Papst Franziskus zu den Orden: „Nein zum Novizenhandel, sonst formen wir kleine Monster“

Versammlung der Generaloberen Ende November in Rom(Rom) Die Jesui­ten­zeit­schrift La Civil­tà  Cat­to­li­ca ver­öf­fent­licht in ihrer neu­en Aus­ga­be ein Gespräch von Papst Fran­zis­kus mit den Teil­neh­mern der Gene­ral­ver­samm­lung der Uni­on der Gene­ral­obe­ren (USG) vom ver­gan­ge­nen 29. Novem­ber. „Man muß das Herz bil­den, sonst bil­den wir klei­ne Mon­ster her­an“, so der Papst.

Am Sitz der Gene­ral­ku­rie der Sale­sia­ner in Rom wur­de vom 27. — 29. Novem­ber 2013 die 82. Ver­samm­lung der Uni­on der Gene­ral­obe­ren durch­ge­führt. Papst Fran­zis­kus nahm im Gegen­satz zu den bis­he­ri­gen Gene­ral­ver­samm­lun­gen am 29. Novem­ber per­sön­lich dar­an teil.

Papst Fran­zis­kus for­der­te die Ordens­obe­ren auf, dem „Novi­ze­n­han­del“ ein Ende zu berei­ten. Dies teilt Civil­tà  Cat­to­li­ca in einer Vor­ankün­di­gung zur neu­en Aus­ga­be mit, die im Inter­net bereits heu­te nach­mit­tag ver­öf­fent­licht wird.

Der Papst sprach am 29. Novem­ber mit 120 Ver­tre­tern der katho­li­schen Män­ner­or­den. „Man muß die Her­zen bil­den, son­dern bil­den wir klei­ne Mon­ster her­an. Und dann bil­den die­se klei­nen Mon­ster das Volk Got­tes. Das läßt mir die Gän­se­haut kom­men“, zitiert Civil­tà  Cat­to­li­ca wört­lich die Ermah­nung von Papst Fran­zis­kus an die Ordens­obe­ren. Das Zitat ist Teil eines aus­führ­li­chen Gesprächs des Pap­stes mit den Obe­ren über die Her­aus­for­de­run­gen des Ordens­le­bens in der heu­ti­gen Zeit und über die Her­aus­for­de­run­gen in der Kir­che.

Zu den behan­del­ten The­men nennt die Jesui­ten­zeit­schrift: „die Kom­ple­xi­tät des Lebens zwi­schen Gna­de und Sün­de; das Pro­phe­ten­sein in unse­rer Welt; die Brü­der­lich­keit; die Ankla­ge gegen den „Novi­ze­n­han­del“; Heu­che­lei und Fun­da­men­ta­lis­mus; Lob für Papst Bene­dikt XVI. für sei­nen Kampf gegen den sexu­el­len Kin­des­miß­brauch durch Kle­ri­ker; die Wich­tig­keit der Cha­ris­men; die drän­gen­den Her­aus­for­de­run­gen; das Ver­hält­nis zwi­schen den Ordens­leu­ten und den Bischö­fen; die Not­wen­dig­keit der Zärt­lich­keit „Kon­flik­te lieb­ko­sen“; und einen Ruck, um unse­re gefühl­lo­se Welt wach­zu­rüt­teln“.

Die Aus­ga­be der Civil­tà  Cat­to­li­ca mit dem Gespräch erscheint heu­te. Im Inter­net wird sie ab 15 Uhr in Ita­lie­nisch, Spa­nisch und Eng­lisch abruf­bar sein. Pater Anto­nio Spa­daro, der Schrift­lei­ter der Jesui­ten­zeit­schrift war einer der 120 Ordens­obe­ren, die am 29. Novem­ber von Papst Fran­zis­kus emp­fan­gen wur­den. Auf 15 Sei­ten faßt er die vom Papst frei und spon­tan vor­ge­tra­ge­ne Anspra­che zusam­men.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: USG

78 Kommentare

  1. Zunächst eine Ver­ständ­nis­fra­ge.
    Was meint der Papst mit Novi­ze­n­han­del?

    Soweit ich weiß tritt man frei­wil­lig ins Novi­zi­at ein und wird nicht ein­ge­han­delt.

    • Ich kom­me da auch nicht mehr mit. Viel­leicht kann der Papst sich auch zur Abwechs­lung ein­mal ver­ständ­lich aus­drücken. Die­se Pro­ble­me hat­te ich noch nie mit einem neu­en Pon­ti­fi­kat wie seit letz­tem Jahr.

  2. Wer soll das auf dem Bild sein, die Gene­ral­obe­ren? Das sind Zivi­li­sten.

    • Lei­der… Wo doch so ein Ordens­ha­bit 1. gut aus­sieht (Uni­for­men­bo­nus 😉 ), 2. Signal ist, 3. davor schützt irgend­wo uner­kannt Spiel­chen zu trei­ben…
      Einem Mann mit Zin­gu­lum, wer­de ich als Frau garan­tiert nicht schö­ne Augen machen, bei einem Zivi­li­sten bin ich mir nicht so sicher.
      Außer­dem stif­tet das Iden­ti­tät und Zusam­men­ge­hö­rig­keit.

      Egal ob Bene­dik­ti­ner, Chor­herr, Fran­zis­ka­ner oder Zister­zi­en­ser: Seid doch stolz auf ein Stück Ordens­ge­schich­te und eure Gewan­dung, gebt euch doch zu erken­nen – oder scheut ihr even­tu­el­le Fra­gen?

  3. Was soll der Begriff „klei­ne Mon­ster“ im Zusam­men­hang mit dem Novi­zi­at; was ist das für eine Spra­che!!!

  4. Wie belie­ben Eure Hei­lig­keit??
    Das sol­len „Ordens­obe­re“ sein? Leicht zu ver­wech­seln mit Tex­til­fach­ar­bei­tern. Was mei­nen Eure Hei­lig­keit mit „Novi­ze­n­han­del“?
    Soll das hei­ßen, daß zwi­schen Orden/Klöstern die Fra­ge auf­taucht, „haste mal nen Novi­zen für mich? Was kostet der?“
    Bis­lang wähn­te ich mich katho­lisch. Kann es sein, daß Eure Hei­lig­keit dies ein wenig anders sieht?
    Sind die Fran­zis­ka­ner der Imma­cu­la­ta alles „klei­ne Mon­ster“, die man nicht auf die „Gläu­bi­gen“ zwecks Ver­wir­rung los­las­sen kann? Fun­giert Volpi als so eine Art Teu­fels­aus­trei­ber?

    Ich bin jetzt ziem­lich sicher, daß der Papst das gan­ze Ordens­we­sen (nach altem Ver­ständ­nis der Kir­che) schlicht auf­lö­sen möch­te.

    Auch eine Art „Neue­van­ge­li­sie­rung“

    • http://www.laciviltacattolica.it/articoli_download/extra/Wake_up_the_world.pdf

      Ich ver­ste­he Ihren Eifer, aber bit­te lesen Sie doch die Hin­ter­grün­de der Zita­te, bevor Sie sich ein Urteil bil­den. Die Rede, bzw. das Gespräch ist dies­mal gar nicht so zwei­deu­tig wie sonst und es sind viel gutes und sogar aktu­el­les 😉 ent­hal­ten — zumin­dest, das was sich aus der Zita­ti­on in der Civil­tà Cat­to­li­ca ergibt.
      Oben ist der Link zu dem Arti­kel auf Eng­lisch, es gibt ihn auch auf Spa­nisch und Ita­lie­nisch.

