Bischof von Basel duldet Segnungen homosexueller Paare — Homo-Schisma in der Schweizer Kirche?

Lesbische und Schwule Basiskirche Basel: katholische Lehre zur Homosexualität in Schweizer Kirche kaum noch erkennbar. Beispiel Basel: schweigender Bischöfe und offen homophiles Klima, in dem jeder tut, was er will(Basel) Die katho­li­sche Leh­re ist auf­grund gött­li­cher Offen­ba­rung ein­deu­tig beim The­ma Homo­se­xua­li­tät. Die Bibel gebraucht har­te Wor­te, um das Phä­no­men sexu­el­ler Unord­nung zu beschrei­ben. Den­noch gibt es katho­li­sche Prie­ster, die der kirch­li­chen Leh­re untreu wer­den und homo­se­xu­el­len Paa­ren sogar ihren Segen geben. Die Neue Zür­cher Zei­tung mach­te am 28. Juli in einem Arti­kel auf den Wider­spruch auf­merk­sam. Ada­mim, der „Ver­ein schwu­ler Seel­sor­ger Schweiz“, ein wei­te­res Para­dox, bewirbt auf sei­ner Inter­net­sei­te das „Ange­bot“ homo­freund­li­cher Prie­ster, die bereit sei­en, auch schwu­le und les­bi­sche Paa­re in einer kirch­li­chen Fei­er zu seg­nen. Man geht kaum fehl in der Annah­me, unter den 20 homo­phi­len Prie­stern zumin­dest eini­ge akti­ve Homo­se­xu­el­le zu ver­mu­ten. Wie zum Bei­spiel „Mario, kath. Pfar­rer“, der auf der Sei­te von Ada­mim sei­ne Homo-Geschich­te erzäh­len darf, ohne sich einen Deut zu schä­men, obwohl er katho­li­scher Prie­ster ist:

Homosexueller Pfarrer liest Bibel durch „schwule Brille“

„Ich hat­te mei­nen ersten Freund mit 17 Jah­ren. … Dank den Ein­zel­zim­mern konn­ten wir unse­re Bezie­hung sehr eng und innig leben. … Seit mei­ner Kind­heit woll­te ich Pfar­rer wer­den. Die­ser Beruf hat mich immer sehr fas­zi­niert. … Mit 30 Jah­ren über­nahm ich als Pfar­rer mei­ne erste Pfar­rei. … Ich hat­te 15 Jah­re kei­nen Sex­part­ner, ona­nier­te aber regel­mä­ssig. Ich war glück­lich … Als jun­ger Pfar­rer ver­lieb­te ich mich Hals über Kopf in unse­ren Sakri­stan. Er war 9 Jah­re jün­ger als ich und nicht schwul. … Die gan­ze Sache war für mich schreck­lich lei­den­schaft­lich. Ich war auch eifer­süch­tig, wenn er mit ande­ren Leu­ten rede­te. … Schliess­lich merk­te ich, dass ich die gan­ze Ange­le­gen­heit nicht mehr unter mei­nem Deckel hal­ten konn­te. Es wur­de mir klar, dass der Sakri­stan, ohne es zu mer­ken, alle mei­ne schwu­len Ven­ti­le geöff­net hat­te. … Ich funk­tio­nier­te nur über mei­ne Rol­le und mach­te auf Akti­on, damit ich in kei­ner frei­en Minu­te mei­ne inne­re Lee­re, Aus­ge­trock­net­heit und Ein­sam­keit spür­te. … Ich nahm ein län­ge­res Time out, kurier­te mich und begann eine psy­cho­lo­gi­sche The­ra­pie. … Jetzt lern­te ich mei­ner Ver­an­la­gung zu trau­en. Ich akzep­tier­te sie und ver­such­te sie in mein Leben zu inte­grie­ren. Ich mach­te mein Com­ing out in mei­ner Fami­lie und im Seel­sor­ge­team. Zu mei­ner gro­ssen Über­ra­schung hat mich nie­mand abge­lehnt. … Die­se Erfah­run­gen haben mich echt stark gemacht, dass ich mit der Zeit sogar Freu­de an mei­nem Schwul­sein emp­fand. Das ist bis heu­te so. Ich hielt jetzt aktiv Aus­schau nach einem Part­ner. Ich ging zum ersten Mal in schwu­le Bars und Dis­cos. Ich mach­te sogar Inse­ra­te in schwu­len Maga­zi­nen. Ich lern­te auch Män­ner ken­nen und liess mich auf Bezie­hun­gen ein. Dass die­se Män­ner auch im Pfarr­haus über­nach­te­ten und mit mir die Frei­zeit teil­ten, stör­te nie­man­den. … Es gab aber auch Kri­sen. Der Umstand, dass ich Pfar­rer und eine öffent­li­che Per­son war, schreck­te auch Män­ner ab, und dass sie nicht gene­rell bei mir woh­nen konn­ten. Es gab auch eine Zeit, da woll­te ich das Amt auf­ge­ben. Es gab Zei­ten, da dach­te ich, ich könn­te mei­nen Beruf und mein Pri­vat­le­ben nie unter einen Hut brin­gen. Es war dann ein schwu­ler Freund (kein Sex­part­ner), der mir drin­gend gera­ten hat­te, in der Kir­che zu blei­ben, weil es ganz wich­tig wäre — auch für Schwu­le, dass ich als offe­ner schwu­ler Prie­ster mit mei­ner Homo­ero­tik wei­ter wir­ken wür­de. Ich begann mich mit schwu­ler Theo­lo­gie aus­ein­an­der zu set­zen. Mit der Zeit las ich die Bibel mit der schwu­len Bril­le. Mein Ver­hält­nis zu Gott wur­de anders. Mei­ne reli­giö­se Spra­che wur­de wei­cher und zärt­li­cher. Es wur­de mir per­sön­lich klar, dass es in der Schöp­fungs­ge­schich­te eine schwu­le Vari­an­te gab und dass Gott kein Schwu­len­has­ser war. … Das The­ma der Homo­se­xua­li­tät ist heu­te öffent­lich und ent­ta­bui­siert.“

Adamim, der Verein schwuler Seelsorger Schweiz

Alles unter den Augen des zustän­di­gen Bischofs, der bei all den „posi­ti­ven Erfah­run­gen“ weg­zu­schau­en scheint.

Der Ver­ein Ada­mim, mit Sitz in Bern, stellt sich auf sei­ner Inter­net­sei­te in offe­nem Wider­spruch zur katho­li­schen Leh­re wie folgt vor:

Wir sind eine akti­ve Grup­pe von schwu­len Män­nern im kirch­li­chen Dienst: Pfar­rer, Pasto­ral­as­si­sten­ten, Prie­ster, Kate­che­ten, Theo­lo­gen, Spi­tal­seel­sor­ger, Ordens­män­ner .….. aus ver­schie­de­nen Kon­fes­sio­nen.
Als Homo­se­xu­el­le in den christ­li­chen Kir­chen leben ist nicht immer ein­fach. Als Ver­ein „Ada­mim“ arbei­ten wir in der Öffent­lich­keit dar­an, dass Homo­se­xua­li­tät als eine natür­li­che Spiel­art mensch­li­cher Sexua­li­tät aner­kannt wird. Ist sie doch die ein­zig­ar­ti­ge Fähig­keit, einen Men­schen des eige­nen Geschlech­tes zu lie­ben.

