„Lieben wir den neuen Papst. Er kümmert sich um die Armen und verachtet das Dogma“

Benedikt XVI. auf dem Stuhl im Vatikan, doch nicht dem Stuhl des Petrus
Bene­dikt XVI. sitzt im Vati­kan, aber nicht auf dem Stuhl des Petrus

(Rom) Je tie­fer die Katho­li­sche Kir­che in das Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus ein­taucht, desto mehr läßt sich beob­ach­ten, daß nicht weni­ge wäh­rend des Pon­ti­fi­kats von Bene­dikt XVI. ent­stan­de­ne, akti­ve Inter­net­in­itia­ti­ven ihre Aus­rich­tung ange­paßt haben oder gegen­über dem neu­en Pon­ti­fi­kat in ein Schwei­gen ver­sun­ken sind oder ihre Arbeit völ­lig ein­ge­stellt haben. Die Grün­de dafür sind sicher viel­fäl­tig. Sie rei­chen von einer empa­thi­schen Papo­la­trie über Ver­un­si­che­rung bis zur Ver­wir­rung, die durch gewis­se Gesten und Wor­te des argen­ti­ni­schen Pap­stes ver­ur­sacht wer­den. Die Wahr­schein­lich­keit ist unter Katho­li­ken groß, daß sie eher das Schwei­gen wäh­len, als den regie­ren­den Papst zu kri­ti­sie­ren. Die­sen Weg sind bestimm­te Prie­ster gegan­gen, die unter Bene­dikt XVI. sehr akti­ve Blogs im Inter­net betrie­ben. Nicht sel­ten dürf­te dabei hin­ter dem neu­en Schwei­gen Angst vor Ver­gel­tung stecken. Ein Phä­no­men, Angst vor Sank­tio­nen, das zu den Zei­ten des angeb­lich so „gestren­gen“ Bene­dikts XVI. unbe­kannt war, für jede Sei­te. Das Kli­ma unter dem neu­en, „offe­nen“ Papst hat sich hin­ge­gen grund­le­gend geändert.

Das neue Schweigen der Normalisten

Papst Bene­dikt XVI. sti­mu­lier­te die Dis­kus­si­on in Form einer brei­ten intel­lek­tu­el­len Aus­ein­an­der­set­zung. Eine ver­nunft­be­ton­te Sicht, die sich auf ein aus­ge­präg­tes Bewußt­sein für das Sakra­le stütz­te. Papst Fran­zis­kus scheint mit einem unter­ent­wickel­ten Sen­sus für die Hei­li­ge Lit­ur­gie aus dem Bauch her­aus zu han­deln. Eine Aus­rich­tung, die vie­le Mit­läu­fer zu fin­den scheint, erleich­tert sie ja tat­säch­lich auch das Mit­lau­fen: „Wer bin ich, um zu urtei­len?“, die Leug­nung eines abso­lut Guten, die „Abschaf­fung“ der Sün­de, der Ein­druck eines Lais­sez fai­re und einer unde­fi­nier­ten, flu­iden Pra­xis. Wenn man es nicht die Anpas­sung der Kir­che an den vor­herr­schen­den Rela­ti­vis­mus nen­nen will, dann kommt man einer Öff­nung gegen­über dem Rela­ti­vis­mus jeden­falls sehr nahe. Mit einem Papst auf dem Thron, der sich mehr dar­um bemüht, Chri­sten zu kri­ti­sie­ren, die nach Glau­bens­si­cher­heit suchen, weil ihnen das von Chri­stus der Kir­che und damit der Mensch­heit anver­trau­te Glau­bens­gut nicht belie­big und damit egal ist, schei­nen man­che Katho­li­ken das Schwei­gen zu bevor­zu­gen. In ein Schwei­gen kann man ver­sin­ken, ein Schwei­gen kann man aus Sor­ge bevor­zu­gen, in ein Schwei­gen kann man gezwun­gen wer­den, ein Schwei­gen kann man auch als Form des inne­ren Exils wählen.

Neue „hitzige“ Eiszeit

Der ehe­ma­li­ge Chef­re­dak­teur des Catho­lic Herald, Wil­liam Oddie schrieb am 12. Juli einen Leit­ar­ti­kel zum Blog­ein­trag eines jener Prie­ster, die unter Bene­dikt XVI. beson­ders aktiv waren. Der Ein­trag lau­tet: „Um die Ein­heit der Kir­che zu wah­ren, kommt die Treue zum Papst jetzt bes­ser durch Schwei­gen zum Aus­druck“. Eine Posi­ti­on, die Katholisches.info nicht teilt. Die Über­le­gun­gen Oddies machen jedoch den statt­fin­den­den Kli­ma­wan­del in der Kir­che hin zu einer neu­en „hit­zi­gen“ Eis­zeit sicht­bar. Jener Eis­zeit, die jüngst ein Land­pfar­rer in der nord­ita­lie­ni­schen Diö­ze­se Nova­ra zu spü­ren bekam (sie­he eige­nen Bericht Kirch­li­che Ehe­leh­re für Kar­di­nal Bal­dis­se­ri „Wahn­sinn“? – Kar­di­nal Col­lins wider­spricht Kas­per). Der Pfar­rer hat­te es gewagt, im Pfarr­blatt das Ehe­sa­kra­ment zu ver­tei­di­gen und dabei bestimm­te, auch unter Katho­li­ken ver­brei­te­te Prak­ti­ken zu kri­ti­sie­ren. Umge­hend wur­de er von Neo-Kar­di­nal Loren­zo Bal­dis­se­ri, dem Sekre­tär der Bischofs­syn­ode vor der inter­na­tio­na­len Pres­se dem Spott preis­ge­ge­ben. Zeit­gleich sag­te Kar­di­nal Tho­mas Col­lins, Erz­bi­schof von Toron­to genau das­sel­be, was der Dorf­pfar­rer gesagt hat­te. Eine unüber­seh­ba­re Ver­wir­rung, die durch die gegen­sätz­li­chen Aus­sa­gen zwei­er Kar­di­nä­le (und eines armen Pfar­rers) am sel­ben Tag ver­ur­sacht wer­den. Wie aber sah die Reak­ti­on in der katho­li­schen Inter­net­welt aus? Wer berich­te­te, wer schwieg, wer recht­fer­tig­te das unsäg­li­che, alles ande­re als väter­li­che Ver­hal­ten von Kar­di­nal Baldisseri?

Katholisches.info ist der Mei­nung, daß das zuneh­mend bestürz­te Schwei­gen man­cher „Nor­ma­li­sten“, die irri­tiert sind, sich ohn­mäch­tig füh­len und alles nur mehr für sinn­los erach­ten, aber Kri­tik an bedenk­li­chen Hal­tun­gen des Pon­ti­fex für undenk­bar hal­ten, nicht der rich­ti­ge Weg ist. Viel­mehr ist mehr denn je ein respekt­vol­les, aber muti­ges, kla­res und stand­haf­tes Wort zur Ver­tei­di­gung der Wahr­heit gefordert.

Weg ins innere Exil

Den­noch läßt es nicht unbe­ein­druckt, was Wil­liam Oddie schreibt, wenn er meint, sich immer weni­ger per­sön­lich invol­viert und damit ange­spro­chen zu füh­len. Das was in der Kir­che geschieht, scheint nicht mehr das Sei­ne zu sein. Der Weg in das inne­re Exil. War­um? Weil die Wirk­lich­keit offen­sicht­lich den Erwar­tun­gen wider­spricht. Doch gera­de in schwie­ri­ger Zeit muß das, darf das, was in der Kir­che geschieht nicht gleich­gül­tig las­sen, darf es kei­nen Rück­zug in das Schnecken­haus geben, denn zur Opti­on des Schwei­gens und des Rück­zugs gilt es zu sagen: non pos­su­mus, non volu­mus, non debe­mus. Das bedeu­tet, dem Papst wirk­lich treu zu sein. Nicht das Schwei­gen. Die Zukunft kennt nur der Herr, wir haben also kei­nen Grund zur Resi­gna­ti­on, so ver­lockend die­se Opti­on auch sein mag, ange­sichts des­sen, was fast tag­täg­lich an neu­en Irri­ta­tio­nen durch Papst Fran­zis­kus und sei­ne Entou­ra­ge aus­ge­löst wird. Der nun zuse­hends ins Schwei­gen ver­fal­len­de Wil­liam Oddie gehört zu den „Nor­ma­li­sten“, zu jenen zahl­rei­chen katho­li­schen Blogs und Nach­rich­ten­sei­ten, die seit 16 Mona­ten man­tra­haft behaup­ten, daß „kein Blatt“ zwi­schen Bene­dikt XVI. und Fran­zis­kus pas­se, daß ledig­lich der Stil anders sei. Doch mehr als zur Auto­sug­ge­sti­on taugt die For­mel offen­bar nicht.

Hier der Leit­ar­ti­kel von Wil­liam Oddie, der in der bri­ti­schen katho­li­schen Wochen­zei­tung Catho­lic Herald ver­öf­fent­licht wur­de, deren Chef­re­dak­teur er von 1998–2004 war. Oddie ist ein „Nor­ma­list“. Nach der Ankün­di­gung des Amts­ver­zichts von Papst Bene­dikt schrieb er den Leit­ar­ti­kel „Väter tre­ten nicht zurück“. Nach der Wahl von Fran­zis­kus bekann­te er sich umge­hend als unein­ge­schränk­ter Anhän­ger des neu­en Pap­stes. Sei­ne Über­le­gun­gen gewin­nen dadurch 16 Mona­te nach dem Kon­kla­ve spe­zi­fi­sches Gewicht.

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Um Einheit der Kirche zu wahren ist es besser zu schweigen

von Wil­liam Oddie

“Father Bla­ke meint, daß zur Wah­rung der Ein­heit der Kir­che, die Treue zum Papst der­zeit bes­ser durch Schwei­gen zum Aus­druck kommt. Ich fürch­te, daß er damit recht haben könnte“.

Was geschieht genau, wenn Bischö­fe und Prie­ster zu den grund­le­gend­sten Fra­gen des Glau­bens und der Moral – zu den Leh­ren, die im Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che so klar erklärt sind – sich so radi­kal von­ein­an­der unter­schei­den und wenn gleich­zei­tig ein Kar­di­nal die­se Leh­ren als „Wahn­sinn“ und ein ande­rer sie als unver­än­der­li­che Leh­re der Kir­che bezeich­net? Weiß noch jemand, was die Kir­che glaubt?

Die Fra­ge führ­te mich erneut zu einem der kämp­fe­risch­sten Blogs, die ich seit eini­ger Zeit lese, zu einem Ein­trag, den ich bereits mehr­fach gele­sen habe, seit ich ihn am ver­gan­ge­nen Frei­tag zum ersten Mal sah. Er ist sehr kurz und ich bin ver­sucht, ihn als letz­te Bot­schaft von Father Bla­ke zu bezeich­nen ((Was übri­gens nicht der Fall ist, wie neue­re Ein­trä­ge zei­gen.)) Ich schaue mei­nen Blog an und stel­le fest, daß ich selbst eigent­lich das beste Bei­spiel bin. Ich füh­le mich immer weni­ger betei­ligt. Ich schrei­be weni­ger Ein­trä­ge als frü­her. Immer öfter den­ke ich, daß das Schwei­gen alles ist.

Unter Bene­dikt fand ein glor­rei­cher Kampf stand, ein stän­di­ger Kampf, der auf den Papst fokus­siert und durch den Papst moti­viert war, um zur Kir­che zurück­zu­keh­ren, wie sie wirk­lich vom Kon­zil gewollt war. Ein Kampf für die Her­me­neu­tik der Kon­ti­nui­tät. Es war ein Kampf, der am Ende aus­sah, als wür­den wir ihn gewin­nen. Dann kam der Schlag mit dem Amts­ver­zicht von Benedikt.

Nach einem untrag­ba­ren Inter­re­gnum wur­de ein neu­er Papst gewählt, ein guter und hei­li­ger Mann mit dem Herz eines Hir­ten. Alles schien gut zu gehen, auch wenn er nicht die­sel­be dog­ma­ti­sche Nei­gung Bene­dikts hat­te. Alles dies­be­züg­li­che wur­de der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on über­las­sen. Ich fand mich wie­der, wie ich erklär­te, daß Fran­zis­kus aus her­me­neu­ti­scher Sicht ganz Ratz­in­ge­ria­ner sei, völ­lig ortho­dox, alles was ein Papst eben brau­che, nur der Stil sei anders. Das glau­be ich noch immer. Aber es liegt eine zuneh­men­de Unsi­cher­heit in der Luft, die nicht mehr über­se­hen wer­den kann. „Man wuß­te, wo die Kir­che und der Papst ste­hen“, sagt Father Bla­ke. Jetzt haben wir einen Papst, der von vie­len Fein­den der Katho­li­schen Kir­che geliebt wird, wie der Abtrei­bungs­ver­fech­te­rin Jane Fon­da, die ver­gan­ge­ne Woche twit­ter­te: „Lie­ben wir den neu­en Papst. Er küm­mert sich um die Armen und ver­ach­tet das Dogma“.

Mit ande­ren Wor­ten: Für Fon­da und Gleich­ge­sinn­te ist die Kir­che kei­ne dog­ma­ti­sche Grö­ße und daher kei­ne Bedro­hung mehr. Das ist es, was die Welt heu­te annimmt: Alles unter­liegt stän­di­gen Ver­än­de­run­gen. Bald wer­den die wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­nen, so den­ken sie, zu hören bekom­men, daß sie getrost wie alle ande­ren Gläu­bi­gen die Hei­li­ge Kom­mu­ni­on emp­fan­gen kön­nen. So hat es Kar­di­nal Kas­per beim Kon­si­sto­ri­um im Febru­ar dar­ge­stellt. War der Papst mit ihm ein­ver­stan­den? Dies­be­züg­lich scheint es eine gewis­se Unsi­cher­heit zu geben, obwohl der Hei­li­ge Vater bereits das Behar­ren von Kar­di­nal Mül­ler, daß sich nichts ändert, gewäh­ren läßt.

Wir wer­den sehen, was bei der Syn­ode pas­siert, doch ich fürch­te, daß es noch wei­ter­ge­hend sein wird. Was wir bereits heu­te sehen, ist, daß die viel­ver­spre­chen­de und glück­li­che Mor­gen­rö­te die durch das Pon­ti­fi­kat von Bene­dikt XVI. für die Kir­che ange­bro­chen war, sich auf­ge­löst hat, um nie wie­der­zu­keh­ren. Und ich und vie­le ande­re, wie mir scheint, füh­len, daß es immer weni­ger Din­ge gibt, die wir sagen können.

Einleitung/Übersetzung: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Chie­sa e Postconcilio

101 Kommentare

  1. „Wer bin ich, um zu urteilen?“
    Im Fal­le der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta hat Herr Ber­go­glio aber sehr klar geurteilt.
    Er „ver­ach­tet das Dogma“.
    Wenn er das Dog­ma ver­ach­ten soll­te, hät­te sich Ber­go­glio doch sel­ber exkom­mu­ni­ziert, wenn man das Papst­amt als die­nen­des und nicht als abso­lu­ti­sti­sches Amt ver­steht. Es herrscht aber die weit­ver­brei­te­te Mei­nung, dass ein Papst all­mäch­tig sei und sich nir­gend­wo unter­zu­ord­nen habe. Man meint wohl auch, dass der all­mäch­ti­ge Papst Jesus an der einen oder ande­ren Stel­le kor­ri­gie­ren müs­se, wie bei­spiels­wei­se bezüg­lich der Unauf­lös­lich­keit der Ehe. Die­se Leu­te ver­ges­se wohl völ­lig, dass der Papst Stell­ver­tre­ter Chri­sti und nicht Nach­fol­ger Chri­sti oder Chri­stus selbst ist.
    Per Mari­am ad Christum.

  2. Der Pes­si­mis­mus die­ses Wil­liam Oddie ist uner­träg­lich. Wer sich selbst zum Schwei­gen ver­ur­teilt, wird natür­lich nichts bewe­gen. Ein Bei­spiel, dem man auf kei­nen Fall fol­gen sollte.

  3. Schwei­gen, Rück­zug, Resignation …
    oder reden, die Fin­ger auf die Wun­den legen …?
    Ich den­ke, es ist auch Sache des Cha­rak­ters des Einzelnen.
    Auf jeden Fall gibt es ein bered­tes Schwei­gen, sogar ein lau­tes Schweigen.