      Fra­ge an katholisches.info: Wäre es mög­lich dies für alle zu über­set­zen?

      • Eng­lisch, Spa­nisch, Ita­lie­nisch.…
        muß ich nicht lesen, kann es größ­ten­teils auch nicht. Ist mir auch wurscht.
        Wenn ich „Novi­ze­n­han­del“ und „Fun­da­men­ta­lis­mus“ lese, reicht mir das völ­lig, um Schlüs­se zu zie­hen und Fra­gen zu stel­len.

        Wenn „Novi­ze­n­han­del“ und „Fun­da­men­ta­lis­mus“ nicht zwei­deu­tig ist, so ist das inso­weit ein Fort­schritt. Offen­bart aber ein inter­es­san­tes Ver­ständ­nis von Orden und Glau­ben.

        • Beden­ken Sie, dass Sie hier Ihre Anspra­che an den Hei­li­gen Vater rich­ten. Als Katho­lik dürf­ten Sie an der Wahr­heit inter­es­siert sein, mehr als an der Mög­lich­keit sich zu empö­ren.
          Was einen katho­li­schen Men­schen von Wirsind­kir­che- Fun­da­men­ta­li­sten, ZdK­schär­gen und letzt­end­lich vom Toben der blin­den Systemm­edi­en unter­schei­den soll­te, ist sein beson­ne­nes Vor­ge­hen — nicht unkri­ti­sches Lob­hu­del­ju­beln oder noto­ri­sches Nör­geln um des Empö­ren wil­lens.
          Und wenn Sie dem Papa Eme­ri­tus etwas nach­ma­chen wol­len, dann doch bit­te auch sei­ne Art, die „Geg­ner“ oder die­je­ni­gen, wel­che nicht auf sei­ner Linie stan­den, gut anzu­hö­ren, das zu wür­di­gen, was zu wür­di­gen ist und dar­auf hin eine aus­ge­wo­ge­ne gut über­leg­te kri­ti­sche Rezep­ti­on mit Kor­rek­tu­ren vor­zu­neh­men, die die kla­ren Wor­te nicht scheut und deren Maß­stab allein die Wahr­heit ist.
          War­ten Sie doch ab bis einer den Arti­kel über­setzt hat oder nähe­res auf deutsch ver­füg­bar ist.
          Ver­zei­hen Sie die klei­ne Bes­ser­wis­se­rei…

          • Der Hei­li­ge Vater ist ein Mensch, wie wir. Ihm ist in allen Fra­gen des Glau­bens zu fol­gen, sofern er die­se als Dog­ma ver­kün­det.

            Wenn er aber in sei­nen Reden Zwei­deu­tig­kei­ten oder miß­ver­ständ­li­ches äußert, so kann/darf/muß man auch wider­spre­chen kön­nen. Z.B. dann, wenn er sich als Öko­nom offen­bart. Und in die­sem Fall hat er (Sie auch) vom „Fun­da­men­ta­lis­mus“ gespro­chen. Das haupt­säch­lich ist es, was mich (nicht nur mich) irri­tiert und erbost.

            Was bii­te­schön ist Fun­da­men­ta­lis­mus bei einem gläu­bi­gen Katho­li­ken??? Das wüß­te ich schon mal ger­ne. Nur zur Selbs­ver­ge­wis­se­rung, ob ich Katho­lik bin.

            Es wäre nicht das erste Mal, wo ich Geschwätz ver­dau­en müß­te.

          • „Ich habe von Wirsind­kir­che-Fun­da­men­ta­li­sten gespro­chen…“

            Das ist ja nun der Gip­fel. Seit wann ste­hen die­se Leut­chen denn „fun­da­men­tal“ auf dem Boden des unein­ge­schränk­ten Glau­bens an die Lehr­sät­ze der Kir­che?

            Sind Sie sicher, daß der Papst sol­ches gemeint hat??? Was soll also das Geschwätz?

          • Moooo­ment, @quer,
            machen SIe sich doch bit­te der Fair­ness hal­ber die Mühe und lesen Sie geschrie­be­nes — sei es mei­ne Mei­nung in mei­nen Kom­men­ta­ren oder ein Zitat vom Papst hier oder sost­wo — ein­fach genau, im Zusam­men­hang und sinn­ge­mäß durch, anstatt sich einen Wort- oder Satz­fet­zen völ­lig aus dem Kon­text geris­sen, zu ihrem Objekt der Ver­ball­hor­nung und der empö­re­ri­schen Auf­re­gung zu machen.
            Ehr­lich gesagt lese ich ger­ne die­se Sei­te und hät­te eni­ges zu schrei­ben, aber in Zukunft möch­te ich mich die­ser Art von Kom­men­ta­ti­on ent­zie­hen. Das liegt weni­ger an den Machern als an den Nut­zern.
            Der Katho­lik will die Wahr­heit nicht die Auf­re­gung oder den Jubel um jeden Preis — das iund nichts ande­res war die Aus­sa­ge mei­ner­seits und es war als freund­li­che Kri­tik gemeint. Um der Wahr­heit wil­len.

  5. Ach ja, noch etwas:

    „.…gegen den „Novi­ze­n­han­del“; Heu­che­lei und Fun­da­men­ta­lis­mus;“

    „Fun­da­men­ta­lis­mus“ im Glau­ben kann ja doch wohl nur hei­ßen, daß jemand unver­brüch­lich zum 2000-jäh­ri­gen Glau­ben der Kir­che steht und danach zu leben ver­sucht. Fun­da­men­ta­lis­mus im christ­li­chen Sin­ne bedeu­tet ja nicht daß man sich aggres­siv gegen Anders­gläu­bi­ge rich­tet und gar derent­we­gen gewalt­tä­tig wird. Er bedeu­tet mög­li­cher­wei­se, daß man sich als Christ und Katho­lik gegen Gen­der und Abtrei­bung (laut­stark) wen­det.

    Das scheint dem Bischof von Rom suspekt. Na, denn.…. Ich ver­mis­se eine gewis­se Unter­schei­dungs­kraft zwi­schen Islam und Christentum/Judentum

  6. „Novi­ze­n­han­del“?
    Nie gehört. Was ist das?
    Ist das allen­falls eine schlech­te Über­set­zung von, von … — wovon eigent­lich?

    Was sind „klei­ne Mon­ster“? Meint Papst Fran­zis­kus damit allen­falls tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Ordens­leu­te, die am alten Glau­ben fest­hal­ten? Wür­de ich ihm schon zutrau­en.

    Sehr viel­sa­gend übri­gens auch das Pho­to. Denen wer­den die jun­gen Ordens­kan­di­da­ten und ‑aspi­ran­ten sicher die Türen ein­ren­nen.

    • ein ganz aus­ge­zeich­ne­tes posting! dan­ke.
      Die­se Obern im Räu­ber­zi­vil wie auch der Papst mit sei­nen sehr spe­zi­el­len Aeu­sse­run­gen wer­den einst wie du und ich gestor­ben sein-
      aber das Ordens­ide­al ‑ste­hen vor Gott in Anbe­tung und Fürbitte,in unei­gen­nüt­zi­ger täti­ger Nächstenliebe,im Opfer­brand des eige­nen Lebens ‑als Zei­chen der freu­di­gen Erwar­tung des Bräutigams,auch erkenn­bar durch das Orden­s­kleid-das wird bis zur Wie­der­kunft des Herrn bestehen blei­ben.
      Da kön­nen abfäl­li­ge und ver­ächt­li­che Wor­te von woher auch immer nichts ändern.
      „unse­re tage zu zäh­len leh­re uns,
      dann gewin­nen wir ein wei­ses Herz.„Ps89 sec vulg.

