Predigt von Papst Franziskus in der Chrisam-Messe im Petersdom

Papst Franziskus Chrisammesse 2014
Papst Fran­zis­kus: Chri­sam-Mes­se 2014 im Peters­dom

(Vati­kan) Papst Fran­zis­kus zele­brier­te am Vor­mit­tag des heu­ti­gen Grün­don­ners­tag die Chri­sam-Mes­se. Im Peters­dom hat­ten sich dazu die Prie­ster der Diö­ze­se Rom ver­sam­melt. Der Papst sprach in sei­ner Pre­digt von den „drei Schwe­stern“ Armut, Treue und Gehor­sam und ermahn­te die Prie­ster zum Gehor­sam gegen­über der Kir­che. Die „Freu­de des Prie­sters“ habe drei Wesens­merk­ma­le: sie sei eine Freu­de die „salbt“, die „unver­gäng­lich“ und „mis­sio­na­risch“ ist.

CHRISAM-MESSE
PREDIGT VON PAPST FRANZISKUS

Vati­ka­ni­sche Basi­li­ka
Grün­don­ners­tag, 17. April 2014

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Gesalbt mit dem Öl der Freude

Lie­be Mit­brü­der im prie­ster­li­chen Dienst,

im Heu­te des Grün­don­ners­tags, an dem Chri­stus uns bis zur Voll­endung geliebt hat (vgl. Joh 13,1), geden­ken wir des fro­hen Tags der Ein­set­zung des Prie­ster­tums und des Tags unse­rer Prie­ster­wei­he. Der Herr hat uns in Chri­stus mit dem Öl der Freu­de gesalbt, und die­se Sal­bung lädt uns ein, die­ses gro­ße Geschenk – den Froh­sinn, die prie­ster­li­che Freu­de – zu emp­fan­gen und sie uns zu Eigen zu machen. Der Froh­sinn des Prie­sters ist ein kost­ba­res Gut nicht allein für ihn, son­dern für das gan­ze gläu­bi­ge Volk Got­tes: jenes gläu­bi­ge Volk, aus des­sen Mit­te der Prie­ster beru­fen wird, um gesalbt zu wer­den, und zu dem er gesandt ist, um zu sal­ben.

Gesalbt mit dem Öl der Freu­de, um mit dem Öl der Freu­de zu sal­ben. Die Freu­de des Prie­sters hat ihre Quel­le in der Lie­be des Vaters, und der Herr möch­te, dass die Freu­de über die­se Lie­be »in uns« sei und dass sie »voll­kom­men« sei (vgl. Joh 15,11). Ich den­ke ger­ne an die Freu­de im Blick auf die Mut­ter­got­tes: Maria, die »Mut­ter des leben­di­gen Evan­ge­li­ums«, ist eine »Quel­le der Freu­de für die Klei­nen« (Apo­sto­li­sches Schrei­ben Evan­ge­lii gau­di­um, 288), und ich glau­be, dass wir nicht über­trei­ben, wenn wir sagen, dass der Prie­ster ein ganz klei­ner Mensch ist: Die uner­mess­li­che Grö­ße der Gabe, die uns für den Dienst geschenkt ist, ver­setzt uns unter die Klein­sten der Men­schen. Der Prie­ster ist der Ärm­ste der Men­schen, wenn Jesus ihn nicht durch sei­ne Armut reich macht; er ist der nutz­lo­se­ste Knecht, wenn Jesus ihn nicht Freund nennt, der Dümm­ste der Men­schen, wenn Jesus ihn nicht gedul­dig lehrt wie den Petrus; er ist der Hilf­lo­se­ste der Chri­sten, wenn der Gute Hirt ihn nicht inmit­ten der Her­de stärkt. Nie­mand ist klei­ner als ein Prie­ster, der nur sei­nen eige­nen Kräf­ten über­las­sen bleibt. Dar­um ist unser Gebet zur Ver­tei­di­gung gegen alle Nach­stel­lun­gen des Bösen das unse­rer Mut­ter: Ich bin Prie­ster, weil Er gütig auf mei­ne Nied­rig­keit geschaut hat (vgl. Lk 1,48). Und von die­ser Klein­heit aus neh­men wir unse­re Freu­de in uns auf – Freu­de in unse­rem Klein­sein!

Ich fin­de drei bedeut­sa­me Wesens­merk­ma­le in unse­rer prie­ster­li­chen Freu­de: Es ist eine Freu­de, die uns salbt (nicht etwa uns „ein­ölt“ und uns sal­bungs­voll-heuch­le­risch, glanz­lie­bend oder selbst­ge­fäl­lig-glatt macht), es ist eine unver­gäng­li­che Freu­de, und es ist eine mis­sio­na­ri­sche Freu­de, die auf alle aus­strahlt und alle anzieht, in umge­kehr­ter Rei­hen­fol­ge: ange­fan­gen bei den Fern­sten.

