Die neuen Bischöfe von Papst Franziskus? Zynisches Verbot der Alten Messe aus „Sorge um das Seelenheil“

Bischof verbietet Alte Messe an katholischer Hochschule "aus Sorge um das Seelenheil" der Studenten und des Hochschulpräsidenten(New York) Micha­el Olson, der neue Bischof von Fort Worth im US-Bun­des­staat Texas unter­sag­te als eine sei­ner ersten Amts­hand­lun­gen die Zele­bra­ti­on der Hei­li­gen Mes­se im über­lie­fer­ten Ritus am Fisher More Col­le­ge, wie Rora­te Cae­li berich­tet. In einem zyni­schen Schrei­ben vom 24. Febru­ar wird das Ver­bot damit begrün­det, daß die Hei­li­ge Mes­se in der außer­or­dent­li­chen Form des Römi­schen Ritus, laut Ansicht des Bischofs, das See­len­heil des Col­le­ge-Prä­si­den­ten Micha­el G. King bedro­he. Sei­ne Maß­nah­me habe der Bischof aus „pasto­ra­ler Sor­ge“ um das „Wohl“ der Stu­den­ten des Col­le­ges und „Ihre eige­ne See­le“ getroffen.

Wäh­rend Papst Bene­dikt XVI. als „Pan­zer­kar­di­nal“ ver­schrien, sanft­mü­tig Über­zeu­gungs­ar­beit zu lei­sten ver­such­te, gehen Kir­chen­füh­rer im umge­kehr­ten Sinn mit arro­gan­ter Här­te vor. Bischof Olson sprach mit sofor­ti­ger Wir­kung ein Ver­bot der Zele­bra­ti­on im Alten Ritus in der Col­le­ge-Kapel­le aus, weil der Hoch­schul­prä­si­dent kei­ne Zustän­dig­keit habe. Die Hei­li­ge Mes­se im Neu­en Ritus dür­fe zudem am Col­le­ge nur von Prie­stern zele­briert wer­den, die dafür über eine aus­drück­li­che Erlaub­nis des Bischofs ver­fü­gen. Bei Zuwi­der­hand­lung erge­he ein gene­rel­les Ver­bot, am Col­le­ge die Hei­li­ge Mes­se zu fei­ern und das Aller­hei­lig­ste in der Kapel­le aufzubewahren.

Verbot verstößt gegen Motu proprio Summorum Pontificum

Brief von Bischof Olson: Verbot der Alten MesseDie Ent­schei­dung des Bischofs steht in offe­nem Wider­spruch zum Motu pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum von Papst Bene­dikt XVI., das jedem Prie­ster die Zele­bra­ti­on im Alten Ritus ohne zusätz­li­che Erlaub­nis ermög­licht. Eben­so hat der Bischof dem Wunsch von Gläu­bi­gen nach Zele­bra­ti­on im Alten Ritus groß­zü­gig nach­zu­kom­men. Bischof Olson ver­langt hin­ge­gen von Stu­den­ten und Lehr­kör­per eine ande­re Kir­che auf­zu­su­chen, dem ein­zi­gen von ihm erlaub­ten Meß­ort im Alten Ritus, wenn sie der Alten Mes­se bei­woh­nen wollen.

Die 1981 gegrün­de­te katho­li­sche Hoch­schu­le ist nach den bei­den eng­li­schen Mär­ty­rern der Unauf­lös­lich­keit der Ehe, den hei­li­gen John Fisher und Tho­mas Morus benannt. Hoch­schul-Prä­si­dent Micha­el G. King gehört zu den För­de­rern des über­lie­fer­ten Ritus und bemüht sich aktiv um die Ver­mitt­lung der unver­kürz­ten katho­li­schen Leh­re und ein katho­li­sches Pro­fil der Hoch­schu­le. Das Fisher More Col­le­ge ist die ein­zi­ge vier­jäh­ri­ge Hoch­schu­le der USA, die der katho­li­schen Tra­di­ti­on ver­pflich­tet ist. Die „För­de­rung der über­lie­fer­ten Mes­se, der tra­di­tio­nel­len Glau­bens­leh­re und der tra­di­tio­nel­len katho­li­schen Aus­bil­dung und Erzie­hung“, denen das Col­le­ge ver­pflich­tet ist, schei­nen dem neu­en Diö­ze­san­bi­schof ein Dorn im Auge.

