Santa Maria Maggiore: Messe im Alten Ritus abgeschafft – Appell der Gläubigen an den Papst

Santa Maria Maggiore: nach 14 Jahren Meßfeier im Alten Ritus unterbrochen. Appell der Gläubigen an Papst Franziskus mit der Bitte um Wiederzulassung(Rom) An der Päpst­li­chen Basi­li­ka San­ta Maria Mag­gio­re wur­de seit dem Hei­li­gen Jahr 2000 an jedem ersten Sams­tag im Monat eine Hei­li­ge Mes­se im über­lie­fer­ten Ritus zele­briert. In der Basi­li­ka, die als Mut­ter­kir­che aller Mari­en­kir­chen gilt, liegt der Hei­li­ge Papst Pius V. begra­ben, nach dem die außer­or­dent­li­che Form des Römi­schen Ritus manch­mal auch als Mes­se des Hei­li­gen Pius V. genannt wird. „Die vie­len Gläu­bi­gen, Prie­stern und Ordens­leu­ten so kost­ba­re Meß­fei­er im ver­eh­rungs­wür­di­gen alten römi­schen Ritus wur­de plötz­lich vom Erz­prie­ster der Basi­li­ka, Kar­di­nal San­tos Abri­ly Castel­lo been­det“, so Chie­sa e post-con­ci­lio.

In der Basi­li­ka wird das Mari­en­gna­den­bild Salus Popu­li Roma­ni auf­be­wahrt und ver­ehrt, das Papst Fran­zis­kus bereits mehr­fach besuch­te, zuletzt erst vor weni­gen Tagen.

Der Spa­ni­er San­tos Abril y Castel­lo gehör­te dem Diplo­ma­ti­schen Corps des Vati­kans an, in dem er bis 2011 dien­te, unter ande­rem auch von 2000 bis 2003 als Apo­sto­li­scher Nun­ti­us in Argen­ti­ni­en. Im Novem­ber 2011 ernann­te ihn Papst Bene­dikt XVI. zum Erz­prie­ster der Patri­ar­chal­ba­si­li­ka San­ta Maria Mag­gio­re und im Febru­ar 2012 zum Kar­di­nal. Als sol­cher nahm er im März 2013 am Kon­kla­ve teil. Papst Fran­zis­kus bestä­tig­te ihn als Mit­glied der Bischofs­kon­gre­ga­ti­on.

In Santa Maria Maggiore zelebrierten Franziskaner der Immakulata

Zele­briert wur­de die Hei­li­ge Mes­se im Alten Ritus von den Fran­zis­ka­nern der Imma­ku­la­ta. Ihnen wur­de die Zele­bra­ti­on in der außer­or­dent­li­chen Form des Römi­schen Ritus von der Ordens­kon­gre­ga­ti­on mit Zustim­mung von Papst Fran­zis­kus unter­sagt. Eine der zahl­rei­chen Fol­gen ist die Ein­stel­lung der Meß­fei­er in der Basi­li­ka, da der zustän­di­ge Erz­prie­ster kei­nen Ersatz zuläßt.

Der Coe­tus Summorum Roma­no rich­te­te ein Bitt­ge­such an Papst Fran­zis­kus, die Hei­li­ge Mes­se im Alten Ritus an der päpst­li­chen Basi­li­ka wie­der­her­zu­stel­len. Der Coe­tus betont in sei­nem Schrei­ben, nicht auf die Fra­ge der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta ein­ge­hen zu wol­len. Sein Anlie­gen sei jenes der Gläu­bi­gen, die nun ohne Meß­fei­er sind. Am ver­gan­ge­nen 4. Janu­ar wur­de erst­mals seit vier­zehn Jah­ren am ersten Sams­tag des Monats nicht mehr die Hei­li­ge Mes­se im Alten Ritus zele­briert. „Wir kön­nen nicht ver­ste­hen, wie die Hei­li­ge und Gött­li­che Lit­ur­gie, die mit dem Motu pro­prio Ihres gelieb­ten Vor­gän­gers für die Welt­kir­che frei­ge­ge­ben wur­de, Gegen­stand einer sol­chen pasto­ra­len Aus­gren­zung sein kann“, so der Coe­tus.

Gläubige an den Papst: „Auch wir sind ausgegrenzte und verachtete Peripherie“

Die Gläu­bi­gen appel­lie­ren an Papst Fran­zis­kus als „Peri­phe­rie“, die „aus­ge­grenzt“ und „ver­ach­tet“ wer­de. „Unse­re ‚Peri­phe­rie‘ der Gläu­bi­gen, aus­ge­schlos­sen und oft sogar igno­riert wenn nicht sogar ver­ach­tet, weint und klagt wegen die­ser Aus­gren­zung einer direk­ten Apo­sto­li­schen Tra­di­ti­on, die von Bene­dikt XVI. mit dem genann­ten Motu pro­prio bestä­tigt wur­de“, heißt es im Schrei­ben der Gläu­bi­gen.

Die Gläu­bi­gen äußern ihre Hoff­nung, daß sie bei Papst Fran­zis­kus „lie­be­vol­les Ver­ständ­nis“ für ihr Anlie­gen fin­den, da ihm die Basi­li­ka San­ta Maria Mag­gio­re „ja beson­ders kost­bar“ sei. „Der erste Sams­tag im Monat ist der lie­ben­den Ver­eh­rung der Hei­li­gen Jung­frau Maria gewid­met zur Süh­ne für die vie­len Schmä­hun­gen, die lei­der jeden Tag ihrem Unbe­fleck­ten Her­zen zuge­fügt wer­den“, so der Coe­tus in sei­nem Brief an Papst Fran­zis­kus.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Mes­sa in Lati­no

52 Kommentare

  1. Rich­tig­stel­lung
    Die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta ver­se­hen an St. Maria Mag­gio­re den Sakri­stan­dienst.
    Die hei­li­ge Mes­se am ersten Sams­tag im Monat wird von einem Prie­ster des Insti­tuts Chri­stus König zele­briert, wie aus fol­gen­der Web­site her­vor­geht:

    http://www.icrsp.org/Apostolats/apostolats-europe.php?apostolat=Rome
    Basi­li­que papa­le Sain­te-Marie-Majeu­re
    Le 1er same­di du mois, Mes­se à 11h.
    Rens­eig­ne­ments au [+39].06.66.24.922 ou à pio.ix@icrsp.org.

