Nach Wiederbelebung folgt der Abbau — Kommissar löst Klöster der Franziskaner der Immakulata auf

Franziskaner der Immakulata(Rom) Nach­dem der Orden Klö­ster wie­der­be­leb­te, die von ande­ren Orden auf­ge­las­sen wur­den, folgt nun wie­der der Abbau die­ser Klö­ster durch den Apo­sto­li­schen Kom­mis­sar. Ein katho­li­scher Laie, der durch die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta zum Glau­ben zurück­fand, ver­schick­te in die­sen Tagen eine Mail. Dar­in beklagt er die Schlie­ßung eines Klo­sters der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta. „Ich möch­te vor­aus­schicken, daß ich ein Nie­mand bin und mich als Letz­ten unter den Gläu­bi­gen füh­le. Ich füh­le aber auch einen gro­ßen Schmerz, ange­sichts der Axt, mit der Hand an die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta gelegt wird“.

Das Klo­ster von Sas­so­fer­ra­to in den Mar­ken war vom Fran­zis­ka­ner­or­den wegen feh­len­den Nach­wuch­ses auf­ge­las­sen wor­den. Die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta beleb­ten das Klo­ster vor eini­gen Jah­ren neu, wie sie über­haupt auch dadurch bekannt wur­den, daß sie wegen ihrer zahl­rei­chen Beru­fun­gen die von ande­ren Orden auf­ge­ge­be­nen Klo­ster über­nah­men und zu neu­em Leben führ­ten. Zuletzt bestand der Kon­vent von Sas­so­fer­ra­to aus 60 Brü­dern.

Der von Rom ein­ge­setz­te Apo­sto­li­sche Kom­mis­sar Pater Fidenzio Volpi löste das Klo­ster nun auf. Das glei­che Schick­sal trifft in die­ser Woche auch das Klo­ster von Colfa­no, eben­falls ein vom Fran­zis­ka­ner­or­den auf­ge­las­se­nes Klo­ster in den Mar­ken, das noch zu Leb­zei­ten des Hei­li­gen Franz von Assi­si gegrün­det wor­den war. Im Juli 2012 hiel­ten die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta dort Ein­zug und führ­ten das fran­zis­ka­ni­sche Leben fort, das seit 800 Jah­ren das Klo­ster von Colfa­no erfüll­te (sie­he eige­nen Bericht Neu­es Klo­ster der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta – Blü­hen­der Orden der Tra­di­ti­on). Nun wird auch die­ser Kon­vent durch den Apo­sto­li­schen Kom­mis­sar auf­ge­löst. Der Orden von Pater Ste­fa­no Maria Manel­li hattte in einer außer­ge­wöhn­li­chen Gegen­be­we­gung zum all­ge­mei­nen Beru­fungs­trend einen Höchst­stand von 800 Brü­dern erreicht, als die Ordens­kon­gre­ga­ti­on ein­griff.

„Die Novi­zen und Semi­na­ri­sten sind des­ori­en­tiert, die Brü­der mit ewi­ger Pro­feß sind vom Schmerz zer­stört“, so der Gläu­bi­ge in sei­ner Mail. „Sie wer­den behan­delt, als wären sie Häre­ti­ker.“ Dabei war es Papst Bene­dikt XVI., der dem Orden wie allen Orden, Prie­ster und Lai­en den Zugang zum über­lie­fer­ten Ritus öff­ne­te. „Mit der Ankunft eines neu­en Pap­stes, der den Orden viel­leicht nicht so kennt wie ihn Bene­dikt kann­te, ist ‚jemand‘ zum Angriff über­ge­gan­gen, mit dem Ergeb­nis, das nun vor aller Augen ist.“ Nun muß jeder Prie­ster um Erlaub­nis bit­ten, um im Alten Ritus zele­brie­ren zu dür­fen, und wenn er es vor Gläu­bi­gen tun will, muß er zusätz­lich jedes Mal um aus­drück­li­che Erlaub­nis ansu­chen. „Wer die Geschich­te der Kapu­zi­ne­rin Schwe­ster Vero­ni­ca aus Fer­mo kennt oder jene von Pater Pio von Piet­rel­ci­na, weiß wie stark der Angriff der Ver­leum­dung sein kann, um Mysti­ker zu bekämp­fen und zu brem­sen.“

