Falscher Gehorsam und die „Rehabilitierung“ Teilhard de Chardins im „Osservatore Romano“

Der Osservatore Romano, Teilhard de Chardin und der falsche Gehorsam(Rom) Vor weni­gen Tagen erschien ein Auf­satz, mit dem der Ver­such unter­nom­men wird, den fran­zö­si­schen Jesui­ten Teil­hard de Char­din zu reha­bi­li­tie­ren. Das ver­nich­ten­de Urteil der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on gegen den Theo­lo­gen wird dabei ver­harm­lost und als „umstrit­ten“ abge­tan. Der Arti­kel erschien nicht in irgend­ein­der Tages­zei­tung, son­dern im Osser­va­to­re Roma­no. Wie steht es daher um die Fra­ge des Gehor­sams? Ist die­sem Arti­kel zu fol­gen und sind sei­ne The­sen, unter Beru­fung auf das Tag­blatt des Vati­kans, sogar zu vertreten? 

 

Der Hei­li­ge Tho­mas von Aquin nahm zwi­schen Gehor­sam und Unge­hor­sam eine kla­re Grenz­zie­hung vor. Recht­mä­ßi­ger Gehor­sam als Tugend defi­nier­te er in der Sum­ma Theo­lo­giae (II-II, q. 104–195), dabei nennt er zwei Grün­de, wes­halb ein zum Gehor­sam Ver­pflich­te­ter sei­nem Vor­ge­setz­ten kei­nen Gehor­sam schul­den könnte.
Der erste Grund ist eine Anwei­sung durch eine noch höhe­re Auto­ri­tät. Dazu ver­weist der Hei­li­ge auf Aus­füh­run­gen von Petrus Lom­bar­dus: Wenn der Kai­ser etwas befiehlt, Gott aber das Gegen­teil, müs­se man Gott gehor­chen, ohne auf den Kai­ser zu achten.
Der zwei­te Grund ist, wenn der Vor­ge­setz­te sei­nem Unter­ge­be­nen etwas zu Berei­chen befiehlt, in denen er ihm gar nicht unter­steht. Tho­mas von Aquin fol­gert dar­aus, daß die Men­schen in den inne­ren Beweg­grün­den des Wil­lens allein Gott Gehor­sam schulden.

Die Kräfte, die das neue Pontifikat entfacht

Der Osser­va­to­re Roma­no ver­öf­fent­lich­te in sei­ner Aus­ga­be vom 29. Dezem­ber 2013 den lan­gen Auf­satz „Ich stu­die­re die Mate­rie und fin­den den Gei­ste“ von Mau­ri­zio Gron­chi, der dar­in das Den­ken von Pierre Teil­hard de Char­din reha­bi­li­tiert und damit den berühm­ten Moni­tum der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on gegen den fran­zö­si­schen Jesui­ten vom 30. Juni 1962 zu annul­lie­ren ver­sucht. Grund­sätz­lich besteht kei­ne Pflicht dem Stand­punkt einer Tages­zei­tung zu „gehor­chen“, auch nicht einer katho­li­schen Tages­zei­tung. Doch beim Osser­va­to­re Roma­no lie­gen die Din­ge etwas anders, da es sich nicht um irgend­ei­ne Tages­zei­tung han­delt. Gegrün­det auf Anwei­sung des Seli­gen Pius IX., han­delt es sich dabei um die ein­zi­ge Tages­zei­tung, die im Vati­kan­staat gedruckt wird.

Der Chef­re­dak­teur wird direkt vom Papst ernannt. Die Tages­zei­tung ist zwar nicht offi­zi­el­les Organ des Hei­li­gen Stuhls, aber immer­hin offi­ziö­ses. Es bringt logi­scher­wei­se die Mei­nung des Hei­li­gen Stuhls zum Aus­druck. Natür­lich haben die Redak­teu­re in den Berei­chen Kul­tur, Poli­tik und Wirt­schaft grö­ße­ren Hand­lungs­spiel­raum. Die­se Frei­heit wäre jedoch Ver­füh­rung zum Irr­tum, wenn auf den Sei­ten des Osser­va­to­re Roma­no Arti­kel ver­öf­fent­licht wür­den, die dem Glau­ben der Kir­che, dem kirch­li­chen Lehr­amt und der Tra­di­ti­on widersprechen.

