Papst Franziskus und Medjugorje: Steht Entscheidung bevor?

Papst Franziskus und Medjugorje(Vati­kan) Die Ent­schei­dung des Pap­stes zu den „Erschei­nun­gen“ von Med­jug­or­je rückt näher. Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag wur­de der bos­ni­sche Kar­di­nal Vin­ko Pul­jic, Erz­bi­schof von Sara­je­vo von Papst Fran­zis­kus emp­fan­gen. Am Frei­tag kam der zwei­te kroa­ti­sche Kar­di­nal, Josip Boza­nic, Erz­bi­schof von Zagreb nach Rom. „Kroa­ti­sche Quel­len“, so Matteo Mat­zuz­zi, Vati­ka­nist von il Foglio, sagen, daß der Abschluß­be­richt der von Papst Bene­dikt XVI. ein­ge­setz­ten Unter­su­chungs­kom­mis­si­on unter der Lei­tung von Camil­lo Kar­di­nal Rui­ni, dem­nächst auf dem Tisch des Pap­stes lie­gen und die­ser kon­kret die Fra­ge Med­jug­or­je ange­hen wird.

Papst Benedikt XVI. überließ Entscheidung seinem Nachfolger

Der Abschluß­be­richt liegt, wegen der deli­ka­ten Fra­ge ver­sie­gelt, seit einem Jahr bereit. Drei Jah­re hat­te die Kom­mis­si­on gear­bei­tet, Theo­lo­gen, Medi­zi­ner, Psy­cho­lo­gen und Mario­lo­gen ange­hört, um auf die Fra­ge ant­wor­ten zu kön­nen, die ihr von Papst Bene­dikt XVI. gestellt wur­de: Sind die von einer Grup­pe von Katho­li­ken aus dem her­ze­go­wi­ni­schen Ort Med­jug­or­je behaup­te­ten Mari­en­er­schei­nun­gen über­na­tür­lich? Das Phä­no­men Med­jug­or­je gibt es inzwi­schen seit mehr als 30 Jah­ren. Hat die Kir­che bereits dar­über ent­schie­den? Gemäß Kir­chen­recht haben die zustän­di­gen Bischö­fe dies getan und die Über­na­tür­lich­keit in Abre­de gestellt. Die Insi­stenz des Phä­no­mens und die zahl­rei­chen Men­schen, die nach Med­jug­or­je pil­gern, lie­ßen Bene­dikt XVI. zum Schluß gelan­gen, daß es eine Ent­schei­dung der päpst­li­chen Auto­ri­tät brau­che. Um die­se vor­zu­be­rei­ten, setz­te er die Kom­mis­si­on unter Kar­di­nal Rui­ni ein. Kurz vor sei­nem Amts­ver­zicht schloß die Kom­mis­si­on ihre Arbeit ab, doch zu knapp für Bene­dikt XVI. Er über­ließ die Fra­ge sei­nem Nach­fol­ger.

Was die Sache beson­ders hei­kel und auch umstrit­ten macht, ist der Umstand, daß die „Erschei­nun­gen“ noch nicht abge­schlos­sen sind. Die Seher leben heu­te an ver­schie­de­nen Orten und haben auch unter­schied­li­che „Erscheinungs“-Rhythmen. Die Got­tes­mut­ter „erscheint“ täg­lich und an ver­schie­de­nen Orten, ein­mal, so wird behaup­tet, auch im Wie­ner Ste­phans­dom. Die „Seher“ sehen die „jun­ge, wun­der­schö­ne Frau“ über­all, wo sie sich gera­de befin­den, auch Tau­sen­de Kilo­me­ter von Med­jug­or­je ent­fernt.

Intervention von Glaubenspräfekt Müller in den USA

Ein Teil­aspekt des Gesamt­phä­no­mens, der den Prä­fek­ten der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, den inzwi­schen zum Kar­di­nal ernann­ten Kuri­en­erz­bi­schof Ger­hard Lud­wig Mül­ler dazu ver­an­laß­te, den ame­ri­ka­ni­schen Bischö­fen in Erin­ne­rung zu rufen, daß Katho­li­ken eine Teil­nah­me an „Tref­fen, Kon­fe­ren­zen und öffent­li­chen Zele­bra­tio­nen“ unter­sagt ist, bei denen die Echt­heit der „Erschei­nun­gen“ von Med­jug­or­je behaup­tet wird. Grund für die Ermah­nung des Glau­bens­prä­fek­ten war eine bevor­ste­hen­de Rund­rei­se des „Sehers“ Ivan Dra­gice­vic durch die USA. Dabei wur­de ange­kün­digt, daß bei den Tref­fen auch die Got­tes­mut­ter erschei­nen wür­de.

Der Stand­punkt der Katho­li­schen Kir­che zu Med­jug­or­je ist nach wie vor jener von 1991, wie Erz­bi­schof Mül­ler in Erin­ne­rung rief. Solan­ge es kei­ne anders­lau­ten­de Ent­schei­dung gebe, kön­ne im Zusam­men­hang mit dem her­ze­go­wi­ni­schen Ort nicht von einem über­na­tür­li­chen Phä­no­men gespro­chen wer­den.

