Papst Franziskus lehnt Diplomatenpaß des Vatikans ab: “Ich will als Argentinier reisen“

Papst Franziskus: neuer argentinischer Reisepaß und Personalausweis(Vatikan/Buenos Aires) Papst Fran­zis­kus ver­zich­tet auf den Diplo­ma­ten­paß des Hei­li­gen Stuhls und will mit sei­nem argen­ti­ni­schen Rei­se­paß ins Hei­li­ge Land flie­gen. Aus die­sem Grund such­te er um die Erneue­rung sei­nes argen­ti­ni­schen Per­so­nal­aus­wei­ses und Rei­se­pas­ses an. Die Bear­bei­tungs­ge­bühr soll er selbst bezahlt haben.

„Ich will in die gan­ze Welt mit dem argen­ti­ni­schen Paß rei­sen“. Das soll Papst Fran­zis­kus vor eini­gen Tagen zum argen­ti­ni­schen Bot­schaf­ter beim Hei­li­gen Stuhl, Juan Car­los Cafie­ro gesagt haben. Sei­ne Rei­se­do­ku­men­te näher­ten sich dem Ablauf­da­tum, wes­halb er sich an den Bot­schaf­ter um Erneue­rung wand­te. Am Ende habe der Papst die anfal­len­den Ver­wal­tungs­ko­sten selbst bezahlt.

Argentiniens Innenministerium zeigt neue Reisedokumente des Papstes

Papst Franziskus: PersonalausweisWie Argen­ti­ni­ens Bot­schaf­ter beim Hei­li­gen Stuhl gegen­über Vati­can Insi­der bestä­tig­te, setz­te sich der Papst ver­gan­ge­ne Woche mit ihm in Ver­bin­dung und bat um Erneue­rung sei­ner Rei­se­do­ku­men­te. Mit­ar­bei­ter des argen­ti­ni­schen Kon­su­lats in Rom bega­ben sich dar­auf zu Papst Fran­zis­kus in den Vati­kan, um den Rei­se­paß zu erneu­ern und als Vor­aus­set­zung dafür auch den Personalausweis.

Die Argen­ti­ni­sche Bot­schaft ver­öf­fent­lich­te ein Foto mit den bei­den erneu­er­ten Doku­men­ten des Pap­stes. Aus­stel­lungs­da­tum 14. Febru­ar 2014. Gül­tig bis 2029. Das Bild zeigt Fran­zis­kus im wei­ßen Gewand des Pap­stes mit wei­ßem Pileo­lus. Der Papst ver­fügt über die Staats­bür­ger­schaft des Vati­kans. Er könn­te mit einem Diplo­ma­ten­paß des Hei­li­gen Stuhls rei­sen. Der Diplo­ma­ten­paß des Pap­stes trägt tra­di­tio­nell die Num­mer 001. Ein sol­cher liegt auch für Fran­zis­kus bereit.

Die bei­den Doku­men­te wer­den in den kom­men­den Tagen offi­zi­ell im Domus Sanc­tae Mar­tae im Vati­kan aus­ge­hän­digt, wie Argen­ti­ni­ens Innen­mi­ni­ster Flo­ren­cio Ran­daz­zo bekannt­gab. „Die­se Geste gegen­über unse­rem Land erfüllt uns mit Stolz“, sag­te der Minister.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Mini­ste­rio Inte­rior y Transporte

106 Kommentare

  1. Was für ein pein­li­ches Getue, als ob er die Puber­tät nie­mals ver­las­sen hät­te. Und natür­lich MUSS die gan­ze Welt wis­sen, wie ANDERS er doch ist. Die­se vor Schleim und Zucker­guss trie­fen­de süd­ame­ri­ka­ni­sche Tele­no­ve­la wird nie ein Ende neh­men. Das kom­men­de Thea­ter im Hei­li­gen Land mag man sich gar nicht vor­stel­len, und das media­le Getö­se erst recht nicht.

  2. Ein Staats­ober­haupt eines sou­ve­rä­nen, völ­ker­recht­lich aner­kann­ten Lan­des will mit dem Rei­se­pass eines ande­ren Lan­des reisen?
    Was will er uns damit schon wie­der sagen? Das eigent­lich doch Bene­dikt immer noch Papst ist?
    Nicht nur theo­lo­gisch wirft die­ser Mann täg­lich neue Fra­gen auf…

    • In jedem Staat die­ser Welt wür­de eine sol­che Hand­lung bis hin zu einer Ein­schät­zung als Hoch­ver­rat schlicht bestraft werden.
      Ich gehe davon aus, daß da bei Mr. Ber­go­glio nicht mehr dahin­ter­steckt, als mal eben so locker-flockig rüber­brin­gen zu wol­len: „Hey,schaut, ich, der beschei­de­ne Franz, bin einer von Euch. Hey, liebt mich …“ oder ganz ähn­lich. (Psy­cho­lo­gen wer­den wis­sen, was ich da mei­ne.) Und wenn dann sei­ne Bera­ter auf eine mög­li­che ande­re Rezep­ti­on einer sol­chen Geste auf­merk­sam machen, dann wird er das groß­zü­gig weg­wi­schen. Und so gehen die Din­ge ihren Lauf …

  3. Der Papst will sich mal wie­der auf bil­li­ge Manier in Sze­ne set­zen. Mega­pein­lich so ein Getue!
    Oder geht es ihm dar­um den Vati­kan und das Papst­tum abzuschaffen?

  4. Haupt­sa­che ALLES ANDERS MACHEN ALS DIE VORGÄNGER.…man kann es nicht fas­sen, ja wie soll das inter­pre­tiert wer­den? Ist er Papst, oder etwa nicht.? Wie sieht er eigent­lich sei­ne Brü­der im Amt vor ihm?
    Viel­leicht soll­te man sich die Mühe machen, in einem klei­nen Büch­lein alle unsäg­li­chen Gesten, alle tum­ben Rede­wei­sen etc, alle neu­en Gepflo­gen­hei­ten fest­zu­hal­ten, nie­der­schrei­ben, oder was auch immer…hab dazu lei­der kei­ne Zeit, könn­te mir so etwas aber sehr auf­klä­rend vor­stel­len. Wür­de ger­ne noch eine Spott­be­zeich­nung für ihn fin­den, aber das ver­bie­tet mir doch die Ehr­furcht vor dem Amt .UNGLAUBLICH:::

  5. Bei aller Sym­pa­thie für per­sön­li­che Macken, wie klei­ne Autos und Schu­he, aber das geht zu weit!
    Im Grun­de sagt der Papst „ich bin nicht Papst! Ich bin wei­ter der Schorsch aus Bue­nos Aires und von dem gan­zen Regie­rungs­kram will ich nix wissen!“
    Papst Fran­zis­kus begreift offen­sicht­lich gar nicht, wer er ist!
    Er führt sich auf wie ein Feu­er­wehr­mann, der sobald er in der Fer­ne das Feu­er sieht, die 112 wählt und über­haupt nicht auf die Idee kommt, dass er gefragt ist.

    • Das sind bei ihm kei­ne per­sön­li­chen Macken. In Erman­ge­lung theo­lo­gi­scher Fähig­kei­ten muss er auf die­se Neben­schau­plät­ze ausweichen.

  6. Er will nicht Papst im „her­kömm­li­chen Sinn“ sein, daher die gan­zen Zei­chen­set­zun­gen in die­se Rich­tung („Bischof von Rom“ statt Papst, Gewän­der, Wohn­ort, Papst­thron, kein „P.P.“ in der Unter­schrift usw. usf.).

    • Bischof von Rom. Dann ist es ja gut. Ich woh­ne nicht in Rom. Lei­der aber in einer deut­schen Diö­ze­se unter einem Bischof, dass einem graut.

  7. Typisch. Wäre er doch in Argen­ti­ni­en geblie­ben. Wer wäre nicht bereit ein Rück­fahr­ticket (EINFACH) zu spendieren?

  8. Euer Hass auf unse­ren Papst ist uner­träg­lich! Kein Tag ver­geht, an dem ihr nicht etwas fin­det, um ihn her­un­ter­zu­ma­chen, ins Lächer­li­che zu ziehen.
    Als Papst ist er nun mal „inter­es­sant“ für die Medi­en, auch des­halb, weil er sich von sei­nen Vor­gän­gern abhebt. Aber dass die­se Gemein­schaft hier ihn ablehnt, ist ver­ständ­lich — hat er ja nichts für die­sen Ver­ein übrig.

    • „Hass“, was für ein über­zo­ge­ner Neu­sprech, wie ihn dum­me deut­sche Poli­ti­ker ver­zap­fen. Aber las­sen wir es in der Inten­ti­on gel­ten. Ihre Mei­nung. Was bit­te ist für die Medi­en an Papst Fran­zis­kus „inter­es­sant“? Wohl nichts bis­her, was mit dem Glau­ben und der Hei­li­gen Kir­che, mit dem See­len­heil und der Got­tes­ver­eh­rung zu tun hat. Was nützt also die­ses „Inter­es­se“. Es führt nur auf Glatt­eis und das zum Scha­den einer schwer ange­schla­ge­nen Kir­che, die von der gott­lo­sen Welt unter Dau­er­be­schuss gehal­ten wird.
      Wel­chen „Ver­ein“ mei­nen Sie eigentlich?

