Die ermordeten Christen und das Fußballspiel „für den Frieden“

Päpstliche Einladung zum interreligiösen Fußballspiel
Päpst­li­che Ein­la­dung zum inter­re­li­giö­sen Fuß­ball­spiel

(Rom/Bagdad) „Wird Frie­den mit Kapi­tu­la­ti­on ver­wech­selt, hat man ein tod­si­che­res System gefun­den, aus­ge­löscht zu wer­den. Und dazu noch die Ein­la­dung an die Fuß­bal­ler“, so der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Blog Chie­sa e Post­con­ci­lio. Wüß­te man es nicht bes­ser, könn­te man in der Tat an einen schlech­ten Scherz den­ken. Doch lei­der ist alles echt. Auch die pom­pö­se per­sön­li­che Ein­la­dung, die im Namen von Papst Fran­zis­kus an inter­na­tio­na­le Fuß­ball­stars ver­schickt wird, wäh­rend im Irak die Chri­sten ver­trie­ben, ermor­det, ver­ge­wal­tigt und ver­sklavt wer­den.

Links und rechts vom Kon­ter­fei des Pap­stes fin­den sich die Logos der bei­den Haupt­spon­so­ren. „Mir blu­tet das Herz, wenn ich die­sen Aus­ver­kauf des Papst­tums sehe“, so Chie­sa e Post­con­ci­lio: „Es dient aller­dings auch dazu, sich der nack­ten Rea­li­tät bewußt zu wer­den, auf die man das Amt und die Wür­de des Pap­stes, die einst auch wegen ihres geist­li­chen und mora­li­schen Ein­flus­ses auf die nicht-katho­li­sche Welt strahl­ten, redu­zie­ren will.“

Der katho­li­sche Publi­zist Ales­san­dro Gnoc­chi, bis zu des­sen frü­hen Tod das alter ego des Rechts­phi­lo­so­phen Mario Palma­ro, fand heu­te har­te Wor­te auf der Sei­te von Ris­cos­sa Chri­stia­na, wo er einem Leser ant­wor­te­te, der ihm im Zusam­men­hang mit der isla­mi­sti­schen Blut­or­gie im Nahen Osten fol­gen­des geschrie­ben hat­te:

Und ange­sichts des­sen, was kommt von „offi­zi­el­ler“ Kir­chen­sei­te? Das Fuß­ball­spiel „für den Frie­den“. Ja sind dort alle dabei ver­rückt zu wer­den? Was für eine Stär­kung das für die von fana­ti­schen Mos­lems gejag­ten Chri­sten sein wird, zu wis­sen (sofern dann über­haupt noch einer von ihnen am Leben sein soll­te), daß am 1. Sep­tem­ber, wäh­rend sie aus­ge­tilgt wer­den, in Rom Fuß­ball gespielt wird „für den Frie­den“. Das alles erin­nert mich an bestimm­te lächer­li­che lai­zi­sti­sche Lit­ur­gien wie die Fackel­um­zü­ge gegen die Mafia und ähn­li­che Din­ge. Es tut mir leid, aber ich bin regel­recht ange­wi­dert. Mir fällt kein ande­rer Aus­druck ein, um mei­ne Stim­mung wie­der­zu­ge­ben.

Erstaunte Empörung über eine neue „Super-Religion“?

Islamisten wissen gar nicht was "Dialog" heißt
Isla­mi­sten wis­sen gar nicht was „Dia­log“ heißt

Und hier Gnoc­chis Ant­wort:

„Es ist nichts zu machen: die neue Super-Reli­gi­on ver­schont nichts und nie­man­den. Ich hat­te kei­ne Zwei­fel mehr über den Zustand der Katho­li­schen Kir­che, ich konn­te mir aber nicht vor­stel­len, daß er auch ein Pro­gramm zur Zer­stö­rung des Fuß­balls in Bewe­gung setz­te, einer der weni­gen ernst­haf­ten Akti­vi­tä­ten, die in die­ser unse­rer Welt noch geblie­ben sind.

