Kulturkampf der Medien – Ein Versuch, die Kirche als Werte-Instanz zu delegitimieren

Bischof_Franz-Peter_Tebartz-van_ElstDas beruf­li­che Anse­hen von Jour­na­li­sten ist in den letz­ten Jah­ren laut Umfra­gen gesun­ken. Gleich­wohl spiel­ten sich die Medi­en im ‚Fall Lim­burg’ als Moral-Apo­stel auf. Was steckt dahin­ter? Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker.

In die­sen Tagen jährt sich die Publi­ka­ti­on eines FAZ-Arti­kels, mit dem der Lim­bur­ger Bischof Tebratz-van Elst „lan­ge vor der Ver­kün­di­gung des Urteils dem bür­ger­li­chen Tod über­ant­wor­tet“ wur­de. So resü­mier­te der Schrift­stel­ler Mar­tin Mose­bach kürz­lich den Bei­trag des Kir­chen­re­dak­teurs Dani­el Deckers in der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung vom 24. 6. 2013. Der Arti­kel bil­de­te den Auf­takt zur sieb­ten und letz­ten Medi­en­kam­pa­gne gegen den Lim­bur­ger Bischof, die letzt­lich zu sei­nen Amts­ver­zicht führte.

Mose­bach zeig­te die Metho­den auf, wie Deckers mit Andeu­tun­gen, Kol­por­ta­ge, Ver­däch­ti­gun­gen und Res­sen­ti­ment Stim­mung mach­te gegen den Bischof. In Stil und Duk­tus des Arti­kels sieht der Schrift­stel­ler Sen­ti­men­ta­li­tät und Ver­lo­gen­heit am Werk. Dabei erin­nert er an das Bon­mot von Max Sche­ler: „Wer ver­lo­gen ist, braucht nicht zu lügen.“ Der FAZ-Jour­na­list beherrscht offen­bar die Kunst der ver­deck­ten Lüge, die plum­pe Form der offe­nen Lüge über­läßt er sei­nen jour­na­li­sti­schen Kollegen.

Die Lügengeschichte der Medien

Im lan­gen Skan­da­li­sie­rungs­pro­zeß gegen Bischof Tebartz-van Elst ver­brei­te­ten die Medi­en unge­zähl­te Lügen. Den Anfang der media­len Lügen­ge­schich­te mach­te der SPIEGEL mit dem Arti­kel „Lim­bur­ger Leid­kul­tur“ vom 15. 11. 2010. Dar­in stütz­te der Jour­na­list Peter Wen­sier­ski sei­ne Attacke gegen den Lim­bur­ger Bischof auf vier Lügen:

  1. Der schon unter Kam­p­haus gelea­ste Dienst­wa­gen-BMW sei erst vom Nach­fol­ger ange­schafft worden.
  2. Ein inter­nes Dis­kus­si­ons­pa­pier eines Pfar­rers ver­dreh­te der SPIE­GEL-Mann zu einem Pro­test­brief an den Bischof.
  3. Aus dem schon ein­ein­halb Jah­re archi­vier­ten Papier mach­te Wen­sier­ski einen aktu­el­len „Brand­brief“.
  4. Und schließ­lich behaup­te­te das angeb­li­che Nach­rich­ten­ma­ga­zin wahr­heits­wid­rig, der dama­li­ge Archiv­text wür­de zum Zeit­punkt der Ver­öf­fent­li­chung unter allen 245 Prie­stern des Bis­tums kursieren.

Der gan­ze Arti­kel war an Ver­zer­rung und Häme kaum zu über­bie­ten: Zwei Außen­sei­ter-Pfar­rer wur­den für alle Bis­tumsprie­ster aus­ge­ge­ben, die Äuße­run­gen der Split­ter­grup­pe ‚Wir sind Kir­che’ sug­ge­rier­te man als Mei­nung des „Kir­chen­volks“; fei­er­li­che Lit­ur­gie ver­höhnt der SPIEGEL als „Hoch­glanz­kitsch“ und katho­li­sche Mari­en­ver­eh­rung als „Rol­le rückwärts“.

Die fol­gen­reich­ste Nega­tiv-Wir­kung für den Ruf des Bischofs hat­ten zwei hand­fe­ste Lügen der Nas­saui­schen Neu­en Pres­se vom 9. Okto­ber. Ein­mal phan­ta­sier­te das Blatt von einer in den Fels gefrä­sten gehei­men „Zweit­woh­nung von 130 qm“. Des Wei­te­ren ver­brei­te­te die NNP die Lüge von der 15.000 Euro teu­ren „frei­ste­hen­den Bade­wan­ne“. Die­se bei­den Falsch­mel­dun­gen heiz­ten die Haß- und Häme-Bei­trä­ge gegen den Bischof welt­weit an.

Die drei­ste­ste Lüge war die Ver­brei­tung eines Gerüchts durch die Online-Aus­ga­be der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen vom Novem­ber 2013. Danach wür­de Tebartz-van Elst unter einem Autis­mus-Syn­drom lei­den. Der Bru­der des Bischofs, ein Psych­ia­ter, habe das angeb­lich „Ver­trau­ten“ gesagt. In Wirk­lich­keit hat­te Prof. Dr. Lud­ger Tebartz-van Elst die Autis­mus-Ver­däch­ti­gun­gen zurück­ge­wie­sen. Der Deut­sche Pres­se­rat erteil­te der FAZ für die Ver­brei­tung einer Unwahr­heit auf­grund man­geln­der jour­na­li­sti­scher Sorg­falt eine öffent­li­che Rüge.

Zahlreiche Verstöße gegen berufsethische Grundsätze

Auch der SPIEGEL steck­te sei­ne lan­ge Nase im Okto­ber 2013 wie­der in die Dom­berg­be­bau­ung. Dabei erwies sich die Titel­ge­schich­te „Das Lügen­ge­bäu­de“ aller­dings als Bume­rang, der letzt­lich auf das eige­ne Glas­pa­last-Redak­ti­ons­ge­bäu­de zurückfiel.

Denn die zen­tra­le Behaup­tung des angeb­li­chen Nach­rich­ten­ma­ga­zins, der Bischof selbst hät­te mit der Zahl von „knapp 10 Mill.“ die Gesamt­ko­sten ange­ge­ben, war eine Vor­SPIE­GE­Lung fal­scher Tat­sa­chen. In Wahr­heit hat­te der Diö­ze­san­bau­mei­ster die­se Zahl für die Restau­rie­rungs­ob­jek­te benannt. Bischof Tebartz-van Elst ließ eini­ge Tage spä­ter die miß­ver­ständ­li­chen Anga­ben kor­ri­gie­ren, indem er die Gesamt­ko­sten wahr­heits­ge­mäß als „deut­lich höher“ herausstellte.

