„Es braucht eine Genehmigung“ — Franziskaner der Immakulata: Leben unter dem Kommissar

Franziskaner der Immakulata müssen ein genehmigungspflichtiges Leben führen(Rom) „Es braucht eine Geneh­mi­gung.“ Der Brief eines Fran­zis­ka­ners der Imma­ku­la­ta beschreibt das geneh­mi­gungs­pflich­ti­ge Leben, das die Ordens­brü­der füh­ren müs­sen, seit sie kom­mis­sa­ri­scher Ver­wal­tung unter­stellt sind.

Der 1990 auf diö­ze­saner Ebe­ne und 1998 durch Rom aner­kann­te Orden, der ordens­in­tern unter Papst Bene­dikt XVI. vom Neu­en Ritus zum Alten Ritus wech­sel­te und in der Seel­sor­ge nach Vor­ga­be des Pap­stes biri­tu­ell war, steht seit dem 11. Juli 2013 unter kom­mis­sa­ri­scher Ver­wal­tung durch die Ordens­kon­gre­ga­ti­on. Kom­mis­sa­ri­scher Ver­wal­ter ist der Kapu­zi­ner Pater Fidenzio Volpi, „ein geschick­ter und erprob­ter Macht­mensch (der sich zwi­schen den inter­nen Gleich­ge­wich­ten der Supe­rio­ren­kon­fe­renz der männ­li­chen Ordens­ge­mein­schaf­ten Ita­li­en — CISM zu bewe­gen weiß), mit mephi­sto­phe­li­schem Lächeln und schnei­den­der Schlag­fer­tig­keit“, so Mes­sa in Lati­no.

„Wir dürfen unsere eigenen Bücher nicht mehr haben und verbreiten“

In sei­nem Brief beschreibt der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta, daß er vor kur­zem am Sitz des ordens­in­ter­nen Ver­lags Casa Maria­na in Fri­gen­to vor­bei­kam. „Mir klopf­te das Herz. Ich spür­te in mir eine unge­wöhn­li­che Lee­re und Bestür­zung beim Gedan­ken, daß wir nicht mehr für unse­ren eige­nen Ver­lag schrei­ben dür­fen, und nicht ein­mal mehr die Bücher unse­res eige­nen Ver­la­ges in unse­ren Kon­ven­ten ver­tei­len dür­fen.

Ich schaue auf das Haus. Dort drin­nen sind unse­re Bücher. Vie­le davon haben wir selbst geschrie­ben, und noch viel mehr Bei­trä­ge für unse­re Ordens­zeit­schrif­ten: Fides Catho­li­ca, Anna­les Fran­cisca­ni, Immcu­la­ta Media­trix … Vie­le Bücher wur­den von uns aus dem Latei­ni­schen über­setzt, ande­re haben wir aus dem Ita­lie­ni­schen, der am mei­sten im Orden gebrauch­ten Spra­che, in ande­re Spra­chen über­setzt.
Da ist unser Leben drin­nen, Jah­re des Stu­di­ums, von Schweiß und Opfern. Der Apo­sto­li­sche Kom­mis­sar hat ange­ord­net, daß wir sie nicht mehr ver­wen­den dür­fen. Wel­che Sün­de sol­len sie denn dar­stel­len?

Wann hat man noch ein solches Bild gesehen? Bilder vom Leben der Franziskaner der Immakulata, das manchen ein Dorn im Auge war„Es braucht aber eine Genehmigung“

Ich mache mir Mut und kling­le an der Tür. Eine Schwe­ster öff­net und ich bit­te sie um den neu­en lit­ur­gi­schen Kalen­der des Ordens, weil wir im Klo­ster kei­nen erhal­ten haben.
„Ich darf Ihnen kei­nen geben, Pater, Sie wis­sen das. Es braucht eine Geneh­mi­gung“, ant­wor­tet mir die Schwe­ster freund­lich und ver­ständ­nis­voll.
Was soll denn so Sünd­haf­tes am lit­ur­gi­schen Kalen­der sein?
„Es braucht aber eine Geneh­mi­gung.“
Genau, die Geneh­mi­gung.
Von wem?
„Vom Apo­sto­li­schen Kom­mis­sar natür­lich!“

„Unser Leben besteht aus Anträgen um ‚Sondergenehmigungen‘ “

Seit wir unter kom­mis­sa­ri­scher Ver­wal­tung ste­hen, besteht unser Leben aus Anträ­gen um „Son­der­ge­neh­mi­gun­gen“ an den Kom­mis­sar. Sie sind per­sön­lich zu stel­len in schrift­li­cher Aus­fer­ti­gung und haben bei Gewäh­rung aus­drück­lich nur per­sön­li­che Gel­tung.

