Warum die Moslembruderschaft ihre Europazentrale nach Österreich verlegen will – Das Islamgesetz von 1912

(Wien) Seit der Dai­ly MailUhrtum Schloßberg Graz am 12. April berich­te­te, daß die Mos­lem­bru­der­schaft wahr­schein­lich ihr euro­päi­sches Haupt­quar­tier von Lon­don nach Graz ver­legt hat, herrscht in Öster­reich erhöh­te Auf­merk­sam­keit. Seit­her haben sich Demen­ti und Bestä­ti­gun­gen abge­löst, dazu haben Erklä­run­gen aller Art die Ver­wir­rung nicht gera­de ver­min­dert. Grund für die Abwan­de­rung aus der eng­li­schen Haupt­stadt sol­len Ermitt­lun­gen über die Akti­vi­tä­ten der Mos­lem­brü­der sein, die von der bri­ti­schen Regie­rung ein­ge­lei­tet wur­den. Grund, war­um aus­ge­rech­net Öster­reich das neue Mek­ka der Isla­mi­sten wird, ist ein Islam­ge­setz aus der Zeit von Kai­ser Franz Joseph I.

 

Ibra­him Munir, Inter­na­tio­na­ler Gene­ral­se­kre­tär der Mos­lem­bru­der­schaft und mehr­fach auch als Euro­pa­ver­ant­wort­li­cher der isla­mi­sti­schen Bewe­gung genannt, erklär­te gegen­über der staat­li­chen tür­ki­schen Nach­rich­ten­agen­tur Ana­do­lu, er kön­ne „sich weder vor­stel­len noch akzep­tie­ren, Groß­bri­tan­ni­en für ein ande­res Land zu ver­las­sen“. Der ara­bi­sche Satel­li­ten­fern­seh­sen­der Al Ara­bi­ya berich­te­te hin­ge­gen, daß in den ver­gan­ge­nen Tagen in Lon­don ein Tref­fen statt­ge­fun­den hat, bei dem auch Mah­mud Husayn, der Gene­ral­se­kre­tär der Mos­lem­brü­der in Ägyp­ten teil­nahm. Dabei sei nicht nur über die Lage der Bru­der­schaft in Ägyp­ten und über die Beset­zung von 17 füh­ren­den Lei­tungs­funk­tio­nen gespro­chen wor­den, son­dern auch die Ver­le­gung des euro­päi­schen Haupt­quar­tiers von Lon­don nach Öster­reich mit Außen­stel­len in ande­ren euro­päi­schen Län­dern beschlos­sen wor­den. Al Ara­bya berief sich dabei auf eine der Füh­rungs­ebe­ne der Mos­lem­bru­der­schaft nahe­ste­hen­de Quel­le.

Ägyptens Botschafter in Österreich bestätigt Anwesenheit führender Moslembrüder

Kha­led Abdel-Rah­man Shamaa, seit 2011 ägyp­ti­scher Bot­schaf­ter in Öster­reich, bestä­tig­te den Wech­sel zahl­rei­cher Ange­hö­ri­ger der Füh­rungs­ebe­ne und hoch­ran­gi­ger Ver­tre­ter der Mos­lem­brü­der von bri­ti­schem auf öster­rei­chi­sches Staats­ge­biet. Der ägyp­ti­sche Diplo­mat beton­te zudem, daß die größ­te ägyp­tisch-mos­le­mi­sche Gemein­schaft Öster­reichs sich in Graz befin­det.

Die euro­päi­schen Mos­lem­brü­der schei­nen eine Dezen­tra­li­sie­rung ihrer Euro­pa­prä­senz durch­zu­füh­ren. Das Zen­trum des euro­päi­schen Haupt­quar­tiers wird nach Graz ver­legt, wäh­rend in ande­ren euro­päi­schen Staa­ten klei­ne­re Außen­stel­len ein­ge­rich­tet wer­den. Damit schei­nen sie auf die gegen sie ange­streng­ten Ermitt­lun­gen zu reagie­ren. Ägyp­ten geht mit har­ter Hand gegen die isla­mi­sti­sche Orga­ni­sa­ti­on vor, die noch bis zum 3. Juli 2013 den Staats­prä­si­den­ten Ägyp­tens stell­te. Die USA unter­stüt­zen die vom Mili­tär getra­ge­ne neue Regie­rung. Das Vor­ge­hen Ägyp­tens und die Hal­tung der USA haben Aus­wir­kun­gen auf Euro­pa. Die Mos­lem­brü­der wis­sen, daß gegen sie in Groß­bri­tan­ni­en ermit­telt und daß sie in ande­ren Län­dern obser­viert wer­den. Dezen­tra­li­sie­rung erschwert die Über­wa­chung und nimmt die Orga­ni­sa­ti­on etwas aus dem Ram­pen­licht.

Europa ist zum fruchtbaren Boden für Islamisten geworden

Euro­pa ist in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zum frucht­ba­ren Boden für isla­mi­sti­sche Grup­pen gewor­den. Die Mos­lem­brü­der sind nur eine Grup­pe, die unter der in Euro­pa schnell wach­sen­den isla­mi­schen Gemein­schaft Unter­stüt­zung, Rekru­tie­rungs­ba­sis, Finanz­quel­len, aber auch Rück­zugs­ge­biet sucht. Hin­zu kom­men geziel­te Ver­su­che, Kon­trol­le über die isla­mi­schen Gemein­schaf­ten in Euro­pa zu gewin­nen. Ein zunächst inne­r­is­la­mi­scher Macht­kampf, der jedoch mit­tel­fri­stig auch zu einem Macht­kampf in den euro­päi­schen Gast­staa­ten zu wer­den droht.

