Und erneut ein Ackermann – Homosexualität soll nicht geheilt werden

Stephan Ackermann und die zeitgeistigen Ackermänner
Ste­phan Acker­mann und die zeit­gei­sti­gen Ackermänner

(Trier) Bischof Ste­phan Acker­mann von Trier macht sich zum Homo-Pro­pa­gan­di­sten. Und die Katho­li­sche Nach­rich­ten­agen­tur KNA folgt ihm auf den Fuß und die­ser die Deut­sche Sek­ti­on von Radio Vati­kan. Wer­ten­eu­tra­le Bericht­erstat­tung? Homo­phi­le Bericht­erstat­tung? Die Inten­ti­on ist unüber­seh­bar: Das Bestre­ben der Acker­män­ner ist es, sich mit dem Zeit­geist zu arran­gie­ren, kon­kret mit den LGBTusw-Gruppen. 

Die vom Jesui­ten Bernd Hagen­kord ver­ant­wor­te­te Deut­sche Abtei­lung von Radio Vati­kan läßt kei­nen Zwei­fel dar­an und setz­te die Homo­pro­pa­gan­da auf der Inter­net­sei­te des Radi­os sogar ins Bild (sie­he zwei­tes Bild). Das Bild ist inzwi­schen dort ver­schwun­den, weil die Mel­dung nicht mehr auf der Home­page auf­scheint. „Für die deut­sche ‚Stim­me des Pap­stes und der Welt­kir­che‘ lei­der kei­ne Neu­ig­keit“ (Chie­sa e Post­con­ci­lio), wie auf­merk­sa­men Beob­ach­tern auch außer­halb des deut­schen Sprach­raums nicht ent­gan­gen ist. Bereits wäh­rend des Pon­ti­fi­kats von Bene­dikt XVI. ließ die deut­sche Redak­ti­on von Radio Vati­kan immer wie­der eine zwei­fel­haf­te Infor­ma­ti­ons­po­li­tik erken­nen, die mehr ekkle­sia­len Wün­schen zwi­schen Ber­lin, Wien und Basel ent­spra­chen als Roms.

Ackermanns Kniefall vor der Homo-Lobby

Homo-Propaganda auf Radio Vatikan Deutsche Sektion
Homo-Pro­pa­gan­da auf Radio Vati­kan Deut­sche Sektion

Bischof Acker­mann gehört seit dem Amts­an­tritt von Papst Fran­zis­kus zu jenen Umstürz­lern im Bischofs­amt, die am laut­stärk­sten ihre The­sen eines „not­wen­di­gen Wan­dels“ und der „Anpas­sung“ pro­pa­gie­ren. Acker­mann nahm als erster deut­scher Bischof an einer vom Les­ben- und Schwu­len­ver­band (LVSD) orga­ni­sier­ten öffent­li­chen Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung teil und streu­te den Homo­se­xu­el­len dabei Blu­men. „Der Trie­rer Bischof Ste­phan Acker­mann sieht Ange­bo­te zur ‚Hei­lung‘ von Homo­se­xua­li­tät kri­tisch. Für der­ar­ti­ge Initia­ti­ven gebe es kei­ner­lei kir­chen­amt­li­che Rücken­deckung, sag­te Acker­mann am Mitt­woch­abend in Saar­brücken“, berich­te­te KNA über Acker­manns Knie­fall. Nichts erzürnt jene, die wider­na­tür­li­che Sexu­al­prak­ti­ken leben, mehr, als daß man die­se als das bezeich­net was sie sind und gar noch davon abbrin­gen will. Eine Patho­lo­gie wird statt des­sen zum Kult erho­ben, öffent­lich zele­briert und somit jede Hil­fe für die Betrof­fe­nen gesell­schaft­lich zunich­te gemacht.

„Im Mit­tel­punkt des Tref­fens in Saar­brücken stan­den Fra­gen zum Umgang der Kir­che mit Sexua­li­tät und zum kirch­li­chen Arbeits­recht. Ein The­ma waren die soge­nann­ten Loya­li­täts­ob­lie­gen­hei­ten. Dem­nach müs­sen Mit­ar­bei­ter im kirch­li­chen Dienst, die in einer homo­se­xu­el­len Ver­bin­dung leben und die­se Part­ner­schaft recht­lich ein­tra­gen las­sen wol­len, mit einer Ent­las­sung rech­nen. Der LSVD Saar for­der­te Acker­mann in einem ‚Saar­brücker Appell‘ auf, öffent­lich zu erklä­ren, ‚dass in sei­nem Bis­tum Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der katho­li­schen Kir­che wegen Ein­ge­hung einer ein­ge­tra­ge­nen Part­ner­schaft nicht län­ger eine Kün­di­gung ihres Arbeits­ver­hält­nis­ses befürch­ten müs­sen‘“, berich­te­te KNA weiter.

Statt Verkündigung Bitten um „Verständnis“

Die Ant­wort Acker­manns war ein lau­war­mes Wer­ben um „Ver­ständ­nis“ dafür, daß Loya­li­täts­ob­lie­gen­hei­ten für die Kir­che, ganz all­ge­mein gespro­chen, wich­tig sei­en. „Der­zeit befän­den sich die Bischö­fe in inten­si­ven Gesprä­chen dar­über, wie die Loya­li­täts­ob­lie­gen­hei­ten künf­tig aus­zu­ge­stal­ten sei­en“, so KNA.
Da die Leh­re der Kir­che, laut Bischof Acker­mann, nicht völ­lig geän­dert wer­den kön­ne, wäre es gut, mit einer grund­le­gen­den Ände­rung der katho­li­schen Moral zu begin­nen, indem man sie an die Zeit anpaßt, so die zusam­men­ge­faß­te The­se Ackermanns.

Auch ein Bischof – Acker­mann ist lei­der nicht der ein­zi­ge – kann die ihm anver­trau­ten Gläu­bi­gen auf nicht katho­li­sche Wege ver­lei­ten und ihnen ein­zu­re­den ver­su­chen, daß die Luft des Zeit­gei­stes gut und frisch sei, selbst dann, wenn die­se Luft höchst unge­sund und ver­gif­tet ist. Und er kann es in aller Frei­heit tun, ohne die gering­ste Sor­ge hegen zu müs­sen, von irgend­wem ermahnt oder gar zurück­ge­pfif­fen zu wer­den. Weder Fuß- noch Hand­brem­se scheint am kirch­li­chen Gefährt auf sei­nem Weg durch die Zeit noch zu funk­tio­nie­ren. Der Histo­ri­ker Rober­to de Mattei schrieb vor eini­ger Zeit mit Blick auf die gesamt­kirch­li­che Ent­wick­lung und das Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus, daß sich die Zei­ten beschleu­ni­gen (sie­he eige­ner Bericht Rober­to de Mattei: Das Ende einer Zivi­li­sa­ti­on – „Wer die Kir­che liebt, ver­tei­digt sie“). Die Revo­lu­tio­nä­re, die die Moral­leh­re der Kir­che umstür­zen wol­len, in Wirk­lich­keit aber das Dog­ma als sol­ches, füh­len sich seit 16 Mona­ten im uner­war­te­ten Auf­wind. Ungläu­big rie­ben sie sich anfangs die Augen, weil sie selbst nicht recht wuß­ten, wie ihnen geschieht. Inzwi­schen aber sind die ent­schlos­sen, die fau­len Früch­te ihres Kamp­fes zu ernten.

