Schämen wir uns nicht, den Gekreuzigten zu bekennen

„Schä­men wir uns nicht, den Gekreu­zig­ten zu beken­nen, besie­geln wir ver­trau­ens­voll mit den Fin­gern die Stir­ne, machen wir das Kreuz­zei­chen auf alles, auf das Brot, das wir essen, über den Becher, den wir trin­ken!“, Hl. Kyrill von Jeru­sa­lem, Bischof und Kir­chen­leh­rer, des­sen Gedenk­tag die Kir­che heu­te begeht.

2 Kommentare

  1. Der hl. Pfar­rer v. Ars über die not­wen­di­ge Ehr­furcht beim sich Bekreu­zi­gen:

    „Mit gro­sser Ehr­furcht müs­sen wir das Kreuz­zei­chen machen. Man fängt beim Kopf an, womit auf das Ober­haupt, die Schöp­fung, den VATER hin­ge­wie­sen wird.
    Dann folgt das Herz, die Lie­be, das Leben, die Erlö­sung — der SOHN. Schliess­lich die Schul­tern; die Kraft — der HEILIGE GEIST. Alles erin­nert uns an das Kreuz.
    Wir selbst sind in Form eines Kreu­zes erschaf­fen“-

    So wie sich GOTT dem Mose im Alten Bun­de durch SEIN WORT im bren­nen­den Dorn­busch am Sinai geof­fen­bart hat … „ICH BIN DER ICH BIN“ – so hat ER sich in der Fül­le der Zeit – der Erfül­lung der Pro­phe­zei­un­gen der Pro­phe­ten des Alten Bun­des – durch mit und in der Mensch­wer­dung SEINES ein­ge­bo­re­nen SOHNES – SEINES EWIGEN WORTES – JESUS CHRISTUS, der EWIGEN WAHRHEIT … zur Süh­ne der Sün­den der Welt … SELBST geof­fen­bart:

    Joh 8,58
    Jesus erwi­der­te ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abra­ham wur­de, BIN ICH.

    Joh. 10;30
    I C H und der VATER sind EINS.

    Joh. 12;45
    Wer M I C H sieht, sieht den VATER.

    Joh. 14;6
    I C H bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN, nie­mand kommt zum VATER ausser DURCH MICH

    Anbe­tung und Lob­preis der HERRLICHKEIT, GÜTE und BARMHERZIGKEIT GOTTES durch den hl. Bona­ven­tu­ra: –
    „Dich lobe, Dich rüh­me, Dir dan­ke ich, hei­lig­ster SOHN, ABGLANZ DES VATERS, der Du durch Dei­ne ewi­ge Weis­heit mich vom Tode befreit!
    Dich bene­deie ich, Dich hei­li­ge ich, Dich bete ich an, HEILIGER GEIST, hoch­er­ha­be­ner, der Du mich durch Dei­ne gebe­ne­dei­te Güte und Mil­de von der Sün­de zur Gna­de,
    von der Welt zum gott­se­li­gen Leben, von der Ver­ban­nung zur Hei­mat, von der Müh­sal zur Ruhe, von der Trau­er zur Süßig­keit des hei­ter­sten und freu­den­reich­sten
    seli­gen Genus­ses beru­fen! Den uns gewäh­re Jesus Chri­stus, Mariä, der Jung­frau, Sohn, der mit dem Vater und dem Hei­li­gen Gei­ste lebt und regiert von Ewig­keit zu Ewig­keit! Amen

    http://www.razyboard.com/system/morethread-die-allerheiligste-dreifaltigkeit-forumtradi-2207888–5826122‑0.html

  2. Da kann ich Per­sön­li­ches zu bei­steu­ern. Damals in den 75ern war ich als Wehr­pflich­ti­ger ein­ge­zo­gen. Von zuhau­se aus haben mei­ne Eltern mich gelehrt Kreuz­zei­chen vor und nach dem Tisch­ge­bet aus Über­zeu­gung zu machen. In der Kaser­ne trau­te ich mich nicht, die­ses öffent­lich zu schla­gen. Mei­ne See­le war da sehr betrübt über mei­ne eige­ne Feig­heit. Ich bete­te somit nur still vor dem Essen.
    Eines Tages sah ich einen Kame­ra­den in der Fer­ne (x Tische wei­ter), den ich nie ken­nen­ge­lernt habe, vor dem Essen ein Kreuz­zei­chen schla­gen. Ich war sehr erstaunt und bin ihm dann gefolgt und habe es seit­dem über­all, wo ich war, getan. Es brauch­te somit nur eines Ansto­ßes, mei­ne Feig­heit zu über­win­den. Ich schä­me mich noch heu­te ob mei­ner Feig­heit in die­ser Fra­ge damals. Dank die­ses mir unbe­kannt geblie­be­nen Kame­ra­den habe ich heu­te soviel Selbst­be­wusst­sein, dass ich über­all ein Kreuz­zei­chen vor und nach dem Mit­tags­tisch­ge­bet mache. Ich bin ihm heu­te noch unbe­kann­ter Wei­se dank­bar.

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