Doch Papst Ber­go­glio ist auch bis dort vor­ge­drun­gen. Und das nicht zufäl­lig. Die neue Super-Reli­gi­on, für die er sich stark macht, ver­fügt noch über kei­nen Ritus. Sie mag zwar eini­ge Gro­ße­vents in Euro­vi­si­on ja World­vi­si­on her­vor­ge­bracht haben, wie jüngst das Tref­fen für den Frie­den zwi­schen „Katho­li­ken“, Ortho­do­xen, Juden und Mos­lems, die Fran­zis­kus im Vati­kan woll­te, auf die dann prompt der Krieg im Nahen Osten folg­te. Sie hat aber noch kei­nen Ritus. Des­halb der Genie­streich, jenen des Fuß­balls zu über­neh­men, der auf kla­ren Regeln, einer eige­nen Spra­che und eige­ner uni­ver­sa­ler Gestik beruht. Es könn­te kein effi­zi­en­te­res Mit­tel geben.

Auf dem Weg der Selbst­zer­stö­rung der Katho­li­schen Kir­che wird die­ses Fuß­ball­spiel weit mehr errei­chen als vie­le inter­re­li­giö­se Tref­fen und noch mehr öku­me­ni­sches Geschwätz. Es han­delt sich um eine Tak­tik, die immer erfolg­reich war, beson­ders, wenn man den Wunsch nach Frie­den instru­men­ta­li­siert.

Als Phil­ipp von Maze­do­ni­en Athen erobern woll­te, trat er nicht vor die Bür­ger­schaft der Stadt hin, um sie davon zu über­zeu­gen, daß sie viel bes­ser unter sei­ner Herr­schaft ste­hen soll­ten. Er tat viel Über­zeu­gen­de­res: Er bedien­te sich der Frie­dens­par­tei des Eubu­los und Athen fiel ihm in die Hän­de, ohne einen ein­zi­gen Schwert­streich. In den 70er Jah­ren des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts war es die Sowjet­uni­on, die im Westen Frie­dens­be­we­gun­gen för­der­te, die sich für die soge­nann­te Ent­span­nung ein­setz­ten. Ein bis heu­te nicht auf­ge­ar­bei­te­tes Kapi­tel. Die­se Krei­se ver­brei­te­ten im Westen mas­sen­wei­se Pro­pa­gan­da­ma­te­ri­al, das fak­tisch ‚Frie­den‘ mit ‚Kapi­tu­la­ti­on‘ gleich­setz­te. Gleich­zei­tig wur­de in der Sowjet­uni­on Pro­pa­gan­da­ma­te­ri­al für den Frie­den ver­brei­tet, das bis zu den Zäh­nen bewaff­ne­te Sol­da­ten der Roten Armee zeig­te.

Genau das geschieht heu­te in der Katho­li­schen Kir­che durch die Kom­pli­zen­schaft, mehr noch, durch die völ­li­ge Zustim­mung ihrer Spit­ze. In den Sakri­stei­en, den Pfarr­zen­tren, bei der Kate­che­se, in den Pre­dig­ten, in den diö­ze­sa­nen Doku­men­ten, in den Anwei­sun­gen der ver­schie­de­nen Dikaste­ri­en, in jeder Geste des Pap­stes zeigt sich immer offen­kun­di­ger die Ein­la­dung zur Kapi­tu­la­ti­on. Genau das Gegen­teil des­sen, was in den ande­ren Reli­gio­nen gegen­über der katho­li­schen Kir­che pas­siert.

In all dem hof­fen wir, daß sich zumin­dest der Fuß­ball ret­te­te. Ich befürch­te jedoch sehr, daß zum Bei­spiel in einem ‚Fuß­ball­spiel für den Frie­den‘, statt ein Foul mit einem Straf­stoß oder einem Elf­me­ter zu ahn­den, der Spie­ler auf­ge­for­dert wird, auch die ande­re Wan­ge hin­zu­hal­ten. Wenn es dar­um geht, zu ent­schei­den, ob ein Fuß­ball tat­säch­lich ins Tor gerollt ist oder nicht, beruft man viel­leicht einen Run­den Tisch, um über die ver­steck­te Gewalt eines Tores zu dis­ku­tie­ren. Und natür­lich darf es kei­ne Sie­ger geben, wes­halb alle Spie­le mit Aus­gleich enden.

Das ist die groß­ar­ti­ge neue Welt Ber­go­gli­os, die groß­ar­ti­ge Kir­che des Bischofs von Rom. Und inzwi­schen wer­den wei­ter Chri­sten getö­tet. Aber wer sind wir, um zu urtei­len?“

Ales­san­dro Gnoc­chi
Gelobt sei Jesus Chri­stus

Einleitung/Übersetzung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Chie­sa e Postconcilio/Corrispondenza Roma­na

8 Kommentare

  1. Die­ser Papst fuehrt uns direkt ins jueng­ste Gericht, denn Chri­stus laesst sich nicht ewig der­art verhoe­nen wie es die­ser argen­ti­ni­sche Lai­en­dar­stel­ler tut.
    Ein Fanal und Verhoeh­nung aller ermor­de­ten Chri­sten.

