Möwen und Raben jagen Tauben des Papstes — Von Zeichen und Symbolen

Jagdszenen auf dem Petersplatz
Jagdszenen auf dem Petersplatz

(Vati­kan) Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag, den 26. Janu­ar ließ Papst Fran­zis­kus beim Ange­lus auf dem Peters­platz zwei Tau­ben auf­stei­gen. Eine Tra­di­ti­on, die seit Paul VI. all­jähr­lich am letz­ten Janu­ar­sonn­tag bei der Begeg­nung mit der Katho­li­schen Akti­on statt­fin­det. Der Vati­ka­nist Anto­nio Mar­ghe­ri­ti Mar­ti­no beob­ach­te­te die Sze­ne, auf die ihn Leser auf­merk­sam mach­ten. Anfangs fand er den Hin­weis über­trie­ben, doch „wenn ich den Vor­fall sym­bo­lisch lesen will, hat er mich etwas alar­miert“. Hier sein Bericht:

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Möwen und Raben töten die Tauben des Papstes: Unheilvolle Vorahnung?

Die Mau­ern des Apo­sto­li­schen Pala­stes mit den Gemä­chern des Pap­stes, sei­ner Woh­nung, sind geseg­net durch die jahr­hun­der­te­lan­ge Anwe­sen­heit der Stell­ver­tre­ter Chri­sti, jener Män­ner, mit einer sol­chen Ver­ant­wor­tung, daß sie nicht benei­dens­wert sind. Mau­ern, die die Geschich­te der Welt durch die Stoß­seuf­zer der Päp­ste ken­nen. Mau­ern, von denen wir mit Recht anneh­men dür­fen, daß sie beson­ders geschützt sind, weil sie Petrus in sich ber­gen.

Doch die­se Mau­ern sind seit einem Jahr zu Mau­ern wie ande­re gewor­den. Die Gna­de scheint sie ver­las­sen zu haben, gemein­sam mit dem Papst. Der Vikar Chri­sti wohnt nicht mehr dort und auch die Tie­re schei­nen es zu spü­ren und so wur­den wir Zeu­gen einer trau­ri­gen Sze­ne, die Schrecken und Trä­nen unter den Men­schen auf dem Platz aus­lö­sten.

Tauben als Symbol des Friedens

Zwei Kinder lassen 2014 weiße Tauben aufsteigenDas ita­lie­ni­sche Fern­se­hen zeig­te die Bil­der in Direkt­über­tra­gung, den jähr­li­chen Flug der wei­ßen Tau­ben als Sym­bol des Frie­dens, die vom Fen­ster für das Ange­lus-Gebet der päpst­li­chen Woh­nung auf­stei­gen. Oder bes­ser müß­ten wir heu­te sagen: vom Fen­ster, das ein­mal zur Woh­nung des Pap­stes gehör­te, die aber, wie wir wis­sen, heu­te ver­las­sen und unbe­wohnt ist. Aber tun wir ein­fach ein­mal so, als wäre das alles ganz nor­mal. Als wei­ße Tau­be wird der Hei­li­ge Geist dar­ge­stellt. Das Frie­dens­sym­bol hat damit aus christ­li­cher Sicht einen ganz beson­de­ren Gehalt.

Mit dem Papst stan­den wie immer zwei Kin­der der Katho­li­schen Akti­on Roms am Fen­ster. Tra­di­tio­nell läßt ein Jun­ge oder ein Mäd­chen eine Tau­be frei, die ande­re – seit Paul VI. die­se Initia­ti­ve ein­führ­te — der Papst selbst. Die bei­den auf­stei­gen­den wei­ßen Tau­ben waren eine Freu­de für alle Anwe­sen­den am Peters­platz. Ihr Flug wur­de bewußt oder unbe­wußt als gutes Omen gewer­tet. Die Tau­ben flo­gen oft schö­ne und akro­ba­ti­sche Bah­nen, die von den Men­schen mit Stau­nen und viel Applaus beglei­tet wur­den. Häu­fig kehr­te eine zurück und setz­te sich auf das Fen­ster­brett vor dem Papst, was die Päp­ste zu sym­pa­thi­schen und humor­vol­len Bemer­kun­gen ver­an­laß­te. Johan­nes Paul II. sag­te dazu ein­mal: „Der Hei­li­ge Geist in Gestalt einer Tau­be kehrt zurück, um zu über­prü­fen, ob der Papst alles gut macht.“ Bene­dikt XVI. sag­te ein­mal: „Man sieht, daß der Hei­li­ge Geist beim Papst blei­ben will.“

