Widersprüchliche Erklärungsversuche: Handelt einmal Papst Franziskus, ein andermal Jorge Mario Bergoglio? – Noch einmal vom schwierigen Umgang katholischer Medien mit diesem Pontifikat

Telefonseelsorge von Papst Franziskus(Rom) Der jüdi­sche Kon­ver­tit Ari­el Levi di Gual­do, der katho­li­scher Prie­ster wur­de, schrieb dem Chef­re­dak­teur einer bekann­ten katho­li­schen Inter­net­sei­te einen Brief. Anlaß war der Tele­fon­an­ruf von Papst Fran­zis­kus bei einer Argen­ti­nie­rin und die dabei angeb­lich von ihm gemach­ten Aus­sa­gen. Grund ist die Art und Wei­se, wie von bestimm­ten katho­li­schen Medi­en umstrit­te­ne Aktio­nen des der­zei­ti­gen Pap­stes gerecht­fer­tigt, ver­harm­lost, mini­miert, aus­ge­blen­det und umge­deu­tet wer­den.

Seit Beginn des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus befin­den sich eini­ge kir­chen­treue, katho­li­sche Medi­en in einer nicht benei­dens­wer­ten Zwick­müh­le. Wie mit dem Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus umge­hen? Die Koor­di­na­ten der ver­gan­ge­nen Jah­re unter Papst Bene­dikt XVI. gel­ten nicht mehr. Eine bedin­gungs­lo­se Vogel-Strauß-Hal­tung nach dem Mot­to: „Alles ist super, was der Papst macht“, läßt sich nur um einen hohen und vor allem bit­te­ren Preis durch­hal­ten.

Sie erfor­dert, kri­ti­sches Den­ken abzu­stel­len, und jede abwei­chen­de Anfra­ge als Maje­stäts­be­lei­di­gung zu eli­mi­nie­ren. Dabei muß es schmerz­haft auf­sto­ßen, sich plötz­lich mit den­sel­ben Leu­ten im Jubel­chor wie­der­zu­fin­den, die man viel­fach bis gestern teils unter Opfern kri­ti­sier­te, weil sie für schwer­wie­gen­de Miß­stän­de in den Orts­kir­chen ver­ant­wort­lich sind oder die­se zumin­dest dul­den. Da muß sich gera­de­zu die Fra­ge auf­zwin­gen, ob man nicht im fal­schen Boot sitzt. Muß?

Man­che schei­nen ziem­lich resi­stent. Wann immer Papst Fran­zis­kus sich eine „Ber­go­glia­de“ gelei­stet hat, weil er immer wie­der zu ver­ges­sen scheint, der Papst und damit der Stell­ver­tre­ter Chri­sti und Nach­fol­ger des Petrus zu sein und nicht ein gefäl­li­ger, unver­bind­lich-salop­per, qua­si anony­mer Pfar­rer irgend­wo, kom­men die­se kir­chen­treu geblie­be­nen, aber unkri­tisch gewor­de­nen Katho­li­ken und voll­zie­hen wah­re akro­ba­ti­sche Mei­ster­lei­stun­gen um in allen nur denk­ba­ren Vari­an­ten kri­tisch Anfra­gen­den zu ver­klickern, daß alles in bester Ord­nung und der Rest ledig­lich „Miß­ver­ständ­nis­se“ sei­en, daß immer jemand ande­rer etwas falsch ver­stan­den hat und immer jemand ande­rer schuld ist.

Dazu gehö­ren auch schi­zo­phre­ne Erklä­rungs­va­ri­an­ten, wie die Unter­schei­dung eines „offi­zi­el­len“ Pap­stes und eines „pri­va­ten“ Pap­stes, als sei der Han­deln­de in bestimm­ten Fäl­len Papst Fran­zis­kus, in ande­ren Jor­ge Mario Ber­go­glio. Sie kom­men an den umstrit­te­nen „Ber­go­glia­den“ nicht vor­bei, weil sie meist jedes papst­ge­mä­ße Han­deln an öffent­li­cher Auf­merk­sam­keit in den Schat­ten stel­len und in Win­des­ei­le auch im letz­ten Win­kel die­ser Erde bekannt sind. Sie mei­den es aber krampf­haft, zum Kern der Fra­ge vor­zu­drin­gen: Ber­go­glio.

Der katho­li­sche Prie­ster Ari­el Ste­fa­no Levi di Gual­do schrieb dem Chef­re­dak­teur einer katho­li­schen Inter­net­sei­te, der treu katho­lisch und fromm ist, auch vie­le Fra­gen stellt, doch die Kern­fra­ge mei­det, einen Brief, um die­sen span­nungs­ge­la­de­nen Wider­spruch auf­zu­zei­gen. Hier die deut­sche Über­set­zung. Wir ver­zich­ten dabei dar­auf, den Namen des Chef­re­dak­teurs und sei­ner Inter­net­sei­te zu nen­nen. Statt­des­sen kann jeder selbst Namen ein­set­zen. Kan­di­da­ten dafür gibt es ja auch im deut­schen Sprach­raum.

