UN-Kinderrechtskomitee: Wie sich die Kirche „ändern“ sollte — Abtreibung, Homo-Ehe, Gender-Ideologie

Kurienerzbischof Tomasi, ständiger Beobachter bei der UNO in Genf: "erstaunt" über "ideologisch motivierte Haltung"(Genf) Als „über­ra­schend“ bezeich­ne­te der Vati­kan-Ver­tre­ter die Anschul­di­gun­gen des UN-Kin­der­rechts­ko­mi­tees (UNCRC) gegen die Katho­li­sche Kir­che. Die Schluß­fol­ge­run­gen schei­nen „bereits im vor­aus fest­zu­ste­hen“ und „ideo­lo­gisch“ moti­viert zu sein. Die Maß­nah­men, die vom Hei­li­gen Stuhl gegen den sexu­el­len Miß­brauch von Kin­dern unter­nom­men wur­den, „sind Fak­ten, offen­sicht­li­che Fak­ten, die nicht unter­schla­gen wer­den kön­nen“, so Erz­bi­schof Sil­va­no Maria Toma­si, der stän­di­ge Beob­ach­ter des Vati­kans bei den UN-Ein­rich­tun­gen in Genf gegen­über Radio Vati­kan.

Gestern leg­te das UN-Kin­der­rechts­ko­mi­tee Anmer­kun­gen vor, die den Vati­kan „über­rasch­ten“. Das Komi­tee, bestehend aus 18 „unab­hän­gi­gen Exper­ten“ behaup­tet, der Hei­li­ge Stuhl wür­de wei­ter­hin die Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on ver­let­zen. Die Medi­en sti­li­sier­ten dar­aus erwar­tungs­ge­mäß umge­hend „neue har­te Ankla­gen gegen die Kir­che“.

Kirche hat „Hausaufgaben“ gemacht — „Hier geht es aber um Ideologie“

Dabei hat die Kir­che ihre „Haus­auf­ga­ben“ bes­ser gemacht als alle ande­ren Staa­ten, wie es um Umfeld von Kuri­en­erz­bi­schof Sil­va­no Maria Toma­si heißt. Der Vati­kan hat die Maß­nah­men zum Schutz der Kin­der in den ver­gan­ge­nen Jah­ren kon­se­quent umge­setzt. Was nicht umge­setzt wur­de, sind inak­zep­ta­ble ideo­lo­gi­sche Vor­ga­ben, die man ver­sucht, in die „Kin­der­rech­te“ ein­zu­schmug­geln.

Der Vati­kan­di­plo­mat selbst gab sich offi­zi­ell zurück­hal­ten­der: „Der Hei­li­ge Stuhl nimmt die Schluß­fol­ge­run­gen des Berichts zur Kennt­nis und wird sie aus Respekt vor der inter­na­tio­na­len Kon­ven­ti­on einer genau­en Über­prü­fung unter­zie­hen“. Die Kir­che „bedaue­re jedoch, sehen zu müs­sen, daß das Komi­tee mit eini­gen Anmer­kun­gen den Ver­such unter­nimmt, sich in die Leh­re der Katho­li­schen Kir­che über die mensch­li­che Per­son und die Aus­übung der Reli­gi­ons­frei­heit ein­zu­mi­schen“, so der Erz­bi­schof.

UNO-Kinderrechtskomitee verlangt Tötung ungeborener Kinder durch Abtreibung„Sehr unkorrekte Bemerkungen“ des UN-Komitees

Die Anmer­kung bezieht sich auf „Emp­feh­lun­gen“ des Komi­tees, daß die Katho­li­sche Kir­che ihre Hal­tung zur Abtrei­bung ändern soll­te. Der Erz­bi­schof spricht von „sehr unkor­rek­ten Bemer­kun­gen“. Man kön­ne den Ein­druck gewin­nen, daß der Bericht nicht das Ergeb­nis der Begeg­nung zwi­schen dem Komi­tee und dem Hei­li­gen Stuhl vom 16. Janu­ar 2014 ist, son­dern eine „ideo­lo­gisch vor­ge­faß­te Mei­nung“. Der Hei­li­ge Stuhl lie­fer­te damals auf alle Fra­gen exak­te Ant­wor­ten, wie im Vor­wort des Komi­tee-Berichts sogar anmer­kend her­vor­ge­ho­ben wird. Doch in den Schluß­fol­ge­run­gen und Emp­feh­lun­gen wur­de dem in kei­ner Wei­se Rech­nung getra­gen.

