Papst Franziskus: „Schenke uns die Kraft, jeden Tag Baumeister des Friedens zu sein“

Papst Franziskus Simon Peres Mahmud Abbas
Papst Franziskus mit Shimon Peres und Mahmud Abbas in den Vatikanischen Gärten

ANRUFUNG DES FRIEDENS

ANSPRACHE VON PAPST FRANZISKUS

Vati­ka­ni­sche Gär­ten
Sonn­tag, 8. Juni 2014

Mei­ne Her­ren Prä­si­den­ten,

mit gro­ßer Freu­de begrü­ße ich Sie und möch­te Ihnen und den ehren­wer­ten Dele­ga­tio­nen, die Sie beglei­ten, den glei­chen herz­li­chen Emp­fang berei­ten, den Sie mir auf mei­ner gera­de been­de­ten Pil­ger­rei­se im Hei­li­gen Land erwie­sen haben.

Ich dan­ke Ihnen aus tief­stem Her­zen, dass Sie mei­ne Ein­la­dung ange­nom­men haben, hier­her zu kom­men und gemein­sam von Gott das Geschenk des Frie­dens zu erfle­hen. Ich hof­fe, dass die­se Begeg­nung der Beginn eines neu­en Weges auf der Suche nach dem sei, was eint, um das zu über­win­den, was trennt.

Und ich dan­ke Eurer Hei­lig­keit, ver­ehr­ter Bru­der Bar­tho­lo­mä­us, dass Sie hier bei mir sind, um die­se bedeu­ten­den Gäste zu emp­fan­gen. Ihre Teil­nah­me ist ein gro­ßes Geschenk, eine wert­vol­le Unter­stüt­zung, und sie ist ein Zeug­nis für den Weg, den wir als Chri­sten auf die vol­le Ein­heit hin beschrei­ten.

Ihre Anwe­sen­heit, mei­ne Her­ren Prä­si­den­ten, ist ein gro­ßes Zei­chen der Brü­der­lich­keit, das Sie als Söh­ne Abra­hams voll­zie­hen, und ein Aus­druck kon­kre­ten Ver­trau­ens auf Gott, den Herrn der Geschich­te, der heu­te auf uns schaut als auf Men­schen, die ein­an­der Brü­der sind, und uns auf sei­ne Wege füh­ren möch­te.

Die­se unse­re Begeg­nung zur Bit­te um den Frie­den im Hei­li­gen Land, im Nahen Osten und in der gan­zen Welt wird beglei­tet vom Gebet unzäh­li­ger Men­schen, die ver­schie­de­nen Kul­tu­ren, Hei­mat­län­dern, Spra­chen und Reli­gio­nen ange­hö­ren – Men­schen, die für die­se Begeg­nung gebe­tet haben und die jetzt mit uns in der fle­hent­li­chen Bit­te selbst ver­eint sind. Es ist eine Begeg­nung, die dem bren­nen­den Wunsch all derer ent­spricht, die sich nach dem Frie­den seh­nen und von einer Welt träu­men, in der Män­ner und Frau­en als Geschwi­ster leben kön­nen und nicht als Geg­ner oder als Fein­de.

Mei­ne Her­ren Prä­si­den­ten, die Welt ist ein Erbe, das wir von unse­ren Vor­fah­ren emp­fan­gen haben, aber sie ist auch eine Leih­ga­be unse­rer Kin­der – Kin­der, die müde und erschöpft sind von den Kon­flik­ten und danach ver­lan­gen, den Anbruch des Frie­dens zu errei­chen; Kin­der, die uns bit­ten, die Mau­ern der Feind­schaft nie­der­zu­rei­ßen und den Weg des Dia­logs und des Frie­dens zu beschrei­ten, damit Lie­be und Freund­schaft tri­um­phie­ren.

Vie­le, all­zu vie­le die­ser Kin­der sind unschul­di­ge Opfer von Krieg und Gewalt gewor­den – Pflan­zen, die in vol­ler Blü­te aus­ge­ris­sen wur­den. Es ist unse­re Pflicht, dafür zu sor­gen, dass ihr Opfer nicht ver­geb­lich sei. Möge die Erin­ne­rung an sie uns den Mut zum Frie­den ein­flö­ßen, die Kraft, um jeden Preis beharr­lich den Dia­log fort­zu­set­zen, die Geduld, Tag für Tag das immer feste­re Netz eines respekt- und fried­vol­len Zusam­men­le­bens zu knüp­fen, zur Ehre Got­tes und zum Wohl aller.

Um Frie­den zu schaf­fen, braucht es Mut, sehr viel mehr, als um Krieg zu füh­ren. Es braucht Mut, um Ja zu sagen zur Begeg­nung und Nein zur Aus­ein­an­der­set­zung; Ja zum Dia­log und Nein zur Gewalt; Ja zur Ver­hand­lung und Nein zu Feind­se­lig­kei­ten; Ja zur Ein­hal­tung der Abma­chun­gen und Nein zu Pro­vo­ka­tio­nen; Ja zur Auf­rich­tig­keit und Nein zur Dop­pel­zün­gig­keit. Für all das braucht es Mut, eine gro­ße See­len­stär­ke.

Die Geschich­te lehrt uns, dass unse­re allei­ni­gen Kräf­te nicht aus­rei­chen. Mehr als ein­mal waren wir dem Frie­den nahe, doch dem Bösen ist es mit ver­schie­de­nen Mit­teln gelun­gen, ihn zu ver­hin­dern. Des­halb sind wir hier, denn wir wis­sen und glau­ben, dass wir der Hil­fe Got­tes bedür­fen. Wir las­sen nicht von unse­ren Ver­ant­wort­lich­kei­ten ab, son­dern wir rufen Gott an als Akt höch­ster Ver­ant­wor­tung unse­rem Gewis­sen und unse­ren Völ­kern gegen­über. Wir haben einen Ruf ver­nom­men, und wir müs­sen ant­wor­ten – den Ruf, die Spi­ra­le des Has­ses und der Gewalt zu durch­bre­chen, sie zu durch­bre­chen mit einem ein­zi­gen Wort: „Bru­der“. Doch um die­ses Wort zu sagen, müs­sen wir alle den Blick zum Him­mel erhe­ben und uns als Söh­ne eines ein­zi­gen Vaters erken­nen.

An ihn wen­de ich mich im Geist Jesu Chri­sti und bit­te zugleich um die Für­spra­che der Jung­frau Maria, Toch­ter des Hei­li­gen Lan­des und unse­re Mut­ter.

Herr, Gott des Frie­dens, erhö­re unser Fle­hen!

Vie­le Male und über vie­le Jah­re hin haben wir ver­sucht, unse­re Kon­flik­te mit unse­ren Kräf­ten und auch mit unse­ren Waf­fen zu lösen; so vie­le Momen­te der Feind­se­lig­keit und der Dun­kel­heit; so viel ver­gos­se­nes Blut; so vie­le zer­bro­che­ne Leben; so vie­le begra­be­ne Hoff­nun­gen… Doch unse­re Anstren­gun­gen waren ver­geb­lich. Nun, Herr, hilf Du uns! Schen­ke Du uns den Frie­den, leh­re Du uns den Frie­den, füh­re Du uns zum Frie­den! Öff­ne unse­re Augen und unse­re Her­zen, und gib uns den Mut zu sagen: „Nie wie­der Krieg!“; „Mit dem Krieg ist alles zer­stört!“ Flö­ße uns den Mut ein, kon­kre­te Taten zu voll­brin­gen, um den Frie­den auf­zu­bau­en. Herr, Gott Abra­hams und der Pro­phe­ten, Du Gott der Lie­be, der Du uns erschaf­fen hast und uns rufst, als Brü­der zu leben, schen­ke uns die Kraft, jeden Tag Bau­mei­ster des Frie­dens zu sein; schen­ke uns die Fähig­keit, alle Mit­men­schen, denen wir auf unse­rem Weg begeg­nen, mit wohl­wol­len­den Augen zu sehen. Mach uns bereit, auf den Not­schrei unse­rer Bür­ger zu hören, die uns bit­ten, unse­re Waf­fen in Werk­zeu­ge des Frie­dens zu ver­wan­deln, unse­re Äng­ste in Ver­trau­en und unse­re Span­nun­gen in Ver­ge­bung. Hal­te in uns die Flam­me der Hoff­nung am Bren­nen, damit wir mit gedul­di­ger Aus­dau­er Ent­schei­dun­gen für den Dia­log und die Ver­söh­nung tref­fen, damit end­lich der Frie­de sie­ge. Und mögen die­se Wor­te – Spal­tung, Hass, Krieg – aus dem Her­zen jedes Men­schen ver­bannt wer­den! Herr, ent­waff­ne die Zun­ge und die Hän­de, erneue­re Her­zen und Geist, damit das Wort, das uns ein­an­der begeg­nen lässt, immer „Bru­der“ lau­te und unser Leben sei­nen Aus­druck fin­de in „Shalom, Frie­den, Salam“! Amen.

94 Kommentare

  1. Ein Papst heu­ti­ger Tage muß wis­sen, daß ein Begriff wie „Bau­mei­ster“ zutiefst frei­mau­re­risch auf­ge­la­den ist, gera­de im Hin­blick auf „inter­re­li­giö­se Dia­lo­ge“. Damit berei­tet Fran­zis­kus den Nähr­bo­den für so manch gei­stes­ver­wirr­te Evan­ge­li­ka­le, die in größ­ter Unver­schämt­heit die Hei­li­ge Kir­che als die „Hure Baby­lon“ aus der Offen­ba­rung des Johan­nes schmä­hen. Bischö­fe und Kar­di­nä­le bei einer Frei­mau­rer-Vor­feld­or­ga­ni­sa­ti­on wie den Rota­ri­ern sind schon schlimm genug, aber ein Papst mit frei­mau­re­ri­scher Wort­wahl läßt auch die zen­tral­sten Alarm­glocken schril­len.

    • Passt alles ins Bild. Bei Ber­go­glio ist nichts mehr aus­ge­schlos­sen- ledig­lich treue Katho­li­ken sind wegen ihrer man­geln­den Demut wohl weni­ger will­kom­men.

    • Papst Fran­zis­kus hat eine ganz gro­sse Lie­be zum Men­schen, beson­ders zum lei­den­den, entrechteten.Schade, dass für Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta wenig davon abfällt.in theo­lo­gi­cis hat er eben gewal­ti­gen Nach­hol­be­darf-da ist von Jesui­ten in Süd­ame­ri­ka nicht viel zu erwar­ten-da müs­sen wir wirk­lich viel abschminken.Dennoch ver­sucht er auf sei­ne etwas ein­fa­che Wei­se an sei­ner Stel­le das Beste zu machen.oremus pro pon­ti­fice fran­cis­ce!

  2. Der Kar­di­nal­staats­e­kre­tär, Pie­tro Paro­lin, sprach dem Tref­fen hohen Sym­bol­wert zu. Dem kann ich nur zustim­men und auf fol­gen­de Schlüs­sel­stel­len ver­wei­sen:
    1. Die Begrü­ßungs­re­de ende­te mit „Scha­lom, Pace, Salam“ Er schämt sich des kor­rek­ten Wor­tes „Pax Chri­sti“ in der Kir­chen­spra­che
    2. Der Papst begann: „Die Welt ist ein Erbe, das wir von unse­ren Vor­fah­ren emp­fan­gen haben, aber sie ist auch Leih­ga­be unse­rer Kin­der.“ Die­se Aus­sa­ge ist so falsch. Wir haben die Welt von Gott emp­fan­gen, der unse­ren Urel­tern sag­te: „Wach­set und meh­ret Euch und macht Euch die Erde unter­tan.“ Der Got­tes­be­zug wird ganz im Sin­ne der Frei­mau­rer — sie­he auch Bei­trag von Clod­wig — ver­schwie­gen.
    3. „Herr, Gott Abra­hams und der Pro­phe­ten“ Die­ser Satz ist allen­falls im Ver­ständ­nis der Moham­me­da­ner kor­rekt, bei denen Allah Gott ist und Moham­med sein Pro­phet. Wir Chri­sten spre­chen vom Gott Abra­hams, Isaaks und Jakobs.
    4. zum Begriff „Bau­mei­ster ver­wei­se ich auf den Bei­trag von Clod­wig. Der Begriff ent­stammt der Ter­mi­no­lo­gie der Frei­mau­rer. Das weiß auch der Papst.
    5. Ein Hin­weis auf Jesus ist in der gan­zen Rede nicht ent­hal­ten. Er ver­schwin­det — wie das Brust­kreuz im hei­li­gen Land — kryp­to­gam hin­ter dem Zin­gu­lum.
    Ver­ges­sen wir den sym­bol­träch­ti­gen Tag des Tref­fens nicht. Es war der Pfingst­tag, der 2082. 2083. oder 2084. Geburts­tag der Kir­che, ver­mut­lich zu der Stun­de als Petrus, erfüllt vom hei­li­gen Gei­ste, sei­ne erste öffent­li­che Rede hielt. Übri­gens sprach er damals auch die Pro­se­ly­ten an und macht sie zu Jün­gern Jesu !!

