Die (falschen) Signale des Papstes: Kind eines unverheirateten Paares getauft

Papst Franziskus tauft in der Sixtinischen Kapelle 32 Kinder, darunter auch das Kind eines unverheirateten Paares(Vati­kan) Die mei­sten Medi­en haben zum Stich­wort Papst Fran­zis­kus ihre Sen­so­ren auf „Bruch“, „Neue­rung“, „Revo­lu­ti­on“, „Anders­sein“, „Fort­schritt“ ein­ge­stellt. Was dem wider­spricht, bleibt unbe­ach­tet, was dem tat­säch­lich oder ver­meint­lich ent­spricht, wird ver­brei­tet und durch das Medi­en­horn ver­stärkt. So geschieht es auch mit der ersten Tau­fe von Babys in sei­nem Pon­ti­fi­kat, die am ver­gan­ge­nen Sonn­tag erfolg­te. Tra­di­tio­nell geschah dies in der Six­ti­ni­schen Kapel­le, dem Ort, in dem die Päp­ste seit eini­gen Jahr­hun­der­ten gewählt wer­den. Nicht der feh­len­de „Volks­al­tar“ war das The­ma, der unter Bene­dikt XVI. ent­fernt wor­den war und nach der Wahl von Papst Fran­zis­kus sofort wie­der auf­ge­stellt wor­den war (sie­he eige­nen Bericht Papst Fran­zis­kus zele­brier­te in Six­ti­ni­scher Kapel­le ohne „Volks­al­tar“ ad Domi­num). Das hät­te dem gewünsch­ten Bild von Papst Fran­zis­kus nicht ent­spro­chen. Die Haupt­the­men fak­tisch aller Medi­en waren am Tag danach die neu­ernann­ten Kar­di­nä­le und daß der Papst auch das Kind eines nur stan­des­amt­lich ver­hei­ra­te­ten Paa­res tauf­te, eines Paa­res, das nicht das Ehe­sa­kra­ment geschlos­sen hat.

Die Umdeutung der „Guten Nachricht“

Die Abwei­chung „in der Lie­be“ wird zur roman­tisch ver­klär­ten neu­en „Guten Nach­richt“, wäh­rend das Bemü­hen und der Ein­satz um die von Gott gege­be­ne Ord­nung als schä­bi­ger Kampf fin­ste­rer Reak­tio­nä­re dar­ge­stellt wird, die sich der „Lie­be“ in den Weg stel­len und das „Glück“ ande­rer behin­dern wol­len. Die neue „Gute Nach­richt“ ist eine Geschich­te der „Lie­be“ und nicht der „Nor­men“. Die alte „Gute Nach­richt“ wird zu einer Art katho­li­schem „Mein Kampf“ ver­bo­gen, dem gera­de­zu zuwi­der zu han­deln ist. Natür­lich alles im Namen der „Lie­be“, die zum Syn­onym von ego­isti­scher, momen­ta­ner Lust verkommt.

Bischof Fiordelli und der Einsatz des guten Hirten

Bischof Pie­tro Fior­del­li von Pra­to (Tos­ka­na) schrieb 1958:

„Ich wer­de mei­ne Söh­ne und Töch­ter gegen das Böse ver­tei­di­gen […] Ich wer­de die christ­li­che Fami­lie mit mei­ner gan­zen Kraft ver­tei­di­gen. Die christ­li­che Fami­lie, wie sehr schät­ze und lie­be ich sie! Wie­vie­le Male habe ich in mei­nen Hei­li­gen Mes­sen und in mei­nen Gebe­ten dar­um gebe­tet, daß Jesus in mei­ner Diö­ze­se vie­le schö­ne christ­li­che Fami­li­en, vie­le gute Väter, vie­le hei­li­ge Müt­ter, eine freu­di­ge und rei­ne, hei­te­re und gläu­bi­ge Jugend ent­ste­hen las­se! Wenn ich stren­ge Maß­nah­men getrof­fen habe, dann habe ich es pflicht­be­wußt zur Ver­tei­di­gung die­ses hei­li­gen Schat­zes getan, der die christ­li­che Fami­lie ist, um den Glau­ben zu ver­tei­di­gen und die Unschuld eurer Kin­der, die ich über alles liebe.“

Die Erz­bi­schö­fe Ron­cal­li und Mon­ti­ni, bei­des künf­ti­ge Päp­ste, applau­dier­ten damals. Heu­te klingt das auch von päpst­li­cher Sei­te anders. Die Kir­che hat unehe­li­che Kin­der getauft und das zu allen Zei­ten. Sie hat dabei der Mut­ter oder den Eltern „unan­ge­neh­me“ Fra­gen zu stel­len und sie auf­zu­for­dern, ihre Situa­ti­on zu ord­nen. Eine „Ein­mi­schung“, die sich die Gläu­bi­gen gefal­len las­sen müs­sen, da sie Pflicht der Kir­che ist. Die Kir­che hat das Kind in den Mit­tel­punkt gestellt und ihm das Taufsaka­ment nicht ver­wei­gert. Sie hat die unge­ord­ne­te Situa­ti­on der Eltern aber nicht ins Schau­fen­ster gestellt, weil sie den Treu­en ein Ärger­nis und den Schwa­chen ein fal­sches Vor­bild sein könnte.

Um die­ses fal­sche Vor­bild geht es offen­sicht­lich den Medi­en, von denen die Nach­richt des „nicht ver­hei­ra­te­ten“ Paa­res mit sicht­li­cher Genug­tu­ung ver­brei­tet wur­de. Dabei wird das unschul­di­ge Kind den „obsku­ren“ Glau­bens­treu­en ins Gesicht geschleu­dert, als hät­te ein hei­li­ger Alfons von Ligu­o­ri und vor und nach ihm alle from­men Die­ner Got­tes nicht genau gewußt um die Unschuld des Kin­des. Doch um das Kind geht es nicht, son­dern um die Eltern, die ohne Not aus wel­chen Grün­den auch immer auf das Sakra­ment der Ehe ver­zich­tet haben. Viel­leicht ist die kirch­li­che Ehe­schlie­ßung schon geplant? Die Fra­ge ist aber, war­um der Papst sie ins Bild set­zen woll­te unter den 32 Paa­ren, die mit ihren Kin­dern in die Six­ti­ni­sche Kapel­le gekom­men sind.

„Das Bild geht jetzt um die Welt“ — Päpstliches Kalkül wofür?

Der Papst hat ein benei­dens­wer­tes Gespür im Umgang mit den Medi­en. Kei­ne Geste ist zufäl­lig. Das beto­nen Beob­ach­ter seit sei­ner Wahl zum Kir­chen­ober­haupt. Er selbst bestä­tig­te es vor weni­gen Tagen, als er mit dem Papa­mo­bil über den Peters­platz fuhr und plötz­lich einen Prie­ster auf­for­der­te, zu ihm ins Auto zu stei­gen mit den Wor­ten: „Die­ses Bild wird jetzt um die Welt gehen“.

Wie aber kann es sein, daß es für den Stell­ver­tre­ter Chri­sti auf Erden ein schein­bar neben­säch­li­ches Detail ist, ob ein Paar, das zudem ein Kind gezeugt hat, ver­hei­ra­tet ist oder nicht? Und ein­mal mehr ent­spricht das päpst­li­che Han­deln exakt dem, was die kir­chen­fer­ne, chri­stus­frem­de Welt hören will. Der Applaus der Welt aber ist eine Situa­ti­on die, wie bereits die Hei­li­ge Schrift warnt und nicht min­der die gesam­te Kir­chen­ge­schich­te, jeden Kir­chen­ver­tre­ter stut­zig machen soll­te. Zumin­dest inso­fern, das Geta­ne oder Gesag­te noch ein­mal auf sei­ne Rich­tig­keit hin zu überprüfen.