    Unter http://www.pro-missa-tridentina.org/heilige-messen/index.htm
    gibt es Links zu Listen für Meß­or­te und ‑Zei­ten für den außer­or­den­li­chen Ritus im deutsch­spra­chi­gen Raum sowie für Rom und Jeru­sa­lem und ande­re Län­der.

      • Lie­ber Gis­bert,

        es kann aber sein, dass die Anga­ben auf der von Ihnen ver­link­ten Sei­te nicht (mehr) aktu­ell sind. Ich habe eben dort einen Mess­ort ent­deckt, an dem die hl. Mes­se in der ao Form (lei­der) nicht mehr gefei­ert wird.

    • Es gibt nur e i n e, alt­ehr­wür­di­ge Hei­li­ge Mes­se aller Zei­ten im ordent­li­chen Ritus!!!
      Außer­or­dent­lich — das kön­nen Sie getrost ver­ges­sen.

  2. Ich kann die­ses krie­che­ri­sche Demuts­ge­tue der Anhän­ger der Alten Mes­se ein­fach nicht mehr ertra­gen. Wie­so BITTET hier irgend­je­mand den Papst die Mes­se im „alten Ritus“ wie­der­her­zu­stel­len!? Wie­so bit­ten Gläu­bi­ge Prie­ster, ihre Kir­chen zur Ver­fü­gung zu stel­len!? Wie­so bit­ten Gläu­bi­ge den Bischof ihrer Diö­ze­se, dass er ihnen regel­mä­ßi­ge Mess­fei­ern in die­ser und jener Kir­che gestat­te!? ES IST IHR R E C H T!!!!!! Und wenn die­se Prie­ster, Bischö­fe oder Kar­di­nä­le oder auch der Papst es ihnen ver­bie­ten will, die alte Mes­se zu fei­ern oder zu besu­chen, dann ver­ge­hen sie sich an die­sem Recht und sind RECHTSBRECHER und sie ver­ge­hen sich am HEIL DER SEELEN, dem ober­sten Rechts­prin­zip der Kir­che. Wenn der Papst die Mess­fei­ern ver­bie­ten will, dann muss er, wenn er den Mut hat, die­ses Recht aus­drück­lich auf­he­ben, dass mit dem Motu pro­prio Summorum Pon­ti­fi­kum jedem Gläu­bi­gen und Prie­ster den unge­hin­der­ten und frei­en Zugang und Gebrauch der „alten Mes­se“ aus­drück­lich ein­räumt. Wer hier devot um sein Recht bet­telt, der bestärkt die anma­ßen­den Rechts­bre­cher nur in ihrem Wahn, sie hät­ten hier irgend­et­was zu erlau­ben. Der muss sich dann auch nicht wun­dern, wenn er unter­ge­but­tert und sein Recht mit Füßen getre­ten wird. Selbst Schuld, kann ich da nur noch sagen!

    • Klei­ner Tipp noch am Ran­de: wie wär’s denn mal mit einer Kir­chen­be­set­zung aus Pro­test!? Wenn der Rechts­bre­cher das Recht beugt, dann ist der, dem sein Recht vor­ent­hal­ten wird, auch nicht mehr an das Recht gebun­den und er muss Mit­tel und Wege fin­den, sein Recht durch­zu­set­zen. Schrei­ben an die Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei kann man getrost ver­ges­sen. Selbst ist der Gläu­bi­ge, Gott steht ihm bei und sei­ne Waf­fe ist der Rosen­kranz!

        • Selbst­ver­ständ­lich schlie­ße ich mich den Auf­fas­sun­gen an, dass die Hei­li­ge Mes­se von Pius V nach wie vor gül­tig ist. Ich bin total gegen die Reform­wut, die zur­zeit im Vati­kan herrscht. Es ist eine ver­hee­ren­de Sache, wie die Kir­che immer mehr zer­stört wird. Die Hei­li­ge Mes­se aller Zei­ten zu ver­bie­ten?! Ja, was ist denn das? Die Kir­che ist Braut Chri­sti. Soll den Glanz des Him­mels wie­der­spie­geln! Dadurch, dass man die ech­te hei­li­ge Mes­se stän­dig bekämpft, zeigt, dass eine ande­re Theo­lo­gie gelehrt wird. Denn: Theo­lo­gie sowie Hei­li­ge Mes­se hän­gen untrenn­bar zusam­men! Es ist eine Schan­de, was in Rom alles nach dem V II gedul­det, sogar unter­stützt wird! Katho­li­sche Kir­che: Wohin geht Dein Weg?! Alle gläu­bi­gen Katho­li­ken wer­den immer mehr seit dem VII des kost­ba­ren Glau­bens­schat­zes beraubt.
          Ich bin unbe­dingt dafür, dage­gen beim Vati­kan ein­zu­tre­ten. Ret­tet die Katho­li­sche Kir­che zum Heil aller Gläu­bi­gen!

    • Mit Aus­nah­me des letz­tes Sat­zes ist Ihnen voll recht zu geben (denn „schuld“ im stren­gen Sinn ist der Petent ja nicht).

      Die Gläu­bi­gen haben das Recht auf die Mes­se, Punkt!

      Das „krie­che­ri­sche Demuts­ge­tue“ ist hier tat­säch­lich völ­lig depla­ziert.