Es braucht eine Geneh­mi­gung, um die Bücher des ordens­ei­ge­nen Ver­la­ges ordens­in­tern gebrau­chen und wei­ter­ge­ben zu kön­nen. Eine „öffent­li­che Ver­brei­tung“ ist ver­bo­ten.
Es braucht eine Geneh­mi­gung, um die Hei­li­ge Mes­se im über­lie­fer­ten Ritus zele­brie­ren zu dür­fen.
Es braucht eine Geneh­mi­gung, um das Ritua­le Roma­num im Alten Ritus gebrau­chen zu dür­fen.
Es braucht eine Geneh­mi­gung, um das Stun­den­ge­bet im Vetus Ordo fei­ern zu kön­nen.
Es braucht eine Geneh­mi­gung, um bei den Schwe­stern des Ordens die Hei­li­ge Mes­se zele­brie­ren zu dür­fen, sowohl für den Alten als auch für den Neu­en Ritus.
Es braucht eine Geneh­mi­gung, um Tref­fen der Lai­en­ge­mein­schaft des Ordens oder des Drit­ten Ordens durch­zu­füh­ren.
Es braucht eine Geneh­mi­gung, um einen „Tag für Maria“ durch­zu­füh­ren (ein Tag des Gebets, der vom Orden an Wall­fahrts- oder Pfarr­kir­chen durch­ge­führt wird und der allen offen­steht).
Es braucht eine Geneh­mi­gung, um unse­ren Ordens­grün­der auf­su­chen zu kön­nen. Es wird drin­gend abge­ra­ten, einen sol­chen Antrag über­haupt zu stel­len, der fak­tisch ohne­hin nicht geneh­migt wird.
Es braucht eine Geneh­mi­gung, für jed­we­de Initia­ti­ve im Orden.“

Noch mehr Geneh­mi­gun­gen braucht der Ordens­grün­der:
„Unser Ordens­grün­der braucht sogar eine aus­drück­li­che Geneh­mi­gung, um sich im Kran­ken­haus behan­deln las­sen zu kön­nen. Er braucht eine aus­drück­li­che Geneh­mi­gung, um sich von einem Kon­vent in einen ande­ren zu bege­ben. Er wur­de auf der offi­zi­el­len Inter­net­sei­te des Ordens öffent­lich dafür geta­delt, daß er anfangs es gewagt hat­te, den Kon­vent von Ter­a­mo auf­zu­su­chen. In Wirk­lich­keit hat­te der Apo­sto­li­sche Kom­mis­sar sogar die Geneh­mi­gung dazu erteilt.“ Ein zer­mür­ben­der Klein­krieg.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: A Catho­lic Life/Phatmass

46 Kommentare

  1. Eine Pro­be des Gehor­sams. Eine Prü­fung für den Orden.

    Ließ Gott nicht zu dass der gerech­te Iob geprüft wur­de durch den Satan?

    Bleibt stand­haft, ihr habt die Unbe­fleck­te an eurer Sei­te!

      • Als ganz und gar unwich­ti­ge Per­son mit ch-Pass wage ich zu sagen,das sind Nazi­me­tho­den der klas­si­schen Art.ich habe selbst Ver­wand­te in Bue­nos Aires und die berich­te­ten von den vie­len abge­tauch­ten Par­tei­grö­ssen, die dort sehr viru­lent und ein­fluss­reich sind.-soche Sachen wir­ken dämo­nisch in das gan­ze Leben hinein.-zugegeben,auch vor dem Kon­zil hat es sol­che Din­ge in der Kir­che gege­ben-erst Johan­nes XXIII hat damit auf­ge­räumt-da waren oft Kir­chen­kom­mis­sa­re-auch Lai­en- mit höch­sten Fakul­tä­ten aus­ge­stat­tet-die hin­ter­häl­tig und eigen­mäch­tig ver­dien­te Ordens­obe­re-Obe­rin­nen durch will­kür­li­che Denutia­tio­nen absetz­ten-die­se lie­ssen sich heuch­le­risch von den Klö­stern freund­lich aus­hal­ten-beim letz­ten Abschied drück­ten sie lächelnd ein Schrei­ben in die Hand,das dann das nie­der­schmet­tern­de Urteil enthielt.Das sind die Metho­den des Teu­fels zu allen Zei­ten, des Teu­fes der NS Zeit, des Kom­mu­nis­mus, Athe­is­mus etc.
        fugi­te par­tes adver­sae!

    • @bavaria
      Gehor­sam bis in den Tod, das kann es nicht sein. Hier wird der Gehor­sam wirk­lich miss­braucht, um einen Orden zu zer­stö­ren.

  2. Es muss soweit kom­men, dass der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Teil des Ordens und Grün­der erken­nen, dass ihr Gehor­san miss­braucht wird, um ein exem­pla­ri­sches Zer­stö­rungs­werk zu voll­brin­gen, so dass nie­mand zum Gehor­sam ver­pflich­tet ist.

  3. Wer von den bei­den ist mehr zu bedau­ern, der, der meint, er habe das Recht, für alles eine Geneh­mi­gung ein­zu­for­dern oder der, der sich für alles eine Geneh­mi­gung abver­lan­gen läßt?

    Natür­lich ist es für einen Außen­ste­hen­den schwer, die Sache ein­zu­ord­nen, aber es kommt einem doch lang­sam wirk­lich lächer­lich vor, und man fragt sich, war­um die FI das alles mit­ma­chen. War­um sie sich nicht zusam­men­tun und sagen, es reicht.