Situationsethik statt Wahrheitsethik

Mög­lich ist die­se Bewe­gung aus einem ein­zi­gen, aber offen­sicht­li­chen Grund: der Ver­lust des eige­nen Fun­da­ments, der Ver­lust der Wahr­heits­ethik. Sie wird nicht mehr in Erin­ne­rung geru­fen von jenen, die dazu beru­fen und ver­pflich­tet wären, weil sie selbst nicht mehr dar­an glau­ben. Aus der nicht mehr erfüll­ten Pflicht wird eine Leug­nung der Wahr­heit. Die Moral wird von jeder objek­ti­ven Rück­bin­dung an eine ver­bind­li­che Wahr­heit ent­kop­pelt und in einen histo­risch-kul­tu­rel­le Kon­text gezwängt. Die­ser aber sei stän­dig im Fluß und was gestern nur des­halb galt, müs­se heu­te nicht unbe­dingt auch gel­ten, und schon gar nicht mor­gen. Die Ethik der Wahr­heit wird durch eine Ethik der Situa­ti­on ersetzt. Die Situa­ti­ons­ethik aber ist ein belie­bi­ger Spiel­ball von Dia­lek­tik, Mehr­hei­ten, ton­an­ge­ben­den Krei­sen und der Medien.

Die Acker­män­ner sind damit die Pro­to­ty­pen des Ober­hir­ten, die Ver­wir­rung in Orts- und Welt­kir­che stif­ten. Ange­paßt an die Macht und aal­glatt. Kir­chen­recht­lich ver­tritt Acker­mann als Bischof die Kir­che in sei­ner Diö­ze­se. Dar­in liegt der Knack­punkt der Ver­wir­rung und der Ver­füh­rung der See­len. Sie wird mit den Acker­män­nern durch die höch­ste Auto­ri­tät auf Diö­ze­san­e­be­ne ver­tre­ten. Die Homo-Lob­by und ihre weit mäch­ti­ge­ren Unter­stüt­zer lachen sich ins Fäust­chen und kön­nen auch kir­chen­in­tern unge­stört ihr Nnetz­werk aus­bau­en ange­sichts eines Pap­stes, des­sen Wahl­spruch „Mise­r­an­do atque eli­gen­do“ längst ver­ges­sen und unwi­der­spro­chen durch den eigent­li­chen ersetzt wur­de: „Wer bin ich, um zu urteilen?“

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bil­der: Radio Vatikan

46 Kommentare

  1. Die Kir­chen­kri­se ist eine Glau­bens­kri­se, die von Prie­stern und Bischö­fen aus­ge­löst wur­de. Vie­le Prie­ster und Bischö­fe haben die katho­li­sche Leh­re der Welt ein­fach ange­passt (defor­miert) und somit den wah­ren katho­li­schen Glau­ben ver­lo­ren. Lei­der haben sol­che Häre­ti­ker mehr Macht inner­halb der katho­li­schen als die Glau­bens­treu­en. Maria ora pro nobis.

    • Die Glau­bens­kri­se ist eine Kri­se, die im 19. Jh durch die phi­lo­so­phi­schen Bewe­gun­gen zunächst Lai­en und eini­ge weni­ge Prie­ster, dann zuneh­mend vie­le Prie­ster und Orden­leu­te, dann vie­le Bischö­fe erfasste.
      Den vol­len Durch­bruch aber ver­schaf­fen die­ser ange­bahn­ten Kri­se seit 50 Jah­ren nie­mand gerin­ge­rer als die Päp­ste, denen sich inzwi­schen fast alle Bischö­fe erge­ben haben.
      Seit­her gibt es kein Hal­ten mehr — nir­gends, auch nicht bei­der „Tra­di­ti­on“, die ja auch nicht mehr viel gibt auf die Unfehl­bar­keit päpst­li­cher unfehl­ba­rer Akte.
      Ohne Fel­sen stürzt alles in sich zusam­men — mit ihm könn­te das nicht passieren.
      Jesus hat gesagt, dass der Fels das irdi­sche Fun­da­ment ist. Nur wenn die­ses Fun­da­ment besei­tigt ist, kann eine sol­che Kri­se über­haupt geschehen.
      Und es ist besei­tigt — auf eine ganz per­fi­de Wei­se, und zwar von fast allen, von jeder noch so schein­bar recht­gläu­bi­gen Grup­pe auf eine eige­ne Weise.
      Maria ora pro nobis.

      • Die Ver­mi­schung von Glau­be und Phi­lo­so­phie in der katho­li­schen Kir­che ist schon viel älter. Wie­so gehen Sie davon aus, dass dies erst im 19. Jahr­hun­dert zum Pro­blem wur­de? Hal­ten Sie das Pro­blem der Glau­bens­kri­se für unlösbar?

      • @ Tho­mas

        Wor­auf spie­len Sie an? Wäre nütz­lich, wenn Sie das erläu­tern würden…

        Es han­delt sich m.E. in der RKK nicht um eine „Ver­mi­schung“ von „Glau­be und Phi­lo­so­phie“, son­dern um die im 1. Vati­ca­num aus­drück­lich bestä­tig­te Leh­re von der Erklä­rung des Glau­bens mit­hil­fe der Mit­tel und Metho­den der Ver­nunft, wobei aller­dings nicht die Offen­ba­rung aus­ge­he­belt wer­den darf (s. „Dei Filius“).
        Jede Hal­tung, die den Ein­satz der Ver­nunft aus­schlie­ßen will, wur­de auf die­sem Kon­zil damit als Häre­sie verurteilt.
        Fußen tut das alles auf dem Dog­ma von der Erkenn­bar­keit Got­tes durch die natür­li­che Ver­nunft. Wenn das Dog­ma gilt, muss auch gel­ten, dass die Phi­lo­so­phie die Glau­bens­leh­re stüt­zen darf und sogar muss.

        Andern­falls haben Sie ein Cha­os wie in den pro­te­stan­ti­schen Sek­ten mit kru­dem Bibli­zis­mus, der nicht Fisch und Fleisch ist, sich mal histo­ri­sie­rend auf­plu­stert, mal ver­bal­in­spi­riert, mal histo­risch-kri­tisch, mal elfen­bein­turm-intel­lek­tu­ell, mal schlicht und ein­fach vul­gär (lei­der hat die­se Vul­ga­ri­tät längst Ein­zug in den vom Lehr­amt los­ge­lö­sten Tra­di­tio­na­lis­mus Ein­zug gehal­ten, und dies nicht erst seit dem Vat. II).
        Ihre Fra­ge klingt eigent­lich wie die Fra­ge eines Protestanten…
        Der Pro­te­stan­tis­mus hat mit dem sola-scrip­tu­ra-Prin­zip geglaubt, dem Dilem­ma zu ent­ge­hen, dass es phi­lo­so­phi­sche Bewe­gun­gen geben könn­te, die dem Glau­ben nicht mehr die­nen, son­dern scha­den. Natür­lich gab es im Mit­tel­al­ter Aus­ein­an­der­set­zun­gen, z.B. die um den Nomi­na­lis­mus, ins­be­son­de­re die häre­ti­sche Trithe­is­mus-Leh­re Ros­ce­lins (1092 muss­te er sie wider­ru­fen) und vie­les ande­re. Zu den­ken ist auch an die ver­wor­fe­nen Sät­ze Mei­ster Eckharts.

        Wir haben jedoch das Pro­blem, dass heu­te das außero­dent­li­che und ordent­li­che Lehr­amt sich phi­lo­so­phi­sche Posi­tio­nen zu eigen gemacht hat, die aus­drück­lich immer wie­der ver­wor­fen wor­den sind, sich damit also in einen Wider­spruch zum über­lie­fer­ten Glau­bens­gut gesetzt hat, was heißt, dass die Lehrsuk­zes­si­on nicht gewahrt bleibt.

        Das ist nicht ver­gleich­bar mit inner­ka­tho­li­schen, phi­lo­so­phi­schen Irr­leh­ren, die stets vom Lehr­amt ver­wor­fen wurden.