Rehabilitierungsversuch von Teilhard de Chardin wider die offizielle Verurteilung

Im kon­kre­ten Fall geht es aller­dings nicht nur um eine rein hypo­the­ti­sche Über­le­gung. Der Arti­kel mit der Reha­bi­li­tie­rung von Teil­hard de Char­din hat auch sei­ne posi­ti­ve Sei­te: er bie­tet Anlaß, die Gren­zen des Gehor­sams auf­zu­zei­gen. Soll­te jemand mei­nen, viel­leicht aus dem Wunsch nach treu­en Gehor­sam gegen­über Papst Fran­zis­kus und dem Osser­va­to­re Roma­no, den The­sen des Autors fol­gen zu müs­sen, dann soll­te er auch wis­sen, daß er damit gegen den 1962 vom Seli­gen Johan­nes XXIII. aus­ge­spro­che­nen Moni­tum ver­stößt. Eine offi­zi­el­le Erma­hung, die nach wie vor ihre vol­le Gül­tig­keit hat.

Die Sache ist so offen­sicht­lich, daß der Jour­na­list es offen zugibt und selbst den Moni­tum der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on abdruckt, ihn aber als „umstrit­ten und schmerz­lich“ bezeich­net. Wer aber einem sol­chen Urteil folgt, spricht nicht nur eine belie­bi­ge Mei­nung aus, son­dern wider­setzt sich in Wirk­lich­keit dem päpst­li­chen Lehr­amt. Der Moni­tus lau­tet: „Bestimm­te Wer­ke von Pater Pierre Teil­hard de Char­din, ein­schließ­lich eini­ge post­hu­me, wer­den ver­öf­fent­licht und fin­den nicht gerin­ges Wohl­wol­len. […] in phi­lo­so­phi­scher und theo­lo­gi­scher Hin­sicht erkennt man klar, daß die genann­ten Wer­ke gefähr­li­che Zwei­deu­tig­kei­ten und auch schwe­re Irr­tü­mer ent­hal­ten, die die katho­li­sche Glau­bens­leh­re beleidigen.“

Die Ermah­nung des Hei­li­gen Offi­zi­ums vom 30. Juni 1962 wur­de offi­zi­ell im Amts­blatt des Hei­li­gen Stuhls (Acta Apo­sto­li­cae Sedis 54, Jg. 1962, S. 526) ver­öf­fent­licht. Am 1. Juli des­sel­ben Jah­res folg­te auch eine kom­men­tier­te Ver­öf­fent­li­chung im Osser­va­to­re Roma­no.

„Autor auf dem Weg der Apostasie“

Doch das Lehr­amt der Kir­che gefällt dem Autor Mau­ri­zio Gron­chi nicht, der Teil­hard de Char­din über den grü­nen Klee lobt und dabei „die Leser sogar in die Irre führt“ (Cor­ris­pon­den­za Roma­na), indem er Urtei­le gegen den Jesui­ten unvoll­stän­dig zitiert oder aus dem Zusam­men­hang reißt. Laut dem Autor sei das Den­ken des Fran­zo­sen nicht häre­tisch, son­dern habe besten­falls „eini­ge Schwä­chen und Schwie­rig­kei­ten“. Von „gefähr­li­chen Zwei­deu­ti­gen und schwer­wie­gen­den Irr­tü­mern“ ist bei Gron­chi kei­ne Rede. In einem Arti­kel des Osser­va­to­re Roma­no wird ein Doku­ment des kirch­li­chen Lehr­am­tes, erlas­sen von der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on mit Zustim­mung des Pap­stes, als „umstrit­ten und schmerz­lich“ bezeich­net. „Damit beschrei­tet der Autor bereits den Pfad der Apost­asie“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na. Dazu noch das über­schweng­li­che Lob für das, was vom Lehr­amt aus­drück­lich ver­ur­teilt wurde.

Der Autor erhebt damit den Anspruch, das Lehr­amt der Kir­che kor­ri­gie­ren zu wol­len und tut dies aus den Sei­ten der offi­ziö­sen Tages­zei­tung des Vati­kans. Teihard de Char­din, der die Erb­sün­de leug­net und die Unter­schei­dung zwi­schen Mate­rie und Geist, ver­tre­te, so Gron­chi, kei­ne „schwer­wie­gen­den Irr­tü­mer“, son­dern nur tole­ra­ble „Schwä­chen und Schwierigkeiten“.

Wie kam der Artikel in den Osservatore Romano?

Die Hin­ter­grün­de sind unklar, wie es mög­lich wur­de, daß Gron­chi sei­nen Auf­satz im Osser­va­to­re Roma­no pla­zie­ren konn­te. Tat­sa­che ist, daß er ein Bei­spiel dafür dar­stellt, wo der Gehor­sam zum „Unge­hor­sam“ ver­pflich­tet: Wer dem kirch­li­chen Lehr­amt treu sein will, der muß die am 29. Dezem­ber von Gron­chi im Osser­va­to­re Roma­no ver­öf­fent­li­chen The­se zurückweisen.

Mau­ri­zio Gron­chi ist Prie­ster der Diö­ze­se Pisa, Pro­fes­sor für Chri­sto­lo­gie an der Theo­lo­gi­schen Fakul­tät der Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät Urba­nia­na in Rom und Con­sul­tor der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on.