    Die Kir­che ist zerrissen!
    Unse­re Pfar­rei bekommt ab 15. Sep­tem­ber einen jun­gen Vikar.
    Auf einem Foto ist er mit dem römi­schen Kra­gen abge­bil­det, was mich vor­ab schon mal gefreut hat.
    Ein PGR-Kol­le­ge, extrem libe­ral aus­ge­rich­tet- äusser­te sich dar­auf­hin per Mail schon ableh­nend. Der Kaplan schei­ne ihm nicht fort­schritt­lich. Es läge nun an jenem, ihn „vom Gegen­teil zu überzeugen“.
    Der jun­ge Vikar muss also so sein oder wer­den, wie der betref­fen­de PGR es möch­te: fortschrittlich.
    Ist das eine gute Basis für eine frucht­ba­re Zusammenarbeit?

    • @ Mari­en­zweig

      PGR und ( „gute“) Zusam­men­ar­beit? Das kann man ver­ges­sen! Allein das Wort PGR ver­ur­sacht mir schon Schmer­zen! Es ist über­all das Glei­che — eine Ban­de von völ­lig glau­bens­lo­sen Wich­tig­tu­ern und Selbst­dar­stel­lern ( Par­don, fast hät­te ich’s ver­ges­sen -. Wich­tig­tue­rin­nen und Selbst­dar­stel­le­rin­nen), die in der Gemein­de das Sagen haben. Emsig arbei­ten sie für die Ver­nich­tung der katho­li­schen Kir­che. Ein Prie­ster, und schon gar kein tra­di­tio­nell gläu­bi­ger, hat hier kei­ne Chan­ce! Schnel­ler als er den­ken kann, wird er aus­ge­schal­tet bzw. „gegan­gen“!
      Nicht nur in unse­rer Gemein­de steht der PGR voll hin­ter der Ver­ei­ni­gung „Wir sind Kirche“!

      • Wir sind ein win­zi­ges PGR-Team:
        Unser lehr­amts­treu­er Prie­ster, der aber lei­der gessund­heit­lich ange­schla­gen und daher ziem­lich schwach ist und drei Leu­te, zwar katho­lisch, doch sich immer mehr der evan­ge­li­schen Kir­che anglei­chen wol­lend und ich.
        Ich füh­le mich mehr und mehr fremd und bin heil­froh, wenn im näch­sten Jahr ein neu­es Team gewählt wird.
        Dann kann ich mich end­lich zurück­zie­hen und darf wie­der eine ein­fa­che Bete­rin sein.
        Auch unser Pfar­rer wird uns verlassen.
        Wird er in sei­nem neu­en Wir­kungs­feld mehr Men­schen vor­fin­den, die glück­lich sind, katho­lisch zu sein?
        Krank und ange­schla­gen war er den unter­schwel­li­gen Kämp­fen wohl nicht mehr gewachsen.
        Glau­ben Sie mir bit­te, wenn ich Ihnen sage: Nicht alle PGR´s fal­len in die Kate­go­rie, die Sie beschreiben.
        Ich gehö­re defi­ni­tiv nicht dazu.
        Aber es wird den Ein­zel­nen unter uns immer schwe­rer gemacht, katho­lisch zu sein.
        Wir sind ja rück­stän­dig und ste­hen dem Umbau der katho­li­schen­Kir­che und damit dem Fort­schritt im Weg.
        Wel­cher Weg wird das sein?

  4. Vor eini­gen Tagen schrieb auf kath.net Folgendes:

    „Es voll­zieht sich, auch hier wie­der in der Dis­kus­si­on, eine schlei­chen­de Pro­te­stan­ti­sie­rung des Glau­bens. An die Stel­le der einen Wahr­heit in der Kir­che, die lehr­amt­lich fest­ge­legt ist, tritt die Inter­pre­ta­ti­on des Lai­en, der, je nach Welt­blick, sich sei­ne eige­ne Glau­bens­wahr­heit basteln muss, weil, wie Sie ja schrei­ben, Kar­di­nä­le „Feh­ler“(!) machen und die Ver­bind­lich­keit der Leh­re infra­ge stel­len. Ohne Ver­bind­lich­keit ist jedoch kein glaub­wür­di­ges Zeug­nis abzulegen.

    Für einen harm­lo­sen Feh­ler wür­de ich das Bestrei­ten grund­le­gen­der Lehr­in­hal­te der Kir­che nicht anse­hen. Im Gegen­teil, durch die­ses Bestrei­ten der Ver­bind­lich­keit der Leh­re gerät der Glau­be not­wen­dig in die Kri­se. Dies anzu­spre­chen ist mehr als not­wen­dig, denn ohne ver­bind­li­che Wahr­heit ist der Glau­be leer; ein schö­nes Märchen.

    Es hat also nichts mit Mäke­lei zu tun, wenn man auf die­sen schlei­chen­den Zer­set­zungs­pro­zeß hinweist.“

    wei­ter schrieb ich: „Wenn nicht ein­mal die katho­li­sche Leh­re von eini­gen expo­nier­ten Kar­di­nä­len ernst genom­men wird, wie soll dann ein Laie für eine authen­ti­sche Ver­kün­di­gung sor­gen? Was ist denn für Kar­di­nal Leh­mann noch authen­tisch am katho­li­schen Glauben?

    Mitt­ler­wei­le gefällt sich doch ein nicht unwe­sent­li­cher Teil hoher Amts­trä­ger der Kir­che, nahe­zu alles an Katho­li­zi­tät zur Dis­po­si­ti­on zu stel­len. Unter dem Schlacht­ruf der not­wen­di­gen, will hei­ßen zwin­gen­den(!) „Refor­men“, reißt man das Fun­da­ment nie­der und teilt an die Gläu­bi­gen nur hei­ße Luft aus. 

    Leh­re braucht immer Lehr­au­to­ri­tät, wo die dahin fällt, bleibt von der Leh­re nichts übrig. Am Deut­lich­sten wird das am Ehe­be­griff, der mitt­ler­wei­le der­art durch­lö­chert ist, dass man statt von Ehe nur noch von Lebens­ent­wür­fen spre­chen mag.

    Authen­ti­zi­tät ist ohne kon­kre­te Bestim­mung nicht her­stell­bar, im Rela­ti­vis­mus wird eben nur noch mit Zitro­nen gehandelt.“

    Danach brach ein wüten­der Sturm der Ent­rü­stung los. Mir wur­de unter­stellt, ich hät­te einen neu­ro­ti­schen Cha­rak­ter und klam­me­re mich an Syste­me! Zudem sei nun belegt, dass ich ein Pha­ri­sä­er übel­ster Sor­te sei. 

    Wört­lich schrieb ein User, der von einer ande­ren Lese­rin — die ihn wohl kennt — als Theo­lo­ge (Prie­ster?!) ange­spro­chen wur­de: „Die­ses Phä­no­men des sich Klam­merns an ein System, hier die Glau­bens­leh­re, dort der öko­no­mi­sche Erfolg, wie­der woan­ders der gesell­schaft­li­che Pre­sti­ge-Erfolg, ist weit ver­brei­tet. Fällt die­ses System, fällt auch der Mensch, der sich dar­an bis jetzt fest­ge­hal­ten hat. Die Angst vor die­sem Fall ist nicht gering und das prägt das Wesen sol­cher Menschen.“

    Auf mei­ne Bit­te an die Redak­ti­on, sol­che direk­ten, per­sön­lich belei­di­gen­den Angrif­fe doch zu unter­bin­den, geschah nichts, im Gegen­teil, die Angrif­fe nah­men noch an Inten­si­tät zu, ich wur­de der Unfä­hig­keit bezich­tigt, logisch struk­tu­riert zu dis­ku­tie­ren und über­haupt sei ich ein ganz schlim­mer Fin­ger, der ja nur Zwie­tracht säen wolle.

    Ange­sichts sol­cher Anfein­dun­gen kann einem schon mal ein Miss­ver­gnü­gen überkommen.

    • bin auf kath.net sogar schon häu­fig zen­siert, d.h. gelöscht wor­den, wenn ich mich beklagt habe, dass der Papst mich verwirrt.

      Er hat Ver­ständ­nis für alles und jeden (Evan­ge­li­ka­le, Wieder(zivil)verheiratete, Gefäng­nis­in­sas­sen, egal ob zu recht oder nicht, etc etc) nichts und nie­man­den will er verurteilen

      Nur die Leu­te, die die Kir­che noch reli­gi­ös und nicht gewerk­schaft­lich defi­nie­ren, indem sie z.B. eine anstän­di­ge Lit­ur­gie möch­ten, indem sie aus dem leben wol­len, was immer gilt und nicht jeder Gesellschaftsmode(llen) hin­ter­her­lau­fen wol­len etc., die wer­den platt gemacht

      • Kath.net ist genau ein Bei­spiel für jene Inter­net­sei­ten, die sich oppor­tu­ni­stisch mit den neu­en Ver­hält­nis­sen arran­giert haben bzw. der Papa­la­trie ver­fal­len sind. Dass die­sel­be Sei­te noch vor andert­halb Jah­ren lei­den­schaft­lich für die Posi­tio­nen Bene­dikts gewor­ben hat, erweist sich im Nach­hin­ein als unglaub­wür­dig. Beson­ders unan­ge­nehm sto­ßen mir die „Fran­zis­kus­per­len“ auf. Das ist pein­lich­ste Hofberichterstattung.

      • @ Kosta­di­nov (17. Juli 2014 um 11:55) „bin auf kath.net sogar schon häu­fig zen­siert, d.h. gelöscht worden“

        Es gibt kein ein­zi­ges Medi­um in Öster­reich das mehr zen­su­riert als kath.net.
        Die Haupt­tä­tig­keit von kath.net ist die Unter­drückung des Rechts auf eine freie Meinung.

      • Rich­tig, bei kath.net. haben sich die Cla­queu­re Ber­go­gli­os ver­sam­melt. Jeg­li­che Kri­tik wird gelöscht. Die­se Erfah­rung habe ich auch gemacht..

    • Ich ver­such­te, mei­ne Posi­ti­on sach­lich durch Zita­te aus Papst Bene­dikts Jesus Buch zu erläu­tern, wur­de dar­ob nur um so wüster angefeindet:

      Der Leser, der mich als Pha­ri­sä­er beschimpf­te, offen­bar weil ich die Gül­tig­keit der katho­li­schen Glau­bens­leh­re so deut­lich beton­te, schleu­der­te mir ent­ge­gen: „Sie sind aber beson­ders deut­li­che Bei­spie­le einer engen, angst­vol­len Hal­tung. Zwar auf einem intel­lek­tu­ell guten Niveau, aber somit noch schäd­li­cher als das dump­fe Geschimp­fe, das sich am Inter­net so oft findet…Ich habe zum Kon­trast den berühm­ten Aus­spruch von J. Ratz­in­ger zitiert. Sei­ne ‚Libe­ra­li­tas Bava­ri­ca‘ ist, was bei @Suarez so schmerz­lich fehlt. “

      Bei dem zitier­ten Satz von Papst Bene­dikt han­del­te es sich um folgenden:

      Besag­ter Leser: „Wie erfri­schend dage­gen das gelas­se­ne Ratz­in­ger-Wort auf die Jour­na­li­sten­fra­ge „Wie vie­le Wege gibt es zu Gott?“ Sag­te der Mann, der damals noch ‚Pan­zer­kar­di­nal‘ genannt wur­de: „So vie­le wie es Men­schen gibt.“

      Er sah die­sen Satz als schlüs­si­gen Beleg dafür an, dass die Leh­re der Katho­li­schen Kir­che, je nach Inter­es­sen­la­ge, immer neu zu inter­pre­tie­ren sei.

      Mei­ne Ant­wort: „Sie lösen den Satz Papst Bene­dikts aus dem Zusam­men­hang. Schon der Ein­gangs­satz aus der von mir unten zitier­ten Pas­sa­ge aus dem Jesus Buch macht deut­lich, dass Papst Bene­dikt durch­aus die Gefahr einer sub­jek­ti­ven Fehl­deu­tung des Glau­bens, sei­ne Zurich­tung hin zu einer welt­li­chen Erlö­sungs­ideo­lo­gie, sieht und klar benennt. Nichts ande­res habe ich hier auch geschrie­ben und muss mir nun von Ihnen dar­um eine gestör­te Per­sön­lich­keit unter­stel­len lassen.“

      „Sucht zuerst das Reich und sei­ne Gerech­tig­keit, dann wird euch alles ande­re dazugegeben“(Mt 6,33).

      „Mit die­sem Wort ist eine Ord­nung der Prio­ri­tä­ten für das mensch­li­che Tun, für unse­re Hal­tung im All­tag gesetzt…Damit der Mensch recht bit­ten kann, muss er in der Wahr­heit ste­hen. Und die Wahr­heit ist das ‚zuerst Gott, Got­tes Reich‘(Vergl. Mt 6,33).Zuerst müs­sen wir aus uns selbst her­aus­ge­hen und uns Gott öff­nen. Nichts kann recht wer­den, wenn wir mit Gott nicht in der rech­ten Ord­nung ste­hen“ (J.Ratzinger)

      half nichts, ich war ein für alle­mal als Pha­ri­sä­er stig­ma­ti­siert, der eine gestör­te Per­sön­lich­keit hat.

      So wur­de ich mit Ver­bal­in­ju­ri­en nur so überzogen: 

      Hier eine wei­te­re Kost­pro­be: „Wer Angst hat und meint, eine Zuflucht gefun­den zu haben, sei es in einem Denk­sy­stem, sie es bei der Insti­tu­ti­on, die es pflegt, muss jeder Ver­än­de­rung miss­trau­en, denn sie bedroht sei­ne Sicher­heit. ..Und wer sich über­zeugt hat, in der EINZIG mög­li­chen Wahr­heit zu ste­hen, kann jeden ande­ren Weg als den eige­nen nur als Ver­ir­rung oder „Ver­wäs­se­rung des Glau­bens“ begreifen.“

      Ich will aber auch nicht unter­schla­gen, dass mir zwei hoch­ge­ach­te­te Leser in der Not bei­spran­gen, und auf den wüten­den Furor mit einer sach­li­che Ent­geg­nung ant­wor­te­ten. Ich gebe zu, ich fühlt mich, wie in einem tota­li­tä­ren Staat, in dem schon das lei­se­ste Bekennt­nis zu Katho­li­zi­tät wüste­ste Beschimp­fun­gen nach sich zieht.

      • @ Sua­rez
        Ich bewun­de­re Sie, dass Sie sich mit Papo­la­trie­an­hän­gern und Ver­än­de­rungs­lieb­ha­bern herumschlagen.
        Mei­nes Erach­tens ist das Ener­gie­schwen­dung. Machen Sie doch lie­ber ein eige­nes Blog auf, da zen­siert sie (noch) kei­ne. Zu sagen haben Sie doch katho­lisch (!!!) Fundiertes:
        https://www.blogger.com/home

      • Hoch­ge­ehr­ter @Suarez,

        Bei der wil­den Benüt­zung des Wor­tes „Pha­ri­sä­er“ wird immer ver­ges­sen daß Unser Herr Jesus Chri­stus sel­ber im pha­ri­säi­schen Milieu gebo­ren und auf­ge­wach­sen ist.
        Das Leben mit und in der Bibel war zen­tral für die from­me jüdi­sche Bevöl­ke­rung damals; die Sad­du­zä­en befan­den sich weit ent­fernt in de grö­ße­ren Städ­ten- sie kom­men in den Evan­ge­li­en kaum vor.
        Im Beson­de­ren wer­den mit ihnen kei­ne gro­ße Gesprä­che durch Jesus geführt.
        Schon am Anfang des Johan­nes­evan­ge­li­ums tritt übri­gens der Pha­ri­sä­er Niko­de­mus auf, mit dem Sym­po­si­on- Abend­ge­spräch mit Mahl­zeit- über die Fra­ge nach dem „Ewi­gen Leben“.- hier geht ves tat­säch­lich um Fun­da­men­ta­les, und die Fra­ge und ihre aus­führ­li­che Beant­wor­tung zei­chen auch wie bren­nend die­se Fra­ge damals für das pha­ri­säi­sche Juden­tum war.
        Daß der­sel­be Niko­de­mus dann auch noch unter dem Kreuz steht und den Leich­nam des Herrn mit Josef von Ari­ma­thea ver­sorgt, macht ihn nur sympathischer.
        Es gibt Tot­schla­ge­wör­ter und Totschlagephrasen.
        Ihre enor­me Geduld bei lang­wie­ri­gen Gesprä­chen und Ihr unver­dros­sen Ein­satz für den Glau­ben rufen gro­ße Bewun­de­rung bei mir vor.
        Man soll­te übri­gens dort, wo der Ein­satz nicht auf guter Erde fällt, den Staub von sei­nen Füßen schütteln.

        Cre­sce et pro­spe­re procede!