Eine Freu­de, die uns salbt. Das heißt: Sie ist zuin­nerst in unser Herz ein­ge­drun­gen, hat es geformt und sakra­men­tal gestärkt. Die Zei­chen der Wei­he­lit­ur­gie spre­chen zu uns von dem müt­ter­li­chen Wunsch, den die Kir­che hat, alles, was der Herr uns gege­ben hat, zu über­tra­gen und mit­zu­tei­len: die Hand­auf­le­gung, die Sal­bung mit dem hei­li­gen Chri­sam, die Beklei­dung mit den lit­ur­gi­schen Gewän­dern, die unmit­tel­ba­re Betei­li­gung an der ersten Kon­se­kra­ti­on… Die Gna­de erfüllt uns und brei­tet sich unver­min­dert, reich­lich und voll­stän­dig in jedem Prie­ster aus. Ich wür­de sagen: gesalbt bis ins Mark… und unse­re Freu­de, die aus dem Innern her­vor­spru­delt, ist der Wider­hall die­ser Sal­bung.

Eine unver­gäng­li­che Freu­de. Die Voll­stän­dig­keit der Gabe, der nie­mand etwas weg­neh­men noch hin­zu­fü­gen kann, ist eine unun­ter­bro­che­ne Quel­le der Freu­de: einer unver­gäng­li­chen Freu­de, von der der Herr ver­spro­chen hat, dass nie­mand sie uns neh­men kann (vgl. Joh 16,22). Sie kann ein­ge­schlä­fert oder blockiert wer­den durch die Sün­de oder die Sor­gen des Lebens, aber in der Tie­fe bleibt sie unbe­rührt wie ein glü­hen­der Holz­scheit unter der Asche und kann immer neu ent­facht wer­den. Die Ermah­nung des Apo­stels Pau­lus an Timo­theus bleibt stets aktu­ell: Ich rufe dir ins Gedächt­nis: Ent­fa­che das Feu­er der Gabe Got­tes wie­der, das dir durch die Auf­le­gung mei­ner Hän­de zuteil gewor­den ist. (vgl. 2 Tim 1,6).

Eine mis­sio­na­ri­sche Freu­de. Die­ses drit­te Wesens­merk­mal möch­te ich in beson­de­rer Wei­se dar­le­gen und unter­strei­chen: Die Freu­de des Prie­sters steht in inni­ger Bezie­hung zum hei­li­gen gläu­bi­gen Got­tes­volk, denn es han­delt sich um eine über­wie­gend mis­sio­na­ri­sche Freu­de. Die Sal­bung ist dazu da, das hei­li­ge gläu­bi­ge Got­tes­volk zu sal­ben: zu tau­fen und zu fir­men, zu hei­len und zu wei­hen, zu seg­nen, zu trö­sten und zu evan­ge­li­sie­ren.

Und da es eine Freu­de ist, die nur fließt, wenn der Hirt inmit­ten sei­ner Her­de ist (auch in der Stil­le des Gebe­tes ist der Hirt, der den himm­li­schen Vater anbe­tet, mit­ten unter sei­nen Scha­fen), dar­um ist es eine von eben­die­ser Her­de „gehü­te­te Freu­de“. Selbst in den Momen­ten der Trau­rig­keit, in denen sich alles zu ver­dun­keln scheint und der Schwin­del der Ver­ein­sa­mung uns ver­führt – jene Momen­te der Apa­thie und der Inter­es­se­lo­sig­keit, die manch­mal im Prie­ster­le­ben über uns her­ein­bre­chen (und die auch ich durch­ge­macht habe) – sogar in die­sen Momen­ten ist das Volk Got­tes imstan­de, die Freu­de zu hüten, kann es dich schüt­zen, dich umar­men, dir hel­fen, das Herz zu öff­nen und wie­der neu Freu­de zu fin­den.

„Gehü­te­te Freu­de“ durch die Her­de und gehü­tet auch durch drei Schwe­stern, die sie umge­ben, schüt­zen und ver­tei­di­gen: Schwe­ster Armut, Schwe­ster Treue und Schwe­ster Folg­sam­keit.

Die Freu­de des Prie­sters ist eine Freu­de, wel­che die Armut zur Schwe­ster hat. Der Prie­ster ist arm an rein mensch­li­cher Freu­de: Er hat auf so vie­les ver­zich­tet! Und da er, der den ande­ren so viel gibt, arm ist, muss er sei­ne Freu­de vom Herrn und vom gläu­bi­gen Got­tes­volk erbit­ten. Er darf sie sich nicht selbst beschaf­fen. Wir wis­sen, dass unser Volk äußerst groß­her­zig ist in sei­nem Dank an die Prie­ster für die klein­sten Gesten des Segens und in beson­de­rer Wei­se für die Sakra­men­te. Vie­le berück­sich­ti­gen, wenn sie von der Iden­ti­täts­kri­se der Prie­ster spre­chen, nicht die Tat­sa­che, dass Iden­ti­tät Zuge­hö­rig­keit vor­aus­setzt. Es gibt kei­ne Iden­ti­tät – und damit Lebens­freu­de – ohne akti­ve und enga­gier­te Zuge­hö­rig­keit zum gläu­bi­gen Volk Got­tes (vgl. Apo­sto­li­sches Schrei­ben Evan­ge­lii gau­di­um, 268). Der Prie­ster, der sich ein­bil­det, die prie­ster­li­che Iden­ti­tät zu fin­den, indem er intro­spek­tiv in sein Inner­stes hin­ab­taucht, wird dort wohl nichts ande­res fin­den als Zei­chen, die auf den „Aus­gang“ ver­wei­sen: Geh aus dir selbst her­aus, geh hin­aus und suche Gott in der Anbe­tung, geh hin­aus und gib dei­nem Volk, was dir anver­traut ist, und dein Volk wird dafür sor­gen, dass du spürst und erfährst, wer du bist, wie du heißt, was dei­ne Iden­ti­tät ist, und es wird dir hun­dert­fach Freu­de ver­schaf­fen, wie es der Herr sei­nen Knech­ten ver­spro­chen hat. Wenn du nicht aus dir her­aus­gehst, wird das Öl ran­zig und die Sal­bung kann kei­ne Frucht brin­gen. Aus sich her­aus­zu­ge­hen ver­langt, sich selbst zu ent­äu­ßern, schließt Armut ein.

