Steckt die Großloge hinter kommissarischer FI-Verwaltung?

Die Großloge und der Kommissar
Die Groß­lo­ge und der Kom­mis­sar

(Rom) Steckt die Hand der Groß­lo­ge hin­ter der kom­mis­sa­ri­schen Ver­wal­tung der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta (FI)? Ein wei­te­res Schlag­licht auf eine umstrit­te­ne Maß­nah­me der römi­schen Ordens­kon­gre­ga­ti­on mit Bil­li­gung von Papst Fran­zis­kus.

Das viel­be­sun­ge­ne Flo­renz, Rei­se­ziel von Schön­gei­stern und Kunst­lieb­ha­bern, ist die ita­lie­ni­sche Haupt­stadt der Frei­mau­re­rei. In der Stadt am Arno gibt es kein Vier­tel und kei­nen Stadt­teil, in dem sich nicht der Tem­pel einer Loge befin­det. Der in Flo­renz ver­stor­be­ne Pater Flo­ri­do Gian­tul­li S.J. (1906–1974), einer der besten katho­li­schen Ken­ner der Frei­mau­re­rei sag­te: „Es gibt kei­ne Ver­ei­ni­gung, ob lai­zi­stisch oder katho­lisch, in die nicht der lan­ge Arm der Loge reicht.“ Der Jesu­it ver­faß­te unter ande­rem das grund­le­gen­de Werk: „L’Essenza del­la Mas­so­neria ita­lia­na: il natu­ra­lis­mo“ (Das Wesen der ita­lie­ni­schen Frei­mau­re­rei: der Natu­ra­lis­mus), das 1973, kurz vor sei­nem Tod, mit dop­pel­ter Impri­matur des Jesui­ten­or­dens und des Erz­bi­schofs von Flo­renz eben­dort ver­öf­fent­licht wur­de. Pater Gian­tul­li bezahl­te sei­ne Stu­di­en über die „frei­mau­re­ri­sche Sek­te“ (Pius IX.) mit jenem Preis, der beson­ders anti­frei­mau­re­ri­schen Autoren vor­be­hal­ten ist: Nach sei­nem Tod wur­de er mit dem Gerücht ver­leum­det, er sei ein „unbe­schürz­ter Logen­bru­der“ gewe­sen.

Seit den 60er Jahren ist die Kirche still geworden zur Freimaurerei

In den 60er Jah­ren des vori­gen Jahr­hun­derts hör­te die Katho­li­sche Kir­che fast zur Gän­ze auf, über die Frei­mau­re­rei zu reden. Es schien, als sei plötz­lich ein gehei­mes Still­hal­te­ab­kom­men in Kraft getre­ten. Eine gegen­sei­ti­ge „Akzep­tanz“ im Zei­chen des Plu­ra­lis­mus. Weni­ge katho­li­sche Autoren, Prie­ster und Lai­en, setz­ten das Stu­di­um und die Beob­ach­tung die­ses Geheim­bun­des fort. Im deut­schen Sprach­raum etwa Alfons Maria Kar­di­nal Stick­ler (1910–2007); Bischof Rudolf Gra­ber (1903–1992) von Regens­burg; des­sen Schü­ler, der Prie­ster Man­fred Adler (1928–2005) und der öster­rei­chi­sche Lai­en­theo­lo­ge und Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Robert Prant­ner (1931–2010). Alle vier wur­den stark ange­fein­det. Die bei­den Letzt­ge­nann­ten wur­den wegen ihrer Publi­ka­tio­nen und Vor­trags­tä­tig­keit Ziel hef­ti­ger Medi­en­kam­pa­gnen, die erheb­li­che per­sön­li­che Opfer for­der­ten. Adler wur­de von der Diö­ze­se Spey­er aus dem Schul­dienst ent­fernt und von sei­nem Orden, den Mis­sio­na­ren vom Hei­li­gen Johan­nes dem Täu­fer (MSJ) raus­ge­wor­fen. Prant­ner wur­de der Lehr­stuhl für Ethik und Christ­li­che Gesell­schafts­leh­re an der Phi­lo­so­phisch-Theo­lo­gi­schen Hoch­schu­le Hei­li­gen­kreuz bei Wien ent­zo­gen, was man seit­her beschö­ni­gend Eme­ri­tie­rung nennt. Joseph Kar­di­nal Ratz­in­ger als Glau­bens­prä­fekt stemm­te sich im Novem­ber 1983 gegen die Behaup­tung von Tei­len der Kir­che, daß Kreuz und Loge ver­ein­bar gewor­den sei­en. Nicht weni­ge Kir­chen­ver­tre­ter igno­rier­ten den Zwi­schen­ruf des Kar­di­nals und spä­te­ren, von frei­maue­ri­scher Sei­te ver­ach­te­ten Pap­stes. Dazu gehört der Wie­ner Dom­pfar­rer Toni Faber, um nur ein Bei­spiel zu nen­nen.