      • Hoch­ge­ehr­ter @Adrien Antoine,

        Sie haben natür­lich Recht, dass es sich um eine schlag­wort­ar­ti­ge Ver­wen­dung han­del­te, die allein dar­auf abziel­te, mich zu krän­ken und her­ab­zu­set­zen. Genau das ist ja das Erschrecken­de an dem Ablauf die­ser Dis­kus­si­on auf kath.net. Es zeigt, wie reflex­ar­tig bestimm­te pro­gres­si­ve Grup­pen in der Kir­che ihre Fol­ter­in­stru­men­te der Ver­un­glimp­fung her­aus­ho­len und sofort; „Kreu­zi­ge Ihn“ rufen. Die­se Wut, ja ich muss es Hass nen­nen, ist mir uner­klär­lich und macht mir schon ern­ste Sorgen.

        Papst Bene­dikt ver­gleicht in sei­nem Buch Jesus von Naza­reth an einer Stel­le die Pha­ri­sä­er mit dem älte­ren Bru­der aus dem Gleich­nis des ver­lo­re­nen Soh­nes. Der Vater wei­se auch den älte­ren Bru­der nicht zurück, son­dern es hei­ße ja in dem Gleich­nis: „Der Vater ant­wor­te­te ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein“ Lk 15,31

        An einer ande­ren Stel­le wie­der­um, wo es um die Reak­ti­on der Pha­ri­sä­er auf das Ähren­rau­fen der Jün­ger am Sab­bat geht, stellt Papst Bene­dikt her­aus, dass die Pha­ri­sä­er sich durch Jesus in ihrer her­aus­ge­ho­be­nen Stel­lung als Prie­ster durch Jesus und sei­ne Jün­ger bedroht fühlten.

        Es betrübt mich mitt­ler­wei­le zuneh­mend, und das passt sehr gut zu die­sem Arti­kel hier auf katholisches.info, dass die pro­gres­si­ven Grup­pen allein schon durch ihr aggres­si­ves Auf­tre­ten, eine Mei­nungs­do­mi­nanz her­stel­len, die schwer zu durch­bre­chen ist. Hin­zu tritt die Atti­tü­de, man tue dies alles nur aus rein­ster Barm­her­zig­keit, aus Sor­ge um den Glau­ben. Ähn­lich geht ja auch Papst Fran­zis­kus mit den Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta um, die er aus rein­ster Barm­her­zig­keit mit den schärf­sten Sank­tio­nen belegt und denen er kei­ner­lei Raum für eine authen­ti­sche Glau­bens­aus­übung lässt.

        Zur Kri­tik an einem Papst möch­te hier noch auf einen, wie ich den­ke, sehr wich­ti­gen Punkt hin­wei­sen. Papst Fran­zis­kus ist es, der die Pasto­ral gegen die kirch­li­che Leh­re stellt und so einen inne­ren Wider­spruch erst her­bei­führt. Er selbst ist es also, der die Ein­heit der Kir­che, immer auch geschicht­lich ver­stan­den, wenn nicht zer­stört, so doch zumin­dest infra­ge stellt. Es erscheint mir völ­lig legi­tim und mit dem katho­li­schen Glau­ben an die Hei­li­ge Katho­li­sche Kir­che ver­ein­bar, die­se wider­sprüch­li­che Hal­tung des Pap­stes zu kri­ti­sie­ren, ja sie aus inner­ster Glau­bens­über­zeu­gung, die aus dem Wort Got­tes erwächst, abzulehnen.

        Und herz­li­chen Dank noch­mals, für Ihren lie­ben Zuspruch!

      • “ Ich gebe zu, ich fühlt mich, wie in einem tota­li­tä­ren Staat, in dem schon das lei­se­ste Bekennt­nis zu Katho­li­zi­tät wüste­ste Beschimp­fun­gen nach sich zieht.“

        …und das auch noch von den eige­nen Leuten!

        Lie­ber Suarez,

        Sie kön­nen es gelas­sen neh­men. Das Beste, was Ihnen auf Kath.net pas­sie­ren kann, ist, dass man Sie sperrt, weil Sie in Schwar­ze getrof­fen haben.

        Sie sind ja nicht der Erste, dem das auf Kath.net pas­siert ist. Sie haben aber auf einem der­art hohen Niveau argu­men­tiert, dass man Sie erst rela­tiv spät als „Feind der Sache“ inden­ti­fi­ziert hat. Das ärgert natür­lich besonders.

      • Selig seid ihr, wenn ihr um mei­net­wil­len beschimpft und ver­folgt und auf alle mög­li­che Wei­se ver­leum­det werdet.
        Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Him­mel wird groß sein. Denn so wur­den schon vor euch die Pro­phe­ten verfolgt.

        Zumin­dest ist mir die­ses Wort Jesu immer ein gro­ßer Trost.
        Für Men­schen, die auch noch aus der Anony­mi­tät her­aus ihre Grob­hei­ten und ihren Unglau­ben ins WWW streu­en kann ich nur beten.
        z.B. Barm­her­zig­keits­ko­sen­kranz, Wun­den­ro­sen­kranz, mar. RK

        Die­sen gei­sti­gen Kampf kön­nen wir locker gewin­nen, denn wir sind nicht allein. s. Brief an die Ephe­ser 5
        Auf­ruf zum Kampf
        10 Und schließ­lich: Wer­det stark durch die Kraft und Macht des Herrn!11 Zieht die Rüstung Got­tes an, damit ihr den listi­gen Anschlä­gen des Teu­fels wider­ste­hen könnt.12 Denn wir haben nicht gegen Men­schen aus Fleisch und Blut zu kämp­fen, son­dern gegen die Für­sten und Gewal­ten, gegen die Beherr­scher die­ser fin­ste­ren Welt, gegen die bösen Gei­ster des himm­li­schen Bereichs.13 Dar­um legt die Rüstung Got­tes an, damit ihr am Tag des Unheils stand­hal­ten, alles voll­brin­gen und den Kampf bestehen könnt.14 Seid also stand­haft: Gür­tet euch mit Wahr­heit, zieht als Pan­zer die Gerech­tig­keit an15 und als Schu­he die Bereit­schaft, für das Evan­ge­li­um vom Frie­den zu kämpfen.16 Vor allem greift zum Schild des Glau­bens! Mit ihm könnt ihr alle feu­ri­gen Geschos­se des Bösen auslöschen.17 Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Gei­stes, das ist das Wort Gottes.
        18 Hört nicht auf, zu beten und zu fle­hen! Betet jeder­zeit im Geist; seid wach­sam, harrt aus und bit­tet für alle Heiligen,
        19 auch für mich: daß Gott mir das rech­te Wort schenkt, wenn es dar­auf ankommt, mit Frei­mut das Geheim­nis des Evan­ge­li­ums zu verkünden,20 als des­sen Gesand­ter ich im Gefäng­nis bin. Bit­tet, daß ich in sei­ner Kraft frei­mü­tig zu reden ver­mag, wie es mei­ne Pflicht ist.

      • T. de Ahu­ma­da sagt:
        17. Juli 2014 um 17:05
        Schau­en Sie mal hier:
        http://www.kath.net/news/46781
        Was soll man dazu denn noch sagen?

        Zuerst dach­te ich, Peter Win­nem­öl­ler macht sich zum Nar­ren. Dann habe ich ver­stan­den, dass er Sati­re schreibt. Unter Zen­sur­ver­hält­nis­sen ist das oft der ein­zi­ge Weg, um zu Gehör zu kommen.

      • @Leo Lämm­lein

        Zitat: „Dann habe ich ver­stan­den, dass er Sati­re schreibt.“

        Sie haben wirk­lich eine beson­de­re Art von Humor!

      • Will­kom­men in der Rea­li­tät- in der neu­en Form einer real exi­stie­ren­den Dik­ta­tur! Einer Dik­ta­tur die gif­tig reagiert je mehr sie sich mit der Wahr­heit, vor allem der Wahr­heit des Glau­bens, kon­fron­tiert sieht! Dik­ta­tur im den­ken, han­deln und füh­len. Wir sind in einem gei­sti­gen Ker­ker, der Ker­ker­mei­ster lässt es nicht zu, wenn ein Gefan­ge­ner frech wird- wenn er sich auf­bäumt gegen die offen­sicht­li­che Gefan­gen­schaft. Denk ich an Deutsch­land in der Nacht- dann bin ich um den Schlaf gebracht…!

    • Geehr­ter Suarez,
      Sie den­ken sehr struk­tu­riert und klar, beschrei­ben Rea­li­tä­ten, zie­hen logi­sche Kon­se­quen­zen und gelan­gen so zur Wahr­heit. Da man die Wahr­heit nicht wie­der­le­gen kann, muß man ihr oder dem, der sie aus­spricht, Gewalt antun. Wir leben in Zei­ten, in denen so vie­le wie noch nie Zugang zur Leh­re der Kir­che haben könn­ten. Sie müß­ten nur die rich­ti­gen Sei­ten im „www“ auf­ru­fen. Aber wer nutzt es zur Glaubensbildung?
      Die Kir­che, wel­che die Tra­di­ti­on der Apo­stel fort­setz­te, indem sie die­sen Glau­ben immer wei­ter ent­fal­te­te, ver­kommt zu einer Sache des Sen­ti­ments. Die Kir­che soll nicht mehr für das See­len­heil des Men­schen Sor­ge tra­gen. Sie soll die eige­nen Befind­lich­kei­ten befrie­di­gen. Paul Hackers Werk über das ICH bei Mar­tin Luther war für mich in die­sem Zusam­men­hang sehr erhellend.
      Mir geht es in Fami­lie, Pfar­rei und bei kath.net ähn­lich wie Ihnen.
      Blei­ben Sie tap­fer und ver­lie­ren Sie nicht Ihren Humor!
      Alles Gute!

    • Das“ System“ der Glau­bens­leh­re, aha!
      Fällt die­ses System fällt auch der Mensch, aha!
      Ver­ges­sen Sie die­sen „Theo­lo­gen“ und ärgern Sie sich nicht über die­sen „Blind­gän­ger“ — der Mann hat ja nicht alle Latten …

    • @ Sua­rez

      Ver­steh die Kath.net-Population nicht — waren die nicht gera­de gestern noch „kon­ser­va­tiv“ und schimpf­ten aus­führ­lich auf jeden, der irgend­wie dem armen Bene­dikt in die Que­re kam und etwa rela­ti­vi­stisch sein wollte?

      Das, was man Ihnen jedoch vor­wirft, läuft wohl doch mehr­heit­lich dar­auf hin­aus, dass Sie nicht rela­ti­vi­stisch den­ken. Wer es „nötig hat“, nicht rela­ti­vi­stisch zu den­ken, der kann — in deren Logik — nur schwach sein. 

      Fazit: Man wird nun auf kath.net mit F. rela­ti­vi­stisch. Hü hott — das ist wohl deren intel­lek­tu­el­le Maxi­me. Da kann man nicht dis­ku­tie­ren, wenn man immer nur hören will, was einem gera­de nach Tages­form passt.

  5. Ja küm­mert er sich denn auch wirk­lich um die Armen? Kann mir jemand mal kon­kre­te Mass­nah­men nen­nen, die er getrof­fen hat? Oder ist alles nur Verbal-Show?

    Wenn es kei­ne Armen mehr gäbe, wür­de ja der gan­zen Indu­strie der Befrei­ungs­theo­lo­gie die Geschäfts­grund­la­ge wegbrechen…

    • Er soll­te den Kir­chen­gel­der-Ver­schwen­dungs-Pro­zess stop­pen, der bei­spiels­wei­se durch den Bau unnö­ti­ger und vom Kon­zil nicht gewoll­ter Volks­al­tä­re befeu­ert wird. Beim „nach­kon­zi­lia­ren Umbau“ von Kir­chen wer­den Mil­lio­nen ver­schwen­det, die man für kari­ta­ti­ve Zwecke hät­te ver­wen­den kön­nen. Solan­ge er die­sen Pro­zess nicht stoppt, ist das gere­de von der „beschei­de­nen Kir­che“ heuch­le­risch und falsch, die ja offe­nicht­lich so viel Geld besitzt, dass sie nicht weiß wohin damit.
      Per Mari­am ad Christum.

      • ist ja auch logisch… wenn er hel­fen wür­de, die Armen aus der Armut zu befrei­en, wür­de ja die gesam­te Geschäfts­grund­la­ge der Befrei­ungs­theo­lo­gie wegbrechen

    • Sehr rich­tig. Die poli­tik soll­te der Papst den Poli­ti­kern über­las­sen. es gibt genug, die das Los der armen ver­än­dern wol­len mit zum teil ver­hee­ren­den Ergeb­nis­sen für die Gesamt­ge­sell­schaft. Allei­ni­ges Geschwätz bringt nichts wei­ter. Theo­lo­gie ist eben die schwa­che Sei­te die­ses Pap­stes, daher die Abwäl­zung auf All­ge­mein­hei­ten. Papa­trie fin­de ich eine gelun­ge­ne Wortbildung.

  6. Nicht immer ist Schwei­gen ange­bracht. Papst Pius XII.
    hat bereits im Jah­re 1949 ein in einer ein­drück­li­chen Mahn­re­de auf dem Petersplatz
    vor den Gefah­ren der kirch­li­chen Ver­beu­gung vor dem Geist der Welt gewarnt:
    -
    „Wollt ihr eine Kir­che, die schweigt,
    wo sie spre­chen müsste,
    eine Kir­che, wel­che das Got­tes­ge­setz abschwächt,
    es an den Geschmack des mensch­li­chen Wil­lens anpas­sen will,
    wenn sie ver­pflich­tet ist, es mit lau­ter Stim­me zu proklamieren,
    eine Kir­che, wel­che sich ent­fernt vom uner­schüt­ter­li­chen Fundament,
    auf wel­ches Chri­stus sie begrün­det hat,
    um sie bequem dem unbe­stän­di­gen Stand der Tages­mei­nung anzupassen
    oder sie der gera­de gül­ti­gen Mei­nung preiszugeben
    [….]
    Gelieb­te Söh­ne und Töchter!
    Geist­li­che Erben einer unge­zähl­ten Legi­on von Beken­nern und Märtyrern!
    Ist dies eine Kir­che, die ihr ver­ehrt und liebt?
    Wür­det ihr in einer sol­chen Kir­che die Lini­en des Ange­sich­tes eurer Mut­ter erkennen?
    Wür­det ihr euch einen Nach­fol­ger des ersten Petrus vor­stel­len können,
    der sich sol­chen Ansprü­chen beu­gen würde?“
    -

    • @defendor

      Sie haben immer wie­der pri­ma Ein­ga­ben durch Zita­te, die für die jewei­li­ge Situa­ti­on zutref­fend sind bzw. die­se ent­lar­ven bzw. das Heil­mit­tel bedeu­ten kön­nen. Ich lese Sie ger­ne und ler­ne dabei.

      Dan­ke für die­se Handreichungen!

  7. Tief trau­rig!
    Vor 10 Jah­ren neu bekehrt, blüh­te mei­ne Lie­be zu Gott ganz tief auf. Ich hat­te einen Hl. Vater, Ben­ne­dikt, dem ich blind gefolgt wäre, dem ich auch heu­te noch 100 % ver­traue. Ich habe sehr geweint als er zurücktrat.
    Dann kam Fran­zis­kus und alles war anders.
    Schwei­gen???? Wir dür­fen doch gar nicht mehr reden, bei kath­net wer­den Leser­brie­fe, die auch nur im Ansatz kri­tisch sind, ein­fach nicht abge­druckt. Unse­re Prie­ster vor Ort — Schweigen-!
    Ich habe gefragt, mehr als ein­mal und immer wie­der „kei­ne Ant­wort“ (die treu­en Prie­ster), lau­tes Jubeln( die Moder­ni­sten). Und wis­sen Sie was? Der Satz: „Wer bin ich, die­sen zu ver­ur­tei­len…“ hat mich eben­falls mund­tot gemacht. Auch wenn der eine oder ande­re dar­über lacht: ich habe auch Angst, mich durch offe­ne Ableh­nung gegen­über dem Papst selbst zu exkom­mu­ni­zie­ren. Für mich gilt: Du bist Petrus der Fels, heißt also Jesus ver­trau­en und der katho­li­schen Kir­che die Treue halten.
    Herr, wo bist du??? Nur die inne­re Gewiss­heit, dass GOTTES Wege nicht unse­re Wege sind hält mich noch hoch.
    Zurück­zie­hen, schwei­gen, lei­den. Gleich­ge­sinn­te fin­den sich nicht mehr vie­le und zu einer offe­nen Spal­tung unter Katho­li­ken will ich nicht beitragen.
    Wer bin ich, die­sen zu verurteilen.….stöhn
    Die Hl. Mes­se in unse­rer Stadt hat sich jetzt schon ganz schön ver­än­dert. Wir sin­gen mitt­ler­wei­le auch Eng­lisch und wer­den DEUTLICH moder­ner. Ich kom­me mir vor wie im fal­schen Film der ein­fach nicht enden will.
    Und kei­ner holt mich da raus. Selbst mei­ne „alten“ Eltern, weit über sieb­zig sagen, freu dich doch: ENDLICH mal ein guter Papst.
    Na Bravo.
    Ver­wir­rung ohne Trost. Tra­gen wir es. Der Got­tes­mut­te zuliebe.