Neben den auf­ge­zähl­ten Bei­spie­len ver­brei­te­ten die Medi­en zahl­rei­che wei­te­re Falsch­mel­dun­gen und Halb­wahr­hei­ten. Damit ver­stie­ßen die Jour­na­li­sten gegen den berufs­ethi­schen Grund­satz, der im Pres­se­ko­dex an erster Stel­le steht: „Die Ach­tung vor der Wahr­heit und die wahr­haf­ti­ge Unter­rich­tung der Öffent­lich­keit“ muß als „ober­stes Gebo­te der Pres­se“ gel­ten. In Zif­fer drei der Medi­en-Selbst­ver­pflich­tung wird den Redak­tio­nen auf­ge­tra­gen: Wenn „Nach­rich­ten oder Behaup­tun­gen, ins­be­son­de­re per­so­nen­be­zo­ge­ner Art“, sich nach­träg­lich als falsch erwei­sen, hat das ver­öf­fent­li­chen­de Publi­ka­ti­ons­or­gan sie unver­züg­lich von sich aus in ange­mes­se­ner Wei­se rich­tig zu stel­len“. Im Fall Tebartz-van Elst hat nicht ein ein­zi­ges Pres­se­or­gan die als falsch erwie­se­nen Behaup­tun­gen per­so­nen­be­zo­ge­ner Art rich­tig gestellt, wie es die Pres­se­ko­dex-Richt­li­ni­en for­dern. Alle die genann­ten Medi­en­or­ga­ne, die sich selbst als seriö­se Qua­li­täts­pres­se ein­stu­fen, han­del­ten nach der Bou­le­vard­me­di­en-Maxi­me: ‚Die heu­ti­gen Schlag­zei­len machen unse­re Lügen von gestern für das Publi­kum irrelevant.’

Journalisten spielen sich als Moral-Apostel auf

Ange­sichts die­ser Fül­le von unethi­schem Vor­ge­hen der Redak­tio­nen über­rascht es sehr, daß sich auf dem Höhe­punkt der Medi­en-Hatz vie­le Pres­se­or­ga­ne als Anwäl­te für Wahr­heit und Wahr­haf­tig­keit auf­spiel­ten. So oft wie bei die­ser Hetz-Kam­pa­gne gegen einen Kir­chen­mann haben die Medi­en noch nie auf das ach­te Gebot des Deka­logs ver­wie­sen. Selbst Athe­isten-Sei­ten und Blas­phe­mie-Blogs schwo­ren plötz­lich auf das ach­te der zehn gött­li­chen Gebo­te. Die Jour­na­li­sten hiel­ten sich die lin­ke Hand aufs gut­mensch­li­che Herz und schleu­der­ten mit der rech­ten das ach­te Gebot wie einen Stein auf den Bischof. Die mora­li­sche Ent­rü­stung von Lügen-Medi­en fei­er­te Triumphe.

Den Vogel an Ver­lo­gen­heit schoß die Nas­saui­sche Neue Pres­se aus Lim­burg ab. In der Aus­ga­be vom 17. Okto­ber spiel­te sich die regio­na­le Mono­pol­zei­tung als mora­li­sche Ober­in­stanz auf, indem sie im Empö­rungs­ge­stus auf das „Haus auf Lügen gebaut“ zeig­te. Dabei konn­te der ver­ant­wort­li­che Redak­teur das Lügen­ver­bot des 8. Gebo­tes nicht ein­mal rich­tig dem bibli­schen Deka­log zuord­nen — ganz zu schwei­gen von der Ein­sicht, daß beim mora­li­sie­ren­den Fin­ger­zeig auf ande­re immer drei Fin­ger auf den Anzei­gen­den selbst zurück­wei­sen, in die­sem Fall auf die Lügen, Ver­dre­hun­gen und Ver­zer­run­gen in den ent­spre­chen­den Mel­dun­gen der eige­nen Zeitung.

Am näch­sten Tag mach­te sich der glei­che jour­na­li­sti­sche Moral-Apo­stel dar­an, üble Nach­re­de und Schmäh-Kri­tik zu ver­brei­ten, indem er die Häme- und Haß-Kari­ka­tu­ren gegen den Bischof aus dem Netz fisch­te. Er brei­te­te die Schmäh-Kri­tik genüß­lich vor der Leser­schaft aus, um damit Per­son und Amt des „Bischofs als Witz­fi­gur“ lächer­lich zu machen.

Genau­so schlud­rig, wie vie­le Jour­na­li­sten mit der Zitie­rung des ach­ten Gebo­tes umge­hen, sind auch ihre Recher­chen zu den Bischofs­vor­wür­fen. Die mei­sten Redak­teu­re plap­per­ten nur die Vor­wür­fe ande­rer Medi­en und Mei­nungs­ma­cher nach. Kaum einer prüf­te sorg­fäl­tig den Sach­ver­halt, wie es die berufs­ethi­schen Richt­li­ni­en des Pres­se­ko­dex verlangen.

Pharisäerhafte Medienleute

Die Fra­ge bleibt: War­um spie­len sich die Medi­en in die­sem Fall so pha­ri­sä­er­haft-pene­trant als Moral­apo­stel und Wahr­heits­an­wäl­te auf, obwohl die Jour­na­li­sten genau wis­sen, daß sie selbst viel­fach zwi­schen unge­prüf­ten Medi­en-The­sen, Halb­wahr­hei­ten und auch Lügen lavie­ren (müs­sen)?
Ein Grund dafür könn­te die mora­li­sche Scha­den­freu­de der Medi­en­leu­te sein, die im Wis­sen um ihr eige­nes wack­li­ges Ver­hält­nis zur Wahr­heit mit dem Lügen-Fin­ger­zeig auf den Bischof demon­strie­ren wol­len: Ihr Chri­sten seid auch nicht bes­ser als wir Jour­na­li­sten. Die Häme ist mit den Hän­den zu grei­fen, wenn die Jour­na­li­sten Tebartz-van Elst als „Kir­chen­mann“ oder sogar „Got­tes­mann“ her­aus­stel­len, um ihm dann sein angeb­lich mora­li­sches Fehl­ver­hal­ten um die Ohren zu schlagen.

Der Tie­fen­grund für die unge­wöhn­li­chen Moral-Pre­dig­ten der Medi­en dürf­te ein ande­rer sein: Die latent kir­chen­feind­li­chen Medi­en ver­su­chen mit sol­chen Vor­fäl­len wie in Lim­burg die Glaub­wür­dig­keit und das mora­li­sche Anse­hen der katho­li­schen Kir­che anzu­krat­zen, um sich selbst auf den mora­li­schen Rich­ter­stuhl zu set­zen. Sie ver­su­chen sich als Instanz zu eta­blie­ren, die ent­schei­den will, was rich­tig und falsch sein soll oder „was geht und was nicht geht“.

Medialer Angriff auf die Glaubwürdigkeit der Kirche als Werte-Instanz

In einem Kom­men­tar der Illu­strier­ten Stern vom 20. 8. 2012 wur­de die­se sub­ver­si­ve Ziel­set­zung auch offen ange­spro­chen: Es gehe bei den Lim­bur­ger Medi­en­skan­da­li­sie­rung um die „Glaub­wür­dig­keit der Insti­tu­ti­on Kir­che, die angeb­lich so anders ist als ‚die Welt’“.