Die falschen Signale: Dolchstoß für die Treuen ohne sichtbaren Nutzen

In der katho­li­schen Welt gibt es noch immer Tau­sen­de von Gläu­bi­ge, die treu dem Herrn und der Lie­be ihre Keusch­heit leben und damit die Schön­heit der gött­li­chen Lie­be und Ord­nung bezeu­gen. Jun­ge Män­ner und Frau­en, die keusch und jung­fräu­lich aus­har­ren, obwohl die Welt um sie her­um nur Spott und Hohn für sie übrig hat. Der Papst scheint mit sei­ner Geste der „Öff­nung“ und der „barm­her­zi­gen“ Doch-Annah­me in die Ord­nung hin­füh­ren zu wol­len? Ist es aber das rich­ti­ge Signal? Oder ist es sogar kon­tra­pro­duk­tiv? Für die in Treue und unter Opfern und Anfein­dun­gen keusch leben­den Men­schen kann die päpst­li­che Geste ein Dolch­stoß sein. Und führt sie die in Unord­nung Leben­den wirk­lich in die Ord­nung? Oder sehen sie sich nicht viel­mehr in ihrer ohne­hin bereits vor­han­de­nen Über­zeu­gung bestärkt, daß alles rela­tiv sei und daher dem „Nütz­li­che­ren“, Ange­neh­me­ren zu fol­gen ist? Die öffent­li­chen Reak­tio­nen auf die­se und ande­re päpst­li­che Gesten (man den­ke an die Aus­sa­gen über das Gewis­sen und den unsäg­li­chen Satz: „Wer bin ich, um ihn zu ver­ur­tei­len“ zum The­ma Homo­se­xua­li­tät) geben Anlaß zu gro­ßen Zwei­feln an der päpst­li­chen „Stra­te­gie“. Sie scheint die kir­chen­fer­ne Lebens­wei­se mit „päpst­li­chem Segen“ zu festi­gen. Jeden­falls feh­len bis­her posi­ti­ve Signa­le in die umge­kehr­te Rich­tung, die bele­gen wür­den, daß die „päpst­li­che Barm­her­zig­keit“ die Men­schen aus der Unord­nung wie­der in die gott­ge­ge­be­ne Ord­nung der Kir­che zurück­füh­ren würde.

Haben die Wor­te der Schrift über den rech­ten Gebrauch der Sexua­li­tät (Mt. 15,19 u.a.), über die Zunei­gung (Mt 5,25–28, Joh 4,15–16, Mt 19,5–6 u.a.), die Leh­re der Apo­stel über die Ehe und das Gericht Got­tes für die Ehe­bre­cher und Unzüch­ti­gen (Heb 13,4) kei­ne Gül­tig­keit mehr? Wann und wie sol­len die Gläu­bi­gen, die in Unord­nung leben und die Men­schen, die davon noch nie gehört haben, aber davon hören, wenn es ihnen nie ver­kün­det wird?

Gibt es noch etwas „Besseres“ als Christus? Papst Franziskus?

Mes­sa in Lati­no schrieb dazu:

Was aber macht der Bischof von Rom? Aus­ge­rech­net am Tag, an dem im Neu­en Ritus in der Lesung aus der Apo­stel­ge­schich­te das Petrus­wort gele­sen wird: „Da begann Petrus zu reden und sag­te: Wahr­haf­tig, jetzt begrei­fe ich, daß Gott nicht auf die Per­son sieht, son­dern daß ihm in jedem Volk will­kom­men ist, wer ihn fürch­tet und tut, was recht ist“ (Ap 10,34–35), tritt Papst Fran­zis­kus vor die Welt als der, der es mehr und bes­ser ver­steht als Petrus, daß Gott angeb­lich doch „auf die Per­son sieht“ und ihm ein­fach jeder „will­kom­men ist“ und Schluß. Der Zusatz, daß man Gott „fürch­ten“ und tun muß, was „recht ist“, fällt unter den Tisch, wie es in der Nach­kon­zils­zeit grund­sätz­lich und oft mit den Ermah­nun­gen der Fall ist, die ampu­tiert und ver­kürzt wer­den im Namen einer angeb­lich „gött­li­chen“ und daher gro­ßen, in Wirk­lich­keit aber recht mensch­lich und klein anmu­ten­den „Lie­be“ und „Barm­her­zig­keit“. Man könn­te zum gewag­ten Schluß kom­men, daß es noch einen „Bes­se­ren“ gibt als Chri­stus, näm­lich Papst Franziskus.

Die Freu­de der Chri­sten­heit ist unbe­grenzt über die Tau­fe die­ses Mäd­chens. Geprie­sen sei der Herr. Die Fra­ge bleibt aber, war­um aus­ge­rech­net der Papst sie tau­fen muß­te und war­um unter den Augen der Fern­seh­ka­me­ras. War­um die­ses Pri­vi­leg, wo es bis­her als beson­de­re Gna­de galt, vom Papst getauft zu wer­den? War­um nicht irgend­ein Prie­ster, der die Eltern ermahnt, ehest­mög­lich den Bund der Ehe zu schlie­ßen? Mit Sicher­heit kein Zufall und das wirft wie­der­um, aber das scheint ein Wesens­merk­mal die­ses Pon­ti­fi­kats zu sein, mehr Fra­gen auf als beant­wor­tet werden.

Ein Paar im Konkubinat läßt 31 Ehepaare als Komparsen erscheinen

Von der Tau­fe mit der Freu­de über den ent­fern­ten, weil schon immer eben­so unpas­sen­den wie über­flüs­si­gen „Volks­al­tar“ bleibt wie­der­um ein bit­te­rer Bei­geschmack. Wie­der­um gehen die fal­schen Signa­le um die Welt, wie­der­um jubelt die fal­sche Sei­te in den Medi­en, wie­der­um klop­fen sich die unduld­sa­men Getauf­ten, aber nicht oder kaum prak­ti­zie­ren­den Katho­li­ken auf die Schul­ter und pflich­ten sich gegen­sei­tig zu, daß „end­lich“ einer, der Papst, es so macht, wie sie es schon immer wuß­ten und woll­ten. Denn die Gesten des Pap­stes sind kei­ne ver­bor­ge­nen. Sie sind ange­legt, daß sie alle ver­ste­hen. Und wie­der­um habe „alle“ die Bedeu­tung der Anwe­sen­heit die­ses 32. zusam­men­le­ben­den Paa­res ver­stan­den, hin­ter dem die ande­ren 31 Ehe­paa­re zu belang­lo­sen Kom­par­sen ver­kom­men, wie die Schlag­zei­len zei­gen. Und erneut wer­den uns die Nor­ma­li­sten mit gro­ßem Auf­wand erklä­ren wol­len, was der Papst „wirk­lich“ damit gemeint habe und vor allem wer­den sie die Trag­wei­te des Ereig­nis­ses leug­nen und dar­auf behar­ren, daß alle sich dar­aus erge­ben­den nega­ti­ven Fol­gen natür­lich dem Wil­len des Pap­stes wider­spre­chen würden.

