Wen will der Papst herausfordern? Wer schlägt im Vatikan unter die Gürtellinie?

Ist der freimaurerische Atheist Eugenio Scalfari der eigentliche Papst? Dagospia veröffentlichte die Fotomontage, und wenn schon im verachteten päpstlichen Ornat.
Ist der frei­mau­re­ri­sche Athe­ist Euge­nio Scal­fa­ri der eigent­li­che Papst? „Dago­spia“ ver­öf­fent­lich­te die Foto­mon­ta­ge, und wenn schon im ver­ach­te­ten päpst­li­chen Ornat.

(Rom) „Was geht eigent­lich im Vati­kan vor? Gibt es dort einen ‚Witz­bold‘, der sich einen Spaß dar­aus macht, Papst Ber­go­glio zu sabo­tie­ren oder han­delt es sich um eine Art Selbst­sa­bo­ta­ge? Oder for­dert Fran­zis­kus auf nie dage­we­se­ne Wei­se sei­ne Kri­ti­ker her­aus?“ Die­se Fra­gen stell­te sich der katho­li­sche Publi­zist Anto­nio Soc­ci nach der Ver­öf­fent­li­chung eines zwei­ten Scal­fa­ri-Inter­views mit Papst Fran­zis­kus in der Tages­zei­tung Libe­ro.

Der Vati­kan ist gera­de ram­po­niert aus dem „Unfall“ am ver­gan­ge­nen Sonn­tag her­vor­ge­gan­gen wegen des zwei­ten Inter­views, das Papst Fran­zis­kus Euge­nio Scal­fa­ri gewähr­te und das Vati­kan­spre­cher Pater Fede­r­i­co Lom­bar­di „mit Über­schall­ge­schwin­dig­keit noch am Sonn­tag vor­mit­tag in sei­nen wich­tig­sten Punk­ten demen­tie­ren muß­te, auch wegen des Auf­stan­des der Kar­di­nä­le, und nun tut sich schon ein neu­er auf­se­hen­er­re­gen­der Fall auf“, so Soc­ci.

Das „explo­si­ve“ erste Inter­view von Scal­fa­ri vom ver­gan­ge­nen 1. Okto­ber ist alles ande­re als ver­ges­sen. Wie bereits berich­tet, fin­det es sich wie­der auf der Inter­net­sei­te des Hei­li­gen Stuhls, ein­ge­reiht unter den „Anspra­chen“ des Pap­stes und damit zu einem Teil des päpst­li­chen Lehr­am­tes erho­ben. „Eine Fak­tum von größ­ter Spreng­kraft“, so Soc­ci.

Jenes Inter­view, des­sen Aus­sa­gen Euge­nio Scal­fa­ri dem Papst zuschrieb, löste unter vie­len Katho­li­ken und eben­so in der kirch­li­chen Hier­ar­chie größ­te Irri­ta­tio­nen aus. „Der Vati­kan brauch­te eine Wei­le, um zu ver­ste­hen, wie mit dem Inter­view umge­hen.“ Bereits am 2. Okto­ber wur­de es vom Osser­va­to­re Roma­no voll­in­halt­lich nach­ge­druckt. „Es scheint, daß selbst der Papst die­se Initia­ti­ve nicht gut fand“, so Soc­ci. Im Vati­kan gibt es offen­bar eine Rei­he unkri­ti­scher Prä­la­ten und Mit­ar­bei­ter, die dem Papst selbst dort Blu­men streu­en wol­len, wo sie der Kir­che damit nicht die­nen.

Handelnder Scalfari, schweigender Papst, gratwandelnder Vatikan

Der Vati­kan­spre­cher hat­te bereits damals alle Hän­de voll zu tun, um die all­ge­mei­ne Unru­he in der Kir­che zu beru­hi­gen. Die Ent­schul­di­gungs­for­mel Lom­bar­dis lau­te­te: der Papst habe das Inter­view vor der Ver­öf­fent­li­chung nicht mehr gese­hen. Euge­nio Scal­fa­ri gab eini­ge Wochen spä­ter genuß­voll vor der inter­na­tio­na­len Pres­se bekannt, daß er in Wirk­lich­keit und völ­lig kor­rekt, das von ihm ver­faß­te Inter­view vor der Druck­le­gung dem Papst zukom­men und um Druck­erlaub­nis gebe­ten hat­te. Eine Erlaub­nis, die post­wen­dend erteilt wur­de.