  2. Also wenn mich Ber­go­glio ein­la­den wür­de dann wür­de ich ihm ant­wor­ten das es wich­ti­ge­res gebe als den Albern­hei­ten eines Bischofs von Rom zu fol­gen. zb. mei­ne Zier­fi­sche füt­tern.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  3. Kar­di­nal Tauran’s „inter­re­li­giö­se“ Wort­fin­dun­gen sind ja bestens bekannt. Bez. der isla­mi­sti­schen Mord­ban­den sag­te er; Zitat aus „radio­va­ti­can“:
    -
    „Kar­di­nal Jean-Lou­is Tau­ran hat die
    Dschi­ha­di­sten des „Isla­mi­schen Staa­tes“
    als „fehl­ge­lei­te­te Mus­li­me“ bezeich­net
    Mas­sa­ker an Men­schen wegen ihrer Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit, Ent­füh­rung von Frau­en,
    Zer­stö­rung von Kultor­ten:
    „Das sind Din­ge, von denen man dach­te, man wür­de sie nie mehr sehen“,
    sag­te der Prä­si­dent des Päpst­li­chen Rates für den Inter­re­li­giö­sen Dia­log
    im Gespräch mit der fran­zö­si­schen Nach­rich­ten­agen­tur I‑Media.
    Die Schreckens­ta­ten der Dschi­ha­di­sten erin­ner­ten
    an die
    „schlimm­sten Momen­te in der Geschich­te der Bezie­hun­gen zwi­schen Mus­li­men und Chri­sten“. Den­noch glau­be er, dass
    die Reli­gi­on nicht der Grund für die Gewalt im „Kali­fat“ sei,
    son­dern viel­mehr ein Teil der Lösung.
    Die Mehr­heit der Mus­li­me
    leh­ne die bar­ba­ri­sche Hal­tung des „Isla­mi­schen Staa­tes“ kom­plett ab, .…“
    -
    Nun die Fra­ge.…
    meint Kar­di­nal Tau­ran dem­nach allen Ern­stes,
    dass es auch „nicht fehl­ge­lei­te­te Mus­li­me“ gebe ?

    Die Irr­leh­re Islam ist als Gan­zes eine
    „Fehl­lei­tung“ weg vom allei­ne wah­ren Weg.….
    her­vor­ge­ru­fen durch einen selbst­er­nann­ten (Schein-)„Propheten Moham­med !

    also „Fehl­lei­tung“ weg
    von der Ewi­gen Wahr­heit Jesus Chri­stus …
    DEM Weg, DER Wahr­heit und DEM Leben !

    hin zu einem Leben ohne Gna­de und Erlö­sung !

    Denn von einer unmiss­ver­ständ­li­chen
    „Ableh­nung der bar­ba­ri­schen Hal­tung“
    von der „Mehr­heit der Mus­li­me“.….

    ist weit und breit nichts zu lesen oder zu hören !

    Das „inter­re­li­giö­se Fuss­ball­spiel“ reiht sich ein in eine unver­bind­li­che „Brü­der­lich­keit“. Der Vati­ka­ni­sche Pres­se­dienst zum „Welt­frie­dens­tag“ im Janu­ar 2015:
    -
    „Die Bot­schaft des ver­gan­ge­nen Jah­res zum 1. Janu­ar 2014 war der Brü­der­lich­keit gewid­met: „Brü­der­lich­keit – Fun­da­ment und Weg des Frie­dens“. Die Tat­sa­che, dass wir Kin­der Got­tes sind, ver­leiht allen Men­schen die glei­che Wür­de als Brü­der und Schwe­stern.