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Wer spekuliert mit den Telefonanrufen Bergoglios?

von Ari­el S. Levi di Gual­do

Dein jüng­ster Arti­kel ist wirk­lich tadel­los und sogar nach­voll­zieh­bar, vor allem wenn Du schreibst:

„Kurz­um, der Effekt Ber­go­glio hat nur am Ran­de mit dem wirk­li­chen Papst Fran­zis­kus zu tun, viel aber mit den Wün­schen und den Erwar­tun­gen der Welt – und eines Teils der Kir­che – bezüg­lich des der­zei­ti­gen Pon­ti­fi­kats. Und das gilt auch für jene in der Kir­che, die sich selbst zu offi­zi­el­len Inter­pre­ten des Pap­stes ernannt haben. Der jüng­ste Fall ist der einer Argen­ti­nie­rin, die im ver­gan­ge­nen Sep­tem­ber dem Papst in einem Brief ihre Situa­ti­on als Frau geschil­dert hat, die seit 19 Jah­ren mit einem geschie­de­nen Mann ver­hei­ra­tet ist und des­halb dar­an gehin­dert ist, die Kom­mu­ni­on zu emp­fan­gen. Der Papst – berich­te­te der Mann – rief sie gleich nach Ostern an, ent­schul­dig­te sich für die ver­spä­te­te Ant­wort und sag­te ihr, daß sie getrost die Kom­mu­ni­on emp­fan­gen kön­ne und sich ohne­hin der Vati­kan mit die­sem Pro­blem befas­se.“

War­um behaup­te ich aber, daß Du um die Scha­le her­um­tanzt, Dich aber davor hütest, zum Kern zu kom­men, was ohne Zwei­fel bit­ter und schmerz­voll ist, für vie­le treue Katho­li­ken und vie­le treue Prie­ster sogar beschä­mend? Weil Du, trotz Dei­nes wah­ren Glau­bens und Intel­lekts Dir die zen­tra­le Fra­ge nicht stellst und kei­ne Ant­wort dar­auf gibst. Mit ande­ren Wor­ten: Wer ver­ur­sacht denn bestimm­te Miß­ver­ständ­nis­se, nicht sel­ten sogar sehr schwer­wie­gen­de, die dann akro­ba­ti­sche Aus­le­gun­gen ver­lan­gen, um zu sagen, daß der Papst das viel­leicht nicht gesagt hat, oder nicht so gesagt hat, oder wenn er es doch gesagt hat, damit nicht das sagen woll­te, was ande­re von dem miß­ver­stan­den haben, was er gesagt hat?

Es ist gera­de das manch­mal unbe­dach­te Reden von Jor­ge Mario Ber­go­glio, das häu­fig nicht klar, son­dern zwei­deu­tig und vage ist, vor allem wenn er sich äußern soll­te, wie es sich für den Römi­schen Papst Fran­zis­kus gehört.

Der Römi­sche Papst hat eine ihm eige­ne und vor allem uni­ver­sa­le Spra­che, und nicht irgend­ei­nen Jar­gon von „neben­an“. Der Römi­sche Papst ver­fügt eben­so über eige­ne For­men, über die er sich äußert: Homi­li­en, Loku­tio­nen, Enzy­kli­ken, Brie­fe und Apo­sto­li­sche Schrei­ben … und häu­fig wer­den die­se Tex­te vor ihrer Ver­laut­ba­rung, Ver­öf­fent­li­chung und Ver­brei­tung geprüft von den besten Theo­lo­gen, Phi­lo­so­phen, Histo­ri­kern, Juri­sten, Sozio­lo­gen, Poli­to­lo­gen, Diplo­ma­ten und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­auf­tra­gen, die etwas pro­fes­sio­nel­ler sind, als es Pater Fede­r­i­co Lom­bar­di ist, der dem wirk­li­chen Genie Joa­quin Navar­ro-Valls nach­ge­folgt ist, weil nach so vie­len Jah­ren, in denen das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt von einem füh­ren­den Ange­hö­ri­gen des Opus Dei gelei­tet wur­de, irgend­wie auch den Gegen­spie­lern, den Jesui­ten, ein Bon­bon gege­ben wer­den muß­te. Um uns zu ver­ste­hen: im gegen­tei­li­gen Fall wären die Din­ge anders ver­lau­fen, schließ­lich spre­chen wir von zwei Hun­den — wie eine alte Fabel sagt — die am sel­ben Kno­chen nagen wol­len, schlim­mer noch, die ihn in ihren Besitz brin­gen wol­len. Sowohl die einen wie die ande­ren sind der Kir­che und dem Papst­tum treu erge­ben, solan­ge die Kir­che und das Papst­tum das tun, was sie wol­len, andern­falls zögern sie nicht, mit gebo­te­ner Iro­nie zu erklä­ren, ja nicht die Schwei­zer Gar­de des Pap­stes zu sein.

Der Hei­li­ge Vater ist sowohl als Nach­fol­ger des Petrus als auch als Pri­vat­leh­rer frei, alle „Tele­fon­seel­sor­ge zu machen, die er will“, wäh­rend es aber Bischö­fen ver­schie­de­ner Welt­ge­gen­den, die in sehr schwie­ri­gen Situa­tio­nen der offe­nen Ver­fol­gung ihrer Orts­kir­chen und ihrer Gläu­bi­gen leben, nicht ein­mal gelingt emp­fan­gen zu wer­den. Oder wäh­rend gute Prie­ster, die gera­de dafür häu­fig inner­halb der Diö­ze­sen oder kirch­li­cher Struk­tu­ren einem regel­rech­ten kle­ri­ka­len Abschlach­ten aus­ge­setzt sind, nie eine Ant­wort auf ihre Bit­ten erhiel­ten, obwohl ihre Lage manch­mal wirk­lich him­mel­schrei­end ist.

Ich wer­de nicht auf­hö­ren im Römi­schen Papst Fran­zis­kus den recht­mä­ßi­gen Nach­fol­ger Petri zu sehen und zu ehren, so sehr es mich gleich­zei­tig betrübt, daß Jor­ge Mario Ber­go­glio zuwei­len zeigt, auch durch Aktio­nen einer „neu­en Tele­fon­seel­sor­ge“, daß er Pro­ble­me damit zu haben scheint, nicht mehr Simon zu sein. So deut­lich, daß man­che sogar einen schreck­li­chen Zwei­fel äußern, der ande­ren über­trie­ben scheint, der aber gera­de des­halb einer gründ­li­che­ren Über­le­gung bedürf­te: „Simon hat Petrus ent­thront“ (Mario Palma­ro und Ales­san­dro Gnoc­chi: Chri­stus ist kei­ne Opti­on unter vie­len, schon gar nicht für sei­nen Stell­ver­tre­ter auf Erden – War­um uns die­ser Papst nicht gefällt, 9. Okto­ber 2013). Ein Simon, der unter ande­rem nicht imstan­de scheint, ent­schie­den und deut­lich Ja zu sagen, wenn es Ja ist und Nein zu sagen, wenn es Nein ist, im Bewußt­sein, daß das zuviel, aber in die­sen Zei­ten auch das zuwe­nig, vom Bösen kommt (vgl. Mt. 5,37).

