Die Ackermänner: Heute Sexualethik über Bord, morgen ganze Glaubenslehre?

Bischof Stephan Ackermann von Trier: Wo treiben die Nuntien nur solche Bischöfe auf?(Trier) Die „schockie­ren­den“ Aus­sa­gen von Bischof Acker­mann von Trier lie­gen noch in den Ohren und las­sen für die kom­men­de Zeit wenig Gutes für Deutsch­lands Katho­li­sche Kir­che erwar­ten. Wer heu­te ohne wei­te­res bereit ist, fast die gesam­te Sexu­al­ethik der Kir­che über Bord zu wer­fen, wird mor­gen bereit sein, die gesam­te katho­li­sche Leh­re zu ver­ra­ten. Zu die­sem Schluß kommt der katho­li­sche Publi­zist Mau­ro Faver­za­ni, der für Cor­ris­pon­den­za Roma­na über das umstrit­te­ne Acker­mann-Inter­view berich­te­te. Bischof Acker­mann und im Wort­laut wenig anders auch Mün­chens Erz­bi­schof Rein­hard Kar­di­nal Marx schei­nen eine neue Metho­de für das Mot­to „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß“ gefun­den zu haben. Ange­sichts die­ser und ande­rer Aus­las­sun­gen von Bischö­fen des deut­schen Sprach­raums, in der Schweiz und Öster­reich lie­gen die Din­ge recht ähn­lich, drängt sich die Fra­ge auf: Wo fin­den die Nun­tien nur sol­che Bischö­fe?

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Die verdrehte und „umgeschriebene“ Morallehre der Kirche

Die schockie­ren­den Wor­te von Msgr. Ste­phan Acker­mann, Bischof von Trier, mit der zer­stö­re­ri­schen Wir­kung eines hoch­was­ser­füh­ren­den Flus­ses ver­ur­sa­chen Leid und Schmerz: nach­dem sie die Däm­me des Glau­bens durch­bro­chen haben, haben sie die katho­li­sche Leh­re ver­heert, die Sen­si­bi­li­tät der Gläu­bi­gen ver­letzt und alle ver­wirrt. Dies alles mit der übli­chen Kom­pli­zen­schaft eines Inter­views, die­ses Mal durch die Tage­zei­tung „All­ge­mei­ne Zei­tung“.

Bischof Ackermann will katholische Sexualethik über Bord werfen

Laut einer jüng­sten Befra­gung wür­den die Katho­li­ken der deut­schen Diö­ze­sen die Sexu­al­ethik der Kir­che als welt­fremd betrach­ten. Um eine Stel­lung­nah­me gebe­ten, mach­te Bischof Acker­mann kein Hehl dar­aus, im wahr­sten Sinn des Wor­tes die gesam­ten Regeln und Gebo­te über Bord schmei­ßen zu wol­len: „Wir müs­sen das Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein der Men­schen stär­ken, ihre Gewis­sens­ent­schei­dung dann aber auch respek­tie­ren“. Man staunt und fragt sich, wann und wo Jesus Chri­stus das sei­ne Jün­ger wohl gelehrt haben mag. Zur Fra­ge der Zulas­sung wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­ner zu den Sakra­men­ten sag­te der Bischof: „Wir sind hier, um Vor­schlä­ge zu machen“, gera­de so, als wäre dazu nicht alles schon seit immer klar und deut­lich fest­ge­legt.

Zum vor­ehe­li­chen Geschlechts­ver­kehr mein­te Acker­mann gera­de­zu bedau­ernd: „Wir kön­nen die katho­li­sche Leh­re nicht völ­lig ver­än­dern, aber Kri­te­ri­en erar­bei­ten, anhand derer wir sagen: In die­sem und die­sem kon­kre­ten Fall ist es ver­ant­wort­bar. Es geht nicht an, dass es nur das Ide­al auf der einen und die Ver­ur­tei­lung auf der ande­ren Sei­te gibt.“ Offen­sicht­lich spielt das, was die Katho­li­sche Kir­che lehrt, für den deut­schen Bischof kei­ne Rol­le… Zur Fami­li­en­pla­nung und Ver­hü­tung sag­te er: „Die Unter­schei­dung nach natür­li­cher und künst­li­cher Ver­hü­tung ist auch irgend­wie künst­lich. Ich fürch­te, das ver­steht nie­mand mehr.“

An Verantwortungsbewußtsein appellieren und Entscheidungen respektieren

Und bezüg­lich Homo­se­xua­li­tät soll­te die Kir­che, laut Acker­mann, an das Ver­ant­wor­tungs­be­wußt­sein des Ein­zel­nen appel­lie­ren: „Das christ­li­che Men­schen­bild geht von der Pola­ri­tät der Geschlech­ter aus, aber wir dür­fen nicht ein­fach sagen, Homo­se­xua­li­tät sei wider­na­tür­lich.“ Homo­se­xua­li­tät dür­fe aber nicht in Pro­mis­kui­tät und Trieb­be­frie­di­gung aus­ge­lebt wer­den. Woher der Bischof nur sei­ne Erkennt­nis­se gewon­nen haben mag? Die Kir­che beto­ne zwar die Ein­zig­ar­tig­keit der Ehe zwi­schen Mann und Frau, doch wenn eine ein­ge­tra­ge­ne Part­ner­schaft sich durch Treue und Ver­ant­wor­tung aus­zeich­ne, „dann kön­nen wir die­ses Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein nicht igno­rie­ren“, so der Bischof von Trier. Immer­hin, man staunt, sei die Seg­nung homo­se­xu­el­ler Paa­re wie bei den Pro­te­stan­ten den­noch „nicht unse­re Lösung“. Für­wahr ein befrem­den­der Bischof.

Der Prie­ster­z­ö­li­bat sei kir­chen­recht­lich „kein Dog­ma“, den­noch sei er für des­sen Bei­be­hal­tung. Was die Zukunft aller­dings dazu sage, kön­ne er nicht vor­aus­sa­gen, füg­te der Bischof sogleich abschwä­chend hin­zu.