    • Regi­no schreibt:
      5. Ein Hin­weis auf Jesus ist in der gan­zen Rede nicht ent­hal­ten. Er ver­schwin­det – wie das Brust­kreuz im hei­li­gen Land – kryp­to­gam hin­ter dem Zin­gu­lum.

      Das ist falsch. So beginnt der Papst sein Gebet:
      „An ihn wen­de ich mich im Geist Jesu Chri­sti und bit­te zugleich um die Für­spra­che der Jung­frau Maria, Toch­ter des Hei­li­gen Lan­des und unse­re Mut­ter.“

      • Kann ein Papst, ein Nach­fol­ger des hl. Petrus und Stell­ver­tre­ter Jesu Chri­sti auf Erden, nicht so beten: „…durch Jesus Chri­stus, dei­nen Sohn, unse­ren Herrn und Gott, der in der Ein­heit des Hei­li­gen Gei­stes mit dir lebt und herrscht von Ewig­keit zu Ewig­keit. Amen.“?
        Aber dann hät­te Fran­zis­kus ja auch nicht von dem gemein­sa­men Vater reden dür­fen, des­sen Kin­der Juden, Chri­sten und Mus­li­me gleich­sam auto­ma­tisch sind, auch ohne den allein ret­ten­den Glau­ben an Jesus Chri­stus und sei­ne Kir­che.
        Das Gebet beruht auf Lüge und Täu­schung, und dafür kann ich lei­der nicht ein­mal guten Wil­len unter­stel­len.

  3. Frie­den der Waf­fen.
    Aber Frie­den der Her­zen?
    Ohne hei­li­gen Geist?
    Ohne Tau­fe?
    Ohne Glau­be an die Offen­ba­rung durch das Mensch gewor­de­ne Wort Got­tes?
    Ohne Sakra­men­te?

    Papst Fran­zis­kus sehnt sich danach zu suchen nach­dem was eint … Von Pius XII als Ire­nis­mus ver­ur­teilt.
    Brü­der­lich­keit als Mit­tel zum Welt­frie­den u zur Welt­ein­heit … Ist Papst Fran­zis­kus Frei­mau­rer oder tut er nur so?

    • Frei­mau­rer wird er wohl nicht sein. Sei­ne Glau­bens­vor­stel­lun­gen pas­sen zur Kon­zils­kir­che. Das steht außer Fra­ge. Der Papst ist für uns schwer ver­ständ­lich und kei­ne Hil­fe.

      • Und ich zaeh­le 1 + 1 zusam­men und kom­me auf das Resul­tat, das das Vat. II ein Sieg des Frei­mau­rer­tums IN der Kir­che war, inso­fern sind die Ver­fech­ter es auch.

        • In der Tages­post ist nichts von Bau­mei­ster zu lesen, son­dern, wir sol­len Hand­wer­ker des Frie­dens sein, denn der Frie­den wird mit der Hand gemacht und nicht indu­stri­ell erzeugt…

    • In sei­ner Stu­die „Die Freimaurer/Religion der Mäch­ti­gen“ kommt Her­mann Neu­er zu fol­gen­der zusam­men­fas­sen­den Cha­rak­te­ri­stik der Frei­mau­re­rei:
      1. Die Frei­mau­re­rei ist syn­kre­tisch.
      2. Die Frei­mau­re­rei ist abso­lut.
      3. Die Frei­mau­re­rei ist bibel­kri­tisch.
      4. Die Frei­mau­re­rei ist dei­stisch.
      5. Die Frei­mau­re­rei ist evo­lu­tio­ni­stisch.
      6. Die Frei­mau­re­rei ist uni­ta­risch und anti­tri­ni­ta­risch.
      7. Die Frei­mau­re­rei ist huma­ni­stisch
      8. Die Frei­mau­re­rei ist gno­stisch.
      9. Die Frei­mau­re­rei ist ver­bor­gen.
      10. Die Frei­mau­re­rei ist auto­nom, nicht the­o­nom.
      11. Die Frei­mau­re­rei ist „sozia­li­stisch“.
      Jeder über­le­ge selbst, wie weit das auf wen zutrifft…

  4. Wer die­se bil­li­ge Ber­go­glio-eine-Welt- Reli­gi­on-Show, gespon­sert von der NWO immer noch nicht durch­schaut, dem ist wirk­lich nicht mehr zu hel­fen. So glas­klar, daß am Ende der Frie­dens­no­bel­preis winkt, welch ein abge­kar­te­tes Spiel das Gan­ze doch ist, ein­fach unglaub­lich. Da hat McK­in­sey doch wirk­lich gan­ze Arbeit gelei­stet beim Dreh­buch.

  5. Wie schon damals als der hei­li­ge Vater, das erste Mal auf den Bal­kon trat, fällt mir die häu­fi­ge erwäh­nen des Wor­tes Bru­der auf. Sicher steht dies auch in der Bibel, aber in Zusam­men­hang mit der ande­ren Wort­wahl hört es sicher eher nach Logen­brü­der an Wir sol­len alle eins wer­den, damit sich der gro­sse Plan voll­zie­hen kann. Und wir sol­len in der Lie­be blei­ben, bra­ve Kin­der, die kei­nen Wider­spruch zu die­ser sanf­ten und doch so mani­pu­lie­ren­den Lie­be in sich tra­gen und so den schein­ba­ren Frie­den stö­ren.
    Die Kir­che wird zum ver­län­ger­ten Arm der Kräf­te, die die Welt umord­nen wol­len, nach ihren eige­nen Plä­nen.
    Aber immer öfter kommt mir der Gedan­ke, das Gott auch die­se Ent­wick­lung umdre­hen kann.
    Alle kom­men in Ein­heit, alle wer­den Brü­der aber was wäre wenn Chri­stus die­se Struk­tu­ren, die ja vor­ge­ge­ben sind, nutzt um eine Wel­le der Erneue­rung über die Erde zu schicken, in Form des hl.Geistes. So wie die Aus­brei­tung des Chri­sten­tums durch die Struk­tu­ren des römi­schen Rei­ches schnel­ler sich voll­zo­gen und sie zu Sie­gern wur­den, wo sie vor­her ver­folgt wur­den, so könn­te doch auch heu­te der Herr, der die All­macht hat im Him­mel und auf Erden, auf die­sen vor­ge­ge­be­nen Bah­nen einen Neu­be­ginn schen­ken, der alles ver­ge­hen lässt, was sich sei­nem hei­li­gen Geist wider­setzt.

  6. Wenig­stens konn­te bei die­sem Fern­seh­auf­tritt kei­ner, der sich noch einen Fun­ken gesun­den Men­schen­ver­stand bewahrt hat, über­se­hen, wie fried­lich die Israe­lis und wie for­dernd die Palasti­nen­ser sind!
    Unser Prie­ster hat in sei­ner Pre­digt deut­lich ange­deu­tet, dass Papst Fran­zis­kus wohl vom hei­li­gen Geist die Idee des gemein­sa­men Gebe­tes habe!
    Bei den Für­bit­ten habe ich dann um fol­gen­des gebe­ten: Herr, hilf allen die sich GEGEN aLLAH und dSCHI­HAD und FÜR DICH, lie­ber Herr JESUS CHRISTUS ent­schie­den haben.
    Die bei­den Prie­ster muss­ten offen­sicht­lich schwer mit sich brin­gen, haben dann aber doch die Für­bit­te gespro­chen (Herr erbar­me Dich)
    Die katho­li­schen oder wenig­stens dem katho­li­schen auf­ge­schlos­se­nen Sei­ten wir­ken, dan­ke!

  7. Scha­lom, Pace, Salam!
    Klingt nach fal­schem Frie­den. Halt einer, der von den Brü­dern ange­zet­telt wird.
    Nur der ein­zi­ge wah­re Frie­dens­fürst, unser Herr Jesus Chri­stus spielt dabei kei­ne Rol­le und wird glatt ver­leug­net.
    Wer betet hier wen an?

    • IMEK wie­so spielt Jesus Chri­stus kei­ne Rol­le?

      „An ihn wen­de ich mich im Geist Jesu Chri­sti und bit­te zugleich um die Für­spra­che der
      Jung­frau Maria, Toch­ter des Hei­li­gen Lan­des und unse­re Mut­ter.“

      • In die­ser Gebets­an­ru­fung erfolgt kei­ne Bit­te, die sich an die Hei­lig­ste Drei­fal­tig­keit, Gott Vater, Gott Sohn, Gott HEILIGER Geist durch Jesus Chri­stus unse­ren Herrn rich­tet.

        Auch die Aller­se­lig­ste Jung­frau Maria, Toch­ter des Vaters, GOTTESMUTTER und Braut des HEILIGEN Gei­stes wird zur ‚Toch­ter des Hei­li­gen Lan­des‘ und unse­rer Mut­ter ver­ball­hornt.

        Wie sehr wünsch­te ich es wäre nicht so.
        Bes­ser als ich es ver­mag, fin­den sich wei­ter unten bes­se­re Kom­men­ta­re.

  8. Kein Frie­den ohne Jesus Chri­stus!! Ohne Jesus wird nie­mals Frie­den auf die­ser Welt herr­schen!

  9. Ich fin­de es unglaub­lich, wie viel ver­bit­ter­ter Hass gegen den Papst in die­ser Sei­te steckt. Dass kei­ner sich die Mühe macht, die URSPRÜNGLICHEN Wor­te des Pap­stes zu lesen, die waren:
    Infon­di in noi il corag­gio di com­pie­re gesti con­creti per costrui­re la pace

    D.h.: Gib uns den Mut, kon­kre­te Zei­chen zu set­zen, um den Frie­den zu bau­en

    Das Wort „Bau­mei­ster“ hat der Papst näm­lich gar nicht ver­wen­det!!! War­um will die­se Sei­te so viel Ver­wir­rung stif­ten? War­um wird nicht von der Ein­la­dung des Pap­stes zur Beich­te, die er häu­fig (kürz­lich sogar indem er selbst vor den Augen der Men­ge beich­ten ging!!) wie­der­holt? Oder von sei­nen schö­nen Wor­ten zur Mut­ter­got­tes? Oder von sei­nen War­nun­gen gegen den­Teu­fel, von dem er ziem­lich häu­fi­ger redet als sei­nen Vor­gän­gern?

    Ver­ste­he ich nicht, dass ver­mein­te gute Katho­li­ken, die hin­ter die­se Web­sei­te ste­hen sol­len, so viel Groll gegen den Nach­fol­ger Petri aus­las­sen. Viel­leicht sol­len sie eher Mt 16, 17 ff wie­der lesen 🙂

      • Leo­nes­sa, haben Sie Recht:

        1) Die offi­zi­el­le deut­sche Über­set­zung ist unglück­lich (aber gerecht­fer­tigt auch nicht, Frei­mau­rer über­all zu sehen!)
        2) Und ja, rich­tig! Chri­stus ist unser Frie­de.

        Da sind wir uns einig 😉

        • … und doch ist „con­strui­re la pace“ nicht ande­res als das Verb zum „Bau­mei­ster des Frie­dens“. Will sagen: die Über­set­zung ist gram­ma­tisch nicht kor­rekt, inhalt­lich aber sehr wohl, denn „con­strui­re la pace“ heißt „den Frie­den bau­en“.
          Es hilft nichts: „bau­en“ tun tat­säch­lich nur die Frei­mau­rer, das ist ihr Voka­bu­lar, und F. weiß das.
          Chri­sten „bau­en“ kei­nen Frie­den, son­dern sie erhal­ten ihn von Chri­stus geschenkt „Mei­nen Frie­den gebe ich euch etc“.
          Es ist ja gera­de das Cha­rak­te­ri­sti­kum der christ­li­chen Hal­tung, dass ein ech­ter Christ weiß, dass er nie­mals wüss­te, wie man den Frie­den schafft. Nur in der Ganz­hin­ga­be an IHN durch Maria, wird Gott ihn oder sie zu SEINEM Werk­zeug machen. DER, der dann den Frie­den schafft, tut dies nicht im „con­strui­re“, son­dern im „crea­re“…

          • Es ist frei­mau­re­ri­sches Voka­bu­lar, und es ist juda­isti­sches, ins­be­son­de­re kab­ba­li­sti­sches und im Chas­si­dis­mus gän­gi­ges Voka­bu­lar.

          • Und doch spricht Gott der Herr:
            Nisi Domi­nus aedi­fi­ca­ve­rit domum, in vanum labo­ra­ver­unt qui aedi­fi­cant eam. Nisi Domi­nus custo­die­rit civi­tatem, fru­stra vigi­lat qui custo­dit eam. Ps 128 (127):1–2
            Wo der HERR nicht das Haus baut, da arbei­ten umsonst, die dar­an bau­en; wo der HERR nicht die Stadt behü­tet, da wacht der Wäch­ter umsonst.