Text: CR/Giuseppe Nardi
Bild: Osser­va­to­re Roma­no (Screen­shot Montage)

22 Kommentare

  1. Dan­ke für die­sen inter­es­san­ten Arti­kel. Dar­an kann man able­sen wie die Mehr­hei­ten im Vati­kan aussehen.
    Den Osser­va­to­re Roma­no habe ich schon vor Jah­ren abbestellt.

  2. (…) „Alle die­se Refor­men haben in der Tat dazu bei­getra­gen und wir­ken wei­ter an der Zer­stö­rung der Kir­che, dem Ruin des Prie­ster­tums, an der Ver­nich­tung des hei­li­gen Meß­op­fers und der Sakra­men­te, am Ver­schwin­den des reli­giö­sen Lebens, an dem NATURALISTISCHEN UND TEILHARDISTISCHEN Unter­richt in den Uni­ver­si­tä­ten, Prie­ster­se­mi­na­ren, in der Katechese, “ (…)
    (Aus­zug aus dem Mani­fest vom 21. 11. 1974 von Erz­bi­schof Lef­eb­v­re. Rudolf Krä­mer-Bado­ni, Revo­lu­ti­on in der Kir­che, S. 117). Her­vor­he­bung von Zeitlos.
    Ich darf dar­auf hin­wei­sen: Schon 1974 klag­te Erz­bi­schof Lef­eb­v­re den natu­ra­li­sti­schen und teil­har­di­sti­schen Unter­richt in den Uni­ver­si­tä­ten, Prie­ster­se­mi­na­ren an.
    Wäh­rend des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils wur­de Teil­hard wenn nicht offi­zi­ell, dann äußerst wirk­sam inof­fi­zi­ell reha­bi­li­tiert. Sein Gedan­ken­gut fand Ein­gang in Kon­zils­do­ku­men­te, auch wenn er nicht aus­drück­lich zitiert wurde.
    Es ist nur noch ent­setz­lich: Der Mann war schon damals gei­stes­ge­schicht­lich über­holt. Alex­an­der Mit­scher­lich, lan­ge Jah­re Direk­tor des Sig­mund-Freud-Insti­tuts in Frank­furt, sprach bereits Ende der 1960er Jah­re ver­ächt­lich vom „Göt­zen Fort­schritt“, an den Teil­hard de Char­din und in sei­nem Gefol­ge Hen­ri de Lub­ac, Karl Rah­ner u.a. so fel­sen­fest glaub­ten. Die­se „Theo­lo­gen-Schu­le“ macht im Grund das Erlö­sungs­han­deln Jesu Chri­sti über­flüs­sig. Und es ist in der Ver­kün­di­gung der nach­kon­zi­lia­ren katho­li­schen Kir­che höch­stens noch ein Randthema.
    Im Grun­de öff­net Fran­zis­kus den­je­ni­gen die Augen, die nie die Rea­li­tä­ten der nach­kon­zi­lia­ren Kir­che wahr­ha­ben woll­ten. Mit irgend­wel­chen Her­me­neu­ti­ken, die eine Kont­nui­tät behaup­ten, die es nicht gibt, fuch­telt er nicht herum.
    Die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. könn­te mit einem ganz ande­ren Selbst­be­wusst­sein auf­tre­ten. War­um ist es der­zeit so wenig wahr­nehm­bar? Vor vier­zig Jah­ren hat ihr Grün­der klar erkannt und aus­ge­spro­chen, wel­chen Weg die nach­kon­zi­lia­re Kir­che geht.
    Er hat­te damals recht und heu­te. In dem Erneue­rungs­tau­mel, in dem sich die Kir­che 1974 befand, gehör­te ein sehr gro­ßer Scharf­blick, gepaart mit einem tie­fen Glau­ben, dazu, die kirch­li­che Lage rea­li­stisch zu beschrei­ben. Heu­te gibt es kei­nen Ent­schul­di­gungs­grund mehr, an den alten Illu­sio­nen festzuhalten.

    • @Zeitlos
      Ich umar­me Sie im Geiste !

      Vie­len Dank fuer den intel­li­gen­ten Beitrag.
      Genau­so wird naem­lich ein Schuh aus der groess­ten Kata­stro­phe in der Kir­chen­ge­schich­te, naem­lich Vati­ka­num II !
      Die Kir­che ist ver­deckt, aber bis in die Fun­da­men­te ver­a­en­dert wor­den, mit aria­nisch-pro­te­stan­ti­schen Gedankengut !

