Richtigstellung von Kommissar Volpi nach Anzeige der Familie Manelli

Kommissar Volpi mit Papst Franziskus(Rom) Der Apo­sto­li­sche Kom­mis­sar Pater Fidenzio Volpi OFM Cap ver­öf­fent­li­che eine Rich­tig­stel­lung. Dar­in erklärt er, daß die Fami­lie des Ordens­grün­ders der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta Pater Ste­fa­no Maria Manel­li „abso­lut nichts“ mit irgend­wel­chen Besitz- oder Ver­fü­gungs­um­schrei­bun­gen von Immo­bi­li­en des Ordens zu tun hat. Dies hat­te in den ver­gan­ge­nen Mona­ten, nach­dem der Orden unter kom­mis­sa­ri­sche Kon­trol­le gestellt wor­den war, die offi­zi­el­le Inter­net­platt­form des Ordens www.immacolata.com behaup­tet. Ver­ant­wort­lich für die Platt­form ist Pater Alfon­so Maria Bru­no, der von Kom­mis­sar Volpi nach der Abset­zung der Ordens­lei­tung zum neu­en star­ken Mann im Orden ernannt wur­de. Der Anwalt der Fami­lie Manel­li hat­te straf­recht­li­che Kon­se­quen­zen ange­droht und von Kom­mis­sar Volpi eine Klar­stel­lung ver­langt. Die­ser gestand nun ein, daß es sich um eine Ver­leum­dung han­del­te, die von „irgend­je­mand“ auf der Inter­net­platt­form ver­öf­fent­licht wor­den war.

Bis heu­te wur­den kei­ne Grün­de für die kom­mis­sa­ri­sche Ver­wal­tung des Ordens bekannt­ge­ge­ben, weil die offen­kun­fi­gen Grün­de: Pfle­ge des über­lie­fer­ten Ritus, zahl­rei­che Beru­fun­gen, kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil und der Ent­wick­lung in der Kir­che seit­her, unver­kürz­te Glau­bens­wei­ter­ga­be und stren­ge Obser­vanz der Ordens­re­geln, öffent­lich nicht aus­sprech­bar sind.

Statt des­sen wur­de aus dem Umfeld von Pater Alfon­so Bru­no die Behaup­tung in die Welt gesetzt, Pater Manel­li habe Orden­s­im­mo­bi­li­en auf sei­ne Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen über­schrei­ben las­sen und damit den Ein­druck erweckt, der Ordens­obe­re habe den eige­nen Orden mög­li­cher­wei­se gar bestoh­len. Abge­se­hen davon, daß sich die behaup­te­ten Trans­ak­tio­nen erst nach Beginn der kom­mis­sa­ri­schen Ver­wal­tung zuge­tra­gen hät­ten, also mehr den Ein­druck einer Reak­ti­on dar­auf ver­mit­tel­ten, aber kein Grund für die kom­mis­sa­ri­sche Ver­wal­tung sein konn­ten, ent­pupp­ten sie sich nun als Ver­leum­dung, wie Kom­mis­sar Volpi selbst bestä­tig­te.

Auf Ver­lan­gen des Anwal­tes der Fami­lie Manel­li wur­den die fal­sche Behaup­tung inzwi­schen von der von Pater Alfon­so Bru­no ver­ant­wor­te­ten Inter­net­sei­te des Ordens gelöscht. Statt­des­sen wur­de auf der Sei­te, eben­so auf Ver­lan­gen der Fami­lie Manel­li, der gesam­te Schrift­wech­sel zwi­schen dem Rechts­an­walt der Fami­lie Manel­li und Kom­mis­sar Volpi ver­öf­fent­licht.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Mes­sa in Lati­no