  7. Das scheint jetzt die Pflicht der Katho­li­ken zu sein: Zu ver­ste­hen, was der Papst gemeint haben könn­te.
    Zu „Novi­ze­n­han­del“, zu „klei­nen Mon­stern“, fällt mir aller­dings nichts ein.
    Ist eh egal. Ich betei­li­ge mich sowie­so nicht an die­sem Rät­sel­ra­ten, zu dem der Bischof von Rom stän­dig und aus­dau­ernd ein­lädt.

  8. Man picke etwas her­aus und ent­rü­ste sich.

    „Man muß das Herz bil­den, sonst bil­den wir klei­ne Mon­ster her­an“, so der Papst. — also da kann ich nur zustim­men!

      • Der Pop­star Lady Gaga nennt ihre Fans „klei­ne Mon­ster“. Viel­leicht hat Papa Ber­go­glio ja das gemeint, so ganz auf der Höhe der Zeit wie der ist. Und jetzt noch ein Sel­fie und dann das Gan­ze auf face­book posten oder twit­tern.

        • Man muss das Herz bil­den ‑natür­lich muss man das! Klei­ne Mon­ster mag dra­stisch aus­ge­drückt sein, aber sehen wir mal nach Ame­ri­ka, wo der Hexen­ver­ein der Ober­eman­zen den Begriff ‚Geweih­tes Leben‘ von Grund auf falsch ver­stan­den hat. Mit einer Spi­ri­tua­li­tät und Her­zens­bil­dung einer The­re­sa von Avi­la oder einer The­re­sa von Lisieux oder schon der einer hei­li­gen Hil­de­gard v. Bin­gen wäre dies kaum denk­bar…
          Und der Hei­li­ge Vater erin­nert auch an ande­rer Stel­le dar­an, was zu einer guten Her­zens­bil­dung bei­trägt, so zB. an die gute intel­lek­tu­el­le Bil­dung etc., was ja unbe­strit­ten ist. Aber im Zusam­men­hang mit den klei­nen Mon­stern ist in den Zita­ten auf S.8/9 des Arti­kels fol­gen­des zu fin­den (und viel­leicht liegt hier eher der Hund begra­ben):
          „Die heu­ti­ge Kul­tur ist viel rei­cher und Kon­flikt­ge­la­de­ner als die (Kul­tur) von uns durch­leb­te, zu unse­rer Zeit, (vie­le) Jah­re zuvor. Unse­re Kul­tur war viel ein­fa­cher und geord­ne­ter. Heu­te for­dert die Inkul­tu­ra­ti­on eine ande­re Vor­ge­hens­wei­se. Zum Bei­spiel: Die Pro­ble­me lösen sich nicht ein­fach indem man ver­bie­tet das hier oder das hier zu tun. (Welt­neu­heit ;)!!) Es ist viel Dia­log und viel Kon­fron­ta­ti­on von Nöten. Um die Pro­ble­me zu ver­mei­den, drücken in eini­gen Bil­dungs­häu­sern/-anstal­ten die Jugend­li­chen die Zäh­ne zusam­men, indem sie ver­su­chen kei­ne offen­sicht­li­chen Feh­ler zu bege­hen, den Regeln über­aus lächelnd unter­wor­fen zu sein, in der Erwar­tung, dass man ihnen eines Tages sagt: ‚Gut, du hast die Erzie­hung (formación/formation/formazione) been­det‘
          Die­ses hier ist Heu­che­lei, Frucht des Kle­ri­ka­lis­mus, wel­ches eines von den schreck­lich­sten Übeln ist.
          Ich habe es schon den Bischö­fen der L.am. Bischofs­konf. gesagt: Es ist not­wen­dig die­se Ten­denz zum Kle­ri­ka­lis­mus zu über­win­den, auch in den Bil­dungs­häu­sern und in den Semi­na­ren. Ich fas­se es zusam­men in einem Rat, den ich als Jugend­li­cher erhal­ten habe: ‚Wenn du wei­ter­kom­men möch­test, den­ke klar und rede dun­kel‘ Das ist eine kla­re Ein­la­dung zur Heu­che­lei. Es ist not­wen­dig das um jeden Preis zu ver­mei­den.“
          wei­ter: „Wenn das Semi­nar zu groß ist, ist es not­wen­dig es in Gemein­schaf­ten mit Erzie­hern auf­zu­tei­len, die fähig sind die Per­so­nen wirk­lich zu beglei­ten (wtl.: den Pers. zu fol­gen). Der Dia­log soll­te ernst­haft, ohne Angst und ehr­lich sein. Es ist nötig zu beach­ten, dass die heu­ti­ge Spra­che der Jugend­li­chen in Aus­bil­dung (formación/formation/formazione) von denen, die ihnen vor­aus­ge­gan­gen sind ver­schie­den ist.: Wir leben in einem Epo­chen­wech­sel. Aus­bil­dung (s.o.) ist eine Hand­werks­kunst, kei­ne poli­zei­li­che (stra­te­gi­sche?). Wir müs­sen das Herz for­men, sonst for­men wir klei­ne Mon­ster. Und spä­ter for­men die­se klei­nen Mon­ster das Volk Got­tes. Das ver­ur­sacht mir wirk­lich Gän­se­haut.“ ENDE
          Das Pro­blem scheint mir ein wenig ver­al­tet, denn heu­te muss man eher auf­pas­sen, dass die Berufs­ju­gend­li­che Reli­gi­ons­päd­ago­gen mit ihrem 68erSlang, die jun­gen Män­ner mit ihrer klas­si­schen ange­le­se­nen Bil­dung nicht ver­grau­len…

          • Das Zeug ist unsi­cher ver­glei­chend vom Spa­ni­schen und Eng­li­schen über­setzt wor­den. Kor­rek­tu­ren- nur her damit!

          • Ich lese hier viel Geschwur­bel um den hei­ßen Brei her­um. Weni­ger Sät­ze und kla­re Ansa­ge wären nütz­li­cher und auch ver­ständ­li­cher.

            Was ich dar­aus lesen kann, ist, daß die Prie­ster­se­mi­na­re offen­bar von den Ker­nen des Glau­bens ablen­ken. Hier bie­ten sich die Semi­na­re der Tra­di­ti­on an. Dort kennt man näm­lich kei­ne Nach­wuchs­sor­gen. Und das ist auch gut so. Die ande­ren wer­den man­gels Beru­fun­gen in weni­gen Jah­ren geschlos­sen wer­den (müs­sen). Gott sei Dank.

          • Auch die­ses Zitat, im Zusam­men­hang betrach­tet, kann den Ein­druck der Wirr­heit nicht min­dern. Hier redet einer in Ver­satz­stücken irgend­was daher, was ob sei­ner Unaus­ge­go­ren­heit den Anspruch trief­grün­di­ger Aus­ein­an­der­set­zung gar nicht erst erhe­ben darf. Ich per­sön­lich habe kei­ne Lust, mich mit die­sem ent­setz­li­chen Geschwur­bel noch gei­stig aus­ein­an­der­zu­set­zen und ihm irgend­wel­chen Tief­gang anzu­dich­ten. Es ist ein­fach kata­stro­phal, was der Mann von sich gibt. Er ver­fügt ganz offen­sicht­lich nur über sei­ne eige­ne per­sön­li­che Erfah­rung und Befind­lich­keit, von der aus er Kir­che und Welt betrach­tet und sie sei­nem Hori­zont gemäß zurecht­zu­stut­zen trach­tet. Furcht­bar. Ein zwei­ter Luther.