Was kön­nen die­se Brü­der „Schlim­mes ver­bro­chen haben? Sie beten, tun Buße und bau­en die ver­las­se­nen Klö­ster wie­der auf“.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Mes­sa in Lati­no




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36 Kommentare

  1. Der Kom­mis­sar scheint sich sei­ner Sache sehr sicher zu sein. Ohne jede Hem­mung setzt er sein Werk des Abbruchs fort, das jeden schockiert, der davon Kennt­nis bekommt. Wie oft bin ich in den letz­ten Tagen gefragt wor­den: aber was haben die Fran­zis­ka­ner denn ver­bro­chen? Auch Nicht­ka­tho­li­ken fra­gen das. Der Kom­mis­sar bleibt die Ant­wort schul­dig. Sein Vor­ge­hen stellt Fran­zis­kus Pre­digt von Lie­be und Geduld in Fra­ge. Die Fran­zis­ka­ner, das ist jetzt die Peri­phe­rie der Kir­che. Wird Franz wie sein hl. Patron die­se Aus­sät­zi­gen umar­men? Auf die­se Geste war­ten wir. Dafür beten wir. Des­halb sam­meln wir Unter­schrif­ten. Bleibt sie aus…dann blei­ben des Pap­stes schö­ne Wor­te nur Schall und Rauch.

    • Der Papst steht doch hin­ter die­sem dämo­ni­schen Trei­ben! Glau­ben Sie, er bekommt nicht mit, was Volpi tut? Volpi hat doch kei­ne Nar­ren­frei­heit nach dem Mot­to „Wenn das der Füh­rer wüss­te!“
      Machen wir uns mit der Rea­li­tät ver­traut: das ist Fran­zis­kus, das ist das wah­re Gesicht die­ses Pap­stes. Er lässt Wöl­fe gewäh­ren. Wer Wöl­fe gewäh­ren lässt, ist ein fal­scher Hir­te.

      • Genau so ist es, und S.H. Fran­zis­kus selbst dürf­te hier ganz im Sin­ne jener Grup­pe in der Kir­chen­spit­ze han­deln, die den Wech­sel auf dem Stuhl des hl. Petrus Februar/März 2013 betrie­ben hat. Die­se Prä­la­ten sind die eigent­li­chen Akteu­re hin­ter den Kulis­sen.

      • Danke@zeitschnur, denn so ist es. Die­ser Volpi ist doch nur der Zer­be­rus, der jedem, der den unfrucht­ba­ren Hades zweit­va­ti­ka­ni­sche Kir­che ver­las­sen und sich dem lebens­spen­den­den Born der wah­ren Litu­gie zuwen­den will, sei­ne bis­si­gen Zäh­ne ins Fleisch bohrt und ihn unter Qua­len in die Unter­welt zurück­zu­schlei­fen ver­sucht. Er könn­te nie­mals ohne (still­schwei­gen­des) Ein­ver­neh­men mit der Füh­rungs­cli­que um den Papst der­art sadi­stisch mit den armen Fran­zis­ka­ner ver­fah­ren. Was hier geschieht, ist in der jün­ge­ren Kir­chen­ge­schich­te wirk­lich ohne Bei­spiel! Die­se zweit­va­ti­ka­ni­sche Lie­bes­kir­che, in der fort­wäh­rend von der Zärt­lich­keit und alles­ver­ste­hen­den Barm­her­zig­keit Got­tes her­um­ge­säu­selt wird, zeigt hier ihr wah­res Gesicht (um nicht noch deut­li­cher zu wer­den). Es erfüllt mich per­sön­lich mit Ekel und Abscheu, dass man sich einer sol­chen Kir­che, die zu einem Unrechts- und Unheils­in­sti­tut per­ver­tiert wird, auch noch zuge­hö­rig füh­len muss.

    • Wir haben jetzt schon annä­hernd 6000 Unter­schrif­ten. Beten wir, daß es min­de­stens 10.000 wer­den damit es rich­tig Druck gibt. Weiß jemand wie lan­ge die­se Akti­on noch dau­ert?

