Alois Glücks „Hoffnung und Ermutigung“ — Fortschritt im Rückschritt?

Alo­is Glück, der Vor­sit­zen­de des Zen­tral­ko­mi­tees der deut­schen Katho­li­ken (ZdK) wört­lich im Inter­view mit den West­fä­li­schen Nach­rich­ten: „Die Signa­le und Bot­schaf­ten, die Papst Fran­zis­kus aus­sen­det, sind Zei­chen der Hoff­nung und Ermu­ti­gung und erin­nern an die Zeit von Papst Johan­nes XXIII. vor über 50 Jah­ren.“

9 Kommentare

  1. Theo­lo­ge Glück hat gespro­chen !
    Was für Zei­chen meint er ?
    Schuh­far­be, kei­ne Knie­beu­ge am Altar, FSSPX Ver­fe­mung, Fuß­wa­schung für Mus­li­me, Plau­der­stünd­chen bei Angelus/Audienz, kei­ne Seg­nung von Jour­na­li­sten (es könn­ten ja eini­ge Anstoß neh­men), Abga­be der Auto­ri­tät des Papst­am­tes an die Bischofs­kon­fe­renz, Beto­nung des „Bischofs von Rom“, Lege­re Klei­dung etc. pp.
    Ja Herr Glück ich bewun­de­re Ihren theo­lo­gi­schen Scharf­sinn und den Ver­gleich mit Papst Joh.23 !
    Der war ganz genau­so.
    Mei­ne Güte haben wir Deut­schen dum­me Volks­ver­tre­ter!

    • Ist Herr Glück ein Volks­ver­tre­ter? Sei­ne Lauf­bahn als Par­la­men­ta­ri­er hat er doch been­det, oder nicht? Soweit Sie dar­auf anspie­len, dass er Prä­si­dent des Zen­tral­ko­mi­tees (welch sin­ni­ger Name!) der deut­schen Katho­li­ken ist, sehe ich nicht, dass sich da ein wirk­li­cher Bezug zum Volk her­stel­len lässt. Das ist doch ein Ver­ein von Kir­chen- und son­sti­gen Appa­rat­schiks. Was kann man da schon erwar­ten…

      • Mit Ver­laub, aber das ZdK ist ein Sam­mel­becken für aus­ge­mu­ster­te, oder in die 2.Reihe abge­scho­be­ne, oder sonst wie vom Leben ent­täusch­te Exi­sten­zen, die noch­mal dem Wohl­klang ihrer eige­nen Stim­me lau­schen dür­fen.
        Es ist eine wei­te­re völ­lig über­flüs­si­ge Schwatz­bu­de, die in (fast) jedem Punkt den Grund­leh­ren der Römisch-Katho­li­schen Kir­che wider­spricht.
        Das Prie­ster, Bischö­fe, Kar­di­nä­le und Mön­che dort her­um­we­sen, macht die Sache nur noch schlim­mer.
        Die Kro­ne des Unsinns ist erreicht, weil die­ser Ver­ein auch noch durch die Kir­chen­steu­er finan­ziert wird.
        Man fasst es nicht.
        Aus­tre­ten, Aus­tre­ten !
        Herr wirf Hirn vom Him­mel !

  2. Welch ein Gefa­sel! Was bit­te ist bei F. denn kon­kret Zei­chen der Hoff­nung wie bei JXXIII.? F. redet ver­wor­ren, mora­li­stisch und sehr grob­schläch­tig. Er setzt wider­sprüch­li­che lit­ur­gi­sche Zei­chen — Für mich alles zusam­men ein Aus­druck höch­ster Inkon­si­stenz. Auch wenn ich ein Moder­nist wäre, könn­te ich nicht ana­ly­sie­ren, wofür die­ser Papst eigent­lich ste­hen wird.
    Welch ein Gefa­sel also! Ich habe die­ses Poli­ti­ker­ge­schwätz so satt, das sich täg­lich eine neue Licht­ge­stalt kre­iert, die dann über­mor­gen schon wie­der vom näch­sten Inno­va­tor abge­löst wird. Je hoh­ler eine Gestalt, desto leich­ter dient sie als nar­ziss­ti­sche Spie­gel­flä­che für infan­ti­le Gemü­ter. Es ist ehr­li­cher, sich alle paar Tage eine neue Jeans — nach dem neue­sten Schrei geschnit­ten — zu gön­nen.
    Viel­leicht soll­te end­lich einer auf­tre­ten, der zau­bern kann! Ein paar Hasen aus dem Hut, Kar­ten aus dem Ärmel, oder: er sägt eine Frau durch, die hin­ter­her immer noch ganz ist, hur­ra, groß­ar­tig. Ein Feu­er­schlucker und Wahr­sa­ger. Sei­ne Sät­ze tref­fen nie zu, aber erzeu­gen bestän­di­ge Illu­sio­nen. Ja, danach giert der „fort­schritt­li­che“ Mensch. Dass die Mehr­heit der Men­schen das nicht mehr durch­schaut — das ist jetzt schon die Höl­le…
    O Bene­dikt XVI., ich ver­mis­se Dei­ne Tie­fe, Dei­ne stil­le Demut und Dei­ne so schwe­ren und stum­men Weg der Umkehr nach dem Kon­zil, auch wenn die­ser Weg vie­les nicht mehr rück­gän­gig machen konn­te! Gott seg­ne Dich, hör nicht auf, für uns zu beten!

    • Genau,
      ich sehe der ersten Enzy­kli­ka von F. schon mit Schrecken ent­ge­gen.
      Wahr­schein­lich kommts als Comic­strip, für Poli­ti­ker af den Leib geschnit­ten.

      • Comic­strip ist gut! Viel­leicht wird es aber auch die erste Enzy­kli­ka sein, die in Form einer Cho­reo­gra­fie her­aus­kommt und von Pasto­ral­as­si­sten­tIn­nen und Kom­mu­ni­on­hel­fe­rIn­nen jen­seits der 60 getanzt wird.

      • @ micha­el: … und den ersten Kar­di­nal­s­er­he­bun­gen — befürch­te, danach muß (nich nur^^) ich erst­mal wie­der zum Zahn­arzt, wegen der raus­ge­flo­ge­nen Plom­ben .….
        @ Maxi­mi­li­an Con­ra­di: ja, im selbst­ge­ba­tikt-vio­let­ten Hals‑, äh, Tanz­schal, in der Six­ti­na, vorm Jüng­sten Gericht, alle um den … alt­neu­en Mahl­tisch her­um, Hand in Hand mit Papa Franz 😉 „wir tan­zen die Enzy­kli­ka“ — uuaaaahh .….

      • Haha, welch eine Idee, das ist gut. Genau: in der Nacht der Offe­nen Kir­chen tan­zen wir dann in öku­me­ni­scher Gast­freund­schaft die Ezy­kli­ka. Titel: „Eccle­sia bona nox“!

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