„Exzessives Wohlwollen“ für Projekt „schwul und katholisch“

Was hin­ge­gen bereits heu­te fest­steht, ist das zwei­deu­ti­ge und pro­vo­kan­te Ver­hal­ten der deut­schen Kir­che, vor allem in Fra­gen der Moral. Zu die­sem The­ma stei­gen die deut­schen Diö­ze­sen auf das Gas­pe­dal und ver­su­chen immer neue Kon­flik­te zu schü­ren, Bruch­li­ni­en ent­ste­hen zu las­sen und Grä­ben auf­zu­rei­ßen. Ein sen­ti­re cum eccle­si­am gibt es von deut­scher Sei­te offen­bar nicht mehr. Nicht von unge­fähr gibt es gera­de in Deutsch­land und zwar in Frank­furt am Main in der Pfar­rei Maria Hilf eine selbst­kon­sti­tu­ier­te erste Gemein­schaft homo­se­xu­el­ler Glau­ben­der. Das Gan­ze läuft unter dem Mot­to „schwul und katho­lisch“, steht aber auch für „Les­ben, Bise­xu­el­le und Trans­gen­der“ offen. Ent­stan­den sei das „Pro­jekt“, um die „Schmer­zen zu lin­dern“, die den Homo­se­xu­el­len durch die Leh­re der Kir­che zuge­fügt wor­den sei­en. Der kirch­li­chen Obrig­keit wird man­geln­des Ver­ständ­nis vor­ge­wor­fen und das nur weil sie lehrt, was die Leh­re der Kir­che ist, wie sie durch Über­lie­fe­rung und Schrift ihr von Gott anver­traut wur­de. Das abwe­gi­ge Frank­fur­ter „Expe­ri­ment“ wur­de vom sei­ner­zei­ti­gen Bischof von Lim­burg, Franz Kam­p­haus gebil­ligt. Die Homo-Glau­ben­den und das sie unter­stüt­zen­de katho­li­sche Boden­per­so­nal in Frank­furt scher­ten sich kei­nen Deut um die hef­ti­ge Kri­tik, die von des­sen Nach­fol­ger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst gegen die Son­der­ge­mein­schaft geäu­ßert wur­de.

Aus „Spalten“ Pauls VI. wurden Risse, durch die Satans Flammen in die Kirche hineinzüngeln

Dafür nahm sich der Theo­lo­ge Gre­gor Schor­ber­ger mit umso extre­me­rem, ja exzes­si­vem Wohl­wol­len der Gemein­schaft Pro­jekt schwul und katho­lisch an. In sei­ner Dis­ser­ta­ti­on bezeich­ne­te er es als wich­tig, daß homo­se­xu­el­le Glau­ben­de einen aner­kann­ten Ort besä­ßen, an dem sie sich auch vom Ortskle­rus ange­nom­men wis­sen. So gibt es bereits Bestre­bun­gen, ähn­li­che Son­der­ge­mein­schaf­ten in ande­ren deut­schen Diö­ze­sen ins Leben zu rufen. Bereits 1972 sprach Papst Paul VI. in einem pro­phe­ti­schen Moment von Spal­ten und Rit­zen, durch die der „Rauch Satans“ in die Kir­che ein­ge­drun­gen sei. Die­se Spal­ten zei­gen sich heu­te als gro­ße Ris­se und der Rauch war nur das erste Anzei­chen jenes zer­stö­re­ri­schen Wir­kens der höl­li­schen Flam­men, die die Ris­se ver­ur­sach­ten.

Einleitung/Übersetzung: Cor­ris­pon­den­za Romana/Giuseppe Nar­di
Bild: Cor­ris­pon­den­za Roma­na

46 Kommentare

  1. Ich kann die­se gan­ze XXXXXXXX ein­fach nicht mehr hören! Ver­schont doch bit­te alle noch übrig­ge­blie­be­nen Gläu­bi­gen mit euren Homo­pro­ble­men, euren Sex­pro­ble­men, eurer neu­en Pseu­do-Moral und Pseu­do-Ethik und geht end­lich offen den Gehörn­ten anbe­ten, ohne daß ihr euch so ver­stel­len müßt! Tschüß! Wenig­stens müßt ihr euch in Zukunft kei­ne Sor­gen über die hohen Heiz­ko­sten machen, die über­nimmt dann ein ande­rer für euch.

    • Wie recht Sie haben!
      Eigent­lich müss­te man all die­se Leu­te wegen Nöti­gung ver­kla­gen dür­fen. Es fehlt nicht viel, und es beginnt straf­recht­lich inter­es­sant zu wer­den.

  2. Was ist zu tun? Ich habe lei­der kei­ne Kon­tak­te zu „bischofs­kri­ti­schen“ Krei­sen. Ich war­te aller­dings dar­auf, dass sich glau­bens­treue Katho­li­ken end­lich dazu ent­schlie­ßen kön­nen, ähn­lich wie die „Pfar­re­rinitia­ti­ven“ eine „Glau­bens­in­itia­ti­ve“ zu grün­den. Wenn dafür ein zug­kräf­ti­ger Name gefun­den, die Sache pro­fes­sio­nell gehand­habt und medi­en­wirk­sam auf­be­rei­tet wird, dürf­ten wohl auch die Maistreamm­edi­en dies nicht ein­fach igno­rie­ren. Und die­se Initia­ti­ve müss­te dann auch Ross und Rei­ter nen­nen und sich „hart aber fair“ die ent­spre­chen­den Bischö­fe vor­neh­men und Klar­text reden. Der Arti­kel in kath.net: „Nun also der Aus­ver­kauf – Die deut­schen Bischö­fe geben auf“ ist ja schön und gut, wird aber wohl nichts bewe­gen.

    • Die­sen Vor­schlag fin­de ich her­vor­ra­gend „Glau­bens­in­itia­ti­ve“. Die­ser Schritt wäre sicher sehr not­wen­dig. Denn es gibt ein­fach zu vie­le Fra­gen und die gehö­ren ein­mal rich­tig beant­wor­tet, wobei zu beach­ten ist, dass es die abso­lu­te Wahr­heit nie geben wird. Genau so wie es das Para­dies auf Erden nie geben wird.
      Es ist nur die Fra­ge wer ergreift die Initia­ti­ve?

      • Johan­nes Kubon: Es gibt doch schon lan­ge neben der hoch­löb­li­chen Prie­ster­bru­der­schaft St. PIUS X. ein Gegen­stück zu der anti­ka­tho­li­schen-häre­tisch-schis­ma­ti­schen „Pfar­re­rinitia­ti­ve“ und die­se nennt sich „Prie­ster­netz­werk“.

        Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

        • Dan­ke für den Tipp. Auf die Initia­ti­ve hat­te ich auch mal gehofft. Aber lei­der kön­nen Sie die Her­ren im inner­kirch­li­chen Kul­tur­kampf ver­ges­sen. Die haben mehr Angst vor der eige­nen Cou­ra­ge als ein Kanin­chen vor einer Schlan­ge.

  3. Sind wir nun wirk­lich schon so weit wie es der hl. Cypri­an v. Kar­tha­go bereits im 3. Jahr­hun­dert mah­nend vor­aus­ge­se­hen hat ?:
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    „Auf der Hut zu sein aber, [gelieb­te­ste Brü­der,] gilt es nicht nur vor dem, 
    was offen und klar zuta­ge liegt, 
    son­dern auch vor allem, was durch die Schlau­heit arg­li­sti­gen Tru­ges täuscht. 
    Was gibt es aber Arg­li­sti­ge­res oder Schlaue­res, als daß der 
    durch Chri­sti Ankunft ent­larv­te und nie­der­ge­wor­fe­ne Feind, 
    nach­dem das Licht zu den Völ­kern gekom­men 
    und die Leuch­te des Heils zur Erret­tung der Men­schen auf­ge­gan­gen war, 
    so daß die Tau­ben die Ver­kün­di­gung der Gei­stes­gna­de ver­nah­men, 
    die Blin­den ihre geöff­ne­ten Augen zum Herrn erho­ben, die Kran­ken zu ewi­ger Gesund­heit gena­sen, 
    die Lah­men zur Kir­che eil­ten, die Stum­men in lau­ten Wor­ten und Gebe­ten fleh­ten, — 
    als daß er gera­de jetzt, 
    wo er die Göt­zen­bil­der ver­las­sen und wegen der über­gro­ßen Men­ge der Gläu­bi­gen 
    sei­ne Stät­ten und Tem­pel ver­ödet sah, 
    einen neu­en Betrug ersann, um gera­de 
    unter dem Deck­man­tel des christ­li­chen Namens die Unvor­sich­ti­gen zu täu­schen? 
    Irr­leh­ren und Spal­tun­gen erfand er da, 
    um durch sie den 
    Glau­ben zu unter­gra­ben, 
    die Wahr­heit zu fäl­schen, 
    die Ein­heit zu zer­rei­ßen. 
    Die­je­ni­gen, 
    die er in der Fin­ster­nis des alten Weges nicht fest­zu­hal­ten ver­mag, 
    die umgarnt und ver­lei­tet er auf einem neu­en Irr­pfad.
    Aus der Kir­che selbst reißt er die Men­schen los
    und wäh­rend sie sich ein­bil­den, bereits dem Lich­te nahe gekom­men 
    und dem Dun­kel der Welt ent­ron­nen zu sein, 
    hüllt er sie, ohne daß sie es mer­ken, wie­der in eine ande­re Fin­ster­nis.

    So nen­nen sie sich Chri­sten, obwohl sie sich an das Evan­ge­li­um Chri­sti, 
    an sei­ne Beob­ach­tung und an das Gesetz gar nicht hal­ten, 
    und sie glau­ben das Licht zu haben, 
    obgleich sie in der Fin­ster­nis wan­deln, 
    indem der Wider­sa­cher sie­be­rückt und irre­führt, 
    der nach dem Aus­spruch des Apo­stels sich als einen 
    Engel des Lich­tes hin­stellt und sei­ne Die­ner als Die­ner der Gerech­tig­keit erschei­nen läßt. 
    Und doch bie­ten sie 
    nur die Nacht statt des Tages, 
    das Ver­der­ben statt des Heils, 
    hoff­nungs­lo­se *Ver­zweif­lung unter dem Schei­ne der Hoff­nung], 
    Abfall und Unglau­ben unter dem Vor­wan­de des Glau­bens, 
    den Anti­christ unter dem Namen Chri­sti, 
    um so durch schlau­en Trug die Wahr­heit zu ent­stel­len, 
    indem sie mit ihren Lügen den Schein der Wahr­heit erwecken.“
    -

    • Kön­nen Sie uns die­ses Zitat von Cypri­an v. Kar­tha­go mit einer biblio­gra­phi­schen Anga­be bele­gen? Das wäre nett, dann könn­te man die­ses Zitat auch in einer Publi­ka­ti­on ver­wen­den.

  4. „Das christ­li­che Men­schen­bild geht von der Pola­ri­tät der Geschlech­ter aus, aber wir dür­fen nicht ein­fach sagen, Homo­se­xua­li­tät sei wider­na­tür­lich.“
    Aus­ge­rech­net von einem Bischof so eine Aus­sa­ge…
    Und dann noch die innen hoch­ge­zo­ge­nen Augen­brau­en als Erken­nungs­merk­mal, da weiß man schon in wes­sen Namen da gespro­chen wur­de.

    @Sumsum:
    Um eben­falls in die­ser Spra­che zu spre­chen — Acker­mann & Co dürf­te es noch sehr, sehr heiß wer­den. Nie­mand kennt die Wahr­heit der katho­li­schen Glau­bens­leh­re so gut wie sie und trotz­dem ent­schei­den sie sich für die Lüge und gegen Gott. Da hilft nur noch Beten.

    • Selbst wenn Homo­se­xua­li­tät nicht wider­na­tür­lich wäre, so ist es doch so, dass in den Augen Got­tes alle KREATUR gefal­len ist. Auch PAULUS zieht in sei­nen Brie­fen Ehe­lo­sig­keit vor. Natür­lich ist es für uns Men­schen sehr schwer, wir sind ja alle kei­ne Engel.

  5. Ange­sichts die­ser Umstän­de ver­su­chen die Ver­ant­wort­li­chen im Bis­tum Lim­burg, den tief­gläu­bi­gen Bischof Tebartz-van Elst mit allen Mit­teln aus sei­nem Amt zu ent­fer­nen. Die­se Hetz­jagd wird zuneh­mend uner­träg­lich. Man kann nur jeden Anhän­ger des authen­ti­schen katho­li­schen Glau­bens auf­for­dern: BETEN und noch­mals BETEN. Der Herr wird uns erhö­ren.