Glaubenstreue und Alte Messe nur „pelagianische Ideologisierung“?

Bischof Olsons MachtmißbrauchBischof Micha­el Fors Olson gehört zu den ersten von Papst Fran­zis­kus ernann­ten Bischö­fen für die USA. Bischof Olson wur­de erst am ver­gan­ge­nen 29. Janu­ar zum Bischof geweiht und in sein Amt ein­ge­führt. Der aus Illi­nois stam­men­de Bischof wur­de 1994 zum Prie­ster der Diö­ze­se Fort Worth geweiht. 2001–2006 war Olson Gene­ral­vi­kar der Diö­ze­se, dann Rek­tor am diö­ze­sa­nen Prie­ster­se­mi­nar. 2011 pro­mo­vier­te er in Rom an der zur Päpst­li­chen Late­ran­uni­ver­si­tät gehö­ren­den Pon­ti­fi­cia Acca­de­mia Alfon­sia­na für Moraltheologie.

Ver­än­der­te Signa­le: Bei Olsons Vor­gän­ger als Bischof von Fort Worth, Msgr. Kevin Vann, 2005–2012, seit­her Bischof von Oran­ge in Kali­for­ni­en, war Kar­di­nal Ray­mond Leo Bur­ke Mit­kon­se­kra­tor bei der Bischofs­wei­he. Kar­di­nal Bur­ke übte unter Papst Bene­dikt XVI. maß­geb­li­chen Ein­fluß bei zahl­rei­chen Bischofs­er­nen­nun­gen für die USA aus. Ein Ein­fluß, den Papst Fran­zis­kus abrupt been­de­te. Für den fran­zis­zei­schen Bischof Olson sind unver­kürz­te Glau­bens­treue und Alte Mes­se wahr­schein­lich Aus­druck einer „pela­gia­ni­schen Ideologisierung“.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Fisher More College/Rorate Caeli

44 Kommentare

  1. Jemand soll­te den selbst­zu­frie­de­nen Bischof Olson dar­auf auf­merk­sam machen, daß die Völ­le­rei eine Tod­sün­de ist, aber war­um soll­te man von einem über­eif­ri­gen Frei­mau­rer auch erwar­ten, daß er den Kate­chis­mus der katho­li­schen Kir­che befolgt?

  2. Das ist rechts­wid­rig. Kein Bischof kann die Zele­bra­ti­on des Über­lie­fer­ten Ritus verbieten. 

    Die Apost­asie geht — wir sehen es wie­der ein­mal mehr — von OBEN aus. Die Bischö­fe unse­rer Zeit sind zu einem gro­ßen Teil kei­ne Hir­ten son­dern Ver­bün­de­te der Wölfe.

  3. „Sei­ne Maß­nah­me habe der Bischof aus „pasto­ra­ler Sor­ge“ um das „Wohl“ der Stu­den­ten des Col­le­ges und „Ihre eige­ne See­le“ getroffen.“

    Inter­es­sant, dass hier das „See­len­heil“, dass seit 50 Jah­ren aus der nach­kon­zi­la­ren Mode ist, gegen jun­ge Anhän­ger der katho­li­schen Tra­di­ti­on, die in ihrem Col­le­ge übri­gens geschlos­sen den Anti-Moder­ni­sten­eid schwö­ren, bemüht wird. Nur noch krank!