15 Kommentare

  1. Das wird ja immer schlim­mer. Ich habe mich schon selbst­kri­tisch gefragt, ob mei­ne Aus­drucks­wei­se „sta­li­ni­sti­scher Kom­mis­sar Volpi“ zu mili­tant ist.
    Nein, ich neh­me nichts zurück. Das Gan­ze ist für die katho­li­sche Kir­che unvor­stell­bar. Die­ser Pater Alfon­so Maria Bru­no ist offen­sicht­lich ein Ver­leum­der, der im Inter­net sei­nen Ordens­grün­der und des­sen Fami­lie ver­leum­det. Hier geht es nicht mehr um „inner­theo­lo­gi­sche Flü­gel­kämp­fe“, das hier ist ein Straf­tat­be­stand.
    Nicht „irgend­je­mand“ ist für die Ver­öf­fent­li­chung der Ver­leum­dung ver­ant­wort­lich, son­dern „der star­ke Mann“ des sta­li­ni­sti­schen Kom­mis­sars Volpi. Die­ser könn­te sei­ne üble Tätig­keit nicht aus­üben ohne Papst Ber­go­glio, den Huma­nen, den Barm­her­zi­gen, den Freund der Armen, der kei­nen Sün­der ver­ur­tei­len will.
    Das ist zu viel an Ver­lo­gen­heit, Bos­heit, Heu­che­lei.

  2. Zu sol­chen Mit­teln müs­sen sie also schon grei­fen!

    Mei­ne Lebens­er­fah­rung zeigt mir: Wer den „Geschwi­ster­li­chen“ in die Hän­de fällt, hat nichts mehr zu lachen.

    Übri­gens habe ich vor etli­chen Jah­ren ein­mal die Weis­heit gele­sen, daß man ab einem gewis­sen Lebens­al­ter für sein Gesicht selbst ver­ant­wort­lich ist. Der „Spie­gel der See­le“ spie­gelt eben das Inne­re wider.

    • Die Form der Nase ist mir auch nicht ganz koscher. Ich will aber natür­lich nicht aus­schlie­ßen, dass Volpi ein her­zens­gu­ter Prä­lat mit der Fröm­mig­keit eines Erst­kom­mu­ni­on­kin­des sein könn­te.

  3. Lang­sam fra­ge ich mich, was Papst Fran­zis­kus für Per­so­nal­ent­schei­dun­gen trifft? Es wird ja immer frag­wür­di­ger, was zur Zeit in Rom geschieht.
    Der Papst ver­trau­te einem Prä­la­ten und macht die­sen zu sei­nem per­sön­li­chen Ver­trau­ten, von dem seit län­ge­rem Bekannt war, dass die­ser Prä­lat wegen Homo­se­xua­li­tät auf­ge­fal­len ist https://www.katholisches.info/2013/07/19/der-pralat-der-homo-lobby-von-papst-geforderter-hausherr-entpuppt-sich-als-homosexueller/
    Jetzt ernennt er einen Pater Volpi und da kommt her­aus, dass die­ser mit Ver­leum­dung und Lügen arbei­tet bzw. die­se ohne Wider­spruch und Rich­tig­stel­lung dul­det. Mit was für Leu­ten umgibt sich die­ser so „demü­ti­ge“ und die Armut lie­ben­de Papst nur? Ist er so naiv und leicht­gläu­big, oder spielt er uns das nur vor? Was so alles nun an das Tages­licht kommt, wür­de doch eigent­lich eine sofor­ti­ge Abset­zung sol­cher Typen for­dern und damit einen wirk­li­chen Neu­be­ginn.… Aber, man wird das Gefühl nicht los, dass die­ser Papst eis­kalt und berech­nend vor­geht um die Kir­che zu ver­än­dern ‑sicher­lich aber nicht zu ihrem besten- !

    • Die ver­lo­ge­nen Sprü­che von der „Barm­her­zig­keit“ sind dazu da, die Posi­ti­on der eige­nen Leu­te zu recht­fer­ti­gen. Die heuch­le­ri­sche „Beschei­den­heit“ ist dazu da, die Begei­ste­rung der nai­ven Mas­se — mit­tels Medi­en — zu gewin­nen. Wer Ber­go­glio in Wirk­lich­keit ist, zeigt sich eben am casus der FFI.

    • er wird auf all die­se Merk­wür­dig­kei­ten mit dem All­zweck­waf­fen­satz, der ihm so viel Popu­la­ri­tät und Fotos auf Titel­sei­ten diver­se­ster Maga­zi­ne ein­ge­bracht hat, ant­wor­ten: „who am I to judge?“

      • Savo­ne­ro­la: Die­se Kari­ka­tur passt ja ganz genau, http://www.gloria.tv/?media=564854

        Weiss eigent­lich jemand von euch, war­um die „Fran­zis­ka­ner der Imma­cu­la­ta“ von einer vati­ka­ni­schen Kom­mis­si­on über­prüft wur­den, man erfährt ja immer nur, dass die­se Kom­mis­si­on von sei­ner Hei­lig­keit Papst Bene­dikt XVI. geschickt wur­de, aber nie „War­um eigent­lich?“

        Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen.

