„Die Zeit“-Hetze gegen Katholiken – Joel Bedettis „Gloria-Komp(l)ott“

Joel Bedettis antikatholische Hetze in "Die Zeit": Verbaler Furor gegen Gloria.tv(Ham­burg) Wie wört­lich die Wochen­zei­tung Die Zeit den selbst­ge­steck­ten Anspruch des „Qua­li­täts­jour­na­lis­mus“ nimmt, stell­te Joel Bedet­ti jüngst def­tig unter Beweis. Anders aus­ge­drückt: Der Zeit-Arti­kel Glo­ria-Kom­plott vom 16. Mai (Online-Ver­si­on vom 20.5.) über die katho­li­sche Inter­net­platt­form Gloria.tv zeigt auf, wie groß­zü­gig in libe­ra­len, ton­an­ge­ben­den Medi­en die Gren­zen für die Het­ze gegen Katho­li­ken inzwi­schen gesteckt sind. Opfer der exzes­si­ven Katho­li­ken­hatz wer­den akzen­tu­iert katho­li­sche Per­sön­lich­kei­ten, Grup­pen oder wie im kon­kre­ten Fall Medi­en. Das ist kein Zufall. Sie darf „man“ jagen.

Pro­non­ciert katho­li­sche Krei­se befin­den sich nicht sel­ten in einem kri­ti­schen Gehor­sam gegen­über einer oft zu anpas­sungs­be­rei­ten kirch­li­chen Obrig­keit. Sie genie­ßen des­halb dort nicht all­zu viel Gegen­lie­be und wer­den vom katho­li­schen Main­stream in der Regel schnell fal­len­ge­las­sen, sobald kir­chen­fer­ne Krei­se mit dem Schwin­gen des Gesin­nungs­knüp­pels begin­nen. Die­se Distan­zie­rung erfolgt teils aber auch aus offe­ner Anti­pa­thie gegen glau­bens­treue katho­li­sche Krei­se, die sich nicht auf belä­chel­tes Fromm­sein beschrän­ken, son­dern kir­chen­po­li­ti­schen Anspruch erhe­ben. Damit ste­hen sie einem ein­fluß­rei­chen, haupt­amt­li­chen Mit­tel­bau katho­li­scher Funk­tio­närs­ka­der gegen­über, der weit über­pro­por­tio­nal in pro­gres­si­ver Hand ist, oder, wie Joel Bedet­ti mit sym­pa­thi­sie­ren­dem Unter­ton meint,  in der Hand eines „fort­schritt­li­chen Katho­li­zis­mus“.

Weit vorgeschobene Grenzen der „Zeit“-Katholikenhatz

Inso­fern sind Arti­kel wie Glo­ria-Kom­plott nicht nur ein genuß­vol­les lai­zi­sti­sches Frö­nen, gegen die katho­li­sche Kir­che frei von der Leber zie­hen zu dür­fen. Das Katho­li­ken­klop­pen gilt zwar den expli­zit Genann­ten, meint aber die gan­ze Kir­che. Die­ser und ver­gleich­ba­re Arti­kel die­nen eben­so der Auf­for­de­rung an die katho­li­sche Obrig­keit, sich von „zu“ glau­bens­treu­en Grup­pen zu tren­nen, aber auch der dis­zi­pli­nie­ren­den Ermah­nung des katho­li­schen Main­streams, was ihm eben­so blü­hen könn­te, soll­te er die katho­li­sche Sei­te zu deut­lich her­vor­keh­ren. Katho­lisch dür­fe man schon noch sein, aber mit dem Katho­lisch­sein sol­le man es nicht über­trei­ben. Die katho­li­sche Ach­se habe sich daher mit der all­ge­mei­nen gesell­schaft­li­chen Ach­se zu ver­schie­ben oder, ja oder der Knüp­pel hüpft aus dem Sack. Dann droht einem Joel Bedet­ti.