Spaniens Bischöfe greifen gegen Medjugorje ein

Die Rund­rei­se von Ivan Dra­gice­vic wur­de nach die­ser Inter­ven­ti­on aus Rom abge­sagt. Das Schrei­ben von Erz­bi­schof Mül­ler mach­ten sich inzwi­schen auch die Bischö­fe Spa­ni­ens zu eigen. Die Erz­bi­schö­fe von Madrid, Sevil­la und Tole­do erklär­ten, daß es not­wen­dig sei, „um im Volk Got­tes Skan­dal und Ver­wir­rung zu ver­mei­den“, eini­ge Klar­stel­lun­gen vor­zu­neh­men. In der Erklä­rung des Erz­bis­tums Tole­do, Sitz des Pri­mas von Spa­ni­en, heißt es: „Weder dem Kle­rus noch den Gläu­bi­gen ist es erlaubt, an Tref­fen und Kon­fe­ren­zen teil­zu­neh­men, bei denen die Glaub­wür­dig­keit die­ser Erschei­nun­gen als sicher behaup­tet wird“.

Position der Kirche eindeutig, nicht eindeutig ist Haltung der Kirchenvertreter

Der kirch­li­che Stand­punkt zu Med­jug­or­je ist ein­deu­tig. Dar­an ändert auch die Tat­sa­che nichts, daß selbst im Kle­rus die Mei­nun­gen bis ganz hin­auf aus­ein­an­der­ge­hen. Der Bischof von Mostar kam zum Schluß, daß auf dem Hügel bei Med­jug­or­je nichts geschieht, was als über­na­tür­li­che Mari­en­er­schei­nung gewer­tet wer­den könn­te. Ihm steht auf­grund der ter­ri­to­ria­len Zustän­dig­keit die erste Ent­schei­dung zu. Sei­ner Ein­schät­zung folg­te schließ­lich die Bischofs­kon­fe­renz des dama­li­gen Jugo­sla­wi­en. Dar­an ändert der Umstand nichts, daß etwa Wiens Erz­bi­schof Chri­stoph Kar­di­nal Schön­born ganz ande­rer Mei­nung ist, selbst bereits auf den Bal­kan pil­ger­te und die „Seher“ bereits mehr­fach in Wien, auch in sei­ner Kathe­dra­le spre­chen ließ.

Kardinal Bergoglios Zustimmung zu „Seher“-Auftritten

Die distan­zier­te Hal­tung von Bene­dikt XVI. zum Phä­no­men war bekannt. Dem Ein­fluß von Kar­di­nal Schön­born, Mit­glied des Joseph-Ratz­in­ger-Schü­ler­krei­ses, wird es zuge­schrie­ben, daß der deut­sche Theo­lo­ge auf dem Papst­thron eine Ent­schei­dung zwar vor­be­rei­te­te, letzt­lich aber nicht mehr getrof­fen hat. Wie aber steht der argen­ti­ni­sche Papst zu Med­jug­or­je? Die Signa­le sind wider­sprüch­lich.

Kurz bevor Jor­ge Mario Kar­di­nal Ber­go­glio im März 2013 nach Rom auf­brach, um am Kon­kla­ve teil­zu­neh­men, erlaub­te er den Gläu­bi­gen sei­nes Erz­bis­tums, an den Tref­fen mit Ivan Dra­gice­vic in Bue­nos Aires teil­zu­neh­men. Am 4. März kamen rund 5.000 Per­so­nen ins Micro­sta­dio Mal­vinas. Zwei Tage dar­auf waren es sogar an die 10.000 Men­schen am Luna Park von Bue­nos Aires. Alles geschah mit aus­drück­li­cher Erlaub­nis des Erz­bi­schofs. Dabei mag es mit eine Rol­le gespielt haben, daß seit 2010 Pater Beris­lav Osto­jic, ein Fran­zis­ka­ner aus Citluk in der Her­ze­go­wi­na, nur unweit von Med­jug­or­je, Ber­go­gli­os Beicht­va­ter war. Die Fran­zis­ka­ner för­dern die Ver­brei­tung der Bot­schaf­ten von Med­jug­or­je. Der Ort wird vom Fran­zis­ka­ner­or­den betreut, der sich seit 30 Jah­ren zur Fra­ge im Kon­flikt mit der kirch­li­chen Auto­ri­tät des Lan­des befin­det. Ein Kon­flikt, der aus histo­ri­schen Grün­den tie­fer reicht, aber rund um die „Erschei­nun­gen“ von Med­jug­or­je eine neue, kon­kre­te Form annahm.

Vorbehalte von Papst Franziskus

Die Zustim­mung zum Auf­tre­ten von Ivan Dra­gice­vic erteil­te Kar­di­nal Ber­go­glio vor dem 13. März 2013. Inzwi­schen ist dar­aus Papst Fran­zis­kus gewor­den und die­ser äußer­te sich bis­her zwar nicht direkt zum Phä­no­men, doch die Signa­le sind von gro­ßer Zurück­hal­tung geprägt.

Am 7. Sep­tem­ber 2013 sprach Papst Fran­zis­kus davon, daß es „kei­nen Chri­sten ohne Chri­stus“ geben kön­ne und kri­ti­siert Chri­sten, die sich an „Erschei­nun­gen“ klam­mern, „die etwas Beson­de­res suchen“ und nann­te als kon­kre­tes Bei­spiel Med­jug­or­je, doch die Offen­ba­rung sei mit dem Neu­en Testa­ment abge­schlos­sen.