Die unerträgliche Leier vom Papst, der alles „ganz anders gemeint“ habe

Man kann die Lei­er vom „das hat der Papst nicht gemeint“ und „das hat der Papst nicht gewollt“ nicht mehr hören. Wol­len sie ernst­haft das Bild eines Pap­stes zeich­nen, der nicht weiß, was er sagt und nicht weiß, was er tut? Da Papst Fran­zis­kus mit sei­nen Gesten genau den gro­ßen Applaus von der fal­schen Sei­te erhält, darf ihm unter­stellt wer­den, daß er eben genau die­sen Applaus auch sucht. Um wel­chen Preis? Um wel­chen Gewinn für die Sache Got­tes und das See­len­heil der Men­schen? War­um konn­te man Papst Bene­dikt XVI. nicht miß­ver­ste­hen? War­um nicht Bischof Fior­del­li von Pra­to? Fior­del­li schrieb damals einen Brief, in dem er es als schwer­wie­gen­de Sün­de bezeich­ne­te, wenn ein Katho­lik nur stan­des­amt­lich hei­ra­tet und führ­te die kir­chen­recht­li­chen Sank­tio­nen an. Wer nur stan­des­amt­lich hei­ra­tet, muß in den Augen der kirch­li­chen Gemein­schaft als öffent­li­cher Sün­der ange­se­hen wer­den, der im Kon­ku­bi­nat lebt. Der Bischof bemüh­te sich damals, die bei­den Getauf­ten von ihrem Schritt abzu­brin­gen und beschwor sie, den Segen Got­tes nicht abzuweisen.

Die bei­den Getauf­ten erstat­te­ten Anzei­ge wegen Belei­di­gung und Ver­leum­dung. Bischof Fior­del­li wur­de für sei­ne Ver­tei­di­gung der Ehe und für die Erfül­lung sei­ner Bischofs­pflich­ten im März 1958 von einem staat­li­chen Gericht zu einer Geld­stra­fe ver­ur­teilt. Die Kir­chen­fer­nen, allen vor­an Frei­mau­rer, Sozia­li­sten, und Kom­mu­ni­sten jubel­ten. Papst Pius XII. sag­te aus Pro­test gegen die­sen Affront und zur Unter­stüt­zung von Bischof Fior­del­li die fei­er­li­chen Zele­bra­tio­nen für den 12. März des Jah­res ab, an denen das gesam­te Diplo­ma­ti­sche Corps teil­neh­men sollte.

Bischof Fiordelli und Neo-Kardinal Capovilla: „Du wirst die Finsternis nicht Licht nennen“

Der gute Hir­te sag­te in der ersten Pre­digt nach sei­ner Ver­ur­tei­lung in einer gefüll­ten Kir­che: „Wenn jemand den­ken soll­te, daß Euer Bischof nach die­sem schmerz­li­chen Ereig­nis schwei­gen wer­de, dann hat er sich schwer getäuscht.“ Die Gläu­bi­gen bra­chen in ste­hen­de Ova­tio­nen aus, doch der Bischof ermahn­te sie sofort, in der Kir­che nicht zu applaudieren.

„Am Tag mei­ner Wei­he, leg­te der Bischof, der mich weih­te, ein gro­ßes Evan­gli­ar auf mei­ne Schul­tern und sag­te mir. ‚Nimm hin das Evan­ge­li­um! Geh und pre­di­ge es dem dir anver­trau­ten Volk! Du wirst das Licht nicht Fin­ster­nis nen­nen, noch Fin­ster­nis das Licht, Du wirst das Gute nicht Böse nen­nen, und das Böse nicht gut.‘“

In sei­ner Pre­digt sag­te Bischof Fior­del­li auch: „Ich wer­de den athe­isti­schen, unter­drücken­den und unmensch­li­chen Mar­xis­mus nie gut nen­nen: ich wer­de ihn immer als Böse benen­nen.“ Ganz anders als es Kuri­en­erz­bi­schof Loris Capo­vil­la, der ehe­ma­li­ge per­sön­li­che Sekre­tär von Papst Johan­nes XXIII. tat, den Papst Fran­zis­kus nun mit der Kar­di­nal­s­wür­de prämiert.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Mes­sa in Latino/Asianews

52 Kommentare

    • Natür­lich muss man sich, wenn man beschei­den ist, neue schlich­te Mess­ge­wän­der und auch Mitren zule­gen. Die alten Gra­tis­mess­ge­wän­der aus der Sakri­stei sind ja viel zu prunk­voll. Mer­ke: Wer wah­re Beschei­den­heit demon­strie­ren will, darf zu die­sem Zweck kei­ne Kosten scheuen!

    • Das ist die soge­nann­te Ber­go­glia­ni­sche Mitra. Ein in der Mit­te auf­stei­ge­ner Bal­ken mit einem Quer­bal­ken an der Basis. Zu den höch­sten Festen wie Weih­nach­ten und Ostern trägt Ber­go­glio sie gern in ihrer „präch­tig­sten“ Form. Dabei müss­te die Mitra eigent­lich noch zwei wei­te­re Quer­bal­ken haben, damit dar­aus das päpst­li­che Kreuz ent­steht, wel­ches die drei Gewal­ten des Pap­stes, das Wei­he­amt, die Juris­dik­ti­on und das Lehr­amt, symbolisiert.
      Per Mari­am ad Christum

  1. Ein klei­nes „Ver­se­hen“!?
    Das Ehe­sa­kra­ment wird nicht geschlos­sen, son­dern von den Braut­leu­ten gegen­sei­tig gespendet!
    Wolff, Pfr.i.R.

    • Geht auch und ist genau­so gül­tig. So über­leb­ten es katho­li­sche Gemein­den ohne Prie­ster. Das Taufsa­kra­ment und das Ehe­sa­kra­ment sind die ein­zi­gen Sakra­men­te, die Lai­en spen­den kön­nen. Die Tau­fe spen­det ein Getauf­ter einem Nicht­ge­tauf­ten und das Ehe­sa­kra­ment spen­den sich die Ehe­leu­te gegenseitig

    • Zwei­fel­los. Es bedarf aber der kirch­li­chen Lei­tung und Gestal­tung, was nicht über­se­hen wer­den darf.

  2. Der eit­le Selbst­dar­stel­ler bevor­zugt nun mal ande­re eit­le Selbst­dar­stel­ler. So kann man sich zusam­men­tun um das größt­mög­li­che Getö­se zu ver­an­stal­ten und damit Leu­te mokie­ren, denen das Talent und die Ener­gie zur Selbst­dar­stel­lung fehlt, weil sie zu Gott dem Herrn blicken und nicht in irgend­ei­ne Kamera.

  3. „Der Papst hat ein benei­dens­wer­tes Gespür im Umgang mit den Medi­en. Kei­ne Geste ist zufäl­lig. Das beto­nen Beob­ach­ter seit sei­ner Wahl zum Kirchenoberhaupt.“
    Mein Gewis­sen sagt mir das die­ser sub­ti­le Angriff auf das Sakra­ment der Ehe kein Zufall ist. Und das ich Recht habe wenn ich das Jahr „2014“ mit Cha­os über­set­ze. Es geht schon los.
    Per Mari­am ad Christum.

  4. Die roma­ni­schen Län­der pas­sen sich eben etwas spä­ter an. Der Papst ist schon immer ein Pro­gres­sist gewe­sen. Er setzt nur das um, was in Deutsch­land schon eine Genera­ti­on offen prak­ti­ziert wird. Vor fünf­und­zwan­zig Jah­ren hät­te es in Ita­li­en wahr­schein­lich noch einen Auf­schrei gege­ben, wenn ein Papst das getan hät­te. Aber jetzt ist die Zeit auch dort anschei­nend „reif“ für sol­che „Frei­hei­ten“ und der Papst geht als „Bei­spiel“ voran.