Selbst der„ultrabergoglianischen“ Inter­net­sei­te Vati­can Insi­der kamen Zwei­fel an den Aus­sa­gen, die „schwer­lich Papst Fran­zis­kus zuzu­schrei­ben“ sei­en.
Die offi­zi­el­le Distan­zie­rung vom Inter­view ließ jedoch Wochen auf sich war­ten. Wochen des pein­lich-ver­stör­ten War­tens. Am 15. Novem­ber war es schließ­lich soweit. Der Text wur­de von der Inter­net­sei­te des Hei­li­gen Stuhls gelöscht. Vati­kan­spre­cher Lom­bar­di muß­te dia­lek­ti­sche Kopf­stän­de voll­brin­gen, um die Kur­ve zu krat­zen, da aus wel­chem Grund auch immer der eigent­lich zwin­gen­de Bruch mit Scal­fa­ri nicht voll­zo­gen wer­den konn­te. Ein Bruch, den Papst Fran­zis­kus offen­bar nicht woll­te. Lom­bar­di sah man die Anspan­nung sicht­lich an. Die Grat­wan­de­rung bestand dar­in, daß beim Gespräch zwi­schen Fran­zis­kus und Scal­fa­ri nie­mand zuge­gen war. Wie weit konn­te sich der Vati­kan­spre­cher also bei sei­nem Demen­ti aus dem Fen­ster leh­nen, ohne den Papst bloß­zu­stel­len und einem beken­nen­den Kir­chen­geg­ner zusätz­li­che Muni­ti­on in die Hand zu geben. Das Inter­view wur­de daher offi­zi­ell für grund­sätz­lich glaub­wür­dig klas­si­fi­ziert, aber nicht in sei­nen ein­zel­nen Wer­tun­gen. Aus die­sem Grund habe man den Text von der Inter­net­sei­te des Vati­kans gestri­chen. Die Ent­schei­dung zur Löschung habe das Staats­se­kre­ta­ri­at getrof­fen, so Pater Lom­bar­di damals.

„Wenn ein Papst umschmeichelt wird, dann ist es Bergoglio“

Scal­fa­ri schrieb dem Papst damals eine Aus­sa­ge zu, die ein objek­tiv Gutes und Böses leug­net, denn jeder habe sei­ne eige­ne Sicht davon, was gut und böse sei. Eine Aus­sa­ge, die zwei­tau­send Jah­ren kirch­li­chem Lehr­amt wider­spricht und eine Preis­ga­be Chri­sti selbst wäre. Eine ande­re Aus­sa­ge des Pap­stes sei es gewe­sen, daß er an Gott glau­be, „nicht an einen katho­li­schen Gott. Es exi­stiert kein katho­li­scher Gott, es exi­stiert Gott“. Dazu kamen wenig ele­gan­te Urtei­le über sei­ne Amts­vor­gän­ger: „Die Ober­häup­ter der Kir­che waren oft nar­ziß­tisch, von ihren Höf­lin­gen umschmei­chelt und zum Schlech­ten ange­sta­chelt. Der Hof ist die Lepra des Papst­tums“. Eine Aus­sa­ge, die „einem Eigen­tor ähnelt, denn wenn ein Papst umschmei­chelt wird, dann ist es gera­de Ber­go­glio“, denn sei­ne Höf­lin­ge hat jeder und um den argen­ti­ni­schen Papst herrscht ein star­kes Drän­geln.

Nun erschien ein wei­te­res Scal­fa­ri-Inter­view mit dem Papst und sie­he da, taucht das erste Inter­view, von dem sich der Vati­kan schwer­fäl­lig, ver­spä­tet und gewun­den distan­zier­te, erneut auf der Inter­net­sei­te des Hei­li­gen Stuhls auf, von der es gelöscht wor­den war. Nach den Ent­hül­lun­gen Scal­fa­ris, der weni­ge Tage nach der Löschung im Novem­ber vor der inter­na­tio­na­len Pres­se sich selbst der „Fäl­schung“ bezich­tig­te, zumin­dest eines zwei­fel­haf­ten jour­na­li­sti­schen Han­delns, hät­te man sich eine deut­li­che Erklä­rung des Vati­kans erwar­tet. Erfolgt ist nichts.