Am 14. Novem­ber sprach Papst Fran­zis­kus wie­der­um bei sei­ner mor­gend­li­chen Pre­digt in der Kapel­le des Gäste­hau­ses San­ta Mar­ta: „Die Neu­gier­de treibt uns dazu, hören zu wol­len, daß der Herr da oder dort ist; oder läßt uns sagen: ‚Aber ich ken­ne einen Seher, eine Sehe­rin, die Brie­fe von der Got­tes­mu­ter erhält, Bot­schaf­ten von der Got­tes­mut­ter‘. Aber die Got­tes­mut­ter ist Mut­ter! Sie ist nicht die Lei­te­rin eines Post­am­tes, um täg­lich Bot­schaf­ten zu sen­den. Die­se Neu­hei­ten ent­fer­nen vom Evan­ge­li­um, vom Frie­den und von der Weis­heit, von der Herr­lich­keit Got­tes, von der Schön­heit Got­tes.“ Denn „Jesus sagt, daß das Reich Got­tes nicht auf eine Wei­se kommt, die Auf­merk­sam­keit auf sich zu len­ken: es kommt in der Weis­heit“.

Text: Il Foglio/Giuseppe Nar­di
Bild: Il Foglio

29 Kommentare

  1. Und immer kla­rer wird, das sei­ne Hei­lig­keit Papst Bene­dikt XVI , aus Feig­heit sein Amt zurück­ge­legt hat, um ja kei­ne Ent­schei­dun­gen fäl­len zu müs­sen. Sie­he Vati­leaks und die­ser Satz aus den obi­gen Arti­kel, „Der Abschluß­be­richt liegt, wegen der deli­ka­ten Fra­ge ver­sie­gelt, seit einem Jahr bereit“. Was hat er noch alles ein­fach lie­gen las­sen???

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen.

    • Daß es Papst Bene­dikt nicht erspart bleibt, von dum­men Men­schen kri­ti­siert zu wer­den, das ist wohl nicht zu ver­mei­den — wird aber hof­fent­lich der­einst in sei­ner Hei­lig­spre­chungs­ak­te berück­sich­tigt wer­den. Es steht weder Ihnen noch mir noch irgend­je­man­dem zu, ihn in die­sem Punkt zu kri­ti­sie­ren. Und der Satz, mit dem Sie Ihre Ein­las­sun­gen enden, grenzt an Blas­phe­mie.

      • Ich weiß nicht ob es Feig­heit war, die Papst Bene­dikt zum Rück­tritt ver­an­lass­te.
        Der Sturm der zu über­ste­hen ist, wenn man Med­ju als Schwin­del ober Ein­bil­dung, auf jeden Fall als defi­ni­tiv nicht himm­lisch, erklä­ren muss, die­ser Sturm erfor­dert einen star­ken Papst.
        Ich den­ke ein­fach, dass Papst Bene­dikt guten Gewis­sens und in bester Absicht, han­del­te, auch wenn es ver­kehrt war, zurück­zu­tre­ten.
        Er sah sich wohl nicht in der Lage die Ent­täu­schung all der Leu­te, die ihre geist­li­che Beru­fung auf Med­ju zurück­füh­ren, auf­zu­fan­gen.

        • Zur Klar­stel­lung Ihrer Leser­mei­nung muß ich fol­gen­des sagen: mei­ne Ehe­frau hat­te (bis vor 6 J.) 30 J. lang in einem kath. Pfarr­bü­ro gedient. Der dort zustän­di­ge Pfar­rer hat­te vie­le Jah­re lang etwa 2 oder 3 X im Jahr den Kar­di­nal Joseph Ratz­in­ger besucht, zuletzt noch im März 2005, kurz vor dem Tode von Papst Johan­nes Paul II. Die­ser Pfar­rer hat­te mir per­sön­lich, als Bene­dikt XVI. gewählt wor­den war. aus­führ­lich berich­tet, daß Kar­di­nal Ratz­in­ger, ihm, als er ihn auf die Mög­lich­keit zum Papst erwählt zu wer­den, ent­schie­den abge­wun­ken.: er hät­te bis jetzt, was ja wohl so stimm­te, der Kir­che 40 J. lang im Gehor­sam gedient; er wol­le sich nun mit sei­nem Bru­der in sein gemein­sa­mes Haus in Pent­ling zur ver­dien­ten Ruhe set­zen kön­nen. Jetzt soll­ten jun­ge Kräf­te an die­se Arbeit geholt wer­den. ( Schon zu die­sem Zeit­punkt war doch schon durch­ge­sickert, daß in der Kurie sehr umfang­rei­che Auf­räum­ar­beit und Ord­nung zu lei­sten anstand. Das kann man doch ehr­li­cher­seits nicht ver­schwei­gen oder igno­rie­ren wol­len, was sich dann ja 2013 lei­der bewahr­hei­te­te.) Was sich im Kon­kla­ve dann, als Kar­di­nal Ratz­in­ger immer mehr genannt wur­de — so hat­te es hin­ter­her ja Bene­dikt XVI. selbst gesagt, daß er den HERRN fle­hent­lich ange­ru­fen haben, „ihm das nicht anzu­tun!“, habe er von Jesus kei­ne Erhö­rung erfah­ren, son­dern aus dem Him­mel nur die Stim­me ver­nom­men: (genau wie damals bei der Beru­fung der 12 Apo­stel) „Fol­ge mir nach!“ Dazu habe die Stim­me vom ver­storb. Papst Johan­nes Paul II. ver­nom­men: „Hab kei­ne Angst!“ Dann brach ja offen­sicht­lich sein gelern­ter 40‑j. Gehor­sam bei ihm durch und gab dann sein „JA“ dazu. Aber Bene­dikt XVI. woll­te die­se ober­ste kirchl. Kar­rie­re­stu­fe von sich aus zunächst nicht haben. Dazu war und ist er viel zu beschei­den und auf sich bezo­gen doch zu zurück­hal­tend. Ein­zig im Gehor­sam stimm­te er ja der enor­men Wahl der Her­ren Kar­di­nä­le dann zu — schließ­lich war er da schon 78 Jah­re alt. Auch ein mit über­wäl­ti­gen­den Stim­men gewähl­ter Papst ist und bleibt ein Mensch; das darf nicht in der Begei­ste­rung über­spielt wer­den. Die­se Erör­te­rung war mir jetzt in die­sem Zusam­men­hang wich­tig, um dann sei­ne lan­ge im Gebet errun­ge­ne Ent­schei­dung schließ­lich auch mensch­lich zu ver­ste­hen. Auch ein Papst ist kein Über­mensch. So war dann, als Bene­dikt XVI. als Papst nun unmit­tel­bar bekannt wur­de, was sich inner­halb der Kurie bei eini­gen geistl. Mit­ar­bei­tern so an gei­sti­gem schreck­li­chem Miß­stand her­an­ge­bil­det hat­te, deut­lich, daß er, um die not­wen­di­ge und erfor­der­li­che Auf­räum­ar­beit voll­brin­gen zu kön­nen, dazu ein­fach nicht mehr die gei­sti­ge und auch kör­per­li­che Kraft auf­brin­gen kann. Wie schon gesagt: Bene­dikt XVI. wuß­te eben um sich selbst, daß er „auch nur ein Mensch ist“. Und Klug­heit ist eine sehr wich­ti­ge Tugend. Wie heißt noch die alte Weis­heit unse­rer Mut­ter Kir­che: „Die Gna­de setzt die Natur vor­aus!“
          Was Med­jug­or­je betrifft (ich war bis vor 10 J., 5 x dort mit blei­ben­dem Erleb­nis und Erin­ne­rung.): auf die Dau­er wird Chri­stus und Maria sich durch­setz­ten.