    Die Skla­ve­rei ver­setzt die­ser grund­le­gen­den Brü­der­lich­keit und damit auch dem Frie­den einen mör­de­ri­schen Schlag. Frie­den kann nur exi­stie­ren, wenn jeder Mensch in jeder ande­ren Per­son einen Bru­der oder eine Schwe­ster mit der glei­chen Wür­de erkennt.
    [.…]
    Unser Ziel ist es, eine Zivi­li­sa­ti­on auf­zu­bau­en, die auf der Gleich­heit der Wür­de aller Men­schen ohne jede Dis­kri­mi­nie­rung grün­det. Um dies zu errei­chen, erfor­dert es auch das Enga­ge­ment der Medi­en, der Bil­dungs­trä­ger sowie der Kul­tur für eine erneu­er­te Gesell­schaft, die sich der Frei­heit, der Gerech­tig­keit und daher dem Frie­den ver­pflich­tet.
    [.…]“
    -

    Nun, wenn wei­ter von einer unver­bind­li­chen „Brü­der­lich­keit“ die Rede ist und gar
    — ent­ge­gen der Leh­re der Kir­che — eine Ver­pau­scha­li­sie­rung aller Men­schen zu Kin­dern Got­tes vor­ge­tra­gen wird, dann erstaunt auch das „brü­der­li­che Gekicke“ kaum mehr.
    Die Leh­re der Kir­che:
    Mit dem Sün­den­fall Adam und Evas ist auch die hei­lig­ma­chen­de Gna­de ver­lo­ren gegan­gen und somit auch die Kind­schaft Got­tes.
    Ein Kind Got­tes wird der Mensch allei­ne wie­der durch die hl. Tau­fe. ( auch durch die Blut bzw. Begier­de­tau­fe) und somit zu einem Bru­der bzw. einer Schwe­ster in Chri­sto.

  4. Wäh­rend kein Kar­di­nal gegen die­ses ent­setz­li­che vom Papst insze­nier­te Spek­ta­kel auf­steht und sei­ne Stim­me erhebt, ruft der Prä­si­dent des Jüdi­schen Welt­kon­gres­ses, Ronald S. Lau­der, in der New York Times zur Soli­da­ri­tät mit den ver­folg­ten christ­li­chen Brü­dern auf:

    In Euro­pa und den USA gebe es Demon­stra­tio­nen gegen Isra­el wegen der „tra­gi­schen Tode von Palä­sti­nen­sern, die von der Hamas als mensch­li­che Schutz­schil­de“ miss­braucht wür­den. „Aber dem bar­ba­ri­schen Abschlach­ten von Tau­sen­den und Aber­tau­sen­den Chri­sten wird mit rela­ti­ver Gleich­gül­tig­keit begeg­net“, so Lau­der. Chri­sten wür­den der­zeit vom Liba­non bis in den Sudan ver­folgt und getö­tet. Der Nahe Osten und Tei­le Zen­tral­afri­kas ver­lö­ren gan­ze christ­li­che Gemein­den, die dort seit Jahr­hun­der­ten fried­lich gelebt hät­ten. Lau­der ver­weist auf das eini­gen­de Band zwi­schen Juden und Chri­sten: „Wir lesen die­sel­be Bibel und tei­len die glei­chen mora­li­schen und ethi­schen Wer­te. Jetzt tei­len wir trau­ri­ger­wei­se auch das Lei­den: Chri­sten ster­ben wegen ihres Glau­bens, weil sie schutz­los sind und die Welt ihrem Lei­den gleich­gül­tig gegen­über­steht.“ Er schrei­be die­se Zei­len „als Chef einer jüdi­schen Orga­ni­sa­ti­on, der sich um sei­ne christ­li­chen Brü­der und Schwe­stern“ sor­ge.

    Lau­der, des­sen Fami­lie aus Öster­reich stammt, hat im Gegen­satz zum der­zei­ti­gen Papst den Koran mit Sicher­heit gele­sen, wäh­rend die­ser sich eher für Bel­le­tri­stik zu inter­es­sie­ren scheint, wie der Hin­weis auf sei­ne Lek­tü­re zu Neu­ro­sen und sein Trin­ken von Mate­tee zeigt.

  5. Auf dem Stuhl Petri thront ein Feind Jesu Chri­sti. Er zer­stört den Rest der Kir­che, er zer­stört das Amt des Pap­stes. Er ver­bün­det sich gera­de­zu mit den Chri­sten­ver­fol­gern im Irak. Durch die­se unglaub­lich pri­mi­ti­ve, zyni­sche Akti­on. Sie ist ganz bewusst geplant. Fuß­ball ver­bin­det die Mensch­heit. Natür­lich nicht wirk­lich, es ist eine Fas­sa­de. Doch Sport, gera­de der Fuß­ball, ruft welt­weit ähn­li­che Emo­tio­nen vor, die nicht sel­ten über­stei­gert sind, qua­si­re­li­gi­ös auf­ge­bla­sen. Fuß­ball ist dann Reli­gi­ons­er­satz.