Fides Catholica, eine Zeitschrift forderte die Freimaurerei heraus

In ande­ren euro­päi­schen Län­dern west­lich des ehe­ma­li­gen Eiser­nen Vor­hangs lie­gen die Din­ge nicht anders, so auch in Ita­li­en. Dort war das The­ma soweit mar­gi­na­li­siert und mit einem media­len Tabu umge­ben wor­den, daß die weni­gen kirch­li­chen Autoren (nicht Sen­sa­ti­ons­jour­na­li­sten), die sich den­noch damit befaß­ten, leicht als rand­stän­di­ge „Spin­ner“ abge­tan wer­den konn­ten. Bis 2006. In jenem Jahr erschien im Ver­lag der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta die neue Fach­zeit­schrift Fides Catho­li­ca. Die Schrift­lei­tung über­nahm Pater Sera­fi­no Maria Lan­zet­ta, Lehr­be­auf­trag­ter für Moral­theo­lo­gie am ordens­ei­ge­nen Prie­ster­se­mi­nar Imma­cu­la­ta Media­trix. Bereits in der ersten Num­mer ging die Zeit­schrift zur Sache und ver­öf­fent­lich­te von Pater Pao­lo Maria Sia­no FI, der aus­ge­wie­se­ne Ken­ner der Frei­mau­re­rei im Orden, viel­leicht sogar der der­zeit bedeu­tend­ste katho­li­sche Frei­mau­rer-Exper­te, den Auf­satz „Eine Stu­die zur Unver­ein­bar­keit zwi­schen Frei­mau­re­rei und Katho­li­scher Kir­che“. Dar­in zeig­te er auf, daß sich die „moder­ne Fei­mau­re­rei, seit ihrer Grün­dung im Jahr 1717, durch eine auf­klä­re­ri­sche und eine magisch-eso­te­ri­sche Kom­po­nen­te cha­rak­te­ri­sier­te, mit dem Ziel den ‚dog­ma­ti­schen Inte­gra­lis­mus‘ zu über­win­den, die der Grund für Spal­tun­gen und die Ver­ab­so­lu­tie­rung der Wahr­heit sei, um die Men­schen in einer brei­ten, natür­li­chen Reli­gi­on zusam­men­zu­füh­ren, in der die Art, Gott zu erken­nen, der Sub­jek­ti­vi­tät des Ein­zel­nen über­las­sen, ihm aber ein Kult gege­ben wer­den soll.

Zahl­rei­che wei­te­re Ver­öf­fent­li­chun­gen in Fides Catho­li­ca zur Frei­mau­re­rei folg­ten. Pater Sia­no ging aber über die blo­ßen Fest­stel­lun­gen hin­aus und kreuz­te öffent­lich mit den Logen­brü­dern die Klin­ge, als die übli­che Mischung aus Lächer­lich­ma­chen und Ver­rück­t­er­klä­ren auch auf ihn ange­wandt wer­den soll­te.

Freimaurerischer Satanskult und Angriffe der Loge

Loge Har Tzion Rom
Loge Har Tzi­on Rom

„Nach einer 2009 in Flo­renz statt­fin­den­den Tagung zur Vor­stel­lung von Fides Catho­li­ca durch mei­nen Mit­bru­der Pater Sera­fi­no Maria Lan­zet­ta ergrif­fen eini­ge im Publi­kum anwe­sen­de Frei­mau­rer das Wort, dar­un­ter Vit­to­rio Van­ni von der Loge Stel­la del Mat­ti­no (Nr. 1031 – Flo­renz, Groß­ori­ent von Ita­li­en). Er bezich­tig­te mich in vor­neh­mer Art, in der Frei­mau­re­rei etwas zu suchen, was es dort nicht gebe, einen frei­mau­re­ri­schen Satans­kult… Die Ver­ant­wort­li­chen der Inter­net­sei­te der römi­schen Loge Har Tzi­on Mon­te­si­on (Nr. 705 – Rom, Groß­ori­ent von Ita­li­en) ver­öf­fent­lich­ten am 16. Juli 2009  ein eso­te­ri­sches Lob­lied auf den Teu­fel, den ihr Logen­bru­der, der Psy­cho­ana­ly­ti­ker und Hoch­g­rad­frei­mau­rer Emi­lio Ser­va­dio (33. Grad des Alten Ange­nom­me­nen Schot­ti­schen Ritus) 1974  ver­faßt hat­te: ‚Der Teu­fel als Freund, mit dem man reden kann, der Teu­fel als Instru­ment, das uns ver­wan­delt, uns ver­voll­komm­net, uns zum Einen gelan­gen läßt, zur Befrei­ung der Dua­li­tät… Es ist not­wen­dig, den Teu­fel wie­der in Luzi­fer rück­zu­ver­wan­deln…’“. SoPa­ter Sia­no in sei­nem „Hand­buch“ über die Frei­mau­re­rei . Dort fin­det sich auch der Hin­weis, daß Vit­to­rio Van­ni „einen Auf­satz über ‚den Teu­fel des Tarot‘ ver­öf­fent­lich­te, in dem er ihn als ‚Prin­zip oder posi­ti­ve Ener­gie und als not­wen­di­gen Weg lob­te, um zum Licht zu gelan­gen… das Gute und das Böse sind das ein­zi­ge Licht‘“.

Kommissarische Verwaltung wegen Opposition zur Freimaurerei?

„Im Licht der jüng­sten Ereig­nis­se, seit Beginn der kom­mis­sa­ri­schen Ver­wal­tung im Juli 2013,  schei­nen vie­le Din­ge zu bestä­ti­gen, was man­che sofort ver­mu­te­ten. Die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta bezah­len nun für ihren Wider­stand gegen die Frei­mau­re­rei. Dazu gehört das Auf­tau­chen und die Rol­le von ‚Pro­fes­sor‘ Mario Castel­la­no, der als Ein­flü­ste­rer des „Rebellen“-Bruders Alfon­so Bru­no gilt. Pater Bru­no ist seit dem Umsturz der neue ’star­ke‘ Mann im Orden der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta oder dem, was davon noch übrig ist“, so Ris­cos­sa Chri­stia­na. Der in der Aus­ein­an­der­set­zung mit der Frei­mau­re­rei beson­ders akti­ve Kon­vent von Ognis­san­ti wur­de durch den Apo­sto­li­schen Kom­mis­sar auf­ge­löst und umbe­setzt. Pater Lan­zet­ta wur­de nach Öster­reich und Pater Sia­no nach Afri­ka exi­liert.