Mit ande­ren Wor­ten: das UNO-Komi­tee ver­tritt den Stand­punkt der Abtrei­bung-Lob­by. Obwohl es eigent­lich um den Schutz von Kin­dern vor sexu­el­lem Miß­brauch geht, ver­sucht das Komi­tee die Kir­che mit dem Pädo­phi­lies­kan­dal von Kle­ri­kern unter Druck zu set­zen, die Tötung unge­bo­re­ner Kin­der zu akzep­tie­ren.

Das offi­zi­el­le Komi­tee der Ver­ein­ten Natio­nen zum Schutz der Kin­der, ver­langt deren Tötung. Der Wunsch der Frau auf Abtrei­bung ist in der ideo­lo­gi­schen Per­spek­ti­ve des Komi­tees ein „höhe­res Gut“ als das Leben eines Kin­des. Mit einer sol­chen Ein­stel­lung die Kir­che wegen „Fehl­ver­hal­tens“ eini­ger Kle­ri­ker unter Ankla­ge zu stel­len, ist ein gewag­tes Unter­fan­gen.

Homo-Lobby im Hintergrund aktiv

„Die­ses Komi­tee hat den Ver­ein­ten Natio­nen kei­nen guten Dienst erwie­sen, indem es vom Hei­li­gen Stuhl eine Ände­rung sei­ner nicht ver­han­del­ba­ren Leh­re for­dert. Wahr­schein­lich haben Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen, die Inter­es­sen in Sachen Homo­se­xua­li­tät, Homo-Ehe und ande­re sol­che The­men ver­tre­ten, ihre Posi­tio­nen gel­tend gemacht und damit eine gewis­se ideo­lo­gi­sche Linie ver­stärkt.“

Das Komi­tee ver­langt von der Kir­che „Schul­se­xu­al­erzie­hung, Homo­se­xua­li­tät, Gen­der-Ideo­lo­gie, Ver­hü­tungs­mit­tel und Abtrei­bung“ (repro­duk­ti­ve Gesund­heit) zu akzep­tie­ren. Gleich­zei­tig wird die Kir­che dar­ge­stellt, als wür­de und könn­te sie jeman­den ver­fol­gen, dis­kri­mi­nie­ren oder sogar „bestra­fen“, was an der Rea­li­tät völ­lig vor­bei­geht.

Einige „ideologisch motivierte“ Empfehlungen des UN-Kinderrechtskomitees

Punkt 25: Das Komi­tee ver­langt die Til­gung des „dis­kri­mi­nie­ren­den“ Aus­druck „nicht­ehe­li­che Kin­der“ aus dem Kir­chen­recht, beson­ders Canon 1139. Sie nimmt posi­tiv zur Kennt­nis, daß der Hei­li­ge Stuhl mit der Revi­si­on begon­nen hat und erwähnt in die­sem Zusam­men­hang ein Dekret von Papst Fran­zis­kus vom Juli 2013. Die Kom­mis­si­on gibt sich jedoch „besorgt“ wegen der „frü­he­ren Erklä­run­gen des Hei­li­gen Stuhls zur Homo­se­xua­li­tät, die zur sozia­len Stig­ma­ti­sie­rung und zur Gewalt gegen die les­bi­schen, schwu­len, bise­xu­el­len und trans­se­xu­el­len Jugend­li­chen und gegen die Kin­der, die von gleich­ge­schlecht­li­chen Paa­ren auf­ge­zo­gen wer­den“ bei­getra­gen haben.

Punkt 26: Die Kom­mis­si­on „emp­fiehlt dem Hei­li­gen Stuhl alle sei­ne Geset­ze und Bestim­mun­gen zu ändern […] und sofort die dis­kri­mi­nie­ren­de Klas­si­fi­zie­rung der außer­halb einer Ehe gebo­re­nen Kin­der als unehe­li­che Kin­der“. Die Kom­mis­si­on „for­dert den Hei­li­gen Stuhl zudem dazu auf, sei­ne mora­li­sche Auto­ri­tät ein­zu­set­zen, um jede Form der Belä­sti­gung, Dis­kri­mi­nie­rung oder Gewalt gegen Min­der­jäh­ri­ge auf­grund ihrer sexu­el­len Ori­en­tie­rung oder der sexu­el­len Ori­en­tie­rung ihrer Eltern zu ver­ur­tei­len und sich auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne für die Straf­frei­heit von Homo­se­xua­li­tät ein­zu­set­zen.“

Punkt 27: Die Kom­mis­si­on beklagt die katho­li­sche Geschlech­ter­leh­re von der Kom­ple­men­ta­ri­tät der Geschlech­ter, die sich ergän­zen, und ihrer glei­chen Wür­de, denn dies „wider­spricht der fak­ti­schen und recht­li­chen Gleich­heit“, die im Arti­kel 2 der Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on fest­ge­schrie­ben sei. Die Kom­mis­si­on beklagt, daß der Hei­li­ge Stuhl kei­ne Infor­ma­tio­nen lie­fer­te, wel­che „kon­kre­ten Maß­nah­men“ er ergrif­fen habe, „um die Geschlech­ter­ste­reo­ty­pe aus den Schul­bü­chern katho­li­scher Schu­len zu ent­fer­nen“, wie es das Komi­tee bereits 19995 ver­langt habe.