Die prie­ster­li­che Freu­de ist eine Freu­de, wel­che die Treue zur Schwe­ster hat. Nicht so sehr in dem Sinn, dass wir alle „unbe­fleckt“ wären (schön wär’s, wenn wir es mit Got­tes Gna­de schaff­ten!), denn wir sind Sün­der; viel­mehr in dem Sinn einer immer neu­en Treue gegen­über der ein­zi­gen Braut, der Kir­che. Dar­in liegt der Schlüs­sel zur Frucht­bar­keit. Die geist­li­chen Söh­ne und Töch­ter, die der Herr jedem Prie­ster schenkt, jene, die er getauft hat, die Fami­li­en, die er geseg­net und denen er gehol­fen hat sich auf den Weg zu machen, die Kran­ken, die er auf­rich­tet, die Jugend­li­chen, mit denen er den Weg der Kate­che­se und der For­mung geht, die Armen, die er unter­stützt… sie sind die­se „Braut“, und es ist sei­ne Freu­de, sie als sei­ne aus­er­wähl­te und ein­zi­ge Gelieb­te zu behan­deln und ihr immer neu treu zu sein. Die leben­di­ge Kir­che ist es, mit Vor- und Zuna­men, die der Prie­ster in sei­ner Pfar­rei oder in der ihm über­tra­ge­nen Auf­ga­be hütet – sie ist es, die ihm Freu­de bringt, wenn er ihr treu ist, wenn er alles tut, was er tun muss und alles hin­ter sich lässt, was er las­sen muss, um nur inmit­ten der Scha­fe zu blei­ben, die der Herr ihm anver­traut hat: »Wei­de mei­ne Scha­fe!« (Joh 21,16.17).

Die prie­ster­li­che Freu­de ist eine Freu­de, wel­che die Folg­sam­keit zur Schwe­ster hat. Folg­sam­keit gegen­über der Kir­che in der Hier­ar­chie, die uns nicht nur sozu­sa­gen den äuße­ren Rah­men des Gehor­sams gibt – die Pfar­rei, zu der ich geschickt wer­de, die prie­ster­li­chen Befug­nis­se, die spe­zi­el­le Auf­ga­be –, son­dern auch die Ver­bin­dung zu Gott, dem Vater, in dem alle Vater­schaft ihren Ursprung hat. Doch auch Folg­sam­keit gegen­über der Kir­che im Dienst: unver­züg­li­che Bereit­schaft, allen immer und best­mög­lich zu die­nen, nach dem Vor­bild „Unse­rer Lie­ben Frau von der unver­züg­li­chen Bereit­schaft“ (vgl. Lk 1,39: meta spou­des), die sich eilends auf­macht, um ihrer Kusi­ne zu die­nen, und auf die Küche von Kana ach­tet, wo der Wein fehlt. Die Bereit­schaft des Prie­sters macht die Kir­che zum Haus der offe­nen Türen, zum Zufluchts­ort für die Sün­der, zur Heim­stät­te für die, wel­che auf der Stra­ße leben, zum Pfle­ge­heim für die Kran­ken, zum Zelt­la­ger für die Jugend­li­chen, zum Kate­che­se­raum für die Erst­kom­mu­ni­on­kin­der… Wo das Volk Got­tes einen Wunsch oder eine Not hat, da ist der Prie­ster zur Stel­le, der zuzu­hö­ren (ob-audire) weiß und einen lie­be­vol­len Auf­trag Chri­sti ver­spürt, der ihn sen­det, um mit Barm­her­zig­keit in jener Not zu hel­fen oder jene guten Wün­sche mit krea­ti­ver Näch­sten­lie­be zu unter­stüt­zen.

Wer beru­fen ist, soll wis­sen, dass es in die­ser Welt eine ech­te und voll­kom­me­ne Freu­de gibt: die Freu­de, aus dem Volk, das man liebt, her­aus­ge­nom­men zu sein, um zu ihm gesandt zu wer­den als Spen­der der Gaben und der Trö­stun­gen Jesu, des ein­zi­gen Guten Hir­ten. Voll herz­li­chen Mit­ge­fühls für all die Klei­nen und die Aus­ge­schlos­se­nen die­ser Erde, die erschöpft und unter­drückt sind wie Scha­fe ohne Hir­ten, woll­te die­ser vie­le mit sei­nem Dienst ver­ei­nen, um in der Per­son des Prie­sters sel­ber für das Wohl sei­nes Vol­kes da zu sein und zu wir­ken.