          • Die­se gan­ze Kuri­en­re­form wir mei­ner Mei­nung nach total über­be­wer­tet. Ihren Bericht über Josef Ratz­in­ger fin­de ich sehr ergrei­fend, weil er die­sen hei­lig­mä­ßi­gen Die­ner Got­tes so mensch­lich dar­stellt. Bene­dikt war ein guter, ein gro­ßer Papst, der ver­sucht hat die nöti­gen Refor­men (und damit mei­ne ich sicher nicht die Kuri­en­re­form) ein­zu­lei­ten. Wenn Gott gera­de ihn woll­te, dann bestimmt vor allem, weil er der ein­zi­ge war, der die Alte Mes­se zu reha­bi­li­tie­ren gedach­te. Kar­di­nal Ratz­in­ger wat auch der ein­zi­ge, der damals eine Wahl Ber­go­gli­os ver­hin­dern konn­te. Nach sei­ner Abdan­kung 2013 gab es kei­nen mehr, um dies zu ver­hin­dern, und so geht die Kir­che schwe­ren Zei­ten ent­ge­gen.

        • Da muss ich Ihnen Recht geben! Unser Bene­dikt ist nie­mals feig gewe­sen. Er ist Stell­ver­tre­ter Chri­si!

      • Die­se unsäg­li­che Kri­ti­sie­re­rei an Papst Fran­zis­kus — so, als ob die betref­fen­den Leu­te sich nicht bewußt machen, daß vor dem Hl. Geist die­se beton­te Lieb­lo­sig­keit durch ihre oft ins Häß­li­che gestei­ger­ten Wor­te eine schwe­re Sün­de dar­stellt.
        Hin­zu kommt, daß sie vor Gott Ver­ant­wor­tung tra­gen, wenn ande­re im Glau­ben schwan­ken­de Men­schen dadurch ver­führt wer­den, da die­se die lieb­lo­sen Ergüs­se in den „fal­schen Hals“ bekom­men, statt ihnen unter den Armen zu grei­fen und sie zu stüt­zen und auf­zu­rich­ten durch wohl­wol­len­de, war­me Wor­te. Aber dazu schei­nen sie offen­bar in ihren von ver­meint­li­cher „Intel­li­genz“ getränk­ten Haß­wor­ten inzwi­schen unfä­hig gewor­den zu sein.
        Da hilft zunächst nur eines: in-sich-gehen, bereu­en und ehr­li­che Buße tun. Am besten mit­hil­fe eines beson­ders cha­ris­mat. Prie­sters, dem sie unter vier Augen nichts mehr vor­ma­chen kön­nen.
        Offen­bar erwar­ten gewis­se Leu­te, der Hl.Geist sol­le nur den Kar­di­nal zum erfor­der­li­chen Papst erwäh­len las­sen, der ein­zig ihrem, offen­sicht­lich rück­wärts gewand­tem Kal­kül ent­spricht.
        Außer gegen die­sen Stän­ker-Ungeist kann wohl nur anhal­ten­des, ehr­li­ches Fasten und Gebet hel­fen und die­sen end­lich aus­trei­ben. Sonst wird das Ende die­ser Haß ver­brei­ten­den Per­so­nen vor Gott ein böses Erwa­chen erge­ben.
        Ihre Wor­te Vic­tor, haben mich ver­an­laßt, sie mit mei­nen Gedan­ken zu ergän­zen.
        Mir fällt noch dazu ein Wort vom Erz­bi­schof Hel­der Cama­ra ein, wenn es dar­um geht, was wir, da dann über uns die letz­te Wahr­heit unwi­der­ruf­lich kom­men wird, näm­lich in der Stun­de unse­res Todes ein­zig mit­neh­men und vor­le­gen kön­nen: „Das ist dann nur die geleb­te Lie­be!“
        Ein altes Bes­ser­wis­sen zer­fällt dann in Staub!
        So taucht jetzt trotz allem, was hier gewis­se Per­so­nen an Wider­wär­ti­gem (wohl auch Wider­wer­ti­gem) so ver­brei­ten, für sie die Hoff­nung auf: sie hören, solan­ge es noch Zeit ist, auf die oft lei­se, aber anhal­ten­de, mah­nen­de Stim­me des Hl.Geistes und neh­men inner­li­che Ein­sicht an und bekeh­ren sich — zu ihrem Heil.
        Und schwei­gen zukünf­tig lie­ber, statt wei­ter­hin durch sünd­haf­te Haß­wor­te Ver­der­ben zu bewir­ken.
        Übri­gens: Grün­de zur anhal­ten­den Kri­tik, die hat­ten vor zwei­tau­send Jah­ren bestimmt schon damals gewis­se Zeit­ge­nos­sen der 12 Apo­stel — aber … Chri­stus hat­te sie erwählt und beru­fen!
        Hät­ten sie nur geschwie­gen, statt bes­ser­wis­se­risch Gift­wor­te über sie zu ergie­ßen.