Punkt 35: Die Kom­mis­si­on „ist besorgt wegen der fort­ge­setz­ten Pra­xis der anony­men Kin­des­weg­le­gung von Neu­ge­bo­re­nen, die katho­li­scher­seits in ver­schie­de­nen Län­dern durch soge­nann­te Baby-Klap­pen orga­ni­siert wird“.

Punkt 36: Die Kom­mis­si­on „emp­fiehlt“ der Kir­che die Pra­xis der Kin­des­weg­le­gung zu unter­bin­den und statt des­sen „ange­mes­se­ne bera­ten­den und sozia­le Unter­stüt­zung anzu­bie­ten und Maß­nah­men zur Fami­li­en­pla­nung und repro­duk­ti­ven Gesund­heit zu för­dern, die uner­wünsch­te Schwan­ger­schaf­ten ver­mei­det“.

Punkt 48: Die Kom­mis­si­on „ist besorgt“, daß „der Hei­li­ge Stuhl und die Kir­che nicht die Exi­stenz ver­schie­de­ner For­men von Fami­li­en aner­kennt und häu­fig die Kin­der auf­grund ihrer fami­liä­ren Situa­ti­on dis­kri­mi­nie­ren“.

Punkt 49: Die Kom­mis­si­on „emp­fiehlt dem Hei­li­gen Stuhl sicher­zu­stel­len, daß die Bestim­mun­gen des Kir­chen­rechts die Diver­si­tät der fami­liä­ren Zusam­men­set­zun­gen aner­kennt und Kin­der nicht auf­grund ihres Fami­li­en­ty­pus in dem sie leben, dis­kri­mi­nie­ren.

Punkt 54: Die Kom­mis­si­on „bringt ihre Besorg­nis zum Aus­druck“, daß 2009 in Bra­si­li­en der Arzt und die Mut­ter vom Erz­bi­schof von Per­nam­bu­co bestraft wur­den, weil sie eine Abtrei­bung an einem neun­jäh­ri­gen Mäd­chen durch­ge­führt hat­ten, das vom Stief­va­ter ver­ge­wal­tigt wor­den war. „Eine Ver­ur­tei­lung, die spä­ter von der Bischofs­kon­gre­ga­ti­on der Katho­li­schen Kir­che bestä­tigt wur­de.“

Punkt 55: Die Kom­mis­si­on „for­dert den Hei­li­gen Stuhl auf, sei­ne Posi­ti­on zur Abtrei­bung zu über­den­ken, die das Leben und die Gesund­heit schwan­ge­rer Mäd­chen in Gefahr bringt, und den Canon 1298 über die Abtrei­bung zu ändern, in dem Umstän­de genannt wer­den, die eine Abtrei­bung erlau­ben.“

Punkt 56: Die Kom­mis­si­on „ist ernst­haft besorgt über die nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen der Posi­ti­on und der Pra­xis des Hei­li­gen Stuhls, die Jugend­li­chen den Zugang zu Ver­hü­tungs­mit­teln ver­wei­gern eben­so zu Infor­ma­tio­nen über die sexu­el­le und repro­duk­ti­ve Gesund­heit“.

Punkt 57: Die Kom­mis­si­on „erin­nert den Hei­li­gen Stuhl“ an die „Gefah­ren der uner­wünsch­ten Schwan­ger­schaf­ten und der ille­ga­len Abtrei­bun­gen, die sich für jun­ge Mäd­chen in einer sehr hohen Sterb­lich­keits­ra­te nie­der­schla­gen, eben­so wie das Risi­ko, daß sich Jugend­li­che mit sexu­ell über­trag­ba­ren Krank­hei­ten ein­schließ­lich HIV/AIDS anstecken.“
Daher emphiehlt die Kom­mis­si­on dem Hei­li­gen Stuhl: „alle Hin­der­nis­se und Tabus zu über­win­den, die den Zugang für Jugend­li­che zu sexu­el­ler und repro­duk­ti­ver Infor­ma­ti­on behin­dern, ein­schließ­lich der Fami­li­en­pla­nung und Ver­hü­tungs­mit­tel, den Gefah­ren einer zu frü­hen Schwan­ger­schaft […]; die Inter­es­sen der Jugend­li­chen in den Mit­tel­punkt der Ent­schei­dun­gen zu stel­len […]; Sicher­stel­lung, daß Sexu­al­kun­de­un­ter­richt und HIV/AIDS-Prä­ven­ti­on obli­ga­to­risch an Teil des Pro­gramms an katho­li­schen Schu­len ist; das Inter­es­se der schwan­ge­ren Mäd­chen zu garan­tie­ren, ihren Stand­punkt anzu­hö­ren und im Bereich der repro­duk­ti­ven Gesund­heit zu akzep­tie­ren“.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Tem­pi