  6. „Laut einer jüng­sten Befra­gung wür­den die Katho­li­ken der deut­schen Diö­ze­sen die Sexu­al­ethik der Kir­che als welt­fremd betrach­ten.“
    Und den Herrn unse­rem Gott wür­den sie wenn er heu­te kom­men und das­sel­be reden wür­de wie damals wegen Volks­ver­het­zung vor Gericht zer­ren und ihn mit Schimpf und Schan­de durch die Stra­ßen jagen. Wenn sie denn könn­ten.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

    • Wer hat damals Jesus ans Kreuz gebracht? Bit­te schön in der Bibel nach­le­sen!
      Wenn sie das gele­sen haben wer­de ich ihnen eine Ant­wort geben, wenn sie kei­ne gefun­den haben.

      • Ich ken­ne die Bibel. Was wol­len sie eigent­lich zu mei­nem Bei­trag sagen? Ich habe noch so eine klei­ne Ein­ge­bung.
        Man stel­le sich vor. Die hei­li­ge Fami­lie lebt heu­te in Deutsch­land wie damals im hei­li­gen Land. Die Mut­ter Got­tes möch­te nicht das ihr Kind am deut­schen Sexu­al­kun­de­un­ter­richt teil­neh­men tut. Was mei­nen sie. Wür­de Bischof Acker­mann der hei­li­gen Fami­lie bei­ste­hen oder müß­te sie wie­der nach Ägyp­ten flie­hen. Sehen sie Herr Hoff­mei­ster das sind die Din­ge die in mei­nem Kopf immer wie­der krei­seln tun. Für nor­ma­le Katho­li­ken natür­lich nicht zu gebrau­chen.
        Per Mari­am ad Chri­stum.

        • Ich habe nicht gezwei­felt, dass sie die Bibel ken­nen! Ganz bestimmt nicht! Aber es ist schon so, dass ger­ne was ver­wech­selt wird.
          Daher muss ich ihnen schon sagen, es waren die Schrift­ge­lehr­ten die Jesus ans Kreuz gebracht haben. Wer sind heu­te unse­re Schrift­ge­lehr­ten? Dazu soll­ten sie Mt 21,33–46 lesen. Dann soll­ten sie wis­sen, dass die Schrift­ge­lehr­ten Jesus wegen der Essens­vor­schrif­ten ange­gan­gen sind und was Jesus geant­wor­tet hat. Bibel nach Punkt und Bei­strich?

          • „Wer sind heu­te unse­re Schrift­ge­lehr­ten?“
            Gute Fra­ge. Und wer sind die heu­ti­gen Schrift­ge­lehr­ten?
            Aber dar­um ging es mir eigent­lich nicht?
            Ich woll­te eigent­lich dar­auf hin­wei­sen, wie reagiert das getauf­te Volk auf die Wor­te des Herrn z.B. wie die­sen hier.
            „Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in sei­nem Her­zen schon Ehe­bruch mit ihr began­gen.“
            Per Mari­am ad Chri­stum.

          • Ach­so. Ich muß mei­nem letz­ten Bei­trag prä­zi­sie­ren. Das gilt auch für ver­hei­ra­te­te Paa­re. Das Seil auf dem wir ste­hen ist dün­ner als sich die mei­sten vor­stel­len kön­nen. Bischof Acker­mann brau­chen wir nicht zu fra­gen. Der vesteht davon nichts.
            Per Mari­am ad Chri­stum.

        • Er will womög­lich damit sagen, dass es die Chefs waren,
          die JESUS CHRISTUS, nach dem Leben getrach­tet haben.

          Ver­rat und Mord wur­den von den Hohen­prie­stern & Co
          vor­an­ge­trie­ben. Das Volk bot nur die Kulis­se.

          Die weni­gen Hin­ter­män­ner waren aus­schlag­ge­bend.

          Davon kün­det unse­re BIBEL.

          Die­ser Grad an Genau­ig­keit möge hier genü­gen.

          Freund­li­che Grü­sse

  7. „Wir müs­sen das Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein der Men­schen stär­ken, ihre Gewis­sens­ent­schei­dung dann aber auch respek­tie­ren“. Man staunt und fragt sich, wann und wo Jesus Chri­stus das sei­ne Jün­ger wohl gelehrt haben mag.

    Lukas 7,36 Jesus begeg­net der Sün­de­rin
    Jesus wirft die Sün­de­rin nicht im hohen Bogen raus und hält ihr vor, was sie alles falsch gemacht hat, son­dern er nimmt ihren Glau­ben an, an dem sich (aus­schließ­lich) die Men­schen stö­ren. Ist es wirk­lich unse­re Auf­ga­be, die zu rich­ten, die ver­meint­lich falsch leben? Oder soll­ten wir viel­leicht eher danach vor­ge­hen, dass wir dar­auf hin­wei­sen, dass sie sich ein­mal für ihre Taten ver­ant­wor­ten müs­sen (genau wie wir), um sie anschlie­ßend wie­der als unse­re Brü­der und Schwe­stern in unse­re Mit­te zu neh­men!

    „Lukas 7,47: Ihr sind ihre vie­len Sün­den ver­ge­ben, weil sie mir so viel Lie­be gezeigt hat.“

    • Was für ein Denk­feh­ler eines Lais­sez-fai­re-Chri­sten­tums. Der Herr hat doch in der Bibel­stel­le nicht die Sün­den der Frau „respek­tiert“. Die Sün­de­rin hat den Herrn erkannt und sie kommt wein­dend zu Ihm. War­um wohl wei­nend, weil sie sich ihrer Sün­den, die sie began­gen hat­te, bewußt wur­de. Duch ihre Bekeh­rung, die durch ihre Gesten offen­kun­dig zum Aus­druck kam, ihrer „Lie­be“ zum Herrn, wur­den ihr die Sün­den ver­ge­ben.

      Das ver­welt­li­che Chri­sten­tum möch­te hin­ge­gen ein Frei­brief zum Sün­di­gen. Das ist der „klei­ne“, aber gewich­ti­ge Unter­schied. Und die­sen Frei­brief gibt es im Chri­sten­tum nicht, an kei­ner Stel­le der Hei­li­gen Schrift.

      Die Stel­le besagt also: ein Sün­der erkennt den Herrn (bekehrt sich) und er sehnt sich nach Ver­ge­bung sei­ner Sün­den, die ihm plötz­lich bewußt wer­den (Beich­te). Das genau Gegen­teil des­sen, was Bischof Acker­mann will. Um die Prie­ster­aus­bil­dung und Theo­lo­gen­aus­bil­dung muss es wirk­lich schlecht bestellt sein in Deutsch­land.