          • Ich kann mit die­sem Text lei­der nichts anfan­gen. Wer will wem was sagen ? Wer will was von wem ? Kir­che ist doch kei­ne Fabu­lier­an­stalt.

          • @Ralph
            Ich schlie­ße mich Ihrer Mei­nung an — das „Geschwa­fel“ kapiert doch kein Mensch! Scha­de um die Zeit, die man ver­bringt um die­ses selt­sa­me „Kon­glo­me­rat “ auf­zu­drö­seln — kommt nichts Brauch­ba­res dabei her­aus!

        • sagen wir mal so,. er scheint die­sen Rat „den­ke klar und rede dun­kel“ doch sehr ver­in­ner­licht zu haben.

          Dan­ke für die Über­set­zungs­mü­he, mar­le­ne.
          Jedoch das was der Papst anspricht, ja es ist ein Pro­blem, dass die mei­sten Schü­ler, egal wo, nur drauf war­ten bis sie das end­lich „hin­ter sich haben“.
          Und das dürf­te auch ein Pro­blem in von Ordens­leu­ten geführ­ten Schu­len sein, wo es in Latein­ame­ri­ka noch mehr davon gibt, als bei uns.
          Jedoch das als Kle­ri­ka­lis­mus zu bezeich­nen, trifft doch über­haupt nicht den Kern des Pro­blems.

  9. Soll das eine Art Geheim­spra­che sein, so eine Art Insi­der aus dem Orden von wel­chem Sei­ne Hei­lig­keit stammt?
    Na das möch­te die Welt­kir­che doch ger­ne ver­ste­hen..

    Gelieb­ter Hei­li­ger Vater, könn­ten Sie das bit­te in die Spra­che der ein­fa­chen katho­li­schen Lai­en und ordens­in­ter­es­sier­ten Jugend­li­chen über­set­zen?

    Trotz reger Kon­tak­te zu Fra­tres et Soro­res fällt mir kein Bei­spiel eines Han­dels mit Novi­zen ein… Viel­mehr schei­nen mir sol­che die sich heu­te dazu ent­schlie­ßen irgend­wo ein­zu­tre­ten von gro­ßer Begei­ste­rung und Feu­er und Flam­me zu sein (Was nicht heißt. dass sie geprüft wer­den).

    Bei den Jesui­ten ist es zwar üblich und es ergibt sich aus ihren Sta­tu­ten, dass ein Ordens­prie­ster nach Belie­ben durch sei­nen Obe­ren an einen Ort ver­setzt wer­den kann, an wel­chem er bes­ser die­nen sol­le und der Gehor­sam ihn dazu anhält ohne zögern zu packen, aber ob das ein Ver­scha­chern von Novi­zen ist und auf wel­che Wei­se auch immer auf die Gesamt­heit der ver­sam­mel­ten Ordens­welt über­tra­gen wer­den kann, ist frag­lich…

    Aber voilá schon eine Aus­le­gung gefun­den und zwar auf der Inter­net­sei­te von Civil­tà Cat­to­li­ca: Der Papst mei­ne im Zusam­men­hang mit einer Ankün­di­gung der phil­ip­pi­ni­schen Bischö­fe 1994 auf der Ordens­syn­ode über das geweih­te leben und sei­ne Sen­dung, die mas­si­ve Ankunft von neu­en aus­län­di­schen (Natio­nal­kir­chen???) Kon­gre­ga­tio­nen auf die Insel­ket­te mit dem Zweck Beru­fun­gen zu rekru­tie­ren und nach Euro­pa zu ver­le­gen.

    Mei­ne Anmer­kung: Aber das nennt sich doch Mis­si­on oder nicht? Die Kir­che in einem Land, in wel­chem der Glau­ben flo­riert, erbarmt sich über die Wüste und Ein­öde eines gei­sti­gen Ent­wick­lungs­lan­des, bzw. eines gan­zen Kon­ti­nen­tes oder meh­re­rer (kurz­um: die west­li­che Welt!) und ent­sen­det Mis­sio­na­re in die hie­si­gen Gebie­te der ver­wil­der­ten gott­lo­sen heid­ni­schen Gesell­schaft… Unter der Gefahr das Mar­ty­ri­um durch die Pres­se, das System oder auf­ge­brach­te Mus­li­me, wel­che hier bald voll­ends das Sagen haben, zu erlei­den! Welch erha­be­ne Idee! — Was ist dar­an so schlimm?
    Natür­lich müs­sen die Mis­sio­na­re fest in ihrem Glau­ben ste­hen und in die­sem bis zu einer gewis­sen Rei­fe geformt wer­den, bevor sie in die gefähr­li­chen Gefil­de des Urwal­des der west­li­chen Zivi­li­sa­ti­on und dem Wirr­war sei­ner Per­ver­sio­nen mutig ent­las­sen wer­den.

    Aber wie­so nur auf die­sem Aspekt sei­ner Anspra­che behar­ren, die sonst sehr reich­hal­tig ist. Beson­ders die Beto­nung der Wich­tig­keit von Lai­en­brü­dern, bzw. ‑Schwe­stern…

    Natür­lich sind gute Prie­ster wich­tig, beson­ders aus den Rei­hen der Ordens­leu­te. Aber ein Kon­vent nur aus Prie­stern bestehend ent­behrt der­je­ni­gen beten­den Schlacht­rei­he aus ein­fa­chen Brü­dern, wel­che nicht nur Haus­ar­bei­ten über­neh­men, son­dern die geist­li­che Mut­ter­schaft für die Prie­ster. Denn die­se wer­den sehr ange­foch­ten wer­den. Außer­dem wird somit die beson­de­re Lebens­wei­se für Chri­stus mehr betont, das Frei­wer­den von dem was schein­bar frei macht, das Nur­sein für Chri­stus…

    • Novi­ze­n­han­del — damit meint man wohl die Rekru­tie­rung von Novi­zen in den Mis­si­ons­län­dern, die dann in die alte Hei­mat ver­pflanzt wer­den, da dort der Nach­wuchs karg ist.

      • Nein, eigent­lich genau umge­kehrt.
        Der Hei­li­ge Vater meint die Rekru­tie­rung von Beru­fun­gen aus einem glau­bens­star­ken Land, wie die Phil­ip­pi­nen, mit vie­len Beru­fun­gen nach Euro­pa, wo — wie wir alle wis­sen- der Stand der Beru­fun­gen und die Prä­senz des Glau­bens am abso­lu­ten Null­punkt liegt. Das ist das eigent­li­che Mis­si­ons­land oder?
        Das hat mich etwas irri­tiert.
        Nur aus der Dritt­welt­ein­tei­lung eines west­li­chen Kolo­ni­al­den­kens bei glau­bens­star­ken ehe­ma­li­gen Mis­si­ons­län­dern auf ihren heu­ti­gen Sta­tus als Mis­si­ons­län­der zu schlie­ßen, wäre für mich absurd.
        Ein abso­lu­tes Mis­si­ons­land heu­te, ist zum Bei­spiel der deutsch­spra­chi­ge Raum…
        Aber viel­leicht meint er tat­säch­lich nur die Grün­dung von Mut­ter­häu­sern in den ehe­ma­li­gen Mis­si­ons­län­dern, die alle ihre Beru­fun­gen nach Euro­pa schicken, das wäre auch nicht gut.