      • Und wenn es 20.000 wären, wür­de es sie auch nicht wei­ter inter­es­sie­ren. Sie machen schein­bar, was sie wol­len und ohne Rechen­schaft abzu­le­gen.
        Gibt es kein kirch­li­ches Gericht, das ange­ru­fen wer­den könn­te, vor dem sich P.Volpi erklä­ren müß­te für die­se dra­sti­schen Maß­nah­men?

        Jeder Poli­ti­ker muß sei­ne Hand­lun­gen den Leu­ten erklä­ren und zwar nach­voll­zieh­bar. Es kann doch nicht sein, daß die jah­re­lan­ge Arbeit von Men­schen zunich­te­ge­macht wird ohne daß die­se Men­schen nach­weis­lich schwe­re Ver­stö­ße gegen irgend­wel­che Geset­ze began­gen hät­ten. Was wird denn den Fran­zis­ka­nern zur Last gelegt? Daß sie kryp­to­le­ve­bria­nisch sei­en, ist ja kein ernst­zu­neh­men­der Vor­wurf. War­um soll­ten sie nicht Erz­bi­schof Leve­bre dank­bar sein, er war es ja schließ­lich, der den alten Ritus hin­über­ge­ret­tet hat.

        • Es wer­den aber nicht 20.000 wer­den. Sol­che Aktio­nen zei­gen nur, wie (zah­len­mä­ßig) schwach die Geg­ner die­ses ver­rä­te­ri­schen Trei­bens sind. Und dem moder­nen Bol­sche­wi­ken (russ. = Mehr­heit­ler) ist die Zahl das ent­schei­den­de Kri­te­ri­um.

  2. Für mich ist das alles unfass­bar. Ich erin­ne­re mich, dass mein Vater ein­mal zu mir sag­te, schon immer habe es zwi­schen Ordens­ge­mein­schaft auch Neid um den Nach­wuchs gege­ben.
    Ich kann es mir nicht anders erklä­ren als dass hier Neid die ent­schei­den­de Trieb­fe­der ist. Zugun­sten von Papst Fran­zis­kus neh­me ich an, dass er hier ein wenig über­rum­pelt wur­de.

  3. Es ist bizarr, daß die­se Attacken gegen einen auf­stre­ben­den Zweig der fran­zis­ka­ni­schen Fami­lie gera­de unter dem Pon­ti­fi­kat eines Pap­stes, der sich Fran­zis­kus nennt, erfol­gen (wie @Josef oben andeu­tet).

    Das Ver­trau­en in die heu­te agie­ren­de Hier­ar­chie ist im frei­en Fall begrif­fen. Wel­che Kom­mis­sa­re wird Papst Fran­zis­kus mor­gen ein­set­zen?

  4. Ich ver­ste­he nicht, wie in der „Kir­che des Kon­zils“, die sich einer­seits doch immer beklagt, dass sie kei­nen Nach­wuchs mehr hat und ande­rer­seits die „Selbst­ver­wirk­li­chung“ im Glau­ben einen so hohen theo­re­ti­schen Stel­len­wert besitzt, ganz gezielt eine Gemein­schaft zer­schla­gen wird, die doch aus lau­ter begei­ster­ten Frei­wil­li­gen besteht. Die paar Leu­te, denen die frei­wil­lig stren­ge­re Asze­se nicht geschmeckt hat, wären doch frei gewe­sen sich eine unter den vie­len ande­ren fran­zis­ka­ni­schen Gemein­schaf­ten nach­kon­zi­lia­rer Prä­gung aus­zu­su­chen, denen es an Nach­wuchs man­gelt. Die hät­ten sich sicher­lich über den Zuwachs gefreut.

    Aber das Strick­mu­ster ist das Glei­che, wie damals bei Erz­bi­schof Lefébvre. Es ist ein offe­nes Geheim­nis, dass der wah­re Grund sei­ner Sus­pen­si­on im Jahr 1975 der Neid der fran­zö­si­schen Bischö­fe über den blü­hen­den Nach­wuchs in Ecône war, wäh­rend sich in Frank­reich ihre eige­nen Semi­na­re leer­ten.

    Anstatt aber zu schau­en, was die „Tra­di­tio­na­li­sten“ rich­tig machen, um auch die eige­nen Rei­hen wie­der zu fül­len, wer­den sie „ver­bo­ten“, in den Boden getre­ten und aus­ge­löscht.