So ist es. Die katho­li­sche Kir­che steht dafür – anders als die im main­stream schwim­men­de EKD –, als ein­zig signi­fi­kan­te Kraft zur Bewah­rung christ­li­cher Grund­wer­te zu ver­blei­ben. Und die­ses Wer­te­sy­stem der Kir­che irri­tiert die welt­li­chen Medien:

  • Der Zöli­bat z. B. ist für ‚die Welt’ und ihre Medi­en­pro­pa­gan­di­sten völ­lig unvor­stell­bar, irgend­wie außer­ir­disch. Zugleich spü­ren sie, daß die frei­wil­li­ge Ehe­lo­sig­keit um des Him­mel­rei­ches wil­len auch ein Pro­test-Signal ist gegen eine Welt von Por­no­gra­phie und Pro­sti­tu­ti­on, Hedo­nis­mus und Narzissmus.
  • Die kirch­li­che Ableh­nung von jeder Abtrei­bung, auch der Früh­ab­trei­bung durch die ‚Pil­le danach’, ist ‚der Welt’ eine unver­ständ­li­che Torheit.
  • Die kirch­li­che Leh­re von der schöp­fungs­be­ding­ten, unauf­lös­li­chen Ehe zwi­schen Mann und Frau und die dar­aus resul­tie­ren­de Ableh­nung der ‚Homo-Ehe’ bringt ‚die Welt’ in Rage.
  • Über­haupt ist der Anspruch der Kir­che, in Glau­bens- und Sit­ten­leh­re auf Natur­recht und Bibel gegrün­de­te Wahr­hei­ten zu ver­kün­den, für den mora­li­schen Rela­ti­vis­mus und ethi­schen Kon­ven­tia­lis­mus ‚der Welt’ eine Provokation.

Auf die­sem Hin­ter­grund stür­zen sich die welt­li­chen Medi­en auf die ver­meint­li­chen und wirk­li­chen Feh­ler von Kir­chen­leu­ten. In ihren Kom­men­ta­ren ver­all­ge­mei­nern sie dann die mensch­li­chen Schwä­chen Ein­zel­ner auf die gan­ze Kir­che, um deren Glaub­wür­dig­keit als Wer­te-Instanz zu zer­stö­ren. Das ist die mie­se Metho­de der Kir­chen­geg­ner seit Vol­taire und Dide­rot. Auf die­se Wei­se ging auch die kir­chen­feind­li­che Goe­b­bels-Pres­se gegen die katho­li­sche Kir­che vor. Und der anti-kirch­li­che Kam­pa­gnen-Jour­na­lis­mus der letz­ten Jah­re zeigt eine ähn­li­che Handschrift.

Die Schein-Moral der Boulevard-Journalisten

Der Stern-Jour­na­list Frank Och­mann erklärt in sel­te­ner Offen­heit die Medi­en-Metho­den des Bischofs-Bashing: Die Umstän­de oder die pri­va­te Finan­zie­rung des Upgrades vom Indi­en-Flug etwa spiel­ten für den Medi­en-Pran­ger kei­ne Rol­le, meint der Medi­en-Mann. Nur „auf den Anschein kommt es an“ – also dar­auf, was die Jour­na­li­sten — mit Häme und Haß-Phan­ta­sien — dar­aus machen.

Danach stellt sich der Kom­men­ta­tor den berech­tig­ten Ein­wand: ‚Eigent­lich müß­te es den Nicht­ka­tho­li­ken und Gott­lo­sen unter uns ganz egal sein, wie der Bischof mit dem Bis­tums­ver­mö­gen umgeht oder wie gesprächs­be­reit er sich gegen­über sei­nen Kri­ti­kern ver­hält.’ Doch dann fällt sich der Stern-Mann selbst ins Wort, indem er behaup­tet: Wenn ein Kir­chen­mann „in ver­ant­wort­li­cher Posi­ti­on sei­ne eige­ne Bequem­lich­keit über das Wohl der Gemein­schaft stellt, dann scha­det er dem mora­li­schen Kli­ma der Gesell­schaft insgesamt“.

Nach einer ame­ri­ka­ni­schen Umfra­ge lan­de­te die Berufs­grup­pe der Jour­na­li­sten bei der Kate­go­rie „Bei­trag zum All­ge­mein­wohl“ auf den letz­ten Plät­zen. Und die­se Leu­te wol­len Rich­ter über Gemein­wohl-Ver­hal­ten sein? Aus­ge­rech­net der Sern erklärt sich zum Wäch­ter über die gesell­schaft­li­che Moral. Er will bestim­men, was mora­lisch geht und was nicht: Por­no­gra­phie und Pro­sti­tu­ti­on, Pil­le danach und 100.000 Abtrei­bun­gen jähr­lich läßt man mora­lisch durch­ge­hen – ein Lang­strecken­flug mit pri­vat finan­zier­tem Upgrade, das soll nicht mehr gehen? Und „die­se Bequem­lich­keit“ soll angeb­lich die gesell­schaft­li­che Moral beschä­di­gen? Der Stern-Mora­list macht sich lächerlich!

Die Medien fördern eine relativistische Moral

Gera­de die nicht­ka­tho­li­schen und gott­lo­sen Medi­en haben in den letz­ten Jahr­zehn­ten dafür gesorgt, daß die Dik­ta­tur einer rela­ti­vi­sti­schen Moral herrscht. Damit wur­de jede über­zeit­li­che Norm – etwa die der 10 Gebo­te der Bibel oder des Natur­rechts – abge­lehnt. Jeder soll­te selbst ent­schei­den, was er für gut und böse hält – z. B. vor einer Abtrei­bung. In die­sem Rah­men wur­den auch die sitt­li­chen Leh­ren der Kir­che abge­lehnt und erst recht Kir­chen­leu­te als Vor­bil­der. Doch jetzt plötz­lich behaup­tet der Stern, daß sich die nicht-kirch­li­che Gesell­schaft an Kir­chen­leu­ten ori­en­tier­te und durch das Ver­hal­ten eines Bischofs die gesell­schaft­li­che Moral Scha­den nehme.

Mer­ken die Stern- und SPIE­GEL-Jour­na­li­sten eigent­lich nicht, wie wider­sprüch­lich und ver­lo­gen ihre Moral-Argu­men­ta­ti­on ist?

Eines wird bei der Ana­ly­se des anti-kirch­li­chen Kam­pa­gnen-Jour­na­lis­mus jeden­falls auch klar: Die mei­sten Medi­en mit ihren Lügen, Halb­wahr­hei­ten und Ver­zer­run­gen in der Kir­chen­be­richt­erstat­tung sind als mora­li­sche Wer­te-Instan­zen unglaub­wür­dig, was die Mehr­heit der Bevöl­ke­rung laut Umfra­gen auch so sieht.

Bild: Her­mi­ne Tuzzi

28 Kommentare

  1. Wenn Sie den offi­zi­el­len Unter­su­chungs­be­richt der Bischofs­kon­fe­renz lesen, wer­den Sie Ihr Urteil viel­leicht revi­die­ren. In Lim­burg ist in einer Wei­se beim Bau Geld aus dem Fen­ster geschleu­dert wor­den, dass es nur schwer nach­voll­zieh­bar ist. Mein Lieb­lings­po­sten unter den Aus­ga­ben ist dabei die Fuß­bo­den­hei­zung im Kreuz­gang. Das nun alles auf die bösen Jour­na­li­sten zu schie­ben, hilft wirk­lich nicht weiter.

