Skandal um Katholischen Medienpreis der Bischöfe — Preisträgerin spendet Preis der Abtreibungslobby

Skandal um Katholischen Medienpreis 2013. Preisträgerin spendet Preisgeld der deutschen Bischöfe an Abtreibungslobby.(München/Bonn) Die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz ließ sich auf der Suche nach Anbie­de­rung von einer Jour­na­li­stin der Süd­deut­schen Zei­tung pein­lich vor­füh­ren. Die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz ver­gibt seit 2003 einen Medi­en­preis in ver­schie­de­nen Kate­go­rien. In der Kate­go­rie Print­me­di­en wur­de am Mon­tag bei einem Fest­akt in Bonn die Redak­teu­rin des Süd­deut­sche Zei­tung Maga­zin Lara Fritz­sche mit dem mit 5000 Euro dotier­ten Katho­li­schen Medi­en­preis 2013 aus­ge­zeich­net. Wie­viel die Geehr­te von der bischöf­li­chen Aus­zeich­nung hält, war bereits nach weni­gen Stun­den klar. Sie spen­de­te das Preis­geld dem Bünd­nis für sexu­el­le Selbst­be­stim­mung um demon­stra­tiv zu bekun­den, daß sie für die Tötung unge­bo­re­ner Kin­der ist.

„Ich fin­de, daß Frau­en selbst über ihren Kör­per ent­schei­den kön­nen sol­len. Mit allen Kon­se­quen­zen“, so Fritz­sche. Kla­rer geht es nicht. Das Bünd­nis für sexu­el­le Selbst­be­stim­mung ist eine Initia­ti­ve des deut­schen Abtrei­bungs­netz­wer­kes. Mit Genuß gab man dort die Wei­ter­rei­chung des Preis­gel­des heu­te bekannt. Geld der deut­schen Bischö­fe für die Abtrei­bung. Die Abtrei­bungs­lob­by froh­lockt.

Vor­sit­zen­der der Jury des Katho­li­schen Medi­en­prei­ses ist Medi­en­bi­schof Geb­hard Fürst von Rot­ten­burg-Stutt­gart. In sei­ner Anspra­che zur Preis­ver­lei­hung for­der­te er die Jour­na­li­sten auf, „wei­ter­hin für Wahr­heit, Gerech­tig­keit und Ent­wick­lung, ja Wand­lung der Men­schen und der Welt ein­zu­tre­ten. Blei­ben Sie Agen­ten pro­phe­ti­scher, für­spre­chen­der Kom­mu­ni­ka­ti­on. Die Kir­che haben Sie dabei auf Ihrer Sei­te.“

Frit­sche hat sich statt des­sen zur „Agen­tin“ des mas­sen­haf­ten Kin­der­mor­des gemacht. Von der Kir­che aus­ge­zeich­net zu wer­den, muß der Redak­teu­rin der Süd­deut­schen Zei­tung als Makel in ihrem Lebens­lauf und kar­rie­rehem­mend erschie­nen sein. Als ideo­lo­gi­sche Trieb­tä­te­rin wuß­te sie sich dage­gen zu weh­ren, von ihren kir­chen­fer­nen Kol­le­gin viel­leicht als „Papi­stin“ eti­ket­tiert zu wer­den.

Das Bünd­nis für sexu­el­le Selbst­be­stim­mung war eigens gegen den dies­jäh­ri­gen Marsch für das Leben in Ber­lin gegrün­det wor­den (sie­he eige­nen Bericht). Mit­glied im Bünd­nis ist das Fami­li­en­pla­nungs­zen­trum Balan­ce, Pro Fami­lia, der Les­ben- und Schwu­len­ver­band Ber­lin-Bran­den­burg, athe­isti­sche kir­chen­feind­li­che Grup­pen wie die Gior­da­no-Bru­no-Stif­tung und die Huma­ni­sti­sche Uni­on, der Lan­des­ver­band Ber­lin der post­kom­mu­ni­sti­schen Par­tei Die Lin­ke, der Frau­en­ver­band der SPD Ber­lin, die Sozia­li­sti­sche Jugend Deutsch­lands Fal­ken, und zahl­rei­che ande­re ein­schlä­gi­ge Ver­bän­de mehr.