16 Kommentare

  1. Lei­der ist es eine glat­te und dumm­drei­ste Lüge, wenn man sagt die „HOMO-LOBBY“ wirkt im HINTERGRUND, nein, denn sie wirkt nicht im Hin­ter­grund, son­dern im VORDERGRUND, sie­he Kar­di­nal Schön­born (die von ihm im Jah­re 2010 gefor­der­te „Moral des GLÜCKS“ wel­che er ja im Jah­re 2012 in STÜTZENHOFEN umsetz­te) Woel­ki, oder die­sen hier http://kath.net/news/44789 . Sogar Fran­zis­kus der ja offen zuge­ben hat, dass es im Vati­kan eine Homo­lob­by gibt, hat ja auch schon in deren Sin­ne gewirkt, sie­he den Fall Rica. Hier belügt sich der Vati­kan sel­ber an, um wei­ter­hin schön blind, taub und stumm stel­len zu kön­nen, anstatt gegen die­se Lob­by etwas aktiv zu unter­neh­men, ist das nun Feig­heit oder Lau­heit??

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

    • Kar­di­nal Schön­born ist zu dan­ken, wenn er dar­auf hin­weist, dass es bei der Moral­leh­re der Kir­che um unser Glück geht! Wie weni­ge haben das noch begrif­fen (und wie soll­ten sie auch, wird sie doch oft prä­sen­tiert, als wäre der Mensch für den Sab­bat da u. n. umge­kehrt…)

  2. Dan­ke für die­sen Bericht. Es ist wich­tig, die­se dia­bo­li­schen Drei­stig­kei­ten der UNO gegen­über der Kir­che und damit den Katho­li­ken auch im dt. Sprach­raum zugäng­lich zu machen (ich habe davon bis jetzt nur in nicht-deut­schen Quel­len gele­sen).

    Die Fra­ge ist, wel­che Berech­ti­gung die UNO-Erläs­se oder ‑Emp­feh­lun­gen u. dgl. über­haupt haben. Außer der Erklä­rung der Men­schen­rech­te 1948 ist m. E. kaum etwas bin­dend — und auch die Men­schen­rech­te wer­den durch die Kai­ro­er Erklä­rung der ilsa­mi­schen Men­schen­rech­te prak­tisch unter­lau­fen.

    Wer braucht so eine UNO?
    Es rächt sich natür­lich auch der irrea­le Welt-Opti­mis­mus von Gau­di­um et spes inner­halb der Kir­che. All­zu­gern hat man auf Wach­sam­keit gegen­über der dia­bo­li­schen List ver­zich­tet.

    • Hier kön­nen Sie in wei­te­ren deut­sche Quel­len davon lesen.
      Der Vati­kan muss sich nicht wun­dern, denn er hat unter Papst Fran­zis­kus schon im letz­ten Juli end­gül­tig UN-Recht zu sei­nem Recht gemacht, was aller­dings nie­mand gemerkt hat und ist damit voll­stän­dig Skla­ve der gott­lo­sen Welt­re­gie­rung UN gewor­den, denn UN-Ver­trä­ge muss man erfül­len, sonst kracht es, wie man jetzt schon sieht. Vom Juli letz­ten Jah­res:
      Papst gleicht Vati­ka­ni­sches Recht an zwei­fel­haf­tes UN- Recht an
      http://derkatholikunddiewelt.blogspot.de/2013/07/papst-gleicht-vatikanisches-recht.html

      Preist der Vati­kan die UN auch für die Ver­fech­tung von LGTB-„Rechten“?
      http://derkatholikunddiewelt.blogspot.de/2013/07/preist-der-vatikan-die-un-auch-fur-die.html

      Genug Katho­li­ken haben den Vati­kan in den letz­ten Jah­ren davor gewarnt, die Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on, die unter schö­nem Namen die Rech­te der Eltern aus­he­belt, nicht zu rati­fi­zie­ren. Umsonst.
      THE CHURCH AND THE UN CONVENTION ON THE RIGHTS OF THE CHILD
      http://skrason.wordpress.com/2011/09/01/156/

