Kroaten sagen Nein zu „Homo-Ehe“ und linkem Gesellschaftsmodell der EU

Kroatien hat sich für die Ehe und gegen linke Gesellschaftsspiele entschieden(Zagreb) Die Mei­nungs­um­fra­gen wur­den bestä­tigt. Kroa­ti­ens Wahl­volk hat sich mit einer Zwei-Drit­tel-Mehr­heit für die Fest­schrei­bung der Ehe als Ver­bin­dung von einem Mann und einer Frau in der Ver­fas­sung aus­ge­spro­chen. Homo-Ver­bän­de und die poli­ti­sche Lin­ke beschimp­fen das eige­ne Volk als „homo­phob“. Die Links­re­gie­rung will unge­ach­tet des Volks­wil­lens ein Gesetz zur Aus­wei­tung der Rech­te für „homo­se­xu­el­le Paa­re“ aus­ar­bei­ten.

Katho­li­sche Ver­bän­de hat­ten die Volks­ab­stim­mung initi­iert, um prä­ven­tiv Bestre­bun­gen der lin­ken Par­la­ments­mehr­heit zu ver­hin­dern, die „Homo-Ehe“ zu lega­li­sie­ren. Es han­del­te sich um die erste Volks­ab­stim­mung in Kroa­ti­en. Die­ses Instru­ment der direk­ten Demo­kra­tie wur­de erst vor kur­zem ein­ge­führt. Wie in der Schweiz ist auch in Kroa­ti­en kein Min­dest­quo­rum an Wahl­be­tei­li­gung gekop­pelt.

Gerin­ges Demo­kra­tie­ver­ständ­nis zei­gen unter­des­sen die poli­ti­schen Links­par­tei­en und die Homo-Ver­bän­de. Demo­kra­tie scheint in ihren Augen nur, was der eige­nen Ideo­lo­gie ent­spricht. Das Ergeb­nis der Volks­ab­stim­mung muß nun in Ver­fas­sungs­recht umge­setzt wer­den. Kroa­ti­en hat sich damit Län­dern wie Polen, Ungarn, Bul­ga­ri­en, Litau­en und Lett­land ange­schlos­sen. Die­se sechs EU-Mit­glieds­staa­ten haben die Ehe als Ver­bin­dung eines Man­nes und einer Frau in ihrer Ver­fas­sung fest­ge­schrie­ben. Eine Reak­ti­on auf lin­ke Gesell­schafts­ver­än­de­rungs­plä­ne.

Geschla­gen geht aus dem Refe­ren­dum Kroa­ti­ens sozia­li­sti­scher Mini­ster­prä­si­dent Zor­an Mil­a­no­vic her­vor. Den Volks­ent­scheid beschimpf­te er als „Aus­druck der Homo­pho­bie“ und kün­dig­te Zwangs­be­glückungs­maß­nah­men gegen sein eige­nes Volk an. Die Pro­mo­to­ren der Volks­ab­stim­mung zum Schutz der Ehe und der Fami­lie U ime obitel­ji zei­gen sich hoch­er­freut. „Das Ergeb­nis ist ein Nein an die Regie­rungs­plä­ne, aber auch ein Nein an das lin­ke Gesell­schafts­mo­dell der EU“, zitie­ren kroa­ti­sche Medi­en die Initia­to­ren. Aus Frank­reich kam Bei­fall von Manif pour tous. Hät­te man das fran­zö­si­sche Volk abstim­men las­sen, ist man dort sicher, wäre das Ergeb­nis nicht anders aus­ge­fal­len. In Frank­reich setz­te die sozia­li­sti­sche Par­la­ments­mehr­heit im ver­gan­ge­nen Früh­jahr die Lega­li­sie­rung der „Homo-Ehe“ gegen star­ke Pro­te­ste aus der Bevöl­ke­rung durch.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Wiki­com­mons