Wenn Du meinst, dann spiel wei­ter mit der Scha­le des „Wer hat nicht ver­stan­den?“, um den Kern, das wirk­li­che The­ma nicht auf­grei­fen zu müs­sen: „Wer ist es denn, ganz kon­kret, der sich schlecht aus­drückt?“
Ich wer­de nun ver­su­chen, zu erklä­ren, wer sich schlecht aus­drückt, indem ich aus­zugs­wei­se die Gedan­ken eines pri­va­ten Gesprächs zwi­schen mir und einem geschätz­ten Mit­bru­der im Prie­ster­amt und erfah­re­nen Theo­lo­gen, dem Domi­ni­ka­ner Gio­van­ni Caval­co­li wie­der­ge­be.

„(…) Der welt­wei­te Erfolg des Pap­stes hängt damit zusam­men, daß die gro­ßen Strö­mun­gen und die ober­sten Mäch­ti­gen der Lai­zi­sten, Frei­mau­rer, Libe­ra­len, Befrei­ungs­theo­lo­gen und Moder­ni­sten ihn – indem sie sich völ­lig irren und täu­schen – für einen der ihren hal­ten. Und er scheint sich der­zeit ja tat­säch­lich nicht sehr dar­um zu bemü­hen, die­ses unheim­li­che Miß­ver­ständ­nis auf­zu­klä­ren. Ganz im Gegen­teil, manch­mal hat man fast den Ein­druck, daß er mit die­sem Miß­ver­ständ­nis auf unüber­leg­te und gefähr­li­che Wei­se spielt. Bei vie­len Gele­gen­hei­ten steht er nur auf einer Sei­te und ver­nach­läs­sigt die ande­re und erscheint dadurch ein­sei­tig und par­tei­isch. Man den­ke nur an die kom­mis­sa­ri­sche Ver­wal­tung für die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta, die sich „schul­dig“ gemacht haben – und wir wis­sen es genau – inter­na­tio­na­le Tagun­gen orga­ni­siert zu haben, um die Theo­lo­gie aller gefähr­li­chen Stars der Nou­vel­le Théo­lo­gie zu demon­tie­ren, ange­fan­gen von Karl Rah­ner (bei­spiels­wei­se). Treff­lich unter­stützt wur­den sie in die­ser höchst ver­dienst­vol­len Auf­ga­be von Anto­nio Livi, Gio­van­ni Caval­co­li und in deren India­ner­re­ser­vat, in das sie ver­bannt sind, auch ich irgend­wann vor­ge­sto­ßen bin.

Mit schmerz­li­cher Betrüb­nis müs­sen wir fest­stel­len, daß der Papst vom Fort­schritt spricht, aber nicht von der Tra­di­ti­on, daß er die Unbe­weg­lich­keit kri­ti­siert, aber nicht den Histo­ris­mus, daß er das Kon­kre­te betont, aber nicht das Uni­ver­sa­le, daß er vom sub­jek­ti­ven Gewis­sen spricht, aber nicht vom objek­ti­ven, daß er von der Pra­xis spricht, aber nicht von der Leh­re, vom Volk, aber nicht von der Hier­ar­chie, von der Wahr­heit, aber nicht von der Häre­sie, vom Wort Got­tes, aber nicht vom Dog­ma, von der Öku­me­ne, aber nicht von den Irr­tü­mern gewis­ser getrenn­ter Brü­der, von der Barm­her­zig­keit, aber nicht von der Gerech­tig­keit. Er zitiert das Zwei­te Vati­ka­num, aber nicht das Erste Vati­ka­num, das unter ande­rem das Dog­ma ent­hält, das ihn unmit­tel­bar betrifft, eben­so­we­nig das Kon­zil von Tri­ent, ohne das weder das Erste Vati­ka­num noch das Zwei­te Vati­ka­num über­haupt denk­bar gewe­sen wären. Er zeigt mit dem Fin­ger auf bestimm­te flam­men­de Gläu­bi­ge und bezeich­net sie als Pela­gia­ner, scheint aber zu ver­ges­sen, was theo­lo­gisch und dog­ma­tisch prä­zi­se, klar und exakt der hei­li­ge Augu­sti­nus in De natu­ra et gra­tia im Wider­spruch zu dem bekräf­tig­te, was ein eben­so her­aus­ra­gen­der, wie häre­ti­scher Kopf wie Pela­gius ver­trat. Viel­leicht macht er sich vor, die Men­schen auf die­se Wei­se für Chri­stus zu gewin­nen. Soll­te er das wirk­lich glau­ben, gibt er sich einer from­men Illu­si­on hin, die zudem auch noch sehr gefähr­lich ist.“

Ari­el S. Levi di Gual­do

Erst­ver­öf­fent­li­chung: Ris­cos­sa Chri­stia­na
Einleitung/Übersetzung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Ris­cos­sa Chri­stia­na

34 Kommentare

    • Man könn­te erken­nen, ob er bewußt und aktiv als fal­scher Pro­phet auf­tritt — oder ob sich der Anschein des fal­schen Pro­phe­ten aus einer sich selbst­er­fül­len­den Pro­phe­zei­hung des domi­nie­ren­den Zeit­gei­stes speist. Im Grun­de haben Sie aber Recht, bei­des kann auf ähn­li­che Kon­se­quen­zen hin­aus­lau­fen. Die erste­re Vari­an­te wäre aber wahr­lich unheim­lich.