Jagdszenen: 2013 und 2014

2014: von Möwe gejagte und erlegte Taube von Papst FranziskusVor einem Jahr, knapp zwei Wochen vor Bekannt­ga­be des Amts­ver­zichts durch Bene­dikt XVI., voll­zog sich ein erschrecken­den Spek­ta­kel. Zum ersten Mal muß­ten die Anwe­sen­den mit­an­se­hen, wie eine der wei­ßen Tau­ben von einer Möwe ange­grif­fen wur­de. Die Tau­be flüch­te­te sich in den ret­ten­den Schutz der päpst­li­chen Woh­nung zurück. Vati­kan­spre­cher Pater Fede­r­i­co Lom­bar­di gab nach die­ser Sze­ne bei der ersten Begeg­nung mit der Pres­se bekannt, daß die Tau­be durch den ret­ten­den Flug in die päpst­li­che Woh­nung unver­sehrt geblie­ben war. Die Möwe wag­te nicht, ihr dort­hin zu fol­gen. Die Jagd­sze­ne brach­te auf beklem­men­de Wei­se die dama­li­ge Situa­ti­on zum Aus­druck, die Anfein­dun­gen und die Jagd, die auf den Papst insze­niert wur­de.

2014 war alles anders. Der Papst ließ erst­mals kei­ne wei­ße Tau­be auf­stei­gen. Bei­de Tau­ben wur­den von den Kin­dern frei­ge­las­sen. Kei­ne kehr­te in die päpst­li­che Woh­nung zurück. So als woll­ten sie damit unter­strei­chen, daß die Woh­nung des Pap­stes ja ver­las­sen, die „Hei­li­gen Gemä­cher“ ja leer sind. Eine Möwe aber lau­er­te schon wie­der und dies­mal mit Erfolg. Die Tau­be des Frie­dens fand kei­nen Schutz mehr, die Fen­ster zur päpst­li­chen Woh­nung waren geschlos­sen. Dort wohnt nie­mand mehr. Kei­ne Gna­de, kein Schutz. Die Möwe erleg­te die Tau­be und schlepp­te sie in ihrem Schna­bel fort.

Möwen und Raben gegen Tauben

2013: Taube Benedikts XVI. von Möwe angegriffen, findet Zuflucht in der PapstwohnungEine Tau­be wur­de von einer Möwe erlegt und die ande­re Tau­be wur­de von einem schwar­zen Raben gejagt. Jagd­sze­nen auf dem Peters­platz. Will man es sym­bo­lisch betrach­ten, dann ist es ein kla­res Zei­chen dafür, wie die Fein­de des Frie­dens und der Wahr­heit zuneh­men. Vor einem Jahr erfolg­te der Angriff einer Möwe, der schei­ter­te. In die­sem Jahr war der Angriff erfolg­reich. Und der angrei­fen­den Möwe gesell­te sich mit dem schwar­zen Raben, um genau zu sein, einer Raben­krä­he noch ein zwei­ter Feind hin­zu, der Jagd auf die wei­ßen Tau­ben mach­te und auch noch die über­le­ben­de Tau­be fas­sen woll­te.

