Abtreibungslobbyistin Prammer tot – Kirchenvertreter „trauern“ und schweigen zum Kindermord

Barbara Prammer, Österreichs Parlamentspräsidentin ist tot: überzeugte Abtreibungslobbyistin
Bar­ba­ra Pram­mer, Öster­reichs Par­la­ments­prä­si­den­tin ist tot: über­zeug­te Abtreibungslobbyistin

(Wien) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag starb Bar­ba­ra Pram­mer, die Prä­si­den­tin des Öster­rei­chi­schen Natio­nal­rats nach einem Krebs­lei­den im 61. Lebens­jahr. Von offi­zi­el­ler katho­li­scher Sei­te wer­den der sozia­li­sti­schen Poli­ti­ke­rin post­hum Blu­men gestreut. Daß die „blu­ti­ge Bar­ba­ra“ eine radi­ka­le Abtrei­bungs­be­für­wor­te­rin war, wird ver­schwie­gen. Was zäh­len schon die getö­te­ten unge­bo­re­nen Kin­der? Muß man das Blut an den Hän­den der Täter sehen? Nein, muß man nicht, folgt man jeden­falls den Ver­nei­gungs­übun­gen, in denen sich gera­de kirch­li­che Ver­tre­ter üben.

„Lin­zer Bischof erin­nert an gemein­sa­me Posi­tio­nie­rung mit Natio­nal­rats­prä­si­den­tin bei meh­re­ren Kir­che-Staat-Koope­ra­tio­nen wie Hilfs­fonds für Geschä­dig­te des Natio­nal­so­zia­lis­mus und Anlie­gen der ‚Alli­anz für den Frei­en Sonn­tag‘“, berich­tet die Katho­li­sche Pres­se­agen­tur Öster­reichs KAP. Bischof Lud­wig Maria Schwarz von Linz und damit zustän­di­ger Diö­ze­san­bi­schof der Ver­stor­be­nen sag­te, er habe „immer gute, herz­li­che und offe­ne Begeg­nun­gen mit der Natio­nal­rats­prä­si­den­tin“ gehabt.

Msgr. Dari­usz Schutz­ki, Bischofs­vi­kar für die Stadt Wien sprach für das Erz­bis­tum Wien eine Wür­di­gung aus und erin­ner­te unter ande­rem an eine Begeg­nung mit der ver­stor­be­nen Natio­nal­rats­prä­si­den­tin bei der jüng­sten Dechan­ten­klau­sur. „Wir spra­chen über ver­schie­de­ne Ange­le­gen­hei­ten — poli­ti­scher, sozia­ler und auch ganz mensch­li­cher Natur. Und auch über den Glau­ben. Wir haben, dar­an kann ich mich gut erin­nern, ihr unser Gebet ver­spro­chen. Möge sie im Frie­den ruhen“, so der Bischofs­vi­kar gegen­über Kath­press.

Caritas Österreich: Prammer „engagierte Stimme für Menschlichkeit“

Grüne Trauer für Abtreibungslobbyistin Barbara Prammer
Auch Öster­reichs Grü­ne trau­ern um Abtrei­bungs­lob­by­istin Bar­ba­ra Pram­mer: Vor­bild wofür?

Um Pram­mer trau­ert auch die Cari­tas Öster­reich. Cari­tas-Prä­si­dent Micha­el Land­au bezeich­ne­te die ver­stor­be­ne Sozi­al­de­mo­kra­tin als „eine wich­ti­ge und enga­gier­te Stim­me für Mensch­lich­keit und Toleranz“.

„Tief betrof­fen“ zeig­te sich auch der evan­ge­lisch-luthe­ri­sche Bischof Micha­el Bün­ker: „Bar­ba­ra Pram­mer war eine beein­drucken­de Poli­ti­ke­rin“. Sie habe dem Par­la­ment „mehr Gewicht“ gege­ben und sei „kon­se­quent gegen Rechts­ex­tre­mis­mus und Ver­harm­lo­sung der natio­nal­so­zia­li­sti­schen Ver­bre­chen“ auf­ge­tre­ten, weiß Bün­ker dem Evan­ge­li­schen Pres­se­dienst anzu­ver­trau­en. Pram­mer habe kei­ne Befrei­ungs­fei­er in Maut­hau­sen ver­säumt, so Bün­ker, „es war ihr ein beson­de­res Anlie­gen, daß es hier kein Ver­ges­sen gibt“.