Im Mit­tel­punkt des Zeit-Arti­kels steht Gloria.tv mit einer täg­li­chen Nach­rich­ten­sen­dung. Nach­dem sich im ver­gan­ge­nen März bereits Hen­drik Vöh­rin­ger von Spiegel.tv an der katho­li­schen Inter­net­platt­form abge­ar­bei­tet hat­te, woll­te es ihm nun der Jour­na­li­sten­neu­ling Joel Bedet­ti (29) nach­tun. Der Zür­cher Lang­zeit­stu­dent der Geschich­te und Eth­no­lo­gie ist offen­sicht­lich wie vie­le Stan­des­ge­nos­sen bemüht, wenig Spu­ren über sich selbst zu hin­ter­las­sen, aber umso lie­ber ex cathe­dra von den Höhen moder­ner Unfehl­bar­keits­tem­pel des libe­ra­len Jour­na­lis­mus über ande­re Sen­ten­zen, teils ver­nich­ten­der Art zu ver­kün­den. Laut Eigen­de­fi­ni­ti­on hat sich Bedet­ti zum Ziel sei­nes Jour­na­li­sten­be­rufs gesetzt, „tra­gi­sche, komi­sche, abge­dreh­te oder auch nor­ma­le Men­schen zu beob­ach­ten und nach den Antrie­ben für ihr Han­deln und Den­ken zu suchen“. Sei­nem Ziel wur­de er mit sei­nem Wech­sel zum Ham­bur­ger Wochen­blatt aller­dings prompt und pünkt­lich untreu. Sein selbst­dis­qua­li­fi­zie­ren­der Revol­ver-Arti­kel gegen Gloria.tv ist nicht die erste Drucker­schwär­ze, mit der ein anti­ka­tho­lisch-dem­ago­gi­sches Pam­phlet aus sei­ner Feder mit Zustim­mung der Redak­ti­ons­lei­tung ver­öf­fent­licht wur­de.

Dabei ist der Arti­kel jour­na­li­stisch gese­hen bil­li­ger Dilet­tan­ten­ab­klatsch der Mar­ke Anfän­ger und ent­spre­chend schlecht recher­chiert. Aber was tut das schon zur Sache: wenn Adres­sat und Tenor der Het­ze stim­men, schei­nen jour­na­li­sti­sche Men­to­ren und redak­tio­nel­le Vor­ge­setz­te ger­ne ein Auge zuzu­drücken. Da sich Bedet­tis Kom­plott-Gedan­ken in einer sub­stanz­lo­sen Anein­an­der­rei­hung ver­un­glimp­fen­der Sät­ze erschöp­fen, lohnt sich jede Form der Erwi­de­rung nicht.

Eine stich­wort­ar­ti­ge Kost­pro­be und gleich­zei­ti­ge Zusam­men­fas­sung sei­ner „Beob­ach­tun­gen“ und sei­nes „Suchens“ nach den „Antrie­ben für das Han­deln und Den­ken“ in der Län­ge von 1.500 Wör­tern ist weit auf­schluß­rei­cher.

