Transvestit erfand die 56 neuen „Geschlechter“ für Facebook

Transgender und das konstruierte Geschlecht bei Facebook(New York) Brie Har­ri­son heißt der Pro­gram­mie­rer, der für Face­book neben männ­lich und weib­lich wei­te­re 56 „custom gen­der“ erfun­den hat. Und Har­ri­son ist selbst Trans­ve­stit, was ihn für die Auf­ga­be beson­ders qua­li­fi­ziert zu haben scheint. Face­book will den LGBT-Friend­ly-Cha­rak­ter des Unter­neh­mens zum Aus­druck brin­gen. Jeder der 159 Mil­lio­nen in den USA regi­strier­ten Accounts kann nun ins­ge­samt zwi­schen 58 ver­schie­de­nen „Geschlech­tern“ wäh­len, „um sich selbst zu defi­nie­ren“. Vor­erst gilt das nur für die US-Nut­zer, doch es ist abseh­bar, daß die gen­der-ideo­lo­gi­sche „Wen­de“ welt­weit aus­ge­dehnt wer­den wird. Brie Har­ri­son, der „Erfin­der“ der gen­der-gerech­ten Face­book-Regi­strie­rung ist ein Trans­ve­stit. Sein eigens Geschlecht gab der Mann auf Face­book bis­her als „Frau“ an. Nun änder­te er es „prä­zi­ser“ in „Trans Woman“.

Der Mann, aus dem eine „Frau“ und nun eine „Transfrau“ wurde

Brie Har­ri­son wur­de als Mann gebo­ren und hieß noch bis März 2013 Gabri­el. Gabri­el Har­ri­son war mit einer schö­nen Frau namens Yuki ver­hei­ra­tet und trug sogar Ober­lip­pen­bart. Er ist als Pro­gram­mie­rer Auto­di­dakt, sei aber sehr geschickt, wes­halb er im Face­book-Impe­ri­um des Mark Zucker­berg eine sonst nur Infor­ma­tik­in­ge­nieu­ren vor­be­hal­te­ne Stel­lung erhielt.

„In die­sem Unter­neh­men habe ich soviel Unter­stüt­zung erfah­ren, die mich berührt und begei­stert“, schrieb Gabri­el „Brie“ Har­ri­son bei Huf­fing­ton Post Gay Voices am ver­gan­ge­nen 13. Febru­ar. Offen­sicht­lich war vor allem sei­ne LGBT-gen­der-gerech­te „Iden­ti­tät“, die für die LGBT-Wen­de für das Unter­neh­men inter­es­sant war. Denn Har­ri­son schrieb selbst: „Vor allem aber, wur­de mir die Mög­lich­keit gege­ben, etwas für die ande­ren zu tun und zu hel­fen, daß Men­schen, wie ich, nicht für den Groß­teil ihres Daseins lei­den müs­sen“. Mit „Mög­lich­keit“ ist die Erfin­dung der 56 neu­en „Geschlech­ter“ gemeint. Da sich Har­ri­son nun im Face­book-Pro­fil als „Trans­frau“ bezeich­nen kann, „lei­de“ er nicht mehr. „Die neu­en Defi­ni­tio­nen von Geschlecht sind das größ­te Ergeb­nis“, wie Har­ri­son über sei­ne Arbeit bei Face­book schwärmt (sie­he eige­nen Bericht Gen­der-Ideo­lo­gie bei Face­book – Nut­zer kön­nen zwi­schen 58 „Geschlech­tern“ wäh­len).

Geschlecht „nach Maß“

Gabri­el „Brie“ Har­ri­son spricht von „maß­ge­schnei­der­tem Geschlecht“. Sie sei­en das Ergeb­nis von “aus­führ­li­cher Bera­tung“ mit den LGBT-Orga­ni­sa­tio­nen, so der Face­book-Mit­ar­bei­ter. In der Zwi­schen­zeit wur­de unter Gen­der-Puri­sten bereits Kri­tik an Har­ri­sons „Defi­ni­tio­nen“ laut. 56 kon­stru­ier­te Geschlech­ter sei­en „zu wenig“, es gebe noch immer „Dis­kri­mi­nie­run­gen“.