Wen will der Papst mit seinem Handeln herausfordern?

„Wer ist nun aber für die Wie­der­ver­öf­fent­li­chung des ersten Inter­views auf Vatican.va ver­ant­wort­lich, nach­dem die Löschung vom Staats­se­kre­ta­ri­at ange­ord­net wor­den war? Über dem Staats­se­kre­ta­ri­at steht nur mehr der Papst. Gab er die Anwei­sung? Aus wel­chem Grund erfolg­te die­ses Umden­ken? Wen will er damit her­aus­for­dern? Die Kar­di­nä­le? Und war­um?“, fragt Soc­ci.

Schließ­lich gibt es aber eine noch weit bri­san­te­re Fra­ge: Das Inter­view fin­det sich nicht, wie man anneh­men könn­te, in einer Pres­se­rund­schau, son­dern in der Rubrik „Anspra­chen“ des Pap­stes und damit offen­kun­dig als Teil des päpst­li­chen Lehr­am­tes. „Das macht die Ange­le­gen­heit um so gra­vie­ren­der“, so Soc­ci, da Vati­kan­spre­cher Lom­bar­di die Löschung im ver­gan­ge­nen Novem­ber aus­drück­lich damit begrün­de­te, daß damit Miß­ver­ständ­nis­se und ein fal­scher Ein­druck ver­mie­den wer­den sol­le, weil das Inter­view eben nicht Teil des päpst­li­chen Lehr­am­tes ist.

Gehören Interviews zum päpstlichen Lehramt oder nicht?

Das Inter­view war also im Okto­ber 2013 für jeman­den (wen?) im Vati­kan Teil des Lehr­am­tes, dann nicht mehr und nun ist es wie­der Teil des offi­zi­el­len Lehr­am­tes? „Ändern sich die Din­ge so schnell im Vati­kan? Wer ist dafür ver­ant­wort­lich?“, so Soc­ci. „Und was ist mit den aben­teu­er­li­chen Aus­sa­gen, die dem Papst zuge­schrie­ben wer­den? Sind sie auch Teil des Lehr­am­tes mit allen sich dar­aus erge­ben­den Fol­gen? Ein päpst­li­ches Lehr­amt das offen­sicht­lich in radi­ka­lem Wider­spruch zur Hei­li­gen Schrift und zum Lehr­amt der Kir­che steht? Was bedeu­tet das in letz­ter Kon­se­quenz?“

Die Päp­ste sind kein abso­lu­ter Sou­ve­rän, so Soc­ci. Wie das Erste Vati­ka­ni­sche Kon­zil lehrt, kön­nen sie nur inner­halb eines klar umris­se­nen Rah­mens han­deln, weil sie beru­fen sind, das depo­si­tum fidei zu bewah­ren und voll­stän­dig und unver­kürzt ihren Nach­fol­gern zu über­ge­ben. Sie dür­fen weder etwas Neu­es erfin­den noch irgend­ei­nen Teil ver­leug­nen oder ver­än­dern.

Päpstliches Lehramt kann nicht im Widerspruch zum Lehramt der Kirche stehen, sonst…

„Wie hat es Bene­dikt XVI. mehr­fach wie­der­holt: Die Kir­che gehört Chri­stus und nicht den Päp­sten“, so Soc­ci. Auf­ga­be des Pap­stes ist es, das ihm von Chri­stus anver­trau­te, ver­bind­li­che Glau­bens­gut unver­kürzt wei­ter­zu­ge­ben. Das Lehr­amt jedes Pap­stes muß sich daher in das immer­gül­ti­ge Lehr­amt der Kir­che ein­fü­gen. Das sei das unge­klär­te Pro­blem der Scal­fa­ri-Inter­views (und nicht nur), ein Pro­blem, zu dem Papst Ber­go­glio bis­her geschwie­gen und nichts geklärt hat. Die­ses Pro­blem ver­langt eine Ant­wort des Pap­stes. „Auf die­ses Pro­blem muß Papst Ber­go­glio eine Ant­wort geben“, so Anto­nio Soc­ci.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Dago­spia

