Nach Kritik an Homosexualität: Bischof Egon Kapellari erteilt Zelebrations- und Predigtverbot

Nach Abmah­nun­gen eines süd­stei­ri­schen Pfar­rers, der wie­der­holt das Prak­ti­zie­ren von Homo­se­xua­li­tät kri­ti­sier­te, unter­sag­te die Diö­ze­se Graz-Seckau am Frei­tag Pfar­rer Karl Trop­per, die Oster­mes­sen in sei­ner Pfarr­ge­mein­de zu hal­ten. Pfar­rer Trop­per ver­tei­digt sich mit den Wor­ten: „Wer sagt sonst die Wahr­heit, wenn nicht ich es tue. Die Bischö­fe in Öster­reich und Deutsch­land sind Ver­sa­ger“.

6 Kommentare

  1. Die „him­mel­schrei­en­den Sün­den“ dür­fen nicht beim Namen genannt wer­den, da ver­ste­hen die Bischö­fe kei­nen Spaß. Hat nicht der Kar­di­nal von Wien einen Prie­ster in die Wüste geschickt, um mit einem Homo fein Spei­sen zu gehen und die Medi­en zu beru­hi­gen?
    Jeder Pfar­rer kann straf­los häre­ti­sche Din­ge sagen und den Glau­ben auf die natür­li­che Ebe­ne rela­ti­vie­ren, es pas­siert ihm nichts. Er braucht gar nicht an die Gegen­wart Jesu im Altarsa­kra­ment glau­ben, er braucht nicht an eine Höl­le glau­ben usw., es genügt wenn er dem Zeit­geist hul­digt und sich den neue­sten Strö­mun­gen anpasst.
    Wehe aber, wenn ein Prie­ster Din­ge anspricht, die in der katho­li­schen Kir­che immer gegol­ten haben und wich­tig waren, dann sind sie ganz schnell, die Bischö­fe und han­deln sofort und mit vol­ler Här­te. Die Wohl­fühl –Kir­che mag das nicht, sie will in Ruhe und Frie­den mit den Kir­chen­steu­er­gel­dern leben, die See­len ihrer Schäf­lein sol­len sel­ber schau­en, wie sie nach ihrem Tod ein­mal zurecht­kom­men.
    Es darf mir kei­ner kom­men, dass der Vati­kan und der Papst von den gan­zen Ver­ir­run­gen der Geist­lich­keit nichts wis­sen. Das gan­ze per­fi­de Spiel läuft schon seit 5 Jahr­zehn­ten so.

  2. Ihre, die eigent­li­che Geschich­te aus­klam­mern­de Kurz­mel­dung ist ver­wir­rend. Die Über­schrift lässt sofort ver­mu­ten, daß S.E. Bischof Kapel­la­ri das Zele­bra­ti­ons- und Pre­digt­ver­bot wäh­rend der Kar­wo­che und Ostern einem homo­se­xu­el­len Prie­ster erteilt hat. Im näch­sten Satz ver­ur­tei­len Sie des genann­ten Pfar­rers Kri­tik an prak­ti­zier­ter Homo­se­xua­li­tät. Mei­ne Fra­gen an die Redak­ti­on: fin­den Sie gleich­ge­schlecht­li­che, kör­per­li­che „Lie­be“ rich­tig oder falsch, nor­mal oder per­vers? Sind Sie der Mei­nung, daß dem natür­li­chen, staats­tra­gen­den Kon­zept der Fami­lie (Mann, Frau, gemein­sa­me Kin­der), sowie der eher aus dem Ruder lau­fen­den, gesell­schaft­li­chen Ent­wick­lung mit der impli­zier­ten Aner­ken­nung les­bi­scher, bi‑, homo- und trans­se­xu­el­ler Bezie­hun­gen gedient ist? Darf ich Sie bit­ten, sich die Geschich­te etwas näher anzu­se­hen und vor allem fest­zu­stel­len, daß hier gegen den recht­gläu­bi­gen, in sei­ner Pfarr­ge­mein­de höchst respek­tier­ten Pfar­rer Karl Trop­per in „poli­tisch kor­rek­ter“ Manier gehetzt wird. Noch dazu von höch­ster kirch­li­cher Stel­le. Im ersten, inhalt­lich eben­so ver­dreh­ten Arti­kel der stei­ri­schen „Klei­nen Zei­tung“ gab es aber uner­war­te­te Unter­stüt­zung aus der brei­ten, (noch) katho­li­schen Öffent­lich­keit für die Ansich­ten von Pfar­rer Trop­per. So liest man nun im Blog die­ses Arti­kels:
    „Da die Mehr­zahl der Ein­trä­ge unse­rer Forums­kul­tur wider­spro­chen hat, wur­de das Forum bei die­sem Arti­kel ent­fernt.“
    Was soll das bit­te hei­ßen? Die­se Art der Zen­sur macht Angst, ver­ehr­te Redak­teu­re für Kir­che und Kul­tur. Und wo ste­hen Sie in die­sen prin­zi­pi­el­len Fagen der natur­recht­li­chen, christ­lich-katho­li­schen Leh­re und der Mei­nungs­frei­heit? Ver­blei­be gespannt, ob Sie mei­nen Bei­trag brin­gen und ande­re Leu­te dar­auf ant­wor­ten las­sen, mit Gott zum Gru­ße!