  4. Das ist also das Rom unter Ber­go­glio: schmie­rig zärt­lich und trie­fend barm­her­zig gegen­über öffent­li­chen Sün­dern, rechts­staat­lich ver­ur­teil­ten Jugend­li­chen, unter­wür­fig gegen­über frem­den Reli­gio­nen und kir­chen­zer­set­ze­ri­schen Irr­leh­rern, aber gegen­über den treue­sten Söh­nen und Töch­tern kalt und unge­recht, Macht miß­brau­chend und kom­pro­miss­los. Es fehlt nur noch, dass man die Fran­zis­ka­ner der Imma­cu­la­ta in einen Gulag sperrt. Und die Welt sieht zu, die Bischö­fe und Kar­di­nä­le sehen zu, die Prie­ster und Gläu­bi­gen sehen zu, ducken sich weg, wie die­ser Volpi von Ber­go­gli­os Gna­den einen Orden tötet. Und die Brü­der selbst ver­hal­ten sich wie Scha­fe, die man zur Schlacht­bank führt. Nomen est omen, kann man da im Hin­blick auf man­che goog­le-Über­set­zun­gen nur sagen!

  5. Es braucht eine Geneh­mi­gung, um das, was ich hier lese, glau­ben zu kön­nen.
    Es braucht kei­ne Geneh­mi­gung, um mir die Fra­ge zu stel­len, war­um die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta kein Gene­ral­ka­pi­tel abhal­ten, dem Bischof von Rom kei­nen Brief schrei­ben, in dem sie ihm erklä­ren, dass der Apo­sto­li­sche Kom­mis­sar Volpi Haus­ver­bot hat, dass sie sei­ne Anord­nun­gen als ungül­tig anse­hen und sich der über­aus zärt­li­chen, barm­her­zi­gen und sanf­ten Lie­be des Bischofs von Rom direkt unter­stel­len.
    Ich kann das nicht mehr glau­ben. Dass der Ordens­grün­der eine Geneh­mi­gung braucht, um sich im Kran­ken­haus behan­deln zu las­sen, hal­te ich für einen üblen Scherz. Das Gan­ze spielt sich doch in Ita­li­en ab oder wo sonst? Oder ver­wechs­le ich Ita­li­en mit Nord­ko­rea?

    • Das alles ist doch nicht auf Volpis Mist gewach­sen. Ber­go­glio selbst hat die Fran­zis­ka­ner zur „Koope­ra­ti­on“ ermahnt, wes­halb also an die­sen schrei­ben und sich ihm unter­stel­len wol­len? Sie unter­ste­hen doch bereits Ber­go­glio und der ist auch der Letz­ver­ant­wort­li­che für die­se glau­bens- und men­schen­ver­ach­ten­de Akti­on. Die­ser Mann macht sich ja total unglaub­wür­dig und lächer­lich. Ein Janus­kopf.

      • Es war Sar­kas­mus, mehr nicht. Die Situa­ti­on ist so bizarr, dass sie als Roman­vor­la­ge für einen wüsten Kir­chen­feind die­nen könn­te. Der schmu­sen­de, die Zärt­lich­keit Got­tes pre­di­gen­de Ber­go­glio und sein Kom­mis­sar Volpi, das sprengt doch jede nor­ma­le Vor­stel­lungs­kraft.

      • Ber­go­glio hat­te offen­bar bereits im Kon­kla­ve ein Glaub­wür­dig­keits­pro­blem.
        Es ist bekannt, daß in der offi­zi­el­len, dem Kar­di­nals­kol­le­gi­um vor­lie­gen­den Kurz­be­schrei­bung sei­ner Vita, umfas­sen­de Sprach­kennt­nis­se, Aus­lands­auf­ent­halt, Dok­to­rat in St. Geor­gen stan­den. Auf die­se berief sich ein eupho­ri­scher K. Leh­mann unmit­tel­bar nach der Wahl, bei einem Tref­fen mit Jour­na­li­sten im Cam­po s. t. und lob­te, sich auf die­se Infor­ma­tio­nen beru­fend, die viel­schich­ti­gen Fähig­kei­ten des neu­en Kir­chen­ober­haup­tes.

        Aber wozu braucht ein Papst Sprach­kennt­nis­se, wozu ein Dok­to­rat in Theo­lo­gie? Eine gera­de­zu sagen­haf­te Demut und Beschei­den­heit soll­ten genü­gen um sei­ne Wäh­ler unter den Kar­di­nä­len zufrie­den­zu­stel­len.

  6. Es gibt den Zeit­punkt, an dem Gehor­sam gegen unge­rech­te Vor­schrif­ten, die sich gegen gött­li­che Geset­ze rich­ten, kei­ne Tugend mehr dar­stellt, son­dern zur Dumm­heit wird.

    Wenn die kirch­li­chen Auto­ri­tä­ten sel­ber nicht bereit sind, sich an gött­li­ches Recht zu hal­ten, und daher unge­rech­te Din­ge befeh­len, die sich gegen gött­li­che Geset­ze rich­ten, muss ihnen nie­mand gehor­chen.
    Es braucht kei­ne Erlaub­nis, die alte Mes­se zu zele­brie­ren, zwei Päp­ste haben erklärt, dass dafür nie­mals eine Geneh­mi­gung erfor­der­lich ist, weil das Zele­brie­ren die­ses Ritus kei­nem Prie­ster jemals ver­bo­ten wer­den kann.
    Genau­so kann kei­nem Men­schen ver­bo­ten wer­den, sich im Kran­ken­haus behan­deln zu las­sen, so ein Ver­bot rich­tet sich direkt gegen das 5. Gebot.