        Der Pro­te­stan­tis­mus hat dage­gen nichts als ein Cha­os erzeugt, in dem jeder „Dorf­ben­zi­ner“ sich selbst zum Phi­lo­so­phen erho­ben hat. Es hat sich als Illu­si­on erwie­sen, „sola scrip­tu­ra“ zu prak­ti­zie­ren, ohne Phi­lo­so­phie, sprich metho­di­sche Fun­die­rung. Zumal gera­de der Pro­te­stan­tis­mus von Anfang an gemacht hat, was er woll­te — das Petrus­wort wur­de geflis­sent­lich über­se­hen, trotz scrip­tu­ra, gan­ze Bücher wur­den aus dem kano­ni­sier­ten Schrift­ka­non eigen­mäch­tig und auf­grund zwei­fel­haf­ter Argu­men­te entfernt…

        Sehen Sie das Cha­os doch an dort — Hun­der­te von Klein­grup­pen und Sek­ten, die sich nicht einig sind und nach und nach völ­lig vom Glau­ben abfallen…

      • Wie ich sehe haben mei­ne Über­le­gun­gen eine Art all­er­gi­sche Abwehr­re­ak­ti­on auf den Pro­te­stan­tis­mus aus­ge­löst. Dabei woll­te ich eigent­lich nur ergrün­den, was Sie mit den phi­lo­so­phi­schen Bewe­gun­gen mei­nen, wel­che die Kir­che angeb­lich von unten nach oben infi­ziert haben.
        Es ist schon rich­tig, dass in Dei Fili­us kei­ne grund­sätz­li­che Ableh­nung der Phi­lo­so­phie ent­hal­ten ist, son­dern nur von den­je­ni­gen phi­lo­so­phi­schen Rich­tun­gen, die der Leh­re des Glau­bens ent­ge­gen­ge­setzt sind. Offen­bar wird das Pau­lus­wort aus dem Kolos­s­erbrief („Gebt wohl acht, daß nie­mand euch ein­fängt durch die Phi­lo­so­phie (= Welt­weis­heit) und eit­le Täu­schung, die sich auf mensch­li­che Über­lie­fe­rung, auf die Ele­men­te der Welt, grün­det und mit Chri­stus nichts zu tun hat.“) in die­sem ein­ge­schränk­ten Sinn verstanden.

      • All­er­gi­sche Abwehr­re­ak­ti­on gegen den Protestantismus?
        Sie haben eine Fra­ge gestellt, die in ihrer genau­en Ziel­rich­tung nicht klar war — und am ehe­sten konn­te man eine pro­te­stan­ti­sche Posi­ti­on dar­in ver­mu­ten. Ganz ein­fach. Ich muss mir ja dann, sofern ich über­haupt ant­wor­ten will, dann einen Reim auf die unkla­re Fra­ge machen.

        Was ich mit den phi­lo­so­phi­schen Bewe­gun­gen meine?
        Das dürf­te eigent­lich klar sein — die­sel­ben, die eben auch schon auf dem Vat. I und durch fast alle Päp­ste des 19. Jh und frü­hen 20. Jh ver­ur­teilt, regel­recht ver­wor­fen und ver­ur­teilt wur­den — also libe­ra­li­sti­sche, kom­mu­ni­sti­sche, bestimm­te auf­klä­re­ri­sche etc.. Das kön­nen Sie im „Syl­labus“ lesen, oder in „Pas­cen­di“, um nur die berühm­te­sten Bei­spie­le zu nen­nen. Pius X. fass­te dies als für die Kir­che als „Moder­nis­mus“, als „Sam­mel­becken aller Häre­si­en“ zusammen.

        Die zitier­te Schrift­stel­le meint, so wie es klingt, dass jemand anstel­le der geof­fen­bar­ten Glau­bens­wahr­heit phi­lo­so­phi­schen Trug­bil­dern anhängt — also „anstel­le“ — nicht irgend­wie „ver­mischt“. „Anstlle“ des­we­gen, weil es heißt, es habe mit Chri­stus nichts zu tun. Anders: jede Reli­gi­on oder Phi­lo­so­phie, die Chri­stus, wie er offen­bart ist, aus­schließt, ist ein sol­ches Trugbild.

      • Aller­dings muss ich zuge­ben, dass ich das Pau­lus­zi­tat dahin­ge­hend ver­stan­den habe, dass es die Phi­lio­sphie per se als Men­schen­werk ver­wirft. Dem­nach kann es also kei­ne christ­li­che Phi­lo­so­phie geben. Dies scheint mir die nahe­lie­gen­de Inter­pre­ta­ti­on des Tex­tes zu sein.
        Dass man in der Kir­che eine lei­ten­de Funk­ti­on auch ohne phi­lo­so­phi­sche Kennt­nis­se gut aus­fül­len kann, wird an den Apo­steln Jesu deut­lich, die ein­fa­che Fischer ohne Kennt­nis­se der Phi­lo­so­phie und trotz­dem mit gro­ßer theo­lo­gi­scher Ein­sicht geseg­net waren. Viel­leicht ist die Glau­bens­kri­se ein­fach noch nicht weit genug fort­ge­schrit­ten, um die prin­zi­pi­el­len Fra­gen zu stellen.

      • @ Tho­mas

        Ich habe mal den latei­ni­schen Satz her­aus gesucht, weil die deut­schen Über­set­zun­gen meist irgend­wie ten­den­zi­ös klin­gen (wer kein Latein kann: lesen Sie Kol. 2, 8, aber ich schrei­be auch die nüch­ter­nen Worte):

        „Vide­te, ne quis vos depra­ede­tur per phi­lo­so­phi­am et ina­nem falla­ci­am secund­um tra­di­tio­nem homi­num, secund­um ele­men­ta mun­di et non secund­um Christum.“

        Seht zu, dass euch nie­mand „plün­dert“ (i.S. von „beraubt“ — „depra­eda­ri“ heißt näm­lich „plün­dern“ und nicht „ver­füh­ren“) durch die Phi­lo­so­phie und nich­ti­ge Täu­schung gemäß der Tra­di­ti­on der Men­schen, gemäß den Ele­men­ten der Welt und nicht gemäß Christum.

        Das ist das, was eigentlch wört­lich da steht. Nicht berau­ben las­sen, son­dern den Spieß umdrehen…denke ich spontan.

        Also: nicht die Phi­lo­so­phie an sich ist das Pro­blem, son­dern Phi­lo­so­phien und nich­ti­ge Täu­schun­gen, die der mensch­li­chen Tra­di­ti­on unter Sün­de entspringen.
        Das heißt natür­lich nicht, dass es kei­ne Tra­di­ti­on und Phi­lo­so­phie „secund­um Chri­stum“ geben dürf­te. Im Gegen­teil. Das klingt doch eher sogar wie die Ermu­ti­gung, eine neue Tra­di­ti­on und Phi­lo­so­phie zu begründen.

        Das mit den ein­fa­chen Fischern ist nicht rich­tig. Die phi­lo­so­phi­sche Grund­la­ge der christ­li­chen Tra­di­ti­on schaff­te Jesus selbst, der ja ein aus­ge­zeich­ne­ter Phi­lo­soph gewe­sen sein muss, wenn er als 12jähriger bereits mit den Gelehr­ten im Tem­pel diku­tie­ren konn­te! ER lehr­te die­se Fischer — und dann waren sie kei­ne ein­fa­chen Fischer mehr, son­dern gelehr­te Fischer. okay?
        Und wei­ter lie­fert der hoch­ge­bil­de­te und exzel­len­te Phi­lo­sph Pau­lus für die Kir­che grund­le­gen­de phi­lo­so­phi­sche Sät­ze und Schlussverfahren.

      • Aus mei­ner Sicht geht es hier in erster Linie um den Ursprung der Phi­lo­so­phie, ob er mensch­lich oder gött­lich ist. Es geht eigent­lich nur am Ran­de dar­um, ob man durch die Phi­lo­so­phie nun beraubt, ver­führt, ein­ge­fan­gen oder gefan­gen weg­ge­führt wird, schäd­lich ist das eine wie das ande­re (In der alt­grie­chi­schen Ori­gi­nal­ver­si­on steht übri­gens das Verb gefan­gen wegführen).
        Die Apo­stel wur­den in Glau­bens­din­gen und nicht in der Phi­lo­so­phie unter­rich­tet. Sie haben kei­nen Unter­richt in Ari­sto­te­lis­mus etc. bekom­men, jeden­falls habe ich in den Evan­ge­li­en nichts der­glei­chen gele­sen. Dort steht viel­mehr, dass Jesus sei­ne Jün­ger dazu ange­hal­ten hat, die Gebo­te zu hal­ten, demü­tig zu sein und an ihn zu glauben.