Bedettis antikatholischer Zungenschlag

radi­kal-kle­ri­kal

Fun­da­men­ta­li­sten­grup­pe

Par­al­lel­welt

katho­li­sche Fun­da­men­ta­li­sten

mili­tan­te Abtrei­bungs­geg­ner

katho­li­scher Glau­bens­fu­ror

Gesin­nungs­ge­nos­sen

Unter­schlupf gefun­den

extre­mi­sti­schen Katho­li­zis­mus pro­pa­giert

kon­ser­va­ti­ve Kir­chen­leu­te

Ver­bün­de­te in den Him­mel geho­ben

Inten­siv­chri­sten

har­te Linie in Abtrei­bungs­fra­gen

beweih­räu­chert

Ver­schwö­rungs­theo­rien

het­ze­risch

erste Adres­se für fun­da­men­ta­li­sti­sche Katho­li­ken

alter­na­ti­ve Glau­bens­platt­form

feste Basti­on

digi­ta­le Kreuz­rit­ter

„Pri­vat­vi­kar“

dif­fa­mier­ten deut­sche Bischö­fe, wel­che Ver­hü­tungs­pil­len befür­wor­ten

mel­det er sich nun mit Video­bot­schaf­ten

Auf­ent­halt unbe­kannt

Unter­schlupf suchen

Hoff­nungs­trä­ger der Fun­da­men­ta­li­sten

gegen auf­ge­klär­te Katho­li­ken agi­tier­te

Milieu, das nicht gera­de mit intel­lek­tu­el­len Über­flie­gern reich geseg­net

selbst ernann­te Lebens­schüt­zer

Pre­di­ger

Skan­dal kin­der­por­no­gra­fi­scher Bil­der und Fil­me

Hort erz­ka­tho­li­scher Kräf­te

rechts­staat­li­che Peri­phe­rie

Par­al­le­le Kir­che

Macher ent­zie­hen sich der Justiz und der Kir­che

typi­sches Pro­dukt einer Par­al­lel­kir­che

erz­kon­ser­va­ti­ve Katho­li­ken

ver­teu­feln

reak­tio­nä­re Ver­si­on des Glau­bens

Abtrei­bun­gen, Schwu­len­e­hen und Prie­ste­rin­nen des Teu­fels

auto­ri­tä­re See­len­hir­ten

stel­len Amts­kir­che ein kom­plet­tes Ange­bot ent­ge­gen

kochen ihr eige­nes Süpp­chen

ultra­kon­ser­va­ti­ve

gestren­ger Got­tes­mann

Sam­mel­becken der Fun­da­men­ta­li­sten

Reser­voi­re jun­ger Glau­bens­strei­ter

für den Kir­chen­krieg rekru­tiert

selbst ernann­ten Lebens­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on

Kampf gegen Abtrei­bung radi­ka­li­siert

Akti­vi­sten bela­ger­ten Kli­ni­ken mit Gebets­de­mos

Pati­en­tin­nen mit Bil­dern von abge­trie­be­nen Föten ver­schrecken wol­len

Zer­mür­bungs­stra­te­gie

Bom­ben­dro­hun­gen

anony­me Anru­fe

Abtrei­bungs­kli­nik muß­te Wach­per­so­nal anstel­len

zum stun­den­lan­gen Sin­gen und Beten gezwun­gen

von Kapel­le aus Psy­cho­ter­ror ange­wandt

teil­wei­se frag­wür­di­ge Metho­den

katho­li­sche Fun­da­men­ta­li­sten

katho­li­sche Glau­bens­fe­stung

auf Pfar­rei und Bischof ver­zich­ten

In Bedet­tis krau­ser Wort­rase­rei wer­den alle pro­pa­gan­di­sti­schen Hetz­re­gi­ster gezo­gen. Da wer­den ein katho­li­scher Prie­ster wie Don Reto Nay und Glo­ria.tv mit per­fi­der Akri­bie ver­bal in die Nähe Al-Qai­das und isla­mi­sti­scher Dschi­ha­di­sten gerückt: Bedet­tis unge­niert insze­nier­ter Ein­druck will glau­bens­treue Katho­li­ken als Äqui­va­lent isla­mi­scher Fun­da­men­ta­li­sten dar­stel­len. Damit nicht genug: ist die Glei­chung erst ein­mal auf­ge­stellt, beginnt die Phan­ta­sie des eifern­den Jour­na­li­sten voll­ends mit ihm durch­zu­bren­nen. Sein Feind­bild taucht ab wie isla­mi­sche Fun­da­men­ta­li­sten, mit unbe­kann­tem Auf­ent­halts­ort, irgend­wo „Unter­schlupf“ suchend und wen­det sich nur mit Video­bot­schaf­ten an die Welt. Außer­halb der „abge­dreh­ten“ Welt Bedet­tis kann ein Ver­gleich Don Reto Nays mit Osa­ma bin Laden nur ver­ständ­nis­lo­ses Kopf­schüt­teln aus­lö­sen. Bedet­ti, und wohl auch sei­ne Vor­ge­setz­ten, spe­ku­lie­ren jedoch mit der hohen Wahr­schein­lich­keit, daß von ihrer Leser­schaft nur weni­ge man­gels Wis­sens die Halt­lo­sig­keit der Dar­stel­lung durch­schau­en.

Da darf sogar völ­lig zusam­men­hang­los, weil es sich „so schön“ als anti­ka­tho­li­sches Kli­schee eig­net, das Stich­wort „kin­der­por­no­gra­fi­sche Bil­der und Fil­me“ fal­len­ge­las­sen wer­den. Um alle Feind­bil­der Bedet­tis in sei­nen Schmud­del­topf rüh­ren zu kön­nen, biegt er die Wahr­heit nicht nur nach Belie­ben, aber mit eis­kal­tem ideo­lo­gi­schem Blick zurecht, son­dern erfin­det sie sich zuwei­len frech und frei von der Leber. Nach der Art eines bil­li­gen Ent­hül­lungs­jour­na­lis­mus ent­wirft Bedet­ti sei­ne Geo­gra­phie eines katho­lisch-reak­tio­nä­ren Netz­wer­kes.

Wirk­lich inter­es­sant an der rüden Scharf­ma­che­rei ist eigent­lich nur der Ein­druck, den offen­bar Papst Fran­zis­kus auf jour­na­li­sti­sche Eife­rer vom Schlag Bedet­tis zu haben scheint. Wie­viel davon vom Jour­na­li­sten ledig­lich zweck­mä­ßig für sei­ne Kam­pa­gne geheu­chelt ist, um einen wei­te­ren Kon­trast in Selbst­cho­reo­gra­phie in Sze­ne set­zen zu kön­nen, läßt sich schwer fest­stel­len.

Wer ist Feind in Bedettis antikatholischem Furor?