  10. Wie­der ein­mal kann man sich nur indi­gniert an den Kopf fas­sen, ob die­ser päpst­li­chen Ergüs­se. Und den Her­ren auf dem Bild scheint es ja nicht anders zu erge­hen. Immer­hin!

    • Nie­mand in die­sem Forum da, der bereit ist, erst mal was Posi­ti­ves an Papst Fran­zis­kus zu sehen? Alles gleich schlecht­ma­chen? Shame on you!

      • Es ist doch ein“ wun­der­ba­res“ Bild, die­se Ordens­obe­ren alle in Zivil, oder @Mim? Schlecht­ma­chen, nein, aber der Tat­sa­che ins Auge sehen, ja.

        • Ich hät­te die­se Män­ner nie für Ordens­obe­ren gehal­ten. Ent­we­der sie schä­men sich für ihren Orden oder sie gehö­ren einem neu gegrün­de­ten Orden an. Viel­leicht sieht so Ber­go­gli­os Ide­al­or­den aus.
          Per Mari­am ad Chri­stum

        • Auf dem Bild sind kei­ne Ordens­obe­ren. Das sind Novi­ze­n­händ­ler auf dem Novi­ze­n­ba­sar. Gut, dass der Papst denen die Mei­nung sagt.

      • die­se Ver­all­ge­mei­ne­rung ist schlicht und ein­fach falsch.Wir alle ste­hen hin­ter dem Papst als vica­ri­us Jesu Chri­sti-aber ste­hen kri­tisch hin­ter Din­gen und Aeu­sse­run­gen die der sanc­ta catho­li­ca fremd oder zwei­fel­haft sind.Deshalb sind mE alle die­se Kritiken,die aus Sor­ge und berech­tig­ter Wahr­neh­mung gegen­über Unemp­find­lich­kei­ten dem ganz ein­fa­chen Gläubigen,der nur gläu­big und vol­ler Lie­be der hl Kir­che anhan­gen will- hier geäu­ssert werden(anderswo kann das wegen des all­herr­schen­den Main­stream nicht unge­straft geschehen)-all die­se kri­ti­schen Stim­men sind wahr und gerecht-tamen muta­tis mutan­dis.
        das Enga­ge­ment des jetz­ti­gen Pap­stes ist immens-das sehen wir auf pasto­ra­ler Ebe­ne sicher-doch der Papst ist supre­mus sacerdos,arbiter nicht nur Pastor!Da sind halt erheb­li­che Defi­zi­te offen­bar.
        die Wor­te „ist nie­mand da in die­sem Forum“ gemah­nen mich an den Tota­li­ta­ris­mus der 68er.shame on who?

        • Die Ver­wen­dung eIner dok­tri­nä­ren Spa­che könn­te, wie sie von den mei­stens Päp­sten benutzt wur­de, eini­ges zur bes­se­ren Ver­ständ­lich­keit bei­tra­gen.
          Lei­der ist die Beherr­schung von Spra­che kei­ne mar­kan­te Stär­ke des der­zeit agie­ren­den Pap­stes. Wir soll­ten es ihm viel­leicht nach­se­hen, denn Glau­be ist mehr als Gehor­sam.
          Vor dem Medi­en­zeit­al­ter haben vie­le Katho­li­ken gar nicht erfah­ren was ein Papst geäu­ßert hat oder gar wer Papst war.

          Einen Leit­stern soll­ten wir eher in den unver­gäng­li­chen, ein­fa­chen Wor­ten des Hl. Evan­ge­li­ums sehen, damit wir sicher und ohne Schä­den zu neh­men durch die der­zei­ti­ge Fin­ster­nis in der zum Fein­des­land gewor­de­nen Kir­che ans Ziel gelan­gen.
          Die Hei­li­gen Wei­sen aus dem Mor­gen­land haben es vor­ge­macht dem himm­li­schen Zei­chen zu Fol­gen und zur Anbe­tung zu gelan­gen
          .
          Geseg­ne­tes Drei­kö­nigs­fest

  11. „Nein zum Novi­ze­n­han­del, sonst for­men wir klei­ne Mon­ster“

    Die­se über­schrift zieht die Bemer­kun­gen von Papst Fran­zis­kus in unge­hö­ri­ger Wei­se zusam­men, ja es wer­den Tex­te zusam­men­ge­fügt, die nicht zusam­men­ge­hö­ren. katho­li­sches info macht sich der Falsch­zi­tie­rung schul­dig.

    Zum Novi­ze­n­han­del habe ich das gefun­den:
    Pope Fran­cis is cer­tain­ly awa­re of the risks, even in terms of „voca­tio­nal recruitment,” by youn­ger Church­es. He recal­led, inter alia, that in 1994, in the con­text of the Ordi­na­ry Syn­od on Con­se­cra­ted Life and the Mis­si­ons, the Fili­pi­no bishops cri­ti­ci­zed the “novice trade,” i.e., mas­si­ve arri­val of for­eign Con­gre­ga­ti­ons who were ope­ning houses in the archi­pe­la­go with an eye toward recrui­t­ing voca­ti­ons to be trans­plan­ted to Euro­pe. “We need to keep our eyes open for such situations,” the Pope said.

    Aus: http://www.laciviltacattolica.it/articoli_download/extra/Wake_up_the_world.pdf

    • scha­de, daß Sie es in Eng­lisch geschrie­ben haben! Wir in Mit­tel­deutsch­land muß­ten Rus­sisch ler­nen und kön­nen daher lei­der oft­mals kein Eng­lisch.

    • na es gibt ja dan­kens­wer­ter­wei­se doch eini­ge, die sich die Mühe machen und den gesam­ten Arti­kel lesen (die eini­ge der ange­führ­ten Spra­chen lesen kön­nen oder jeman­den ken­nen, der es kann).
      Es ist halt Medi­en­me­tho­de, zwei hor­ri­ble Schlag­wör­ter, aus dem Zusam­men­hang geris­sen, aus einem 15 — Sei­ten­ar­ti­kel zu erwäh­nen und dann den Leser „dumm ster­ben“ las­sen.

  12. Mein Rat: Ganz all­ge­mein bezüg­lich Papst Fran­zis­kus gelas­sen blei­ben. Es wird alters­be­dingt nur ein Inte­rims- Pon­ti­fi­kat wer­den, auch wenn ich ihm von Her­zen das Errei­chen eines geseg­ne­ten Alters ver­gleich­bar unse­rem Papst eme­ri­tus wün­sche. Gott wird auch auf den krum­men Zei­len eines Ber­go­glio gera­de schrei­ben. Was wäre das für eine Kir­che unse­res Herrn JESUS CHRISTUS, wenn der Mann vom ande­ren Ende der Welt auch nur ansatz­wei­se in der Lage wære, das Schiff zum ken­tern zu brin­gen. Das hat er nicht im Kreuz ! Und man höre und stau­ne: aus näch­ster Nähe ver­nimmt man schon erste Aus­sa­gen über die Zeit nach Papst Fran­zis­kus. Vivat eccle­sia catho­li­ca in sae­cu­la sae­culo­rum ! http://www.br.de/mediathek/video/aufbruch-im-vatikan-100.html

    • Ich habe mir gera­de das gan­ze Inter­view ange­se­hen und wäre von selbst nie auf die Idee gekom­men, dass Gäns­wein über die Zeit nach Fran­zis­kus nach­den­ken wür­de, so wie sie mei­nen. Er äußert sich zu den mei­sten Fra­gen eher aus­wei­chend und es scheint kei­ne ein­zi­ge gro­ße Neu­ig­keit dar­in zu geben.