      • Okay — wir reden anein­an­der vor­bei. Phi­lo­so­phie ist eine not­wen­di­ge metho­di­sche Grund­la­ge fürs Den­ken überhaupt.
        Nie­mand kann den­ken, der nicht gewis­se phi­lo­so­phi­sche Mini­mal­vor­aus­set­zun­gen erfüllt.
        Es geht nicht um Ari­sto­te­les spe­zi­ell, son­dern um Logik und Methode.
        davon sprach ich.
        Und dar­in waren auch die dama­li­gen Juden bewandert.
        Es ist die Hybris der Moder­ne, die glaubt, man kön­ne auch ohne phi­lo­so­phi­sche Bil­dung klar denken.
        An die Stel­le ist die Psy­cho­lo­gie oder der Wahn getreten.
        That‘ it.
        Wor­auf wol­len Sie hin­aus — auf einen denklee­ren, stets unme­tho­di­schen weg des Glaubens.
        Das klingt leicht sata­nisch, weil die Ver­wir­rung dann pur wäre.

      • Noch ein Nachtrag:

        Ihr Schlussatz ist fidei­stisch und bibli­zi­stisch gefärbt: dem­nach müss­te man glau­ben, ohne irgend­et­was zu verstehen.

        Wenn man aber ver­ste­hen will, muss man den­ken. Wenn man in rech­ter Wei­se metho­disch klar den­ken will, muss man phi­lo­so­phisch geschult werden.
        „Die Zustim­mung zum Glau­ben ist dem­nach durch aus kei­ne blin­de Regung des Gemü­tes.“ (Dei filius)

        Dar­in liegt ganz wesent­lich auch der Anteil des Men­schen begrün­det, der sich mit allem, was ihm zur Ver­fü­gung steht an natür­li­chen Mit­teln, um sein Heil bemü­hen muss.

        Wie­der muss ich es sagen: der Pro­te­stan­tis­mus bestrei­tet dies grund­le­gend, aber er liegt falsch. Denn auch die Wil­lens­frei­heit ist Dog­ma. Ohne eine Metho­de, den Wil­len zu steu­ern und kon­se­quent zu bil­den, ver­dien­te er nicht den Namen „Wil­len“.

        In dem Vers bei Pau­lus geht es dar­um, die Metho­de nicht zu ver­selb­stän­di­gen und über die Offen­ba­rung zu stel­len. Und es geht dar­um, den mensch­li­chen Über­lie­fe­run­gen kei­nen Glau­ben zu schen­ken und sie phi­lo­so­phisch zu ver­men­gen mit der Offen­ba­rung, was aber lei­der immer wie­der geschieht.

      • Ich hab da noch einen Link zu „Aeter­ni patris“ von Leo XIII. von 1879 http://www.stjosef.at/dokumente/aeterni_patris.htm

        Das könn­te vie­le Ihrer Fra­gen zum Ver­hält­nis von Phi­lo­so­phie und Glau­be noch erhellen.
        Bin da selbst auch eben erst wie­der drauf gesto­ßen. Phi­lo­so­phie ist nicht nur „Die­ne­rin“ der Reli­gi­on, son­dern das ein­zi­ge Mit­tel, die Ver­nünf­tig­keit des Glau­bens nach außen hin zu beweisen.

      • Von der nor­ma­len Denk­fä­hig­keit, die einen Men­schen befä­higt, die Pro­ble­me des All­tags zu lösen bis zur Phi­lo­so­phie, von der Pau­lus spricht, ist es ein wei­ter Weg, das kann man eigent­lich nicht mit­ein­an­der ver­glei­chen. So braucht zum Bei­spiel ein Fischer auch kei­ne Schu­lung in Logik, um zunächst das Netz aus­zu­wer­fen, bevor er es wie­der ein­holt. Das Beach­ten die­ser zeit­li­chen Rei­hen­fol­ge schafft er auch alleine.
        Mit dem Erken­nen der gött­li­chen Wahr­heit sieht es dage­gen anders aus, dies ist offen­bar nicht jeder­mann gege­ben. So bezeich­net Jesus bei­spiels­wei­se in Johan­nes 8 die Schrift­ge­lehr­ten und Pha­ri­sä­er als Kin­der des Teu­fels, wel­che die Wahr­heit nicht erken­nen kön­nen, weil sie vom Vater der Lüge abstam­men. Jesus zwei­felt hier gewiss nicht ihre man­geln­de ratio­na­le Denk­fä­hig­keit in welt­li­chen Din­gen an, son­dern ihre Fähig­keit, an sei­ne gött­li­che Bot­schaft zu glauben.
        Spe­zi­ell in 1. Kor 2 wird aus mei­ner Sicht deut­lich, dass der Apo­stel Pau­lus eben nicht mit Men­schen­weis­heit (man könn­te auch Phi­lo­so­phie dazu sagen) den Korin­thern pre­digt, son­dern Got­tes geheim­nis­vol­le Weis­heit vor­trägt: „Was kein Auge gese­hen und kein Ohr gehört hat und wovon kei­nes Men­schen Herz eine Ahnung gehabt hat, näm­lich das, was Gott denen berei­tet hat, die ihn lieben.“
        Es scheint mir ganz ein­fach so zu sein, dass man die natür­li­che mensch­li­che Denk­ver­liebt­heit mit ans Kreuz schla­gen muss („jede hohe Burg, die sich gegen die Erkennt­nis Got­tes erhebt, und neh­men alles Sin­nen (oder: jedes Den­ken) in (oder: für) den Gehor­sam gegen Chri­stus gefan­gen“), um zu der gött­li­chen Wahr­heit vor­zu­drin­gen. Des­halb ver­zich­te­te Pau­lus ver­mut­lich auch dar­auf, den Korin­thern phi­lo­so­phie­rend zu pre­di­gen. Men­schen mit geschul­tem Intel­lekt mögen sich in die­ser Hin­sicht beson­ders schwer tun, weil es hier viel zu kreu­zi­gen gibt.

      • Sie zie­hen m. E. damit jedoch Umkehr­schlüs­se, die nicht zuläs­sig sind. Beispiel:
        Wenn Jesus die hoch­mü­ti­ge Ratio­na­li­tät der Schrift­ge­lehr­ten als „teuf­lisch“ brand­markt, hat er damit nicht die Ratio­na­li­tät als teuf­lisch gebrand­markt, son­dern deren Miss­brauch. Es ist logisch unzu­läs­sig, dar­aus zu fol­gern: jede Ratio­na­li­tät ist von Scha­den bzw. über­flüs­sig für den Glauben.

        Mit der unheil­vol­len Rol­le einer hoch­mü­ti­gen Phi­lo­so­phie beschäf­tigt sich auch „Pas­cen­di“ von Pius X., gibt aber am Ende einen Aus­blick, der die uner­läss­li­che Rol­le der Phi­lo­so­phie eben­so her­aus­streicht wie er sie zugleich der Theo­lo­gie unterordnet:

        „45 1. Was zuerst die Stu­di­en betrifft, so wün­schen und ver­fü­gen Wir, dass die scho­la­sti­sche Phi­lo­so­phie zur Grund­la­ge der Theo­lo­gie gemacht wer­de. „Wenn etwas von den scho­la­sti­schen Dok­to­ren so spitz­fin­dig gefragt oder zu wenig über­legt von ihnen über­lie­fert wur­de, wenn etwas mit aus­ge­mach­ten Leh­ren spä­te­rer Zeit weni­ger zusam­men­hängt oder auf irgend eine Wei­se unan­nehm­bar erscheint, so wol­len Wir das natür­lich in kei­ner Wei­se unse­rer Zeit zur Nach­ah­mung empfehlen.(37) Die Haupt­sa­che ist : wenn Wir die scho­la­sti­sche Phi­lo­so­phie als Vor­bild hin­stel­len, so mei­nen Wir vor­nehm­lich die vom hei­li­gen Tho­mas von Aqui­no über­lie­fer­te. Was über sie Unser Vor­gän­ger bestimm­te, soll alles in Kraft blei­ben; soweit nötig, erneu­ern und bekräf­ti­gen Wir es und befeh­len stren­gen Gehor­sam allent­hal­ben. Pflicht der Bischö­fe wird es sein, wo in den Semi­na­ren Nach­läs­sig­keit in die­sem Punk­te herrsch­te, in Zukunft stren­ge Befol­gung zu ver­lan­gen. Das­sel­be befeh­len Wir den Ordens­obern. Die Leh­rer ermah­nen Wir, ord­nungs­ge­mäß dar­an fest­zu­hal­ten : den Aqui­na­ten gibt man, beson­ders in der Meta­phy­sik, nur mit gro­ßem Scha­den preis.