Harrisons Trans-Geschichte: Version B

Unter Ver­weis auf die Huf­fing­ton Post erzähl­ten euro­päi­sche Medi­en die Trans-Geschich­te von Har­ri­son geschönt:

„Ich wuß­te seit mei­ner frü­he­sten Kind­heit davon, anders zu sein, aber es gab nie­man­dem, dem ich mich anver­trau­en konnn­te und der mir hel­fen konn­te, mich selbst zu ver­ste­hen. Nicht ein­mal mei­ne Eltern trotz der gro­ße Lie­be und Auf­merk­sam­keit, die sie mir schenk­ten. Das war eine Sache, da wären sie nie bereit gewe­sen, dar­über zu spre­chen. Ich habe immer gefürch­tet, daß sie dann nicht mehr stolz auf mich sein wür­den, wenn sie wüß­ten, wer ich wirk­lich bin. Heu­te end­lich steht bei mei­nem Face­book-Pro­fil, das nur für ‚Freun­de‘ sicht­bar ist: ‚Woman Trans‘. Nur das Alter ist ver­bor­gen, wie es sich für eine ech­te Lady gehört.“

Harrisions Trans-Geschichte: Version A

So hört sich die Trans-Geschich­te im Ori­gi­nal an, wie Har­ri­son sie der Huf­fing­ton Post erzähl­te:

„Mei­ne Eltern waren gera­de 20, als sie bemerk­ten, daß ich im Kom­men war. Sie haben sich schei­den las­sen, bevor ich die drit­te Klas­se der Volks­schu­le been­det hat­te. Mein Bru­der und ich wur­den zwi­schen den bei­den hin und her gescho­ben, so daß ich bereits 40 Mal umzie­hen muß­te, bevor ich 15 war. Trotz der Lie­be und Auf­merk­sam­keit, die mei­ne Eltern und ihre even­tu­ell gera­de jewei­li­gen Part­ner mir schenk­ten, habe ich immer gefürch­tet, daß sie dann nicht mehr stolz auf mich sein wür­den, wenn sie drauf­ge­kom­men wären, wer ich wirk­lich bin.
Ich wuß­te seit mei­ner frü­he­sten Kind­heit davon, anders zu sein, aber wir zogen so oft um, daß ich nie­man­den hat­te, dem ich mich anver­trau­en konnn­te und der mir hel­fen hät­te kön­nen, mich selbst zu ver­ste­hen. Der eini­zi­ge sta­bi­le Kon­takt in mei­nem Leben waren mei­ne Eltern, und so sehr sie mich auch lieb­ten, war das nicht eine Sache, für die sie bereit gewe­sen wären, zu spre­chen. Erst als mein Vater gestor­ben ist, habe ich ver­stan­den, daß der Zeit­punkt gekom­men war, mei­ne Äng­ste zu über­win­den und mein eige­nes Leben zu leben. Obwohl ich mei­ne Trans­for­ma­ti­on in den ver­gan­ge­nen neun Mona­ten voll­zo­gen haben, brauch­te ich mein gan­zes Leben um soweit zu kom­men“.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Tem­pi

5 Kommentare

  1. Geschlech­ter gibt es defi­ni­ti­ons­ge­mäß nur zwei. Genau des­halb, weil es zwei gibt, spricht man über­haupt von Geschlech­tern. Das ist ein Irr­sinn hier, wenn viel­leicht auch gut­ge­meint (was man aller­dings bezwei­feln kann). Daß es Men­schen gibt, bei denen es mit der geschlecht­li­chen Ein­deu­tig­keit nicht ganz so hin­haut, sei es aus bio­lo­gi­schen, psy­chi­schen oder son­sti­gen Grün­den kann man natür­lich nicht leug­nen. Dem kann man so jeden­falls nicht Rech­nung tra­gen, weil es eben schon falsch kate­go­ri­siert ist. Was nicht männ­lich oder weib­lich ist, bleibt nicht weib­lich oder nicht männ­lich, weil es ein­fach kei­ne ande­ren Geschlech­ter gibt. Wer die­se Men­schen wür­di­gen will, kann dies so nicht tun, so wer­den die­se nur miß­braucht für eine durch­sich­ti­ge Poli­tik ver­meint­li­cher Dekon­struk­ti­on. Die Wür­de eines Men­schen hängt eben nicht an sei­nem Geschlecht.