        • Rich­tig muss es hei­ssen, die Visi­ta­ti­on fand unter Papst Bene­dikt XVI. statt. Visi­ta­tio­nen sind ein nor­ma­ler und sinn­vol­ler Vor­gang. Wür­de nur mehr davon Gebrauch gemacht wer­den. Die Besu­che von Bischö­fen in Pfar­rei­en hei­ßen auch Visi­ta­tio­nen, sind aber nicht wirk­lich wel­che, weil sie ange­kün­digt statt­fin­den und sich alles schön, und oft auch heuch­le­risch, her­aus­putz und der Bischof beim Rest weg­schaut.
          Bei jun­gen Orden sind Visi­ta­tio­nen üblich. Im kon­kre­ten Fall haben rund 20 Brü­der eine sol­che sei­ner­zeit bean­tragt. Die Punk­te waren — soweit bekannt — mehr Stich­wor­te und las­sen kei­ne ein­heit­li­che Mei­nung unter den 20 Antrag­stel­lern ver­mu­te. Dabei ging es vor allem um die „Stren­ge“ des Ordens, in wie weit sich dahin­ter per­sön­li­che Zurück­set­zun­gen (oder zumin­dest was als sol­che emp­fun­den wur­de) ver­bar­gen, läßt sich schwer sagen. Ist an sich auch nicht wei­ter wich­tig.
          Wich­tig ist hin­ge­gen, daß der Ordens­kon­gre­ga­ti­on, die den ein­sei­tig vor­ein­ge­nom­me­nen Visi­ta­tor aus­such­te, bereits damals offen­sicht­lich der Orden ein Dorn im Auge war. Da Bene­dikt XVI. Papst war, muß­te man sich mit der Vor­be­rei­tung eines „Schla­ges“ gegen den Orden begnü­gen. Mit der Wahl von Fran­zis­kus waren unver­hofft (?) die Vor­aus­set­zun­gen gege­ben. Nun gab es kein Hal­ten mehr. Seit wird ein­ge­drescht auf den Orden, von dem wenig von sei­ner Ursprüng­lich­keit übrig blei­ben wird. Früh wur­de, unter den gege­ben Umstän­den in Rom, eine Tei­lung des Ordens emp­foh­len. Das hat die Mehr­heit der Brü­der bereits im Herbst ange­strebt. Doch seit Mona­ten war­ten sie auf Ant­wort. Eine höchst ungu­te, span­nungs­ge­la­de­ne Situa­ti­on im Orden, die allen Vor­aus­set­zun­gen wider­spricht, die in einem Orden herr­schen soll­ten.

          • Im Fal­le der FFI war die Visi­ta­ti­on KEIN nor­ma­ler Vor­gang, son­dern außer­or­dent­lich und zwar infol­ge der Ver­leum­dung eini­ger weni­ger Mit­glie­der, denen die vom Grün­der und dem Gene­ral­ka­pi­tel ein­ge­schla­ge­ne Rich­tung nicht gefiel.
            Es ist außer­dem Tat­sa­che, dass BenXVI sol­che Leu­te wie Hum­mes und den jet­zi­gen Prä­fek­ten der Ordens­kon­gre­ga­ti­on nach Rom geholt hat. Ent­we­der hat er wis­sent­lich auf fal­sche Leu­te gesetzt, oder war naiv, oder hat sich die­se Ent­schei­dun­gen ein­re­den bzw. vor­ge­ben las­sen. All das sind kei­ne beson­de­ren Ver­dien­ste…

  4. Das ist lei­der so, weil vie­le katho­li­sche Dumpf­backen — inklu­si­ve der Pius­leu­te- immer noch in ihrer kin­di­schen und dum­men Naiv­heit glau­ben, dass Ber­go­glio ein recht­mä­ssi­ger Papst sei!