Will man in Bil­dern und Meta­phern spre­chen, dann war – um genau zu sein – bereits vor einem Jahr ein „Rabe“ mit dabei. Ein schwar­zer Rabe in Men­schen­ge­stalt, der Papst Bene­dikt XVI. zer­fleisch­te. „Rabe“ wur­de der untreue Kam­mer­die­ner genannt, der das Ver­trau­en des Pap­stes miß­brauch­te und von des­sen Schreib­tisch, eben dort oben aus den päpst­li­chen Gemä­chern Doku­men­te ent­wen­de­te. Der Kam­mer­die­ner wur­de „Rabe“ genannt, doch die eigent­li­chen Raben sind bis heu­te uner­kannt, näm­lich der oder die Auf­trag­ge­ber für die­sen Dieb­stahl.

 

Das falsche Symbol am Petersplatz

Am Sonn­tag war am Peters­platz wie­der die soge­nann­te „Frie­dens­fah­ne“ zu sehen, die von der Frie­dens­be­we­gung gebraucht wird. Erfin­der des Sym­bols ist Aldo Capi­ti­ni, der 1959 aus der Kir­che aus­trat und des­sen Bücher, in denen er die Gott­heit Jesu Chri­sti leug­ne­te, wegen ihrer Häre­si­en von der Kir­che auf den Index der ver­bo­te­nen Bücher gesetzt wur­den. Er trug die „Fah­ne“ 1961 zum ersten Mal beim „Frie­dens­marsch“ mit. Die poli­ti­sche Lin­ke bemäch­tig­te sich schnell der „Frie­dens­be­we­gung“ und ihrer Sym­bo­le, die nach dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil auch in der Kir­che „Hei­mat“ fan­den in einem links­ka­tho­li­schen Milieu, in dem man der Mei­nung ist, daß das Wort „Frie­den“ allein genügt und man in nai­ver Sorg­lo­sig­keit über die Her­kunft ideo­lo­gi­scher Strö­mun­gen nicht wei­ter nach­den­ken müs­se. Mit die­ser Hal­tung wird auch am Peters­platz die­se viel­far­bi­ge Fah­ne gezeigt, die von ihrer Ent­ste­hung und Inten­ti­on her anti­ka­tho­lisch ist.

bandiera paceEine Fah­ne, die sich nur für Ken­ner von der fast zeit­gleich ent­stan­de­nen Regen­bo­gen­fah­ne der Homo-Bewe­gung unter­schei­det. Bei genau­em Hin­se­hen, ist die Far­ben­rei­hung umge­kehrt, die „Frie­dens­fah­ne“ hat sie­ben Far­ben, die „Homo-Fah­ne“ nur sechs. Die „Frie­dens­fah­ne“ hat die wei­ße Auf­schrift „Pax“, Frie­den. Den­noch sind sie zum Ver­wech­seln ähn­lich und es fällt schwer, dar­in ein Sym­bol für Chri­stus zu sehen. Die Homo-Bewe­gung steht in ihrer Ziel­set­zung für eine offe­ne Revol­te gegen die gött­li­che Ord­nung und das Leben. Wenn aber schon die Rede von Sym­bo­len ist, dann ist auch die­ses Sym­bol zu erwäh­nen, das am Sonn­tag auf dem Peters­platz gezeigt wur­de.

Möwen und Raben fal­len über die Tau­ben des Pap­stes her. Wer „Zei­chen“ lesen will, wird dar­in nur eine unheil­vol­le Vor­ah­nung sehen kön­nen. Den­noch, wenn eine Tau­be getö­tet wur­de, konn­te die ande­re, die vom Raben attackier­te, ent­kom­men. Non pra­e­valeb­unt!

Die Möwen wer­den im Alten Testa­ment als unrei­ne Tie­re beschrie­ben, die sich auf die Opfer Abra­hams stürz­ten, was als Vor­ah­nung gedeu­tet wur­de, daß die Nach­kom­men­schaft Abra­hams ver­folgt wer­den wür­de. Ver­fol­gung, die Chri­stus denen vor­her­sag­te, die ihm nach­fol­gen wer­den.