Gloria.tv

Human Life Inter­na­tio­nal (HLI), Öster­reich

Eva Dop­pel­bau­er, Gloria.tv

Julia Blaim­schein

Weih­bi­schof Andre­as Laun, Salz­burg

BZÖ-Euro­pa­par­la­ments­ab­ge­ord­ne­ter Ewald Stad­ler

Kreuz.net

Mar­kus Dop­pel­bau­er, Erz­diö­ze­se Vaduz

Don Reto Nay, Diö­ze­se Chur

Doi­na Buzut, Gloria.tv

Jugend für das Leben Öster­reich

Inter­na­tio­na­les Theo­lo­gi­sches Insti­tut, Gaming

Bischof Kurt Krenn, Sankt Pöl­ten

Erz­bi­schof Wolf­gang Haas, Vaduz

Pfar­rer Ger­hard Wag­ner, Win­disch­gar­sten

Katho­li­sche Hoch­schul­ge­mein­de, Wien

Diet­mar Fischer, HLI-Vor­sii­t­zen­der

Leo XIII., Papst

Bene­dikt XVI., Papst

Johan­nes Paul II., Papst

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Gloria.tv/Die Zeit/persoenlich.com Screen­hoots

16 Kommentare

  1. Egal wel­che Metho­den ange­wandt wer­den, um das Bekennt­nis zur EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS 
    zu ver­höh­nen; die­se Ver­su­che sind immer mit einer blei­ben­den Angst und Unru­he ver­bun­den. Denn die Ver­fol­ger und Fein­de der WAHRHEIT, die immer auch Ver­fol­ger und Fein­de der Hei­li­gen Mut­ter Kir­che und ihrer unfehl­ba­ren Leh­re sind — wie der in see­li­scher Umnach­tung han­deln­de „Jour­na­list“ — gera­ten in eine Wut ange­sichts der Tat­sa­che, dass sie trotz ihrer — gewalt­tä­ti­gen oder durch­trie­ben psy­cho­lo­gi­schen — Tyran­nei nie­mals die geist­li­che Kraft des Glau­bens an die EWIGE WAHRHEIT JESUS CHRISTUS „bewa­chen oder ver­sie­geln“ kön­nen!
    Denn die­se geist­li­che Kraft ist ganz und gar INNERLICH und kann weder in Gefäng­nis­sen noch durch Maul­korb-Geset­ze und schon gar nicht durch see­len­ver­der­bend-zeit­geist­ge­mä­sse „Mehr­heits­ent­schei­de“ zum „Ver­schwin­den gebracht“ wer­den. Sie wächst viel­mehr bis zum Him­mel hin­auf; dort­hin, wo der Vater der Lüge nie­mals gelan­gen kann!
    Das ver­schlos­se­ne und bewach­te Grab unse­res HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS ist denn auch jenes Sinn­bild für eine angst­er­füll­te Fein­des­schar, das von ihrem Sturz und ihrem unver­meid­li­ches Ende zeugt. NIEMAND ver­mag der ALLMACHT der aller­hei­lig­sten Drei­fal­tig­keit, GOTTES zu trot­zen. Die Kraft des Glau­bens an die EWIGE WAHRHEIT JESUS CHRISTUS lässt frü­her oder spä­ter jeg­li­che mensch­li­che wahn­wit­zi­ge Selbst­ver­göt­te­rungs-Kar­ten­häu­ser in sich zusam­men­fal­len.

  2. Johan­nes Tauler,selbst in einer schweren,dunkeln Zeit der Kir­chen­ge­schich­te-die Braut Chri­sti krank an Haupt und Glie­dern- hat es in einer Advents­pre­digt-mir scheint syp­to­ma­tisch auch in die­se unse­re Tage gesprochen:„lass fahren,lass flie­gen ‚lass alle Din­ge davon­s­tie­ben…“
    sol­chen Fein­den der hl.Kirche Raum und Zeit zu geben ist ratio­ne aeter­ni­ta­tis sinn- und zwecklos.p. Buob,Redemptorist hateinst in sei­nen zeit­lo­sen tie­fen pre­dig­ten in sei­ner Aus­le­gung des lukas­evan­ge­li­um einst auf das grie­chi­sche Wort“ deu­te“ hin­ge­wie­sen,
    dh.bei sol­chen Invek­ti­ven und Hass­ti­ra­den heisst es für uns „hierher,zu Christus,auf sei­ne Seite„zu eilen, mit den wor­ten Tau­lers unter das“ schüt­zen­de Dach des gött­li­chen Wil­lens“ zu fliehen.soche Zei­tun­gen und Jour­na­li­sten auf der sei­te lie­gend zu lassen.denn sie wer­den das alles selbst zu ver­ant­wor­ten haben.

  3. Die ZEIT-Jour­na­li­sten sind oft ganz pein­li­che Schlümp­fe. Nicht nur der Arti­kel über Glo­ria-TV son­dern auch der Arti­kel über die Hadsch (im Okto­ber 2010) strot­zen nur so von Kli­schees und Halb­wahr­hei­ten — von der kli­schee­haf­ten, schü­ler­auf­sat­zähn­li­chen Dik­ti­on noch ganz abge­se­hen. (Nach dem Mot­to: Mann, was sind wir doch auf- und abge­klärt!).