    • Grund­sätz­lich muss ich Ihnen recht geben, hicest­ho­die, Sie spre­chen mir gera­de­zu aus dem Her­zen.
      Doch wel­che Alter­na­ti­ve haben die Anhän­ger der Alten Mes­se? Sie sind nicht nur ohne Lob­by, die Medi­en neh­men von ihnen kei­ne Notiz. Ber­go­glio kann durch sei­ne Leu­te mit ihnen machen, was er will. Das neue­ste Vati­can-Maga­zin, die Hoch­glanz-Postil­le kon­ser­va­ti­ver Katho­li­ken, sieht kei­ne wesent­li­chen Unter­schie­de zwi­schen Bene­dikt XVI. und Fran­zis­kus. Gestern war­fen sie sich für Bene­dikt XVI. ins Zeug, heu­te jubeln sie kri­tik­los Fran­zis­kus zu. Das Schick­sal der Anhän­ger der Alten Mes­se inter­es­siert die kon­ser­va­ti­ven Katho­li­ken nicht.
      Krie­chen oder sich der Zer­schla­gung anheim­ge­ben, eine ande­re Mög­lich­keit haben sie der­zeit nicht.

      • @zeitlos
        Was mir beim Vati­can Maga­zin schon gleich zu Beginn auf­fiel, war, daß es eine Hoch­glanz-Postil­le ist. Ein über­trie­be­ner Ästhe­ti­zis­mus. Eine ein­sei­ti­ge Wahr­neh­mung und Dar­stel­lung des Pon­ti­fi­ka­tes Bene­dikts.

        Jetzt ist es eben Fran­zis­kus, der auch ganz wun­der­ba­re Hoch­glanz­bil­der abgibt. Der neue­ste Titel: er küßt ein Baby.

    • Mir geht es genau­so. Die­se alte Höf­lich­keits­spra­che ver­steht heu­te kei­ner mehr, und sie ist auch nicht nötig. War­um nicht nor­mal reden. Über die Anre­de „Hoch­wür­dig­ster Herr Bischof“ lachen die doch nur. Und mit Recht! Jeder spürt, daß es heu­te in der Nach­kon­zils­kir­che kei­ne hoch­wür­dig­sten Leu­te mehr gibt, es han­delt sich um Beam­te. War­um dann nicht die Anre­de Sehr geehr­ter Herr Bischof. Die­ses dümm­li­che Gesäu­sel wäre frü­her echt und pas­send gewe­sen, als es noch ech­te Bischö­fe im Sin­ne von Vätern gab. Heu­te drückt sich dadurch nur eine Welt­fremd­heit und Unter­wür­fig­keit aus, die kei­ner mehr ernst nimmt. Und damit wer­den die Bitt­stel­ler mit einer Hand­be­we­gung weg­ge­wischt.
      — „im ver­eh­rungs­wür­di­gen alten römi­schen Ritus“ — „Ihres gelieb­ten Vor­gän­gers..“ Das kann man auch ker­ni­ger sagen.

      • Im übri­gen ist die­ses Gesäu­sel in den mei­sten Fäl­len noch dazu heuch­le­risch. „Hoch­wür­dig­ster Herr Bischof … unter­tä­nigst Ihr“ usw. — und bei­de Sei­ten kön­nen sich nicht rie­chen. Das ist kei­ne gute Art. Schlei­mer­tum, selbst für einen guten Zweck ist vom Übel.

        Ich glau­be, es ist an der Zeit, daß der­je­ni­ge, dem der alte Ritus wirk­lich, auf­rich­tig ein Anlie­gen ist, das über eine schö­ne Ästhe­tik hin­aus­geht, sich berech­tigt füh­len darf, ruhig for­dernd und selbst­be­wußt an die zustän­di­gen Ämter her­an­zu­tre­ten.

        Der jet­zi­ge Papst macht einen Pat­zer nach dem ande­ren, es muß dau­ernd geflickt und nach­ge­bes­sert wer­den. Das geht äußerst auf die Ner­ven und es schwächt die gan­ze Kir­che. Ja, man muß ihm klar sagen, wie das ankommt. Mit kla­ren Wor­ten, deut­lich, mutig. Eine Katha­ri­na von Sie­na wüß­te, was ihr dazu ein­fie­le.
        Hl. Katha­ri­na von Sie­na bit­te für uns.

        • Die­se Herrn soll­ten schon mit Ihren tra­di­tio­nel­len Titeln ange­re­det / ange­schrie­ben wer­den. 1. Weil die Anre­de nicht der Per­son, son­dern dem Amt gilt und 2. kann es die­sen geist­li­chen Kra­wat­ten­trä­gern nicht scha­den, wenn Sie an ihren Wei­he­grad erin­nert wer­den

    • Mit der recht­li­chen Sei­te haben Sie zwei­fel­los Recht. Aller­dings nützt einem das rein gar nichts. Ich ver­su­che seit Jah­ren in Nürn­berg eine eini­ger­ma­ßen fami­li­en­freund­li­che Rege­lung zu erhal­ten. Der­zeit gibt es dort nur zwei Mal im Monat eine Mes­se am Sonn­tag um 19:00 Uhr. Dazu kommt noch die unglück­li­che Situa­ti­on, dass die Stadt zwi­schen den Bis­tü­mern Bam­berg und Eich­stätt geteilt ist. Also eine Men­ge Zustän­dig­kei­ten.
      Eigent­lich wäre mein näch­ster Schritt einen Ein­ga­be in Rom gewe­sen. Aber ich glau­be, das kann ich jetzt auch ver­ges­sen.

    • Was Sie hier anspre­chen, fra­ge ich mich schon lan­ge. Ich bin ganz Ihrer Mei­nung. Was soll die­se ewi­ge „Bet­te­lei“? Wir haben das Recht auf die ordent­li­che Hl. Mes­se im alten Ritus, Punkt, basta!!

    • Völ­lig rich­tig. Ihr Eccle­sia Dei Leu­te müsst wirk­lich auf­wa­chen! Schließt euch zusam­men, orga­ni­siert euch, schart euch um die Speer­spit­ze im Kampf für den Glau­ben und die über­lie­fer­te Lit­ur­gie — um die FSSPX.

      Damit ist gemeint, ihr sollt euch end­lich um eure abge­grenz­ten Brü­der scha­ren. Euch unter­ein­an­der aus­söh­nen, gemein­sam für die Tra­di­ti­on kämp­fen.