    Es widert mich an. Ich bekom­me Ekel­ge­füh­le schon bei der Vor­stel­lung die­ses „Frie­dens­spiels.“

    Und doch: Ohne das 2. Vati­ka­ni­sche Kon­zil mit sei­nem Öku­me­nis­mus, mit der Irr­leh­re, in allen Reli­gio­nen las­sen sich über­na­tür­li­che Wahr­hei­ten fin­den, mit dem blin­den Fort­schritts­glau­ben, wäre die­ser Ber­go­glio nie­mals Papst gewor­den.

    Ber­go­glio ist durch nichts zu ent­schul­di­gen.

    Doch wenn in Kon­zils­do­ku­men­ten wort­wört­lich zu lesen ist, dass es auch die Auf­ga­be der Kir­che sei, der Ein­heit der Mensch­heit — hier auf Erden — zu die­nen, dann liegt hier die Letz­t­ur­sa­che für die­ses grau­en­vol­le Spek­ta­kel.

    Ich wie­der­ho­le: Ber­go­glio ent­schul­digt das nicht.

    Wenn glau­bens­treue Katho­li­ken nicht auf­wa­chen, wenn sie nicht nach den Ursa­chen fra­gen, dann geht der Nie­der­gang immer wei­ter. Das Niveau nach unten ist offen, es gibt kei­ne Gren­ze mehr.

    Die Ursa­che für den Nie­der­gang der katho­li­schen Kir­che liegt im 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil. Keim­haft, nur ange­deu­tet. Kein Kon­zils­va­ter woll­te so etwas, konn­te sich so etwas vor­stel­len. Ich neh­me an, auch Karl Rah­ner wür­de sich über so viel Pri­mi­ti­vi­tät gepaart mit einem unglaub­li­chen Zynis­mus, mit Grau­sen abwen­den.

    Doch es ändert nichts: Fran­zis­kus, ist ein direk­ter Nach­kom­me die­ses Kon­zils. Es bedurf­te
    eini­ger Genera­tio­nen, noch nach Paul VI. war er undenk­bar.

    Nach ca. 50 Jah­ren ist der Glau­be auch der prak­ti­zie­ren­den Katho­li­ken so aus­ge­mer­gelt, dass sie die­ser unglaub­lich pri­mi­tiv-zyni­schen Akti­on noch mehr­heit­lich zu jubeln wer­den.

    Das Grau­en geht wei­ter.

  6. Und wie immer rennt die Kir­che dem, was die Welt schon aus­ge­lutscht hat, sab­bernd hin­ter­her: inter­re­li­giö­ser Fuß­ball!
    Was soll das eigent­lich sein?
    Wir hat­ten gera­de eine span­nen­de inter­re­li­giö­se Fuß­ball-WM, das reich­te doch. Oder stört es Ber­go­glio, dass Deutsch­land Welt­mei­ster wur­de und das aus­schlag­ge­ben­de Tor von einem Chri­sten geschos­sen wur­de?

    Und dabei ersteht vor mei­nem inne­ren Auge all das, was mög­lich wäre: welt­wei­te Gebets­auf­ru­fe Roms für die Ver­folg­ten, Nove­nen, abend­li­che Rosen­krän­ze mit dem „Hei­li­gen Vater“ über alle Medi­en über­tra­gen, mit aus­drück­li­cher Nach­ho­lerlaub­nis der Zeit­ver­schie­bung gemäß, die Ein­füh­rung eines medi­al ver­brei­te­ten Bre­vier­ge­be­tes sie­ben­mal am Tag mit jewei­li­ger Nen­nung der am schlimm­sten ver­folg­ten Chri­sten, aber auch ande­rer, — wer will, dem fällt da aller­hand ein.
    Aber Ber­go­glio will nicht.
    Er ist der Aus­druck des Unwil­lens einer total ver­kom­me­nen, nach 50 Jah­ren total aus­ge­trock­ne­ten „Kir­che“.
    Wie gut, dass ich nicht glau­ben muss, dass die­ses Mon­ster, das sich als Kir­che aus­gibt, die makel­lo­se Braut Chri­sti ist. Und wie gut, dass ich die wah­re Kir­che in Maria und ihrem Anhang, der schon im Him­mel ist, am sicht­bar­sten ver­tre­ten sehen kann! Jeder, der noch an Jesus glaubt, möge sich nach oben rich­ten, auf­wärts­schau­en, der wah­ren Braut Chri­sti anschlie­ßen und die fal­sche links lie­gen las­sen.