    Übri­gens sind auch die SPIE­GEL-Schrei­ber­lin­ge nur Schlümp­fe: Haben eine fixe Idee und ein anti­ka­tho­li­sches Res­sen­ti­ment (mehr oder weni­ger patho­lo­gisch) und dort pres­sen sie die Wirk­lich­keit hin­ein — und glau­ben auch, sehr schlau zu sein. Dabei hän­gen sie nur an den Mario­net­ten­fä­den ihrer Auf­trag­ge­ber.
    Erbärm­lich.

  4. Man zei­ge die Web­sei­te mal nach dem Got­tes­dienst — min­de­stens 90% der Gläu­bi­gen wür­den sich vor dem Hass, der aus den Kom­men­ta­ren trieft, ange­ekelt abwen­den.

    Das Lieb­lings­the­ma (wie auch hier) ist natür­lich Homo­se­xua­li­tät, was mei­ne Fra­ge auf­wirft: Geht es eigent­lich nur noch gegen Schwu­le und Les­ben? Ist das alles, was die katho­li­sche Kir­che aus­macht? Führt das die Leh­re Jesu nicht ad absur­dum?

  5. Viel­leicht soll­ten Sie sich die Sei­te ein­mal anse­hen, bevor Sie solch unfreund­li­che und fal­sche Behaup­tun­gen in die Welt set­zen, wie „das Lieb­lings­the­ma ist (wie hier) natür­lich Homo­se­xua­li­tät“.
    Tat­sa­che ist: von den 15 letz­ten Arti­keln bei gtv hat nicht einer Homo­se­xua­li­tät als The­ma, von 28 auf der Front­pa­ge ange­zeig­ten Vide­os auch nicht ein ein­zi­ges. Natür­lich wird das The­ma in den Kom­men­ta­ren ab und zu ange­schnit­ten, was ange­sichts sei­ner Bri­sanz auch nicht ver­wun­dern soll­te. Gtv ist wie katho­li­sches info, eine Rom-treue Sei­te: in den Nach­rich­ten (Mot­to: was hat der Papst gestern gesagt?, was hat er heu­te vor?) ist die­se abso­lu­te Vati­kan-Bezo­gen­heit à la kath.net sogar sehr aus­ge­prägt. Auf katholisches.info han­deln zur Zeit 2 von 24 ange­zeig­ten Arti­keln das The­ma Homo­se­xua­li­tät. Das sind gut recher­chier­te Arti­kel, die Spra­che ist nie abfäl­lig. Die mei­sten Leser dürf­ten dank­bar sein für Nach­rich­ten, die ihnen in ande­ren Medi­en meist vor­ent­hal­ten werden.Nicht gut fin­de ich, wenn wie bei dem soge­nann­ten kreuz­net Not­fall­blog sich alles um die­ses eine The­ma dreht. Aber ich bin mir auch sicher: so schafft man sich kei­ne Leser­schaft. Ich find Gloria.tv (mehr emo­tio­nal) und katho­li­sches info (mehr gedie­gen und mehr intel­lek­tu­ell) ergän­zen sich über­aus gut.

    • „bevor Sie solch unfreund­li­che und fal­sche Behaup­tun­gen in die Welt set­zen“

      In den jewei­li­gen Mobil­ver­sio­nen sieht das dann schon anders aus.

      „Natür­lich wird das The­ma in den Kom­men­ta­ren ab und zu ange­schnit­ten, was ange­sichts sei­ner Bri­sanz auch nicht ver­wun­dern soll­te.“

      Immer und immer wie­der. Wür­de ich ein Grün­kohl­re­zept posten, käme jemand auf das The­ma Homo­se­xua­li­tät.

      „Das sind gut recher­chier­te Arti­kel, die Spra­che ist nie abfäl­lig.“

      Das wird ja eh gene­rell den Kom­men­ta­to­ren über­las­sen, die ger­ne über das hin­ge­hal­te­ne Stöck­chen sprin­gen.

      Bleibt die Fra­ge, war­um das Feind­bild Num­mer Eins der Homo­se­xu­el­le ist.

  6. man brauch sich wirk­lich nicht beschweren!diese Pro­ble­me und dum­men Anfein­dun­gen sind selbstgemacht!wenn man ein­fach nur Jesus Chri­stus und sei­ne kir­che liebt und die alte mes­se der neu­en vor­zieht und die aktu­el­le kir­che als zu lau und zeit­geist­lich sieht kommt man auch nicht als fun­di rüber!

    das Pro­blem ist immer wie man es rüber bringt.wenn man ver­teu­felt und alles schwarz weiß malt muss man sich nicht beschwe­ren als fun­di degra­diert zu werden.solange die ech­te lie­be da ist lie­be zu Chri­stus und sei­nen Brü­dern in Chri­sto ver­hält man sich auch tole­rant ohne sei­ne eige­ne Über­zeu­gung auf­zu­ge­ben.