      Was heißt da Angst: Angst dass euch Rom die Aner­ken­nung ent­zieht? Chri­stus sagt, er ist mit uns wer kann dann gegen uns sein. Wer nicht mit ihm sam­melt der zer­streut und das tut Rom grad in vol­len Zügen.

      Wir aner­ken­nen den Papst, aber Gehor­sam lei­sten bei einem Rechts­bruch muss nie­mand, schon gar nicht wenn es um den Glau­ben geht, den die Kir­che ver­bind­lich defi­niert hat! Dafür kämpft die Tra­di­ti­on.

      Ich kann nur noch mal wie­der­ho­len: Schließt euch zusamm­men, seid eins im Herrn!
      Sonnst wird es allen „rom­treu­en“ Grup­pen egal ob Chri­stus König Hoher Prie­ster, Insti­tut Phil­ipp Neri, Guter Hirt oder FSSP genau­so erge­hen, wie den Fran­zis­ka­nern der Imma­ku­la­ta.

      Es ist schon ihre Schuld, das sie sich einen sol­chen Affront bie­ten las­sen! Das hat mit demü­ti­gem Gehor­sam nichts zu tun. Am Anfang hät­te man ja noch an Guten Wil­len der Obe­ren glau­ben kön­nen, aber spä­te­stens seit ein Des­si­dent P. Bru­no Zwangs­ver­set­zun­gen durch­führ­te und der Kom­mis­sar Semi­nar auf­ge­löst und Wei­hen ver­bo­ten hat war der Punkt erreicht dem Schwin­del ent­ge­gen­zu­tre­ten.
      Auf den Papst der in Maria Mago­re noch die­sen Kom­mis­sar unter­stützt kann man nicht zäh­len.
      Er hat kein lit­ur­gi­sches Fein­ge­fühl, das ist ihm schnurz­egal mit der Alten mes­se und er lässt sich vor den Kar­ren fal­scher Freun­de und Kir­chen­zer­stö­rer span­nen.

      Dem Kom­mis­sar wür­de ich etwas husten. Gegen sol­ches Unrecht darf man Wider­stand lei­sten, auch einer Ordens­kon­gre­ga­ti­on oder dem Papst.

      Jetzt sind sie nahe­zu kalt­ge­stellt. Die FSSPX wür­de sie mit Freu­den auf­neh­men.

      • Ich bezweif­le, daß die Eccle­sia Dei Grup­pen auf­wa­chen. Da könn­te doch der Papst zum „Hin­du“ wer­den und die wür­den ihren Mund nicht auf­tun! Man erlebt das doch immer wie­der, nicht die lei­se­ste Kri­tik, es herrscht SCHWEIGEN!!!
        Bei allem was der Papst sagt und tut, es wird nichts hin­ter­fragt, alles tot­ge­schwie­gen. Bei den Petrus­brü­dern z. B.,hört man bei den Pre­dig­ten nur Frie­de, Freu­de, Eier­ku­chen, der Hl. Vater und der Hl. Vater.

        • @Vitus Das ist mir auch schon auf­ge­fal­len. Lan­ge kön­nen die Petrus­brü­der das nicht mehr machen. Wenn sie zu allem schwei­gen, wer­den sie von der fal­schen Sei­te ver­ein­nahmt. Sie müs­sen sich erman­nen! Sie müs­sen Stel­lung bezie­hen. Und sie müs­sen kämp­fen! Zur über­lie­fer­ten Lit­ur­gie, zur Mes­se aller Zei­ten gehört der Kampf aller Zei­ten!

          • Was haben die Petrus­brü­der zu Assi­si gesagt, was zum Koran-Kuss, was als Papst Joh. Paul II., der dem­nächst auch noch „hei­lig“ gespro­chen wer­den soll, in Afri­ka sag­te: „Allah seg­ne den Sudan“ etc.? Das ist Ver­rat!! Es kam kein ein­zi­ges Wort des Wider­spruchs. Unglaub­lich!!! Auch dies ist Ver­rat.

      • Es ist jetzt viel­leicht wirk­lich an der Zeit, daß sich die alt­gläu­bi­gen Grup­pen erman­nen. Sie müs­sen sich klar wer­den, was sie denn wol­len. Die alte Mes­se ist wie ein Eltern­paar mit einem männ­li­chen und einem weib­li­chen Teil. Der weib­li­che Teil ist die äußer­li­che Schön­heit und Pracht, die Zart­heit der Spit­zen­ge­wän­der, der Wohl­ge­ruch des Weih­rauchs, die Gesän­ge.
        Der männ­li­che Teil das Numi­no­se, das Gött­li­che. Die Wahr­heit in den Tex­ten. Das Opfer, das Geheim­nis, das Zeit­lo­se. Die Kraft hin­ter allem. Der Mut zum Bekennt­nis. Die alte Theo­lo­gie mit ihren kla­ren Wei­sun­gen, die immer gül­tig sind.

        Mit einem Wort: die Spit­zen­ge­wän­der des alten Ritus ver­lan­gen eine star­ke Männ­lich­keit: Stark­mut, Beken­ner­mut, Ein­satz, Opfer­geist. Sonst ent­steht eine unan­ge­neh­me Ein­sei­tig­keit, die man nicht aus­hal­ten kann, etwas Wei­bi­sches, Schwa­ches.

        Die alt­gläu­bi­gen Grup­pen sind nur dann zukunfts­fä­hig, wenn sie den lit­ur­gi­schen Teil durch­drin­gen mit der glas­kla­ren katho­li­schen Leh­re, die sie sel­ber abso­lut beja­hen und leben und die sie mutig den ande­ren pre­di­gen, sei es gele­gen oder unge­le­gen. Die Mis­sio gehört unbe­dingt zur alten Mes­se, sonst ist es ein Event, das ver­rauscht.