  4. Wozu gibt es ein kirch­li­ches Recht, wenn es so ganz offen­sicht­lich miss­ach­tet wer­den kann? Summorum Pon­ti­fi­cum ist doch nach wie vor in Kraft. Wie wer­den die Stu­den­ten reagie­ren? Vie­le von ihnen sind wohl von weit her extra an die­ses Col­le­ge gewech­selt. War­um wird nicht gegen ande­re Schu­len vor­ge­gan­gen, an denen nur noch das Label das Katho­li­sche aus­weist. Dort besteht eher die „Gefahr für die See­len“. Der Weg der auto­ri­ta­ti­ven Ein­schüch­te­rung, den der Bischof gewählt hat, wird nicht zum Ziel füh­ren. Das resi­gnier­te Abnicken der über­rasch­ten Gläu­bi­gen wird nicht ein zwei­tes Mal passieren.

    • Mei­nen Sie im Ernst, dass unter dem der­zei­ti­gen Thron­be­set­zer ein Rekurs nach Rom etwas brin­gen wür­de? Ich glau­be kaum. Den­noch soll­te man unbe­dingt ver­su­chen. Schon allei­ne des­halb, damit die Ver­lo­gen­heit und kri­mi­nel­le Ener­gie der Moder­ni­sten ein wei­te­res Mal ent­larvt wird.

      • Was denn nur für Rekur­se??? Wozu nur Rekur­se!!!? Wer ist denn hier der Rechts­bre­cher?? Ein­fach igno­rie­ren oder ihm kurz und knapp mit­tei­len, dass man sich an sei­ne Wei­sun­gen nicht zu hal­ten gedenkt. Denn was die­ser Herr anord­net, ist nicht nur unzu­rei­chend begrün­det, son­dern ein­fach null und nich­tig, da es gegen alge­mein­gül­ti­ges Recht ver­stößt. Zwar kommt es einem Bischof zu, das lit­ur­gi­sche Leben sei­ner Diö­ze­se zu orde­nen, aber eben nach Maß­ga­be des Rechts. Soll er sich doch in Rom über sei­ne Diö­ze­sa­nen beschwe­ren, dann muss man end­lich Far­be bekennen.

        • Für Rechts­brü­che in einer Diö­ze­se ist erst­mal das Diö­ze­san­ge­richt mit dem Bischof als dem Gesetz­ge­ber als die erste Instanz zustän­dig. Da in dem Fall der Bischof selbst der Rechts­bre­cher ist, hat man sich an die höhe­re Instanz zu wen­den, und das ist der Apo­sto­li­ische Stuhl, genau­er die Kom­mis­si­on „Eccle­sia Dei“. Die­se hat jedoch auch unter BenXVI nur sel­ten etwas zum Schutz und im Inter­es­se der Gläu­bi­gen etwas unter­nom­men. Unter Ber­go­glio und Mül­ler ist sie prak­tisch kalt gestellt. Mann soll­te es jedoch unbe­dingt versuchen.

          • Die Ver­fah­rens­we­ge sind mir bekannt, eben­so die Ergeb­nis­se.. Hier muss aber kei­ne kom­pli­zier­te Rechts­ma­te­rie geklärt wer­den. Der Rechts­bruch liegt offen zu Tage, des­halb muss sich nie­mand um die Wei­sung die­ses bischöf­li­chen Green­horns küm­mern, noch gegen­über einem Drit­ten sein Recht ein­kla­gen. Wenn Ihr Chef Sie auf­for­der­te, um des „Fir­men­hei­les“ wil­len, aus dem Fen­ster zu sprin­gen oder das Atmen auf­zu­ge­ben, wür­den sie auch nicht die Gerich­te bemü­hen, damit das Unrecht die­ser irr­sin­ni­gen Anwei­sun­gen fest­stge­stellt wer­de. Sie wür­den ihm viel­mehr zu Recht einen Vogel oder die kal­te Schul­ter zeigen.

    • Das kirch­li­che Recht wird — und das kann ich Ihnen als Kano­nist wirk­lich schrift­lich geben — seit fast 50 Jah­ren mit Füßen getre­ten, ins­be­son­de­re von den Bischö­fen, aber, wie der Umgang des Pap­stes mit den Fran­zis­ka­nern der Imma­ku­la­ta zeigt, nicht nur von ihnen. „Kano­ni­sches Recht“ ist in den Köp­fen der mei­sten Prie­ster wie Gläu­bi­gen gleich­ge­setzt mit Kar­rie­ris­mus, Kle­ri­ka­lis­mus usw. 