      Satans „Kate­chis­mus“ lautet :
      Mehr­heit ist Wahrheit
      Ich glau­be nur was ich sehe
      The­se — Anti­the­se = Synthese

      Chri­stus ist hoech­stens noch guter Mensch im Sin­ne Bud­dahs, Moham­meds oder ande­rer cha­ris­ma­ti­scher Per­so­en­lich­kei­ten der Weltgeschichte.
      Chri­stus hat Bischof Leb­fe­v­re erwa­ehlt, sich die­sem „Wahn­sinn“ entgegenzusetzen.
      FSSPX IST der letz­te Rest Katho­li­zis­mus den es noch gibt, evtl. noch ein paar gedul­de­te Eccle­sia Dei Gemein­schaf­ten, oder eini­ge weni­ge Prie­ster, Bischoe­fe und Lai­en, die man aller­dings auf ver­schie­den­ste Wei­se mund­tot gemacht hat.
      Papst Bene­dikt hat wegen sei­nes ueber­ra­gen­den Intel­lekts die­se Situa­ti­on erkannt und den Hei­land um Ver­ge­bung gebe­ten, weil die­ses Kreuz fuer einen Men­schen nicht mehr zu tra­gen ist.
      Der jet­zi­ge Vor­sit­zen­de der roemi­schen Kar­di­nae­le (fael­sch­li­cher­wei­se „Papst“ genannt) zeigt uns gera­de allen ganz offen, wie die Kir­che wirk­lich tickt.
      Es ist das ticken einer Zeit­bom­be, die irgend­wann explo­diert, weil Chri­stus sei­ner nicht ewig spot­ten laesst.
      Nur, wie­vie­le See­len haben die­se Moder­ni­sten bis dahin dem Satan zugefuehrt ?
      Hilf Maria es ist Zeit, hilf Mut­ter der Barmherzigkeit !

  3. Ein Wis­sen­schaft­ler muß schon frei sein, auch tol­le und wider­sprüch­li­che Über­le­gun­gen anzu­ge­hen. Ob das aller­dings wirk­lich bezüg­lich eines fun­dier­ten Moni­tum ange­mes­sen ist, das sehe ich hier nicht. An der­art her­vor­ge­ho­be­ner, öffent­li­cher, gar — im Bei­trag wird dies zutref­fend kate­go­ri­siert — offi­ziö­ser Stel­le hat so etwas NICHTS zu suchen.

  4. Der Feind hat die Zita­del­le erobert.
    Wie in der natio­na­len und inter­na­tio­na­len Poli­tik, so seit eini­ger Zeit auch in der Kir­che Chri­sti gibt es unter­schied­li­che Ent­schei­dungs­räu­me oder ‑ebe­nen. Da sind im Vor­der­grund die ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Orga­ne. An deren Schlüs­sel­stel­len konn­ten sich jedoch Leu­te posi­tio­nie­ren mit einer frem­den Loya­li­tät gegen die Obe­ren der Geheim­or­ga­nisia­to­nen, deren Mit­glie­der sie sind. Die wirk­li­chen Ent­schei­dun­gen fal­len in Geheim­sit­zun­gen einer straff orga­ni­sier­ten Befehls­py­ra­mi­de und wer­den über eige­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­li­ni­en an die jeweils unter­ge­ord­ne­ten Logen­mit­glie­der trans­fe­riert. Es sind letzt­lich weni­ge Hand­voll Leu­te, die die gro­ßen Geschicke der Mensch­heit diri­gie­ren, und die­se Leu­te sind Instru­men­te Satans, des Für­sten die­ser im Argen lie­gen­den Welt, der die Spit­ze der Pyra­mi­de ausmacht.
    Der Feind hat die Zita­del­le erobert, und nur noch hie und da, von ein­zel­nen Per­so­nen und klei­nen Grup­pen, wird Wider­stand gelei­stet. Es wird Zeit, dass der Wider­stand sich sam­melt. Wann wird der erste Kar­di­nal, wann wird der erste Diö­ze­san­bi­schof end­lich den Mut haben, sei­nen Mund zu öffnen.

  5. Teil­hard de Char­din war nicht nur ein Irr­leh­rer, son­dern auch ein ganz ordi­nä­rer Betrü­ger, was inzwi­schen sogar außer­halb der Kir­che bekannt ist. Im Buch eines Gerichts­me­di­zi­ners (Wil­liam Map­les, „Kno­chen­ge­flü­ster“) ist nach­zu­le­sen, daß Teil­hard de Char­din archäo­lo­gi­sches Mate­ri­al gefälscht hat — was natür­lich der Unter­maue­rung sei­ner dem Glau­ben und gesun­den Men­schen­ver­stand hohn­spre­chen­den evo­lu­tio­ni­sti­schen The­sen die­nen sollte. 