          • Ach so, also ich mein­te das so: Das „aedi­fi­ca­re“ ist ja eher das „Erbau­en“ i.S. des hand­werk­li­chen Errich­tens, auch Grund­le­gens — inso­fern im Zitat hier das pas­sen­de Wort. Ich woll­te das „con­strui­re“ gegen das „crea­re“ abset­zen, weil es tat­säch­lich in bei­den Fäl­len ein „Erschaf­fen“ meint — das ist noch mal eine ande­re Nuan­ce als das „aedi­fi­ca­re“.
            „Con­strue­re“ auf Latein: ein Ersin­nen der Kon­struk­ti­on — nicht bloß das hand­werk­li­che Auf­bau­en eines „aedi­fi­ci­ums“, des­sen Plan wer auch immer erstellt hat. Und hier liegt für mich auch der beun­ru­hi­gen­de Punkt: das Ersin­nen beim „construire/construere“ liegt beim Men­schen! „Crea­re“ dage­gen ist ein ech­tes Her­vor­brin­gen aus sich selbst, und es muss bei Gott lie­gen, nur bei IHM. Nur ER kann unse­ren Frie­den aus sich selbst her­vor­brin­gen. Wenn bei Gott das „crea­re“ liegt (wie zum Bei­spiel auch beim Schaf­fen neu­er Men­schen, dann mag das aedi­fi­ca­re tat­säch­lich dem Men­schen in die Hand gege­ben wer­den nach SEINEM Wil­len. So wie ER uns begna­det, einen neu­en Men­schen zu zeu­gen und zu gebä­ren, und des­sen Erzie­hung liegt dann bei uns.

            F.s For­mu­lie­rung aber meint eben das ganz offen­sicht­lich nicht — und das fin­de ich blas­phe­misch aus Papst­mund.

    • Da gibt es nun eini­ges zu sagen:
      Ich erken­ne hier kei­nen Haß gegen den Papst. Sie ver­wech­seln wohl eine kri­ti­sche Mei­nung mit Haß. Es mag bei Ihnen so sein, daß Sie alles has­sen, was nicht Ihrer Mei­nung ent­spricht und dies des­halb auch bei ande­ren ver­mu­ten. Die­se Hal­tung und die­se Inter­pre­ta­ti­on ist jedoch nicht zwin­gend und erfährt hier kei­ne kon­kre­te Nah­rung.
      Im übri­gen ist es recht­mä­ßig und ange­bracht, die Sün­de, den Teu­fel und jed­we­de Irre­füh­rung zu has­sen.
      Des­wei­te­ren ist die For­mu­lie­rung „den Frie­den zu bau­en“ eben­so frei­mau­ri­sche Dik­ti­on. Man kann den Frie­den brin­gen oder anstre­ben, was hier jedoch — und sicher bewußt — nicht so for­mu­liert ist. Im übri­gen bin ich fest davon über­zeugt, daß die, die den Frie­den anstre­ben, die­sen nicht errei­chen kön­nen. Wem der Frie­den höch­stes Gut ist, der wird einen zu hohen Preis dafür bezah­len — und dann nicht mehr die Macht haben, ihn zu behal­ten.
      Jesus Christ spricht sogar: „Ich bin nicht gekom­men, den Frie­den zu brin­gen, son­dern das Schwert.“ Die Schei­dung von Gut und Böse ist wich­tig, Frie­den ist besten­falls Neben­pro­dukt wirk­sa­mer Gerech­tig­keit. Nicht zuletzt habe ich den Ein­druck, daß all die­ses moder­ne Frie­dens­be­stre­ben nur aus Angst vor dem Tod gespeist ist — und somit ein denk­bar schlech­tes Glau­bens­zeug­nis abgibt. Sol­len mich doch Athe­isten oder die demo­kra­ti­schen Gewalt­men­schen ein­sper­ren oder der Musel­ma­ne mich erschla­gen. Ste­hen wir für Chri­stus ein, ist der Tod süß.

    • Ich ver­ste­he nur nicht ganz, war­um Sie Sich es eigent­lich antun, die­se schreck­li­che Sei­te anzu­klicken? Glau­ben Sie, dass Sich von den grol­len­den und bösen Katho­li­ken hier auch nur einer von Ihren Jubel­ru­fen auf Ber­go­glio beein­drucken lässt? Ihre Argu­men­ta­ti­on führt in logi­scher Kon­se­quenz dazu, dass man nur in sei­nen Ansich­ten bestä­tigt wird. Ist das Ihre Absicht? Wer den ter­mi­nus tech­ni­cus „Jubel­ka­tho­lik“ nicht kann­te, der weiß jetzt, was dar­un­ter zu ver­ste­hen ist. Sie soll­ten des­halb ganz ein­fach auf die ent­spre­chen­den Sei­ten wie kath.net gehen- dort fin­den Sie Gleich­ge­sinn­te. Schaun’s: Damit erspa­ren Sie Sich viel eige­nen Groll und müs­sen nicht die gan­zen schlim­men Din­ge hier lesen. Und wenn Sie das Kir­chen­bau­lo­gi­on erwäh­nen: Da ist von einem Fel­sen die Rede- nicht von Schaum­gum­mi.

      • Lie­ber Mar­cel­lus!

        Das Wort böse habe ich kei­nes­wegs ver­wen­det, sei Ihnen aller­dings frei­ge­stellt, die­ses zu wäh­len 🙂

        Schau­en Sie, es ist so: Mich fas­zi­niert die­se Sei­te, weil mich logi­sche Wider­sprü­che fas­zi­nie­ren. Also fin­de ich fas­zi­nie­rend, dass Katho­li­ken (noch dazu beten­de, auf­rich­ti­ge Katho­li­ken, die es wirk­lich gut mei­nen, wie ich es glau­be) gera­de auf das, was das Katho­lisch­sein (jen­seits von der Eucha­ri­stie und der Lie­be zur Aller­se­lig­sten Jung­frau Maria) am mei­sten aus­macht — näm­lich eine kind­li­che Lie­be zum Hei­li­gen Vater, egal wer auch immer er ist — völ­ligst pfeif­fen, und „Ber­go­glio“ (bis auf Wei­te­res der Stell­ver­trer Chri­sti auf Erden) so kri­ti­sie­ren, als wäre er eben nicht der Hei­li­ge Vater. Es ist nun­mal so, dass wir Katho­li­ken glau­ben, dass eben der Hei­li­ge Geist bei der Papst­wahl wirkt, also dass es der Wil­le Got­tes ist, dass auf dem Stuhl Petri Jor­ge Mario Ber­go­glio sitzt. Er ist somit der Hei­li­ge Vater und ver­dient kind­li­cher Lie­be, selbst wenn er sich irren wür­de. Da wäre die Hal­tung: Beten. Und nicht: Kri­ti­sie­ren. Erin­nern Sie sich bit­te an die Kin­der von Noah.

        Des Wei­te­ren: Ich wür­de mit Ihrer For­mu­lie­rung bzgl. Kir­chen­bau­lo­gi­on auf­pas­sen: Sie argu­men­tie­ren so, als ob die Gewalt des Papstums bei der Per­son des Pap­stes sel­ber lie­gen wür­de — liegt aber bei sei­nem Amt, ist gott­ver­lie­hen, und selbst wenn der Papst ein Schlin­gel wäre (ist die­ser Papst nicht, hat aber eini­ge sol­che gege­ben, in der Kir­chen­ge­schich­te). Also, selbst wenn der Papst ein Ver­bre­cher wäre, wäre er der Fels, kraft sei­nes Amtes.

        Und: Wenn er Ihnen nicht gefällt, wenn Sie glau­ben, er tut fal­sches, schau­en Sie eher an die Hl. Katha­ri­na von Sie­na, die zur dama­li­gen Zeit dem Papst ganz lie­be­voll (ebne wie eine gute Toch­ter es machen wür­de) dem Papst die Levi­ten gele­sen hat.

        PS: Der Titel „Jubel­ka­tho­lik“ gefällt mir übri­gens sehr gut. Ja, Jesus Chri­stus hat mich geret­tet, da kann man — trozt den Schwie­rig­kei­ten und Pro­ble­men des Lebens — nur jubeln. Ich schlie­sse Sie in mei­nem Gebet ein, dass Sie nicht zum „Trau­er­ka­tho­lik“ wer­den.

        • Ich, als Noch­pro­te­stant fra­ge Sie: „kind­li­che Lie­be“ zum hei­li­gen Vater?
          Sie ver­wech­seln da etwas: Jesus Chri­stus und sei­ne Fami­lie, unsern Vater im Him­mel und sei­ne Mut­ter, die Jung­frau Maria sol­len wir kind­lich lie­ben, nicht den hei­li­gen Vater! Außer­dem ver­ab­scheut er es zutiefst, so genannt und mit ent­spre­chen­dem Respekt behan­delt zu wer­den, schau­en Sie sich doch bloß an, was er über die sagt, die den Rosen­kranz für ihn beten!
          Wer da jubelt, der macht etwas falsch, ganz ent­schie­den! Ja, der Herr Jesus Chri­stus hat mich geret­tet, vor sol­chen wie Ihnen, er muss­te Wun­der tun, um mich aus den Klau­en „fal­scher Frau­en, nach denen vie­len die Ohren jucken“ von denen schon der hei­li­ge Pau­lus wuss­te, zu befrei­en.
          Für Sie bete ich nicht, das haben ande­re ent­schie­den nöti­ger und außer­dem unend­lich viel mehr ver­dient, die durch sol­che wie Sie in unend­li­che Abgrün­de gera­ten und ver­zwei­felt sind, bzw. die sich um die von Ihrer Falsch­heit geblen­de­ten Leu­te küm­mern müs­sen, denen das Him­mel­reich wohl auf ewig ver­sperrt ist, wenn der Herr kein Wun­der tut! Ihnen schicke ich die Straf­re­de an die Pha­ri­sä­er unse­res (an die­ser und an vie­len ande­ren Stel­len übera­hupt nicht jubeln­de, son­dern straf­re­den­de) Herrn Jesus Chri­stus, den Sohn der Jung­frau Maria und des Adonai!

    • Kann mal irgend­wer anfan­gen auf­zu­hö­ren mir der Zei­chen­set­ze­rei???
      Ent­we­der ich ver­trag mich, und fang an gemein­sam zu arbei­ten oder ich ver­trag mich halt nicht!
      Aber die­ses gan­ze Sym­bol- udn Zei­chen­setz Getue, wo man das Gefühl hat, da ist ein­fach kei­ner­lei Sub­stanz dahin­ter das nervt.

      • @besorgter Christ
        Da bin ich ganz Ihrer Auf­fas­sung — es nervt gewal­tig! Gegen die­se stän­di­ge Zei­chen­set­zung der Welt und der Kon­zils­kir­che bin ich mitt­ler­wei­le schon „all­er­gisch“. Man setzt Zei­chen des Unglau­bens, das Irr­glau­bens und des Ver­ra­tes!

    • @ Dax: Ich stim­me Ihnen in einem voll umfäng­lich zu: Ber­go­glio hat es tat­säch­lich ziem­lich häu­fig mit dem Teu­fel. Schön wäre es, wenn er es bei den pas­sen­den Gele­gen­hei­ten aber auch häu­fi­ger mit dem Bekennt­nis zum Kreuz des Herrn ( das dann viel­leicht nicht unters Zin­gu­lum rutscht) und über­haupt mit dem Hei­lig­sten Namen Jesu hät­te ( der bei sei­ner famo­sen Gar­ten­an­spra­che auch ein Schat­ten­da­sein führt). Immer­hin geht es hier ja nicht um Hinz und Kunz, son­dern um den Bischof von Rom als Vor­sit­zen­den der größ­ten christ­li­chen Glau­bens­ge­mein­schaft.( Sei­ne Vor­gän­ger gaben die­sem Amt den Namen“ Papst „- aber dage­gen hat ja Ber­go­glio eine gewis­se Aver­si­on).

  10. Uner­träg­lich — man ist sprach­los!
    Der Papst ruft Gott, unse­ren Herrn, an, zusam­men mit Men­schen aus ande­ren Reli­gio­nen, die nicht an Gott glau­ben, und bit­tet um Frie­den und Wohl­erge­hen. VÖLLIG ABSURD! Kann man noch tie­fer sin­ken? Aber die Stra­fen wer­den kom­men. Was für eine Belei­di­gung Got­tes!

  11. Der Frie­de gut und wich­tig, und auch im Sin­ne Jesu , aber sei­ne eigent­li­che Auf­ga­be wäre katho­li­scher Ver­kün­der des Evan­ge­li­ums und Täu­fer aller Völ­ker zu sein.