Einleitung/Übersetzung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Mes­sa in Lati­no

30 Kommentare

  1. Hoch­in­ter­es­san­ter Bei­trag!
    Nach dem Blitz in die Kup­pel und dem Unwet­ter in Bra­si­li­en fin­den sich also wei­te­re Zei­chen.

  2. Bei Gott gibt es kei­nen „Zufall“, Gott hat jeder­zeit Möwen, Raben und Tau­ben unter voll­ster Kon­trol­le, genau­so wie Blit­ze, die in die Kup­pel des Peters­doms ein­schla­gen.

    Der Frie­de, der seit der Enzy­kli­ka „Pacem in ter­ris“ von den Päp­sten pro­pa­giert wrid, ist ein rein inner­welt­li­cher Frie­de, der durch“ Dia­log“ zwi­schen den Men­schen aller Völ­ker unter­schied­lich­ster Glau­bens­rich­tun­gen ange­strebt wird, wobei jeder so (sün­dig) blei­ben kann, wie er ist. Der ange­streb­te „Frie­de“ wird durch „Tole­ranz“ erreicht. Das ist der Frie­de, wie ihn seit ihrer Grün­dung die UNO anstrebt. In ihrer Kin­der­rechts­char­ta ist eines der ersten For­de­run­gen, dass jedes Kind welt­weit eine Erzie­hung zur „Tole­ranz“ erhält.

    Das ist aber nicht der „Frie­de Chri­sti“. Die­ser Frie­de ent­steht zwi­schen Gott und jedem ein­zel­nen Men­schen, NACHDEM let­ze­rer sich zu m drei­fal­ti­gen (!!) Gott bekehrt hat und Buße tut, das heißt auf­ge­hört hat zu sün­di­gen und auch den Vor­satz hat nicht wei­ter sün­di­gen zu wol­len, weil er sein frü­he­res Ver­hal­ten und die Belei­di­gun­gen Got­tes bereut und wenn er noch nicht getauft ist, sich tau­fen zu las­sen und zwar in der ein­zig wah­ren Kir­che Chri­sti, der katho­li­schen. Bis vor hun­dert Jah­ren war das eigent­lich jedem Katho­li­ken und erst recht jedem Papst klar. Erst mit Erstar­ken des „Welt­par­la­ment der Reli­gio­nen“ (gegrün­det 1893) und dem welt­weit stän­dig stei­gen­den Ein­fluss auch der UNO (mit ihren „Reli­gi­ons for peace“ http://www.rfp.org/vision-history) auf die katho­li­sche Kir­che, hat sich alles in Rich­tung „Tole­ranz“ gedreht.

    Ist des­halb Chri­stus für alle gestor­ben, damit jeder sei­ne heid­ni­sche Reli­gi­on oder noch schlim­mer sei­nen Athe­is­mus auf­recht­erhal­ten kann? War­um sind dann die Apo­stel über­haupt in alle Welt aus­ge­zo­gen?
    Wann hat der letz­te Papst sei­ne Katho­li­ken auf­ge­for­dert, end­lich mit dem Sün­di­gen auf­zu­hö­ren? Oder wann hat er die Hei­den, Juden und Mos­lems auf­ge­for­dert, sich end­lich zu bekeh­ren, oder die Schis­ma­ti­ker und Häre­ti­ker auf­ge­for­dert ihren Irr­tü­mern abzu­schwö­ren und zur katho­li­schen Kir­che zurück­zu­keh­ren? Gele­gen­heit wäre bei den end­lo­sen Tref­fen der letz­ten Jahr­zehn­te genug gewe­sen. Statt­des­sen wur­de immer von „Dia­log“ und „Frie­de“ gere­det.

    Ich war­te eigent­lich stän­dig auf den gro­ßen Knall, denn ich wer­de seit Jah­ren an die Stel­le Eze­chi­el 13; 9,10 erin­nert, wo Gott das kom­men­de Straf­ge­richt ankün­digt, weil die fal­schen Pro­phe­ten sein Volk dau­ernd in Sicher­heit wie­gen und betrü­gen und „Frie­den“ rufen, wo doch kein Frie­den ist und dem Volk vor­täu­schen, alles wird gut gehen, wo nichts gut gehen wird.