    „Ich stu­die­re die Mate­rie und fin­de den Geist“, lau­tet die Über­schrift des Osser­va­to­re Roma­no. Tref­fen­der wäre: „Ich mani­pu­lie­re die Mate­rie solan­ge, bis sie mei­nen Ideen entspricht.“ 

    Nach­dem man gegen­wär­tig in Rom die drin­gend not­wen­di­ge apo­lo­ge­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit den Irr­tü­mern der Zeit für weni­ger wich­tig hält, tre­ten offen­sicht­lich die Schar­la­ta­ne auf den Plan. Will man aus dem Osser­va­to­re ein Witz­blatt machen?

  6. Der Jesu­it Teil­hard de Char­din, Autor zahl­rei­cher Bücher, hat­te zu Leb­zei­ten nie­mals die Auto­ri­sie­rung erhal­ten, sei­ne Wer­ke zu ver­öf­fent­li­chen, in wel­cher er sei­ne phi­lo­so­phi­sche und reli­giö­se Kon­zep­ti­on ent­wickelt hat­te , die mit der christ­li­chen Welt­an­schau­ung unver­ein­bar war. 1926 wur­de ihm die Lehr­erlaub­nis ent­zo­gen. Sei­ne Schrif­ten stan­den auf dem Index oder es wur­de durch den Hei­li­gen Stuhl das Impri­matur ver­wei­gert. 1933 ord­ne­te Rom sei­ne Ent­fer­nung aus Paris an.

    II. Vati­ca­num -
    Am 18. Novem­ber fand die ach­te öffent­li­che Sit­zung statt, die Kard.Lercaro als „die schön­ste und am mei­sten begei­stern­de Sit­zung des gan­zen Kon­zils“ bezeich­ne­te. Pater de Lub­ac eröff­ne­te die Pro­zes­si­on der Kon­ze­le­bran­ten mit dem Hei­li­gen Vater, und Msgr. Cama­ra wähn­te in ihm Teil­hard de Char­din zu erblicken. In sei­nem peri­odi­schen Rund­brief schrieb Cama­ra: „Ich ver­si­che­re Ihnen, wenn Teil­hard noch auf Erden weil­te — in Chi­na oder den USA oder an einem ande­ren Exils­ort — so hät­te ihn Papst Johan­nes als Exper­ten kom­men las­sen, und gestern hät­te er mit Paul VI. kon­ze­le­briert. Am 16. Okto­ber hat­te de Lub­ac in der Gro­ßen Aula der Domus Mariae, die von Kon­zils­vä­tern, jun­gen Prie­stern und Ordens­leu­ten gefüllt war, über „Teil­hard de Char­din als Schü­ler des hl. Pau­lus“ gespro­chen und die Auf­fas­sung geäu­ßert, dass sich in der Idee des kos­mi­schen Chri­stus sei­nes fran­zö­si­schen Mit­bru­ders die Les­art des hl. Pau­lus über das Wort Got­tes wie­der­fin­de, wel­ches „her­ab- und hin­auf­ge­stie­gen ist, um alle Din­ge zu erfüllen“.
    De Lub­ac lern­te Teil­hard zu Beginn der 20er Jah­re ken­nen, der einen ent­schei­den­den Ein­fluss auf sein Den­ken ausübte. 

    Papst Fran­zis­kus sag­te kürz­lich in einem Inter­view, de Lub­ac sei sein größ­tes Vor­bild! — Ein Skandal!

  7. Der soge­nann­te Char­di­nis­mus ist doch schon längst überholt.
    Es gibt kei­ne Evo­lu­ti­on des Men­schen, nach­dem er ein­mal auf­ge­tre­ten ist.
    es gibt Geschich­te, das schon, er gibt Erkennt­nis, die auch wie­der ver­ges­sen wird, oder auch nicht, das schon.
    Aber der Mensch von heu­te ist genau der Glei­che wie der Mensch, damals als Ägyp­ten noch jung war.
    Wir leben und den­ken natür­lich kom­plett anders, als unse­re Vor­fah­ren, aber es hat sich Geschich­te ereig­net, aber kei­ne inne­re Evo­lu­ti­on des Menschen.
    Und selbst wenn man davon aus­geht, dass die Men­schen im Lau­fe der 10.000 oder auch 100.000 Jah­re oder so, seit dem sie den Gebrauch von Feu­er und Werk­zeug gelernt haben, irgend­wie anders gewor­den sind, so sind sie doch nicht chri­stus­ähn­li­cher geworden.

    Teil­hard de Char­din, der ja für viel Unru­he gesorgt hat, hat am Ende sei­ner from­men, wegen Kin­der­läh­mung zeit­le­bens ans Bett gefes­sel­ter und von ihm a) bedau­er­ter udn b) wegen ihrer kindlichen,klassischen Fröm­mig­keit nicht ernst genom­me­nen Schwe­ster geschrie­ben „Ich glau­be du hast das bes­se­re Leben gelebt.
    Will hie­ßen, Teil­hard de Char­din hat es wohl am Ende sei­nes Lebens ein­ge­se­hen, da muss der Osser­va­to­re nicht jetzt anfan­gen ihn wegen sei­ner Feh­ler zu loben.

