Am 8. Juni beten Papst, Rabbi und Imam „interreligiös“ im Vatikan

Eine Minute für den Frieden?(Jerusalem/Buenos Aires) „Wir kön­nen gehen, wie weit wir wol­len, wir kön­nen vie­les auf­bau­en, aber wenn wir nicht Jesus Chri­stus beken­nen, geht die Sache nicht. Wenn man Jesus Chri­stus nicht bekennt, da kommt mir das Wort von Léon Bloy in den Sinn: „Wer nicht zum Herrn betet, betet zum Teu­fel.“ Wenn man Jesus Chri­stus nicht bekennt, bekennt man die Welt­lich­keit des Teu­fels, die Welt­lich­keit des Bösen.“ Die­se Wor­te sag­te Papst Fran­zis­kus in sei­ner ersten Pre­digt als neu­es katho­li­sches Kir­chen­ober­haupt am 14. März 2013 bei der Eucha­ri­stie­fei­er mit den Kar­di­nä­len in der Six­ti­ni­schen Kapel­le. Den­noch wird am 8. Juni im Vati­kan mit Papst, Rab­bi und Imam „inter­re­li­gi­ös gebe­tet“. Wie das?

Es scheint eini­ge Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit in den katho­li­schen Rei­hen zu herr­schen und man wird das Gefühl nicht los, daß Papst Fran­zis­kus das Sei­ne dazu bei­trägt. Die Katho­li­sche Akti­on im Hei­mat­land des Pap­stes, die natio­na­le argen­ti­ni­sche Kom­mis­si­on Ius­ti­tia et Pax, die Welt­uni­on Katho­li­scher Frau­en­or­ga­ni­sa­tio­nen (WUCWO) und das Inter­na­tio­na­le Forum der Katho­li­schen Akti­on (FIAC) haben für 13 Uhr des 6. Juni unter dem Mot­to „Eine Minu­te für den Frie­den“ zum Gebet auf­ge­ru­fen (sie­he Bild).

Argentinisches Gruppenbild — Umarmung der abrahamitischen Weltreligionen?

Zum Auf­ruf wur­de ein argen­ti­ni­sches Grup­pen­bild vor der Kla­ge­mau­er in Jeru­sa­lem ver­öf­fent­licht. Es zeigt Papst Fran­zis­kus mit Rab­bi Abra­ham Skorka und dem Mos­lem­ver­tre­ter Omar Abboud, bei­de aus Bue­nos Aires, wie sich alle drei umar­men. Der Text zum Bild besagt: „Wo Du um 13 Uhr bist, bleib ste­hen, nei­ge das Haupt und sprich ein Gebet für den Frie­den, jeder nach sei­ner eige­nen Tra­di­ti­on“. Anlaß für den Gebets­auf­ruf ist das Tref­fen von Isra­els Staats­prä­si­dent Simon Peres und Palä­sti­nen­ser­prä­si­dent Abu Mazen am 8. Juni im Vati­kan, zu dem Papst Fran­zis­kus gela­den hat.

Nimmt man die ein­gangs erwähn­te Aus­sa­ge zur Hand, die Papst Fran­zis­kus an den Beginn sei­nes Pon­ti­fi­kats stell­te, erhebt sich die Fra­ge: Ist es denn nun doch einer­lei, ob man — nach den Papst­wor­ten — zu Jesus Chri­stus oder zum Teu­fel betet? Der Papst hät­te als Ver­mitt­ler in den Vati­kan laden kön­nen, war­um aber zum „gemein­sa­men Gebet“ mit Rab­bi und Imam bei gleich­zei­tig aus­drück­li­cher Ver­nei­nung einer Vermittlerrolle?

Papst Franziskus „macht Weltpolitik“

Begei­stert gibt sich die Zwei­wo­chen­zei­tung Publik Forum des Ver­eins Kir­che von unten (nomen est omen). Zur Rei­se ins Hei­li­ge Land wuß­te das pro­gres­si­ve Forum über Papst Fran­zis­kus zu berich­ten: „Er macht Welt­po­li­tik –, anders als sein Amts­vor­gän­ger aus Bay­ern. Wenn Bene­dikt XVI. auf Rei­sen ging, muss­te man damit rech­nen, dass er in Fett­näpf­chen trat oder Leid­tra­gen­de vor den Kopf stieß. Fran­zis­kus beherrscht das Gegen­teil.“ Von ihm sei kei­ne „Belei­di­gung“ der Mos­lems zu erwar­ten, wie angeb­lich durch die Regens­bur­ger Rede Bene­dikts XVI. Kein „vor den Kopf Sto­ßen“ der Juden, wie angeb­lich in Ausch­witz gesche­hen und vor allem müs­se sich von Fran­zis­kus nie­mand anhö­ren, daß „die Vor­fah­ren die katho­li­sche Mis­si­on her­bei­ge­sehnt“ hät­ten, wie es der deut­sche Papst den Indi­os Latein­ame­ri­kas gesagt hat­te. Bei Publik Forum „atmet“ man des­halb  noch immer „hör­bar“ auf, weil Bene­dikt XVI. zurück­ge­tre­ten ist.

„Mau­se­tot“ sei der Frie­dens­pro­zeß im Nahen Osten gewe­sen, bis Papst Franz­i­kus kam. Publik Forum ver­gißt nicht anzu­mer­ken, daß am 8. Juni im Vati­kan „mit dem Papst inter­re­li­gi­ös“ gebe­tet wird. So haben es auch eini­ge argen­ti­ni­sche und inter­na­tio­na­le katho­li­sche Orga­ni­sa­tio­nen ver­stan­den. Das ist in der Tat eine Neu­ig­keit im Vatikan.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Un min­u­to por la paz

38 Kommentare

  1. Das ist ein Ver­stoß gegen das 1. Gebot.
    Man muß sich hier ernst­haft die Fra­ge nach der Legi­ti­mi­tät eines der­ar­ti­gen Pon­ti­fi­kats stellen.