    • Ich wuss­te noch nicht, dass Ver­schwen­dung Sün­de ist!
      Mal ganz im Ernst, wenn alle Leu­te nur das not­wen­dig­ste kau­fen wür­den, hät­ten wir Arbeits­lo­sen­zah­len die wären horrend.
      Weil, Hand aufs Herz, wer arbei­tet heut­zu­ta­ge in den Indu­strie­na­tio­nen schon was sinn­vol­les und notwendiges?
      Das ist es ja gera­de was mich an der cau­sa Lim­burg so ärgert.
      Wir leben in einer Gesell­schaft, die davon lebt, dass lau­ter über­flüs­si­ger Mist pro­du­ziert wird, und die Pro­duk­ti­on streng­stens über­wacht wird, und dann wer­fen wir dem Bischof vor, weil uns sei­ne Nase nicht passt, dass er genau das getan hat, was alle Welt macht!

  2. Es ist ein Unding, daß sich die Kir­che von einer gie­ren­den Meu­te schein­hei­li­ger Jour­na­li­sten ins Bocks­horn jagen läßt. Gott­lo­se Redak­teu­re haben nicht dar­über zu befin­den, wer Bischof sein darf und wer nicht.

    • Gott­lo­se Redak­teu­re!? Wenn mich nicht alles täuscht, ist Deckers Theo­lo­ge und wur­de bezeich­nen­der­wei­se bei den Jesui­ten pro­mo­viert. Im übri­gen gilt er als Kar­di­nal Leh­manns Feder. Noch Fragen!? 😉

      • Tja, Kar­di­nal Leh­mann ist Rah­ner-Schü­ler und zugleich Mit­glied der frei­mau­re­ri­schen Vor­feld­or­ga­ni­sa­ti­on der Rota­ri­er. Die jesui­ti­sche Ver­bin­dung zwi­schen Leh­mann und Deckers ist damit geklärt. Ein Tebartz-van Elst ist mei­nes kein Rota­ri­er und weni­ger moder­ni­stisch, was sei­ne Ansich­ten zur Homo­se­xua­li­tät und zum Islam anbe­langt. Als pro­mo­vier­ter Theo­lo­ge, der gläu­big sein soll, unter­läßt man es, einen Diö­ze­san­bi­schof der­art anzu­ran­zen. Deckers hat sich selbst mit sei­ner Tat auf ewig ins Aus befördert.

  3. Nach­dem Mon­sei­gneur Tebartz-van Elst die „nörd­lich­ste Stadt Ita­li­ens, das wun­der­schö­ne Welt­kul­tur­er­be und tole­ranz­of­fe­ne Regens­burg“ (so die Stadt Regens­burg über sich) als Wohn­sitz aus­ge­sucht hat­te, ging ein Fäkal­sturm ohne­glei­chen durch die Lokal­zei­tung „Mit­tel­baye­ri­sche Zei­tung“, dort noch redak­ti­ons­ge­mä­ßigt, und ins­be­son­de­re durch den Blog „regensburg-digital.de“.
    Man lese auf „r‑d.de“ die bei­den Arti­kel „T‑vE zieht nach Regens­burg“ und „T‑vE: Das Sah­ne­häub­chen für die Skan­dal-Diö­ze­se“; wun­der­bar, wie doch tat­sa­chen­re­si­stent vul­gär-pole­mi­siert über völ­lig Sach­frem­des wer­den kann; und dies obwohl ein Kom­men­ta­tor aus dem ent­lar­ven­den Inter­view des Frank­fur­ter Stadt­de­kans H. H. Johan­nes zu Eltz mit „Die Zeit“, 03.04.2014, S. 60 ff, „Die kle­ri­ka­le Ära ist vor­bei“, wört­lich zitier­te: Fak­ten inter­es­sie­ren nicht.
    Das Wort von der Regens­bur­ger „Skan­dal-Diö­ze­se mit Sah­ne­häub­chen“ ist im übri­gen durch­aus nicht unbe­rech­tigt: der Ordi­na­ri­us der Diö­ze­se Regens­burg und sein Ordi­na­ri­at schwei­gen, sie lei­den an Epi­sko­pa­thie, offen­bar ist die kle­ri­ka­le Ära tat­säch­lich vorbei.

  4. Wäre es nur die Pres­se gewe­sen, die hier syste­ma­tisch den Bischof zur Unper­son stem­pel­te, so hät­te Bischof Tebartz-van Elst die Hetz­kam­pa­gne zwar nicht gänz­lich unbe­scha­det aber doch mit eini­gen Bles­su­ren über­stan­den. Was aber die media­le Kam­pa­gne erst so rich­tig wir­kungs­voll wer­den ließ, war die Tat­sa­che, dass inner­kirch­li­che, pro­gres­si­ve Grup­pen im Bis­tum, im exak­ten Timing mit der FAZ und der NNP, den Bischof auch in der Hei­li­gen Mes­se fron­tal angin­gen, indem ein „Pro­test­brief“ ver­le­sen wurde. 

    Die inner­kirch­li­chen Grup­pen um den Hof­hei­mer Kreis lie­ßen kei­nen Zwei­fel dar­an, dass sie zur Not auch den Altar stür­men wür­den, wenn man ihrem Wil­len, den ihnen ver­hass­ten Bischof in die Wüste zu schicken, nicht will­fah­ren sollte.

    Nach­dem man den Bischof end­lich zur Strecke gebracht hat­te, zeig­te sich der Frank­fur­ter Stadt­de­kan höchst zufrie­den mit der Akti­on, sieht er doch die Amtskirche(sic!) nun­mehr „erle­digt“. Es sei schließ­lich nie um Bau­ko­sten und Ver­schwen­dung gegan­gen, son­dern um einen Kampf um die Rich­tung in der Kir­che. Bischof Tebartz-van Elst sei auch kein Ver­schwen­der und schon gar kein Protz­bi­schof, son­dern ein durch­aus beschei­de­ner Mann mit Sinn für Kul­tur, nur ver­tre­te er eben das fal­sche, weil nicht mehr zeit­ge­mä­ße Kir­chen­bild und da habe man halt ein­schrei­ten müssen.

    Inso­fern dien­te die Pres­se mit ihrer das Per­sön­lich­keits­recht des Bischofs mit Füßen tre­ten­den Bericht­erstat­tung ledig­lich als Vehi­kel, um den Bischof aus dem Bis­tum her­aus zu komplementieren.

    • Was ihnen allen ‑Dom­ka­pi­tel und Pres­se- ja auch erfolg­reich gelun­gen ist.
      Hut ab!
      Das war mal eine „erfolg­rei­che“ Akti­on! Sie könn­te Vor­bild­cha­rak­ter haben und Schu­le machen.
      Es wird sich zum rich­ti­gen Zeit­punkt schon ein geeig­ne­ter Kan­di­dat fin­den, der sich pri­ma auf­spie­ßen lässt.

      • Freut mich sehr, lie­be Mari­en­zweig, Sie hier wiederzutreffen!