    • Genau­so ist es! Es ist unge­heu­er­lich und men­schen­ver­ach­tend, was hier im Namen Ber­go­gli­os geschieht. Die­ser Mann hat kein Recht, für ertrun­ke­ne Boots­flücht­lin­ge Krän­ze ins Meer zu wer­fen oder sich über einen Kapi­ta­lis­mus zu erei­fern, der tötet, wenn er selbst Men­schen drang­sa­liert und ihnen die Gesund­heit und womög­lich das Leben raubt. Pfui!

  7. Wie könn­ten es die „Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta“ schaf­fen, dass sie wie­der so wir­ken kön­nen wie frü­her?

    Es wür­de nur die Ein­be­ru­fung eines (außer­or­dent­li­chen) Gene­ral­ka­pi­tels genü­gen, mit vor­he­ri­ger Befra­gung aller Ordensmitglieder/innen zu der Fra­ge: Wer ist bereit wegen der Lie­be zu Gott den Herrn, sei­nen Hei­li­gen Wil­len, der Glau­bens­leh­re und der Hei­li­gen Tra­di­ti­on der Einen, Hei­li­gen, Katho­li­schen und Apo­sto­li­schen Kir­che, Ver­hand­lun­gen mit der FSSPX zu füh­ren?

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  8. Kir­chen­aus­tritt jetzt: per ein­ge­schrei­ben Brief. Und einen offen Brief an den Ober­in­tri­gan­ten und Schuft Volpi. Dar­über­hin­aus soll­te man die­sen Volpi und sei­ne Putz­trup­pe öffent­lich kalt­stel­len, und ihre nie­der­träch­ti­ge ARROGANZ vor aller Welt, z.B.Medien-Presse bekannt­ma­chen. Es wird höch­ste ZEIT FÜR EINEN WIDERSTAND.

    • @Leone, einen „Kir­chen­aus­tritt“ kann es nie geben, wir haben nur eine Hei­li­ge Kir­che von unse­ren Herrn Jesus Chri­stus gestif­tet und gegrün­det. WIDERSTAND ja, aber mit ande­ren Mit­teln.

      • @Ecclesia:Welch ande­re Mit­tel schla­gen Sie vor?Einen KIRCHENAUSTRITT KANN ES ABER WOHL GEBEN.Gemeint ist der Aus­tritt aus der Kir­chen­or­ga­ni­sa­ti­on die nur dem NAMEN nach noch Katho­lisch ist.Auch Papst Bene­dikt war und ist die­ser Ansicht.Man bleibt den­noch Katho­lisch.

        • Rich­tig. Wenn ich getauft bin und solan­ge ich Chri­stus und sei­ne hei­li­ge katho­li­sche Kir­che beken­ne bin ich katho­lisch. Ich bin doch nicht ver­pflich­tet dem Kon­zils­geist zu fol­gen der durch die Welt streunt und alle Reli­gio­nen fragt ob sie nicht unse­ren gemein­sa­men Gott gese­hen haben. Außer­dem hat der Gott an dem ich glau­be mir durch sein Wort ver­si­chert das ich auch ohne Bei­trags­zah­lun­gen zu ihm gehö­re.
          Per Mari­am ad Chri­stum.

  9. Ich glau­be, daß es den FI zum Nach­teil wur­de, daß sie mein­ten, sie müß­ten sich durch ein blau­es Orden­s­kleid von dem gewöhn­li­chen Braun der Fran­zis­ka­ner abhe­ben. Wer etwas außer­ge­wöhn­li­ches sein will, der zahlt oft einen hohen Preis, wobei es sich meist um unbe­deu­ten­de Details han­delt, wozu ich die Far­be des Orden­s­klei­des zäh­le. Ich bin über­zeugt, daß sie weni­ger Pro­ble­me hät­ten, wenn sie wie die ande­ren im all­ge­mei­nen brau­nen Fran­zis­ka­ner­ha­bit gehen wür­den. Oder wol­len sie etwas Beson­de­res dar­stel­len, etwas Bes­se­res? Ich glau­be, das ist wohl nicht der Fall, aber es kann so auf­ge­faßt wer­den und daher die Unter­drückung.

    • Liebe/er @M.S., es kann doch wirk­lich nicht sein, dass die Far­be eines Orden­s­klei­des schuld ist, eine Gemein­schaft aus­zu­gren­zen, unvor­stell­bar.

    • M.S. Die hoch­löb­li­chen „Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta“ muss­ten sich anders klei­den, als die Kon­zils­hö­ri­gen Tei­le der „Fran­zis­ka­ner“ den bei vie­len die­ser (und das trifft lei­der auch Groß­teils auf die 3 Orden zu) wird ja das „Hei­li­ge Mess­op­fer aller Zei­ten“ eher in die Kate­go­re­gie „häre­tisch u. schis­ma­tisch“ ein­ge­stuft, und daher wird jeder der die­se wünscht, mas­siv bekämpft. Und vie­le der­je­ni­gen die eben wegen des „Hei­li­gen Mess­op­fers aller Zei­ten“ zu den „Blau­en Fran­zis­ka­nern“ gewech­selt sind, ste­hen nun eben­so schlecht, wenn nicht sogar schlech­ter da, wie vor ihren Wech­sel. Weil eben die­se nun wegen eines unge­rech­ten Gehor­sams vom „Hei­li­gen Mess­op­fer aller Zei­ten“ abge­las­sen haben. Und ich war­te ehr­lich gesagt nur dar­auf, wel­che Eccle­sia DEI Gemein­schaft es als erstes ver­bo­ten wird, (egal durch wen auch immer!) das „Hei­li­ge Mess­op­fer aller Zei­ten“ zu zele­brie­ren, der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus, den Insti­tut Chri­stus König und Hohe­prie­ster, usw. ???

      Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

      • @Armin, nein sie muß­ten sich nicht anders klei­den. Gera­de wenn sie tra­di­ti­ons­treu sein woll­ten, hät­ten sie die klas­si­schen Ordens­far­ben neh­men sol­len. War­um? Weil schwarz, woll­weiß (auch das woll­braun) kei­ne Far­ben an sich sind, son­dern Wer­te, die die Abkehr von der Welt aus­drücken und dem Habit­trä­ger hel­fen, sich zu distan­zie­ren. Mir gefällt die­ses bläu­lich-grau nicht. Was wür­den Sie zB zu blau­en statt schwar­zen Tala­ren sagen?
        Es hat sich nicht von unge­fähr über die Jahr­hun­der­te im Chri­sten­tum eine Ord­nung her­aus­ge­bil­det so wie es in ande­ren Reli­gio­nen eben­falls Ord­nun­gen gibt. Ein indi­scher Sann­ya­sin wür­de nie auf die Idee kom­men statt sei­nem ocker­far­be­nen Sari einen grü­nen oder blau­en anzu­zie­hen.
        Ich sehe kei­nen Sinn in die­ser blau­en Neu­schöp­fung und fin­de es scha­de für die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta, daß sie nicht das wun­der­schö­ne, sehr demü­ti­ge Fran­zis­ka­ner­braun bei­be­hal­ten haben. Pater Pio hat­te es an und all die ande­ren guten Män­ner und Frau­en, die es im Lau­fe der Zeit in dem Orden gab.

        • Die Schi­ka­nen gegen die Fran­zis­ka­ner haben nichts mit der Far­be der Ordens­tracht zu tun. (Im Mit­tel­al­ter waren Far­ben übri­gens teu­er, heu­te sind sie es nicht.) Die ein­zi­ge „Beschul­di­gung“, von der bis­lang zu hören war, ist die des „Kryp­to­lef­eb­vria­nis­mus“.

        • M.S. mir gefällt das blau als Orden­s­klei­dung, Aber im End­ef­fekt geht es ja so und so nicht um Far­ben, son­dern um den Glau­ben und dem „Hei­li­gen Mess­op­fer aller Zei­ten“ den sich die „Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta“ zuge­wen­det haben, und das im Sin­ne sei­ner Hei­lig­keit Papst Bene­dikt XVI und sei­nen Schrei­ben „Summorum Pon­ti­fi­cum“ . Und ich weis wie mas­siv gegen das „Hei­li­ge Mess­op­fer aller Zei­ten“ und die „Blau­en Fran­zis­ka­ner“ im 3 Orden der Fran­zis­ka­ner gehetzt wur­de. Und dort war kein Fun­ke von Barm­her­zig­keit und Näch­sten­lie­be ent­hal­ten.

          Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

    • Dann soll Ber­doglio sagen, ändert das Gewand in braun und gut ist. Das sagt er eben nicht. An dem Gewand kann es nicht lie­gen. So all­mäh­lich wird es immer mehr Brauch, die Schuld nicht dort zu suchen, wo sie ist. Der Orden hat kein Unrecht began­gen. Ber­doglio redet Ori­gi­nal­ton Main­stream von heu­te und han­delt nach den Gepflo­gen­hei­ten des Mit­tel­al­ters jeden­falls im Ergeb­nis.

    • Sie sind „Fran­zis­ka­ner der Imma­cu­la­ta“. Die Imma­cu­la­ta ist die Got­tes­mut­ter. Deren Far­be ist das Blau.
      Im übri­gen gibt es vie­le Orden, vor allem, wenn sie maria­nisch sind, die blaue Orden­s­klei­der haben.
      Das hat nichts damit zu tun, dass Blau als lit­ur­gi­sche Far­be im 16. Jh ver­bo­ten wur­de bzw. nur noch regio­nal ange­wen­det wer­den darf.
      War­um soll­te man wegen einer Far­be, mit der sich auch vie­le ande­re Ordens­leu­te klei­den, so ver­folgt wer­den? Ist das nicht irra­tio­nal?

      • @zeitschnur
        Natür­lich ist das kein Grund für Ver­fol­gung. Aber es genügt manch­mal ein klei­nes unbe­deu­ten­des Detail, daß etwas als Pro­vo­ka­ti­on auf­ge­faßt wird. Ich hät­te es für klü­ger gehal­ten, die FI hät­ten sich auf die inne­re Neu­aus­rich­tung (alte Mes­se, Lehr­tä­tig­keit, Schrei­ben usw) kon­zen­triert und nach außen nicht noch eins oben­drauf gesetzt gegen­über den gewöhn­li­chen Fran­zis­ka­nern. Es geht ja auch um Gemein­sa­mes, so aber ist die Abgren­zung von den ande­ren ohne Not noch grö­ßer gewor­den.