        • Mein lan­ger Kom­men­tar galt eigent­lich an „Vic­tor sagt“.
          Dort­hin hat­te ich ihn als ergän­zen­de Ant­wort anfü­gen wol­len und gedacht.

          • Franz Josef Man­del: Die Kir­che befin­det sich seit dem 2 vati­ka­ni­schen Kon­zil in einer immer mas­si­ver wer­den­den Glau­bens- Got­tes­kri­se, einen regel­rech­ten Sturz­flug, der wenn er nicht end­lich gestoppt wird in der HÖLLE enden wird. Und auch wir Lai­en sind dar­an Schuld, nicht weil wir zu wenig gebe­tet haben, son­dern weil wir uns zu lan­ge nur Blind, Taub und Stumm stell­ten, wenn Prie­ster Häre­si­en ver­kün­de­ten und Schis­ma­tisch und das ganz im Sin­ne der Lai­en­ver­ei­ne wie WiSi­Ki, POA, Lai­en, KFB, ZdK, usw. usw. wirk­ten. Und die Bischö­fe haben die­sen Wöl­fen im Schafs­pelz nicht ent­ge­gen­ge­wirkt, weil sie dafür von den Lai­en die gei­stig schon lan­ge von Gott den Herrn und sei­ner Kir­che abge­fal­len sind, über den „Zwangs­kir­chen­bei­trag“ fürst­lich dafür ent­lohnt wur­den.

            Und wenn sie glau­ben das ich die Unwahr­heit schrei­be, so wür­de es mir sicher mehr hel­fen, wenn sie mir Bewei­se lie­fern wür­den, und mich so vom Gegen­teil über­zeu­gen könn­ten, anstatt das sie mich nur im Sin­ne eines „Kada­ver- Füh­rer­ge­hor­sams“ einen Maul­korb umhän­gen möch­ten. Also ich wäre ihnen wahr­lich dank­bar wenn sie mir Bewei­se lie­fern könn­ten die mich über­zeu­gen wür­den.

            Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen.

        • Wer­ter Franz Josef, schau­en Sie doch sel­ber, wel­ches Durch­ein­an­der Papst Fran­zis­kus in die Kir­che bringt, und mit wel­chen Mit­ar­bei­tern er sich umgibt!

        • Was der Hei­li­ge Geist mit den Ber­go­lis­mus zu tun haben soll, ist mir noch ver­bor­gen geblie­ben. Der Amts­in­ha­ber redet in einer gan­zen Rei­he von Nicht­per­len unver­ständ­li­che Din­ge, die mit der aus­le­gung des Glau­bens kaum über­ein­stim­men. Wer hier von Gift­wor­ten spricht, beweist nur sei­ne fewh­len­de Katho­li­zi­tät.

        • Domi­nus custo­di­at introitum tuum et exitum tuum et auf­e­rat a te spi­r­itum ela­tio­nis Gott schen­ke uns allen Umkehr und Reue in Demut und Wahr­heit!

          • Wer braucht Umkehr ? Wir alle ? Das ver­ste­he ich nicht. Cui bono est ? Das sind die Sprü­che, die den Moder­ni­sten und Rela­ti­vi­sten Was­ser auf ihren Müh­len sind.

          • ver­ehr­ter @Ralph,
            mit Umkehr und Reue mei­ne ich zuerst mei­ne eige­ne Wenig­keit eben­so die doch für mich an Über­heb­lich­keit gemah­nen­de Rede eines sicher hoch­ver­dien­ten Grei­ses mit sei­nen rigi­den Emp­feh­lun­gen in Wort und Ton,
            also Umkehr und Hin­kehr zu Gott und sei­nem Werk heisst für mich-jen­seits aller sehr berech­tig­ten Sor­gen um den jetz­ti­gen Kurs der Kir­che-
            instän­dig zu beten um ein immer reui­ges Herz zur bestän­di­gen Ver­bes­se­rung des Lebens, die Beharr­lich­keit in den guten Wer­ken mit der Freu­de des
            Hei­li­gen Gei­stes ‚die End­gna­de-ein seli­ges Ende ohne Qual und Schande,eine gute Ver­ant­wor­tung vor dem furch­rt­ge­bie­ten­den Gericht Got­tes für uns und alle Anve­trau­ten.
            für mich sind das kei­ne Sprü­che für irgend­wer,
            es sind Gebe­te der Kir­che, die uns den Weg zum Him­mel weisen.Dorthin wol­len wir doch alle hin.Dass wir nicht irren von dem Ziel.
            NB; ‑für mich zu reden-ein lan­ges Leben hat mich nicht bes­ser gemacht-proh dolor!