        Die Zei­ten sind momen­tan etwas zugig, wenn es um das Bis­tum Lim­burg und dar­über hin­aus geht.

        Wenn Sie sich das INSTRUMENTUM LABORIS zur kom­men­den Bischofs­syn­ode mit dem Titel „Die Pasto­ra­len Her­aus­for­de­run­gen im Hin­blick auf die Fami­lie im Kon­text der Evan­ge­li­sie­rung“ ins­be­son­de­re ab Abschnitt 92 ff durch­le­sen, dann könn­te im dort schon deut­lich spür­ba­ren neu­en „Geist“ hin­sicht­lich Ehe und Fami­lie die tie­fe­re Ursa­che zu suchen sein, war­um man Bischö­fe wie Tebartz-van Elst um jeden Preis los­wer­den wollte.

  5. Wären es nur inner­kirch­lich pro­gres­si­ve Grup­pen gewe­sen, die sich mit bestimm­ten Medi­en­leu­ten ver­bun­den haben, auch das hät­te der Bischof über­ste­hen kön­nen. Die­se pro­gres­si­ven Grup­pen zeich­nen sich u. a. durch ihr rela­tiv hohes Durch­schnitts­al­ter aus und ihre klei­ne Zahl von Mit­glie­dern. Ihre Stär­ke bezie­hen sie nicht zuletzt aus ihren guten Kon­tak­ten zu Kir­chen­hass-Redak­teu­ren, bis hin zur ARD und zum ZDF. Dort wer­den sie regel­mä­ßig als Vertreter/innen des Kir­chen­volks hoch­ge­ju­belt, obwohl die mei­sten Katho­li­ken sie über­haupt nicht kennen.
    Sie haben aller­dings ein hohes Anse­hen bei der Bischofs­kon­fe­renz bzw. ihrem mäch­ti­gen Sekre­tär P. Lan­gen­dör­fer SJ.
    Doch die gefähr­lich­sten Geg­ner des Bischofs von Lim­burg waren die Her­ren Dom­ka­pi­tu­la­re. Sie streu­ten zuerst Halb­wahr­hei­ten, Unwahr­hei­ten, hiel­ten sich aber zunächst noch bedeckt. Bischof Tebartz van Elst hat­te kei­ne Chan­ce gegen die­se Koali­ti­on von Gegnern.
    Die Fra­ge stellt sich aller­dings: Fehlt es Bischof Tebartz van Elst an Men­schen­kennt­nis? Er hat fast den gan­zen Mit­ar­bei­ter­stab von sei­nem Vor­gän­ger über­nom­men, obwohl er des­sen pasto­ral-libe­ra­len Kurs nicht fort­füh­ren woll­te. Die lang­jäh­ri­gen Mit­ar­bei­ter von Bischof Kam­p­haus waren auf die­sen ein­ge­schwo­ren, sie konn­ten den neu­en Kurs nicht mittragen.
    Fehl­te es Bischof Tebartz van Elst an Men­schen­kennt­nis oder ist das Bis­tum Lim­burg per­so­nell an Prie­stern so aus­ge­dünnt, dass es gar nicht mehr genug Prie­ster gibt, die geeig­net sind, auf der Lei­tungs­ebe­ne loy­al mit einem Bischof zusam­men zu arbei­ten, der einen ande­ren Kurs als der lang­jäh­ri­ge Vor­gän­ger ein­schla­gen will.

    Mit eini­ger Sor­ge kann man die Blicke nach Frei­burg rich­ten, wenn die Nach­rich­ten über den dem­nächst neu­en Erz­bi­schof stim­men. Die­ser soll sich doch tat­säch­lich erlaubt haben, Erz­bi­schof Zollitsch zu bit­ten, die „Triden­ti­ni­sche Mes­se“ fei­ern zu dür­fen, was Zollitsch erwar­tungs­ge­mäß ver­bo­ten hat. Die Gift­pfei­le der regio­na­len Pres­se dort dürf­ten bereit lie­gen. Wenn er nicht brav in die Zollitsch-Fuß­spu­ren tritt, dürf­te er nicht nur das Dom­ka­pi­tel, son­dern alle wich­ti­gen Ordi­na­ri­ats­mit­ar­bei­ter gegen sich haben.
    Man kann nur hof­fen und beten, dass das näch­ste Opfer nach Tebartz van Elst nicht Bur­ger heißt. Auch Kar­di­nal Marx, Kar­di­nal Woel­ki und der mäch­ti­ge Sekre­tär der DBK, Pater Lan­gen­dör­fer SJ, wün­schen kei­nen Mit­bru­der, der treu zum katho­li­schen Glau­ben steht, soweit das in der Kon­zils­kir­che über­haupt noch mög­lich ist. Soll­te er die Triden­ti­ni­sche Mes­se för­dern wol­len, dann wird die Jagd begin­nen. Mehr braucht es fast schon nicht mehr.
    Er braucht das Gebet…Wie Bischof em. Tebartz van Eltz, des­sen Schick­sal nur noch erschreckend ist.

    • Auf den ersten Blick hat Bur­gers Vita kei­ne neo-jesui­ti­schen Quer­ver­bin­dun­gen, kei­ne Rota­ri­er-Mit­glied­schaft und der­glei­chen. Wie Zollitsch sich öffent­lich in die letzt­jäh­ri­ge Bun­des­tags­wahl ein­ge­schal­tet hat, war ein­fach nur unter­ir­disch. Hof­fent­lich kann es Bur­ger im Erz­bis­tum Frei­burg irgend­wie zum Guten rich­ten, ohne medi­al à la Tebartz-van Elst geschlach­tet zu werden.

    • @Zeitlos
      Nun, ich zäh­le das Dom­ka­pi­tel natür­lich auch zu den inner­kirch­li­chen pro­gres­si­ven Grup­pen, an erster Stel­le sei hier der Frank­fur­ter Stadt­de­kan genannt. 

      Bischof Tebartz-van Elst fehl­te es sicher an einem gerüt­telt Maß an ein­fa­cher Men­schen­kennt­nis bzw. Skep­sis. Das zeigt sich deut­lich in der Beset­zung des Ver­wal­tungs­ra­tes mit Leu­ten wie die­sem Herrn Rie­bel, der sich ja dann spä­ter vor die Pres­se stell­te und mun­ter schwa­dro­nier­te, der Bischof sei ent­we­der „krank“ (im Sin­ne von gei­stes­krank) oder ein „abge­feim­ter Betrü­ger“. Wer Poli­ti­ker kennt — und Rie­bel ist einer der ganz spe­zi­el­len Sor­te — der weiß, dass man um sol­che einen gro­ßen Bogen machen muss. Inso­fern hat der Bischof schon auch kapi­ta­le Feh­ler gemacht. 

      Auch dass sich der Hof­hei­mer Prie­ster­kreis so unbe­schwert öffent­lich insze­nie­ren konn­te, ist lei­der ein Ver­säum­nis des Bischofs, der offen­bar glaub­te, wenn er hier Mil­de wal­ten lie­ße, ver­hin­der­te das eine gegen ihn gerich­te­te Bericht­erstat­tung. Das Gegen­teil war dann der Fall, die inner­kirch­li­chen Gue­ril­la­kämp­fer konn­ten sich so erst gene­ral­stabs­mä­ßig auf den Kampf vorbereiten.

