Papst suspendiert Priesterweihen in der Diözese Ciudad del Este — Ein Deja-vu?

Kardinal Santos April Apostolischer Visitator
Kar­di­nal San­tos April Apo­sto­li­scher Visitator

(Asun­ci­on) Gegen die tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne para­gu­ay­ische Diö­ze­se Ciu­dad del Este unter ihrem Bischof Rogelio Livie­res Pla­na haben römi­sche Sank­tio­nen begon­nen. Die unter­schied­li­chen Schlag­zei­len der Sonn­tags­aus­ga­ben der bei­den wich­tig­sten Tages­zei­tun­gen Para­gu­ays erge­ben zusam­men­ge­nom­men ein viel­sa­gen­des Bild. ABC Color titel­te: „Livie­res sagt, daß Bischö­fe und Nun­ti­us ihn vor dem Gesand­ten des Pap­stes ver­leum­det haben“. Ulti­ma Hora titel­te: „Der Papst sus­pen­diert die Prie­ster­wei­hen im Semi­nar von Mon­si­gno­re Livieres“.

Laut Ulti­ma Hora gab der Apo­sto­li­sche Visi­ta­tor Kar­di­nal San­tos Abril y Castel­lo am Ende der Visi­ta­ti­on auf einer Pres­se­kon­fe­renz bekannt, daß bis auf wei­te­res in der Diö­ze­se kei­ne Prie­ster­wei­hen statt­fin­den dür­fen (zu Ciu­dad del Este sie­he eige­nen Bericht Beru­fungs­boom durch Alte Mes­se in Para­gu­ay – Papst Fran­zis­kus ord­net Visi­ta­ti­on an). Die für den 15. August ange­setz­ten Prie­ster­wei­hen muß­ten abge­sagt wer­den. Die­sel­be Maß­nah­me wur­de im ver­gan­ge­nen Jahr auch gegen den tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Orden der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta ver­hängt. „Wie vor­her­seh­bar, führt sich Kar­di­nal San­tos Abril wie ein Piran­ha in einem Bidet auf, und das immer in der glei­chen Linie“, kom­men­tier­te der spa­ni­sche Kir­chen­hi­sto­ri­ker und katho­li­sche Blog­ger Fran­cis­co de la Cigo­ña. Von einem „brü­der­li­chen Besuch“ kön­ne kei­ne Rede sein und „noch weni­ger von Barm­her­zig­keit“. Statt des­sen wird das „repres­si­ve Vor­ge­hen“ auf die latein­ame­ri­ka­ni­sche Diö­ze­se ausgedehnt.

„Repressives Vorgehen“ wie gegen die Franziskaner der Immakulata

„Sind die Semi­na­ri­sten zu tra­di­ti­ons­ver­bun­den? Haben sie dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil ewi­gen Haß geschwo­ren? Sind sie homo­se­xu­ell? Haben sie über einem Foto von Papst Fran­zis­kus Wür­fel gespielt? Haben sie zu oft den Rosen­kranz gebe­tet? Wir wis­sen es nicht, da kein Grund für die Maß­nah­me genannt wur­de. Wir wis­sen aber, daß es sich um die­sel­be Linie han­delt, die gegen die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta ange­wen­det wird: schwe­re Sank­tio­nen ohne die Nen­nung eines Grun­des. Die Piran­has kön­nen tun, was sie wol­len und die Gläu­bi­gen haben zu applau­die­ren. Ich aber habe nichts zu applau­die­ren. Viel­mehr den­ke ich, ein Recht zu haben, die Grün­de für so dra­sti­sche Maß­nah­men zu erfah­ren. Han­delt es sich nur um eine Lau­ne von Kar­di­nal Abril, um eine Gefäl­lig­keit für irgend­wen, oder gibt es dra­sti­sche Grün­de für eine so dra­sti­sche Maß­nah­me? Doch die­ser Kar­di­nal läßt mich Schlimm­stes erwar­ten. Sind wir Zeu­gen einer ziem­lich tra­gi­schen Komö­die, deren Aus­gang bereits gleich­zei­tig mit der Ernen­nung von Kar­di­nal Abril zum Apo­sto­li­schen Visi­ta­tor fest­ge­legt wur­de? Ein Dreh­buch wie im Film Mis­si­on, in dem der Visi­ta­tor aus Rom die Jesui­ten­re­dak­tio­nen besucht und sich alles zei­gen läßt, obwohl die Ent­schei­dung zu deren Unter­drückung längst gefal­len war? Herr­schen in der Diö­ze­se Ciu­dad del Este viel schlim­me­re Zustän­de als in ande­ren Diö­ze­sen? Wenn dem so sein soll­te, wer­de ich kei­nen Fin­ger für den zu bestra­fen­den Bischof rüh­ren. Oder han­delt es sich um einen mise­ra­blen Rache­akt, um eine vor­bild­haf­te Diö­ze­se zu zer­schla­gen wo schon so vie­le ande­re in Rui­nen lie­gen? Für den Fall ist Kar­di­nal Abril der rich­ti­ge Mann“, so de la Cigoña.

Schreiben des Papstes: „Suspendierung der Weihen bis Situation geklärt“

La Gace­ta berich­te­te, daß der frü­he­re Erz­bi­schof von Bue­nos Aires, Jor­ge Mario Ber­go­glio eine „Anti­pa­thie“ für den eben­falls aus Argen­ti­ni­en stam­men­den Bischof Rogelio Livie­res Pla­no von Ciu­dad del Este hege, den er seit vie­len Jah­ren ken­ne. Daß der Apo­sto­li­sche Visi­ta­tor Kar­di­nal San­tos Abril ein direk­ter aus­füh­ren­der Arm des Pap­stes ist, berich­tet der Peri­odi­sta Digi­tal. Bischof Livie­res gab bekannt, daß ihm Kar­di­nal San­tos Abril am Sams­tag ein Schrei­ben von Papst Fran­zis­kus über­reich­te, in dem die Aus­set­zung aller Wei­hen ange­ord­net wur­de „bis die Situa­ti­on geklärt ist“. Der Kar­di­nal habe bei der Über­rei­chung des päpst­li­chen Schrei­bens zum Bischof gesagt: „Da ich Ihren Geist des Gehor­sams und der Auf­merk­sam­keit für die Anwei­sun­gen des Hei­li­gen Stuhls ken­ne, ver­traue ich dar­auf, daß Sie auch in die­sem Fall so han­deln werden.“

Bischof von anderen Bischöfen „verleumdet“?

Wie Kar­di­nal San­tos Abril gegen­über Jour­na­li­sten andeu­te­te, hät­ten „Infor­ma­tio­nen eini­ger Bischö­fe“, die über den Apo­sto­li­schen Nun­ti­us Rom über­mit­telt wur­den, zur Visi­ta­ti­on geführt „die nun Gott sei Dank zu Ende geht und die exzel­lent gut endet“, so der Kar­di­nal. Bischof Livie­res hat­te sich im para­gu­ay­ischen Epi­sko­pat nicht nur Freun­de gemacht. Den Erz­bi­schof von Asun­ci­on, ein­zi­ger Metro­po­lit des Lan­des, beschul­dig­te er, homo­se­xu­ell zu sein, ohne daß Rom dage­gen etwas unter­neh­me. Auch für den ehe­ma­li­gen Staats­prä­si­den­ten Para­gu­ays, den ehe­ma­li­gen Bischof Fer­nan­do Lugo fand er ein wenig schmei­chel­haf­tes Wort. Der „Befrei­ungs­theo­lo­ge“ Lugo hat­te für sei­ne poli­ti­sche Kar­rie­re das Bischofs­amt und sein Prie­ster­tum auf­ge­ge­ben und, wie sich spä­ter her­aus­stell­te, Bezie­hun­gen zu meh­re­ren Frau­en unter­hal­ten, aus denen zumin­dest ein Kind hervorging.

Bischof Livie­res hin­ge­gen steht einer Diö­ze­se vor, die weit­um, nicht nur in Para­gu­ay unter allen Diö­ze­sen posi­tiv her­aus­sticht. Unter sei­nem Hir­ten­stab wuchs die Zahl der Semi­na­ri­sten von 16 auf weit über 200. In den mei­sten Pfar­rei­en sei­ner Diö­ze­se wird die Hei­li­ge Mes­se auch Alten Ritus zele­briert. „Damit beging der Bischof das schlimm­ste Ver­bre­chen, das nach dem Kon­zils­dik­tio­nar began­gen wer­den kann“, so ein Kom­men­ta­tor auf dem Blog von Fran­cis­co de la Cigoña.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Teri­to­rio Digital

72 Kommentare

  1. Die­ser Kampf gegen den eige­nen Glau­ben, ist das wirk­lich die Kir­che Jesu Chri­sti. Die Glie­der des Lei­bes Jesu Chri­sti, die im Bru­der­zwist ste­hen. Wie kann man dann noch von Dia­log mit Anders­gläu­bi­gen spre­chen, wenn man nicht ein­mal unter sich eins ist. Wer will es mit einer Fami­lie zu tun haben, deren Mit­glie­der mit­ein­an­der im Zwist ste­hen. Nie­mand! Das 2 Vati­ka­ni­sche Kon­zil hat­te die­sen Fami­li­en­zwist her­auf­be­schwo­ren. Und der Papst macht mit. Vor Gott kann er wohl nicht sagen: Mein Name ist Hase und ich weiss von nichts.