    • Sie haben völ­lig recht!. Schon unter JPII. was es unmög­lich und er tat es. Die Zumu­tung ist groß, ihn „Hei­li­ger Vater“ zu nen­nen. Selbst das Wort Papst möch­te ich ger­ne meiden.

    • Er han­delt wie ein Abge­ord­ne­ter der katho­li­schen Kir­che. Unter­gräbt er damit nicht die Auto­ri­tät der Kir­che? Die Ein­zig­keit der Kir­che Jesu wird abge­ge­ben an ande­re Reli­gio­nen. Beten die alle zum glei­chen drei­fal­ti­gen Gott?
      Es braucht hier sicher eine Distan­zie­rung der Kir­che von der Per­son des Pap­stes. Man braucht nicht gera­de an einen Gegen­papst zu den­ken. Es ist zu hof­fen, dass die weni­gen Kar­di­nä­le, die noch der Kir­che ganz treu sind, ihr Schwei­gen bre­chen und eine Reak­ti­on auslösen .

        • Wer konn­te ein Gegen­papst wählen?Gerade lese ich über das Kon­cil in Konstanz,vor 600 Jahren.Da gab es 3Päpste,…Ein Refor­ma­tor und sein ‚gleich­ge­sinn­ter Freund,wurden dort,wegen Kät­ze­rei ver­brannt. Jan Hus. Es ist angebracht,die Häre­si­en des Magi­sters Jan Hus zu lesen,seine Anhörungen,im Koncil.Im Jah­re 1917,wurde die Tsche­cho­slo­wa­ki­sche Repu­blik gebildet,mit einer Hil­fe der USA,es ent­stand die Tsche­cho­slo­wa­ki­sche Kirche,die,vermeintlich,nazionale Eigen­schaf­ten des Landes,der husi­ti­scher Tradizion,nutzend.Eine demo­kra­ti­sche Verfassung,importiert,aus USA.Eine Zer­schla­gung der Monarchie,Erniedrigung Deutschlands,von.…und gegen die römisch katho­li­sche Kirche,..da waren die Päp­ste stand­haft im Amt.Diese,neue,Tschechoslowakische Kirche,sandte ihre Ver­tre­ter nach Vatikan,eine Liste,Liberalisierung…Änderungen in der Liturgie,Heirat der Priester,das Zoe­li­bat abschaffen,Frauenordination.…Das Wäh­len der Kir­chen­ober­häup­ter „vom Ran­de her“…Das Vati­kan habe sich,angeblich,haupsächlich,gegen die Lithurgieänderung,gestellt.Diese Kirche,trennte sich? 1920 vom Rom,die benö­tig­ten Bichöfe,wurden ?mit Hil­fe der Ser­bisch Ortho­do­xen Kirche,geweiht.Diese Kir­che besteht weiter,unter refor­mier­ten Kirchen,sieht Hoff­nung auf eine Rück­kehr Heim,im II.Vat.Koncil.?Es eine,sehr from­me Kirche.War es ein „Vorbote“,vor 100 Jahren…Eine lan­ge Ent­wick­lung zum kon­cil V.2Und ein Jesu­it aus Argentinien,auch die Chri­stia­ni­sie­rung und die Jesui­ten dort,haben eine bestimm­te Geschichte.Es geht gegen Euro­pa und ihre Wurzeln,die eine ‚heilige,Katholische Kirche.Gegen „Osten“,gesondert,mit einer Hil­fe Deutsch­lands gegen Deutschland,mit Hil­fe der Kirche,gegen die Kirche.

          • Der gül­tig gewähl­te Papst, trat auf dem Kon­zil von Kon­stanz zusam­men mit den ande­ren Gegen­päp­sten zurück.
            Somit konn­te ein neu­er Papst gewählt werden.
            Das gan­ze ist etwas ver­wor­ren. Sicher ist: Der Kon­zi­lia­ris­mus (Kon­zil steht über dem Papst) ist eine ver­ur­teil­te Irrlehre.
            Wie­so sich nicht an den Hei­li­gen ori­en­tie­ren, die unter schwie­ri­gen Päp­sten hei­lig wurden?»Demut.