  12. Ganz im Sin­ne der fal­schen Reli­gi­on des „Bau­mei­sters“ und sei­ner Leit­sät­ze: Frei­heit, Gleich­heit, Brü­der­lich­keit, Tole­ranz und Huma­ni­tät. Und völ­lig im Gegen­satz zum Gro­ßen Auf­trag Got­tes unse­res Herrn der der­einst an die Hei­li­gen Apo­stel ergan­gen ist. Aber durch den schon mehr als 50 Jah­re dau­ern­den und nach dem VK II öffent­lich und auch inner­kirch­lich geführ­ten Kampf gegen Gott den Herrn und sei­ner Kir­che, sind vie­le schon durch die her­auf­be­schwo­re­ne Glau­bens- Got­tes­kri­se gei­stig schon so weit von Gott den Herrn und sei­ner Einen, Hei­li­gen, Katho­li­schen und Apo­sto­li­schen Kir­che ent­fernt das sie schon alles in „Kada­ver- Füh­rer­ge­hor­sam“ umju­beln, ohne dar­über nach­zu­den­ken.

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  13. Dass Erz­bi­schof Lef­eb­v­re zu die­ser Anspra­che, zu die­sem Gebet Ber­go­gli­os geschwie­gen hät­te, dass er nicht den katho­li­schen Glau­ben ver­tei­digt hät­te, ist undenk­bar.
    Die Bischö­fe und die Prie­ster, die er geweiht hat, schwei­gen. Die Prie­ster, die von den von ihm geweih­ten Bischö­fen zu Prie­stern geweiht wur­den, schwei­gen. Die Prie­ster, die sich von ihm getrennt haben, um die katho­li­sche Tra­di­ti­on, den katho­li­schen Glau­ben in die „Kon­zils­kir­che“ zu tra­gen, schwei­gen.
    Ich hof­fe, dass die Letzt­ge­nann­ten nur des­halb schwei­gen, weil sie, wür­den sie spre­chen, um ihre Exi­stenz fürch­ten müs­sen.
    Für die FSSPX-Obe­ren trifft das nicht zu. Ihr Schwei­gen ins unbe­greif­lich.

    • Wie­so soll­ten sie nicht alle schwei­gen. Alles Gere­de hat bis­her nichts gefruch­tet.
      Die selbst­eta­blier­te Bolo­gne­ser Nach­kon­zils­kir­che ist nun unge­fähr­det an der Macht, weil sie nun auch den Chef stellt. Da wird sicher nicht hin­ge­hört, was ihre Posi­ti­on gefähr­det. Ob es nun Gott gefällt oder nicht, Haupt­sa­che es gefällt den Men­schen.

      Zeit­los, Sie spre­chen von der Kon­zils­kir­che, die muss erst ent­ste­hen nach der Absicht der Kon­zils­vä­ter!

      Übri­gens, Fran­zis­kus bit­tet um die Kraft des Hei­li­gen Gei­stes um den Frie­den zu bau­en. Man soll­te den Papst Fran­zis­kus mal bit­ten die Bibel zu lesen. Dort steht:
      Ich gebe euch mei­nen Frie­den – einen Frie­den, wie ihn die Welt nicht geben kann.»(Joh. 14, 27)

      • Ganz recht. Bin da durch­aus beein­druckt, wie die FSSPX den Glau­ben ein­fach lebt und sich eben nicht an Fal­schem abar­bei­tet.

        • Es geht nicht dar­um, sich an irgend­je­mand abzu­ar­bei­ten! Erz­bi­schof Lef­eb­v­re hat sich auch nicht an Paul VI. und Johan­nes Paul II. „abge­ar­bei­tet.“
          Der Grün­der der FSSPX war 65 Jah­re alt, als er begann, den Kampf für den katho­li­schen Glau­ben auf­zu­neh­men, als er sich der Semi­na­ri­sten annahm, die um ihre Beru­fung fürch­te­ten in den nach­kon­zi­lia­ren Prie­ster­se­mi­na­ren.
          Er hat sich nicht an dem Assi­si-Papst Johan­nes Paul II. abge­ar­bei­tet, als er gegen des­sen Ver­bot „Not­bi­schö­fe“ weih­te, um das Prie­ster­tum zu ret­ten. Und sich die Exkom­mu­ni­ka­ti­on zuzog.

          Es geht um den katho­li­schen Glau­ben. Es ist ein Irr­tum, anzu­neh­men, man kön­ne den Glau­ben leben, ohne ihn zu ver­tei­di­gen, wenn er der­ma­ßen schwer bedroht ist.
          Die FSSPX-Prie­ster müs­sen das wis­sen. Sie haben als ein­zi­ge der tra­di­tio­nel­len Prie­ster­ge­mein­schaf­ten eine Infra­struk­tur, die es ihnen erlaubt, den Glau­ben zu ver­tei­di­gen. Sie tun es nicht. Ich habe dar­über nicht zu rich­ten. Ich stel­le es nur fest.

          • @zeitlos, haben Sie sich schon ein­mal gefragt, ob die Fsspx wirk­lich noch so unbe­darft agie­ren kann, wie zu Zei­ten Ihres Grün­ders? Wenn es stimmt, dass Ber­go­glio der Mann der NWO-Hin­ter­män­ner ist, dann reicht ein klei­ner Fin­ger­zeig und nicht nur die kirch­li­che, son­dern auch die welt­li­che Macht wird sich an der FSSPX genüss­lich abar­bei­ten. Ich fürch­te, am Ende blie­be von einer als Sau durchs media­le Welt­dorf getrie­be­nen Bru­der­schaft nicht mehr viel übrig, zumal sie sehr angreif­bar ist, seit Wil­liam­son. Die FSSPX ist min­de­stens genau­so gefähr­det, wie alle ande­ren, die dem kon­zi­lia­ren End­sieg irgend­wie im Wege ste­hen, da hel­fen die unab­hän­gi­gen Struk­tu­ren wenig. Manch­mal muss man auch klug tak­tie­ren und sei­ne Gren­zen ken­nen. Ihre regel­mä­ßi­gen Vor­wür­fe gegen die Füh­rung der FSSPX fin­de ich jeden­falls ziem­lich neun­mal­klug und im Grun­de nur kon­tra­pro­duk­tiv.

          • @zeitlos: ich kann hicest­ho­die nur zustim­men. FSSPX ver­hält sich tak­tisch klug. Denn sie wis­sen sehr wohl um die Gefahr. Und mir kommt es auch Neun­mal­klug vor, wenn man etwas mehr erwar­tet und for­dert. Inve­stie­ren wir unse­re Ene­ri­ge lie­ber, dass mehr Men­schen zu eben die­sem wah­ren katho­li­schen Glau­ben fin­den und beten wir für die­se in wahr­sten Sin­ne des Wor­tes gött­li­chen Prie­ster!

  14. Die Ver­su­chung der Kir­che, sich mit „zeit­ge­mä­ssen“ Vor­stel­lun­gen des Welt­gei­stes
    „zu ver­brü­dern“ ist gera­de heu­te omni­pre­sent.
    Dazu gehört auch das Her­bei­re­den eines wahr­heits­fer­nen „Welt­frie­dens“, den unser Herr und Gott Jesus Chri­stus nicht schenkt.….

    -
    Joh 14,27
    Der Bei­stand aber, der Hei­li­ge Geist, den der Vater in mei­nem Namen sen­den wird,
    der wird euch alles leh­ren und euch an alles erin­nern, was ich euch gesagt habe.
    Joh 14,27
    Frie­den hin­ter­las­se ich euch,
    MEINEN Frie­den gebe ich euch;
    nicht einen Frie­den, wie die Welt ihn gibt,
    gebe ich euch.
    Euer Herz beun­ru­hi­ge sich nicht und ver­za­ge nicht.
    -

    Die sel. Mut­ter The­re­sa hat ange­mahnt, dass
    der gröss­te Zer­stö­rer des Frie­dens die mör­de­ri­sche Abtrei­bung sei.

    Doch der bewor­be­ne „Frie­de der Welt“ meint
    die­se grau­sa­me sata­ni­sche Bar­ba­rei
    — welt­weit jähr­lich mehr als 60 Mil­lio­nen ermor­de­te unge­bo­re­ne beseel­te Kin­der !-
    als „huma­ne Tat“ ein­bin­den zu kön­nen.…
    ( eben­so wei­te­re „huma­ne Errun­gen­schaf­ten“ des Kul­tes des Todes )

    Den wah­ren Frie­den aber wird es ohne den Glau­ben an die
    Ewi­ge Wahr­heit Jesus Chri­stus nie­mals geben kön­nen.…
    -
    Joh 15,4
    Bleibt in mir, dann blei­be ich in euch.
    Wie die Rebe aus sich kei­ne Frucht brin­gen kann, son­dern nur,
    wenn sie am Wein­stock bleibt, so könnt auch ihr kei­ne Frucht brin­gen, wenn ihr nicht in mir bleibt.
    Joh 15,5
    Ich bin der Wein­stock, ihr seid die Reben.
    Wer in mir bleibt und in wem ich blei­be, der bringt rei­che Frucht;
    denn GETRENNT von mir könnt ihr NICHTS voll­brin­gen.
    -

  15. @ Johann
    Sie haben mei­nen Kom­men­tar anders ver­stan­den, als ich ihn geschrie­ben habe. Des­halb drücke ich mich kla­rer aus: Natür­lich wür­den kri­ti­sche Stel­lung­nah­men zu Ber­go­gli­os Amts­füh­rung die Macht­ver­hält­nis­se im Vati­kan nicht ändern. Man wür­de sich leicht geär­gert füh­len, mehr nicht. Die Zustim­mung in den Leit­me­di­en, die all­ge­mei­ne Zustim­mung wür­de die­sen Ärger sehr gering hal­ten. Es sei denn, im Unter­be­wusst­sein wür­de das Gewis­sen Ber­go­gli­os ange­spro­chen wer­den, man darf das Unter­be­wusst­sein nicht unter­schät­zen.
    Aber dar­um ging es mir nicht. Ich den­ke an die gläu­bi­gen Katho­li­ken. Die kei­ne Prie­ster, kei­ne Bischö­fe mehr haben, die den Glau­ben ver­tei­di­gen. Das war immer Auf­ga­be der Prie­ster. Sie ver­sa­gen, so weit sie nicht selbst schon in die Irre geführt sind, dem syn­kre­ti­sti­schen Nach­kon­zils­glau­ben zum Opfer gefal­len sind.
    Schutz- und wehr­los sind die Gläu­bi­gen Hir­ten aus­ge­lie­fert, die Wöl­fe sind, den Glau­ben zer­stö­ren.

    • @Zeitlos
      Ihre Situa­ti­ons­be­schrei­bung ent­spricht lei­der der Rea­li­tät. Selbst gläu­bi­ge und muti­ge Prie­ster begin­nen, die Kata­kom­ben auf­zu­su­chen, denn nie­mand weiß, wann Ber­go­glio beschließt, dass alles bis­he­ri­ge hin­fäl­lig ist. Und es soll nie­mand sagen, soweit wer­de es nicht kom­men: Im Jahr 1960 hät­te sich kein Katho­lik in Hol­land träu­men las­sen, dass die herr­lich­sten katho­li­schen Kir­chen die unzäh­li­gen wun­der­schö­nen Sta­tu­en, Mess­ge­wän­der und lit­ur­gi­schen Kult­ge­gen­stän­de nur 10 Jah­re spä­ter ver­nich­tet, zer­trüm­mert und unwiedrbring­lich ver­lo­ren sein wür­den. Das Dra­ma hat in den 60iger Jah­ren schon ein­mal so begon­nen. Fragt sich in die­sem Zusam­men­hang nur, wer oder was bei Ber­go­glio gewis­sens­bil­dend tätig war und ist: viel­leicht der gro­ße Bau­mei­ster?

  16. Die Beschwö­rungs­for­mel von den „Söh­nen Abra­hams“ ist doch nur für Chri­sten und Juden zutref­fend. Der Islam geht doch ganz ande­re Wege mit Benen­nung die­ser histo­ri­schen Per­son.

  17. Die Kir­che hat im Stun­den­ge­bet das Psalm­ge­bet von Isra­el über­nom­men. Aber alle alt­te­sta­ment­li­chen Can­ti­ca und Psal­men wer­den im Prin­zip umschlos­sen vom „Glo­ria Patri et Filii et Spi­ri­tui Sanc­to, sicut erat in princi­pio et nunc et sem­per et in sae­cu­la sae­culo­rum.“

    War­um das? Mir ging es erst beim Beten in lan­gen Zeit­räu­men auf, war­um das immer­zu wie­der­holt wird. Es wir gesagt, weil auch das Gebet Isra­els, das die kon­kre­te Erschei­nung des Mes­si­as noch nicht wis­sen konn­te und daher auch den Geist Got­tes zwar bekann­te, aber nicht ange­mes­sen „ein­ord­nen“ konn­te, nur dann „rich­tig“ ver­stan­den wer­den kann, wenn man es ein­ge­bet­tet sieht in die Heils­tat des Drei­fal­ti­gen Got­tes mit uns Men­schen. Das war von Anfang an so und es wird auch bis in alle Ewig­keit so blei­ben!