    Fol­gen­des ist mehr als 25 Jah­re her: Da es mir wirk­lich nicht mög­lich war, mei­ne per­sön­li­che Situa­ti­on vor der Tau­fe mei­nes ersten Kin­des zu „regeln“, habe ich unse­ren dama­li­gen Pfar­rer (Süd­deutsch­land) gebe­ten, mir doch wenig­sten einen Tauf­ter­min außer­halb der sonn­täg­li­chen Mess­fei­er zu gewäh­ren. Er ist wütend gewor­den und hat mich vor die Tür gesetzt, nicht weil ich unter die­sen Umstän­den die Tau­fe für mein Kind woll­te, son­dern weil ich nicht vor der Gemein­de dazu ste­hen woll­te, dass ich mit dem Kinds­va­ter unver­hei­ra­tet zusam­men­le­be. Ich woll­te kein öffent­li­ches Ärger­nis geben. „Das ist doch über­haupt kein Skan­dal und geht die Leu­te doch gar nicht an!“, ich hät­te doch einen „Schuld­kom­plex“, hat er mich ange­brüllt. Dar­auf hat mir die Heb­am­me einen „kon­ser­va­ti­ven“ Prie­ster ver­mit­telt. Der hat das Kind ger­ne auch im „pri­va­ten“ Rah­men getauft und mir neben­bei noch gehol­fen, aus mei­ner dama­li­gen „Part­ner­schaft“ herauszukommen.

    Ich fra­ge mich inzwi­schen manch­mal, ob es heu­te über­haupt noch einen Papst gäbe, der in aller Öffent­lich­keit gegen die Regel der Kir­che ver­sto­ßen könn­te, wenn es nicht die­se vie­len „kon­ser­va­ti­ven“ Geist­li­chen gege­ben hät­te, die ver­sucht haben den Ver­fall mög­lichst auf­zu­hal­ten. Wenn es nur noch stan­des­amt­li­che Ehen und locke­re Part­ner­schaf­ten gäbe, gäbe es inzwi­schen auch kei­ne katho­li­schen Eltern mehr, die ihre Kin­der zur Tau­fe bräch­ten, ergo gar kei­ne Gele­gen­heit für sol­che Tritt­brett­fah­rer, die die Tau­fe wol­len, aber anschei­nend nicht die Grund­la­ge des Ehe­sa­kra­ments, das ihnen über­haupt erst die christ­li­che Erzie­hung ermöglicht.

  5. Die Beich­te ist in der soge­nann­ten „Kon­zils­kir­che“ seit Jahr­zehn­ten abge­schafft, den jun­gen und auch nicht mehr ganz jun­gen prak­ti­zie­ren­den Katho­li­ken ist das The­ma „Keusch­heit“ als For­de­rung an sie völ­lig unbe­kannt, und zum Kom­mu­nion­emp­fang ste­hen sie alle in der Schlan­ge. Dass man sich im Gna­den­stand befin­den muss, haben die mei­sten von ihnen nie gehört. Das ist die Rea­li­tät der „Kon­zils­kir­che.“
    Bis­her war Rea­li­tät, dass Rom offi­zi­ell an der über­lie­fer­ten Leh­re fest­hielt. Doch wann hat ein Papst vor Fran­zis­kus an Ostern gewarnt, man müs­se min­de­stens ein Mal im Jahr und dann in der öster­li­chen Zeit das Buß­sa­kra­ment emp­fan­gen? Wann hat ein Papst an die Bischö­fe geschrie­ben und gemahnt, sie hät­ten dar­auf zu ach­ten, auf die Pfar­rer ein­zu­wir­ken? Nie. Fran­zis­kus ist „bru­tal ehrlich.“
    Ver­mut­lich sind die FSSPX-Prie­ster die ein­zi­gen, die treu an der Leh­re der Kir­che fest­hal­ten. Der vor­kon­zi­lia­ren Kir­che und Leh­re. Des­halb sind sie suspendiert.

    • » Doch wann hat ein Papst vor Fran­zis­kus an Ostern gewarnt, man müs­se min­de­stens ein Mal im Jahr und dann in der öster­li­chen Zeit das Buß­sa­kra­ment empfangen?

      Gewarnt nicht, aber immer­hin hin­ge­wie­sen: Papst Bene­dikt in der Gene­ral­au­di­enz am 12.04.2006: „… sich aber mit einer guten Beich­te auf Ostern vor­zu­be­rei­ten, bleibt eine Ver­rich­tung, der man ihren vol­len Wert zuer­ken­nen muß.“
      http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/audiences/2006/documents/hf_ben-xvi_aud_20060412_ge.html

      • Es reicht nicht, wenn Päp­ste nur auf den Wert von Sakra­men­ten hin­wei­sen. Päp­ste sind — oder waren frü­her mal — vor allem dazu da, die Leh­re der Kir­che ver­bind­lich vor­zu­tra­gen. Und die Kon­se­quen­zen nicht zu ver­schwei­gen, die mit dem Nicht­be­ach­ten einhergehen.
        Die­ses Bei­spiel ist her­vor­ra­gend. Es macht deut­lich, was die Kon­zils- und Nach­kon­zil­späp­ste von all ihren Vor­gän­gern unter­schei­det. Doch begon­nen hat es mit Johan­nes XXIII. Er sprach sich öffent­lich dafür aus, dass die Kir­che nur noch die „Arz­nei der Barm­her­zig­keit“ ver­ab­rei­chen soll­te. So lei­te­te er das 2. Vati­ka­ni­sche Kon­zil ein.
        Er woll­te sicher nicht einen spä­te­ren Nach­fol­ger wie Ber­go­glio. Doch es ist die logi­sche Folge.

        • Was hat eigent­lich die­sen doch beschei­de­nen Papst Johan­nes XXIII zu so einem Kon­zil ver­an­laßt ? Wer waren und sind die wah­ren Trieb­fe­dern ? Wer steht hin­ter Fran­zis­kus ? Das sind doch die ent­schei­den­den Fragen.

          • Angeb­lich das end­lo­se Geschwa­fel des Abtes der Bene­dik­ti­ner, die St Paul vor den Mau­ern betreuen.
            Man kann nur fest­stel­len, seit dem Kon­zil ist die inner­kirch­li­che Rede­ri­tis nur noch mehr ausgeartet!

  6. In 1. Linie geht es hier um das Sakra­ment der Tau­fe und nicht um die Ehe. Der Papst sagt, jeder Täuf­ling ist ein „Geschenk der Freu­de und der Hoff­nung, ein Wun­der des Glau­bens und ein Fest für die Fami­lie Got­tes. Die Eltern sol­len das Kind im Glau­ben erzie­hen. Es geht um das KIND und nicht um die Eltern. Die­se kön­nen sich immer noch trau­en lassen.

    • Das ist banal und tut nichts zur Sache. Natür­lich kann ein Kind unver­hei­ra­te­ter Eltern getauft wer­den. Dies ist bei Erwach­se­nen­tau­fen sogar sehr häu­fig der Fall. Was man weder machen muß noch machen soll­te, ist, ein kirch­lich unver­hei­ra­te­tes Paar der­art zu expo­nie­ren. Dar­um geht es. Das schlimm­ste an die­ser Sym­bol­po­li­tik ist denn wohl auch deren Klein­gei­stig­keit. Als wenn man das Gute nicht wert­vol­ler und rein ver­deut­li­chen kann.

  7. „Bischof Fior­del­li wur­de für sei­ne Ver­tei­di­gung der Ehe und für die Erfül­lung sei­ner Bischofs­pflich­ten im März 1958 von einem staat­li­chen Gericht zu einer Geld­stra­fe ver­ur­teilt.“ Was für Bischof! Und was für schä­bi­ge Chri­sten, die ihn vor ein welt­li­ches Gericht zerr­ten! Die Säku­la­ri­sie­rung der Ehe hät­te die Kir­che nie­mals hin­neh­men dür­fen, der Staat kann kei­ne Ehen begrün­den. Die Leh­re der Kir­che ist hier eine der wun­der­schön­sten, eine Freu­de des Glau­bens: http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P59.HTM

  8. In der Tat, es geht um das Kind. Der Arti­kel ver­rennt sich in Ideo­lo­gie und ver­liert Got­tes Kin­der aus den Augen.
    Und zur Fra­ge, was das Signal ist? 1) Der Papst ist zunächst mal ein Prie­ster wie jeder ande­re. 2) Jedes Kind hat ein Recht auf die Tau­fe. 3) Fran­zis­kus öff­net die Kir­che end­lich wie­der jenen, die ihr scha­ren­wei­se den Rücken keh­ren, weil ihr ver­bis­se­nes Insi­stie­ren auf For­ma­li­tä­ten nichts mit der Wirk­lich­keit zu tun hat.
    Gott sei Dank für die­sen Papst.