Daß die kom­mis­sa­ri­sche Ver­wal­tung damit zu tun hat, daß die Fran­zis­ka­ner von Pater Manel­li den “Dia­log“ eines Teils der Kir­che mit der Frei­mau­re­rei behin­der­te, davon ist auch der Histo­ri­ker und ehe­ma­li­ge christ­de­mo­kra­ti­sche Vize-Bür­ger­mei­ster von Flo­renz, Gio­van­ni Pallan­ti über­zeugt. Der Kolum­nist der Tages­zei­tung La Nazio­ne schrieb jüngst:

„Als am 1. März 2013 an der Kir­che Ognis­san­ti von Flo­renz [von den Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta betreut] von die­sem Orden zwei Bücher von Pater Pao­lo Maria Sia­no vor­ge­stellt wur­den (Das „Hand­buch“ zur Frei­mau­re­rei und „Die Frei­mau­re­rei zwi­schen Eso­te­rik, Riten und Sym­bo­lik“), die 2012 im ordens­ei­ge­nen Ver­lag erschie­nen waren, der auch die Zeit­schrift Fides Catho­li­ca her­aus­gibt, dach­te ich, daß es sich um ein histo­ri­sches Ereig­nis han­delt.
Noch nie, soweit ich weiß, wur­de in Flo­renz in einer öffent­li­chen Ver­an­stal­tung mit meh­re­ren Hun­dert Anwe­sen­den die Frei­mau­re­rei wegen ihrer Geheim­nis­tue­rei und ihre Kir­chen­feind­lich­keit kri­ti­siert. Pater Lan­zet­ta führ­te den Vor­sitz. Pater Sia­no refe­rier­te.
Ob es ein Zufall ist? Nach die­sem Tag began­nen die Pro­ble­me für die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta und ihren Flo­ren­ti­ner Kon­vent von Ognis­san­ti. Es mag ein rei­ner Zufall sein… Per­sön­lich glau­be ich kaum an sol­che Zufäl­le.“

Zufall oder nicht: Heute herrscht im Kloster Ognissanti „Friedhofsruhe“

Die Wor­te des ehe­ma­li­gen Vize-Bür­ger­mei­sters stam­men nicht von den „übli­chen“ Krei­sen, den „Tra­di­tio­na­li­sten“, „Pela­gia­nern“ und „Kryp­to­lef­eb­vria­nern“ oder wie immer man sie zu „freund­li­cher­wei­se“ beti­telt, son­dern von einem bekann­ten Ver­tre­ter des lin­ken Flü­gels der ehe­ma­li­gen christ­de­mo­kra­ti­schen Par­tei, den man nicht von den neu­en San­he­drin-Mit­glie­dern als „reak­tio­när“ abtun kann, ohne sich über­haupt einer Dis­kus­si­on stel­len zu müs­sen.

„Wie geht nun also der geret­te­te ‚Dia­log‘ zwi­schen Kle­ri­ka­len und Frei­mau­rern wei­ter? Kön­nen sie nun ruhig schla­fen? In Ognis­san­ti in Flo­renz herrscht unter kom­mis­sa­ri­scher Ver­wal­tung Ruhe – Fried­hofs­ru­he“, so Ris­cos­sa Chri­stia­na.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Tra­di­tio Catho­li­ca

35 Kommentare

  1. Ein Aus­zug aus „Die anti­christ­li­che Ver­schwö­rung“
    von Msgr Hen­ri Delas­sus:
    Die­ser ver­mit­telt die Stra­te­gie der Frei­mau­re­rei im Kampf gegen die Kir­che:
    -
    „Am 15. Janu­ar 1881 ver­öf­fent­lich­te das Blatt ‚Le jour­nal de Geneve‘ (‚Gen­fer Zei­tung‘)
    eine Unter­re­dung sei­nes Pari­ser Kor­re­spon­den­ten
    mit einem der Füh­rer jener frei­mau­re­ri­schen Mehr­heit,
    die damals wie heu­te die Abge­ord­ne­ten­kam­mer beherrscht.
    Die­ser sag­te:
    ‚Hin­ter all dem steht eine mäch­ti­ge Inspi­ra­ti­on,
    ein aus­ge­klü­gel­ter und metho­di­scher Plan, der bald mehr,
    bald weni­ger rei­bungs­los und pünkt­lich abläuft, aber mit unbe­sieg­ba­rer Logik.
    Was wir durch­füh­ren, ist die
    per­ma­nen­te Bela­ge­rung des römi­schen Katho­li­zis­mus…
    Wir wol­len ihn zur Kapi­tu­la­ti­on zwin­gen oder zer­bre­chen.
    Wir wis­sen, wo sei­ne Lebens­kräf­te sind, und genau dort wol­len wir ihn tref­fen“

    -

    Sehr Auf­schluss­rei­ches gera­de auch für die heu­ti­gen „Dialog“-Verhältnisse !
    Die per­ma­nen­te Bela­ge­rung der Kir­che durch die Frei­mau­re­rei scheint
    in eine näch­ste Pha­se getre­ten zu sein.….
    der Infil­tra­ti­on frei­gei­sti­gen Gedan­ken­gu­tes !