Mit dem Zei­ge­fin­ger auf ver­gan­ge­ne Ver­bre­chen ande­rer zei­gen, wäh­rend man selbst Ver­bre­chen heu­te recht­fer­tigt und gut­heißt, offen­bart eine heuch­le­ri­sche Ver­lo­gen­heit skan­da­lö­sen Aus­ma­ßes, die weder dem evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Bischof noch den offi­zi­el­len katho­li­schen Kir­chen­ver­tre­tern auf­zu­fal­len scheint. Ist ihnen die Nähe zur Macht, vor der sie sich mit sol­cher Inbrunst ver­nei­gen, das Wichtigste?

Unkritischer Radio Vatikan-Nachruf

Einen gänz­lich unkri­ti­schen Nach­ruf ver­öf­fent­lich­te auch Radio Vati­kan „Die Stim­me des Pap­stes und der Welt­kir­che“ (Deut­sche Redaktion).

„Öster­reich: Cari­tas und Bischof trau­ern um Nationalratspräsidentin

Cari­tas-Prä­si­dent Micha­el Land­au und Bischof Lud­wig Schwarz trau­ern um die am Sams­tag ver­stor­be­ne Natio­nal­rats­prä­si­den­tin. Land­au schrieb in einer Aus­sendung, mit Bar­ba­ra Pram­mer ver­lie­re Öster­reich „eine wich­ti­ge und enga­gier­te Stim­me für Mensch­lich­keit und Tole­ranz. Sie war eine wich­ti­ge Unter­stüt­ze­rin bei sozia­len Anlie­gen und in Fra­gen der Gerech­tig­keit“, so Landau.

Pram­mer, die aus Ott­nang in Ober­öster­reich stamm­te, hat­te sich auch per­sön­lich für eine Rei­he von Pro­jek­ten der Cari­tas der Diö­ze­se Linz enga­giert. Auch der Lin­zer Diö­ze­san­bi­schof Lud­wig Schwarz trau­ert um den Ver­lust. Er schät­ze die kom­pe­ten­te Zusam­men­ar­beit mit ihr wie bei­spiels­wei­se beim Hilfs­fonds für Geschä­dig­te des Nationalsozialismus.

Der Tod von Natio­nal­rats­prä­si­den­tin Bar­ba­ra Pram­mer hat am Sams­tag in ganz Öster­reich für Trau­er und Betrof­fen­heit gesorgt. Pram­mer starb Sams­tag­nach­mit­tag im Krei­se ihrer Fami­lie in ihrem 61. Lebens­jahr an den Fol­gen einer Krebs­er­kran­kung. Zahl­rei­che Ver­tre­ter der Poli­tik, aber auch der Kir­che wür­dig­ten ihre wich­ti­ge Funk­ti­on an der Spit­ze der öster­rei­chi­schen Politik.“

Massenmord an Ungeborenen „bahnbrechende Errungenschaft“

Men­schen­freund­li­che „Kost­pro­ben“ der Maut­hau­sen-Pil­ge­rin Bar­ba­ra Prammer:

Botschaft bei Demonstration gegen Veranstaltung von Lebensschützern.
Bot­schaft bei Demon­stra­ti­on gegen Ver­an­stal­tung von Lebensschützern.

Im Dezem­ber 2004 erklär­te Pram­mer als Bun­des­frau­en­vor­sit­zen­de der SPÖ, daß „Geg­ne­rIn­nen der Fri­sten­lö­sung mit dem erbit­ter­ten Wider­stand“ der SPÖ-Frau­en zu rech­nen haben. Die dama­li­ge Vize­prä­si­den­tin des Par­la­ments „warn­te, die Straf­frei­heit des Schwan­ger­schafts­ab­bru­ches in Fra­ge zu stel­len“, wie die Tages­zei­tung Der Stan­dard berich­te­te. Viel­mehr for­der­te Pram­mer noch eine Aus­wei­tung („Ver­bes­se­rung“) der Mög­lich­kei­ten, unge­bo­re­ne Kin­der töten zu können.