War­um die Mos­lem­brü­der Öster­reich als neue Zen­tra­le aus­wähl­ten, hat gute Grün­de. Der Anteil der Mos­lems in Öster­reich wird auf der­zeit acht Pro­zent geschätzt, mit stark wach­sen­der Ten­denz. Öster­reich erhebt offi­zi­ell seit 2001 nicht mehr die Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit, wes­halb exak­te Zah­len nicht mehr vor­han­den sind. Nach Anga­ben des Öster­rei­chi­schen Inte­gra­ti­ons­fonds (ÖIF), einer aus­län­der­freund­li­chen, regie­rungs­fi­nan­zier­ten Orga­ni­sa­ti­on leb­ten 1971 0,3 Pro­zent Mos­lems in Öster­reich, 1981 1,0 Pro­zent, 1991 2,0 Pro­zent, 2001 4,2, Pro­zent und 2009 6,2 Pro­zent.

Kontrastprogramm zur neuen ägyptischen Präsenz in Graz
Kon­trast­pro­gramm zur neu­en ägyp­ti­schen Prä­senz in Graz

Moslems in Österreich: stark wachsend

Die 2011 vom Pew Rese­arch Cen­ter ver­öf­fent­lich­te Stu­die The Future of the Glo­bal Mus­lim Popu­la­ti­on. Pro­jec­tions for 2010–2030 errech­ne­te, daß die Mos­lems in Öster­reich 2030 acht Pro­zent der Bevöl­ke­rung errei­chen wür­den. Tat­säch­lich dürf­ten sie die­sen Wert bereits 2014 erreicht haben. Wie schnell die isla­mi­sche Gemein­schaft in Öster­reich wächst, zei­gen Daten der Wie­ner Schul­be­hör­de, laut denen an den Wie­ner Volks­schu­len 23.807 katho­li­schen Schü­lern bereits 17.913 mos­le­mi­sche Schü­ler gegen­über­ste­hen. In der Sekun­dar­stu­fe fin­den sich 10.734 Mos­lems neben 8.632 Katho­li­ken und 4.259 Ortho­do­xen.

Mehr als ein Vier­tel der in Öster­reich leben­den Mos­lems besit­zen inzwi­schen die öster­rei­chi­sche Staats­bür­ger­schaft. Ein Drit­tel sind tür­ki­sche Staats­bür­ger, 20 Pro­zent Bos­ni­er. Das Haupt­her­kunfts­land ara­bi­scher Mos­lems ist Ägyp­ten. Das öster­rei­chi­sche Bun­des­heer hat das pre­sti­ge­träch­ti­ge Gar­de­ba­tail­lon zum „Aus­hän­ge­schild der Inte­gra­ti­on“ gemacht. Das bei offi­zi­el­len Staats­ak­ten und Staats­emp­fän­gen zu Reprä­sen­ta­ti­ons­zwecken aus­rücken­de Gar­de­co­rps besteht heu­te zu 40 Pro­zent aus Mos­lems. Ihr Anteil beträgt damit einen fünf­mal so hohen Anteil als in der Bevöl­ke­rung und einen zwan­zig­mal so hohen Anteil als unter den Staats­bür­gern. Die Öster­rei­chi­sche Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten errech­ne­te für 2051 einen mos­le­mi­schen Bevöl­ke­rungs­an­teil von 14–18 Pro­zent. Kri­ti­ker wer­fen der Aka­de­mie vor, zu „kon­ser­va­tiv“ gerech­net zu haben und die fort­schrei­ten­de mos­le­mi­sche Zuwan­de­rung unge­nü­gend berück­sich­tigt zu haben.

Attraktiv für Moslems macht Österreich das Islamgesetz von 1912

Was Öster­reich für die Mos­lem­bru­der­schaft jedoch unter allen euro­päi­schen Staa­ten beson­ders attrak­tiv macht, ist eine in der EU ein­zig­ar­ti­ge gesetz­li­che Rege­lung. Der Islam besitzt in Öster­reich seit 1912 den Sta­tus einer Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts. Im Zuge der Anne­xi­on Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­nas erließ Kai­ser Franz Joseph I. zur Inte­gra­ti­on der bos­ni­schen Mos­lems das soge­nann­te „Islam­ge­setz“, das bis heu­te Gül­tig­keit hat. Das Mili­tär hat seit­her – bei Bedarf – neben katho­li­schen und pro­te­stan­ti­schen Feld­geist­li­chen auch Ima­me. Mos­le­mi­sche Reli­gi­ons­ver­tre­ter haben glei­chen Zugang zu Gefäng­nis­sen wie die katho­li­sche oder evan­ge­li­sche Gefan­ge­nen­seel­sor­ge. Der isla­mi­sche Reli­gi­ons­un­ter­richt exi­stiert genau­so neben dem der christ­li­chen Kon­fes­sio­nen. Glei­ches gilt für die „Kir­chen­steu­er“.