      • Was auch immer, er bringt die Kir­che noch um das Ver­trau­en der ver­blie­be­nen Gläu­bi­gen, wenn das mög­lich sein soll­te. Was er redet, ist wenig hilf­reich. Ich den­ke nur an die Fle­der­maus­men­schen. Das tut ja weh und das Zitat aus sei­ner latein­ame­ri­ka­ni­schen Hei­mat von der hei­ßen Milch und den Kühen. Für Glü­bi­ge ist das kein Stoff.

        • Nur Chri­sten kön­nen Fle­der­mäu­se sein:
          „Das ist eine Krank­heit der Chri­sten: Wir haben Angst vor der Freu­de. Es ist bes­ser zu den­ken: ‚Ja, Gott exi­stiert, er ist da. Jesus ist auf­er­stan­den, er ist da.‘ Ein wenig distan­ziert. Wir fürch­ten uns vor der Nähe Jesu, weil sie uns erfreut. Und so zie­hen eini­ge das Begräb­nis vor, stimmt’s? Das gan­ze Leben scheint ihnen ein Begräb­nis. Sie bevor­zu­gen die Trau­rig­keit und nicht die Freu­de. Sie sind nacht­ak­tiv, sie mei­den das Licht, befin­den sich im Schat­ten. Wie die­se Tie­re, die nur in der Nacht aktiv sind. Aber bei Tages­licht, da kön­nen sie nichts sehen. Wie Fle­der­mäu­se. Und mit ein wenig Humor könn­te man sagen, dass man­che Chri­sten Fle­der­mäu­se sind – weil sie mehr dem Schat­ten des Herrn fol­gen als sei­nem Licht und sei­ner Prä­senz.“

          Die­ser Text stammt von der Web­sei­te http://de.radiovaticana.va/news/2014/04/24/der_papst_und_die_christlichen_fledermäuse/ted-793421
          des Inter­net­auf­tritts von Radio Vati­kan

          http://de.radiovaticana.va/news/2014/04/24/der_papst_und_die_christlichen_fledermäuse/ted-793421

  1. „Dazu gehö­ren auch schi­zo­phre­ne Erklä­rungs­va­ri­an­ten, wie die Unter­schei­dung eines „offi­zi­el­len“ Pap­stes und eines „pri­va­ten“ Pap­stes, als sei der Han­deln­de in bestimm­ten Fäl­len Papst Fran­zis­kus, in ande­ren Jor­ge Mario Ber­go­glio.“ -

    …und die Auf­gip­felung die­ser Schi­zo­phre­nie ist, den „offi­zi­el­len Papst“ nun noch in einen weit­ge­hend den­noch in pri­va­ter Mei­nung spre­chen­den, also „fehl­ba­ren“, und anson­sten in einen nur ca. alle 100 Jah­re, die es ihm für einen kur­zen ex cathe­dra-Akt ein­mal gestat­tet ist, aus dem Dorn­rös­chen­schlaf wach­ge­küsst zu wer­den, kurz „unfehl­bar“ zu sein und anschlie­ßend gleich wie­der wei­ter­zu­schla­fen zu sol­len, zu zer­tei­len…
    (Mot­to: „Sel­ten erleuch­tet, anson­sten über­flüs­sig“ — moder­ni­sti­sche Deu­tung von „pastor aeter­nus“)

  2. ich bin so dank­bar auf die­se Wei­se Arie Levi di Gual­do hören zu kön­nen-er spricht mir aus der See­le. Das Ambi­va­len­te, Reisserische,agere con­tra in emp­find­li­chen Din­gen-es ist eine Qual ‑nicht nur für mich arme sün­di­ge Seele.Ich mei­ne wir müs­sen manch­mal mehr auf Jesus Chri­stus, den Gekreu­zig­ten und Auf­er­stan­de­nen schau­en, der bei uns bleibt bis zur Voll­endung-mehr auf Ihn als auf sei­nen Stell­ver­tre­ter, sal­vo honore.Irritationen auf die­ser Sei­te hat es immer gege­ben-essen­tia und exi­sten­tia sind eben in jedem Geschöpf fun­da­men­tal unter­schie­den, der Gedan­ke an Cle­mens­VI, Urban VI, Alex­an­der VI bestä­tigt das.
    ergo:oremus pro pon­ti­fice nostro fran­cis­ce, Domi­nus Jesus Chri­stus con­ser­vet eum ac nos in omni ope­re bono et custo­di­at ab omni malo et per­du­cat ad vitam aeter­nam.