      Unter Papst Bene­dikt zeig­te sich eine deut­li­che Ver­bes­se­rung hin­sicht­lich der grund­sätz­li­chen Ein­stel­lung zum Kir­chen­recht. Davon ist inzwi­schen kaum mehr etwas zu spü­ren, denn irri­ger Wei­se nimmt man an, dass Barm­her­zig­keit das Gegen­stück zu Recht und Gerech­tig­keit sei — tat­säch­lich ist es aber so, dass Unge­rech­tig­keit das Gegen­teil von Gerech­tig­keit ist, wie sich bspw. im obi­gen Fall zeigt.

      Hl. Rai­mund von Penaf­ort — bit­te für uns!

      • Aller­dings, unse­re Bischö­fe und Ordi­na­ria­te han­deln voll­kom­men will­kür­lich, weil sie genau wis­sen, kei­ner­lei Kon­se­quen­zen fürch­ten zu müs­sen. Prie­ster und Mit­ar­bei­ter sind ihnen völ­lig ausgeliefert.

        • Ja. weil man Gott zum Die­ner gemacht hat ist man nie­man­dem mehr ver­pflich­tet und hat auch nichts mehr zu befürch­ten, weil so auch die Höl­le abge­schafft ist.

  5. tem­po­re car­ne­va­li quan­tum ad hunc epi­scopum impingua­tum dil­la­ta­tum incras­sa­tum asse­ren­dum sive citan­dum more Luthe­ri qui dixit“ Teu­fel und Papst seind eins“
    sed adap­t­atum:“ Hic epi­scopus et suus dia­bo­lus unum sint.“
    aut sua­vi­us in lin­gua vernacula:„Esel und solch Bischof seind eins:

    • Bei allem Ver­ständ­nis über die Bericht­erstat­tun­gen hier bei katholisches.info, fin­de ich Ihre Aus­sa­ge “ Teu­fel und Papst sind eins“
      mehr als frag­wür­dig und vor allem nicht mehr katholisch.
      Trotz viel Nega­ti­vem hat der Papst weder ein Dog­ma auf­ge­ho­ben noch geän­dert, er ist recht­mä­ßig gewählt und erfüllt sein Amt,
      von Jesu Ver­hei­ßung nach Mt 18,16. Der Teu­fel ist nicht katholisch.

      • So weit mein Latein reicht, war das „Teu­fel und Papst sind eins“ eine Aus­sa­ge Mar­tin Luthers (citan­dum more Luthe­ri qui dixit). Damit ist die­se Aus­sa­ge tat­säch­lich nicht katho­lisch, denn das Zitat stammt aus der anti-katho­li­schen, sprich pro­te­stan­ti­schen Zeit, Luthers, in der er, wie jeder weiß, gro­ßer Feind des Papst­tums an sich war. Dass das Zitat auf den aktu­el­len Papst gemünzt war, kann ich an kei­ner Stel­le aus dem Kom­men­tar entnehmen.

        • dan­ke @Martina Sie haben mich rich­tig ver­stan­den — mein Luther­zi­tat war eine augen­zwin­kern­de Bemer­kung zur Zeit des Kar­ne­vals (mit dem ich nichts anfan­gen kann) auf das Refor­ma­ti­ons­jahr hin — bei dem es nichts aber auch gar nichts zu fei­ern gibt. Die­se sata­ni­schen Reden Luthers offen­ba­ren sei­nen abgrund­tie­fen Hass gegen den Papst, die Juden und die Tür­ken (Mus­li­men!), das ist jedem klar. der sich in des­sen Schrif­ten auch nur wenig auskennt.Um es weni­ger mit Ver­ständ­nis betuch­ten klipp und klar zu sagen, die Aus­sa­ge „Teu­fel und Papst seind einst“ gehört Luther und nie­mals nie­mals mir. Trotz mei­ner Ansicht, der jet­zi­ge Papst ist für mich eine furcht­ba­re Gei­ssel Got­tes, unter die ich mich beu­ge — aber er ist und bleibt der Papst, dem ich Gehor­sam schulde.
          nb Intel­li­genz ist Glücksache.