        Ich will mit die­sen Über­le­gun­gen kei­nes­wegs das bru­ta­le Vor­ge­hen eines P. Volpis ent­schul­di­gen. Kei­nes­wegs! Aller­dings ver­mis­se ich ins­ge­samt soweit das ersicht­lich ist, eine gewis­se Klug­heit von Sei­ten des Ordens (zB daß die Dis­si­den­ten so lan­ge mit­ge­schleppt wur­den) Aber was weiß man schon von dem gan­zen Vor­gang? Ich kann mir da kei­nen Reim mehr machen.

        • M.S, Ich kann mir lei­der sehr wohl einen „Reim“ dar­aus machen, In „La Salet­te“ wur­de uns allen Offen­bart, (hier 2 der Kern­aus­sa­gen die­ser Bot­schaft des Him­mels) „Vie­le Ordens­häu­ser wer­den den Glau­ben völ­lig ver­lie­ren und vie­le See­len mit ins Ver­der­ben zie­hen“ und „Rom wird den Glau­ben ver­lie­ren“, in die­sen Sin­ne sind ja auch ande­re kirch­li­che aner­kann­te Erschei­nungs­or­te erfüllt. Und was Glau­ben sie wird einer der den Glau­ben ver­lo­ren hat, dies auch öffent­lich zuge­ben??? Die Kon­zils­kir­che also die „DIE NEUE KIRCHE“ hat zu lan­ge eine völ­lig ver­dreh­ten und sinn­ent­leer­ten Gehor­sam­keit, Näch­sten- Fein­des­lie­be aus­ge­übt, und so die moder­ni­sti­schen Schlan­gen (Miet­lin­ge, Wöl­fe im Schafs­pelz und Hel­fers­hel­fer des aller­nied­rig­sten) in ihr sel­ber hoch­ge­züch­tet und an ihrer Brust sau­gen las­sen, und die­se haben nun eben still und heim­lich das Kom­man­do unter­nom­men und wir­ken nun eben so wie es der Fürst der Welt ihnen befiehlt.

          Ps.: Haben sie schon den Hei­li­gen Papst Pio in sei­ner neu­en Ruhe­stät­te besucht, mei­ne den Frei­mau­rer­tem­pel in dem sein Leich­nam ruht?? Wenn ja dann wis­sen sie ja wie weit die Fran­zis­ka­ner schon Glau­bens­mä­ßig in die Irre geführt wur­den.

          Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen.

        • Man möge mir Ver­zei­hen, habe mit die­sen Wör­tern “ Haben sie schon den Hei­li­gen Papst Pio

          Die Ruhe­stät­te des „Hei­li­gen Pater Pio“ in San Gio­van­ni Roton­do gemeint, in mei­nen Augen nichts ande­res als ein Frei­mau­rer­tem­pel.

          Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

          • Sie haben recht, ein rie­si­ger, häss­li­cher, kal­ter Frei­mau­rer­tem­pel. Ich war dort, habe aber kei­nen Fuß rein­ge­setzt. Zu die­ser Zeit lag aber P. Pio Gott sei Dank, noch in der Kryp­ta der alten Kir­che.

          • Für mich war die­ser scheuß­li­che Kirch­bau bis­her ein Grund, nicht nach San Gio­van­ni Roton­da zu fah­ren und ich fra­ge mich, war­um der Pater Pio das nicht hat ver­hin­dern kön­nen / wol­len?, daß man ihm solch ein Mon­strum hin­baut. Er hat ja zu Leb­zei­ten sol­che Din­ge bekämpft. Aber die­se Fra­ge ist genau­so unsin­nig wie die Fra­ge: war­um hat Gott dies oder das zuge­las­sen? Wir wis­sen es nicht.

    • Es ist nicht das Orden­s­kleid, son­dern viel­mehr der gefähr­li­che theo­lo­gi­sche Tief­gang in der Kon­zils­kri­tik, ihr erfolg­rei­ches tra­di­ti­ons­ori­en­tier­tes pasto­ra­les Kon­zept und eben ihr unauf­hör­li­ches Wachs­tum, wes­halb bei ihnen, als gefähr­lich­sten unter den tra­di­ti­ons­freund­li­chen Orden, die Spitz­hacke zuerst ange­legt wur­de. Wenn man mit denen fer­tig ist, kom­men der Rei­he nach die ande­ren dran. Und sie alle sind in ihrem fal­schen Gehor­sams­ver­ständ­nis wie Scha­fe, haben kein Kon­zept, die­ser Zer­stö­rungs­wut zu bege­ge­nen. Es sei ihnen gesagt: im Gegen­satz zu Jesu Kreu­zes­tod steckt hin­ter die­ser Hin­rich­tung kein gött­li­cher Heils­plan und des­halb könn­te in die­sem Fall der ver­meint­lich auf Gott ver­trau­en­de Gehor­sam, den „Lei­dens­be­cher“ bis zur Nei­ge trin­ken zu wol­len, sogar das Gericht Got­tes nach sich zie­hen!

  10. Kann mir jemand sagen, was mit der Unter­schrif­ten-Peti­ti­on zur Abset­zung von Kom­mis­sar P. Fidenzio Volpi gewor­den ist?