    PS: „..der Bischof ermahn­te sie sofort, in der Kir­che nicht zu applau­die­ren.“ Da müss­te man gera­de in Ita­li­en aber stän­dig mahnen…

    • Zu 1) Der Papst ist alles ande­re als nur ein ein­fa­cher Prie­ster. Er ist das Bei­spiel für alle ande­ren Prie­ster schlecht­hin. Zu 2) Nie­mand tritt dafür ein, dass die­ses Kind nicht getauft wer­den soll. 3) Wer Sakra­men­te nur als „For­ma­li­tä­ten“ sieht, hat vom katho­li­schen Glau­ben nicht die gering­ste Ahnung.
      Auch nur die Grund­la­gen des katho­li­schen Glau­bens ken­nen­zu­ler­nen ist heut­zu­ta­ge aller­dings schwie­rig. In der „Kon­zils­kir­che“ ist das fast unmöglich.

      • Rich­tig, die Tau­fe vdes Kin­des geht doch vor allen ande­ren Über­le­gun­gen vor. Dem Kind müß­ten dann eben Paten zur Seri­te gestellt wer­den, die die­se Ver­pflich­tung nicht nur auf dem Papier erfüllen.

    • Es geht um Glau­ben und Vor­bild. Ideo­lo­gie ist z. B. die Mei­nung, ein „Recht“ auf Tau­fe zu haben. Dafür gibt es Vor­aus­set­zun­gen. Nie­mand hat ein „Recht“ auf Sakramente.

      1) Der Papst ist zunächst ein­mal der Stell­ver­tre­ter Chri­sti. Außer­dem lau­tet einer sei­ner Titel „Sum­mus Pon­ti­fex Eccle­siae Uni­ver­sa­lis, Ober­ster Prie­ster der Welt­kir­che“. Was er sagt und tut, ist selbst­ver­ständ­lich ein Vor­bild für alle Gläu­bi­gen, beson­ders auch Prie­ster. Wenn er ohne Not bewusst — und ich den­ke, das darf man ihm unter­stel­len — ein Kind eines unver­hei­ra­te­ten Paa­res tauft, dann hat das eine deut­li­che Aussage.

      3) Bit­te schau­en Sie doch ein­mal, was Sie mit For­ma­li­tä­ten mei­nen. Ich habe den Ein­druck, hier wird viel zu schnell das „Kind mit dem Bade aus­ge­schüt­tet“ — neben vie­len Din­gen, die viel­leicht zu rigo­ros gese­hen wer­den und die man locke­rer neh­men soll­te, gibt es auch grund­le­gen­de Glau­bens­wahr­hei­ten — wie z. B. die zur sakra­men­ta­len Ehe — an die man sich unbe­dingt hal­ten muss, um sei­nes eige­nen ewi­gen Lebens wil­len und sei­ner Lie­bes­be­zie­hung zu Christus.

      Zum Applau­die­ren in der Kirche:
      „Wo immer Bei­fall für mensch­li­ches Machen in der Lit­ur­gie auf­bricht, ist dies ein siche­res Zei­chen, daß man das Wesen der Lit­ur­gie gänz­lich ver­lo­ren und sie durch eine Art reli­gi­ös gemein­ter Unter­hal­tung ersetzt hat.“ (Kar­di­nal Ratzinger)

    • Die­ser Papst ist ein Papst der Belie­big­keit, der jedem eine Extra­wurst lie­fert, der danach kreischt, und das alles unter dem Deck­män­tel­chen der Barm­her­zig­keit. Und was ist eigent­lich „ver­bis­se­nes Insi­stie­ren auf For­ma­li­tä­ten“? Sind wir schon soweit, daß wir uns alle den Sün­dern anpas­sen sol­len, die uns einen neu­en Glau­ben zurecht­schnit­zen und zurecht­ba­steln, weil ihre Schwä­che und ihre Faul­heit sie dar­an hin­dern, got­tes­fürch­tig zu leben, sie aber die katho­li­sche Kir­che doch ger­ne im Hin­ter­grund haben wol­len, als hüb­sche, harm­lo­se Deko­ra­ti­on sozu­sa­gen? Denn von Gott, dem Herrn redet ja kei­ner von ihnen, wirk­lich kei­ner, denen geht es nur um das Ambi­en­te und das eige­ne Ego.

    • Kei­nes­wegs geht es um das Kind. Es geht um die Sym­bo­lik. Und die erin­nert mich an den Kar­ne­val im Rheinland:
      http://youtu.be/XonvlkgQv1w
      Die Nach­richt dahin­ter: Es gibt das Heil auch außer­halb der Kir­che. Und die­se Sym­bol­po­li­tik aus­ge­rech­net bei der Tau­fe anzu­brin­gen, ist eine sehr deut­li­che Symbolsprache.

    • Selbst­ver­ständ­lich hat jedes Kind ein Anrecht auf die Tau­fe, wenn die Eltern nicht dage­gen sind und für die christ­li­che Erzie­hung Sor­ge getra­gen wird. Dar­um geht es aber dem Arti­kel nicht! Es geht dar­um, dass katho­li­sche Ehen in aller Öffent­lich­keit mit nicht­ka­tho­li­schen Ehen oder ehe­ähn­li­chen Ver­hält­nis­sen „gleich­wer­tig“ behan­delt wer­den. Und das durch den Papst. Man kann das Kind einen nicht­kirch­lich getrau­ten Ehe­paa­res auch weni­ger „öffent­lich“ gül­tig tau­fen! Dar­um geht’s! (Sie­he mein Bei­trag von gestern.)

    • Ein Recht auf die Tau­fe gibt es nicht. Wir sind hier nicht bei der UNO mit ihrer Ver­kün­dung von Rech­ten, die dann doch oft auf dem Papier ihre erfül­lung finden.
      Die iso­lier­te Tau­fe ohne christ­li­ches Umfeld macht ja auch kei­nen Sinn.

  9. an die die nur auf das Kind gug­gen und den ande­ren Rubri­ken­rei­te­rei unter­stel­len, es wür­de hel­fen den Arti­kel selbst zu lesen, dort steht
    „.…..Die Kir­che hat unehe­li­che Kin­der getauft und das zu allen Zei­ten. Sie hat dabei der Mut­ter oder den Eltern „unan­ge­neh­me“ Fra­gen zu stel­len und sie auf­zu­for­dern, ihre Situa­ti­on zu ord­nen. Eine „Ein­mi­schung“, die sich die Gläu­bi­gen gefal­len las­sen müs­sen, da sie Pflicht der Kir­che ist. Die Kir­che hat das Kind in den Mit­tel­punkt gestellt und ihm das Taufsaka­ment nicht ver­wei­gert. Sie hat die unge­ord­ne­te Situa­ti­on der Eltern aber nicht ins Schau­fen­ster gestellt, weil sie den Treu­en ein Ärger­nis und den Schwa­chen ein fal­sches Vor­bild sein könnte.….“
    Dem ist so und es geht auch gar nicht dar­um, dass der Papst, auch tut, was schon immer und ewig getan wur­de, es geht um das Signal, das wie schon so oft in die­sem Pon­ti­fi­kat sagt „Alle alles sind will­kom­men, und dür­fen Anteil an Gott (weil das sind ja die Sakra­men­te) erhal­ten, ohne Bezah­lung (auch das durch­aus biblisch), nur sol­len all die kei­nes­wegs umkeh­ren, wie es zig mal in der Schrift heißt, nein kei­nes­wegs umkeh­ren sol­len nur die pele­ga­ni­sti­schen Rosen­kranz­zäh­ler, von den pro life Fra­gen beses­se­ne u.s.w.
    Natür­lich gibt es unter den From­men vie­le Selbst­ge­rech­te, aber im Grun­de wird seit dem Kon­zil das Kind mit dem Bade aus­ge­schüt­tet. Man sieht um ein BIld zu brau­chen, das Unkraut das im Blu­men­beet wächst und nun sagt man „Ach das Unkraut ist da wegen der Blu­men, guggt doch mal im Wald, da gibt es das nicht und in der Brom­beer­hecke dort auch nicht, lasst uns nun die Mau­er ein­rei­sen, damit der Wald und die Brom­beer­hecken auch bei uns wach­sen, dann sind wir den Mei­risch los“

    • @ein besorg­ter Christ

      Sehr gut, das Zitat. 