  2. Bezeich­nend, wie die Krank­heits­ge­schich­te des armen Har­ri­son geschönt wur­de. Ein Mensch der durch sei­nen Lebens­weg ‑vor allem offen­bar durch unver­ant­wort­li­che Eltern- zum psy­chi­schen Wrack wur­de, darf nun im Rah­men des von „face­book“ betrie­be­nen sozia­len Exhi­bi­tio­nis­mus sei­ne psy­chi­sche Stö­rung als eine „nor­ma­le Vari­an­te des Menschsseins“ aus­ge­ben. Herr­lich!

    Natür­lich inter­es­siert das (wei­te­re) Los des Har­ri­son in Wirk­lich­keit kaum jemand, am wenig­stens wohl die skru­pel­lo­sen Hin­ter­män­ner von face­book. Viel­leicht soll­te man denen vor­schla­gen, gleich auch noch den Pyro­ma­nen, Hyste­ri­kern, Auto­lä­sio­ni­sten, Pädo­phi­len, Nekro­phi­len etc.eine sol­che Selbst­dar­stel­lung ihrer Per­sön­lich­keit zu ermög­li­chen, damit die­se sich- eben­so wie der arme Har­ri­son- end­lich dadurch als nor­ma­le Men­schen füh­len kön­nen, daß jeder­mann ihre jewei­li­gen Krank­hei­ten zur Kennt­nis neh­men kann, nach­dem sie von „face­book“ höchst­rich­ter­lich zur Nor­ma­li­tät gestem­pelt wur­den.

    Beson­ders inter­es­sant dürf­te es wer­den, wenn „face­book“ den Schi­zo­phre­nen ein „Per­sön­lich­keis­pro­fil“ gewäh­ren soll­te. Fragt sich dann eben, wel­cher Per­sön­lich­keit. Nota­be­ne: Letz­te­re Bemer­kung möge nicht als Ver­höh­nung psy­chisch Kran­ker ver­stan­den wer­den! Sol­chen Kran­ken kann ‑wenn über­haupt- nur durch qua­li­fi­zier­te fach­ärzt­li­che Hil­fe, am aller­we­nig­sten aber durch das voll­kom­men aso­zia­le und men­schen­ver­ach­ten­de Geha­be der Macher von „face­book“ gehol­fen wer­den.

    „Der Mensch macht sich selbst“, mein­te der (selbst psy­chisch Kran­ke) Sart­re. Nun, wir sehen jetzt, was wir vor­her schon wuß­ten, was dabei her­aus­kommt, wenn der „Mensch sich selbst macht“: Men­schen­ver­ach­tung und epi­de­mi­scher Irr­sinn.

    Frü­her sag­te man, wenn man einen Zustand völ­li­ger Ver­wir­rung kund­tun woll­te: „Ich weiß schon nicht mehr, ob ich ein Männ­chen oder ein Weib­chen bin.“ Für „face­book“ stellt ein sol­cher Zustand mit Sicher­heit kein Pro­blem, son­dern ein Ide­al dar.

    Fra­ge an alle, die „face­book“ nut­zen: Wie lan­ge wol­len Sie sich noch für dumm ver­kau­fen las­sen?

    • @Antifebronius

      Übri­gens.

      Jean-Paul Sart­re gibt in einem sei­ner Bücher einen kla­ren Got­tes­be­weis.

      In sei­ner Auto­bio­gra­phie schil­dert er eine schick­sals­haf­te Begeg­nung.

      Da bleibt kein Raum für Inter­pre­ta­tio­nen. Es ist Jean-Paul Sart­re, selbst, der sich von G–T abwand­te. In sei­ner Jugend und aus Bos­heit. Klar und deut­lich von Sart­re selbst (!) beschrie­ben.

      Sei­ne Sün­de (er beschreibt sie deut­lich) war so schlimm, dass G–T sich für immer von ihm abwand­te.

      Sart­re selbst, straft sei­nen Exi­sten­zia­lis­mus der Lüge.

      Es ist alles so klar.

      Wer die Stel­le wis­sen möch­te, ich ken­ne sie.

        • Den Exi­sten­zia­lis­mus braucht nie­mand. Er beruht auf Lügen und fal­schen Annah­men. In der Schu­le wur­de ich aller­dings mit dem Exi­sten­zia­lis­mus belä­stigt.

          Wich­tig ist, dass Sart­re selbst G–TES Exi­stenz und JESUS CHRISTUS bezeugt hat.

          Und das ist schon eine Sen­sa­ti­on.

          Und die­se Tat­sa­che wol­len Sar­tres Jün­ger nicht hören. Und das straft die­se Men­schen auf zwei­er­lei Wei­se.

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