    • Leo­ne: Haben sie stich­hal­ti­ge Bewei­se (also kei­ne Ver­mu­tun­gen) dafür, das Ber­go­glio NICHT recht­mä­ßi­ger Papst ist. Und ich bin mir sicher, dass ich nicht der ein­zi­ge bin der die­se Bewei­se ger­ne Wis­sen möch­te.

      Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen.

      • Stich­hal­ti­ge Bewei­se?
        Fol­gen­de Äuße­rung von F. Paul Kra­mer fin­det sich auf catho­lictruth­blog, dort möch­te sich aber auch kei­ner auf­grund des Gesag­ten fest­le­gen.

        Father Paul Kra­mer schreibt:
        Some peop­le might que­sti­on the report of Alber­to Vil­lasa­na — in fact some Opus Dei types are alrea­dy doing that. In fact, long befo­re Benedict’s announ­ce­ment of impen­ding resi­gna­ti­on, a clo­se per­so­nal friend of mine, the late Mons. Mario Mari­ni, Secreta­ry of the Pon­ti­fi­cal Com­mis­si­on «Eccle­sia Dei», infor­med me of the well orga­ni­zed plot in Rome, in the Nort­hern Ita­li­an bishoprics, and in the French hier­ar­chy, to pres­su­re and coer­ce Pope Bene­dict to resign. From the begin­ning the Moder­nist pro­gres­si­ves wan­ted him out. Car­di­nal Daneels publicly expres­sed his dis­plea­su­re with the elec­tion of Car­di­nal Ratz­in­ger immedia­te­ly after the car­di­nals elec­ted him. Car­di­nal Murphy‑O’Connor like­wi­se made the very tell­ta­le remark that same day, say­ing, “We didn’t get our man.” The one he refer­red to as “our man” was Mario Jor­ge Ber­go­glio SJ…
        Back then, “their man” was the other Jesu­it here­tic, Car­di­nal Car­lo Maria Mar­ti­ni SJ. The Woj­ty­li­an pon­ti­fi­ca­te lin­ge­red on and on as Car­di­nal Mar­ti­ni beca­me old and decrepit (near­ly 80 years old) when John Paul II final­ly died. Whe­re­as in the 90s, in diplo­ma­tic cir­cles and whe­re the “good and the grea­t” meet, when Mar­ti­ni was pre­sent, index fin­gers dis­creet­ly poin­ted him out as the next pope. By the time Pope Woj­ty­la died in 2005, it was too late for Mar­ti­ni — the ‘powers that be’ now wan­ted the youn­ger Jesu­it (here­tic), Ber­go­glio to suc­ce­ed the Polish pope…

        Now that Free­ma­son­ry has “their man” at the top of the Vati­can, we can expect to even­tual­ly hear a dis­sen­ting reac­tion from Pope Bene­dict and his fol­lo­wers, as Fran­cis pur­su­es the Maso­nic poli­cy of the utter demo­li­ti­on of Catho­li­cism and a radi­cal reform of the Church that would trans­form it into a Maso­nic “dog­ma free Chri­stia­ni­ty”, and mer­ge it into inter­com­mu­ni­on with the other deno­mi­na­ti­ons and non-Chri­sti­an reli­gi­ons. Mean­while, the­re is gro­wing awa­reness among Catho­lics that “Fran­cis” is incre­a­singly mani­festing hims­elf to be exact­ly what St. Fran­cis of Assi­si fore­told in his death­bed pro­phe­cy — “unca­no­ni­cal­ly elec­te­d”, and, “not a true pastor but a destroyer.”

        Eins ist gewiß, soll­te es stim­men, dann wäre sei­ne Wahl zum Papst ungül­tig.

  5. @Leone, natür­lich ist Ber­go­glio der recht­mä­ßi­ge Papst, nur gab es oft hei­lig­mä­ßi­ge Päp­ste und manch­mal weni­ger hei­lig­mä­ßi­ge; es scheint wir haben jetzt wie­der so eine Zeit. „katho­li­sche Dumpf­backen — inklu­si­ve der Pius­leu­te“ ist wohl ein sehr gewag­ter Aus­druck! Ich füh­le mich auf jeden Fall sehr mit der Pius­bru­der­schaft ver­bun­den ohne ein „Dumpf­backen“ zu sein.

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