      Dar­aus ergibt sich die Fra­ge: was macht der Papst? — Er stellt die unge­ord­ne­te Situa­ti­on der Eltern ins Schau­fen­ster und gibt den Treu­en ein Ärger­nis und den Schwa­chen ein fal­sches Vorbild.

      • So kann man es sehen, so muss man es sehen. Wir brau­chen kei­ne Weg­wei­ser, die uns in die Irre füh­ren. Die­je­ni­gen, die schon auf dem fal­schen Weg sind, brau­chen dafür kei­ne Sym­pha­tie­be­zeu­gung. Wer wirk­lich hel­fen will, der weist den ein­zi­gen Weg, den es gibt.

  10. Ber­go­glio ist wirk­lich raf­fi­niert. Eine Enzy­kli­ka, in der er schreibt, dass es ihm egal sei, ob Katho­li­ken ihre Kin­der inner­halb oder außer­halb der Ehe zeu­gen, gebä­ren, tau­fen, wird es von ihm nicht geben. Braucht es auch nicht. Das „Signal“ wirkt. Es kommt durch die Medi­en, die er gekonnt benutzt, so an.
    Er ist für alle Welt der offe­ne, mensch­li­che, barm­her­zi­ge Papst. Umso rigo­ro­ser kann er sei­ne ver­meint­li­chen Geg­ner kalt­stel­len, die Kir­che von Tra­di­tio­na­li­sten säu­bern. Wie ein sta­li­ni­sti­scher Kom­mis­sar geht sein Kom­mis­sar Volpi gegen den Orden der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta vor. Das Schick­sal des Ordens­grün­ders P. Manel­li schreit zum Himmel.
    Doch was lese ich bei Wiki­pe­dia? Hin­ter den tra­di­tio­na­li­sti­schen Ordens­män­nern steckt der Lei­ter der tra­di­tio­na­li­sti­schen Pius­bru­der­schaft Ber­nard Fel­lay. Wo die Guten und wo die Bösen sind, steht dem­nach fest.
    Mit sei­ner Beliebt­heit bei den Medi­en hat Ber­go­glio zwei Trümp­fe in der Hand: Er zer­stört den tra­di­tio­nel­len katho­li­schen Glau­ben und lie­fert alle, die noch wider­spre­chen, dem Ruf­mord aus. Ber­go­glio ist gna­den­los. Er kann die Infra­struk­tur der FSSPX nicht zer­stö­ren, sie ist von Rom unab­hän­gig. Aber er kann die FSSPX einer Ruf­mord­kam­pa­gne aus­set­zen, die an die Sub­stanz geht. Wenn sie ihm widerspricht.
    Ber­go­glio tauft das Kind eines Paa­res, das nicht ver­hei­ra­tet ist. Wie offen ist die­ser Papst, wie ver­ständ­nis­voll, wie zuge­wandt. Das wird aller Welt vor­ge­gau­kelt. Doch wehe, wer nicht auf sei­ner Linie liegt. Der Ruf­mord ist ihm sicher. Hier ist eine unheim­li­che Bos­heit am Werk. Das Opfer die­ser Bos­heit sind zur Zeit die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta. Sie wer­den nicht die ein­zi­gen blei­ben. Es sei denn, alle erge­ben sich schweigend.

    • Die Sta­te­gie ist gut erkannt. Der Schul­ter­schluss mit der Welt wird durch sym­pa­thi­sche Gesten, eine beque­me Leh­re ohne sitt­li­che und geist­li­che Anstren­gun­gen bei gleich­zei­ti­ger Ver­teu­fe­lung aller, die die­sen „brei­ten Weg“ der Anpas­sung nicht mit­zu­ge­hen bereit sind, erreicht. So hat man auch den Machtap­pe­rat der Welt, ihre Medi­en, Regie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen, ihre staat­li­che Gewalt auf sei­ner Sei­te. Schwei­gen­des Erge­ben wird den Oppo­nen­ten nichts nüt­zen, sie wer­den gezwun­gen wer­den, dem neu­en Gott Weih­rauch zu streu­en, ihre Über­zeu­gun­gen zu ver­leug­nen und zu ver­ra­ten, erst dann, wenn man ihren Wider­stand gebro­chen hat, wird man ggf. von ihnen ablas­sen. Die Jag­den auf Bischö­fe wie Gro­er, Krenn, Mixa, Tebartz van Elst kön­nen als ein klei­ner Vor­ge­schmack auf das gel­ten, was die ver­stock­te­sten Gege­ner zu erwar­ten haben. Eine regio­nal begrenz­te media­le Hetz­jagd lässt sich unter heu­ti­gen Bedin­gun­gen auch welt­weit gut orga­ni­sie­ren. Ich will hier kei­ne defä­ti­sti­schen Pro­phe­ti­en ver­brei­ten, aber man muss glas­klar und ohne fal­sches Wie­gen in ver­meint­li­chen Sicher­hei­ten die neue Situa­ti­on erken­nen und ver­su­chen, dem, was droht, mög­lichst früh­zei­tig ent­ge­gen­zu­steu­ern. Wenn sich die Tra­di­ti­on aus­ein­an­der­di­vi­die­ren lässt und sich gegen­sei­tig beschimpft, anstatt zusam­men­zu­ar­bei­ten, wenn man sich weg­duckt und den Kopf in den Sand einer ver­meint­li­chen Papst­treue oder einer Wohl­fühlin­sel des Glau­bens steckt, ist schon alles ver­lo­ren. Die FSSPX bean­sprucht eine Füh­rungs­rol­le inner­halb der Tra­di­ti­on, nun, dann soll sie die Ver­ant­wor­tung auch wahr­neh­men, die Eccle­sia Dei Gemein­schaf­ten­nicht nicht als Kon­kur­ren­ten sehen, son­dern auf sie zuge­hen. Die Eccle­sia Dei Gemein­schaf­ten soll­ten, die FSSPX als Ver­bün­de­te und mög­li­chen Zufluchts­ort des Glau­bens wahr­neh­men und die­se Flucht nicht scheu­en, son­dern als Druck­mit­tel gegen­über Rom ein­set­zen. Es gibt nur eine Furcht der Kon­zi­lia­ren, und das ist das Weg­bre­chen wei­ter Krei­se, der offe­ne Kon­flikt. Des­halb will man die Tra­di­ti­on, die unter Bene­dikt auf­blüh­te, läh­men und zer­mür­ben, damit das zu erwar­ten­de Weg­bre­chen der ohne­hin klei­nen Oppo­si­ti­on mög­lichst unauf­fäl­lig und beherrsch­bar und ohne gro­ße zah­len­mä­ßi­ge Ver­lu­ste von­stat­ten geht. Wenn dann die inner­kirch­li­che Oppo­si­ti­on besei­tigt ist, wird man sich der FSSPX wid­men. Nur die mög­lichst brei­te Zusam­men­ar­beit aller katho­lisch Gesinn­ter kann noch Sand in das Getrie­be der auf vol­len Tou­ren lau­fen­den Abbruch­ma­schi­ne­rie streuen.