    • Mir geht es wie Ihnen, lie­be sabine‑f. Ich füh­le mich auch inner­lich zer­ris­sen. Einer­seits möch­te ich der Katho­li­schen Kir­che, mei­nem Glau­ben an die eine wah­re Kir­che, die Treue bewah­ren, ande­rer­seits sehe ich aber immer deut­li­cher, wie der katho­li­sche Glau­be ero­diert, sich in ein Stuhl­kreis-Gesing­sang und Tin­gel­tan­gel auf­löst, das den Geist nicht erhebt, son­dern ihn nur herabzieht.

      Ich kom­me aus dem Bis­tum Lim­burg, Sie kön­nen sich vor­stel­len, was das heißt!

      Als auf ein­mal mit­ten in der Hei­li­gen Mes­se ein Pro­test­brief gegen den eige­nen Bischof ver­le­sen wur­de, mit wut­ver­zerr­tem Gesicht, vom PGR-Vor­sit­zen­den, unter den Augen des Pfar­rers, da wuss­te ich, dass unse­re Kir­che nun in einer gewal­ti­gen Schief­la­ge ist, dass da etwas nicht mehr stimmt und vor allem, dass hier kein Geist der Lie­be, son­dern nur noch der des Has­ses, der Miss­gunst und der Über­heb­lich­keit, herrscht.

      Wie als sei plötz­lich ein Damm gebro­chen, so hat sich der Ungeist nach dem Rück­tritt unse­res gelieb­ten Papst Bene­dikts in die Kir­che ergos­sen und scheint den Glau­ben rest­los weg­ge­schwäm­mt zu haben. Über­all sieht man enga­gier­te Damen (bit­te jetzt nicht den­ken, ich wol­le hier ein Res­sen­ti­ment gegen Frau­en aus­le­ben, es sind nun mal bei uns die Pasto­ral­re­fe­ren­tin­nen, die das Zep­ter schwin­gen), die den Glau­ben in atem­be­rau­ben­den Tem­po ver­fla­chen und auf Klein­kind­ni­veau her­ab­drücken. Es gleicht mehr einem Schun­keln, denn einem wür­di­gen Got­tes­dienst. Ich über­le­ge mir ernst­haft, sol­che Got­tes­dien­ste in Zukunft kom­plett(!) zu meiden. 

      Natür­lich wird unse­re Kir­che nicht fal­len, es gibt sie ja noch, so z.B, in Afri­ka, wo wir heu­te sicher die treue­sten Katho­li­ken und besten Bischö­fe haben, nur eben nicht hier, in Euro­pa und auch nicht in Lateinamerika.

      Man soll­te auch nicht über­se­hen, dass die Kir­che in der Geschich­te auf Grund des Hoch­mu­tes eini­ger Päp­ste und Bischö­fe, schwer­sten Scha­den genom­men hat. Wo sind denn heu­te die zahl­rei­chen Chri­sten im Liba­non, in der heu­ti­gen Tür­kei, in Syri­en oder an der gan­zen Küste Nord­afri­kas. Ledig­lich noch klei­ne ver­spreng­te Enkla­ven, wo einst der Glau­be blüh­te, der dann sol­che gro­ßen Hei­li­gen, wie Augu­sti­nus her­vor­ge­bracht hat.

      Wir dür­fen im Glau­ben nicht schlapp machen und treu zur Katho­li­schen(!) Kir­che ste­hen, denn nur um die geht es, nicht um ein schlech­tes Imi­tat. Es gab schon Zei­ten mit Gegen­pä­sten und schlimm­sten Wir­ren, auch heu­te wie­der, scheint sich ein Unwet­ter über der Kir­che zusammenzubrauen.

      Ich weiß auch, wie schmerz­lich es spe­zi­ell für Sie ist, wo sie erst ein­mal Ver­trau­en in den Glau­ben gefun­den haben, die­ses Ver­trau­en wie­der stark in Mit­lei­den­schaft gezo­gen zu sehen. Manch­mal, wenn es mir wirk­lich ob der Situa­ti­on rich­tig schlecht geht, neh­me ich ein Buch von Papst Bene­dikt zur Hand oder ich stö­be­re etwas bei Augu­sti­nus und dann füh­le ich, wie mei­ne Brust wie­der frei wird, wie wie­der die Freu­de hochkommt,

      Wir soll­ten uns viel öfter gegen­sei­tig von die­sen freu­di­gen Erleb­nis­sen berich­ten, ohne unse­re Sor­gen zu verschweigenl

    • @ sabi­ne: Mir ergeht es ähn­lich. Ich habe mich in eine Art inne­re Emi­gra­ti­on bege­ben. Es wer­den wie­der ande­re Zei­ten kom­men. Chri­stus weiß sehr genau, was Er uns im Moment abver­langt. Es ist unser Kreuz, das wir tra­gen müs­sen, zu alle­dem, was wir pri­vat schon tra­gen. Aber hier hilft nur Aus­har­ren, Ver­trau­en auf Gott und wis­sen, dass wir viel­leicht die pas­sen­den Fra­gen und Ant­wor­ten noch nicht zusam­men­fü­gen können.
      Papst Fran­zis­kus ist unser Papst, das ist so, aber Chri­stus ist unser Herr. Das ist für mich noch etwas anderes.
      Ich ver­traue auf die All­macht des Drei­ei­n­i­gen Gottes.

    • „selbst zu exkommunizieren“

      Soviel Para­noia hal­te ich in Anbe­trcht des­sen, was Papst Franz I. macht, für völ­lig unnötig.

    • Durch Fest­hal­ten an der wah­ren katho­li­scher Leh­re und das deren öffent­li­che Ver­tei­di­gung spal­te­te nie­mand die Katho­li­ken, im Gegen­teil. Die Spal­tung geht von der ande­ren Sei­te aus.
      Wir sind eine Fami­lie von drei Kon­ver­ti­ten und fin­den beson­ders das Schwei­gen der Prie­ster unerträglich.
      Die Dog­ma­tik gilt näm­lich nach wie vor, auch unter einem „undog­ma­ti­schen Papst“, der sich schon letz­tes Jahr vom kom­mu­ni­sti­schen Staats­prä­si­dent Ita­li­ens unwi­der­spro­chen als „undog­ma­tisch“ loben lies:
      http://derkatholikunddiewelt.blogspot.de/2013/11/danke-dass-jeglicher-dogmatismus-fehlt.html

    • Wir erle­ben eine Zeit der Schei­dung. Unter den Dresch­fle­geln des Zeit­gei­stes tren­nen sich Spreu und Wei­zen. Wer sei­ne Stim­me gegen die Unwahr­heit erhebt, spal­tet nicht, son­dern klärt!
      Bil­den Sie sich wei­ter. Trau­en Sie sich, die Got­tes­dien­ste in denen es um das zweck­freie Lob Got­tes geht und wo man nicht das „Wir“ fei­ert. Und wenn man des­we­gen zu einer der stig­ma­ti­sier­ten Bru­der­schaf­ten gehen muß! Legen Sie die­se Scheu ruhig ab. Lesen sie den Tri­en­ter Kate­chis­mus. Lesen Sie Lebens­ge­schich­ten der Heiligen.
      Nur Mut!
      Der Lohn wird sich einstellen!

    • Mich wür­de das Gan­ze noch mehr beun­ru­hi­gen, wenn Bene­dikt nicht mehr wäre. Ich wür­de dann Fran­zis­kus‘ Gesten auch nicht hinterfragen.
      Bene­dikt lebt aber zum Glück noch, nennt sich aber nach wie vor „Papst“, für mich stimmt da etwas nicht. Ich befürch­te nach wie vor, dass mit Papst Bene­dikt übles Spiel getrie­ben wur­de und er sich gezwun­gen fühl­te, sein Amt abzu­ge­ben. Ich glau­be nicht, dass auch Gott ihn abbe­ru­fen hat.

    • ging mir genau­so! Und die schlim­men Bibel­run­den und Glau­bens­ge­sprä­che haben mir den Rest gege­ben. Dem Herrn sei es gedankt, daß Er mich zur Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius geführt hat. Ich muß zwar 50 km fah­ren, aber dort ist es noch rich­tig katho­lisch und glau­bens­stär­kend. Auch die Bücher­ti­sche sind voll wert­vol­ler katho­li­scher Lite­ra­tur und nicht wie in unse­rer Bre­mer Kon­zils­kir­che vol­ler bun­ter Fly­er für alle mög­li­chen Veranstaltungen.

    • Geehr­te @sabine‑f, Geehr­te @einfache Konvertitin,
      Ich ver­ste­he Ihre Trau­rig­keit, Ihre inne­re Ver­ris­sen­heit sehr gut.
      Ich habe als ganz klei­nes Kind die vor­kon­zi­liä­re Zeit ken­nen­ge­lernt (und wohl sehr tüch­tig in einer sehr katho­li­schen Fami­lie), das Kon­zil indi­rekt über Fami­li­en­mit­glie­dern in Rom sehr intens mit­er­lebt, war ich auch noch klein, und dann ab 1965 die wei­test­ge­hen­de Demo­lie­rung des Glau­bens und der Kir­che (die moder­ni­sti­sche Revo­lu­tio­nä­re waren bei uns schon vor Kon­zil­sen­de weit nach vor­ne geprescht).
      Es schmerzt gewal­tig einen Amok­lauf gegen den Glau­ben, gegen das Hei­li­ge mit­zu­er­le­ben- es schmerzt noch mehr wenn man sieht daß ande­re dazu auch Bauch­schmer­zen haben und lei­den, und trotz­dem resi­gnie­ren und in Stil­le schweigen.
      Die gro­ße Leucht­punk­te für mich war mei­ne tief­christ­li­che Mut­ter und die Groß­el­tern, das Gebet, eini­ge sehr gute Leh­rer und ein alter Domi­ni­ka­ner, lang­jäh­ri­ger Afri­ka­mis­sio­nar, über­zeug­ter Fla­me und (vom Bis­tum und sei­nen Orden aus­ge­boo­tet) Mit­ar­bei­ter von „Kir­che in Not/Ostpriesterhilfe“.
      Spä­ter habe ich dann vie­le sehr über­zeug­te und edle Gläu­bi­gen, Prie­ster und Mön­che ken­nen­ge­lernt- erst gemobbt, dann raus­ge­wor­fen spä­ter wie­der ver­söhnt, teils auch gelobt.
      Das Wich­ti­ge jedoch ist: authen­tisch zu sein in sei­nem Stand als Chri­sten: mili­tä­risch gespro­chen: auch ohne Befehl oder Unter­stüt­zung des Befehl­ha­bers das Not­wen­di­ge und Rich­ti­ge zu tun, geführt von sei­nem gewis­sen und von der kirch­li­chen Leh­re, stets wie­der an der Tra­di­ti­on geschärft.
      Als Land­wirt: wenn der Hir­te krank ist oder unpaß­lich, dann hüten die Schä­fer­hun­de trotz­dem die Herde.

  8. Schwei­gen ? Anpas­sen ? Oder doch den Weg gehen, der die katho­li­sche Weg­be­rei­tung verlangt.
    Man­cher­orts wird man ja aus­ge­loggt, wenn man sich an Per­li­gem nicht erfreut. Die­ser Papst itrennt die Spreu vom wei­zen auf sei­ne Art.

    • @Ralph

      „Die­ser Papst trennt die Spreu vom Wei­zen auf sei­ne Art.“

      Stimmt! Und was er in sei­nen Scheu­nen sam­melt nennt er Wei­zen, doch ist es die Spreu. Die gro­ße Täu­schung läuft da ab und nur weni­ge begrei­fen es?

      Den guten Wei­zen (Bei­spiel: Fran­zis­ka­ner der Imma­cu­la­ta) lässt er vor der Voll­rei­fe dre­schen, damit die­ser zur Spreu verkommt.….

  9. „Er hasst das Dog­ma“ — sehr tref­fend for­mu­liert, viel­leicht unge­wollt. Die­ser Hass ist typisch für jeden wasch­ech­ten moder­ni­sti­schen Aposta­ten. Denn der Moder­nis­mus ist im Grun­de agno­stisch und somit tyran­nisch. Wenn es kei­ne Wahr­heit gibt, dann hat man der Macht und Gewalt zu fol­gen, ohne zu hin­ter­fra­gen. Man hat sich der mäch­ti­gen Will­kür zu fügen, sei es letzt­lich nur die anony­me Macht der Geschich­te, der Moder­ni­tät u.Ä.

    • Ich fin­de es wirk­lich pri­mi­tiv was hier auf katholisches.info betrie­ben wird. Ich fin­de es ein­fach nur ein­sei­tig und extre­mi­stisch, auf wel­che Wei­se man den Hei­li­gen Vater Papst Fran­zis­kus, den ich per­sön­lich ken­ne, zu Grun­de rich­tet. Die­ser Papst steht in Kon­ti­nui­tät mit dem was Papst em. Bene­dikt XVI gelehrt und ver­kün­det hat. Abge­se­hen davon, was die die triden­ti­ni­sche Mes­se betrifft, so mei­ne ich, soll­te man nie ver­sucht sein, den Ritus ideo­lo­gi­sie­ren zu wol­len. Will man Papst Fran­zis­kus in die­ser Hin­sicht bes­ser ver­ste­hen ler­nen, so muss man sich des­sen bewusst wer­den. Die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta wol­len eben nun­mal, was deren Ordens­aus­rich­tung wider­spricht, sich auf den blo­ßen Ritus des vetus ordo fixie­ren, was gänz­lich naiv und töricht ist. Letzt­lich geht es um die vol­le Akzep­tanz des Kon­zils und das was im Zuge des­sen ent­stan­den ist. Manch­mal so mei­ne ich sind die Got­tes­fra­ge und auch das Sozi­alen­gan­ge­ment zum Woh­le des Näch­sten immenser wich­ti­ger, als der­ar­ti­ge lit­ur­gi­sche oder dog­amti­sche Über­le­gun­gen anzu­stell­ten. Papst Fran­zis­kus ändert die Leh­re der Kir­che nicht, nein viel­mehr, er möch­te den Men­schen einen pasto­ra­len Zugang erschlie­ßen. Neben der Ver­kün­di­gung der rei­nen Leh­re gehört auch dazu den ande­ren, der nicht so denkt, in sei­ner Wür­de und Ganz­heit und Ver­schie­den­heit zu akzeptieren.

      • Sagen wir mal so, laut dem was Papst Bene­dikt gelehrt hat, baut die Eucha­ri­stie die Kir­che auf und damit das gesche­hen kann, braucht es die eini­gen­de Kraft des Papstamtes.
        War­um nur äußert sich der aktu­el­le Papst nicht dazu, war­um will er gar nicht Papst sein?
        War­um fei­ert er Mes­se, mit einem Gesicht wie ein Teen­ager, dem kei­ne Aus­re­de ein­ge­fal­len ist, und der nun die Mes­se halt über sich erge­hen lässt, aber wenig­stens via Mimik sei­nem Miss­fal­len Aus­druck verleiht?
        Wenn Sie Papst Fran­zis­kus wirk­lich per­sön­lich ken­ne, dann bit­te, fra­gen Sie ihn mal, was er eigent­lich will und war­um er das katho­li­sche offen­sicht­lich so haßt?
        War­um er alle und jeden ver­steht nur die eige­nen Leu­te ver­un­glimpft und da ganz unbarm­her­zig ist?

      • Nach die­sem State­ment, braucht man sich nicht zu fra­gen, wer hier naiv und töricht (und abso­lut blind) ist!!! So den­ken Modernisten!