Aus­ge­zeich­net wur­de Lara Fritz­sche von Bischof Fürst für den Arti­kel „Das Leben nach dem Tod in Utà¸ya“, der am 12. Juli 2012 im ZEIT­ma­ga­zin erschie­nen ist. Auf der Inter­net­sei­te der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz heißt es zur Preis­ver­lei­hung: „Im Jahr nach dem Mas­sa­ker auf der nor­we­gi­schen Feri­en­in­sel beglei­tet der Bei­trag die 18-jäh­ri­ge Sofie, die um ihre beste Freun­din Lej­la trau­ert – eines der 67 Opfer des Amok­schüt­zen. Die Jury hono­rier­te den Text ‚trotz sei­ner Kür­ze als äußerst ein­fühl­sam und zu Trä­nen rüh­rend‘. Schon der Titel des Tex­tes ‚Das Leben nach dem Tod in Utà¸ya‘ las­se die reli­giö­se Dimen­si­on anklin­gen, die aber nie auf­dring­lich wer­de. Lau­da­tor Jörg Quoos, Chef­re­dak­teur des Maga­zins Focus, hat der Arti­kel ‚tief berührt‘. ‚Lara Katha­ri­na Fritz­sche hat das getan, was bei uns Chef­re­dak­teu­ren oft so schwer durch­zu­set­zen ist. Sie hat zurück­ge­blickt in einer Medi­en­welt, die sich immer schnel­ler dreht und immer auf der Suche nach dem neu­en The­ma ist.‘ Mit Arbei­ten wie die­ser fes­se­le sie den Leser an sein Blatt. Sie lie­fe­re Tief­gang in einer Welt der schnel­len Infor­ma­ti­ons­h­ap­pen, so Quoos.“

Wie wenig „auf­dring­lich“ die „reli­giö­se Dimen­si­on“ bei Lara Fritz­sche ist, stell­te sie umge­hend unter Beweis. Den Preis für ihren Arti­kel über ein schreck­li­ches Mas­sa­ker spen­de­te sie den Ver­fech­tern, Orga­ni­sa­to­ren und teils sogar Exe­ku­to­ren eines ande­ren noch weit grö­ße­ren Mas­sa­kers.

Ver­sagt hat offen­sicht­lich die Jury des Medi­en­prei­ses unter dem Vor­sitz von Bischof Fürst. Da es beim The­ma Abtrei­bung um Leben oder Tod geht und nicht nur um Geld wie im Fall Lim­burg, hät­te die Bischofs­kon­fe­renz Grund, sich mit den Ver­ant­wort­lich­kei­ten für den Medi­en­preis­skan­dal zu befas­sen.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: DBK

21 Kommentare

  1. Ange­nom­men ich wäre Kle­ri­ker, der über einen sol­chen Preis zu befin­den hät­te, wären Moder­ni­sten außen vor, damit eben nicht sol­che vor­her­seh­ba­ren Unfäl­le pas­sie­ren. Fritz­sche ist somit unzwei­fel­haft eine schwe­re Sün­de­rin, da sie eine gott­lo­se und kir­chen­feind­li­che Orga­ni­sa­ti­on geför­dert hat.

  2. „Vor­sit­zen­der der Jury des Katho­li­schen Medi­en­prei­ses ist Medi­en­bi­schof Geb­hard Fürst von Rot­ten­burg-Stutt­gart. In sei­ner Anspra­che zur Preis­ver­lei­hung for­der­te er die Jour­na­li­sten auf, „wei­ter­hin für Wahr­heit, Gerech­tig­keit und Ent­wick­lung, ja Wand­lung der Men­schen und der Welt ein­zu­tre­ten. Blei­ben Sie Agen­ten pro­phe­ti­scher, für­spre­chen­der Kom­mu­ni­ka­ti­on. Die Kir­che haben Sie dabei auf Ihrer Sei­te.““