      Natür­lich ist ähn­li­ches auch in ande­ren Diö­ze­sen zu erwar­ten. Die pro­gres­si­ven Grup­pen sind ja nun bis hin zu Kar­di­nal Leh­mann in der Kir­che prä­sent, der übri­gens einen sehr guten Draht zu Dani­el Deckers von der FAZ hat.

      Wie sehr man sich im Vati­kan von die­sen Grup­pen schon ein­schüch­tern lässt, zeig­te das Inter­view des Prä­fek­ten der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, Kar­di­nal Mül­ler, vor kur­zem aus­ge­rech­net mit Dani­el Deckers. Deckers muss eine die­bi­sche Freu­de an die­sem Kotau gehabt haben. Das Inter­view hat mir wirk­lich die Scha­mes­rö­te ins Gesicht getrieben.

  6. Nach­trag:
    Ehr­lich, @Marienzweig, Ihr Kom­men­tar war noch nicht ver­öf­fent­licht, als ich mir Gedan­ken mach­te, wer der näch­ste „geeig­ne­te Kan­di­dat“ sein könn­te… Wie sehr wün­sche ich mir, mich zu irren…

  7. Zunächst muss man fest­hal­ten, dass die­ses Vor­ge­hen doch schon längst Schu­le gemacht hat. Bei Dyba hat man sich noch ein­ge­übt, es folg­ten Haas in der Schweiz, Gro­er, Krenn und Wag­ner in Öster­reich, Mixa und Tebartz in Deutsch­land. Alle­samt Bischö­fe, deren „Kir­chen­bild“ nicht dem der Pro­gres­si­sten ent­sprach und die des­halb von Anfang an bei den kirch­li­chen Mei­nungs­füh­rern ver­hasst waren, stig­ma­ti­siert wur­den und weg muss­ten. Die Jour­nail­le wur­de benutzt (bezahlt?) zur Skan­da­li­sie­rung der Öffent­lich­keit, durch wel­ches wie­der­um der Vati­kan unter Druck gesetzt wer­den soll­te. Der knick­te dann auch regel­mä­ßig ein, und ließ die Apo­stel­nach­fol­ger nach Regie­buch ins gezück­te Mes­ser lau­fen, was den Blut- und Sie­ges­rausch der Jagd­ge­sell­schaft nur noch stei­ger­te. Dabei ist es in der Tat ein zu beob­ach­ten­des Phä­no­men, dass die von den diö­ze­sa­nen Sagern sofort in die Iso­la­ti­on getrie­be­nen Bischö­fe offen­sicht­lich ihr Heil dar­in such­ten, dem alten Grund­satz Divi­de et impe­ra zu fol­gen und folg­lich ihre inner­diö­ze­sa­nen Fein­de als eng­sten Mit­ar­bei­ter auf ihren Posten belie­ßen, anstatt das Füh­rungs­per­so­nal kom­plett aus­zu­tau­schen (was ihnen ande­rer­seits auch kaum gelun­gen wäre, ohne sofort den blan­ken Hass auf sich zu zie­hen und einen Auf­stand los­zu­tre­ten, ganz abge­se­hen davon, dass geeig­ne­tes Per­so­nal fehl­te, da die Pro­gres­si­sten seit Jahr­zehn­ten Semi­na­ri­sten und erst recht die künf­ti­gen diö­ze­sa­nen Füh­rungs­kräf­te auf Linie trim­men und jeden gna­den­los schas­sen, der nicht ihren Stall­ge­ruch an sich trägt). So hat­ten die Fein­de Zeit, am Schalt­he­bel der Macht Intri­gen aus­zu­hecken und die Bischö­fe lang­sam aber sicher ans Mes­ser zu lie­fern. Kul­tur­kampf der Medi­en? Sicher has­sen vie­le Medi­en die Kir­che, aber die­se Orche­strie­rung, wie man sie bei Gro­er, Krenn, Mixa und Tebartz erleb­te, kann nur aus inner­kirch­li­chen Krei­sen los­ge­tre­ten und mit Geld und mäch­ti­gen Seil­schaf­ten der­art öffent­lich­keits­wirk­sam gestreut wor­den sein. Als Leh­re kann man aus die­sen Vor­gän­gen nur zie­hen, dass es kei­nen Sinn macht, gemä­ssigt kon­ser­va­ti­ve Kräf­te, die hier und da durchs eng­ma­schi­ge Netz geschlüpft sind, sinn­los zu ver­hei­zen, indem man sie einem abge­drif­te­ten Bis­tum inner­halb einer abge­drif­te­ten Bischofs­kon­fe­renz vor die Nase setzt. Man müss­te einen Frei­raum schaf­fen, der es den katho­li­schen Kräf­ten ermög­licht, sich zu sam­meln und eige­ne Struk­tu­ren auf­zu­bau­en, sie spä­ter qua­si als „Par­al­lel­ki­che“ mit den Pro­gres­si­sten in geist­li­che Kon­kur­renz tre­ten könn­ten. In die­sem „Wett­be­werb“ wür­de sich dann wohl offen­ba­ren, wer die bes­se­ren, trag­fä­hi­ge­ren Kir­chen­bil­der hat. Mir schien, dass Ratz­in­ger mit dem Motu pro­prio und dem Ver­such der Ein­bin­dung der FSSPX solch einen Plan ver­folg­te, um das Kon­zil suk­zes­si­ve zu über­win­den. Die Pro­gres­si­sten haben ihn ver­stan­den, er muss­te weg, die Gefahr einer Renais­sance des Katho­li­schen war zu groß. Und nun macht man sich über die zar­ten Pflänz­chen her, die bereits hier und da die­sem Plan ent­spros­sen sind, wie etwa die Fran­zis­ka­ner der Immaculata.

    • Sehen Sie es anders, die Pro­gres­si­ven müs­sen ab und an sogar einen kon­ser­va­ti­ven durch die Lücken schlüp­fen las­sen, weil auch das pro­gres­siv­ste Ordi­na­ri­at Schäf­chen zum Wei­den und Spen­den braucht.
      Die Pro­gres­si­ven haben ja kei­nen Nach­wuchs und wenn dann aus den Lin­ken udn Grü­nen, denen es aber auch nicht um den HERRN geht, son­dern um einen lukra­ti­ven Posten, womit wir bei dem Brief des Ber­li­ner Pfar­rers wären.
      Es wird nicht gelin­gen den neu­en Wein der Moder­ne in die alten Schläu­che der KIr­che Jesu Chri­sti zu kip­pen, das wis­sen auch die Progressiven!
      Sorum den­ke ich hof­fen die alle, dass die Schläu­che solan­ge hal­ten, bis sie in Pen­si­on gehen und beden­ken nicht, dass das Leben mit dem Tod nicht vor­bei ist, son­dern dann erst der Zahl­tag kommt!

  8. Fazit: die Kir­che dele­gi­ti­miert sich als Glau­bens­ge­mein­schaft und Wer­te-Instanz selbst, indem sie sol­che Sub­jek­te wie das Lim­bur­ger Dom­ka­pi­tel oder die­sen Frank­fur­ter Stadt­de­kan unge­straft ihre Machen­schaf­ten aus­le­ben, die geweih­ten Apo­stel­nach­fol­ger hin­ge­gen fal­len lässt.