    Dazu pas­send auch die­se Nach­richt:

    Der ehe­ma­li­ge spa­ni­sche Mini­ster­prä­si­dent José Luis Rodri­guez Zapa­tero
    — übri­gens einer der übel­sten Vor­an­trei­ber der mör­de­ri­schen Abtrei­bung in Spa­ni­en -
    hat an einem inter­na­tio­na­len Sym­po­si­um über den Welt­frie­den
    an der Nebri­ja-Uni­ver­si­tät von Madrid vom 14. Juli
    sei­ner frei­gei­sti­gen Gesin­nung fol­gend eine
    „dau­ern­den Alli­anz der reli­giö­sen Bekennt­nis­se“ ein­ge­for­dert.
    Die­se sol­le dann eine „Alli­anz der Zivi­li­sa­tio­nen“ her­vor­brin­gen
    und mit der UNO (!) eng ver­bun­den sein.

    Und dann das übli­che „huma­ne“ wahr­heits­fer­ne „Friedens“-Gerede
    als Pro­pa­gan­da für die „Welt­re­li­gi­on“
    unter Aus­schluss der Ewi­gen Wahr­heit Jesus Chri­stus.…
    ja gar die For­de­rung nach einer „Welt­re­li­gons­po­li­zei“ !?
    -

    „Die Alli­anz genügt heu­te nicht mehr.
    Was nötig ist, das ist die Uni­on, die Ver­ei­ni­gung.
    Die Ver­ei­ni­gung der Reli­gio­nen, der Kul­tu­ren, zugun­sten des Frie­dens
    Eine glo­ba­le reli­giö­se Auto­ri­tät, wel­che als „Grund­prin­zi­pi­en“
    die Ach­tung des reli­giö­sen Plu­ra­lis­mus und die Reli­gi­ons­frei­heit hat,
    um die Krie­ge zu been­den.“
    -

  2. Das war mirt Siche­heit kein Zufall!
    Die Bücher von Pater Sia­no als „der Frei­mau­rer-Exper­te“ — anschlie­ßend die öffent­li­che Ver­an­stal­tung mit den vie­len Kri­ti­kern der Frei­mau­re­rei — das war ein Fron­tal­an­griff — das konn­te man nicht igno­rie­ren — die „Rän­ke­schmie­der“ sahen sich gezwun­gen zu han­deln. Im Orden der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta haben sie „MACHTVOLL„durchgegriffen!
    Das war nicht das Ende! Sie rech­nen nicht mit JESUS CHRISTUS dem ALLMÄCHTIGEN HERRN DER WELT, der sei­ne Fein­de, voll von Bos­heit und Heim­tücke, ver­nich­tet. SEIN IST DER SIEG!!!

    • Das wäre eine Erklä­rung wert. Wel­cher Bischof wür­de die Semi­na­ri­sten der FI wei­hen, wenn sie offen dem Papst den Gehor­sam auf­kün­di­gen? Etwa die ange­pass­ten Bischö­fe der FSSPX, die eine Exkom­mu­ni­ka­ti­on nicht mehr in Kauf neh­men?
      Die FI müss­ten eine Gemein­de um sich scha­ren, die ihnen auch die Treue hält, wenn sie exkom­mu­ni­ziert wür­den. Und sie hät­ten nicht mal einen Bischof, der dann die Kin­der firmt. Der Wei­hen über­nimmt, die dem Bischof allein zuste­hen.
      Es gibt kein Prie­ster­tum ohne Bischö­fe, die FI kann ohne Bischof nicht den Gehor­sam ver­wei­gern.
      Und irgend­wel­che Sedis­va­kan­ten­bi­schö­fe aus selt­sa­men, nicht legi­ti­men Lini­en dürf­ten für Katho­li­ken nicht in Fra­ge kom­men.
      Es gibt übri­gens auch einen Wider­stand im inne­ren Lei­den. Wenn man eine schein­bar aus­sichts­lo­se Situa­ti­on durch­hält und auf­op­fert. Sich mit dem gekreu­zig­ten Chri­stus im Lei­den und im Gebet ver­ei­nigt.
      Ich weiß, in der heu­ti­gen Kir­che ist das kaum noch ein The­ma.

      • Ich wür­de mei­nen Glau­ben ver­lie­ren, wenn mein Glau­be lehr­te, dass ich in einer sol­chen Situa­ti­on Gehor­sam zu sein hät­te. Der Glau­be ist doch nicht absurd. Bischof Wil­liam­son lehrt übri­gens seit län­ge­rem, dass die Katho­li­ken mög­li­cher­wei­se ihre Sakra­men­te ver­lie­ren könn­ten.

  3. Für mich ist die stra­te­gi­sche Lage der gan­zen Sache ziem­lich offen­kun­dig:

    Es ging dar­um, die „Tra­di­ti­on“ inner­halb der Pseu­do­kir­che, die längst nicht mehr die Kir­che ist, fest­zu­bin­den. Ich selbst habe das lan­ge nicht begrif­fen. Man hat das leicht geschafft — nicht mal die Pius­brü­der wagen es, dem häre­ti­schen „Papst“ das „una cum“ auf­zu­kün­di­gen, obwohl man bei Dom Guéranger in sei­nem Werk über die Hei­li­ge Mes­se (gibt es bei Sar­to) nach­le­sen kann, wie es von alters her als eine Ent­wei­hung des Mess­op­fers und eine schwer­ste Belei­di­gung des Herrn (kommt bei Erken­nen einer ech­ten Sün­de gegen den Hl. Geist nah) galt, im „Te igi­tur“ zu beken­nen, man stün­de in Gemein­schaft mit Häre­ti­kern, deren Namen als Chri­stus­fein­de dem geop­fer­ten Herrn als „Auto­ri­tät“ zuge­mu­tet wer­den wie eine logi­sche Ver­nei­nung des­sen, der hier geop­fert wird.

