Tawadros II.: Ägyptens Christen ins Abseits gedrängt und marginalisiert

(Alex­an­dria) Angrif­fe auf Kir­chen und kon­fes­sio­nel­le Span­nun­gen sei­en nach dem Macht­auf­stieg der Isla­mi­sten deut­lich gestie­gen. Dies beklag­te der kop­ti­sche Patri­arch Tawa­dros II. gegen­über der Nach­rich­ten­agen­tur Reu­ters. Ägyp­tens Chri­sten wür­den von der regie­ren­den Mos­lem­bru­der­schaft ins Abseits gedrängt, igno­riert und mar­gi­na­li­siert und kaum oder nicht vor gewalt­sa­men Über­grif­fen geschützt.

4 Kommentare

  1. Beten wir alle für Frie­den im Nahen Osten und für unse­re kop­ti­schen Schwe­stern und Brü­der sowie für unse­re älte­ren Geschwi­ster im Glau­ben an den einen Gott, die Kin­der Abra­hams, Isaaks und Jakobs.

  2. Later­an­kon­zil 1215; dog­ma­ti­sche Erklä­rung:
    -
    „Wir glau­ben fest und beken­nen schlicht,
    dass es nur einen wah­ren Gott gibt,
    ewig, uner­mess­lich, unver­än­der­lich, unbe­greif­lich, all­mäch­tig und unaus­sprech­lich;
    VATER und SOHN und HEILIGEN GEIST.

    Drei Per­so­nen zwar, aber eine abso­lu­te ein­fa­che Wesen­heit, Sub­stanz oder Natur;
    der Vater stammt von kei­nem,
    der Sohn vom Vater allein,
    der Hei­li­ge Geist von bei­den zugleich;
    der Vater zeugt,
    der Sohn ist gebo­ren,
    der Hei­li­ge Geist geht her­vor.
    Sie sind
    gleich­we­sent­lich,
    ein­an­der ganz gleich,
    gleich­all­mäch­tig,
    glei­che­wig:
    der eine Aus­gangs­punkt des Alls:
    Schöp­fer aller sicht­ba­ren und unsicht­ba­ren, gei­sti­gen und kör­per­li­chen Wesen.Er hat durch sei­nen all­mäch­ti­gen Wil­len zugleich mit und am Anfang der Zeit die 
    bei­den Schöp­fungs­be­rei­che aus Nichts geschaf­fen, das gei­sti­ge und kör­per­li­che, das Engel­reich und das irdi­sche Reich, und danach die mensch­li­che Schöp­fung als eine aus Geist und Lei­be bestehen­de.

    Der Teu­fel und die ande­ren Dämo­nen sind von Gott
    ihrer Natur nach als gut geschaf­fen wor­den, aber sie sind
    durch sich selbst böse gewor­den.
    Der Mensch hin­wie­der­um hat durch die Ein­flü­ste­run­gen des Teu­fels gesün­digt.“

      • Ich habe das ehr­lich gesagt auch nicht ver­stan­den. Ich bin ja von der inhalt­li­chen Rich­tig­keit kon­zi­lia­rer Glau­bens­be­kennt­nis über­zeugt — aber in wel­chem Sinn­zu­sam­men­hang mit der Mel­dung steht ein sol­ches?

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