  8. @Vitus
    Sie haben de Lub­ac zitiert, und zwar ein­deu­tig. Der Ein­fluss Teil­hard de Chardins auf das Den­ken pro­gres­si­sti­scher Kon­zils­vä­ter ist unbe­strit­ten, sie haben es durch Ihr Zitat ver­deut­licht. De Lub­ac wan­del­te in sei­nen Spuren.
    „Im Herbst 1949 hat­te mir Alfred Läpp­le das viel­leicht bedeu­tend­ste Werk von Hen­ri de Lub­ac „Katho­li­zis­mus“ in der mei­ster­haf­ten Über­set­zung von Hans Urs von Bal­tha­sar geschenkt.…Aus einer indi­vi­dua­li­stisch und mora­li­stisch ver­eng­ten Wei­se des Glau­bens her­aus führ­te Lub­ac sei­ne Leser wie­der ins Freie eines wesent­lich sozi­al, im Wir gedach­ten und geleb­ten Glau­bens, der eben als sol­cher sei­nem Wesen nach auch Hoff­nung war, die Geschich­te als gan­ze berühr­te und nicht nur dem ein­zel­nen pri­va­te Selig­keit ver­hieß.“ (Joseph Kar­di­nal Ratz­in­ger, Aus mei­nem Leben, S. 69).
    Ehe Hen­ri de Lub­ac das Vor­bild von Papst Fran­zis­kus wur­de, war er das Vor­bild von Bene­dikt XVI., bzw. des Theo­lo­gie­stu­den­ten Joseph Ratz­in­ger, der sich stets zu sei­nem Vor­bild bekannte.
    Für Ratz­in­ger ist fast typisch: Wenn er vom Glau­ben spricht, ver­wischt er oft die Gren­ze zur Hoff­nung. Was ein kla­rer Ver­stoß ist gegen die katho­li­sche Dok­trin. Dann befin­det sich die Kir­che auf dem Weg zur Wahr­heit im Lau­fe der Geschich­te, das Dog­ma ent­hält nicht mehr eine unwan­del­ba­re Wahr­heit, son­dern ist rela­tiv, dem Lauf der Geschich­te anzupassen.
    Es darf nicht ver­schwie­gen wer­den: Die recht­gläu­bi­ge katho­li­sche Kir­che hat­te immer zu kämp­fen mit Enge, mit Lega­lis­mus, mit einem pha­ri­säi­schen Lei­stungs­den­ken. Unser Herr Jesus Chri­stus kämpft beson­ders in den syn­op­ti­schen Evan­ge­li­en stän­dig gegen die­se Ein­stel­lung der From­men sei­ner Zeit. Wäre es nur Sei­ne Aus­ein­an­der­set­zung in der Ver­gan­gen­heit gewe­sen, wür­den uns die Evan­ge­li­en nur histo­risch inter­es­sie­ren, sie wären nichts ande­res als eine Vor­la­ge für das Dog­ma, für unser Glau­bens­le­ben heu­te wären sie bedeu­tungs­los. In der FSSPX ist die­se Ver­en­gung deut­lich zu spü­ren. Der Blick auf die hei­li­ge Mensch­heit Jesu, wie sie uns beson­ders in den syn­op­ti­schen Evan­ge­li­en begeg­net, wie not­wen­dig ist er.
    Kommt die­ser Blick zu kurz, dann rich­tet sich die geleb­te Fröm­mig­keit über­mä­ßig auf die aller­se­lig­ste Jung­frau, dann wer­den eben immer wie­der Wei­hen voll­zo­gen und gefor­dert, dann neh­men Pri­va­tof­fen­ba­run­gen in der Ver­kün­di­gung und der Fröm­mig­keit über­hand, dann wird noch immer die Unter­ord­nung der Frau unter den Mann gefor­dert. So bedrückend und ein­engend das ist, es ist heilbar.
    Der Weg in die Häre­sie, in den Glau­bens­plu­ra­lis­mus der nach­kon­zi­lia­ren Kir­che führt in die Zerstörung.

    • Ja das eines sind „Sün­den die nur auf dem Acker der Fröm­mig­keit wach­sen“ das ande­re ist die Zer­stö­rung des Ackers, weil man das UNkraut nicht haben will und damit auch die Frucht ausrottet.
      Sehr gute Analyse

      • @zeitlos
        Vol­le Zustim­mung. Die Gefahr der Enge gibt es natür­lich. Aber es ist sicher leich­ter, einen engen Strumpf fall­wei­se zu wei­ten als einen zu weit gestrick­ten Strumpf, der kei­ner­lei Halt mehr gibt, in Form zu brin­gen. Letz­te­res haben wir heute. 