    • Aber ich den­ke, der Frank­fur­ter Stadt­de­kan und das Dom­ka­pi­tel hat­ten in die­sem Feld­zug auch nicht weni­ge der Kir­chen­be­su­cher hin­ter sich, ‑auf­ge­hetzt durch ent­spre­chen­de Pres­se-Arti­kel- sonst wäre die­se Kam­pa­gne nicht durch­führ­bar gewesen.
      Haben sie sich in Leser­brie­fen, in Mails an die Kir­chen­obe­ren, in nicht zu über­ge­hen­den Pro­test­ak­tio­nen genü­gend zu Wort gemeldet?
      @Suarez kommt aus Lim­burg, viel­leicht könn­te er etwas zu die­ser Situa­ti­on sagen.
      Hal­lo, lie­ber @Suarez — ich grü­ße Sie!
      Schon seit eini­ger Zeit habe ich Sie bemerkt und ich freue mich sehr darüber.

      • Selbst­ver­ständ­lich, lie­be Mari­en­zweig, waren die „enga­gier­ten“ PGR’s hier nicht untä­tig geblie­ben. Im Namen der neu­en Barm­her­zig­keit wur­de wäh­rend der Hei­li­gen Mes­se ein „Pro­test­brief“ ver­le­sen, in dem der Bischof fron­tal ange­grif­fen wur­de. Den Text hat­te der Hof­hei­mer Kreis gelie­fert, in Abstim­mung mit dem Frank­fur­ter Stadt­de­kan. Unser Pfar­rer hat sich ledig­lich hasen­fü­ßig her­aus­zu­hal­ten ver­sucht, hat wort­reich laviert, nach­dem ich ihm einen gehar­nisch­ten Brief geschrie­ben habe, in dem ich ihn frag­te, seit wann eine Hei­li­ge Mes­se eine Agi­ta­ti­ons­plat­form auch noch gegen den eige­nen Bischof sei. Natür­lich war ihm dies unend­lich pein­lich und Angst hat­te er auch, dass das alles dem Bischof zu Ohren kom­men könn­te. Aber die Pres­se hat­te ja wirk­lich per­fekt die Dreck­schleu­der als beglei­ten­de Kano­na­de ein­ge­setzt und so hör­te ich selbst von älte­ren Damen, die anson­sten nicht gera­de als pro­gres­si­ve Katho­li­ken gel­ten kön­nen, dass der Bischof wirk­lich ein schlim­mer Mann sei. Das geht ja auch ganz ein­fach, wenn der PGR dra­ma­tisch auf die Zusam­men­le­gung von Pfar­rei­en ver­weist und dann mit dem Fin­ger auf den „ver­schwen­de­ri­schen“ Bischof zeigt. 

        Ich erleb­te dann auch noch den Weih­bi­schof Löhr, in der Zeit als der Bischof sein Amt ruhen ließ, bei einer Visi­ta­ti­on unse­rer Gemein­de. Er rede­te über neue Wege der Kir­che und das man aner­ken­nen müs­se, dass es heu­te vie­le unter­schied­li­che Lebens­ent­wür­fe gäbe, ins­be­son­de­re, was die Lebens­ge­mein­schaf­ten anbe­trä­fe. Da war mir natür­lich sofort klar, wohin hier die Rei­se gehen soll­te und das wir Bischof Tebartz-van Elst in unse­rem Bis­tum nicht mehr als Bischof sehen werden. 

        Hat nicht Petrus unse­ren Her­ren auch drei­mal ver­leug­net? Und hat es ihm nicht Jesus klar und deut­lich auf den Kopf zugesagt?

        Ja die Kir­che ver­leug­net aus Angst vor einem immer aggres­si­ve­ren Hei­den­tum den Glau­ben, man bie­dert sich zum Teil sogar offen einem Lebens­stil an, der alles ande­re als christ­lich ist, nur um nicht auf­zu­fal­len. Wie Petrus duckt man sich weg, wenn die Pres­se die Fra­ge in den öffent­li­chen Raum schleu­dert: „ist das nicht auch einer von den Jün­gern die­ses Jesus?“

        „Nein, wie kommt ihr da drauf, ich ken­ne den Mann nicht“, so war doch die Ant­wort Petrus!

      • Und erst als der Hahn drei­mal kräh­te, da erin­ner­te sich Petrus an die Wor­te Jesus und fing bit­ter­lich an zu wei­nen, weil er den Herrn ver­leug­net hatte. 

        Das Krä­hen, lie­be Mari­en­zweig, das ist die Stim­me all derer, die sich nicht dem Zeit­geist beu­gen, son­dern den Fin­ger in die Wun­de der Kir­che legen, so wie der auf­rech­te Ber­li­ner Prie­ster, der den Mut auf­bringt, den sein Bischof eben nicht aufbringt.

        Wir müs­sen der Kir­che die­ses Krä­hen deut­lich machen, auch Papst Fran­zis­kus muss es hören und wir müs­sen uns an die Wor­te Jesu erinnern!

        Wenn man die­ses unsäg­li­che INSTRUMENTUM LABORIS zur kom­men­den Bischof­syn­ode liest, dann spürt man in jedem Satz, wie Petrus sich win­det und so tut, als habe er mit die­sem Jesus, sei­nem Wort doch gar nichts zu tun. 

        Die Angst spricht da aus jeder Zeile!

      • Natür­lich soll­te es hei­ßen, als Petrus Jesus zum drit­ten mal ver­leug­net hat­te und der Hahn krähte!

  9. Es ist sehr wich­tig, fest­zu­hal­ten: Die Medi­en haben zwar nach außen gese­hen die Haupt­rol­le gespielt: Men­schen, die Bischof Tebartz van Elst nie kann­ten, spra­chen über ihn mit Abscheu schon in ihrer Stim­me. Sie waren nur beein­flusst durch die Medi­en, die einen Hass schür­ten, der der frü­he­ren Nazi-Pres­se, der Praw­da oder DDR-Press­or­ga­nen gleich­ge­kom­men ist.
    Doch sie wur­den bewusst ein­ge­setzt vom Lim­bur­ger Dom­ka­pi­tel, das sich der vol­len Rücken­deckung der füh­ren­den Bischö­fe der DBK und der grau­en Emi­nenz, P. Lan­gen­dör­fer SJ, sicher sein konnte.