  3. Es steht wohl noch eine lan­ge Durst­strecke bevor. S.E. Kar­di­nal Ran­jith, ein sehr tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ner Kar­di­nal,
    der in sei­ner Diö­ze­se die „Hand­kom­mu­ni­on“ kur­zer­hand ver­bo­ten und die Kom­mu­ni­onbän­ke wie­der ein­ge­führt hat, erwähnt, dass mit einer Zeit­span­ne von 20 Jah­ren — also gleich­sam eine Genera­ti­on — zu rech­nen sei, bis der „Novus Ordo“ wie­der der hl. Mes­se der Jahr­hun­der­te, der Alten Mes­se, wer­de wei­chen müs­sen.
    Kar­di­nal Ran­jith anläss­lich der letzt­jäh­ri­gen 20. Gene­ral­ver­samm­lung der Inter­na­tio­na­len Foe­de­ra­ti­on Una Voce in Rom:
    -
    „Lit­ur­gie kann des­halb nie­mals von Men­schen geschaf­fen wer­den.
    Wenn wir Gott so ver­eh­ren, wie wir das wol­len, und uns selbst die Regeln geben, dann lau­fen wir Gefahr, erneut Aarons Gol­de­nes Kalb zu pro­du­zie­ren.
    Wir müs­sen fest dar­auf bestehen, dass Got­tes­dienst unse­re Teil­nah­me an dem ist, was Gott selbst tut – sonst sind wir in der Gefahr, Göt­zen­dienst zu bege­hen.
    Der Sym­bo­lis­mus der Lit­ur­gie hilft uns dabei, uns über das, was mensch­lich ist, zum Gött­li­chen zu erhe­ben.
    In die­ser Hin­sicht, das ist mei­ne feste Über­zeu­gung, ist der Vetus Ordo [die alte Mes­se] in hohem Maße und in größ­ter Erfül­lung der mysti­sche und tran­szen­den­te Ruf zur Begeg­nung mit Gott in der Lit­ur­gie.
    Daher ist für uns die Zeit gekom­men, nicht nur durch radi­ka­le Ver­än­de­run­gen den Inhalt der refor­mier­ten Lit­ur­gie zu erneu­ern,
    son­dern auch immer stär­ker auf eine Rück­kehr der alten Mess­ord­nung hin­zu­wir­ken, der den Weg zu einer wahr­haf­ten Erneue­rung der Kir­che bie­tet, wie sie die Väter des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils so sehr erhoff­ten.
    Eine sorg­fäl­ti­ge Lek­tü­re der Kon­zils- Kon­sti­tu­ti­on Sacro­sanc­tum Con­ci­li­um über die hei­li­ge Lit­ur­gie zeigt, dass die über­eil­ten Ver­än­de­run­gen, die spä­ter in die Lit­ur­gie ein­ge­führt wur­den, kei­nes­falls im Sin­ne der Kon­zils­vä­ter waren.
    Daher ist es jetzt an der Zeit,
    ent­schlos­sen auf eine wahr­haf­te Reform der Reform
    hin­zu­ar­bei­ten und auch auf eine Rück­kehr zu der wah­ren Lit­ur­gie der Kir­che, die sich in ihrer zwei­tau­send­jäh­ri­gen Geschich­te in einem bestän­di­gen Fluss ent­wickelt hat.
    Ich hof­fe und bete, dass das geschieht.“
    -
    Hw Dr. Gui­do Rod­heudt hät­te es nicht deut­li­cher aus­drücken kön­nen:
    -
    „Die „Alte Mes­se“ ist eben kei­ne alte Mes­se, so etwas wie unser „Alter Kai­ser Wil­helm“, der mit Pickel­hau­be über dem Grün­der­zeit­so­fa der Nost­al­gi­ker hängt und aus einer ver­schol­le­nen Zeit auf Lap­tops und MP-3-Play­er her­ab­schaut.
    Die „Alte Mes­se“ ist nötig zur Gesun­dung der Kir­che. Allein, sie braucht eine Avant­gar­de, die sie auf den Leuch­ter zurück­stellt.
    Sie ist die Mes­se von mor­gen, weil es ohne sie kein Mor­gen geben wird“

  4. Der Teu­fel wütet auf der gan­zen Erde. Die­ser uner­mess­li­che Hass des „Für­sten die­ser Welt“ zeigt uns, daß wir jetzt in den letz­ten Zei­ten leben. Und sein Hass ist umso grö­ßer, da er weiß, wer am Ende der Sie­ger ist.!

    Chri­stus, König aller Län­der,
    aller Völ­ker, aller Zeit,
    froh soll alle Welt Dir sin­gen:
    Hoch­ge­lobt in Ewig­keit !

    Lei­sten wir Süh­ne für den Hass und die Belei­di­gun­gen, die unse­rem Herrn ange­tan wer­den!

  5. Ich wür­de als Prie­ster nicht um Erlaub­nis bit­ten, die Hei­li­ge Mes­se in ihrer alten und all­zeit gül­ti­gen Form zu fei­ern, denn nie­mand kann die Fei­er der Hei­li­gen Mes­se ver­bie­ten, erst recht nicht die unzäh­li­gen Kar­rie­ri­sten und Frei­mau­rer, die sich als Bischö­fe aus­ge­ben. Und Ber­go­glio greift mal wie­der nicht ein und stellt sich nicht auf die Sei­te die­ser treu­en Katho­li­ken, die ein­fach katho­lisch blei­ben wol­len. Jüdi­sche Geden­k­lit­ur­gien dür­fen wie in der Kathe­dra­le von Bue­nos Aires gefei­ert wer­den, aber die katho­li­sche Mes­se wird ver­bo­ten. Eine Gedenk­fei­er ist rich­tig, aber im katho­li­schen Ritus und nicht eine merk­wür­di­ge Ver­an­stal­tung mit einem Bischof in Zivil, umge­ben von ande­ren selt­sa­men Gestal­ten. Anbie­de­rung an allen Ecken, nur treue Katho­li­ken wer­den bekämpft. War­um tritt Herr Ber­go­glio nich ein­fach zurück und wird Rab­bi und lässt die Katho­li­ken katho­lisch blei­ben?
    Per Mari­am ad Chri­stum

  6. Freue mich schon auf den Tag an dem der ersten Eccle­sia DEI Gemein­schaft die Zele­bra­ti­on der „Hei­li­ge Mes­se im außer­or­dent­li­chen römi­schen Ritus“ unter­sagt wird, und bin gespannt ob die­se dann auch in einen „Kada­ver-Füh­rer­ge­hor­sam“ die­se Anord­nung ein­hal­ten wer­den. Denn wie ich schon des Öfte­ren geschrie­ben habe, die Straf­ak­ti­on gegen die „Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta“ war in mei­nen Augen nur ein Pro­be­lauf des Vati­kans, um aus­zu­lo­ten wie weit man gehen kann, ohne das die weni­gen noch wahr­lich katho­li­schen Hir­ten und Lai­en auf­heu­len wer­den.