    Was soll man damit anfan­gen. Es sind immer drei Mög­lich­kei­ten. Sich aus dem Fen­ster stür­zen oder eine Fla­sche Wein auf­ma­chen und sich tot­la­chen. Am besten man macht gar nichts und war­tet auf die Din­ge die da kom­men.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  3. Es ist kaum mehr in Wor­te zu fas­sen, wie desa­strös „zeit­gei­stig“ eini­ge Bischö­fe ihre Hir­ten­ver­ant­wor­tung vor sich her­schie­ben. Der Medi­en­preis an eine Steig­bü­gel­hal­te­rin des Kul­tes des Todes, Frau Fritz­sche, spie­gelt das moder­ni­sti­sche Desa­ster scho­nungs­los wider.
    Mar­tin Hoh­mann über die die Sor­te der „preis­ge­krön­ten“ Dame und ihrer Helfershelfer/innen:
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    „Ja, wahr­haf­tig, der Tod ist ein Mei­ster in Deutsch­land. Im Grun­de wis­sen es alle.
    Die mei­sten neh­men es inzwi­schen ach­sel­zuckend hin. Der 68erZeitgeist hat prak­tisch ein neu­es „Super­grund­recht“ geschaf­fen: das Recht auf „befrei­te Sexua­li­tät“, also auf zügel­lo­se, schran­ken­lo­se Sexua­li­tät. Zuge­spitzt­ge­sagt, die sexu­el­le Gier wur­de mit Ver­fas­sungs­rang aus­ge­stat­tet. Das Lebens­recht und die unan­tast­ba­re Men­schen­wür­de, die auch dem unge­bo­re­nen Men­schen nach Art. 1 Grund­ge­setz zuste­hen, muss­ten wei­chen.
    [.…]
    Die Ein­füh­rung der straf­frei­en Abtrei­bung war für das inne­re Gefü­ge unse­res Lan­des nach mei­nem Ermes­sen von grö­ße­rer Bedeu­tung als bei­spiels­wei­se die Errich­tung von Mau­er und Sta­chel­draht. Zwar war und blieb die Todes­stra­fe offi­zi­ell abge­schafft, aber ein staat­lich gedul­de­tes, ja sogar geför­der­tes Töten wur­de ein­ge­führt. Mit weni­gen Stim­men Mehr­heit im Par­la­ment wur­de das Tötungs­ta­bu besei­tigt. Das Gerech­tig­keits­de­fi­zit ist unüber­seh­bar.
    Das Böse hat sich unter den Tarn­be­grif­fen „Frei­heit“, „Fort­schritt“, „Selbst­be­stim­mung“
    in der Mit­te der Gesell­schaft, mit­ten im Volk ein­ge­ni­stet. Und es wirkt. Wovor sol­len Regie­rung und der Gesetz­ge­ber jetzt noch zurück­schrecken? Dem Mach­bar­keits­wahn sind kei­ne Gren­zen mehr gesetzt. Das zei­gen die Embryo­nen­ge­setz­ge­bung, das gesetz­ge­be­ri­sche Pro­mo­vie­ren der prak­ti­zier­ten Homo­se­xua­li­tät — in ihr sieht der hei­li­ge Apo­stel Pau­lus ein Indiz und eine Fol­ge von Got­tes­fer­ne –
    [.…]
    Das Vor­bild der Abtrei­bung favo­ri­siert einen ver­werf­li­chen Lösungs­an­satz:
    Wenn etwas im Wege ist, dann weg damit, Hin­der­nis­se radi­kal aus­schal­ten, eli­mi­nie­ren.
    Neben­bei gefragt: Wie soll man Befür­wor­tern der Abtrei­bungs­ge­walt ihre stets erho­be­ne For­de­rung nach sen­si­blem, gewalt­frei­em Umgang mit Mensch und Umwelt glau­ben? Das ist dop­pel­ter Stan­dard und rein­ste Heu­che­lei. Fazit: Die Abtrei­bung hat eine staat­lich geför­der­te, insti­tu­tio­na­li­sier­te Bru­ta­li­tät erzeugt.“
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    Zum „preis­ge­krön­ten Bei­trag“ der glau­bens und kir­chen­feind­li­chen Frau Fritz­sche: S.E. Weih­bi­schof Laun hat in einem aus­ge­zeich­ne­ten Kom­men­tar eine Rück­blen­de auf die nach dem Atten­tat in Nor­we­gen prak­ti­zier­ten athe­isti­schen „Trau­er­fei­ern“ voll­zo­gen.
    So berich­tet er über einen — fast ein­sa­men und aus­ge­grenz­ten — röm. Katho­li­ken in Nor­we­gen, der Fol­gen­des über die „Trau­er­fei­ern“ schrieb:

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    „Die mensch­lich und förm­lich vor­bild­li­che Anteil­nah­me der Regie­rung an den 78 Beer­di­gun­gen nach dem Ter­ror­akt am 22. Juli war in Ord­nung, signa­li­sier­te aber nichts desto trotz das lücken­los athe­isti­sche Men­schen- und Welt­bild des Lan­des: Mit der Exi­stenz der Getö­te­ten ist defi­ni­tiv Schluss.
    Sie „leben in unse­rer Erin­ne­rung, aber nicht als den Tod über­schrei­ten­de Per­so­nen, ver­ant­wort­lich vor Gott. Aber gera­de das wäre not­wen­dig: Den jun­gen Men­schen auch auf dem Jugend­la­ger der Arbei­ter­par­tei das Evan­ge­li­um zu ver­mit­teln, vor allem die Bot­schaft von der Auf­er­ste­hung! Über­haupt, das für sie ganz neue, christ­li­che Men­schen­bild wäre so wich­tig für die Jugend, aber auch für die Men­schen in der Poli­tik und über­haupt in der gan­zen Gesell­schaft. Was Ihr in Öster­reich und in Deutsch­land noch poli­tisch als Kampf­the­men habt, ist bei uns in Nor­we­gen und in Skan­di­na­vi­en fer­tig debat­tiert und ent­spre­chen­de Geset­ze sind ver­ab­schie­det. Das Volk lebt schein­bar bestens damit!
    Ver­hält­nis­mä­ßig weni­ge Men­schen bean­stan­den die athe­isti­sche Sicht, die bei der Trau­er­fei­er zum Aus­druck kam.
    Man fei­ert sich sel­ber, nicht die Per­so­nen, die so urplötz­lich vor Gott stan­den!
    Man bewer­tet die Ver­stor­be­nen nach mensch­lich-gesell­schaft­li­chen Kate­go­rien,
    nicht nach dem Maß­stab Got­tes.
    Die evan­ge­lisch-luthe­ri­sche Volks­kir­che übte ihre Auf­ga­be als zere­mo­ni­el­le Trö­ste­rin zwar ergrei­fend aus, aber die­ses Gemisch von aus­ge­spro­che­nem und unaus­ge­spro­che­nem Athe­is­mus sei­tens der poli­ti­schen „Pre­di­ger“ und der amtie­ren­den Pfar­rer und Pfar­re­rin­nen bei den Abschieds­ze­re­mo­nien ist für Nor­we­gen typisch gewor­den. Es wird von den mei­sten Men­schen gelobt als Aus­druck des ver­meint­li­chen Höchst­gu­tes, näm­lich der Tole­ranz, der Demo­kra­tie, des Rechts­staa­tes, also der gro­ßen Errun­gen­schaf­ten des euro­päi­schen Den­kens.“
    -