„Der gesetz­lich legi­ti­mier­te Schwan­ger­schafts­ab­bruch ist eine bahn­bre­chen­de Errun­gen­schaft, die nicht in Fra­ge gestellt wer­den darf“, so dekre­tier­te die „wich­ti­ge und enga­gier­te Stim­me für Mensch­lich­keit und Tole­ranz“ (Cari­tas-Prä­si­dent Land­au) 2004 mit­tels Pres­se­aus­sen­dung maka­be­rer­wei­se aus­ge­rech­net am Gedenk­tag der unschul­di­gen Kin­der. In die­sem Sin­ne setz­te sie sich sich auch für die Zulas­sung der Abtrei­bungs­pil­le Mife­gy­ne in Öster­reich ein.

Lebens­schüt­zer waren der Sozia­li­stin eine uner­träg­li­che Zumu­tung. Ein beson­de­rer Dorn im Auge waren ihr und ihren „men­schen­freund­li­chen“ Genos­sIn­nen die Geh­steig­be­ra­ter. Gegen sie for­der­te Pram­mer 2004 und eben­so 2007 zusam­men mit Öster­reichs bekann­te­stem und geschäfts­tüch­tig­stem Abtrei­bungs­arzt „Schutz­zo­nen vor den Kli­ni­ken“, um abtrei­bungs­ent­schlos­se­ne Frau­en und das legal mor­den­de Kli­nik­per­so­nal vor „Psy­cho­ter­ror“ zu schüt­zen. „Das Selbst­be­stim­mungs­recht der Frau­en an ihrem Kör­per in Fra­ge zu stel­len, bedeu­tet mas­si­ve Gewalt gegen Frau­en aus­zu­üben“, so Prammer.

„Es ist bestür­zend, mit wel­chem Eifer die Lob­by der Abtrei­bung alles will, was Abtrei­bung noch leich­ter und siche­rer, ‚tod­si­cher‘ macht“, schrieb damals Salz­burgs Weih­bi­schof Andre­as Laun zu Pramm­ers Vor­stoß. Laun wird in der Bischofs­kon­fe­renz von sei­nen Mit­brü­dern zu bestimm­ten The­men geschnitten.

Etappen einer Politkarriere

Die stu­dier­te Sozio­lo­gin (Jahr­gang 1954), arbei­te­te als Frau­en­re­fe­ren­tin beim Arbeits­amt. 1990 wur­de sie Lan­des­frau­en­vor­sit­zen­de der SPÖ Ober­öster­reich. Seit 1995 war sie stell­ver­tre­ten­de SPÖ-Bun­des­vor­sit­zen­de, von 1991–1997 Land­tags­ab­ge­ord­ne­te und von 1995–1997 Lan­des­rä­tin (Lan­des­mi­ni­ste­rin). 1997 wur­de sie von Bun­des­kanz­ler Vik­tor Kli­ma als Bun­des­mi­ni­ste­rin für Frau­en­an­ge­le­gen­hei­ten und Kon­su­men­ten­schutz in die SPÖ-geführ­te Bun­des­re­gie­rung berufen.

Ab 1999 war Pram­mer Natio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­te, 2000–2004 stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de, 2004–2006 Zwei­te Prä­si­den­tin des Natio­nal­rats, seit 2006 Erste Prä­si­den­tin des Nationalrats.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Wikicommons/Grüne.at (Screenshot)/unzensuriert.at

25 Kommentare

  1. Gott läßt sei­ner nicht spot­ten. Das weiß nun auch die „blu­ti­ge Bar­ba­ra“. Deo gratias!

  2. Ich hof­fe sie hat vor ihrem Tod ihre Sün­den (voll­kom­men) bereut und viel­leicht auch gebeich­tet. Andern­falls wird sie ver­mut­lich nicht in Frie­den ruhen.

      • Wer sich aber gegen den Hei­li­gen Geist ver­sün­digt, dem wird in Ewig­keit nicht ver­ge­be wer­den. Ich schät­ze die Wahr­schein­lich­keit als äußerst gering ein.

  3. Haben Sie Skru­pel — da Sie mei­nen Kom­men­tar nicht freischalten?

    Die­se Frau hat das MORDEN UNSCHULDIGER KINDER mit­ge­tra­gen, und Sie haben Beden­ken wegen mei­ner (harm­lo­sen) geäu­ßer­ten Erleich­te­rung?? Das gibt es doch nicht!!
    Sind Sie die­sen heuch­le­ri­schen „Kir­chen­ver­tre­tern“ nicht sehr ähn­lich die sie gera­de eben kritisieren?

