Französische „Homo-Ehe“ der große Flop – Die Zahlen

Homo-Ehe in Frankreiche: Der große Flop. Die blamablen Zahlen legen offen, was längst bekannt war: Verbissener Kampf der sozialistischen Regierung war ideologisch motiviert und gilt der Zerstörung von Ehe und Familie.(Paris) Wie bereits aus den USA, Deutsch­land und ande­ren Län­dern bekannt war, in denen die „Homo-Ehe“ oder ein­ge­tra­ge­ne Part­ner­schaf­ten für Homo­se­xu­el­le erlaubt wur­den, erweist sich auch in Frank­reich die Ein­füh­rung der „Homo-Ehe“ als Flop. Drei Mona­te nach Inkraft­tre­ten der von den regie­ren­den Sozia­li­sten im Gleich­schritt mit Homo-Ver­bän­den mit einem mit erschrecken­der Ver­bis­sen­heit geführ­ten poli­ti­schen und kul­tu­rel­len Kampf durch­ge­setz­ten Lega­li­sie­rung der „Homo-Ehe“ wird all­ge­mein sicht­bar, daß es um Treib­sand ging. Die Befür­wor­ter der Lex Tau­bi­ra reagier­ten nicht, wie behaup­tet, auf einen „Not­stand“, um die Dis­kri­mi­nie­rung einer „gro­ßen Zahl homo­se­xu­el­ler Mit­bür­ger“, so Staats­prä­si­dent Fran­coi­se Hol­lan­de, abzu­stel­len. Die nun bekannt­ge­wor­de­nen Zah­len ent­lar­ven, daß es nicht um Anti-Dis­kri­mi­nie­rung, son­dern um Ideo­lo­gie ging.

Die Zah­len spre­chen eine ent­lar­ven­de Spra­che. Sie stel­len das „wich­tig­ste Pro­jekt seit der Fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on“ als bor­nier­ten ideo­lo­gi­schen Kampf bloß. 90 Tage nach Inkraft­tre­ten der „Homo-Ehe“ haben sich nur 596 Homo-Pär­chen „trau­en“ las­sen. Das Ergeb­nis ist mise­ra­bel im Ver­gleich zum Auf­wand, der fast zur Aus­ru­fung des Poli­zei­staa­tes führ­te, um Kri­ti­ker des Geset­zes nie­der­zu­knüp­peln. Bla­ma­bel auch, wenn man bedenkt, daß in Frank­reich bereits vor dem neu­en Gesetz ein­ge­tra­ge­ne Homo-Part­ner­schaf­ten mög­lich waren. Doch die Ideo­lo­gie als Zwing­herr zum Glück kennt kei­nen Par­don und ist bereit, not­falls auch über Lei­chen zu gehen.

Die erste „Homo-Ehe“ Frank­reichs wur­de mit gro­ßem Medi­en­zir­kus gefei­ert und von den füh­ren­den Welt­me­di­en groß ins Bild gesetzt. Der gro­ße Boom „dis­kri­mi­nier­ter“ Homo­se­xu­el­ler, die nun end­lich „hei­ra­ten“ dür­fen, blieb jedoch aus. Laut dem staat­li­chen Hör­funk Fran­ce Inter mel­den die Stan­des­äm­ter der fran­zö­si­schen Städ­te nur einen beschei­de­nen Andrang. Paris ist mit gera­de 241 „Homo-Ehen“ ein­sa­mer Spit­zen­rei­ter. An zwei­ter Stel­le folgt Niz­za mit nur 37 „Ehe­schlie­ßun­gen“, dann wird es ganz mager.

Das Ziel war nicht „mehr Bürgerrechte“, sondern Zerschlagung von Ehe und Familie

Selbst eine lin­ke Kampf­po­stil­le für die „Homo-Ehe“ wie Le Mon­de muß­te ein­ge­ste­hen, daß der „Beginn schlep­pend“ ver­läuft. Legt man noch die Erfah­rung ande­rer Län­der zugrun­de, daß gera­de in den ersten Tagen nach Inkraft­tre­ten ähn­li­cher Geset­ze der größ­te Andrang herrscht, der dann schnell in Rich­tung sta­ti­sti­scher Bedeu­tungs­lo­sig­keit abfällt, weiß man, daß Frank­reich sei­nen „Homo-Ehen“-Zenit bereits hin­ter sich hat. Wozu dann also das gan­ze Thea­ter? Spä­te­stens jetzt ist offen­sicht­lich, was die Kri­ti­ker des neu­en Geset­zes von Manif pour Tous in den ver­gan­ge­nen Mona­ten immer wie­der beton­ten: das erklär­te ideo­lo­gi­sche Ziel des neu­en Geset­zes ist die Zer­schla­gung der tra­di­tio­nel­len Ehe und Fami­lie.

