Piusbruderschaft weiht fünf Priester in Deutschland

(Zaitzkofen/Oberpfalz) Am Sams­tag, dem 28. Juni wird Weih­bi­schof Tis­sier de Mal­lerais im Prie­ster­se­mi­nar Herz Jesu fünf Prie­ster und drei Dia­ko­ne wei­hen. Die Zere­mo­nie im Schloß­park beginnt um 9.00 Uhr.

Bereits am Frei­tag, dem 13. Juni, weih­te Mgr. Ber­nard Fel­lay, Gene­ral­obe­rer der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X., im Semi­nar in Winona/USA sie­ben Prie­ster und fünf Dia­ko­ne; Mgr. de Galar­re­ta wird am Frei­tag, den 27. Juni in Ecà´ne acht Semi­na­ri­sten und einem Ordens­mann die Gna­de des Prie­ster­tums schen­ken und sie­ben ande­re in die Rei­he der Dia­ko­ne der hl. Kir­che ein­glie­dern. Damit ver­fügt die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. in naher Zukunft über 600 Prie­ster.

26 Kommentare

  1. Bra­vo, Got­tes Segen fuer die­se letz­ten Treu­en der Kir­che Jesu Chri­sti.
    Sie leben und ver­ku­en­den Jesu Bot­schaft unver­ku­er­zt und garan­tiert Hae­re­sie­frei.
    Das ist sel­ten heu­te.
    Chri­stus wird es ihnen reich ent­loh­nen.

    • Treu der Kir­che Chri­sti?
      Sofern ich weiß, wur­den die Bischö­fe, die jetzt wei­te­re Prie­ster seg­nen, zwar gül­tig aber gegen der apo­sto­li­schen Auto­ri­tät und den Mah­nun­gen des Stell­ver­tre­ters Chri­sti — damals Johan­nes Paul II geweiht…
      Ist das Treue?

      • Ja!!! Die Pius­bru­der­schaft macht das, was die Kir­che bis zum 2. Vati­ka­num gemacht hat. Das ist wah­re Treue.

        Die Päp­ste, Bischö­fe und Prie­ster ausser­halb der Pius­bru­der­schaft haben seit dem 2. Vati­ka­num Pro­ble­me mit der Treue.

      • Dax: Die Bischö­fe seg­nen kei­ne Prie­ster, son­dern sie wei­hen Män­ner zu Prie­stern. Damit ste­hen die­se Prie­ster in der Nach­fol­ge der Apo­stel. Gott sei Dank, gibt es die Bru­der­schaft, in der die Sakra­men­te auch unver­än­dert, ohne an den Zeit­geist ange­passt zu sein, wei­ter­ge­ge­ben und gespen­det wer­den.

      • Ganz ehr­lich lie­ber DAX, wofu­er stand und steht das Papst­tum, sagen wir ein­mal im lit­ur­gi­schen Sin­ne seit Papst Paul VI ?
        Sogar bei Bene­dikt sind die lit­ur­gi­schen Greu­el noch aus­ge­wei­tet wor­den.
        Bei aller Treue zum Lehr­amt des Pap­stes, aber wo die Lit­ur­gie der­art per­ver­tiert wird, ist die Rueck­kehr zur alten Mes­se nicht Unge­hor­sam, son­dern Pflicht.
        Die Exkom­mu­ni­ka­ti­on war logisch, aber FSSPX hat noch nie ein Dog­ma oder einen Lehr­satz der Kir­che auch nur in Fra­ge gestellt, son­dern ist viel­mehr eine letz­te Instanz, die auf die Ein­hal­tung pocht.
        Gama­liel haet­te dem Sinn nach heu­te gesagt: „Wenn FSSPX Men­schen­werk ist, wird es unter­ge­hen, wenn der hl.Geist inne­wohnt ist es unbe­sieg­bar“
        Nein, ohne Bischof Leb­fe­v­res muti­gen Weg GEGEN Alle, wae­re die Kir­che heu­te eine Unter­grup­pe des luth.Weltbundes.
        Auch Papst Franz stoppt die­sen unheil­vol­len Irr­weg in kein­ster Wei­se.
        Er ist um nichts bes­ser als sei­ne Vor­ga­en­ger.
        Quo vadis Eccle­si­am ?????????????