    Die Fati­ma-Pro­phe­zei­ung mit dem „Bischof in weiß“, von dem die Kin­der dach­ten, dass er der Papst sei. nimmt ja auch nie­mand mehr ernst.
    Von frü­he­ren „Bischö­fen in weiß“ muss­te nie­mand erst den­ken, dass sie der Papst wären, denn sie haben das durch ent­spre­chen­de rote „Acces­soires“ über­deut­lich gemacht.

    • Sich auch für den welt­li­chen Frie­den ein­zu­set­zen, ist in jedem Fal­le gerecht und gott­ge­fäl­lig. Gott wünscht nicht, dass sich die Men­schen gegen­sei­tig töten und has­sen. Die Auf­ga­be des Glau­bens oder inter­re­li­giö­se Ver­wir­run­gen a la Assi­si sind KEINE essen­ti­el­le Vorraus­set­zung oder Fol­ge von ehr­li­cher Ver­mitt­lung und Dia­log (sie­he auch die Bemü­hun­gen von Bene­dikt XV.)

      • sich für den welt­li­chen Frie­den ein­zu­set­zen ist fast über­flüs­sig. Denn wenn der Frie­den zwi­schen Gott und allen Men­schen geschlos­sen ist und besteht, dann folgt dar­aus auto­ma­tisch der welt­li­che Frie­den.

  3. Ber­go­glio ist ein Apostat auf dem Stuhl Petri. Es genügt, sei­ne Äuße­run­gen zu ver­fol­gen, die regel­mä­ßig im Wider­spruch zum katho­li­schen Glau­ben ste­hen.
    Sol­che Zei­chen sind eine zweit­ran­gi­ge Ver­an­schau­li­chung des­sen, was vor sich geht.

  4. Grau­si­ger Vor­fall! In allen Kul­tu­ren wur­den sol­che Vor­zei­chen sehr ernst genom­men. Wer Augen hat zu sehen, der sehe, wer Ohren hat zu hören, der höre!

  5. brüder!wir befin­den uns in der Endzeit!Aber dies schon seit 2000 Jah­ren. Wir wer­den sehen wie das alles zusam­men­pas­sen wird-Petrus Roma­nus und der Bischof von Rom.

    Gott behü­te uns davor dass wir jener Genera­ti­on bei­gezählt wer­den die die Wie­der­kunft des Herrn im Flei­sche mit­be­kom­men werden.Denn es wird noch­mals der Wei­zen von der Spreu getrennt und den Ver­su­chun­gen zu wider­ste­hen wird schwe­rer als damals für unse­re kör­per­lo­sen Brü­der und Schwe­stern die bereits Gott von Ange­sicht zu Ange­sicht schau­en dür­fen!

    Herr lass die­sen Kelch an uns vorübergehen!Maranatha-Komm Herr Jesus!

    • Wir soll­ten lie­ber um Gleich­för­mig­keit mit dem Wil­len Got­tes beten, Der uns ret­ten möch­te und uns hel­fen wird, auch wenn wir tat­säch­lich die schreck­li­chen Zei­ten vor der Wie­der­kunft unse­res Herrn erle­ben wür­den.

      Gene­rell soll­te man jeden Tag um die Beharr­lich­keit bis zum Ende beten, täg­lich ster­ben aber­tau­sen­de Men­schen, die aller­mei­sten wohl unvor­be­rei­tet. Wir wol­len nicht zu den Unvor­be­rei­te­ten gehö­ren.

      http://hl-herz-jesu.blogspot.de/2012/05/die-wichtigkeit-der-beharrlichkeit-bis.html