    Die „After­kir­che“ gesteht der „Tra­di­ti­on“ das ein­ge­schränk­te Auf­fah­ren ihrer Muse­ums­ei­sen­bahn zu, aber wehe, sie will nun haupt­säch­lich die Strecke befah­ren — dann ist Schluss! Das war zuviel und der gan­ze Eisen­bahn-Trach­ten­ver­ein muss einen erheb­li­chen Rüf­fel ver­passt bekom­men, aber nicht zu sehr, damit nicht etwa die Ver­blie­be­nen erken­nen, dass sie inmit­ten der Höl­le der Illu­si­on des Him­mels erle­gen sind. Nein — sie müs­sen gehal­ten wer­den, damit sie nicht etwas drau­ßen eine star­ke Basti­on auf­rich­ten! Drin­nen sind sie am besten auf­ge­ho­ben und kon­trol­lier­bar!

    Unter­des­sen zer­stört man ein sol­ches Nest über­hand neh­men­der Muse­ums­loks in Uru­gu­ay, ja, das ist weit von hier, und wer weiß, streut man, was da wohl alles mit­schwingt, wider­spre­chen­de Nach­rich­ten, Unklar­hei­ten, aber am Ende steht fest — das Muse­ums­spiel ist so gestutzt, dass es nicht mehr flie­gen kann, aber das Flat­tern lässt man ihnen, um nicht alle Illu­sio­nen zu zer­stö­ren oder die Leu­te gar dazu zu bewe­gen, drau­ßen etwas Star­kes auf­zu­bau­en! Sie­he oben.

    Man scheut sich auch nicht, ein hei­li­ges Kind zu prä­sen­tie­ren, das sei­ne Krank­heit für den zer­stör­ten Orden auf­op­fert und dafür von Ber­go­glio, dem Zer­stö­rer, Alter-Mann-küsst-Kin­der-Audi­enz gewährt bekommt. Die sen­ti­men­ta­le „Tra­di­ti­on“ wagt es nicht, den Zynis­mus zu benen­nen und ermor­det lie­ber die, die es tun, als dass sie aus dem dump­fen Schlaf trun­ke­ner Töl­pel erwa­chen wol­len.

    Natür­lich hält man dann auch die FSSP außen vor, tut so, als gäbe es sie gar nicht. und hier tref­fen sich die Inter­es­sen: damit man unge­stört sei­ne Muse­ums­ei­sen­bahn durch die Höl­le fah­ren las­sen kann, hält man sich zurück, stets in belei­di­gen­dem Bekennt­nis zur beauf­tra­gen­den Häre­sie und Chri­stus­feind­schaft.

    Die vie­len Jah­re in die­sem Stil haben das kla­re und red­li­che Erkennt­nis­ver­mö­gen her­ab­ge­setzt.
    Es wird immer so wei­ter gehen — Haupt­sa­che man ver­bleibt una cum hae­re­ti­co und ver­leug­net damit auto­ma­tisch das Mess­op­fer. Ber­go­glio samt der ange­nom­men Loge oder wer auch immer dahin­ter­steckt — es darf tra­di­tio­na­li­siert wer­den, solan­ge es im Under­dog-Modus ist und stets das Minus­zei­chen des Anti­chri­sten drauf­ge­pappt bleibt!

    • Weil wir unter­ein­an­der ste­hen: Der Sedis­va­kan­ti­sten­kom­men­tar von @ Zeit­schnur klingt für mich bar jeder Logik…
      Ich schrei­be das nicht, um mit @ Zeit­schnur zu debat­tie­ren, was bei die­sem Hass sowie­so nicht mög­lich wäre, son­dern um Miss­ver­ständ­nis­se zu ver­mei­den.

      • @Zeitlos: Muß mich doch jetzt ein­mal hin­ter „zeit­schnur“ stel­len und es auf­ge­ben, nur still mit­zu­le­sen.
        Zunächst ein­mal zu Ihrer The­se, daß es unmög­lich sei, mit jeman­dem zu debat­tie­ren, der haßt: Ich has­se die Sün­de — und dies ist recht so. Und selbst­ver­ständ­lich kann man gera­de dar­um mit mir dis­pu­tie­ren.
        Für mich klingt der Kom­men­tar zeit­schnurs sehr wohl logisch, auch der bemüh­te Ver­gleich mit Muse­ums­ei­sen­bah­nen ist nach­voll­zieh­bar. Was ich nicht nach­voll­zie­hen kann, ist, wie man die­sen „Papst“ ernst­neh­men will. Und bei mei­nen „“ gilt es nicht zim­per­lich zu sein: Es gab aner­kannt von For­schung und Wis­sen­schaft schon Gegen­päp­ste und immer wie­der in der Kir­chen­ge­schich­te wur­den Päp­ste von nicht weni­gen nicht aner­kannt. Das gehört also dazu, zumal, wenn es der­ma­ßen offen­sicht­lich ist, wie zur Zeit.
        Das ist doch ein Schar­la­tan, der da regiert. Im besten Fall glaubt er wirk­lich, durch sei­ne locke­re Art noch an den „Rän­dern“ „was rüber­brin­gen“ zu kön­nen, wie es bei nicht weni­gen der Fall ist, die wie er neo­ka­tho­lisch sozia­li­siert wur­den.
        Wäre Chri­stus heu­te ein UN-Mann? Wohl kaum. Wür­de er den Eta­ti­sten das Wort reden und deren pri­va­te Kon­kur­renz ein­sei­tig ver­dam­men? Wohl kaum. Wür­de Chri­stus gegen die Armut Poli­tik machen — und die­se am Ende gar noch för­dern? Sicher nicht. Fran­zis­kus ist ein polit­gläu­bi­ger 68er-Revo­luz­zer, der Chri­stus — und sei­ne Posi­ti­on — nur benutzt für sei­ne eige­nen Über­zeu­gun­gen. Nie und nim­mer ist die­ser unge­mein wider­sprüch­li­che Mann, der den­noch so selbst­herr­lich regie­ret und jedes demü­ti­ge Amts­ver­ständ­nis mis­sen läßt, recht­schaf­fe­ner Nach­fol­ger auf dem Stuh­le Petri. Er schwätzt wider­sprüch­lich und han­delt apo­dik­tisch: Das paßt nie­mals nicht zusam­men.
        Man wird ihn wohl histo­risch irgend­wie als Papst ein­ord­nen müs­sen, doch auch so gese­hen spricht viel dafür, daß er ein Gegen­papst ist, auch wenn man dies noch nicht voll erken­nen mag, was ja durch­aus typisch für eine geschicht­li­che Beur­tei­lung ist.
        Jeden­falls kann man den Bei­trag zeit­schnurs nicht mit der Sedis­va­kan­ti­sten­keu­le abtun. Dafür sind die offen­sicht­li­chen Miß­stän­de die­ses Regi­ments zuvie­le und zu def­tig.