      • @ Gre­go­ri­us: Ich schä­me mich, dass ich seg­nen anstatt wei­hen geschrie­ben habe. Die Apo­sto­li­sche Suk­zes­si­on ist mir klar genug, aber Dan­ke für die Erklä­rung.

        @ Micha­el: Das Zitat Gama­liels fin­de ich sehr ange­bracht an die­ser Stel­le. Um es vor­weg zu neh­men: Ja, ich lie­be auch die Hl. Mes­se nach dem Triden­ti­ni­schen Ritus. Aber eben­so nach dem Tole­da­ni­schen, oder nach dem Maro­ni­ti­schen. Ich lie­be alle Riten, die unse­re Mut­ter Kir­che für die Fei­er der Eucha­ri­stie zulässt. Des­we­gen auch der Ritus, der aus der lit­ur­gi­schen Reform nach dem 2. Vati­ka­num her­vor­ge­gan­gen ist.
        Übri­gens: Msgr. Lefébvre war nicht der ein­zi­ge. Es ist vom Hl. Josef­ma­ria Escri­vá (um es klar zu stel­len: ich gehö­re nicht dem Opus Dei an) bekannt, dass ihm die lit­ur­gi­schen Reform auch gar nicht geschmeckt hat. Dass er bei den Hl. Mes­sen geweint hat. Aber er war gehor­sam den Stell­ver­tre­ter Chri­sti auf Erden. Und nicht zuletzt des­we­gen auch, hei­lig. Auch wenn er nichts ver­stan­den hat.

  2. Scha­de, dass pius-info seit eini­ger Zeit die Pre­dig­ten der Weih­bi­schö­fe Tis­sier de Mal­lerais und de Galar­re­ta nicht mehr ver­öf­fent­licht. Ich ver­mis­se sie, sie hat­ten eine hohe Qua­li­tät. Sie ver­mit­tel­ten dar­über hin­aus auch die Inter­na­tio­na­li­tät, die für die katho­li­sche Kir­che typisch ist, die jetzt so sehr fehlt.

    • Mir scheint, da han­delt es sich um ein Resour­cen­pro­blem. Falls Sie die Kom­pe­tenz und die Zeit dazu haben, bie­ten Sie sich doch mal als ehren­amt­li­che Über­set­ze­rin an!

  3. Zum bes­se­ren Ver­ständ­nis: Auf pius-info fehlt die „Inter­na­tio­na­li­tät“, die Bischö­fe der FSSPX haben sie — nach mei­ner Mei­nung — ver­kör­pert. Natür­lich nicht allein, aber immer­hin waren sie eigent­lich unver­zicht­ba­re Reprä­sen­tan­ten.

    • Schon gehört die dort gepo­ste­te Pre­digt von Mgr. Tis­sier zum dies­jäh­ri­gen Fron­leich­nams­fest in Mün­chen ? So wenig wie Mgr. Lef­eb­v­re kön­nen Sie ihn kön­nen für Ihre Fati­ma-Rela­ti­vie­run­gen bean­spru­chen.

      Mit gro­ßer Fei­er­lich­keit zitiert Mgr. TdM u.a. voll­stän­dig das — Zitat: „wun­der­ba­re“ — Engels-Gebet von Fati­ma: „…ich opfe­re euch auf, den kost­ba­ren Leib, das Blut, die See­le und die Gott­heit unse­res Herrn Jesus Chri­stus…“. (auf Band ab 13:05).

      Und zum Schluss: „So berei­ten wir unse­re See­le für den Tri­umph­zug unse­res Herrn, und mit Ihm auch ein Tri­umph­zug für das Unbe­fleck­te Herz Mari­ens.“ (19:10).

  4. Was pius-info heu­te über die 750 Jahr- Fei­er des Fron­leich­nams­fest ver­öf­fent­licht, ist sehr lesens­wert.
    In der Kon­zils­kir­che sind Prie­ster in der Regel lei­der nicht mehr in der Lage, in die­ser Tie­fe über das Aller­hei­lig­ste Altars­sa­kra­ment zu spre­chen und die Bedeu­tung des Fron­leich­nams­fest zu ver­kün­den. Es ist nach wie vor unbe­dingt nötig, dass immer mehr Prie­ster geweiht wer­den von den Bischö­fen, die Erz­bi­schof Lef­eb­v­re geweiht hat.
    Wir brau­chen drin­gend Prie­ster, die nicht nur hin und wie­der als biri­tu­el­le Prie­ster die „Triden­ti­ni­sche Mes­se“ zele­brie­ren, son­dern die ihr geist­li­ches Leben vom Mess­op­fer her gestal­ten und somit den Glau­ben der katho­li­schen Gläu­bi­gen prä­gen.