    Für mich hat das Gan­ze des Geruch von Bös­ar­tig­keit an sich. Anders kann ich mir das lei­der nicht erklä­ren.

    • Nein, es ist weni­ger der Neid, als viel­mehr die pani­sche Angst, dass das Schei­tern der Refor­men des II. Vati­ka­ni­schen Kon­zils an den unüber­seh­ba­ren Früch­ten, die die alte Ord­nung im Heu­te zei­tigt, vor aller Welt offen­bar wer­den könn­te. Des­halb erschlägt man lie­ber wie Hero­des die gesun­den Erst­ge­bur­ten des bene­dik­ti­ni­schen Früh­lings und flüch­tet sich in die irr­wit­zi­ge Hoff­nung, dadurch die eige­ne, bereits im Abster­ben befind­li­che Macht zu sichern.

    • Wie sehr muß der Kon­zils­kir­che die Tra­di­ti­on ver­haßt sein, daß sie lie­ber kei­nen Nach­wuchs haben will als einen tra­di­ti­ons­treu­en.

      Wenn die Fran­zis­ka­ner wirk­lich nichts ver­bro­chen haben, wofür sie der Zorn Got­tes tref­fen muß­te, dann gibt es für sie nur eines:
      den Staub von den Füßen schüt­teln und dahin gehen, wo man sie ger­ne auf­nimmt.
      Sie schei­nen ja in der Kir­che unter Papst Franz völ­lig uner­wünscht zu sein.

    • Beden­ken wir auch, dass da eine gan­ze Genera­ti­on von vie­len Zehn­tau­sen­den Prie­stern und Bischö­fen war, die vor, in und nach den Kon­zils­jah­ren den Anti­mo­der­ni­sten­eid brach. Daher das Res­sen­ti­ment, das sich bis zum Hass stei­gern kann, gegen Erz­bi­schof Mar­cel Lef­eb­v­re und sein Werk. Und wäh­rend jun­ge Prie­ster ein unbe­fan­ge­nes Inter­es­se oder Des­in­ter­es­se gegen die alte Mes­se haben kön­nen, weckt sie bei vie­len vor der Lit­ur­gie­re­form geweih­ten Prie­stern ein schlech­tes Gewis­sen, was frei­lich nicht ein­ge­stan­den wird, und hef­ti­ge emo­tio­na­le Abwehr. Am lieb­sten wür­de man mit einer sol­chen Mes­se nicht mehr kon­fron­tiert wer­den. Am besten, sie exi­stier­te nicht mehr.
      Und schließ­lich ist da in letz­ter Instanz das, was Sie im letz­ten Satz andeu­ten. Das myste­ri­um ini­qui­ta­tis. Die Kir­che Chri­sti ist mit­ten in den Kampf zwi­schen Gut und Böse, zwi­schen Gott und Sei­nen himm­li­schen Heer­scha­ren und Satan mit sei­nen Dae­mo­nen hin­ein­ge­stellt. Die Zer­stö­rungs­wut Satans hat kei­nen höhe­ren Sinn. Es genügt, dass etwas hei­lig, gut und schön ist, um sei­nen Hass zu wecken.

  5. Es ist kaum fass­bar, was da pas­siert. Ich hat­te bis anhin eigent­lich eine sehr posi­ti­ve Mei­nung vom aktu­el­len Hei­li­gen Vater, aber die­ses offen­bar über­aus bru­ta­le und fast schon men­schen­ver­ach­ten­de Vor­ge­hen gegen die Fran­zis­ka­ner der Imma­cu­la­ta las­sen einem doch mit einem sehr schlech­ten Gefühl zurück…

  6. Was wird den „Fran­zis­ka­nern der Imma­ku­la­ta“ wich­ti­ger sein? Das „Hei­li­ge Mess­op­fer aller Zei­ten“ die Wei­ter Exi­stenz des Ordens, oder wer­den die­se in einen regel­rech­ten „Kada­ver- Füh­rer­ge­hor­sam“ zuschau­en wie ihr Orden zer­schla­gen wird und es anschlie­ßend den Eccle­sia DEI an den Kra­gen (Ritus) geht??