          • Wenn man schon auf Latein postet, soll­te man eine deut­sche Über­set­zung gleich mit­lie­fern, damit die „weni­ger mit Ver­ständ­nis Betuch­ten“ nicht erst lan­ge her­um­rät­seln müs­sen, was gemeint ist.

  6. Das sind unmiss­ver­ständ­li­che Signa­le, wenn auch ver­lo­gen ver­packt. Zuerst die auf­se­hen­er­re­gen­de Bru­ta­li­tät gegen­über den Fran­zis­ka­nern der Imma­cu­la­ta, kürz­lich eine Ver­stüm­me­lung des über­lie­fer­ten Ritus in Frank­reich durch die Ver­fü­gung der Lesun­gen in der Volks­spra­che durch einen Lai­en und nun ein wei­te­res Ver­bot in den USA. Das sind erste Pro­vo­ka­tio­nen, denen ver­mut­lich wei­te­re, grö­ßer ange­leg­te Maß­nah­men fol­gen werden.
    Die moder­ni­sti­sche Sek­te ist unter Ber­go­glio klar im Auf­wind, und zwar nicht nur in der Durch­set­zung der eige­nen Vor­stel­lun­gen und Miss­bräu­che (wie die Ehe„moral“ von Kas­per), son­dern auch in der Ver­fol­gung und Aus­lö­schung der win­zi­gen Reste der Katho­li­zi­tät. Und all das ist ja nur voll­kom­men „barm­her­zig“ und „zärt­lich“…

    • Und damit die moder­ni­sti­sche Sek­te nicht noch mehr Auf­wind bekommt, wäre es an der Zeit, daß die­se Leu­te spür­ba­ren Gegen­wind erfäh­ren. Gegen­wind in Form von Pro­te­sten, nicht im demü­ti­gen(?) Unter­wer­fen wie es die FI getan haben. 

      Wenn sol­che Bischö­fe so leich­tes Spiel haben, dann wer­den bald noch mehr auf­ste­hen und die alte Mes­se ver­bie­ten. — Viel­leicht wäre Pro­test-Rosen­kranz-Beten vor dem Sitz die­ses Bischofs eine Möglichkeit.

      • Sie haben Recht. Rechts­brü­chen darf man sich nicht unter­wer­fen. Auch des­halb, damit immer wie­der klar wird, dass die Moder­ni­sten abso­lu­ti­stisch und tota­li­tär gegen die Katho­li­ken vorgehen. 

        Vom Beten aus Pro­test hal­te ich jedoch nichts. Das wäre auch ein Miss­brauch des Gebe­tes. Man kann jedoch durch­aus öffent­lich für die Bekeh­rung des betref­fen­den Rechts­bre­chers beten, aller­dings ohne die vor­he­ri­ge christ­li­che Ermah­nung unter vier Augen zu unterlassen.

  7. Dass die „Bischö­fe“ Ver­bün­de­te oder zumin­dest Kom­pli­zen der Wöl­fe sind, erkennt auch dar­an, dass sie jetzt kennt­nis­los gegen Putin wet­tern. Man muss zumin­dest hof­fen, dass es „nur“ Dumm­heit und kei­ne Bos­heit ist, die sie nun gegen Putins Ver­su­che der Abwehr eines Groß­kon­flikts anpre­di­gen lässt.

  8. Letzt­lich lie­gen die Ursa­chen für das oben beschrie­be­ne Ereig­nis in der halb­her­zi­gen Ter­mi­no­lo­gie von SUMMORUM PONTIFICUM. Die Mes­se nach dem Mis­sa­le Pius V.
    kann eben von ihrem Sein her nicht als AUSSERORDENTLICHE FORM des röm. Ritus bezeich­net wer­den. Die­se Wort­wahl pro­vo­ziert, wie man sieht, immer wie­der Belie­big­keit und Willkür.