  4. Die Zeit der Krank­heit war auch (noch ) die Zeit der Gna­de. Möge die Poli­ti­ke­rin noch recht­zei­tig zu Reue und Umkehr gefun­den haben. Ihre Mit­be­tei­li­gung am Ver­bre­chen der mör­de­ri­schen Abtrei­bung wiegt schwer.
    Da hel­fen auch kei­ne anders­wei­ti­gen „Belo­bi­gun­gen“.
    Der MORD an unge­bo­re­nen beseel­ten Kin­dern wird gera­de durch die­se pol­ti­schen Krei­se noch ver­höh­nend als
    „medi­zi­ni­sche Behandlung“
    „Abbau gesund­heit­li­cher Ungleich­hei­ten“ beworben.
    Unver­hoh­len wird heu­te die­ses ver­ab­schee­ungs­wür­di­ge Ver­bre­chen (Kate­chis­mus) als
    „Sieg der Vernunft“
    sowie
    „Absa­ge an die Into­le­ranz“ gefeiert !
    Hin­zu gesel­len sich noch der ver­lo­ge­nen und durch­trie­be­ne Slogan
    „Soli­da­ri­tät gegen­über den Frauen“.
    Als ob nicht schon genug Teu­fe­lei­en auf­ge­tischt wären, folgt noch die „Krö­nung“, die etwa so feil­ge­bo­ten wird:
    „Selbst­be­stim­mung statt Kri­mi­na­li­sie­rung, prak­ti­sche Hil­fe statt Straf­ge­setz und Respekt vor dem Gewissensentscheid“
    und gleich­sam als Bank­rott-Erklä­rung einer Ver­gnü­gungs-Gesell­schaft im Rausch des Totentanzes….
    „ein Votum für eine offe­ne, auf­ge­klär­te Gesellschaft“.
    Solan­ge debil gewor­de­ne Spass-Gesell­schaf­ten mit der­ar­ti­gem Gift ver­seucht wer­den, solan­ge wird die
    Bar­ba­rei des MASSEN-MORDES an unge­bo­re­nen beseel­ten Kin­dern wei­ter­hin unter dem Motto
    „Zei­chen für eine offe­ne, auf­ge­klär­te Gesell­schaft“ die See­len vergiften. 

    Mar­tin Hoh­mann gera­de auch an die Adres­se von wahr­heits­fer­nen „huma­nen“ Politikern:
    -
    „Neben­bei gefragt: Wie soll man Befür­wor­tern der Abtrei­bungs­ge­walt ihre stets erho­be­ne For­de­rung nach sen­si­blem, gewalt­frei­em Umgang mit Mensch und Umwelt glauben?
    Das ist dop­pel­ter Stan­dard und rein­ste Heuchelei.
    Fazit: Die Abtrei­bung hat eine staat­lich geför­der­te insti­tu­tio­na­li­sier­te BRUTALITÄT erzeugt.“

  5. Ich fürchte,sie gehört zu den Menschen,die Gott in die Irre gehen LÄSST…
    Aber zum Glück muss das nicht unse­re Sor­ge sein!

    • Gott läßt in die Irre gehen ?? Selt­sa­me Ansicht. Gott hat dem Men­schen einen frei­en Wil­len gege­ben. In die irre gehen las­sen kommt nega­tiv rüber. Wie soll das nun gemeint sein ?

      • „Gott hat dem Men­schen einen frei­en Wil­len gegeben.“
        Und die 10 Gebo­te dazu. Ich weiß nicht wo das her­kommt mit dem frei­en Wil­len. Ich ver­mu­te einen Trick der moder­nen Pha­ri­sä­er rund um das Konzil.
        Per Mari­am ad Christum.

      • Gott kann nicht den frei­en Wil­len des Men­schen durch­bre­chen, da der Mensch andern­falls kei­ne freie Ent­schei­dung für oder gegen Gott tref­fen könn­te. Aller­dings ist jeder Mensch so ange­legt, daß er ein instink­ti­ves Gespür für Recht und Unrecht hat. Man­che Men­schen töten syste­ma­tisch die Gewis­sens­bis­se ab, um dem ein­mal begon­ne­nen schänd­li­chen Trei­ben wei­ter­hin frö­nen zu kön­nen. Gott läßt in sol­chen Fäl­len zu, daß die­se Men­schen sich selbst in die ewi­ge Ver­damm­nis katapultieren.