Tat­säch­lich galt das Islam­ge­setz von 1912 für das Kai­ser­tum Öster­reich, das durch die Aus­deh­nung auf den Bal­kan auch mehr­heit­lich mos­le­mi­sche Gebie­te umfaß­te. Es spiel­te aber kon­kret kei­ne Rol­le in dem Teil, der nach dem Ersten Welt­krieg als Repu­blik Öster­reich übrig­blieb und das auch das heu­ti­ge Öster­reich bil­det. Dort leb­ten fak­tisch kei­ne Mos­lems. So schlum­mer­te das Gesetz vie­le Jahr­zehn­te vor sich hin. Erst mit dem jüng­sten expo­nen­ti­el­len Wachs­tum des Islam ent­staub­te die Poli­tik das alte Gesetz und eröff­ne­te den Mos­lems in Öster­reich auto­ma­tisch alle Tore, die in den ande­ren euro­päi­schen Län­dern zum Teil erst nach lan­gen innen­po­li­ti­schen Kämp­fen auf­ge­drückt wer­den.

Altes Gesetz schlummerte viele Jahrzehnte – Verhältnisse haben sich grundlegend verändert

Bemer­kens­wert ist, daß das Islam­ge­setz den Islam in der Form der hana­fi­ti­schen Rechts­schu­le aner­kann­te. Das ist der in der Tür­kei und den ehe­mals osma­ni­schen Gebie­ten vor­herr­schen­de Islam. Er stellt die Mehr­heit in Bos­ni­en, Alba­ni­en, Syri­en, Ägyp­ten, Jor­da­ni­en, dem sun­ni­ti­schen Teil des Irak sowie in Indi­en, Paki­stan, Afgha­ni­stan und Zen­tral­asi­en. Doch das Fol­ge­ge­setz dehn­te die Bestim­mun­gen des Islam­ge­set­zes unter­schieds­los auf alle isla­mi­schen Rechts­schu­len der Sun­ni­ten, aber eben­so auf die Schii­ten aus.

Was in der Repu­blik Öster­reich sech­zig Jah­re kei­ne Rol­le spiel­te, weil es nur weni­ge Hun­dert Mos­lems im Land gab, die kei­ner­lei For­de­run­gen gegen­über dem Staat erho­ben, son­dern sich in Pri­vat­ver­ei­nen orga­ni­sier­ten, wird das öster­rei­chi­sche Islam­ge­setz nun als „Vor­bild“ und „Ein­heits­mo­dell“ für die Inte­gra­ti­on der Mos­lems ange­prie­sen. Das Gesetz hat jedoch sei­ne Tücken. Das Gesetz von 1912 ent­stand unter prä­zi­sen histo­ri­schen, geo­gra­phi­schen und demo­gra­phi­schen Gesichts­punk­ten. Heu­te neigt das Gesetz dazu, nicht so sehr die Mos­lems im eigent­li­chen Sinn anzu­er­ken­nen, son­dern vor allem den orga­ni­sier­ten Islam zu stär­ken und der befin­det sich vor allem in der Hand isla­mi­sti­scher Rich­tun­gen, nicht zuletzt sol­cher, die ideo­lo­gisch den Mos­lem­brü­dern nahe­ste­hen.

Der Fak­tor Islam soll­te nicht auf den reli­giö­sen Aspekt redu­ziert wer­den, son­dern auch eth­ni­sche und natio­na­le Aspek­te berück­sich­ti­gen. Die Nach­richt von der Ver­le­gung der Euro­pa­zen­tra­le der Mos­lem­brü­der nach Graz rück­te die Exi­stenz von ver­schie­de­nen Orga­ni­sa­tio­nen von Ägyp­tern in den Mit­tel­punkt, die sich nicht als isla­mi­sche Gemein­schaf­ten ver­ste­hen und die über die Anwe­sen­heit füh­ren­der Mos­lem­brü­der in Öster­reich alles ande­re als glück­lich sind. Sie äußer­ten sich besorgt und ableh­nend zur „Ein­wan­de­rung“ der Mos­lem­brü­der nach Öster­reich.

Moslembruderschaft: „ihre geheime Strategie, ihr globales Netzwerk“

Tat­säch­lich ist die Mos­lem­bru­der­schaft bereits in Öster­reich prä­sent. Petra Ram­sau­er, Autorin des Buchs Mus­lim­brü­der. Ihre gehei­me Stra­te­gie. Ihr glo­ba­les Netz­werk (Wien 2014) spricht von 1.300 Mos­lem­brü­dern in Öster­reich, die öffent­lich gegen den Sturz von Prä­si­dent Moham­med Mur­si pro­te­stier­ten. Vor etli­chen Jah­ren ließ sich Ayman Ali, Arzt und ehe­ma­li­ger Vize-Prä­si­dent der 1989 in Groß­bri­tan­ni­en gegrün­de­ten, den Mos­lem­brü­dern nahe­ste­hen­den Föde­ra­ti­on Isla­mi­scher Orga­ni­sa­tio­nen in Euro­pa (FIOE) in Graz nie­der und koor­di­nier­te von dort aus die Unter­stüt­zung für Mos­lems wäh­rend der Bal­kan­krie­ge. Ayman Ali geriet wäh­rend der nur ein Jahr dau­ern­den Amts­zeit von Moham­med Mur­si als ägyp­ti­scher Staats­prä­si­dent in die Schlag­zei­len. Im Juni 2012 wur­de er zum Mit­glied der isla­mi­stisch kon­trol­lier­ten ver­fas­sungs­ge­ben­den Ver­samm­lung Ägyp­tens ernannt und zum Pres­se­spre­cher Mur­sis. Im August 2012 wur­de er zum per­sön­li­chen Bera­ter des Staats­prä­si­den­ten beför­dert. Der­zeit befin­det sich Ali in Ägyp­ten in Haft. Sei­ne Fami­lie lebt jedoch nach wie vor in der öster­rei­chi­schen Stadt.