    • Das Ent­schei­den­de bei einem Prie­ster ist nicht, ob er nur hin und wie­der die Triden­ti­ni­sche Mes­se zele­briert, son­dern, ob er im wah­ren katho­li­schen Glau­ben ver­an­kert ist oder nicht — ohne Zutun und ohne Abstri­che.

      • Nur ein Prie­ster der die Triden­ti­ni­sche Mes­se immer (nicht nur hin und wie­der) zele­briert kann im wah­ren katho­li­schen Glau­ben ver­an­kert sein. Prie­ster die nur teil­wei­se oder über­haupt nicht die triden­ti­ni­sche Mes­se zele­brie­ren, sind sehr weit bis nicht vor­han­den vom wah­ren katho­li­schen Glau­ben ent­fernt.

        Wah­rer katho­li­scher Glau­be und neue Mes­se schlie­ßen sich aus. Die neue Mes­se ist zwar, wür­dig gele­sen, gül­tig, aber schäd­lich für den wah­ren katho­li­schen Glau­ben.

        Das ist das Dilem­ma in dem die Kir­che steckt. Die Glau­bens­kri­se kann nur über­wun­den wer­den, wenn die Kir­che — ohne wenn und aber — zur Mes­se aller Zei­ten zurück­kehrt.

      • @Gisbert
        Ich woll­te kei­nes­wegs die neue Mes­se ver­tei­di­gen, doch lei­der gibt es inzwi­schen auch Prie­ster, die zwar die Triden­ti­ni­sche Mes­se immer (nicht nur hin und wie­der) zele­brie­ren und die den­noch nicht völ­lig im kath. Glau­ben ver­an­kert sind. Lei­der. Lei­der. Es scheint alle Vari­an­ten zu geben, man muß genau hin­schau­en bzw. hin­hö­ren.

      • @M.S.
        es gab zu allen Zei­ten Prie­ster, die nicht völ­lig im wah­ren katho­li­schen Glau­ben ver­an­kert sind. Aber mit der neu­en Mes­se ist die­se Ver­an­ke­rung von vorn­her­ein völ­lig unmög­lich gemacht wor­den, und dies mit vol­ler Absicht, behaup­te ich.

      • Ohne die wah­re Mes­se kein wah­rer Glau­be. In dem gegen­wär­ti­gen offi­zi­el­len halb­pro­te­stan­ti­schen Misch­masch geht doch jeder Geist unter.

    • @ Zeit­los (& omni­bus) — zum Kon­trast zu pius.info hier mal ein paar Aus­zü­ge aus einer bei­spiel­haft ‚kon­zils­kirch­li­chen‘ Ein­füh­rung in das Hoch­fest — von domradio.de (Erz­bis­tum Köln, Link s.u.):

      „In der Refor­ma­ti­on ent­wickel­te sich das Fest zu einem kon­fes­si­ons­schei­den­den Merk­mal. […] Die katho­li­sche Kir­che nutz­te den Tag, um ihren Allein­an­spruch über die Eucha­ri­stie zu demon­strie­ren. […] Die heu­ti­ge Sinn­ge­bung des Festes geht vom Bild des ‚wan­dern­den Got­tes­vol­kes‘ aus [na, wovon auch sonst?], des­sen Mit­te Chri­stus ist, das ‚Brot des Lebens‘.“