  6. An den Wort­mel­dun­gen, zu erken­nen das die Hir­ten der „Kon­zils­kir­che“ nicht mehr kirch­lich und wie Hir­ten den­ken, son­dern welt­lich wie Wölfe.
    Tra­di­di und Imek: genau das ist die Fal­le die Satan stellt, „Lebe Sün­dig und so wie es dir gefällt, bereue im Leben nichts, und wenn die Stirbst kannst du ja noch immer bereu­en“. Und nicht umsonst hat uns der Hei­li­ge Pater PIO mit­ge­teilt, „Die See­len fal­len wie Schnee­flocken in die Hölle“. 

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

    • @ Armin: ich sehe das (lei­der !?) auch so !!
      Bei Maria von Agre­da z.B. liest man ganz ande­re Aus­sa­gen bezüg­lich des See­len­hei­les der Mensch­heit und, ganz spe­zi­ell das ver­lo­ren­ge­hen­de See­len­heil der katho­li­schen Christenheit !
      Und nun fra­ge ich mich wirk­lich allen Ern­stes, wenn das schon ca. 1650 fest­ge­stellt wur­de, wie sieht es da heu­te aus?
      Dar­über wage ich fast gar nicht nachzudenken !

    • Die­ses zu Spät ist so schau­er­lich, dass ich nicht anders kann als eine öffent­li­che Sün­de­rin der Barm­her­zig­keit Got­tes anzu­emp­feh­len. Der Gedan­ke dass eine See­le für alle Ewig­keit in die Fin­ster­nis gewor­fen ist mir unerträglich.
      Hat nicht die Mut­ter­got­tes­bild in Fati­ma gesagt, dass nur des­halb so vie­le See­len ver­lo­ren gehen, weil nicht genug für die Bekeh­rung der Sün­der gebe­tet wird.

      • Mor­gen begeht die Kir­che den denk­wür­di­gen Tag, an dem 1101 näch­tens wäh­rend die Vigi­li­en gesun­gen wur­den, die Aller­se­lig­ste Jung­frau dem 2. Abt von Citeaux — dem hl. Albe­rich die wei­sse Kukul­le über­ge­zo­gen sowie den gan­zen Kon­vent mit wei­ssen Gewän­dern beklei­det hat. Das hat in Cluny hef­ti­ge Kri­tik aus­ge­löst: „Soll­tet ihr nicht viel­mehr in den schwar­zen Gewän­dern der Bus­se und der Trä­nen über eure Sün­den euer Leben leben“. Die Ant­wort dar­auf: „Nein, es steht geschrie­ben — die­net dem Herrn in Freude!“
        Die­se reflec­tio spi­ri­tua­lis drängt mich um so mehr auf das wei­sse Kleid der Got­tes­kind­schaft, mit dem wir als Getauf­te beklei­det, zu schau­en, uns die­ser herr­li­chen Beru­fung bewusst zu sein, und den Herrn durch die­se Nähe auf die Für­bit­te der Aller­se­lig­sten Jung­frau Maria ohne Unter­lass anzu­fle­hen: Jesus Du Sohn des leben­di­gen Got­tes ret­te uns — Jesus Du Sohn der Jung­frau Maria — lass doch kei­ne See­le — beson­ders jene, wel­che der unend­li­chen Barm­her­zig­keit am mei­sten bedür­fen — ver­lo­ren gehen. Da möch­te ich an alle blu­ti­gen Bar­ba­ras erin­nern — auch beson­ders an mich selbst.

      • schau­er­lich ist das rich­ti­ge Wort!
        Sie­he aber auch hier­zu: Ps.66,5 und Jes.26,10
        Bzw. noch Jes.6,10 und Apg.28,27 !

  7. Dan­ke für die­sen Arti­kel! Nun sind auch vie­le hier in Deutsch­land tief betrof­fen, aber in ande­rer Hin­sicht! Wir wun­der­ten uns schon, wie­so im ORF so viel von der verst. Frau Bar­ba­ra Pram­mer gere­det wird!
    Oft, wenn der ORF über pro­mi­nen­te Ver­stor­be­ne beson­ders viel und beson­ders über­schwäng­lich berich­tet, hat das offen­sicht­lich einen beson­de­ren Hin­ter­grund: Ent­we­der war die ver­stor­be­ne Per­son Frei­mau­rer oder schwul oder les­bisch oder künst­le­risch abar­tig oder kir­chen­feind­lich oder för­der­te beson­ders die Abtreibung.
    Hof­fent­lich hat Frau Pram­mer wenig­stens noch im letz­ten Moment aus Lie­be zu Gott ihre Sün­den bereut. Gebe Gott, dass sie vor der ewi­gen Ver­damm­nis bewahrt wurde!