  3. Ein wun­der­ba­rer Brief, in dem alles, was einen Katho­li­ken am der­zei­ti­gen Pon­ti­fi­kat irri­tiert, auf den Punkt gebracht ist. Wahr­schein­lich ist es so, dass Papst Fran­zis­kus glaubt, in der Vag­heit, im Offen­las­sen, mis­sio­nie­ren zu kön­nen. Er will die vom Glau­ben Abge­fal­le­nen schein­bar nicht durch die Leh­re der Kir­che ver­schrecken, bedenkt aber nicht, dass ohne Wahr­heit auch der Glau­be sich nicht tie­fer fun­die­ren kann. Ein lau­er Glau­be, der allen Fra­gen aus­weicht, der kei­ne kla­re Leh­re hat, mag kurz­fri­stig die ohne­hin nur noch im Ober­fläch­li­chen sich wohl­füh­len­den Men­schen unse­rer Zeit anspre­chen, spä­te­stens wenn dann doch der Glau­be uns etwas abfor­dert, das Kreuz nicht län­ger ver­leug­net wer­den kann, wer­den sich die gan­zen lau­en Gläu­bi­gen wie­der dem „Spaß“ zuwen­den. Inso­fern ist der Papst tat­säch­lich im Irr­tum befan­gen, wenn er meint, so der Kir­che und der Glau­bens­ver­kün­di­gung die­nen zu kön­nen. Im Gegen­teil, vie­le Gläu­bi­ge füh­len sich tief ver­un­si­chert und lei­den schwer unter der Pro­fa­nie­rung der Ver­kün­di­gung. Eine bezugs­lo­se Barm­her­zig­keit ent­leert den Glau­ben und nimmt ihm sei­ne eigent­li­che Tie­fe, die ja immer nach den letz­ten Din­gen aus­greift. Der Glau­be ver­la­gert sich ins Welt­li­che, wird zum blo­ßen Sozi­al­pro­gramm, wie es die Befrei­ungs­theo­lo­gie, von der Ber­go­lio nicht unbe­rührt ist, sieht. Hof­fen wir, dass der Papst unter Ein­wir­kung des Hei­li­gen Gei­stes suk­zes­si­ve aus den fla­chen Glau­bens­ge­wäs­sern her­aus­fin­det.

    • Sua­rez,
      irgend­wann im Leben eines Jeden kommt der Zeit­punkt, wo er Far­be beken­nen muss.
      Wo er nach­zu­den­ken gezwun­gen ist und um eine kla­re Ent­schei­dung nicht mehr her­um kommt.
      Wo er sich also fra­gen muss: „Wie hal­te ich es mit Gott? Was bedeu­tet mir der Glau­be?“
      Die­se Ent­schei­dung wird dann Richt­schnur für sein zukünf­ti­ges Leben sein.
      Ich gehe davon aus, dass die­ser Zeit­punkt auch irgend­wann im Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus kom­men wird.
      Wo er sich klar posi­tio­nie­ren muss, wo es kein zwei­deu­ti­ges und zu Miss­ver­ständ­nis­sen ein­la­den­des Han­deln für ihn geben kann.
      Dann wer­den wir erken­nen, wer Papst Fran­zis­kus wirk­lich ist und was er wirk­lich will.
      Ich hof­fe noch irgend­wie!

      • Ich weiß nicht, wor­auf da noch zu war­ten sein soll­te. Er hat sich doch schon genug posi­tio­niert. Spä­ter wur­de das wie­der bemän­telt, aber mir reicht das, was er sich bis­her gelei­stet hat, aus. Miß­ver­ständ­nis­se sind für mich sei­ne Äuße­run­gen schon lan­ge nicht mehr. Die Umstürz­ler in unse­rer Kir­che kann man mit ihrem Mann in Rom indes auch nicht benei­den, denn die theo­lo­gi­schen Fähig­kei­ten Ber­dogli­os geben eigent­lich zu einer sol­chen Kar­rie­re kei­nen Anlass.

    • Die ein­zi­ge Fra­ge zu Ber­go­glio (pri­vat) bzw. Fran­zis­kus (Papst) ist doch die, hat­ten die Refor­mer denn wirk­lich nie­mand ande­ren auf­zu­bie­ten als die­sen schwä­cheln­den Theo­lo­gen ? Ist das so eine Art Pro­be­lauf für künf­ti­ge Pro­te­stan­tie­rungs­un­ter­neh­men ?
      Die Medi­en mögen ihn mit wel­chen Absich­ten dahin­ter kann man erra­ten. Vie­len Gläu­bi­gen kann er nichts sagen. Viel­leicht sind wir doch als Fle­der­maus­chri­sten mit zu hei­ßer Milch über­for­dert ?

  4. Die Gren­ze des Erträg­li­chen ist erreicht. Ich hof­fe instän­dig, daß die­ses Elend sehr bald ein Ende nimmt. Von den näch­sten Papst erfle­he ich, daß er den Mut hat, die Kir­che vom II. Vati­ca­num und all sei­nen Fol­gen zu erlö­sen: NOM aus der Kir­che für immer ung ewig zu ver­ban­nen, natür­lich dann als Fol­ge davon die wah­re Hl. Mes­se als ein­zig gül­ti­ges Mess­OP­FER wie­der in sein Recht ein­zu­set­zen und als Zei­chen der Buße (Umkehr) 10 Jah­re lang TÄGLICHE eucha­ri­sti­sche Anbe­tung nach der Hl. Mes­se in ALLEN Kir­chen anord­nen. Damit die Kir­che wie­der zeigt und lebt, um wen es eigent­lich geht: Jesus Christ, der um unse­res Hei­les wil­len Mensch gewor­den ist und uns am Kreuz und durch sei­ne Auf­er­ste­hung Genug­tu­ung beim Vater, der das Ziel jedes Hei­li­gen Mess­op­fers ist, erwirkt hat.

    Lau­de­tur Jesus Chri­stus!!

    • Bra­vo dan­ke Herr Schoe­n­ber­ger,
      ich den­ke aber die Mehr­heit des Kle­rus denkt nicht wie Sie.
      Ist es nicht das Zei­chen des Unter­gangs wenn Lai­en fröm­mer sind als der Kle­rus?
      Hal­ten Sie durch und besu­chen Sie die alte Mes­se wo immer es geht, im NOM kann man eigent­lich nur die Wand­lung noch ver­fol­gen, beim Rest darf man nicht zuge­gen sein.
      Ora por nobis !

      • Lei­der muss ich da bei­pflich­ten. Mit Tei­len der Umstürz­ler gehen wir doch wohl einig, dass ihr näch­ster Front­mann uns vor so viel theo­lo­gi­scher Pein­lich­keit ver­schont. Die Kir­che lebt wei­ter so oder so. Das Oster­ge­sche­hen ist von kei­nen Mehr­heits­rän­ken abhän­gig.