    • War­um soll­te Gott uns vor Sei­ner Eige­nen Wie­der­kunft „behü­ten“? Das hie­ße ja, Er soll am besten gar nicht mehr wie­der­kom­men. Mich wun­dert immer wie­der, war­um die Chri­sten Jesu Wie­der­kunft als Bedro­hung sehen. Als einen Strich durch ihre Rech­nung. Haus­bau, Fern­se­hecke, neu­es Auto?
      Wir kön­nen froh sein, all das mit­zu­er­le­ben. Die „Ver­su­chun­gen“, vor denen vie­le so Angst haben, wer­den Bestä­ti­gun­gen sein. Letzt­lich beweist sich vor unse­ren Augen die Bibel in ihren Pro­phe­zei­un­gen. Genera­tio­nen von Chri­sten benei­den uns dar­um. Was gibt es schö­ne­res, als bei der Apo­ka­lyp­se dabei sein zu dür­fen? End­zeit — Gott sei Dank!

      Jesus wird nicht Fleisch kom­men wie damals in Bet­le­hem. Das wird die Per­son des Anti-Chri­sten. Die wird sehr bald Inter­views geben in fleisch­li­cher Gestalt.

  6. Wenn wir schon bei den Vögeln sind: fra­ge mich, war­um hat eigent­lich der Sekre­tär Erz­bi­schof Gäns wein nichts von den Machen­schaf­ten des „Rabens“ gemerkt hat. Er ist doch ein wacher und welt­ge­wand­ter Mann? Eben­so war doch Papst Bene­dikt in vie­len wesent­li­chen Fra­gen nicht gut infor­miert? Gab es kei­nen Aus­tausch — z.B: Wil­li­am­sen ?
    Wer hat eine Ant­wort?

  7. Auf jeden­fall eine gru­se­li­ge Sze­ne. Über die Deu­tung bin ich mir nicht ganz im kla­ren. Der Rabe scheint klar zu sein, der Teu­fel und sein Gefol­ge. Die Möwe, da bin ich mir nicht sicher. Even­tu­ell Grup­pen wie Kir­che von unten oder wir sind Kir­che, die zwar das gute wol­len aber das Böse tun. Was der Teu­fel nicht schafft, schaf­fen die­se Grup­pen.

  8. Non pra­e­valeb­unt! Die Ver­fol­gung der Kir­che war seit ihren Anfän­gen und wird nicht auf­hö­ren, bis der Herr in sei­ner Herr­lich­keit wie­der­kommt. Wenn wir in Chri­stus leben, dann wer­den wir ver­folgt, gede­mü­tigt, belä­chelt, wir sind ein­sam und doch nicht allein. Wie hilf­reich ist Psalm 119! Wenn wir Got­tes Gebo­te hal­ten, so ist Er treu und gerecht. Beten wir für­ein­an­der und beson­ders für die glau­bens­treu­en Prie­ster, Bischö­fe und Kar­di­nä­le, dass wir die­se Zeit der Rei­ni­gung im festen Glau­ben über­ste­hen.

  9. Mann könn­te es ja auch so sehen, die Möwe in ihrer Far­be ähn­lich der Tau­be ist gefähr­li­cher als der Rabe. Wobei hier die Möwe für die Fein­de Got­tes unse­res Herrn steht, die in ihren inne­ren wüten, die Häre­ti­ker, die Schis­ma­ti­ker, die Aposta­ten also die Wöl­fe im Schafs­pelz das Schlan­gen und Ottern­ge­zücht, und die Tau­ben ste­hen für die Her­de Got­tes unse­res Herrn, aus der sich die Möwe ihre Opfer her­aus picken, und der Rabe steht für das Böse der ohne die Hil­fe der Möwe nicht erfolg­reich jagen kann.

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  10. Jeden­falls muss für uns die Auf­for­de­rung gel­ten: Seid klug wie die Schlan­gen und ohne Falsch wie die Tau­ben!