ADAMIM Verein schwuler SeelsorgerDie katho­li­schen „schwu­len Seel­sor­ger“ unter­hal­ten gute Bezie­hun­gen zur Lebs­bi­schen und Schwu­len Basis­kir­che Basel (LSBK), einer „öku­me­ni­schen Gemein­de für alle“  „Schwu­len, Les­ben und Trans­gen­der“ mit eige­nen „Got­tes­dien­sten“. Die „Got­tes­dien­ste“ fin­den in der Offe­nen Kir­che Eli­sa­be­then (OKE) statt: „Im Sin­ne der Basis­ge­mein­de wer­den die Got­tes­dien­ste von wech­seln­den Teams zusam­men mit Pfar­re­rIn­nen und Prie­ste­rIn­nen der drei Lan­des­kir­chen (refor­miert, christ­ka­tho­lisch, römisch-katho­lisch) vor­be­rei­tet. So ent­ste­hen neben tra­di­tio­nel­len Got­tes­dien­sten auch neue und expe­ri­men­tel­le For­men. In jedem Got­tes­dienst fei­ern wir eine Eucha­ri­stie oder ein Abend­mahl“, heißt es auf der Inter­net­sei­te der LSBK. Dem katho­li­schen Betrach­ter kommt das Gru­seln. Die Offe­ne Kir­che Eli­sa­be­then gehört der Evan­ge­lisch-Refor­mier­ten Kir­che Basel-Stadt, die „voll hin­ter dem Pro­jekt“ steht.

Lesbisch-schwule Basiskirche Basel mit katholischer Beteiligung

Auf der Inter­net­sei­te der Les­bisch-schwu­len Basis­kir­che Basel heißt es zudem: „Seit eini­gen Jah­ren wird die OKE bekannt­lich von der Römisch-Katho­li­schen Kir­che Basel-Stadt mit­ge­tra­gen. Die seit 1999 an der OKE täti­ge katho­li­sche Theo­lo­gin und Seel­sor­ge­rin, Frau Eva Süd­beck-Baur, hat als Bekennt­nis zur OKE und zur LSBK ein muti­ges Zei­chen gesetzt, indem sie Wert dar­auf leg­te, dass ihre Ein­set­zung ins Amt, ihre Instal­la­ti­on, am 19. Sep­tem­ber 1999 im Rah­men eines LSBK-Got­tes­dien­stes gefei­ert wird.“ Was immer das genau sagen will. Tat­sa­che ist, daß die Römisch-katho­li­sche Kir­che des Kan­tons Basel-Stadt Mit­trä­ger der OKE ist und die­se auch mit­fi­nan­ziert. Eben­so ist es Tat­sa­che, daß Süd­beck-Baur an der Offe­nen Kir­che Eli­sa­be­then „Got­tes­dien­ste“ für Les­ben, Schwu­le und Trans­gen­der fei­er­te. Die Kan­to­nal­kir­che ist eine Beson­der­heit des Schwei­zer Kir­chen­ge­set­zes. Die katho­li­sche Kir­che Basel-Stadt bewirbt die Offe­ne Kir­chen Eli­sa­be­then offi­zi­ell auf ihrer Inter­net­sei­te:

Sie erle­ben neu­ar­ti­ge For­men von Got­tes­dien­sten und Fei­ern (…). Am Mitt­woch-Nach­mit­tag wird Seel­sor­ge ange­bo­ten, am Don­ners­tag-Nach­mit­tag Hand­auf­le­gen. (…) Die Offe­ne Kir­che Eli­sa­be­then ist die erste City-Kir­che der Schweiz. (…) Sie bie­tet neue, nie­der­schwel­li­ge Zugän­ge zu Glau­ben und Kir­che, lädt ein, ohne zu zwin­gen, inter­es­siert und ermög­licht neue Zugän­ge, wird den Her­aus­for­de­run­gen der moder­nen Innen­stadt gerecht, ohne ihr Pro­fil zu ver­lie­ren.

Eva Südbeck-Baur: Homo-Gottesdienst, interreligiöser Dialog, Kirchenkritik, Caritas