            Eine Über­be­wer­tung des Papstums (Papis­mus) kann schnell zu Untreue gegen­über der Kir­che und dem Lehr­amt füh­ren. ja sogar zur Untreue gegen­über dem Papsttum.
            Man mag zu Man­fred Lütz ste­hen wie man will, aber eins hat er tref­fend in sei­nem BUch „Der blockier­te Rie­se“ aus­ge­sagt: Näm­lich, dass das Dog­ma der Unfehl­bar­keit gleich­zei­tig auch eine Begren­zung der Unfehl­bar­keit gegen­über der maß­lo­sen Über­be­wer­tung durch einen Papis­mus war. Die­se Ten­denz gab und gibt es in der Kir­che immer wieder.
            Gesund ist wohl die Einsicht:
            1. Die Kir­che wird nicht unter­ge­hen, bis der Herr kommt. Das ist die Garan­tie. Soviel ich weiß, das Papst­tum auch nicht. Tu es Petrus…
            2.Die Kar­di­nä­le wäh­len gül­tig den Papst. Die­se kön­nen auf den hei­li­gen Geist hören oder nicht. Den Kan­di­dat des Hei­li­gen Gei­stes wäh­len oder eben auch nicht.
            3. Gott ist der Herr der Geschich­te. Alles hat sei­nen Grund. Der Geschichts­wil­le Got­tes ist für uns nicht sofort durch­schau­bar, vie­les wird wohl erst am Ende Sinn erge­ben. Am Ende wird er siegen.
            4. Nicht alle und viel­leicht die wenig­sten Päp­ste waren bis­lang heilig.Es gibt Papst­vi­ten, die lesen sich wie vul­gä­re Sei­fen­opern. Ja es gab auch schon rich­ti­ge Psy­cho­pa­then auf dem Thron.
            5.Menschen kön­nen sich ändern. Bekeh­rung ist immer mög­lich. So ist es nötig für die Bekeh­rung der Men­schen zu bet­ten. Auch für den Papst. Und vor allem: für die eige­ne Bekehrung.
            6.Und wenn der unhei­lig­ste, ver­wirr­te­ste Mann auf dem Stuhl Petri wäre, auch dann wären unfehl­ba­re Akte unfehlbar.
            7. Der Respekt vor dem Amt, der Respekt vor dem Pri­mat des Pap­stes hält uns an auch dann eine Papst­treue zu wah­ren, wenn die­se sehr geprüft wird.
            Das bedeu­tet in kei­ner Wei­se ein Jubel­per­s­er­spie­len, son­dern viel­mehr eine nüch­ter­ne Con­ten­an­ce, eine Sym­pa­thie wo sie mög­lich ist. Und eine gewis­se Unter­ord­nung unter das päpst­li­che Man­dat, unter die Hier­ar­chie. Soll­te ein Papst mich nach Tim­buk­tu befeh­li­gen, so ist dem Fol­ge zu leisten.
            Soll­te ein Papst mich in irgend­ei­ner Wei­se dazu nöti­gen wol­len, gegen die Gebo­te Got­tes und der Kir­che zu han­deln nein. Dann gilt der Respekt dem Lehr­amt, wel­ches er ver­kör­pert und die geht immer vor sei­ner Per­son. Es wür­de bedeu­ten auch alles mög­li­che für sei­ne Bekeh­rung zu tun.
            8. Vor der Welt ist auch wenn das sehr schwie­rig ist, den Ein­druck einer Oppo­si­ti­on zum Papst sehr zu beden­ken, wenn nicht zu verhüten.
            Wird der ein­fa­che zu bekeh­ren­de Außen­ste­hen­de die Unter­schei­dung zwi­schen der Per­son des Pap­stes und sei­nem beklei­de­ten Amt tref­fen? Wenn es schon für uns oft ein Grenz­gang ist?
            Hier gilt es vor allem die Ein­heit zu wah­ren und
            10. Den Scha­den für die Kir­che abzuwägen…

          • Auch ist es für einen Men­schen unmög­lich immer nur das Schlech­te zu tun und die Unwahr­heit zu sagen. Das ist zwar das Gefähr­li­che, aber zugleich auch eine Chance.

            Und man darf die Mit­wir­kung der ganz ein­fa­chen Lai­en in der Kir­che nicht vergessen.

            Wer auch immer irgend­et­was im Gro­ßen ver­än­dern möch­te, der unter­schät­ze das All­täg­li­che klei­ne neben sich nicht. Es geht um ein­zel­ne See­len. Und die­se schenkt Gott in näch­ster Nähe genau jetzt.

            Du willst dei­ne Kir­che hei­li­gen? Gut, dann wer­de heilig!
            Vie­les geschieht im Ver­bor­ge­nen. So wie in der hei­li­gen Fami­lie. Schau­en wir auf Maria, die Mut­ter des Herrn. — Die Ver­bor­ge­ne. Schau­en wir auf Joseph, den gerech­ten. — Der Verborgene.
            Schau­en wir auch auf Pau­lus, den laut rufenden.
            — Aber was war das bei Damaskus?

    • Habe mich mit der Tat­sa­che Abge­fun­den, und das erleich­tert es mir vie­les gei­stig bes­ser zu ver­ar­bei­ten: Dass sich nach dem VK II gro­ße Tei­le von der Einen, Hei­li­gen, Katho­li­schen und Apo­sto­li­schen Kir­che Got­tes unse­res Herrn abge­spal­ten haben, die Mit­glie­der und Anhän­ger also die PKK (Pro­te­stan­ti­schen Kon­zils Kirch­ler) und als gesam­tes bil­den die­se die „Kon­zils­kir­che “ ali­as „Die Neue Kir­che“ ich weis auch die­se Benen­nung ist nicht abso­lut kor­rekt den es gibt ja nur Eine Kir­che die Gott der Herr grün­de­te, aber wenn ich schrei­ben wür­de, um ande­re von die­sen zumin­dest schon gei­stig erfolg­ten Schis­ma auf­zu­klä­ren, wären eben „Nach Kon­zils Glau­ben“ ali­as „Die Neue Reli­gi­on“ usw. eben nicht tref­fend genug, den kör­per­lich wütet die „Kon­zils­kir­che“ ali­as „Die Neue Kir­che“ noch in der Einen, Hei­li­gen, Katho­li­schen und Apo­sto­li­schen Kir­che Got­tes unse­res Herrn. 

      Daher sol­che Got­tes­lä­ster­li­chen Unge­heu­er­lich­kei­ten wie das Inter­re­li­giö­se Gebet mit den ver­mut­lich „Ber­go­glio­ni­schen“ Hin­ter­ge­dan­ken ein anti­ka­tho­li­schen Fun­da­ment für die „Ein­heits­re­li­gi­on“ zu legen, Auf­zei­gen, ja aber nicht Ärgern dar­über, son­dern Beten und noch­mals Beten, den wir Wis­sen: „die Pfor­ten der Höl­le wer­den sie nicht über­wäl­ti­gen“ und „am Ende wird mein unbe­fleck­tes Herz triumphieren“. 

      Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  2. Nach der Rede in Regens­burg hat auch Pater J. M. Ber­go­glio, Erz­bi­schof von Bue­nos Aires hör­bar gegen Papst Bene­dikt gemeu­tert. Ihm schien bereits damals sein ‚inter­re­li­giö­ser Dia­log‚ wich­ti­ger als die Treue zum dama­li­gen Papst.
    Auch jetzt dür­fen sei­ne Kum­pa­ne, die ihn so offen­kun­dig bei sei­nem Tun unter­stüt­zen, unwi­der­spro­chen Papst Bene­dikt für etwas nie­der­ma­chen, was so gar nicht halt­bar ist.
    Dass dabei eine Ido­la­trie, die Per­son eines Pap­stes betref­fend, zu Tage kommt, die ihres­glei­chen sucht, stimmt zumin­dest nachdenklich.
    Viel­leicht der Beginn einer Ära von Papolatrie.
    Dazu noch ein gefälsch­tes Son­nen­wun­der am Tempelberg.
    http://www.kath.net/news/46183

    Ich Fra­ge mich: wer betet am 8. Juni eigent­lich wen an?

    • Das „Son­nen­wun­der“ ist nicht gefälscht in dem Sinn, dass man jeman­den irre­füh­ren woll­te. Die Geschich­te erschien auf einer Spaß-Web­site, die auch sol­che Din­ge mel­det wie dass es in ita­lie­ni­schen Super­märk­ten seit Neue­stem auch Hun­de­fleisch zu kau­fen gibt; dass die Stöckel­schu­he von alt­ägyp­ti­schen Flei­schern erfun­den wur­den, damit sie nicht im Blut auf dem Fuß­bo­den aus­rut­schen; dass aus dem Ätna eine rie­si­ge Schild­krö­te her­aus­ge­kro­chen ist, für deren Abtrans­port man ein Last­au­to gebraucht hat (mit Video!) …
      Mit die­sem Son­nen­wun­der-Bericht woll­te man also nicht, wie Sie zu mei­nen schei­nen, die Fran­zis­kus-Manie wei­ter anhei­zen, son­dern sich im Gegen­teil über die Papo­la­trie, die im Augen­blick im Schwan­ge ist, lustig machen.

      • Ob sich die begei­ster­ten dann auch für die­sen ‚Spaß­hin­ter­grund‚ interessiert?
        Fäl­schung bleibt Fälschung.

        • Von „Fäl­schung“ kann nur gespro­chen wer­den, wenn man vor­täu­schen will, dass etwas tat­säch­lich so gesche­hen ist. Das ist hier nicht der Fall. Das ist unge­fähr so wie bei einem April­scherz: Jeder, der rein­ge­legt wor­den ist, bekommt das frü­her oder spä­ter mit.
          Die­se spe­zi­el­le Web-Site ist dafür bekannt, dass man dort ganz­jäh­rig April­scher­ze prä­sen­tiert bekommt.

  3. „Am 8. Juni „beten“ Papst, Rab­bi und Imam“ .…ich wür­de die­se erneu­te Läste­rung des Drei­fal­ti­gen Got­tes nicht als Gebet bezeich­nen, son­dern als das, was sie ist: Fre­vel an hei­li­ger Stät­te. Dan­ken wir Gott, daß er uns durch die­se offen­kun­di­gen Gesten mehr und mehr die Augen dafür öff­net, wer Ber­go­glio ist, und vor allem, was er mit an Sicher­heit gren­zen­de Wahr­schein­lich­keit NICHT ist!

  4. So ist das also. Na dann ist das Chri­sten­tum eine den Men­schen auf­ge­zwun­ge­ne, über­flüs­si­ge Reli­gi­on, die nur Leid über Indi­os und ande­re Völ­ker gebracht hat. Noch dazu, wenn jetzt jeder zu sei­nem jewei­li­gen Gott und nach sei­nem jewei­li­gen Got­tes­bild beten soll. Kein Wun­der, dass die­se unsäg­li­che Schmier­schrift auf den Tischen vor Freu­de tanzt. Ber­go­glio erfüllt alle Erwar­tun­gen, die ich im Augen­blick, als er auf den Bal­kon trat, an ihn hat­te. Hof­fent­lich bleibt jetzt wenig­stens dem ein oder ande­ren kon­ser­va­ti­ven Jubel­ka­tho­li­ken der Bis­sen im Hals stecken. Denn bis­lang war ja alles nur eine Stil- oder Geschmack­fra­ge für die­se Herr­schaf­ten. Auf­ge­passt: jetzt macht sich Ber­go­glio über die Sub­stanz her- wenn­gleich sei­ne Bezie­hung zur Lit­ur­gie alles ande­re als eine ober­fläch­li­che Sache ist. Des­we­gen macht er also kei­ne Kniebeuge.

  5. „Du sollst kei­ne frem­den Göt­ter neben mir haben.“ Das ist der Wort­laut des ersten Gebo­tes. Als es die Israe­li­ten miss­ach­te­ten, ver­lo­ren sie den Tem­pel und das gan­ze gelob­te Land. Gott kann die­ses Gebet nie­mals gut­hei­ßen, es kann kei­ne Erhö­rung fin­den. Nun wird dem Wider­sa­cher Got­tes die Macht gege­ben, und das kann nichts als Unheil bedeu­ten. Und das voll­bringt ein Papst im Namen der gan­zen Kirche!

  6. Mit die­sem „inter­re­li­giö­sen“ Gebet wird Chri­stus, aus „Respekt“ vor den Mus­li­men und Juden nicht im Gebet ange­ru­fen. Also „reicht“ ein mono­the­isti­sches Got­tes­bild voll­kom­men aus! Das wird die Bot­schaft sein. Pro­se­ly­ten uner­wünscht. Wenn man gemein­sam betet ist ja alles gut. Scheinbar.