    Eine Figur wie Johan­nes zu Eltz, Stadt­de­kan von Frank­furt, müss­te nicht nur sei­nes Amtes ent­ho­ben wer­den, er müss­te sich fra­gen las­sen, ob er wegen sei­ner Äuße­run­gen zur Hier­ar­chie, zum Amt des Bischofs, über­haupt noch katho­li­scher Prie­ster sein kann. Doch er weiß, dass er nichts zu befürch­ten hat.
    Eben­so hät­te das Dom­ka­pi­tel von Rom aus auf­ge­löst wer­den müs­sen. Egal, ob ein Bischof Feh­ler macht, so darf sich kein Dom­ka­pi­tel ver­hal­ten, es hät­te auf­ge­löst wer­den müs­sen, es muss auf­ge­löst wer­den. Auch ein Bene­dikt XVI., des­sen Rück­tritt zu dem dama­li­gen Zeit­punkt wahr­schein­lich unter schlim­mem Druck erfolgt ist, hät­te die­se not­wen­di­ge Maß­nah­me nicht mehr durch­füh­ren kön­nen. Er hät­te die­sen, ihm treu­en Bischof, nicht schüt­zen kön­nen. Es wird immer deut­li­cher: Er konn­te sich als Papst nicht mehr hal­ten, es war unmög­lich, er muss­te zurück­tre­ten und Ber­go­glio den Weg frei machen.

    Was geschieht mit dem Bis­tum Lim­burg? Es ist an Prie­stern, allein schon von der Zahl und vom Alter des Kle­rus her, der­ma­ßen aus­ge­mer­gelt, dass es irgend­wann an ein grö­ße­res Bis­tum ange­schlos­sen wer­den muss. Das sich aber auch nur am Leben erhält durch die üppig flie­ßen­de Kir­chen­steu­er der ca. 90 % Katho­li­ken, die die Kir­che nur noch brau­chen als fest­li­chen oder fei­er­li­chen Rah­men für die Trau­ung, für Kin­der­fei­ern und die Beerdigung.

    Machen wir uns doch nichts vor: Ohne die Kir­chen­steu­er wür­de die deut­sche katho­li­sche Kir­che in ihrer jet­zi­gen Gestalt zusam­men­bre­chen. Die füh­ren­den deut­schen Kar­di­nä­le wis­sen das, auch Pater Lan­gen­dör­fer SJ natür­lich. Sie wol­len das System am Leben erhal­ten, denn sie pro­fi­tie­ren am mei­sten davon.
    Bischö­fe, denen es noch in erster Linie um den katho­li­schen Glau­ben geht, haben in die­sem „System“ kei­nen Platz.

    Selbst wenn Bischof Tebartz van Elst schwe­re Feh­ler began­gen hät­te, was ich nicht weiß, was mir unbe­kannt ist, nie hät­te er so nie­der­träch­tig, so ehr­ab­schnei­dend durch die Medi­en gezo­gen wer­den dür­fen. Die­ser Bischof soll­te in sei­ner gan­zen Per­son zer­stört, ver­nich­tet wer­den. Allein gegen die­sen Vor­gang hät­te sich die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz geschlos­sen hin­ter den Lim­bur­ger Bischof stel­len müs­sen, ihn vor offen­sicht­lich bös­ar­ti­gen, wüsten Unter­stel­lun­gen in Schutz neh­men müs­sen, unge­ach­tet einer sach­li­chen Prü­fung der Vorgänge.
    Sie hat es nicht getan, schnö­de hat sie ihn fal­len las­sen. Sie hat als DBK als mora­li­sche Instanz voll­kom­men ver­sagt. Wie so oft in der Vergangenheit.

    • Ich wie­der­ho­le mich ger­ne. Lesen Sie doch mal den Unter­su­chungs­be­richt der DBK, dann wis­sen Sie auch wel­che schwe­ren Feh­ler er began­gen hat. 

      • Der „Prüf­be­richt“ strotzt nur so vor sub­jek­ti­ven Wer­tun­gen, die, wür­de man sie auf Bau­ten ande­rer Bis­tü­mer über­tra­gen, ähn­li­che Anwen­dung fin­den könn­ten. Bischof Tebartz-van Elst woll­te nichts Gestüm­per­tes, son­dern ori­en­tier­te sich dar­an, was zum Lob Got­tes wohl am ange­mes­sen­sten sei. Das wur­de ihm dann als Prot­ze­rei aus­ge­legt — eine Schande!

        In Lim­burg ist der Glau­be so weit ver­dun­stet, dass man noch nicht ein­mal merkt, wie weit man sich von Katho­li­zi­tät ent­fernt hat und wie weit die­ses fröh­li­che Neu­hei­den­tum, das in pro­gres­si­ven Kir­chen­krei­sen an die Stel­le des Christ­li­chen tritt, die Rea­li­tät des Bis­tums schon dominiert.

        Der Frank­fur­ter Stadt­de­kan jubelt, weil nun die „Amts­kir­che“ end­lich erle­digt sei!

        Die DBK scheint es als ihre Sen­dung ver­stan­den zu haben, den Prüf­be­richt zu einem Boll­werk gegen Katho­li­zi­tät wer­den zu las­sen und ent­spre­chend wur­de er ausformuliert.

        Gewon­nen hat die Kir­che am Ende natür­lich kei­ne Glaub­wür­dig­keit, son­dern nur den Hohn der Athe­isten, die über ein sol­ches Trei­ben in der Katho­li­schen Kir­che in dia­bo­li­sches Lachen ausbrechen.

        Auch wenn der Bischof ver­ein­zelt bei dem Bau­pro­jekt Fehl­ent­schei­dun­gen getrof­fen haben mag, sind wir, wenn ein Bischof von Satan bedrängt wird, ver­pflich­tet, ihm bei­zu­ste­hen und nicht ihn dem Für­sten der Welt auszuliefern.

  10. Bischof Tebartz-van Elst hat ganz sicher Feh­ler gemacht, wohl auch nicht klug reagiert bezügl. des Spiegel-Interviews.
    Aber wir wis­sen doch alle, dass es nicht sei­ne gemach­ten Feh­ler waren, die ihn zu Fall brach­ten und zum Ver­häng­nis wur­den, son­dern sei­ne lehr­amts­treue Einstellung.
    Wäre Bischof Tebartz-van Elst von pro­gres­si­ver Gesin­nung, hät­te man mit „groß­zü­gi­ger Barm­her­zig­keit“ dar­über hin­weg­ge­se­hen, mit dem Argu­ment, dass wir ja alle Feh­ler machen.
    Was mir aber wirk­lich sau­er auf­stößt ist, dass die­se Schmie­ren­ko­mö­die ohne Kon­se­quen­zen für die Mit­ver­ur­sa­cher der Pro­ble­me zu blei­ben scheinen.
    Der feh­ler­haft han­deln­de Bischof muss gehen,
    die kirch­li­chen Intri­gan­ten blei­ben unbe­hel­ligt, so scheint es zumin­dest bis jetzt.
    Ich habe schon so viel Ver­trau­en ver­lo­ren in letz­ter Zeit, dass es nur noch weh tut!

  11. wie wär’s mal damit den Frank­fur­ter Stadt­de­kan unter Admi­ni­stra­ti­on zu stel­len? Glei­ches Recht für alle…

  12. Die schlimm­ten Ver­leum­dun­gen wer­den aus dem Krei­se der Kir­chen­funk­tio­nä­re gestreut. Da gibt es ganz per­fi­de Metho­den die Medi­en abzuspeisen.
    Die Medi­en mögen der Dolch gewe­sen sein, doch den Dolch hiel­ten und hal­ten der eige­ne Mit­bru­der und macht­gei­le „Refor­mer“ aus dem Krei­se der eige­nen Leute.

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