Eva Süd­beck-Baur ist das Bei­spiel für einen „moder­nen“ katho­li­schen Mul­ti­funk­tio­när im Kir­chen­dienst: vom les­bisch-schwu­len Got­tes­dienst, expe­ri­men­tel­ler Got­tes­dienst­ge­stal­tung, inter­re­li­giö­sem Dia­log, christ­lich-jüdi­scher Ver­stän­di­gung, kir­chen­kri­ti­schen Publi­ka­tio­nen bis hin zur Cari­tas-Mit­ar­bei­te­rin. Süd­beck-Baur hat im Herbst 2012 die Offe­ne Kir­che Els­be­then ver­las­sen und ist seit Jah­res­be­ginn näm­lich bei der Cari­tas Zürich beschäf­tigt. Gemein­sam mit ihrem Mann Wolf Süd­beck-Baur ist sie Mit­ar­bei­te­rin der kir­chen­kri­ti­schen Zei­tung Auf­bruch — Unab­hän­gi­ge Zeit­schrift für Reli­gi­on und Gesell­schaft. Die Zeit­schrift „inter­es­siert sich für das, was an den Rän­dern der Kon­fes­sio­nen und Reli­gio­nen auf­bricht“ und „übt fun­dier­te Kri­tik an Struk­tu­ren und Insti­tu­tio­nen, Ämtern und Per­so­nen, Riten und Dog­men, kurz an allem, was reli­giö­se Auf­brü­che ver­hin­dert.“ Die aktu­el­le Aus­ga­be von Auf­bruch ist dem The­ma gewid­met: „Homo­se­xu­el­le auf dem Weg zur Gleich­be­rech­ti­gung“.

Im Bistum Basel gehören kirchliche Segnungsfeiern für Homo-Paare längst zur Praxis

In der Diö­ze­se Basel gehö­ren „kirch­li­che Fei­ern“ für homo­se­xu­el­le Paa­re schon lan­ge zur Pra­xis. Das war schon unter Bischof Kurt Koch so, der nichts dage­gen unter­nahm, bevor er 2010 nach Rom wech­sel­te. Bereits im Novem­ber 2003 geneh­mig­te die Pasto­ral­kon­fe­renz der Kan­to­nal­kir­che Basel-Land eine „Segens­fei­er“ für Homo­se­xu­el­le mit gro­ßer Mehr­heit, obwohl die Schwei­zer Bischofs­kon­fe­renz sol­che abge­lehnt hat­te. 2004 wur­den in meh­re­ren Pfar­rei­en im Kan­ton Basel-Land Ver­an­stal­tun­gen wie Ganz nor­mal: lesbisch.schwul abge­hal­ten, so im Pfar­rei­zen­trum Bru­der Klaus in Liesta und im Pfar­rei­zen­trum Drei­kö­nig in Füll­ins­dorf. „Part­ner­schaf­ten von Schwu­len und Les­ben haben es in unse­rer Gesell­schaft und in unse­rer Kir­che immer noch schwer, Aner­ken­nung zu fin­den“, heißt es in einer von der Pasto­ral­kon­fe­renz Basel­land ver­öf­fent­lich­ten Bro­schü­re Die Lie­be fei­ern? die Lie­be seg­nen. „Gera­de des­halb bräuch­ten sie ein Zei­chen einer ver­bind­li­chen und stär­ken­den Zusa­ge, «um das Geschenk ihrer Lie­be als wert­vol­le und befrei­en­de Gabe leben zu kön­nen“. Bereits am 21. Janu­ar 2004 schrieb eine begei­ster­te Bas­ler Zei­tung: „Kon­kret: Schwu­le und les­bi­sche Part­ner haben die Mög­lich­keit, ihre Lie­be von einem Seel­sor­ger ihres Ver­trau­ens seg­nen zu las­sen. Recht­lich hat die­ser Segen zwar kei­ne Kon­se­quen­zen. ‚Doch uns geht es dar­um, ein Zei­chen zu set­zen‘, erklär­te Pfar­rer Felix Ter­ri­er.“ Ter­ri­er ist Pfar­rer von Lies­tal.

Bischöf Gmür schweigt zu Homo-Häresie in seinem Bistum

Wäh­rend der Chu­rer Bischof Vitus Huon­der die durch die Neue Zür­cher Zei­tung auf­ge­deck­te Pra­xis der Seg­nun­gen homo­se­xu­el­ler Paa­re in der katho­li­schen Kir­che scharf ver­ur­teil­te, gab sich der Base­ler Bischof Felix Gmür auf­fal­lend schweig­sam. Die Neue Zür­cher Zei­tung über­ti­tel­te ihren Arti­kel daher auch mit: „Bischof von Basel tole­riert Seg­nun­gen von homo­se­xu­el­len Paa­ren“.