  2. „Vos nobi­les, nos autem igno­bi­les. Male­di­ci­mur, et bene­di­ci­mus: per­se­cu­tio­nem pati­mur, et sus­ti­ne­mus: blas­phe­ma­mur, et obse­cra­mus: tam­quam pur­ga­men­ta hui­us mun­di fac­ti sumus, omni­um perip­si­ma usque adhuc. — Ihr seid ange­se­hen, wir sind ver­ach­tet. Man flucht uns, wir seg­nen; man ver­folgt uns, wir dul­den; man lästert uns, wir beten. Zum Aus­wurf die­ser Welt sind wir gewor­den, zum Abschaum aller bis auf die­se Stun­de.“ (1 Kor 4,10.12–13)

  3. Die­ser Bei­trag zwingt mich zu einer Deut­lich­keit in mei­ner Stel­lung­nah­me, die ich lan­ge unter­drückt habe, aber jetzt nicht mehr zurück­hal­te: In die­se Kir­che unter Herrn Ber­go­glio, in der der 2000jährige Glau­be unter­drückt, ver­folgt und aus­ge­merzt wer­den soll, will die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. beden­ken­los zurückkehren.
    Wer meint, dass ich über­trei­be, der möge sich nur pius.info anschau­en, die offi­zi­el­le Home­page der FSSPX im deutsch­spra­chi­gen Raum. Kaum ein Wort der Kri­tik, fast kei­ne Infor­ma­tio­nen über den Tel­ler­rand hin­aus, die Gläu­bi­gen sol­len in ihren klei­nen Nischen schön ruhig­ge­stellt wer­den. Und die Prie­ster? Ist das zu ver­ant­wor­ten, sich und die Gläu­bi­gen die­sem Papst zu unter­stel­len? Haben dafür die Groß­el­tern für den Glau­ben gekämpft, unter gro­ßen per­sön­li­chen Opfern Mess­zen­tren errich­tet, als die Prie­ster in der Nähe star­ben, Erz­bi­schof Lef­eb­v­re um Prie­ster gebe­ten? Haben sie Ver­ach­tung, Ver­leum­dung ertra­gen für den Glau­ben, nur damit er jetzt in der Kon­zils­kir­che unter Herrn Ber­go­glio bis zur Unkennt­lich­keit ver­zerrt und den Enkeln und Groß­enkeln aus­ge­trie­ben wird?
    Was muss noch gesche­hen, damit man in Men­zin­gen, Stutt­gart und in jeder Lei­tungs­po­si­ti­on die Rea­li­tät wahrnimmt?
    Ich appel­lie­re an die FSSPX-Prie­ster in Deutsch­land, auch wenn sich alle gelang­weilt abwen­den: Bewah­ren Sie die hei­li­ge Mes­se aller Zei­ten! Ich fra­ge: Woher neh­men Sie die Sicher­heit, dass die Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on nicht irgend­wann Hand an den über­lie­fer­ten römi­schen Ritus legt? Sie unter­ste­hen dann Rom, Sie haben nichts mehr zu mel­den, Sie haben mucks­mäus­chen­still zu sein. Herr Ber­go­glio kennt Ihnen gegen­über so wenig Gna­de, wie er sie den Fran­zis­ka­nern der Imma­ku­la­ta und der Diö­ze­se Ciu­dad del Este kennt.
    Gut, Sie wer­den sagen, der „Hei­li­ge Vater Fran­zis­kus“ ist alt, wir sind jung und über­le­ben ihn. Woher wis­sen Sie, dass sein Nach­fol­ger nicht in sei­nen Spu­ren wan­delt? Woher wis­sen Sie, dass die­ser, selbst wenn er woll­te, eine evtl. zer­stör­te Triden­ti­ni­sche Mes­se wie­der her­stel­len würde?
    Unter Herrn Ber­go­glio, dem gewähl­ten Papst, war die hl. Mes­se so gefähr­det wie nie.
    Woher wis­sen Sie, was die Hin­ter­män­ner, die hin­ter Herrn Ber­go­glio in sei­nem Schat­ten ste­hen, noch alles vorhaben?
    Wir brau­chen min­de­stens eine Grup­pie­rung mit Bischö­fen, die unab­hän­gig ist vom Rom des Herrn Ber­go­glio. Damit die Kir­che fortbesteht.
    Der ein­zi­ge Grund, der den Unge­hor­sam gegen den Papst erlaubt, ist die Ret­tung des Mess­op­fers und die Bewah­rung des katho­li­schen Prie­ster­tums. Und damit die Bewah­rung des Glaubens.
    Wie blind muss man eigent­lich sein, jetzt kei­ne Gefah­ren mehr sehen zu können?
    Sie haben schon wie­der ein Bei­spiel vor Augen, jetzt wird sogar gegen eine blü­hen­de Diö­ze­se gekämpft, nicht mehr nur gegen einen Orden. Es stört Sie nicht.
    Sie wer­den sagen, es wird doch über­haupt nicht ver­han­delt, das sei doch ein bös­ar­ti­ges Gerücht. Und war­um schwei­gen Sie, egal was geschieht?
    Wer schweigt, obwohl er spre­chen könn­te, macht sich mitschuldig.

    • Was soll die Kri­tik an der FSSPX?

      Letzt­lich sind es die katho­li­schen Lai­en, die Schuld an der Mise­re sind.

      Wo fin­det (in Deutsch­land) eine Abstim­mung mit den Füßen statt? Wo ren­nen die ver­blie­be­nen Katho­li­ken der FSSPX die Bude ein und besu­chen die Alte Mes­se in gro­sser Zahl? Wo sind die Heer­scha­ren der Katho­li­ken, die der FSSPX auch öffent­lich den Rücken stärken?

      Wie soll es funk­tio­nie­ren, wenn die Katho­li­ken NICHTS tun?

      Die FSSPX ist in dem Fall wirk­lich der fal­sche Adressat.

      • Ich höre und lese (auch schon hier) immer wie­der, dass über­all da, wo die „Mes­se aller Zei­ten“ zele­briert wird, die Leu­te die Kir­chen gera­de­zu ein­ren­nen. Vor allem jun­ge Men­schen wür­den in Scha­ren kommen.
        Also kann Ihre Dia­gno­se nicht zutreffen.

    • Es geht hier doch um die bedau­erns­wer­te Diö­ze­se Ciu­dad del Este! Wozu die­ser dra­ma­tisch-alar­mi­sti­sche Appell an die Prie­ster­bru­der­schaft, dazu samt unhalt­ba­ren Unter­stel­lun­gen („In die­se Kir­che unter Herrn Ber­go­glio […] will [s]ie… beden­ken­los zurück­keh­ren)? Übri­gens: Es gibt nur EINE KIr­che, auch wenn Mgr. Wil­liam­son hart­näckig etwas ande­res behaup­tet (viel­leicht ein Rema­in­der sei­ner ursprüng­lich angli­ka­ni­schen Sozia­li­sie­rung; es gibt von dort eben lei­der nicht nur Kard. Newmans). 

      „Die­ser Bei­trag zwingt mich zu einer Deut­lich­keit in mei­ner Stel­lung­nah­me, die ich lan­ge unter­drückt habe, aber jetzt nicht mehr zurückhalte:“

      WER sind Sie denn, dass Sie Ihre Zurück­hal­tung als der­art außer­or­dent­li­che, womög­lich groß­zü­gig-gedul­dig emp­fun­de­ne Lei­stung Ihrer­seits erach­ten? Sie posten ja voll­kom­men anonym, ver­lan­gen von ande­ren aber recht­ha­be­risch und qua­si ulti­ma­tiv, sich per­sön­lich hin­zu­stel­len; so geht’s nicht.

    • Zeit­los, ich bin ganz Ihrer Mei­nung. Wahr­schein­lich wird sich die gan­ze Situa­ti­on in näch­ster Zeit noch ver­schlim­mern, weil sich Rom auf frei­mau­re­ri­schen Abwe­gen befin­det. Der ein­zi­ge der sich mit Freu­de die Hânde reibt, ist der Teu­fel! Wir leben in der End­zeit, alles wird so ein­tref­fen, wie es in der Offen­ba­rung zu lesen ist. Solan­ge unse­re Prie­ster nicht die hl. Triden­ti­ni­sche Mes­se nach Pius V. von 1570 zele­brie­ren, wird sich nichts zum Bes­se­ren wenden.

    • @Zeitlos
      Ich ver­ste­he ihren Kom­men­tar voll­kom­men. Sie haben recht!
      Haben Sie die öffent­li­che Bitt­schrift der glau­bens­treu­en Fami­li­en (Frank­reich) gelesen?

    • Zeitlos@ „Die­ser Bei­trag zwingt mich zu einer Deut­lich­keit in mei­ner Stel­lung­nah­me, die ich lan­ge unter­drückt habe, aber jetzt nicht mehr zurück­hal­te .. die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. „.