    Ein wei­te­res gra­vie­ren­des theo­lo­gi­sches Fak­tum ist, dass ein Christ aus­schließ­lich durch Jesus Chri­stus zum Vater. Nur durch IHN, den Sohn sind wir Emp­fän­ger des Hei­li­gen Gei­stes, der uns in die Wahr­heit ein­führt. Und nur durch IHN, den Sohn, sind für befä­higt, den Vater zu sehen. Das ist Schrift­wort. Daher wer­den vie­le Bit­ten been­det mit der For­mel „Per Domi­num nostrum Jes­um Chri­stum“. Ohne IHN kön­nen wir den Vater nicht errei­chen mit unse­rem Gebet und unse­ren kon­kre­ten Bit­ten, zum Bei­spiel einer Bit­te um den Welt­frie­den.

    Wenn also F. ein Gebet an den Gott Abra­hams rich­tet und nicht in der Gebets­for­mel selbst sagt, dass er dies durch Jesus Chri­stus, den Herrn erbit­te, kann die­ses Gebet nicht erhört wer­den. Es genügt nicht, vor­her zu sagen, er für sei­nen Teil bete nun „im Gei­ste Jesu Chri­sti“. Auch ist die Bit­te an Maria der hel­le Wahn­sinn: F. spricht sie weder als „aller­se­lig­ste Jung­frau UND GOTTESMUTTER“ an (denn nur der Titel der Got­tes­mut­ter ist im Bezug auf ihre Per­son von theo­lo­gi­scher Rele­vanz — Jung­frau­en gibt es vie­le, und mythi­sche Gestal­ten, die jung­fräu­lich, aber den­noch rein mensch­lich Kin­der gebo­ren haben, kennt die Mesnch­heit auch zuhauf), noch erwähnt er, dass sie nicht bloß „Toch­ter des Hei­li­gen Lan­des“ ist, son­dern „Toch­ter des Vaters“, wie die Tra­di­ti­on sie nennt und v.a. „Braut des Hei­li­gen Gei­stes“. Von all dem kei­ne Rede!

    Das alles bedeu­tet: die­ses Gebet war ein Gebet zum Für­sten die­ser Welt, denn die ent­schei­den­den For­meln für das wah­re Got­tes­bild haben sowohl in der Anspra­che an Gott­va­ter gefehlt, die Kenn­zeich­nung im Gebet selbst, dass es durch Jesus selbst nur gesche­hen kann und die Bit­te um Für­spra­che an eine „Maria“, die nicht als Mut­ter­got­tes gekenn­zeich­net wird, nicht als eine Jung­frau, die von Hei­li­gen Geist emp­fing, wie die Schrift sagt und die dar­um auch nicht als „Toch­ter des Vaters“ ange­spro­chen wer­den konn­te, son­dern ledig­lich als ein Kind des Lan­des, in dem sich die drei Reli­gio­nen strei­ten.

    Nach dem apo­sta­ti­schen Assi­si-Gebet eska­lier­te die Gewalt. Wir müs­sen nach die­sem blas­phe­mi­schen Gebet im Vati­kan mit einer wei­te­ren Eska­la­ti­on der Gewalt zwi­schen den Reli­gio­nen rech­nen — denn der wah­re Gott wur­de ja nicht ange­ru­fen.

    • Sie haben recht, dies war ein blas­phe­mi­sches Gebet. Des­halb soll­ten wir einen Sühn­ero­sen­kranz beten!

    • Zitat @Zeitschnur:
      Wenn also F. ein Gebet an den Gott Abra­hams rich­tet und nicht in der Gebets­for­mel selbst sagt, dass er dies durch Jesus Chri­stus, den Herrn erbit­te, kann die­ses Gebet nicht erhört wer­den. Es genügt nicht, vor­her zu sagen, er für sei­nen Teil bete nun „im Gei­ste Jesu Chri­sti“. Auch ist die Bit­te an Maria der hel­le Wahn­sinn: F. spricht sie weder als „aller­se­lig­ste Jung­frau UND GOTTESMUTTER“ an (…)

      Vie­len Dank, genau das ist mir auch spon­tan auf­ge­fal­len. Habe gehofft, Sie wür­den dies rich­tig­stel­len.
      Was meint F. mit „im Gei­ste Chri­sti“? Mei­ne Inter­pre­ta­ti­on: Da der Islam und das Juden­tum den Gott­men­schen Jesus Chri­stus nicht akzep­tie­ren, benutzt F. viel­leicht des­halb die­se ver­wäs­ser­te Bezeich­nung „im Gei­ste Jesu Chri­sti“. Die­se Bezeich­nung ist aber nicht wirk­lich katho­lisch, oder? Mir sel­ber sagt das jetzt nichts.

      • @ Cleo

        ich den­ke, dass die For­mel „im Gei­ste von“ meh­re­re Ebe­nen haben kann. Eine ist auf jeden Fall die, dass man damit den Geist eines Men­schen kenn­zeich­net, nicht den Geist Got­tes direkt. Nun ist aber der Geist Jesu Chri­sti der Hei­li­ge Geist, Got­tes Geist und nicht ein­fach nur eines Men­schen Geist — auch wenn es durch die Inkar­na­ti­on — welch eine Auf­he­bung des Men­schen aus dem Abgrund! — AUCH „mensch­li­cher Geist“, also: der mensch­li­che Geist, der wie der Geist Mari­ens ganz und gar eins wird mit dem Geist Got­tes, dies aber aus rei­ner Gna­de, nicht weil wir etwas „bau­en“ könn­ten, ist. Mit der For­mu­lie­rung F.s wird aber ange­knüpft an For­meln wie „im Gei­ste Rudolf Stei­ners“ oder „im Gei­ste des Huma­nis­mus“ oder „im Gei­ste Maxi­mi­li­an Kol­bes“ etc., also eher die­ses „im Sin­ne der Ideen von NN“, ganz und gar also mensch­lich inter­pre­tiert, alles Gött­li­che wird ins Mensch­li­che ver­rech­net, das Über­na­tür­li­che ist ver­schwun­den.

        „Im Gei­ste von NN“ bedeu­tet aber in der Regel auch, dass man zwar einem Grün­der folgt, die­sen Geist aber wei­ter­ent­wickelt und fort­setzt. Man bleibt bei eini­gen Grund­ideen, tut aber sonst auch ande­res, wei­te­res, wie es dem Men­schen eben gege­ben ist.

        Zuletzt bedeu­tet „im Gei­ste von“ nie­mals, dass man sich die­sem Geist per­sön­lich ganz und gar hin­gibt. Man hält Distanz, bleibt Ich („Mir san mir“). Es bin immer erst mal ich, die etwas tut, und wie und in wel­chem Gei­ste, das ent­schei­de ich ganz allei­ne.

        So gibt es das, was Leo Lämm­lein unten rich­tig amerkt: wer agiert nicht alles „im Gei­ste Chri­sti“? Das tun die Häre­ti­ker genau­so wie man­che Eso­ter­ti­ker (z.B. die Chri­sten­ge­mein­schaft), ja es gibt auch pro­blem­los genü­gend hin­du­isti­sche Swa­mis und Gurus, die durch­aus stolz dar­auf sind, im Gei­ste Chri­sti zu agie­ren. Sie alle mei­nen es ernst, kei­ne Fra­ge, aber es ist eben nicht der Geist, der Maria über­schat­tet hat und in ihr IHN gezeugt hat. Nur die­ser Geist ist der wirk­li­che Geist Chri­sti — aber wird der hin­ter den heils­ge­schicht­li­chen Stand zurück­fal­len wol­len und den, den ER in uns zeu­gen will, einem Gott­va­ter unter­ord­nen, wie die Aria­ner?
        Nein!
        Prü­fet die Gei­ster, hat der, des­sen Geist uns voll­kom­men ergrei­fen möge, uns auf­ge­tra­gen. und sein Apo­stel schrieb: Glaubt nicht jedem Geist…

        • Ein­mal wie­der genau getrof­fen.
          Wenn Papst Fran­zis­kus vor Juden und Mos­lems im „Gei­ste Jesu Chri­sti“ spricht, dann klingt das, wie wenn jemand bei der Ein­wei­hung eines Albert-Schweit­zer-Kran­ken­hau­ses sagt „im Gei­ste des Grand Doc­teur“ oder wie wenn die Par­tei der Lin­ken bei einer Gedächt­nis­fei­er sagt „Im Gei­ste von Karl Lieb­knecht und Rosa Luxem­burg“ — das waren Bei­spie­le aus dem wirk­li­chen Leben.
          Wie arm­se­lig.

  18. Im „Geist Jesu Chri­sti“ medi­tie­ren auch eso­te­ri­sche Grup­pen, indem sie „in das Bewusst­sein“ ver­schie­de­ner Reli­gi­ons­stif­ter „ein­tre­ten“, wel­che für sie Mei­ster einer okkul­ten Hier­ar­chie sind. Auch tren­nen sie zwi­schen Jesus von Naza­reth und Chri­stus. Sie reden von einem Chri­stus­be­wusst­sein (theo­so­phi­sche Gesell­schaft, Rudolf Stei­ner, neo­hin­du­isti­sche und west­lich-sufi­sche Sek­ten, u.a.), das sich unter ande­rem, aber nicht nur in Jesus offen­bart habe, und der kom­men­de Antichrist/ fal­sche Mes­si­as (Mai­treya, Mah­di, Mos­chiach…) wird behaup­ten, die end­gül­ti­ge und wah­re Inkar­na­ti­on des Chri­stus­be­wusst­seins zu sein.
    Wenn Papst Fran­zis­kus den Hei­li­gen Geist gemeint hät­te, dann hät­te er ihn auch Hei­li­gen Geist genannt und hät­te gesagt, dass die­ser Hei­li­ge Geist der Geist des Vaters und des Soh­nes ist.
    Aber damit hät­te er ja den anwe­sen­den Juden und Mus­li­men vor den Kopf gesto­ßen.
    Jesus Chri­stus wird nicht als Sohn Got­tes ange­ru­fen, das Bekennt­nis zur Hei­lig­sten Drei­fal­tig­keit wird geflis­sent­lich ver­mie­den.
    Das Gebet und die Anspra­che ist ein so offen­sicht­li­cher Betrug, dass es schwer zu ver­ste­hen ist, wie vie­le Chri­sten, Katho­li­ken, auch Kle­ri­ker dar­auf her­ein­fal­len.
    Die Mus­li­me haben sich das Gere­de vom „gemein­sa­men Vater“ ange­hört und sich ihr Teil dazu gedacht, denn für den Islam ist Allah n i c h t Vater und sind wir nicht sei­ne Kin­der! Indem Fran­zis­kus die Mos­lems im Vati­kan beten ließ, wur­de der vati­ka­ni­sche Boden für sie zu isla­mi­schem Boden. Fran­zis­kus hat sie gleich­sam ein­ge­la­den, den Vati­kan auch offen zu erobern.
    Wenn wir beden­ken, dass Papst Cle­mens V. auf dem Kon­zil von Vien­ne (1311–12) den öffent­li­chen moham­me­da­ni­schen Kult in katho­li­schen Län­dern unter­sagt hat… Ja, weit haben es die zweit­va­ti­ka­ni­schen Päp­ste und beson­ders Papst Fran­zis­kus mit der katho­li­schen Kir­che gebracht!
    Am dies­jäh­ri­gen Pfingst­fest hat Papst Fran­zis­kus den Hei­li­gen Geist, der der Geist der Wahr­heit ist, durch die­se unwahr­haf­ti­ge, auf Lüge, Täu­schung und Selbst­täu­schung beru­hen­de Gebets­ver­an­stal­tung offi­zi­ell ver­trie­ben. Und wo der Geist Got­tes weicht, da neh­men Satan und sei­ne Dämo­nen den Platz ein. Wir müs­sen auf Schlimm­stes für den Vati­kan und die gan­ze römisch-katho­li­sche Kir­che gefasst sein.
    Durch inter­re­li­giö­se Greu­el wird alles nur schlim­mer! Hat Papst Johan­nes Paul II. etwa den Golf­krieg ver­hin­dert? Hat Bene­dikt die Chri­sten­un­ter­drückung und ‑ver­fol­gung ver­hin­dert? Hat Fran­zis­kus den Syri­en­krieg ver­hin­dert?
    Inter­faith-Apost­asie zieht den Zorn Got­tes auf die Erde her­ab und ebnet dem Anti­christ den Weg.
    Beten wir, beten wir, beten wir!