Die Katho­li­sche Volks­par­tei (KVP) der Schweiz sieht „Auf­klä­rungs­be­darf bezüg­lich sei­ner sexu­el­len Aus­rich­tung und Pra­xis“ bei Bischof Gmür. Im Bis­tum Basel wird nach altem hoch­stift­li­chen Recht der Bischof vom Dom­ka­pi­tel gewählt und nicht nur vor­ge­schla­gen. Der Papst hat das Bestä­ti­gungs­recht. „Bei der Aus­ar­bei­tung des Anfor­de­rungs­pro­fils an den neu­en Bischof wur­de von staats­kir­chen­recht­li­cher Sei­te ‚Gen­der­kom­pe­tenz‘ gewünscht“, so die Katho­li­sche Volks­par­tei. Als Gmür 2010 vom Dom­ka­pi­tel zum Bischof gewählt wur­de, redu­zier­te er in einem Gespräch mit der Thur­gau­er Zei­tung das The­ma Sexua­li­tät auf eine „Gewis­sens­fra­ge jedes Ein­zel­nen“, was alles und nichts besagt. Die Zei­tung wuß­te denn auch zu berich­ten, daß sich der neue Bischof in Rom für die Auf­he­bung des Zöli­bats und die Zulas­sung des Frau­en­prie­ster­tums ein­set­zen wer­de. Den Zöli­bat woll­te Gmür nicht ver­tei­di­gen. Die­ser sei nicht not­wen­dig, wenn er „per­sön­lich“ auch „gut damit“ lebe. Eine wei­te­re Ant­wort, die mehr Fra­gen auf­wirft, als sie beant­wor­tet. Sein zahn­lo­ser Umgang mit der Pfar­rei-Initia­ti­ve, dem Schwei­zer Able­ger der öster­rei­chi­schen und bun­des­deut­schen Pfar­rer-Initia­ti­ve kommt in der For­mel zum Aus­druck, nach der die mei­sten Bischö­fe im deut­schen Sprach­raum han­deln: „Aus­bau des Dia­logs, nicht Sank­tio­nen“. Die For­mel bedeu­tet kon­kret, sich vor der Ver­ant­wor­tung und ihren Kon­se­quen­zen her­um­zu­drücken.

Horror missae mit Bischof von Basel — Wenn das rechte Gespür abhanden kommt

Horror Missae: Priesterweihen 2011 durch Bischof Felix Gmür von Basel: Bunte Patschhände statt christlicher Symbole auf Stolen der NeupriesterBischof Gmür fand sich bereits inmit­ten eines Bil­des, das in die Kate­go­rie Hor­ror mis­sae gehört. Es zeigt den Base­ler Bischof umge­ben von Neu­prie­stern mit Sto­len voll bun­ter Patsch­hän­de. 2011 weih­te der Nach­fol­ger von Kurt Kar­di­nal Koch an der Spit­ze der tra­di­ti­ons­rei­chen Schwei­zer Diö­ze­se drei Neu­prie­ster. Die Prie­ster­wei­he erfolg­te am 5. Juni 2011 in der Kir­che Saint-Pierre de Por­ren­truy. Zu Prie­stern geweiht wur­den Romain Gajo, Fran­çois-Xavier Gind­rat und Antoi­ne Dubos­son. Vier- bis elf­jäh­ri­ge Kin­der hat­ten die Sto­len gestal­tet. Kin­der tun bekannt­lich, wie sie von Erwach­se­ne ange­lei­tet wer­den und die soll­ten es bes­ser wis­sen. Denn bekannt­lich gilt: Nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch gut getrof­fen.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: LSBK/ADAMIM/Messa in Lati­no (screen­s­hoots)

11 Kommentare

  1. Auch wenn sie es behaup­ten, die­se Herr­schaf­ten sind nicht katho­lisch, weil sie sich nicht gehor­sam nach der Leh­re ver­hal­ten.