      1.) Mehr braucht man eigent­lich gar nicht lesen. Denn:
      a) Sie sind voll von sich selbst! Wie wenn Ihre Zurück­hal­tun­gen und Nicht-Zurück­hal­tun­gen die Welt in Atem hal­ten wür­den — sol­len — müs­sen — dür­fen. (Schon­mal komisch und verhaltens-auffällig.)
      b) Mühlhi­asl sagt, daß vor dem 3.WK vie­le (ein­fa­chen Leut) poli­ti­sie­ren und über­all mit­mi­schen. Jeder hat einen wich­ti­gen Kopf, und kei­ner tut, was er von Gott als sei­ne (!) Auf­ga­be hat. Das sehe ich bei Ihnen. Frü­her hat man ein­fach für die Obe­ren gebe­tet. Viel gebe­tet. Damit Gott ihnen auf die Fin­ger schaut und gege­ben­falls klopft = eingreift.

      2.) Was hat Maria in Fati­ma gesagt: „So vie­le See­len gehen ver­lo­ren, weil nie­mand für sie opfert und betet.“ Das hört man bei Ihrem Bei­trag wirk­lich nicht her­aus. Eher wie bei VAT2 und danach: die Lai­en müs­sen jetzt ein­schrei­ten und die Kir­che retten.

      Man kann sicher mal hier oder da etwas kri­ti­sie­ren, dis­pu­tie­ren und Wahr­heit suchen. (Plan A) Aber bevor man ‚gezwun­gen ist zu einer Deut­lich­keit in mei­ner Stel­lung­nah­me, die ich lan­ge unter­drückt habe‘ (dra­ma­tisch), käme Plan B: auf­op­fern und beten. Ist viel effek­ti­ver. So hat es sogar der hl. Pfar­rer von Ars gemacht, und der hat­te im Gegen­satz zu uns ein von Gott gege­be­nes Amt in der Kir­che, er war Prie­ster!!! Zuerst hat er gepre­digt und mit den Leu­ten gere­det. Als das nichts nütz­te, hat er sich gegei­ßelt, nur Kar­tof­feln geges­sen und nachts gebe­tet. So hat­te er Rie­sen­er­folg. So geht das und nicht wie in Ihrem Geschreibsel.

      3.) In einem Film (fin­de ihn jetzt nicht beim goog­len) ist Heinz Rüh­mann als Schü­ler in einer Prü­fung, hat aber nur das Leben des Hasen gelernt. Des­we­gen kommt er bei allen Fra­gen des Leh­rers immer auf die­sen und erzählt hier sei­ne Kennt­nis­se. So auch Sie, ob WM oder Syri­en: „Ich muß doch jetzt mal mei­ne Zurück­hal­tung zurück­stel­len und mit aller Deut­lich­keit allen kennt­lich machen.…“

      Des­we­gen die Ver­wun­de­rung man­cher hier, was denn die Dio­ze­se in Para­gu­ay mit dem Streit FSSPX gegen Wider­stand zu tun habe. Falls Sie sich wundern.

  4. ich kann von hier aus nicht beur­tei­len, was da wirk­lich in Para­gu­ay los ist, und muss mich auf den kath.info Arti­kel ver­las­sen. Aber ich wet­te, der Fla­men­co-Prie­ster aus dem ande­ren Arti­kel wird nicht suspendiert!

  5. Das Signal ist klar: Ber­go­glio wird nun Schritt für Schritt alle gre­go­ria­ni­sche-Mes­se-Zen­tren, sei­en es Diö­ze­sen, orden oder Bru­der­schaf­ten inner­halb der Kir­che ver­fol­gen und zer­stö­ren. danach wird er alle, es damit außer­halb ver­su­chen, ver­fol­gen und zerstören.
    Noch wirkt es schlei­chend, unklar, der Wohl­mein­den­de wird ver­mu­ten, es kön­ne hier ja doch ein Pro­blem vor­lie­gen, von dem wir hier nichts wissen…aber das glau­be ich nicht!
    Ich glau­be, dass dies der zwei­te Streich ist. es wird einen drit­ten Streich geben, der noch ver­deckt daher­kommt. Danach wird ein nie dage­we­se­nes Wüten zu erwar­ten sein.
    Ber­go­glio kann nicht der Hei­li­ge Vater sein — das ist unmöglich.

    • Wüten im Sin­ne von blu­ti­ger Ver­fol­gung? Kann schon sein. 

      Wenn ich sehe, wie sich die Deut­schen für einen Krieg gegen Russ­land auf­het­zen las­sen, soll­te die Het­ze und blu­ti­ge Ver­fol­gung der paar Tra­dis kein Pro­blem sein.

      • Nun ja, das sehe ich nicht so — was Russ­land betrifft. Wir soll­ten eigent­lich kri­ti­sche Distanz zu Russ­land hal­ten. Mir erzäh­len mei­ne aus Russ­land stam­men­den Bekann­ten, die auch die rus­sisch­spra­chi­gen Nach­rich­ten und Blogs ver­fol­gen kön­nen, Beun­ru­hi­gen­des­über Putin und v.a. den „Mann hin­ter ihm“, den Prof. Dugin. Auch west­li­che Medi­en erzäh­len davon, und nicht alles ist Lüge: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/auf-diesen-mann-hoert-putin-12991924-p3.html
        Den besag­ten Satz hat ein Bekann­ter von mir live auf You­tube gese­hen („Wie bei jenem Inter­net­auf­tritt unlängst, als Dugin, der selbst ukrai­ni­sche Wur­zeln hat, erklär­te, alle Ukrai­ner müss­ten Ver­tre­ter der „Kie­wer Jun­ta“ „töten, töten, töten — ich sage das als Professor!“)

        Bit­te — bei aller berech­tig­ten Fru­stra­ti­on an unse­rem eige­nen poli­ti­schen und kirch­li­chen Augi­as­stall, bit­te, blei­ben wir nüch­tern und lie­fern wir uns nicht dem Wolf aus, um dem Wolf zu ent­flie­hen! Ich habe es schon oft gesagt — aber die­sen Leu­ten aus dem Osten ist genau­so wenig zu trau­en wie denen aus dem Westen. 

        Was Ber­go­glio betrifft sehe ich eben die­se schlei­chen­de, aber unbe­streit­ba­re, hin­ter­rup­fig-drei­ste Vor­ge­hens­wei­se — wer so vor­geht, wird irgend­wann ein eiser­nes Gebiss zei­gen. Ich hof­fe, ich irre mich.

      • @zeitschnur. Bit­te, blei­ben sie bei die­sen Aus­sa­gen bei dem „ich“, wer zu ihrem „wir“ gehört, fan­ge ich an, mich zu fra­gen, jedoch, es ist ver­mut­lich, nicht wich­tig. Den Link, ein ‚„kunst­voll“ ver­dreh­tes „Gespräch“ mit dem o.g. Dugin soll so wich­tig sein?… L… Rede… k… Sinn. Und, was Russ­land, Westen usw. betrifft, es ist kri­tisch genug. Der Gott möge die­se Men­schen, uns Men­schen, die Schöp­fung — Sei­ne Schöp­fung… bewah­ren, erneut, durch Chri­stus, die Lie­be, Hoff­nung und Glau­be im Men­schen zu erwecken… In der Lie­be, auch die Barm­her­zig­keit und Demut… Jeder Ein­zel­ne wird auf­ge­ru­fen, auf jeden Men­schen kommt es an…

      • @ Zeischnur/ Was will ich sagen?Das,was sie offensichtlich,verstanden haben.Lesen sie ihren Posting durch,schauen sie sich in You Tube,woher ihr link war,wenn schon,auch mal Vide­os aus die­sen Ländern,mal selbst an.Falls ihnen das „Sterben„und „Leiden“,irgendwelcher „Leu­te vonOsten“,oder der Palestinenser,noch etwas sagt.Mit dem „Christsein“,von vor­ne anfangen.Oder,sie kön­nen auch ein Neu­ro­lep­ti­kum nehmen…

      • @ metho­dus

        Was immer Ihnen an mei­nem Kom­men­tar nicht gefällt — auch die­ser letz­te Kom­men­tar Ihrer­seits ist allein schon sprach­los gänz­lich zer­fah­ren und unver­ständ­lich. Es kann nicht ange­hen, dass wir unse­re unge­ord­ne­ten Emo­tio­nen aus­to­ben, wenn es um Leben und Tod ande­rer Men­schen geht!
        Ich sprach von Russ­land — was kom­men Sie mit Palä­sti­nen­sern oder sonst wem daher? Davon sprach ich nicht!
        Dugin hat die­sen Satz gesagt, es hilft Ihnen alles nichts.
        Und der Satz ist die Spra­che eines Mör­ders. Wol­len Sie das unter­stüt­zen oder bagatellisieren?
        Tun Sie es, aber mich wer­den Sie nicht überzeugen.
        man kann nicht einen bösen Geist mit einem ande­ren bösen Geist aus­trei­ben — am Ende hat man es mit zwei­en zu tun!