  5. O Tem­po­ra o mores !!!!!!
    Ach was waren das noch Zei­ten in denen ein Papst sich um die Din­ge der Kir­che küm­mer­te und qua­si als Zucht­mei­ster den nach­läs­si­gen Kle­rus wie­der auf die rech­te Bahn brach­te.
    Zuge­ge­ben, mit dem Kon­zil fast eine unlös­ba­re Auf­ga­be, aber Bene­dikt hats ver­sucht, sogar Johan­nes Paul II hat in der deut­schen Abtrei­bungs­de­bat­te Rück­grat bewie­sen (damals gab es aber neben Bischof Dyba noch ein bis zwei ver­nünf­ti­ge Bischoe­fe in Deutsch­land).
    Heu­te ist der Mann in Weiss Ever­y­bo­dys dar­ling (und damit ever­y­bo­dys Depp ‑Zitat FJ Strauss‑, Gott hab ihn selig) er macht statt sei­ner Arbeit komi­sche Tele­fon­an­ru­fe, labert zwei­deu­ti­ges Zeug mit der Pres­se und hat deut­sche Ein­flü­ste­rer ala Kas­per! Erschüt­ternd!

    Das Kon­zil wird mit die­sem Herrn, der eine der glo­rio­se­sten Fehl­be­set­zun­gen in die­sem Amt ist, die es gibt, hof­fent­lich zu Gra­be getra­gen, sein Nach­fol­ger braucht die Arme­en der himm­li­schen Heer­scha­ren als Hil­fe, die­sen Augi­as­stall, Rom, wie­der in Ord­nung zu brin­gen.
    Es kann nicht mehr lan­ge Dau­ern, denn Chri­stus kommt hof­fent­lich dann wenn die Not am gröss­ten ist.
    Mor­gen an der unse­li­gen Hei­lig­spre­chungs­par­ty wäre doch ein guter Zeit­punkt für ein himm­li­sches NEIN, so nicht.
    Wer dus­se­li­ge Kon­zi­li­en ein­be­ruft, Assi­si­tref­fen ver­ur­sacht und den schlimm­sten Fein­den der Kir­che, den Mos­lems vor lau­ter Igno­ranz ihren Koran kuesst, aber die letz­ten treu­en FSSPX exkom­mu­ni­ziert, der erfüllt Men­schen­wil­len, aber nie­mals Chri­sti For­de­rung.
    Bit­te Papst Franz, tu Dir und Chri­stus einen Gefal­len und tritt zurück !

  6. Bei allen Rela­ti­vie­run­gen und „pasto­ra­len Ein­zel­fäl­len“ stellt sich die Fra­ge nach der Wahr­heit und nach der Gerech­tig­keit. Wo ist die Gren­ze und schiebt sich die­se nicht immer wei­ter fort? Das Kir­chen­recht hat sich über Jahr­hun­der­te her­aus­ge­bil­det und hat die Auf­ga­be die­se vie­len Fra­gen zu klä­ren, auf dem Boden der Dog­men. Was gilt, wenn es nicht gilt? Im End­ef­fekt schützt es die Schwa­chen, die ohne Macht und Bezie­hun­gen sind.
    Auch im öffent­li­chen Leben haben sich vie­le Katho­li­ken ange­passt und akzep­tie­ren ach­sel­zuckend Din­ge, die sie vor zwei, drei Jahr­zehn­ten noch von sich gewie­sen hät­ten.
    Es lohnt sich in die­sen Tagen die Tex­te Bene­dikt XVI zum The­ma „Rela­ti­vis­mus“ zu lesen, eine Gefahr die er erkannt und vor­aus­ge­se­hen hat und genau auf die­sem Weg befin­den wir uns.

    • So ist es.

      Ber-Gog-lio ver­wirrt, bringt durch­ein­an­der und rela­ti­viert — und der Katechon Bene­dikt wur­de bei­sei­te gescho­ben.

      • Dan­ke. Das ist auch mein Ver­ständ­nis der Ent­wick­lung. Das Ereig­nis mor­gen in Rom ist „gro­ßes Kino“.

        • Trotz­dem ist es mir gestern ‑unab­hän­gig von allen Wid­rig­kei­ten- wie­der deut­lich bewusst gewor­den, wie froh ich bin, katho­lisch zu sein.

  7. Inzwi­schen hat sich der Papst mit dem jüdi­schen Putsch­pre­mier von Ukrai­ne in Rom getrof­fen, der nimmt mor­gen an der Hei­lig­spre­chung von Johan­nes Paul II. teil. Ich wäre rat­los wenn ich nicht wüss­te aus der Erschei­nung von La Salet­te 1846, dass Rom auf dem Weg ist der Sitz des Anti­chri­sten zu wer­den

  8. Das eine ist die Kir­che, wo ein Papst zu Den­ken gibt und ver­schie­de­ne Pro­phe­zei­un­gen der letz­ten Jahr­zehn­te auf eine sol­che Situa­ti­on wie wir sie heu­te haben hin­wei­sen.

    Das ande­re ist die Poli­tik. Mir ist u.a. fol­gen­des auf­ge­fal­len:
    Matteo Ren­zi, neu­er Mini­ster­prä­si­dent Ita­li­en, Jg. 74,
    Joseph Mus­cat, neu­er Pre­mier­mi­ni­ster, Jg. 74,
    Arsenij Jazen­juk, neu­er Mini­ster­prä­si­dent Ukrai­ne, Jg. 74,
    … es gibt viel­leicht noch ande­re.
    Bezeich­nend für alle drei ist auch ihr popu­lä­res Auf­tre­ten in der Öffent­lich­keit und wofür sie ste­hen. Das ver­heisst nichts Gutes!
    Dann: In Tune­si­en hat es ange­fan­gen mit dem Putsch der Regie­run­gen. Seit­her wer­den sol­che Macht­wech­sel in diver­sen Län­dern über die gan­ze Welt ver­teilt erzwun­gen. Und immer läuft es nach einem ähn­li­chen Muster ab. Nur ein Zufall?
    Ihr mögt mich jetzt viel­leicht belä­cheln: Aber was jetzt in Kir­che und Poli­tik abläuft, hat einen Zusam­men­hang.