  11. Die Natur lechzt nach Rache wegen der Men­schen und bebt vor Ent­set­zen in Erwar­tung des­sen, was über die durch Ver­bre­chen besu­del­te Erde her­ein­bre­chen soll.
    Zit­tert, Erde und ihr, die ihr Gelüb­de zum Dien­ste Jesu Chri­sti abge­legt habt und die ihr inner­lich euch selbst anbe­tet, zit­tert! Denn Gott geht dar­an, euch sei­nen Fein­den zu über­lie­fern, da die hei­li­gen Orte in Ver­derb­nis sind…

    La Salet­te

  12. Die­ser neue Bischof von Rom tritt stän­dig in ein Fett­näp­chen nach dem anderen.Was für ein Fett­napf kommt als näch­stes? Der Aer­ge­nis­se und der Müh­len­stein haben ein­zug im Vat­kan gehalten.Wie lan­ge noch?

  13. Auf jeden Fall tut sich was in Rom.Schon man­cher Kai­ser und des­sen Schick­sal waren manch­mal von eben­sol­chen Zei­chen uns Sym­bo­len umgeben..Auch sehr nega­ti­ve Omen.……

    • Die Presse.com schreibt heu­te: „Bei­de Frie­dens­tau­ben muss­ten Federn las­sen, ent­ka­men den Attacken jedoch schluss­end­lich.“ Also gutes Omen?

  14. Gut und Böse.
    Aber schlimm wird es, wenn schon die wei­ssen Möwen böse agie­ren!
    Die dunk­len, schwar­zen Raben kann man viel leich­ter erken­nen, da weiss jeder, was los ist.
    Ja es wird jetzt lang­sam so offen­sicht­lich, denn es wird kein Zurück mehr geben, die Türen und Fen­ster sind ver­sperrt und dann wird es kei­nen Rück­zug mehr geben, da heisst es nur mehr mit vol­ler Kraft vor­aus und raus in die Frei­heit. Wer Augen hat, der sehe, wer Ohren hat der höre.
    lg Josef

  15. 3. Mose 20, 6

    Wenn eine See­le sich zu den Wahr­sa­gern und Zei­chen­deu­tern wen­den wird, daß sie ihnen nach­folgt, so will ich mein Ant­litz wider die­sel­be See­le set­zen und will sie aus ihrem Volk aus­rot­ten.

    3. Mose 18, 10–12

    Daß nicht jemand unter dir gefun­den wer­de, der sei­nen Sohn oder sei­ne Toch­ter durchs Feu­er gehen las­se, oder ein Weis­sa­ger oder Tage­wäh­ler oder der auf Vogel­ge­schrei ach­te oder ein Zau­be­rer oder Beschwö­rer oder Wahr­sa­ger oder Zei­chen­deu­ter oder der die Toten fra­ge. Denn wer sol­ches tut, der ist dem HERRN ein Greu­el, und um sol­cher Greu­el wil­len ver­treibt sie der HERR, dein Gott, vor dir her.

    3. Mose 19, 26

    Ihr sollt nicht auf Vogel­ge­schrei ach­ten noch Tage wäh­len.

    3. Mose 19, 31

    Ihr sollt euch nicht wen­den zu den Wahr­sa­gern, und forscht nicht von den Zei­chen­deu­tern, daß ihr nicht an ihnen ver­un­rei­nigt wer­det, denn ich bin der HERR, euer Gott.

  16. Seli­ger Ber­nard Rem­bord (geb. 1689): „Die Men­schen wer­den Got­tes spot­ten, wenn die Wagen all­da durch die Welt lau­fen, ohne von leben­di­gen Tie­ren gezo­gen zu wer­den, also daß man die Weg strecken nach der Vögel Flug aus­rech­net. Die Men­schen wer­den den Vögeln nach ahmen und in die Lüf­te flie­gen. [But they will laugh at the idea of God, thin­king that they are ‚very cle­ver.‘ The­re will be signs from hea­ven, but men, in their pri­de, will laugh them off.] Weil als­dann Hof­fart, Wol­lust und Klei­der­spracht so groß sind, wird Gott die Welt stra­fen.“

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