    • Die außer­or­dent­li­che Form ist eine Stei­ge­rung des Ordent­li­chen. Im All­ge­mei­nen domi­niert jedoch die unor­dent­li­che Form.

  9. Der gegen­wär­ti­ge Thron­be­stei­ger im Vati­kan und sei­ne Ghost­wri­ter müs­sen DEMOKRATIE erst noch ler­nen, wenn sie es über­haupt auch wol­len. Sonst bleibt alles honig­sü­sse Geschwur­bel über „Zärt­lich­keit und Demut“ eine hoh­le Phrase.

  10. Der Mann gehört exkom­mu­ni­ziert und, um sei­ner Gesund­heit wil­len, eine stren­ge Diät verschrieben.
    Per Mari­am ad Christum.

    • War­um sich eini­ge über die Lei­bes­fül­le des Man­nes auf­hal­ten, ver­ste­he ich nicht. Das ist doch sei­ne Sache. Er kann so dick sein wie er möch­te oder krank­heits­hal­ber(?) ist — aber sei­ne Restrik­tio­nen sind nicht in Ordnung.

    • Ja, dann muss man Papst Fran­zis­kus sel­ber exkom­mu­ni­zie­ren. Er hat das­sel­be mit den Fran­zis­ka­nern der Imma­cu­la­ta gemacht. Aber wie kann eine Kir­che sich selbst exkommunizieren?

  11. Gibt es eine Sei­te auf der man die­ses anti­ka­tho­li­sche Schrei­ben kopie­ren und aus­drucken kann, so das man es noch lesen kann?
    Und wie es scheint hat sich der Bischof an sei­nen Herrn gewandt (Wie der Herr so es Gscherr)
    aber was soll‚s Rom ist so wie es uns allen schon offen­bart wur­de vom wah­ren Glau­ben abgefallen. 

    Es kann schon sein das ein Schrei­ben an Rom nichts brin­gen wird, aber es ist unse­res Chri­sten­pflicht dar­auf zu reagie­ren. Siehe 

    CIC: 212 §3: Ent­spre­chend ihrem Wis­sen, ihrer Zustän­dig­keit und ihrer her­vor­ra­gen­den Stel­lung haben sie das Recht und bis­wei­len sogar die Pflicht, ihre Mei­nung in dem, was das Wohl der Kir­che angeht, den geist­li­chen Hir­ten mit­zu­tei­len und sie unter Wah­rung der Unver­sehrt­heit des Glau­bens und der Sit­ten und der Ehr­furcht gegen­über den Hir­ten und unter Beach­tung des all­ge­mei­nen Nut­zens und der Wür­de der Per­so­nen den übri­gen Gläu­bi­gen kundzutun.

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen.

  12. Der Bischof scheint tota­li­tär und igno­rant. Er kann sich dabei aber wohl auf sei­nen Chef in Rom ver­las­sen. Wie der Herr so des Gscherr.