        „…im Wir gedach­ten und geleb­ten Glau­bens, der eben als sol­cher sei­nem Wesen nach auch Hoff­nung war, die Geschich­te als gan­ze berühr­te und nicht nur dem ein­zel­nen pri­va­te Selig­keit ver­hieß.“ (Joseph Kar­di­nal Ratz­in­ger, Aus mei­nem Leben, S. 69).

        Ist das nicht die Ursa­che dafür, daß aus dem pro mul­tis ein „für alle“ wur­de? Hat nicht der ein­zel­ne sei­nen Glau­bens­weg zu gehen oder gibt es eine Gruppenseligkeit?

        • @M.S.
          Es gibt kei­ne „Grup­pen­se­lig­keit“, um Ihren Gedan­ken­gang fort­zu­füh­ren.. Wir ste­hen als Ein­zel­ne vor unse­rem Rich­ter, um in der Gemein­schaft der Hei­li­gen die hl. Drei­fal­tig­keit zu loben, zu schau­en, um ewig selig zu wer­den. Wir brau­chen die Gemein­schaft in und mit der Kir­che hier auf Erden, um die­ses Ziel errei­chen zu kön­nen. Kein inner­welt­lich mora­li­scher Fort­schritt im Lauf der Geschich­te bringt uns die­sem Ziel näher.
          Unser Herr ist für alle Men­schen gestor­ben, doch das ent­bin­det uns nicht von der Ent­schei­dung, sein Erlö­sungs­han­deln anzu­neh­men, oder — ent­setz­lich — uns zu ver­wei­gern. Doch es war Bene­dikt XVI., der das „pro mul­tis“ wie­der ein­füh­ren woll­te. Er bleibt wider­sprüch­lich. Sein Fort­schritts­glau­be und sein Sinn für Tra­di­ti­on sind wohl für ihn typisch.
          Um auf die FSSPX zu kom­men: Ich kann nur für mich spre­chen. Sie hat als ein­zi­ge tra­di­tio­nel­le Prie­ster­bru­der­schaft den Glau­ben voll­um­fäng­lich bewahrt, wenn davon aus­zu­ge­hen ist, dass der Glau­be nicht nur zu ver­kün­di­gen, son­dern auch gegen Irr­tü­mer, gegen mög­li­che Häre­si­en zu ver­tei­di­gen ist.
          Ich bin dem deut­schen Distrik­t­o­be­ren sehr dank­bar, dass Pius X. nicht nur im Janu­ar-Mit­tei­lungs­blatt im Zen­trum steht, son­dern auch im Lau­fe des Jah­res. Das ist die Stär­ke der FSSPX : Sie hat die­sen star­ken Schutz­pa­tron, die­sen vor­bild­li­chen hei­li­gen Papst Pius X. Und der Grün­der, Erz­bi­schof Lef­eb­v­re, ist für mich eine geist­li­che Autorität.
          Mit die­sem Schutz­pa­tron, mit die­sem Grün­der, kann sich die FSSPX immer wie­der erneu­ern, mög­li­che Eng­füh­run­gen über­win­den. Davon bin ich überzeugt.

    • Eine katho­li­sche Frau ist kei­ne Eman­ze. Was haben Sie für ein Pro­blem mit der Unter­ord­nung der Frau unter den Mann? Es gibt in einer guten Katho­li­schen Ehe dies­be­züg­lich über­haupt kei­ne Pro­ble­me. Das wird mir auch immer wie­der von kath. Ehe­paa­ren bestä­tigt. Man soll­te doch vor­her prü­fen, wem man das Jawort gibt. Wer einem Des­po­ten die Hand reicht, sich dann „bedrückt und ein­ge­engt“ fühlt, ist dafür selbst verantwortlich.
      Eph 5,22

      Ord­net euch ein­an­der unter in der Furcht Chri­sti, die Frau­en ihren Män­nern wie dem Herrn! Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie Chri­stus das Haupt der Kir­che ist, Er, der Erlö­ser sei­nes Lei­bes. Wie jedoch die Kir­che sich Chri­stus unter­ord­net, so sol­len es auch die Frau­en den Män­nern gegen­über in allem tun. Ihr Män­ner, liebt eure Frau­en, wie auch Chri­stus die Kir­che geliebt und sich selbst für sie dahin­ge­ge­ben hat.….
      So sol­len auch die Män­ner ihre eige­nen Frau­en lie­ben wie ihren eige­nen Leib. Wer sei­ne Frau liebt, liebt sich selbst.…

      Der Wil­le des Herrn geschehe!

      • @Vitus
        Erz­bi­schof Lef­eb­v­re hat in sei­nen Büchern, und die mei­sten in deut­scher Spra­che dürf­ten in mei­nem Besitz sein, gera­de mal eine hal­be Sei­te die­sem spe­zi­el­len The­ma gewid­met. In sei­nem Buch „Brief an die rat­lo­sen Katholiken.“
        Wenn sich sei­ne Prie­ster dar­an hal­ten, wer­de ich zu dem The­ma nichts mehr sagen.