      „Fron­leich­nam ist ein Schau­fest, ent­stan­den in einer Zeit, als die akti­ve Teil­nah­me der Gläu­bi­gen am lit­ur­gi­schen Gesche­hen weit­ge­hend durch das Zuse­hen beim ‚hei­li­gen Spiel‘ [nur ein „Spiel“??] der Prie­ster ersetzt wor­den war. Die frü­hen Chri­sten kann­ten kei­ne Ver­eh­rung der geweih­ten Hostie [des Lei­bes Chri­sti bit­te! außer­dem stimmt das nicht bzw. ist miß­ver­ständ­lich for­mu­liert]. Doch nach­dem das Chri­sten­tum im vier­ten Jahr­hun­dert Staats­re­li­gi­on wur­de [oh wie schlimm…], über­nahm es vie­le Herr­schafts­ri­tua­le des Kai­ser­kults [„böse“!] — und wur­de mehr und mehr zum Schau-Spiel [klar, „nicht ernst zu neh­men“]. Die Idee des gemein­sa­men Mahls trat zurück [die es jedoch so nie gege­ben hat!]. […] Ein sol­cher Umzug [pejo­ra­tiv!] war bei der Ein­set­zung ursprüng­lich gar nicht vor­ge­se­hen gewe­sen — und doch passt er zu Fron­leich­nam als ein Sinn­bild geleb­ten Chri­sten­tums. Die Pro­zes­si­on steht für das Zie­hen des Got­tes­vol­kes durch die Zeit [wie, nur? — klar, WIR sind der ‚Sou­ve­rän‘, das ‚mün­di­ge Volk-Got­tes‘ — wer sonst? ja ist doch so, wird ‚uns‘ doch schon seit 5o Jah­ren ein­ge­schwätzt bzw. regel­recht ins Gehirn gebrannt, oder etwa nicht?].“

      [Letz­tes oder vor­letz­tes Jahr war der entspr. Text auf dom­ra­dio NOCH kras­ser, also, wie ich fand, sogar (impli­zit) die Real­prä­senz bzw. die Trans­sub­stan­tia­ti­on selbst leug­nend / in uner­träg­li­cher Wei­se her­un­ter­spie­lend, „Brot des Lebens / hei­li­ges Brot“ und so; ich war so ent­setzt, daß ich bei­nah dem Kar­di­nal-Erz­bi­schof geschrie­ben hät­te; aber so’ne eMail schlägt ja da im Sekre­ta­ri­at des Ordi­na­ri­ats auf, nehm ich mal an; also mit eher gerin­ger Wk., daß es über­haupt an S.Em. wei­ter­ge­lei­tet wor­den wäre; und selbst wenn — was hät­te er denn *wirk­lich* aus­rich­ten kön­nen, gg. die entspr. Redak­teu­re vom dom­ra­dio? die „Emp­feh­lung“, beim näch­sten Mal die wirk­li­che, wahr­haf­ti­ge und wesent­li­che Gegen­wart unse­res Herrn und Got­tes, Jesus Chri­stus, vlt. ein Biß­chen mehr „her­aus­zu­strei­chen“ — und dann wäre doch wie­der nur was mit „Unver­ständ­nis … in der ‚heu­ti­gen Zeit‘ … unse­re getrenn­ten Geschwi­ster … bla …“ gekom­men. — Was hat ein Ordi­na­ri­us in D/AU/CH, ach, egtl. doch über­all, und sei es auch ein Kar­di­nal der Hl. Röm. Kir­che, in sei­nem eige­nen Hau­se (und Bis­tum) heu­te über­haupt WIRKLICH noch „zu sagen“…?!?]

      http://goo.gl/ZNHGIr [ver­weist auf domradio.de, Erz­diö­ze­se Köln, ‚Seit 735 Jah­ren: Fron­leich­nam in Köln‘]

      • Den Satz „Die katho­li­sche Kir­che nutz­te den Tag, um ihren Allein­an­spruch über die Eucha­ri­stie zu demon­strie­ren“ emp­fin­de ich gera­de­zu als Drei­stig­keit, als eine völ­li­ge Ver­zer­rung, ja Ver­keh­rung der Tat­sa­chen!! Die Gemein­schaf­ten des Pro­te­stan­tis­mus haben schlicht kei­ne hl. Eucha­ri­stie mehr, kei­ne gül­ti­ge Kon­se­kra­ti­on und auch kei­ne gül­ti­gen Wei­hen mehr — und zwar ganz aus ihrem eige­nen Wil­len her­aus, mit vol­ler Absicht! Die Kir­che Chri­sti „demon­striert“ an die­sem Tage also nicht irgend­ei­nen „Allein­an­spruch“ (als hät­te sie dies über­haupt nötig!), son­dern, in dank­ba­rer und fei­er­li­cher Anbe­tung des Aller­hei­lig­sten, schlicht und ein­fach — die Wahr­heit selbst; die eine Ein­zi­ge, Unge­teil­te, Gan­ze ist. In Hoch­mut ver­wor­fen von den ande­ren, in Treue fest­ge­hal­ten allei­ne von der einen Kir­che Chri­sti, der einen, hei­li­gen, katho­li­schen und apo­sto­li­schen Kir­che!!!