  11. Nicht der Altar son­dern das was vor, auf und um den Altar geschieht ist es was die Lit­ur­gie ausmacht.
    Wie sag­te Ber­go­glio, „Nie­mand kann sich selbst die Tau­fe spen­den, das muss „JEMAND“ ande­res tun“. „JEMAND ANDERES!? damit kann die Tau­fe Jeder einem Jeden spenden.
    Übri­gens am Ende der Lit­ur­gie in der Six­ti­ni­schen Kapel­le, leg­te Ber­go­glio die rech­te Hand mit ritu­ell gespreiz­ten Fin­gern auf die lin­ke Brust.

  12. Wer einem Kind die Tau­fe ver­wei­gert — wenn dies von den Eltern gewünscht wird — hat die Leh­re Jesus nicht ver­stan­den (Las­set die Kin­der zu mir kom­men !). Die Tau­fe von kirch­lich, unver­hei­ra­te­ten Eltern war ein kla­res Signal an die Tauf­ver­wei­ge­rer unter den Prie­stern — die mei­nen kirch­lich unehe­li­che Kin­der über­haupt nicht tau­fen zu kön­nen bzw. unver­hei­ra­te­te Müt­ter mit einer Tauf­bit­te weg­ge­schickt haben. Da soll sich so in Argen­ti­ni­en zu getra­gen haben und dar­über war unser Papst als Bischof zurecht entsetzt…Giuseppe Nar­di & Co. ver­tre­ten wohl die­se Hard­li­ner-Linie ohne Herz und tie­fen Glau­ben — und wol­len die­se Kin­der lie­ber den Teu­fel überlassen.…..

    „Haben die Wor­te der Schrift über den rech­ten Gebrauch der Sexua­li­tät (Mt. 15,19 u.a.), über die Zunei­gung (Mt 5,25–28, Joh 4,15–16, Mt 19,5–6 u.a.), die Leh­re der Apo­stel über die Ehe und das Gericht Got­tes für die Ehe­bre­cher und Unzüch­ti­gen (Heb 13,4) kei­ne Gül­tig­keit mehr? “

    Wer sagt denn, dass dies nicht für eine von Chri­sten geschlos­se­ne zivi­le Ehe gel­ten kann und soll. .…..auch für ein sog.Konkubinat, selbst zur der Zeit wo das geschrie­ben wur­de war die jüdi­sche Ehe im Grun­de zivil — sakra­men­tal wur­de die­se erst 1276:
    https://www.uni-due.de/imperia/md/content/katheol/miggelbrink/miggelbrink_ehe.pdf

    Es soll zivi­le Ehe­paa­re geben, bei denen dau­ert es 50 Jah­re bis sie sich zur kirch­li­chen Ehe ent­schei­den können.

    • Wir haben aber aktu­ell das Pro­blem, dass die Mehr­zahl der Kin­der, die über­haupt gebo­ren wer­den, unehe­lich sind. Und die­se Ten­denz gilt welt­weit, auch in tra­di­tio­na­li­sti­sche­ren Regio­nen der Welt.
      So sehr es lieb­los ist, sich im Bewusst­sein des eige­nen Recht­t­uns über ande­re zu erhe­ben und es gibt und gab da viel Arro­ganz ohne Fra­ge, so sehr muss man sich der Tat­sa­che stel­len, dass die Ver­hält­nis­se sich in den letz­ten 50 jah­ren auf den Kopf gestellt haben. War es frü­her nor­mal das Kin­der ehe­lich gebo­ren wur­den und man zusam­men­blieb, (auch und wenn da schon immer und ewig die Hor­mo­ne zuge­schla­gen haben) so ist es heu­te nor­mal, eben sich schei­den zu las­sen, abzu­trei­ben, und so zusammenzuleben.
      So sehr man das alles ver­ste­hen kann, so bleibt doch, es ist nicht rich­tig es ist wider Got­tes Wil­len und auch der Papst müss­te mit­ge­kriegt haben, dass die Welt kein Dorf um die Jahr­hun­dert­wen­de, aus einem kom­mu­ni­sti­schen Agit Prop Roman, ist, wo eine Men­ge miss­gün­sti­ger alte Wei­ber, im Ver­ein mit eben­so alten und lüster­nen Män­nern, sich über die gute, lie­be net­te, wohl­tä­ti­ge hüb­sche, Nach­ba­rin, die viiiiiiiel, viiiiel bes­ser ist, als besag­te alte Wei­ber, echauf­fie­ren, nur weil sie ein unehe­li­ches Kind hat.
      Papst Fran­zis­kus hat zuwe­nig Bibel und zuviel Gar­cia Mar­quez gele­sen, möch­te man spöt­tisch feststellen

    • Ich gehe ja auch davon aus, dass getauft wer­den soll. Die eltern gehö­ren also der Kir­che nicht an bzw. sind nur nach staat­li­chem Gesetz ver­hei­ra­tet. Da fragt man sich doch: Was soll die Tau­fe. Selbst, wenn ich mir den Zorn Mit­dis­ku­tie­ren­der zuzie­he: Da sind mir kon­se­quen­te Athe­isten doch lie­ber als die­ses „Sowohl als auch“. Irgend­wie soll­te man sich auch mit der Nischen­funk­ti­on als Kir­che nicht zufrie­den geben. Das sind star­ke Auf­lö­sungs­er­schei­nun­gen. Die Glau­bens­treu­en wer­den sich über kurz oder lang selb­stän­dig zu orga­ni­sie­ren haben bzw. bereits bestehen­den Insti­tu­tio­nen anschlie­ßen müssen.

  13. Hät­te der Papst nicht Kin­der gläu­bi­ger Eltern tau­fen kön­nen ? Wir hat­ten auch ein­mal einen Pfar­rer, der moch­te alle, die nicht in die Kir­che gin­gen. So wur­de sie immer lee­rer. Mir war der weg zur Nach­bar­ge­mein­de zu weit. Als er uns ein­mal glaub­te, brau­chen zu müs­sen, hal­fen wir ihm den­noch mit unse­ren schwa­chen Kräf­ten. Die­se waren aber zu gering.

  14. Zwei­fels­oh­ne will das der­zei­ti­ge Ober­haupt der Kir­che Signa­le, vor allem an die Welt setzen:

    Schluß damit, dass die Kir­che mit Auto­ri­tät gegen die Sün­de spricht und wei­ter in der Kri­tik steht.

    Statt­des­sen nur von die­ser Welt spre­chen, vom Leid der Welt und ihren Pro­ble­men, vom Leid der Menschen,
    Noch bes­ser alles nie­der machen, was hei­lig ist und wer treu zur Kir­che steht und sich am Wort Got­tes orientiert.
    Was für Schein­hei­li­ge! Weg damit, denn die­se Scha­den der Kirche.

    Wozu das Wort Got­tes predigen?
    „Der Unter­schied (zu den Schrift­ge­lehr­ten) sei nicht, dass Jesus etwas Neu­es leh­re, son­dern sei­ne Art, zu lehren.“

    Ein Abge­sang auf das Papst­tum und die Ver­kün­di­gung der Wahrheit.
    Der Mensch wird die Sün­de immer ver­tei­di­gen, die sein Leben für ihn und die Ande­ren akzep­ta­bler macht, und er wird alles tun, um zu ver­kün­den, dass die Höl­le Unsinn sei.

    http://de.radiovaticana.va/news/2014/01/14/papstpredigt:_„scheinheilige_schaden_der_kirche/ted-763912

  15. Naja, man kann einem Kind nicht die Tauf­gna­de ver­wei­gern, weil die Eltern nicht ver­hei­ra­tet sind. Die Medi­en fah­ren so oder so eine kir­chen­feind­li­che Linie und zer­set­zen, wo sie können.