    Was wir tun kön­nen?
    Ent­ge­gen allem Geun­ke sind es die USA, die wenig­stens ein biss­chen ein­grei­fen, ist es ein hoch­ge­stell­ter Jude, der für die Chri­sten welt­weit spricht, ist es deut­lich und unüber­seh­bar nicht das hei­li­ge Russ­land mit sei­nem Idol­po­li­ti­ker Putin, der sich um die Chri­sten des Irak sche­ren wür­de. Egal, was dahin­ter nun ste­hen mag — es spricht ein­mal mehr dafür, dass die Koor­di­na­ten, die hier im Forum häu­fig ver­legt wer­den, schwär­me­risch und naiv sind…Es gilt wirk­lich, nüch­tern und wach­sam zu blei­ben.

    Was wir tun kön­nen?
    Beten. „Nur“ beten für die Ver­folg­ten. Aber auch für die Ver­fol­ger! Maria, die alle Häre­si­en über­wun­den hat, um Für­spra­che bit­ten! So hat es das Abend­land in ver­gleich­ba­rer Situa­ti­on stets gemacht und stets Hil­fe erfah­ren.
    Also los: jeden Tag, jeder von uns und nicht ablas­sen! (Sag ich mir natür­lich auch selbst.)

    • Ja, das soll­te eigent­lich getan wer­den, was Sie @zeitschnur im ersten Teil hier vor­schla­gen. Aber selbst die Rest­chri­sten­heit ist ja so müde und beschäf­tigt sich immer noch lie­ber mit Tri­via­lem. Und will par­tout nicht gestört wer­den.

      Vor genau einem Jahr aber hat­te Papst Fran­zis­kus in aller Ein­dring­lich­keit vor einem Angriff der USA auf Syri­en gewarnt und zum Gebet auf­ge­ru­fen. Denn die USA mit der Tür­kei und Eng­land wie auch den sozia­li­sti­schen Macht­ha­bern Frank­reichs woll­ten die­se Inter­ven­ti­on und unter­stütz­ten und unter­stüt­zen mit Wor­ten und Waf­fen die isla­mi­schen Mör­der­ban­den. Schon in Syri­en wur­den und wer­den die Chri­sten mas­sa­kriert, christ­li­che Frau­en und Mäd­chen, so sie in die Hän­der der Kan­ni­ba­len gera­ten, ver­ge­wal­tigt usw.
      Der Schutz der Chri­sten ist die von Ruß­land unter­stütz­te ala­wi­ti­sche Assad-Regie­rung.

      Bit­te nicht bei den Frei­mau­rer­me­di­en (ZDF, ARD, DR-Radio sowie FAZ, Süd­deut­sche, Welt, Spie­gel, Focus und wie die Revol­ver­blät­ter sonst noch hei­ßen) „infor­mie­ren“. Außer bil­li­ger Kriegs­het­ze gegen Ruß­land, das auf dem Weg der Neu-Chri­stia­ni­sie­rung ist und die Homo­pro­pa­gan­da! auf sei­nem Ter­ri­to­ri­um ver­bie­tet, ist von die­sen Teu­fels­me­di­en nichts zu erwar­ten.

      Es ist also kein „Geun­ke“: es sind haupt­säch­lich die USA und die übri­gen Frei­mau­rer­staa­ten und Islam­staa­ten (mit Netan­ja­hus Isra­el), die die isla­mi­schen Mord­ban­den auf­ge­rü­stet haben. Nach­dem die­se in Syri­en aber in Schran­ken gewie­sen werden/wurden mit Hil­fe ins­be­son­de­re Ruß­lands, sind sie ein­fach in den Irak gewech­selt.
      Die Kro­ko­dils­trä­nen des Kriegs­no­bel­preis­trä­gers Homoba­ma braucht man nun wirk­lich nicht ernst zu neh­men; auch nicht die über sei­nen mas­sa­krier­ten Lands­mann Foley ‑aus­ge­rech­net in Syri­en! Ja, wenns nicht so bit­ter wäre, könn­te man schmun­zeln. Letz­tes Jahr hat­te Oba­ma gera­de die Chri­sten­mör­der noch an die Macht in Syri­en brin­gen wol­len- und auch heu­te noch- um genau die Schreckens­herr­schaft zu errich­ten, die sie in Tei­len Iraks jetzt errich­tet haben. ISIS ist ja nicht vom Him­mel gefal­len.

      Ruß­land hat in der Tat gera­de für die Chri­sten schon wie­der­holt ein deut­li­ches Wort ein­ge­legt.

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