    • Es ist gar nicht nötig, ihn ins lächer­li­che zu zie­hen, er macht sich sel­ber lächerlich.
      Per Mari­am ad Christum.

    • @ Mim

      Ich ach­te eines jeden Mei­nung und las­se auch Ihre erst ein­mal so stehen. 

      Den­noch glau­be ich, die­se Leu­te hier eben­fals in Schutz neh­men zu müs­sen! Wel­chen Ver­ein mei­nen Sie, wer­te Mim? Ich bin röm. katholisch!

      Mir ist nicht danach, mich über Papst Fran­zis­kus lustig zu machen. Es ist ein­fach wirk­lich nur trau­rig, mit wel­cher Unbe­sorgt­heit er hier Din­ge tut, die von der fal­schen Sei­te zu höch­stem Applaus füh­ren, den er, objek­tiv emp­fun­den, auch wirk­lich sucht.

      Wes­sen Stell­ver­tre­ter ist er? Der von JESUS CHRISTUS!

      Hat Jesus den Applaus der Welt gesucht? Nein! Als sie ihn zum irdi­schen König machen woll­ten, zog er sich allein auf den Berg zurück und betete.
      Er sag­te, dass, wenn ihn die Welt gehaßt hat, auch wir mit ihrem Haß und Ver­fol­gung rech­nen müssten!

      Hat sich Jesus dem Main­stream sei­u­ner Zeit unter­wor­fen? Nein, er heil­te am Sab­bat Kran­ke, er hielt den Schrift­ge­lehr­ten u. Phar­si­sä­ern, also den reli­giö­sen Füh­rern sei­nes Vol­kes offen ihre Ver­feh­lun­gen vor und war nur auf die Ehre Got­tes bedacht!

      Die­ser Papst tut das glat­te Gegen­teil, offen­kun­dig, tut mir ehr­lich leid, das fest­stel­len zu müssen!

      Einen treu­en Orden, ganz im Sin­ne sei­nes Vor­gän­gers läßt er ohne Bewei­se schwe­rer Ver­ge­hen, nur auf Ver­däch­ti­gun­gen und Ver­leum­dun­gen weni­ger bei der Ordens­kon­gre­ga­ti­on kaltstellen,

      er beschimpft treue Prie­ster als Pela­gia­ner und Kar­rie­ri­sten, nur weil sie an einer wür­de­vol­len Zele­bra­ti­on und Gestal­tung der Lit­ur­gie hän­gen, nennt das Wie­der­ent­decken der gewach­se­nen tra­dier­ten hl. Mes­se von Gläu­bi­gen und Prie­stern eine Modeerscheinung .

      Er beschul­digt gewis­sen­haf­te Prof­fes­so­ren und Theo­lo­gen des Dog­ma­tis­mus, nur weil sie nicht ver­klau­su­riert, dem Main­stream nach­hän­gen und alles pasto­ral neu erfin­den wol­len, son­dern die Leh­re Chri­sti und der Apo­stel gewis­sen­haft dar­le­gen und verteidigen!

      Er beschimpft und ver­un­glimpft das Buß­sa­kra­ment, nann­te den Beich­stuhl eine „Fol­ter­kam­mer“ und das, wo bei uns in Euro­pa die Beich­te fast ver­schun­den ist.

      Er schweigt zu The­men, in denen er die Stim­me laut erhe­ben müss­te (Abtrei­bung, flä­chen­decken­der Mibrauch in der Lit­ur­gie, man­gel­ne Ehr­furcht vor dem Aller­hei­lig­sten Sakra­ment, feh­len­de Kate­che­se und Glau­bens­pra­xis) und schreit von den Dächern zu Din­gen, die völ­lig zweit­ran­gig sind, weil sie eben erst eine Fol­ge der Got­tes- und Näch­sten­lie­be dastel­len und sich dar­aus von selbst erge­ben müssten!

      Und er wei­gert sich kate­go­risch als Papst in all sei­ner Funk­ti­on in Erschei­nung zu tre­ten, ange­fan­gen bei der Beti­te­lung, der Unter­schrift, der Woh­nung und jetzt beim Pass…
      Mag man­cher das für Klein­spal­te­rei hal­ten. Ich den­ke das ist es nicht, denn all das hatz System, hat einen roten Faden.
      Kei­nem sei­ner Vor­gän­ger wäre außer Paul VI. (der die Tia­ra ableg­te und ver­stei­ger­te) ein sol­ches Ver­hal­ten eingefallen!

      Nein, Mim Sie unter­lie­gen einem Irr­tum, das hier ist kein heilg­mä­ßi­ger Mann, der Demut offen prak­ti­ziert, das hier ist jemand der sich bewußt zur Schau stellt und dafür schon jetzt sei­nen Lohn erhal­ten hat.

      • dan­ke @mariokin, dem ist sicher noch eini­ges hin­zu­zu­fü­gen, „die Lepra in der Kurie,*
        „Das pas­siert mir auch: Wenn ich einen Kle­ri­ka­len vor mir habe, wer­de ich schnur­stracks anti­kle­rik“ (Inter­view)
        u.v.m.
        Was wird da noch kommen

    • Mim
      Vor einem knap­pen Jahr wur­de ich durch die Barm­her­zig­keit Got­tes von jetzt auf gleich bekehrt. Mein Leben hat sich seit­her radi­kal ver­än­dert. Ich lie­be Jesus wirk­lich sehr. Und ich neh­me auch das „lie­bet eure Fein­de und betet für sie“ sehr ernst. Nichts liegt mir also fer­ner als Hass. Aber ein Papst ist der Reprä­sen­tant und Stell­ver­tre­ter Chri­sti auf Erden! Und die­ses Ver­mächt­nis neh­me ich als Katho­li­kin abso­lut wort­wört­lich. Als Stell­ver­tre­ter Chri­sti hat ein Papst die Inter­es­sen und Ver­mächt­nis­se des Him­mels zu beschüt­zen, zu ver­tei­di­gen und umzu­set­zen. Er hat kei­ne Gene­ral­voll­macht zu schal­ten und zu wal­ten wies im passt. Und wenn man das gan­ze was der „Bischof von Rom“ ver­an­stal­tet mal aus der Sicht von Jesus Chri­stus betrach­tet, dann über­kommt einem auto­ma­tisch gro­sse Trau­er und see­li­scher Schmerz. Und man fragt sich ernst­haft:“ Wie kann es sein, dass so vie­le für das Offen­sicht­li­che blind sind?“ Mer­ken die Gläu­bi­gen denn nicht, wel­chen enor­men Scha­den er der katho­li­schen Kir­che antut? Nichts ande­res ist in die­sen Bei­trä­gen zu spü­ren. In die­sem Forum kön­nen sich die­je­ni­gen, die das eben­falls erkannt haben, wenig­stens aus­tau­schen und einen gewis­sen Trost finden.

      Gott möge euch alle segnen.

      P.S.:
      Die Men­schen glau­ben nur das — was sie glau­ben wollen.
      Das ist kei­ne Demut vor Gott, son­dern Stolz.

      • Lie­ber Cleo,

        mir geht es ganz genau­so wie Ihnen! Mich bekehr­te der Herr vor zwei Jah­ren von heu­te auf mor­gen von Grund auf und seit dem ist mein Leben voll­kom­men erneu­ert. Ich lie­be Ihn von Her­zen! Ich stim­me Ihrer Mei­nung zu 100 % zu.

    • wie Chri­stus im Evan­ge­li­um sagt!

      Ich wünsch­te, Sie hät­ten Recht und wir müss­ten in Sack und Asche gehen. Dem ist lei­der nicht so. An den Früch­ten wer­det ihr sie erken­nen, sagt der Herr.

      Und wel­che Früch­te zei­gen sich?

      1. Ver­wir­rung der Gläubigen
      2. Rat­lo­se Kurie und Mit­ar­bei­ter, die alles im Nach­gang kit­ten müssen,was er unbe­dacht posaunt
      3. Jubel und Hofie­ren der Kir­chen­fein­de inner­halb und außer­halb der Kirche
      4. Abrech­nung und Still­stand mit den Reform­an­sät­zen Bene­dikt XVI., des­sen Pon­ti­fui­kat ver­ges­sen und über­gan­gen wird
      5. Beschwö­rung des Kon­zils­gei­stes, der zur schwer­sten Glau­ben­kri­se geführt hat ( Bene­dikt XVI.)
      6. Auf­lö­sung gewach­se­ner Kir­chen­struk­tu­ren, For­mie­rung von Natio­nal­kirch­li­chen Fron­ten, die Druck auf den Vati­kan aus­üben, die Leh­re Chri­sti zugun­sten des Zeit­gei­stes auf­zu­he­ben (Fra­ge­bo­gen Fami­lie, Bischofsynode)
      7. Schaf­fung neu­er syn­oda­ler Lehr­amt­struk­tu­ren, die Lehr­ge­walt und Auto­ri­tät des Pap­stes schwä­chen und ein­mal ganz abwür­gen kön­nen (Lehr­au­to­ri­tät für Bischofs­kon­fe­ren­zen, wo allein der Papst Auto­ri­tät und Schlüs­sel­ge­walt von Chri­stus emp­fan­gen hat)
      8. öffent­li­che Dis­kre­di­tie­rung des Vati­kans und sei­ner eng­sten Kurien-Mitarbeiter
      9. öffent­li­che Dis­kre­di­tie­rung und zur Dis­po­si­ti­on stel­len des Petrus Amtes in bis­her nie dage­we­se­nem Ausmaß

      Was lie­be Mim brau­chen Sie noch?