    • Dan­ke für den aus­ge­zeich­ne­ten Kom­men­tar von Bischof Laun.Eine Tendenz,die sich in den kirch­li­chen Trau­er­fei­ern auch bei uns lei­der immer mehr verbreitet.Wenn man bedenkt, welch emi­nen­te Chan­ce die christ­li­che Bot­schaft da hät­te, nicht wie die Hei­den zu trau­ern, son­dern im Bewusst­sein: unse­re Hei­mat ist im Him­mel-ob wir leben oder ster­ben, wir gehö­ren dem Herrn-dass es Sinn macht, durch die enge Pfor­te uns zu bemü­hen, Chri­stus als unse­ren Herrn und Hei­land zu erken­nen und bekennen.Den stei­len Pfad tap­fer müh­se­lig zu beschreiten,von der fro­hen Hoff­nung beseelt auf ein glück­li­ches Wie­der­se­hen in der Gemein­schaft der Haus­ge­nos­sen des Herrn-das sind gewal­ti­ge Erwartungen.Dafür @Leone las­se ich mir ger­ne, sehr ger­ne einen Rau­sche­bart anhän­gen.

  4. Ich bin ja bis­her hier gewiss als sehr „moder­ner Katho­lik“ auf­ge­tre­ten, aber das hier geht doch gar­nicht! Ich in sprach­los.
    Das ist doch mehr als eine Bla­ma­ge. Das ist erbärm­lich. Der Preis muss zurück­ge­zo­gen wer­den. Es ist doch ein Unding, dass einer Jour­na­li­sten die einen Preis für einen Bericht über tau­send­fa­chen Mord geschrie­ben hat das Preis­geld an eine Orga­ni­sa­ti­on spen­det die mil­lio­nen­fa­chen Mord nicht nur dul­det son­dern offen bejaht. Heißt im Klar­text, dass „unse­re“ Gel­der einer Orga­ni­sa­ti­on zukom­men, die uns offen feind­se­lig gegen­über­steht. Ich hab gera­de schon an die Bischof­kon­fe­renz geschrie­ben. Hier muss eini­ges erklärt wer­den. Unglaub­lich pein­lich. Ich hab gera­de einen Puls von 350, wie man unschwer merkt.

    • Anders Beh­ring Brei­vik ist ein psy­chisch gestör­ter Mas­sen­mör­der, der auch noch die Drei­stig­keit besitzt, sei­ne Untat vom 22. Juli 2011 damit recht­fer­ti­gen zu wol­len, er habe im Sin­ne der christ­lich-euro­päi­schen Sache die nor­we­gi­schen Sozi­al­de­mo­kra­ten als Ver­brei­ter der Isla­mi­sie­rung und des Mar­xis­mus‘ „so hart wie mög­lich“ tref­fen wol­len. Aller­dings hat er nicht „tau­send­fa­chen Mord“ auf dem Gewis­sen, son­dern „nur“ 77 Men­schen­le­ben.

  5. „Di voi pastor s’ac­cor­se il Van­ge­li­sta,
    quan­do colei che sie­de sopra l’ac­que
    puttan­eg­gi­ar coi regi a lui fu vista…“
    (Divina Com­media, Infer­no, XIX, 107–117)

  6. @defendor:„Man fei­ert sich sel­ber, nicht die Per­so­nen, die so urplötz­lich vor Gott standen“…Warum fei­ert? Trau­ert wäre doch rich­tig. Und der Satz.die so urplötz­lich vor Gott standen…Sie stan­den schon vor­her vor Gott. Bei Gott sind Raum und Zeit völ­lig auf­ge­ho­ben und da Gott all­wis­send ist ‚so glau­ben wir wenig­stens-wuss­te Er schon vor Ewig­keit her,warum und wann sie sterben.Hier ist es unbe­dingt nötig,unseren Begrifff von Gott zu überdenken.Gott ist kein Poli­zist der nach dem Tod mit dem Straf­zet­tel auf die­se armen Wesen wartet.Warum nur die­se unbarm­her­zi­ge Betrachtungsweise,die ist ja genau­so absurd wie die im Islam.Das Bild eines stren­gen alten Man­nes mit Rau­sche­bart.