      • Erstens hat nicht Papst em. Bene­dikt XVI gelehrt und ver­kün­det, son­dern Papst Bene­dikt XVI. Als Eme­rit ver­kün­det er näm­lich nichts mehr, son­dern hat sich ins Gebet zurückgezogen.
        Zwei­tens wun­de­re ich mich über die Begei­ste­rung, die Herrn Ber­go­glio aus allen Tei­len der Welt ent­ge­gen­kommt. Es ist ja nicht so, dass die­se sich alle aus die­ser Begei­ste­rung her­aus tau­fen las­sen und zum Drei­ei­n­i­gen Gott und sei­nen Gebo­ten beken­nen. Die Begei­ste­rung besteht viel­mehr aus einer Scha­den­freu­de, dass Ber­go­glio die Kir­che Stück für Stück zer­setzt. Man freut sich, treue Katho­li­ken mit „Aber euer eige­ner Papst hat gesagt…“ mob­ben zu kön­nen. Wenn sie Herrn Ber­go­glio per­sön­lich ken­nen, so bit­te ich sie, die­sen zur Barm­her­zig­keit zum Orden der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta und sei­nes kran­ken Ordens­grün­ders auf­zu­ru­fen. Gna­de und Barm­her­zig­keit wer­den unter Ber­go­glio näm­lich nicht allen Men­schen, son­dern nur bestimm­ten Grup­pie­run­gen zu teil. Ande­re wer­den unter­drückt und ver­folgt. Herr Ber­go­glio ist ein Abso­lu­tist, der Respekt, Unter­ord­nung und Gehor­sam for­dert und kei­nes­falls ein lie­ben­der Hir­te, der allen Stim­men Gehör schenkt. Die Vor­stel­lung von „Fran­zis­kus“ als gut­mü­ti­gen und beschei­de­nen Hir­ten ist lei­der nur eine Wunsch­vor­stel­lung. Allein sein gewähl­ter Name ist schon Spott und Heu­che­lei, da er einen gleich­na­mi­gen Orden ohne Gna­de vernichtet.
        Zum Schluss noch eine abschlie­ßen­de Fra­ge an Sie, ver­ehr­ter Rom­treu. War­um wird die­ser Papst von den Fein­den der Kir­che beju­belt und von treu­en Söh­nen der Kir­che gefürchtet?
        Per Mari­am ad Christum.

      • Haben Sie schon mal dar­an gedacht, dass ca. 98% der Katho­li­ken und 99,99% der Welt­be­völ­ke­rung Herrn Ber­go­glio nicht per­sön­lich ken­nen und wohl nie ken­nen ler­nen wer­den, son­dern dar­auf ange­wie­sen sind, ledig­lich sei­ne medi­al reich­lich ver­brei­te­ten Äuße­run­gen und Hand­lun­gen zu ken­nen? Was er zu Ihnen per­sön­lich sagt und in sei­nen pri­va­ten Räum­lich­kei­ten tut, inter­es­siert mich (und wohl auch die mei­sten Men­schen) zuge­be­ner­ma­ßen herz­lich wenig. Und wenn ich auch mal per­sön­lich wer­den darf: Ich bin in der glück­lich unglück­li­chen Lage, jah­re­lang theo­lo­gi­sche Vor­le­sun­gen gehört und Bücher gele­sen zu haben, die nicht nur für alles „Vor­kon­zi­lia­re“, son­dern selbst für die „Kon­zil­späp­ste“ JPII und BXVII nichts als Spott und Ver­ach­tung übrig hat­ten und zwar nicht aus per­sön­li­chen Grün­den, son­dern aus tief­ster Über­zeu­gung. Sowohl die wich­tig­sten Äuße­run­gen als auch den Stil fin­de ich seit dem 13.03.2013 in den offi­zi­el­len Mel­dun­gen aus dem Vati­kan wie­der. Umso mehr in den reich­hal­ti­gen Äuße­run­gen des Scal­fa­ri-Magi­steri­ums. Wen möch­ten Sie hier für dumm ver­kau­fen? Viel­leicht wün­schen Sie sich, dass die Katho­li­ken kei­ne Ahnung von der ech­ten katho­li­schen Leh­re haben. Oder dass sie zumin­dest ihr Nach­den­ken aus­schal­ten, damit sie ja nicht auf den Gedan­ken kom­men, den katho­li­schen Glau­ben mit dem zu ver­glei­chen, was sie nun aus der Casa San­ta Mar­ta gebo­ten bekom­men. Viel­leicht rech­nen Sie gar nicht damit: der „Kryp­to­lef­eb­vria­nis­mus“ ist mehr ver­brei­tet, als Ihnen und Ihren pri­va­ten Bekannt­schaf­ten lieb ist. Gott seg­ne Sie!

      • @Romtreu

        Na ja, von Zugrun­de­rich­ten kann ja wohl kaum die Rede sein.

        Der Papst wird von den Medi­en und der Poli­tik hofiert, ganz anders war es bei Papst Bene­dikt, dem der wüten­de Hass der Medi­en und der Poli­tik sowie der Homo Lob­by­grup­pen täg­lich entgegenschlug.

        Die Kon­ti­nui­tät der Leh­re wird nicht durch einen ein­zel­nen Papst, qua­si in abso­lu­ti­sti­scher Wei­se her­ge­stellt, son­dern sie ent­steht aus der Kon­ti­nui­tät des Papst­am­tes und sei­ner Ent­schei­dun­gen in der gan­zen Geschich­te der Kir­che. Wo man nur ein Moment her­aus­greift, erfasst man nicht die gan­ze Wahr­heit, son­dern wenn, dann nur einen Teil­be­reich. In der Geschich­te der Kir­che und damit auch der Päp­ste, gab es immer auch Abwe­ge, Irrun­gen, die dann wie­der kor­ri­giert wur­den. Leh­rent­schei­dun­gen haben sich daher frü­her über sehr lan­ge Zeit­räu­me aus­ge­bil­det, die weit über ein ein­zel­nes Pon­ti­fi­kat hin­aus­reich­ten. Man wuss­te eben, dass die Wahr­heit über­zeit­lich ist und wir Men­schen, mit unse­rem begrenz­ten Ver­stand, sie nur in einem gemein­sa­men, inten­si­ven Pro­zeß erfas­sen können.

        Es war frü­he­ren Päp­sten bewusst, dass sie kei­ne Mon­ar­chen oder gar Sou­ve­rä­ne sind, son­dern dass sie in der Ver­ant­wor­tung vor Gott und der gan­zen(!) Kir­che ste­hen. Gan­ze Kir­che meint aber immer auch das Ver­gan­ge­ne , also die Geschich­te. Eine päpst­li­che Leh­rent­schei­dung, die im kla­ren Wider­spruch zu frü­he­ren Leh­rent­schei­dun­gen stün­de, rie­fe ein unauf­lös­ba­res Para­dox her­vor. Wo sich die Kir­che selbst wider­spricht, da gerät die gan­ze Lehr­au­to­ri­tät ins Wan­ken. Schon Jesus macht die Pha­ri­sä­er auf den inne­ren Wider­spruch auf­merk­sam, wenn ein reich in sich gespal­ten ist:

        Mt 12,25 Doch Jesus wuss­te, was sie dach­ten, und sag­te zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespal­ten ist, geht zugrun­de, und kei­ne Stadt und kei­ne Fami­lie, die in sich gespal­ten ist, wird Bestand haben.

        Die­se Wor­te Jesu gel­ten immer auch für die Kir­che und wenn ich eine beschei­de­ne Bit­te vor­tra­gen kann, so bit­ten Sie den Papst die­se Wor­te Jesu im Her­zen zu behal­ten, denn es ist wirk­lich erschüt­ternd, mit anse­hen zu müs­sen, wie die­ser Papst sei­nen Vor­gän­gern gegen­über. die kirch­li­che Leh­re als eher unter­ge­ord­net bei­sei­te schiebt. Es drängt sich hier alles ande­re als der Ein­druck der Beschei­den­heit des Pap­stes auf.

        Papst Fran­zis­kus scheint das Papst­amt nicht son­der­lich zu ach­ten, son­dern ledig­lich zu benut­zen, um sei­ne aus der Befrei­ungs­theo­lo­gie stam­men­den Vor­stel­lung einer ande­ren Kir­che, einer „revo­lu­tio­nä­ren“ Kir­che, umzu­set­zen. Bei die­sem Papst fin­den sich sehr vie­le Anklän­ge aus dem Mar­xis­mus, so wie über­all in der Befrei­ungs­theo­lo­gie. Die­se Theo­lo­gi­sche Rich­tung hat aber, was ihre tie­fe­res Fun­da­ment in der Leh­re anbe­trifft, wenig bis gar nichts zu bie­ten, sie ist im Grun­de hohl, ein schön anzu­schau­en­des Gewächs, des­sen Früch­te aber unge­nieß­bar sind, weil außer der bit­te­ren Scha­le nichts an ihnen zu fin­den ist.

      • @ Rom­treu

        Sie stel­len vie­le behaup­tun­gen auf, als wäre nicht hier auf Katholisches.info schon seit dem Antritt die­ses Pap­stes aus­führ­lich dar­ge­stellt, durch­dis­ku­tiert und nach­ge­wie­sen wor­den, inwie­fern er tat­säch­lich sogar Häre­ti­sches sagt und tut, abge­se­hen von den vie­len Unklar­hei­ten, Wider­sprü­chen und Seichtheiten.
        Sie spre­chen von „pri­mi­tiv“ gegen­über einem Forum, das ver­sucht, in die Tie­fe zu den­ken, sau­ber zu recher­chie­ren und prä­zi­se zu argu­men­tie­ren, machen selbst aber nicht einen Fin­ger krumm, Ihre legi­ti­men Ein­sprü­che gegen die hier ver­tre­te­ne Sicht, auch zu begrün­den, wie das auf einem gewis­sen aka­de­mi­schen Niveau eigent­lich Stan­dard. Offen­bar hat man das in gewis­sen Sze­nen noicht nötig — da genügt es, etwas zu meinen.
        Und so han­delt auch F. — er denkt ja nicht dran, auch nur irgend­et­was zu begrün­den. So hat er sei­ne unver­schäm­te und recht­lo­se Vor­ge­hens­wei­se gegen die FI nicht ein­mal ange­mes­sen und nach­voll­zieh­bar begründet.
        Was Sie dem Orden unter­stel­len, ist eine glat­te Lüge — er war und ist birituell.

      • @ Zeit­schnur und (fast) allen ande­ren, die hier schreiben:

        Ich bit­te Sie höf­lich­ste, was mir NOCH KEINE® auf die­se Web­site hat beant­wor­ten können:

        Wel­che kon­kre­te Dog­men hat Papst Fran­zis­kus wider­spro­chen, sodass man ihm Häre­ti­ker nennt? Bit­te um Auf­li­stung. Danke.

        Ich war­te.…

        Und übri­gens @ Suarez:

        Tja, die rei­ne Leh­re kann zu Sack­gas­se wer­den — wenn sie nicht im leben­di­gen Umgang mit dem Auf­er­stan­de­nen ange­nom­men und gelebt wird, ist sie tot und tötend. Wie eben bei den Pha­ri­sä­ern. Ja, die Wahr­heit wird uns frei machen, aber die befin­det sich zuerst und vor allem in dem per­sön­li­chen Umgang mit dem, der selbst die Wahr­heit ist, und nicht bloß in einem System theo­lo­gi­scher Über­le­gun­gen, der noch kei­nen geret­tet hat. Chri­stus allein ret­tet. Oder, wie der Kard. Van Thu­an sag­te, ja, wich­tig ist „Gott, nicht die Wer­ke Got­tes“, wie glän­zend auch immer die­se sein mögen.

      • @Dax

        „Tja, die rei­ne Leh­re kann zu Sack­gas­se wer­den – wenn sie nicht im leben­di­gen Umgang mit dem Auf­er­stan­de­nen ange­nom­men und gelebt wird, ist sie tot und tötend. Wie eben bei den Pharisäern.“

        Im Gegen­satz zu Ihnen, wer­ter Dax, habe ich nicht die Hybris, aus dem bloß Sub­jek­ti­ven her­aus, Wahr­heit zu set­zen. Wahr­heit ist immer auch etwas geschicht­li­ches, mir zukom­men­des. Ich muss mich also erst für die außer mir lie­gen­de Wahr­heit öff­nen. Es ist immer ein Erfah­rungs­pro­zeß, der in der Katho­li­schen Kir­che in eine Glau­bens­leh­re mün­det, die mein sub­jek­ti­ves Erkennt­nis­ver­mö­gen not­wen­dig übersteigt. 

        Ihr Glau­bens­ver­ständ­nis ist, ich erlau­be es mir hier zu sagen, pro­te­stan­tisch, es speist sich aus dem Eige­nen. Sie for­mu­lie­ren einen star­ken Vor­be­halt gegen die Leh­re, die Ihnen nur dann wahr erscheint, wenn Sie in ihr sub­jek­ti­ves Denk­sche­ma passt. So wür­de ich es nie sehen, ich ver­su­che, die kirch­li­che Leh­re zu ver­ste­hen, immer am Wort Got­tes ori­en­tiert. Dabei habe ich sehr deut­lich vor Augen, dass nicht ich der letz­te Maß­stab der Aus­le­gung bin, son­dern das Aus­le­gung sich in der Zeit und der gan­zen Kir­che voll­zieht, teil­wei­se über Genera­tio­nen hin­weg. Inso­fern habe ich kein star­res Ver­ständ­nis von der katho­li­schen Glau­bens­leh­re, sie ist in der Zeit gewach­sen, es gab Irrun­gen, aber sie hat sich immer wie­der durch die Karft des Hei­li­gen Gei­stes gerei­nigt. Mein Ver­trau­en beruht also nicht allein auf mei­nem Urteils­ver­mö­gen, das wäre viel zu dürf­tig, son­dern auf das Wir­ken des Hei­li­gen Gei­stes in der Kir­che von Anbe­ginn. Es geht also dar­um, aus dem Sub­jek­ti­ven ins Objek­ti­ve her­aus­zu­tre­ten und nicht umge­kehrt, wie Sie es hier vor Augen haben, auch wenn Sie es etwas ver­ne­belnd formulieren.

        Ein selbst­ge­mach­ter Glau­be, wer­ter Dax, trägt nicht, er wird irgend­wann zu einer blo­ßen Selbst­spie­ge­lung, zur Täu­schung, so wie wir es im ver­ab­so­lu­tier­ten Ver­nunft­be­griff des Säku­la­ris­mus heu­te mehr denn je sehen. 

        Auch kann sich die Gau­bens­leh­re nicht selbst wider­spre­chen, will sie nicht aus dem Gött­li­chen her­aus­fal­len. Dar­um sag­te Jesus: Wenn ein Reich in sich gespal­ten ist, kann es kei­nen Bestand haben. (Mk 3,24 )

      • @ Dax

        Schrei­ben wir nicht seit 16 Monaten?
        Wenn einer z.B. sagt, es gebe kei­nen „katho­li­schen Gott“, dafür an ande­rer Stel­le sagt, die Mus­li­me bete­ten zum­sel­ben Gott Abra­hams, der wider­spricht dem Dog­ma vond er Drei­fal­tig­keit — das ist näm­lich der katho­li­sche Gott.

        Und so könn­te ich vie­les wie­der­ho­len, was ich schon so oft wie­der­ge­käut habe, dass ich es nicht mehr wiederhole…Klicken Sie doch ein­fach zurück in die F.-Artikel, dann fin­den Sie auch die Kom­men­ta­re drunter.

        Sie spie­len die „rei­ne Leh­re“ gegen den „leben­di­gen Glau­ben“ aus. Was für ein Unsinn!
        Ich ken­ne — in der Ent­glei­sung — nur Leu­te, die ent­we­der nicht wis­sen, was rei­ne Leh­re ist und sich hin­ter „leben­di­gem Glau­ben“ ver­schan­zen, wozu Sie zu zäh­len sind, und dann sol­che Beton­kopf­tra­dis, die ein­fach zu wenig von der Leh­re wis­sen, weil sie sich haben ideo­lo­gi­sie­ren las­sen. Wenn dann ein Papst des 19. Jh gewagt hat, was ande­res gelehrt zu haben, als es in deren Schä­del passt, dre­hen sie durch und beleh­ren als nach­ma­li­ge Gläu­bi­ge den längst ver­bli­che­nen Papst rück­wir­kend, weil sie ja den Kate­chis­mus von Pius X. gele­sen haben. Ja, das gibt es auch, trifft aber nicht auf jeden, der katho­lisch ist und laut denkt, zu.

        Es ist wich­tig, nicht ideo­lo­gisch, son­dern offen, aber red­lich und prä­zi­se ranzugehen.
        Lei­der kann ich für Sie nun auch nicht feh­len­des Lehr­wis­sen auf­ar­bei­ten. Das muss man schon sel­ber und akri­bisch auf­ar­bei­ten und wird sehen, dass man an kein Ende kommt und erkennt blitz­ar­tig, dass das hoh­le Gela­ber F.s eine Schan­de ist.

    • Dog­ma ist doch der Glau­be. Wer das Dog­ma haßt, haßt den Glau­ben. Das ist ganz ein­fach. Die­ser papst ist eine Zumutung.

    • Einer, der die der­zei­ti­ge Situa­ti­on in der Kir­che für „nor­mal“ und nicht regel­wid­rig hält.

  10. Mei­nes Erach­tens ist Schwei­gen jetzt unan­ge­bracht. Jesu Leh­ren wer­den von vie­len Obrig­kei­ten ver­dreht und die Kir­che — der Leib Chri­sti — lei­det und wird zur Kreu­zi­gung geführt.Wenn wir jetzt schwei­gen und uns abwen­den, sagen wir: „Wir ken­nen Ihn nicht“.