  2. Am 1. Sep­tem­ber 1910 hat der 
    hei­li­ge Papst Pius X.
    den Anti-Moder­ni­sten­eid gelei­stet.
    Wohl auch vor­aus­ah­nend, was an Krumm­bie­gun­gen und Ver­dre­hun­gen der unfehl­ba­ren Leh­re der Hei­li­gen Mut­ter Kir­che bevor­ste­hen wür­den.
    Hier ein kur­zer Aus­zug aus dem genann­ten Anti-Moder­ni­sten­eid:
    -
    „So hal­te ich denn fest und bis zum letz­ten Hauch mei­nes Lebens wer­de ich fest­hal­ten den Glau­ben der Väter an die siche­re Gna­den­ga­be der Wahr­heit, die in der Nach­fol­ge des bischöf­li­chen Amtes seit den Apo­steln ist, war und immer sein wird, so daß nicht 
    das Glau­bens­ge­gen­stand ist, was ent­spre­chend der Kul­tur eines jeden Zeit­ab­schnit­tes bes­ser und pas­sen­der schei­nen könn­te, 
    son­dern daß nie­mals in ver­schie­de­ner Wei­se geglaubt, nie anders ver­stan­den wur­de die abso­lu­te, unab­än­der­li­che Wahr­heit, die seit Anfang von den Apo­steln gepre­digt wur­de.

    Ich gelo­be, daß ich das alles getreu, unver­sehrt und rein beob­ach­ten und unver­letzt bewah­ren, daß ich in der Leh­re oder in jeder Art von Wort und Schrift nie davon abwei­chen wer­de.
    So gelo­be ich, so schwö­re ich, so hel­fe mir Gott und die­ses hei­li­ge Evan­ge­li­um Got­tes. “
    -

    Und heu­te ?

    Ein der hl. Tra­di­ti­on ver­bun­de­ner hw Prie­ster hat noch zu Zei­ten des dam. Bischof Koch das Bis­tum Basel in der Rang­fol­ge knapp hin­ter dem Bis­tum St. Gal­len gesetzt.
    Letz­te­res als „gröss­ten Sau­stall“, dicht gefolgt vom Bis­tum Basel, heu­te unter Bischof Gmür.
    Aus einem offe­nen Brief an Bischof Gmür:
    -
    „Als Bischof unse­res römisch-katho­li­schen Bis­tums haben Sie die Auf­ga­be über­nom­men und sich ver­pflich­tet, die Leh­re der Kir­che zu ver­kün­den, zu erklä­ren und gege­be­nen­falls zu ver­tei­di­gen, und nicht die­je­ni­ge Ihrer Hof­theo­lo­gen.“
    [.…]
    „Wie ein­gangs erwähnt, sind Sie dazu bestellt, die­se Leh­re zu erklä­ren und zu ver­tei­di­gen, nicht sie zu hin­ter­fra­gen. (Streit­fra­gen in der Kir­che müs­sen unter Theo­lo­gen ernst­haft aus­dis­ku­tiert und durch das Lehr­amt ent­schie­den wer­den, nicht durch Mehr­heits­be­schlüs­se der – oft mani­pu­lier­ba­ren – Mas­se.) Von uns ein­fa­chen Gläu­bi­gen wird erwar­tet, dass wir not­falls unse­re Treue zur Leh­rer unse­res Herrn, wie unse­re Kir­che sie uns zu glau­ben vor­legt, mit unse­rem Blut bezeu­gen. Wie sol­len wir dazu fähig wer­den, wenn unse­re Bischö­fe es nicht ein­mal wagen, dem Main­stream und sei­nen Dog­men offen ent­ge­gen zu tre­ten?“
    -
    Im Bis­tum Basel geschieht so manch Abwe­gi­ges; so auch Absurd Lächer­li­ches wie das Erzwin­gen einer kan­to­na­len Abstim­mung über die sog. Gleich­stel­lungs­in­itia­ti­ve ( Zugang zum Prie­ster­amt unab­hän­gig von Geschlecht, Zivil­stand etc. )
    Ein tota­ler Witz; gleich­zei­tig Hohn und Spott für päpst­li­che Erlas­se und auch nur in die­sem chao­ti­schen Bis­tum denk­bar.
    Die­ser kir­chen- und glau­bens­feind­li­che Sumpf wird von ver­bis­se­nen „Wir sind Kir­che“ Ver­dreh­ten ver­tieft.