      Beten wir, dass der Papst nicht fällt und die Kir­che im Stich lässt. Im Moment sieht es so aus, als sei der Wolf im Schafs­ge­wand dabei in die geweih­te Her­de des Herrn ein­zu­bre­chen und sie zu reißen!

      Und vie­le Kar­di­nä­le und Bischö­fe auf der gan­zen Welt möch­ten ihm begei­stert dabei zur Hand gehen… Miet­lin­ge im Weinberg! 

      Nun mus der treue Hirt die Scha­fe sel­ber suchen gehen… Und ER wird es tun!
      Und die Zeit der Prü­fung abkür­zen, um die Getreu­en zu ret­ten (Offenb.)

      Mario Kint­scher Dresden

    • Mim wir haben kei­nen Hass auf den Papst!Wir sind voll trau­er weil wir eine Her­de sind ohne Hirten,wir brau­chen einen Hir­ten der sich für die schwa­chen ein­setzt für die unge­bo­re­nen der klar sagt Abtrei­bung ist eine Sünde!!!Uns ist es egal ob der Papst schwar­ze Schu­he an hat oder ob er schwer kran­ke umarmt das hat Papst Bene­dikt auch getan!Wir brau­chen einen Papst der uns führt der uns sagt was recht und unrecht ist,der was zu sei­nem Amt steht und sagt Ja ich bin Stell­ver­tre­ter von Jesus Christus,ja ich bin der Papst ich will mei­ne Her­de füh­ren schnurrs­trags in den Himmel!!!Ich bete für Ihn, und hof­fe das er sich zu sei­nen Amt bekennt

      • Wenn man voll Trau­er ist, dann ver­wen­det man sol­che Wor­te? Wie sie hier zum Groß­teil ver­wen­det wer­den! Er ist ein­fach eine Schan­de, was alles über Fran­zis­kus gesagt wird. Ich muss mich teil­wei­se wirk­lich wun­dern, was die Redak­ti­on so durch­ge­hen lässt!

        • Was für Wor­te? Das Ich für Ihn bete? Das ich von Ihm Klar­heit wün­sche? Und noch­mals Herr Hof­mei­ster Hai­ko: Ich „has­se“ Papst Fran­zis­kus nicht!!! Über­haupt: Was für ein modi­sches Unwort. Von was für einer „Schan­de“ spre­chen Sie? Weil ich mir wün­sche, dass er sich klar gegen die Abtrei­bung äußert? Mord an Unschul­di­gen! Auch das Schwei­gen kann Sün­de sein. Wir Chri­sten sol­len mutig zur Wahr­heit ste­hen. Die Welt ist so ver­rückt gewor­den, dass die mei­sten Men­schen nicht mehr wis­sen, was Recht und Unrecht ist, und das kommt von der fal­schen Tole­ranz und von falschen
          Gut-Men­schen. Und noch­mals Herr Hai­ko, ich „has­se“ Papst Fran­zis­kus nicht ich „has­se“ kei­nen Men­schen, das wäre eine große
          Unter­stel­lung! Wenn die Men­schen Papst Bene­dikt auch so ver­tei­digt hät­ten, wäre er wahr­schein­lich noch Papst, aber da haben sich weni­ge ein­ge­setzt!!! Ich wün­sche Ihnen Got­tes rei­chen Segen und ver­zei­he Ihnen Für Ihr Urteil über mich!!!

  9. Wel­cher Thea­ter­coup kommt als näch­stes? Wel­che Zart­heits­keu­le für die treu in Lie­be und Freu­de mit der hei­li­gen katho­lo­schen Kir­che ver­bun­de­nen Gläu­bi­gen z.B. die Fran­zis­ka­ner der Immakulata?
    Con­ver­te­re domi­ne usque­quo quam­diu obli­vis­ca­ris me in finem?

  10. Ach, der arme Ber­go­glio! Hat er wie­der eine Kin­de­rei gefun­den, um sich in Sze­ne zu set­zen… Mich wür­de mal inter­es­sie­ren, was in die­sen Aus­wei­sen als „Ordens- oder Künst­ler­na­me“ ein­ge­tra­gen ist, sofern es auf argen­ti­ni­schen Doku­men­ten eine sol­che Rubrik über­haupt gibt. Man weiß bei ihm ja nie so rich­tig, ob die­se Nar­re­tei­en eine tie­fe­re Bedeu­tung haben oder ein­fach einer gewis­sen Unrei­fe geschul­det sind. Ich neh­me erste­res an, aber viel­leicht über­schät­ze ich Jor­ge Mario Ber­go­glio da auch.

  11. Manch­mal scheint es mir, dass unse­rem Bischof von Rom die Bedeu­tung des­sen was katho­lisch ist nicht klar ist; und zwar weder im kirch­li­chen noch im ursprüng­li­che Sin­ne von all­um­fas­send. Der Bischof von Rom ist nun­mal gleich­zei­tig auch Papst und sei­ne Hir­ten­funk­ti­on bezieht sich auf alle Katho­li­ken der Welt. Daher darf der Ober­ste Hir­te aller Katho­li­ken m. E. nicht sei­ne argen­ti­ni­sche Natio­na­li­tät bevor­zu­gen, wenn er als katho­li­sches Ober­haupt des Vati­kans die Katho­li­ken die­ser Welt ver­tre­ten soll. Will der Papst mit dem Ver­zicht auf den Diplo­ma­ten­pass Ein­fach­heit vor­le­ben? Oder hängt er so sehr an sei­ner argen­ti­ni­schen Tan­go-Natio­na­li­tät? Wie dem auch sei, mir fällt es wirk­lich schwer in die­sem argen­ti­ni­schen Bischof von Rom unse­ren Papst wahrzunehmen.

  12. Ich habe lan­ge ver­sucht, zu unter­schei­den, aber nun bin ich über­zeugt, Ber­go­glio ist eine Fehl­be­set­zung, wohl die schlimm­ste seit Alex­an­der VI. ob sei­ner puber­tä­ren Macken. Der täg­li­che, ins Unrei­ne gespro­che­ne Wort­schwall ver­heißt mir nichts Gutes. Zusam­men­hal­ten und beten ist unse­re Aufgabe.

  13. So beschei­den, und zufäl­lig immer die Kame­ra dabei 😉 man hat das Gefühl, Fran­zis­kus steht per­sön­lich neben einem und zupft fort­wäh­rend am Ärmel, damit man kei­ne sei­ner „demü­ti­gen“ Gesten ver­passt. Sieh her, schon wie­der bin Ich bescheiden!

    • Sie sagen es. Die­se Auf­dring­lich­keit ist ein­fach nur kin­disch. Franz ist der erste Papst, von dem ich mich medi­al belä­stigt füh­le. Über­aus trau­rig, dass ich das so fest­stel­len muss.

  14. Die­ser Wunsch des Pap­stes gibt zu den­ken. Durch die Annah­me der Wahl wird er das Ober­haupt nicht nur von 1,2 Mil­li­ar­den Katho­li­ken, son­dern auch der ober­ste Reprae­sen­tant des sou­ve­rä­nen Vati­kan­staa­tes. Als sol­ches ver­wei­gert er die Aus­wei­se als Erken­nungs­mer­ma­le eben die­ses Staa­tes, den er ver­tre­ten soll­te aber offen­sicht­lich nicht will. Wer begreift die­se Schi­zo­phre­nie? Oder viel­leicht doch? Er will die­sen Staat abschaf­fen, in Liqui­da­ti­on füh­ren und…und…und des­we­gen will er auch nicht die Aus­weis­pa­pie­re die­ses Staa­tes. Aber was wird aus uns, die wir in der Logik der Leh­re das Heil gesucht haben? Er macht uns zu Wai­sen und der Kir­che wird heu­te gleich­zei­tig erkenn­bar das Kreuz als Zen­trum geraubt , den Glau­ben an den Got­tes­sohn, der uns eben an die­sem Kreuz aus Lie­be geret­tet hat und mutiert zu einer Orga­ni­sa­ti­on mit Hand­auf­le­gen, wie die Frei­mau­rer das seit über 150 Jah­ren geplant haben. Wenn wir das begrif­fen haben, ken­nen wir die wah­re Logik von J.M. Ber­go­glio und — so fürch­te ich- unse­re Zukunft. Trotz­dem leben wir mit der festen Zusa­ge, dass die Pfor­ten der Höl­le den Fel­sen Petri nicht über­wäl­ti­gen werden.

    • Durch den Rück­tritt von Papst Bene­dikt haben wir einen Stief­va­ter bekom­men und nun geht, es uns wie den mit Stief­müt­tern geschla­ge­nen Kin­dern aus dem Mär­chen (Aschen­put­tel, Frau Hol­le und so).
      Inter­es­sant in dem Zusam­men­hang ist, dass im Mär­chen es die zuge­hö­ri­gen Väter ja immer gut gemeint haben.