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  7. „Sein Anlie­gen sei jenes der Gläu­bi­gen, die nun ohne Meß­fei­er sind.“
    Das müss­te mir ja dann doch mal einer erklä­ren, in San­ta Maria Mag­gio­re fin­den unter der Woche täg­lich sie­ben Hei­li­ge Mes­sen statt.

    • „Sein Anlie­gen sei jenes der Gläu­bi­gen, die nun ohne Meß­fei­er sind“.
      Ja, die Gläu­bi­gen sind ohne die ordent­li­che, alt­ehr­wür­di­ge, ewig gül­ti­ge Hl. Mes­se. Sie mei­nen die neue Mes­se, die anschei­nend sie­ben mal pro Woche in San­ta Maria Mag­gio­re statt­fin­det. Stel­len Sie sich nicht unwis­send!

  8. Zunächst möch­te ich beto­nen: Ich habe Hoch­ach­tung vor den Eccle­sia-Dei-Gemein­schaf­ten, auch vor den Lai­en in ihrem Umfeld. Ich möch­te hier beson­ders Frau Moni­ka Rhein­sch­mitt erwäh­nen. Was sie gelei­stet hat, ver­dient hohen Respekt. Ich fin­de es sehr wich­tig, ja gera­de­zu not­wen­dig, dass die hl. Mes­se, das Mess­op­fer (im Gegen­satz zur Eucha­ri­stie­fei­er) einen Platz in der Kir­che bekom­men hat. Mag er noch so klein sein, es ist ein Fort­schritt gegen­über den Indult­zei­ten. Doch gleich­zei­tig muss der Wider­spruch erwähnt wer­den: Die hl. Mes­se muss theo­lo­gisch ver­tei­digt wer­den, sie darf nicht als außer­or­dent­li­che Form eine Neben­rol­le neben der Eucha­ri­stie­fei­er Paul VI. ste­hen. Die­se bei­den For­men des römi­schen Ritus ver­tra­gen sich theo­lo­gisch nicht. Das Kon­zil von Tri­ent und die Myste­ri­en­theo­lo­gie, das Pascha-Myste­ri­um von Odo Casel, sind nicht kom­pa­ti­bel.
    Das ist das Ver­dienst von Erz­bi­schof Lef­eb­v­re: Er hat immer dar­auf bestan­den, dass zwi­schen dem Glau­ben und der Lit­ur­gie ein unlös­ba­rer Zusam­men­hang besteht. Er hat stets dar­an erin­nert: Die Lit­ur­gie ist „geleb­tes Dog­ma.“ Wenn sich die Lit­ur­gie tief­grei­fend ver­än­dert, ver­än­dert sich der Glau­be der Kir­che.
    Der die Kir­che zer­stö­ren­de Öku­me­nis­mus war nicht mög­lich mit dem über­lie­fer­ten römi­schen Ritus. Des­we­gen soll­te die Mes­se aller Zei­ten zer­stört wer­den.
    Hof­fent­lich blei­ben die FSSPX-Prie­ster dem Erbe ihres Grün­ders treu. Das Fern­ziel kann nur sein: Die Mes­se Paul VI. muss als ent­schei­den­de Ursa­che für die Glau­bens- und Kir­chen­kri­se gebrand­markt wer­den. Der Weg mag noch lang sein, aber es gibt kei­nen ande­ren.

  9. Nach­trag: Um es noch kla­rer zu sagen: Die Mes­se Paul VI. muss offi­zi­ell von der katho­li­schen Kir­che ver­bo­ten wer­den. Auch wenn der Weg lang ist, das Ziel muss vor Augen blei­ben.

    • Sie sagen es ganz rich­tig. Die neue Mes­se, eine fau­le Frucht des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils muß ver­bo­ten wer­den.

    • @zeitlos
      Vor ein paar Jah­ren hät­te ich Ihnen noch hef­tig wider­spro­chen. Aber es stimmt lei­der. Der alte und der neue Ritus sind nicht das­sel­be.
      Ich kann nur jedem emp­feh­len, sel­ber den Ver­gleich anzu­stel­len. Gehen Sie in den Novus Ordo und am fol­gen­den Sonn­tag in den Vetus Ordo. Das ein Jahr lang. Reflek­tie­ren Sie dabei, was Sie erle­ben. Sie müs­sen theo­lo­gisch gar nicht geschult sein. Sie wer­den mer­ken, daß es sich um ver­schie­de­ne Wel­ten han­delt. Selbst wenn der neue Ritus kor­rekt gefei­ert wird, ist er etwas ande­res.

  10. Man­ches spricht dafür, dass es unter den Kar­di­nä­len Abspra­chen, wenn nicht Bedin­gun­gen zur Papst­wahl gege­ben hat. Dazu gehör­te es vor­dring­lich, den Alten Ritus wie­der zurück­zu­drän­gen oder sogar ganz zu eli­mi­nie­ren. Dafür spricht die Zurück­ho­lung des Volks­al­tars als eine der ersten Amts­hand­lun­gen des Pap­stes. Dafür spre­chen die Vor­gän­ge in Rom gegen die Alte Lit­ur­gie, die von den betref­fen­den Kar­di­nä­len mit­ge­tra­gen wer­den. Dafür spre­chen die Aus­füh­run­gen von Kard. Leh­mann wäh­rend des Eucha­ri­sti­schen Kon­gres­ses in Köln. Wir müs­sen also mit vie­len wei­te­ren har­ten Ent­schei­dun­gen rech­nen.
    In die­ser Besorg­nis erre­gen­den Situa­ti­on kann nichts Bes­se­res hel­fen als das Gebet. Die Lai­en­ver­ei­ni­gung „Pro Mis­sa Triden­ti­na“ hat schon vor Jah­ren vor­ge­schla­gen, täg­lich die Leo­ni­ni­schen Gebe­te nach der Hl. Mes­se zu ver­rich­ten, um die all­ge­mei­ne Erlaub­nis die­ser Mes­se zu errei­chen, offen­sicht­lich mit kla­rem Erfolg. Dies wäre auch in der neue­sten Situa­ti­on hilf­reich und rat­sam.