      • Ich habe das Wort respek­tie­ren gar nicht ver­wen­det.
        Zudem steht auch nichts davon in der Bibel, dass um die Sün­de­rin 1000 Tief­gläu­bi­ge Men­schen stan­den, die ihr erzählt haben, was sie tun soll oder nicht. Genau des­we­gen sage ich: Es liegt nicht an UNS das Ver­hal­ten eines Men­schen zu rich­ten (Vgl. Mt 7,1ff). Ich den­ke, Gott ist macht­voll genug, das selbst zu über­neh­men.
        Den Auf­trag, den Jesus uns gibt ist: Liebt ein­an­der. Und soweit ich weiß, macht er da kei­ne Aus­nah­me!

    • „Wir müs­sen das Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein der Men­schen stär­ken, ihre Gewis­sens­ent­schei­dung dann aber auch respek­tie­ren“. Man staunt und fragt sich, wann und wo Jesus Chri­stus das sei­ne Jün­ger wohl gelehrt haben mag.“
      So ein Quatsch. Das Gewis­sen der heu­ti­gen Men­schen wird wohl mehr von Hol­ly­wood bestimmt und weni­ger von Jesus Chri­stus.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

    • Hopp­la: Haben sie schon ein­mal im Hei­li­gen Wil­len Got­tes unse­res Herrn gele­sen ohne die­sen mit einen Schwar­zen Filz­stift zu zen­su­rie­ren??? Oder haben sie auch schon ein­mal vom KKK gehört? (ich ver­gaß ihren obi­gen Bei­trag nach, sind sie ja weit weg von Gott den Herrn und sei­ner Kir­che daher KKK = Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che)
      Keusch­heit und Homo­se­xua­li­tät
      der Römisch Katho­li­schen Kir­che:

      • KKK 2357
      Homo­se­xu­ell sind Bezie­hun­gen von Män­nern oder Frau­en, die sich in geschlecht­li­cher Hin­sicht aus­schließ­lich oder vor­wie­gend zu Men­schen glei­chen Geschlech­tes hin­ge­zo­gen füh­len. Homo­se­xua­li­tät tritt in ver­schie­de­nen Zei­ten und Kul­tu­ren in sehr wech­sel­haf­ten For­men auf. Ihre psy­chi­sche Ent­ste­hung ist noch weit­ge­hend unge­klärt. Gestützt auf die Hei­li­ge Schrift, die sie als schlim­me Abir­rung bezeich­net (vgl. Gen 19,1–29; Röm 1,24–27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10), hat die kirch­li­che Über­lie­fe­rung stets erklärt, „daß die homo­se­xu­el­len Hand­lun­gen in sich nicht in Ord­nung sind“ (CDF, Erkl. „Per­so­na huma­na“ 8 ). Sie ver­sto­ßen gegen das natür­li­che Gesetz, denn die Wei­ter­ga­be des Lebens bleibt beim Geschlechts­akt aus­ge­schlos­sen. Sie ent­sprin­gen nicht einer wah­ren affek­ti­ven und geschlecht­li­chen Ergän­zungs­be­dürf­tig­keit. Sie sind in kei­nem Fall zu bil­li­gen.
      • KKK 2358
      Eine nicht gerin­ge Anzahl von Män­nern und Frau­en sind homo­se­xu­ell ver­an­lagt. Sie haben die­se Ver­an­la­gung nicht selbst gewählt; für die mei­sten von ihnen stellt sie eine Prü­fung dar.
      Ihnen ist mit Ach­tung, Mit­leid und Takt zu begeg­nen.
      Man hüte sich, sie in irgend einer Wei­se unge­recht zurück­zu­set­zen. Auch die­se Men­schen sind beru­fen, in ihrem Leben den Wil­len Got­tes zu erfül­len und, wenn sie Chri­sten sind, die Schwie­rig­kei­ten, die ihnen aus ihrer Ver­an­la­gung erwach­sen kön­nen, mit dem Kreu­zes­op­fer des Herrn zu ver­ei­nen.
      • KKK 2359
      Homo­se­xu­el­le Men­schen sind zur Keusch­heit geru­fen. Durch die Tugen­den der Selbst­be­herr­schung, die zur inne­ren Frei­heit erzie­hen, kön­nen und sol­len sie sich — viel­leicht auch mit Hil­fe einer selbst­lo­sen Freund­schaft — durch das Gebet und die sakra­men­ta­le Gna­de Schritt um Schritt, aber ent­schie­den der christ­li­chen Voll­kom­men­heit annä­hern.

      Aber machen sie sich nichts dar­aus, auch vie­len Kle­ri­kern dürf­ten die­se Wör­ter unbe­kannt sein, denn sonst wür­den sie nicht das Gegen­teil behaup­ten.

      Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

      • Mir ist bewusst, dass sich die Katho­li­sche Kir­che ihr eige­nes Grab geschau­felt hat. Und zwar die Insti­tu­ti­on Kir­che, deren her­aus­ra­gen­de Stel­lung von Men­schen miss­braucht wird.
        Wenn ich aus der Hei­li­gen Schrift zitie­re, kann anschei­nend das erste und wich­tig­ste Gebot, das Jesus uns gab schnell durch den KKK aus­ge­he­belt wer­den.
        Ich schä­me mich dafür, dass es ein­mal eine Zeit gab, aus der gewis­se Pas­sa­gen des KKK her­vor­ge­gan­gen ist. Jede Epo­che denkt, sie lebt in der am wei­test ent­wickel­ten Denk­wei­se, die es jemals geben wird. Geste­hen wir uns ein, dass wir nur klei­ne Wür­mer sind und kaum den Wil­len Got­tes abschät­zen kön­nen.
        Aber ich glau­be auch, dass es immer wie­der unse­re Auf­ga­be ist, die Bot­schaft Got­tes auf den Kon­text der Zeit zu bezie­hen. Im AT wur­den schließ­lich auch Ehe­bre­cher gestei­nigt und wir wis­sen sehr wohl, dass Jesus kam um den alten Bund umzu­wan­deln. So soll­ten wir auch nach sei­nem Bei­spiel han­deln und nicht sturr ver­har­ren. Ich den­ke jede abwer­ten­de und feind­li­che Posi­ti­on gegen­über Homo­se­xu­el­len ist ein Nagel am Kreuz Chri­sti. Jesus war immer bei den Aus­ge­sto­ße­nen. Theo­re­tisch könn­ten wir hier den bekann­ten Satz in die heu­ti­ge Zeit den­ken: Ich war homo­se­xu­ell und ihr habt mich nicht in eure Mit­te gelas­sen.