31 Kommentare

  1. Gott sei Dank ! Eine wei­te­re schal­len­de Ohr­fei­ge für die hin­ter­li­sti­ge EU Homo-Lob­by!
    Einer deren Ver­tre­ter scheint der kroa­ti­sche Prä­si­dent zu sein, der offen­bar Demo­kra­tie nur dann hoch­ju­belt, wenn sie zur „Reli­gi­on“ im Sin­ne des Kul­tes des Todes mutiert (wird); er scheint ein „Vor­zei­ge­prä­si­dent“ im nega­ti­ven Sin­ne zu sein;
    Erz­bi­schof Crepal­di von Tri­est dazu:
    -
    „Die Homo­se­xu­el­len-Lob­by defi­niert jeg­li­che Kri­tik an ihr in homo­phob und kri­mi­nell um.
    Die Homo-Ideo­lo­gie ist ein HEIMTÜCKISCHES Pro­gramm, das sich fort­schritt­lich und libe­ral aus­gibt, um allen einen Maul­korb auf­zu­set­zen und die Frei­heit zu rau­ben“
    -

    Kroa­ti­en fehlt ein Prä­si­dent wie der­je­ni­ge von Ungarn; Mini­ster­prä­si­dent Orban hat in Ungarn eine neue, christ­lich gepräg­te, Ver­fas­sung ein­ge­führt. Dies auch ent­ge­gen dem ( hin­ter­li­sti­gen) Drang­sa­lie­rungs­pro­gramm der EU Lakai­en des Kul­tes des Todes.
    Die unga­ri­sche Ver­fas­sung
    PRÄAMBEL in eini­gen prä­gnan­ten Aus­zü­gen:
    -
    „Gott seg­ne die Ungarn.
    [so beginnt auch die unga­ri­sche Natio­nal­hym­ne]
    Wir sind stolz, dass unser König, der Hei­li­ge Ste­phan, vor 1000 Jah­ren den unga­ri­schen Staat auf festem Fun­da­ment geschaf­fen und unser Land zum Teil des christ­li­chen Euro­pas gemacht hat !
    Wir sind stolz auf unse­re Vor­fah­ren die für die Auf­recht­erhal­tung, Frei­heit und Unab­hän­gig­keit unse­res Lan­des kämpf­ten.
    Wir sind stolz auf die her­aus­ra­gen­den gei­sti­gen Lei­stun­gen der unga­ri­schen Men­schen.
    Wir sind stolz dar­auf, dass unser Volk Euro­pa jahr­hun­der­te­lang in Kämp­fen ver­tei­dig­te, und sei­ne gemein­sa­men Wer­te durch sei­ne Bega­bung und Fleiß mehr­te
    [….]
    Wir aner­ken­nen die die Nati­on erhal­ten­de Kraft des Chri­sten­tums.
    Wir ach­ten die ver­schie­de­nen reli­giö­sen Tra­di­tio­nen unse­res Lan­des.
    Wir schwö­ren, dass wir die gei­sti­ge und see­li­sche Ein­heit unse­rer in den Stür­men des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts in Tei­le zer­ris­se­nen Nati­on bewah­ren wer­den.
    [….]
    Wir ach­ten die Frei­heit und Kul­tur der ande­ren Völ­ker und stre­ben eine Zusam­men­ar­beit mit allen Natio­nen der Welt an.
    [….]
    Wir beken­nen uns dazu, dass die wich­tig­sten Rah­men­be­din­gun­gen unse­res Zusam­men­le­bens die Fami­lie und die Nati­on sind, die Grund­wer­te unse­rer Zusam­men­ge­hö­rig­keit sind Treue, Glau­be und Lie­be

    Wei­ter der zu die­sem Arti­kel pas­sen­de Arti­kel K über
    den SHCHUTZ DER EHE zwi­schen MANN und FRAU sowie den SCHUTZ DER FAMILIE
    an:
    -
    „Ungarn schützt die Insti­tu­ti­on der Ehe als eine Lebens­ge­mein­schaft zwi­schen einem MANN und einer FRAU, die durch frei­wil­li­ge Ent­schei­dung zustan­de gekom­men ist, sowie die Fami­lie als Grund­la­ge des Fort­be­stehens der Nati­on.
    Ungarn för­dert die Ent­schei­dung zum Kind“
    -
    und Aus­zü­ge aus den
    Arti­keln II und III betref­fend dem
    SCHUTZ DES UNGEBORENEN LEBENS!
    Arti­kel II und III:
    -
    „Dem Leben des Fötus gebührt ab sei­ner Emp­fäng­nis Schutz
    [….]
    (Verbot)….
    „einer auf mensch­li­che Ras­sen­ver­ede­lung abzie­len­den Pra­xis, der Ver­wen­dung des mensch­li­chen Kör­pers oder von Kör­per­tei­len zur Erzie­lung von Gewinn, sowie das Klo­nen von Men­schen“
    -