32 Kommentare

  1. Die Foto­mon­ta­ge bringt es eigent­lich auf den Punkt. Scal­fa­ri hat den Papst vom Thron gesto­ßen, in gewis­ser Wei­se gede­mü­tigt und führt in vor, indem er dem Papst Wor­te in den Mund legt, die von Lom­bar­di demen­tiert wer­den, indem er sagt, dass der Text für das abge­druck­te Inter­view vom Vati­kan im Vor­feld geneh­migt wor­den sei, und indem Scal­fa­ri trotz des kata­stro­pha­len ersten Inter­views ein wei­te­res bekommt. ICH FRAGE MICH, WOMIT HAT SCALFARI DEN PAPST IN DER HAND UND WER SIND SCALFARIS HELFER IM VATIKAN

      • Nee — das ist noch viel ver­rück­ter und hat mit gei­sti­ger Wei­te nix zu tun:
        Wenn man in der Logik sagt: Die Aus­sa­ge A ist wahr. Und zugleich: Die Kon­ra­dik­ti­on nonA ist eben­so wahr, … dann ist alles wahr. Ein­fach alles!
        F. wider­spricht sich dau­ernd selbst, also ist alles wahr, was man sagen kann, es sei denn, eine Aus­sa­ge bean­sprucht exklu­si­ve Wahr­heit.
        Logisch?

        Also kann Scal­fa­ri doch sagen, was er will — es stimmt immer, solan­ge es nicht exklu­siv wird…

        Die Psy­cho­lo­gie kennt den Ver­dacht, dass Men­schen, die Dou­ble-bin­dig, also im stän­di­gen Wider­spruch auf­wach­sen, also nega­tiv gesagt „alles fas­lch“ ist, egal, was man tut, dann leich­ter an Schi­zo­phre­nie erkran­ken als anders erzo­ge­ne Men­schen.
        Ich weiß nicht, ob das empi­risch nach­weis­bar ist, aber es erscheint plau­si­bel.

        Dar­aus folgt, dass F. das mit der Absicht macht, die Leu­te völ­lig irre zu machen…

    • Im Vati­kan trei­ben allein vier mason. Logen ihr Unwe­sen. Zu wel­cher gehört eigent­lich Scal­fa­ri? Daß Ber­go­glio sich den Rota­ri­er zuge­ord­net hat ist bekannt, die­se haben ihn nach sei­ner Wahl, als einen der Ihren begrüßt.
      Gibt es nicht auch eine Hier­ar­chie unter den FM?

  2. Man soll­te nicht die Schuld für die­sen publi­zi­sti­schen Wahn­sinn im Vati­kan suchen. Schuld dar­an ist ein­zig und allein Ber­go­glio, der die­sen Mann emp­fing und mit ihm schwa­dro­nier­te. Wenn Ber­go­glio die oben zitier­ten Aus­sa­gen so oder auch nur ähn­lich gemacht haben soll­te, dann ist er ohne­hin kein Papst mehr, son­dern ein Häre­ti­ker aller erster Güte. Wenn er hin­ge­gen von Scal­fa­ri beim ersten Inter­view über den Tisch gezo­gen wur­de, dann wür­de es sich gehö­ren, dass er erstens öffent­lich demen­tiert und sich von Scal­fa­ri distan­ziert und zwei­tens sich jeg­li­cher wei­te­ren Inter­views, vor allem mit die­sem Scal­fa­ri, ent­hält. Bei­des hat Ber­go­glio NICHT getan, damit stützt er Scal­fa­ri und ist der Haupt­schul­di­ge und nicht irgend­wel­che Nebel­ge­stal­ten im Vati­kan. Es wird nicht Ber­go­glio gescha­det, er selbst scha­det sich und der Kir­che, und zwar mas­siv. Anstel­le von Lom­bar­di wür­de ich Ber­go­glio den Büt­tel vor des­sen schwarz beschuh­ten Füße wer­fen.

    • Stim­me Ihnen voll zu ! Es reicht mit die­sem Ber­go­glio ! Wer ist er denn, dass er sich ein­bil­det, die Kir­che nach sei­nen frag­wür­di­gen Vor­stel­lun­gen zer­stö­ren zu kön­nen. Man muß unum­wun­den zuge­ben, dass die­se Wahl ein Irr­sinn war- ähn­lich als wenn man den Teu­fel mit Beel­ze­bul aus­trei­ben woll­te.