    Denn ich ver­mu­te das die­ses abscheu­li­che Trei­ben mit den Orden der „Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta“, nur eine Art Test­lauf ist und man in Rom nur aus­lo­ten möch­te wie weit man noch gehen kann, ohne auf zu mas­si­ven Wider­stand zu sto­ßen . Wer­den die Fran­zis­ka­ner die nöti­gen Schrit­te set­zen und die hoch­löb­li­che Prie­ster­bru­der­schaft St. PIUS X um Hil­fe bit­ten???

    Und wie es scheint, hat sich Ber­go­glio mit den Namen „Fran­zis­kus “ nur getarnt, den an den Hei­li­gen Fran­zis­kus, ist ja der­einst der Auf­trag „Fran­zis­kus baue mei­ne Kir­che wie­der auf“ und an den jet­zi­gen Papst ver­mut­lich die­ser „Jor­ge zer­stö­re sei­ne Kir­che, begin­ne mit den Orden und Klö­stern“.

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

    • Die EINEWELTKIRCHE kann mit der Tra­di­ti­on nichts anfan­gen, denn die steht der EINEWELTKIRCHE. Jesus, sei­ne Mut­ter und die dies­be­züg­li­chen Sakra­men­te und Leh­ren ste­hen im Wege.
      Das mit dem Test­lauf ist eine sehr inter­es­san­te Fest­stel­lung. Ähn­li­ches geschieht in allen Berei­chen, zB mit den Schu­hen, mit dem Nicht knien, beim Umgang mit dem Per­so­nal, den Test­bal­lons in Inter­views usw. Man testet einer­seits den poten­ti­el­len inne­ren Wider­stand und ande­rer­seits und das viel wich­ti­ger, die Reak­ti­on der Ziel­grup­pe der Nicht­chri­sten, auch der Gut­gläu­bi­gen Katho­li­ken. Vor allem aber die Wir­kung in den Medi­en, der Poli­tik und den übri­gen Main­stream­trä­gern.

      • Ja und was dann noch alles auf uns zukom­men wird! Wir müs­sen des­halb wei­ter­hin wach­sam blei­ben und uns vor­be­rei­ten, damit die Prie­ster der Rest­kir­che bis zum Ende der Zeit alle Sakra­men­te auf die rich­ti­ge Art und Wei­se spen­den kön­nen. Sobald die Mes­se auch offi­zi­ell abge­än­dert wird (wenn auch auf sub­ti­le Wei­se) die Rest­kir­che wohl noch sehr viel mehr zu lei­den haben, denn dann wird sie sich zurück­zie­hen und die Ver­fol­gung wird erst rich­tig begin­nen.… Doch der Herr wird auf ihrer Sei­te ste­hen und die Kir­che wird von Neu­em auf­er­ste­hen, das ist gewiss!

    • Mal ganz abge­se­hen von den strah­len­den Brü­dern. War­um die nicht den Auf­stand pro­ben ist mir schlei­er­haft. Dies ist die fal­sche Vor­stel­lung von Gehor­sam!

    • Was mir an den Fran­zis­ka­nern nicht gefällt, ist das hell­blaue Orden­s­kleid.
      Hell­blau ist die Far­be Mari­ens.

      Nicht ein­mal als Meß­ge­wand fin­det die­se Far­be Ver­wen­dung. Dar­über soll­te man auch mal nach­den­ken.

      • Wie der Name „Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta“ besagt, gehö­ren sie der Mut­ter­got­tes.
        War­um soll­te sich dies nicht in einem bläu­lich gehal­te­nen Gewand wie­der­fin­den?

        • Blau ist eine edle Far­be, ursprüng­lich den Köni­gen vor­be­hal­ten. Köngs­blau. Die nie­de­ren Stän­de klei­de­ten sich in Braun- und Grau­tö­ne. Eben­so die Orden als Zei­chen von Demut und Ver­zicht.
          Ich will jetzt kei­ne Spe­ku­la­tio­nen anstel­len über die inne­re Hal­tung der FI, ich ken­ne den Orden nicht.
          Falls aber auch nur eine Spur von Hoch­mut vor­han­den wäre, wür­de der Herr dem ein Ende berei­ten. Denn ein hoch­mü­ti­ger Mönch läuft in eine Sack­gas­se und müht sich ver­ge­bens.
          Gera­de die­je­ni­gen, die die alte Mes­se wie­der­be­le­ben wol­len, müs­sen sehr vor­sich­tig sein, daß es kein ein­sei­ti­ges Unter­fan­gen wird. Zur alten Mes­se gehört der gan­ze Glau­be dazu.