    Die EU Abtrei­bungs- und Homo-Lob­by ver­sucht sich wei­ter im Mob­bing von Ungarn.
    Doch der unga­ri­sche Par­la­ments­prä­si­dent Kövér gibt die rich­ti­ge Ant­wort auf die Fra­ge nach einem „mög­li­chen Kom­pro­miss“ mit den Kri­ti­kern der Regie­rungs­ko­ali­ti­on:
    -
    „Es ist unwahr­schein­lich, dass wir einen Kom­pro­miss mit Ver­tre­tern eines Welt­bil­des schlie­ßen, die sogar eine gleich­ge­schlecht­li­che Ehe für vor­stell­bar hal­ten.“
    -
    Möge auch Kroa­ti­en bald wie­der ein Prä­si­dent vom Schla­ge eines Vic­tor Orban geschenkt wer­den. Die der­zei­ti­ge kroa­ti­sche EU Mario­net­te Zor­an Mil­a­no­vic dürf­te von den EU Strip­pen­zie­hern des Kul­tes des Todes nun wohl „Trö­stung“ und Ermun­te­rung zur Miss­acn­tung des kroa­ti­schen Volks­ent­schei­des erfah­ren. Ganz nach dem Mot­to:
    -
    „Was Demo­kra­tie ist, ent­schei­den wir“
    -

    • Es ist ein Traum, so einen Text lesen zu dür­fen. In Ungarn und Kroa­ti­en hat man noch soviel Anstand und Erkennt­nis, um zu wis­sen dass die Homo-Ehe nur ein mensch­li­cher Irr­tum sein kann.
      Wenn es doch nur in Öster­reich sol­che poli­ti­schen oder wenig­stens gesell­schaft­li­chen Kräf­te gäbe, es wäre für vie­le wie­der Wert ihre Stim­me kund­zu­tun.

      Doch lei­der ist in Öster­reich alles anders, man tut(fast) alles das die EU will. Es ist mei­ner Mei­nung nach kein Wun­der dass die UNO einen ihrer Sit­ze in Wien hat. Dem­entspre­chend herrscht dort lei­der ein über­trie­be­ner Aus­län­der­an­teil und gesell­schaft­li­che Ver­wir­rung, weil man ohne christ­li­che Wur­zeln, ohne Fun­da­ment ver­sucht aus­zu­kom­men.
      Es ist als wür­de man bei einem Haus, das mit Beton gebaut wur­de, ver­su­chen, ent­stan­de­ne Löcher mit Stroh zu stop­fen. Dass das nicht funk­tio­niert liegt auf der Hand.

  2. Gra­tu­la­ti­on. Es lebe das katho­li­sche Kroa­ti­en !
    Jahr­zehn­te Kom­mu­nis­mus haben die Men­schen dort weni­ger von den wer­ten abge­bracht als unse­re NRO-Regen­ten von der Poli­ti­cal Cor­rect­ness.

  3. Schö­nes Bei­spiel der Kroa­ten, den­noch fürch­te ich, dass Ihnen Homo ein­fach auf­ge­halst wer­den wird. Dage­gen wer­den Sie sich genau so wenig weh­ren kön­nen wie sei­ner­zeit sich die Iren gegen den Lis­sa­bon-Ver­trag.

  4. Gra­tu­la­ti­on an das Katho­li­sche Kroa­ti­en!

    Lie­be Kroa­ten, jetzt müßt Ihr nur noch ver­nünf­ti­ges Wäh­len ler­nen. Dazu soll­ten Eure Prie­ster vor allem auf die extre­men Sei­ten der ein­zel­nen Par­tei­en auf­merk­sam machen.

    Libe­ra­lis­mus , Kom­mu­nis­mus und Sozia­lis­mus ver­tre­ten neben wohl­klin­gen­den Flos­keln lei­der men­schen­feind­li­che Pro­gram­me gegen die Fami­lie, für Abtrei­bung und für ein kon­stru­ier­tes Gesell­schafts­mo­dell, das der gött­li­chen Ord­nung zuwi­der­läuft.