  7. Ist mit 13 Uhr die argen­ti­ni­sche Orts­zeit (ART) gemeint? Das wäre dann bei uns 18 Uhr. Oder ist jeder auf­ge­ru­fen um 13 Uhr sei­ner jewei­li­gen Hei­mat­zeit­zo­ne inne­zu­hal­ten? Im letz­ten Fall wür­de ich dann wahr­schein­lich gera­de bei Mit­tag­essen sit­zen oder mei­ne Sie­sta abhalten.

    Die­ses „gemein­sa­me Gebet“ am 8. Juni ist per se schon ein Ärger­nis, aber noch dazu am hoch­hei­li­gen Pfingst­fest, dem Geburts­tag der Kir­che, an dem die Apo­stel die Mis­si­on aller Völ­ker begon­nen haben, macht der Papst qua­si das Gegen­teil: er geht nicht hin­aus und bekehrt, son­dern er lässt die Hei­den zu sich kom­men und „betet“ mit ihnen. Zu wem nur? Zum Drei­fal­ti­gen Gott betet höch­stens der Papst. ASSISI IS BACK!

  8. „Wer nicht zum Herrn betet, betet zum Teu­fel.“ Ob der Papst wirk­lich zum Teu­fel betet? 

    Ganz offen­sicht­lich darf er aber machen, was er will.

  9. Anna Katha­ri­na Emme­rick sag­te fol­gen­des :Alle soll­ten in der neu­en Kir­che zuge­las­sen sein, damit alle geeint sind und alle soll­ten die glei­chen Rech­te haben: Pro­te­stan­ten, Katho­li­ken und Sek­ten aller Deno­mi­na­tio­nen. Das soll­te die „neue Kir­che“ sein. Got­tes Plä­ne sei­en das aber nicht gewesen.
    Und wenn ich an Alo­is Irl­mei­er den­ke: „Alles ruft Frie­de und Scha­lom, dann geht es los…“
    wird mir auch nicht wohler.

  10. An Oster­mon­tag spuck­te Papst Fran­zis­kus auf die hl. Eucha­ri­stie, an Pfingst­sonn­tag spuckt er auf den Hl. Geist. Es sei denn, er betet mit Schi­mon Peres und Mah­mud Abbas gemein­sam ein Gebet zur hei­lig­sten Drei­fal­tig­keit mit der Bit­te um die Gna­de der Bekeh­rung zum wah­ren christ­li­chen Glau­ben, für sich selbst und für die Völ­ker, deren Prä­si­den­ten sie sind.

    • Auch hier gilt: Was Papst Fran­zis­kus tut, ist nicht neu und wird seit Jah­ren und Jahr­zehn­ten prak­ti­ziert. Neu ist, dass es nun auf höch­ster Ebe­ne sank­tio­niert wird.
      Aus dem Jahr 1991 ist z.B. die­ses von „christ­li­chen, jüdi­schen und isla­mi­schen Kle­ri­kern“ auto­ri­sier­te Gebet: 

      Eter­nal God, Creator of the uni­ver­se, the­re is no God but You.
      Gre­at and won­der­ful are Your works, wond­rous are your ways.
      Thank You for the many sple­ndou­red varie­ty of Your creation.
      Thank You for the many ways we affirm Your pre­sence and purpose,
      and the free­dom to do so.
      For­gi­ve our vio­la­ti­on of Your creation.
      For­gi­ve our vio­lence toward each other.
      We stand in awe and gra­ti­tu­de for Your per­si­stent love
      for each and all of Your children:
      Chri­sti­an, Jew, Muslim,
      as well as tho­se with other faiths.
      Grant to all and our lea­ders attri­bu­tes of the strong;
      mutu­al respect in words and deed,
      res­traint in the exer­cise of power, and
      the will for peace with jus­ti­ce, for all.
      Eter­nal God, Creator of the uni­ver­se, the­re is no God but You. Amen.
      (Excerp­ted from Cur­rent Dia­lo­gue 24/93, p.36)

      (Quel­le: Web­site des World Coun­cil of Churches)

      Vie­le, viel­leicht die mei­sten Chri­sten und Katho­li­ken sind gerührt von einem sol­chen Gebet, nur weni­ge durch­schau­en sei­ne Unwahrhaftigkeit.

      • Die Lüge die­ses Gebets, von einem Chri­sten gespro­chen, ist sofort ent­larvt, wenn wir an uns an die Wor­te Jesu an die ungläu­bi­gen Juden erinnern:
        „Daher sag­te ich euch, dass ihr in euren Sün­den ster­ben wer­det; denn wenn ihr nicht glau­ben wer­det, dass ich es bin, so wer­det ihr in euren Sün­den ster­ben.“ (Johan­nes 8,24)
        „Wer an den Sohn glaubt, hat ewi­ges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, son­dern der Zorn Got­tes bleibt auf ihm.“ (Johan­nes 3,36)

        • Lie­ber Leo Laemm­lein, wer liest den sol­che Zita­te der Hei­li­gen Schrift noch … die­se wer­den doch immer eli­mi­niert, d.h. aus­ge­las­sen … Dabei wären sie so hilf­reich… viel­leicht und gera­de auch für Bischö­fe und Kar­di­nä­le und Päp­ste … doch die ken­nen die­se Ver­se wohl nicht .…