Österreichisches Gesetz begünstigt organisierten Islam, und dort tummeln sich die Islamisten

Es ist offen­sicht­lich, daß das öster­rei­chi­sche Islam­ge­setz von 1912 den isla­mi­schen Orga­ni­sa­tio­nen einen beson­de­ren Schutz ver­schafft, den ihnen so kein ande­rer Staat der EU bie­tet. Das im Novem­ber 2012 eröff­ne­te König-Abdul­lah-Zen­trum für inter­re­li­giö­sen und inter­kul­tu­rel­len Dia­log (KACIID) wur­de nicht zufäl­lig in Wien errich­tet. Die FIOE ist ein Dach­ver­band der Mos­lem­bru­der­schaft, die lan­ge Zeit gute Kon­tak­te zu Sau­di-Ara­bi­en unter­hielt. Erst als die Bru­der­schaft über­mü­tig durch den Erfolg in Ägyp­ten ihren Ein­fluß auf das Waha­bi­ten­land aus­wei­ten woll­te, dreh­te ihnen das sau­di­sche Königs­haus den Geld­hahn zu und unter­stützt heu­te die ägyp­ti­sche Mili­tär­re­gie­rung. Sau­di-Ara­bi­en ist der Spon­sor und Trä­ger des König-Abdul­lah-Zen­trums. Das sau­di­sche Waha­bi­ten­tum gilt als die radi­kal­ste Form des Islam. Welt­weit för­dert das Wüsten­kö­nig­tum isla­mi­sti­sche Grup­pen und finan­ziert den Bau von Moscheen, Koran­schu­len und die Anstel­lung von Ima­men, die natür­lich einen bestim­men Islam pre­di­gen. Die Betei­li­gung, auch finan­zi­el­le der öster­rei­chi­schen und der spa­ni­schen Regie­rung, die Beschlüs­se dazu wur­den jeweils unter sozia­li­sti­schen Regie­rungs­chefs gefaßt, mag zwar Mul­ti-Kul­ti wir­ken, aber poli­tisch zumin­dest eben­so exal­tiert.

Verurteilung von Islamkritikern angemessen?

Der Sta­tus als aner­kann­te Reli­gi­ons­ge­mein­schaft durch das 1912er Gesetz führt auch dazu, daß in Öster­reich Islam­kri­ti­ker vor Gericht ver­ur­teilt wer­den. 2011 wur­de Eli­sa­beth Saba­ditsch-Wolff wegen „Her­ab­wür­di­gung der Leh­ren einer gesetz­lich aner­kann­ten Reli­gi­on“, des Islam, ver­ur­teilt. Die Islam­wis­sen­schaft­le­rin hat­te Moham­med als „Pädo­phi­len“ bezeich­net. Kei­nen Spaß ver­stan­den Öster­reichs Rich­ter am Straf­lan­des­ge­richt in Wien und eben­so­we­nig am Ober­lan­des­ge­richt. Saba­ditsch-Wolff unter­lag in allen Instan­zen. Sie hat­te in einem Islam-Semi­nar gesagt, daß Moham­med „ger­ne mit Kin­dern ein biß­chen was“ gehabt hät­te in Anspie­lung, daß laut isla­mi­scher Über­lie­fe­rung die drit­te Frau des „Pro­phe­ten“ bei der Ehe­schlie­ßung erst sechs und beim Voll­zug der Ehe erst neun Jah­re alt war. Doch wer pädo­phil ist und wer nicht, das schei­nen Öster­reichs Rich­ter nach Eige­ner­mes­sen zu ent­schei­den. Anfang 2014 lehn­te der Ober­ste Gerichts­hof einen Antrag Saba­ditsch-Wolffs auf Neu­ver­hand­lung ab.

Sie brach­te unter­des­sen ihren Fall vor den Euro­päi­schen Gerichts­hof für Men­schen­rech­te. Es gehe um die Mei­nungs­frei­heit und schließ­lich beruh­te ihre Aus­sa­ge auf einer „Tat­sa­chen­grund­la­gen“, wie Der Stan­dard Saba­ditsch-Wolffs Anwalt zitier­te.

In Graz war bereits 2009 die dama­li­ge Stadt­rä­tin und heu­ti­ge Par­la­ments­ab­ge­ord­ne­te der Frei­heit­li­chen Par­tei Öster­reichs, Susan­ne Win­ter wegen „Ver­het­zung und Her­ab­wür­di­gung reli­giö­ser Leh­ren“ des Islam ver­ur­teilt wor­den. Ihre Islam­kri­tik ähnel­te jener von Saba­ditsch-Wolff.