An die­sem Grün­don­ners­tag bit­te ich Jesus, den Herrn, dass er vie­le jun­ge Men­schen jene Glut des Her­zens ent­decken lässt, die ein Feu­er der Freu­de ent­facht, sobald man den Wage­mut auf­bringt, unver­züg­lich auf sei­nen Ruf zu ant­wor­ten.

An die­sem Grün­don­ners­tag bit­te ich Jesus, den Herrn, dass er das fro­he Leuch­ten in den Augen der Neu­ge­weih­ten bewah­re, die aus­zie­hen, um die Welt „abzu­wei­den“, um sich inmit­ten des gläu­bi­gen Got­tes­vol­kes auf­zu­rei­ben; die sich freu­en bei der Vor­be­rei­tung der ersten Pre­digt, der ersten Mes­se, der ersten Tau­fe, der ersten Beich­te… Es ist die Freu­de, zum ersten Mal als Gesalb­te – vol­ler Stau­nen – den Schatz des Evan­ge­li­ums aus­tei­len zu kön­nen und zu spü­ren, dass das gläu­bi­ge Volk wie­der­um dich salbt, in einer ande­ren Wei­se: mit ihren Bit­ten, wenn sie den Kopf vor dir nei­gen, damit du sie seg­nest, wenn sie dir die Hän­de drücken, wenn sie dir ihre Kin­der brin­gen, wenn sie für ihre Kran­ken bit­ten… Bewah­re, Herr, in dei­nen jun­gen Prie­stern die Freu­de des Auf­bruchs, alles wie etwas Neu­es zu tun, die Freu­de, ihr Leben für dich zu ver­bren­nen.

An die­sem Prie­ster­don­ners­tag bit­te ich Jesus, den Herrn, die prie­ster­li­che Freu­de in denen zu bekräf­ti­gen, die schon vie­le Jah­re lang Dienst tun. Jene Freu­de, die sich, ohne aus den Augen zu ver­schwin­den, auf die Schul­tern derer legt, die die Last des Dien­stes ertra­gen – Prie­ster, die den „Puls der Arbeit“ ken­nen, ihre Kräf­te sam­meln und sich erneut wapp­nen: Sie „atmen tief durch“, wie die Sport­ler sagen. Bewah­re, Herr, die Tie­fe und die wei­se Rei­fe der erwach­se­nen Prie­ster. Mögen sie wie Nehe­mia zu beten ver­ste­hen: Die Freu­de am Herrn ist mei­ne Stär­ke (vgl. Neh 8,10).

Schließ­lich bit­te ich an die­sem Prie­ster­don­ners­tag Jesus, den Herrn, dass die Freu­de der alten – gesun­den oder kran­ken – Prie­ster erstrah­le. Es ist die Freue des Kreu­zes, die aus dem Bewusst­sein ent­springt, einen unver­gäng­li­chen Schatz in einem irde­nen Gefäß zu tra­gen, das all­mäh­lich zer­bricht. Mögen sie es ver­ste­hen, an jed­we­dem Ort zufrie­den zu sein, und in der Ver­gäng­lich­keit der Zeit den Geschmack des Ewi­gen kosten. Mögen sie, o Herr, die Freu­de emp­fin­den, die Fackel wei­ter­zu­ge­ben, die Freu­de, die nach­fol­gen­den Genera­tio­nen wach­sen zu sehen und mit einem stil­len Lächeln die Ver­hei­ßun­gen zu grü­ßen – in jener Hoff­nung, die nicht zugrun­de gehen lässt.

Text: vatican.va
Bild: Radio vati­kan

33 Kommentare

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  2. ähm…wir sind in der Kar­wo­che? Gibt es kei­nen ande­ren Zeit­punkt, der bes­ser passt, um die Prie­ster zu ermah­nen? Und selbst wenn dies der rich­ti­ge Zeit­punkt wäre — wür­de man die Prie­ster mit die­ser Pre­digt errei­chen? Mich per­sön­lich berührt es in kei­ner Wei­se (gut, bin ja auch kein Prie­ster). Den­noch er sagt hier so viel und doch nur ober­fläch­li­ches. Bild­lich ver­gli­chen viel­leicht mit einem Ham­bur­ger. Sieht ganz lecker und nach viel aus. Aber kaum geges­sen hat man wie­der Hun­ger. Der sät­ti­gen­de Inhalt fehlt.

    und was ist das wie­der für ein Zuge­ständ­nis? (…) Die prie­ster­li­che Freu­de ist eine Freu­de, wel­che die Treue zur Schwe­ster hat. Nicht so sehr in dem Sinn, dass wir alle „unbe­fleckt“ wären (schön wär’s, wenn wir es mit Got­tes Gna­de schaff­ten!), denn wir sind Sün­der; (…)

    Das ist doch wie­der so eine unter­schwel­li­ge Bestä­ti­gung, dass wir alle Sün­der sind, es halt nicht ändern kön­nen und nicht ändern brau­chen und man selbst als Prie­ster sei­ne Trie­be nicht im Griff hat? Die Sün­de wird vom Bischof von Rom so sehr baga­tel­li­siert und gerecht­fer­tigt, dass mir angst und bang wird.