  11. Wenn ich die Flucht in den Sar­kas­mus, die sich in die­sen Zei­ten immer wie­der anbie­tet, bei­sei­te las­se, scheint es mir nicht mehr pri­mär um eine Fra­ge des Gehor­sams, son­dern um eine Fra­ge der Treue zur eige­nen Beru­fung zu gehen.
    Wenn der Ordens­grün­der und sei­ne lei­ten­den Mit­ar­bei­ter über­zeugt sind, sie müs­sen als Orden von innen an der Bekeh­rung Roms, der Kir­che, arbei­ten, und sie kön­nen die Gläu­bi­gen nicht im Stich las­sen, dann müs­sen sie dem Papst bzw. sei­nem Apo­sto­li­schen Kom­mis­sar gehor­chen. Dann müs­sen sie den Weg des Lei­dens, den Weg der Kreu­zes­nach­fol­ge gehen. Wobei das Pro­blem dar­in besteht, dass sie nicht wis­sen, wie lan­ge die­se Prü­fung dau­ert. Wie vie­le Beru­fun­gen in der Zeit ver­lo­ren gehen. Ob der Orden die­sen Angriff über­lebt.
    Weh­ren sie sich, wird es ihnen gehen wie Erz­bi­schof Lef­eb­v­re mit sei­nem Prie­ster­se­mi­nar. Sie wer­den offi­zi­ell aus­ge­grenzt. Sie müss­ten die Bischö­fe der FSSPX bit­ten, ihre Prie­ster zu wei­hen, denn ohne Bischö­fe gibt es kei­ne Prie­ster.
    Ordens­leu­te sind die­sen Weg gegan­gen, Prie­ster- und Frau­en­or­den. Um ihre Beru­fung zu ret­ten.
    Sie sind offi­zi­ell als Orden mit der FSSPX „befreun­det.“ Und von der Amts­kir­che aus­ge­grenzt, ins Ghet­to ver­bannt, weil sie dem der­zei­ti­gen Rom nicht gehor­chen kön­nen, ohne ihrer Beru­fung untreu zu wer­den.
    Bei Ordens­leu­ten geht es zen­tral um die Fra­ge der Beru­fung. Wenn der Platz der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta in der Amts­kir­che ist, müs­sen sie dem Apo­sto­li­schen Kom­mis­sar gehor­chen, um ihrer Beru­fung treu zu blei­ben.
    Erz­bi­schof Lef­eb­v­re stand bei den Prie­ster- und Bischofs­wei­hen vor einer ande­ren Ent­schei­dung: Als Bischof konn­te er nicht taten­los den Ruin des Prie­ster­tums, die Ver­nich­tung des Mess­op­fers hin­neh­men. „Wenn unser Herr mich in mei­ner Todes­stun­de fragt, was hast du mit dei­nen prie­ster­li­chen, bischöf­li­chen Gna­den gemacht, dann möch­te ich nicht die furcht­ba­ren Wor­te aus Sei­nem Mund hören: Du hast mit den ande­ren die Kir­che zer­stört.“
    Die­se Ver­ant­wor­tung trägt der Ordens­grün­der der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta nicht. Er ist „nur“ für sei­nen Orden ver­ant­wort­lich. Er hat sei­ner Beru­fung treu zu blei­ben. Außen­ste­hen­de kön­nen dar­über nicht urtei­len. Nur beten, dass der Wil­le Got­tes gesche­hen möge. Wenn sich der Ordens­grün­der sicher ist, kann ihm der ver­blen­de­te Apo­sto­li­sche Kom­mis­sar Volpi mit sei­nen Unta­ten nichts anha­ben.
    An dem Schmerz über die­se Unta­ten ändert das nichts.

  12. Was Ber­doglio ver­an­stal­tet, ist Mit­tel­al­ter vom Fin­ster­sten. Es ist nur noch pein­lich und sonst nichts. Frei­heit für den Orden!

    • Ber­go­glio ist eben ein abso­lu­ter Herr­scher, der sei­ne päpst­li­chen Voll­mach­ten kom­plett aus­schöpft. Jeder, der nicht nach sei­ner Pfei­fe tanzt und anders denkt als er selbst, wird degra­diert. Die Dezen­tra­li­sie­rung ist nur Schein. In Wahr­heit regiert Ber­go­glio so zen­tra­li­stisch und abso­lu­ti­stisch wie schon lan­ge kein Papst. Wo unter Bene­dikt vie­le sei­ne Sanft­heit und Güte aus­nutz­ten und ihr eige­nes Süpp­chen koch­ten, traut sich das unter dem Abso­lu­ti­sten Ber­go­glio kaum einer mehr. Ein Vati­leaks­skan­dal wäre unter sei­ner Herr­schaft aus­ge­schlos­sen. Und die Medi­en und gro­ße Tei­le kir­chen­feind­li­cher Krei­se hat er auch auf sei­ner Sei­te. Von Demut und Beschei­den­heit bleibt da nicht mehr viel übrig.
      Es gibt zwei mög­li­che Alter­na­ti­ven:
      Ent­we­der Ber­go­glio ist Papst der hei­li­gen katho­li­schen und apo­sto­li­schen Kir­che, der als ober­ster Hir­te sei­ne Scha­fe vor den Wöl­fen ver­tei­digt. Dann ent­lässt er die­sen Schein­chri­sten Volpi und lobt den Orden für sei­ne treue zur Kir­che und stellt ihn als ein Vor­bild für alle Orden dar.
      Oder Ber­go­glio ist der Anti­christ. Dann lässt er den Schein­chri­sten Volpi den Orden bis zur Uner­kennt­lich­keit aus­ein­an­der neh­men und ver­folgt unter einem Schein von Demut und Güte die Tei­le der Kir­che, die noch nicht den Teu­fel inha­liert haben und wo der katho­li­sche Glau­be noch zu Gän­ze sicht­bar ist.
      Ich hof­fe und bete für die erste Alter­na­ti­ve
      Per Mari­am ad Chri­stum

      • Hä? Volpi ist Ber­go­gli­os Kom­mis­sar und Ber­go­glio ermahnt die Fran­zis­ka­ner expli­zit, Volpi zu gehor­chen! Wo sehen Sie in die­sem Dra­ma denn um Him­mels Wil­len noch Alter­na­ti­ven??!!