    • Nun, Ihr Bei­trag ist ja jetzt da. Wie man die von der Redak­ti­on ein­ge­stell­te Mel­dung in Ihrem Sin­ne ver­ste­hen kann, erschließt sich mir nicht — es sei denn, Sie sind ein simp­ler Pro­vo­ca­teur mit zuviel Frei­zeit.

    • Die Regeln der RK Kir­che sind die Regeln Jesu. Und Jesus hat sich immer wie­der denen zuge­wandt, die Wege gehen, die irren. Er hat selbst auch nicht gerich­tet son­dern den rech­ten Weg auf­ge­zeigt. „Mein himm­li­scher Vater wird rich­ten“ In der Leh­re leben heißt eben nicht nur wis­sen, was rich­tig ist, son­dern immer wie­der sich in Lie­be dem zuwen­den, der außer­halb der Leh­re steht. Es ist daher nicht die Fra­ge, ob die Wahr­heit unter­drückt wer­den soll, son­dern ob Kir­che bei der Leh­re auf­hört oder in der Zuwen­dung zum Näch­sten das lebt, was Chri­sten­tum bedeu­tet. Pfar­rer Trop­per scheint hier wohl mehr ohne die­se, zum Christ­sein dazu­ge­hö­ren­de Zuwen­dung zum Men­schen zu pre­di­gen und des­halb soll­te er sich besin­nen und dann wie­der in den pasto­ra­len Ver­kün­di­gungs­dienst geru­fen wer­den.

  3. Hat sich Papst Fran­zis­kus nicht deut­lich genug über Homo­se­xua­li­tät aus­ge­drückt, als er noch Kar­di­nal war? Wie­so hal­ten sich die Bischö­fe nicht dar­an und war­um lässt man sie von Sei­ten Roms sogar gewäh­ren? In Nor­we­gen ist der Homo- und Gen­der­ge­dan­ke wei­ter ver­brei­tet. Dort kann man auch schon deut­lich die Ergeb­nis­se von Sei­ten der Psy­cho­lo­gie sehen, näm­lich, dass Kin­der in Homo­ehen mehr Pro­ble­me wegen der Iden­ti­tät haben. Die Ehe soll­te aber Kin­dern die Mög­lich­keit geben, ihre Iden­ti­tät zu fin­den. Selbst­ver­ständ­lich kann der Staat Homo­se­xua­li­tät erlau­ben. Wah­re Tole­ranz wür­de sich dann dar­in zei­gen, dass man die Ver­nei­nung der Homo­se­xua­li­tät von Sei­ten der kath. Kir­che akzep­tiert. Denn nie­mend wird gezwun­gen, katho­lisch zu sein. Ich gehe ja auch nicht in eine Bar für Homo­se­xu­el­le und kämp­fe dann dort dafür, dass Hete­ro­se­xu­el­le an die­sem Ort die glei­chen Rech­te haben.

  4. Homo­se­xua­li­tät ist eine der schlimm­sten Sün­den und es ist auch oft so, dass es mit Homo­se­xua­li­tät wei­te­re Sün­den und unmo­ra­li­sche Übel auf den Sün­der ein­drin­gen. Es gibt Zusam­men­hän­ge zwi­schen dämo­ni­scher Akti­vi­tät, Auf­tre­ten von (para­nor­ma­len) Unglücks­fäl­len und Vor­komm­nis­sen von Homo­se­xua­li­tät, Unzucht oder Ehe­bruch in Fami­li­en. Homo­se­xu­el­le has­sen Gott — sie ver­su­chen des­halb sich einen Gott zu machen, der „sie so liebt wie sie sind“. Die Nati­on, in der Homo­se­xua­li­tät nor­mal ist, bringt diver­se Unglücke über ihre Bür­ger (Sodom). Mit deut­li­chen Wor­ten muss der Sün­der nicht gehasst, aber gewarnt wer­den.

Kommentare sind deaktiviert.