    • Nach­trag: Habe inzwi­schen gemerkt, dass die Kir­che am Grün­don­ners­tag u.a. der Betrau­ung der Apo­stel mit dem Prie­ster­tum gedenkt. Zeit­punkt also rich­tig. Doch die Pre­digt bleibt spe­zi­ell.

    • „Die Sün­de wird vom Bischof von Rom so sehr baga­tel­li­siert und gerecht­fer­tigt, dass mir angst und bang wird.“

      Sehr tref­fend bemerkt, und wenn es wei­ter­geht auf die­sem Weg, steht Schlimm­stes bevor.

    • Immer Ermah­nun­gen an unse­re Leu­te ? Was soll denn das ? Er soll sich doch ein­mal an die wen­den, die mah­nen­de Wor­te drin­gen­der not­wen­dig haben. Das Gere­de Ber­go­gli­os nervt und das nicht seit heu­te.

  3. Merk­wür­dig wie­der –u.a.– das hier:
    „Der Prie­ster, der sich ein­bil­det, die prie­ster­li­che Iden­ti­tät zu fin­den, indem er intro­spek­tiv in sein Inner­stes hin­ab­taucht …“.
    Ein Quer­schuss gegen das kon­tem­pla­ti­ve Gebet und alle, die es pfle­gen, ein­schließ­lich der kon­tem­pla­ti­ven Orden.
    Damit setzt er sich sogar in Gegen­satz zum Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che, wo der Gebets­weg beschrie­ben ist, der auch ein Weg ist nach innen, ins inner­ste Hei­lig­tum, gemäß der asze­tisch-mysti­schen Tra­di­ti­on der Kir­che. Den­ken wir an die „Inne­re Burg“ der hl. Kir­chen­leh­re­rin Tere­sa von Avi­la. Oder an die Schrif­ten der hl. Edith von Stein.
    Auch ande­re Merk­wür­dig­kei­ten sind in der Pre­digt, aber man wird es ein­fach müde.

    • Er hasst alle, die einen Inne­ren Raum mit Gott allei­ne gefun­den haben — das passt auch gut zu der Hl. Tere­sa, die Sie erwäh­nen.
      Er hasst die ech­ten Hei­li­gen, denn die sind alle in ihr Inner­stes getaucht, um sich mit allem, was sie sind und haben Gott hin­zu­ge­ben.
      F. hasst wah­re Katho­li­ken.
      F. liebt Dampf­plau­de­rer und Aktio­ni­sten.
      Ein „Papst“, der die Scha­fe hasst und die Wöl­fe in Schutz nimmt.
      Ein „Papst“, der die letz­ten Scha­fe zwin­gen will mit Psy­chostra­te­gien, Wolfs-Trans­lu­per zu wer­den (Denk doch nicht, du seist ein Schaf, bloß weilst so aus­sch­au­gst, an Wolf bist…). Täg­li­che Hor­mon­pil­len aus Rom, um auch noch das letz­te Schaf in einen Wolf zu ver­wan­deln.

      • Sie schei­nen die­sen Papst regel­recht zu has­sen. Soll­ten Sie das nicht mal über­prü­fen?
        Was Sie dem Papst unter­stel­len fin­de ich abso­lut dane­ben.

        • Wenn Sie anfan­gen, mei­ne Beob­ach­tun­gen und The­sen anhand des­sen, was F. sagt und tut, zu über­prü­fen, wird sich Ihre emo­tio­na­le Sicht auf die­sen Papst und auch mei­ne Gedan­ken ändern müs­sen.
          Hier geht es nicht um Hass oder Lie­be, son­dern um Wahr­heit oder Lüge.
          Unser Glau­be ist indes kein Gefühl, son­dern die Wahr­heit.

          • Nach­trag:

            „Hass“ mein­te ich selbst in dem Sin­ne Jesu („Die Welt hasst das Licht, die Wahrheit…liebt die Fin­ster­nis…“)

            Hass im Sin­ne Jesu = NEIN zur Wahr­heit: „non fiat“

            Die­sem Hass gibt F. seit über einem jahr jede Woche min­de­stens ein­mal Aus­druck. Da nüt­zen auch gele­gent­lich from­me Brö­sel­chen zur Besänf­ti­gung nai­ver From­mer nichts.

      • Ich ste­he vie­lem, was Papst Fran­zis­kus sagt, auch mit star­kem Vor­be­halt gegen­über. Ich tei­le sogar Ihre Sor­ge, dass der Papst ein sehr merk­wür­di­ges Ver­hält­nis zur katho­li­schen Leh­re hat, sie ins Sub­jek­tiv ver­biegt, mit einem deut­li­chen Anhauch der Befrei­ungs­theo­lo­gie. Es fin­den sich auch immer wie­der ekla­tan­te Wider­sprü­che in sei­nen Pre­dig­ten und häu­fig weiß man nicht, wor­auf er denn nun hin­aus will, doch alles das recht­fer­tigt nicht Ihren Ton, den müs­sen Sie mäßi­gen, Fran­zis­kus ist und bleibt immer noch der Hei­li­ge Vater.