      • Tja, aber wie ist das nun? Ist Ber­go­glio der recht­mä­ßig gewähl­te Papst oder nicht? Wenn er recht­mä­ßig gewählt wur­de, dann hat er den Bei­stand der Hl. Gei­stes (sie­he Vat I). Ihre Fra­ge „Wer ist er denn, …“ ist damit beant­wor­tet: Er ist der recht­mä­ßi­ge Bischof von Rom und damit Inha­ber der päpst­li­chen Pri­mats­ge­walt.

      • Nie­mand hat auto­ma­tisch den Hl. Geist, wenn er IHN dau­ernd belei­digt. Der Hl. Geist ist vor­nehm und zieht sich dann zurück. Das gilt für jeder­mann.

        Ist der katho­li­sche Glau­be denn ein Kau­gum­mi­au­to­mat?

      • Das Vat I defi­niert das anders. Der Papst ist, wenn er ex cathe­dra spricht, immer unfehl­bar, hat also den hl. Geist, auch wenn er ihn — nach Ihrem Urteil — „belei­digt“. Auch das ordent­li­che Lehr­amt ist für alle Katho­li­ken in Gehor­sam zu befol­gen. Nir­gend­wo steht, dass dies alles nicht gilt, wenn Sie der Mei­nung sind, der Papst belei­digt den Hei­li­gen Geist!

  3. Herr Ber­go­glio will die katho­li­sche Kir­che zer­stö­ren. Er ist nicht Opfer irgend­wel­cher Hin­ter­män­ner, er ist Täter. Dass es Strip­pen­zie­her gege­ben hat und noch gibt, dürf­te sicher sein. Doch das ändert nichts an dem äußerst ziel­ori­en­tier­ten Vor­ge­hen von Herrn Ber­go­glio. Dass er sich oft die Nar­ren­kap­pe auf sein Haupt setzt, gehört zum Plan.

  4. Ber­go­glio ist wirk­lich die Peri­pe­tie — ich muss immer an ein klei­nes, ver­hut­zel­tes, schwar­zes Männ­chen mit roten Augen den­ken, das sei­ne flei­schi­gen Lip­pen zu einem brei­ten Lächeln ver­zeiht, wenn es eine neue Rake­te gezün­det hat. Piüüüüüüüü. Wusch!
    Er meint, er begrüßt das Neu­jahr eines neu­en Kir­chen­ä­ons.
    Ich glau­be, dass er damit eine Höl­len­fahrt vor­aus­sieht, auf die mög­lichst viel mit­ge­nom­men wer­den sol­len.
    Es ist gru­se­lig, es ist empö­rend und es ist so, dass man vor Schmerz und Bestür­zung wie erstarrt ist.
    Auch wenn die­ses F.-Destaster schon Jahr­zehn­te ange­bahnt wur­de.
    Den­noch: man erstarrt ob die­ser unglaub­luichen Drei­stig­keit und der unnach­ahm­li­chen Blöd­heit und Hirn­lo­sig­keit wei­ter Tei­le des Kir­chen­vol­kes, die ein­fach nichts mer­ken. Die haben auch 1965 schon nichts gemerkt und 1970 auch nicht, und wahr­schein­lich mer­ken die auch nichts, wenn die Welt unter­geht — sie hal­ten das dann für eine Über­trei­bung und gehen erst mal ihre Bet­ten machen.

    • Genau so ist es- mei­ne Rede. Die­se papa­la­tri­schen Trot­tel ren­nen ihrem eige­nen Unter­gang hin­ter­her. Wir sind in einer Art welt­ge­schicht­li­cher Gei­ster­bahn und am Ziel war­tet nicht der Him­mel. Die Figu­ren, die uns erschrecken, sind real und brand­ge­fähr­lich. Es wird Zeit zum Han­deln.

  5. Papst Scal­fa­ri I. Es ist ein­fach uner­träg­lich.
    Herr, schen­ke uns mög­lichst bald einen wahr­haft katho­li­schen Papst, der Scal­fa­ri zum Mond schießt.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

      • Zeit­schnur und Leo Laemm­lein!
        Eine herz­li­che Bit­te an Sie!

        Lasst die­je­ni­gen, die nicht des Latei­ni­schen mäch­tig sind, nicht aussen vor und lie­fert ihnen die Über­set­zung bit­te gleich mit.
        Dan­ke!