      Lei­der kann ich hier nicht an Nai­vi­tät glau­ben, da seit 50 Jah­ren alle Päp­ste min­de­stens ein­mal vor der UN spre­chen und der Vati­kan einen stän­di­gen Beob­ach­ter dort hat. Wenn ich mit drei Maus­klicks von mei­nem PC „beob­ach­ten“ kann, was man bei der UNO und ihren etli­chen Unter­or­ga­ni­sa­tio­nen, ganz zu schwei­gen von den NGO´s die von ihr abhän­gig sind, für gott­lo­se Spiel­chen treibt, kann es ernst­haft sein, dass das einem „Beob­ach­ter“, der stän­dig vor Ort ist ent­geht? Irgend­wann ist mein Glau­be an die Nai­vi­tät von Prie­stern am Ende und ich muss an Absicht beim Augen-zuknei­fen des Vati­kan glau­ben.

      Immer­hin hat schon Johan­nes XXIII. in „Pacem in ter­ris“ die UN wer weiß wie gelobt .
      http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/encyclicals/documents/hf_j-xxiii_enc_11041963_pacem_ge.html

    • Sehr geehr­ter Wolf­ram Schrems: Ist es lei­der nicht auch Tat­sa­che, das Bischö­fe, Prie­ster schon lan­ge Ver­su­chen (also schon lan­ge vor die­sen UNO Bericht), die Kir­che nach den nun­meh­ri­gen For­de­run­gen so rich­tig von innen her­aus zu Unter­höl­len??? Und was hat der Vati­kan gegen die­se Wöl­fe im Schafs­pelz bis­her unter­nom­men, außer sich nur Blind, Taub und Stumm zu stel­len? Und ver­mut­lich ist es die­ser Tat­sa­che zu ver­dan­ken dass die­ser UNO Bericht so zustan­de gekom­men ist, weil eben die UNO Kle­ri­ker aller irdi­schen Ebe­nen auf ihrer Sei­te weis. Die ja alles ver­su­chen die For­de­run­gen Ihres wah­ren Mei­sters zu erfül­len.
      Sie­he die Alta Ven­dita, und die­sen Plan hier http://kath-zdw.ch/maria/freimauerische.plan.html

      Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen.

  3. Das ver­zwick­te ist doch, wer IN der Kir­che glaubt noch an die Lehr­sät­ze ?
    Auf­lö­sung allent­hal­ben, wenn ich mich erin­ne­re, hat Papst Fran­zis­kus selbst ein ame­ri­ka­ni­sches Unter­neh­men KPMG oder sonst einen mit der Bera­tung beauf­tragt.
    Ob man es hören will oder nicht: DIE KIRCHE IST EIN WELTLICH DING gewor­den und muss sich dann auch den jewei­li­gen Lau­nen des Zeit­gei­stes anpas­sen.

    • Was mas­sen Sie sich eigent­lich an?
      Wie­vie­le Men­schen inner­halb der Kir­che ken­nen Sie denn?
      Reden Sie gefäl­ligst nur für sich.

      Ver­all­ge­mei­ne­run­gen sind immer ein schlech­ter und fal­scher Weg.
      Und dem rich­ti­gen Den­ken sehr hin­der­lich.

      Die BIBEL ent­hält nicht einen ein­zi­gen Feh­ler.

      Sie müs­sen das nicht glau­ben.
      Wenn Sie dies jedoch nicht glau­ben wol­len, dann sind Sie dazu ver­dammt den Geg­nern zu glau­ben. Bit­te schön, aber dann raus aus die­ser Katho­li­schen Kir­che. Und zwar sofort.

      Die christ­li­chen Wer­te der Katho­li­schen Kir­che haben jeden Fort­schritt hin­ter sich gelas­sen.
      Wir brau­chen kei­ne Beleh­run­gen. Von nie­man­den. Weder von irgend­ei­ner UN oder von Öko-Faschi­sten, noch sonst wem. Die sind mit dem Kli­ma­kampf beschäf­tigt. Kann man etwas Düm­me­res tun wol­len? Aus frei­em Wil­len?

      Die Regel ist ganz ein­fach.
      Wem die Regeln der Katho­li­schen Kir­che nicht pas­sen, der möge hin­aus gehen.

      Alle auf­rich­ti­gen Chri­sten haben sich zu wider­set­zen.

      Zivi­ler Unge­hor­sam.

      Die Kir­che JESUS CHRISTUS ist unein­nehm­bar.