  8. Da der Papst nach eige­ner Aus­sa­ge nicht weiß wer er ist, als dass er sol­che Leu­te zurecht­wei­sen könn­te, hat die Kir­che zu alle­dem nichts zu sagen. Der­zeit urgiert Gesund­heits­mi­ni­ster Stö­ger die Ver­brei­te­rung des Abtrei­bungs­an­ge­bo­tes in Westösterreich.

  9. Sie schrei­ben ganz rich­tig über die „Maut­hau­sen-Pil­ge­rin“: „Mit dem Zei­ge­fin­ger auf ver­gan­ge­ne Ver­bre­chen ande­rer zei­gen, wäh­rend man selbst Ver­bre­chen heu­te recht­fer­tigt und gut­heißt,…“ So rich­tig und wich­tig ihr Ein­satz gegen „Rechts­ex­tre­mis­mus und Ver­harm­lo­sung der natio­nal­so­zia­li­sti­schen Ver­bre­chen“ (evan­ge­li­scher „Bischof“ Bün­ker) auch war, so macht sie das allein in den Augen vie­ler schon mora­lisch unangreifbar.
    Die Lob­hu­de­lei sei­tens katho­li­scher Reprä­sen­tan­ten resul­tiert mei­ner Mei­nung nach in der gemein­sa­men Ver­strickung durch Macht und Ein­fluss und einer „Ansteckung der Welt“. Ihr wer­den dann katho­li­sche Prin­zi­pi­en, sofern sie noch bestehen, geopfert.

  10. Aber zumin­dest weiss nun die gan­ze Welt, was die „Kir­che des Kon­zils = Kon­zils­kir­che“ Unter­ab­tei­lung „Kör­per­schaft öffent­li­chen Rechts katho­li­sche Kir­che Öster­reichs“ unter „eine wich­ti­ge und enga­gier­te Stim­me für Mensch­lich­keit und Tole­ranz. Sie war eine Unter­stüt­ze­rin bei sozia­len Anlie­gen und in „Fra­gen der Gerech­tig­keit“ ver­steht, näm­lich die För­de­rung des (Baby­causts??) Mas­sen­mor­des an unge­bo­re­nen Kin­dern, daher ver­mut­lich ja auch deren enge Zusam­men­ar­beit mit den „Tötungs­schei­ne“ aus­stel­len­den Pro Coice Ver­ein „AKTION LEBEN ÖSTERREICHS“ und die Ehrung zwei­er Abtrei­bungs­be­für­wor­te­rin­nen mit den kirch­li­chen „St. Gre­go­ri­us Orden“. Und das gan­ze wird auch noch kräf­tig und FREIWILLIG über den moder­nen Ablass­han­del namens „Zwangs­kir­chen­steu­er“ finan­ziert, käuf­lich ist ja vie­les gewor­den, aber nie­mals ein rei­nes Gewissen.

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  11. immer­ka­tho­lisch: Gott läßt sei­ner nicht spot­ten. Das weiß nun auch die „blu­ti­ge Bar­ba­ra“. Deo gratias!

    Das war wirk­lich der wich­tig­ste und ehr­lich­ste Kom­men­tar hier! Catho­li­cus hat das zen­tra­le Gebot unse­res Erlö­sers, auf den Punkt gebracht. Dan­ke für Ihre Erhrlichkeit!

  12. Immer­hin ist sie an einem Herz-Mariä-Sams­tag ver­stor­ben, also an einem Tag, den die Got­tes­mut­ter in Fati­ma als beson­de­ren Gebets­tag für die Bekeh­rung der Sün­der erbe­ten hat. (Außer­dem kann am 2.August auch der voll­kom­me­ne Por­ti­unku­la-Ablass gewon­nen wer­den, den sich Fran­zis­kus vom Papst für die Ret­tung der See­len gewünscht hat).

    Viel­leicht ist die Gewäh­rung eines so schö­nen Todes­ta­ges ein Zei­chen, dass sie die Gna­de Got­tes doch noch durch Reue erlangt hat?

    Beten wir für ihre Seele!

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