      • wenn es einen Gegen­papst gibt, muss es ja auch einen „rich­ti­gen“ Papst geben?
        Wer soll das sein?
        Und wenn der Gegen­papst nur von einer Min­der­heit der Kar­di­nä­le oder unrecht­mä­ßig gewählt wur­de. so trifft das auch Papst Fran­zis­kus nun genau nicht zu, der wur­de von allen wahl­be­rech­tig­ten Kar­di­nä­len rela­tiv schnell und damit auch mit über­wäl­ti­gen­der Mehr­heit gewählt.

      • Besorg­ter Christ,

        war­um setzt ein Gegen­papst das Vor­han­den­sein eines rich­ti­gen Pap­stes vor­aus?

      • Naja wenn wir einen Gegen­papst haben, dann muss es ja, rein logisch, einen rich­ti­gen Papst geben.

  4. Was ich hier lese klingt logisch. Wenn es stimmt, wovon aus­zu­ge­hen ist, dann hat­ten die FI kei­ne Chan­ce zum Wei­ter­wach­sen, zum Blü­hen, zum Sich-Aus­brei­ten.
    Intern zum über­lie­fer­ten römi­schen Ritus zurück­zu­keh­ren, Doku­men­te des 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zils kri­tisch zu unter­su­chen und gegen die Frei­mau­rer zu kämp­fen, das geht in der „Kon­zils­kir­che“ nicht, das führt in den Unter­gang.

    Wenn wei­te Tei­le der Hier­ar­chie und Star­theo­lo­gen über­zeugt waren und sind, dass Kreuz und Loge mit­ein­an­der zu ver­ein­ba­ren sind, dann kann mich der Nie­der­gang der katho­li­schen Kir­che nicht wun­dern.
    Auch nicht der unbe­greif­li­che Hass, der Bene­dikt XVI. ent­ge­gen­schlug von Sei­ten der Leit­me­di­en. Was der frü­he­re Glau­bens­prä­fekt weit­ge­hend erfolg­los 1983 in die Debat­te ein­brach­te, dass das Kreuz und die Loge nicht zu ver­ein­ba­ren sind, war vor dem 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil wenig­stens offi­zi­ell Kon­sens.
    Doch es wird immer deut­li­cher: Die katho­li­sche Kir­che war bereits vor dem 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil im Glau­ben wie ent­kernt. Der Neo­mo­der­nis­mus hät­te nicht auf so brei­ter Front sie­gen kön­nen, wenn der Glau­be vor­her nicht schon hohl gewe­sen wäre.
    Der Glau­be an das Kreuz, an die Erlö­sung durch den Gott­men­schen Jesus Chri­stus, wur­de nicht offi­zi­ell geleug­net. Aber er war kraft­los, oft nur noch Rou­ti­ne.

    Wann begann die­se Ent­wick­lung? Wann ver­lor das Kon­zil von Tri­ent sei­ne Wir­kung? Ich mei­ne in der Ent­wick­lung der Fröm­mig­keits­for­men, die die buch­stäb­li­che Lie­be und Treue der Katho­li­ken zum Kreuz, zum gekreu­zig­ten Erlö­ser über­wu­cher­ten.

    Der Kreuz­weg hat kei­nen Ver­fas­ser, er ent­stammt der Volks­fröm­mig­keit. Die Wege­kreu­ze, die anzei­gen, dass in die­ser Regi­on frü­her die Katho­li­ken leb­ten, geben ein Zeug­nis ab vom Glau­ben der katho­li­schen Kir­che, von der Lie­be des katho­li­schen Vol­kes zum Erlö­ser.
    Wenn die­se Lie­be erlischt, nur noch dog­ma­tisch geglaubt wird, kommt es zum Nie­der­gang der katho­li­schen Kir­che. Dann wird spä­ter auch nicht mehr dog­ma­tisch an die Erlö­sung durch Jesus Chri­stus geglaubt. Weil die geleb­te Pra­xis auf Dau­er den Glau­ben auch lehr­mä­ßig beein­flusst.