          Mir wur­de berich­tet von einer alt­ri­tu­el­len Grup­pe, die von prakt. Homo­se­xu­el­len unter­wan­dert wur­de. Die­se hat­te kei­nen Bestand. Ob sie von oben her, vom Herrn aus, zer­schla­gen wur­de oder ob es sich ein­fach so ergab, kann man nicht sagen. Fakt ist, daß kein Segen dar­auf ist, wenn man nur gewis­se Tei­le — zB. die äußer­li­che Schön­heit — über­neh­men will und ande­re ver­sucht zu igno­rie­ren.
          Wie gesagt, was die FI betrifft, habe ich kei­ne Ahnung und möch­te auch nichts unter­stel­len.

      • In Bay­ern gibt es durch­aus blaue Para­men­te, z.B. am 15. August. Das ist auch kein Ein­fall aus neue­rer Zeit.

        • Wenn sich jemand zur Meß­fei­er in einen blau­en Man­tel hüllt, dann ist das was beson­de­res. Wenn ich mir vor­stel­le, ich wür­de Tag für Tag in einem edlen blau­en Kleid mit blau­em Man­tel her­um­lau­fen, dann käme ich mir viel­leicht beson­ders gut vor. Wür­de ich aber einen brau­nen oder grau­en Man­tel tra­gen, dann käme ich mir wie ein sehr ein­fa­cher Mensch vor, wie ein Wald­ar­bei­ter oder Schaf­hir­te.
          Klei­der machen Leu­te. Man muß sehr auf­pas­sen, die Wir­kung ist ganz sub­til.

          Gera­de weil mir die FI am Her­zen liegt, kam mir der Gedan­ke, dar­über nach­zu­den­ken. Es hilft oft nicht wei­ter, zu sagen, die bösen ande­ren. Oft ist ein Fin­ger­zeig Got­tes in dem, was uns durch ande­re wider­fährt.

          • das was die Fran­zis­ka­ner da anha­ben ist aber kein edles blau, son­dern ein ganz ver­wa­sche­nes blau.
            Und edel wür­de ich die Kut­ten nun wirk­lich nicht nen­nen wol­len, eher halt Kut­ten!
            Und es gibt auch noch genug ande­re Orden die in viel schö­ne­rem blau daher­kom­men, Schön­statt­schwe­stern z.B, auch man­che Sty­ler Schwe­stern haben blau.
            Ich fin­de sie geheim­sen da was hin­ein, was nicht hin­ein gehört.
            Und im Grun­de ist die rich­ti­ge vor­neh­me Far­be doch immer noch schwarz!

  7. Es ist wirk­lich schockierend.Ich ver­mu­te auch ‚das es nicht die ein­zi­ge Säu­be­rungs­maß­nah­me die­ser Art blei­ben wird.
    Als der neu­ge­wähl­te Papst auf dem Bal­kon erschien hat­te ich eine Satz im Her­zen:
    „Der Aus­ver­kauf der Kir­che hat begon­nen.“
    Es scheint sich zu bestä­ti­gen.

  8. Und in Rom sit­zen sie und schau­en zu? Sagen sie dann nach­her, sie hät­ten von nichts gewußt?

    Der Gegen­satz zwi­schen P.Benedikt und P.Franz wird immer deut­li­cher sicht­bar.
    Wie kann ein Erz­bi­schof Gäns­wein bei­den die­nen ohne daß es ihn zer­reißt?

    • „Und in Rom sit­zen sie und schau­en zu?“ Nein, die schrei­ben die Dreh­bü­cher. Oder voll­zie­hen womög­lich schon nur noch eine Agen­da, die ganz wer anders geschrie­ben hat …

      • Es gibt ja viel­leicht noch ein paar Bischö­fe und Prä­la­ten in Rom, die das Vor­ge­hen gegen die FI nicht in Ord­nung fin­den. War­um steht da kei­ner auf und reicht ein Veto ein? Es kann doch nicht sein, daß sich alle weg­ducken.

      • Genau die glei­chen sit­zen in Rom, die schon unter Paul VI. die Dreh­bü­cher geschrie­ben haben. Tot­ge­sag­te leben eben län­ger…

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