  11. Papst Felix III sagte:
    „Sich dem Feh­ler nicht zu wider­set­zen, heißt ihn zu bil­li­gen. Und die Wahr­heit nicht zu ver­tei­di­gen, heißt, sie zu unter­drücken. Und tat­säch­lich – es zu ver­ab­säu­men, einen bösen Men­schen zurecht­zu­wei­sen – wenn wir es aber könn­ten – ist nicht weni­ger Sün­de, als die­sen zu ermutigen.“

    Papst Leo I sagte:
    „Jener, der den ande­ren im Irr­tum sieht, und sich nicht dazu bemüht, die­sen zu kor­ri­gie­ren, ver­hält sich selbst im Irrtum.“

    Hl. Papst Pius V sagte:
    „Und die Bos­haf­tig­kei­ten der Welt bestehen auf­grund von lau­war­men Katholiken.“

    Hl. Papst Pius X sagte:
    „Der Herr­schaft Satans gan­ze Stär­ke besteht aus der leicht­fer­ti­gen Schwä­che der Katholiken.“

    Hl. Augu­sti­nus sagte:
    „Hei­len­de Zurecht­wei­sun­gen soll­ten für alle ver­wen­det wer­den, die sün­di­gen, damit sie nicht selbst zu Grun­de gehen, oder sie selbst der Unter­gang für ande­re sin­d… Lass des­we­gen nie­man­den behaup­ten, eine Per­son darf nicht zurecht­ge­wie­sen wer­den, wenn die­se vom rech­ten Wege abkommt, oder, dass ihre Umkehr und Bestän­dig­keit nur Gott ver­lan­gen kann.“

    Hei­li­ge Katha­ri­na von Siena:
    “ Wir wur­den oft genug ermahnt, lei­se zu sein! Rufe es 100.000 –fach aus. Ich sehe, dass die Welt wegen unse­res Schwei­gens ver­dor­ben ist.“

    • …das Katharina-Zitat…heiß! Eine uralte katho­li­sche Krank­heit, zu schwei­gen, wo man reden muss und zu reden, wo man bes­ser still ist.

      Wann ist wel­che Lage eingetreten?

      Auf jeden Fall, wenn man auf­grund sei­ner Erkennt­nis in der Leh­re deut­lich merkt, dass etwas in die fal­sche Rich­tung läuft — dann muss man reden, auch mit dem Risi­ko, dass man sich vergaloppiert.

      Es ist Wah­nisnn — ich ken­ne die mei­sten Kir­chen­chri­sten nicht anders als reni­tent gegen „die Dog­men“, distan­ziert zum Papst, in seli­ger Igno­ranz gegen­über der Leh­re der Kir­che, dafür umso groß­spre­che­ri­scher, selbst­er­nannt fort­schritt­li­cher und eigen­mäch­ti­ger. man war bis vor einem Jahr stolz dar­auf, gegen bene­dikt was vor­brin­gen zu können.
      Jetzt plötz­lich ist gehor­sam wie­der ganz groß in Mode, man wird mund­tot gemacht, man wird bedroht, man wird isoliert.
      Aller­dings ist es lei­der eine Illu­si­on, wenn man treu­her­zog meint, die­ser ideo­lo­gi­sche Stil hät­te sich nicht auch unter die „Tra­di­ti­on“ gemishct — nur eben mit umge­kehr­ten Vorzeichen.

      Des­halb fin­de ich die­ses Forum bis jetzt nach wie vor sehr sehr frei­den­ke­risch im wahr­sten Sin­ne des Wor­tes — nicht „null­den­ke­risch“ oder „cha­os­den­ke­risch“, son­dern „frei­den­ke­risch“, weil man immer noch frei und aus­führ­lich Gedan­ken äußern darf, weil man Kri­tik äußern darf, weil man hef­tig strei­ten darf, ohne dass man selbst oder der ande­re Streit­hahn aus­ge­schal­tet wird — ich den­ke, so ver­tieft man die The­men, und ein tota­li­tä­res Keu­len­schwin­gen wie von @ Rom­treu hat hier des­halb kaum eine Chan­ce. Ich hof­fe, dass das so bleibt.

  12. E N D L I C H !
    Jetzt wird das gesagt, wofür wir hier, seit Ber­go­glio wütet, stän­dig von den Jubel­ka­tho­li­ken Prü­gel bezo­gen haben. Es ist unüber­seh­bar, dass auf dem Altar von Ber­go­gli­os Demut die Tra­di­ti­on der Kir­che geop­fert wird. Das Ein­zi­ge, was mich noch ärgert, ist die Feig­heit der Jub­ler, die jetzt vor­nehm gesagt „schwei­gen“ und es Ande­ren über­las­sen, zu ret­ten, was zu ret­ten ist. Hoch­ach­tung vor katholisches.info, dass sie nicht auf die bil­li­gen Tricks des argen­ti­ni­schen Zau­ber­lehr­lings her­ein­ge­fal­len sind wie so vie­le Andere.

  13. @Suarez: „Papst Fran­zis­kus scheint das Papst­amt nicht son­der­lich zu ach­ten, son­dern ledig­lich zu benut­zen, um sei­ne aus der Befrei­ungs­theo­lo­gie stam­men­den Vor­stel­lung einer ande­ren Kir­che, einer „revo­lu­tio­nä­ren“ Kir­che, umzusetzen. “

    oder wie es der Enter­tai­ner Harald Schmidt mal sag­te: „Papst Bene­dikt war gro­sses Lati­num, jetzt haben wir einen Gesamtschulpapst“

    oder wie ich es mal auf kath.net zu posten ver­such­te: Papst Fran­zis­kus ist zuviel Sozio­lo­gie und zu wenig Theologie

  14. Ein älte­rer Herr sag­te mir ein­mal: Sel­ten hat­te ich Dif­fe­ren­zen mit mei­ner Frau. Ich habe ihr zu allem ja gesagt und sel­ber getan, was mir belieb­te. Ist es anders mit Ber­go­glio, er sagt zu allem ja und tut was ihm und sei­nen Wäh­lern genügt.

  15. @Suarez,ich habe mit gro­ssem Gewinn ihre Bei­trä­ge gele­sen und bin im Glau­ben mäch­tig gestärkt wor­den-wie auch von so man­chen ande­ren usern.Die schein­bar intel­lek­tu­el­len Invek­ti­ven denen Sie aus­ge­setzt sind ob Ihres herr­li­chen Bekennt­nis­ses zu Gott, zu Chri­stus und Sei­ner Kir­che ehren Sie.Dafür bin ein­fach nur dankbar.Manchmal scheint die Spra­che die­ser Pro­gres­si­sten der Stür­mer­re­dak­ti­on oder dem Pro­pa­gan­da­mi­ni­ste­ri­ums (=Des­in­for­ma­ti­ons­zen­trum) der ehem.UdSSR ent­lie­hen zu sein.Psychologisch schmer­zen einen sol­che nega­ti­va mehr als 100 Lobesbezeugungen.Da dür­fen und müs­sen wir auf Jesus unsern Herrn schauen.respice faciem Chri­sti tui.Heute habe ich als alte, ein­fa­che See­le Anna Katha­ri­na Emme­rich gele­sen von der Dor­nen­krö­nung und Ver­höh­nung des Herrn.An das habe ich den­ken müs­sen wie Sie Ihre Reak­tio­nen an besag­tem Forum erwähnten.Die aktu­el­le Ver­wir­rung ist gross-dann sind Wen­de­häl­se, Judas­se-ein­fach nur schwa­che, in Grun­de arm­se­li­ge Men­schen eben gross­spu­rig und geschwät­zig da.Ihre Ansicht tei­le ich ganz.Ich fra­ge mich-hat Ber­go­lio über­haupt ein theo­lo­gi­sches Examen bestanden?Kann er eine quae­stio des Aqui­na­ten dis­ku­tie­ren? hat er einen ein­zi­gen Kir­chen­va­ter gelesen?Kann er über sei­nen eige­nen Schat­ten springen(absolute Vor­aus­set­zung der Nach­fol­ge Chri­sti-teschu­va-bestän­di­ge Hin­kehr und Umkehr zu Gott und Sei­nem Werk)?kann er über­haupt sich ita­lie­nisch kor­rekt ausdrücken?ich bin alt und habe nichts mehr zuver­lie­ren-aber ich bin stolz katho­lisch zu sein,denn nicht nur ich bin den Geset­zen der Bio­lo­gie unter­wor­fen-es wer­den wie­der ande­re Zei­ten kom­men und dar­auf freue ich mich mit dem gan­zen Himmel.ohne Kar­ne­val und ohne Tango.quod faxit deus in sua inenn­ara­bi­li miser­i­cor­da ac pote­sta­te in sae­cu­la saeculorum.amen.

  16. Ich emp­feh­le allen Ber­go­glio-Kri­ti­kern, erst ein­mal über ihn zu lesen, z. B. das diao­lo­gi­sche Werk El Gesui­ta, dass auch bereits in deut­scher Spra­che publi­ziert wur­de. Neben­bei gesagt bin ich selbst Theo­lo­gie­stu­dent und den­ke, bezüg­lich man­cher unsin­ni­ger Argu­men­ta­tio­nen, wel­che hier betrie­ben wer­den, ist es wohl eben­so sinn­vol den Cha­rak­ter von fides et ratio ins Zen­trum die­ses Forums zu stel­len. Gläu­big sein, heißt nicht dumm sein. Es wird viel über die­sen lie­bens­wür­di­gen Papst dis­ku­tiert, aber sei­ne tie­fe, per­sön­li­che Spi­ri­tua­li­ät, fin­det dabei wenig Beach­tung. Es geht in der Kir­che pri­mär um Gott und nicht um etwai­ge stru­ku­rel­le Dis­kus­sio­nen, wie z. B. die des Ritus oder die Zwei­tei­lung und Dif­fe­ren­zie­rung zwi­schen Kon­ser­va­ti­ven und Libe­ra­len. Wie möch­te man Ein­heit leben und reprä­sen­tie­ren, wenn die­se nicht ein­mal in der einen hei­li­gen, katho­li­schen und apo­sto­li­schen Kir­che gelebt wird. Wir müs­sen erst ein­mal alles Den­ken in Lagern able­gen und den ande­ren in sei­ner Anders­ar­tig­keit akzep­tie­ren und ver­ste­hen ler­nen. Dies ver­sucht Papst Fran­zis­kus und hof­fent­lich noch vie­le ande­re. Das wort lau­tet nicht Kon­fron­ta­ti­on und Dis­pu­ta­ti­on son­dern viel­mehr Dia­log, aber nicht ein blo­ßes Zwie­ge­spräch son­dern ein von Lie­be geprä­ger und tole­ran­ter Umgang mit den ande­ren in ste­ter Bezo­gen­heit auf Gott, den All­mäch­ti­gen, der Sinn und Ursprung allen Seins ist. Bevor man den Bischof von Rom, wie er sich zurecht nennt, soll­te jeder erst ein­mal auf sei­ne eige­ne Recht­gläu­big­keit aber auch auf sei­ne eige­ne Per­sön­lich­keit blicken und sie­he dar, wir alle sind sün­di­ge Men­schen und müs­sen uns vor Gott eines Tages ver­ant­wor­ten. Ver­ges­sen wir nie all das was Papst Fran­zis­kus anf Früch­ten aus­sät, beson­de­res nen­ne ich das sozia­le Enga­ge­ment die­ses Pap­stes. Er ist viel­leicht kein exzel­len­ter Theo­lo­ge aber ein umso grö­ße­rer Hir­te, der die Sor­gen und Nöte sein­ger Gläu­bi­gen ver­steht und zu lin­dern ver­sucht. Ein Mann von tie­fen Glau­ben und über­schweng­li­cher Fröm­mig­keit. Jemand der das Indi­vi­du­um im Blick hat und durch sei­ne Gesten Men­schen und Welt ver­än­dern kann. Er ist wahr­lich ein Werk­zeug Got­tes. Deo gratias.

    • Rom­treu,
      ist das nicht das im Ori­gi­nal spa­ni­sche Werk, in des­sen eng­li­scher Über­set­zung man einen Ber­go­glio-Witz gegen den gekreu­zig­ten Herrn aus­ge­las­sen hat?

      • hicest­ho­die, herz­li­chen Dank für Ihre Situa­ti­ons­ana­ly­se. Dann gibt es noch eine drit­te Grup­pe derer, die Wort­wi­der­stand lei­sten, zu der vie­le in die­sem Forum gehö­ren. Aber auch das ist nicht unge­fähr­lich, denn mit Zun­ge und Tasta­tur kann man viel Unheil anrichten.

      • But the main emblem of Catho­li­cism is a Cru­ci­fied Christ drip­ping blood… 

        The exalta­ti­on of suf­fe­ring in the Church depends hea­vi­ly on the time and cul­tu­re. The Church repres­ents Christ in the cul­tu­ral atmo­s­phe­re of the time that one lived. Loo­king at the Eastern icons, the Rus­si­ans, for examp­le, it is found that the­re are few images of the cru­ci­fied suf­fe­ring. Rather it repres­ents the resur­rec­tion. But if we look at the Spa­nish Baro­que or Cuz­co, we find the pati­ence of Christ rip­ped away becau­se the Baro­que empha­si­zed the pas­si­on of Jesus. The White Cru­ci­fi­xi­on, Chagall, who was a Jewish belie­ver, is not cru­el (but) it is hope­ful. Pain is shown the­re calm­ly. I belie­ve that it is one of the most beau­ti­ful things he painted. 

        Dem üblen Witz vor­aus ging vor­aus ging eine Aus­füh­rung über die Dar­stel­lung des lei­den­den Jesus am Kreuz. Offen­bar beha­gen ihn die rea­li­sti­schen Dar­stel­lung über­haupt nicht.
        Dage­gen fin­det er die ‚wei­ße Kreu­zi­gung‚ von Chagall hoff­nungs­voll und nicht grau­sam und über­haupt das beste was die­ser je gemalt habe.

        Nur schaut man sich die­ses Bild an dann sieht man eine völ­li­ge Ver­zer­rung der Kreu­zi­gung Jesu.
        Jesus trägt einen jüdi­schen Gebets­schal anstel­le des Len­den­schur­zes, einen Tur­ban und kei­ne Dor­nen­kro­ne. Die Inschrift ent­hält im INRI Bereich eine kab­ba­li­sti­sche Ver­flu­chung Jesu. 

        Daß der Papst ein Pro­blem mit dem Lei­den unse­res Herrn Jesus Chri­stus hat zeigt die Pla­ket­te, die er um den Hals hän­gen hat, anstel­le des Brustkreuzes.

      • @ IMEK 18. Juli 2014 um 17:29
        Das Ärg­ste an der berühm­ten Wei­ßen Kreu­zi­gung von Marc Chagall, dem Lieb­lings­bild von Papst Fran­zis­kus, ist, dass es einen Fluch gegen den Herrn Jesus Chri­stus ent­hält, näm­lich in der Kreuz­auf­schrift. Wie die anti­christ­lich ein­ge­stell­ten Rab­bi­nen lässt Chagall aus dem hebräi­schen Namen Jesu den letz­ten Kon­so­nan­ten, ein Ajin, weg, so dass nur die Konson­t­an­ten Jod — Schin — Waw übrig­blei­ben, was die Rab­bi­ner akro­ny­misch als „Jim­mách sche­mó wesich­ró“ lesen, zu deutsch: Getilgt sei sein Name und sein Andenken. Das The­ma Blas­phe­mie bei Papst Fran­zis­kus kommt uns ja lei­der schon bekannt vor.

      • @Leo Laemm­lein
        Der Ver­eh­rer der wei­ßen Kreu­zi­gung ver­ehrt nicht Jesus Chri­stus unse­ren Herrn, son­dern hat sich sei­nen eige­nen Jesus fabriziert. 