        Es gab zudem in der Geschich­te schon mehr­fach gute und weni­ger gute, ja durch­aus schlech­te Päp­ste, es gab unter ihnen gro­ße Sün­der und auch wel­che, die die Schäf­chen nicht hüte­ten son­dern die Her­de zer­streu­ten. Papst Fran­zis­kus ist mir in vie­lem, was er sagt und tut, zu pla­ka­tiv, zu medi­al ori­en­tiert, dabei bekommt Ver­kün­di­gung unwei­ger­lich Show-Cha­rak­ter, was natür­lich unse­rem Glau­ben schwe­ren Scha­den zufügt.

        Wir soll­ten unse­re Sor­ge auch immer wie­der arti­ku­lie­ren, nur müs­sen wir es so tun, dass man nicht den Vor­wurf des Has­ses und der Her­ab­set­zung machen kann und die Kri­tik so abwür­gen kann.

        War­um ver­kür­zen Sie übri­gens immer mit „F.“, wenn sie Papst Fran­zis­kus mei­nen. Hat das eine inhalt­li­che Qua­li­tät? — Nein!

        Blei­ben Sie doch ein­fach bei der nüch­ter­nen Ana­ly­se des­sen, was der Papst sagt und stel­len hier­zu kri­ti­sche — nicht pole­mi­sche — Fra­gen, das reicht schon, glau­ben Sie mir.

        Papst Fran­zis­kus sucht ein gro­ßer Mysti­ker zu sein, ob er es ist, muss die Geschich­te und damit sein gesam­tes Pon­ti­fi­kat bewei­sen. Vie­les bleibt zu sehr an der Ober­flä­che als das es in die inne­re Tie­fe wah­rer christ­li­cher Mystik hin­ab­reich­te. Es ist die­se Ober­fläch­lich­keit des Zeit­gei­stes, die immer und über­all mit pla­ka­ti­ver Begriff­lich­keit um sich wirft, ohne aber das zu fas­sen, was man angeb­lich zu fas­sen meint. So ist es beson­ders bei Papst Fran­zis­kus und der von ihm bei jeder Gele­gen­heit stra­pa­zier­ten Barm­her­zig­keit, die mitt­ler­wei­le in sei­nen Pre­dig­ten so kon­tur­los gewor­den ist, dass zumin­dest ich nichts mehr mit ihr anzu­fan­gen weiß, weil sie auf alles und nichts bezo­gen wer­den kann.

        Mit sol­chen zum Ste­reo­typ redu­zier­ten Ver­kün­di­gun­gen kann man die Men­schen nur an der Ober­flä­che errei­chen und nicht in ihrem tief­sten Inne­ren, wo uns aber nur der Glau­be anrüh­ren kann. Auch der stän­di­ge Ver­weis auf die Armut des Prie­sters wirkt unglaub­wür­dig, wenn man sich die satu­rier­te Katho­li­sche Kir­che in Deutsch­land anschaut. Wir müs­sen unse­re Kri­tik um so prä­zi­ser for­mu­lie­ren, je mehr von uns zu Recht Gehor­sam gefor­dert wird, nur dann haben wir eine Chan­ce, Katho­li­zi­tät vor ihrer Ver­wäs­se­rung zu bewah­ren.

        Wir leben in einer Zeit der Glau­bens­dür­re, in der der Papst phan­tas­ma­go­ri­sche Bil­der ent­wirft, die bei genau­em Hin­se­hen kei­nen festen Glau­bens­grund haben, weil sie Raum für belie­bi­ge Inter­pre­ta­tio­nen bie­ten.

        • Ja, wir leben in einer Zeit der Glau­bens­dür­re. Und genau das macht mir Angst, denn die Ver­kün­di­gung und die Per­sön­lich­keit die­ses Pap­stes sind wie geschaf­fen für Men­schen, die kein Inter­es­se mehr am wah­ren Glau­ben haben, einem Glau­ben, der ihre Selbst­zu­frie­den­heit in Fra­ge stellt, bzw. ande­rer­seits ihre Fokus­sie­rung auf rein inner­welt­li­che mate­ri­el­le und sozia­le Pro­ble­me sprengt. Des­halb auch die zwei „Brenn­punk­te“ ber­go­glio­ni­scher Ver­kün­di­gung: Barm­her­zig­keit und Zärt­lich­keit Got­tes, als eines Wesens, der unse­re Sün­den ohne die Anstren­gung von Reue und Umkehr sola gra­tiamä­ssig zudeckt, und zwei­tens: die „Seel­sor­ge bis an den Rän­der der Gesell­schaft“ und „Kir­che als Feld­la­za­rett“ zur Lin­de­rung sozia­ler Miss­stän­de. Und das geht typi­scher Wei­se ein­her mit der Her­ab­set­zung des inne­ren Weges des Glau­bens, der ja die Grund­vor­aus­set­zung für eine wahr­haf­te Bekeh­rung und für ein ech­tes Wachs­tum im Glau­ben ist. Glau­be, Reli­gi­on, Kir­che die­nen ein­zig der Selbst­be­stä­ti­gung und rein inner­welt­li­chen Akti­on. Mit die­ser Leh­re, die den Ohren schmei­chelt, tritt der Papst sei­nen Sie­ges­zug bei einer gott­fer­nen, nar­ziss­tisch-hedo­ni­sti­schen Men­scheit an. Doch er wird damit kei­ne ein­zi­ge See­le ret­ten. Und das ist die furcht­ba­re Tra­gik.