    • Es wäre schön, wenn Papst Bene­dikt XVI sei­nen Amts­aus­übungs­ver­zicht zurück­neh­men und Herrn Ber­go­glio in die Wüste schicken wür­de. Er könn­te sich sicher sein, dass vie­le Katho­li­ken hin­ter ihm ste­hen wür­den. Er ist aber alters­mü­de und gebrech­lich und hät­te wohl kaum noch genü­gend Kraft, einen akti­ven Glau­bens­kampf zu füh­ren. Des­we­gen müs­sen wir für den näch­sten Papst beten, der hof­fent­lich bald kom­men wird und war­haft katho­lisch sein wird. Ein Papst, den die Kir­chen­has­ser und Abtrei­bungs- und Homo­lob­by­isten beschie­ßen und nicht hofie­ren.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

      • So sehe ich das auch. Ber­go­glio ist eine Kata­stro­phe. die Kir­che wird ihn aber über­ste­hen mit sei­nen Tor­hei­ten.

      • Schon beim Dank­got­tes­dienst für Bene­dikt haben wir dun­kel geahnt, dass Schlim­mes auf die Kir­che zukommt. Dass aber Ber­go­glio kommt, hät­ten wir in unse­ren schreck­lich­sten Träu­men nicht erwar­tet. Herr steht Dei­ner Kir­che bei !

    • Mari­en­zweig
      Quo usque tan­dem („Wie lan­ge noch“) sind die ersten Wör­ter einer berühm­ten Rede Cice­ros gegen sei­nen Geg­ner Cati­li­na, die alle Latein­schü­ler irgend­wann mal gele­sen haben. Sie sind zum geläu­fi­gen Wort gewor­den, wie „O tem­po­ra, o mores!“, was in der­sel­ben Rede vor­kommt.
      Hier die ersten Sät­ze:
      Quo usque tan­dem abu­te­re, Cati­li­na, pati­en­tia nostra? quam diu eti­am furor iste tuus nos elu­det? quem ad finem sese effre­na­ta iact­a­bit auda­cia?
      Über­set­zung:
      Wie lan­ge noch willst du, oh Cati­li­na, unse­re Geduld miss­brau­chen?
      Wie lan­ge noch wird die­ser dein Wahn­sinn uns ver­spot­ten?
      Wie lan­ge noch wird sich dei­ne zügel­lo­se Kühn­heit brü­sten?
      (Zitiert nach: http://www.latein24.de/index.php?name=Sections&req=viewarticle&artid=1250)
      Passt irgend­wie, nicht?

  6. Ich wür­de sagen Ber­go­glio ist kein Witz­bold, er ist das End­pro­dukt der nach­kon­zi­lia­ren Ent­wick­lung mit Aus­sich­ten auf den abso­lu­ten Super­gau der beschrie­be­nen 90% die von ihm begei­stert sind. Ich fin­de seit­dem er sich zum Papst hat wäh­len las­sen obwohl er nur Bischof von Rom sein will ist die Welt viel unru­hi­ger und brü­chi­ger gewor­den. Wir soll­ten ihn mit gro­ßer Gelas­sen­heit mit sei­nem Freund Scal­fa­ri tan­zen las­sen denn wir kön­nen eh nichts mehr ändern.
    „Seg­ne mit uns Maria“.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

    • Wir müs­sen dem Herrn ver­trau­en und für den näch­sten Papst beten, der hof­fent­lich wahr­haft katho­lisch sein wird. Viel­leicht pas­siert beim näch­sten Kon­kla­ve ja ein Wun­der. Dass Herr Ber­go­glio nur Bischof von Rom sein will ist falsch, denn dann könn­te er nicht Orden wie die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta zer­stö­ren, die ihn in „sei­ner“ Kir­che stö­ren, da sie zu katho­lisch und wahr­haft demü­tig ist. Es darf ja auch nie­mand demü­ti­ger sein als er selbst. Die wah­re Demut der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta kommt der auf­ge­setz­ten Demut Ber­go­gli­os in die Que­re. Er hät­te dann auch ledig­lich Gewalt über sein eige­nes Bis­tum und könn­te dann auch kei­ne Visi­ta­tio­nen ande­rer Bis­tü­mer anord­nen, wie die Diö­ze­se Ciu­dad del Este in Para­gu­ay, wo Pro­zes­se der Reka­tho­li­sie­rung im Gang sind, die Herrn Ber­go­glio nicht in den Kram pas­sen.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