    Das Gesag­te gilt natür­lich für Deutsch­land noch viel mehr, weil es durch sei­ne Grö­ße ein ande­res Gewicht haben könn­te, um die­se idio­ti­schen Fehl­ent­wick­lun­gen aus­brem­sen zu kön­nen. Durch die reli­giö­se Spal­tung ist aber Deutsch­land ungleich stär­ker ver­wirrt.

    • Lie­be Kom­men­ta­to­ren,

      ich muss mich doch sehr über die Aggres­si­vi­tät wun­dern, mit der eini­ge von Ihnen ihre Nach­rich­ten ver­fas­sen. Stel­len­wei­se nimmt das gera­de­zu (und ent­schul­di­gen Sie, falls ich Sie belei­di­gen soll­te) ‚para­no­ide Aus­ma­ße‘ an: so wird von einer „hin­ter­li­sti­gen EU Homo-Lob­by“ gespro­chen, die Befürch­tung geäu­ßert, den Kroa­ten wür­de „der Homo ein­fach auf­ge­halst“ (was bit­te­schön soll das denn bedeu­ten?), dann wird auch noch Erz­bi­schof Crepal­di zitiert, der eine ‚Homo-Ideo­lo­gie‘ (da ver­ste­he ich wie­der nicht, was das sein soll) als „heim­tücki­sches Pro­gramm“ cha­rak­te­ri­siert und zum Schluss wird noch auf einen Arti­kel ver­linkt, der einen Pro­test­marsch gegen „euro-sodo­mi­ti­sche Expan­si­on“ bewirbt (ich bin wirk­lich über­rascht von den Neo­lo­gis­men…). Bei allem Respekt, Sie soll­ten sich doch schä­men.

      Noch eine klei­ne Rich­tig­stel­lung zum Arti­kel: in allen Umfra­gen in Frank­reich war die Mehr­heit der Fran­zo­sen FÜR die Ein­füh­rung der Homo-Ehe, nur beim Adop­ti­ons­recht lag die Zustim­mung bei knapp unter 50 Pro­zent.

      Ich, als Katho­lik, fin­de es trau­rig, dass Ihnen Näch­sten­lie­be so wenig bedeu­tet. Mit Äuße­run­gen, wie Sie sie getä­tigt haben, schaf­fen Sie es nicht, Homo­se­xu­el­le in den Schoß der katho­li­schen Kir­che zu holen, son­dern bewir­ken nur eine wei­te­re Abkehr. Ein schwu­les oder les­bi­sches Paar, das eine Mes­se besucht (viel­leicht sogar mit ihren Kin­dern), ist mei­ner Ansicht nach bes­ser als sol­che, die ihr den Rücken keh­ren.

      Ich wün­sche Ihnen allen ‚besinn­li­che‘ Weih­nach­ten.

      • Aggres­si­vi­tät ? Wer ver­folgt denn die Men­schen, die für die Ehe nach bis­he­ri­ger Art sind ? Das wol­len wir doch nicht ver­ges­sen. Wer so ein Veständ­nis hat, dem ist nicht mehr zu hel­fen.

        • Wer wird denn hier ‚ver­folgt‘? Jeder kann sei­ne Mei­nung sagen, solan­ge sie sach­lich und nicht belei­di­gend ist. Wenn Sie den tra­di­tio­nel­len Ehe­be­griff zwi­schen Mann und Frau unbe­dingt ver­tei­di­gen wol­len, ist das selbst­ver­ständ­lich Ihr gutes Recht. Mir ist nur unwohl bei den Kom­men­ta­ren, da die­se doch über­wie­gend kom­mu­ni­zie­ren, man wür­de sich über die ‚Nie­der­la­ge‘ der ‚Homo-Lob­by‘ freu­en.

          Die katho­li­sche Kir­che muss sich neu­en Lebens­for­men öff­nen, um selbst ‚am Leben zu blei­ben‘. Das ist mei­ne feste Über­zeu­gung. Die jun­ge Genera­ti­on an Katho­li­ken geht ver­lo­ren, wenn nicht drin­gend benö­tig­te Refor­men umge­setzt wer­den; das schließt auch den Schutz von Min­der­hei­ten mit ein — und nicht ihre Bekämp­fung, wie im vor­lie­gen­den Fall in einem Refe­ren­dum.