    • Das stimmt grund­sätz­lich, geht aber an der Sache vor­bei. Der Papst hat kei­ne Pfar­rei, er hat somit kei­ne Kin­der zu tau­fen. Er ver­wei­gert noch schenkt er sozu­sa­gen von der Juri­sik­ti­on her. Jene, die er tauft, wer­den eigens aus­ge­wählt und aus Pfar­rei­en ihm zuge­führt. Und da beginnt die Sache zu knacken. Die Tau­fe durch den Papst für ein Kind, ist ein beson­de­res Pri­vi­leg, eine her­aus­ra­gen­de Gna­de für Eltern und Kind. Des­halb ist bei ihm genau zu schau­en, wem er die­se Gna­de gewährt und dar­aus ergibt sich auch das fal­sche Signal durch Papst Fran­zis­kus. Er hat den Glau­ben in Rein­heit zu ver­tei­di­gen und vor­bild­lich zu han­deln und Vor­bil­der den Men­schen zu zei­gen, nicht „Aus­nah­men“. Denn der Mensch neigt eben durch den Sün­den­fall eher zum Schlech­ten als zum Guten. Er ist schwach und jede Aus­re­de ist ihm recht. Des­halb ist das Signal des Pap­stes falsch, auch wenn jeder Pfar­rer zum Wohl des Kin­des so han­deln muß. Der Papst ist aber kein Pfar­rer, auch kein argentinischer.

      • Hier gibt es noch einen Mar­kus, des­we­gen nen­ne ich mich jetzt mal Markus1, um Ver­wechs­lun­gen vorzubeugen. 

        Zur Sache: Du hast recht.

  16. Das Kind kann nichts für die Taten sei­ner Eltern. Dar­um steht ihm eine Tau­fe zu, egal, ob die Eltern ver­hei­ra­tet sind oder nicht.
    Per Mari­am ad Christum

  17. Johan­nes der Täu­fer hat sicher­lich auch nicht vor­schnell gerich­tet. Er hat­te aller­dings den Mut Hero­des zu kri­ti­sie­ren und es hat ihn bekannt­lich den Kopf geko­stet. Er hat Got­tes Wort ver­tei­digt, wo gibt es noch sol­che Prie­ster. Ich war­te schon dar­auf das der Bischof von Rom auf dem Sofa von Wet­ten dass sitzt. Mich über­rascht nichts mehr.

  18. Und zweif­felos befin­den sich in der Höl­le auch untreue Päp­ste, soll­te es wel­che gege­ben haben. Ber­go­glio muss auf­pas­sen, dass er nicht auch dort lan­den wird. Dort kann er dann mit allen abtrün­ni­gen und apo­sta­ti­schen Prie­stern ‚Bischö­fen und Lai­en am Lager­feu­er Brat­wür­ste verkosten…

  19. Ich bin ent­setzt über die Mei­nun­gen die in „katho­li­sches“ über unse­ren neu­en Papst — mei­ner Mei­nung nach ein Segen für die Mensch­heit und erst recht für unse­re Kir­che — ver­öf­fent­licht wur­den. Was ist denn das wich­tig­ste Gebot, das uns von Jesus über­lie­fert wur­de: .….….……DU SOLLST DEINEN NÄCHSTEN LIEBEN WIE DICH SELBST.….….
    Er tauf­te das Kind eines nur stan­des­amt­lich ver­hei­ra­te­ten Paa­res, da regen Sie sich drü­ber auf.
    Wie vie­le Paa­re hei­ra­ten denn heu­te über­haupt noch ?
    In wel­cher Welt leben Sie denn ?
    Ich ken­ne Schwu­le und Les­ben die zusam­men­le­ben und sich herz­lich lie­ben, wel­ches Glück für ein Kind, in einer sol­chen Gemein­schaft ange­nom­men und auf­ge­zo­gen zu wer­den anstatt in einem Wai­sen­haus ein unge­lieb­tes Dasein zu fristen.
    Auch Ihr Wohl­wol­len gegen­über von OPUS DEI kann ich nicht nach­voll­zie­hen. Man soll­te genau hin­hö­ren, was dort auch über das Kon­zil, über PAPST FRANZISKUS u. v. a. m. gesagt wird und sich dann ein Urteil bilden.

    Ich bin froh, zur Gemein­schaft der kath. Kir­che zu gehö­ren, die die Nöte der Men­schen kennt und sich ihrer annimmt und die die FROHE BOTSCHAFT ALLEN MENSCHEN ZUTEIL WERDEN LÄSST.

    • Also erstes dis­kri­mi­nie­ren Sie hier, wer­te Mar­le­ne, das Per­so­nal der Waisenhäuser!
      Zwei­tens ist es kei­nes­wegs so, dass das was sich die Men­schen in die­ser gefal­le­nen Welt aus­den­ken, auch gleich­zei­tig gut ist.
      Nein, das was gut ist muss­te offen­bart wer­den, weil man es von sel­ber nur mit Mühe findet!
      Und dann wür­de mich mal schwer inter­es­sie­ren, unter wel­chen Nöten all die­se nicht kirch­lich ver­hei­ra­te­ten Paa­re lei­den, alles was ich so mit­krie­ge ist ein mili­tan­tes „So wie ich es mache ist es gegen den Kate­chis­mus und das ist gut und ich bin gro­vy und cool udn übri­gens wenn alle so wären wir ich, wäre es noch viel bes­ser und es wird an der Zeit dass die blö­de doo­fe Kir­che das einsieht!“
      Ich frag mich dann zwar immer war­um man von sie ein doo­fen Ver­ein einen Segen will, aber Fakt ist doch, dass es Nöte gibt und die hin­ter der Fas­sa­de „lau­ern“ und gera­de dann wenn die Kir­che laut­stark betont „Hey alles okay, du bist doch soooo toll und wir sooooo rück­stän­dig und wir dan­ken dir, dass du uns das zeigst und des­halb spen­den wir dir die­se archai­schen Ritua­le um dir zu bestä­ti­gen, dass du auf dem rich­ti­gen Weg bist!“
      Genau dann wird das ver­hin­dert was wir alle brau­chen näml­cih die Umkehr.
      Die fro­he Bot­schaft lau­tet näm­lich „Ihr könnt umkeh­ren! Es gibt einen Weg hin ins ver­lo­re­nen Para­dies, zwar ein Kreuz­weg, aber den müsst ihr nicht allei­ne gehe, er Weg ist bereits gebahnt und an den schwie­ri­gen Stel­len mit Gelän­der ver­se­hen, einen Berg­füh­rer gibt es auch!“

      • Kor­rek­tur es soll­te heißen :
        Ich fra­ge mich zwar immer, war­um man von die­sem doo­fen Ver­ein, einen Segen will.…

    • Ich ken­ne Schwu­le und Les­ben die zusam­men­le­ben und sich herz­lich lie­ben, wel­ches Glück für eine Kind.….….…

      Gute Frau, Sie sind alles — nur nicht Katholisch!
      Da haben wir sie wie­der die „guten Früch­te“ des Konzils.

  20. DU SOLLST DEINEN NÄCHSTEN LIEBEN WIE DICH SELBST. Ber­go­gli­os Näch­sten­lie­be und Zärt­lich­keit wird am besten bei sei­nem Umgang mit dem Orden der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta ersicht­lich, für die die­ser Mann wohl ein beson­de­rer Segen ist.
    Ber­go­glio ist ein Segen für die Kir­chen­fein­de, weni­ger für die Kir­che selbst, was man am Jubel ihrer­seits erkennt.
    Per Mari­am ad Christum.

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