        Das erste und wich­tig­ste Gebot: Liebt ein­an­der!
        Alles ande­re wird und muss Gott ein­mal rich­ten und nicht wir!

  8. Wahr­schein­lich haben Acker­mann und Co schon den Glau­ben über Bord gewor­fen, sagt er doch auch die kath. Kir­che müs­se pro­te­stan­ti­scher wer­den, eine ver­rä­te­ri­sche For­mu­lie­rung, steht doch pro­te­stan­tisch letzt­end­lich über­wie­gend für einen (Nicht)Glauben, in dem Chri­stus , ein Sozi­al­re­vo­lu­tio­när als eine über­ra­gen­de histo­ri­sche Gestalt der Justiz zum Opfer fiel wie 399 Jah­re vor­her der Wei­se Sokra­tes, für eine Theo­lo­gie , in der folg­lich die Gott­heit Chri­sti und die Auf­er­ste­hung als nach­öster­li­che Kon­struk­te abge­tan wer­den, für eine besten­falls dia­ko­ni­sche Orga­ni­sa­ti­on, in der das Kreuz für den ach so Auf­ge­klär­ten eine Zumu­tung für den gesun­den Men­schen­ver­stand ist und nur noch als Folk­lo­re gedul­det wird. Wie weit die deut­sche Amts­kir­che schon durch­pro­te­stan­ti­siert ist, zeigt sich in der Argu­men­ta­ti­on ver­meint­lich „kon­ser­va­ti­ver Bischö­fe“ wie Hanke, der sich von Acker­mann so distan­zier­te: „Grund­le­gen­de Fra­gen der kirch­li­chen Leh­re sind nicht Sache eines ein­zel­nen Bischofs und soll­ten auf der Ebe­ne der Welt­kir­che … bespro­chen wer­den“ , mit ande­ren Wor­ten also ver­han­del­bar sind. Als wahr­schein­lich darf man wohl auch anneh­men, dass die vie­len Acker­män­ner und Mar­xe, die jetzt aus der Deckung kom­men, dies nicht ohne Dul­dung Roms tun, von wo doch seit einem Jahr ent­spre­chen­de Signa­le gesen­det wer­den. Und gehört nicht Marx eben­so wie Mar­a­dja­ga mit sei­nen „geschmei­di­gen Kon­struk­tio­nen“ zum G8 Kar­di­nals­kol­le­gi­um.

    • Ja, die einst kon­ser­va­ti­ven Prie­ster, die Bischö­fe wer­den …
      … sobald sie in das Hai­fisch­becken DBK ein­ge­taucht sind, ver­lie­ren sie die Far­be, wer­den blaß und grau und wagen es nicht mehr, den Glau­ben zu ver­kün­den in sei­ner gan­zen Grö­ße und Wahr­heit.

    • Erz­bi­schof Diar­muid Mar­tin von Dub­lin ist auch so einer wie die Acker­män­ner Marx, Schön­born, Mara­dia­ga, sie alle und inklu­si­ve die aus der Schweiz. Da ist sie, die neue Inter­na­tio­na­le der Homo­phi­len. Und dar­über ragt Papst F. wie die Spit­ze des Eis­ber­ges über alle hin­aus.

  9. Die Glau­bens­in­itia­ti­ve ist eine gute Idee, ich wür­de dar­an teil­neh­men. Aber: wie wenig sind wir nur noch. Ich bin immer wie­der erstaunt, wie vie­le unse­rer katho­li­schen Brü­der die­sem neu­en Main­stream nach­lau­fen. Wie oft wur­de mir schon vor­ge­wor­fen, ich sei fun­da­men­tal katho­lisch, weil ich an die Hl. Schrift glau­be. Dies sagen Men­schen, die neben mir in der Kir­chen­bank sit­zen. Der Zeit­geist hat sich schon längst durch­ge­setzt. Es wird wirk­lich Zeit dage­gen auf­zu­ste­hen. Sonst wer­den wir des­halb mal Rechen­schaft able­gen müs­sen. Vor unse­rem Herrn

    • „Der Zeit­geist hat sich schon längst durch­ge­setzt.“
      Und er säuft mit dem Kon­zils­geist aus einem Glas und frißt mit ihm von einem Tel­ler.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

    • ganz gleich, wie vie­le oder weni­ge Gläu­bi­ge an die­ser Glau­bens­in­itia­ti­ve tei­leh­men, Wir soll­ten es tun! Ich wäre auch dabei.

    • Bra­vo!

      Wei­ter so. Las­sen Sie sich bit­te nicht beir­ren. Sie dür­fen jubeln.

      Der Feind sam­melt nur wei­te­re See­len. Es geht nicht um die Katho­li­sche Kir­che.

      Freund­li­che Grü­sse

  10. Die Idee einer Glau­ben­in­itia­ti­ve ist aus­ge­zeich­net und ich möch­te sie direkt unter­stüt­zen.
    Ich bit­te kon­kret Herrn Linus Schnei­der, der alle unse­re Anschrif­ten kennt, die vor­läu­fi­ge Paten­schaft — wie immer die­ses aus­sieht- zu über­neh­men und uns wei­ter hel­fen. Kei­ne Angst, Herr Schnei­der, ich will Ihnen kei­ne Last auf bür­den, son­dern Sie nur bit­ten die Initia­le Anlauf­stel­le zu sein. Aber wir müs­sen jetzt han­deln. Unter unse­ren Zuschrei­bern sind ganz aus­ge­zeich­ne­te Köp­fe mit pro­fun­der Kennt­nis. Ich stau­ne und ler­ne immer wie­der aus den Zuschrif­ten.
    Jeder von uns soll­te sich über­le­gen, wie kön­nen wir die Ini­ta­ti­ve orga­ni­sie­ren und wel­chen Namen geben wir ihr.

  11. Fan­gen wir doch an mit der Glaubensinitiative.Ich bin dazu bereit und man könn­te sofort begin­nen.
    Es geht ja nicht dar­um ob es vie­le oder weni­ge sind auch weni­ge kön­nen viel erbe­ten.
    Wie wol­len wir anfan­gen?

    Bit­te um kon­kre­te Ideen.…..