      Hören wir ein­fach nicht hin und ver­tei­di­gen wir unse­ren Fel­sen mit der abso­lu­ten Wahr­heit.

      Die Ande­ren, unse­re Geg­ner, bau­en auf Sand.

      Die UN wird die­sen Kampf ver­lie­ren.
      Und die UN besitzt kei­ner­lei Auto­ri­tät.

      Dass ich nicht lache. Zum Teu­fel mit der UN.

      • Lino Reis: Lei­der hat doch Micha­el völ­lig Recht, die Kir­che und hier vor allen die des deutsch­spra­chi­gen Rau­mes ist von der Einen, Hei­li­gen, Katho­li­schen und Apo­sto­li­schen Kir­che Got­tes unse­res Herrn zu einen „Welt­li­chen Zwangs­steu­er kas­sie­ren­den Ver­ein“ mutiert. Wie es scheint ken­nen sie sehr weni­ge der soge­nann­ten Tauf- Sonn­tags­chri­sten, denn vie­le die­ser haben sich schon lan­ge zumin­dest gei­stig von der Kir­che abge­spal­ten, aber um des „Göt­zen Mam­mons Wil­len“ wer­den die­se nicht nur nicht nach gül­ti­gen Kir­chen­recht ermahnt, nein die­se wer­den auch noch in ihren anti­ka­tho­li­schen, häre­tisch- schis­ma­ti­schen vom Kle­rus unter­stützt und der Vati­kan stellt sich nur blind, taub und stumm.

        Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  4. Ver­ste­he ich die UNO rich­tig? Man soll gebo­re­ne Kin­der nicht miss­brau­chen. Die­sem Zweck dient vor allem das Recht, die Kin­der im unge­bo­re­nen Zustand ele­mi­nie­ren zu kön­nen. Gewalt­prä­ven­ti­on durch prä­ven­ti­ve Gewalt gegen die Opfer?

  5. UNO = Sata­ni­sches Roth­schild-Rocke­fel­ler Kon­glo­me­rat zur Durch­set­zung der Neu­en Welt­ord­nung. Noch Fra­gen?

  6. Die UN — die­ser Frei­mau­rer­club, das sind nicht unse­re Freun­de. Die UN wur­de instal­liert, um eines Tages die Welt­herr­schaft aus­zu­üben durch einen Herr­scher dia­bo­li­scher Grö­ße. Unse­re EU ist ein Vor­läu­fer­mo­dell dazu. Und das Vor­läu­fer­mo­dell der EU war die UDSSR, die bekannt­lich geschei­tert ist.

    Den Ver­tre­tern vom Vati­can kann man nur emp­feh­len, obwohl sie kei­ner Emp­feh­lun­gen bedür­fen, die UN als das zu ent­lar­ven, was sie wirk­lich ist — DER TEUFEL im Ant­litz des freund­li­chen und hilfs­be­rei­ten Nach­barn.

    Man erkennt den Teu­fel auch dar­an, daß er uns stän­dig etwas von (Menschen)Rechten erzählt. Die katho­li­sche Kir­che hat in erster Linie immer von Pflich­ten gespro­chen.

  7. Im Gegen­satz müss­te die Kir­che und der Papst eigent­lich die Uno auf­for­dern, ihre Hal­tung zu die­sen oben genann­ten The­men zu ändern. Beten wir dafür, dass der Papst end­lich sei­ne Stim­me erhebt, denn wir brau­chen kei­nen Papst, der den Weg des gering­sten Wider­stan­des geht.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  8. Man muß die Qua­li­fi­ka­ti­on der Kom­mis­si­on ‑deren Zusam­men­set­zung schon Bän­de spricht- unter der Lei­tung der Bür­ger­mei­ste­rin von Lima, Sus­a­na Vil­laàn, einer noto­ri­schen Kämp­fe­rin für die HS-Ehe, die Gen­der­ideo­lo­gie und Abtrei­bung , die die Kir­che per­ma­nent attackiert, ( dazu schreibt M.Tosatti einen inter­es­san­ten Arti­kel „Die Katho-pho­bie der UNO. War­um?“ ) hin­ter­fra­gen.
    Die­se Mel­dung aus dem Jah­re 2008 ( focus) beant­wor­tet die Fra­ge eigent­lich schon:

    „Save the Child­ren hat eine Stu­die ver­öf­fent­licht, in der berich­tet wird, dass Ange­hö­ri­ge von UN-Frie­dens­trup­pen und Mit­ar­bei­ter von Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on sich in gro­ßem Aus­maß an Kin­dern in Kri­sen­ge­bie­ten ver­ge­hen.“