    • @Zeitschnur/ Wer „tobt“ hier sei­ne „unge­ord­ne­te Emotionen„aus? Zer­fah­ren? Sie dürf­ten wis­sen, was „zer­fah­ren“ bedeutet,ich auch, jedoch aus mei­nem Fach­ge­biet. Wer bag­ate­li­siert hier was? Genug, möge Ihr selbst­ge­rech­ter „Flug“ sich in Ihrer Kunst „aus­to­ben“…

      • Schön, das war ein wei­te­rer unver­schäm­ter emo­tio­na­ler Out­put, aber zurück auf die sach­ebe­ne: über­prü­fen Sie doch ein­fach Ihre merk­wür­di­gen Stam­me­lei­en oben noch mal.

        Lei­der ist mir immer noch nicht klar, um was es Ihnen auf einer ein­mal ver­mu­te­ten Sach­ebe­ne gegan­gen sein könnte.

  6. Der Arti­kel löst blan­kes Ent­set­zen aus. Wir sehen neben der orga­ni­sa­to­ri­schen nun die inhalt­li­che Zer­stö­rung der una sanc­ta catho­li­ca. Was noch ent­setz­li­cher ist, wir müs­sen fürch­ten. dass die Trieb­fe­der dazu blan­ker Hass ist.…und der kommt mit Sicher­heit nicht von Gott. Alles , was wir dar­über hin­aus in den Per­len und Inter­views an Begrif­fen, wie Armut, Barm­her­zig­keit etc. hören sind Wort­hül­sen ohne Inhalt.
    Opi­um für das Volk

    • So ist es… wir Men­schen als Geschöp­fe Got­tes kön­nen, glau­be ich, den Inhalt wie­der­ge­ben, jeder Ein­zel­ne im Her­zen durch den Hei­li­gen Geist mit Got­tes Hil­fe in Jesus Kri­stus. In Demut sei­nem Schöp­fer gegen­über. Da ist die Kraft,nicht im „wir“ einer Menge

  7. Was denkt eigent­lich Bene­dikt XVI. über die­se hier beschrie­be­nen Ent­wick­lun­gen? Was bekommt er davon mit? Ist er umfas­send und rich­tig infor­miert? Sieht er, was die Stun­de geschla­gen hat?

    • Tobi­as Germer: 

      Mei­nes Erach­tens soll­te man sich dies gar nicht fra­gen, weil es kei­ne Rol­le spielt. 

      Denn wer aus frei­em Wil­len abdankt und sei­nem Nach­fol­ger im vor­aus öffent­lich «bedin­gungs­lo­se Hoch­ach­tung und Gehor­sam» ver­spricht (was grund­sätz­lich für Bene­dikts Inte­gri­tät spricht), der hat sich aus der irdi­schen Ver­ant­wor­tung ver­ab­schie­det und des­halb sprich­wört­lich nichts mehr zu melden. 

      Wie es mit sei­ner dbzgl. Ver­ant­wor­tung vor Gott aus­sieht, soll­ten wir uns noch weni­ger fra­gen, da wir in der Regel wir mit unse­rer eige­nen «Wäsche» genug zu tun haben.

      • Das ist so nicht rich­tig. Bene­dikt hat zwar sei­nem Nach­fol­ger «bedin­gungs­lo­se Hoch­ach­tung und Gehor­sam» ver­spro­chen, schul­det sie die­sem aber nur, so lan­ge sich sein Nach­fol­ger unter Chri­stus stellt und sich nicht über ihn erhe­ben will.
        Wenn sich her­aus­stel­len soll­te, dass Herr Ber­go­glio die Kir­che bewusst zer­stört, ist ihm nie­mand mehr zum Gehor­sam ver­pflich­tet. Dass wir des­halb noch einen zwei­ten leben­den Papst haben, ist des­halb ein Segen. Wenn sich Herr Ber­go­glio näm­lich als Anti­papst her­aus­stel­len wür­de, hät­te Bene­dikt die Pflicht, sei­nen Amts­aus­übungs­ver­zicht zurück­zu­neh­men und sei­nen Nach­fol­ger, der kein wah­rer Nach­fol­ger ist, zu exkom­mu­ni­zie­ren und aus dem Vati­kan zu ver­ban­nen. Ich und vie­le ande­re Katho­li­ken wür­den hin­ter Papst Bene­dikt XVI stehen.
        Per Mari­am ad Christum.

      • @ Mar­kus

        De fac­to ist Bene­dikt kein Papst mehr. 

        Da ändern weder die wei­sse Beklei­dung noch der flugs ein­ge­führ­te Titel Papst em. nichts dran!

      • @ Car­lo und Tobi­as Germer

        Naja, fra­gen darf man — ich fra­ge mich das auch gele­gent­lich, was Bene­dikt wohl denkt? Er ist für mich wie ein irr­licht, ich fra­ge mich, ob wir ihn alle auf­grund sei­nes ästhe­ti­schen Auf­tre­tens fas­lch ein­ge­schätzt haben. Immer­hin hat er schwer­wie­gen­de Häre­si­en von sich gege­ben (ich wis das schon öfter nach, gera­de hin­sicht­lich des Mess­op­fers und der Sakra­men­ten­leh­re) und nie zurückgenommen.

        Er ist zurück­ge­tre­ten, und der Impuls „Das kann doch nicht wahr sein!“ oder „Das hat er sicher nur unter Druck getan“ hat auch anfangs mich sehr beeinflusst.
        Inzwiw­chen aber glau­be ich, dass er wirk­lich frei­wil­lig abge­tre­ten ist.
        Das gilt aber dann auch!
        Wir müs­sen der Wahr­heit ins Auge sehen, auch wenn sie uner­träg­lich ist. Es hilft doch alles nichts.

      • Frank Bell,
        haben Sie über­haupt ver­stan­den, was ich geschrie­ben habe. Es geht dar­um, ob Herr Ber­go­glio ein Feind der Kir­che ist oder nicht. Ich glau­be näm­lich immer mehr, dass er die Kir­che bewusst zer­stört. Außer­dem ist Bene­dikt wei­ter­hin Papst, genau­so wie der hei­li­ge Papst Pius X, der hof­fent­lich vom Him­mel aus über die Kir­che wacht. Ein­ma­lig Papst, bleibt man immer Papst. Ob man durch Tod oder frei­wil­li­gen Amts­ver­zicht aus dem akti­ven Petrus­dienst schei­det, ist dabei gleich. Vor­aus­ge­setzt man war ein Papst, der die Kir­che mit Wohl­wol­len gelei­tet hat und sie nicht bewusst zer­stört. Und das glau­be ich, wie bereits gesagt, immer mehr, dass dies auf Ber­go­glio zutrifft.
        Per Mari­am ad Christum.

  8. Was maßt sich Herr Ber­go­glio, der doch nur Bischof von Rom sein will, über­haupt an, sich in die inter­nen Ange­le­gen­hei­ten einer ande­ren Dio­zö­se ein­zu­mi­schen. Was ist mit dem Gere­de von Dezen­tra­li­sie­rung. Alles inhalts­lo­ses Geschwätz. Möge Herr Ber­go­glio bald in Ren­te gehen. Zei­gen sich nicht schon Anzei­chen einer fort­ge­schrit­te­nen Demenz?
    Per Mari­am ad Christum.

  9. Es war in der Kir­che Got­tes schon immer ver­däch­tig, wenn man „zu erfolg­reich“ die Bot­schaft Chri­sti verkündete…
    Hier rech­net nun Franz I. wie­der ein­mal per­sön­lich mit einem Bru­der in Chri­sto ab, den er noch nie lei­den konnte!

  10. Und wenn er noch so rüh­rend auf­tritt, der eigent­lich Schul­di­ge an der Situa­ti­on ist Bene­dikt. Ihm haben wir die aktu­el­le Lage zu ver­dan­ken. Ber­go­glio war immer offen, er hat sich zumin­dest nie verstellt.