  12. Lie­be Mit­chri­sten

    Die Glau­bens­pra­xis im Bis­tum Trier, ein Bei­spiel: Der Autorin der Schrift „Die Yoga-Fal­le“, Frau Mar­ga Lau­er, wur­de es unter­sagt, wei­ter­hin in einem Pfarr­blatt auf ihre Schrift auf­merk­sam zu machen. Das bischöf­li­che Ordi­na­ri­at hat die­ser Ent­schei­dung zuge­stimmt. Fra­ge: Wel­cher Geist weht in Trier?

    Herz­li­che Grü­ße
    Mat­thä­us 5

  13. Man muss schon sehr wirk­lich­keits­fremd sein, wenn man die Tat­sa­che schlicht igno­riert, dass sich die Mehr­heit der deut­schen Katho­li­ken mitt­ler­wei­le kei­ne Hil­fe von der kirch­li­chen Auto­ri­tät in Sachen Sexu­al­le­ben erwar­tet. End­lich haben deut­sche Bischö­fe den Mut, dies anzu­er­ken­nen und in Sachen Moral­leh­re den Blick­win­kel von einer Ver­bots- hin zu einer Ver­ant­wor­tungs­ethik zu len­ken. Des­halb Dan­ke an Kar­di­nal Marx und Bischof Acker­mann.

    • Lie­ber „Auch ein Katho­lik“,
      „wirk­lich­keits­fremd“ ist, wer sich aus der gött­li­chen Ord­nung ent­fernt, die das Beste für die gefal­le­ne Schöp­fung ist. Je wei­ter ent­fernt davon, desto mehr Cha­os. Hier liegt ein Den­ken im Wider­spruch vor. Die Kir­che — auch heu­te — wür­de den Men­schen bestens in all ihren täg­li­chen Mühen hel­fen, ein gott­ge­fäl­li­ges Leben zu füh­ren, damit ihren Schöp­fungs­auf­trag zu erfül­len und das ewi­ge See­len­heil zu gewin­nen. Dar­um geht es den mei­sten Men­schen, auch vie­len Katho­li­ken aber nicht mehr. Ein gott­ge­fäll­ges Leben? „Ich will mein Leben leben, wie es mir gefällt“, heißt es dage­gen. Den Schöp­fungs­auf­trag erfül­len, also Gott erken­nen, Ihn zu lie­ben und Ihm zu die­nen? Die Exi­stenz Got­tes wird statt des­sen von vie­len, auch Katho­li­ken, in Fra­ge gestellt. Sie hul­di­gen, viel­leicht oft unbe­wußt, einem Pan­the­is­mus, einem welt­imma­nen­ten, nicht per­so­na­len Gott. Instink­tiv, weil man ja alles nach dem eige­nen Wil­len tun will, ein per­so­na­ler Gott wird letzt­lich als Bedro­hung die­ser „Frei­heit“ wahr­ge­nom­men. Das See­len­heil gewin­nen? „Nie davon gehört“, die ver­blüff­ten, fra­gen­den Gesich­ter von nicht weni­gen Katho­li­ken bei die­sem Stich­wort ist wirk­lich viel­sa­gend für unse­re Zeit. Damit das Dilem­ma: War­um konn­tes es dazu kom­men, daß die Kir­che wirk­lich den Men­schen nicht mehr hilft, wie sie hel­fen soll­te? Weil selbst Bischö­fe (sieh Acker­mann und Marx) lie­ber ihr Ohr am Welt­geist haben und der Mehr­heits­mei­nung nach dem Mund redet und Honig ums Maul streicht. Ein Ver­rat am eige­nen Auf­trag. Lei­der. Und die Fol­ge ist, dass die katho­li­sche Leh­re ihre wun­der­ba­re Hil­fe nicht ent­fal­ten kann, die sie den Men­schen bie­ten wür­de. Nur eben: Wenn schon mit ehr­li­cher Kon­se­quenz. Man kann nicht sagen, katho­lisch zu sein, wenn man ent­we­der nicht weiß, was katho­lisch ist, oder noch schlim­mer, es weiß, aber etwas ande­res will. Dar­um kein Dank an Acker­mann und Marx, die Mens­hen in die Irre füh­ren. Da nützt alle euphe­mi­sti­sche Schön­fär­be­rei nichts und kein Gela­ber von Ver­ant­wor­tungs- statt Ver­bots­ethik. Dia­lek­tik hilft nicht in den Him­mel, sie dient nur zur Beschö­ni­gung der eige­nen Posi­ti­on. Es geht aber letzt­lich um die Posi­ti­on Got­tes. Wer Ihn erkennt, erkennt das eige­ne Ver­sa­gen und wird auto­ma­tisch danach stre­ben, nach Sei­nen Gebo­ten zu leben. Alles ande­re ist eine kopf­la­sti­ge Form des Selbst­be­trugs.
      Wir sind ange­krän­kelt vom welt­li­chen Den­ken und des­sen Spiel­re­geln, die Mehr­heit ent­schei­det, Rech­te, kei­ne Pflich­ten, alles unter­steht dem Wil­len des Men­schen. Wenn die Men­schen heu­te sagen, daß Homo­se­xua­li­tät kei­ne Sün­de ist, ist sie kei­ne, da kann Gott sagen, was er will. Stolz und Unge­hor­sam. Das ist der Weg, der von Gott weg­führt. Ich fra­ge mich, was eigent­lich in der Prie­ster­aus­bil­dung gelehrt wird, wenn dann aus dem Kle­rus sol­che Bischö­fe her­vor­ge­hen?

    • Dan­ke für die­se Wor­te. Kurz und prä­gnant in Wor­te gefasst, wofür ich mir einen abstam­mel 🙂

      Hier wird immer wie­der auf die katho­li­sche Leh­re gepocht und wie toll sie doch sein könn­te, wenn sich alle dar­an hal­ten. Aber ich bekom­me nicht mit, was dahin­ter stecken soll.
      Es bleibt immer nur auf dem Level: Dient Gott, so wie es euch die alten Män­ner sagen, dann geht es euch gut.
      Dass es der Basis­kir­che eben damit nicht mehr gut geht zeigt die Umfra­ge!

  14. Jetzt weiss man auch, war­um Acker­mann neben Mer­tes zu den media­len Haupt­pro­pa­gan­di­sten der kirch­li­chen Miss­brauchs­de­bat­te gehört: tat­säch­li­che oder ver­meint­li­che Miss­brauchs­fäl­le wer­den benutzt, um Zöli­bat und Sexu­al­mo­ral der Kir­che als über­holt und ver­lo­gen dar­zu­stel­len.