    • Sie schrei­ben, lie­ber Regi­no: „Trotz­dem leben wir mit der festen Zusa­ge, dass die Pfor­ten der Höl­le den Fel­sen Petri nicht über­wäl­ti­gen werden.“
      Jesus hat aller­dings etwas ande­res gesagt: Er sag­te, er wol­le sei­ne Kir­che auf die­sen Fel­sen (Petrus) bau­en. Und die Pfor­ten der Höl­le wür­den sie (die Kir­che) nicht über­wäl­ti­gen. Das ist in der Nuan­ce etwas ande­res und gibt uns auch Trost: selbst wenn der Papst untreu wird (so wie wir es auch vom rea­len ersten Petrus ken­nen) — der Kir­che kann er damit am Ende nicht scha­den. Die Zusa­ge gibt uns der Herr auf sich selbst. Man möge mich aber nicht „pro­te­stan­tisch“ ver­ste­hen. Petrus ist uner­läss­lich, sonst hät­te ER ihn nicht ein­ge­setzt. Aber dass Petrus fast total ver­sa­gen kann, zeigt uns die 2000jährige Geschich­te der Kir­che. Und doch hat ER sie wie­der aufgefangen…und neue Päp­ste ein­ge­setzt. An F. hängt gar nichts. Sei­ne Tage sind gezählt wie die aller Sterblichen.

  15. EUER „schein­hei­li­ges“ Gekei­fe ist ein­fach nur peinlich !!!

    Papst Fran­zis­kus ist ein wah­rer Christ — Ihr reli­giö­sen Eife­rer habt die­sen Namen und DIESEN Papst jeden­falls NICHT verdient !!!!

      • ja, mein Guter — ich glau­be an GOTT — und BIN Frei­mau­rer — aller­dings glau­be ich NICHT an die „hei­li­ge“ katho­li­sche Kirche !!!! 

        Die „Kir­che“ das sind DIE Men­schen die sich ver­sam­meln Ihren Glau­ben leben und Näch­sten­lie­be und Mensch­lich­keit prak­ti­zie­ren — ohne zu fra­gen WAS ist das für ein Mensch, wel­chem Glau­ben gehört er an, DAS sind die wah­ren Chri­sten, DIE, die WIRKLICH nach dem leben was Chri­stus uns vor­ge­lebt hat.

        Fana­tis­mus ist Gift für die See­le — poli­ti­scher, wie auch reli­giö­ser Fanatismus !!!

        • Eben. Ich dan­ke für Ihre Ehr­lich­keit. Papst Fran­zis­kus ist damit ja nicht Ihr Pro­blem. Aller­dings das von uns Katho­li­ken. Übri­gens unter ande­rem auch, um den maso­ni­schen Ein­fluss abzu­weh­ren, der an „Gott“ glaubt, aber sich mit dem „Fort­schritt“ der Welt begnügt. Die­se inner­welt­li­che Beschrän­kung ist der Motor der Unord­nung. Wobei mir bewußt ist, daß die Logen­brü­der es genau umge­kehrt sehen und wahr­schein­lich auch wol­len, aber eben die Mecha­nis­men des uni­ver­sa­len Uhr­werks nicht wirk­lich erfas­sen kön­nen, weil sie sowohl das Han­deln eines per­so­na­len und all­mäch­ti­gen Got­tes nicht in Rech­nung stel­len und eben­so­we­nig das stän­di­ge Gegen­wir­ken des per­so­na­len Bösen. Der „gute“ oder „schlech­te“ Mensch genügt ihnen und alles kön­ne mit rech­ter päd­ago­gi­scher Erzie­hung gelöst wer­den (not­falls mit ein biß­chen Nach­hil­fe, schließ­lich gibt es ja auch noch macht- und wirt­schafts­po­li­ti­sche Inter­es­sen). und so ste­hen sich Kir­che und Loge unver­söhn­lich gegen­über, aber immer­hin ist der Aus­gang schon vor­be­stimmt. Übri­gens: Was spricht man in der Loge denn so über Papst Franziskus?

        • Sehr geehr­ter Herr Andre­as Frei­mau­er, Sie tun mir leid, wenn Sie nicht an die hei­li­ge katho­li­sche Kir­che glau­ben, glau­ben Sie an den fal­schen Gott.

          Der ein­zig wah­re Gott hat näm­lich die hei­li­ge katho­li­sche Kir­che, die ein­zig wah­re Kir­che gegrün­det. Wer ein nur einen ein­zi­gen Glau­bens­satz leug­net schimpft Gott einen Lüg­ner, denn Gott hat geof­fen­bart was von allen Men­schen zu glau­ben ist und dazu gehört auch der Glau­be, an die unam sanc­tam catho­li­cam ecclesiam.

          Die katho­li­sche Kir­che ist der Mysti­sche Leib Chri­sti. Jesus Chri­stus ist das unsicht­ba­re Haupt der katho­li­schen Kir­che und Sie soll­ten unbe­dingt zu sei­nen gläu­bi­gen Glie­dern gehö­ren, wenn Sie nicht die Ewig­keit in der Höl­le ver­brin­gen möchten.

          Dass Sie auf dem Weg in die Höl­le sind, wird Ihnen Ihr „wah­rer Christ“, der gera­de auf dem Papst­stuhl sitzt und die Kir­che und das Papst­amt im frei­mau­re­ri­schen Sin­ne revo­lu­tio­nie­ren möch­te, wie aus sei­nem ersten gro­ßen Schrift­stück deut­lich zu erken­nen ist, in sei­ner falsch ver­stan­de­nen „Barm­her­zig­keit“ aller­dings nicht sagen.

          Ich war übri­gens auch mal so ver­blen­det wie Sie. Solan­ge Sie noch atmen, kön­nen Sie noch Hoff­nung haben, sich zu bekeh­ren, aller­dings soll­ten Sie schnell anfan­gen, dar­um zu beten. Alle Sün­den gegen das 6. Gebot zu mei­den, hilft auch enorm bei der Bekehrung.

          Frei­mau­re­rei ist übri­gens purer Fana­tis­mus und eine der Haupt­ur­sa­chen des der­zei­ti­gen Elends auf der Welt, weil alle die­se Herr­schaf­ten klü­ger sein wol­len als Gott. Die erste Sün­de eben: Stolz

          • Die vor­aus­ge­sag­ten „blau­en Wunder“!
            Lie­be Mar­ti­na — Sie erin­nern sich, noch vor Kur­zem haben Sie eine mei­ner Bekann­ten, als die­se sich über die Wor­te und Hand­lun­gen des Pap­stes beklag­te, tief erbost mit den Wor­ten ange­herrscht: „Der Papst ist der Papst, er wird schon wis­sen was er tut !“. Jetzt aber kri­ti­sie­ren Sie selbst den Papst unentwegt.
            You’­ve chan­ged your tune…?
            Was ist der Grund der Wandlung?
            Ein gut gemein­ter Hin­weis — eine Ent­schul­di­gung wäre ange­mes­sen und katholisch!

        • Habe gar nicht gewusst das die Frei­mau­rer an Gott glauben!Ich habe immer gemeint das sie die Zer­stö­rer der katho­li­schen Kir­che sind!Herr Frei­mau­rer Andre­as ich wer­de für Sie beten !!!

        • Was wir ( ALLE) ver­dient haben oder nicht ent­schei­det allein Gott. Hier auf die­s­re Sei­te stand vor nicht all­zu­lan­ger Zeit ein Satz von sehr gro­ßer Weisheit: 

          Mit man­chen Päp­sten seg­net Gott, ande­re läßt er zu und mit eini­gen straft er. 

          Was nun für den momen­ta­nen Papst gilt, das mag jeder für sich selbst ent­schei­den. Könnt man hal­ten wie die „Mau­rer“! Mei­nes Emp­fin­dens nach trifft das letz­te zu! Maket wat ihr wült ich bli­we katho­lisch hat mal ein Freund von Ade­nau­er gesagt. Die­ser Satz ist mir ein sehr wich­ti­ges Motto!

    • Wir bor­gen ihn Euch gern aus, viel­leicht kann er ja Euren fin­ste­ren „pela­gia­ni­schen“ Laden, Eurer Stre­ben nach Ein­fluss, Kar­rie­re und Reich­tum, Eure ver­zopf­ten Riten mal auf Vor­der­mann brin­gen!? Na, wie wär’s!? Wer im Glas­haus sitzt, der soll­te nicht mit Stei­nen wer­fen, wer­ter Menschenbruder!

    • @ Andre­as der “ Maurer“
      „aller­dings glau­be ich NICHT an die „hei­li­ge“ katho­li­sche Kirche !!!! “
      Und das ist der alles ent­schei­de­ne Grund war­um sie die­sen Papst so mögen. Ein Papst der die hei­li­ge katho­li­sche Kir­che lie­ben wür­de der wür­de von ihnen ange­grif­fen werden.
      @ Jean-Lous
      „Oder geht es ihm dar­um den Vati­kan und das Papst­tum abzuschaffen?“
      Ja. Das könn­te durch­aus sein. Das wäre aber dann das Endspiel.
      Per Mari­am ad Christum.

  16. Um als Kum­pel von neben­an auf­tre­ten zu kön­nen, ver­zich­tet er auf Sou­ve­rä­ni­tät und Unab­hän­gig­keit sei­nes Amtes. Und hier­in liegt das Pro­blem: er kann das Papst­amt und sei­ne Per­son nicht aus­ein­an­der­hal­ten, sich nicht demü­tig dem Amt unter­ord­nen. Neben­bei über­sieht er, daß hier unnö­tig eine Natio­na­li­sie­rung in sei­ne Funk­ti­on hin­ein­ge­tra­gen wird. Viel­leicht woll­ten die Kar­di­nä­le ja einen Wirr­kopf haben, der nicht aufs Gan­ze sehen kann …

  17. Ist ja fürch­ter­lich. Was erlau­ben Papst? 

    Was ist nur los hier? Fran­zis­kus begei­stert Men­schen wie­der für den Glau­ben, und hier wird er bei jeder Gele­gen­heit torpediert. 