    • Was man Papst Bene­dikt XVI vor­wirft, ist, dass er die Kir­che im Stich gelas­sen hat. Er woll­te mit die­sem Schritt der Kir­che aber bestimmt nicht scha­den. Er woll­te kein wil­len­lo­ses Wesen an der Spit­ze sein, dass auf­grund sei­ner Schwä­che von sei­nen Unter­ge­be­nen aus­ge­nutzt wird, wie Johan­nes Paul II. JPII wuss­te in sei­nen letz­ten Jah­ren oft­mals sel­ber nicht, was man ihm zum unter­schrei­ben vor­legt. Das hat Bene­dikt als Kar­di­nal Ratz­in­ger aus näch­ster Nähe mit­be­kom­men und woll­te uns das erspa­ren. Er hat sei­nen Kar­di­nä­len ver­traut und auf einen wür­di­gen Nach­fol­ger gehofft. Er hat nicht gewusst, dass Bene­dikt XVI mit hal­ber Kraft für die Kir­che noch viel gesün­der wäre als Herr Ber­go­glio mit vol­ler Kraft. Bei Herrn Ber­go­glio scheint es sogar anti­pro­por­tio­nal zu sein. Je weni­ger Kraft er hat, umso bes­ser für die Kir­che. Bene­dikt XVI hät­te sei­nen Nach­fol­ger ein­fach sel­ber ernen­nen sol­len. Sei­ne Wahl wäre bestimmt auf Ange­lo Sco­la gefal­len. Wenn wir Pech haben, ernennt Herr Ber­go­glio bei sei­nem Rück­tritt, wenn er frei­wil­lig abdan­ken soll­te, sei­nen Nach­fol­ger, der natür­lich mit ihm auf einer Linie ist, selbst. Somit wür­de sich das Papst­tum in gewis­ser Wei­se in eine dyna­sti­sche Erb­mon­ar­chie ver­wan­deln, das nicht mehr in der Lage wäre, sich aus die­sem ber­go­glia­ni­schem Wahn­sinn zu befreien.
      Beten wir für einen wahr­haft katho­li­schen Papst, der hof­fent­lich bald kom­men wird, denn jeder Tag, in dem Herr Ber­go­glio wei­ter den Stuhl Petri besetzt hält, nimmt die Kir­che mehr scha­den und macht es einem wür­di­gem Nach­fol­ger schwie­ri­ger, die Schä­den zu reparieren.
      Per Mari­am ad Christum.

      • Das wird so nicht mehr mög­lich sein! Sehen Sie denn nicht, dass im Grun­de alles in Schutt und Asche liegt?
        Selbst wenn wun­der­sa­mer­wei­se ein gläu­bi­ger Papst gewählt wür­de von ungläu­bi­gen Kar­di­nä­len — wo soll­te er anfangen?

        Jeden­falls nicht mehr im Vati­kan, das ist vorbei.
        Ja: es ist vorbei.
        Ich fra­ge mich, wann die­ses Vor­bei sich mate­ria­li­siert — denn so hat Gott es immer gemacht. Auch der Tem­pel in Jeru­sa­lem wur­de dann geschleift und ist bis heu­te in Trüm­mern und muss­te der Kir­che weichen.
        Gott ließ immer eine Mate­ria­li­sie­rung der gei­sti­gen Zustän­de folgen.
        Wie lan­ge wohl der Peters­dom noch ste­hen wird?

      • Zeit­schnur,
        es ist nicht vor­bei. Wenn ein tat­kräf­ti­ger, wil­lens­star­ker und katho­li­scher Papst Ber­go­glio fol­gen soll­te, wäre es ihm mög­lich, die Kir­che zu rei­ni­gen. Der Papst könn­te sich dann untreu­er Unter­ge­be­ner, die der Kir­che scha­den, ent­le­di­gen und sie, ganz pro­fan gesagt, feu­ern. Der Papst besitzt die Höchst­ge­walt, der sich jeder unter­zu­ord­nen hat. Er selbst hat sich natür­lich Chri­stus unter­zu­ord­nen. Der Papst ist auch viel mäch­ti­ger und unan­tast­ba­rer als die Patri­ar­chen der Ost­kir­chen. Der Papst könn­te also ein­fach den gesam­ten Mit­ar­bei­ter­stab der Kurie aus­wech­seln. Das wäre mög­lich. Er könn­te sich, da in der jun­gen Genera­ti­on der katho­li­sche Glau­be wie­der auf­blüht, jun­ge, from­me und glau­bens­treue Prie­ster zur Unter­stüt­zung an die römi­sche Kurie holen. Er könn­te sich eben­so die Bischö­fe der Pius­bru­der­schaft nach Rom holen und mit ihnen die Rei­ni­gung der Kir­che bera­ten. Es ist also mög­lich für einen Papst, zwar schwer, aber möglich.
        Ich selbst hof­fe jeden­falls, dass der Peters­dom bis ans Ende aller Zei­ten in Rom thro­nen wird, denn ich bewun­de­re ihn als ein Mei­ster­werk, das von den größ­ten Küst­lern ihrer Zeit, viel­leicht sogar den größ­ten Künst­lern aller Zei­ten, geschaf­fen wurde.
        Per Mari­am ad Christum.

      • Ein schö­ner Traum — alles ein­fach aus­wech­seln. Und dann noch leicht zwang­haf­te Gehorsam­phan­ta­sien dazu (wann hat das eigent­lich schon je jeman­den, der nicht woll­te, gejuckt?) und alles wird wie­der gut.
        Es wird nicht wie­der gut, und Sie wis­sen das so gut wie ich — weil es uns vor­her­ge­sagt ist!

        „Ein­fach“ aus­wech­seln — nur — wo soll­te er die­ses rei­che Per­so­nal her­neh­men? Wo ist das denn jetzt? Sie mei­nen doch nicht all die­se fei­gen Jam­mer­prie­ster, die sich leid tun, weil die Kir­che so ungläu­big ist, aber nie­mals wür­den sie hier in Deutsch­land ihr fet­tes Gehalt ris­kie­ren und den Mund öffe­nen und reden, sagen, was gesagt wer­den müsste?!

        Und vor allem, wel­cher die­ser schwei­gen­den, fei­gen oder sowie­so häre­ti­schen Bischö­fe könn­te denn ein sol­cher „star­ker Papst“ werden?

        Nein, das über­zeugt mich nicht — es sei denn, der hei­li­ge Petrus wird vom Him­mel zu uns geschickt — das mag ich dann eher glau­ben, als dass aus die­sem ver­kom­me­nen kle­ri­ka­len Hau­fen ein rech­ter und star­ker Papst kom­men soll­te, der auch noch recht­mä­ßig gewählt wäre…

        Die Prie­ster, die noch gül­tig geweiht sind, sind alle alt — man müss­te eine ganz neue Kir­che aufbauen.

      • Dass die deut­sche Kir­che nicht vor­bild­lich ist, gebe ich ger­ne zu. Eben­so die Kir­chen in den Län­dern, in denen die Kir­che reich und gesät­tigt ist. Wir soll­ten unse­ren Blick auf die Tei­le der Kir­che rich­ten, die in Unter­drückung und Ver­fol­gung leben. Der Papst könn­te sich bei­spiels­wei­se Prie­ster der ver­folg­ten chi­ne­si­schen Unter­grund­kir­che nach Rom holen. Oder Prie­ster aus den Län­dern des nahen Ostens, in denen sie die isla­mi­sche Unter­drückung erlei­den. Wir brau­chen einen Papst aus einem die­ser Län­der. Die­ser Papst könn­te sich dann sei­ne Ver­trau­ten aus sei­nem Hei­mat­land nach Rom holen. Die deut­schen Ses­sel­pup­ser-Bischö­fe, wenn ich das mal so aus­drücken darf, könn­te er dann ja in eines die­ser Län­der ver­set­zen, in denen es grö­ße­re Pro­ble­me zu bekämp­fen gibt, als sie es sel­ber je erlebt haben. Über The­men wie Homo-Ehe, Kom­mu­ni­on für Ehe­bre­cher, Prie­ste­rin­nen und Zöli­bat wer­den sie dann kei­ne Gele­gen­heit mehr zum Grü­beln haben.
        Per Mari­am ad Christum.

      • Ich kann mir kein Urteil über den gei­sti­gen Zustand der Kir­che in den Län­dern der Ver­fol­gung erlau­ben — aber auch dort scheint bei wei­tem nicht „alles in Ord­nung“ zu sein. Ver­fol­gung ist ja kein Gerechtigkeitsautomatismus.
        Ich sag­te ja — ein schö­ner Traum…

        Und ich weiß auch nicht, aus wel­chem Land wir einen Papst brau­chen. Das wüss­te ja eigent­lich auch nur ER alleine…

        Ich den­ke, dass es nicht wie­der bes­ser wird. es geht nu alles so wei­ter, und spü­ren Sie nicht auch, wie die Ver­fin­ste­rung seit Jah­ren so zunimmt, dass es einen friert?
        So etwas lässt sich nicht ein­fach wie­der kitten.

  11. Wenn es etwas geben soll­te, das die Visi­ta­ti­on recht­fer­tigt, dann muss das benannt werden.
    Wenn kei­ne ande­ren Grün­de als die posi­ti­ve Ent­wick­lung der Diö­ze­se vor­lie­gen, dann gibt es nichts zu visitieren.
    So schockie­rend und depri­mie­rend das alles ist und auch das, was noch kom­men wird — viel­leicht kann es dazu bei­tra­gen, vie­len die Augen zu öffnen.

    Wenn Jesus den Kreuz­weg gehen muss­te, zuvor gegei­ßelt und ver­höhnt — war­um soll­te dies Sei­ner Kir­che erspart blei­ben, „unse­rer“ gelieb­ten katho­li­schen Kirche?
    Dass dies aber mit Hil­fe der eige­nen Leu­te geschieht, ist das Unfass­ba­re und irgend­wie das Unwirk­li­che daran!
    Es ist wie ein böser Traum, aus dem man erwa­chen möchte.