          • popu­lus-roma­nus
            Da sagen Sie etwas ganz Wichtiges.
            Bei mir dau­er­te es lan­ge Zeit, bis ich ent­deck­te, wel­cher Zen­sur die Schrift­tex­te und ande­re hei­li­ge Tex­te, wie die tra­di­tio­nel­len Hym­nen, in der katho­li­schen Lit­ur­gie unter­zo­gen wurden.
            Aus den Hym­nen im Stun­den­ge­bet hat man die Aske­se, den Kampf gegen die Sün­de, die Bit­te um Rein­heit und Keusch­heit, alles was nicht zur Theo­lo­gie der neu­en Kir­che passt, her­aus­ge­nom­men, indem man ein­fach ent­spre­chen­de Stro­phen wegstrich,
            Aus Peri­ko­pen des Evan­ge­li­ums wur­de manch­mal die Poin­te weg­ge­las­sen. Selbst die Wor­te des Herrn Jesus Chri­stus wer­den an eini­gen Stel­len zen­siert (zB Joh 8).
            Vie­le wich­ti­ge Schrift­stel­len aus dem Neu­en Testa­ment bekom­men wir nie zu hören, auch wenn wir täg­lich an der Hei­li­gen Mes­se teil­neh­men; z.B. die War­nung des hl. Pau­lus: „Wer unwür­dig das Brot isst und den Becher des Herrn trinkt, der isst und trinkt sich das Gericht“ (1 Kor 11,27–29), und ande­re „unzeit­ge­mä­ße“ Stellen.
            Im Stun­den­ge­bet sind oft­mals die Psal­men und Can­ti­ca zen­siert. Es lohnt sich, die aus­ge­las­se­nen Ver­se in einer Bibel nach­zu­le­sen, man erkennt dann die ein­sei­ti­ge, ten­den­ziö­se Theo­lo­gie, die uns seit 50 Jah­ren ver­mit­telt wird.
            Neben­bei: in kei­nem Doku­ment des 2. vati­ka­ni­schen Pastoral(!)-Konzils wird das Fege­feu­er oder die Höl­le erwähnt…
            Ich bin über­zeugt, dass der­je­ni­ge Christ es sehr schwer haben wird, nicht der anti­christ­li­chen Ver­füh­rung der End­zeit zu erlie­gen, der nicht einen kla­ren, festen, aus der gläu­bi­gen Lesung der Hei­li­gen Schrift gespei­sten Glau­ben an Jesus Chri­stus hat.

  11. Ich kann mich des Ein­drucks nicht erweh­ren, dass der Vater der Lüge vie­len soge­nann­ten Katho­li­ken Melo­nen auf die Augen klatscht. Sehen sie denn nicht, wie Ber­go­glio Stück für Stück unse­rer hei­li­gen Reli­gi­on ver­höhnt und ver­lacht. Pfing­sten- das Hoch­fest des Hei­li­gen Gei­stes- die Geburts­stun­de der Kir­che wird zum the­isti­schen Greu­el an (un)heiliger Stät­te per­ver­tiert ? Ich kann nur Respekt vor einem Papst haben, der in Treue zum Glau­ben der Kir­che steht, was aber der Argen­ti­ni­er treibt, wird zuneh­mend zum Alb­traum. Wer dau­ernd vom Teu­fel schwa­felt, aber letzt­end­lich des­sen Sache vor­an­treibt, muß sich fra­gen las­sen, wohin er die Kir­che füh­ren will. Mei­ne Güte: ich war nie einer, der beson­de­re Vor­lie­be für Pro­phe­ti­en und Welt­un­ter­gangs­pa­ro­len hat­te, aber unter die­sem Ber­go­glio schei­nen ja die schlimm­sten Vor­her­sa­gen bezüg­lich des Anti­chri­sten ein­zu­tref­fen. Jetzt feh­len nur noch ein paar klei­ne Tas­schen­spie­ler­tricks, die dann die Jubel­ka­tho­li­ken als Wun­der hoch­prei­sen und wir haben die end­gül­ti­ge Gewiss­heit, was und wer da in Rom sein Unwe­sen treibt. Chri­stus spricht: “ Die Sün­de wider den HEILIGEN GEIST kann aber nicht ver­ge­ben wer­den !“ Wie ein dro­hen­des Gewölk hängt die­ses Wort Jesu über Rom.

  12. Auf­grund frü­he­rer Aus­sa­gen von Papst Fran­zis­kus war die Ein­be­ru­fung die­ses sog. „gemein­sa­me Frie­dens­ge­bet“ nur eine Fra­ge der Zeit.

    Papst Fran­zis­kus sag­te beim Besuch einer ita­lie­ni­schen Flüchtlingsunterkunft:

    -
    „Jeder von euch, lie­be Freun­de, trägt eine Lebens­ge­schich­te mit sich her­um, die von Krie­gen und Kon­flik­ten berichtet.
    Aber vor allem trägt jeder von euch einen mensch­li­chen und reli­giö­sen Reich­tum mit sich:
    einen Reich­tum, den es anzu­neh­men, nicht zu fürch­ten gilt.
    Vie­le von euch sind Mus­li­me oder von ande­ren Religionen;
    ihr kommt aus ganz unter­schied­li­chen Län­dern und Lagen.
    Wir brau­chen kei­ne Angst vor den Unter­schie­den zu haben!
    Die Brü­der­lich­keit läßt uns erkennen,
    dass die­se Unter­schie­de ein Reich­tum, ein Geschenk für alle sind!
    Leben wir die Brüderlichkeit!“
    -

    Wei­ter sein Auf­ruf zu „Respekt“ vor ande­ren Reli­gio­nen ( also im Grun­de genom­men vor Irr­leh­ren !) und was die­ser „Respekt“ erstaun­li­cher­wei­se so alles ein­schlie­ssen soll:
    -
    „Der Respekt schliesst aber auch die Reli­gi­on ein,
    Leh­ren, Sym­bo­le und Wer­te sind zu respektieren,
    eben­so die jewei­li­gen reli­giö­sen Füh­rer und Kultorte.“
    -

    Und somit auch nicht erstaun­lich; bei einer Gebets­vi­gil für den Frie­den die Ver­pau­scha­li­sie­rung von „Brü­der und Schwestern“:
    -

    “ Ich möch­te heu­te Abend den Herrn bitten,
    dass wir Christen
    und die Brü­der und Schwe­stern der ande­ren Religionen,
    alle Men­schen guten Willens
    mit Nach­druck rufen: Gewalt und Krieg sind nie­mals der Weg des Friedens! “
    -