    Nennt man Sabo­ta­ge, glaub ich.

    • Echt? Fran­zis­kus „begei­stert Men­schen wie­der für den Glau­ben“? Wo? In mei­ner Umge­bung nir­gends. Die kir­chen­fer­nen Schwät­zer höre ich schon reden. Die erzäh­len mit Eifer, „End­lich ein Papst, der was ver­steht“. Will sagen: einer, der es angeb­lich so hält, wie es die kir­chen­fer­nen Schwät­zer oder Chri­sten light wün­schen. In die Kir­che gehen sie genau­so wenig wie vor­her. Null Glau­ben mehr, kei­ne Auf­bruch­stim­mung. War­um auch. Die Kir­chen­fer­nen füh­len sich in ihrer fal­schen Hal­tung ja bestä­tigt. Abbruch allent­hal­ben. Mehr Kir­chen­aus­trit­te unter Fran­zis­kus als unter Bene­dikt. Schließ­lich haben wir ja end­lich einen Papst, der zugibt, dass man die Kir­che gar nicht braucht und dafür las­sen wir ihn hoch­le­ben. Sie­he Schramm hat es auf den Punkt gebracht: der argen­ti­ni­sche Fran­zis­kus-Popu­lis­mus a la Peron und Cau­dil­los hat Null Aus­wir­kun­gen auf das reli­giö­se Leben. Wie auch: Sie sind wohl selbst kaum der Mei­nung, dass der Rei­se­pass des Pap­stes aus Argen­ti­ni­en jemand zum GLAUBEN führt!!! Nicht ein­mal in Argen­ti­ni­en, wo man eine Freu­de damit haben mag. So eine seich­te Tour.

    • Lei­der befürch­te ich, er begei­stert die Men­schen weni­ger für den Glau­ben als für die schritt­wei­se „Abschaf­fung“ der Sünde.

    • Für wel­chen Glau­ben mei­nen Sie? Für den Glau­ben Scal­fa­ris? Für den Glau­ben der der Frei­den­ker und Rota­ri­er (denen er in Bou­e­nos Aires als Ehren­mit­glied ange­hört)? Oder für wel­chen Glau­ben? Könn­ten Sie das bit­te ein­mal anhand der tra­di­tio­nel­len katho­li­schen Leh­re näher defi­nie­ren? Das wäre sehr hilf­reich und freund­lich von Ihnen.

    • F. begei­stert die Men­schen als „Pro­jek­ti­ons­flä­che“. Er ist — so wür­den es Psy­cho­lo­gen for­mu­lie­ren — eine nar­ziss­ti­sche Spie­gel­flä­che für unrei­fe Men­schen. Da er selbst hohl scheint, glaubt der unge­fe­stig­te Mensch, wenn er in den Spie­gel die­ser hoh­len Gestalt schaut, in ihm etwas von dem zu erken­nen, wonach er sich ver­wirrt sehnt: nach sich selbst, nach Bestä­ti­gung sei­nes Ego.
      Das alles hat viel mit Psy­cho­lo­gie und gar nichts mit Glau­ben zu tun.
      Wer glaubt, der glaubt, mit und ohne Begei­ste­rung, in guten und schlech­ten Tagen. Daher ist auch die lebens­lan­ge Ehe Abbild die­ses wah­ren Glaubens.
      Selbst wenn gewis­se Bischö­fe davon schwa­dro­nie­ren, es mache nun unter F. wie­der Freu­de katho­lisch zu sein, offen­bart dies nicht, dass der Herr Bischof nun wie­der Freu­de am Glau­ben hät­te, son­dern es offen­bart, dass er an Men­schen und nicht an den Herrn Jesus glaubt.

      F. begei­stert nie­man­den für „den“ Glau­ben (für wel­chen Glau­ben eigent­lich?). Er begei­stert jedoch wirk­sam unge­fe­stig­te Mesnchen für sich selbst und bin­det sie über ihre nar­ziss­ti­sche Unrei­fe an sich selbst anstatt an den Herrn und die zeit­lo­se Leh­re der Kirche.

  18. Bald beginnt er damit in der Kir­che, dem Leib Chri­sti, sein Zer­stö­rungs­werk zu betrei­ben. Alles wird welt­lich, ja heid­nisch. Und die Welt wird jubeln. Hof­fent­lich sind die wah­ren Chri­sten und geweih­ten Die­ner dann vorbereitet. .

    • Solan­ge Papst Bene­dikt XVI lebt, wird er es nicht wagen. Beten wir also dafür, dass Bene­dikt XVI noch mög­lichst lan­ge lebt und Ber­go­glio besten­falls überlebt.
      Per Mari­am ad Christum.

      • Das hof­fe ich auch.
        Beten wir für Bene­dikt. Viel­leicht ahn­te und wuß­te er, was kom­men wird.

        Ich befürch­te, dass Franz das alles sehr bewußt tut und auch sehr ernst meint. Ich gewin­ne immer mehr das Gefühl, er pro­pa­giert eine ideo­lo­gisch frei­maue­risch unter­mau­er­te Eine-Welt-Wohl­fühl­re­li­gi­on. Nur ein klei­ner Teil der Katho­li­ken wird das erken­nen, weil der Boden für die­ses gefähr­li­che Gut­men­schen­tum seit Jahr­zehn­ten uner­müd­lich beackert wor­den ist.

    • Er beginnt schon damit, sie­he ua die­sen Fra­ge­bo­gen. Zuerst wer­den die Sakra­men­te ver­än­dert, um dann alles zu einem „Eine-Welt-Brei“ zu machen. Sei­en wir wach­sam und blei­ben wir treu!

  19. Ich weiß nicht ist er jetzt Papst oder nicht? Mir kommt vor als ob er sich schä­men wür­de? WAS will er? Ich wür­de so ger­ne das glei­che für ihn emp­fin­den wie für Papst Bene­dikt, gelingt mir lei­der nicht! Wie­so steht er nicht zu sei­ner Beru­fung? Jesus sagt ein ja soll ein ja sein, ein nein ein nein! Mir fehlt die Klar­heit! Die fal­sche Demut geht mir so was auf den Geist, und die gan­ze Welt muss von sol­che Klei­nig­kei­ten erfahren!

  20. Wenn der Mei­ster so rasant wei­ter macht, dann schafft er das Papst­tum inn­ner­halb weni­ger Jah­re ab.

    • Das wird er aber nicht schaf­fen, weil es unmög­lich ist. Solan­ge die Welt besteht wird es einen Papst geben, der die Chri­sten­heit führt. Alles ande­re käme einem Rück­tritt gleich und wür­de zur Wahl eines neu­en Pap­stes füh­ren. Ich weiß nicht, ob ein Papst sei­nen Nach­fol­ger sel­ber ernen­nen könn­te, aber wenn nicht, dann kann er sein Amt erst recht nicht abschaf­fen. Der Papst hat gro­ße Macht, ist aber nicht allmächtig.
      Per Mari­am ad Christum.

    • Nichts ande­res erwar­tet man von ihm, wer­ter Bel­l­ar­mi­nus. Und wenn er nicht tut, wie ihm gehei­ßen, wenn doch noch Skru­pel durch das neue Amt bei ihm ent­stün­den (danach sieht es nicht aus!), dann wird er abge­schafft und kalt­ge­stellt wie Bene­dikt XVI. und der näch­ste ist an der Rei­he. Ich glau­be, das Papst­amt, wie man es kann­te und wie es der Leh­re und dem Recht der Kir­che ent­spricht, gibt es bereits nicht mehr, denn ein Papst der sich nicht als Abwick­ler, son­dern als Reor­ga­ni­sa­tor des Katho­li­schen betä­ti­gen wür­de, hat kei­ne Aus­sicht auf Bestand oder Erfolg.

  21. Was soll denn das? Das sind Kindereien.
    Welch eine Per­spek­ti­ve für die näch­sten Jah­re: täg­li­che „Bot­schaf­ten“ und frei flot­tie­ren­de Ein­ge­bun­gen aus der Domus Sanc­tae Marthae, Lat­schen-Sto­ries, geball­te Fäu­ste beim Gebet, kei­ne Knie­beu­gen vor IHM, zwei­deu­ti­ge Wor­te, drei­deu­ti­ge, vier­deuti­ge, alles halb­amt­lich oder wenn amt­lich, dann dubi­os, auto­ri­tä­re Ent­schei­dun­gen, wenn es ihm passt, wenn nicht, wer­den ande­re vor­ge­scho­ben, ein pro­ble­ma­ti­scher Chef eben…wie lan­ge geht so etwas gut?

    Man kann nur hof­fen, dass der näch­ste Papst ein ande­res For­mat haben wird.