  9. Es ist nur noch ein Alp­traum, der seit jenem Tag im Jah­re 2013 immer wie­der­kehrt. Als Ber­go­glio auf den Bal­kon trat, wuß­ten wir, die wir dies vor dem Fern­se­her anschau­ten sofort, was die Stun­de geschla­gen hat. Zum zwei­ten Mal, seit dem Rück­tritt S.H. Papst Bene­dikt XVI. waren wir im Mark getrof­fen. Neben den stän­di­gen Aktio­nen Ber­go­gli­os lässt uns aber eine Sache vor inne­rem Zorn beben: die soge­nann­ten „Kon­ser­va­ti­ven“, die anschei­nend von allen guten Gei­stern ver­las­sen, jeden noch so gro­ßen Schwach­sinn aus Rom hoch­ju­beln. Jeder Ein­zel­ne muß nament­lich erfasst wer­den mit sei­nem Aus­sa­gen, damit sich kei­ner her­aus­re­den kann, wenn die Kir­che, wie wir sie kann­ten in Trüm­mern liegt. Beson­ders die­se Typen sind dar­an schuld, dass das ein­fa­che, noch gläu­bi­ge Volk sich ein­re­det, es wäre alles nur eine Fra­ge des Sti­les. Was da pas­siert ist schon lan­ge kei­ne Fra­ge des Sti­les mehr, son­dern geht an die Sub­stanz. Ich dre­he mich mitt­ler­wei­le nur noch ange­wi­dert weg, wenn ich das ekel­haf­te Geju­bel angeb­lich from­mer Katho­li­ken höre, die die Zer­stö­rung der Kir­che beju­beln.

    • Es macht die Rat­ten eben nicht nütz­lich, daß sie als letz­te das sin­ken­de Schiff ver­las­sen.

    • Stimmt schon, was da zusam­menora­kelt wird, ist nicht mehr fei­er­lich. Man geht von der irri­gen Annah­me aus, dass Kri­tik am Papst unka­tho­lisch sei. Das ist sie aber nicht schon um ihret wegen, son­dern es kommt auf die Inhal­te an.

    • @marcellinus,
      ja, weil sie, das dum­me Volk, es nicht wis­sen wol­len: Die­ser mit­nich­ten „hei­li­ge“ J.P.II. (eben­so Joh. XXIII) hat mit sei­nem Stil eines Volks­ver­füh­rers und sei­ner äußerst sub­ti­len Art, die Bibel falsch aus­zu­le­gen, dem dum­men Volk Sand (kilo­wei­se!!) in die Augen gestreut. Die­se bei­den Päp­ste sind die größ­te Kata­stro­phe der gesam­ten Kir­chen­ge­schich­te, incl. dem II.Vaticanum, selbst­re­dend. Aber die Hl. Kir­che Got­tes hat auch 200 Jah­re Aria­nis­mus und aller­lei ande­re schwer­ste Häre­si­en über­lebt. Erin­nern wir uns des Vaters der Glau­ben­den, Abram, der auf den Anruf eines ihm unbe­kann­ten Got­tes alle Sicher­heit eines guten Lebens im Zel­te sei­nen Vaters Ter­ach, auf­brach mit sei­ner Sip­pe, in „das Land, daß ich dir zei­gen wer­de.“ … … Im Mat­thä­us-Evan­ge­li­um steht das tief­grün­di­ge Gleich­nis vom Unkraut: Matth. 13:24–30, dort steht… …V.30: „Laßt bei­des mit ein­an­der wach­sen bis zur Ern­te; (Wei­zen und Unkraut) wenn dann die Ern­te da ist, will ich den Schnit­tern sagen: sam­melt zuerst das Unkraut und bin­det es in Bün­del, um es zu ver­bren­nen. DEN WEIZEN ABER BRINGT IN MEINE SCHEUNE.“ Ver­su­chen wir doch mal unser GOTTVERTRAUEN zu stär­ken! Wie Abra­ham ein­fach in aller Schlicht­heit zu glau­ben!!
      Auch die Frei­mau­rer wer­den NICHT die Sie­ger sein, son­dern der gekreu­zig­te UND AUFERSTANDENE Herr hat schon GESIEGT.

      Alles was uns obliegt ist, den GLAUBEN AN DIESEN JESUS CHRISTUS, IHN ZULIEBEN, bei uns ein­zu­las­sen!!
      In Eph. 2: 8–9 steht: “ Aus Gna­de seid ihr geret­tet auf Grund des Glau­bens; und das nicht aus euch selbst, nein, Got­tes Geschenk ist es; nicht aus Wer­ken, damit sich nie­mand rüh­me.“

      Auch wenn Päp­ste Irr­leh­ren ver­brei­ten oder fei­ge vor den Wöl­fen davon lau­fen: jeder EINZELNE, ist nach dem Tode ALLEINE vor dem Rich­ter­stuhl Chri­sti. und des­halb muß JDER FÜR SICH ALLEINE ent­schei­den, wem er fol­gen möch­te: dem Miet­ling oder dem ein­zig wah­ren Hir­ten, Jesus Chri­stus! So ein­fach ist die gan­ze Geschich­te.
      Wer glaubt, ist nie­mals allei­ne, kennt kei­ne Ein­sam­keit, Chri­stus der HERR ist immer bei mir!!

      LAUDETUR JESUS CHRISTUS !!