Islamgesetz mit Schwachstellen

Das Islam­ge­setz von 1912 hat sei­ne Schwach­stel­len, die zugun­sten jener wort­füh­ren­den Krei­se im orga­ni­sier­ten Islam gehen, die selbst in Euro­pa den Dschi­had pre­di­gen und in isla­mi­schen Staa­ten den Dschi­had füh­ren. Auch wenn die Über­sied­lung des euro­päi­schen Haupt­quar­tiers der Mos­lem­bru­der­schaft nach Graz noch nicht offi­zi­ell bestä­tigt wur­de, scheint Öster­reich jeden­falls für Isla­mi­sten zu einem inter­es­san­ten Land gewor­den zu sein. Auch dank eines vor mehr als 100 Jah­ren mit besten Absich­ten for­mu­lier­ten Geset­zes zur Inte­gra­ti­on der bos­ni­schen Mos­lems als neue Unter­ta­nen des Kai­sers von Öster­reich und Königs von Ungarn, da Bos­ni­en der ein­zi­ge Reichs­teil war, der nach der Reichs­tei­lung von 1867 von bei­den Reichs­hälf­ten gemein­sam ver­wal­tet wur­de. Im 21. Jahr­hun­dert könn­te das Gesetz zu einer der besten Waf­fen des Isla­mis­mus wer­den, auf Kosten der Öster­rei­cher, aber nicht zuletzt auch auf Kosten vie­ler in Öster­reich leben­der Mos­lems, die laut Anga­ben der Sicher­heits­be­hör­den nicht extre­mi­sti­sche Nei­gun­gen haben.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Wikicommons/Muslim Bro­ther­hood Watch

8 Kommentare

  1. Euro­pa ist für die Ver­brei­tung der die Ewi­ge Wahr­heit Jesus Chri­stus ver­leug­nen­den Irr­leh­re Islam zu einem „Eldo­ra­do“ gewor­den. Den „mehr­heit­lich“ ihren christ­li­chen Glau­ben und ihre christ­li­che Iden­ti­tät im “ gut­mensch­lich huma­nen“ Wahn über Bord wer­fen­den nai­ven — und so auch abtrei­bungs- und gen­de­ris­mus­ent­stell­ten — Spass- und Aus­le­be­men­schen zeigt der unver­min­dert die Welt­herr­schaft anstre­ben­de poli­ti­sche Islam denn auch wie er dies zu tun beab­sich­tigt. Der angebl. „gemä­ssig­te Islam“ ist ein Gedan­ken­kon­strukt west­li­cher „Gut­men­schen“ und geht immer ein­her mit der „Weg­to­le­rie­rung“ des wah­ren christ­li­chen Glau­bens und der christ­li­chen Kul­tur.

    Die zutref­fen­de Ana­ly­se aus einer islam­kri­ti­schen Sei­te ist stets aktu­ell:
    -
    „Der als „gemä­ßigt“ bezeich­ne­te Islam unter­schei­det sich vom „fun­da­men­ta­li­stisch“ bezeich­ne­ten Islam (fälsch­li­cher­wei­se „Isla­mis­mus“ genannt) nur in der Geschwin­dig­keit der Rea­li­sie­rung sei­ner Zie­le. Wäh­rend der “gemä­ßig­te Islam” auf Zeit setzt, wol­len die „Isla­mi­sten“ die Errich­tung der isla­mi­schen Welt­her­schaft so schnell wie mög­lich und mit allen Mit­teln errei­chen. Die­se Mit­tel sind im Koran expli­zit genannt: Ermor­dung von Kri­ti­kern des Islam – Täu­schung der „Ungläu­bi­gen“ über die wah­ren Zie­le des Islam (Taqi­y­ya) – Kampf gegen und Ver­nich­tung aller „Ungläu­bi­gen”.
    Den gemä­ßig­ten Islam gibt es daher nur in den Köp­fen unwis­sen­der Mus­li­me und ahnungs­lo­ser West­ler. In Wirk­lich­keit ist der „gemä­ßig­te“ Islam jedoch eine histo­ri­sche und theo­lo­gi­sche Schi­mä­re. Denn sowohl mode­ra­te als auch radi­ka­le Ima­me und Mus­li­me bezie­hen sich in ihrem Tun auf den Koran. Aus dem zuvor gesag­ten ergibt sich daher der zwin­gen­de Schluss, dass – je bes­ser ein Mus­lim den Koran ein­schließ­lich des Abro­ga­ti­ons­prin­zips kennt und je gläu­bi­ger er ist – desto eher wird er zum Ter­ror gegen „Ungläu­bi­ge“ nei­gen.“
    -