            j

      • Vic­tor: Sei­ne Hei­lig­keit Papst Bene­dikt XVI ist ver­mut­lich der Papst mit den größ­ten katho­li­schen Wil­len aller bis­he­ri­gen Päp­ste, aber hat er sei­nen Wör­tern auch Früch­te fol­gen las­sen? Sind nun die­se von sei­ner Hei­lig­keit Papst Bene­dikt XVI ver­öf­fent­lich­ten (das erste ver­link­te hat er ja nur appro­biert) noch gül­tig oder nicht http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html , http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_ge.html von den ande­ren Schrei­ben ganz zu schwei­gen. Und wie sei­ne Hei­lig­keit Papst Bene­dikt XVI auf „Vati­leaks“ und nun auch auf den „Kom­mis­si­ons­be­richt“ zu Med­jug­or­je reagier­te, ist zumin­dest in mei­nen Augen nichts ande­res als „Feig­heit vor den Fein­de“ denn allei­ne die­ser Rück­tritt zeigt naichts ande­res das er sein Wir­ken im Sin­ne der „Hei­li­gen Tra­di­ti­on der Einen, Hei­li­gen, Katho­li­schen und Apo­sto­li­schen Kir­che“ nur wie ein Schein­hei­li­ger betrie­ben hat, den es ist nicht Tra­di­ti­on das Päp­ste ein­fach so zurück­tre­ten, ach ja und hat er als Papst auch nur ein­mal das „Hei­li­ge Mess­op­fer aller Zei­ten“ zele­briert, im Gegen­teil er hat dies mehr­mals durch sei­nen Spre­cher ener­gisch abstrei­ten las­sen, so als wenn die Zele­bra­ti­on der „Hei­li­gen Mes­se im außer­or­dent­li­chen römi­schen Ritus“ ein Ver­bre­chen wäre. Aber wie steht es geschrie­ben im Hei­li­gen Wil­len Got­tes unse­res Herrn:

        An ihren Früch­ten also sollt ihr sie erken­nen.

        Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

    • Viel­leicht woll­te Papst Bene­dikt den Ein­druck ver­mei­den, wegen des Auf­se­hens sei­ner Med­ju-Ent­schei­dung zurück­ge­tre­ten zu sein …

  2. Geht es wirk­lich um Med­jug­or­je ? Geht es um Erschei­nun­gen dort ? Was steckt hin­ter Allem ? Fra­gen über Fra­gen. Wer erwar­tet eine glau­bens­ge­rech­te Lösung von Ber­doglio, was kann von ihm eigent­lich erwar­tet wer­den, wenn man sei­ne bis­he­ri­ge Amts­füh­rung betrach­tet, hier unter­las­se ich das Fra­ge­zei­chen…

  3. Papst Fran­zis­kus: „…und kri­ti­siert Chri­sten, die sich an „Erschei­nun­gen“ klam­mern, „die etwas Beson­de­res suchen“ und nann­te als kon­kre­tes Bei­spiel Med­jug­or­je, doch die Offen­ba­rung sei mit dem Neu­en Testa­ment abge­schlos­sen.“

    Fra­ge: War­um suchen sie wohl etwas „beson­de­res“, war­um klam­mern sie sich an Erschei­nun­gen?
    Ich den­ke, daß sie suchen und her­um­ir­ren, weil ihnen etwas ent­schei­den­des feflt: Die Seg­nun­gen und hei­li­gen Wir­kun­gen der Mes­se aller Zei­ten. Die See­len der Gläu­bi­gen ver­trock­nen in den pro­te­stan­ti­sie­ren­den Mahl­fei­ern, in den Wort­got­tes­fei­ern, sie ver­dör­ren in der „katholizismus-Light“-Theologie“, die nur Fra­gen auf­wirft und „schwam­mi­ges“ zur Ant­wort gibt. Sie wol­len kla­re Bot­schaf­ten und Ori­en­tie­rung, die ihnen die Kon­zils­kir­che ver­wei­gert auf ihrem Kuschel­kurs mit der Welt und fal­schen Reli­gio­nen. Ja, ich den­ke, daß sie „hand­fe­stes“ wol­len und sich so nach Med­jug­or­je ver­ir­ren und sich dort an etwas kalm­mern wol­len, was wie ein Fels für sie ist.
    Für die­se Dür­sten­den gibt es jedoch Lin­de­rung: Die Hei­li­ge Mes­se aller Zei­ten: Dort steigt Chri­stus jedes­mal wahr­haf­tig auf den Altar her­ab und opfert sich wie auf damals Gol­go­tha für unse­re Sün­den. Es ist somit kein Wun­der, daß mit der Ver­drän­gung der ein­zig wah­ren Mes­se ein wahn­sin­ni­ges Man­ko bei den Gläu­bi­gen ent­steht und die­ses Man­ko wird dann oft durch zwei­fel­haf­te Ten­den­zen aus­ge­gli­chen.