        „White Cru­ci­fi­xi­on is a bols­he­vik ideo­lo­gi­cal repre­sen­ta­ti­on of Jesus. It has not­hing to do with the real Jesus or Gos­pel. It depicts a Hasi­dic „Jesus“ who was cru­ci­fied sole­ly ‚becau­se he was a Jew,‘ just as it is alle­ged that ‚Jews‘ are always per­se­cuted, for no other rea­son than that ‚they are Jews,‘ in other words, „Esau hates Jacob,“ the fun­da­men­tal tenet of the pro­tec­tion racket of rab­bi­nic Judaism.“
        http://mauricepinay.blogspot.de/2014/03/wrapping-up-bergoglios-love-for.html

        Außer­dem ver­rät er Sei­ne Kir­che in einem atem­lo­sen Tem­po, wie anhand eini­ger Zeug­nis nach­zu­voll­zie­hen ist:

        http://blog.steveskojec.com/2014/07/19/why-would-all-these-people-lie-about-pope-francis/

    • Ent­schul­di­gen Sie wer­ter Rom­treu, das ist doch Sati­re was Sie das schreiben!
      Von tie­fem Glau­ben und über­schwäng­li­cher Fröm­mig­keit merkt man bei Papst Fran­zis­kus ja schwer wenig.
      Und von sei­ner tie­fen Spi­ri­tua­li­tät auch nichts, und was sein sozia­les Enga­ge­ment angeht, wor­in bit­te besteht selbiges?
      Er redet per­ma­nent von den Armen, und defi­niert im glei­chen Atem­zug, Sün­den die beson­ders schlimm sind, die Sün­den der Kor­rup­ti­on z.B, nur müss­te es als Süd­ame­ri­ka­ner auch wis­sen, dass gera­de die Kor­rup­ti­on für die Armen oft die ein­zi­ge Mög­lich­keit, ist die Fami­lie über­haupt „durch­zu­brin­gen“.
      So sagt er, er wäre für die Armen und ver­dammt sie in der näch­sten Perle!
      Das sel­be mit der Mafia. Da geht er ins Gefäng­nis, nennt die Gefan­ge­nen „mei­ne Brü­der“ sagt dass er ja auch Feh­ler mache und stellt sich aus­drück­lich auf die glei­che Stu­fe. Dann ver­lässt er das Gefäng­nis erklärt alle Mafia Ange­hö­ri­gen für ganz böse und somit auch man­che Gefan­ge­nen, die er vor­her besucht hat !
      Er geht nach Lam­pe­du­sa, for­dert alle auf doch nach Euro­pa zu kom­men, ver­gisst dabei dass es auch in Afri­ka Fern­se­hen gibt und man auch dort weiß wer der Papst ist.
      Nun macht sich halb Nord­afri­ka, nach sei­nen Wor­ten, auf den Weg zu uns, und jetzt was tut er?
      Nichts!
      Er ruft zum Frie­dens­ge­bet für den Nahen Osten auf, und nach­dem dar­aus nichts wird, son­dern die Lage, gera­de für Chri­sten sich schwer ver­schlim­mert, was tut er?
      Wie­der Nichts!
      Im übri­gen, sind alle Men­schen Werk­zeu­ge Got­tes, auch die Bösen, sorum sagt Ihr Schluss­satz gar nichts aus,

    • @ Rom­treu: Die­ses seich­te Geplap­per hören wir seit Jahr­zehn­ten. Es ist schlecht­hin uner­träg­lich. Die Kir­che ist kei­ne Sozi­al­sta­ti­on für depres­si­ve Moder­ni­sten, son­dern die Stif­tung Jesu. Vom Glau­ben kommt das Heil und die Lie­be zu Gott und dem Näch­sten- nicht aus irgend­wel­chen frei­mau­re­ri­schen Sozi­al­t­räu­me­rei­en und roman­ti­sie­ren­den Sehnsüchten.

    • Herr Ber­go­glio und ein lie­bens­wür­di­ger Papst? Lol!!! Sei­ne Lie­bens­wür­dig­keit lässt sich wohl am besten an sei­nem Umgang mit dem Kran­ken Pater Manel­li ablesen.
      Das er ein Werk­zeug Got­tes ist, ist unbe­strit­ten, denn nun kom­men all die Häre­sie, die bis­her im Ver­bor­ge­nen und im Halb­dun­keln lagen, offen ans Tages­licht. Man spricht Häre­si­en nicht mehr hin­ter vor­ge­hal­te­ner Hand, son­der offen her­aus. Die Spreu trennt sich vom Wei­zen. Der Vor­teil an sei­nem Pon­ti­fi­kat ist auch der, dass ich mei­nen Glau­ben nun noch viel inten­si­ver ver­tei­di­ge und das zwei­te vati­ka­ni­sche Kon­zil noch kri­ti­scher betrach­te. Wo ich zuvor der Bru­der­schaft St. Pius X eher distan­ziert gegen­über stand, gewinnt sie für mich zuneh­mend an Sym­pa­thie. Der Weg des Moder­nis­mus führt in den Abgrund und ist nicht zukunfts­fä­hig. Genau­so ist ein lau­er Glau­be nicht zukunfts­fä­hig. Ent­we­der bekennt man sich mit gan­zem Her­zen zu Chri­stus und folgt ihm und sei­nen Gebo­ten oder man folgt ihm nicht. Euer Ja sei ein Ja und euer Nein sei ein Nein. Ich bin der Weg, die Wahr­heit und das Leben. Nie­mand kommt zum Vater, außer durch mich. Ange­sichts die­ser Wor­te Jesu soll­te sich Herr Ber­go­glio dar­um bemü­hen, mög­lichst vie­le Men­schen für Chri­stus zu gewin­nen. Er dage­gen lehnt die Mis­si­on ab. Ange­sichts des­sen und der moder­ni­sti­schen Häre­si­en, die vie­le Gläu­bi­ge abschrecken, ist es nur natür­lich, dass so eine Art von Kir­che zum Schei­tern und zum Unter­gang ver­ur­teilt ist. Wenn man lehrt, dass alle Reli­gio­nen gleich sei­en und sowi­so alle Men­schen in den Him­mel kom­men, ist es nur logisch, dass man dar­aus schließt, dass eine Zuge­höö­rig­keit zur Kir­che nicht nötig ist. Genau­so unnö­tig scheint es daher, die erneu­er­te anthro­po­zen­tri­sche Lit­ur­gie zu besu­chen, denn wenn der Mensch sich selbst fei­ern will, muss er dazu nicht in die Kir­che gehen. Die­ser Weg ist aber, wie bereits gesagt, zum Schei­tern ver­ur­teilt. Die moder­ni­sti­schen Semi­na­re haben kei­nen Zulauf. Die Moder­ni­sten wer­den immer älter und ster­ben lang­sam aus. Die Tra­di­ti­on dage­gen blüht immer mehr auf, da sich die katho­li­sche Jugend zu ihr hin­ge­zo­gen fühlt. Die Semi­na­re der Tra­di­ti­on sind voll. Es ist daher nur logisch, dass die Kir­che in 50 Jah­ren anders aus­se­hen wird als heu­te. Sowohl der Kle­rus als auch die Lai­en wer­den sich in der Zukunft wie­der Groß­teils der Tra­di­ti­on zuge­wandt haben, denn sie sind die ein­zig wirk­lich voll­kom­men treu­en Söh­ne der Kir­che. Die Moder­ni­sten dage­gen wer­den der Kir­che, da sie ihnen für ihr Leben nicht mehr nötig erscheint, den Rücken keh­ren. Zwangs­läu­fig wer­den wir in Zukunft dann auch wie­der einen recht­gläu­bi­gen und wahr­haft katho­li­schen Papst haben, der mit sämt­li­chen Häre­si­en ent­gül­tig schluss macht. Viel­leicht wird es ein drit­tes vati­ka­ni­sches Kon­zil geben, dass, ähn­lich wie das Triden­ti­num, mit dem vor­kon­zi­lia­ren Cha­os auf­räumt und für Sicher­heit und Sta­bi­li­tät sorgt.

    • Fort­set­zung

      Die außer­or­dent­li­che Mess­form wird wie­der zur ordent­li­chen erho­ben wer­den. Die neue Mess­form wird, auf­grund der unzäh­li­gen Miss­bräu­che, die den Glau­ben schwä­chen, ver­bo­ten wer­den. Man wird auch auf­hö­ren, vor der Welt in die Knie zu fal­len. Der Ein­zi­ge, vor dem man in Zukunft noch auf die Knie fal­len wird, ist der drei­fal­ti­ge Gott. Män­ner wie Herrn Ber­go­glio, die sich knie­end(!) von Schis­ma­ti­kern seg­nen las­sen, obwohl er doch sol­che Knie­pro­ble­me hat, wer­den der Ver­gan­gen­heit ange­hö­ren. Nie wie­der wer­den Katho­li­ken von Abtrei­bungs- und Homo­lob­by­isten gelobt wer­den. Man wird die Fein­de der Kir­che mit erho­be­nem Haupt bekämp­fen, nicht mit den Waf­fen der Gewalt, son­dern mit den Waf­fen des Wor­tes. Es wird kei­ne Teil­zeit­ka­tho­li­ken mehr geben, die beschämt ihr Christ­sein in der einen oder ande­ren Situa­ti­on ver­ber­gen. Man wird sich von kir­chen­feind­li­chen Medi­en nicht mehr auf die Knie zwin­gen las­sen, son­dern wird die­se in die Knie zwin­gen. Gegen staat­li­che Mas­sen­mord von unge­bo­re­nen Men­schen wird die Kir­che mit allen Mit­teln ankämp­fen. Nie wie­der wird ein Bischof(!) Katho­li­ken, die vor Abtrei­bungs­kli­ni­ken pro­te­stie­ren und den Rosen­kranz beten, in den Rücken fal­len und sie für ihren Kampf kri­ti­sie­ren und den Fein­den der Kir­che aus­lie­fern. Nie wie­der wer­den Mes­sen in Clowns­ko­stü­men gefei­ert wer­den oder Weih­was­ser mit Was­ser­pi­sto­len ver­spritzt wer­den. Die Volks­al­tä­re wer­den raus­flie­gen, die Kom­mu­ni­onbän­ke zurück­keh­ren und das Aller­hei­lig­ste, wo es in irgen­ei­ne unschein­ba­re Sei­ten­ni­sche ver­bannt wur­de, zurück ins Zen­trum geholt wer­den. Man wird die Kom­mu­ni­on ehr­fürch­tig und kniend in Emp­fang neh­men und sich vor­her sel­ber prü­fen, ob man im gegen­wär­ti­gen Zustand wür­dig ist, die hei­li­ge Kom­mu­ni­on zu emp­fan­gen. Rom und der Vati­kan wer­den wie­der Zen­trum der Ver­tei­di­gung des Glau­bens wer­den und nicht Zen­trum der Glau­bens­zer­stö­rung und Frei­mau­re­rei. Der Papst wird sei­ne Her­de füh­ren und sie ver­tei­di­gen und ihnen nicht in den Rücken fal­len und sie als Rosen­kranz­fa­na­ti­sten beschimp­fen. Gegen Irr­leh­ren wird der Papst mit aller Macht ankämp­fen und die Kir­che rein­hal­ten. Häre­ti­sche oder pädo­phi­le Prie­ster wird er exkom­mu­ni­zie­ren und somit den Prie­ster­stand rein­hal­ten. Und er wird vor allen armen und bedräng­ten Chri­sten bei­ste­hen und ihnen so gut wie mög­lich kör­per­li­chen und see­li­schen Bei­stand lei­sten. Der Papst wird Stell­ver­tre­ter Chri­sti sein und sei­ne Her­de mit erho­be­nem Haupt vor allem Bösen ver­tei­di­gen. Kir­chen­has­ser und Fein­de des Chri­sten­tums wer­den ihn fürch­ten und ihn mit allen Mit­teln zu bekämp­fen ver­su­chen. Der Papst wird sich jedoch nicht unter­krie­gen las­sen, son­dern die­se mit den Waf­fen des Wor­tes bekämp­fen und sie zu bekeh­ren ver­su­chen. Er wird den Schall der Leh­re Chri­sti in alle Tei­le der Welt hal­len las­sen, sodass jeder Mensch mit Chri­stus und sei­ner Leh­re bekannt wird. Ob sie die­se aller­dings anneh­men, bleibt ihnen über­las­sen, denn nie­mand kann unter Zwang Christ sein.
      Per Mari­am ad Christum.

      • Mar­kus, vie­len Dank für Ihr Hoff­nung machen­des Bild von der Zukunft!!
        Ihre Visi­on von einer wie­der auf­er­stan­de­nen katho­li­schen Kir­che habe ich regel­recht in mich aufgesogen.
        Das tie­fe Tal ist jedoch noch nicht durch­schrit­ten, es wird wei­ter abwärts gehen.
        Aber dann, eines Tages, wird das, was Sie so leben­dig beschrei­ben, hof­fent­lich zur Wirk­lich­keit werden.
        Oder kommt es zum Schisma?
        Denn kann so Unüber­brück­ba­res über­wun­den wer­den oder gar zusammenwachsen?
        Doch Ihre Dar­stel­lung macht Hoff­nung auf die Zukunft und wäre mir auf jeden Fall lieber.

    • @Romtreu,
      Bei der Lek­tü­re Ihrer Postings bin ich in home­ri­sches Geläch­ter ausgebrochen.
      Wäh­rend im Vati­kan und der frü­her ire­nisch-tra­di­ti­ons­nei­gen­de Pres­se und Milieus geschwie­gen wird, gezit­tert, Postings gele­sen, Arti­kel vor­sich­tig publi­ziert und nicht sel­ten rasch danach wie­der aus dem Inter­net ent­fernt wer­den, Erklä­run­gen gesucht wer­den, was krumm ist, gera­de­ge­bo­gen und was gera­de ist, krumm gemacht, kurz­um: wo tota­ler Wirr­warr herrscht (Hebrä­isch: Tohu­wa­bo­hu); und wo nach mei­ner Erfah­rung die mei­ste Kum­pa­nen des Bösen durch gewal­ti­ge Dumm­heit und Inper­ti­nenz auf­fal­len; da sind Sie mit Ihrem Sar­kas­mus eine sel­te­ne Ausnahme.
      Es muß in der Tat schon sehr viel im Argen lie­gen, daß jetzt auch bos­haf­te Intel­li­genz auf­ge­bo­ten wird.
      Mit dem Bösen kann nicht dia­lo­giert wer­den, er gehört bekämpft, mit fides et ratio.
      Was die Werk­zeu­ge Got­tes betrifft, den­ke ich hier an den „Gei­ßel Got­tes“- Atti­la, den König der Hun­nen; Papst Leo hat zu ihm wohl nicht „Deo gra­ti­as“ gesagt, sond­dern erst hin­ter­her wenn Rom nicht geplün­dert wurde.

      Ihr Ziel ist wohl leicht zu durch­schau­en: die Her­de auf­rüh­ren, wild machen, ihre Kräf­te bin­den und vom Wich­ti­gen ablenken.
      Sie soll­ten jedoch beden­ken daß bei einer durch­ge­gan­ge­ner Rin­der­her­de die Hir­te und Hun­de ver­su­chen eine krei­sen­de Stam­pe­de zu bewir­ken; und nicht sel­ten kom­men die angrei­fen­de Wöl­fe dann sel­ber voll­ends unter die Hufe.

    • Sehr geehr­te® Romtreue®, 

      Ich bin beein­druckt: So vie­le from­me papa­la­tri­sche Leer­for­meln auf so engem Raum habe ich in letz­ter Zeit sel­ten gele­sen! Ich bin mir sicher, Sie haben als Theo­lo­ge eine stei­le Kar­rie­re­re vor sich. Abso­lut per­fekt Ihr Vati­ka­ne­sisch! (…und das schon im Studium.)

      „Ver­ges­sen wir nie all das was Papst Fran­zis­kus anf Früch­ten aus­sät, beson­de­res nen­ne ich das sozia­le Enga­ge­ment die­ses Papstes.“

      Wür­den Sie mir bit­te mal kon­kret benen­nen, was ich „nie ver­ges­sen“ soll?

      Fak­ten, mei­ne ich, kei­ne Abstrak­ta: Zah­len, Orte, Taten z.B. des sozia­len Engagements. 

      Ich bin näm­lich noch so ein stumpf-dum­me Tra­di­tio­na­li­stin und brau­che ein paar kon­kre­te Vor­stel­lun­gen, um die Din­ge ein­ord­nen zu können.

      „Ein Mann von tie­fen Glau­ben und über­schweng­li­cher Frömmigkeit.“ 

      Ja? Wor­an merkt man das kon­kret? Was ist sicht­bar, hör­bar und les­bar, dass es Ihre Behaup­tung beweist?

      Dan­ke.

  17. @Romtreu

    Auch wenn Sie Theo­lo­gie­stu­dent sind, weist Sie das noch nicht als wirk­lich pro­fun­den Exege­ten aus und es besagt auch nichts über ein tie­fe­res Glau­bens­ver­ständ­nis. Apro­pos sozia­les Enga­ge­ment, hier kann ich nur immer wie­der eine Stel­le aus dem Jesus Buch von Papst Bene­dikt zitieren:

    „Inzwi­schen hat sich in brei­ten Krei­sen, beson­ders auch der katho­li­schen Theo­lo­gie, eine säku­la­ri­sti­sche Umdeu­tung des Reichs­ge­dan­kens ent­wickelt, die eine neue Sicht des Chri­sten­tums, der Reli­gio­nen und der Geschich­te im All­ge­mei­nen ent­fal­tet und mit die­ser tie­fen Umge­stal­tung die angeb­li­che Bot­schaft Jesu wie­der aneig­nungs­fä­hig machen will…Deshalb müs­se nun der Schritt zur Reg­no-Zen­trik, zur Zen­tra­li­tät des Rei­ches getan wer­den. Das sei ja schließ­lich die Mit­te von Jesu Bot­schaft gewe­sen, und das sei der rich­ti­ge Weg, um end­lich die posi­ti­ven Kräf­te der Mensch­heit im Zuge­hen auf die Zukunft der Welt zu bündeln. 