  13. Der Teu­fel ist der beste Theo­lo­ge sag­te ein Kir­chen­leh­rer. Das hämi­sche Lächeln bei Papst Fran­zis­kus, bei Bischof Olson als Bei­spie­le wird bei den Pro­gres­si­sten als Freund­lich­keit, Offenheit,Wohlwollen ange­se­hen. Es gibt Anlass zur Belu­sti­gung der­je­ni­gen, die das Leben eben all­zu ernst neh­men. es dient als Belu­sti­gung über die ver­knorz­ten Anhän­ger der Tra­di­ti­on, die die Leh­re und den Glau­ben all­zu genau neh­men (pela­gia­ni­sche Ideo­lo­gie, von gestern). Gott ist kei­ne Mie­se­ma­cher sagen sie. Auf mich wirkt es belei­di­gend, belei­di­gend gegen Gott und die Men­schen. Die katho­li­sche Kir­che hat jeg­li­che Moral ver­lo­ren. Sie ist kei­ne Instanz der Moral mehr. Ihr fehlt die Unter­schei­dung der Gei­ster. Alles ist Hei­li­ger Geist. Die Iro­nie der Geschich­te: Putin hat sich vom Sau­lus zum Pau­lus gewan­delt. Sogar Ange­la Mer­kel bemerk­te, „Putin lebt in einer andern Welt, wobei sie den tie­fe­ren Sinn ihrer eige­nen Aus­sa­ge nicht erkann­te. Und auf der Krim demon­striert man: „wir wol­len nicht zum schwu­len Westen gehö­ren“. Die Kir­che schweigt wo sie spre­chen soll­te. Die Mut­ter Got­tes hat Russ­land in Fati­ma als Gei­sel Euro­pas genannt. Mög­li­cher­wei­se ist die Beset­zung der Krim nur ein Vor­wand und ehe die Euro­pä­er über­haupt rea­li­sie­ren, ste­hen die Pan­zer Russ­lands schon in den euro­päi­schen Städ­ten, um den Teu­fel zu vertreiben.

    • „Die katho­li­sche Kir­che hat jeg­li­che Moral ver­lo­ren“ — ja, dem müß­te man auf den 1. Blick natür­lich voll zustim­men; wäre es denn über­haupt mög­lich! Denn die eine Kir­che Chri­sti ist als sol­che infal­libel und inde­fek­ti­bel; was (auch immer) da in der Tat jeg­li­che Moral ver­lo­ren hat, kann also nicht (mehr) die katho­li­sche Kir­che als sol­che sein, oder? — Eben­so ist der Begriff des ‚papa hae­re­ti­cus‘, des häre­tisch gewor­de­nen Pap­stes, ja eigent­lich ein Wider­spruch in sich, da eine not­wen­di­ge Bedin­gung für das Papst­amt die Zuge­hö­rig­keit zur katho­li­schen Kir­che ist; not­wen­di­ge Bedin­gung dafür ist jedoch das vol­le Bekennt­nis des katho­li­schen Glau­bens, unver­kürzt und unverfälscht …

  14. Bit­te nachlesen!

    In Summorum Pon­ti­fi­ci­um steht u.a., dass die „außer­or­dent­li­che“ Form schon vom Pfar­rer ver­wei­gert wer­den kann, wenn durch sie „Zwie­tracht“ gesät wird oder kei­ne „geeig­ne­ter“ Zele­brant gefun­den wer­den kann. War­um soll­te ein Bischof sie nicht aus ähn­li­chen Grün­den ver­bie­ten können?

    Ich mei­ne, man­cher macht sich hier gro­ße Illu­sio­nen, was die „Frei­ga­be“ der Alten Mes­se angeht. Es ist schlicht „Inter­pre­ta­ti­ons­sa­che“, wie eng oder weit man die Erlaub­nis die­ser Mess­form in SP aus­legt. Für mich ist und bleibt SP ein Genie­streich des har­mo­nie­süch­ti­gen Zau­de­re­res Joseph Ratzinger.

    • Das ist ein wich­ti­ger Punkt. Denn Zwie­tracht, die der „Novus Ordo“ aus­ge­sägt hat und stän­dig aus­sät, wird gar nicht beachtet.
      Das ist die typi­sche Masche der Moder­ni­sten. Wenn ihnen etwas nicht passt, dann pro­du­zie­ren ein paar ein­ge­schläu­ste Pro­vo­ka­teu­re ein Geschrei, das auf die „Zwie­tracht“ hin­weist, damit die Sache erle­digt wird. Das Muster­bei­spiel sind die Fran­zis­ka­ner der Imma­cu­la­ta. Die Metho­de ist jedoch gang und gäbe. Und für die „Zwie­tracht“ sind selbst­ver­ständ­lich nie­mals die Moder­ni­sten ver­ant­wort­lich, son­dern immer nur die Katholiken…