        46 Auf die­sem phi­lo­so­phi­schen Fun­da­men­te erhe­be sich sorg­sam der Bau der Theologie !“

        Sie müs­sen, glau­be ich, unbe­dingt ein­be­zie­hen, dass jede Theo­lo­gie in irgend­ei­ner Wei­se phi­lo­so­phisch fun­diert wird — und sei es auch nur durch eine vul­gä­re Philosophie.

        Pius X. schlug sich mit dem Pro­blem her­um, dass gewis­ser­ma­ßen eine fal­sche Phi­lo­so­phie, eine fal­sche Metho­de sich — eigent­lich im Rang der Magd — zur Köni­gin auf­ge­schwun­gen habe.

        Ange­sichts der Lage, dass es not­wen­dig ist, den Glau­ben phi­lo­so­phisch zu fun­die­ren, weil dies schlicht und ergrei­fend der mensch­li­chen See­len­struk­tur ent­spricht, die Gott selbst ihm gab, kann die die gren­ze nicht zwi­schen „Phi­lo­so­phie in der Theo­lo­gie ja oder nein“ gehen, son­dern dar­um, wel­che Phi­lo­so­phien (als Metho­den) und in wel­chem Rang.

        Letzt­end­lich ange­sichts der moder­nen wis­sen­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen das abso­lu­te Ver­trau­en dar­auf, dass Gott dem, der den Glau­ben als Köni­gin sieht, auch eine Ver­voll­komm­nung der Magd — der Phi­lo­so­phie — zukom­men lässt, die in der Lage ist, den genann­ten Her­aus­for­de­run­gen klu­ge und siche­re und über­zeu­gen­de Ant­wort zu geben.

      • Ver­su­chen sie sich lie­ber nicht in scho­la­sti­scher Phi­lo­so­phie und der Kri­tik an Umkehr­schlüs­sen, die ich gar nicht ange­stellt habe. Dass die Phi­lo­so­phie gene­rell dem Glau­ben abträg­lich ist, geht aus den Pau­lus­tex­ten her­vor, die ich ange­führt habe.
        Die Ver­mi­schung von Glau­be und Phi­lo­so­phie in der katho­li­schen Kir­che hat schon lan­ge vor dem 19. Jahr­hun­dert ein­ge­setzt. Dies wird ins­be­son­de­re an der Scho­la­stik und ihrem Rück­griff auf den heid­ni­schen Phi­lo­so­phen Ari­sto­te­les deut­lich. Die­se Abkehr vom tra­di­tio­nel­len Glau­ben der Bischö­fe des ersten Jahr­hun­derts war ein Spiel mit dem Feu­er und konn­te nicht ohne Fol­gen blei­ben. Das ratio­na­le mensch­li­che Den­ken ist in beson­de­rem Maße durch den Sün­den­fall ver­gif­tet, trotz­dem mein­ten die Theo­lo­gen der Scho­la­stik, die­ses Man­ko beherr­schen zu kön­nen. Anstel­le des hei­li­gen Gei­stes haben sie das mensch­li­che Gehirn als Quel­le der Erkennt­nis verwendet.

  2. Wen wun­dert es, dass einer Kir­che, in der die „Acker­män­ner“ das Sagen haben, die Mit­glie­der davon lau­fen. Sie berau­ben die Kir­che Ihres gro­ßen Vor­zu­ges: der inne­ren Logik des christ­li­chen Men­schen­bil­des. Wie der Arti­kel schreibt: Sie stif­ten Ver­wir­rung mit dem Ziel einer Koha­bi­ta­ti­on mit dem Zeit­geist und der Fol­ge, dass Chri­stus ver­lo­ren geht.
    Beten wir um demü­ti­ge Hir­ten, die uns Chri­stus verkünden.

    • Ich muss Ihnen da voll­kom­men recht geben. Daher wäre ich auch dafür, dass man bestim­men könn­te wo sei­ne Kir­chen­steu­er hin­geht um auch dadurch offen zu machen, dass man die­se Art der Kir­che nicht unterstützt.

  3. Die Homo-Lob­by wird immer übermächtiger.
    Kaum jemand traut sich, gegen sie zu argu­men­tie­ren oder will es gat nicht..

    Ein Betrof­fe­ner, der sich mit sei­ner homo­se­xu­el­len Aus­rich­tung voll­stän­dig iden­ti­fi­ziert, wird sich sicher nicht in Behand­lung bege­ben wollen.
    Was aber tun jene, die ger­ne zurück­fin­den wür­den in die Nor­ma­li­tät, die sich im Grun­de nach einem Part­ner des ande­ren Geschlechts seh­nen, aber nicht wis­sen, wie sie das ohne kom­pe­ten­te Hil­fe schaf­fen sollen?
    Jene also lässt Bischof Acker­mann allein!
    Dafür aber darf er sich des Applau­ses der ande­ren sicher sein!
    Und der tut ja so gut!

  4. Wenn die­se oben genann­ten Aus­füh­run­gen der Wahr­heit ent­spre­chen („Da die Leh­re der Kir­che, laut Bischof Acker­mann, nicht völ­lig geän­dert wer­den kön­ne, wäre es gut, mit einer grund­le­gen­den Ände­rung der katho­li­schen Moral zu begin­nen, indem man sie an die Zeit anpaßt, so die zusam­men­ge­faß­te The­se Acker­manns.“), dann müss­te die­ser Bischof eigent­lich sei­nen Hir­ten­stab nie­der­le­gen o d e r sich ändern!
    Die­ser Ober­hir­te (wie so man­cher ande­re) scheint schon längst vor der Homo-Lob­by und ande­ren kir­chen­feind­li­chen Grup­pie­run­gen in die Knie gegan­gen zu sein. Schuld dar­an sind wahr­schein­lich auch vie­le von uns, weil wir zu wenig für die­se Bischö­fe gebe­tet haben u n d uns von Anfang an zu wenig zu Wort gemel­det haben, als sie anfin­gen, schwam­mi­ge, nichts­sa­gen­de, fal­sche, häre­sie­ver­däch­ti­ge Aus­sa­gen zu machen, wenn es um Glau­bens- und Sit­ten­fra­gen ging!
    Vie­le Bischö­fe haben nie­mals Hir­ten­brie­fe ver­fasst, die eine gro­ße Lie­be zu Chri­stus, eine abso­lu­te Glau­bens­treue, einen mis­sio­na­ri­schen Eifer und eine bren­nen­de Sor­ge um das See­len­heil der Men­schen erken­nen las­sen und vie­le zur Umkehr bewegen!
    Wenn es so wei­ter geht, wird es bald Hir­ten, ja Ober­hir­ten, geben, die zu den herr­li­chen Wahr­hei­ten des Glau­bens nichts mehr zu sagen haben, zu allen Ver­feh­lun­gen gegen das 2.,3.,6. und 9. Gebot „ein­drucks­voll schwei­gen“, aber vol­ler Ener­gie und „Mut“ für das Lebens­recht von Zecken und Schlan­gen ein­tre­ten! KYRIE ELEISON!

