Steinigung für Ehebruch im Sultanat Brunei — Einführung der Scharia wahrscheinlich am 30. April

Hassanal_Bolkiah(Bandar Seri Bega­wan) Im süd­ost­asia­ti­schen Sul­ta­nat Bru­nei tritt nicht mit heu­ti­gem Tag wie ursprüng­lich ange­kün­digt die Scha­ria, das isla­mi­sche Gesetz in Kraft. Mit der Ein­füh­rung der Scha­ria ist eine Reform des Straf­ge­setz­bu­ches ver­bun­den, die  die Ein­füh­rung der Stei­ni­gung für Ehe­bruch, die Ampu­ta­ti­on von Hän­den oder Füßen für Dieb­stahl und die öffent­li­che Aus­peit­schung für Alko­hol­kon­sum und die Todes­stra­fe bei Belei­di­gung des Islam vor­sieht.
Als Grund für die Ver­schie­bung wur­de offi­zi­ell „höhe­re Gewalt“ genannt. Inof­fi­zi­ell nann­ten Regie­rungs­krei­se die Abwe­sen­heit von Sul­tan Hass­anal Bol­kiah, der sich gera­de auf Staats­be­such in Sin­ga­pur auf­hält.

Der Sul­tan hat­te mit Nach­druck die Ein­füh­rung der Scha­ria betrie­ben. Er gilt im Sul­ta­nat als ein­zi­ge „mora­li­sche Auto­ri­tät“, die einen so weit­rei­chen­den Schritt wie die Ein­füh­rung des isla­mi­schen Geset­zes durch­füh­ren kön­ne.

Ein neu­er Ter­min wur­de noch nicht genannt. Regie­rungs­krei­se spre­chen jedoch von einem „sehr nahen Ter­min“. Unver­än­dert bleibt das Datum 30. April für das Inkraft­tre­ten des neu­en Straf­ge­setz­bu­ches auf der Grund­la­ge der Scha­ria. Dann tre­ten die genann­ten und wei­te­re Stra­fen in Kraft und damit auch die Todes­stra­fe für Ehe­bruch und Belei­di­gung des Islam.

Text: Asianews/Giuseppe Nar­di
Bild: Asia­news

2 Kommentare

  1. Ein­mal mehr unver­blümt auf­ge­zeigt: Der vom Feld­herrn Moham­med gegrün­de­ten Irr­leh­re Islam sind Gna­de und Erlö­sung unbe­kannt.

Kommentare sind deaktiviert.