    es gibt nicht ein­fach nur rich­tig oder falsch schwarz oder weiß gut oder böse.unsere welt ist kom­ple­xer als vor 50 jahren.dieses dik­tat der glabens­ge­wiss­heit ist sehr gefährlich.ja ich lie­be die alte mes­se und man kann mich durch­aus als erz­kon­ser­va­tiv und reak­tio­när bezeich­nen aber ich gehe trotz­dem zur neu­en mes­se und mis­sio­nie­re nicht wie wild für mei­ne Überzeugung.und ja ich zweif­le auch oft und hin­ter­fra­ge viel.ich den­ke wenn man Jesus wirk­lich liebt geht man mit einer gewis­sen Gelas­sen­heit durch die­se welt.aber es muss ech­te lie­be sein und nicht ein­fach so dahin gesagt.ich lie­be die kir­che um jesu wil­len und die mes­se um jesu willen.dass ande­re ist alles nur ober­fläch­lich und sub­jek­tiv.

    und man muss ehr­lich sein: goria tv hat sich in den letz­ten Mona­ten ins abseits geschossen.sogar ver­nünf­ti­ge kon­ser­va­ti­ve ‑die bis­her als Indi­ka­to­ren für die Katho­li­zi­tät von Glo­ria tv stan­den-haben Glo­ria tv den rücken zu gekehrt.ich den­ke Glo­ria tv soll­te sich mal hin­ter­fra­gen und schlüs­se aus den neue­ren Ent­wick­lun­gen zie­hen und sich entradikalisieren.damit scha­det sie der gan­zen kir­che vor allem den treu­en Bischö­fen und Prie­stern und dies noch­mehr als liebra­le und ande­re kir­chen­fein­de.

    in den näch­sten Wochen wird sich zei­gen wie Glo­ria tv tickt und ob sie es schaf­fen sich zu hin­ter­gra­gen und vielelicht ein­fach mal SORRY zu sagen-mea cul­pa nicht immer tua cul­pa und auf opfe

  7. Ich muss Kosa­ken­zip­fel recht geben. Die Kom­men­ta­re bei gloria.t.v sind oft der­ma­ßen wider­lich — und sie wer­den ver­öf­fent­licht — . Von seriö­sem Jour­na­lis­mus ist gloria.tv weit ent­fernt.

  8. Puh — was soll man da sagen? Gar nichts, wie Hedi Züger vor­schlägt? Glau­be nicht, dass das rich­tig wäre. Einer­seits muss man sich mit dem Bild, das ande­re von einem haben, aus­ein­an­der­set­zen und selbst immer wie­der prü­fen, ande­rer­seits ist auch immer im gewis­sen Rah­men eine Apo­lo­gie not­wen­dig. Mit erha­be­nem Schwei­gen ist nicht immer etwas gewon­nen.

    Was der Herr Kosa­ken­zip­fel ein­wirft, kapie­re ich nicht. Wo geht hier in die­sem Arti­kel etwas in der Haupt­sa­che gegen die armen, benach­tei­lig­ten, ver­folg­ten, bedau­erns- und schüt­zens­wer­te­sten Men­schen des Erden­runds (die „Homos“)? Und wie­so macht die­ses gar nicht ange­schnit­te­ne The­ma die katho­li­sche Kir­che aus?

    O Hil­fe — das „Hass­bild“ vie­ler Medi­en­leu­te auf die katho­li­sche Kir­che ist bereits fixe Idee, und Bei­trä­ge wie vom Kosa­ken­zip­fel haben davon etwas: kei­ner redet von den Schwu­len, aber der Herr meint vor­aus­ei­lend, sich vor sie stel­len zu müs­sen, für den Fall, dass das para­no­id-böse Bild, das man von den Tra­di­ton­streu­en hat, sich als wahr erwei­sen soll­te („It’s all in your head!“, die Psy­chos nen­nen es „Feind­bild“, damit das Evan­ge­li­um nicht ad absur­dum geführt wer­de. Noch mal: Hil­fe!

    • Im ganz streng logi­schen Sin­ne gibt es kei­ne „Halb­wahr­hei­ten“, denn ent­we­der eine Aus­sa­ge ist ganz wahr oder sie ist nicht ganz wahr, dann ist sie gar nicht wahr (bonum ex inte­gra cau­sa, malum ex quo­cum­que defec­tu).

      Im deut­schen Sprach­ge­brauch hat sich aber der Aus­druck „Halb­wahr­hei­ten“ für die­je­ni­gen Tex­te, die über den Umfang einer Aus­sa­ge hin­aus­ge­hen, ein­ge­bür­gert — also etwa Zei­tungs­ar­ti­kel — die Wah­res mit Fal­schem ver­mi­schen.