    • Nach­trag.
      1) Vom Chri­stus­be­wusst­sein rede­te auch der Ordens­bru­der von Papst Fran­zis­kus Teil­hard de Char­din.
      2) Gestern abend war ich zur Abend­mes­se. Gleich nach dem Ein­gangs­lied begei­ster­te sich der Prie­ster für das inter­re­li­giö­se Gebet im Vati­kan: er sei so froh, (vor)gestern sei wirk­lich ein Pfingst­er­eig­nis gesche­hen, da habe wirk­lich der Hei­li­ge Geist im Vati­kan gehan­delt. Des­halb feie­re er die­se Hei­li­ge Mes­se als Dank­mes­se für das inter­re­li­giö­se Gebet im Vati­kan und für Papst Fran­zis­kus. Was für eine Täu­schung, was für eine Ver­füh­rung (decep­ti­on). Lie­be Leu­te, es war das erste­mal, dass ich auf­stand und die Kir­che ver­ließ (eine bedeu­ten­de Wall­fahrts-Basi­li­ka). Dass ich bestimm­te Für­bit­ten nicht mit­be­ten und gewis­se Lie­der nicht mit­sin­gen konn­te, dass kam in letz­ter Zeit immer öfter vor, aber es war das erste Mal, dass ich eine Hei­li­ge Mes­se ver­las­sen habe, denn Gott für die­sen Fre­vel dan­ken, das konn­te ich nicht, und das wäre für mich selbst ein Fre­vel gewe­sen. Ich griff mir zuhau­se den alten Mess-Schott (den von Pius XII.) mei­nes ver­stor­be­nen Groß­va­ters und bete­te die Hei­li­ge Mes­se vom Pfingst­mon­tag durch (die Papst Paul VI. abge­schafft hat, er hat ja die gan­ze Pfing­stok­tav abge­schafft).
      Ich weiß nicht, wie ich mich wei­ter ver­hal­ten soll…

      • @ Leo Laemm­lein: Kom­men Sie zu uns in die Hei­li­ge Mes­se. Der Geist­li­che, der mei­stens die Mes­se liest, hat nicht das Gering­ste für die Ber­go­glia­den übrig und hält auch nicht damit hin­ter dem Berg. Er hat übri­gens auch die Pra­xis von ins­ge­samt 7 Knie­beu­gen ab Wand­lung mit der Begrün­dung wie­der­ein­ge­führt, er wol­le die Ehr­furchts­lo­sig­keit gewis­ser Ober­hir­ten und ober­ster Hir­ten ein wenig aus­glei­chen. Es han­delt sich aller­dings um eine nor­ma­le novus ordo Gemein­de- doch wirk­lich im wür­di­gen Rah­men- soweit das geht.

        • Sie schicken Leo Laemm­lein in „Neue Mes­se der Kon­zils­kir­che“?
          Ich fas­se es nicht !!! Geht’s noch?

          • war­um nicht? Anschei­nend ist er ja aus einer Novus Ordo Mes­se weg­ge­lau­fen, also nicht prin­zi­pi­ell all­er­gisch gegen den Novus Ordo

            An mei­nem Hei­mat­ort wird der ordent­li­che Ritus auch noch ordent­lich zele­briert, an vie­len ande­ren Orten lei­der ausser­or­dent­lich unor­dent­lich…

          • Ent­schul­di­gung, ver­ehr­ter Thy­me, wenn ich Sie kurz vor einen Herz­in­farkt gebracht haben sol­le- das war nicht mei­ne Absicht. 🙂 Aber ich dach­te, da Leo Laemm­lein eh die neue Mes­se zuwei­len auf­sucht, scha­det ein wei­te­rer Besuch auch nicht wei­ter. 🙂

        • Mar­cel­lus,
          auch hier am Ort haben wir Prie­ster, die die neue Mes­se kor­rekt und ohne Mätz­chen zele­brie­ren. Trotz­dem ist es kein Zustand, dass man vor der Mes­se nicht sicher sein kann, was kommt, und man stän­dig sozu­sa­gen auf der Hut sein muss. Ganz abge­se­hen vom grund­sätz­li­chen Defekt der neu­en Mes­se, der mir gestern abend, beim Durch­be­ten der alten Mes­se, wie­der so rich­tig zu Bewusst­sein kam. Und die Ten­denz geht zur Ver­schlech­te­rung, nicht zur Ver­bes­se­rung der Lage.
          Sodann die­ses sehr ern­ste, grund­sätz­li­che Pro­blem. Bei der Gebets­ver­an­stal­tung am Pfingst­sonn­tag bete­te Papst Fran­zis­kus zusam­men mit Juden und Mus­li­men. Zwar war da kein ein­zel­nes Gebet, das gemein­sam gespro­chen wur­de, aber doch stell­te die Ver­an­stal­tung eine Ein­heit dar, und der Papst gab ja auch zu ver­ste­hen, dass er als Kind des einen Vaters mit den ande­ren Kin­dern des­sel­ben Vaters um das irdi­sche Gut des Frie­dens bete­te. Damit stell­te er sich in eine gei­sti­ge Ein­heit mit Nicht­chri­sten, die Jesus Chri­stus, des­sen Anspruch als Sohn Got­tes und des­sen Heils­an­ge­bot als Erlö­ser der Men­schen sie sehr wohl ken­nen, zurück­wei­sen, ableh­nen, leug­nen, die damit Anti­chri­sten im Sin­ne des 1. Johan­nes­briefs sind. Ja, der hl. Apo­stel sagt ganz klar, dass es in der Sicht Got­tes nur zwei Fami­li­en gibt: Kin­der Got­tes und Kin­der des Teu­fels (vgl. Joh 8,39–44). Papst Fran­zis­kus stell­te sich also in gei­sti­ge Ein­heit mit Anti­chri­sten und Kin­dern des Teu­fels, er ver­band sich mit dem anti­christ­li­chen Geist der Lüge,
          Was ist dann aber, wenn ich an einer Hei­li­gen Mes­se teil­neh­me –und zwar gleich­gül­tig, ob Novus Ordo oder triden­ti­nisch!–, in wel­cher der Prie­ster „una cum papa nostro Fran­cis­co“ betet? Er stellt sich dann doch in eben die­sen anti­christ­li­chen Geist, und ich, der ich als Gläu­bi­ger an die­ser Mes­se teil­neh­me, eben­falls?!?
          (Ist das der Grund, war­um Papst Fran­zis­kus der Pius­bru­der­schaft groß­zü­gig die alte Mes­se gewäh­ren kann– Haupt­sa­che sie sind eins mit sei­nem inter­re­li­giö­sen Geist, der ein anti­christ­li­cher Geist ist, und zie­hen die tra­di­tio­nel­len Gläu­bi­gen auf sei­ne Sei­te?)

          • Inner­lich stim­me ich Ihnen zu- doch ich ver­si­che­re Ihnen: Es ist manch­mal zum Heil der See­len und um noch zu ret­ten, was zu ret­ten ist not­wen­dig, nicht alles zu sagen, was man denkt.

      • Lie­ber Leo Laemm­lein!
        Das Ver­las­sen die­ser „Mes­se“ geschah sicher­lich durch Antrieb des Hl. Gei­stes! Sehen Sie das als Füh­rung und Ver­gel­tung, für Ihren guten Wil­len und die Suche nach der Wahr­heit!

      • Unser Prie­ster hat es so ähn­lich gemacht: Beten Sie bei dem was in Ord­nung ist laut mit, bei dem was fre­vel­haft ist nicht!
        Und dann spre­chen sie Für­bit­ten (wenn Sie die­se denn sel­ber spre­chen dür­fen, in der Stu­den­ten­mes­se ist das so) die ohne Ankla­ge deut­lich sagen, wie zutieft anti­christ­lich die­ser Geist ist!

  19. Wir ern­ten die bit­te­ren Früch­te, die von 1962 — 1965 wäh­rend des 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zils gesät wur­den. Die katho­li­sche Kir­che liegt in ihrem äuße­ren Erschei­nungs­bild in Trüm­mern.

    Petrus ergriff am Pfingst­fest zum ersten Mal öffent­lich mit Auto­ri­tät das Wort und ver­kün­de­te Jesus Chri­stus.
    Jetzt müs­sen wir erle­ben, dass der Papst an Pfing­sten de fac­to den Glau­ben an unse­ren Herrn, den Gott­men­schen Jesus Chri­stus und damit zusam­men­hän­gend den Glau­ben an die hei­li­ge Drei­fal­tig­keit, ver­leug­net.

    Er tauscht unse­ren katho­li­schen Glau­ben aus gegen ein belie­bi­ges frei­mau­re­ri­sches „inter­re­li­giö­ses Gebet.“ An Pfing­sten. Doch den Tief­punkt haben wir noch immer nicht erreicht.

    Ber­go­glio kann machen, was er will. Es gibt kei­nen Kar­di­nal, kei­nen Bischof, der sei­ne Greu­el beim Namen nennt und anpran­gert.

    Abschlie­ßend möch­te ich auf die Erfah­rung zu spre­chen kom­men, die Leo Lämm­lein geschil­dert hat, weil das, was er erfah­ren hat, nicht die Erfah­rung eines ein­zel­nen Katho­li­ken war.
    Nicht ein Prie­ster, die Mehr­zahl aller katho­li­schen Prie­ster dürf­te so begei­stert sein über das „inter­re­li­giö­se Gebet“ an Pfing­sten. Jün­ge­re Katho­li­ken ler­nen nichts ande­res mehr.

    Glau­bens­treue Prie­ster müss­ten ihre Stim­me erhe­ben. Sie schwei­gen.

    • @ zeit­los:
      Die­je­ni­gen, die den Unsinn Ber­go­gli­os nicht mit­ma­chen, bil­den nach mei­ner Beob­ach­tung hier in unse­rer Gegend eine beträcht­li­che Min­der­heit. Von 5 besetz­ten Pfar­rei­en sind wenig­stens 3 abso­lut gegen das Spek­ta­kel in Rom. Ein Pfar­rer lässt seit neue­stem nach der Wand­lung ein Sakra­ments­lied sin­gen, wäh­rend­des­sen er den Canon still wei­ter­be­tet. Ein Schalk, wer da was Arges denkt.

  20. Die Gebe­te und Anspra­chen der Prot­ago­ni­sten waren die eine Sei­te der Ver­an­stal­tung. Dazwi­schen gab es immer wie­der zum Teil län­ge­re musi­ka­li­sche Bei­tra­ge, sti­li­stisch oder falls mit Text unter­legt doch aus­schließ­lich oder über­wie­gend jüdi­schen oder mus­li­mi­schen Cha­rak­ters, oder hab ich was über­hört ? Wo waren die genu­in katho­li­schen Gesän­ge im Sti­le eines Gre­go­ria­ni­schen Cho­rals ? War das den Ohren der Teil­neh­mer in den vati­ka­ni­schen (!) Gär­ten und der Mil­lio­nen von Katho­li­ken an den welt­weit über­tra­gen­den Medi­en an einem Pfingst­sonn­tag Abend des Jah­res 2014 nicht zumut­bar? Wer war hier wes­sen Gast auf wes­sen Boden ?

    • Ihre Beob­ach­tung bringt mich auf den Gedan­ken, dass der unaus­ge­spro­che­ne eigent­li­che Zweck der Ver­an­stal­tung die Judai­sie­rung und Isla­mi­sie­rung, das heißt die anti­tri­ni­ta­ri­sche, anti­christ­li­che Mono­thei­sie­rung des Vati­kans und der katho­li­schen Kir­che war.

      • Man kann es auch so sagen: Papst Fran­zis­kus macht aus dem Chri­sten­tum eine noa­chi­di­sche Mensch­heits­re­li­gi­on, noa­chi­disch im Sin­ne der Misch­na.

        • ein Detail: Fran­zis­kus hat ja ursprüng­lich ein­ge­la­den in sein „Haus“ im Vati­kan. Die Ver­an­stal­tung fand aber im „Gar­ten“ des Vati­kans statt.
          Gibt es doch Gegen­kräf­te im Vati­kan, die ihn zurück­zu­drän­gen ver­su­chen, die ihn nicht ein­fach machen las­sen? Immer­hin kam er mit sei­nem „Gebet“ nicht über die Schwel­le.
          Im Gei­ste Chri­sti — was ist das, nor­ma­ler­wei­se betet man im Namen Chri­sti. Nicht umsonst fing jede Pre­digt frü­her an im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hl. Gei­stes. Ohne das Kreuz­zei­chen ist alles rela­tiv.

          • In den Gebäu­den des Vati­kans blicken den Besu­cher auf Schritt und Tritt christ­li­che Dar­stel­lun­gen und Sym­bo­le an, die es Juden und Mus­li­men unmög­lich machen, vor ihnen zu beten. Man hät­te einen Gebets­platz leer­räu­men müs­sen, was bei den mei­sten Katho­li­ken aber wohl noch nicht gut ankommt. (Papst Johan­nes Paul II. benutz­te für sei­ne Assi­si-II-Ver­an­stal­tung eine rie­si­ge Hal­le mit nack­ten Wän­den.) Wir dür­fen ruhig in der Natur­ku­lis­se des Vati­ka­ni­schen Gar­tens eine Bedeu­tung, einen Sym­bo­lis­mus erken­nen: Die neue Mensch­heits­re­li­gi­on kommt ohne christ­li­che, ohne geweih­te katho­li­sche Kir­chen aus. Die Welt­re­li­gio­nen, mit dem mono­the­isti­schen Drei­ge­stirn von Juden­tum, Chri­sten­tum und Islam an der Spit­ze, ver­ei­ni­gen ihre „Ener­gien“ (inter­re­li­giö­ses Lieb­lings­wort), um dem abstra­hier­ten Ein­heits­gott einen baby­lo­ni­schen Frie­den abzu­trot­zen. Die Natur­ku­lis­se passt zu der Beto­nung Got­tes als des Schöp­fers, unter Leug­nung der Ange­wie­sen­heit auf Erlö­sung.