  5. Dan­ke, „GW“, denn ein bes­se­res Bei­spiel konn­ten Sie nicht brin­gen. Es han­delt sich ja nicht um eine Ein­füh­rung von „Wir sind Kir­che“ oder ähn­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen, son­dern von „dom­ra­dio“ aus dem Erz­bis­tum Köln.
    Jeder, jede, die dar­auf hin­weist, dass in der „Kon­zils­kir­che“ der katho­li­sche Glau­be zer­stört wird, ver­brei­tet kei­ne unsach­li­che Pole­mik, son­dern kann nur noch mit Trau­er oder mit Zorn fest­stel­len, wie unser Glau­be von den Mit­ar­bei­tern sogar der Bischö­fe ent­stellt wird.
    Von Bischö­fen selbst bis hin zu den Kon­zils- und Nach­kon­zil­späp­sten, muss ich lei­der hin­zu­fü­gen.

  6. Lie­ber Dax,
    ich emp­feh­le Ihnen wärm­stens das Buch: Hin­ter der Schwel­le — ein Leben im Opus Dei von Maria del Car­men Tapia von vor­ne bis hin­ten zu lesen. Man erfährt dar­in äußerst Inter­es­san­tes über Jose­ma­ria Escri­vá.

    • Das emp­foh­le­ne Buch wur­de von einer ehe­ma­li­gen Nume­rarie­rin des Opus Dei geschrie­ben. Es ist über­wie­gend eine Nega­tiv-Dar­stel­lung des Wer­kes aus dem Blick­win­kel der Ver­fas­se­rin.
      Zur objek­ti­ven und umfas­sen­de­ren Infor­ma­ti­on über den Hl. Joes­ma­ria Escri­va und das Opus Dei kann ich die Bän­de von Vasques de Pra­da ‚Über den Grün­der des Opus Dei‘ emp­feh­len.

  7. GW trifft den Kern. so ist das. Die pro­te­stan­ti­sche Bewe­gung ist ein Ver­ein, der sich mit bibli­schen Tex­ten (unter Ande­rem) beschäf­tigt. Die Pro­te­stan­ten sind den „welt­li­chen“ Strö­mun­gen erge­ben.

  8. @Carlo
    Die Pre­digt von Bischof Tis­sier de Mal­lerais am Fron­leich­nams­fest habe ich natür­lich gehört. Das ändert nichts dar­an, dass frü­her von pius.info alle Pre­dig­ten von den Bischö­fen ver­öf­fent­licht wur­den, wenn sie z. B. firm­ten, wenn sie öffent­li­che Hand­lun­gen vor­nah­men als Bischof. Dies geschieht seit eini­ger Zeit nicht mehr. Die Ver­öf­fent­li­chung die­ser Pre­digt war eine Aus­nah­me.
    Sie war sowie­so eine Aus­nah­me. Nie wur­de in der katho­li­schen Kir­che von Bischö­fen oder Prie­stern bei der Fron­leich­nams­pro­zes­si­on das „Gebet des Engels von Fati­ma“ gebe­tet. Es fin­det sich nicht in den übli­chen vor­kon­zi­lia­ren Gesang- und Gebet­bü­chern. Wahr­schein­lich in Hef­ten, in Spe­zi­al­li­te­ra­tur von Fati­ma-Grup­pen, aber ich weiß das nicht sicher. Ich weiß nur, dass es sich im „Sal­ve Regi­na“ fin­det, dem Gebet- und Gesang­buch der Mün­che­ner FSSPX.
    Karl Rah­ner hat die­ses Gebet als „Unsinn“ bezeich­net, und in die­sem Fall dürf­te er Recht haben. Wir kön­nen nicht „Gott die Gott­heit Jesu Chri­sti auf­op­fern“. Lai­en schon gar nicht, wir sind kei­ne Prie­ster und Prie­ste­rin­nen. Wir kön­nen unse­re Lei­den, unse­re Nöte Gott auf­op­fern, aber nicht unse­ren Herrn Jesus Chri­stus, die zwei­te gött­li­che Per­son der Drei­fal­tig­keit.
    Auch der Prie­ster opfert nicht bei der Ver­eh­rung des Aller­hei­lig­sten Altars­sa­kra­ment. In allen wich­ti­gen Gebe­ten wird an das Lei­den und Ster­ben unse­res Herrn erin­nert, doch es erfolgt bei der Ver­eh­rung des Aller­hei­lig­sten Altars­sa­kra­men­tes kei­ne Opfe­rung. Defi­ni­tiv nicht! Die kon­se­krier­te Hostie ist bereits die Opfer­frucht, und an Fron­leich­nam wird sie ver­ehrt. „Denk­mal unse­res Herrn an sei­nen bit­te­ren Tod.…“ betet Tho­mas von Aquin. Blei­ben wir doch bei ihm, dem gro­ßen Ver­eh­rer des Aller­hei­lig­sten Altars­sa­kra­men­tes, der Theo­lo­gie und Gebet in ein­ma­li­ger Form in den gro­ßen eucha­ri­sti­schen Hym­nen zum Aus­druck gebracht hat.