      • Ver­ges­sen wir nicht, lie­ber Adri­en Antoine -
        am Ende des Kreuz­we­ges war­tet der Tod.
        Es waren nicht vie­le, die unter dem Kreuz aus­harr­ten und so gut sie konn­ten, Jesus Bei­stand leisteten.
        Ist es also denk­bar, dass auch die katho­li­sche Kir­che eine Art Tod erlei­det, sogar erlei­den muss und auf die­se Wei­se die Lei­dens­ge­schich­te sei­nes Stif­ters nacherlebt?

        Aber wir wis­sen und dür­fen uns dar­über freuen:
        Auf Kar­frei­tag folgt Ostern!
        Man kann es auch umge­kehrt beschreiben:
        Bevor es Ostern wer­den kann, muss der Kar­frei­tag durch­lit­ten werden.
        Wie der Kar­frei­tag der Kir­che aus­se­hen könn­te, dies aus­zu­ma­len, schrecke ich zurück.
        Dass auch Ostern kom­men kann — dafür wird der Herr sorgen!
        Wer sonst?

    • Ach, Mari­en­zweig — da gehen kei­ne Augen auf!
      Aber ich habe neu­lich plötz­lich begrif­fen, dass die Dor­nen­kor­ne auf dem Haupt Chri­sti mit all die furcht­ba­ren Gestal­ten zu tun hat, die in irgend­ei­ner Wei­se IHN als Haupt hät­ten abbil­den sol­len, es aber nicht getan haben oder tun.

      • Doch, lie­be Zeit­schnur, Augen Ein­zel­ner ‑oder Vie­ler?- kön­nen immer aufgehen.
        Wenn nicht heu­te, dann mor­gen oder eben wenn der rech­te Moment dafür gekom­men ist.
        Es kommt ja nicht nur auf uns an.
        Wir wis­sen doch und haben es schon im eige­nen Leben erfahren:
        Wir wer­den geführt!
        Bit­te nicht gar so pessimistisch!

        Und es sind auch nicht nur die damals Betei­lig­ten, die Jesus ans Kreuz schlugen.
        Auch wir tra­gen dazu bei, dass Ihm Leid geschieht, auch wir — die Gro­ßen und die Klei­nen in der katho­li­schen Kir­che flech­ten unab­läs­sig an Sei­ner Dornenkrone.

      • Natür­lich, aber wenn es heißt, es gebe einen gro­ßen Glau­bens­ab­fall, dann muss man das ernst­neh­men und nicht als „Pes­si­mis­mus“ abha­ken, wenn die Ereig­nis­se dann auch ein­tref­fen, die uns vor­her­ge­sagt sind.
        Außer­dem hilft auch nicht die pau­scha­le Abwie­ge­lei von wegen „Wir sind alles Sün­der!“ Klar sind wir das — und doch haben auch die Wun­den Chri­sti alle eine tie­fe Bedeutung.
        Die Kir­che medi­tiert das seit Jahr­hun­der­ten — nein, es gibt auch in der Sün­de kei­ne Gleichmacherei!

      • Zeit­schnur,
        auf Ihre Ant­wort an mich vom 30.7., 16.51 Uhr:

        Ich neh­me den Glau­bens­ab­fall sogar sehr ernst und er macht mich dazu auch noch extrem traurig.
        „Abha­ken“ — wie könn­te man das in die­ser Situation?
        Das Wort „Pes­si­mis­mus“ bezog sich auf Ihre Äusserung:
        „… — da gehen kei­ne Augen auf!“

        Das muss ja nicht so blei­ben und ich hof­fe, dass noch vie­le „sehend“ werden.“

  12. Wo sind eigent­lich die Ber­go­glio anbe­ten­den Jubel­ka­tho­li­ken? Ent­spricht das den von ihnen auf­ge­stell­ten Geset­zen von Libe­ra­li­tät und Tole­ranz ? Von den hie­si­gen Kom­men­ta­to­ren dürf­te die neue Akti­on Ber­go­gli­os nie­man­den ver­wun­dert haben. Nach und nach läßt er sei­ne Mas­ke fal­len. Ich habe es wie­der und wie­der gesagt: Die­ser Mann zer­stört bewußt die Kir­che. Die­ser neu­er­li­che Akt geist­li­cher Des­po­tie und Per­ver­si­on dürf­te ein­deu­tig davon zeu­gen, dass das Gere­de vom Hei­li­gen Geist, der das Con­cla­ve angeb­lich gelei­tet hät­te, eine Ire­e­füh­rung des unhei­li­gen Gei­stes war. Und die mei­sten Kar­di­nä­le sind in ihrer Nai­vi­tät oder sogar ganz bewußt und gern dar­auf her­ein­ge­fal­len. Den näch­sten Jub­ler, der mir in die Fin­ger kommt, wer­de ich ordent­lich den Kopf waschen- ich kann das Gejau­le näm­lich nicht mehr ertragen.

    • Die­se „Jub­ler“ sind rei­ßen­de Wöl­fe — ich habe hef­ti­ge Schlach­ten mit denen hin­ter mir, schon 2013, u.a. auch hier im Forum. Legen Sie sich mit denen nicht frei­wil­lig an. Nur ver­tei­di­gen und beharr­lich die Wahr­heit aus­spre­chen — aber nicht angreifen.
      Und mei­den Sie jeden Prie­ster, der in irgend­ei­ner Wei­se Zuge­ständ­nis­se an Ber­go­glio macht, auch wenn er hin­ten­her­um über ihn schimp­fen sollte.

      Es geht zur Zeit um die Schei­dung der Gei­ster. Mir scheint, es wird nun ein tie­fer Gra­ben gegra­ben von Gott selbst, und jeder muss sich ent­schei­den, wohin er will.

    • Der Link ist vom 9. Juli 2014 — Sie sind hin­ten­dran! Viel­leicht suchen Sie etwas aktu­el­le­re News auf Eng­lisch, um uns zu überzeugen…

  13. Die dik­ta­to­ri­sche Skru­pel­lo­sig­keit mit der das ber­go­glio­ni­sche Rom gegen Orden und Diö­ze­sen vor­geht, die, gegen den all­ge­mei­nen Trend, aus­rei­chend Ordens- und Prie­ster­be­ru­fun­gen her­vor­brin­gen, weil sie der gesun­den Leh­re fol­gen, ist bei­spiel­los. Zugleich lässt sich dar­an able­sen, wie groß die Angst des besetz­ten Roms vor die­ser Renais­sance wah­rer Katho­li­zi­tät sein muss, da man sich nun end­gül­tig die wei­ße Krei­de von den wöl­fi­schen Pfo­ten streift. Dabei ist die ein­zi­ge Waf­fe, die sie ein­set­zen, um die Glau­bens­brü­der zu knech­ten, die Ver­pflich­tung auf den Gehor­sam, die natür­lich gar kei­ne ist, denn nie­mals kann ein Bischof oder Ordens­obe­rer gehor­sam sein, wenn er sich damit gegen den wah­ren Glau­ben und das Heil der See­len sei­ner ihm Anver­trau­ten stellt und es zulässt, dass der Wolf in den Schaf­stall ein­bricht. Da es sich hin­ter die­ser ver­meint­li­chen Gehor­sams­ver­pflich­tung jedoch so wun­der­bar vor den letz­ten Kon­se­quen­zen des Ein­tre­tens für die Wahr­heit ver­stecken lässt, beu­gen sich die gemaß­re­gel­ten Ver­ant­wor­tungs­trä­ger in der Regel nur zu gern unter die­se Knu­te. Da aber die fei­ge Tat immer noch grö­ße­re Feig­heit gebiert, wird mit ein zwei sta­tu­ier­ten Exem­peln bald jeg­li­che „Oppo­si­ti­on“ in sich zusam­men­ge­bro­chen sein und das Böse trägt den Sieg davon, zumin­dest vor­erst und für gewis­se Zeit, bis es beginnt, sich selbst zu zer­stö­ren. Die­ner Got­tes, Mar­cel Lef­eb­v­re, bit­te für Sie und uns!

    • Wenn sich Bischö­fe und Prie­ster öffent­lich auf­leh­nen wür­den, wür­de alles noch schlim­mer und wäre dem eige­nen Anlie­gen nicht gedient. Jesus sagt es ja selbst: wer dei­nen Man­tel haben will, dem über­laß auch den Rock und wer dich nötigt eine Mei­le zu gehen, mit dem gehe 2 Mei­len und wer dich auf die rech­te Wan­ge schlägt. dem hal­te auch die lin­ke hin usw.

      Oppo­si­ti­on ist: in Demut für den Papst Fran­zis­kus zu beten. Das Gebet in Demut ent­waff­net den größ­ten Feind.

      • @ Fran­zel

        Dann haben dei­ner Mei­nung nach Erz­bi­schof Lef­eb­v­re und Bischof de Castro May­er voll­kom­men falsch gehandelt?

      • Das ist — mit Ver­laub — Unsinn: die Hir­ten vor allen ande­ren sind gehal­ten, Zeu­gen der Wahr­heit zu sein! es geht nicht um revo­lu­ti­on im Palast, son­dern um eine hör­ba­re lau­te Mah­nung. was wäre dar­an nicht in Ordnung?

        Schau­en Sie sich aber doch die fei­sten Bur­schen an — auch Ber­go­glio wird immer umfang­rei­cher — denen ist doch das Hemd nur näher als die Hose.