    • Ach, das stimmt doch aber so auch nicht, Leo, — auch ich selbst habe schon ver­sucht, mit dem Bischof in Kon­takt zu kom­men nach dem memo­ran­dum der Prie­ster und Dia­ko­ne hin­sicht­lich der Kom­mu­ni­on­zu­las­sung wie­der­ver­hei­ra­tet Geschiedener.
      Sie drin­gen doch so weit gar nicht vor! Irgend­ein schlap­per Ordi­na­ri­ats­wau­wau behan­delt Sie erst mal nicht wie einen Gläu­bi­gen, der ein ernts­haf­tes, die Kir­che betref­fen­des Anlie­gen hat, son­dern wie einen Gläu­bi­gen, der ein sub­jek­ti­ves Pro­blem hat, dem man sich von oben her­ab, kle­ri­kal-psy­cho­lo­gisch, pseu­do-väter­lich, zuwen­det (auch wenn der „Vater“ mein Sohn sein könn­te, was das gan­ze noch idio­ti­scher macht). Und dann wird klar, das Sie kein pri­va­tes Pro­blem vor­tra­gen, son­dern — o weh! Das ist der Tabu­bruch schlechthin.
      Bevor Sie wis­sen, wie Ihnen geschieht, und ohne dass man Sie über­haupt recht ange­hört hat, wer­den sie abge­würgt und in die Unbarm­her­zig­keits­ecke gestellt, behan­delt als sei­en Sie ein Tepp und hät­ten kei­ner­lei Qua­li­fi­ka­ti­on, auch wenn sie meh­re­re Uni­ver­si­täts­ab­schlüs­se haben, man wird rhe­to­risch ernied­rigt, bevor auch nur ein Argu­ment in der Sache fällt…
      Es wäre ein Zei­chen der Dumm­heit, sich mit sol­cher geball­ten Bös­wil­lig­keit und Igno­ranz wei­ter zu strei­ten. Dem Geg­ner ist es wurscht, und man selbst ver­liert die Ner­ven. Ändern tut sich nix.

      Bleibt das Gebet — im Bre­vier wird täg­lich mehr­fach auch für den Bischof gebe­tet. Und das tu ich.

      • @ Dario

        Was soll das? State­ments, die es nicht bis zur Mini­mal­schwel­le einer ver­ständ­li­chen Aus­sa­ge schaf­fen, sind nicht satisfaktionsfähig…

      • Sie haben eine Ant­wort erhal­ten? Eine ech­te Stel­lung­nah­me? Was haben Sie geschrie­ben! Nor­ma­ler­wei­se bekommt man nach ca. drei Mona­ten ein Schrei­ben mit fol­gen­dem Inhalt:

        Sehr geehrte/r …

        Der Bischof hat Ihr Schrei­ben vom … dan­kend erhal­ten und wünscht Ihnen Got­tes Segen.

        Mit freund­li­chen Grüßen,

        (Ordi­na­ri­ats­an­ge­stell­ter)

  5. Vor der aller­hei­lig­sten Drei­fal­tig­keit gibt es kei­ne unheil­ba­ren Krank­hei­ten. Was Bischof Acker­mann da aus­sagt, impli­ziert, Homo­se­xua­li­tät kön­ne nicht ein­mal mit dem Bei­stand Chri­sti been­det wer­den. Das ist eine indi­rek­te Leug­nung des Wir­kens der gött­li­chen Natur in der Kirche.

  6. Die Acker­män­ner sind trau­ri­ge Ver­rä­ter und Seelenzerstörer.

    Wehe wenn das Unkraut den Wei­zen ver­dirbt, daß es nur noch ver­nich­tet wer­den kann.

  7. Hw Pro­fes­sor May in einem Inter­view mit der „Kirch­li­chen Umschau“:

    „Was immer man für oder gegen das Kon­zil sagen mag:
    Mit dem Kon­zil begann das Ende jeder Sicher­heit in Fra­gen der Glau­bens- und Sit­ten­leh­re sowie der kirch­li­chen Ordnung.
    Die nach­kon­zi­lia­re Bewe­gung ist nicht nur über das Kon­zil hin­aus­ge­schrit­ten, son­dern hat sich in gewich­ti­gen Punk­ten gegen das Kon­zil gestellt.“
    .
    „Was in die­ser Zeit vor sich gegan­gen ist, das ist die – ver­such­te – Selbstzerstörung.“
    .
    „Die Zer­stö­rung der kirch­li­chen Leh­re geht von den Theo­lo­gen aus.“
    .
    „Lie­ber Dut­zen­de von Pro­fes­so­ren und viel­leicht gan­ze Fakul­tä­ten ver­lie­ren als die­se Ein­falls­to­re der Häre­sie wei­ter offen halten.“
    .
    „Das Schlimm­ste, was der Kir­che in der gegen­wär­ti­gen Kri­se pas­sie­ren könn­te, wäre die Nach­gie­big­keit gegen­über den For­de­run­gen des Pro­gres­sis­mus und des Zeit­gei­stes – was bei­des oft zusammenfällt.“
    .
    „Es ist offen­kun­dig, daß die Kri­se der Kir­che eine Kri­se der Bischö­fe ist.“
    -

    • Die Kri­se der Kir­che — die Kri­se der Bischöfe.
      Ist es eine Kri­se, die frü­her ein­mal ent­stan­den ist und sich dann ver­selb­stän­digt hat?
      Oder ist sie gewollt?
      Kann es wirk­lich sein, dass eine Kri­se, gar ein Zusam­men­bruch gewollt und gezielt her­bei­ge­führt wird?
      Wer von den Bischö­fen bis hin­auf zu Ita­li­ens Haupt­stadt könn­te dies wol­len, wer von ihnen dies verantworten?

      • Es ist ein­zig und allein eine Papst­kri­se — und dann wis­sen Sie auch, wer das alles „will“ — die Päp­ste seit 50 Jah­ren (min­de­stens). Der Fisch stinkt immer vom Kopf her.

  8. Es ist schon viel zu Acker­mann kom­men­tiert. Des­halb nur ganz kurz: Lie­ber Herr Bischof Acker­mann (kann ich Sie über­haupt noch Bischof nen­nen?) „WER IN DEN KELLER DES ZEITGEISTES HINABSTEIGT, TRIFFT DORT DEN TEUFEL“

  9. Die Kri­se ist mit und nach dem 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil ent­stan­den. Paul VI. muss­te erle­ben, dass gan­ze Bischofs­kon­fe­ren­zen sei­ner Enzy­kli­ka „Huma­nae vitae“ offen wider­spra­chen und die Gewis­sens­frei­heit für die Katho­li­ken als ober­ste Norm erho­ben. Das war 1968! Beson­ders her­vor taten sich die Bischofs­kon­fe­ren­zen der „Rhei­ni­schen Alli­anz“, die Paul VI. wäh­rend des Kon­zils beson­ders geför­dert hat
    Ida Frie­de­ri­ke Gör­res, eine bekann­te katho­li­sche Publi­zi­stin, gestor­ben Anfang der 1970er Jah­re, beklag­te schon damals, dass die Bischö­fe kei­ne Auto­ri­tät mehr aus­üben, dass sie die zahl­rei­chen auf­säs­si­gen Prie­ster und Theo­lo­gen gewäh­ren las­sen. War­um übten sie kei­ne Auto­ri­tät mehr aus? Teil­wei­se waren sie zu schwach, teil­wei­se sym­pa­thi­sier­ten sie mit den Progressisten.
    Lei­der muss ich schon wie­der @ Zeit­schnur teil­wei­se wider­spre­chen: Die zer­stö­re­ri­schen Ten­den­zen gin­gen vor allem von den Bischö­fen aus, nicht von Rom.
    Aller­dings tra­gen die Päp­ste eine beson­de­re Ver­ant­wor­tung für die Ver­tei­di­gung des Glau­bens. Sie haben sie nicht nur schwach aus­ge­übt, sie sind auch für die Bischofs­er­nen­nun­gen verantwortlich.
    Paul VI. ist für die neue Mes­se ver­ant­wort­lich, das ist schlimm genug. Doch die unzäh­li­gen Lit­ur­gie­miss­bräu­che wur­den nur sel­ten von den Bischö­fen geahn­det, moch­ten sich die Gläu­bi­gen noch so oft beschweren.
    Die Bischö­fe wur­den nicht von den Päp­sten „ange­steckt“, sie haben die Kri­se der Päp­ste enorm verstärkt.
    Mit Johan­nes Paul II., mit dem inter­re­li­giö­sen Tref­fen von Assi­si, muss man sich fra­gen, ob die Theo­lo­gie Johan­nes Paul II. häre­tisch war. Mit Pro­fes­sor Johan­nes Dör­mann kann man davon aus­ge­hen. Doch letzt­lich haben ande­re das zu ent­schei­den. Ich mei­ne, offi­zi­ell, denn jeder Katho­lik kann sich sei­ne eige­ne Über­zeu­gung bil­den. Fest­zu­hal­ten ist: Johan­nes Paul II. bezog sich in sei­ner Argu­men­ta­ti­on immer wie­der auf das 2. Vati­ka­ni­sche Konzil. 