    • Wie schon ein­mal gesagt, ver­mu­te ich in erster Linie eineRes­sour­cen­fra­ge. Dies nicht nur in bezug auf den Über­set­zungs­auf­wand, son­dern auch mit den an eine Inter­net-taug­li­che Wie­der­ga­be ent­spre­chen­den tech­ni­schen Anfor­de­run­gen, was nicht in allen Kapel­len so ein­fach zu bewerk­stel­li­gen sein dürf­te. Aber fra­gen Sie doch „Stutt­gart“.

      Ob das Engels­ge­bet je wäh­rend einer Pro­zes­si­on gebe­tet wor­den ist, weiß ich nicht. Im vor­lie­gen­den Fall war es klar Gegen­stand der Homi­lie von Mgr. Tis­sier, den Sie doch, mehr­fa­chen Ein­las­sun­gen zufol­ge, beson­ders schät­zen.

      Offen­bar aber doch nicht so sehr: denn dass Sie sich — „in die­sem Fall“ (heißt Häre­sie u.a. nicht „Wahl“?) — aus­ge­rech­net auf die Sei­ten eines Rah­ner schla­gen, fin­de ich sehr bemer­kens­wert. Für mich aber ist die­se „Gesell­schaft“ resp. des­sen Glaub­wür­dig­keit noch viel abwe­gi­ger, als sie Tho­mas Kovacs anläss­lich eines klei­nen Dis­puts mit „Anti­fe­bro­ni­us“ um Mgr. Rifan in einem ande­ren Thread emp­fun­den haben muss.

      Des­halb akzep­tie­re ich weder Ihre Beleh­run­gen noch brau­che ich auf sie ein­zu­ge­hen. Neh­men’S mir’s nicht übel, dass Mgr. Tis­sier und ande­re mir eine zuver­läs­si­ge­re Ori­en­tie­rung als Sie und Karl Rah­ner sind. Man kann die­sem Weih­bi­schof nur dank­bar sein, dies heu­te, wo Fati­ma der­art rela­ti­viert wenn nicht ange­grif­fen wird, so, wie es die Kir­che immer getan hat, auf­ge­nom­men und bekräf­tigt zu haben.

      • Das war vor­aus­zu­se­hen: Wenn Karl Rah­ner ein Mal recht hat, wer­de ich zur Rah­ner-Anhän­ge­rin. Wenn ich ein Mal Bischof Tis­sier de Mal­lerais kri­ti­sie­re, schät­ze ich nicht mehr.
        Ich schät­ze ihn nach wie vor sehr. Und ich wer­de auf pius-info klicken, so bald sei­ne Pre­digt zur Prie­ster­wei­he ver­öf­fent­licht wird, weil ich sei­ne Pre­dig­ten immer sehr gern gehört habe.
        Und ich wer­de ganz unab­hän­gig von Karl Rah­ner immer der Mei­nung sein, dass wir Gott nicht die Gott­heit Jesu Chri­sti auf­op­fern kön­nen. Dass nur der Prie­ster im Mess­op­fer die Gaben von Brot und Wein in das Fleisch und in das Blut Jesu Chri­sti umwan­delt und Gott zum Opfer dar­bringt. Des­halb gebührt den kon­se­krier­ten Hosti­en nicht nur an Fron­leich­nam, son­dern im Taber­na­kel das gan­ze Jahr Ver­eh­rung, Anbe­tung.

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