      • Franz Schön­ber­ger
        Dan­ke für Ihren ermu­ti­gen­den Bei­trag.
        Das Gleich­nis vom Unkraut auf dem Acker muss oft dafür her­hal­ten, Irr­leh­ren und Unmo­ral in der Kir­che zu dul­den. Der Herr sagt aber aus­drück­lich, dass der Acker die Welt ist — da steht nicht, dass die Kir­che einem Acker vol­ler Unkraut neben dem Wei­zen zu glei­chen habe!
        Wie die Kir­che, die Gemein­de Chri­sti, aus­se­hen soll, das erfah­ren wir beson­ders aus den Brie­fen der hll. Apo­stel im NT, beson­ders des hl. Pau­lus, aber auch aus der Apo­stel­ge­schich­te und den Schrei­ben an die sie­ben Gemein­den in der Apo­ka­lyp­se. Davon ist die katho­li­sche Kir­che heu­te weit ent­fernt.

  10. Es wäre in der Tat wün­schens­wert, dass Papst Fran­zis­kus als Stell­ver­tre­ter Chri­sti auf Erden sein ober­stes Lehr‑, Prie­ster- und Hir­ten­amt mit ein­deu­ti­ger Festig­keit auf dem Fun­da­ment der hl. Tra­di­ti­on aus­üben wür­de. Nur so könn­te der — von bestimm­ten Krei­sen nicht ungern geför­der­te — Ver­dacht aus­ge­räumt wer­den, die Kir­che wäre auf „Dia­log­kurs“ mit „mehr­heits­be­stimm­ten gesell­schaft­li­chen Trends“.

    Bischof Huon­der von Chur warnt vor dem „nur noch rela­tiv Katho­lisch­sein“:
    -
    „Ich stel­le fest, dass.…offenbar ein Rie­sen­druck herrscht,
    gän­gi­ge gesell­schaft­li­che Stan­dards auch in der Kir­che zu über­neh­men.
    Dabei hat sich die Kir­che nie von der Mehr­heit abhän­gig gemacht.
    [….]
    Denn „seit 2000 Jah­ren ist die katho­li­sche Kir­che der Wei­sung Jesu gefolgt.
    Wenn sie gesell­schaft­li­chen Trends nach­lau­fen wür­de, wäre sie nicht mehr römisch katho­lisch, son­dern nur noch rela­tiv katho­lisch“
    -

  11. „Alles ist super, was der Papst macht“, läßt sich für einen halb­wegs gerad­li­ni­gen Men­schen nicht durch­zie­hen. Vati­ka­num II-Kon­ser­va­ti­ve tun sich in ihren Eier­tän­zen da schwer. Die neue­ste Geschich­te Ber­go­gli­os von den Fle­der­maus­men­schen ist kaum aus­zu­hal­ten vor der­ber Dar­stel­lung.

  12. Papst Fran­zis­kus sag­te am Abend sei­ner Wahl, daß er vom Ende der Welt kom­me. Es war kein Scherz.
    Sicher­lich hat­te er dabei nicht nur die Geo­gra­fie im Auge, son­dern er emp­fin­det sich selbst als „Rand­stän­di­ger“ (in) der Kir­che. Jeden­falls redet und han­delt er durch­aus danach.
    Er sagt, daß die Kir­che an die Rän­der gehen müs­se- nur wel­che Kir­che? Er kann doch nur die Kir­che „der Mit­te“, die Kir­che der Über­lie­fe­run­gen der Glau­bens­leh­ren und der guten Tra­di­tio­nen gemeint haben. Aber genau damit hat er‚s nicht (so).Seine Wor­te sind somit ein Wider­spruch in sich selbst. Ein Blin­der kann einem Blin­den den Weg nicht wei­sen: bei­de wer­den in die Gru­be fal­len sagt der Herr. Und ein Kran­ker kann einen Kran­ken nicht hei­len. Davon ist im Evan­ge­li­um kei­ne Rede, denn der Herr han­delt und spricht als Arzt.

    Der Mann, Papst Fran­zis­kus, ist offen­kun­dig mit sich und in sich selbst ein Wider­spruch.
    Auch unser Herr und Erlö­ser ging und geht an die Rän­der (und Sün­der sind wir alle), aber doch nicht unter Auf­ga­be oder Ver­schwei­gen oder Hint­an­stel­lung der Gebo­te und guten Leh­ren.
    Ein Papst aber kann nicht selbst ein Rand­stän­di­ger sein. Das wider­spricht ganz und gar dem Wesen des Amtes. Er scheint so, daß er nicht Papst sein will, obgleich er das Amt für sei­ne Zwecke benutzt. Das wäre dann ein Miß­brauch.

    • Hat­te das schon ein­mal an ande­rer Stel­le gesagt:
      Man kann die Brei­te der Kir­che nicht an der Spit­ze aus­wal­zen.

      • Den letz­ten Satz ver­ste­he ich nicht. Ist wohl auch nicht für die Katho­li­zi­tät von Belang. Das Geschwätz von den Rän­dern ist der­art uner­träg­lich gewor­den. Soll Ber­doglio doch zu den Rän­dern, im Vati­kan brau­chen wir ihn nicht.

    • Der „Papst vom Ende der Welt“, das kann man in n o c h einem Sinn ver­ste­hen: als Papst vom Ende die­ses Äons, die­ser an ihr Ende gelan­gen­den Welt­zeit.

    • „Papst“ Fran­zis­kus sag­te am Abend sei­ner Wahl, dass er vom Ende der Welt kom­me. Nein — Vom Ende des Mon­des oder bes­ser gesagt,von hin­ter dem Mond. Denn was die­ser nach­ge­mach­te Mensch in die Welt hin­aus­po­saunt, ist gelin­de gesagt Non­sens minus 0.

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