    Herr Ber­go­glio ist ein Son­der­fall. Sei­ne Vor­gän­ger waren noch teil­wei­se seri­ös, beson­ders Bene­dikt XVI. Er ver­such­te, den Bruch zu kit­ten, der zwi­schen der vor­kon­zi­lia­ren und der nach­kon­zi­lia­ren Kir­che besteht. Es konn­te nicht gelin­gen, doch es war ein ehr­lich gemein­ter Ver­such. Schon der Ver­such hat ihm erbit­ter­te Feind­schaft ein­ge­bracht, dass er mit „Summorum Pon­ti­fi­cum“ die „Alte Mes­se“ auf­ge­wer­tet und enorm aus­ge­brei­tet hat, wer­den ihm die Pro­gres­si­sten nie verzeihen.

    Herr Ber­go­glio ist ein Anti-Papst. Er inter­pre­tiert das Papst­amt auf sei­ne Wei­se, so wie es ihm gefällt. Und alle Acker­män­ner der Welt kön­nen sich hem­mungs­los mit blin­der Begei­ste­rung dem Zeit­geist in die Arme werfen. 

    Unser katho­li­scher Glau­be wird pul­ve­ri­siert. Das mit eige­nen Augen anse­hen zu müs­sen ist schier unerträglich.

    • Aber @ zeit­los — die Päp­ste hät­te jeweils vie­le Mög­lich­kei­ten gehabt, „Macht­wor­te“ zu spre­chen, auch wenn es unpo­pu­lär gewe­sen wäre, und v.a.: bestimm­te Typen erst gar nicht hoch­kom­men zu las­sen!!!!! — sie haben es nicht nur nicht getan, son­dern haben sich ent­we­der das Heft aus der Hand neh­men las­sen ohne Not (wie J23) oder das häre­ti­sche Bischofs­volk auch noch über­haupt erst zu Bischö­fen erhoben.
      Dass dann natür­lich im Detail nicht jede Per­ver­si­on zuerst ein Papst aus­ge­spuckt hat, mag ja sein, aber das ändert kaum etwas.
      Ich fra­ge pro­vo­zie­rend: Wenn einer schon so hel­den­haft „Huma­nae vitae“ ver­fasst und ver­öf­fent­licht — war­um belässt er es dann beim gedul­di­gen Papier und sieht see­len­ru­hig zu, wie die Welt­kir­che alletnhal­ben macht , was sie will?
      Sie müs­sen zuge­ben, dass das nicht sinn­voll erscheint — und der Ver­dacht kommt hoch, dass Paul VI. HV rein stra­te­gisch gedacht war, dass er den papst­hö­ri­gen Kon­ser­va­ti­ven als Rie­sen­fleisch­stück hin­ge­wor­fen hat, um in Ruhe sei­ne teuf­li­sche Mess­re­form durch­zu­zie­hen. Denn die ist ein­fach teuf­lisch — je län­ger je mehr mer­ke ich das mit jeder Faser mei­nes Seins.
      Sie sind viel­leicht sehr wohl­mei­nend — aber gera­de Mon­ti­ni warein Hin­ter­tup­fer übel­ster Sor­te — er hat Pius XII. auf schlimm­ste Wei­se hin­ter­gan­gen, und man fragt sich schon da, war­um Pius XII. den Bur­schen nicht ein­fach raus­ge­wor­fen hat?!
      Womit wir wie­der am Anfang wären — näm­lich bei den Päpsten…

      • Mon­ti­ni kam aus einer ein­fluß­rei­chen Fami­lie, mit Bezie­hun­gen bis in die Spit­ze der Poli­tik und der vati­ka­ni­schen Diplo­ma­tie, er war seit sei­nen Stu­di­en in Frank­reich Mit­glied der Frei­mau­re­rei und Sym­pa­thi­sant des Kom­mu­nis­mus, mit vie­len Pro­tek­to­ren in-und außer­halb des Vati­kans. So waren P.Pius XII wohl die Hän­de gebun­den um ihn ein­fach rauszuwerfen.
        Don Vil­la (bei Goog­le unter „chie­sa viva“ zu fin­den) hat 3 Bücher über P.Paul VI und sei­ne Kir­chen­po­li­tik geschrie­ben. Es bleibt zu hof­fen, daß die Wahr­heit über die­sen Mann nicht für immer unter­drückt bleibt; trotz sei­ner bal­di­gen Seligsprechung.

      • @ mari­an­na

        Don Vil­la muss erst sach­lich geprüft wer­den — das ist alles auf Gerüch­te auf­ge­baut ohne sau­be­re Quel­len­an­ga­ben. Nie­mand kann das Behaup­te­te wirk­lich zur Gän­ze über­prü­fen, was aber not­wen­dig ist. Des­halb möch­te ich das außen vor lassen.

        Pius XII. war bekannt für sei­ne Vet­tern­wirt­schaft. Er hat sich selbst die Hän­de gebunden.
        Wem viel gege­ben, von dem wird viel ver­langt — da gibt es kein Sonderpardon!
        Ich den­ke, man soll­te den Päp­sten nicht immer etwas zugu­te hal­ten auf die Wider­stän­de, die sich ihnen — oft haus­ge­macht — ent­ge­gen­set­zen, wäh­rend man die Klei­nen Lich­ter gna­den­los ver­ur­teilt und an all­zu hohem Maß misst. 

        Die Fra­ge, war­um aus­ge­rech­net Mon­ti­ni auf den Stuhl des Erbi­schofs von Mai­land erho­ben wur­de durch Pius XII., haben sich die Zeit­ge­nos­sen, z.B. in der welt­li­chen Pres­se genai­so gestellt, wie wir es heu­te noch tun: http://www.zeit.de/1954/48/monsignore-montini

        Mary Ball Mar­ti­nez behaup­tet die­se Sto­ry von der halb­gott­ähn­lich-ein­fluss­rei­chen Mon­ti­ni-Fami­lie, die offen­bar nicht mal einem Papst über­wind­bar war, womög­lich nicht mal dem Him­mel, aber auch das muss war­ten, bis es auf­grund seriö­ser Quel­len, die aber alle irgend­wo noch im Vati­kan schlum­mern, sach­lich geklärt wird. So klingt es ein­fach nach Ver­schwö­rungs­theo­rie und Klatsch.
        Und eben­so wie Don Vil­la schreibt auch Mar­ti­nez das Blaue vom Him­mel run­ter, ohne auch nur eine ein­zi­ge seriö­se Quel­len­an­ga­be zu machen — ja bei ihr ist es noch viel viel schlim­mer. Bei Don Vil­la kann man wenig­stens anneh­men, dass er ein direk­ter Zeu­ge ist, bei ihr nicht…Sie wirft so viel durch­ein­an­der, dass es pein­lich ist — der Abschuss ist ihr Wahn, Nazis­deutsch­land hät­te zusam­men mit den ande­ren faschi­sti­schen Län­dern ein „katho­lischs Boll­werk“ gegen den bösen Frei­mau­er­geist gebil­det. Es tut mir leid — aber das ist ein­fach nur dumm und beschä­mend, damit will ich nicht szu tun haben.