    • Ich wün­sche ihm auch ein geseg­ne­tes Alter, aber eben­falls als eme­ri­tier­ten Papst.
      Per Mari­am ad Chri­stum

  13. Die Not­wen­dig­keit der Zärt­lich­keit „Kon­flik­te lieb­ko­sen“ — Wie bit­te? Capi­re nul­la! Außer, daß die­ser Unsinn mir schon wie­der den Magen umdreht.

  14. naja ich ken­ne eini­ge afri­ka­ni­sche Prie­ster die die Sache ganz ein­fach sehen,
    „Ihr habt uns den Glau­ben gebracht und damals unse­re Leu­te zu uns geschickt, jetzt schicken wir aus Dank­bar­keit unse­re Leu­te zu euch!“

    Das ist doch nicht schlecht!
    Hier in der Gegend sind vie­le indi­sche katho­li­sche Ordens­schwe­stern, natür­lich lästern die ungläu­bi­gen Schlapp­mä­lu­er „die sidn ja nur in den Orden gegan­gen, weil sie da was wer­den konn­ten, was von der Welt sehen.……“

    Es kommt mir vor, als sei das Wort von dem „Novi­ze­n­han­del“ genau aus die­sem Vor­ur­teil gebo­ren.
    Wur­de aber das wei­ter­ge­ben von Getrat­sche nicht neu­lich von unse­rem Papst mit einer Tod­sün­de gleich­ge­setzt????

    Mein Vater pfleg­te in so einem Fall immer zu sagen „Si tacuis­ses phi­lo­so­phus man­sis­ses“ (wört­lich: „wenn du geschwie­gen hät­test, wärst du ein Phi­lo­soph geblie­ben“; aber im Sin­ne von „hät­te man dich wei­ter für einen Phi­lo­so­phen gehal­ten“

    • Hab zu schnell getippt soll­te hei­ßen „„Ihr habt uns den Glau­ben gebracht und damals eure Leu­te zu uns geschickt, jetzt schicken wir aus Dank­bar­keit unse­re Leu­te zu euch!“

  15. @da.hea.min.gwea Zuge­ge­ben, die 2 Wor­te „nach Fran­zis­kus“ bei ca. min. 17:00 des Inter­views sind nur ein win­zi­ger Bruch­teil einer ein­zel­nen Aus­sa­ge EB Gäns­weins zur Bestän­dig­keit der Sub­stanz des Glau­bens inner­halb des umfang­rei­chen Fra­gen­ka­nons des gesam­ten Inter­views; für mich aller­dings des­halb bemer­kens­wert und inso­fern neu, als — wie bereits gesagt — eine Per­son aus aller­näch­ster Nähe zu bei­den Päp­sten uns auf­for­dert, unse­ren Blick auch nach vor­ne zu wer­fen in die Zeit eben „nach Fran­zis­kus“. Das kam im Fall von EB Gäns­wein nicht ganz von unge­fähr (s. Ein­gangs­fra­ge und Ant­wort). Natür­lich bemüht sich Gænswein geschickt und diplo­ma­tisch, auf dem eis­glat­ten Par­kett der ihm gestell­ten Fra­gen nicht aus­zu­rut­schen, aber zwi­schen den Wor­ten ist unüber­hör­bar, wofür sein Herz schlägt. Ihm wie auch uns bleibt letzt­end­lich das ver­trau­ens­vol­le Gebet.

  16. Also die­se klei­nen anti­ka­tho­li­schen Mon­ster (Orden) wur­den ja schon längst bedingt durch die nega­ti­ven Früch­te des VK II her­an­ge­züch­tet, so das immer kla­rer ersicht­lich wird das sich aus die­ser die „DIE NEUE KIRCHE FORMTE“ und wenn man ein­mal einen Mönch oder Non­ne in Habit sieht, so ist man sich lei­der nicht mehr sicher was sich unter die­ser Orden­s­klei­dung fin­det, und die Zer­schla­gung des Ordens „Der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta“ im Namen von Fran­zis­kus (genau so sei­ne ver­ach­tungs­vol­len Wör­ter in Rich­tung der­je­ni­gen die die „Hei­li­gen Tra­di­ti­on der Einen, Hei­li­gen, Katho­li­schen und Apo­sto­li­schen Kir­che, Lie­ben und daher bewah­ren wol­len) zeigt ja genaue­stens wenn er als „Mon­ster“ zu erken­nen glaubt. Hier Bei­spie­le die­ser „Mon­ster!!“
    https://www.katholisches.info/2013/11/26/neuer-vorsitzender-der-maennerorden-haelt-kirchliche-ehelehre-fuer-katastrophe-und-will-frauen-als-priesterinnen/ und https://www.katholisches.info/2012/04/20/us-oberinnenkonferenz-unter-kommissarischer-verwaltung-ernste-doktrinelle-probleme-mit-glaubenslehre-unvereinbare-standpunkte/

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  17. Lie­be Redak­ti­on,

    ger­ne und regel­mä­ßig lese ich die­se Sei­te und habe auch schon ver­schie­dent­lich für Ihren Erhalt gespen­det. Ich schät­ze die qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Arti­kel.
    Lei­der gehört der Obi­ge auf kei­nen Fall dazu. Ich habe mir die Mühe gemacht, den Arti­kel im Ita­lie­ni­schen Ori­gi­nal zu lesen: nur durch die­se Lek­tü­re wird deut­lich, was Fran­zis­kus wirk­lich gesagt hat: Bei­spiels­wei­se ist die Ver­bin­dung der Begrif­fe „Novi­ze­n­han­del“ und „klei­ne Mon­ster“ unzu­läs­sig, da sie im Ori­gi­nal nicht im Zusam­men­hang ste­hen.
    Schließ­lich ist die Bild­aus­wahl mehr als frag­lich. Bit­te schau­en Sie sich die Bil­der an, die im inter­net von die­sem Anlass ver­öf­fent­licht wur­den! Der Papst sprach in einer Art Aula und auf den Stüh­len sieht man alle Ordens­obe­ren im Habit oder zumin­dest im Kol­lar­hemd.

    Der obi­ge Arti­kel ist lei­der zu sug­ge­stiv! Bit­te über­ar­bei­ten Sie ihn nach Lek­tü­re des Ori­gi­nal­texts und wech­seln Sie das Bild!

    • Ach wis­sen Sie, werte/r JMK, ob nun aus dem Zusam­men­hang geris­sen oder nicht, das ist doch hier­bei gar nicht das Pro­blem! Schon allein der Gebrauch sol­cher Wor­te ist eines Pap­stes in höch­stem Maße unwür­dig! Hat er es oder will er es ein­fach noch immer nicht kapie­ren, dass er als Fran­zis­kus nicht mehr drauf­los­quat­schen kann wie irgend­ein Pro­vinz­je­su­it am Mit­tags­tisch unter sei­nes­glei­chen. Es ist ein­fach uner­träg­lich, wie die­ser Mann das Papst­amt des­avou­iert und aus bereits gemach­ten Feh­lern ein­fach nicht klug wird.