          • Wir müs­sen die Ver­an­stal­tung ein­mal aus Sicht der Juden und Mus­li­me sehen.
            Für den ortho­do­xen Islam ist das Chri­sten­tum kein Mono­the­is­mus, son­dern „Schirk“, Bei­gesel­lung, die schlimm­ste Form von Unglau­ben, und die Chri­sten sind „muschri­kun“, Bei­gesel­ler, deren Anteil „dscha­han­nam“, die Feu­er­höl­le ist. Neben die­sen ver­fluch­ten Chri­sten gibt es im Koran jedoch gute Chri­sten, das sind Mono­the­isten, die an Allah glau­ben, Moham­med als Sie­gel der Pro­phe­ten aner­ken­nen und Jesus als mora­li­schem Vor­bild fol­gen, ähn­lich wie vie­le Mus­li­me einem Sufi-Mei­ster (Scheich, Pir) fol­gen. Sol­che kön­nen aus isla­mi­scher Sicht geret­tet wer­den.
            Ähn­lich das ortho­do­xe Juden­tum. Jesus Chri­stus ist eine Unper­son, ohne jede reli­giö­se Bedeu­tung, in den Tole­dot Jeschu und im Tal­mud ste­hen bekannt­lich sehr üble Din­ge über ihn und sei­ne hei­lig­ste Mut­ter. Der Tal­mud ist den Juden eine hei­li­ge Schrift, die dem Ten­ach gleich geach­tet wird und in der Pra­xis höhe­re Bedeu­tung hat. Nach der Misch­na, ins­be­son­de­re nach Misch­ne Tora, dem noch immer auto­ri­ta­tiv­sten Misch­na-Kom­men­tar durch Moses Mai­mo­n­i­des, ist der christ­li­che Tri­ni­täts­glau­be eine Form von „avo­da sara“, Ido­la­trie, Göt­zen­dienst, wört­lich: frem­der Dienst. Des­halb haben gläu­bi­ge Chri­sten kei­nen Anteil an „ha-olam ha-ba“, der kom­men­den Welt.
            Das jüdi­sche Gesetz ist gegen die Chri­sten stren­ger als der Islam. Der Islam dul­det die Anhän­ger der „Buch­re­li­gio­nen“ als Bür­ger zwei­ter Klas­se, das jüdi­sche Gesetz erkennt auf Göt­zen­dienst Todes­stra­fe. Der jüdi­sche „Mes­si­as“ wird die­ses Gesetz welt­weit durch­set­zen, was für Chri­sten bedeu­ten wird, ent­we­der sie wer­den Noa­chi­den (Nicht­ju­den, die kon­form den noa­chi­di­schen Gebo­ten gemäß rab­bi­ni­scher Aus­le­gung leben) oder sie wer­den mit dem Tode bestraft, durch Ent­haup­ten. (Erin­nern wir uns an die Ent­haup­te­ten in der Offen­ba­rung des Johan­nes?)
            Wer von nicht­li­be­ra­len Juden und nicht­li­be­ra­len Mus­li­men als Mono­the­ist (!) aner­kannt wer­den will, kann das nur durch Ver­rat an den Grund­dog­men des christ­li­chen Glau­bens errei­chen.
            Die­je­ni­gen, die Jesus Chri­stus treu blei­ben, wer­den in der End­zeit von a l l e n ver­folgt.
            Dies zur Auf­hel­lung des Hin­ter­grunds und even­tu­el­len Ziel­set­zung des päpst­li­chen Pfingst­ge­bets…

  21. „Anti­tri­ni­ta­ri­sche, anti­christ­li­che Mono­thei­sie­rung des Vati­kans…“ lei­der sieht es danach aus, dass die Beschrei­bung stimmt.
    Nur, damit hat Ber­go­glio nicht ange­fan­gen, son­dern der dem­nächst seli­ge Paul VI. Sei­ne Mes­se, der NOM, ver­schiebt den Schwer­punkt zur „Vater­re­li­gi­on.“ Nicht in dem Sin­ne der „Triden­ti­ni­schen Mes­se“, dass Gott das Opfer dar­ge­bracht wird, das ist selbst­ver­ständ­lich.
    Son­dern in Bezug auf die Erlö­sung. Nicht mehr der Kreu­zes­tod Jesu Chri­sti steht im Mit­tel­punkt, son­dern das Heils­han­deln Got­tes, dass Jesus Chri­stus offen­bart. Sein Lei­den und Ster­ben gehört noch dazu, doch es ist nicht mehr zen­tral.
    Des­we­gen wer­den auch nach dem Kom­mu­nion­emp­fang im NOM oft Psal­men­lie­der gesun­gen, in denen Gott gedankt wird für sei­ne Lie­be, sein Erbar­men. Sie erset­zen die Lie­der zur Kom­mu­ni­on, die sich direkt auf unsern Herrn bezie­hen. Nicht nur das Kreuz, auch die frü­her typi­sche Kom­mu­nion­fröm­mig­keit der Katho­li­ken wird an den Rand gedrängt. Und die Präf­a­ti­on zur hei­lig­sten Drei­fal­tig­keit wird nur am Drei­fal­tig­keits­sonn­tag gebe­tet, so weit ich mich erin­ne­re.

    Damit hat es ange­fan­gen. Die eucha­ri­sti­sche Fröm­mig­keit und das Erlö­sungs­han­deln Jesu Chri­sti wur­den aus dem Zen­trum ent­fernt, weil sie den inter­re­li­giö­sen Dia­log erschwe­ren. Die Drei­fal­tig­keits­präf­a­ti­on hat ihren Platz nur noch am Drei­fal­tig­keits­sonn­tag, ein Mal im Jahr. Das bringt uns doch allen ande­ren Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten sehr viel näher.

    Ich behaup­te nicht, dass Paul VI. einen Papst Ber­go­glio woll­te. Aber er hat ihn vor­be­rei­tet. Ber­go­glio ist der Voll­strecker. Er führt zu Ende, was sei­ne Vor­gän­ger begon­nen haben.

    • Ich kom­me auf eini­ge Punk­te zurück. Nicht nur die Prie­ster der Pius­bru­der­schaft soll­ten den Mut haben den wah­ren Glau­ben zu beken­nen, son­dern alle wah­ren Gläu­bi­gen, die sich der Pius­bru­der­schaft ange­schlos­sen haben. Ich weiss aus Erfah­rung, wel­che Betrof­fen­heit bei Prie­stern, Pfarr­as­si­sten­ten, Kate­che­ten und der gan­zen Hor­de ein­tritt, die sich durch Ber­go­glio beson­ders bestä­tigt und geehrt fühlt, wenn ein Schaf aus­reisst. Ihre Sor­ge ist dann beson­ders gross, wenn ihnen dadurch das Ver­trau­en ent­zo­gen wird, wenn Kin­der dann plötz­lich die Frei­heit Got­tes erfah­ren und weg wol­len von dem psy­cho­lo­gi­schen Schmar­ren, dem Zwang zu grup­pen­dy­na­mi­schen Ver­hal­ten unter dem Vor­wand dies gesche­he nach dem katho­li­schen Glau­ben. An die­ser Stel­le Hei­di Züger spricht von der beson­de­ren Lie­be, die Fran­zis­kus zu den Men­schen hat. Aber hier geht es nicht um den guten Men­schen Ber­go­glio, son­dern um den Stell­ver­tre­ter Chri­sti auf Erden. Er hat viel­leicht als Mensch und Poli­ti­ker mit Abbas und Perez ein gemein­sa­mes Gebet gespro­chen. Aber er hat Perez und Abbas sogar in die fal­sche Wahr­heit geführt, indem er sich nicht unmiss­ver­ständ­lich als Stell­ver­tre­ter Chri­sti zu erken­nen gab. Als sol­cher hat er mit Chri­stus und denen die ihm nach­fol­gen, zum Vater zu beten. Chri­stus ist der ein­zi­ge Weg. Mehr­mals wur­de Joh. 14,ff erwähnt. Eini­ge Stel­len: „Ich bin der Weg,..“. „Ich wer­de den Vater bit­ten, und er wird euch einen Bei­stand geben, den Geist der Wahr­heit“. Also ist es nicht mög­lich den Vater anzu­ru­fen und den Hei­li­gen Geist, wenn nicht durch Jesus. „Mei­nen Frie­den gebe ich euch, nicht den Frie­den wie die Welt ihn gibt“. „Ich wer­de nicht mehr viel zu euch reden. Denn der Fürst der Welt kommt. Gegen mich ver­mag er nichts..“

      Also ist doch die gan­ze Akti­on eine PR Akti­on des Vati­kan, die mehr scha­det als nützt!

  22. Nun, Ber­go­glio ist der bla­mier­te, hat doch der Mus­lim nach der Beob­ach­tung von Hamed Abdel-Samad das Tref­fen im Vati­kan benutzt, um Vers 286 aus der 2. Sure des Koran zu zitie­ren und Allah im Ange­sicht des Pap­stes um den Sieg gegen die Ungläu­bi­gen zu bit­ten. Damit ist der inter­re­li­giö­se Dia­log als Far­ce ent­larvt. Ber­go­glio hat sich krank gemel­det. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.

  23. Welch ein net­tes (heim­tücki­sches) Frie­dens­ge­schenk“ der „zum Gebet in den Vati­kan (!) ein­ge­la­de­nen“ und die­sen somit als isla­mi­schen Boden sehen­den Mos­lems; aus einem Bericht bei kath.net:
    -
    [.…]
    Der Histo­ri­ker und Autor Micha­el Hese­mann
    bestä­tigt auf sei­ner Face­book-Sei­te die Aus­sa­gen von Hamed Abdel-Samad.
    Die Mus­li­me hät­ten die Ver­an­stal­ter „arg­li­stig getäuscht“, schreibt er wört­lich.
    Neben den harm­lo­sen ein­ge­reich­ten Gebe­ten habe der Imam begon­nen aus der 2. Sure des Koran zu zitie­ren, in der Allah um den Sieg über die Ungläu­bi­gen ange­fleht wer­de.
    Das Demen­ti von Radio Vati­can erklärt Hese­mann mit der Tat­sa­che,
    dass dort nie­mand den Koran ken­ne oder Ara­bisch spre­che.
    Die Aus­sa­gen des Imam sei­en aber durch Video­auf­nah­men doku­men­tiert und nach­prüf­bar.
    Abschlie­ßend bedankt sich Hese­mann bei jenen, die ihm bei der Auf­deckung gehol­fen hät­ten und hofft, dass die­se „Hin­ter­list“ dazu bei­tra­gen wer­de, den Islam zu durch­schau­en.
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    • Es ist schon bezeich­nend wie­viel Glaubensnaivität,naiver Glau­be an die Wis­sen­schaft an die Poli­ti­ker an die Demo­kra­tie an den Fort­schritt und weiss nicht alles in unse­rer, ich sage es, fast aber­gläu­bi­schen Gesell­schaft vor­han­den ist. Man sucht so alles irgend­wie zu recht­fer­ti­gen. Man ver­sucht die Qua­dra­tur des Krei­ses und sagt, so irgend­wie wird der Kreis wohl noch rund sein. Da kämpft ein vor Mona­ten noch fried­li­ches Volk mit den Mut­ter­got­tes Iko­nen auf ihren Gewehr­läu­fen gegen ein tech­ni­sier­tes Regime in der Ukrai­ne. Die lapi­da­re Beur­tei­lung. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Seit wann ist die Mut­ter­got­tes alt­te­sta­ment­lich.
      Spre­chen sie nicht gegen die Frei­mau­er, es sind gute und sehr gute Men­schen, die eine Lie­be zu Armen haben, kari­ta­ti­ver als man­cher Katho­lik oder katho­li­sches Hilfs­werk sind. Wie­so ist dann die katho­li­sche Kir­che gegen sie? Sagen wir es ganz ein­fach: weil sie bes­ser sein woll­ten als der christ­li­che Glau­be, sie haben sich über die Kir­che gestellt, über die Leh­re der Kir­che. Was macht die neue Kir­che? Stellt sie sich nicht etwa gegen die Leh­re aller Zei­ten und stellt sie sich nicht sogar gegen das 2. Vati­ka­ni­sche Kon­zil, indem sie die Absicht der Kon­zils­vä­ter unter­gräbt und das Kon­zil für ihre Zwecke sogar miss­braucht. Man muss der neu­en Kir­che das Kon­zil ent­rei­ssen und es in die Scha­le legen, die ihm die Leh­re aller Zei­ten bereit gestellt hat.