        Auf so unbe­stä­tig­te Quel­len darf man sich nicht ohne inne­re Distanz einlassen.

  10. Wenn ich hier noch­mals einen Gedan­ken zu dem unsäg­li­chen Aus­spruch “ wer bin ich,zu urtei­len.…“ äußern darf:
    nach mei­ner Mei­nung müs­sen wir,Otto Nor­mal­ver­brau­cher und ‑ver­brau­che­rin so sprechen,denn auch im hete­ro­se­xu­el­len Bereich gibt es,na, sagen wir mal vor­sich­tig, Normab­wei­chun­gen und Praktiken,die von Gott sicher so nicht erwünscht sind,von Ver­hü­tung mal ganz zu schweigen.
    Aber von einem Priester,Bischof oder gar Papst ver­lan­ge ich kla­re Ansa­gen zum The­ma Sexualität.
    Ganz ein­fach deshalb,weil ich grund­sätz­lich erst mal annehme,das die­se geweih­ten Per­so­nen­grup­pen ÜBER der Sexua­li­tät ste­hen und zwar schon wegen des Zölibates,das sie leben.
    Dar­um kön­nen und MÜSSEN sie auch urtei­len und not­falls auch VERurteilen,denn das ist letz­ten­en­des ihre Aufgabe!!
    Das welt­li­che Leben wird ja schon (schlecht und recht) von den Staa­ten reguliert,da braucht es wirk­lich kei­ne Kirche.
    Aber das mora­li­sche Leben und das,was man so als „See­len­heil“ bezeichnet,dafür ist die Kir­che sehr wohl da und auch die ein­zi­ge und letz­te Instanz.
    Es macht schon Angst,wenn der Ober­hir­te die­ser „Instanz“ sich mehr oder weni­ger für nichts zustän­dig fühlt.…
    Ja,wer,wer dann !!??

    • Aus der kirch­li­chen Leh­re her­aus kann kei­ne ande­re Form der Sexua­li­tät als die hete­ro­se­xu­el­le inner­halb einer sakra­men­ta­len Ehe ohne Ver­hü­tungs­mit­tel gut­ge­hei­ßen wer­den. Alles ande­re sind Ver­su­che, die a prio­ri zum Schei­tern ver­ur­teilt sind.

      Daß die Sexu­al­mo­ral ein zen­tra­ler Schlüs­sel ist, um gan­ze Gesell­schaf­ten zum Guten oder Schlech­ten steu­ern zu kön­nen, wis­sen die Kir­chen­fein­de wie Frei­mau­rer, „Erleuch­te­te“, Okkul­ti­sten, Sozia­li­sten, Libe­ra­li­sten usw. ganz genau. Die eige­nen Trie­be im Griff zu haben, ist die Basis jeder Kul­tur. Das See­len­heil ist im hohen Maße von einer intak­ten Sexu­al­mo­ral abhän­gig, denn Men­schen mit einer sol­chen sind auch für ande­re Ver­lockun­gen weni­ger anfällig.

  11. Wenn ich nicht­gläu­big wäre im Bis­tum Trier und wür­de die Wahr­heit und Chri­stus suchen und ich wür­de sie nicht fin­den, dann wür­de ich mich nach mei­nem Tod bei Chri­stus beschwe­ren. Ich wür­de dem Herrn sagen „Das ist dein Bischof der mich nicht durch­ge­las­sen hat zu Dir“. Und ich glau­be der Herr wür­de mir recht geben und sagen „Es ist mein Bischof der aber von mir nicht bezahlt wor­den ist“. Und ich wür­de die sel­be Gna­de emp­fan­gen wie der am Kreuz neben dem Herrn.
    „Seg­ne uns Maria“
    Per Mari­am ad Christum.

  12. Aus ärzt­lich-katho­li­scher Sicht sind die Aus­sa­gen von Bischof Dr. Acker­mann falsch und eine Belei­di­gung der (katho­li­schen) Ärz­te und Seel­sor­ger, die ver­än­de­rungs­wil­li­gen, lei­den­den Homo­se­xu­el­len hel­fen wol­len. Prak­ti­zie­ren­de Homo­se­xu­el­le sind nicht gesund und stel­len mit ihren Taten und For­de­run­gen eine gesell­schaft­li­che, mora­li­sche, see­li­sche und gesund­heit­li­che Gefähr­dung von Män­nern dar. Will das der Bischof? Und wie kommt RADIO VATIKAN dazu zu behaup­ten, Homo­se­xua­li­tät bedür­fe nicht der Hei­lung? Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Fra­gen an den Bischof aus ärzt­li­cher Sicht beim Bund Katho­li­scher Ärz­te, http://www.bkae.org

  13. Lie­be Leu­te, zäh­len wir doch ein­mal 1 + 1 zusammen.
    Wes­halb setzt Acker­mann sich so sehr für die Homo­se­xu­el­len ein?

    • Sol­che Postings sind unse­ri­ös und ver­leum­de­risch — haben Sie kon­kre­te Anhalts­punk­te für Ihre ange­deu­te­te Unter­stel­lung, dann müs­sen Sie sie auch nennen.
      Andern­falls streu­en Sie schmut­zi­ge Gerüchte.
      Das ist einem Katho­li­ken jedoch nicht erlaubt.

      • Was soll hier eine Unter­stel­lung sein? Was soll ein schmut­zi­ges Gerücht sein? Ich weiß jetzt wirk­lich nicht auf was sie hin­aus wol­len! Jesus hat das Pha­ri­sä­er­tum bekämpft mit viel Lie­be und Barm­her­zig­keit und mit Gleich­nis­sen belegt! sie­he Sama­ri­ter und Mensch von Räu­bern überfallen.

      • O Mann — jemand hat mir anonym geschrie­ben, weil ich ihm hier nicht mehr geant­wor­tet habe. Wuss­te erst gar nicht, um was es geht.

        also @ Hei­ko Hofmeister:

        Sie kön­nen sich abre­gen, weil ich mich nicht auf Sie bezo­gen hatte.

        Ich mein­te an @ Dario: wenn man sol­che Postings setzt, sug­ge­riert man neben vie­lem Unkla­rem auch, dass der Bischof selbst … das Pro­blem haben könn­te und des­halb die betref­fen­de Grup­pe in Schutz nimmt. Das fin­de ich jedoch ver­leum­de­risch. Sie streu­en damit bewusst ein Gerücht über die Nei­gun­gen des Bischofs. und das ist — eagl wie man zu der sache selbst steht — nicht in Ordnung.

        @ dario

        …und damit sag­te ich nicht, dass homo=schmutzig, son­dern ich mein­te: Gerücht=schmutzig!

  14. Bischof Acker­mann @Dario setzt sich nicht für „die Homo­se­xu­el­len“ ein. Wür­de er das tun, wür­de er ihnen hel­fen aus ihrem Tun und Den­ken her­aus­zu­kom­men. Bischof Acker­mann negiert ein­fach die Aus­sa­gen der Bibel wie auch des Kate­chis­mus, daß prak­ti­zier­te Homo­se­xua­li­tät Sün­de ist sowie auch die Homo­pro­pa­gan­da Sün­de ist.
    Bischof Acker­mann ist das Opfer sei­nes eige­nen Trug­bil­des. Aber bedau­ern tue ich ihn nicht. Sei­ne Aus­sa­gen sind Was­ser auf die Müh­len der aggres­si­ven Homo­lob­bies in Staat und Gesell­schaft, die sogar vor Klein­kin­dern nicht haltmachen.

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