    Das Gan­ze basie­rend auf einer frei­en Aus­le­gung der Kund­schaft Got­tes, die allei­ne durch die hl. Tau­fe wie­der geschenkt wer­den kann; am „Welt­flücht­lings­tag“ sag­te er:
    -
    „Hier liegt die tief­ste Wur­zel der Wür­de des Men­schen, die immer zu ach­ten und zu schüt­zen ist.
    Nicht die Kri­te­ri­en der Lei­stung, der Pro­duk­ti­vi­tät, des sozia­len Stands, der eth­ni­schen oder reli­giö­sen Zugehörigkeit
    begrün­den die Wür­de des Menschen,
    son­dern die Tat­sa­che, dass er als Got­tes Abbild und ihm ähn­lich erschaf­fen ist.
    (vgl.„Gen„1,26–27),
    und mehr noch, dass er Kind Got­tes ist;
    jeder Mensch ist Kind Got­tes! Ihm ist das Bild Chri­sti eingeprägt!
    Es geht also dar­um, dass wir als Erste und dann mit unse­rer Hil­fe auch die ande­ren im Migranten
    und im Flücht­ling nicht nur ein Pro­blem sehen, das bewäl­tigt wer­den muss,
    son­dern einen Bru­der und eine Schwester,
    die auf­ge­nom­men, geach­tet und geliebt wer­den müs­sen – eine Gelegenheit,
    wel­che die Vor­se­hung uns bietet,
    um
    zum Auf­bau einer gerech­te­ren Gesell­schaft, einer voll­kom­me­ne­ren Demokratie,
    eines soli­da­ri­sche­ren Lan­des, einer brü­der­li­che­ren Welt
    und einer offe­ne­ren christ­li­chen Gemein­schaft ent­spre­chend dem Evan­ge­li­um beizutragen.
    Die Migra­tio­nen kön­nen Mög­lich­kei­ten zu neu­er Evan­ge­li­sie­rung ent­ste­hen lassen
    und Räu­me öff­nen für das Wach­sen einer neu­en Menschheit, “
    -

    [Anzu­mer­ken ist, dass es der Papst sehr wohl auch rich­tig sagen kann, wenn er denn will.…so am Oster­fest 2013:
    -
    „Im Oster­ge­sche­hen befreit Chri­stus uns von der Knecht­schaft der Sün­de und macht uns zu Kin­dern Gottes.
    Die­se Got­tes­kind­schaft wird den Menschen
    nur per­sön­lich durch das Sakra­ment der Tau­fe ermöglicht.
    Wir sind getauft auf den Tod und die Auf­er­ste­hung Chri­sti und wur­den so zu neu­em Leben geboren.
    Der Hei­li­ge Geist wirkt in uns die­ses neue Sein als Kin­der Gottes.
    So ist die Got­tes­kind­schaft das gröss­te Geschenk des Ostergeheimnisses.
    [.…]“]
    -

    Kar­di­nal Tauran’s son­der­ba­re Aus­sa­ge schliesst gleich­sam den Kreis:
    -

    [.…]in der Fol­ge zu ver­ste­hen und zu respek­tie­ren, dass jemand, der ande­res glaubt als ich, nicht not­wen­di­ger­wei­se ein Feind ist, son­dern ein Part­ner, ein Pil­ger zur Wahr­heit so wie ich selbst.“
    -

  13. Für alle ‚Jubel­ka­tho­li­ken‘:

    Zum Mit­be­ten bie­tet das neue Got­tes­lob unter Num­mer 20, 3–5 Tex­te von Her­mannn Schalück (‚Dein Name, Herr ist Leben, Frie­de, Scha­lom und Salam. Die­ser Name sei genannt und geprie­sen von allen. Mit allen, die die­sen Namen ken­nen, bit­ten wir um Frie­den…“, JP II. und ein ‚Jüdi­sches Frie­dens­ge­bet‘ an. 

    Was für eine Ver­wir­rung und Ver­ir­rung am Hei­li­gen Pfing­sten. Wie lan­ge noch, Herr?

    • Da wir gezwun­gen wur­den, das neue Mach­werk aus der deut­schen Häre­sie­werk­statt ein­zu­füh­ren, konn­ten wir es nicht las­sen, an den Bis­tums­an­hang einen eige­nen Anhang anzu­schlie­ßen. Lei­der hat­ten wir nur noch 90 Num­mern bis 999 frei, aber wir haben das gna­den­los aus­ge­nutzt: Sämt­li­che alten Mari­en­ge­be­te, die Wei­he­ge­be­te an das Hei­lig­ste Herz Jesu und natür­lich: Lie­der, Lie­der, Lie­der. Von O Christ hie merk über Lei­se sinkt der Abend nie­der bis Maria Gna­den­vol­le: alles drin. Dazu den alten Wet­ter­se­gen und 4 katho­li­sche Andach­ten. Wir kom­men jetzt eigent­lich ganz ohne das GL aus- wobei wir Schu­bert und Haydn nicht ver­schmä­hen. Eigent­lich wird fast nur noch ab Num­mer 910 gesungen.