          • Aus­ru­fe­zei­chen unter Ihren Kom­men­tar, @hicesthodie! Dan­ke!

            Auch Ihnen, @Leo Lämm­lein und @Suarez, Dank für Ihre klu­gen Kom­men­ta­re.
            Ein­zig zu Ihrer Mei­nung, @Suarez, Fran­zis­kus suche „ein gro­ßer Mysti­ker“ zu sein, fin­de ich bis jetzt kei­ner­lei Anhalts­punk­te. (Auch sei­ne Invek­ti­ve in die­ser Pre­digt, nicht „intro­spek­tiv ins Inner­ste hin­ab­zu­tau­chen“, zeigt doch eine ganz ande­re Hal­tung an.)

    • „Ein Quer­schuss gegen das kon­tem­pla­ti­ve Gebet und alle, die es pfle­gen, ein­schließ­lich der kon­tem­pla­ti­ven Orden.“
      Das war auch sofort mein erster Gedan­ke!
      Gott gebe uns Prie­ster, die nach innen gehen und das Äusse­re ‑zumin­dest zeit­wei­se- abstrei­fen kön­nen.
      Nach innen gehen bedeu­tet ja nicht, um sich sel­ber zu krei­sen, son­den das Wesent­li­che zu erken­nen.

  4. Die Pre­dig­ten Bene­dikts XVI waren ganz anders, viel geist­rei­cher, sie­he den katholisches.info-Artikel zu sei­nem 87. Geburts­tag. Bei Bene­dikts Pre­dig­ten konn­te man als Katho­lik noch etwas ler­nen.
    Vor dem Kar­frei­tag wür­de ich noch nicht so sehr von „Freu­de“ spre­chen, die kommt tra­di­tio­nell erst mit der Auf­er­ste­hung. Mit der Unfehl­bar­keit die­ses Pap­stes hat es sich mei­ner Mei­nung nach sowie­so längst erle­digt.

  5. Unfass­bar, mit wie viel Selbst­ge­rech­tig­keit hier das Haar in der Sup­pe gesucht wird. Ich bin z.B. mit dem Lit­ur­gie­ver­ständ­nis von Papst Fran­zis­kus auch nicht glück­lich (da fehlt mir Bene­dikt XVI. sehr stark), aber in die­sem Forum macht man offen­bar alles an Äußer­lich­kei­ten fest und gibt Fran­zis­kus vom ersten Tag an kei­ne Chan­ce. Wür­de er im Alten Ritus zele­brie­ren, könn­te er sagen, was er will, habe ich das Gefühl (ich schät­ze die über­lie­fer­te Mess­form übri­gens sehr), aber es müs­sen doch auch die Inhal­te stim­men und nicht nur die Form. DAS ist das rein­ste Pha­ri­sä­er­tum!

  6. In die­ser Pre­digt sind sovie­le frag­wür­di­ge The­sen, dass man gar nicht weiß, wo anfangen…ich sage mal ein paar:
    1. Wie­so ist das Chri­sam nur Sym­bol für Freu­de? Ist es nicht auch für Kraft, Gesund­heit, Glück, aber auch für den „Wohl­ge­ruch“, den das Han­del des Prie­sters vor Gott dar­stel­len soll, gedacht? War­um lässt F. das fast alles weg?
    2. Seit wann ist die Got­tes­mut­ter „Quel­le der Freu­de für die Klei­nen“? Sind wir nicht alle Ihre Kin­der, auf beson­de­re Wei­se u.a. die Prie­ster (weil sie Jesus gegen­wär­tig set­zen im Mess­op­fer) als Ihre „Söh­ne im Sohn“
    3. Seit wann ist der Näch­ste der „Fern­ste“?
    4. Seit wann sind die „Armen“ die „Braut“ Chri­sti? Bis gestern war noch die Kir­che ins­ge­samt die­se rei­ne und makel­lo­se Braut???!!!
    5. Seit wann ist Prie­ster­tum haupt­säch­lich „mit Barm­her­zig­keit in jener Not zu hel­fen oder jene guten Wün­sche mit krea­ti­ver Näch­sten­lie­be zu unter­stüt­zen“???
    6. Wie­so fällt nicht ein­mal das Stich­wort „Mess­op­fer“, Nach­fol­ge Chri­sti, der Prie­ster als der, der dem Herrn ans Kreuz folgt etc.?

    Trau­rig das alles!

    • Man schweigt ein­fach die wah­re Kir­che tot. Man stutzt alles so zurecht, dass es in den Kon­text von Freu­de ( Lebens­freu­de), Lie­be (Lie­bes­glück) und Frie­de (Abwe­sen­heit von Krieg) passt. Man beschnei­det. Das ist Häre­sie.

      • Mir war fol­gen­der Satz aus der Pre­digt suspekt:
        „Bewah­re, Herr, in dei­nen jun­gen Prie­stern die Freu­de des Auf­bruchs, alles wie etwas Neu­es zu tun, die Freu­de, ihr Leben für dich zu VERBRENNEN.“

        F. gebraucht Wor­te die ver­ra­ten wel­che Din­ge er in sei­nem Her­zen hat und ob das rest­los gute Din­ge sind, das wage ich ein­mal ange­sichts der häu­fi­gen Mehr­deu­tig­kei­ten lei­se zu bezwei­feln.