          Sol­che Ein­stel­lun­gen scha­den der katho­li­schen Kir­che.

          • Sie sagen prak­tisch in jedem Satz Ihrer Stel­lung­nah­me etwas fal­sches.

            Wis­sen Sie es nicht bes­ser oder wis­sen Sie es sehr wohl?

      • schla­fen Sie ruhig wei­ter den Schlaf des Gerechten,Sie wer­den schon sehen,in wel­cher Gesell­schaft Sie oder spä­te­stens Ihre Kin­der eines Tages auf­wa­chen.
        Die vie­len psy­chisch gestör­ten Menschen,die es jetzt schon gibt und die Agressivität,mit der vie­le jetzt gegen Chri­sten und christ­li­che Ein­rich­tun­gen vorgehen,machen Ihnen offen­bar kei­ne Kopf­zer­bre­chen-schön für Sie.
        Lesen Sie eigent­lich auch mal Arti­kel z.B.um die Vor­komm­nis­se vor der argen­ti­ni­schen Kathe­dra­le?
        Wenn das Ihnen Ihren Weih­nachts­frie­den (viel­leicht heißt es ja auch bald „Jah­res­end­fei­er“ statt „Weih­nachts­fest“) nicht aufstört,sind Sie zu benei­den.
        Ich habe in der DDR gelebt und ken­ne die Anzei­chen einer schlei­chen­den bis bru­ta­len Ent­christ­li­chung ganz genau.
        Natür­lich wün­sche auch ich trotz aller Dif­fe­ren­zen allen eine fried­li­che Weih­nachts­zeit!

        • Lie­be Bir­git,

          selbst­ver­ständ­lich ver­fol­ge ich die Pres­se und ver­ur­tei­le die Gewalt gegen Katho­li­ken aufs Schärf­ste. Bil­der von bren­nen­den Kir­chen in vor­ran­gig isla­mi­schen Län­dern oder Katho­li­ken, die auf­grund ihres Glau­bens auf der gan­zen Welt ermor­det wer­den, dre­hen auch mir das Herz um. Aber die­se Wut und Aggres­si­vi­tät, die in die­sen Län­dern toben, kann man doch nicht mit Wut und Aggres­si­vi­tät gegen eine ande­re Min­der­heit bekämp­fen. Ich den­ke, Sie haben Angst vor einem neu­en Gesell­schafts­bild und erken­nen nicht die Chan­cen, die sich in einem sol­chen auf­tun kön­nen — auch für die katho­li­sche Kir­che.

          Und: Ich schla­fe nicht den Schlaf der Gerech­ten, ganz im Gegen­teil. Ich bin hell­wach.

          • Lie­be MaLi,

            bit­te lesen sie das Buch „Die glo­ba­le sexu­el­le Revo­lu­ti­on“ von Gabrie­le Kuby. Das wür­de Ihnen viel Infor­ma­ti­on über die­ses heik­le The­ma ver­mit­teln und Sie ver­ste­hen las­sen, war­um die Reak­tio­nen dar­auf auf sie so „aggres­siv“ wir­ken.

            Wenn Sie wol­len, sen­de ich es Ihnen ger­ne zu.

          • @ MaLi,

            an Ihrer Wach­heit habe ich erheb­li­che Zwei­fel, oder bes­ser gesagt, Sie sehen all­zu­viel nicht.

            Die „Men­schen­freun­de“, die den Schwu­len alle Pri­vi­le­gi­en zuschan­zen wol­len, sind in die­ser Fra­ge genau so ein­fäl­tig, wie in dem Bestre­ben, die „Freun­de“ der Schwu­len — Tür­ken und Ara­ber — mas­sen­haft ins Land zu las­sen.

            Wie lan­ge dau­ert es noch, bis man nicht mehr sagen darf, daß Homo­se­xua­li­tät ein gei­stig-see­li­scher Defekt ist?

            In Chi­na hat man 1972 noch Schwu­le erschos­sen. Und die Nazis waren auch nicht als deren Freun­de bekannt. Der Haß der Schwu­len rich­tet sich aber gegen die katho­li­sche Kir­che.