    Nein, die äuße­ren Geg­ner der katho­li­schen Kir­che sind nicht die Gefahr. Sie sind gefähr­lich genug. Doch eine Kir­che, die an ihren Erlö­ser glaubt, untrenn­bar mit Ihm auch geist­lich, auch im Gebet ver­bun­den ist außer der Teil­nah­me am Mess­op­fer, fällt ihren Geg­nern nicht zum Opfer. Und wenn sie blu­tig ver­folgt wird, dann bleibt sie im Unter­grund leben­dig und frucht­bar.

    Die Frei­mau­rer hät­ten nicht die­se Macht, wenn inner­halb der katho­li­schen Kir­che die Fröm­mig­keit, die sich auf den gekreu­zig­ten Erlö­ser rich­te­te, nicht abge­löst wor­den wäre durch ande­re Fröm­mig­keits­for­men, die Ihn in den Hin­ter­grund drän­gen. Die ein from­mer Mix waren. Schon vor dem 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil

    Wann begann die­se ver­häng­nis­vol­le Ent­wick­lung? Wann begann das Kon­zil von Tri­ent in der Ver­gan­gen­heit zu ver­sin­ken?

    Für mich ist das die Fra­ge aller Fra­gen…

    • 1) Wie ernst ist der römisch-katho­li­schen Kir­che, trotz der päpst­li­chen Enzy­kli­ken, mit ihrer Geg­ner­schaft gegen die Frei­mau­re­rei gewe­sen? Ken­nen Sie Katho­li­ken, ins­be­son­de­re Geist­li­che, die im Lau­fe der Jahr­hun­der­te wegen auf­ge­deck­ter Logen­mit­glied­schaft exkom­mu­ni­ziert wur­den? Ich ken­ne kei­nen ein­zi­gen.
      2) Katho­li­sche Sexu­al­mo­ral mit bischöf­li­cher Dul­dung heu­te:
      http://www.kjg-freiburg.de/attachments/785_2_Woche_-_17.3._‑_Recht_auf_sexuelle_Selbstbestimmung.pdf
      Das zahlt der deut­sche Kir­chen­steu­er­zah­ler mit.

    • Die Sache ist ein­fach die, es gibt ergrei­fen­de Text aus der Zeit vor dem Kon­zil, wo die Leu­te ver­such­ten ihrer jewei­li­gen Lei­den (und die waren teil­wei­se immens) mit Chri­stus zu tra­gen.
      Nach dem Kon­zil sah man in der Kir­che ein Insti­tu­ti­on, die dazu gut war dass es einem mög­lichst gut gehen soll­te.
      Es steckt in jedem Men­schen drin, dem Kreuz ent­flie­hen zu wol­len, das ist schon klar, aber das Chri­sten­tum ist die ein­zi­ge Reli­gi­on die dem Lei­den einen Sinn, einen erlö­sen­den Sinn gege­ben hat, weil Chri­stus die Welt durch das Kreuz erlöst hat.

    • Ist Ihnen bekannt, dass auch Bene­dikt, den Sie offen­bar ver­eh­ren, zu Zei­ten, als er noch Ratz­in­ger war, ein pro­mi­nen­tes und gern gese­he­nes Mit­glied im „Rota­ry-Club“ war, erst in Mün­chen, dann in Rom?! „Rota­ry“ ist bekannt­lich eine Orga­ni­sa­ti­on der Frei­mau­rer. Wie stel­len Sie sich zu die­sem Sach­ver­halt?

      Ber­go­glio war übri­gens in kei­nem die­ser unse­li­gen „Clubs“.

      • Ber­go­glio ist wohl auch eher der Groß­mei­ster hims­elf …

        Und war­um schrei­ben Sie ein­fach so einen Quatsch über Papst Bene­dikt XVI?

    • Immer­hin haben Sie’s jetzt mal deut­lich durch­schei­nen las­sen, wer in Ihren Augen Schuld „an die­ser Ent­wick­lung“ haben soll: Maria.

      Im Übri­gen schrei­ben Sie ande­ren so viel „Hass“ zu, dass Sie mei­nes Erach­tens gera­de­so­gut ein U‑Boot jener Ideo­lo­gie sein könn­ten, die alle, die sich ihr in den Weg stel­len, mit „hate cri­mes“ über­zie­hen.

      Da nützt Ihnen Ihre Anhäng­lich­keit zum Holo­caust-Ver­harm­lo­ser Wil­liam­son auch nichts, der sich offen­bar nicht schämt, eine „Prie­ster­ver­ei­ni­gung“ mit gleich­ge­sinn­ten Rebel­len unter dem Namen des­sen zu „mode­rie­ren“, des­sen Vater durch die Deut­schen im KZ Son­nen­burg umge­kom­men ist.

  5. Frei­mau­rer klingt natür­lich span­nen­der und dämo­ni­scher. Aber könn­te es nicht auch sein, dass es ein­fach Neid, Igno­ranz, Intrig­anz und Blöd­heit der ver­ant­wort­li­chen FdI-Jäger sind?

    • Eine Mischung aus allem…würde ich sagen! Okkul­tis­mus gepaart mit Igno­ranz und Blödheit…aber je däm­li­cher eine Sache ist, desto grö­ße­re Chan­cen hat sie in der „offi­zi­el­len“ Kir­che, sich durch­zu­set­zen!

      • Dem stim­me ich auch zu. Nur die Frei­mau­rer sind es nicht allein. Es ist ja gera­de typisch, dass sie sich immer um Bun­des­ge­nos­sen bemü­hen.