    • Ja. Aber die Lai­en­ver­ei­ni­gung „Pro Mis­sa Triden­ti­na“, die ich sehr ach­te, wird sich klar wer­den müs­sen, ob sie die Mes­se Paul VI. akzep­tiert, theo­lo­gisch für unbe­denk­lich hält oder vor ihr warnt. Weil der katho­li­sche Glau­be nicht zu tren­nen ist von der Lit­ur­gie.

      • Wie schon Mar­tin Mose­bach in einem Inter­view kürz­lich sag­te, ist jetzt der Zeit­punkt gekom­men, wo die alte Mes­se in die Hän­de des Kle­rus (zurück)gegeben wer­den muß. Die Lai­en haben einen groß­ar­ti­gen Dienst getan und wer­den es hof­fent­lich noch wei­ter­hin tun, sie haben die Fah­ne hoch gehal­ten lan­ge Zeit. So lang­sam ster­ben die Alten weg, die um die Not­wen­dig­keit der dazu­ge­hö­ri­gen Theo­lo­gie wis­sen. Sie sind im alten Ritus auf­ge­wach­sen samt tra­di­tio­nel­lem Reli­gi­ons­un­ter­richt. Die nach­kom­men­den Jun­gen sind oft­mals fas­zi­niert von der alten Mes­se, aber ihnen fehlt es manch­mal am Hin­ter­grund. Jetzt muß der Kle­rus auf­ste­hen und über­neh­men, sonst geht die alte Mes­se ver­lo­ren.

        Die Pro­ble­ma­tik ist, daß der Kle­rus dabei sei­ne (beruf­li­che) Exi­stenz ris­kiert, was bei den Lai­en nicht der Fall ist. Ein schwie­ri­ges Unter­fan­gen. Viel Gebet ist nötig, aber auch Mut. Dem Muti­gen hilft der Herr.

      • Erz­bi­schof Mar­cel Lef­eb­v­re sag­te: “ Die neue Mes­se führt zur Häre­sie „. Das ist die Wahr­heit!

  11. Tat­sa­che ist, die­ser Papst ist das Ergeb­nis eines seit Jah­ren von lan­ger Hand geschmie­de­ten
    Kom­plot­tes gegen Bene­dikt XVI. und Summorum Pon­ti­fi­ci­um. Die­se Papst­wahl war ein ultra­lin­ker Putsch. Tat­sa­che ist auch, daß die Ver­fech­ter der Tra­di­ti­on inner­halb des Kar­di­nals­kol­le­gi­ums viel
    zu schwach waren sich die­ser Ver­schwö­rung zu erweh­ren. Wenn Ber­go­glio bei den näch­sten Kar­di­nal­s­krea­tio­nen sei­ne Gefolgs­leu­te in höch­ste kirch­li­che Wür­den hebt, so ist jetzt schon abseh­bar, daß der näch­ste Papst noch schlim­mer wird als die­ser Franz. Jede Stun­de wo Ber­go­glio
    Papst ist, ist eine Stun­de zuviel. Ob dann noch gilt, daß die Pfor­ten der Höl­le die Kir­che nicht ver­schlin­gen wer­den? War­um läßt Gott die­sen Nie­der­gang zu? Man kann es nicht begrei­fen.

    • Das Buch von Mala­chi Mar­tin DAS LETZTE KONKLAVE bekommt ange­sichts die­ser Wahl eine erstaun­li­che Aktua­li­tät. Ist so ein Coup nicht schon län­ger geplant? Rev. P. Mar­tin ( ehem. Jesu­it ) war unglaub­lich gut infor­miert

    • Stel­len wir uns ein­mal die Fra­ge, ob wir nicht alle, mehr oder weni­ger, durch unse­re per­sön­li­chen Sün­den zu die­sem Nie­der­gang bei­getra­gen haben. Haben wir den Papst, den wir ver­die­nen?

    • Wer­ter @Reichsrömer,

      Sie bzw. wir soll­ten nicht am Wort des Herrn zwei­feln. Denn „… und die Pfor­ten der Höl­le wer­den sie nicht über­wäl­ti­gen.“ gilt für die Kir­che — den mysti­schen Leib Jesu Chri­sti — in Ana­lo­gie zu Jesu mensch­li­chem Lei­den auf Erden. Der mysti­sche Leib wird das Glei­che erlei­den, wie Jesus als Mensch durch Lei­den und Ster­ben zur Auf­er­ste­hung gegan­gen ist.

      Als betrach­ten­der Rosen­kranz-Beter kann man das Lei­den der Kir­che beim schmerz­haf­ten Rosen­kranz oder auch beim Barm­her­zig­keits-Rosen­kranz in den ver­schie­de­nen Ein­zel­aspek­ten in den Blick neh­men. Und so lernt man immer mehr das Lei­den der Kir­che (und unser eige­nes Lei­den dar­an) als ein gro­ßes Myste­ri­um bzw. unver­meid­li­ches Opfer ver­ste­hen.

      Eben gera­de habe ich in der (Pfarr-) Kir­che beim betrach­ten­den Beten des Freu­den­rei­chen Rosen­kran­zes neben den Kreuz­weg-Sta­tio­nen gekniet bzw. geses­sen und wech­sel­wei­se auf den Stall von Bet­le­hem und auf die Kreuz­weg-Sta­tio­nen geschaut. Dabei habe ich ent­decken dür­fen, dass auch alle freu­den­rei­chen Geheim­nis­se schon den Schmerz und das Opfer beein­hal­ten.