  5. @ MaLi,

    „Die katho­li­sche Kir­che muß sich neu­en Lebens­for­men öff­nen“, mei­nen Sie.

    Darf ich Sie dar­auf hin­wei­sen, daß unser Schöp­fer bei sei­nem Werk kla­re Vor­stel­lun­gen davon hat­te, wie das alles funk­tio­nie­ren soll­te. Und wenn Sie ehr­lich sind, dann müs­sen Sie zuge­ben, daß ER das Recht hat, uns Vor­schrif­ten zu machen, wie wir leben sol­len.

    Mit den Zehn Gebo­ten ist alles gesagt. Das Alte und das Neue Testa­ment gehö­ren zusam­men.

    Alle sind dem Gesetz Got­tes unter­wor­fen: Alle müs­sen ent­halt­sam leben, Jun­ge und Alte, Hete­ro und Schwu­le, die Quee­ren oder wie sie sich alle nen­nen, die Pote­ne­ten und die Impo­ten­ten. Auch die wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen.

    Sie ver­ken­nen die Lage voll­stän­dig. Nicht die Kir­che muß sich ändern, son­dern die Men­schen.

  6. Was sind das für wun­der­ba­re Lebens­for­men?

    Der Land­rat von irgend­wo ist ver­part­nert und hat neben­bei X Sexu­al­kon­tak­te.

    Ich bin auf­ge­klärt: Das ist bei Schwu­len nor­mal. Im Schnitt 8 Sei­ten­sprün­ge per anno.

    • @ Kon­rad Georg

      Ich hof­fe, Sie sind mir nicht böse, wenn ich auf Ihre Kom­men­ta­re nicht mehr ant­wor­te. Ich bin ehr­lich gesagt geschockt von dem Bild, dass Sie von unse­ren homo­se­xu­el­len Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­gern haben. Mei­ne Wor­te, um zu ver­su­chen, Sie zu ‚bekeh­ren‘, wären wahr­schein­lich sowie­so ‚in den Wind geschrie­ben‘. Denn Sie sind ja, wie Sie selsbt sagen: auf­ge­klärt.

  7. Vie­len Dank für Ihre Kom­men­ta­re auf mei­ne Mit­tei­lung, zu denen ich ger­ne kurz Stel­lung neh­men möch­te.

    @da.hea.min.gwea,

    von Gabrie­le Kuby habe ich bis­her einen recht umfang­rei­chen Auf­satz zu den Har­ry-Pot­ter Roma­nen gele­sen, die sie ‚in Grund und Boden teu­felt‘. Es tut mir leid, aber die­se Frau kann ich nicht ernst neh­men. Für mich ist sie eine Extre­mi­stin. Trotz­dem Dan­ke­schön für Ihr Ange­bot.

    @Konrad Georg

    in ihrem Kom­men­tar höre ich leich­ten Ras­sis­mus her­aus, aber dar­auf möch­te ich nicht ein­ge­hen, weil es nicht The­ma ist. Zu ihrer Fra­ge „Wie lan­ge dau­ert es noch, bis man nicht mehr sagen darf, daß Homo­se­xua­li­tät ein gei­stig-see­li­scher Defekt ist?“ sage ich vol­ler Über­zeu­gung: JETZT schon nicht. Mit sol­chen Äuße­run­gen begün­sti­gen Sie nur die Homo­pho­bie und rich­ten Scha­den beson­ders bei den­je­ni­gen an, die ihre (Homo)sexualität gera­de erst ent­decken und extrem ver­un­si­chert und angreif­bar sind. Mei­ne Tan­te ist Psy­cho­lo­gin und setzt sich stark für Schwu­len- und Les­ben­rech­te ein; Homo­se­xua­li­tät ist nicht behan­del­bar, weil es ein­fach kei­ne see­li­sche Krank­heit ist, son­dern Natur.
    Die katho­li­sche Kir­che mit Chi­na und den Nazis zu ver­glei­chen und dann zu sagen, soll sich der Hass der Schwu­len doch lie­ber gegen die bei­den letzt­ge­nann­ten rich­ten, greift mei­ner Ansicht nach nicht. Chi­na ist nicht gear­de als Land der Mei­nungs­frei­heit und Men­schen­rech­te bekannt, nicht? Außer­dem mischt sich Chi­na — zumin­dest nicht dass es mir bekannt wäre — in die Innen­po­li­tik ande­rer Län­der ein — im Gegen­satz zur katho­li­schen Kir­che, da wer­den Sie mir wohl recht geben. Was die Nazis mit Homo­se­xu­el­len gemacht haben, dürf­te jedem bekannt sein und selbst­ver­ständ­lich gibt es doch Initia­ti­ven von Schwu­len und Les­ben, die neo-nazi­sti­sche Ver­ei­ne laut­stark kri­ti­sie­ren.