  6. Die Alta ven­de­ta ist das Stra­te­gie­pa­pier der Frei­mau­rer zur Erobe­rung der katho­li­schen Kirche,diese beginnt mit der fol­gen­den For­de­rung:

    - Alle Frei­mau­rer, die in der Kir­che arbei­ten, müs­sen Fol­gen­des in die Hand neh­men und durch­set­zen:
    1. Ent­fernt St. Micha­el, den Beschüt­zer der kath. Kir­che, aus allen Gebe­ten inner­halb und außer­halb der hl. Mes­se, ein und für alle Mal. Ent­fernt sei­ne Sta­tu­en. Sagt, es lenkt von Chri­stus ab.
    Die­se For­de­rung wur­de mit Beginn des VII vollump­fäng­lich erfüllt. Seit die­sem Zeit­punkt bit­tet die Kir­che nicht mehr um den Schutz des Erz­engels Micha­el gegen die Irr­leh­ren und Zer­set­zung.

    Ich emp­feh­le als gegen­maß­nah­me allen das täg­li­che Micha­els­ge­bet von Papst Leo XIII.
    Es ist unse­re Hil­fe gegen den Ein­fluss der Frei­mau­rer.
    Got­tes Segen und den Schutz des Hl. Micha­el

  7. Ergän­zend könn­te man den Hei­li­gen Erz­engel auch noch mit die­sem Anruf um Hil­fe bit­ten:

    Hei­li­ger Erz­engel Micha­el, du Anfüh­rer der guten Engel, sie­he, wir kom­men täg­lich mehr in Bedräng­nis. Der Kampf, den du im Him­mel begon­nen hast, tobt seit Adam wei­ter auf die­ser Erde. Wir ste­hen im Vor­feld der Apo­ka­lyp­se. Der gro­ße Abfall von Gott hat begon­nen. Der all­mäch­ti­ge Schöp­fer des Him­mels und der Erde wird tot­ge­schwie­gen, sei­ne Gebo­te wer­den ver­ach­tet. Der Mensch erliegt den Ein­flü­ste­run­gen Satans und macht sich selbst zum ober­sten Gesetz­ge­ber und Rich­ter. Die hei­li­ge Kir­che unse­res Herrn Jesus Chri­stus wird nicht nur von Äuße­ren Fein­den, son­dern, was noch weit gefähr­li­cher ist, von Fein­den im Innern zer­stört. Der Wein­berg des Herrn trägt Spu­ren der Ver­wü­stung. Hei­li­ger Erz­engel Micha­el, höre unse­ren Not­schrei! Wir kön­nen die­sen Fre­vel, die­sen Hoch­mut, die­ses Mor­den und Abtrei­ben und die Feig­heit der Guten kaum mehr ertra­gen. Komm uns mit dei­nen Legio­nen zu Hil­fe! Wirf dei­ne gro­ße Fra­ge «Wer ist wie Gott?» in Flam­men­schrift über die Hori­zon­te! Du hast die abge­fal­le­nen Engel aus dem Him­mel in die Tie­fe der Höl­le gestürzt, ver­trei­be den Rauch Satans aus dem Inne­ren der Kir­che! Hei­li­ger Erz­engel Micha­el! Nicht nur unse­re Lip­pen, auch unse­re Hän­de, unse­re Trä­nen, unse­re Her­zen schrei­en zu dir, sieh unse­re Not, unse­re Müdig­keit. Sieh die Kir­che in ihrer Ohn­macht und Ernied­ri­gung! Den Israe­li­ten, wenn sie zu dir als ihrem Bun­des­en­gel um Hil­fe geru­fen haben, hast du mit dei­nen Engeln gehol­fen; ihre Fein­de sahen euch wie Feu­er­schwer­ter und wichen zurück. Sind wir weni­ger als die Israe­li­ten? Ist die Kir­che nicht die Erbin des Aus­er­wähl­ten Vol­kes, die Braut dei­nes Herrn? Sind wir, Kin­der Mari­ens, nicht die Kin­der dei­ner Köni­gin? Hei­li­ger Erz­engel Micha­el, unser Bun­des­en­gel, komm in der Kraft Got­tes zu uns, war­ne uns, schüt­ze uns, komm mit dei­nen Legio­nen, komm uns zu Hil­fe mit allen himm­li­schen Heer­scha­ren und zei­ge, dass ihr Engel Got­tes stär­ker seid als die Pfor­ten der Höl­le. Hei­li­ger Erz­engel Micha­el, in glü­hen­dem Eifer für die Ehre Got­tes hast Du die unge­hor­sa­men Engel in den Abgrund der Höl­le hin­ab­ge­sto­ssen. Erfle­he uns die Gna­de, dass wir vom glei­chen Eifer ent­flammt den furcht­ba­ren Got­tes­hass unse­rer Tage bekämp­fen und unse­re Kraft für Got­tes grö­ße­re Ehre ein­set­zen. Amen.

  8. @Seinsheim
    In der URL sind Son­der­zei­chen vor­han­den, die aus uner­klär­li­chen Grün­den nicht ange­zeigt wer­den. Ein­fach nach Gebets­stät­te Wigratz­bad goog­len, um die Bil­der anzu­schau­en.

  9. Das erfährt man sonst nir­gen­f­ds. Hier­für auch besten Dank. Dass die Frei­mau­rer durch­aus aktiv sind, kann man sich gut den­ken. Im Main­stream wird das natür­lich nicht berich­tet. Die Grün­de kann man sich wohl den­ken. Das Tam­tam in den Medi­en um Flo­renz, die Ver­zückung der Bericht­erstat­ter, hat­te mich schon immer etwas pein­lich berührt.

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