      Im gegen­ständ­li­chen Fall (ZEIT-Arti­kel) gab es vie­le Sach­in­for­ma­tio­nen über die Hadsch, die offen­sicht­lich zutref­fen bzw. zum All­ge­mein­wis­sen gehö­ren, am Schluß stand aber eine typi­sche Pro­pa­gan­da­aus­sa­ge über den „fried­li­chen Islam“, die sich schon aus dem vor­her Gesag­ten nicht ergibt.

      In die­sem Sinn spricht man im dt. Sprach­ge­brauch — der aller­dings etwas unsau­ber ist (dar­auf spielt Ihre Fra­ge wohl an) — von „Halb­wahr­hei­ten“.

  9. @Kosakenzipfel
    Kei­nem treugläu­bi­gen röm. Katho­li­ken „geht es nur noch gegen Schwu­len und Les­ben“ son­dern um das Bekennt­nis der unver­fälsch­ten Leh­re der Kir­che. Und dies­be­züg­lich sind kei­ner­lei „Kom­pro­mis­se“ mög­lich.

    Hier­zu der Kate­chis­mus im Wort­laut:

    „2357 
    Homo­se­xu­ell sind Bezie­hun­gen von Män­nern oder Frau­en, die sich in geschlecht­li­cher Hin­sicht aus­schließ­lich oder vor­wie­gend zu Men­schen glei­chen Geschlech­tes hin­ge­zo­gen füh­len. Homo­se­xua­li­tät tritt in ver­schie­de­nen Zei­ten und Kul­tu­ren in sehr wech­sel­haf­ten For­men auf. Ihre psy­chi­sche Ent­ste­hung ist noch weit­ge­hend unge­klärt. 
    Gestützt auf die Hei­li­ge Schrift, die sie als schlim­me Abir­rung bezeich­net [Vgl. Gen 19, 1–29; Röm 1,24–27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10.], hat die kirch­li­che Über­lie­fe­rung stets erklärt, „daß die 
    homo­se­xu­el­len Hand­lun­gen in sich nicht in Ord­nung sind“ (CDF, Erkl. „Per­so­na huma­na“ 8). Sie ver­sto­ßen gegen das natür­li­che Gesetz, denn die Wei­ter­ga­be des Lebens bleibt beim Geschlechts­akt aus­ge­schlos­sen. Sie ent­sprin­gen nicht einer wah­ren affek­ti­ven und geschlecht­li­chen Ergän­zungs­be­dürf­tig­keit. Sie sind in kei­nem Fall zu bil­li­gen.

    2358 
    Eine nicht gerin­ge Anzahl von Män­nern und Frau­en sind homo­se­xu­ell ver­an­lagt. 
    Sie haben die­se Ver­an­la­gung 
    nicht selbst gewählt; für die mei­sten von ihnen stellt sie eine Prü­fung dar. Ihnen ist mit Ach­tung, Mit­leid und Takt zu begeg­nen. Man hüte sich, sie in irgend einer Wei­se unge­recht zurück­zu­set­zen. Auch die­se Men­schen sind beru­fen, in ihrem Leben den Wil­len Got­tes zu erfül­len und, wenn sie Chri­sten sind, die Schwie­rig­kei­ten, die ihnen aus ihrer Ver­an­la­gung erwach­sen kön­nen, mit dem Kreu­zes­op­fer des Herrn zu ver­ei­nen.

    „2359 
    Homo­se­xu­el­le Men­schen sind 
    zur Keusch­heit geru­fen. 
    Durch die Tugen­den der Selbst­be­herr­schung, die zur inne­ren Frei­heit erzie­hen, kön­nen und sol­len sie sich — viel­leicht auch mit Hil­fe einer selbst­lo­sen Freund­schaft -‚ durch das Gebet und die sakra­men­ta­le Gna­de Schritt um Schritt, aber ent­schie­den der christ­li­chen Voll­kom­men­heit annä­hern.“

    • Es ist rich­tig, die katho­li­sche Leh­re zu dem The­ma ist ein­deu­tig. Nach der Leh­re ist es aber eben­so ein­deu­tig nicht erlaubt, pau­schal gegen Men­schen mit die­ser Nei­gung zu het­zen, wie in man­chen Foren auch geschieht, oder gar Gewalt gegen sie anzu­wen­den.

      Auch wenn sog. „Homo-Akti­vi­sten“ auf der Stra­ße für ihre Rechts­auf­fass­sung demon­strie­ren, oder die­se unsäg­li­chen „Chri­sto­pher-Street-Day-Para­den“ ver­an­stal­ten, ist das kein Frei­brief, gegen die Leu­te gewalt­sam vor­zu­ge­hen, wie es etwa in Russ­land geschieht, oder in man­chen afri­ka­ni­schen Län­dern, wo Schwu­le auch mal vom wüten­den Mob gelyncht wer­den.