    Es kommt noch Grau­sa­mer; der in der zum glau­bens­mä­ssig zu einem „Ent­wick­lungs­land“ her­un­ter­to­le­rie­ten Diö­ze­se Basel gehö­ri­ge sog. „Schwei­ze­ri­sche Katho­li­sche Frau­en­bund“
    — jetzt unter Bischof Gmür ! -
    scheut sich nicht ein­mal mehr, den MORD an unge­bo­re­nen Kin­dern ENTGEGEN der Leh­re der hl. Kir­che aus „Soli­da­ri­tät“ wei­ter „kranken“(?)kassenbezahlt sehen zu wol­len und dies mit der unfass­bar zynisch teuf­li­schen Begrün­dung; O‑Ton:
    -
    „aber auch jede Frau, die ihr Kind nicht aus­trägt, braucht die Unter­stüt­zung
    der Gesell­schaft und unse­re per­sön­li­che Hil­fe.
    Sie hat Anspruch auf unse­ren Respekt, unse­re Beglei­tung und Zuwen­dung.
    Dies ist eine Grund­for­de­rung christ­li­cher Näch­sten­lie­be.“
    -
    Übri­gens…
    Im Bis­tum Basel exi­stiert KEIN Prie­ster­se­mi­nar mehr !
    Nun hat es sich „auf Wunsch der Stu­die­ren­den“ ( männ­li­che und weib­li­che kun­ter­bunt !) gleich­sam
    selbst auf­ge­löst.
    Let­ze­re möch­ten lie­ber in der Stadt Luzern woh­nen !
    Dort hat auch die unver­hoh­len teils häre­tisch gefärb­te sog. „theo­log. Fakul­tät“ ihren Sitz.
    Ein Para­de­bei­spiel des Zer­fal­les der röm. katho­li­schen Iden­ti­tät !

  3. Und der Vati­kan stellt nur auf Blind, Taub und Stumm, denn nie­mand kann mir erzäh­len das von die­sen sata­ni­schen Trei­ben der Vati­kan NICHT Infor­miert ist. Daher kann man nur davon aus­ge­hen, das die­ses sata­ni­sche Trei­ben wel­ches die, eine moder­ne Form des Ablass­han­del betrei­ben­den „Kör­per­schaf­ten öffent­li­chen Rechts katho­li­sche Kir­chen des deutsch­spra­chi­gen Rau­mes“ auf­füh­ren, nicht nur gedul­det son­dern auch geför­dert wird.

    Gebet zum Hei­li­gen Erz­engel Micha­el
    „Hei­li­ger Erz­engel Micha­el, ver­tei­di­ge uns im Kamp­fe; gegen die Bos­heit und die Nach­stel­lun­gen des Teu­fels, sei unser Schutz. ‘Gott gebie­te ihm‘, so bit­ten wir fle­hent­lich; du aber, Fürst der himm­li­schen Heer­scha­ren, sto­ße den Satan und die ande­ren bösen Gei­ster, die in der Welt umher­schlei­chen, um die See­len zu ver­der­ben, durch die Kraft Got­tes in die Höl­le. Amen.“
    „Sanc­te Micha­el Archangele,defende nos in pro­elio con­tra nequi­ti­am et insi­di­as dia­bo­li esto prae­si­di­um. ‘Impe­ret illi Deus‘, sup­pli­ces depre­ca­mur: tuque, Princeps mili­tiae coele­stis, Satanam alios­que spi­ri­tus mali­gnos, qui ad per­di­tio­nem ani­ma­rum per­va­gan­tur in mun­do, divina virt­u­te, in infer­num detru­de. Amen.“

    • Armin
      Es exi­stiert kein Gegen­satz zwi­schen Rom und den Bis­tü­mern. Es exi­stiert nur der Gegen­satz zwi­schen den Anhän­gern Got­tes und den Anhän­gern Satans (da Sie nun schon das Wort „sata­nisch“ ver­wen­den), und zwar auf allen Ebe­nen der kirch­li­chen Rang­ord­nung, von ganz oben bis nach unten.