      Auch die täg­li­che Hl. Mes­se ver­mit­telt uns — wenn sie ‚ordent­lich‘ gefei­ert wird — mit ihren Tex­ten man­che Hin­wei­se im Lau­fe das Kir­chen­jah­res auf sol­ches Geheim­nis­vol­le Unver­meid­li­che; gera­de jetzt am Ende das Kir­chen­jah­res waren die End­zeit- oder Wie­der­kunfts-Reden Jesu wie­der The­ma.

      Vie­le der dort ange­spro­che­nen Zei­chen kön­nen wir doch längst in der Rea­li­tät wahr­neh­men, z. Bsp.: „Den Gräu­el an der Stät­te an der er nicht ste­hen soll (bzw. an hei­li­ger Stät­te). Der Gräu­el wird sowohl in der Kir­che als auch in der Welt von den uns bekann­ten Geheim­ge­sell­schaf­ten gezielt seit Jahr­zehn­ten vor­be­rei­tet und jetzt auf­ge­stellt.
      Eini­ge Aspek­te könn­ten in der Kir­che doch der Volks­al­tar und ‚ver­sus popu­lum‘ sowie die Hand­kom­mu­ni­on sein oder die gesam­te geziel­te Anthro­po­zen­trik in Lit­ur­gie und Kate­che­se sowie die histo­risch-kri­ti­sche Theo­lo­gie bzw. deren Ver­mitt­lung in Stu­di­um ( sog. ‚Theo­lo­gi­sche Fakul­tä­ten‘) und Schu­le (sog. ‚Reli­gi­ons­un­ter­richt‘) sein.
      Und in der Welt die Aspek­te Mut­ter­leib (Abtrei­bung), Fami­lie (Ehe-Unter­gra­bun­gen seit Jahr­zehn­ten), Kin­der (Schul­se­xu­al­erzie­hung als Ver­füh­rungs­ele­ment), Gen­tech­no­lo­gie (Zer­stö­rung bzw. Angriff auf die Schöp­fungs­grund­la­gen, was der Blas­phe­mie gleich kommt).

      Und doch dür­fen wir­bei all die­sen ‚Hiobs-Bot­schaf­ten‘ Ver­trau­en auf Gott haben. Denn sei­ne Pro­phe­ti­schen Aus­sa­gen sind immer geheim­nis­voll und erschlie­ssen sich erst im Moment der Erfül­lung ganz.

      Und die Fati­ma-Bot­s­cahft lau­tet zuletzt: „Am Ende wird mei­ne unbe­fleck­tes Herz tri­um­phie­ren.“ Nur wis­sen wir nicht wel­ches Ende und wel­cher Zeit­punkt damit gemeint ist. Es könn­te ja viel­leicht sogar die Zeit sein wenn die hun­dert Jah­re seit der Erschei­nun­gen in Fati­ma voll sind. Wir kön­nen ja unse­re Hoff­nung dar­auf rich­ten. Ich jeden­falls tue es zur Zeit so. Aber ver­trau­en wir auf Gott und Sei­nem geheim­nis­vol­len Wort; und auf Maria als die Pro­phe­tin der letz­ten Zei­ten und als Mut­ter der Kir­che.

      • Ergän­zung:

        „Das Herz Jesu war im Tode im Her­zen Mari­ens gebor­gen“. So habe ich es in schwa­cher Erin­ne­rung, dass es ein mysti­scher Theo­lo­ge so oder ähn­lich schreibt; aus einer Betrach­tung vor etli­chen Jah­ren in einer Wei­he­vor­be­rei­tung der Ver­ei­ni­gung Maria, Köni­gin des Frie­dens, ist mir die­ses so in Erin­ne­rung geblie­ben.

        Jetzt habe ich die Stel­le, die mich vor Jah­ren sehr tief beein­druckt hat, wie­der­ge­fun­den und möch­te sie ger­ne auch ande­ren hier — im mir zur Ver­fü­gung ste­hen­den ‚Ori­gi­nal‘ — zur Ver­fü­gung stel­len.

        Kar­di­nal Berul­le wird wie folgt in der Wei­he­vor­be­rei­tung — unter der drit­ten Woche, 5. Tag: Mari­ens Ein­sam­keit — zitiert:

        „Maria wird immer bei Jesus sein (…) bis zum Grab, in wel­ches sie, die das Leben ist, nicht ein­tre­ten kann, sie, die den Leben­den nicht bei den Toten sucht. Denn er lebt in ihrem Her­zen; der vom Leib getrenn­te Geist Jesu ruht im Geist und im Her­zen Mari­ens, wäh­rend sein Leib im Gra­be ruht.“

        Und da Maria uns in Fati­ma und an ande­ren Orten ein­dring­lich dazu auf­ruft, uns in ihr Unbe­fleck­tes Herz zu flüch­ten, bezieht sich die obi­ge mysti­sche Beschrei­bung wohl auch auf Jesu Geist beim Leib der Kir­che.

        • Dank für Ihre Wor­te @Cyrill Erswil. Der Wil­le unse­res Herrn und Hei­lan­des ist ein Myste­ri­um, wel­ches sich uns armen Sün­dern auf Erden nicht erschließt. Er weiß allein, war­um er dies alles zuläßt.
          Doch muß nicht erst ein Feld abge­räumt sein bevor neue Früch­te wach­sen? Wahr­schein­lich ist dies jetzt die Zeit dafür. Es bleibt nur
          das Gebet und tie­fes Ver­trau­en in Jesus und Maria, und in die über­wäl­ti­gen­de Kraft des Rosen­kranz­ge­be­tes!

  12. War­um schweigt Ratz­in­ger? Das ist unbe­greif­lich. Dar­über­hin­aus soll­ten sich die Gläu­bi­gen und Prie­ster, sowie Bischö­fe, denen die Tra­di­ti­on und Summorum Pon­ti­fi­cum wirk­lich treu sind sich ein­fach wei­gern, die­sen Restrik­tio­nen zu fügen.Sie könn­ten die Kir­chen besetz­ten.

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