    • ihre Kom­men­ta­re tun mir so unsag­bar gut.doch beden­ken wir die furcht­ba­re Aus­bil­dung des Pap­stes-die kon­zi­lia­re, dann nach­kon­zi­lia­re Zeit in einer Umge­bung der Befrei­ungs­theo­lo­gie, der sata­ni­schen 68er Bewe­gung glo­bal-der Here­si­arch Küng et sequaces ejus, das schwa­che Zeug­nis des Paul­VI
      ‑Kon­fu­ta­ti­on und Kon­te­sta­ti­on des Gött­li­chen , des Kirch­li­chen in den Medien,des abso­lu­ten Göt­zen der Neu­zeit-die him­mel­trau­rig Situa­ti­on des Jesui­ten­or­dens etc etc
      da glau­be ich hat der Papst mit sei­ner Exhor­ta­tio an die Prie­ster auf die­sem schreck­li­chen Hin­ter­grund gese­hen ein gutes, mensch­li­ches Wort gesprochen.Wer hier in die­sem Forum postet kennt mei­ne Ansicht zu die­sem, halt doch unse­rem Papst-und zudem ste­he ich-ich kann nicht anders-woll­te er doch quan­tum ad exi­sten­ti­am hodier­nam auf­mun­ternd, lie­be­voll sei­nen Prie­stern ins Herz reden.Vielleicht täu­sche ich mich.

  7. Bei F. hilft nur eines — Ohren auf Durch­zug stel­len .….
    Oder .… Lasst ihn Quat­schen, küm­mert euch nicht mehr dar­um .….

    • Das kann man von einem Men­schen sagen, der nicht viel Ein­fluss hat. Aber bei einem Papst? Sehen Sie nicht, wie seit über einem Jahr der ohne­hin schon geschwun­de­ne und ver­dreh­te Glau­be in der Kir­che, end­gül­tig, fast erd­rutsch­ar­tig nie­der­geht?

      • Das sehe ich auch so. Aller­dings ist der Ein­fluss Ein­zel­ner dage­gen sehr begrenzt, da kann man nicht viel tun.

      • o doch das sehe ich ganz genau wie sie. Aber will man nichtr total fru­striert durch den Glau­ben gehen, was hilft da sonst … dhmg hat da ganz recht. Der Ein­fluß Ein­zel­ner dage­gen ist sehr begrenzt. Da kann man nicht viel tun.

        • Wenn Gott es will, kön­nen ein­zel­ne sogar sehr viel für die gan­ze Kir­che bedeu­ten. war es nicht immer so?
          War es nicht der klei­ne Jun­ge David, der mit einer pri­mi­ti­ven Stein­schleu­der den Goli­at nie­der­rang?
          David aber tat dies, weil Gott es woll­te — nicht aus eige­nem Wol­len und Mei­nen.

    • Das wür­de ich ja auch am Lieb­sten tun, da es am ein­fach­sten ist und am wenig­stens Wider­stand bedeu­tet. Aber Jesus zählt in die­sen, letz­ten Zei­ten auf unse­ren Mut zur Wahr­heit. Auch wenn es viel­leicht hoff­nungs­los erscheint und wir nur weni­ge sind, so kön­nen wir mit den Kreuz­zug­ge­be­ten und dem täg­li­chen Rosen­kranz­ge­bet zur Mut­ter der Erlö­sung viel errei­chen und es ist wich­tig, dass wir (der klei­ne Rest) die Wahr­heit Got­tes auf­recht­erhal­ten.

  8. “ Ich den­ke ger­ne an die Freu­de im Blick auf die Mut­ter­got­tes: Maria, die »Mut­ter des leben­di­gen Evan­ge­li­ums«, ist eine »Quel­le der Freu­de für die Klei­nen« (Apo­sto­li­sches Schrei­ben Evan­ge­lii gau­di­um, 288),“
    Des­we­gen sagt sie ja auch immer wo sie auf­tritt „Kehrt um und tuet Buße“. Das soll­te ein Stell­ver­tre­ter des Herrn auch sagen aber nur wenn der Kon­zils­geist damit ein­ver­stan­den ist.
    “ Der Prie­ster ist der Ärm­ste der Men­schen, wenn Jesus ihn nicht durch sei­ne Armut reich macht; er ist der nutz­lo­se­ste Knecht, wenn Jesus ihn nicht Freund nennt, der Dümm­ste der Men­schen, wenn Jesus ihn nicht gedul­dig lehrt wie den Petrus; er ist der Hilf­lo­se­ste der Chri­sten, wenn der Gute Hirt ihn nicht inmit­ten der Her­de stärkt.“
    Das kann man wohl so sagen. Wenn er heu­te vor den moder­nen Katho­li­ken alles sagt was der Herr auch gesagt hat wird er wie ein räu­di­ger Hund durch die Kata­kom­ben gejagt und die Beschwer­de­brie­fe über ihn las­sen den Schreib­tisch des zustän­di­gen Bischofs in den Kel­ler fal­len.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

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