Es sind gera­de ein­mal 596 Homo-Paa­re, für die mit einem unge­wöhn­li­chen Tem­po und Ein­satz, „die einer grö­ße­ren Sache wür­dig gewe­sen wären“, so Il Foglio, ein eige­nes Gesetz durch das Par­la­ment gedrückt wur­de. Sie kön­nen nun, auch das macht die neue sozia­li­sti­sche Gesetz­ge­bung mög­lich, Kin­der adop­tie­ren. Die sozia­li­sti­sche Regie­rungs­mehr­heit unter Prä­si­dent Hol­lan­de nahm für die „Homo-Ehe“ jede Mühe auf sich und vor allem kei­ne Rück­sicht auf die wach­sen­de Kri­tik in der fran­zö­si­schen Bevöl­ke­rung. Statt des­sen sol­len die Geg­ner des Geset­zes zwangs­be­glückt wer­den. Ein wei­te­res Gesetz soll die Kri­tik an der Homo-Agen­da unter Stra­fe stel­len. Das Zau­ber­wort heißt „Homo­pho­bie“. Wer ande­rer Mei­nung ist, wird ange­zeigt, bis „die Reform akzep­tiert wird“, so Il Foglio. Der­glei­chen gab es in der Geschich­te alles schon. Die nach dem Zusam­men­bruch des Kom­mu­nis­mus geschlos­se­ne Alli­anz zwi­schen Lin­ken und Libe­ra­len zur Kon­trol­le Euro­pas macht sich die Hän­de schmut­zig.

Le Mon­de gestand nun in einem Leit­ar­ti­kel, die Hoff­nung zu hegen, „daß die Flam­me der Anti-Homo-Ehe-Kund­ge­bun­gen erlischt und die Reform von der Gesell­schaft aner­kannt wird“. „Damit gestand das Flagg­schiff von Hol­lan­des Gesell­schafts­kampf ein, daß der Pro­test und der Wider­stand gegen die Homo-Ehe nach wie vor beein­druckend stark ist und, eben­so daß die den Fran­zo­sen von oben auf­ge­zwun­ge­ne Homo-Ehe noch kei­nes­wegs in den Köp­fen ange­kom­men ist“, so Il Foglio.

Gegner der „Homo-Ehe“ und des Adoptionsrechts für Homos kämpfen für Recht auf Gewissensverweigerung

Das Gesetz aber hat Rechts­kraft und es sieht kei­ne Gewis­sens­ver­wei­ge­rung vor, obwohl eine sol­che anfangs von Staats­prä­si­dent Hol­lan­de aner­kannt wur­de. In Wirk­lich­keit ist sie für die Links­de­mo­kra­ten ein rotes Tuch. Und weil die „men­schen­freund­li­chen“ Jako­bi­ner han­deln wie zu allen Zei­ten, wur­de gegen Marie-Clau­de Bom­pard, die Bür­ger­mei­ste­rin von Bollà¨ne in Vau­clu­se Anzei­ge erstat­tet. Die erste Bür­ge­rin ihrer Gemein­de hat­te mutig erklärt, die „Homo-Ehe“ aus Gewis­sens­grün­den wegen ihres christ­li­chen Glau­bens nicht zu akzep­tie­ren. Sie sieht in dem Gesetz einen Angriff auf die staat­li­che Ord­nung und hält des­halb das neue Gesetz für ver­fas­sungs­wid­rig.

Prompt fan­den sich Homo-Akti­vi­sten, um ein Exem­pel zu sta­tu­ie­ren. Zwei Les­ben woll­ten sich aus­ge­rech­net in Bollà¨ne „trau­en“ las­sen. Bom­pard wei­ger­te sich die Trau­ung vor­zu­neh­men und wei­ger­te sich eben­so, jeman­den mit die­ser Auf­ga­be zu beauf­tra­gen: „Das wäre ja nur ein Trick gewe­sen, mich aus der Ver­ant­wor­tung zu steh­len“, so die Bür­ger­mei­ste­rin. Die Homo-Akti­vi­stin­nen erstat­te­ten sofort Anzei­ge. Der Bür­ger­mei­ste­rin dro­hen nach dem neu­en Gesetz bis zu fünf Jah­ren Gefäng­nis und 75.000 Euro Straf­geld. Bom­pard ist nicht der erste Fall (sie­he eige­nen Bericht). Frank­reichs Bür­ger­mei­ster, die die „Homo-Ehe“ ableh­nen, haben einen eige­nen Inter­es­sen­ver­band gebil­det.

Die Geg­ner der „Homo-Ehe“ und des unna­tür­li­chen Adop­ti­ons­rechts für Homo­se­xu­el­le kämp­fen nun einen neu­en Kampf. Sie wol­len das Recht auf Gewis­sens­ver­wei­ge­rung durch­set­zen. Manif pour tous tut dies mit Blick auf die „Homo-Ehe“, Kin­der­schutz­or­ga­ni­sa­tio­nen tun es mit Blick auf das Gesetz, das es Homo­se­xu­el­len ermög­licht, Kin­der zu adop­tie­ren. Der Kampf wur­de beim Ver­fas­sungs­ge­richts­hof anhän­gig gemacht.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Tem­pi

5 Kommentare

  1. Und es han­delt sich nicht irgend­ein Land im afri­ka­ni­schen Busch, son­dern ein direk­tes Nach­bar­land. Recht ist zu Unrecht gewor­den, und die Bür­ger­mei­ste­rin droht Gefäng­nis wie einer gefähr­li­chen Ver­bre­che­rin (wäh­rend Pädo­phi­len vom Staat Kin­der anver­traut wer­den). Will­kom­men in Euro­pa. Das ist die Frau auf dem schar­lach­ro­ten Tier.

  2. Ja, so sans, die Faschi­sten.

    Ob braun, rot oder grün.

    Und ech­te Libe­ra­li­sten sind nicht bes­ser.

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