    Mich macht es trau­rig, dass die katho­li­sche Kir­che so vehe­ment die Rech­te von sexu­el­len Min­der­hei­ten ‚tor­pe­diert‘. Und da muss sie sich auch nicht wun­dern, wenn mit glei­cher Mün­ze geant­wor­tet wird. Wer Hass sät, wird auch Hass ern­ten. Ich glau­be, dass eine offe­ne Hand mehr bewir­ken kann als eine geball­te Faust.

    Dan­ke­schön!

    • Ihren „Ras­sis­mus“ kön­nen Sie sich auf Ihren Hut stecken. Bei der­ar­ti­gen Unter­stel­lun­gen wer­de ich gran­tig. Ich ken­ne die lächer­li­che und bös­wil­li­ge Masche, mit der die Lin­ke ande­re mund­tot machen will. Pho­bien sind Krank­hei­ten. Der Wider­stand gegen eine unsin­ni­ge Pri­vi­le­gie­rung eines son­der­ba­ren Lebens­sti­les ist ver­nünf­tig.

      Ich stel­le fest, eben­so wie Sar­ra­zin fest­ge­stellt hat. Als zeit­le­bens ideo­lo­gie­re­si­sten­ter und des­halb kon­ser­va­ti­ver Katho­lik wün­sche ich allen Men­schen ein gutes Leben und daß alle in den Him­mel kom­men mögen.

      Jetzt ein biß­chen Auf­klä­rung: Jeder, der ande­ren ans Leben geht, oder Geset­ze macht, die das Lebens­recht ande­rer infra­ge stel­len, ist ein Extre­mist. Also sind SPD, FDP, GRÜNE und DIE LINKE im Grun­de extre­mi­sti­sche Par­tei­en, weil sie ermög­licht haben, daß seit der Schaf­fung des Abtrei­bungs­rech­tes min­de­stens 8 Mil­lio­nen Kin­der umge­bracht wer­den konn­ten.
      Wer aber das Lebens­recht der Unge­bo­re­nen ver­tei­digt und jede Abtrei­bung ver­bo­ten haben will, der ist nur radi­kal.

      Schau­en Sie sich die Urtei­le des BVerfG ein­mal genau­er an.
      Klei­ne, fin­ger­lan­ge Men­schen darf man umbrin­gen.
      Gemein­ge­fähr­li­che Straf­tä­ter genie­ßen dage­gen höchst­mög­li­chen Schutz vor der Siche­rungs­ver­wah­rung.
      Sol­da­ten darf man als Mör­der belei­di­gen, aber wehe man sagt das von einem Abtrei­ber.

      Ist Ihnen schon auf­ge­gan­gen, war­um die Lin­ken so wild sind auf die Mini­ste­ri­en Justiz, Innen und Fami­lie? Und auf Rich­ter­stel­len ganz oben?

    • Dass aus­ge­rech­net Gabrie­le Kuby eine Extre­mi­stin sei, der Gedan­ke wäre mir nie­mals gekom­men. Das Gegen­teil ist der Fall.
      Papst Bene­dikt sag­te zu Gabrie­le Kuby anläss­lich einer Pri­vat­au­di­enz und der Vor­stel­lung Ihres Buches ‚Die glo­ba­le sexu­el­le Revo­lu­ti­on‘: „Gott sei Dank, dass Sie reden und schrei­ben.“ Das sagt schon eini­ges aus, mei­ner Mei­nung nach.

      Eine tref­fen­de Bibel­stel­le zum The­ma habe ich im Inter­net gefun­den.