      Zum The­ma des Bei­trags selbst: Könn­te bit­te jemand erklä­ren, war­um es sich bei die­sem ZEIT-Arti­kel um „Het­ze“ han­delt?

      Sicher, er ist ein­deu­tig par­tei­lich, der Autor lehnt glo­ria-tv und die (teil­wei­se ver­mu­te­ten) Ansich­ten der Betrei­ber ab. Aber ist das gleich „Het­ze“?

      Auch bei katholisches.ifo wird mit Schlag­wor­ten gear­bei­tet, z.B. Homo­se­xua­li­sie­rung, Kon­zils­kir­che, Pro­te­stan­ti­sie­rung, Zeit­geist­kir­che, Rela­ti­vis­mus, Main­streamm­di­en usw.

      Wenn das jemand als „Het­ze“ bezeich­nen wür­de, wür­den sich Redak­ti­on und die Mehr­zahl der Leser dage­gen ver­wah­ren.

      Natür­lich gibt es vie­le Bei­trä­ge in den Medi­en, in denen die Kir­che und gera­de kon­ser­va­ti­ve Katho­li­ken unfair dar­ge­stellt wer­den. Aber ich glau­be, man err­reicht gegen die wirk­lich gezielt die Kir­che ver­un­glimp­fen­den Leu­te mehr, wenn man nur wirk­li­che „Het­ze“ als sol­che bezeich­net und nicht jeden kir­chen­kri­ti­schen Bei­trag. Damit macht man sich in den Augen der Geg­ner eher lächer­lich.

      PS: Die­se Anmer­kun­gen bezie­hen sich nur auf die Wort­wahl des ZEIT-Arti­kels, genau­so wie der Bei­trag heir. Ob der ZEIT-Arti­kel die Fak­ten kor­rekt dar­stellt, kann ich nicht sagen.

      • War­um der Zeit-Arti­kel het­ze­risch ist? Das erklärt ja der oben­ste­hen­de Arti­kel aus­führ­lich. Nicht nur wegen der Wor­te, son­dern auch wegen der aus­ge­spro­chen ver­grö­ber­ten Dar­stel­lung der Zusam­men­hän­ge.
        Der Autor erfin­det eine Ver­schwö­rungs­sto­ry aller­er­ster Sah­ne, die jedes auf­ge­wühl­te Herz poli­tisch kor­rek­ter Zeit­ge­nos­sen in eine Hoch­fre­quenz trei­ben wird. Es wird das Bild von „Fun­da­men­ta­li­sten“ (gefühlt alle, die irgend­wie noch ernst­haft glau­ben) gezeich­net, die zu recht ver­jagt, im „Unter­grund“ wir­ken etc. etc. Sach­hal­ti­ges erfährt man nicht — außer dass man sich hier mit „Lau­de­tur Jesus Chri­stus“ begrüßt und der Weih­bi­schof Laun Abtrei­bung ablehnt. Das wuss­ten wir ja noch gar nicht…Hm.
        Der Arti­kel sug­ge­riert, dass die Kir­che von gewalt­be­rei­ten Fun­da­men­ta­li­sten unter­wan­dert sei. Und prompt schreibt dann ein Kom­men­ta­tor auch, er habe Angst vor einem Rück­fall ins „Mit­tel­al­ter“ — auch so ein pri­mi­ti­ves Schlag­wort, das irgend­wie so etwas wie „ganz schlimm, ganz schwarz, ganz böse und grau­sam“ auf­schei­nen lässt. Also man muss es sich noch mal klar­ma­chen: dass jemand gegen den Mas­sen­mord an Unge­bo­re­nen auf­tritt, das ist gefähr­lich (Stich­wort: Laun). Man muss ihn fürch­ten wie einen aus dem fin­ste­ren Mit­tel­al­ter, als man das Leben des ein­zel­nen nix wert war.
        Etc. etc. es ist eigent­lich so sehr unter Niveau, dass man am besten gar nicht wei­ter auf die­sen Blöd­sinn ein­geht. Hedi Züger hat schon recht. Irgend­wie.

        Und nein, Ver­ehr­te­ster — man ist nicht immer sel­ber schuld, wenn ande­re einen has­sen. Der Ton macht auch nicht die Musik. Das ist das dümm­ste Argu­ment, das es hier gibt. Der Ton ist zweit­ran­gig vor dem Sach­in­halt des Gesag­ten. Ist der Sach­in­halt wahr, mag der „Ton“ viel­leicht nicht gefal­len, aber die Wahr­heit hat Vor­rang. oder etwa nicht? Hier auf dem Forum wird auch manch­mal unsah­clich geklotzt — aber Ihre Bei­trä­ge gehö­ren auf jeden Fall dazu, zu die­sen unsach­li­chen State­ments. Im übri­gen soll­te sich hier jeder selbst über­prü­fen und weni­ger die ande­ren, oder?

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