    • so sehr mich all die­se Din­ge schmer­zen, mei­ne reli­giö­se See­le ver­wun­den-ich freue mich trotz­dem und denke:Gott seis gedankt,wieder ein­mal weni­ger, was wir an gei­sti­gen Faust­schlä­gen von die­ser Sei­te ein­stecken müs­sen-der Tag kommt immer näher,da die ersehn­te Mor­gen­rö­te anhebt-der neue Papst kommt.Beten wir wei­ter instän­dig für ihn und den Kom­men­den und nicht zuletzt auch für unse­re armen See­len-Got­tes Lie­be und Gna­de mögen in uns wach­sen in all dies Prü­fun­gen-damit bereit sind für die ganz gro­sse Gottesbegegnung.

  22. Wel­che recht­li­chen Kon­se­quen­zen erge­ben sich dar­aus? Der Papst ist doch u.a. das Staats­ober­haupt des Vati­kan­staa­tes und als abso­lu­ter Mon­arch Gesetzgeber.

    • Das wür­de mich auch inter­es­sie­ren. Geht das über­haupt völ­ker­recht­lich? Dass ein Staats­ober­haupt, die Staats­bür­ger­schaft eines ande­res Lan­des haben kann? Eine zwei­te Staats­bür­ger­schaft — von mir aus — aber die EINZIGE???? Wie wäre das bei unse­rem Bun­des­prä­si­den­ten? Oder den Prä­si­den­ten ande­rer Staa­ten? Weiß da jemand Bescheid??

  23. Lächer­li­che und zugleich trau­ri­ge Geste. Er will sich immer in Sce­ne set­zen — auf Kosten der Kir­che als sicht­ba­re Hier­ar­chie. Er säku­la­ri­siert sich selber.

    • .. Und passt damit per­fekt in unse­re säku­la­re Welt und Kir­che. Das ist sei­ne Stär­ke, dar­um wird er beju­belt, so wie auch Luther beju­belt wur­de, weil er es den Men­schen leicht macht.
      „Ich schaff euch für alles was sel­ten und schwer / Das Leich­te · ein ding das wie gold ist aus lehm…“

  24. Was soll im Grun­de das unge­heu­er­li­che Ver­hal­ten die­ses Man­nes ande­res besa­gen, als dass der Papst nicht nur die über­lie­fer­te Lit­ur­gie, son­dern offen­sicht­lich auch den Vati­kan selbst und viel­leicht sogar das Papst­amt ledig­lich für eine Mode­er­schei­nung hält, die es anzu­pas­sen und abzu­wickeln gilt, wenn es (ihm !) oppor­tun erscheint. Es ist furcht­bar, aber die­ser Mann ist der Toten­grä­ber des­sen, was die Kir­che in Jahr­hun­der­ten an spi­ri­tu­el­lem und kul­tu­rel­lem Reich­tum ange­sam­melt hat, bzw. was davon nach der Kul­tur­re­vo­lu­ti­on „II. Vati­ca­num“ noch übrig geblie­ben ist.

  25. Ich habe eine ganz ande­re Fra­ge: Die Per­son, die bis­her in das Amt des Stell­ver­tre­ter Chri­sti hier auf Erden ein­trat, nahm einen neu­en Namen an, um auch äußer­lich damit die grund­le­gen­de Ver­än­de­rung ihres Lebens, beru­fen durch den Hei­li­gen Geist, als Die­ner der Die­ner Got­tes dar­zu­stel­len. Die­ses jetzt mal ganz grob formuliert.
    Wir hat­ten die Debat­te nach Papst Bene­dikts Rück­tritt, wie sein Name in Zukunft lau­ten soll­te. Es ist bei Papst Bene­dikt mit einem eme­ri­tus dazu­ge­setzt geblie­ben und zeigt, dass er nicht in den Stand eines „Nor­mal­bür­gers“ zurück­keh­ren kann und soll. Bei Papst Bene­dikt war die­se Bezeich­nung eigent­lich auch nie frag­wür­dig. Ist sich — ich weiß bald nicht mehr, wie ich ihn noch nen­nen soll — der amtie­ren­de Bischof von Rom eigent­lich des­sen bewusst, was die­se Wei­ge­rung, als Papst Fran­zis­kus auf Pil­ger­schaft zur welt­wei­ten Her­de Chri­sti, die er zu lei­ten hat, zu gehen, für wei­te­re Fol­gen hat, bzw. wel­che Sub­aus­sa­gen damit noch getrof­fen wer­den? Im Grun­de geht es soweit, dass ich mich als Katho­li­kin in Deutsch­land fra­gen könn­te, jetzt sehr auf die Spit­ze getrie­ben, was mir die­ser Jor­ge Mario Ber­go­glio eigent­lich bei sei­ner Begeg­nung mit Katho­li­ken in Deutsch­land zu sagen hat. Und ich fra­ge mich, ob er nicht sei­ne Lan­des­zu­ge­hö­rig­keit und Iden­ti­tät als Argen­ti­ni­er über die Auto­ri­tät des Hei­li­gen Gei­stes stellt? JP II. war immer auch Pole, aber er war immer und zuerst Ober­haupt der rk Kir­che. Auch zu die­sem sehr pro­ble­ma­ti­schen Schluss kann und muss man kom­men, je län­ger man sich mit die­sem Punkt aus­ein­an­der­setzt. Wel­che Prio­ri­tä­ten setzt Franz­i­kus, der sich nur Bischof von Rom nen­nen las­sen möch­te, wirk­lich? Und ist er sich die­ser Signal­wir­kung nach außen wirk­lich bewusst?

  26. Naja, eigent­lich ist Ber­go­glio ein typi­scher Ver­tre­ter sei­ner Genera­ti­on. STÄNDIG das Wort von „Wan­del“ und „Reform“ im Mun­de füh­ren und es als Auf­for­de­rung an sei­ne Umwelt adres­sie­ren, für sich aber selbst­ver­ständ­lich die Lebens­lo­sung in Anspruch neh­men: „Ich will so blei­ben, wie ich bin!“
    Die­ses gan­ze Geha­be und Getue wird dann noch als „authen­tisch“ ver­schlag­wor­tet. Dabei kommt nichts Kon­kre­tes zustan­de, stän­dig wird gela­bert und gere­det, alles bleibt vage und unklar, der sprin­gen­de Punkt wird nie erreicht. Die­ser Papst lai­siert sich und die Lai­en kle­ri­ka­li­sie­ren sich und dann macht jeder, wozu er nicht beru­fen ist. Das Cha­os ist bald per­fekt und die Hier­ar­chie ver­schwun­den, was im Grun­de das eigent­li­che Ziel die­ses gan­zen Affen­thea­ters ist. Der Nach­fol­ger Petri steht bekannt­lich immer in Ver­su­chung, zu wol­len, was die Men­schen wol­len, und Ber­go­glio liebt eben vor allem die Leut!

  27. Als argen­ti­ni­scher Tou­rist mit gül­ti­gem Pass bewohnt er das Gäste­haus des Vati­kans. Alles korrekt.

    • Wie lan­ge etwa ist ein Turi­sten­vi­sum für einen nor­ma­len Bür­ger Argen­ti­ni­ens in Ita­li­en gül­tig? Kei­ne bevor­zug­te Behand­lung, nor­ma­ler Ver­wal­tungs­weg, wünscht der Gast­bi­schof von Rom, ja,Heiliger Vater, lese ich im kath.net. Wer gibt dem Turi­sten jetzt eine Dau­er­auf­ent­halts­er­laub­nis? Trau­ri­ge Show…
      Vater unser,im Himmel.…stehe uns bei.

  28. Die Kübel von Respekt­lo­sig­keit, die hier über dem Haupt der Katho­li­schen Kir­che aus­ge­schüt­tet wer­den, sind zutiefst bedenk­lich. Als wäre es nicht voll­kom­men gleich­gül­tig, mit wel­chem Pass er reist. Die sog. „Vati­ka­ni­sten“ zer­ren sol­che Nich­tig­kei­ten ans Tages­licht und ver­kau­fen sie als PR. Das geht sai­cher nicht auf Sei­ne Hei­lig­keit Papst Fran­zis­kus zurück.
    Hon­ni soit qui mal y pense.

    • Wenn es „voll­kom­men gleich­gül­tig“ wäre, wür­de es nicht medi­en­wirk­sam an die Welt­öf­fent­lich­keit gebracht wer­den. Bil­der prä­gen sich dem heu­ti­gen Men­schen viel stär­ker ein als Wor­te, sei­en die­se noch so ver­nünf­tig. Das wis­sen die gro­ßen Mei­nungs­ma­cher nur zu gut. Die Signal­wir­kung ist: Schaut mal, sogar ich, der Papst, distan­zie­re mich vom Vati­kan s t a a t.
      An der Ent­ste­hung des Kir­chen­staa­tes haf­ten dunk­le Flecken, wie etwa die sog. Kon­stan­ti­ni­sche Schen­kung. Den­noch ist offen­sich­lich, dass der Vati­kan­staat in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten zu den weni­gen Kräf­ten gehör­te, die sich den anti­christ­li­chen, natur­rechts­wid­ri­gen, unmo­ra­li­schen Pro­jek­ten der UNO wider­setz­te, beson­ders wo es um Ver­hü­tung, Abtrei­bung, Fami­lie… ging. Der Vati­kan­staat war bis vor kur­zem auf der inter­na­tio­na­len Büh­ne die letz­te mora­li­sche Basti­on von poli­ti­scher Wir­kung. Die­ses letz­te Hin­der­nis wol­len die Eine-Welt-Tota­li­ta­ri­sten nun besei­ti­gen, und Pon­ti­fex Fran­zis­kus Ber­go­glio hilft tat­kräf­tig dabei mit.