  4. Kin­di­scher geht’s nim­mer .Das ist das Bis­tum Basel: Nar­ren han­deln närrisch.Und gera­de dar­um besu­che ich die­se Kir­chen seit Jahr­zehn­ten nicht mehr,ich weis was bes­se­res zu tun und erholsameres.Das wars dann.

    • Leo­ne, seit Jahr­zehn­ten bin ich ‑täg­li­cher- Teil­neh­mer der „Kon­zils­kir­che“. Jedoch sehe ich den Tag nahen, an dem ich es vor Gott und mei­nem Gewis­sen nicht mehr wer­de ver­ant­wor­ten kön­nen, mich an der Amts­kir­che zu betei­li­gen — dann näm­lich, wenn das, was jetzt nur Unge­hor­sam (mit wach­sen­der, sich aus­deh­nen­der Ten­denz) ist, offi­zi­ell vom Vati­kan ange­ord­net wird: näm­lich blas­phe­mi­sche, apo­sta­ti­sche „Got­tes­dien­ste“; Irr­leh­ren; Unmo­ral wie Homo­sex und Ehe­bruch. Spä­te­stens dann wer­de ich den Staub von mei­nen Schu­hen abschüt­teln und mir eine tra­di­tio­na­li­sti­sche Gemein­de suchen müs­sen. Viel­leicht wird das aber nicht nötig sein, weil ich gewiss nicht der ein­zi­ge bin, son­dern es vie­le gute Prie­ster und Lai­en und sicher auch ein Bischö­fe und sogar Kar­di­nä­le in der Kon­zils­kir­che gibt, die dem Vati­kan bzw. der Vati­kan­mehr­heit nicht in die Apost­asie fol­gen wer­den. Aber Sie — was tun Sie denn „Erhol­sa­me­res“? Das klingt nicht katho­lisch.

  5. Naja soweit ich das im Kopf habe, hat die­ser Mensch sich sel­ber lai­siert, weil offe­ne (tief­sit­zen­de) Homo­se­xua­li­tät zur Prie­ster­wei­he unfä­hig macht.
    Das hat Johan­nes Paul II fest­ge­stellt.

    • Völ­li­ger Quatsch.
      Johan­nes Paul II. hat fest­ge­stellt, daß Män­ner mit tief­sit­zen­den homo­se­xu­el­len Nei­gun­gen nicht zum Prie­ster geweiht wer­den DÜRFEN. Das ist nicht das­sel­be wie KÖNNEN!
      Zum Ver­gleich: Ein Bischof DARF nicht ohne päpst­li­ches Man­dat Män­ner zu Bischö­fen wei­hen. Er KANN es aber sehr wohl, wie an einem gewis­sen Erz­bi­schof und vier gewis­sen Bischö­fen, die kürz­lich ihr Sil­ber­ju­bi­lä­um fei­er­ten, ersicht­lich…

      • so hier hört sich das aber ganz anders an http://www.kath.net/news/1968
        Ich zitie­re:
        .….… Laut „New York Times“ ver­glich der Vati­kan-Spre­cher die Situa­ti­on eines Man­nes mit homo­se­xu­el­len Nei­gun­gen, der Prie­ster wird, mit einem Homo­se­xu­el­len, der eine Frau hei­ra­tet, die aber von der Nei­gung des Man­nes nichts weiß. Eine sol­che Ehe kön­ne annul­liert wer­den; auch eine Prie­ster­wei­he könn­te aus die­sem Grund für ungül­tig erklärt wer­den. .…..

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