  9. Unge­wohnt schnell hat sich Rom gegen die­sen Angriff der UN, den in der neue­ren Zeit wohl mas­siv­sten gewehrt. Vor­der­grün­dig geht es dabei um das alte The­ma des Kin­des­miss­brauchs, das je nach Bedarf immer wie­der her­vor­ge­holt wird. Eigent­lich geht es den UN Ideo­lo­gen aber dar­um, den katho­li­schen Glau­ben in sei­nen Essen­ti­als zu destru­ie­ren und damit die katho­li­sche Kir­che in ihrem Selbst­ver­ständ­nis zu tref­fen. Jetzt geht es „nur“ um die Sexu­al­mo­ral, nach der UN Sprach­re­ge­lung um die repro­duk­ti­ve Gesund­heit und Gen­de­ris­mus, bald geht es mit den­sel­ben Argu­men­ten um die Eutha­na­sie. Der gefähr­lich­ste Angriff aber steht noch bevor: man wird die Kir­che zwin­gen, sich im Namen der Anti­dis­kri­mi­nie­rung und Gleich­stel­lung demo­kra­tisch zu orga­ni­sie­ren wie jede poli­ti­sche Par­tei. In Brüs­sel liegt dazu ein Geset­zes­vor­ha­ben in der Schub­la­de. Die eigent­lich wich­ti­ge Fra­ge , ob die Kir­che die­sen Angrif­fen wird stand­hal­ten kön­nen, muss man lei­der nach welt­li­chen Maß­stä­ben betrach­tet ver­nei­nen: denn vie­le Reprä­sen­tan­ten der Amts­kir­che, auch in Rom, — man soll­te die­sen Begriff vor­zie­hen, da die Bezeich­nung Epi­sko­poi wohl für die­se Bischö­fe schon lan­ge nicht mehr zutrifft, — haben sich nicht nur von der kath. Leh­re zur homo­se­xu­el­len Pra­xis und Sexu­al­mo­ral all­ge­mein ver­ab­schie­det — dies konn­te gera­de wie­der aktu­ell mit Jasch­ke im DLF und Acker­mann besich­tigt wer­den, und auch Papst Fran­zis­kus sag­te zur Homo­se­xua­li­tät, dass es kei­ne spi­ri­tu­el­le Ein­mi­schung in das per­sön­li­che Leben geben dür­fe — son­dern auch von ande­ren lehr­amt­li­chen Aus­sa­gen, wie sie z.B.im Nizäi­schen Glau­bens­be­kennt­nis ste­hen, dass ja auch fol­ge­rich­tig aus der Hl. Mes­se ver­bannt wor­den ist. In man­chen deutsch­spra­chi­gen theo­lo­gi­schen Fakul­tä­ten wird mit Bil­li­gung der Bischö­fe irgend­ei­ne Theo­lo­gie ein­schließ­lich der Leug­nung der Gott­heit Chri­sti, nur kei­ne katho­li­sche Theo­lo­gie gelehrt. Da der Kir­che so der Boden ent­zo­gen oder bes­ser der Him­mel geraubt wird, kann sie sich ja auch nur noch als huma­ni­tä­re Orga­ni­sa­ti­on ver­ste­hen, in der der Prie­ster ein Sozi­al­inge­nieur ist, der mit aus­schließ­li­chem Blick auf die­se Welt für ein gelin­gen­des Leben zu sor­gen hat, und folg­lich das Wei­he­prie­ster­tum ein anti­kes Relikt ist. So wun­dert es auch nicht, dass Papst Fran­zis­kus den Vati­kan einer der big four Bera­tungs­fir­men anver­traut, um, wie es heißt, die Orga­ni­sa­ti­on der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel des Hei­li­gen Stuhls zu moder­ni­sie­ren und effi­zi­en­ter zu machen. Nach dem lehr­amt­li­chen Kir­chen­ver­ständ­nis wäre das etwa so, als wür­de der Chir­urg statt der not­wen­di­gen Ope­ra­ti­on nur die Hand auf­le­gen oder ein Gebet spre­chen, das hie­ße das fal­sche Mit­tel zur Hei­lung ein­zu­set­zen, ein Kate­go­ri­en­feh­ler, da bei­de die Ope­ra­ti­on und das Gebet unter­schied­li­chen Kate­go­rien ange­hö­ren. Bera­tungs­fir­men gehö­ren in die Kate­go­rie des Öko­no­mi­schen, eine Kate­go­rie, in die kath. Kir­che als mysti­scher Leib Chri­sti jeden­falls nicht gehört. Wenn die Kir­che denen aus­ge­lie­fert wird, die die Kate­go­rie des Öko­no­mi­schen ver­tre­ten oder die Reprä­sen­tan­ten der Kir­che sich öko­no­mi­scher Kate­go­rien bedie­nen, wird sie sich gegen die Angrif­fe der UN — und EU Ideo­lo­gen nicht mehr weh­ren; denn soll­te sie gegen etwas sein, was sie ja letzt­end­lich selbst anstrebt; aber wie o.g., zu die­ser Ant­wort kommt man nur, wenn man welt­li­che Maß­stä­be anwen­det..