    • Die Offen­ba­rung ist doch nicht aus­nahms­los abge­schlos­sen. Der Herr läßt sich doch nichts vor­schrei­ben. Der Amts­in­ha­ber sagt doch erst kürz­lich, dass Gott Über­ra­schun­gen bereit hiel­te. So wider­spricht sich der Papst wie­der ein­mal selbst.

  4. Man muß hier noch­mal beto­nen das gan­ze ist ein nor­ma­ler Vor­gang: eine der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on ange­schlos­se­ne Kom­mis­si­on hat ihre Arbeit been­det, jetzt liegt das Ergeb­nis der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on vor, die­se wird ent­schei­den, was man dem hl. Vater vor­schlägt. Die Sache ist des­halb hei­kel, da in der gan­zen cau­sa seit JPII nicht kon­se­quent vor­ge­gan­gen wur­de, er selbt hat Kar­di­nal Ratz­in­ger in der Sache die Hän­de gebun­den, wie auch im Skan­dal um den Grün­der der Legio­nä­re Chri­sti.

  5. Der Eifer so man­cher Kir­chen­obe­rer in die­ser Ange­le­gen­heit ent­spricht doch gar nicht der grund­sätz­li­chen Libe­ra­li­tät, die man anson­sten irgend­wel­chen Theo­rien ange­dei­hen läßt. Hier läßt man aus­ge­rech­net die Zügel nicht schlei­fen. Besu­che von Ver­an­stal­tun­gen der Med­jug­or­je-Anhän­ger sind ver­bo­ten, Besu­che in außer­christ­li­chen Insti­tu­tio­nen und Ver­an­stal­tun­gen sind an der Tages­ord­nung. Da stimmt doch etwas nicht.

    • Ich neh­me ein­fach an, seit dem 2ten vati­ka­num macht halt jeder was er will!
      Der Knack­punkt ist nur,. der, dass die From­men,. egal wel­cher Cou­leur sich mehr­heit­lich an die römi­schen Anwei­sun­gen zu hal­ten bereit sind.
      Im Grun­de ist es wie wenn eine Grup­pe Kin­der mehr­heit­lich nicht hört, der der nicht schnell genug weg­läuft, oder erkannt wird (und das sind halt die From­men) den „erwischt“ es halt!
      Sagen wir also so, bei den From­men ver­sucht man die Dis­zi­plin auf­recht zu erhal­ten, bei den ande­ren erklärt man das Fehl­ver­hal­ten als rich­tig, damit nicht auf­fällt, dass die schon lan­ge nicht mehr dazu gehö­ren und das auch gar nicht wol­len.
      Wür­de man sich letz­te­res ein­ge­ste­hen bekä­men die Wort Jesu von der klei­nen Her­de, dem schma­len Weg, der Feind­schaft der Welt einen ande­ren Klang.

  6. Lie­be Mit­glau­ben­de,
    gestat­tet mir ein kur­zes State­ment zu den ange­spro­che­nen Pro­ble­men.
    Bezüg­lich Med­jug­or­je sah ich mal ein Video von einer Ver­an­stal­tung mit einer die­ser „Sehe­rin­nen“ ‚ich glaube,Vicka.
    Die gan­ze Art die­ser Ver­an­stal­tung eben­so wie das leicht exzen­trisch bis eupho­risch (um nicht zu sagen hyperaktiv)wirkende Ver­hal­ten die­ser Frau mach­ten auf mich kei­nen guten Ein­druck.
    Es wirk­te alles wie die­se typi­schen „Erweckungs­got­tes­dien­ste“ diver­ser Freikirchen,besonders der ame­ri­ka­ni­schen.
    Wenn dies Men­schen zum Glau­ben gebracht hat,ist es ja gut,aber weiß man auch,wie vie­le beim Glau­ben geblie­ben sind oder wohin sie abge­drif­tet sind oder noch abdrif­ten wer­den?
    Ähn­lich ver­hält es sich doch mit ande­ren „Bot­schaf­ten“ und „Erscheinungen“,auch hier behaup­ten Menschen,zum Glau­ben gefun­den zu haben,aber wel­chen und auf wie lan­ge!?
    Ich mei­ne allen Ernstes,das es sich um das glei­che Phä­no­men han­delt wie das UFO-Phänomen,wo auch Men­schen „Kon­takt“ hat­ten oder haben und eben­falls „Bot­schaf­ten“ ( hier heißt es aber mehr „Channelings“)erhalten.
    Ich finde,als Christ soll­te man sich hier­bei unbe­dingt an die Ent­schei­dun­gen und Wei­sun­gen der Kir­che halten,nur sie hat das Wis­sen und die Autorität,solches zu prü­fen.

    Und hier wären wir beim Gehor­sam.
    Die viel beklag­ten Zustän­de nach dem II.Vatikanum sind doch auch den Gemein­den und ihren Mit­glie­dern geschul­det!
    Die haben sich doch genau so gemüt­lich ein­ge­rich­tet wie ihre Ober­hir­ten und dul­den kei­ne Stö­rung!
    Was einem Prie­ster entgegenschlägt,wenn er mal in der Gemein­de etwas kritisiert,wie etwa brül­len­de Kinder,unangemessene Klei­dung usw.usw. konn­te man schon in unzäh­li­gen Arti­keln lesen.
    Am Ende war es immer der Prie­ster oder Bischof,der sich ent­schul­di­gen muss­te!!
    Ja geht’s noch!!??
    doch von GOTT,das er sich zu ent­schul­di­gen hat!