    • Hoch­ge­ehr­ter @hicesthodie, Sie haben es exakt auf den Punkt gebracht.
      @Franzel, wir soll­ten für unse­re Fein­de in Demut zu Unse­ren Herrn Jesus Chri­stus beten: sehr richtig!

      Wir soll­ten uns jedoch genau­so bewußt sein, wel­che feh­ler­haf­te und klei­ne Instru­men­te Unser Herr Gott benutzt zum Bau und Ver­tei­di­gung Sei­ner Kir­che und des Glaubens.
      Jeder von uns ist geru­fen zur Ver­kün­di­gung des Evan­ge­li­ums und zur Treue am Magi­steri­um, das in der Tra­di­ti­on ver­wur­zel­te Lehr­amt der Kirche.
      Bei die­sem Kampf mit dem Bösen braucht man Mut- die Demut ist ggb. Gott.

  14. @ Sem­per Catho­li­cus sagt:

    > „Mes­se aller Zei­ten“ zele­briert wird, die Leu­te die Kir­chen gera­de­zu einrennen.
    > Vor allem jun­ge Men­schen wür­den in Scha­ren kommen.

    Wer so etwas glaubt, hat in den letz­ten vier Jah­re die „Alte Mes­se“ nicht besucht.

    Weder in der „Alten Mes­se“ noch im NOM gibt es einen Zuwachs an Messbesuchern.

  15. This state­ment from the Scran­ton, Penn­syl­va­nia, dio­ce­san web­site exp­lains the situation:

    State­ment Regar­ding the Sta­tus of Rever­end Car­los Urrutigoity

    http://www.dioceseofscranton.org/2014/03/15/statement-regarding-the-status-of-reverend-carlos-urrutigoity/

    The fol­lo­wing state­ment cla­ri­fies how the Dio­ce­se of Scran­ton hand­led this matter:

    Dio­ce­se of Scranton
    State­ment Regar­ding the Sta­tus of Rever­end Car­los Urrutigoity

    In respon­se to a local media report con­cer­ning the sta­tus of Rever­end Car­los Urru­ti­go­i­ty and the Dio­ce­se of Scran­ton, it is docu­men­ted that during his time as Bishop of Scran­ton, the Most Rever­end Joseph Mar­ti­no, D.D., Hist. E.D. took the necessa­ry steps to sup­press the Socie­ty of Saint John and to deal with the prie­sts of the extin­guis­hed Socie­ty. Father Urru­ti­go­i­ty was a mem­ber of the now sup­pres­sed Socie­ty. In so doing, the Dio­ce­se repor­ted its serious con­cerns about this cle­ric to appro­pria­te church offi­cials, inclu­ding Bishop Rogelio Livie­res, Bishop of the Dio­ce­se of Ciu­dad del Este, Para­gu­ay; the Apo­sto­lic Nun­cio to Para­gu­ay; and the Apo­sto­lic Nun­cio to the United States.

    In every instance, Bishop Mar­ti­no clear­ly expres­sed his reser­va­tions con­cer­ning Father Urru­ti­go­i­ty, who was iden­ti­fied as posing a serious thre­at to young peop­le. Bishop Mar­ti­no also care­ful­ly and con­sist­ent­ly expres­sed his gra­ve doubts about this cleric’s sui­ta­bi­li­ty for prie­st­ly mini­stry and cau­tio­ned the Bishop of the Dio­ce­se of Ciu­dad del Este, Para­gu­ay to not allow Father Urru­ti­go­i­ty to incar­di­na­te into his dio­ce­se. Despi­te the­se serious cau­ti­ons, Bishop Rogelio Livie­res infor­med the Dio­ce­se of Scran­ton that he was allo­wing Father Urru­ti­go­i­ty to incar­di­na­te into his Para­gu­ay diocese.

    While the Dio­ce­se of Scran­ton con­ti­nues its com­mit­ment to report accu­sa­ti­ons of child sexu­al abu­se to appro­pria­te law enfor­ce­ment and govern­men­tal enti­ties and to crea­te safe envi­ron­ments for child­ren and young peop­le, it also reco­gni­zes the respon­si­bi­li­ty of the Uni­ver­sal Church to respond to such accu­sa­ti­ons respon­si­b­ly, trans­par­ent­ly and with expe­dien­cy. To this end, the Dio­ce­se of Scran­ton con­ti­nues to rei­tera­te its efforts in this par­ti­cu­lar mat­ter despi­te what appears to be a lack of reci­pro­ci­ty in this par­ti­cu­lar case. In ack­now­led­ging the fru­stra­ti­on brought about by this case, the Most Rever­end Joseph C. Bam­be­ra, D.D., J.C.L., Bishop of Scran­ton, com­men­ted, “Every case of sexu­al abu­se is appal­ling and lea­ves pro­found wounds. Cases such as this demand the pro­mi­se of every dio­ce­se, parish and school throughout the Church to do all we can to learn from the mista­kes of the past and estab­lish safe­guards for the future.”

  16. Eine unglaub­li­che Geschich­te! Wäh­rend mit dem Lai­en­bi­schof Wel­by der Angli­ka­ner — er ist kein gül­tig­ge­weih­ter Bischof, da das Nicht­vor­han­den­sein der apo­sto­li­schen Suk­zes­si­on — ein­deu­tig von Leo XIII. ver­ste­stellt — brief­lich schar­wän­zelt — eine solch haar­sträu­ben­de Akti­on. Wehrt sich vom Kar­di­nals­kol­le­gi­um nie­mand gegen sol­che Din­ge. Schläft die gan­ze Trup­pe? „Konn­tet Ihr nicht eine Stun­de wachen und beten — der Geist ist zwar wil­lig doch das Fleisch ist schwach. Petrus war­um verl­äug­nest du mich?“

    • Natür­lich, er ist schlim­mer als ALLE ande­ren Päp­ste der Vor­re­nais­sance, die sich mora­lisch ver­sün­digt haben, weil er ein Apostat ist. ER IST EIN ZEICHEN DES ANTICHRISTEN!

  17. @Frank Bell:
    Ich hat­te auf die Wor­te von @hicesthodie, die ich respek­tie­re (was geht Sie das an?) eini­ge weni­ge Gedan­ken geäu­ßert. Das ist mei­ne Sache.

  18. Statt eines eige­nen Kom­men­tars, (ich wer­de immer sprach­lo­ser!) die Weis­sa­gung des hl. Fran­zis­kus von Assisi:
    (Ex S. Fran­cis­ci Assisia­tis et S. Anto­nii Padua­ni Ope­ra omnia S. 430; aus dem lat. übersetzt;)
    „Nach­dem er kurz vor sei­nem Tode die Brü­der zusam­men­ge­ru­fen hat­te, warn­te er sie vor zukünf­ti­gen Bedräng­nis­sen, indem er sagte:
    „Han­delt tap­fer, Brü­der, seid stark und hofft auf den Herrn. Gro­sse Zei­ten der Bedräng­nis und Trüb­sal ste­hen nahe bevor (wörtl.: eilen, um bevor­zu­ste­hen), in denen Ver­wir­run­gen und Gefah­ren welt­li­cher und geist­li­cher Art über­hand­neh­men wer­den, die Lie­be vie­ler erkal­ten und die Schlech­tig­keit der Bösen jedes Mass über­stei­gen wird.
    Die Macht der Dämo­nen wird mehr als gewöhn­lich los­ge­las­sen wer­den, die unbe­fleck­te Rein­heit unse­res und der übri­gen Orden wird so sehr ent­stellt wer­den, dass nur ganz weni­ge unter den Chri­sten dem wah­ren Papst und der römi­schen Kir­che mit auf­rich­ti­gem Her­zen und voll­kom­me­ner Lie­be gehor­chen werden:
    Jemand, der nicht kano­nisch gewählt, (aber) auf dem Höhe­punkt jener Drang­sal zum Papst­tum erho­ben wor­den sein wird, wird sich bemü­hen, in raf­fi­nier­ter Wei­se (wörtl.: mit Scharf­sinn) vie­len das töd­li­che Gift (wörtl.: den Tod) sei­nes Irr­tums einzuflössen.
    Dann wer­den sich die Ärger­nis­se ver­viel­fa­chen, unser Orden wird gespal­ten wer­den, vie­le der übri­gen (Orden) wer­den völ­lig zer­bre­chen, weil sie dem Irr­tum nicht wider­spre­chen, son­dern zustim­men werden.
    Es wird so vie­le Mei­nun­gen und Spal­tun­gen im Volk, unter den Ordens­leu­ten und im Kle­rus geben, dass, wenn jene Tage nicht gemäss dem Wort des Evan­ge­li­ums abge­kürzt wür­den, selbst die Aus­er­wähl­ten (wenn dies mög­lich wäre) in die Irre geführt wür­den, wenn sie nicht in einem so gewal­ti­gen Sturm von der uner­mess­li­chen Barm­her­zig­keit Got­tes geführt würden.
    Unse­re Regel und Lebens­wei­se wird dann von eini­gen auf das schärf­ste bekämpft werden.
    Es wer­den uner­mess­li­che Ver­su­chun­gen hereinbrechen.
    Die sich dann bewäh­ren wer­den, wer­den die Kro­ne des Lebens empfangen.
    Wehe aber jenen, die ihre Hoff­nung allein auf das Ordens­le­ben set­zend, lau wer­den und den Ver­su­chun­gen nicht beharr­lich wider­ste­hen, die zur Prü­fung der Aus­er­wähl­ten zuge­las­sen werden.
    Jene aber, die mit glü­hen­dem Geist aus Lie­be und Eifer für die Wahr­heit an der Fröm­mig­keit fest­hal­ten, wer­den als Unge­hor­sa­me und Schis­ma­ti­ker Ver­fol­gun­gen und Unrecht erleiden.
    Denn ihre Ver­fol­ger wer­den, von den bösen Gei­stern getrie­ben, behaup­ten, es sei eine Gross­tat des Gehor­sams (wörtl.: ein gro­sser Gehor­sam) gegen Gott, der­art ver­derb­li­che Men­schen zu töten und von der Erde zu vertilgen.
    Es wird aber dann der Herr eine Zuflucht für die Bedräng­ten sein, und er wird jene ret­ten, die auf ihn gehofft haben. ( gleich folgt die Fortsetzung )