  10. Ich glau­be, das ist erst der Anfang der Angrif­fe. Ver­mut­lich hat die UN etwas in der Hand, was noch listig zurück­ge­hal­ten und der Kir­che und den Gläu­bi­gen prä­sen­tiert wird, wenn der opti­ma­le Zeit­punkt da ist, um alle zum Schwei­gen zu brin­gen. Sonst wäre die wohl nicht so „frech“. Es fällt aber natür­lich auf, dass die UN ins glei­che Horn stößt wie die EU (Est­re­la u. Lun­acek). Frau Kuby hat das ja schon ein­drucks­voll und aus­führ­lich nach­ge­wie­sen, dass hier schon seit Jah­ren ein gemein­sa­mer Plan besteht, bei dem mit vie­len unlau­te­ren Tricks gear­bei­tet wur­de, um ihn vor­an­zu­brin­gen.

    Die Pro­ble­me der Kir­che las­sen sich lei­der auch nicht weg­dis­ku­tie­ren. Die Frei­mau­rer-Logen haben es geschafft, die Kir­che zu unter­wan­dern. In man­chen Prie­ster­se­mi­na­ren wur­den nur noch Homo­se­xu­el­le zur Aus­bil­dung ange­nom­men. Und zwar prak­ti­zie­ren­de. Zahl­rei­che Stu­di­en bele­gen, dass gera­de bei die­ser sexu­el­len Nei­gung der Miss­brauch an Kin­dern am größ­ten ist. Unab­hän­gig ob in der Kir­che oder ausser­halb. Bei­des ist schlimm! Aber erst durch den eige­nen Sün­den­fall wur­de die Kir­che so angreif­bar!

    Die zwi­schen den Zei­len ver­steck­te Bot­schaft der UN lese ich so:
    Jedes unge­bo­re­ne Baby hat ‑ohne Anga­be von Grün­den- das Men­schen­recht auf

    -die eige­ne Tötung,

    und dar­auf:
    — das Licht der Welt nicht zu erblicken
    — nicht geliebt zu wer­den
    — im Mut­ter­leib zer­stückelt und anschlie­ßend als Abfall ent­sorgt zu wer­den
    — mit einer Sche­re ein Loch in des­sen Kopf gesto­ssen und das Gehirn her­aus­ge­saugt zu bekom­men

    http://www.mamma.ch/gut-zu-wissen/was-abtreibung-einem-baby-antut/

    Auch die abscheu­lich­sten Ver­bre­chen las­sen sich in schö­ne Wor­te klei­den. Sie kom­men dann im Gewand der Men­schen­rech­te, der Tole­ranz und der Barm­her­zig­keit daher.

    Baby­klap­pen wer­den hin­ge­gen nega­tiv als Kin­des­weg­le­gung for­mu­liert. Das darf also auch nicht sein? Wenn doch die Kin­der alter­na­tiv auch umge­bracht wer­den könn­ten.

    Mir däm­mert was. Gibt es nicht in Ame­ri­ka die­ses Denk­mal mit den 10 Frei­mau­er-Gebo­ten des Teu­fels. Das erste spricht von einer stän­di­gen Begren­zung der Mensch­heit auf — ich glau­be — 550 Mio. (natür­lich Aus­er­wähl­te). Hat da jemand Angst um das eige­ne Essen, das einem die Babys weges­sen könn­ten? Erklärt das viel­leicht auch die mas­sen­haf­ten Schä­den durch Imp­fun­gen? Die Bela­stung unse­res Essens, der Hygie­ne­ar­ti­kel, des Spiel­zeugs usw. mit allen mög­li­chen Gif­ten? Krebs­ver­ur­sa­chen­de Gen-Nah­rung???

    Aber blei­ben wir bei den Mor­den an unge­bo­re­nen Kin­dern. 50 — 60 Mio. sind es ja wohl jetzt schon, und zwar jedes Jahr. Es reicht!!! Hört end­lich auf damit!

    Wie kann es sein, dass eine ideo­lo­gisch kran­ke Min­der­heit jetzt auf ein­mal wie­der die Mehr­heit ter­ro­ri­sie­ren darf?

Kommentare sind deaktiviert.