu Tode hetz­te mit ihrem Neid, ihrer Dumm­heit und der Behaup­tung, er wol­le wei­ser sein als andere…

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