      Der gute Ber­go­glio, wie Ralph sagt, er befolgt die Leh­ren des Kon­zils, tut er das wirk­lich, oder ist er in der Leh­re der neu­en Kir­che, wie Dr. Bischof Gra­ber sie nann­te. Er spricht vom Teu­fel. Das tun die Frei­mau­rer auch, die durch die Gno­sis um den Teu­fel und die gehei­me Offen­ba­rung wis­sen bes­ser alle Neu­ka­tho­li­ken. Chri­stus hat nicht nur vom Teu­fel gespro­chen, er wur­de auch aufs hef­tig­ste vom Teu­fel ver­sucht. Wur­de Ber­go­glio als Stell­ver­tre­ter Chri­sti auf Erden vom Teu­fel ver­sucht. Nein, glaubt Ber­go­glio, er glaubt ihm wider­stan­den zu haben, weil er es bes­ser machen woll­te. So irgend­wie haben wir den Frie­den Chri­sti im Her­zen, So irgend­wie haben auch die Ost­ukrai­ner den Frie­den Chri­sti im Her­zen, auch wenn ihre Söh­ne äusser­lich zer­ris­sen wer­den. So irgend­wie lässt sich der Frie­den bau­en, wir haben ja den Frie­den Chri­sti im Her­zen. Ich nen­ne es ganz ein­fach ein aber­gläu­bi­sches Chri­sten­tum, das seit dem 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil ent­stan­den ist. Wenn der Imam wirk­lich die Sure 2 ver­le­sen haben soll­te, hat er sogar noch recht, wenn man die Ungläu­bi­gen als den aber­gläu­bi­schen Westen, den aber­gläu­bi­schen Vati­kan mit einer gro­ssen Schar aber­glääu­bi­ger Hir­ten ansieht.

    • Ent­schul­di­gung, aber das muss ein­mal sein: HaHa­Ha, selbst Schuld wer sich so mit dem Teu­fel eun­lässt

  24. Papst Fran­zis­kus hats gut gemeint und nun steht er in gewis­sem Sin­ne vor einem Scher­ben­hau­fen. Er war der Gast­ge­ber und wur­de in sei­nem eige­nen „Haus“ vom isla­mi­schen Gast auf unlieb­sa­me Wei­se hin­ters Licht geführt und regel­recht des­avou­iert und fer­tig gemacht. Schlim­mer kann ein Affront nicht mehr sein. Das ist mehr als ent­täu­schend: so kanns dann wohl nicht mehr wei­ter gehen. Der gut­mü­ti­ge Christ und der hin­ter­li­sti­ge Mos­lem. Guter Wil­le wur­de mit Bösem ver­gol­ten.
    Offen­kun­dig hat der Hl. Geist an die­sem Pfingst­tag gewirkt und den Ungeist des Mos­lems demas­kiert.
    Das wäre dann das Posi­ti­ve an der Ange­le­gen­heit. Daß näm­lich guter Wil­le im sog. inter­re­li­giö­sen Dia­log offen­kun­dig nicht aus­reicht, son­dern daß es For­de­run­gen an den Islam geben muß hin­sicht­lich der Chri­sten­ver­fol­gung in vie­len isla­mi­schen Län­dern.
    Auch soll­te die Kir­che sich gegen die unge­re­gel­te Ein­wan­de­rung von Mos­lems nach Euro­pa aus­spre­chen. Damit hät­te sich dann auch „Lam­pe­du­sa“ erle­digt. Das betrifft ja nicht nur Papst Fran­zis­kus an, son­dern auch etli­che Bischö­fe und Kar­di­nä­le.

    PS
    Ich füh­le mich in mei­ner Wenig­keit selbst ange­grif­fen bei allem guten Wil­len.
    Wenn ein Micha­el Hese­mann sich so äußert, dann ist auf deutsch gesagt Feu­er unterm Stuhl.

    • Sehr geehr­ter Herr Fran­zel,
      ich kann für Pfingst­sonn­tag kei­nen Gegen­satz zwi­schen „gut­mü­ti­gen Chri­sten“ und „hin­ter­li­sti­gen Mos­lems“ erken­nen.
      Ein Mos­lem ist jemand, der an den Islam glaubt, in erster Linie an sei­ne sechs Glau­bens­grund­sät­ze (muss ich die anfüh­ren? lernt die heu­te nicht jedes Kind im Reli­gi­ons­un­ter­richt: an Allah, den einen Gott; sei­ne Engel; sei­ne Bücher; sei­ne Gesand­ten; das jüng­ste Gericht; das Schick­sal, von Allah vor­her­be­stimmt), und der die fünf Säu­len prak­ti­ziert (die Schahada/das isla­mi­sche Glau­bens­be­kennt­nis; Gebet; Almo­sen; Fasten; Pil­ger­rei­se).
      Der Koran ist dem Mos­lem Got­tes wort­wört­lich geof­fen­bar­tes, unver­än­der­li­ches, ewi­ges Wort, selbst­ver­ständ­lich ein­schließ­lich aller Pas­sa­gen, von denen der Koran nur so wim­melt, die gegen die Zen­tralleh­ren des Chri­sten­tums gerich­tet sind, die die Chri­sten ver­flu­chen, die Gewalt recht­fer­ti­gen, usw. usf.
      Es m.E. ist Dumm­heit oder Bos­heit oder bei­des zusam­men, wenn die katho­li­sche Hier­ar­chie den Katho­li­ken ein­re­den will, der Islam sei etwas ande­res als das, was er immer war, und als das, was die tra­di­tio­nel­le katho­li­sche Theo­lo­gie über ihn sag­te.
      Wie­so war der Mos­lem, der Sure 2 zitier­te, hin­ter­li­stig?
      Ist eine Kat­ze hin­ter­li­stig, wenn sie eine Kat­ze ist und Mäu­se jagt?
      Wenn es hier einen Hin­ter­li­sti­gen gibt, dann der, der uns vor nicht lan­ger Zeit in einer Pre­digt die List als christ­li­che Tugend anpries und der die­ses listi­ge Tref­fen ver­an­stal­te­te.
      Das Pro­blem sind nicht die Mos­lems, die Mos­lems sind, son­dern die Chri­sten, die kei­ne Chri­sten sind.
      Ent­schul­di­gen Sie mei­ne Barsch­heit. Ist nicht bös gemeint. Aber ich kann das Gesäu­sel derer nicht mehr ertra­gen, die die Wirk­lich­keit nicht wahr­ha­ben wol­len und sich selbst ihren Mit­men­schen etwas vor­ma­chen!

    • Gut­ge­meint schützt vor Nai­vi­tät nicht. Auf der Stu­fe Papst schon naiv. Wie denn sonst ver­sucht der Teu­fel? Fran­zis­kus weiss wie alle neu­en Theo­lo­gen und Neu­ka­tho­li­ken nicht mehr, dass es ihn wirk­lich gibt. Fran­zis­kus ist auf den Teu­fel rein­ge­fal­len und hat ihn unge­wollt noch ange­be­tet. Nicht der Mos­lem ist hin­ter­häl­tig, son­den es war ein ver­steck­tes Spiel Satans. Der Mos­lem ist genau so Eben­bild Got­tes. Wenn wir den Men­schen Hin­ter­häl­tig­keit ankrei­den, krei­den wir dies direkt Gott an.

  25. Zum Bei­trag von zeit­los „Nur, damit hat Ber­go­glio nicht ange­fan­gen, son­dern der dem­nächst seli­ge Paul VI.“

    Ich erin­ne­re mich an kei­ne Äuße­rung von Papst Paul und kei­ne Äuße­rung, die der­art unver­blüm­te Anbie­de­rung an nicht­christ­li­che Kräf­te und leicht­fer­ti­ges Auf­ge­ben des christ­li­chen MIs­si­ons­auf­tra­ges bedeu­tet hät­te.
    Und eine sol­che „Pre­digt“ wie die des Imams im Vati­kan, in der die­ser Vers 286 aus der 2. Sure des Koran zitier­te (Anti­christ­lich und Anti­jü­disch), hät­te es unter WojtyÅ‚a nie gege­ben.

  26. Wenn Sie lesen, „Hans3“, was ich geschrie­ben habe, dann wer­den Sie nicht fest­stel­len kön­nen, dass ich Paul VI. unter­stellt habe, er hät­te sich jemals so anbie­derisch geäu­ßert wie Ber­go­glio.
    Er hat aller­dings eine Mes­se zu ver­ant­wor­ten, die nicht direkt häre­tisch ist, jedoch häre­sie­be­gün­sti­gend wirkt. Indem er das „Pascha-Myste­ri­um“ als Grund­prin­zip ein­führ­te, das dem über­lie­fer­ten römi­schen Ritus immer fremd war. Das Pascha-Myste­ri­um ver­drängt den Opfer­cha­rak­ter der hl. Mes­se, so wie er auf dem Kon­zil von Tri­ent dog­ma­tisch defi­niert wur­de. Es stellt eine Öff­nung dar zu den Pro­te­stan­ten und den nicht­christ­li­chen, soge­nann­ten ‚abra­ha­mi­ti­schen Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten‘, den Juden und Mos­lems. Das ist ein Beginn, schon die ersten Schrit­te füh­ren zum (ver­kehr­ten) Ziel. Den­noch zele­brie­ren ein­zel­ne Prie­ster, Bischö­fe, immer wie­der die­se Mes­se ehr­fürch­tig im Sin­ne der Tra­di­ti­on. Das ist die Rea­li­tät.

    Ich erin­ne­re an die Rede Paul VI. vor der UNO am 4. Okto­ber 1965, in der er u. sich als „Exper­ten in Sachen Huma­ni­tät“ bezeich­ne­te, er nann­te die UNO eine „edle Insti­tu­ti­on“, er äußer­te die Über­zeu­gung, dass die UNO den „obli­ga­to­ri­schen Weg für die moder­ne Zivi­li­sa­ti­on und für den Welt­frie­den ver­kör­pert.“
    Ich darf dar­an erin­nern, dass noch Pius XII. der UNO als „Modell einer „inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­ti­on“ die katho­li­sche Kir­che aus­drück­lich ent­ge­gen­setz­te. Paul VI. bie­der­te sich regel­recht an die UNO an. Das sind die ersten Schrit­te zur NWO. Nicht mehr und nicht weni­ger.

    Und Johan­nes Paul II. ließ 1986 beim ersten Assi­si-Tref­fen zu, dass vor dem Altar einer katho­li­schen Kir­che, vor dem die Reli­gi­ons­ver­tre­ter unter dem Vor­sitz des Pap­stes bete­ten, eine Göt­zen-Sta­tue stand.
    Bei sei­nem letz­ten inter­re­li­giö­sen Tref­fen füg­te sich Johan­nes Paul II. dem Wunsch der Ver­tre­ter der ande­ren Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten, die den Anblick des Kreu­zes nicht ertra­gen konn­ten, und ließ die Kreu­ze abhän­gen.

    Ber­go­glio befin­det sich auf sei­ner Linie. Wer das nicht sehen will, will ent­we­der blind sein oder fin­det es in Ord­nung, dass die katho­li­sche Kir­che eine Kir­che unter ande­ren Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten ist. Eine ande­re Mög­lich­keit sehe ich nicht.

  27. Dann, par­don, habe ich Sie — zeit­los — miss­in­ter­pre­tiert. Ich woll­te eigent­lich nur gegen den Zeit­geist, der katho­li­sche Grund­sät­ze ver­wäs­sert, etwas schrei­ben.

  28. „Um Frie­den zu schaf­fen, braucht es Mut, sehr viel mehr, als um Krieg zu füh­ren. Es braucht Mut, um Ja zu sagen zur Begeg­nung und Nein zur Aus­ein­an­der­set­zung; Ja zum Dia­log und Nein zur Gewalt; Ja zur Ver­hand­lung und Nein zu Feind­se­lig­kei­ten; Ja zur Ein­hal­tung der Abma­chun­gen und Nein zu Pro­vo­ka­tio­nen; Ja zur Auf­rich­tig­keit und Nein zur Dop­pel­zün­gig­keit. Für all das braucht es Mut, eine gro­ße See­len­stär­ke.“
    Wenn ich Bischof von Rom wäre wür­de zuerst Frie­den mit den „Fran­zis­ka­nern der Imma­cu­la­ta“ schlie­ßen und mich an Abma­chun­gen hal­ten und ein kla­res Nein zu Pro­vo­ka­tio­nen jeg­li­cher Art zu mei­nen Grund­la­gen machen. Der Frie­den ist ein zar­tes Pflänz­chen und muß gepflegt wer­den durch Mut und eine gro­ße See­len­stär­ke, Kom­mis­sa­re ist das letz­te was der Frie­den gebrau­chen kann. Aber was rede ich, ich bin ja kein Bau­mei­ster und ver­ste­he davon nichts.
    Per Mari­am ad Chri­stum.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

    • Ver­zei­hen SIe, aber der Text ist etwas dop­pel­deu­tig. Vor allem der Satz: Nein zur Aus­ein­an­der­set­zung! Sie erfor­dert den mei­sten mut und den rein­sten Glau­ben!

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