  7. http://blog.radiovatikan.de/wiederholungstaeter/#comments, Kom­men­ta­re 9 ff

    Hab mich mal wie­der dort infor­mie­ren wol­len, was da so über das o.g. Inter­view geschrie­ben steht: Üble Nach­re­de über katholischesinfo.….Und der gute Pater Hagen­kord macht auch mit, aber wer bei Pater Mene­kes S.J., Sankt Peter Köln , Mes­se gefei­ert hat wie er und die­sen „blas­phe­mi­schen­Ta­bu­bre­cher“ aner­ken­nen will, hat für mich jede Glaub­wür­digk ver­lo­ren.
    Es tut mir leid, das soll kei­ne Het­ze sein. Es wür­de sich loh­nen Pater Men­ne­kes S.J. zu goo­geln, um zu erfah­ren, wie er die Kir­che St. Peter mit übel­stem Zeug ent­wür­digt hat.
    Zu Papst F. fällt mir schon ganz lan­ge nichts mehr ein.

  8. Trau­ri­ge Neu­ig­keit. Der gei­sti­ge Zieh­sohn und ‚Bru­der­bi­schof‘ von P. Bergoglio/Papst Franz, Tony Pal­mer ist am Wochen­en­de bei einem Motor­rad­un­fall ums Lebem gekom­men.
    Er hat nicht zurück in die Kir­che gefun­den, obwohl er wie er sag­te mit sei­ner katho­li­schen Ehe­frau für drei Päp­ste gear­bei­tet habe. Möge sich unser Herr Jesus Chri­stus sei­ner Armen See­le erbar­men.
    R.I.P

  9. Es ist noch abscheu­li­cher als man den­ken möch­te.
    In dem ersten Inter­view wird die objek­ti­ve Unter­schei­dung von Gut und Böse geleug­net und durch eine rein indi­vi­dua­li­sti­sche Betrach­tungs­wei­se ersetzt.
    Das ist kon­se­quent gedacht nichts ande­res als Rela­ti­vis­mus und Per­so­na­lis­mus, stärkst ver­ur­teilt im „Syl­labus erro­rum“ und erneut ver­ur­teilt vom Hl. Papst Pius X.
    Die getä­tig­te Aus­sa­gen gehen fron­tal gegen die kirch­li­che Leh­re der letz­ten 2000 Jah­ren in.
    Noch schlim­mer ist: wenn es kein objek­ti­ves Gutes und Böses gibt, dann gibt es auch kei­ne objek­ti­ve Schuld und kei­ne objek­ti­ve Sün­de ; und in der Fol­ge ist eine objek­ti­ve Erlö­sung nicht not­wen­dig.
    Damit wird die Gött­lich­keit Jesu Chri­sti tan­giert und sein Opfer am Kreuz als Erlö­sung der Mensch­heit nich­tig erklärt.
    Gott ist dann nicht mehr Gott (wo Gott durch das Kreuz und die Auf­er­ste­hung tat­säch­lich den Tod besiegt), son­dern wird irrele­vant und kann dann natür­lich durch Ande­res ersetzt wer­den.

    Mir greut vor der Bedeu­tung die­ser Sachen (und mir kom­men die mit­tel­al­ter­lich getön­te Wör­ter v. Luther in der Erin­ne­rung: „…Viel Bos­heit und List sein grau­sam Waf­fe ist…“)
    Und ich bin über­zeugt daß im Vati­kan und in der Kir­che nicht weni­ge dies auch (und wahr­schein­lich noch viel bes­ser und genau­er) fest­ge­stellt haben und nicht mit Freu­de anse­hen).
    Die alte Römer sag­ten: „Dum tacent, con­sen­ti­unt“ — „Sie schwei­gen, also sind sie ein­ver­stan­den“
    In der Anony­mi­tät spielt Mut kei­ne Rol­le- da sind die neue Medi­en her­vor­ra­gend.
    Und tröst­lich ist der schö­ne Spruch der katho­li­schen Roya­li­sten:
    „Ante Deus nun­ca sera eroe anonymo“-„Vor Gott wird kein Held anonym sein“.

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