  14. Bei die­ser bevor­ste­hen­den mut­maß­li­chen Greu­el­ver­an­stal­tung müs­sen wir sehen, dass
    1. ihre fal­sche theo­lo­gi­sche Grund­la­ge durch Doku­men­te des 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zils gelegt wur­de; und dass
    2. ihr von den Vor­gän­ger-Päp­sten vor­ge­ar­bei­tet wur­de, beson­ders von Papst Johan­nes Paul II., aber auch Papst Bene­dikt XVI.
    Bei den frü­he­ren inter­re­li­giö­sen Ver­an­stal­tun­gen der Päp­ste zusam­men mit Füh­rern nicht­christ­li­cher Reli­gio­nen an dem­sel­ben Ort wur­den die­se durch das Beten unter­schied­li­cher Gebe­te (in der je eige­nen „Tra­di­ti­on“) auf eine Stu­fe mit dem Chri­sten­tum und der katho­li­schen Kir­che gestellt. Zwar erwähn­te Papst Johan­nes Paul II. in sei­ner Anspra­che in Assi­si vor den ande­ren Reli­gi­ons­ver­tre­tern noch unse­ren Herrn Jesus Chri­stus, aber der wur­de dabei zu einem unter vie­len im inter­re­li­giö­sen Pan­the­on degra­diert. Aber schon Johan­nes Paul II nahm an Zere­mo­nien nicht­christ­li­cher Reli­gio­nen teil (zB Voo­doo). So auch Papst Bene­dikt, der zuließ, dass ein afri­ka­ni­scher Prie­ster dem Göt­zen Olo­kun in der Basi­li­ka St. Petrus in Assi­si eine Hym­ne sang, und der in Syn­ago­gen und in einer Moschee in Kon­stan­ti­no­pel betete.
    Wir müs­sen uns selbst blind stel­len, um nicht wahr­zu­ha­ben, dass die Kir­che, die sich die römisch-katho­li­sche nennt, seit 50 Jah­ren ziel­stre­big und kon­se­quent, unauf­halt­sam und immer offe­ner und nach­drück­li­cher eine Agen­da vor­an­treibt, die im völ­li­gen (!) Gegen­satz zur fast zwei­tau­send­jäh­ri­gen Leh­re und Pra­xis der katho­li­schen Kir­che steht. Die­se Agen­da ist christ­lich-öku­me­ni­stisch und inter­re­li­gi­ös-rela­ti­vi­stisch und ‑syn­kre­ti­stisch, wobei der christ­li­che Öku­me­nis­mus nur ein Durch­gang zum inter­re­li­giö­sen Rela­ti­vis­mus und Syn­kre­tis­mus ist. Erste­rer ist häre­tisch, letz­te­rer apostatisch.
    Ein Gebet, wie das inter­re­li­giö­se Gebet aus dem Jah­re 1991 (s.o. mei­nen Kom­men­tar v. 3. Juni 2014 um 20:18), ist rei­ne Apostasie.
    Wir wer­den sehen bzw. hören, was Papst Fran­zis­kus mit Schi­mon Peres und Mah­mud Abbas am Pfingst­sonn­tag „beten“ wird.

  15. Auf dem 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil wur­de es vor­be­rei­tet, die Kon­zils- und Nach­kon­zils­theo­lo­gen, die iden­tisch sind, haben es publi­ziert, die Päp­ste Johan­nes Paul II. und auch Bene­dikt XVI., wenn auch mil­der, vor­be­rei­tet. Zuerst trifft man sich, um in der Gemein­schaft jeweils noch als Ein­zel­ner zu beten. Dass der näch­ste Schritt das gemein­sa­me Gebet aller Reli­gi­ons­ver­tre­ter ein­schließ­lich des Pap­stes ist, ist folgerichtig.
    Unse­ren Herrn Jesus Chri­stus als Gott­men­schen und Grün­der der ein­zig wah­ren Kir­che zu leug­nen, bedeu­tet gleich­zei­tig, den Glau­ben an die hei­lig­ste Drei­fal­tig­keit zu leug­nen. Damit ist der christ­li­che, der katho­li­sche Glau­be durch die Nach­kon­zils- Päp­ste so gut wie erle­digt. Johan­nes Paul II. ist hei­lig­ge­spro­chen wor­den, steht damit in einer Rei­he neben dem gro­ßen Hei­li­gen Pius X. Wir sind Zeu­gen, Zeu­gin­nen eines unglaub­li­chen Fre­vels, der Jahr­zehn­te dauert.

    • Papst Johan­nes II ist eigent­lich der ein­zi­ge Hei­li­ge der Nach­kon­zils­zeit. Alle andern Hei­lig­ge­spro­che­nen haben vor der Kon­zils­zeit gelebt. Was ist die gro­sse Tat sei­ner Hei­lig­spre­chung? Nen­nen wir ein­mal die gro­ssen Wun­der­tä­ter. Fast nie­mand weiss, dass der hl. Anto­ni­us Tote erweckt hat. Oder der hl. Franz Xaver hat 88 glän­zen­de und alle Men­schen­kraft übr­stei­gen­de, durch unzähl­ba­re Augen­zeu­gen mit Eid bekräf­tig­te Wun­der gewirkt nebst 24 Toten­er­weckun­gen gericht­lich und son­nen­klar bestä­tigt. Dann erst wur­de 1619, 67 Jah­re nach sei­nem Tode die Bul­le sei­ner Selig­spre­chung und 3 Jah­re spä­ter sei­ner Hei­lig­spre­chung ver­öf­fent­licht. Die Hei­lig­spre­chun­gen durch Fran­zis­kus sind eine Ver­höh­nung die­ser gro­ssen Hei­li­gen und aller Heiligen.

    • @ zeit­los:
      Müß­te man nicht jeher sagen: Jesus der Chri­stus, wah­rer GOTT und wah­rer Mensch, hat uns die, Sei­ne, Hl Kir­che mit auf die Erde gebracht als Maria die Jung­frau IHN uns gebo­ren hat?
      Es stößt mir immer merk­wür­dig auf, wenn von Jesus als Rel­gi­ons­stif­ter die Rede ist, so auf einer Ebe­ne mit Boud­dha oder ande­ren athe­isti­schen „Reli­gi­ons­stif­tern“, oder gar Moham­med und wie sie alle hei­ßen mögen…

      Was die­ses schreck­li­che neue inter­re­li­giö­se Tref­fen an Pfing­sten angeht, sehe ich das genauso. 

      LAUDETUR JESUS CHRISTUS !!!

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