    ‚Reich‘- das bedeu­te ein­fach eine Welt, in der Frie­de, Gerech­tig­keit und Bewah­rung der Schöp­fung herr­schen. Um nichts ande­res gehe es. Die­ses ‚Reich‘ müs­se als das Ziel der Geschich­te her­ge­stellt wer­den. Und das sei der wah­re Auf­trag der Reli­gio­nen: für das Kom­men des ‚Rei­ches‘ zusam­men­zu­ar­bei­ten … Sie könn­ten im Übri­gen durch­aus ihre Tra­di­tio­nen bewah­ren, jede ihre Iden­ti­tät leben, aber sie müss­ten mit ihren je ver­schie­de­nen Iden­ti­tä­ten zusam­men­wir­ken für eine Welt, in der Frie­de, Gerech­tig­keit und Respekt vor der Schöp­fung bestim­mend sind.

    Das klingt gut: Auf die­sem Weg scheint es mög­lich, dass Jesu Bot­schaft end­lich uni­ver­sal ange­eig­net wird, ohne dass man die ande­ren Reli­gio­nen mis­sio­nie­ren muss: nun scheint sein Wort end­lich einen prak­ti­schen Inhalt gewon­nen zu haben und so die Ver­wirk­li­chung des ‚Rei­ches‘ zur gemein­sa­men Auf­ga­be zu wer­den und damit in die Nähe zu rücken. Aber wenn man näher hin­sieht, wird man doch stut­zig: Wer sagt uns eigent­lich, was Gerech­tig­keit ist? Was in der kon­kre­ten Situa­ti­on der Gerech­tig­keit dient?

    Bei nähe­rem Hin­se­hen erweist sich das alles als uto­pi­sches Gere­de ohne rea­len Inhalt, sofern man nicht im Stil­len Par­tei­dok­tri­nen als von jeder­mann anzu­neh­men­den Inhalt die­ser Begrif­fe vor­aus­setzt. Vor allem aber zeigt sich: Gott ist ver­schwun­den, es han­delt nur noch der Mensch. Der Respekt vor den reli­giö­sen ‚Über­lie­fe­run­gen‘ ist nur schein­bar. Sie wer­den in Wirk­lich­keit als eine Men­ge an Gewohn­hei­ten ange­se­hen, die man den Men­schen las­sen soll, obwohl sie im Letz­ten über­haupt nicht zäh­len. Der Glau­be, die Reli­gio­nen wer­den fina­li­siert auf poli­ti­sche Zie­le hin. Nur das Ein­rich­ten der Welt zählt. Reli­gi­on zählt so weit, sie sie dabei behilf­lich sein kann“ (Joseph Ratz­in­ger — Jesus von Nazareth)

  18. Bei Hin­wei­sen zum sozia­len Enga­ge­ment fällt mir immer eine schö­ne Stel­le aus dem Jesus Buch von Papst Bene­dikt ein.

    „Inzwi­schen hat sich in brei­ten Krei­sen, beson­ders auch der katho­li­schen Theo­lo­gie, eine säku­la­ri­sti­sche Umdeu­tung des Reichs­ge­dan­kens ent­wickelt, die eine neue Sicht des Chri­sten­tums, der Reli­gio­nen und der Geschich­te im All­ge­mei­nen ent­fal­tet und mit die­ser tie­fen Umge­stal­tung die angeb­li­che Bot­schaft Jesu wie­der aneig­nungs­fä­hig machen will…Deshalb müs­se nun der Schritt zur Reg­no-Zen­trik, zur Zen­tra­li­tät des Rei­ches getan wer­den. Das sei ja schließ­lich die Mit­te von Jesu Bot­schaft gewe­sen, und das sei der rich­ti­ge Weg, um end­lich die posi­ti­ven Kräf­te der Mensch­heit im Zuge­hen auf die Zukunft der Welt zu bündeln.

    ‚Reich‘- das bedeu­te ein­fach eine Welt, in der Frie­de, Gerech­tig­keit und Bewah­rung der Schöp­fung herr­schen. Um nichts ande­res gehe es. Die­ses ‚Reich‘ müs­se als das Ziel der Geschich­te her­ge­stellt wer­den. Und das sei der wah­re Auf­trag der Reli­gio­nen: für das Kom­men des ‚Rei­ches‘ zusam­men­zu­ar­bei­ten … Sie könn­ten im Übri­gen durch­aus ihre Tra­di­tio­nen bewah­ren, jede ihre Iden­ti­tät leben, aber sie müss­ten mit ihren je ver­schie­de­nen Iden­ti­tä­ten zusam­men­wir­ken für eine Welt, in der Frie­de, Gerech­tig­keit und Respekt vor der Schöp­fung bestim­mend sind.

    Das klingt gut: Auf die­sem Weg scheint es mög­lich, dass Jesu Bot­schaft end­lich uni­ver­sal ange­eig­net wird, ohne dass man die ande­ren Reli­gio­nen mis­sio­nie­ren muss: nun scheint sein Wort end­lich einen prak­ti­schen Inhalt gewon­nen zu haben und so die Ver­wirk­li­chung des ‚Rei­ches‘ zur gemein­sa­men Auf­ga­be zu wer­den und damit in die Nähe zu rücken. Aber wenn man näher hin­sieht, wird man doch stut­zig: Wer sagt uns eigent­lich, was Gerech­tig­keit ist? Was in der kon­kre­ten Situa­ti­on der Gerech­tig­keit dient? 

    …Bei nähe­rem Hin­se­hen erweist sich das alles als uto­pi­sches Gere­de ohne rea­len Inhalt, sofern man nicht im Stil­len Par­tei­dok­tri­nen als von jeder­mann anzu­neh­men­den Inhalt die­ser Begrif­fe vor­aus­setzt. Vor allem aber zeigt sich: Gott ist ver­schwun­den, es han­delt nur noch der Mensch. Der Respekt vor den reli­giö­sen ‚Über­lie­fe­run­gen‘ ist nur schein­bar. Sie wer­den in Wirk­lich­keit als eine Men­ge an Gewohn­hei­ten ange­se­hen, die man den Men­schen las­sen soll, obwohl sie im Letz­ten über­haupt nicht zäh­len. Der Glau­be, die Reli­gio­nen wer­den fina­li­siert auf poli­ti­sche Zie­le hin. Nur das Ein­rich­ten der Welt zählt. Reli­gi­on zählt so weit, sie sie dabei behilf­lich sein kann“ (Joseph Ratz­in­ger — Jesus von Nazareth)

  19. Dan­ke­schön !!
    DAS heu­te mal so offen aus­zu­spre­chen und die Gefüh­le der Ande­ren so ehr­lich zu hören hat mir wie­der etwas Mut gemacht.

  20. Die­ser Arti­kel beschreibt die Situa­ti­on sehr gut. In der Tat war unter Bene­dikts Regent­schaft ein Pro­zess der Re-Katho­li­sie­rung in Gang gesetzt wor­den, der sich auf vie­len Ebe­nen erfolg­reich durch­zu­set­zen begann und der die Ver­fech­ter einer neu­en Kir­che in die Defen­si­ve dräng­te. Des­halb hat man dem hin­ter den Kulis­sen auch nicht taten­los zuge­schaut und den Rück­tritt die­ses Pon­ti­fex in die Wege gelei­tet. Denn der Papst, so hat­te man gelernt, ist die letz­te und zugleich mäch­tig­ste Iden­ti­fi­ka­ti­ons­fi­gur aller ortho­do­xen Katho­li­ken. Durch den Rück­tritt wur­de das Papst­amt schon grund­le­gend rela­ti­viert und ent­my­sti­fi­ziert. Wenn es noch dazu gelän­ge, den ortho­do­xen Katho­li­ken die­se Iden­ti­fi­ka­ti­ons­fi­gur zu rau­ben, in dem man einen Mann als Papst instal­liert, der mehr oder weni­ger offen anti-ortho­dox redet und han­delt, dann wäre die Ver­wir­rung unter den Katho­li­ken kom­plett, hin und her getrie­ben zwi­schen ein­ge­fleisch­ter Papst­treue und einem Papst der dem Glau­ben nicht treu ist, wür­de ihr Wider­stand zer­rie­ben wer­den und sich gänz­lich auf­lö­sen. Und so ist es gekom­men. Die einen suchen ihr Heil in der Glo­ri­fi­zie­rung und Papo­la­trie, die ande­ren wäh­len die inne­re Emi­gra­ti­on und das Schwei­gen. Doch gera­de letz­te­ren sei gesagt: wer schweigt, stimmt zu. Und eine Ein­heit auf klein­sten gemein­sa­men Nen­ner, wie es uns die Öku­me­ni­sten seit Jahr­zehn­ten als Ide­al­bild in die Ohren und Köp­fe bla­sen, ist eine Ein­heit in der Lüge. Die Ein­heit im Glau­ben kann aber nur in der Wahr­heit gefun­den wer­den. Des­halb hat die Kir­che, als sie sich noch ihrer selbst und ihres Got­tes bewusst war, die Ein­heit im ANATHEMA SIT gesucht, bewahrt und auch gefun­den! Wer ange­sichts der neu­en Ent­wick­lung schweigt, aus was für ver­meint­lich heh­ren Moti­ven auch immer, der tut genau das, was die Zer­stö­rer von ihm wol­len: ihnen den Sieg leicht zu machen.

    • Ich dan­ke Ihnen!
      Sie haben mir durch Ihren Kom­men­tar deut­lich gezeigt, dass Schwei­gen ein Feh­ler ist.
      Nun gilt es nur noch, zu ler­nen, in mei­nem per­sön­li­chen Umfeld muti­ger zu wer­den, was Papst Fran­zis­kus betrifft!
      Dan­ke noch einmal!

      • Und den­noch soll­te man — gera­de in der zeit­li­chen Nähe des Gedenk­ta­ges des 20. Juli — die per­sön­li­chen Kon­se­quen­zen immer beden­ken und sich fra­gen, ob man ihnen gewach­sen ist. Viel­leicht soll­te man als Katho­lik auch beden­ken, dass Gebet und vor allem das per­sön­li­che Auf­op­fern von Schmerz und Leid schon mehr Wider­stand gegen das Böse bewir­ken kön­nen, als alles Reden. Jeder muss in sich hin­ein­hö­ren, was das Gewis­sen ihm auf­trägt. So haben es die Män­ner und Frau­en des 20. Juli gehal­ten. Und weil sie ihrem Gewis­sen, Ihrer inne­ren Stim­me, der Stim­me Got­tes folg­ten, des­halb konn­ten sie auch die Ver­fol­gung und das Mar­ty­ri­um nicht nur ertra­gen, son­dern in Zuver­sicht und in der Gewiss­heit, das rich­ti­ge getan zu haben, fast glück­voll annehmen.

  21. @sabine
    @ Geschwi­ster die inner­lich zer­ris­sen sind
    Sucht einen Pater der die alte Mes­se liest oder der Petrus Bru­der­schaft oder noch bes­ser der Pius­bru­der­schaft. Bei letz­te­rer ist der Wurm zwar auch drin (Frei­mau­rer u oder Frei­den­ker sind über­all), aber ich mei­ne die mei­sten ortho­do­xen Prie­ster sind wohl dort zu fin­den … Außer­dem wenn ich einem häre­ti­schen Papst nicht fol­ge, dann liegt das Recht die Pflicht und der Segen auf mei­ner Seite.

  22. @Romtreu

    Sie schrei­ben an einer Stel­le, dass Sie Theo­lo­gie­stu­dent sind.
    Darf ich fragen:
    Sind Sie Jesus-ver­liebt oder Papst-Franziskus-verliebt?
    Bei­des kann nicht sein, denn es ver­trägt sich nicht.

    Wenn Sie wirk­lich Jesus-ver­liebt sind, dann fra­gen Sie sich doch jedes­mal, wenn Papst Fran­zis­kus etwas sagt oder tut: Hät­te Jesus dies auch so gesagt oder so getan? Über­prü­fen Sie die Ant­wort, zu der Sie gelan­gen. Suchen Sie die Wahr­heit in der Hei­li­gen Schrift. 

    Gott mit Ihnen!

  23. Über­haupt zu viel Gere­de und Her­um­schmei­ße­rei mit mehr oder weni­ger theo­lo­gi­schen und son­sti­gen Begrif­fen bringt nicht wei­ter. Der Katho­lik in der Rei­he neben uns braucht unse­re Ansa­ge unverblümt.

  24. @Suarez, zu Ihrem wei­ter oben ste­hen­den Artikel:
    Trö­sten Sie sich, Sie sind nicht der ein­zi­ge, der von kath.net gemobbt wird und wur­de, obwohl Sie immer gute und sehr gute Ana­ly­sen geschrie­ben hat­ten. Tja, M. Schnei­der-Flag­mey­er (Forum deut­scher Katho­li­ken) müß­te man heißen.
    Ich habe alles genau ver­folgt etwa die Ange­le­gen­heit „Tebartz-van-Elst“. Ich sage Ihnen eines: ich hat­te, wie Sie, in vie­len state­ments, den Lim­bur­ger Bischof ver­tei­digt. Aber mir ist seit län­ge­rem klar gewor­den: kath.net hat­te kein Inter­es­se dar­an, daß dem Bischof Gerech­tig­keit zukommt. Es war von kath.net ein gut Stück Heuchelei.
    Ich glau­be, @Suarez, kath.net auch nicht, daß es sich wirk­lich für die Leh­re der Kir­che hin­sicht­lich einer Unmög­lich­keit des Kom­mu­nion­emp­fangs für sog. wvh. Gecshie­de­ne ein­setzt. Auch das sieht nur so aus und ist doch viel bla­bla. Dem @gandalf, dem gro­ßen Zen­sor dort, glau­be ich gar nichts mehr.

    Ein kath.net mobbing-Opfer.

  25. Lie­be Kommentatoren,
    dür­fen wir nicht dank­bar sein, dass der arro­gan­te Theo­lo­giezwerg „Rom­treu“ so glas­klar auf­ge­zeigt hat, wie rich­tig wir doch alle lie­gen und wie abschreckend die Vor­stel­lung ist, so einen als pasto­ra­len Ober­leh­rer vor­ge­setzt zu bekom­men? Genau das sind die Typen, die mit ihrer über­heb­li­chen und recht­ha­be­ri­schen Art dafür sor­gen, dass ich stän­dig an die Gren­zen mei­ner Näch­sten­lie­be gelan­ge und beich­ten muß. Die­ser Ber­go­glio­an­be­ter hat mit Sicher­heit den Mund nicht auf­be­kom­men, wenn es dar­um ging, S.H. Papst Bene­dikt in Schutz zu neh­men. Und wir dür­fen sicher sein, dass so einer stei­le Kar­rie­re im System Ber­go­glio macht. Wie tief sind wir gesunken !

    • wenn man den Bei­trag von „Rom­treu“ liest, dann kommt man zu dem Schluß, daß er mehr Sozio­lo­ge als Theo­lo­ge ist… Phra­sen wie „pasto­ra­ler Zugang“ hei­ßen in der Schul­päd­ago­gik „dort abho­len, wo er steht“, heißt im End­ef­fekt, nur ja nix for­dern, kei­ne Lei­stung, kei­ne Regel und um Got­tes Wil­len bit­te nicht urteilen…

      Geur­teilt wird nur, wenn „Rom­treu“ uns die Mei­nung geigt oder jemand Zulauf hat, der nicht auf der Frie­de, Freu­de, Tor­til­la (Eier­ku­chen auf argen­ti­nisch) Linie liegt…

  26. Eigent­lich soll­ten wir “ Rom­treu“ dank­bar sein, da er doch ein Spie­gel­bild der heu­ti­gen theo­lo­gi­schen Hoch­schu­len ist , und uns somit zeigt wes­sen Geist dort herrscht. Im ersten Moment möch­te man ihn bedau­ern, aber in der heu­ti­gen Zeit wer­den solch Cha­rak­te­ren zu den theo­log. Fakul­tä­ten ange­zo­gen , wie die Mot­ten vom Licht.
    Mir graut es jetzt schon was da noch auf uns zukommt. Rom­treu und Co. kann ich nur drin­gend emp­feh­len die Bio­gra­phie der
    Hei­li­gen zu lesen und in sei­nem Fall beson­ders die des Pfar­rer von Ars. Es ist nie zu spät.

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