    Die poli­ti­sche Reli­gi­on Islam ver­folgt immer die glei­che Tak­tik, um ihr let­zend­li­ches Ziel , die Welt­herr­schaft, zu errei­chen; die Täu­schung (Taqi­y­ya), solan­ge die Anhän­ger der Irr­leh­re Islam (noch) in der Min­der­heit sind und sie so zumin­dest noch so etwas
    wie „Respekt“ vor den staat­li­chen Auto­ri­tä­ten haben. Da aber die­se in Euro­pa wie­der­um mehr­heit­lich von frei­gei­stig genähr­ten glau­bens- und kir­chen­feind­li­chen Ein­flüs­sen ver­seucht sind, ist der schlech­te Nähr­bo­den für die unge­hin­der­te Ver­brei­tung der Irr­leh­re Islam berei­tet. Der ehem. Mos­lem Ray­mond Ibra­him über die isla­mi­sche Täu­schungs­stra­te­gie:
    -
    „Die Dok­trin der taqi­y­ya
    Was sagt nun die isla­mi­sche Dok­trin über Krieg, Frie­den, Ver­trags­ab­schlüs­se und Diplo­ma­tie? Oder etwas anders for­mu­liert: Wie sol­len sich Mus­li­me Ungläu­bi­gen gegen­über ver­hal­ten, wenn es um die Durch­set­zung ihrer Inter­es­sen im „Hau­se des Krie­ges“ (dar al-harb) geht?
    Das isla­mi­sche Dog­ma hat dafür, basie­rend auf Koran und sun­nah eine spe­zi­el­le Tech­nik ent­wickelt: taqi­y­ya (Täu­schung / Ver­schleie­rung / Blend­werk).
    taqi­y­ya wird oft beschö­ni­gend „reli­giö­se Ver­hül­lung“ genannt, obgleich sie in Tat und Wahr­heit ein­fach „mus­li­mi­sche Täu­schung der Ungläu­bi­gen” bedeu­tet. Laut dem ver­bind­li­chen ara­bi­schen Text Al-Taqi­y­ya fi Al-Islam ist „Taqi­y­ya von grund­sätz­li­cher Bedeu­tung im Islam. Fast jede isla­mi­sche Sek­te stimmt mit die­ser Tak­tik über­ein und prak­ti­ziert sie. Wir kön­nen sogar so weit gehen und sagen, daß die Anwen­dung von Taqi­y­ya im Islam ein all­ge­mei­ner Trend ist und daß die paar Split­ter­grup­pen, wel­che davon abse­hen vom Durch­schnitt abwei­chen … Taqi­y­ya ist in der heu­ti­gen Zeit weit ver­brei­tet, spe­zi­ell in der lis­la­mi­schen Poli­tik.
    Eine wei­te­re Aus­füh­rung zu die­sem Vers aus der berühm­ten Exege­se (Tafsir) von al-Taba­ri (†923), wel­che die stan­dar­di­sier­te und auto­ri­ta­ti­ve Refe­renz für die gesam­te mus­li­mi­sche Welt dar­stellt lau­tet:
    „Wenn ihr (Mus­li­me) unter der Auto­ri­tät der Ungläu­bi­gen steht und ihr Angst um euch habt, so ver­hal­tet euch ihnen gegen­über mit eurer Zun­ge loy­al wäh­rend­des­sen ihr inne­re Feind­schaft pfle­gen sollt. … Allah hat den Gläu­bi­gen ver­bo­ten, daß sie anstatt mit ihren Glau­bens­ge­nos­sen mit den Ungläu­bi­gen auf ver­trau­ten Fuße ste­hen und freund­schaft­li­che Bezie­hun­gen pfle­gen – aus­ge­nom­men wenn letz­te­re ihnen an Auto­ri­tät über­le­gen sind. In einem sol­chen Fall laßt die Gläu­bi­gen freund­lich gegen­über den Ungläu­bi­gen erschei­nen.“
    -

    Wie die Tak­tik der Täu­schung bereits auch inner­halb der Kir­che durch­schla­gen­den Erfolg gezei­tigt hat, bewies Kar­di­nal Tau­ran anl. einer Buch­vor­stel­lung über den sog. „inter­re­li­giö­sen Dia­log“, indem er fol­gen­den befremd­li­chen Satz von sich gege­ben hat; man beach­te beson­ders die letz­te Bemer­kung ; eine offen­bar „neue Leh­re“ im Ver­bund der „Welt­re­li­gi­on“ ?!
    -
    „Denn der inter­re­li­giö­se Dia­log spielt sich nicht hier im Vati­kan ab, son­dern in den Orts­kir­chen. Sehr wich­tig sind auch gro­ße Begeg­nun­gen wie die Frie­dens­tref­fen von Assi­si. Mitt­ler­wei­le haben wir regel­mä­ßi­gen Kon­takt mit ver­schie­de­nen Dioalog­ein­rich­tun­gen in Liby­en, Ägyp­ten und bald, wie ich hof­fe, im Irak.
    Das alles schafft ein neu­es Kli­ma, und ich den­ke, dass alle Gläu­bi­gen zusam­men­ste­hen müs­sen, um zunächst ihren eige­nen Glau­ben zu leben – und in der Fol­ge zu ver­ste­hen und zu respek­tie­ren, dass jemand, der ande­res glaubt als ich, nicht not­wen­di­ger­wei­se ein Feind ist, SONDERN EIN PARTNER, EIN PILGER ZUR WAHRHEIT SO WIE ICH SELBST“
    -

  2. Uhd als unfass­ba­rer Nach­trag dies; in Basel will ein röm. kath. Prie­ster die röm. katho­li­sche St. Josefs­kir­che — in der auch die hl. Mes­se im triden­ti­ni­schen Ritus gefei­ert wird ! — aus „Näch­sten­lie­be“ für die mos­le­mi­sche Irrlehren„gebete“ zur Ver­fü­gung stel­len.
    Bit­te lesen Sie selbst die kaum zu glau­ben­den „Wün­sche“ des Prie­sters und der Mos­lems; Aus­zug aus dem Arti­kel bei „bazon­line“:
    -

    Tief­schlag für die rund 200 Mit­glie­der, die seit 43 Jah­ren die Mescid- Moschee auf dem Kaser­nen­are­al besu­chen: Sie müs­sen raus, die Räum­lich­kei­ten im Dach­stock der Kaser­ne ent­spre­chen nicht mehr den heu­ti­gen ­Anfor­de­run­gen, kon­sta­tier­te die Feuer­polizei. Unter ande­rem ist die Erschlie­ssung des Raums über eine Wendel­treppe ein Pro­blem, da sie die Auf­la­gen für einen Not­aus­gang nicht erfüllt.