    Das glei­che gilt für die ewi­ge Kri­tik an Benedikt,wissen wir wirk­lich so genau,was sich dort abge­spielt hat und noch abspielt?
    Ganz zu schwei­gen von den „Anweisungen“,die der Inha­ber die­ses Amtes mit Sicher­heit auch mal „von oben“ bekommt.
    Dies trifft auch auf den neu­en Inha­ber zu,obwohl auch ich ihn etwas skep­tisch betrachte,gebe ich zu.
    Aber ken­nen wir die Kar­ten Got­tes wirk­lich so genau?
    Nichts geschieht doch ohne Grund,Gott hat ALLES in der Hand,seine Gegen­spie­ler wis­sen oder glau­ben das natür­lich nicht,aber was scherts uns?
    Uns bleibt nur glauben,hoffen,beten,in die­sem Sin­ne
    Alles Lie­be!

  7. Ver­nunft­wid­ri­ge Stur­heit und defek­te Bes­ser­wis­se­rei, das sind die Zei­chen, die den Umgang „der Kir­che“ mit den zusätz­lich ange­bo­te­nen Hilfs- und Heil­mit­teln aus Pri­va­tof­fen­ba­run­gen kenn­zeich­nen.

    Wenn die Kir­che aus den Offen­ba­run­gen an die berühm­te Schwe­din Bir­git­ta die ent­spre­chen­den Leh­ren gezo­gen hät­te, dann ist immer­hin vor­stell­bar (!), daß es weder zu den Bau­ern­auf­stän­den, noch zu Mar­tin Luther und zum 30-Jäh­ri­gen Krieg gekom­men wäre. Und Papst Fran­zis­kus hät­te nach sei­ner Wahl nicht zum „Gebet für ande­re“ auf­ru­fen müs­sen, wenn es doch eine Selbst­ver­ständ­lich­keit wäre.

    »> Wer ein Jahr lang täg­lich die Andacht zu den Hl. Wun­den Jesu ver­rich­tet, der bewahrt 3o Mit­glie­der sei­ner Sip­pe vor der Höl­le.

    • Jesus der Chri­stus hat nach Got­tes uner­gründ­li­chem (und manch­mal schwer ver­ständ­li­chen) Rat­schluß sei­ne Kir­che gestif­tet um dadurch den Gläu­bi­gen den Weg zum Him­mel sicher zu wei­sen.
      Wenn Gott der Herr in sei­ner uner­gründ­li­chen Weis­heit beschlos­sen hät­te den Gläu­bi­gen von Fall zu Fall durch beson­de­res begna­de­te Per­so­nen (sprich Pro­phe­ten) den Weg zum Him­mel zu wei­sen, dann hät­te Jesus der Chri­stus sei­ne Kir­che auf die Pro­phe­ten auf­ge­baut!
      Das hat er aber nicht, son­dern alle Pro­phe­tie weißt hin auf Chri­stus und ist mit ihm voll­endet.
      Es ist auch nicht so, dass man die Pro­phe­ten als Feu­er­wehr und Kor­rek­tur für kirch­li­che Fehl­ent­wick­lun­gen sehen könn­te, weil das bedeu­ten wür­de, Gott der Herr hät­te bei der Eta­blie­rung der Kir­che einen Feh­ler gemacht und die­se oder jene Fehl­ent­wick­lung nicht vor­her­ge­se­hen.
      Es gibt und gab und wird geben immer wie­der Fehl­ent­wick­lun­gen, sogar mas­siv­ster Natur inner­halb der Kir­che, nur die Mit­tel dage­gen lie­gen inner­halb der Kir­che (Gebet, Sakra­men­te, Opfer, Näch­sten- Got­tes und Fein­des­lie­be).
      Des­halb ist alle, auch rich­ti­ge Pro­phe­tie nach Chri­stus im Grun­de unnö­tig, weil sie wenn sie echt ist nur auf etwas hin­weist, was eh schon da ist und nie und nim­mer etwas Neu­es ein­füh­ren kann, weil alle Offen­ba­rung mit den Apo­steln abge­schlos­sen ist.

      • Haben Sie Gott im Him­mel ein­ge­sperrt, oder wie soll ich das ver­ste­hen?

        Unser Papst hat einen Gebets- und Süh­netag für Syri­en aus­ge­ru­fen und selbst den gan­zen Abend mit­ge­be­tet. Jede Stun­de war das Ein­grei­fen des Frie­dens­no­bel­preis­trä­gers Oba­ma zu erwar­ten. Und dann, tat­säch­lich­neue Ver­hand­lun­gen.

        Schwar­ze oder wei­ße Magie? Genau so lächer­lich, wie die Behaup­tung eines Man­nes mir gegen­über, Gott stra­fe nicht.

        • Es hät­te auch Ver­hand­lun­gen gege­ben, wenn nicht gebe­tet wor­den wäre, ist doch klar, dass heut­zu­ta­ge kei­ner mehr einen Krieg eska­lie­ren las­sen kann.
          Das gan­ze Thea­ter vor­her dient doch nur dazu die Leut‘ nar­risch zu machen und ist im Grun­de nur Thea­ter­don­ner.

        • in der Bibel steht klar daß die Offen­ba­rung mit dem Tod des letz­ten Apo­stels abge­schlos­sen ist, somit kann das Heil der Men­schen nich an irgend­wel­che Pri­va­tof­fen­ba­run­gen gknüpft sein.
          Woher wis­sen sie, dass die USA in Syri­en ein­grei­fen woll­ten?

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