      • ich stim­me ganz über­ein und fin­de die lei­di­ge Haar­spal­te­rei über Zuläs­sig­keit bezw Serio­si­tät des Arti­kels müssig.Der Redak­ti­on kann nicht genug gedankt wer­den für ihre Informationen.Die mei­sten Din­ge, die hier ans Tages­licht kom­men hät­te ich wohl kaum gelesen.Dass sol­che Eier­tän­ze an päpst­li­chen Inter­pre­ta­tio­nen dif­fus sind-ich mei­ne Kar­di­nal Meis­ner hat den Hei­li­gen Vater ernst­haft dar­auf ange­spro­chen-ist und bleibt ein Scha­den beson­ders für den ein­fa­chen Gläu­bi­gen
        .Dies sal­vo hono­re-Papst Fan­zis­kus ist unser Papst-wir beten für ihn und sei­nen Nach­fol­ger.

        • … und sei­nen Nach­fol­ger, der hof­fent­lich Kar­di­nal Ran­jith hei­ßen wird.
          Per Mari­am ad Chri­stum

  18. Ein paar aus dem Zusam­men­hang geris­se­ne Zita­ten­brocken — und schon bricht ein Sturm der Ent­rü­stung los. Das ist weder seriö­ser Jour­na­lis­mus noch sind es seriö­se Reak­tio­nen. Wie kann man sich so erei­fern, wo doch auf Grund die­ser „Mel­dung“ wirk­lich kei­ner wis­sen kann, was der Papst denn tat­säch­lich gesagt hat.

    • Wis­sen Sie, es gehör­te immer ganz selbst­ver­ständ­lich zur Amts­füh­rung der Päp­ste, dass man mög­lichst unmiss­ver­ständ­lich rede­te und schrieb. Des­halb ver­mied man auch Inter­views und ließ alle Anspra­chen, Pre­dig­ten und son­sti­ge päpst­li­che Ver­laut­ba­run­gen von Exper­ten gegen­le­sen, ggf. kor­ri­gie­ren (Ratz­in­ger war dar­auf wohl weni­ger ange­wie­sen) und vor­ab ver­öf­fent­li­chen, um den Mul­ti­pli­ka­to­ren eine seriö­se Text­grund­la­ge zu lie­fern. Unse­ri­ös ist daher vor allem die Amts­füh­rung die­ses Pap­stes, der frisch von der Leber sei­ne hoch­gra­dig eigen­tüm­li­chen Gedan­ken und miss­ver­ständ­li­chen For­mu­lie­run­gen dem Vol­ke zum Fraß vor­wirft. Rügen Sie also nicht die Wie­der­käu­er, die sich an die­sen unver­dau­li­chen Brocken abar­bei­ten, son­dern den Urhe­ber die­ses Desa­sters.

  19. Wenn P. Franz einen „Novi­ze­n­han­del“ nicht will, dann will er ver­mut­lich ein Aus­ster­ben der Orden im Abend­land.
    Aktu­ell ist es so, daß etli­che täti­ge Orden (kath. Kran­ken­häu­ser) zur Über­brückung bzw. Auf­recht­erhal­tung des Ordens­le­bens wegen hei­mi­schen Nach­wuchs­man­gels Schwe­stern oder Brü­der aus der drit­ten Welt zu sich in die halb­lee­ren Häu­ser holen.
    Ich ken­ne ein paar Kli­ni­ken, wo es noch 2–3 deut­sche Ordens­schwe­stern gibt, dane­ben eine Anzahl indi­scher Schwe­stern. Was ist dar­an schlecht? Lie­ber die Häu­ser zuma­chen als aus­län­di­sche Schwe­stern? Ist es das, was der Papst will? Dann geht es noch ein biß­chen schnel­ler mit dem Abwick­lung der kath. Kir­che.

    Statt Novi­ze­n­han­del- war­um ver­wen­det er so ein nega­ti­ves Wort ? — könn­te man sagen Aus­tausch oder Sti­pen­di­um für aus­län­di­sche Ordens­mit­glie­der.
    Auf dem Arbeits­markt ist es längst üblich, aus­län­di­sche Mit­ar­bei­ter anzu­wer­ben.

  20. Papst Franz pre­digt und foer­dert die Belie­big­keit, ganz im Sin­ne des Moder­nis­mus.
    Ich kom­me mir lang­sam vor wie im Swin­ger­club (Ver­zei­hung, aber die Wut kocht hoch), dort gilt das Mot­to wie bei Papst Franz : „Alles kann, nichts muss“ !
    Ich dach­te bis­her, nur der deut­sche Kle­rus formt die Kir­che zur Bedu­erf­nis­an­stalt um, nein der Papst macht kra­ef­tig mit.
    Herr erloe­se die Kir­che von die­sem Pon­ti­fex !
    Grau­sam.

  21. Auf die Idee, dass die Kir­che klei­ne Mon­ster aus­bil­det, muss man schon kom­men. Die­sen Papst ver­ste­he ich nicht. Er redet Din­ge daher, die unver­tret­bar sind. Sei­ne Unloya­li­tät zur Kir­che ist uner­träg­lich.

    • Gewis­sen klei­nen Mon­stern bin ich schon begeg­net, so zB. in mei­ner Pfar­re, in mei­nen Reli­gi­ons­leh­rern, in ver­bis­se­nen Pasto­ral- und Gemein­de­re­fe­ren­tin­nen…
      Und letzt­lich auch im Spie­gel… 😉 Wer ent­behrt der Her­zens­bil­dung nicht?

      • „… ver­bis­se­nen Pasto­ral- und Gemein­de­re­fe­ren­tin­nen“

        Seit wann ist sowas theo­lo­gisch begrün­det? Wozu muß man sowas den Orden mah­nend erzäh­len? Frü­her wur­den sol­che „Mon­ster“ durch den Gemein­de­pfar­rer gebän­digt. Aber der hat ja dank V.II eigent­lich auch nicht mehr viel zu mel­den. Inkl. der „Gestal­tung“ der Eucha­ri­stie. Des­we­gen ren­nen die ver­blie­be­nen wirk­li­chen Gläu­bi­gen auch in Scha­ren davon. Ich auch.

      • Wie waren die­se Leu­te denn ? Ich kann mit der­ar­ti­gen Ver­all­ge­mei­ne­run­gen nichts anfan­gen. Auf Mon­ster bin ich noch nie getrof­fen. Dass man Men­schen auch mit ihren Feh­lern so bezeich­net, fin­de ich nicht in Ord­nung.