    Glück­li­cher­wei­se kön­nen die Mus­li­me in beson­de­ren Situa­tio­nen auf ande­re Räum­lich­kei­ten, wie Kir­chen, aus­wei­chen. Die Tore der Kir­che St. Joseph, das bestä­tigt der katho­li­sche Pfar­rer Rue­di Beck, ste­hen den Mus­li­men immer offen. Da die Anzahl prak­ti­zie­ren­der Mus­li­me in Basel auf 3500 geschätzt wird, die zwölf Moscheen im Kan­ton aber nur Platz für 2500 Gläu­bi­ge bie­ten, kann der Platz bei beson­de­ren Anläs­sen knapp wer­den. Dann springt unter ande­rem auch die Kir­che St. Joseph ein. «Wenn die Räum­lich­kei­ten in der Kaser­ne zu eng wer­den, hel­fen wir ger­ne aus», erklärt der Pfar­rer. Näch­sten­lie­be wird im Klein­ba­sel also nicht nur gepre­digt, son­dern auch gelebt.

    Die ver­häng­ten Hei­li­gen

    Eine lang­fri­sti­ge Lösung ist die katho­li­sche Kir­che St. Joseph für die Mus­li­me aber nicht: «Aus isla­mi­scher Sicht wür­de nichts dage­gen spre­chen, aus prak­ti­scher Sicht wird eine Dop­pel­nut­zung aller­dings schwie­rig, da wir Mus­li­me die Gebets­räum­lich­kei­ten von früh mor­gens bis spät abends nut­zen», sagt Ser­had Kara­te­kin von der Bas­ler Mus­lim-Kom­mis­si­on. Bei den fünf Gebets­zei­ten pro Tag blie­be dabei kein Platz mehr für den christ­li­chen Sonn­tags­got­tes­dienst. Pfar­rer Beck sieht wei­te­re Pro­ble­me: «Nach isla­mi­schem Glau­ben dür­fen im Gebets­raum kei­ne Bil­der von Hei­li­gen ange­bracht sein», weiss der Pfar­rer, «in einer Kir­che gibt es die­se aber. Man kann sie für ein­zel­ne Anläs­se zudecken, aber dies jeden Tag zu tun, wäre für die mus­li­mi­sche Gemein­de zu umständ­lich.»

    Auch der Boden ist für die auf Knien beten­den Mus­li­me nicht all­zu bequem, obwohl, «einen Tep­pich aus­zu­rol­len, ist wohl das klein­ste Pro­blem», sagt Beck. Den­noch wünscht er sich für die Mit­glie­der der isla­mi­schen Gemein­de einen Ort, an dem sie ihrem Glau­ben jeder­zeit und ohne Ein­schrän­kun­gen nach­ge­hen kön­nen. Vie­le gläu­bi­ge Chri­sten im Klein­ba­sel nah­men gro­sse Opfer auf sich, um vor der Unter­drückung in ihrem Land in die Schweiz zu flie­hen. Dass die­se Unter­drückung christ­li­cher Min­der­hei­ten oft von mus­li­mi­schen Mehr­hei­ten aus­ging, könn­te die Dop­pel­nut­zung der Kir­che erschwe­ren. Klar könn­ten ein­zel­ne Befind­lich­kei­ten gestört wer­den, sagt Pfar­rer Beck, grund­sätz­lich wer­de in sei­ner Gemein­de aber Tole­ranz geübt.

    Syn­oden­prä­si­dent Wal­ter Zieg­ler ist über­rascht von die­ser Dop­pel­nut­zung, denn «die­se Fra­ge gehört nach mei­ner Ein­schät­zung auch vor die Syn­ode». Eine Anfra­ge sei bei ihm aber nie ein­ge­gan­gen. Dabei müs­se über die­ses The­ma sicher syn­oden­in­tern dis­ku­tiert wer­den, «Prio­ri­tät hat doch auch die Befind­lich­keit des Kir­chen­volks». Für inter­rre­li­giö­se Nut­zung gebe es ausser­dem bereits die offe­ne Kir­che Eli­sa­be­then. Für ein­zel­ne grö­sse­re Feste sei­en zudem sicher­lich auch ande­re Räum­lich­kei­ten zu mie­ten als jene einer christ­li­chen Kir­che.“
    -
    Über das isla­misch­ti­sche „Eldo­ra­do“ Basel hat katholisches.info bereits berich­tet:

    https://www.katholisches.info/2014/04/23/auch-die-schweiz-hat-ein-problem-basel-als-islamisten-zentrum/