  15. Die Reak­ti­on hier auf die Ent­schei­dung des Bischofs macht all­zu deut­lich, dass die­ser rich­tig gehan­delt hat. Denn deut­lich wird eine Kir­chen­spal­tung. Wenn die Fei­er der triden­ti­ni­schen Lit­ur­gie zum Merk­mal der Recht­gläu­big­keit gemacht wird, ergo die Fei­er der vati­ka­ni­schen Lit­ur­gie und mit ihr alle, die die­se Form schät­zen, gün­stig­sten­falls als unka­tho­lisch ange­se­hen wer­den, dann geschieht Unrecht. Und gegen Unrecht hat ein Bischof ein­zu­schrei­ten. So lan­ge nicht von jedem Katho­li­ken und jeder Katho­li­kin bei­de For­men als Vari­an­ten der einen Lit­ur­gie ange­se­hen wer­den, wird der Inten­ti­on von Papst Bene­dikt XVI nicht entsprochen.
    Im übri­gen wird wei­ter oben mit­ge­teilt, dass die Stu­den­ten geschlos­sen den Anti­mo­der­ni­sten­eid gelei­stet hät­ten. Ent­we­der wis­sen die nichts vom gei­stes­ge­schicht­li­chen Hin­ter­grund oder sie sind tat­säch­lich krank. Dann jedoch gehört die­ser Laden geschlossen.

    • Kann man sich die Wahr­heit immer zurecht bie­gen? Wer­te Jota, sie stel­len die Din­ge doch etwas auf den Kopf. Wenn es eine ein­zi­ge Hoch­schu­le in den USA gibt, die der Tra­di­ti­on ver­pfich­tet ist, und der Bischof sich bemü­ßigt fühlt, sie abwür­gen zu müs­sen, dann dürf­ten die Gewich­te doch recht ein­deu­tig ein­sei­tig ver­teilt sein.
      Anders gesagt: Gäbe es nur ansatz­wei­se ein ver­gleich­ba­res Vor­ge­hen gegen moder­ni­sti­schen Miß­brauch der Sakra­men­te, nicht nur, aber v.a. der Lit­ur­gie, wäre ich ger­ne bereit, mir Argu­men­te die­ses Bischofs anzu­hö­ren. So aber spielt er ferv­le­risch ein­sei­tig sei­ne Geige…

  16. Man kann es so sagen: Viel­leicht hat­te Paul Scho­on­brodt doch recht, wie auch P. Scott (FSSPX-SO), wenn sie sagen, daß der Novus Ordo per se eine Häre­sie ist und daher zur Sedis­va­kanz seit 1968 führt. Ein Bischof, der zum See­len­heil den Neu­en Ordo als ein­zi­gen Weg zum Heil sieht, ist ein Apostat unhei­lig­sten Gei­stes. Ich kann mich jeden­falls nicht erin­nern, daß in den Kon­ven­ten der Mili­tia Chri­sti P. Mak­sy­m­il­li­an Kol­bes oder des Kar­mel der Edit Stein der Novus Ordo gele­sen wor­den ist, eben­so in den Kon­ven­ten und Kir­chen der Spa­ni­schen, Mexi­ka­ni­schen und Fran­zö­si­schen Mar­ty­rer. Jede Hei­lig­spre­chung eines Prie­sters der jemals den Novus Ordo zele­briert hat, ist eine FORMELLE Häresie.
    Übri­gens ist die „Inver­sio boni ad malum“ oder die „Inver­sio mali in sini­li­tu­di­nem boni“ ein abso­lut siche­res Zei­chen für Sata­nis­mus. Die­ser Bischof soll­te nie­mals mehr den Namen irgend eines Hei­li­gen im Mun­de füh­ren, der vor dem II. Vati­ka­ni­schen Kon­zil zur Ehre der Altä­re erho­ben wor­den ist. Die­ser Hei­li­ge wird zum ZEUGEN GEGEN IHN AM Jüng­sten Tage aus­sa­gen. ANATHEMA SIT!

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