        • Prie­ster haben null Ahnung von einer Ehe, da sie ja zöli­ba­tär leben. Sie erle­ben Ehe­paa­re nur mit­tel­bar, wer­den mit den Pro­ble­men kon­forn­tiert, die sie selbst nie erlebt haben. Idea­li­sti­sche Sicht­wei­se einer Ehe ist da kontraproduktiv. 

          Jedes Ehe­paar muss sich arran­gie­ren, da hel­fen alt­her­ge­brach­te schö­ne Wor­te nicht viel weiter.

          • blö­des Argument:
            ein Onko­lo­ge muss auch nicht Krebs gehabt haben um ihn the­ra­pie­ren zu kön­nen und ein Frau­en­arzt war auch noch nie schwan­ger und der Kin­der­arzt hat schon längst ver­ges­sen wie er sich als Kind gefühlt hat und die gan­zen Leu­te die im Bereich der Geron­to­lo­gie arbei­ten sind auch noch nicht alt gewe­sen und ein Son­der­schul­päd­ago­ge hat immer­hin stu­diert und war nie lern­be­hin­dert und und und

          • @Mim
            Ihre Auf­fas­sung tei­le ich nicht. Sie wider­spricht auch jeder Erfahrung.
            @Vitus
            Sie sind intel­li­gent genug, um zu ver­ste­hen, was ich geschrie­ben habe.

  9. Eine der besten Ana­ly­sen des Den­kens von Teil­hard de Char­din fin­det sich im Anhang von „Das tro­ja­ni­sche Pferd in der Stadt Gott“ von Diet­rich von Hil­de­brand: Teil­hard de Chardins neue Reli­gi­on. „… nach dem Lesen eini­ger Wer­ke Teil­hards wur­de ich mir der kata­stro­pha­len Kon­se­quen­zen sei­ner phi­lo­so­phi­schen Ideen und der abso­lu­ten Unver­träg­lich­keit sei­ner Theo­lo­gie-Fik­ti­on (wie sie Eti­en­ne Gil­son bezeich­net) mit der Christ­li­chen Offen­ba­rung und der Leh­re der Kir­che völ­lig bewusst.“
    http://document.kathtube.com/8736.doc

  10. Viel Rich­ti­ges wur­de schon zum Besten gege­ben. Wur­de schon dar­auf hin­ge­wie­sen, dass ein gewis­ser Kar­di­nal Ratz­in­ger, der ein­mal Papst Bene­dikt XVI. wer­den soll­te, mit sol­chen Aktio­nen wie jetzt mit die­sem Arti­kel, total ver­leug­net wird? Ihn gab es nicht. Sein Pon­ti­fi­kat war wohl ver­ge­bens. Und wenn man bedenkt, dass die­ser geschun­de­ne Mensch noch unter den Leben­den weilt, zuse­hen muss, ja sogar mit­spie­len muss, kann man nur trau­rig fra­gen: wie heißt die­se­ses Intri­gen­spiel? Viel­leicht „Kein Blatt Papier zwi­schen uns“.

    • Aber bekommt S.H. nicht das, was er gesät hat? Wie­so ist Bene­dikt denn zurück­ge­tre­ten nach­dem er ein Kar­di­nals­kol­le­gi­um zusam­men­ge­stellt hat, dass dann Herrn Ber­go­glio zum Sum­mus Pon­ti­fex erhob?

  11. Das ist völ­lig krank.

    @Mariahilfer
    hat ganz recht, es han­delt sich beim Teil­har­dis­mus um „Theo­lo­gy-Fic­tion“. Eigent­lich ist es pure Gno­sis. Ganz aber­wit­zig, gänz­lich unka­tho­lisch und gegen den Ver­stand gerich­tet. Teil­hard half mit, die Semi­na­re und Klö­ster zu lee­ren. Wie Mala­chi Mar­tin in Hosta­ge to the Devil schreibt, half er auch mit, daß der Dämon in Prie­ster ein­drin­gen konnte.

    Aus­ge­rech­net die­ser Irr­leh­rer soll reha­bi­li­tiert wer­den? Was bringt das Ber­go­glio-Pon­ti­fi­cat noch an ver­rück­ten Dingen?

    Im übri­gen muß sich der Jesui­ten­or­den, ohne­hin in einem schlim­men Zustand, end­lich von sei­nen Irr­leh­rern wie Teil­hard, K. Rah­ner, de Lub­ac, Edouard Dha­nis und ande­ren, end­gül­tig und glaub­wür­dig distan­zie­ren. Sonst wird die Socie­tas Iesu den Weg des abge­fal­le­nen Apo­stel gehen.

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