  7. Immer wie­der kom­men die­se Leu­te mit dem abge­dro­sche­nen Satz „die Frau­en sol­len selbst über ihren eige­nen Kör­per ent­schei­den kön­nen“. Das Unbe­greif­li­che für mich ist, daß sie damit bei vie­len Frau­en ankom­men.
    Sogar ein Athe­ist müß­te doch begrei­fen, daß die Frau­en eben nicht über ihren Kör­per, son­dern in die­sem Fall über das Leben eines ande­ren, total hilf­lo­sen Men­schen ent­schei­den, für den sie die höch­ste Ver­ant­wor­tung tra­gen. Natür­lich kön­nen sie in gewis­sen Gren­zen über ihren eige­nen Kör­per ent­schei­den. Aber dann müs­sen sie es bei­zei­ten tun und nicht erst, wenn es bereits zu spät ist.

    • Sehr rich­tig, jede Frau kann (Aus­nah­me Ver­ge­wal­ti­gung) über ihren Kör­per selbst ent­schei­den. Mit der Ent­schei­dung, einen Geschlechts­ver­kehr zu voll­zie­hen; hat die Frau ent­schie­den, dass sie mög­li­cher­wei­se schwan­ger wird.
      Die jun­gen Men­schen wer­den in Deutsch­land in der Kita , in der Schu­le, von der Bun­des­zen­tra­le für gesund­heit­li­che Auf­klä­rung früh­se­xua­li­siert und mas­siv ver­führt, sexu­el­le Trieb­men­schen zu sein, nur einer Lust fol­gend, ohne jede Ver­ant­wor­tung oder gar Lie­be.
      Wann haben wir in der Kir­che oder ihren Orga­ni­sa­tio­nen etwas gehört, wie katho­li­schen jun­gen Men­schen der rich­ti­ge katho­li­sche Umgang mit der Sexua­li­tät wie­der­holt nahe gebracht, dass die natür­li­che Fami­li­en­pla­nung ein­ge­übt (ja, ein­ge­übt) wer­den muss? Was tra­gen wir dazu bei, dass sie es bes­ser wis­sen?
      pro fami­lia geht mit ihrer zer­stö­re­ri­schen Ideo­lo­gie in die Schu­len. Gehen katho­li­sche Eltern in die Schu­len? Spre­chen Lebens­schüt­zer mit den Firm­lin­gen? Alles Auf­ga­be der Lai­en in der Kir­che, wo wer­den sie wahr­ge­nom­men. Ich bin dank­bar für gute Bei­spie­le.

      • Da ich selbst, lei­der in einer durch und durch pro­te­stan­ti­schen Umge­bung, zu den Lebens­schüt­ze­rin­nen zäh­le, bin ich Ihnen dank­bar für die­sen Hin­weis. Mit unse­ren Firm­lin­gen bei der Tra­di­ti­on wird sowie­so dar­über gespro­chen, aber es gibt ja noch genü­gend Kon­zils­kir­chen, wo wir ver­su­chen kön­nen, tätig zu wer­den. Eben­so kann ich mei­ne pro­te­stan­ti­schen Bekann­ten dazu anre­gen, im Kon­fir­man­den­un­ter­richt zu spre­chen. In den Berufs­schu­len sind sie zum Teil bereits tätig.
        In den Schu­len bis Klas­se 12 haben wir kei­ne Chan­ce. Sie las­sen uns nicht spre­chen, und sie dür­fen es auch ganz gewiß nicht. Sonst könn­te die ver­ord­ne­te Ideo­lo­gie gefähr­det wer­den.

      • Bei der „Bun­des­zen­tra­le für gesund­heit­li­che Auf­klä­rung“ stört es mich sehr, daß dort die Nut­zung von Kon­do­men mit Lie­be in Zusam­men­hang gebracht wird. Die­se Insti­tu­ti­on müß­te nor­ma­ler­wei­se klipp und klar mit­tei­len, bei jedem hete­ro­se­xu­el­len Geschlechts­ver­kehr zwi­schen frucht­ba­ren Men­schen besteht die Mög­lich­keit einer Schwan­ger­schaft, die auto­ma­tisch vie­le Ver­pflich­tun­gen zur Fol­ge hat. Doch das wäre ja für den post­mo­dern-got­tes­fer­nen Mensch viel zu „inhu­man“. Und selbst die kirch­lich zu Recht ver­bo­te­nen Kon­do­me geben kei­ne 100-pro­zen­ti­ge Sicher­heit vor HIV und ande­ren sexu­ell über­trag­ba­ren Krank­hei­ten.