  13. Ber­go­glio könn­te sagen „Wer bin ich denn der Volpi eine Geneh­mi­gung für sein wüstes Trei­ben aus­stel­len wür­de“. Er folgt doch bestimmt nur sei­nem Gewis­sen und das steht bei jedem Men­schen erst recht bei Volpi über alle Kri­tik.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  14. Die Fran­zis­ka­ner sind erst seit Leo XIII. braun. Vor­her eher grau. Aber es gab zB auch eine vio­let­te Kon­gre­ga­ti­on. Inso­fern ist gegen grau­blau gar nichts ein­zu­wen­den.

  15. Ich fin­de es merk­wür­dig wie auf der Far­be des Ordens­ge­wan­des her­um­ge­rit­ten wird.
    Selbst wenn die FI in braun mit Strick, wie Fran­zis­kus höchst­per­sön­lich gewand­tet wären, hät­te es die glei­chen Fol­gen.
    Es gibt sogar einen neu­en Orden da tra­gen die Schwe­stern einen Jeans­ha­bit, Neu­grün­dung eines Kla­ris­sen­or­dens .
    Die Sache mit den FI ist wohl, dass die sich in dem­sel­ben Gehor­sams­kon­flikt sehen, in dem jeder von uns mehr oder weni­ger steckt.
    Die Sache wäre ein­fach, wenn von ihnen z.B ver­langt wür­de zu steh­len oder zu lügen, das wäre Auf­for­de­rung zur Sün­de und da muss wie­der­stan­den wer­den.
    Aber so wird schi­ka­niert und es ist halt nun mal kei­ne Sün­de im NOvus Ordo zu zele­brie­ren.
    Ich hof­fe ein­fach dass die Brü­der udn Schwe­stern durch­hal­ten, weil irgend­wann ein­mal wird der Spuk vor­bei sein.

  16. Rea­li­stisch betrach­tet gibt es für die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta nur zwei Mög­lich­kei­ten: Ent­we­der sie ord­nen sich wei­ter dem Ber­go­glio-Kom­mis­sar unter, oder sie „flie­gen raus.“ Wie das kir­chen­recht­lich genau geschieht, kann ich jetzt im Augen­blick nicht sagen, aber es wäre die Fol­ge. Volpi ist der Kom­mis­sar Ber­go­gli­os, ihm nicht zu gehor­chen heißt, dem Bischof von Rom nicht zu gehor­chen, sich ihm offen zu wider­set­zen.
    Dann müss­te die­ser Orden, um geweih­te Prie­ster zu bekom­men, die Bischö­fe der FSSPX um die Ertei­lung der Prie­ster­wei­hen bit­ten, sie wür­den kaum einen Sedis­va­kan­ti­sten-Bischof auf­trei­ben wol­len, der ihre Prie­ster weiht. Sie müss­ten sich in loser Form der FSSPX irgend­wie unter­stel­len, denn deren Bischö­fe wer­den nicht wahl­los Semi­na­ri­sten zu Prie­stern wei­hen. Wür­den es die FSSPX- Bischö­fe machen, könn­te Ber­go­glio sie erneut exkom­mu­ni­zie­ren. Sie hät­ten wie­der — für Ber­go­glio — einen Beweis ihres Unge­hor­sams, ihrer schis­ma­ti­schen Ten­den­zen gelie­fert. Das sind ganz klar die Fol­gen.
    Die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta sind — mensch­lich gespro­chen — in der Fal­le. Inner­halb der Kir­che sind sie dem Papst aus­ge­lie­fert. Jeder „Unge­hor­sam“ kann bestraft wer­den, Ber­go­glio kann jedem Bischof ver­bie­ten, die jun­gen Fran­zis­ka­ner-Semi­na­ri­sten zu wei­hen.
    Es gibt, rea­li­stisch gese­hen, nur zwei Mög­lich­kei­ten: Die­ses Kreuz zu tra­gen in der Hoff­nung, dass der näch­ste Papst ein Ein­se­hen hat,oder den Aus­schluss. Wur­den die­sen Fran­zis­ka­nern nicht „kryp­to-lef­eb­vria­ni­sche Ten­den­zen“ unter­stellt von Ber­go­glio selbst? Wenn sie sich wider­set­zen, haben sie nur noch die FSSPX-Bischö­fe. Und einen Ber­go­glio, der die Exkom­mu­ni­ka­ti­ons­keu­le schwingt.
    Eine drit­te Mög­lich­keit sehe ich nicht, doch ich las­se mich gern kor­ri­gie­ren.

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