        • Ralph, Sie haben recht. Viel­leicht wäre die Per­son im Spie­gel, als ein­zi­ge, zuerst und haupt­säch­lich zu nen­nen gewe­sen.
          Und so sie ihr Herz nicht einer Bil­dung unter­zieht, wird sie zu einem klei­nen Mon­ster.
          Herz umfasst übri­gens auch den Ver­stand.
          Kein Hebrä­er hät­te gesagt man denkt mit dem Kopf- Das Herz ist der Sitz des Den­kens, biblisch gespro­chen, also kei­ne Gefühl­du­se­lei.
          Wenn Jesus selbst von der „Schlan­gen­brut“ gespro­chen hat, wie­so soll­te der Papst, in spa­ni­scher oder ita­lie­ni­scher Fär­bung nicht von „klei­nen Mon­stern“ spre­chen?
          Als Aus­drucks­mit­tel ist das zwar dra­stisch, aber legi­tim, vor allem wenn man sich selbst sofort ange­spro­chen fühlt… „Wir müs­sen das Herz for­men, SONST for­men wir klei­ne Mon­ster“ — das ist ein Satz mit einer Bedin­gung: ‚Wenn wir nicht das Herz for­men, for­men wir klei­ne Mon­ster‘
          Die­sen Satz könn­te ich unter­schrei­ben.
          Es kommt dar­auf an was unter Her­zen­bil­dung ver­stan­den wird. Eine geleb­te Spi­ri­tua­li­tät gehört jeden­falls dazu.
          Erst recht in einem Semi­nar. Was nützt es mir über fünf­zig Theo­rien von der Ent­ste­hung des Schöp­fungs­be­rich­tes und sei­ner Aus­le­gung zu beherr­schen, am besten mit Fach­aus­drücken und unein­seh­ba­ren Kür­zeln, — wenn ich nicht davon betrof­fen bin?
          Was nützt es mir Glau­bens­sät­ze aus­wen­dig zu ler­nen, wenn ich sie nicht beten kann (das ist die knie­en­de Theo­lo­gie!)? Wür­de das Dog­ma mich nicht betref­fen, was wür­de es mir nüt­zen dar­um zu wis­sen? Theo­lo­gie betrifft eigent­lich das Inner­ste der Exi­stenz, jeder ein­zel­ne Lehr­satz der Kir­che betrifft mei­ne gan­ze Welt.
          Theo­lo­gie ohne Spi­ri­tua­li­tät ist wie Brot ohne jeman­den, der es essen könn­te, denn dann ist es nur Brot das man anschau­en kann aber nicht ver­ko­stet wird. Wer aber den Glau­ben, das Glau­bens­wis­sen ver­ko­stet, es schmecken lernt, der nimmt es mit ins Gebet, denn dar­in ler­nen wir dar­über zu stau­nen und Gott umso mehr auf­grund des grö­ße­ren Geheim­nis­ses zu lie­ben. Unser Glau­be ist ja kei­ne blo­ße­Theo­rie mit einem toten Objekt, wel­ches man sezie­ren kann, son­dern eine leben­di­ge Got­tes­be­zie­hung. Und es ist wie bei einem weit­ver­rei­sten Gelieb­ten von dem man Lie­bes­brie­fe erhält. — ALLES, was man von ihm erfährt, sei es über ver­trau­ens­wür­di­ge drit­te oder die bana­le Anmer­kung über das, was er gera­de mache. Sei es eine noch so klei­ne Klei­nig­keit, sie betrifft dich ganz.. Jede Nach­richt ver­setzt die Braut in hel­le Auf­re­gung. Sie liebt und ihr fällt sogar die Tin­te auf, mit wel­cher er schreibt oder die Bemer­kung über den Schmet­ter­ling, wel­chen er sieht…
          Das aber ver­gisst zB. jeder ungläu­bi­ge Exeget, der die Auf­er­ste­hung als nach­öster­li­ches Gespinst abtut… fides et ratio- gehört zusam­men!
          In die­ser Hin­sicht könn­te man gar nicht genü­gend Her­zens­bil­dung betrei­ben. Man schaue sich Bal­tha­sar und Guar­di­ni, man schaue sich Ratz­in­ger an! Man schaue sich auch die hei­li­gen (!) Kir­chen­leh­rer an…
          Man kann Her­zens­bil­dung nicht genü­gend anmah­nen!
          Dar­an sto­ße ich mich nicht, sofern sie, wie gesagt, rich­tig ver­stan­den wird.
          Das Gute behal­tet, das Schlech­te ver­werft…

  22. Wenn man das alles so liest, könn­te man den Ein­druck gewin­nen, dass der Papst nicht für die not­wen­di­ge Klar­heit sor­gen kann. Am besten, es wird über ihn gar nicht mehr berich­tet, dann braucht man sich mit die­sem Zeug auch nicht mehr aus­ein­an­der­zu­set­zen. FDas bleibt aber ein Wunsch, denn in irgend­ei­ner Schlag­zei­le wird sein Kon­ter­fei wie­der mit einem wil­den Spruch aus der mar­xi­sti­schen Trüm­mer­ki­ste gar­niert mit Gen­der-Ver­ständ­nis her­vor­gucken.

    • Zustim­mung! Seit Pius XII. habe ich alle Päp­ste erlebt. Noch nie aber habe ich einen sol­chen „besin­nungs­lo­sen“ Schwät­zer in die­sem Amt erlebt. Er scheint über­haupt nicht wahr­zu­neh­men, was er damit anrich­tet. Er irrt als Hir­te mit den Scha­fen umher, statt ihnen den Weg zu wei­sen. Der Dei­bel steht dane­ben, lacht sich krumm und macht Sie­sta..

      • „Der Dei­bel steht dane­ben, lacht sich krumm und macht Sie­sta..“
        Ja ich glau­be auch das so ist. Ein der­ar­ti­ges „Durch­ein­an­der“ kann er sel­ber gar nicht hin­be­kom­men.
        Per Mari­am ad Chri­stum.

      • Ich glau­be, die Kri­ti­ker von Fran­zis­kus unter­schät­zen ihn, wenn sie ihn für unfä­hig hal­ten. Ich tei­le die Ansicht von Pater Paul Kra­mer, dass Jor­ge Ber­go­glio der Kan­di­dat der Frei­mau­rer war und dass sie mit ihm den Stuhl Petri erobert haben. Dies vor­aus­ge­setzt, arbei­tet Fran­zis­kus an sei­nen Auf­ga­ben bis­her erfolg­reich: Schaf­fung eines dog­men­frei­en Chri­sten­tums, Ver­ei­ni­gung der Kir­chen und Reli­gio­nen, Abschaf­fung der Über­na­tur und Gna­de, tota­le Ver­dies­sei­ti­gung, usw. Für mich ist die Sedes apo­sto­li­ca de fac­to vakant.

        • Wenn man die­sen Papst als Schwät­zer sieht, der zuneh­mend die (noch) Gläu­bi­gen ver­wirrt, so unter­schätzt man ihn kei­nes­wegs. Ich bin seit gerau­mer Zeit der Mei­nung, bzw. ver­mu­te es, daß z.B. die Pius­bru­der­schaft eines (!) der Ret­tungs­boo­te des Schif­fes Petri ist.
          Das Schiff selbst wird sin­ken. Die Mann­schaf­ten der Ret­tungs­boo­te garan­tie­ren das über­le­ben der Kir­che.

        • Ihn für unfä­hig zu hal­ten, das Papst­amt in der rech­ten Wei­se aus­zu­fül­len, heißt nicht, ihn zu unter­schät­zen, wer­ter Leo Laemm­lein. Ganz im Gegen­teil, durch die­se in sei­ner Per­sön­lich­keits­struk­tur wur­zeln­de (sie­he mein Post v. 04.01.20:13 Uhr) Unfä­hig­keit war und ist er ja nach­ge­ra­de der gewünsch­te Kan­di­dat derer, die das Papst­amt beschä­di­gen wol­len, sei es nun aus ideo­lo­gi­schen (Frei­mau­rer) oder theo­lo­gi­schen (Öku­me­nis­mus) Grün­den. In deren Sin­ne arbei­tet er natür­lich äußerst effi­zi­ent.

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