  19. Fort­set­zung der Weis­sa­gung des hl. Franziskus:
    Und um ihrem Haupt gleich­för­mig zu wer­den, wer­den sie zuver­sicht­lich han­deln und durch den Tod das ewi­ge Leben erwer­bend, sich dafür ent­schei­den, Gott mehr zu gehor­chen als den Men­schen; und sie wer­den, da sie der Lüge und Treu­lo­sig­keit nicht zustim­men wol­len, den Tod in kei­ner Wei­se fürchten.
    „Die Wahr­heit wird dann von man­chen Pre­di­gern tot­ge­schwie­gen (wörtl.: mit Schwei­gen zuge­deckt), von ande­ren zer­tre­ten und geleug­net werden.
    Die Hei­lig­keit des Lebens­wan­dels wird von jenen, die sich (äusser­lich) zu ihr beken­nen, ins Lächer­li­che gezo­gen wer­den, wes­halb ihnen der Herr Jesus Chri­stus kei­nen wür­di­gen Hir­ten, son­dern einen Ver­til­ger sen­den wird.“

    • So in ähn­li­cher Wei­se hat es mir ein Prie­ster mal gesagt.
      Er sag­te (unge­fäh­rer Wortlaut):
      Sie haben den guten (Papst) nicht gewollt/vertrieben.….
      Jetzt erhal­ten sie den Papst, den sie verdienen…
      Die Kir­che muss den Kreuz­weg bis zum Ende gehen. Bevor sie gerei­nigt wie­der im Glan­ze erstrah­len kann.…

  20. @ BERNHARD: Kein Zwei­fel- der hl. Fran­zis­kus, aus­ge­stat­tet mit beson­de­ren Gna­den­ga­ben, beschreibt haar­ge­nau die augen­blick­li­che Situa­ti­on. Ber­go­glio führt offen Krieg gegen die Kir­che: er ver­höhnt, rela­ti­viert, ver­folgt und zer­stört. Punkt­ge­nau vor­her­ge­sagt durch den hl. Fran­zis­kus, des­sen Namen der Ursu­pa­tor auch noch wie zum Hohn ange­nom­men hat. Ich bin fel­sen­fest über­zeugt, dass Ber­go­glio nie­mals etwas zusto­ßen wird, denn er wird beschützt- aber wohl nicht von den hei­li­gen Engel und Schutz­en­geln. Wenn es jemals gerecht­fer­tig­ter war, dann jetzt: Das Gebet zum Hei­li­gen Erz­engel Micha­el. Der alte Wider­sa­cher hat sich wie­der erho­ben und strei­tet wider Gott und sei­ne Gebo­te. Der 29.09.2014 soll­te für jeden treu­en Katho­li­ken zum Tag der fle­hent­li­chen Bit­te und des ver­trau­en­den Gebe­tes sein. Hei­li­ger Erz­engel Micha­el beschüt­ze uns im Kamp­fe wider den Teu­fel und sei­nen Anhang.

    • Die­ses Gebet zum Hl. Erz­engel Micha­el ist sehr mächtig.
      Nicht umsonst hat man den Hl. Erz­engel Micha­el samt und son­ders (ein­schließ­lich Gebet zum ihm) aus den Kir­chen ent­sorgt! — Bis auf Ausnahmen -
      Beten wir doch in die­ser Ange­le­gen­heit wie­der die­ses kraft­vol­le Gebet (am besten die lan­ge Form) und neh­men wir die Ver­eh­rung des Kost­ba­ren Blu­tes Chri­sti wie­der auf. Satan hasst die­se Ver­eh­rung beson­ders, da sie sehr stark ist.
      Doch eines ist mir gewiss: Das Licht am Ende des Tun­nels ist da! Nur müs­sen wir da durch! Da hilft nichts. Die gehei­me Offen­ba­rung des Joh. ent­fal­tet sich vor unse­ren Augen. Doch mer­ken tun es lei­der nur Weni­ge! (Z.Zt. jeden­falls. Viel­leicht wachen die Jubel­chri­sten noch auf — wer weiß?!

  21. Wenn die Hin­wei­se, die oben durch Ver­weis auf bestimm­te Links gege­ben wur­den, stim­men, dann ist es not­wen­dig, dass eine Unter­su­chung ein­ge­lei­tet wur­de und die Wei­hen ver­scho­ben werden!
    Denn wenn der im Febru­ar 2014 zum Gene­ral­vi­kar der Diö­ze­se Ciu­dad del Este ernann­te Car­los Urru­ti­go­i­ty (der übri­gens in der Prie­ster­bru­der­schaft S. Pius X geweiht wor­den war, dann aber dort ent­las­sen wur­de) wirk­lich, wie von der Diö­ze­se Scran­ton behaup­tet, sich an Jugend­li­chen sexu­ell ver­gan­gen haben soll­te, muss die­ser Fall unter­sucht wer­den, auch even­tu­el­le Vor­fäl­le im Prie­ster­se­mi­nar, bis wirk­lich Klar­heit über die Stich­hal­tig­keit die­se Ankla­gen und über all­fäl­li­ge ähn­li­che Vor­fäl­le herrscht!

    • Da wäre ich ziem­lich vor­sich­tig. Erstens gehört es zur Pflicht eines guten Vaters (Papst) einen Visi­ta­tor zu ernen­nen, der unbe­stech­lich, aber wohl­wol­lend ist. Kar­di­nal Abril mit sei­nen „Vor­be­hal­ten“ gegen den über­lie­fer­ten Ritus scheint die­se Kri­te­ri­en nicht zu erfül­len. Zwei­tens gab es gegen Car­los Urru­ti­go­i­ty eine Unter­su­chung, die die Vor­wür­fe nicht erhär­ten konn­te. Drit­tens: War­um wur­den die Prie­ster­wei­hen gestoppt, wenn es um Car­los Urru­ti­go­i­ty gehen soll? Die­ser stand in kei­nem direk­ten Zusam­men­hang mit dem Prie­ster­se­mi­nar und war von Bischof Livie­res bereits vor Beginn der Visi­ta­ti­on als Gene­ral­vi­kar ent­bun­den und für „neue Auf­ga­ben“ frei­ge­stellt wor­den. Vier­tens: Was kon­trol­liert wer­den muss, hat kon­trol­liert zu wer­den. Dann aber nicht ein­sei­tig, son­dern kon­se­quent. War­um die Visi­ta­ti­on der Diö­ze­se Ciu­dad del Este? Wegen Car­los Urru­ti­go­i­ty? War­um dann nicht auch eine Visi­ta­ti­on der Erz­diö­ze­se Asun­ci­on, wo der Erz­bi­schof im Ver­dacht unstatt­haf­ten Ver­hal­tens steht? Die Ein­sei­tig­keit darf nicht über­se­hen wer­den. Sie sagt viel­leicht mehr über die eigent­li­chen Beweg­grün­de aus. In Para­gu­ay wird wild her­umspe­ku­liert. Kein Wun­der, ange­sichts der Schwei­ge­po­li­tik des „neu­en“ Vati­kans, der bereit­wil­lig und teils grund­los gegen Ver­tre­ter der Tra­di­ti­on vor­geht, und gleich­zei­tig auf bei­den Augen blind ist, wenn es um die Häre­si­en, lit­ur­gi­schen Miß­bräu­che der Pro­gres­si­ven geht. Fünf­tens: Die Erfah­rung mit der Zer­schla­gung des Prie­ster­se­mi­nars von Bischof Kurt Krenn (das weit­aus größ­te aller Diö­ze­sen) und der Ver­nich­tung des Bischofs selbst, las­sen mich sehr zurück­hal­tend sein, wenn ich die Kohor­ten Roms anrücken sehe.

  22. Da braucht es kei­ne Ver­leum­dung, der Papst ver­sucht von sich aus, krampf­haft das Pasto­ral­kon­zil zu retten

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