  15. Ein Brief an Bischof Acker­mann:

    Sehr geehr­ter Herr Bischof Acker­mann,

    „Wir müs­sen das Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein der Men­schen stär­ken, ihre Gewis­sens­ent­schei­dung dann aber auch respek­tie­ren“, so äußer­ten Sie sich im Inter­view mit der „Worm­ser Zei­tung“. Wei­ter sag­ten Sie in die­sem Inter­view, dass, wenn durch eine ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner­schaft Treue und Ver­ant­wor­tung gestützt wür­den, „dann kön­nen wir die­ses Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein nicht igno­rie­ren.“
    Die­se und die wei­te­ren Aus­sa­gen des Inter­views bedür­fen einer nähe­ren Betrach­tung.

    1. Die Ant­wor­ten auf den Fra­ge­bo­gen offen­bar­ten, was jeder schon wuss­te. Die Mehr­heit der Katho­li­ken hält sich nicht mehr an die Leh­re der Kir­che, son­dern folgt ihrem „Gewis­sen“, was Sie respek­tie­ren und was auch respek­tiert wer­den muss. Was aber bedeu­tet die­se Gewis­sens­ent­schei­dung? „Die Gebo­te Got­tes inter­es­sie­ren mich nicht mehr. Ich set­ze mir mei­ne eige­nen Nor­men, damit mein Wil­le gesche­he.“ Nun soll­te ja eigent­lich die Reak­ti­on eines Bischofs die sein, dass er im bibli­schen Sin­ne ein „Kehrt um!“ spricht. Da das aber heu­te schlecht ankommt, sagen Sie nun medi­en­wirk­sam: „Macht wei­ter so!“ So ist wohl auch der oben zitier­te Satz bezüg­lich der ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaf­ten zu ver­ste­hen. Wenn nur in Treue gesün­digt wird, hat Bischof Acker­mann nichts dage­gen. Es ist nur zu bedau­ern, dass bei der Fra­ge de Kir­chen­steu­er das Gewis­sen plötz­lich kei­ne Bedeu­tung mehr hat. Wenn gläu­bi­ge Katho­li­ken aus Gewis­sens­grün­den mit ihren Kir­chen­steu­er­gel­dern z. B. nicht mehr den BDKJ, das ZdK oder auch „Welt­bild“ unter­stüt­zen möch­ten, dann hören sie ein kla­res „Njet!“. Ohne Geld kei­ne Sakra­men­te!
    2. Uner­klär­lich ist es auch, war­um Sie die Gebo­te Got­tes abschaf­fen wol­len. Wenn sich sowie­so kaum noch jemand dar­an hält, ist das doch völ­lig unnö­tig. Es bleibt nur eine Erklä­rung: Sie möch­ten auch noch die gläu­bi­gen Rest­ka­tho­li­ken vom Joch der Gebo­te Got­tes befrei­en, damit nur „ein Hirt und eine Her­de sei.“ Ob das die Ein­heit ist, die der Herr gemeint hat?

    Mit freund­li­chen Grü­ßen

    Johan­nes Kubon

    • „Wenn nur in Treue gesün­digt wird, hat Bischof Acker­mann nichts dage­gen. Es ist nur zu bedau­ern, dass bei der Fra­ge de Kir­chen­steu­er das Gewis­sen plötz­lich kei­ne Bedeu­tung mehr hat.“ -
      Dan­ke, Herr Kubon. Sinn­ge­mäß genau das Glei­che hat­te auch ich als Diö­ze­sa­ne an mei­nen Bischof (Acker­mann) geschrie­ben.
      Ich habe tat­säch­lich post­wen­dend eine empör­te Ant­wort durch einen sei­ner Mit­ar­bei­ter bekom­men. Inhalt: Dem Bischof wür­de es doch um „Gewis­sen­ent­schei­dun­gen“ gehen. Was denn die Kir­chen­steu­er damit zu tun hät­te!? — Anschei­nend ist die­ser Bischof ein hart­näcki­ger „Nicht­ver­ste­her“. Die Unter­schei­dung zwi­schen Ver­hü­tung und Emp­fäng­nis­re­ge­lung hält er ja auch für „nicht ver­ständ­lich“. Man kann es sich eben auch ein­fach machen…

  16. Die Situa­ti­on in Trier ist so ver­rückt, die kann man nur voll­ge­sof­fen oder mit Humor ertra­gen kann. Ich habe mich, zur Freu­de mei­ner Leber, für den Humor ent­schie­den und den Glau­bens­ab­fall des Trie­rer Bischof in einem Gedicht ver­ar­bei­tet:

    Tod­krank

    Das arme Bis­tum Trier ist krank
    zwar lebt es noch, dem Herrn sei Dank-
    jedoch es liegt im Ster­ben.
    Einst in der „Stein­zeit“ infi­ziert,
    glaubt kei­ner, dass es bes­ser wird,
    wer sind wohl sei­ne Erben?

    Die Krank­heit, die ist sehr fatal!
    Einst lag es lan­ge im „Spi­tal“
    wohl in den letz­ten Zügen.
    Man gab ihm Gift statt Arzen­ei
    und fand nicht mal etwas dabei
    es schänd­lich zu betrü­gen.

    Den Marx , in Trier ja stadt­be­kannt,
    hat man zum Pfle­ger dann ernannt, -
    die Medi­zin war schal!
    Er hat sie auch nicht mehr belebt,
    viel­mehr am Kran­ken­bett gesägt
    und schrieb am „Kapi­tal“!

    Als er dann ging, wir wur­den bang,
    schick­te man einen „Acker­mann“
    und kei­nen Medi­kus,
    pfeift auf Moral ganz unge­niert
    wir hof­fen nur, er wird sus­pen­diert,
    sonst ist in Trier bald Schluss.

    Gar vie­le wün­schen es ins Grab
    und zim­mern an des Bis­tums Sarg
    mit eif­ri­gem Bemü­hen.
    Nur man­che quält ein tie­fer Schmerz;
    sie wün­schen tief in ihrem Herz,
    es möge neue erblü­hen.

  17. An alle Ratz­in­ger­ver­eh­rer, er ist so wie Kas­par ein Pro­dukt eures “ Idols“. Ihr seid wie Kin­der, ihr lasst euch von Vor­der­grün­dig­keit ablen­ken.

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