Saudischer Großmufti: Scharia fordert Zerstörung aller christlichen Kirchen

Großmufti von Saudi-Arabien(Riad) Der Groß­muf­ti von Sau­di-Ara­bi­en, Abd al-Aziz bin Abdul­lah Al asch-Schaich sprach sich für eine Zer­stö­rung aller christ­li­chen Kir­chen in isla­mi­schen Staa­ten aus. Laut dem Groß­muf­ti sei es das Recht und die Pflicht der Mos­lems, auf dem „hei­li­gen Boden des Islams“ alle Kir­chen abzu­rei­ßen, weil das Chri­sten­tum kein Recht habe, dort zu exi­stie­ren. Abd al-Aziz bin Abdul­lah beruft sich in sei­ner Aus­sa­ge auf das isla­mi­sche Recht, wie die katho­li­sche Nach­rich­ten­agen­tur Fides berich­te­te.

Erst im Okto­ber 2012 for­der­te der Groß­muf­ti die Ein­füh­rung der Scha­ria in allen isla­mi­schen Staa­ten. Das isla­mi­sche Recht sei, so der sau­di­sche Groß­muf­ti, das ein­zi­ge legi­ti­me Recht, das daher alle Lebens­be­rei­che eines Staa­tes zu bestim­men habe. Der Groß­muf­ti wand­te sich damit gegen den Bau von eini­gen weni­gen christ­li­chen Kir­che in benach­bar­ten Emi­ra­ten der ara­bi­schen Halb­in­sel. Im sau­di­schen König­reich gibt es bis kei­ne Kir­che. Und so soll es auch blei­ben, geht es nach Groß­muf­ti Abd al-Aziz bin Abdul­lah Al asch-Schaich. Dies, obwohl heu­te in Sau­di-Ara­bi­en rund drei bis vier Mil­lio­nen Chri­sten als Gast­ar­bei­ter arbei­ten. Mit sei­ner Stel­lung­nah­me for­der­te er die Mos­lems der ande­ren mehr­heit­lich isla­mi­schen Staa­ten auf, die christ­li­chen Kir­chen zu zer­stö­ren.

Abd al-Aziz bin Abdul­lah Al asch-Schaich, Jahr­gang 1943, ist ein Nach­fah­re von Muham­mad ibn Abd al-Wah­hab, des Begrün­ders des Waha­bis­mus, der streng­sten Strö­mung des Islam, die in Sau­di-Ara­bi­en vor­herr­schend ist und wegen der „hei­li­gen Stät­ten“ und den Petro­dol­lars seit Jahr­zehn­ten in zahl­rei­che Staa­ten der Erde expor­tiert wird und welt­weit zu einer Radi­ka­li­sie­rung des Islam bei­trägt. Abd al-Aziz bin Abdul­lah gehört dem Stamm der Al asch-Schaich an, der tra­di­tio­nell die höch­sten Reli­gi­ons­ge­lehr­ten des König­reichs stellt. Er beklei­det seit 1999 das Amt des Groß­muf­ti und damit des höch­sten Reli­gi­ons­ge­lehr­ten des Lan­des. Seit 1986 gehör­te er bereits dem Groß­rat der Ule­ma an.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Al Majd TV (Screen­shot)

3 Kommentare

  1. Ganz prak­tisch wird die Zerstörung/Übernahme christ­li­cher Stät­ten im Hl. Land geübt. Auf Katholisches.info wird jedoch meist ein­sei­tig und auf hohem Niveau von eini­gen Dhim­mi-Chri­sten gejam­mert, wonach die bösen jüdi­schen Israe­lis etc., etc. …

    Aus Angst der Chri­sten vor Ort wird dage­gen die völ­lig ande­re Qua­li­tät der Ver­fol­gung in mus­li­mi­schen Mehr­heits­ge­bie­ten ver­schwie­gen und es ent­steht so ein gro­tes­kes, aber dafür poli­tisch-kor­rek­tes Zerr­bild der armen Palichri­sten unter den Juden.

    Zur Abwechs­lung soll­te man mal Berich­te zur Land­ent­eig­nung wie die­sen hier lesen:
    http://rungholt.wordpress.com/2013/09/28/party-im-gazastreifen/#comment-56246

  2. Ein Blick auf den Gesichts­aus­druckes des genann­ten „Gross­muf­tis genügt, um zu erken­nen, wes­sen Sprach­rohr er ist.
    Sei­ne offe­ne Anstif­tung zur Chri­sten­feind­lich­keit muss er nicht mehr hin­ter der Tak­tik der Täu­schung ( Taqi­y­ya ) ver­ber­gen, denn in Sau­di­ara­bi­en herrscht bereits die dik­ta­to­ri­sche Mehr­heits­will­kür der die Welt­herr­schaft anstre­ben­den Irr­leh­re Islam.

    Wie befremd­lich und sto­ssend, ja gar der­art undif­fe­ren­ziert unhalt­bar die Äusse­run­gen von Papst Fran­zis­kus bez. dem Respekt vor ande­ren Religionen.…O‑Ton Papst Fran­zis­kus:
    -
    „Der Respekt schliesst aber auch die Reli­gi­on ein,
    Leh­ren, Sym­bo­le und Wer­te sei­en zu respek­tie­ren,
    eben­so die jewei­li­gen reli­giö­sen Füh­rer und Kultor­te.“

    sind, zeigt sich nicht erst in erschrecken­der­wei­se an die­sem „Gross­muf­ti“,
    fällt doch die­ser samt sei­nen chri­sten­feind­li­chen Äusse­run­gen als sog. „reli­giö­ser Füh­rer“ mit ent­spre­chen­der (Irr-)-„Lehre“ inkl. men­schen­ver­ach­ten­den „Wer­ten“ nun unter den oben zitier­ten ihm „zu zol­len müs­sen­den Respekt“ ?!?!

    Wo bleibt die Dif­fe­ren­zie­rung gem. der Leh­re der Kir­che, den Irren­den als der See­le nach Eben­bild Got­tes, als Geschöpf Got­tes zu respek­tie­ren, ihm aber die gröss­te Wohl­tat zukom­men zu las­sen und ihn vom Irr­tum zur Wahr­heit zu füh­ren.…
    oder im Fal­le des Getauf­ten, eines Kin­des Got­tes, die­sem die durch die Irr­leh­re geraub­te hei­lig­ma­chen­de Gna­de wie­der schen­ken zu las­sen.…
    den Irr­tum / die Lüge aber als sol­chen / sol­che auf­zu­zei­gen und abzu­leh­nen ?!

    Der „Gross­muf­ti“ dürf­te sich durch der­art undif­fe­ren­zier­te Aus­sa­gen in sei­nem Trei­ben wohl eher bestärkt füh­len !

  3. „Laut dem Groß­muf­ti sei es das Recht und die Pflicht der Mos­lems, auf dem „hei­li­gen Boden des Islams“ alle Kir­chen abzu­rei­ßen, weil das Chri­sten­tum kein Recht habe, dort zu exi­stie­ren.“

    Der Geist von Assi­si scheint ein schwa­cher Geist zu sein. Ich ver­mu­te eher ein Troll.
    Und dann die­ses auch noch.
    http://pius.info/streitende-kirche/951-islamisierung/5333-bau-der-roemischen-moschee
    Per Mari­am ad Chri­stum.

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