      • Der Vati­kan­staat ist ein Kom­pro­miß. Für den Katho­li­ken steht die Kir­che ÜBER welt­li­cher Auto­ri­tät. Aus Prag­ma­tis­mus steht in welt­li­chen Din­gen der Vati­kan mit dem Vati­kan­staat heu­te NEBEN ande­ren Staa­ten. Die hier zurecht kri­ti­sier­te Geste ist eine, die die Kir­che UNTER die welt­li­che Auto­ri­tät ein­ord­net. Es ist unfaßbar.

    • @ Kaf­sak
      Und war­um wer­den wir dann seit einem Jahr mit sol­chen Infan­ti­li­tä­ten über­schüt­tet? War­um ist von die­sem Papst nicht ein Wort zu hören, das auch einen Kern hat, nicht bloß Hül­se, Platz­hal­ter für die rich­ti­gen sen­ti­men­tal wir­ken­den „Knöp­fe“ und Deck­män­tel­chen für — ja, das möch­te man ger­ne mal wis­sen! — etwas Unbe­re­chen­ba­res ist.
      Auf die­sem Forum sind sicher vie­le in einer Hab-Acht-Hal­tung, die zu sehr bereits zu wis­sen glaubt, was „geplant“ ist.
      Aber auch ohne so zu den­ken, kommt man als auf­merk­sa­mer Beob­ach­ter und treu­er Katho­lik nicht aus dem Unbe­ha­gen heraus.
      Wer eher ober­fläch­lich und distan­ziert und mit den Kri­te­ri­en der säku­la­ren Welt auf die Kir­che und den Papst schaut, der kann das nicht nachvollziehen.
      Sei­ne Hei­lig­keit weiß genau, was sie tut. Oder wol­len Sie in die „Wenn-das-der-Führer-wüsste“-Falle tap­pen? Hat man nicht bis heu­te auch den ver­hee­ren­den Paul VI. als „Mär­ty­rer­papst“ bezeich­net, als ob er nicht ver­ant­wort­lich wäre für das lit­ur­gi­sche Desa­ster und den Nie­der­gang des Glau­bens? Als ob er ein­sam und allei­ne instu­men­ta­li­siert wor­den sei von bösen Mäch­ten? Der Gedan­ke, dass ein Wort vom Bal­kon, ein ehr­li­ches Wort vom Bal­kon, nie­mand hät­te hin­dern kön­nen, nie­mand, scheint heut­zu­ta­ge undenk­bar?! Aber auch Hei­li­ge Väter schei­nen an der Macht zu hän­gen, also schweigt man, spielt das Spiel, aber es ist nicht das Spiel Jesu. Bene­dikts Rück­tritt mag erzwun­gen wor­den sein, was ich per­sön­lich glau­be, wenn auch auf eine sub­ti­le Wei­se erzwun­gen. Dass so etwas über­haupt mög­lich ist, hat übri­gens auch Paul VI. mit sei­nen „Refor­men“ mög­lich gemacht, der Ärm­ste. Und die­ser Rück­tritt, der jedem eine Nuss zu knacken auf­gibt, zeigt, dass kein Papst ein­fach nur armes Medi­en­op­fer ist, wie Sie es behaupten.
      Nein, nein, die Päp­ste sind das, was sie uns dar­stel­len, damit müs­sen Sie sich abfinden.
      Ein Katho­lik soll jedoch nicht Sen­ti­men­ta­li­tä­ten erlie­gen, son­dern nüch­tern hin­schau­en, die Augen auf­ma­chen und die Wahr­heit ertragen.

  29. Ist es denn möglich,dass die­se Fotos echt sind?Kann,denn,jemand,aus dem Konsulat,solche Doku­men­te foto­gra­fie­ren und weitergeben?Oder,ist sol­cher Aus­weiss notwendig,für die näch­ste Reise?Wenn schon,dort,der ursprüng­li­cher Name eines Papstes,eines Ober­haup­tes des Sta­tes Vatikan,sein müsste,warum ist der auf dem Foto dann,als Papst gekleidet(bzw.kostümiert)?Fals die­ser Alb­traum wahr ist,.…der Gott ste­he uns bei.

  30. Es drängt sich heu­te hin und wie­der die ern­ste Fra­ge auf: „Wo ist die strei­ten­de Kir­che geblie­ben.…?“ Papst Pius XII. hat bereits vor der mög­li­chen Gefahr der „beque­men“, sich der Men­schen­mei­nung anpas­sen­den Kir­che gewarnt:
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    -

    „Wollt ihr eine Kir­che, die schweigt,
    wo sie spre­chen müsste,
    eine Kir­che, wel­che das Got­tes­ge­setz abschwächt,
    es an den Geschmack des mensch­li­chen Wil­lens anpas­sen will,
    wenn sie ver­pflich­tet ist, es mit lau­ter Stim­me zu proklamieren,
    eine Kir­che, wel­che sich ent­fernt vom uner­schüt­ter­li­chen Fundament,
    auf wel­ches Chri­stus sie begrün­det hat,
    um sie bequem dem unbe­stän­di­gen Stand der Tages­mei­nung anzupassen
    oder sie der gera­de gül­ti­gen Mei­nung preiszugeben
    [.…]
    Gelieb­te Söh­ne und Töchter!
    Geist­li­che Erben einer unge­zähl­ten Legi­on von Beken­nern und Märtyrern!
    Ist dies eine Kir­che, die ihr ver­ehrt und liebt?
    Wür­det ihr in einer sol­chen Kir­che die Lini­en des Ange­sich­tes eurer Mut­ter erkennen?
    Wür­det ihr euch einen Nach­fol­ger des ersten Petrus vor­stel­len können,
    der sich sol­chen Ansprü­chen beu­gen würde?“
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  31. Ber­go­glio ist nach­ge­wie­se­ner­ma­ßen Rota­ri­er. Und eng befreun­det mit der Loge Bnai Brit. Alles passt dazu. Auch der argen­ti­ni­sche Rei­se­pass. Die Frei­mau­rer woll­ten immer schon den Kir­chen­staat abschaf­fen und den Stell­ver­tre­ter Chri­sti zu ihrem Unter­tan machen. Das hat Ber­go­glio nun auch ziem­lich offi­zi­ell vollzogen.
    Es wird wohl nicht mehr lan­ge dau­ern bis die römi­sche Kurie — gemäß den mil­lio­nen­schwe­ren Richt­li­ni­en der Bera­tungs­kon­zer­ne — so „schlank“ gemacht wird, dass die mei­sten Gebäu­de usw. qua­si über­flüs­sig wer­den. Das Geld vom Ver­kauf wird man für wei­te­re „lit­ur­gi­sche“ Fet­zen Ber­go­gli­os, für Fahrt­kar­ten der Obdach­lo­sen, sowie die näch­sten „Welt­ju­gend­ta­ge“ (u. Ä.) zum Beju­beln Ber­go­gli­os gebrau­chen. So kommt die „arme Kir­che“ Ber­go­gli­os und der Frei­mau­rer zustande…

      • Taten lügen nicht. Wor­te kön­nen täu­schen. Wenn Taten und Wor­te ein­an­der wider­spre­chen? Nicht im Ein­klang sind? 

        Dar­an erkennt man Men­schen, die es mit der Wahr­heit nicht so genau neh­men wollen.

        Auch gibt es eine Spra­che der Freimaurer.

        Zapa­tero, Ex-Pre­mier aus Spa­ni­en, war Frei­mau­rer und sprach auch deren Spra­che. Er ver­such­te alles Christ­li­che in Spa­ni­en zu zer­stö­ren, wo er nur konn­te. Bis zuletzt leug­ne­te er das Offen­sicht­li­che, Frei­mau­rer zu sein. Sein Vater oder Gross­va­ter war in einer Loge und soll ermor­det wor­den sein. 

        Die Frei­mau­rer lieb­ten ihn, welt­weit. Was aus Spa­ni­en wur­de ist bekannt.

    • Die neu­en „lit­ur­gi­schen Fet­zen“ haben nicht weni­ger als 20.000 € geko­stet, so wis­sen es vati­ka­ni­sche Krei­se zu berich­ten und nur, damit ‚Beschei­den­heit‚ signa­li­siert wird.
      Und es funk­tio­niert bestens.
      Selt­sa­mes Theater.

  32. Glaubt jemand ernst­haft, dass der Bischof mit sei­nem pro­mi­nen­ten welt­li­chen Bera­ter­stab, sol­che juri­sti­schen, ja staats­po­li­ti­sche Fra­gen, allei­ne entscheidet?
    ALLES IST von lan­ger Hand vor­be­rei­tet und wird bei pas­sen­den Gele­gen­hei­ten in die Tat umgesetzt.
    Das gilt für alle kir­chen­po­li­ti­schen Fra­gen, Fra­gen der Leh­re und Ver­kün­dung eben­so wie für das Kirchenvermögen.…
    Da die Poli­tik im Gäste­haus, also unbe­ob­ach­tet davon mit wem man sich wann, in uns außer­halb trifft, aus­ge­tüf­telt wird kann man erken­nen, wie kon­spi­ra­tiv aber durch­dacht das Gan­ze ange­legt ist.