      3. Buch Mose 18,22 „Ande­re Unzucht­ver­ge­hen“: „Du darfst nicht mit einem Mann schla­fen, wie man mit einer Frau schläft; das wäre ein Gräu­el.“

      3. Buch Mose 20,13 „Unzucht­ver­bre­chen“: „Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräu­el­tat began­gen; bei­de wer­den mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kom­men.“

      1. Brief Pau­lus an die Korin­ther 6, 9: „Täu­schet euch nicht, weder Unzüch­ti­ge noch Ehe­bre­cher, noch die, die sich zur Kna­ben­lie­be her­ge­ben oder sie üben, wer­den das Reich erhal­ten.“

      Wie man weiß, ist Unzucht eine der sie­ben Tod­sün­den und die Hei­li­ge Schrift zählt Homo­se­xua­li­tät klar zur Unzucht dazu.
      Was braucht es da noch men­schen­ge­mach­te Geset­ze und gesell­schaft­lich gekün­stel­te Tole­ranz wenn in Got­tes Gesetz bereits alles das für unser Heil wich­tig ist ent­hal­ten ist?

  8. Lie­be Com­mu­ni­ty von katholisches.info,

    Ich dach­te, ich hät­te hier eine Mög­lich­keit gefun­den, kon­struk­tiv und mit einem katho­li­schen Schwer­punkt über das The­ma Homo-Ehe zu dis­ku­tie­ren, aber statt­des­sen, so habe ich das Gefühl, ‚reg­nen‘ nur Anfein­dun­gen und Unver­ständ­nis auf mich her­ab und mir wird vor­ge­wor­fen, aus­schließ­lich Fal­sches zu schrei­ben (ohne stich­hal­ti­ge Gegen­ar­gu­men­te zu lie­fern). Da ich nicht glau­be, dass sich das in den näch­sten Kom­men­ta­ren ändern wird, been­de ich mei­ne Teil­nah­me hier­mit. Bevor ich aber gehe, möch­te ich noch ein­mal bekräf­ti­gen, dass sich die katho­li­sche Kir­che ändern muss, damit es wie­der mehr Kir­chen­ein­trit­te gibt und die Katho­li­ken, wie ich, wie­der stolz auf ihre Kir­che sein kön­nen.

    Plu­ra­li­tät und eine offe­ne Gesell­schaft soll­ten nicht als ‚Lei­chen­tuch‘ für die katho­li­sche Kir­che gese­hen wer­den, son­dern als die Zukunft eben­die­ser. Noch­mal: Wenn sich die Kir­che nicht ändert, wird sie unter­ge­hen. Denn der Mensch wird sich nicht ändern — dafür ist er schon zu weit gekom­men.

    • Die Kir­che wird nicht unter­ge­hen. Und eine „Homo“-Ehe gibt es nicht, also gibt es da auch nichts zu dis­ku­tie­ren. Und Kir­chen­ein­trit­te sind kein nen­nens­wer­tes Ziel, das Leben im rech­ten Glau­ben viel­mehr.
      Es braucht auch kei­ner Stolz auf die Kir­che zu sein, es reicht völ­lig, wenn man ihr gehorcht.
      Sie klin­gen wie eine Poli­ti­ke­rin, nicht wie eine Katho­li­kin.
      Es ist ganz leicht, sich wie­der Ihrem eige­nen, ewi­gem (!) See­len­heil zuzu­wen­den: Sie brau­chen bloß umzu­keh­ren.

  9. Wie sag­te doch der berühm­te C. S. Lewis:

    Schon vie­le Male hat man der Kir­che pro­phe­zeit, sie wer­de vor die Hun­de gehen.

    Aber jedes­mal war es der Hund der starb.

    • Ent­schul­di­gung, das war G. K. Che­ster­ton, der Katho­lik war.

      C. S. Lewis hat — bei aller Wert­schät­zung für sein Werk — doch den Weg in die Kir­che nie gefun­den, hät­te also genau die­sen Satz ver­mut­lich gar nicht so for­mu­lie­ren kön­nen. Es gibt eben kein „Chri­sten­tum schlecht­hin“ („Mere Chri­stia­ni­ty“) son­dern nur die kon­kre­te Kir­che.

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