  8. Wir bra­ven Chri­sten dre­hen uns gedank­lich unab­läs­sig im Krei­se. Seit Jah­ren sto­ßen wir uns an sym­pto­ma­ti­schen Wor­ten und Taten unse­rer Hir­ten und Ober­hir­ten, aber wei­gern uns, das Grund­übel zur Kennt­nis zu neh­men und Fol­ge­run­gen zu zie­hen. Die Bischö­fe und Prie­ster der katho­li­schen Kir­che, ähn­lich wie die Geist­li­chen ande­rer Kon­fes­sio­nen, haben einen beam­ten­ähn­li­chen Sta­tus in einem unter dem Strich anti­christ­li­chen Staat. Sie ver­kün­den den Gläu­bi­gen und Nicht­gläu­bi­gen höch­stens noch so viel Glau­ben und Sitt­lich­keit, dass sie nicht mit dem Staat in Kon­flikt kom­men. Ob sie sich des­sen bewusst sind oder nicht: sie sind anti­christ­li­che Reli­gi­ons­be­am­ten. Ent­spre­chend ist ihr Geha­be nicht nur defi­zi­ent-christ­lich, es ist ten­den­zi­ell direkt anti­christ­lich. Und wir Kir­chen­steu­er­zah­ler fol­gen ihnen nach dem Grund­satz: lie­ber falsch und gemein­sam, als rich­tig und ein­sam. Wie schon der Phi­lo­soph Kier­ge­gaard der pro­te­stan­ti­schen Staats­kir­che in sei­nem däni­schen Vater­land (mit über­zeu­gen­den Argu­men­ten) vor­hielt: sie sei eine staat­lich bezahl­te Insti­tu­ti­on zur Ver­hin­de­rung des Chri­sten­tums.

    • Lei­der, lei­der haben Sie so recht.
      Kön­nen wir die Ent­welt­li­chung wirk­lich nur über den Ent­zug der Kir­chen­steu­er errei­chen?
      Ich wün­sche mir Prie­ster wie den Hl. Pfar­rer von Ars, Bischö­fe wie den Bischof von Galen und Päp­ste wie Papst Pius X.

    • Sie haben zu 100% recht. Dar­um soll­ten wir uns den Hir­ten und Ober­hir­ten zuwen­den, die nicht vom Staat bezahlt wer­den, unab­hän­gig sind, mit ande­ren Wor­ten der Tra­di­ti­on, der Prie­ster­bru­der­schaft St.PiusX..

      • Bra­vo!
        Das hät­te es bei der FSSPX nie­mals gege­ben, aber zum Glück gehö­ren die ja auch nicht zur Kon­zils- und Abbruch­kir­che !

  9. Wann ver­ste­hen die­se „Bischö­fe“ (wohl eher Miet­lin­ge) dass Licht und Fin­ster­nis nichts mit­ein­an­der gemein haben??

    Es ist nur noch pein­lich und trau­rig mit­an­zu­se­hen, wie sich die Bischö­fe zu Schoß­hünd­chen degra­die­ren las­sen. Ekel­haft, die­ses schlei­mi­ge Ver­hal­ten. Wer soll durch sol­che Kle­ri­ker denn noch Chri­stus durch­schei­nen sehen???

    Und die 5000 Euro — da sind bestimmt auch ein paar Euro aus der Kir­chen­steu­er ein­ge­flos­sen, die wir bezah­len.

  10. Den Medi­en­preis hät­te sich die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz für ihre gelun­ge­ne Trei­ber­tä­tig­keit in den „Jagd­sze­nen aus Lim­burg“ selbst ver­lei­hen kön­nen und das Preis­geld direkt und ohne Umwe­ge durch den klei­nen Hen­ker­bi­schof an das Bünd­nis für sexu­el­le Selbst­be­stim­mung aus­zah­len kön­nen.

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