  33. Ich stim­me den Kom­men­ta­ren zu:
    Das Papst­tum wird igno­riert und dann abgeschafft.
    Der Vati­kan­staat wird igno­riert und dann abgeschafft.
    Von den Toten­grä­bern der Kirche.

    • Das Papst­tum könn­te, wenn über­haupt, nur vom Stif­ter, und das ist Jesus Chri­stus sel­ber, abge­schafft wer­den. Herr Ber­go­glio hat dazu nicht die Voll­macht und der näch­ste Papst könn­te, und wird hof­fent­lich, wie­der total anders regie­ren, hof­fent­lich zum Wohl und nicht zum Unwohl der Kirche.
      Per Mari­am ad Christum.

  34. Was ist ihm der neue Name wert, den er selbst erwählt hat? Was ist ihm sein Amt wert, das er frei­wil­lig ange­nom­men hat? Was bedeu­tet ihm der Titel Bischof von Rom, wenn er den Pass des Erz­bi­schofs von Bue­nos Aires behal­ten will? Was bedeu­tet „katho­lisch“, „all­um­fas­send“, wenn der Hir­te aller, nur den Geruch argen­ti­ni­scher Rin­der behal­ten will? Sei­ne eige­nen Wor­te kla­gen ihn an.

  35. Viel­leicht will er den Sitz der Welt­kir­che in die (von …) desa­kra­li­sier­te Kathe­dra­le von Bue­nos Aires legen. Na, ich weiß nicht…
    Oder, wenn er schon so kon­se­quent sein will, dann soll­te er bit­te den Sitz des Petrus von Rom nach Antio­chi­en ver­la­gern, dann könn­te man ihm glauben.…

  36. Was soll das alles??? Schu­he, Stüh­le, Päs­se, etc.… Lang­sam wirkt es überspannt!!!
    Mit ech­ter, tief­ge­hen­der Beschei­den­heit hat das alles doch gar nichts mehr zu tun!

  37. Nein, es kommt noch schlim­mer: Die­ser „Papst“ scheint sich in einer Show zu befin­den: „Ich bin der Papst! Holt mich hier raus!“
    Er betreibt eine Kari­ka­tur des Papst­am­tes und beschä­digt auf die­se Wei­se das Papst­tum irrepa­ra­bel. Wenn ER sich am Ver­mö­gen der Kir­che ver­greift, so kann man das Dieb­stahl nen­nen. Er kann, solan­ge er nicht FORMELL die Staats­bür­ger­schaft des Staa­tes der Vati­kan­stadt ange­nom­men hat, kei­ne Ver­fü­gungs­ge­walt über die Lan­des­bank des vati­kan aus­üben, eben den IOR! Es kommt noch schlim­mer, er begeht Hoch­ver­rat auf höch­ster Stel­le. Weiß er, daß er damit die Schwei­zer Gar­de zu einer ille­ga­len Söld­ner­trup­pe macht? Weiß er, daß die Schwei­zer Gar­de dann nicht ver­pflich­tet ist, für sei­ne Sicher­heit zu sor­gen? Weiß er, daß damit alle diplo­ma­ti­schen Akte des Vati­kan — ein­schließ­lich der Akkre­di­tie­rung der neu­en deut­schen Bot­schaf­te­rin UNGÜLTIG sind? Damit macht er eben auch alle Vati­ka­ni­schen Staats­bür­ger, die für den Dienst am Vati­kan ihren Paß abge­ge­ben haben, zu Staa­ten­lo­sen! So lang­sam wird die­ser Mann zu einer ÖFFENTLICHEN Gefahr!
    SETZT DIESEN PAPST AB!!! DEPONITE!!!

  38. So, so, der hl. Vater möch­te also als Argen­ti­ni­er rei­sen. Er ist sich aber schon im Kla­ren dar­über, daß der Vati­can ein EIGENSTÄNDIGER STAAT ist und er SOUVERÄN DES VATIKANSTAATES. Und als Papst wird das sicher auch nicht ableu­gen oder irgend­wie in Ver­ges­sen­heit gera­ten las­sen wol­len? Nicht wahr? Oder ver­ste­he ich das even­tu­ell falsch?

  39. Nun,wenn dem Papst soviel dar­an gele­gen ist,eine arme Kir­che für arme Leu­te zu machen,dann kann er ja frisch ans Werk gehen und den Vati­kan mit­samt dem Peters­dom verkaufen.Es gibt gewiss super­rei­che Mil­li­ar­dä­re die sowas kau­fen würden.Schneppchenjäger gibt’s zuhauf.Das GELD vom ERLÖS KÜNNTE ER JA DANN DEN ARMEN schen­ken und in eine Laub­hüt­te ein­zie­hen und mit alten San­da­len­lat­schen herumpredigen.Good Luck Papa Franziskus.

    • In wes­sen Hän­de soll­te denn bit­te das Petrus­grab und Stät­te christ­li­cher Mär­ty­rer und Ruhe­stät­te der frü­he­ren Päp­ste fal­len? Wenn schon, dann bit­te an die Pius­bru­der­schaft, die dann auch den Papst stel­len wür­de, da die offi­zi­el­le Kir­che offen­bar zer­fal­len ist und die Bischö­fe ordent­lich, wenn auch ohne Zustim­mung des Pap­stes, geweiht wurden.
      Per Mari­am ad Christum.

      • Die Pius­bru­der­schaft wird die Kir­che auf­recht erhal­ten und das Not­wen­di­ge tun. Ber­doglio ist zu unse­rem Leid­we­sen Papst, wenn er auch die­ses Amt will­kür­lich wahr­nimmt, in sei­nem und nicht nach Sei­nem Sinn.

    • Die Kir­che ist weder für die armen noch für die rei­chen Leu­te. Die Kir­che steht den Gläu­bi­gen offen als Schöp­fung eige­ner Art. Der Besitz an sich ist nir­gen­f­ds unter­sagt. Auch hier­auf sei ein­mal hingewiesen.

  40. Und dann ist alles nur eine „Ente“ …
    Vati­kan­ver­tre­ter haben den Antrag von Papst Fran­zis­kus auf einen neu­en argen­ti­ni­schen Rei­se­pass am Diens­tag als eine freund­li­che Geste und als Aus­druck der Ver­bun­den­heit mit sei­nem Hei­mat­land bezeich­net. Sei­ne Pasto­ral­be­su­che in Ita­li­en wie ins Aus­land unter­neh­me der Papst jedoch als Ober­haupt der katho­li­schen Kir­che und als Ober­ster Reprä­sen­tant des Hei­li­gen Stuhls. Unter die­sem Titel wer­de er dem­nächst auch sei­ne Rei­sen nach Jor­da­ni­en und Isra­el antreten.

    Fran­zis­kus habe bereits seit sei­ner Zeit als Kar­di­nal einen Diplo­ma­ten­pass des Hei­li­gen Stuhls, bestä­tig­te ein Vati­kan­spre­cher am Diens­tag gegen­über Journalisten.

    • Ja und? Was ist nun eine Ente? Hat irgend­ei­ner das bestrit­ten, was Sie da zitieren?
      Es geht hier um die Aus­sa­ge, F. wol­le mit dem argen­ti­ni­schen Pass in der Welt her­um­rei­sen, die vie­le befremdet.
      Und dies ist ja in der Tat befremdlich…
      Bin ich der Mon­arch des Vati­kan­staa­tes, rei­se ich mit dem Pass die­ses Staa­tes. Oder nicht?
      Die Welt­kir­che ist außer­dem eine … Welt­kir­che. Unser erstes Bür­ger­recht haben wir in der Kir­che, die über­na­tio­nal ist. Natür­lich kommt jeder irgend­wo her, aber das ist zweit­ran­gig, war schon immer zweit­ran­gig (Aus­nah­me war eine fin­ste­re Zeit in der jüng­sten Geschich­te). Papst Bene­dikt hat das im Flug­zeug auf der Rei­se nach Deutsch­land sehr schön aus­ge­drückt. Sein dama­li­ges State­ment ist die wah­re katho­li­sche Hal­tung. Natür­lich sind wir irdisch geprägt von unse­rem Her­kunfts­land, das wir natür­lich auch lie­ben und ach­ten. Aber unse­re erste Bin­dung gilt allei­ne dem über­na­tio­na­len kom­men­den Reich Got­tes und der sicht­ba­ren Kir­che, die aus allen Län­dern Men­schen als ihre Kin­der gebiert.
      Wenn dann ein Pon­ti­fex meint, er müs­se einen Rück­fall in natio­na­le Sen­ti­men­ta­li­tä­ten vor­ex­er­zie­ren, so ist das ein äußerst fal­sches Signal für die Welt: es wird ver­un­klart, was es heißt, katho­lisch zu sein!

  41. Sehr geehr­te Redaktion,
    wol­len sie wirk­lich ein ernst zu neh­men­des Forum für den Glau­ben sein! Wol­len sie wirk­lich die Men­schen anspre­chen oder wol­len sie nur für ein paar (wirk­lich eine sehr klei­ne Schar von Men­schen!) Glau­ben­den eine Platt­form sein, wo sie sich aus­to­ben kön­nen. Wobei man sich schon Fra­gen muss, was Jesus wirk­lich zu euch sagen wür­de. Glaubt ihr nicht, dass ihr euch von den Pha­ri­sä­ern von damals nicht viel unterscheidet.

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