Papst Franziskus „ein Missionar“, entschlossen, daß sich Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen

(Rom) Der erste Pri­vat­se­kre­tär von Papst Fran­zis­kus, Msgr. Alfred Xue­reb, gab der Wochen­il­lu­strier­ten Oggi ein Inter­view, das am Don­ners­tag erscheint. Am Diens­tag ernann­te Papst Fran­zis­kus den Mal­te­ser hin­ter Kar­di­nal Geor­ge Pell zum stell­ver­tre­ten­den Lei­ter des neu­en Wirt­schafts- und Finanz­di­kaste­ri­ums des Vati­kans. Msgr. Xue­reb dien­te vor Papst Fran­zis­kus bereits Papst Bene­dikt XVI. als zwei­ter Pri­vat­se­kre­tär neben Msgr. Georg Gänswein.
„Papst Fran­zis­kus weiß zur Kir­che und zu den Men­schen unse­rer Zeit zu spre­chen. Und auch als Regie­rungs­mann ist er sehr ent­schie­den. Er ist in sei­nem Han­deln dazu ent­schlos­sen, daß sich die Feh­ler der Ver­gan­gen­heit nicht nur wäh­rend sei­nes Pon­ti­fi­kats nicht wie­der­ho­len, son­dern nach Mög­lich­keit auch in Zukunft nicht mehr“, so Xuereb.
Mit Blick auf das ver­gan­ge­ne Jahr: „Es war ein außer­ge­wöhn­li­ches Jahr. Wenn ich das Wir­ken des Pap­stes als uni­ver­sa­lem Hir­ten und als Bischof von Rom defi­nie­ren müß­te, käme mir die Gestalt eines Mis­sio­nars in den Sinn. Papst Fran­zis­kus geht wie ein Mis­sio­nar den Men­schen ent­ge­gen und ruft sie zu sich, um sie zum Herz des Evan­ge­li­ums zurückzuführen.“
Vom Amts­ver­zicht von Bene­dikt XVI. „habe ich erst kur­ze Zeit vor der offi­zi­el­le Ankün­di­gung am 11. Febru­ar erfahren“.

 

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