    -

  3. „Euro­pa ist in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zum frucht­ba­ren Boden für isla­mi­sti­sche Grup­pen gewor­den.“
    Alles klar. Wenn der Stell­ver­tre­ter Jesus Chri­stus den Koran küsst wür­de ich als Mos­lem auch die­ses Signal zum Angriff deu­ten. Die­ses Kon­zil und sei­ne Hei­li­gen wür­den vor Lepan­to alles ver­ra­ten was vor dem „Drei­fal­ti­gen Gott“ und der aller­se­lig­sten Jung­frau von Bedeu­tung wären. Ich sag es mal so. Der neue Kon­zils­hei­li­ge Johan­nes Paul II hät­te die Bewoh­ner von Wien alle exkom­mu­ni­ziert weil sich damal dem Islam ent­ge­gen­ge­stellt haben. Denn der Islam war wie immer auf der Pil­ger­schaft zu dem Gott an dem wir alle glau­ben und der nur ein Pro­blem hat er ist nicht „Drei­fal­tig“. Es reicht mir lang­sam mit den Schau­spie­lern in Rom und die­sen alber­nen Bischofs­kon­fe­ren­zen in die­ser Welt.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  4. So wie in Wien die UNO-City Wur­zeln geschla­gen hat (Wien ist von Aus­län­dern über­völ­kert) soll jetzt anschei­nend auch Graz schlei­chend sei­ner Kul­tur beraubt wer­den. Bei uns in Öster­reich scheint man sich beson­de­re Mühe zu geben, alle Mög­lich­kei­ten einer bür­ger­li­chen, rechts­kon­ser­va­ti­ven Regie­rung zu ver­hin­dern. Gut gelang das vor der letz­ten Wahl durch die Schaf­fung neu­er Par­tei­en, die zwar nach­her Stim­men beka­men, aber kei­ne Regie­rungs­be­tei­li­gung erreich­ten — eine moder­ne, gebräuch­li­che Metho­de zur Beein­flus­sung eines Wahl­er­geb­nis­ses (sie­he Ita­li­en — Gril­lo).
    Man traut sich ange­sichts der lin­ken Medi­en- und Poli­tik­land­schaft kaum noch ein Wort gegen Aus­län­der zu sagen, weil man ab dann als rechts­ex­trem gel­ten könn­te oder über­trie­ben ein­ge­stuft wird. Auch scheint es in man­chen Krei­sen ver­pönt, die EU-Arbeits­markt­öff­nung für Ost­eu­ro­pä­er zu kri­ti­sie­ren, auch wenn dabei Tau­sen­de Gast­ar­bei­ter öster­rei­chi­sche Arbeits­plät­ze ein­neh­men. Und so bestehen die­se Pro­ble­me immer­fort, aber dank der poli­ti­schen „Ver­lin­kung“ im Land dür­fen sie nicht frei ange­spro­chen wer­den.

    • Sie schrei­ben:
      „Man traut sich ange­sichts der lin­ken Medi­en- und Poli­tik­land­schaft kaum noch ein Wort gegen Aus­län­der zu sagen, weil man ab dann als rechts­ex­trem gel­ten könn­te .…“
      Und das ist der wun­de Punkt in uns.
      Weil nie­mand, auch wir nicht, als rechts ein­ge­stuft wer­den will, blei­ben wir stumm.
      Nur im Inter­net, mit Pseud­onym ver­se­hen, trau­en wir uns, dage­gen anzu­schrei­ben.
      Wür­den wir ler­nen, sol­che Vor­wür­fe sou­ve­rän an uns abpral­len zu las­sen, sie nicht für uns zu über­neh­men, wären wir inner­lich frei und hät­ten die Cou­ra­ge, unse­re Mei­nung zu sagen.
      Anschul­di­gun­gen, rechts­la­stig zu sein, sind nichts als geziel­te Ein­schüch­te­rungs­ver­su­che.
      So lan­ge also jeder vor die­ser „rech­ten“ Zuord­nung zurück­weicht, so lan­ge funk­tio­niert die­ses Spiel.

      • Mari­en­zweig Sie haben den Nagel auf den Kopf getrof­fen! Die­ses Spiel gelingt nur, solan­ge wir es mit­ma­chen. Also mutig sein, auf­recht gehen und sich frei machen!!

        • Ich habe den Ein­druck, dass all­mäh­lich immer mehr Men­schen bewusst wird, in wel­chem Maß unse­re freie Mei­nungs­äu­sse­rung ein­ge­schränkt wird.
          Trau­en wir uns, unge­niert unse­re Mei­nung zu sagen oder zu Papier zu brin­gen.
          Wenn für den Glau­ben, die Fami­lie, für den Lebens­schutz, u.a. ein­ste­hen, gleich­zei­tig bedeu­tet „rechts“ zu sein — nun, dann bin ich eben rechts.
          Das­sel­be gilt auch für Islam­kri­tik oder für pro­blem­träch­ti­ge Ein­wan­de­rungs­po­li­tik — wenn Kon­flik­te zu benen­nen „rechts“ sein soll­te, nun denn!

          • Ja, mari­en­zweig, so ist es.
            Ich habe jetzt 2mal einen Vor­trag über die Spra­che als Mit­tel der Mani­pu­la­ti­on gehal­ten und hat­te ziem­li­che Sor­ge, wie die Reso­nanz sein wird. Doch die Sor­ge war völ­lig unbe­rech­tigt. Vie­le Men­schen kamen auf mich zu, bedank­ten sich, waren erfreut dar­über, daß end­lich ein­mal jemand frei und offen spricht und mein­ten, ich habe ihnen viel zum Nach­den­ken mit­ge­ge­ben.
            Ja, vie­le wachen jetzt auf, und das soll­ten wir nut­zen, so oft es mög­lich ist.

Kommentare sind deaktiviert.